#224 mit Britta Behrens - podcast episode cover

#224 mit Britta Behrens

Mar 19, 202656 minEp. 227
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Episode description

In dieser Episode ist LinkedIn-Koryphäe Britta Behrens zu Gast, um über die enorme Schlagkraft des größten B2B-Netzwerks der Welt zu sprechen. Mit über 1,3 Milliarden Accounts hat sich LinkedIn längst von der digitalen Visitenkarte zur vollumfänglichen Content-Plattform gewandelt. Britta erklärt, wie der neue Algorithmus „360 Brew“ die Spielregeln verändert hat, warum die „Kommentar-Strategie“ oft mehr Sichtbarkeit bringt als eigene Posts und wie man als „lebendiger Lead-Magnet“ echtes Social Selling betreibt. Außerdem erfahren wir, warum LinkedIn-Content nach Reddit die wichtigste Quelle für das Training von KI-Modellen wie ChatGPT und Claude ist und wie Unternehmen mit „Thought Leader Ads“ ihre Corporate Influencer gezielt skalieren können.

Über Britta Behrens:

Britta Behrens ist eine der führenden Expertinnen für LinkedIn-Marketing, Social Selling und Corporate Influencing im deutschsprachigen Raum. Als Beraterin und Keynote-Speakerin unterstützt sie Unternehmen dabei, Marketing-, Sales- und HR-Teams für den modernen B2B-Vertrieb fit zu machen. Ihr Fokus liegt auf dem strategischen Aufbau von Thought Leadership und der Professionalisierung von Mitarbeiter-Sichtbarkeit. Mit ihrer langjährigen Erfahrung in der Web-Analyse- und Marketing-Branche verbindet sie tiefes technisches Verständnis mit kreativer Content-Strategie, um messbare Business-Erfolge über LinkedIn zu erzielen.

Hier geht es zum Connected Commerce Guide von Front Row.

Der Marketing Transformation Podcast wird produziert von TLDR Studios.

Transcript

Herzlich willkommen zu einer neuen Folge des Marketing Transformation Podcasts. Heute mit einem ganz besonderen Thema und einem ganz besorneren Gast, herzlich Willkommen Britta! Wir sprechen heute über LinkedIn. ich freue mich sehr dass du heute bei mir zur Gast bist. Hallo Erik danke für die Einladung. LinkedIn ist, also erstmal muss man sagen zu dir du bist eine der Expertinnen. Der ich schon lange folge auf Konferenzen aber natürlich auch dein LinkedIn Content.

Wir werden heute über die Relevanz von LinkedIn sprechen, über das was man damit erzielen kann und wie man es am besten erzieht. Wie man über den Algorithmus also nicht über den Algorysm mit dem Algorithmos arbeitet. Werden wir noch über Page sprechen. Das komplette Themenspektrum bevor wir thematisch ansteigen. liebe Britta sagt doch mal kurz ein zwei Sätze zu dir. Ja, mein Name ist Britta Behrens.

Ich bin LinkedIn Marketing und Social Selling Beraterin und bin viel in Unternehmen unterwegs und bilde Marketing- und Sales Teams aus. bzw mittlerweile auch dadurch dass wir im Zeitalter auch des Fachkräftemangels leben kommen immer mehr HR Leute auf mich zu und wollen eben Employer Branding Kampagnen starten.

die sogenannten Corporate Influencer Programme spielen dann eine wichtige Rolle sodass eben die Mitarbeitenden sichtbar fürs Unternehmen über ihre Arbeit sprechen und somit auch neue Talente, Kollegen und Kolleginnen anlocken. Cool! Wir werden ja gleich über die Use Cases. also was kann ich eigentlich als Person oder als Unternehm wir LinkedIn erreichen sprechen? Vielleicht nochmal kurz zur Relevanz von LinkedIn.

Ich weiß dass du dich praktisch täglich mit den Zahlen von LinkedIn auseinandersetzt. Aber wie groß, wie relevant ist denn LinkedIn heute? Also heute heißt Ende März zwanzig sechsundzwanzig! Ja also LinkedIn ist das BtoB-Netzwerk global gespannt schlechthin. Es sind eins Komma drei Milliarden Accounts, Link entspricht da gerne von Mitgliedern.

ich sage lieber Account zu weil es ist natürlich klar auf anderen Social Media Plattform wie auch auf LinkedIn da wo Menschen zusammen treffen um eben Geschäfte zusammenzumachen Da ist natürlich auch eine Menge Fraud unterwegs aber es ist halt wirklich die größte BtoB, Business-Plattform absolut konkurrenzlos. Wir hatten ja eigentlich auch ein sehr starkes Dachnetzwerk so called Xing damals.

Auch stark für Marketing Sales und Recruiting die eben auch vor vielen Jahren aber dann den Pivot gemacht haben gesagt haben wir sind nur noch eine reine Karriere Recruitting Plattform Und aus diesem Grund hat man wirklich keine andere Chance als im Business-Kontext auf dieser Plattform aktiv zu sein.

Das Coole ist aber auch, das linked in uns jede Menge Möglichkeiten und Potenziale bietet sowohl Marketing Sales als auch Employer Branding und Recruiting also allumsterband unsere Businessziele zu erreichen und zu unterstützen um mit den richtigen Leuten zusammenzukommen. Du hast es schon gesagt, das sind so die Anwendungsfälle Marketing Sales und Employer Branding. Da werden wir gleich nochmal tiefer einsteigen. ich hängt gerade noch an der Zahl bei eins Komma drei Milliarden Accounts.

Wir wissen jetzt vermutlich beide nicht wie viel davon wirklich menschlich und aktiv sind oder weiß man dass? Wie viele aktive Accounts sind? also auch auch Fake Accounts können aktiv sein aber ist die zahl irgendwie bekannt? wieviel von denen wöchentlich täglich oder gar monatlich unterwegs sind? Ja, durch den Digital Service Acts und verschiedene EU-Verordnungen müssen sie in Europa zumindest die aktiven Nutzerzahlen melden.

Und für den Dachraum da sieht man wir haben mittlerweile dort neunzwanzig Millionen Accounts. Und Leute, die monatlich auf LinkedIn aktiv sind, sind derzeit so siebenkommasieben, siebenkommenneun Millionen Leute. also da sieht Man schon immer so ungefähr ein Drittel der Leute, die sich auch irgendwann mal angemeldet haben oder wo vielleicht auch natürlich mal einen Fake-Account oder ein Bot dazu gekommen ist sind auf der auf der Plattform aktiv und sichtbar.

