Starke Zitate #3: Marie Curie - podcast episode cover

Starke Zitate #3: Marie Curie

Apr 01, 202610 minSeason 7Ep. 304
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Episode description

In unserer Rubrik „Starke Zitate von starken Frauen“ sprechen Cathrin und Kim heute über einen inspirierenden Gedanken von Marie Curie – Physikerin, Nobelpreisträgerin und eine der bedeutendsten Wissenschaftlerinnen der Geschichte.


„Träume dir dein Leben schön und mach aus diesen Träumen eine Realität.“ – dieses Zitat, das häufig im Kontext von Mut, Vision und Selbstgestaltung zitiert wird, steht im Mittelpunkt dieser Folge. Es wirft eine scheinbar einfache, aber tiefgehende Frage auf: Wie viel Raum geben wir unseren eigenen Träumen – und was braucht es, damit sie Wirklichkeit werden?

Cathrin und Kim teilen ihre ersten spontanen Gedanken zum Zitat: Welche Worte sofort hängen bleiben, warum der Satz zunächst fast naiv wirken kann – und weshalb er gerade durch Marie Curies Lebensgeschichte so kraftvoll wird. Schnell wird klar: Hier geht es nicht nur ums Träumen, sondern um den Mut zur Umsetzung.


Im Gespräch wird es persönlich: Beide erzählen von Momenten, in denen sie ihren eigenen Weg hinterfragt haben – von mutigen Entscheidungen, Zweifeln und der Kraft innerer Bilder. Es geht um berufliche Neuanfänge, um das Spannungsfeld zwischen „realistisch sein“ und „groß denken“ – und darum, wie leicht Träume aus Angst klein gehalten werden.

Gleichzeitig werfen sie auch einen differenzierten Blick auf das Zitat: Ist es wirklich immer nur eine Frage der eigenen Einstellung? Welche Rolle spielen äußere Umstände, Strukturen und Unterstützung durch andere Menschen? Und warum werden viele Träume erst dann Realität, wenn wir sie nicht alleine verfolgen?


Am Ende der Folge bleibt eine klare Essenz: Träume sind kein Luxus – sie sind der Anfang von Veränderung. Doch Wirklichkeit entsteht erst, wenn wir beginnen, sie Schritt für Schritt ernst zu nehmen.


🔥 Challenge der Woche:

Nimm dir diese Woche fünf Minuten Zeit und schreibe einen Traum auf, den du dir bisher nicht erlaubt hast zu leben.

Und dann stelle dir eine Frage:

Was wäre ein erster kleiner Schritt in diese Richtung?

Eine ehrliche, inspirierende Folge über Mut, Zweifel, Visionen – und darüber, wie aus Gedanken Realität werden kann.


💬 Wir wollen von euch hören:

Welcher Traum steckt vielleicht schon lange in euch? Und was hält euch bisher davon ab, ihn umzusetzen? Schreibt uns auf Instagram, per Mail oder als Kommentar bei Spotify oder Apple Podcasts.


––––– SERVICE & TRANSPARENZ –––––

Weitere Infos & Kontakt:

https://linktr.ee/starkefrauen

https://www.podcaststarkefrauen.de/

Team:

Hosts & Redaktion: Cathrin Jacob & Kim Seidler

Schnitt: Kim Seidler

Transcript

Hallo und herzlich willkommen zu unserem starke Frauenzitat der Woche. 10 Minuten Inspiration, Tiefe und eine konkrete Challenge für euch. Und heute hast du ein Zitat mitgebracht, liebe Kim, von einer Frau, die wir schon mal vorgestellt haben, nämlich... Ja, heute geht es um ein Zitat von Marie Curie. Und zwar... Das Zitat stammt aus einer Sammlung von Zitaten über inspirierende Persönlichkeiten und wird häufig im Kontext von Mut, Vision und auch Selbstgestaltung zitiert.

Und ich finde es spannend, weil Marie Curie nicht nur geträumt hat, sie hat als Frau in einer komplett männerdominierten Wissenschaft ihre Vision tatsächlich umgesetzt. Ich liebe es sehr, muss ich sagen. Klar, das klingt natürlich jetzt erstmal naiv, so nach dem Motto, na du hast leicht reden.

