Starke Zitate #5: Glennon Doyle - podcast episode cover

Starke Zitate #5: Glennon Doyle

Apr 29, 202615 minSeason 7Ep. 308
--:--
--:--
Download Metacast podcast app
Listen to this episode in Metacast mobile app
Don't just listen to podcasts. Learn from them with transcripts, summaries, and chapters for every episode. Skim, search, and bookmark insights. Learn more

Episode description

In unserer Rubrik „Starke Zitate von starken Frauen“ sprechen Cathrin und Kim heute über einen kraftvollen Gedanken von Glennon Doyle – Bestsellerautorin, Aktivistin und Gründerin von Together Rising.

„Wenn eine Frau endlich lernt, dass es unmöglich ist, der Welt zu gefallen, kann sie lernen, sich selbst zu gefallen.“ – dieses Zitat steht im Mittelpunkt dieser Folge.

Es bringt eine Wahrheit auf den Punkt, die viele Frauen tief in sich spüren: Der Versuch, es allen recht zu machen, führt oft dazu, sich selbst zu verlieren. Doch was passiert, wenn wir genau damit aufhören?

Cathrin und Kim teilen ihre ersten spontanen Gedanken zum Zitat: Warum es sofort ins Herz trifft, welche gesellschaftlichen Erwartungen dahinterstehen – und weshalb gerade Frauen oft schon früh lernen, angepasst, lieb und „nicht zu viel“ zu sein. Schnell wird klar: Dieses Zitat ist nicht nur ein schöner Satz, sondern eine Einladung zur Befreiung.

Im Gespräch wird es persönlich: Kim erzählt, wie sehr sie der Satz „Was sollen die Leute denken?“ geprägt hat – von Kindheit über Schule bis ins Erwachsenenleben. Es geht um Anpassung, Körperbilder, Erwartungen und den langen Weg zurück zu sich selbst. Cathrin reflektiert, wie stark das Außen auf den eigenen Selbstwert wirken kann – und wie herausfordernd es ist, sich davon zu lösen und eine eigene Position zu finden.

Gemeinsam sprechen sie über Emanzipation – im Kleinen wie im Großen. Über Beziehungen, gesellschaftliche Normen und darüber, wie wichtig es ist, sich mit den eigenen Glaubenssätzen auseinanderzusetzen. Dabei wird deutlich: Sich selbst zu gefallen bedeutet nicht Egoismus – sondern Ehrlichkeit, Selbstannahme und den Mut, authentisch zu sein.

Gleichzeitig werfen sie auch einen differenzierten Blick auf das Thema: Warum ist es so schwer, sich von Erwartungen zu lösen? Welche Rolle spielen Prägungen, Familie und Gesellschaft? Und wie kann dieser Prozess Schritt für Schritt gelingen?

Am Ende der Folge bleibt eine klare Essenz:

Du musst nicht allen gefallen. Du darfst dir selbst gefallen.

Und genau darin liegt eine unglaubliche Freiheit.


🔥 Challenge der Woche:

Schreib dir 5–10 Affirmationen auf und platziere sie sichtbar – zum Beispiel an deinem Badezimmerspiegel.

Zum Beispiel:

✨ Ich bin genug, so wie ich bin.

✨ Ich begegne mir mit Mitgefühl und Geduld.

✨ Ich vertraue meiner inneren Stärke.

✨ Ich darf Fehler machen und bleibe liebevoll mit mir.

Und dann:

👉 Sprich sie dir laut vor – am besten mit einem Lächeln.

💬 Wir wollen von euch hören:

Wann hast du dich das letzte Mal dabei ertappt, es allen recht machen zu wollen?

Und was würde sich verändern, wenn du stattdessen mehr auf dich selbst hörst?

Schreibt uns auf Instagram, per Mail oder als Kommentar – wir freuen uns auf euch!


