Schicke Ökomode
Lebensmittel, die ökologisch produziert werden, sind in Deutschland üblich. Anders ist das bei Mode. Sie wird nur von wenigen gekauft. Allerdings steigt die Zahl der sogenannten Labels, die schicke Ökomode herstellen.

Lebensmittel, die ökologisch produziert werden, sind in Deutschland üblich. Anders ist das bei Mode. Sie wird nur von wenigen gekauft. Allerdings steigt die Zahl der sogenannten Labels, die schicke Ökomode herstellen.
Fast jede größere Stadt in Deutschland bietet Kulturinteressierten die Möglichkeit, ins Theater zu gehen. Die öffentliche Finanzierung macht es möglich. Das Theaterleben an sich ist aber nicht immer so glamourös.
Im Frühjahr beginnt sie – die Zeit der Flohmärkte im Freien. Für wenig Geld kann man dort fast alles kaufen, was andere loswerden wollen. Manchmal ist sogar das eine oder andere Schätzchen darunter.
Die Episode beleuchtet, wie sich die deutsche Gesellschaft in den letzten Jahrzehnten verändert hat, wobei traditionelle Werte und Normen oft hinter egoistischen Tendenzen zurücktreten. Experten und Bürger äußern Bedenken über den Verfall der Moral. Im Bildungsbereich zeigen sich die Veränderungen durch eine andere Einstellung der Eltern zur Schule und die Notwendigkeit für Lehrkräfte, Werte persönlich vorzuleben, um glaubwürdig zu sein. Trotz zunehmender Individualisierung bleibt die grundlegende Sehnsucht nach Gemeinschaft bestehen, die letztlich Werte und Moralvorstellungen prägt.
Eigentlich sind es nur unscheinbare, meist weiße Stangen. Doch sobald die Spargelzeit anbricht, sind viele Liebhaber des heimischen „königlichen Gemüses“ nicht mehr zu halten. Allerdings hat es seinen Preis.
Diese Episode beleuchtet das Leben von Bernhard Paul, dem Zirkusdirektor des einzigartigen Circus Roncalli. Von der Verwirklichung seines Kindheitstraums bis zur ständigen Anpassung an moderne Zuschauerbedürfnisse, ohne die poetische Seele des Zirkus zu verlieren, erfahren wir, wie Paul Roncalli als kulturelle Institution etablierte. Es werden auch die geschäftlichen Herausforderungen und die Übergabe an die nächste Generation thematisiert.
Der Podcast zeichnet die historische Entwicklung vorhochzeitlicher Rituale nach und vergleicht den traditionellen, gemeinschaftsorientierten Polterabend mit den heute oft extravaganten und kommerzialisierten Junggesellen- und Junggesellinnenabschieden. Es wird erörtert, wie sich diese Feiern in individualisierte, ereignisorientierte Spektakel verwandelt haben, die manchmal zu öffentlichen Belästigungen führen. Letztlich geht die Episode den gesellschaftlichen Gründen für diese aufwendigen Rituale nach, unter Berücksichtigung der abnehmenden Bedeutung der Ehe, der Suche nach Gemeinschaft in unsicheren Zeiten und des Einflusses der sozialen Medien auf die Statusdarstellung.
Der Podcast beleuchtet den aktuellen Trend des Barttragens unter deutschen Männern, die aus unterschiedlichsten Gründen – von individueller Abgrenzung bis zur Gruppenzugehörigkeit als "Hipster" – zum Bart greifen. Bartexperte Jörg Scheller erklärt, wie sich die Bedeutung des Bartes historisch verändert hat und dass selbst das Nichttragen eines Bartes heute als bewusstes Statement gilt. Abschließend werden die notwendige Pflege und die unterschiedlichen Meinungen deutscher Frauen zum Bart-Trend diskutiert.
Der Jakobsweg zieht jährlich Tausende an, die dem Alltag entfliehen und Erdung suchen, fernab einer zunehmend virtuellen Welt. Pilgerbegleiter Raimund Joos beleuchtet die historischen Ursprünge und modernen Motive, warnt aber vor der wachsenden Ablenkung durch Technologie, die das eigentliche Geheimnis des Loslassens gefährdet. Er betont die Wichtigkeit nachhaltiger Erfahrungen und teilt seine Vision eines Weltfriedenswegs.