Aber wenn man weiß, wie schwer Marie Curie's Weg war und wie hart sie gearbeitet hat, eben in der nach wie vor sehr männerdominierten Wissenschaft, dann bekommt dieser Satz nochmal viel, viel mehr Gewicht, finde ich, weil sie eben auch danach gelebt hat. Und natürlich möchte ich auch nochmal auf die Folge hinweisen,

die wir zu ihr gemacht haben. ist schon eine Weile her, es war die Folge oder ist die Folge 27, Und wir stellen uns ja immer die Frage, welches Wort bleibt aus dem Zitat am meisten hängen. Und natürlich ist es das Träumen, weil es gleich zweimal vorkommt. Aber ich finde auch, dieses Umsetzen mit der Forderung nach, macht daraus Realität, ist so stark. Das klingt wie so ein Appell an sie selbst oder an uns alle eigentlich. So irrsinnig zielstrebig und mutig.

Welches Wort bleibt oder blieb bei dir hängen, als du das gehört hast? Lustigerweise das Wort schön. Weil Träumen hier nicht nur Zielplanung ist, sondern auch Fantasie. Und ich merke bei mir sofort, wie oft erlauben wir uns eigentlich wirklich groß zu träumen. Also ohne sofort zu denken, das ist ja auch schon wieder so unrealistisch. Also, ja. Ja, unrealistisch. Also sie spricht ja von Realität. Das kann Realität werden.

Und ich musste auch ein bisschen denken an das Zitat der Zukunftsforscherin Florence Gaupp, das wir vor einer Weile hatten. Und die sagte ja, dass es auch glücklich macht, sich schöne Dinge in der Zukunft vorzustellen. Und wenn das bedeutet, ich stelle mir vor, wie ich meine Träume wahrmache, das ist wirklich fantastisch. So ähnlich wie du mit deinem Vision Board. Dass du dir da Also, ja. Dinge auch schön aufmalst und wirklich auch damit ein bisschen träumst.

Aber ich wollte noch was sagen zu dem Großdenken, was du gerade erwähnt hast. Ich kenne das auch aus einer Phase, in der ich beruflich komplett neu angefangen habe. Und zwar hatte ich gerade fertig studiert und war sowas von unglücklich in meinem Job. Ich wollte eigentlich was komplett anderes machen, aber hatte ja nun das studiert. Also, jetzt war ich da in diesem Job gefangen und habe gedacht, ich will eigentlich was ganz anderes

machen, für das ich aber gar nicht qualifiziert war. Und dann bin ich. Verrückterweise aus der Festanstellung raus und in ein Praktikum rein, weil ich dachte, naja, wenn ich es noch nicht kann, dann muss ich es halt lernen. Die Leute haben mir wirklich auch einen Vogel gezeigt und meinten, so bist du eigentlich bekloppt. Aber ich wollte es eben versuchen und dieses Bild in meinem Kopf, wie das Leben aussehen könnte, wenn das wirklich klappt, das war stärker als jeder Zweifel.

Und im Rückblick merke ich auch, dieser Traum oder diese Vorstellung war wichtig, aber die Realität wurde eben erst möglich, weil ich es gemacht habe. Kleine Schritte und die führen dann manchmal auch zum Ziel. Danke für diesen Coaching-Tipp. Also normalerweise zahlen Leute ja sehr viel Geld für diese Weisheiten.

Ich habe auch ein Beispiel. Allerdings, also du weißt, ich bin ja Schauspielerin geworden, habe ich fünf Jahre meinen Traum gelebt und hatte dann aber dieses Ereignis, dass ich plötzlich auf der Bühne nicht mehr die Leidenschaft gefühlt habe. Und dann ist das so ein bisschen ins Gegenteil gerutscht, dass ich angefangen habe, so Träume zu relativieren.

Also so, sei jetzt mal lieber realistisch, so was ist denn da draußen noch und jetzt würde ich gerne eine Anstellung und bleib auf dem sicheren Weg. So dieses, was unter Vernunft häufig dann oder was mein Umfeld unter Vernunft versteht, würde ich sagen, ist das, was dann auch sich auf mich so projiziert hat oder was ich dann übernommen habe und dieses realistisch sein ist einfach. Ein Gefühl der Angst, das steckt unter des vermeintlichen Realismus.

So den sicheren Weg gehen, 9 to 5 arbeiten, das ist jetzt sicher und vernünftig. Und erst als ich mir wieder erlaubt habe, größer zu denken, kam auch wieder witzigerweise mehr Energie in mein Leben. Genau, das wollte ich auch nochmal kurz teilen. Die Weisheit war jetzt auch kostenlos. Naja, die Realität, also ne, das hat ja auch ein bisschen was Negatives so, jetzt bleibt mal realistisch so und eigentlich geht es bei Marie Curie ja genau um was anderes so. Ja. Der Traum macht Räume auf.