Und davon allerdings das ist halt sehr crazy obwohl alle sagen hier die Reichweiten gehen runter. wir haben Probleme wirklich sichtbarrer zu werden. auf der plattform muss man sich zu bedenken geben. weltweit Posten und veröffentlichen Leute, Content oder ungefähr ein bis zwei Prozent aller LinkedIn-Nutzer. Das heißt man gehört schon zu Creme de la Crème wenn man anfängt wirklich Thought Leadership Content in seiner Branche zu veröffentlichten ja da ist man gehört man schon direkt so Top Elite.

also das hört sich erstmal wenig an aber vermutlich Klar, es ist dann über die Menge und vielleicht auch die Qualität derjenigen, die dann posten, dass sie so eine gute Durchdringung haben. Sach uns nochmal kurz! Du hast ja schon den Begriff des Thought-Leaderships reingebracht – das fällt vermutlich unter die Marketing-Kategorie. Aber wenn wir mal so durchgehen, Marketing Sales und Employer Branding Form mit Marketing an, warum sollte ich auf LinkedIn überhaupt aktiv sein?

Mit einem thoughtleadership slash marketing Ansatz Genau, also Marketing kann ich exzellent machen weil wir sehr gute Zielgruppen Definitionen auf LinkedIn erreichen. Die Suchfilter auf LinkedIn allein auf der Plattform geben uns schon die Möglichkeit wirklich eines exzellen Networkings um mir die richtigen Leute ins Netzwerk aus meiner Branche zu holen und eben verschiedene Kundengruppen zu adressieren.

Und dann wird natürlich der Bogen gespannt in den Bereich LinkedIn Advertise wo wir über den Companion Manager wirklich das größte Set an Targeting-Optionen zur Verfügung haben, bis hin dazu dass ich natürlich auch meine First Party Daten in das Targeting hochladen kann und die Möglichkeiten habe eben meine Botschaften gezielt an dedizierte Zielgruppen und Stakeholder entsprechend rauszuschicken. Wir sind auf einer Business-Plattform.

Die Leute sind eben nicht zum Spaß da oder zum Flanieren und Zeit zu verstreuen, sondern wir sind im Business-Kontext auf der Plattform wollen es als Business-Platform, als Bronction News Magazin nutzen und gleichzeitig natürlich enger an unsere Kundengruppen und auch an Partnerschaften, an Kooperationspartner uns entsprechend näher ranrobben können. Innocent seitdem nach Acquisitionen von Microsoft eben zu einem Karrierenetzwerk, wo ich halt reine meine Visitenkarte als Profil angelegt habe.

Eben zu einer vollumfänglichen Business Content Plattform umgebaut worden und somit hab' ich sehr gute Kommunikationswege sehr, sehr gute und hohe Reichweiten über meine persönlichen Profile zu erzielen. Hier stecken nämlich oft höhere Margen und vor allen vielhöhere Customer Lifetime-Vergus dahinter. Und das Problem ist, dass dieses Potenzial nicht richtig erkannt oder gemessen werden kann.

Im Connected Commerce Guide von unseren Freunden von Frontrow gibt es dazu ein richtig gutes Kapitel wie ich finde, das nämlich aufzeigt, wie BtoB Traffic Umsätze und Kaufverhalten überhaupt richtig sichtbar gemacht werden können und wieder raus eine gezielte Wachstumstrategie entwickelt werden kann. Hier ist also die Frage nicht nur, wie verkauf ich mehr sondern an wen verkaufe ich eigentlich und wie profitabel sind diese Kunden wirklich.

Ihr findet den ConnectedCommerce Guide unter www.connected-commerce.com Und natürlich packen wir auch diesen Link in die Show Notes. Viel Spaß mit der Folge! Die Use Cases im Branding-Sort Leadership... Ich glaube wir zwei kennen den großen Nutzen von LinkedIn, aber es gibt natürlich auch Kritiker die sagen das ist eigentlich Zeitverschwendung selbst Beweihräucherungen. Das ist eine Echo-Kammer wo man sich gegenseitig abweiert, aber das ist vollkommen ohne Business Impact.

Was kannst du diesen Stimmen entgegenhalten? Den kann ich entgegeben halten auch aus meiner eigenen Karriere heraus. also ich war nicht von Anfang an nur LinkedIn also in Anführungszeichen Nur LinkedIn Trainerin und Beraterin, sondern ich bin durch... Pwik Pro, dort hatte ich die Verantwortung als Marketing-Dachmanagerin entsprechend die Marke aufzubauen das Unternehmen zu etablieren und bin da tief in LinkedIn aufgetaucht.

Und habe aufgrund von LinkedIn meinen Aktivitäten der Kommunikation und dem starken Networking eben dort in der Webanalysebranche sehr gute Kontakte knüpfen können und vor allem bin ich dort mit Experten in Kontakt kommen und wurde in ihre Netzwerke aufgenommen, die so mit sonstigen Board- und Marketing oder PR Maßnahmen nie erreicht hätte. Das heißt man kommt wirklich sehr schnell in einer Branche wo man auch vielleicht noch ein ziemlicher Nobody ist.

Schnell mit den richtigen Leuten in Kontakt und kann sich dort eben dann wenn man Fachcontent spielt und eben nicht dieses ich glaube mehr auf die Brust wie toll unser Unternehmen ist und unsere Produkte, dass wir irgendwelche Awards gewonnen haben. Sondern wenn man wirklich mit Fachcontent einen Fokus auf industrierelevanten Themen entsprechend sich fokussiert und die regelmäßig bespielt wird man eben auch bei den relevanten Leuten ausgespielt.

und wenn man dann ein proaktives Networking betreibt und sich eben bei relevanten Stake Holdern ins Netzwerk einklingt, kommt es eben zu der... öffentlichen Kommunikation, die auch viele fachliche Diskussionen entstehen lassen.

Kommt es dann häufig dazu dass sich die Leute bei einem persönlich melden eine LinkedIn Message entsprechend dann reinkommt und das eben dann auch zu persönlichen Kontakten und auch Sales Gesprächen kommt weil man eben merkt oh die Leute haben Ahnung von dem wovon sie reden. Sie geben mir eine gute Orientierung. ich bin überzeugt auf ihrem Gebiet sind, die kann ich auch mal fragen.

Die geben mir auch mal Tipps und Ratschläge ohne dass ich direkt irgendwie eine Beratungsvieh zahlen muss oder eben einen Produkt oder ein Vertrag abschließen muss.

