¶ Intro / Opening
DW Deutschland.
¶ Das Deutsche Wochenende und seine Eigenheiten
Wochenende in Deutschland. Auf einen freien Samstag und Sonntag freuen sich die meisten. Dann können all die Dinge gemacht werden, die man in der Woche nicht schafft. Doch eigentlich sollte man sich wirklich mindestens einen Ruhetag gönnen. Das denken sich die meisten, wenn sie freitags das Büro verlassen und einen arbeitsfreien Samstag und Sonntag vor sich haben.
Aber nicht jeder kann sich auf ein freies Wochenende freuen. So haben beispielsweise all diejenigen, die in Krankenhäusern, im Transportwesen oder im Einzelhandel arbeiten, nicht immer ein komplettes Wochenende frei. Von den beiden Tagen hat der Samstag einen grundsätzlich anderen Charakter als der Sonntag. Während man an Samstagen noch viel zu erledigen hat, z.B. einkaufen geht, sind am Sonntag in der Regel die Geschäfte geschlossen.
Auf den Straßen ist es hörbar ruhiger. Der Sonntag gehört der Familie oder Freunden.
¶ Der Sonntag: Religiöse Bedeutung und Tradition
That it's an Ruhe Tag in the week given, the Bible des Herrn heiligen. Sechs Tage sollst du arbeiten und alle deine Werke tun, aber am siebenten Tage ist der Sabbat des Herrn, deines Gottes. Da sollst du keine Arbeit tun. Gott hat, so wird es in der Schöpfungsgeschichte erzählt, nach sechs Tagen Arbeit am siebten Tag gerufen. Dieser Ruhetag, der Sabbat, hat allerdings nichts mit dem wöchentlichen Ruhetag der Christen, dem Sonntag, zu tun.
Denn der jüdische Sabbat dauert vom Sonnenuntergang am Freitag bis zum Sonnenuntergang am Samstag. Der sonntägliche Ruhetag der Christen entwickelte sich aber aus dem Sabbat. Für sie ist der Sonntag der erste Tag der Woche, weil sie glauben, dass Christus am Ostersonntag von den Toten auferstanden ist.
Für einen gläubigen Katholiken wie den Pensionär Werner gehört zu einem Sonntag deshalb auch unbedingt der Besuch einer Messe. Der Sonntag ist uns durchaus heilig. Um halb zehn morgens ist die Messe. Jeden Sonntag. Das macht sich bei Leuten geändert haben, die nicht so prinzipientreu sind oder meinen, sie brauchen das nicht.
But ob sie es nicht wirklich benötigen, das steht auf einem ganz anderen Blatt. Sonntags in die Kirche zu gehen, ist Werner heilig. Es ist etwas, an dem er festhält, sich durch niemanden davon abbringen lässt. Für andere, die nicht nach diesen Regeln leben, nicht so prinzipientreu sind, hat seiner Ansicht nach der Besuch der sonntäglichen Messe nicht diese Bedeutung.
Ob der Gottesdienst ihnen nicht trotzdem guttun würde, will Werner aber nicht näher ausführen. Das ist für ihn ein anderes Thema, steht für ihn auf einem anderen Blatt.
¶ Freie Zeit und Erholung im Modernen Alltag
Der Sonntag ist der einzige Tag in der Woche, an dem laut Gesetz in Deutschland nicht gearbeitet werden darf. Er dient der Erholung. 1994 wurde dieses Sonntags Arbeitsverbot jedoch gelockert. Gegen eine weitere Aufweichung des Verbots wehren sich Gewerkschaften und christliche Kirchen, etwa wenn es darum geht, mehr als die gesetzlich erlaubten verkaufsoffenen Sonntage im Jahr zuzulassen. Dann dürfen Geschäfte ein paar Stunden öffnen.
Für die meisten gehört heutzutage der Besuch einer Messe nicht mehr zum Sonntag. Jemand wie Doug geht zwar manchmal noch in die Kirche, ist an den meisten Wochenenden aber einfach nur damit beschäftigt, Sich von seiner Arbeitswoche als Unternehmensberater zu erholen.