––––– SERVICE & TRANSPARENZ –––––

Weitere Infos & Kontakt:

https://linktr.ee/starkefrauen

https://www.podcaststarkefrauen.de/


Team:

Hosts & Redaktion: Cathrin Jacob & Kim Seidler

Schnitt: Kim Seidler

Transcript

Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Zitate-Karate-Ausgabe von Starke Frauen. Da habe ich einen kleinen Spaß, gönne ich mir mal. Eine kleine Inspiration zum Nachdenken und mit einer konkreten Challenge für euren Alltag. I love it, wirklich. Zitate-Karate. Es ist auch so, mit ein kleines bisschen Om und Karate in den Alltag. Ich habe heute ein Zitat von einer Frau mitgebracht, die ihr vielleicht auch kennt oder du vielleicht sogar auch kennt.

Vermutlich, weil ihr ihr Buch ungezähmt gelesen habt, das 2020 erschien. Die Rede ist von Glennon Doyle. Aber bevor ich ihr Zitat vorlese, vielleicht noch ein, zwei Infos zu ihr. Glennon Doyle ist eine US-amerikanische Autorin, Aktivistin, die vor allem durch ihre sehr persönlichen Texte über Selbstfindung, Sucht, Mutterschaft und gesellschaftliche Erwartungen bekannt wurde. Als junge Frau litt sie an Bulimie und wurde später Alkohol- und Drogenabhängig.

Gerettet habe sie nach eigenen Aussagen ihre erste Schwangerschaft. Insgesamt hat sie drei Kinder mit ihrem Ex-Ehmann. Und 2016 verliebte sie sich in eine Frau, mit der sie heute auch noch verheiratet ist. Es handelt sich um die US-amerikanische Ex-Fußball-Nationalspielerin Abby Womback, Also eine ziemlich bewegte Vergangenheit von Glennon Doyle, über die sie auch auf Bühnen erzählt und spricht, beziehungsweise eben in ihren Büchern.

Und jetzt aber, jetzt kommen wir zu dem Zitat, das lautet, wenn eine Frau endlich lernt, dass es unmöglich ist, der Welt zu gefallen, kann sie lernen, sich selbst zu gefallen. Was sagst du? Was kommt dir in den Sinn? Also jetzt mit den ganzen Informationen natürlich über ihren Werdegang auch, ist das natürlich nochmal richtig krass, dieses Zitat. Es spricht mir aber selbst auch sehr aus der Seele.

Deswegen machen wir den Podcast ja auch schon so lange, weil Frauen oft von klein auf darauf trainiert werden, lieb, brav und angepasst zu sein, um der Welt zu gefallen. Ja, bloß nicht zu laut sein, nicht zu viel fordern, nicht zu viel wollen. Also wir lernen früh Erwartungen zu erfüllen, die der Familie, der Gesellschaft, oft auch die von völlig fremden Menschen. Hauptsache alle anderen fühlen sich wohl. Ja, und wenn man das wirklich versteht, fällt plötzlich auch dieser Druck weg.

Also so wie Glennon Doyle das auch so in ihrem Zitat ja so beschreibt. Und dann kann man sich fragen, was will ich eigentlich? Was fühlt sich für mich richtig an? Ja, und das wird nicht so kraftvoll an diesem Zitat. Wie war es bei dir? Was schießt hier sofort durch den Kopf? Mich hat das sofort angesprochen und es gibt natürlich so wahnsinnig viele Zitate. Wir recherchieren ja jetzt schon eine Weile und gucken uns an, was resoniert mit uns.

Da gibt es tolle Zitate, Kalendersprüche, Aphorismen, Sinnsprüche etc. Pp. Aber ich wollte bewusst, ich habe mich treiben lassen, ich wollte, dass etwas an mir hängen bleibt, dass etwas sofort mich anspringt und sagt, hey, das spricht mich an, auch weil es ein bisschen was mit mir zu tun hat. Wir machen das ja nicht nur, weil wir euch da draußen so lieb haben, sondern auch uns selbst ein wenig. Und mich hat auch dieses Ich und die Welt so angesprochen.

Ich glaube, diese Welt wird ganz häufig auch in der Erziehung als so etwas Feindliches gesehen. Diese Erwartung, der Druck gerade an Frauen. Und wo entdeckt man in dieser Welt vielleicht auch etwas? Oder wo kann man ihr einfach nicht recht werden und sagen, okay, ich lasse die Welt Welt sein und ich kann mich darin bewegen. Ich kann etwas sagen, weil ich es möchte und muss nicht befürchten, dass da jemand ist, der sagt, du bist hier nicht richtig so.