Und wenn ich merke, ich entwickle einen relevanten Bedarf und ich habe hier ein Problem was die Person lösen kann dann kann ich mich eben auch sofort an diese Leute wenden und muss nicht großartig Webseite aufrufen, Kontaktformular durchwühlen irgendwie hoffen, dass ich irgendwie Sales oder irgendeine verantwortliche Person sich hoffentlich mal in den nächsten vierundzwanzig oder achtenvierzig Stunden bei mir meldet. Also ich glaube, wir beide haben diese Erfahrung gemacht.

Ich hab das so im Anfang gemerkt jedes Mal wenn ich früher nur über den Podcast LinkedIn Posts gemacht habe. Ich habe trotzdem festgestellt dass allein das Posten zu einer erhöhten Kontaktanfrage dann noch über alle mögliche Kanäle führte. vermutlich weil ich mich dann einfach wieder in Erinnerung gerufen habe Wir werden gleich nochmal bei dem über das Thema kann man eigentlich über LinkedIn auch wirklich verkaufen sprechen.

Wenn wir beim Thought Leadership bleiben, habe ich manchmal das Gefühl, da würde ich gerne deine Meinung hören. Dass die inhaltliche Distribution von Themen-, Meinungen-Fachbeiträgen, dass sie teilweise auch so ein bisschen die Rolle der was früher so die Gastbeiträge in Fachverlagen hatten irgendwie einnimmt. Kannst du dem Bild etwas abgewinnen? Trifft das zu oder ist es nur im Kopf vorhanden? Das ist absolut richtig, weil LinkedIn wird halt von vielen.

Neunzig Prozent aller LinkedIn-Accounts posten nicht und sie schreiben noch nicht mal Kommentare oder liken etwas. aber die sind kontinuierlich auf der Plattform und lesen entsprechend still mit so dass es eben wie so ein Business Magazin digital verstanden wird und Sie halten eben Ausschau nach den neuesten News operativen Learnings, was sie eben dann auch selber in ihre Arbeit integrieren können.

Und ja es ist sonst für jeden natürlich enorm schwer überhaupt dann auch mal bei Journalisten von Fachmagazinen auch irgendwie aufzufallen und vielleicht als Gast Autor oder Autorin infrage zu kommen. also das war ja dann auch ein ziemliches Privileg dort zu erscheinen und auch mal etwas zu publizieren und das als Referenz halt dann auch nutzen zu können. Und ja, dadurch dass LinkedIn halt frei und offen ist und jeder dann quasi seine Fachinformation veröffentlichen kann.

Ist das eben auch eine eigene Publikation die man da als Chance nutzen sollte? Das ist wirklich ein sehr schönes Bild was du da gibst! Ja, vielen Dank. Ich hab auch noch eine Parallele in dieser Fachverlagswelt und zwar das Kommentieren. Und das empfinde ich nicht zumindest als Kommentieren und das Liking hat so ein bisschen was wie ... ist natürlich viel schwächer als dieses Peergroup-Reviewte-Verfahren.

also gerade wenn zu einem Fachthema ein Like oder einen Kommentar kommt von, ich weiß oh, das ist jemand der selbst ne kritische Meinung, der fand es jetzt gut weil was die Person geschrieben hat oder was ich geschrieben habe, dass hat irgendwie so Abstrahleffekte. zumindest in der wissenschaftlichen Fachwelt gibt es diese Verfahren auch. Ist natürlich viel, viel flacher ganz klar.

aber das ist so vielleicht auch mindestens der Social Proof den's da geben kann Die Dosis macht das Gift, sagt man ja immer so schön. Und man merkt es wirklich wie viel Wert auch LinkedIn darauf liegt dass es eben wirklich eine Conversationsplattform wird. nicht zuletzt haben sie im letzten Jahr eben dann auch gelauncht dass wir selber sehen können wieviel Reichweiten unsere Kommentare erzielen dass uns wirklich vor Augen geführt wird.

hey selbst wenn ich mich an einer Fachdiskussion beteilige was halt auch deutlich weniger Zeit kostet. Also das ist auch ganz gut fürs Zeitmanagement, wie werde ich gut sichtbar und kann trotzdem meine Expertise auf der Plattform zeigen? Dann ist die Kommentarstrategie ja meine alle. erste Wahl, die ich nutzen würde. Wenn es sonst sehr hoch hergeht im Tagesgeschäft und ich sonst vielleicht gerade nicht die Zeit finde wieder einen eigenen Beitrag zu veröffentlichen und den mitzumoderieren.

Da hat man richtig viel Impact wenn man das regelmäßig macht, wenn man jeden Tag sagt Ich mache mal fünf bis zehn Fachkommentare bei anderen, die sich die Zeit genommen haben was zu veröffentlichte Und man schaut dann auf die Reichweiten dann schüttelt man manchmal ganz schön mit dem Kopf. Dass ich halt sehe, dass teilweise manche fachlichen Kommentare von mir das dreifache-vierfache von dem an Reichweiten erzielt haben als meine eigenen Postings.

also selbst bei mir die sich ja auch quasi oben in die Spitze mit der Content Creation katapultiert hat indem ich halt zwei bis vier postings die Woche veröffentliche Es sind trotzdem siebzig Prozent meiner wöchentlichen Sichtbarkeit kommt allein aus dem Community Management und dem Agieren bei anderen Fachkollegen und Kolleginnen eben mit starken Kommentaren. Und das führt eben dazu, dass ich durch die Kommentare Profilbesucher bekomme eins zu eins Nachrichten Angebotsanfragen.

da kommen wir halt so in Richtung Sales, dass die Leute sagen Okay, die Gedanken finde ich gut. Ich sehe die Britta Behrens regelmäßig dazu auch was kommentieren eine klare Haltung vertreten und ja das Mindset gefällt mir. da sind wir glaube ich auf einer Wellenlänge und schon gehen die Leute eben dann den nächsten Schritt kommen aus Profil werden Follower oder schreiben eben dann auch mal eine Kontaktanfrage oder einen Feedback und es wird dann auch ne eins zu eins Konversation Cool.

Wenn du einverstanden bist, ich würde gerne gleich die so eine Art Do's and Don'ts damit wir praktisch für alle Zuhörende noch mal konkrete Tipps haben wie mich am besten auf LinkedIn positioniere und mich auch verhalte. Lass uns gleich ... Du hast die Brücke selbst schon gerade gemacht in das Selling reingehen. Das ist ja auch praktisch sagen um Wom.