Und dann, wenn das Realität wird, wenn so meine Realität aussieht und nicht die vernünftige, von der alle sagen, so ist es besser, dann kann da was ganz Schönes entstehen. Und da ist wieder dieses Wort, was du gerade gesagt hast. Und manchmal muss man ja gerade gar nicht so groß denken, also im Sinne von, ich muss jetzt Bundeskanzlerin werden oder so, sondern das können ja auch kleine Dinge sein.

Außerdem muss man ja auch sagen, nicht jede Frau hat die Möglichkeit, gleich irgendwie dieses ganz Große zu erreichen, Strukturen, Erratungen, finanzielle Sicherheit. Was ist das ganz, die Frage ist ja auch immer, was ist das ganz Große? Also bei ihr, sie hat ja nun sich einen Weg vorgenommen, wo es unwahrscheinlich war, dass du als Marie Curie, wo es unwahrscheinlich war, dass sie ihre Position auch bekommt, weil sie nun mal eine Frau war.

Also sie hat sich halt, ich finde das so ganz, ich mal mir das so aus, dass sie gesagt hat, das war jetzt mein Traum, da wollte ich hin, das war meine Vision, mein Ziel und der Weg dahin wird stolperig und steinig sein, aber ich werde diese Ziele und Träume in die Realität umsetzen, um dann auch Realität nochmal positiv zu setzen.

Es gibt ja auch manchmal einfach Hürden, das ist ja völlig klar, aber vielleicht... Können wir ja Marie, also wenn sie jetzt hier wäre, vielleicht, ich lege meinen Zeigefinger, für die, die jetzt das Video nicht sehen, ich lege meinen Zeigefinger an die Lippen, Obacht. Vielleicht, wenn Marie hier wäre, dann könnten wir ja sowas sagen wie, mach aus deinen Träumen eine Realität und wenn du nicht weiterkommst, bitte einen lieben Menschen dir zu helfen.

Ja, also manchmal brauchen wir auch einfach Hilfe, weil manchmal werden die Träume auch erst dann Realität, wenn uns Menschen dabei unterstützen und hol dir diese Hilfe gerne. Feier ich. Ja. Feier ich total. Träume brauchen Mut, aber auch oft ein Umfeld, das sie möglich macht. Manchmal hilft es auch vielleicht ein bisschen das Umfeld zu wechseln, wenn Mama und Papa sagen, so hast du jetzt zu sein, du hast jetzt hier Jura zu studieren, weil wir haben alle Jura studiert.

Und pipapo, sich dann auch mal ein Umfeld zu suchen, was einen auch für die anderen Träume oder für die eigenen Träume ermutigt und auch supportet, unterstützt. Also wenn du keine Juristin werden willst, dann ist das auch nicht dein Traum. Dann würde ich sagen, musst du auch nicht in die Realität umsetzen, es sei denn, du wirst gezwungen. Aber davon gehen wir mal nicht aus. Wenn wir es jetzt mal so runterbrechen, dann könnte man vielleicht sagen, Träume sind wichtig.

Und definitiv, denn sie sind der Beginn von Veränderung, vielleicht so ein bisschen poetisch. I like it, auf jeden Fall. Und Realität entsteht, wenn wir den Mut haben, diesen Traum Schritt für Schritt ernst zu nehmen. Das lassen wir jetzt mal so stehen und geben euch jetzt an dieser Stelle eine kleine Wochen-Challenge mit. Nehmt euch doch diese Woche mal fünf Minuten Zeit und schreibt einen Traum auf, den ihr bisher nicht erlaubt habt, in die Tat umzusetzen.

Finde ich richtig gut. Und dann fragt euch nur eine einzige Sache. Was wäre ein erster kleiner Schritt in die Richtung des Traums? Denn starke Menschen sprechen nicht nur, sie verändern auch. Mic drop schon. Ja, ich kann gar nichts mehr dazu bügen, außer genießt die Sonne. Hört euch gerne die Episode auch zu Marie Curies Biografie an. Das ist die Episode 27. Macht es gut und schreibt uns natürlich, wie es euch mit der Challenge ergangen ist. Alles Liebe. Bis dahin. Alles Liebe. Tschüss.

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