Das lernen wir als Frau super früh, dass wir das eben nicht tun können. Und ich muss ja auf eine ganz bestimmte Art und Weise so und so sein, ich muss mich so und so verhalten, ich muss so und so aussehen, ja auch ein ganz großes Thema und das lernen wir schon als Kinder und Kinder können, wie wir wissen, sehr grausam sein, aber, dann wird man doch irgendwann schlauer. Und Glennon hat ja offensichtlich auch eine Weile gebraucht, um das herauszufinden.

Aber Kindheit und Jugend kann schon manchmal echt eine schwere Phase sein. Wie war das bei dir, Kim? Wie wichtig war dir, was andere denken? Wie viel Zeit hast du? Also ich muss sofort immer an das Sprichwort oder an den Glaubenssatz meiner Oma denken. Was sollen denn bloß die anderen denken? Also das war sehr, sehr prägend in der Kindheit. In der Kindheit war ich auch polemisch, so wie Glennon Doyle. Ich fand alles zum Kotzen, im wahrsten Sinne des Wortes.

Das ging aber auch los, weil ich als Kind gemobbt wurde, weil ich ein bisschen, ja, die Kinderärzte sagte immer, am oberen Randgewicht war. Ich wurde dann auch in so ein Tenniscamp geschickt zum Abspecken. War sozusagen nicht gut genug mit dem oberen Rand des Normalgewichts. Genau. Und ich habe mich schon früh, also auch bei Familienfesten, Frauen haben halt immer sich gekümmert, den Tisch gedeckt, abgeräumt, geschaut, dass es allen gut geht.

Und ich habe schon von der Prägung her früh gelernt, mich zufrieden. Um nach Optik und nach dem Außen zu richten in jeglicher Hinsicht und vielen auch gefallen zu wollen. Und deswegen trifft mich auch dieses Zitat oder was, deswegen geht es so in mein Herz rein.

Genau deshalb finde ich es auch so wichtig, dass es heute Bilder und auch Vorbilder gibt, gerade für junge Mädchen, so wie wir es schaffen, dann mit diesem Podcast starke Frauen, also weg von dem Denken, was sollen denn die Leute denken, hin zu, wer bin ich eigentlich selbst? Ja, wir beschäftigen uns ja viel mit solchen Geschichten in diesem Podcast. Frauen, die den eigenen Weg gehen. Und was bedeutet das für dich in dem Zusammenhang vielleicht auch mit Rebel Girls?

Ja, das war ja so unsere Inspiration, diesen Podcast zu starten. Und wir haben in den letzten fast 300 Folgen sehr viele Frauen, sehr viele Rebel Girls vorgestellt. Aber ich erinnere mich auch an die Leisen, die Rebellion anders gelebt haben, mit einem Lächeln, mit Fragen stellen, die auf eine andere Art und Weise vielleicht auch gesagt haben, es ist mir jetzt gerade egal, was die Welt will. Ich möchte gerne bestimmte Dinge wissen und erfahren.

Und ich finde mich eigentlich ganz cool, so wie ich bin und stelle so ein paar Sachen in Frage. Das sind dann aber auch Frauen gewesen, die vielleicht auch diese Selbstliebe schon gelernt haben. Weil häufig, und das müssen wir Frauen, und da spreche ich jetzt mal für uns alle, auch lernen, morgens in den Spiegel zu schauen und zu sagen, Okay, du bist echt ganz okay, auch wenn du da jetzt gerade irgendwie eine Falte mehr hast oder gequollene Augen und so.

Es geht ja nicht darum, perfekt auszusehen und immer perfekt zu sein, weil das ist auch echt ein harter Weg. Vor allem, wenn du das immer wieder vor Augen geführt hast, wie du zu sein hast oder deine Eltern es dir gesagt haben. Bei mir war es dann vor allem die Mama, Grüße gehen raus, aber das hat die wahrscheinlich auch gar nicht böse gemeint. Oder die Verwandten, die weiblichen Verwandten in deiner Familie. Aber ich musste mich da wirklich auch ein Stück weit emanzipieren.

Und ich nehme mal an, du auch, oder? Oh ja, total. Also das ist auch ein ewig langer Prozess. und ehrlich gesagt habe ich manchmal damit immer noch auch zu tun. Ja, ich auch.