Das Wochenende ist in erster Linie natürlich Freizeit, das heißt vor allen Dingen Zeit, wo ich nicht arbeiten muss, wo man sich erholen kann, ausspannen kann, um wieder auch neue Kräfte aufzutanken, um dann letztendlich in der neuen Woche wieder Nach einer arbeitsreichen Woche will sich Doug am Wochenende hauptsächlich in erster Linie ausruhen.
Denn so gewinnt er neue Energie, kann Kraft tanken oder, wie er es umgangssprachlich formuliert, auftanken und durchstarten, mit Energie und voller Elan die neue Arbeitswoche beginnen. Es ist so wie bei einem Fahrzeug, das mit Treibstoff befüllt, betankt wird, um weiterfahren zu können.
Allerdings gibt er einschränkend auch zu. Häufig ist es dann so, dass man Samstag doch noch mit Einkäufen beschäftigt ist und der Sonntag dann wirklich der einzige Tag ist, wo man sich ausruhen kann, wo man entspannen kann. irgendwas mit Freunden unternehmen kann. Und dann ist es wirklich ein Überwinden des eigenen Schweinehundes, dann trotzdem mal joggen zu gehen oder wirklich Sport zu machen.
Obwohl er sich forgenommen had, plagued Douglas a bitch, while he was for his gesundheit, beispielsweise indem er joggen geht. Doch dafür muß er seinen inneren Schweinehund überwinden, die eigene innere Schwäche, die Faulheit. Dabei wusste schon Oscar Wilde, dass gar nichts zu tun die allerschwierigste Beschäftigung ist und zugleich diejenige, die am meisten Geist voraussetzt. So gibt es selbst Rentner, die auch am Wochenende allerhand zu tun haben.
Werner jedoch bemüht sich sehr darum, sich zumindest am Sonntag ein paar freie Stunden zu gönnen. einige Stunden am Wochenende haben, in denen man alles das, was man sonst unter einem Zwang tut, selbst wenn man Pensionär, wenn man Rentner ist, nicht mehr tut, indem man sich wirklich davon frei macht und sich ganz gelöst Ding hingebaut. bei denen nur die Freude am Tun eine Rolle spielt.
Selbst bei denjenigen, die ihr Leben lang gearbeitet haben anders in den Ruhestand gegangen sind, gibt es laut Werner Dinge, die man macht, weil sie erledigt werden müssen. Man tut sie unter Zwang. Dabei sollte man sich seiner Ansicht nach am Wochenende von einem derartigen Zwang lösen, sich freimachen. Denn dann kann man Dinge tun, die einem Spaß machen. Man kann sich ihnen hingeben, zum Beispiel einem sonntäglichen Brunch in einem Café oder in einem Restaurant.
Der deutsche Autor Sven Regner nimmt diese deutsche Vorliebe ein bisschen aufs Korn. In seiner Lehmann-Trilogie lässt er seinen Protagonisten Frank Lehmann seine Abscheu über die Menschen zum Ausdruck bringen, die sonntags stundenlang beim Brunch zusammensitzen. Der Frühstücker, dachte er zerstreut, Ist ja der Feind an sich, Und es ist sonntags immer Frühstückszeit, dachte er, jedenfalls bis 17 Uhr.
Es sollte Pflicht und moralischer Anspruch der Besitzer bzw. Betreiber von Restaurants sein, Diese Restaurants von den Frühstückern als solchen fernzuhalten, denn das sind die allerunerträglichsten Menschen überhaupt. Wenn man es genau bedenkt, ist eigentlich der Sonnabend bzw. Samstag der schönste Tag in der Woche. Denn man hat den Sonntag noch vor sich.
Doch wenn er dann da ist, möchte man alles auf einmal machen. Lange schlafen, womöglich noch in die Kirche gehen, brunchen, mit der Familie ins Grüne fahren, Freunde treffen, Sport treiben oder sich schon wieder auf die kommende Woche vorbereiten. Kein Wunder, dass sich fast alle wünschen, auch noch den Montag frei zu haben. Doch dafür müsste man sich ein verlängertes Wochenende gönnen, sich also auch den Montag noch freiläsen. www.com slash alltagsdeutsch