Rebell, Staatsschreiber und Autor bekannter Novellen und Gedichte: Der Schweizer Gottfried Keller hatte ein bewegtes Leben. Nur mit den Frauen hatte er zeitlebens kein Glück.
Sie ist eine ernsthafte Erkrankung und mehr als nur eine temporäre Traurigkeit: die Depression.Treffen kann sie jeden, manchmal ganz unvermittelt. Nicht jeder traut sich jedoch, darüber zu sprechen.
Johann Wolfgang von Goethe hat ihn sehr geschätzt und ihm im ‚Faust I‘ sogar ein langes Gedicht gewidmet: dem Osterspaziergang. Was aber verbinden Menschen heute mit dem Stichwort „Osterspaziergang“?
Früher war Humor fester Bestandteil des Osterfestes in Kirchen, wo Pfarrer mit derben Witzen die Gemeinde zum Lachen brachten. Diese Tradition des 'Risus Paschalis' stieß jedoch auf Widerstand und verschwand schließlich. Heute bringen Kirchenclowns, wie von Theologin Gisela Mattie ausgebildet, spielerisch Humor und kritische Fragen in den Gottesdienst, um Freude und Nachdenklichkeit zu fördern.
In dieser Episode wird die kritische Haltung des Psychologen Manfred Lütz gegenüber der Flut von Glücksratgebern beleuchtet. Er argumentiert, dass diese Bücher Menschen abhängig machen und von der eigenständigen Sinnsuche abhalten. Stattdessen betont Lütz die Bedeutung, individuelle Wege zum Glück zu finden, die oft im Gefühl einer sinnvollen Welt, Gemeinschaft und dem konstruktiven Umgang mit Leid liegen. Es wird diskutiert, wie die Gesellschaft oft versucht, Glück messbar zu machen, während wahres Glück eher durch die Akzeptanz existentieller "Grenzsituationen" entsteht.
Diese Episode beleuchtet das Leben und Vermächtnis des bayerischen Königs Ludwig II., der wegen seiner märchenhaften Schlösser und seiner Hingabe an Kunst und Kultur den Beinamen "Märchenkönig" erhielt. Es wird diskutiert, wie er trotz seiner Abneigung gegen Regierungsgeschäfte zu einem weltweiten Phänomen wurde, dessen persona und seine Bauten wie Neuschwanstein Touristen aus aller Welt anziehen. Die Folge geht auch auf die bis heute ungeklärten Umstände seines mysteriösen Todes ein und betont, dass seine rätselhafte Natur Teil seiner anhaltenden Faszination ist, besonders durch seine tiefe Verbindung zum Komponisten Richard Wagner.
Diese Episode taucht tief in die österreichische Kulinarik und Sprachwelt ein. Es wird beleuchtet, wie historische Einflüsse der Monarchie die österreichische Küche prägten und viele Lebensmittelbezeichnungen aus anderen Sprachen stammen. Zudem werden sprachliche Unterschiede zwischen österreichischem und bundesdeutschem Deutsch anhand von Begriffen wie "Sturm" oder "Brühe" aufgezeigt und die besondere Wiener Kaffeehauskultur sowie die Verbreitung österreichischer Begriffe wie "Schmankerl" diskutiert.
Das Fasten ist in Deutschland weit verbreitet, auch bei nicht-religiösen Personen, die diese Zeit nutzen, um auf Alkohol, Süßigkeiten oder Medien zu verzichten. Die Episode beleuchtet persönliche Motivationen wie Selbstfindung und das bewusste Erleben des Alltags ohne gewohnte Konsummuster, wie an den Beispielen von Soltan und Stefan gezeigt. Es wird auch diskutiert, wie die Fastenzeit als "Praktikum" dient, um alte Gewohnheiten zu reflektieren und neue Perspektiven für das Leben zu gewinnen.
Sie war früher der einzige Tonträger für Musikgenuss: die Schallplatte. Trotz neuer Medien ist Vinyl weiterhin gefragt. Auch eine deutsche Firma produziert die schwarzen oder auch bunten Scheiben wieder.