Und ich denke es ist deutlich mehr oder hoffentlich dramatisch besser als die unbefragt Nachrichten in meiner Inbox von mir jemandem ein Java-Programmierer anbieten möchte. Hast du grundsätzlich Interesse an und mag so Montag vor Mittag oder Donnerstag nach Mittag? Ich freu mich immer wie im Zeitalter, jetzt wo Microsoft bald zehn Jahre dabei ist und KI ja praktisch allen zur Verfügung steht warum das noch nicht besser läuft.

aber lass uns jetzt nicht gleich bei dem Negativbeispiel einsteigen, sondern mal positive formulieren. kann man? Und wenn ja, wie? kann man über LinkedIn auch den Verkauf die Absatzseite fördern? Genau. Da ist dann das Feld des Zauberwart Social Selling und das wird halt dann häufig leider missverstanden dass man eben aktiv offensiv auf Social Media Kanälen verkauft eingesessene Vertriebstaktiken wie Kaltakquise oder normalerweise früher die Haustürgeschäfte.

Ich fahre mal von Unternehmen zu Unternehmen, klopfe an und hoffe dass ich den Geschäftsführer oder die Geschäftsführerin im richtigen Moment erwische. Das ist mit Social Selling nicht gemeint, denn der Fokus liegt auf Social und es geht eben darum wirklich ein mittelfristiges und langfristiges Vertrauensverhältnis aufzubauen. Und eben mit der Expertise zu punkten und natürlich Themenaffinitäten zu identifizieren was wir eben auf LinkedIn ganz leicht machen können.

indem wir dann die Profile recherchieren und sie profiler anschauen sind das Antwortlichen entscheidert zu den Themen, wo ich auch entsprechend was anzubieten habe. Sei es Produkte, sei es Dienstleistungen und was veröffentlichen die denn so auf dem Profil? Und hab' ich da entsprechende gute Themenaffinität um eben dann eine Kontaktanfrage zu stellen.

Was eben dann ein absolutes No-Go ist, sofort mit der ersten Kontaktanfrage eben mit der Tür ins Haus zu fallen und am besten schon das Unternehmen und die Produkte und Dienstleistungen zu pitchen und so hoffen dass man ohne dass man sich kennt und überhaupt eine vertrauensvolle Beziehung aufgebaut hat entsprechend dann sofort ins Eingemachte geht. Studien von LinkedIn und anderen Häusern haben entsprechend ergeben, dass wir wenn wir Glück haben ist so ein Markt der relevant für uns ist.

Immer so verteilt das fünf Prozent gerade in einer akuten Bedarfssituation sind in der Consideration Phase sind oder sich gerade erst mal mit einem Problem bewusst machen und jetzt erst einmal händeringt sich informieren müssen, ja wie kann ich denn entsprechend eine gute Lösung finden? Und wer ist da die relevanten Lösungsanbieter.

Von daher würde ich halt dann mit dieser fünf Prozentregel, den Kontakt an Fragen sofort die Tür wieder zugeschlagen bekommen obwohl sie in der Zukunft zwei, drei Monate später halbis Jahr. Bei mir klopfen teilweise Leute ein, zwei Jahre später an und wollen dann mit mir zusammenarbeiten weil sie genau in dem Moment jetzt eben den Fokus haben. wir wollen jetzt mehr im Bereich LinkedIn Marketing und Sales irgendwie weiter vorankommen.

Wir wollen die Mitarbeiterschulen Und erzähl mir dann, ich verfolge deine Beiträge schon seit zwei Jahren. Jetzt ist quasi der Moment bei uns gekommen, dass ich jetzt alle Projektverantwortlichen hinter mich versammelt hab und wir jetzt auch mal einen externen Trainer oder Trainerin entsprechend dazu holen wollen.

Es ist ein Geduldsspiel. Social Selling ist eben nichts was sich wie wenn wer aufs LinkedIn Advertising noch zu sprechen kommt, eben skalieren kann sondern es geht darum wirklich durch durch die Expertise, durch regelmäßige Kommunikation auf der Plattform sich sichtbar zu machen. Eben dann als sehr sogenannte Thought-Lieder oder man kann es auch klassisch sagen Experte oder Expertin auf seinem Gebiet wahrgenommen und von seinem Netzwerk weiter empfohlen zu werden.

Denn das ist auch nochmal ein gutes Ding nämlich wenn ich sichtba bin für mein Thema und andere Leute registrieren das Die führen halt auch Gespräche, ohne dass ich dabei bin. Und wenn mein Thema es zu meinem Thema gesprochen dazu gesprochen wird passiert das eben ganz schnell, dass dann halt auch hoffentlich dann unsere Namen fallen Und wir eine weitere Empfehlung bekommen.

Das heißt, man fängt an wenn man strategisch ein gutes Networking betreibt das die Leute eben anfangen Empfehlungsmarketing für einen zu machen und man seine eigene Lead Pipeline quasi nur durch seine Kommunikation und durch das starke Networking entsprechend begünstigt. der dritte Der dritte Punkt und abschließende Punkt ist natürlich, wenn ich auf der Plattform sehe dass jemand quasi nach Hilfe schreit.

Ich bin irgendwie ein CRM-Anbieter und das Unternehmen führt gerade Hubspot ein und ich bin eine Hubspots Agency dann ist natürlich klar und die Leute haben Probleme. Dann sollte ich da natürlich reingreetschen, auch wenn man vielleicht noch nicht direkt im Kontakt stand, entsprechende Hilfe anbieten, Support anbieten und das Gespräch suchen.

Also wenn ein signalisierter Bedarf artikuliert wird auf der Plattform... Dann ist es natürlich legitim, auch mal direkt seine Dienste anzubieten ohne entsprechend einen längeren Vorlauf gehabt zu haben. Aber regulär ist eben das Ziel... langfristig sich in die Köpfe der Leute zu manifestieren, regelmäßig seine Expertise prominent zu zeigen auf der Plattform. So ich nenne das immer so den lebendigen Lead Magneten dass die Leute eben aufeinzukommen und sich ansprechen.

Die Wasserloch-Strategie. Ich habe das Wasser und ihr. die Tiere kommen zum Loch und entsprechend dort zu trinken und ihren Bedarf zu stillen Und dass ich eben nicht wie eine kalte Akquise Hunter auf die Leute quasi meine Liedliste durchspiele und hoffe, dass wenigstens einer davon irgendwie zu diesen fünf Prozent gehört. Die jetzt gerade wirklich ein akutes Problem haben.

Und dann muss ich sie natürlich immer selbst wenn ich sie dann erwische, muss sich natürlich dann immer noch überzeugen weil Sie mich nicht kennen, dass ich wirklich die richtige Person in dem Moment bin und mein Unternehmen das Richtige ist. Ja, ich finde das Bild vom lebendigen Liebmagneten viel total plausibel. Es geht auch noch viel passiver. also ich glaube dass...ich bin nicht der einzige in einer Anbahnungsphase.