Grüße gehen raus, auch an meine Mama, die mir immer noch sagt, manchmal so, Mensch, nimm doch mal ab, denk doch mal an das Thema, also Richtung Gesundheit, weil sie stark Gesundheit mit Schlanksein assoziiert und ich ihr dann immer wieder sage, Mensch, du hattest jetzt mehrere Herzinfarkte trotz Size Zero, also weiß nicht, korreliert da nicht so ganz. Und ehrlich gesagt, ich habe relativ früh angefangen mit Glaubenssatzarbeit.

Ich habe aber auch zum Beispiel hin und wieder Männer gedatet, die dann irgendwie gesagt haben, bist du sicher, dass du diesen Muffin noch essen willst und wenn du noch fünf Kilo abnimmst, dann bist du meine Traumfrau. Also auch so toxische Erwartungshaltung, komischerweise oder logischerweise, wie auch immer, haben diese Kennenlernphasen nicht lang gedauert.

Und ich bin sehr froh, mein jetziger Mann, der guckt mich an, liebt mich, ob ich zehn Kilo mehr habe, zehn Kilo weniger habe, das interessiert den gar nicht. Also ihn interessiert mein Wesen, meine Persönlichkeit und ich glaube, das ist ganz wichtig, sich selber auch so ein Umfeld zu schaffen, um sich weiter emanzipieren zu können.

Ich habe ja auch noch, weißt du auch, eine Coaching-Ausbildung absolviert, weil ich immer interessiert daran bin, mich persönlich auch weiterzuentwickeln, aber auch anderen Gutes zu tun. Genau, also Glaubenssatzarbeit, Werte immer wieder gerade rücken und dann muss ich immer lachen. Es gibt ja manche Personen, die dann so Kleidermachen-Leute-mäßig, also so stark sehr auf die Äußerlichkeit bedacht sind.

Deswegen finde ich, liebe ich diesen IT-Job auch sehr, weil wir stark im Homeoffice arbeiten, wo viel dieses körperliche oder Kleidermachen-Leute dann auch wegfällt. Und für mich war Emanzipation deshalb immer vor allem eins, mich Schritt für Schritt davon zu lösen, wie ich angeblich sein sollte und mehr bei mir selbst anzukommen.

Und Katrin, wie war es bei dir? Du hast jetzt den Bogen gezogen zur Emanzipation, aber ich würde gerne auch nochmal von dir das Thema, wie es bei dir war, hören wollen. Ja, genau, bis wir dann so ein bisschen zum... Und einigermaßen Happy End kommen, weil auch hier haben wir wieder ein, ja, kommen wir zu einer Erkenntnis, die hatten wir schon mal in einer der Zitatfolgen. Aber bei mir war es wirklich so, ich wurde total frei erzogen. Ich sah auch, also ich sah aus wie ein Junge.

Ich bin auf Bäume geklettert. Ich war so ein bisschen so eine Ronja Räubertochter. Und dennoch, als ich in die Pubertät kam, das war bemerkenswert, wie das Außen so einen auf einmal von diesem wilden, freien, auch da hatten wir dieses Zitat von Astrid Lindgren, wie das so an dem Selbstwert und diesem Freigeistlichen zehren kann. Es braucht einfach eine gewisse Zeit, bis man selbst entdeckt oder diese Selbstfürsorge und auch die Selbstannahme lernt.

Und das musste ich auch. Und auch ich struggle immer noch jeden Tag, was jetzt manchmal besser funktioniert, damit klarzukommen, manchmal nicht so gut. Aber das ist auch, glaube ich, irgendwie. Und das Alter kommt jetzt auch noch dazu. Aber es kommt immer diese Eigenbewertung, um nicht zu sagen, auch Eigenabwertung. Und manchmal sind wir Frauen auch zueinander da nicht so besonders nett. Das hatten wir auch immer noch gesagt, spread the love und sei nett zu anderen

Frauen. Weil die können es echt gebrauchen. Die strugglen selber. Und jetzt kommen wir so ein bisschen zu Sisterhood, aber es müssen nicht immer Sisters sein oder Frauen in der eigenen Umgebung. Mein ganz, ganz großer Tipp ist, umgeb dich mit Leuten, die dir guttun, die dir sagen, okay, gerade ist scheiße. Heute ist Mist. Und heute siehst du auch wirklich müde aus. Und das muss ich jetzt einfach mal sagen. Aber du bist, nein, nicht jetzt dich gemeint.