Die Episode beleuchtet die Rolle des Wochenendes in Deutschland, insbesondere den Unterschied zwischen dem geschäftigen Samstag und dem traditionell ruhigen Sonntag. Es wird die religiöse Herkunft des Ruhetags, vom Sabbat zum christlichen Sonntag, und die Bedeutung des Kirchenbesuchs für manche Gläubige diskutiert. Zugleich thematisiert sie die modernen Herausforderungen, wirklich zur Ruhe zu kommen, den Kampf gegen den "inneren Schweinehund" und den Wunsch nach mehr Freizeit, wie einem verlängerten Wochenende.
Waschsalons findet man vor allem in Großstädten. Obwohl eine Waschmaschine in den meisten deutschen Haushalten zur Grundausstattung gehört, gibt es Menschen, die hier ihre schmutzige Wäsche waschen.
Er ist zuckersüß und enthält meist nicht so viel Alkohol: Eiswein. Allerdings gibt es keinen Eiswein ohne Minustemperaturen unter sieben Grad. Für Winzer bedeutet das ein Roulette mit der Natur.
Alle Menschen frieren, egal in welchem Erdteil sie leben. Gänsehaut und klappernde Zähne sind sicht- und hörbarer Ausdruck, wenn jemand vor Kälte zittert. Die Umgangssprache hat für Frierende ein Wort: Frostbeulen.
Die DDR existiert schon lange nicht mehr. Doch das, was gekocht und gegessen wurde, schon. Wer das auch im passenden Ambiente erleben möchte, kann etwa das Restaurant Volkskammer in Berlin besuchen.
Menschen bewusst in eine bestimmte Richtung lenken, um ihr Verhalten zum Besseren zu verändern? Und das ohne Verbote, Gebote oder Sanktionen? Möglich ist das. Mit der Methode des „Nudging“.
Während die einen es gar nicht erwarten können, den Jahreswechsel zu feiern, bedeutet Silvester für andere Menschen vor allem Stress und schlechte Laune! Sorgen sollten sich Silvestermuffel dennoch nicht machen.
Als schneesicher gilt das Skigebiet im Sauerland nicht. In einem milden Winter müssen Pisten mit Kunstschnee präpariert werden. Vorsichtshalber schauen sich die Winterberger auch nach alternativen Einkommensquellen um.
In der Adventszeit steht eine von vielen wichtigen Entscheidungen an: der Kauf des Weihnachtsbaums. Manche Familie will sich selbst einen schlagen – was nicht selten zu Diskussionen über den perfekten Baum führt.
Licht ist Lebenselixier und hellt die Stimmung auf. Nüchtern betrachtet ist es ein physikalisches Phänomen. Eine wichtige Rolle spielen dabei elektromagnetische Wellen und Photonen.
Der Oldenburger Grünkohl, liebevoll "Oldenburger Palme" genannt, genießt im Norden Deutschlands seit Jahrhunderten Kultstatus. Die Episode führt durch die Besonderheiten dieses Wintergemüses, seine historische Bedeutung und warum Oldenburg ein ideales Anbaugebiet ist. Es werden auch die festlichen Kohlfahrten beleuchtet, bei denen Wandern, Spiele und ein gemeinsames Grünkohlessen zelebriert werden, sowie die detaillierte traditionelle Zubereitung mit seinen speziellen Beilagen und Getränken.
Diese Episode erzählt die faszinierende Geschichte der Orgel im Stadtcasino Basel, die 2020 als erstes Instrument ihrer Art aus nachhaltigen und konfliktfreien Materialien gebaut wurde. Organist Thilo Muster initiierte das Projekt, um die veraltete Orgel zu ersetzen und dabei ethische sowie ökologische Standards zu erfüllen. Die Suche nach zertifiziertem Zinn und Blei, das nicht zur Umweltzerstörung oder Konfliktfinanzierung beiträgt, war anspruchsvoll, gelang aber durch die Zusammenarbeit mit Orgelbauern und Menschenrechtsexperten. Das Projekt wurde vollständig durch Spenden finanziert und beweist, dass Nachhaltigkeit im Orgelbau möglich ist.