Ich google Menschen nicht mehr sondern ich gucke direkt auf LinkedIn oder LinkedIn ist sowieso der erste organische Treffer der für die meisten Personen dann irgendwie auftaucht Und kriege einen Eindruck von dem Content, die die Person veröffentlicht hat wie viel gemeinsame Kontakte es gibt. Es ist ja schon fast reputationsschädigend nicht mit einem klaren Profil auf LinkedIn vertreten zu sein.

Absolut entweder ... besser gar kein Profil haben, als wenn ich ein Profil habe was halt total ungeflegt ist. Keine Kommentare enthält. also es muss nicht jetzt jeder zum sogenannten Content Creator werden und regelmäßig Beiträge veröffentlichen das reicht auch schon aus. aber da sich eben wirklich einen Top gepflegt Profil habe, wo ich weiß was für eine Verantwortung habe im Unternehmen. Was bietet das Unternehmen an? In welcher Branche bin ich tätig und wovon habe ich selber Ahnung?

und wozu kann man mich auch gerne mal im eins zu eins befragen und kontaktieren. Wenn ich das eben nicht pflege oder ein mieses Profil bild kein Hintergrund banner der irgendwie ein gutes corporate branding hat dann wirkt es halt nicht wirklich vertrauensweckend und relevant Und dann kommt da natürlich auch kein Kontakt zustande. Da gebe ich dir vollkommen recht, das hat eher reputationsschädigende Wirkung.

Das ist auch häufig so dass Unternehmen halt auch sagen Wir wollen gar nicht, dass unsere Mitarbeiter auf LinkedIn groß präsent sind. Dass unser Sales-Team da aktiv ist und auch der Geschäftsführer hat mit Social Media nicht so viel an Hut. Den muss gar nicht gesehen werden! Wir machen jetzt nur LinkedIn Advertising und wir geben halt mehr Budget aus um Kunden zu akquirieren.

Wir sind bereit mir Geld auszugeben aber das es dann halt dazu führt, dass die Leute eben wenn sie eine gute Anzahl sehen und das Interesse geweckt fangen du und ich natürlich dann auch zu recherchieren. Ja, wir sind denn dann die Leute hinter dem Unternehmen wo jetzt gerade irgendwie eine coole Dienstleistung mir gezeigt wurde? Wer ist das?". Und dann fange ich an zu recherchesieren. klick auf die Company Page. Die ist auch rudimentär nur gepflegt.

Die Personen sind zwar noch irgendwie mit der Seite verknüpft aber wenn ich dann auf die Profile gehe halt gehende Lehre und überhaupt keine Sichtbarkeit von irgendeiner Expertise, dann verbrenne ich auch im Advertising richtig gut Geld. Deswegen ist es auch nie eine Frage mache Nur Social Selling und spare mir das Ads-Budget oder mache ich nur Ads? Und lass den Mitarbeitern keine Zeit offen für eine gute LinkedIn-Kommunikation, ein gutes Networking.

Es gilt eigentlich immer die Sowohl als auch Strategie um wirklich das komplette Potenzial ausschöpfen zu können. Das verstehe ich. Manche sind ja irgendwie auch saumal schüchtern oder manche Unternehmen ist es auch gar nicht so saumals gar nicht recht wenn die Mitarbeitenden so viel Öffentlichkeit auf LinkedIn kriegen.

Wir beide wissen aber, dass die Kommunikation, die von echten Menschen oder natürlichen Personen ausgehen dramatisch mehr Durchdringung und Erfolg hat als die der Unternehmensseiten. also A.) Warum ist das so? Und B.) Was sind deine Argumente um diejenigen, die ein bisschen zweifeln sind zu überzeugen? Ja, das wichtigste Kriterium ist eben Menschen kaufen von Menschen und Menschen vertrauen mehr Menschen.

Klar können wir uns auch eine starke Marke aufbauen wie eine Nivea, also Bayerstdorf, wie ein Rewe, wie einen Henkel und ähnliches, wie einem BMW. Aber wenn ich da natürlich so ein Company-Page Beitrag sehe, wo ich weiß, da sitzt halt ein social unbekannter anonymer Social Media Manager hinter. Ich rede halt nicht gerne mit einer Marke über etwas und diskutiere etwas sondern wir wollen uns eben mit Menschen austauschen.

Und letztendlich, wenn ich auch von der Marke überzeugt bin will ich halt auch wissen wie ticken denn die Menschen, die für das Unternehmen arbeiten? eben dann auch die Geschäfte mit den Menschen aus dem Unternehmen. Das hat LinkedIn halt sehr früh erkannt und möchte eben, dass es halt auch so eine People-to-People-Plattform bleibt. Deswegen haben sie sich halt natürlich auch sehr frühzeitig entschieden, dass es eben keine paar EPR und Unternehmenskommunikationsmaschine wird.

Deswegen werden die Unternehmsbeiträge deutlich weniger ausgespielt vom LinkedIn Algorithmus und die Personenprofile kriegen da einen riesigen Vorteil. Und wenn ich dann wenn ich eine Kampagne mit hundert Leuten habe. Und davon sind allein zwanzig aktiv, also es müssen natürlich nicht alle sein und nicht jeder ist Social Media-Affin oder will eben auch Content schreiben oder ist gar nicht so gut ausgebildet.

irgendwie gute Texte zu schreiben da hilft natürlich mittlerweile eine AI was ganz dankbar ist und das Thema nochmal demokratisiert. Aber wenn allein zwanzig Leute aktiv sind und ich habe immer noch eine Company-Page, da potenziert sich die Reichweite eben um ein Vielfaches. Und die einzelnen Mitarbeitenden, je nach fachlicher Verantwortung haben natürlich sehr unterschiedliche Netzwerke.

Die eben dann auch durchdrungen werden können und da entstehen halt dann auch nochmal viel, viel tiefergehende Gespräche und Argumentationen, die man mit einer Unternehmensmarke aus einer, die von Marketing oder Social Media oder bei Link spielen natürlich dann auch die HR-Lah eine Rolle, die natürlich dann ihren Employer Branding Content dort veröffentlichen wollen.