Sondern dass man zu den Freundinnen auch ehrlich ist. Aber man muss ihnen sagen, dass sie toll ist, wenn man sie lieb hat. Und sich auch mit Leuten umgeben, die das eben tun und sagen, komm, ich nehme dich mal in den Arm oder morgen wird es schon wieder oder guck mal, was du alles geschafft hast. Guck nicht immer auf das, was du noch nicht geschafft hast, sondern du kannst wirklich stolz auf dich sein und du bist toll, so wie du bist.

Und wenn man das oft genug hört, dann kann das auch echt ein gutes Mittel gegen jahrelang aufgebaute Glaubenssätze sein. Und Punkt. Amen. A-woman.

Ja, wobei ich nochmal sagen möchte, das Zitat zieht ja eher darauf ab, wenn eine Frau endlich lernt, dass es unmöglich ist, der Welt zu gefallen, kann sie lernen, sich selbst zu gefallen, also gar nicht darauf angewiesen ist, jetzt positive Affirmationen von außen zu hören, sondern ja eher sich intrinsisch auch zu stärken und zu sagen so, fuck off, was die anderen denken, was die anderen sagen, dann sehe ich halt müde aus, so what?

Aber ich weiß schon, was du meinst. Es geht darum, dass man selber Hilfe von außen braucht, um das zu verstehen und zu sehen, weil man selbst so blind ist, weil man sich so fokussiert auf das, was von einem vermeintlich verlangt wird. So von dem Negativen wegzukommen. Genau. Das ist so ein bisschen das, was du sagst. Nicht jeder Mensch hat das Privileg.

Und ja, vielleicht helfen dann, kommen wir zu den Affirmationen oder Power Moves vor dem Spiegel, wenn man sich selber gerade klein fühlt oder scheiße fühlt. Da bin ich ja immer ein Riesenfan von. Und ich finde, liebe Katrin, wir können das doch direkt als kleine Aufgabe für unsere Zuhörenden mitgeben, oder?

Voll. Also neben der Tatsache, dass man sich mit Leuten umgibt, die einem Abo zu mal sagen, dass man auch toll ist, damit man es glaubt, ist es natürlich auch eine super Übung, sich Affirmationen aufzuschreiben und sich das selbst mal immer wieder zu sagen, wenn andere vielleicht gerade nicht präsent sind oder so. Klebt man sich so einen Badezimmerspiegel, macht das gerne mal, sucht euch fünf bis zehn Affirmationen aus.

Das kann sowas sein wie, ich bin genug, so wie ich bin, ich begegne mir mit Mitgefühl und Geduld, ich vertraue meiner inneren Stärke, ich achte auf meine Bedürfnisse und setze Grenzen, ich darf Fehler machen, oh ja, und bleibe trotzdem liebevoll mit mir und so. Das sind so Sätze, die wir euch jetzt mal mitgeben, aber könnt euch natürlich auch gerne von anderen inspirieren lassen. Vielen Dank.

Und wenn ihr mögt, dann stellt euch dabei mit erhobenen Kinn und Händen in den Hüften hin oder ihr nehmt einen Stift zwischen die Zähne. Ich mache das immer ganz gerne hier. Dann denkt nämlich das Unterbewusstsein, ihr lächelt. Und mit diesem einen Lächeln verabschieden wir uns von euch. Passt auf euch auf, gerade in diesen Zeiten, in denen die Welt da draußen echt so bedrückend sein kann. Und man fasst sich immer an den Kopf. Aber naja, das vergesst die Welt manchmal.

Ja, das ist auch gar nicht so schlecht. Genau. Und wenn es euren Lieben schlecht geht, dann seid ihr der positiv gefärbte, bunte, liebevolle, respektvolle Spiegel. Alles Liebe für euch und bis zum nächsten Mal. Tschüss.

Transcript source: Provided by creator in RSS feed: download file
For the best experience, listen in Metacast app for iOS or Android