Da kann ich halt mit den Unternehmen, mit den Personenprofilen viel zielgerichteter genau die Themen spielen, die eben in diesem klaren Netzwerk entsprechend adressiert werden können.". TLDR Studios entwickelt Formate, die wirken. Also von Thought Leadership, Employer Branding, Lead Gen – alles drin! Du bringst die Vision und wir liefern Konzept-, Produktion- und zielgerichtete Distribution über alle Podcasts & Social Media Kanäle. Bist du bereit für dein Format? Deine Story wartet schon!

Mehr Infos findest du unter www.tldrstudios.com oder schreib uns einfach direkt an podcast at tldrstudios .com. Wir freuen uns auf dich Du hast schon das Stichwort geliefert, so dass die algorithmischen Regeln wie LinkedIn uns mit Reichweite beschenkt. Da hat es ja glaube ich auch in der jüngeren Vergangenheit weitere Updates gegeben. So mal allgemein gesprochen was kannst du uns mitgeben?

nach welchen Kriterien entscheidet denn wahrscheinlich der LinkedIn Algorithmus ob wir Reichweiten kriegen oder nicht? Seit Mitte letzten Jahres hat LinkedIn da einen krassen Pivot gemacht und eben ein neues KI-Sprachmodell, was LinkedIn Three Sixty Brew heißt. Keine Ahnung wer sich das zusammen gebraut hat quasi! Aber wirklich so der dreihundertsechzig Grad Blick irgendwie auf die Plattform beziehungsweise auf eine Person und die Themen.

Und das hat schon jetzt ne krasse Veränderung gebracht, weil eben LinkedIn nicht mehr auf diese viralen Engagements setzt. mittlerweile wird eben darauf geachtet dass überwiegend Leute adressiert werden sollen, an den Themen Interesse haben, dass das eine hohe Relevanz für sie hat. Dass es identifizierbar ist, dass die Leute auch Themen in ihrem Profil worüber gesprochen wird sichtbar sind, sodass halt wirklich diese Themenaffinität gut identifiziert werden kann.

und früher war's eben so, dass es nur darauf abzielte viele Leute zum Liken zu bewegen, zum Kommentieren zu belegen. Und je nachdem wie groß deren Netzwerke waren also bei mir jetzt zb mit meinen fünfzigtausend Followern wenn ich bei irgendjemanden kommentiert habe hat LinkedIn eben dafür gesorgt. ah die Britta findet cool. dann schlagen wir es mal auch wirklich in der großen Summe Leute aus ihrem Netzwerk entsprechend vor ohne dass es irgendwie noch einen Gegencheck gab.

Sind die Leute denn auch in der Nähe? haben die komplementäre Aufgaben, Jobtitel? Was posten sie selber? Haben die schon mal auf ähnliche Themen in letzter Zeit darauf reagiert? und dann wurde das ausgespielt worden. Und LinkedIn hat das aber wirklich sehr flächendeckend weiter virale Effekte erzeugt. Davon gehen Sie jetzt gänzlich weg! Weil am Anfang haben wir auch schon mal über Fake-Accounts kurz anklingen lassen.

Es gibt natürlich auch Menschen, die so den Algorithmus und das Spielchen so mal die Regeln ein bisschen manipulieren wollen. Es ist natürlich auch Leute, die sich eben dann Follower kaufen oder diese sogenannten Pod Engagement Gruppen, die sie eben dann auch Kommentare oder Likes entsprechend kaufen. Das hat LinkedIn eben dann auch den Kampf angesagt und sorgen eben dafür, selbst wenn sehr viele Kommentare in kurzer Zeit kommen und Likes kommen.

Dass eben nicht automatisch gesagt wird oh das scheint ein sehr relevantes Thema zu sein, dann hauen wir es raus sondern jetzt geht LinkedIn danach vor dass eben semantisch analysiert wird für wen ist das Thema relevant? Wer hat in seinem Profil auch entsprechende Aktionen zum Thema oder auch mal Themen selber dazu veröffentlicht, Beiträge veröffentlicht und dass halt wirklich dosierter die Reichweite verteilt wird.

Deswegen gab es auch einen großen Aufschrei zum Ende letzten Jahres weil bei mir ging auch die Reichweitenteilweise um fünfzig bis sogar siebzig Prozent runter. was aber positiv war ist, dass halt das sichtbare Engagement nicht runtergegangen ist. Also eine Vollkatastrophe wäre wenn auch die Leute für die das wirklich hochgradig relevant ist mir kein Feedback mehr gegeben haben und die nicht mehr ausgespielt bekommen und sich an der Diskussion beteiligt hätten wenn sie verschwunden werden.

aber das ist es eben nicht sondern die richtigen leute werden jetzt zu einem guten Zeitpunkt entsprechend erreicht eben auch dafür, dass wir nicht so einen riesigen Druck haben.

Bei Britta ist das vielleicht ein Vierundzwanzig Sieben-Tagesgeschäft aber bei allen anderen vor allem auch bei Geschäftsführern C Level ist es ebenso, dass es ein Kommunikationskanal von vielen ist Und da ist es halt enorm wichtig, dass die Leute wissen das auch mein Beitrag mal über ein zwei Wochen durchläuft und ich eben nicht den Content Druck habe wie auf TikTok oder auf Instagram wo ich möglichst irgendwie jeden Tag eine Story posten muss.

Und jeden Tag mindestens einen oder zwei Reels um da gut regelmäßig in die organische Ausspielung zu kommen. Und das ist sehr dankbar, dass man eben mit ein bis zwei Postings die Woche, wenn man das wirklich ernsthaft betreiben will, wirklich sehr, sehr gut unterwegs sein kann. Man kann sich Reichweiter ja auch auf LinkedIn kaufen. für wen oder in welcher Situation ergibt es Sinn diese medial bezahlte Verstärkung hinzuziehen?

Genau, also die Boosting-Funktion wird immer noch auf den persönlichen Profilen weiter ausgerollt. Lustigerweise war sie bei mir kurzzeitig da! Ich wollte sie ja dann auch mal testen um mal ein paar Erkenntnisse zu gewinnen bin aber dann quasi in den Untiefen des LinkedIn Backups irgendwie im Payment Nirvana gelandet. Also ich konnte quasi LinkedIn nicht mein Geld geben um mal irgendwie für für fünfzig Euro oder so mal einen Beitrag zu boosten.

Ich bin ein großer Fan von den sogenannten Fortleader Ads. Die Boosting-Funktion kann man nutzen. Ich habe aus amerikanischen Kreisen gehört, dass es auch am Anfang eher kontraproduktiv war denn LinkedIn hat gemerkt okay du möchtest sogar für mehr Reichweite bezahlen was die Folge hatte das dann die zwei drei weiteren Beiträge die gepostet worden sind erstmal deutlich also unterdurchschnittlich dann organisch weiter verbreitet worden sind. das hat sich aber dann auch wieder eingependelt.

deswegen ist es nicht so. der Mythos zahl so einmal musst du immer zahlen und LinkedIn wirkt dich irgendwie ab. Soweit würde ich jetzt nicht gehen, aber es hat schon gewisse Auswirkungen. Ich bin nicht ein Fan dann von dieser Boosting-Funktion. also ich muss sie selber wie gesagt auch mal für mein eigenes Profil testen wenn sie denn wieder da ist weil sie wird mal an und mal abgeschaltet.

Aber bei der Boosting-Funktion habe ich eben nur sehr breite Kriterien, wohin das entsprechend weiter ausgespielt werden soll. Ich kann eben nur sagen schick das bitte allen Leuten die an Online Marketing interessiert sind.

und da kann ich eben sowohl Performance-Marketer wie Influencer-Marketingmanager oder Social Media Manager erreichen was meistens nicht zielführend ist wenn ich eben über eher B to B Markt Marketing und Sales-Leute erreichen will, weil es eben um LinkedIn-Vermarktungen entsprechend geht. Deswegen bin ich ein großer Fan von diesen Ford-Lieder Ads! die man über den Companion Manager, das muss ich natürlich über den Unternehmens-Kampagnen-Count einbuchen.

Aber habe eben dann die Möglichkeit wenn ich einen Posting von einem Mitarbeiter habe oder vom Geschäftsführer und möchte denen quasi in die Sichtbarkeit schicken, dann sollte ich das eben über den Kampagnienmanager einbuchern kann mir diesen Post des Geschäftsführers auswählen und den eben dann wirklich mit dem granulanen spezifischen Targeting, die ich im Kampagnenmanager hab auch mit Unternehmenslisten, die vielleicht gepflegt habe.

Wenn ich Account-Based Marketing mache nur bestimmte Unternehmen für mich eine Rolle spielen kann ich diesen Beitrag genau den entscheidern vor die Nase setzen und bin da in einem attraktiveren Werbeumfeld tätig, um mal vielleicht ein bisschen mehr Reichweite und ein bisschen breitere Präsenz irgendwie dann in Online-Marketingkosmos zu bekommen.

Oder wenn man sagt hier ich bin im Maschinenbau tätig oder in der Logistikbranche zeigt das mal allen Leuten an die in der logistik Branche tätig sind egal welche Jobrolle. also das ist das große Manko. Ich kann keine Jobtitel dort eintragen Und dann würde es relevant werden. Von daher, wenn man es hat gerne mal ausprobieren. Wie gesagt ab zehn Euro kann man das austesten.

aber meistens sieht man auch in den Analysen dass es häufig dann nicht wirklich zu mehr Followern oder neuen Vernetzungsanfragen oder so geführt hat sondern dann stehen halt da irgendwie tausend Impressionen oder zweitausende Impression mehr und dann war's vielleicht ein bisschen Schall und Rauch. Kann man bei den Thought Leader Ads nicht auch die First Party Data, also das was so in der konventionellen Welt als Rietargeting gewesen wäre kann auch direkt First Party data ansteuern oder?

Genau. Du kannst deine Retargeting-Listen dann in die Kampagne einführen, wo dann diese Thought Leader Ad halt dann laufen soll. Genau du kannst deine eigenen Targeting- Listen verwenden. Du kannst deine Websitebesucher, die in den letzten Wochen und Monaten dort waren, dass du weißt was schon Berührungspunkte mit den Leuten gemacht oder du kannst natürlich auch das allgemein verfügbare Targeting mit den Interessen... Kategorien halt dann auch entsprechend ausführen.

Ich finde nämlich gerade die Möglichkeit First Party Data mit reinzunehmen, super spannend. im BtoB also du hast ja selbst grade auch schon ein Account-based Marketing angesprochen weil dann können irgendwie zwei tausend zusätzliche Impressionen schon wirklich einen Unterschied ausmachen werden. wenn das praktisch nur so broad laufen würde dann stimme ich total zu. verhältnismäßig wenig gespielt wird. Zum einen weil es noch unbekannt ist, zum anderen weil die Frage ist habe ich diese Daten?

wie kann ich mit diesen Daten umgehen? auch noch nicht so gleich gut verbreitet ist, aber das ist für eine spannende Möglichkeit. Genau also den LinkedIn-Inside-Tag sollte man unbedingt auf die Webseite integrieren.

und eben wenn wir mit First Party Data sind natürlich die Kapi enorm relevant dass ich das Conversion Tracking halt von LinkedIn entsprechend anzapfe um da halt auch gute Daten vor allem wenn ich auch mit einem CRM wie HubSport Salesforce und so arbeite dass eben sämtliche Touchpoint-Signale, die aus dem LinkedIn Advertising kommen und halt dann auch rüber zu meiner Webseite gehen.

Dass das entsprechend synchronisiert wird und wir da eine gute Attribution nachverfolgen können und eben auch dann die richtigen Leute mit einem Retargeting unsere verantwortlichen Mitarbeitenden wieder einspielen können.". Richtig gut. Britta, mit Blick auf die Zeit ... Wir haben es ja vorher noch angesprochen so bei den wichtigsten Do's and Don'ts.

Ich weiß das ist verallgemeinert, aber doch so, ich glaub da hat sich schon einiges rausgefiltert zu Dinge, die du allgemeinen jeden mitgeben kannst der auf LinkedIn erfolgreicher unterwegs sein möchte. Ja, also meine Quick Tips bevor ich mit einem Netzwerken oder auch mit der öffentlichen Kommunikation anfange erstmal beim Profil starten.

Profil wirklich schärfen eine klare Positionierung ein gutes Branding hinterhinterlassen so dass wenn Leute durch unsere Kommunikations und eben auch durch unsere Netzwerk Anfragen dann unser Profilscreen das sie einfach nur noch nicken müssen und sagen ja will ich im Netzwerk haben, kann guter Kontakt für mich sein. Also quasi linked in Profil als landing page und eben Lead Magneten verstehen und aufbauen.

dann der zweitpunkt strategische Netzwerken regelmäßig Das vergessen die meisten, vor allem wenn es bei mir in die Social-Sellings-Training geht. Geht immer irgendwie sofort Scheuklappen runter, Fokus neu Kundengeschäft. Bitte das bestehende Netzwerk. was ich wo die schon mehr vertrauen die mit mir zusammenarbeiten mit denen ich gute Erfahrungen gemacht habe und wo auch noch Geschäftsbeziehung bestehen.

Die alle Offensiv in mein Netzwerk einladen, weil das sind auch die Leute, wenn ich meine ersten Beiträge veröffentliche. Die mir entsprechend den Applaus spenden und dann auch geneigt sind mal den einen oder anderen Kommentar darunter zu setzen und mich zu supporten. Und das ist enorm wichtig! Und da natürlich sich Themen affin passende neue Stakeholder ins Netzwerk entsprechend reinholen. Und ja, nicht jeder ist natürlich irgendwie sehr super geborene Content Creator.

AI-Tools gerne nutzen um sich vielleicht mal ein Fachartikel als Social Media Post zusammenzufassen aber bitte nicht dieses Copy and Paste weil dann wird es einfach allgemeiner generischer AI Slop. auf der Plattform ist es enorm wichtig dass man das als Vorlage natürlich gerne nutzt damit man kein weißes Blatt Papier hat. Aber enorm wichtig halt nochmal eigene Statements einbauen, über den Text noch mal gehen, noch einmal mit eigenen Gedanken anreichern und dann gerne veröffentlichen.

Und bevor es halt zu den eigenen Beiträgen kommt, hilft das halt enorm. Diese Kommentarstrategie an den Tag zu legen war häufig kommentiert man dann doch mal bei einem drei oder vier Sätze und merkt dann okay, dass hätte jetzt auch ein eigener Post werden können. Dann kann man sich das Thema quasi nochmal selber einverleiben und aus dem langen Kommentar wo man auch schon eine gute Sichtbarkeit bekommt, dann eben einen eigenen Beitrag fürs Netzwerk gestalten. Cool! Hast du einen Tipp?

für die Postingfrequenz. Also wenn ich jetzt zu denen, wie sagt du es so eingangs ein bis zwei Prozent gehöre, die regelmäßig posten gibt's da irgendwie eine goldene Regel, wie häufig ich relevante Inhalte verbreiten sollte. Also die VP of Product, die Geyanda Satshtiva hat Ende... ...en Input gegeben und klar gesagt. Also kontinuierlicher Content Creator. um dann eine gute Sichtbarkeit zu bekommen sollte man so zwischen zwei bis fünf Postings die Woche absetzen.

Es reicht wirklich, also ich bin immer ein Fan davon. Macht zwei hochwertige Postings und nicht... Ich mach jetzt fünf! Und dann rede ich irgendwann doch über generisches oder belangloses Zeug. sondern nehmt euch die Zeit macht zwei vernünftige postings und sonst steckt ihr den Rest der zeit in die Kommentare womit man enorm viel Sichtbarkeit erzeugt. aber so in der Passion zwei drei vier Beiträge lohnt sich das.

Ich hatte in der vorletzten Woche richtig viele Themen, es kam ganz viel raus und dann habe ich wirklich jeden Tag gepostet. Ich hab wirklich fast sieben Tage die Woche durchgepostet und dann eher gemerkt dass ich dann die Beiträge kanibalisieren. also wenn man wirklich bei diesen zwei bis fünf bleibt dann laufen die ziemlich gut parallel und stören sich quasi nicht gegenseitig im Weg. Wenn man hinterher überfrequentiert, kann das eben auch kontraproduktiv sein.

Der Unterschied zwischen einem Posting und einem Artikel? Also einen LinkedIn-Artikel? LinkedInartikel sind ganz cool. wenn ich mehrere Themen habe und das verarbeiten möchte und wir haben riesen Vorteile. im Artikel können wir unlimitiert links setzen die nach außen führen. Auch bei Beiträgen kann ich natürlich Links setzen. Sollte ich auch immer in den Beitrag bitte nie in den Kommentar, denn die werden mittlerweile von LinkedIn ausgeblendet.

also nicht immer sagen hier und wenn du den Link zum Podcast haben willst dann bitte ihr im Kommentar sondern packt Videolinks-Beiträge podcast links und so immer auch direkt in den in dem Beitrag rein Reduziert zum Teil immer noch ein bisschen die Reichweite, aber dadurch das linken eben auf Relevanzkriterien jetzt mittlerweile mehr setzt sind sie da halt auch sehr einfach verstanden damit dass wir auch mehrere Quellen mit links in den Beitrag setzen.

Aber bei Artikeln ist man da mehr auf der sicheren Seite. Da kann man sich wirklich austoben Cool. Hast du schon Erfahrungen, inwiefern LinkedIn-Content zur Sichtbarkeit in den KI System beiträgt? Ist enorm wichtig! Es gibt eine Samrush-Studie bzw sogar ne zweite ist jetzt frisch rausgekommen wo ganz klar gesagt wird nach Reddit es LinkedIn die am meisten zitierte Social Media Quelle Und im Business-Kontext ist hier halt Quelle Nummer eins.

Das heißt, die Autorität und Reputationen, die ich mir auf LinkedIn durch meine Beiträge, durch Artikel und eben durch ein gut ausgefülltes Profil mir dort erarbeite wird unmittelbar auch in den Trainingsdaten und in den Research-Daten der verschiedenen LLMs, also GPPT, Perplexity, Germany & Co., vor allem jetzt CLOT ist ja gerade mega! durch die Decke gegangen sind, sind da prädestiniert für das ich eben mein Fortleadership und meine Expertise, die auf LinkedIn zeige.

Das bleibt eben nicht nur im Kosmos LinkedIn sondern hat wirklich sehr tragweite Ergebnisse dann auch in den LLMs. Richtig gut! Spätestens jetzt würde ich wenn ich passiv wäre auf LinkedIn anfangen mich auf dem Weg zu machen und guten Content zu veröffentlichen. Lieber Britta, ganz herzlichen Dank! Ich lasse Sie nicht gehen ohne dir meine Abschlussfrage zu stellen. Was ist dein größtes noch nicht begonnenes Projekt?

Mein größtes noch nicht begonnenes Projekt ist zum ersten ein Buch, was ich seit zwei Tausend neunzehnt schon angekündigt habe und eigentlich gesagt habe. Ich will endlich mal so mein ganzes Wissen in einen Buch pressen und dann kommen aber natürlich immer viele tolle spannende Projekte.

und vor allem die Konferenzen und Keynotes, die immer mehr geworden sind, sind natürlich auch gewisse Zeit dass man halt sich so ein Buchprojekt immer mal gerne dann auf die Seite schiebt, weil es doch wirklich eine riesige Aufgabe ist. Und ja das zweite Projekt ist wir sitzen hier in einem Podcast. Auf der Buckest List steht auch immer noch mal meinen eigenen Podcast zu launchen. also da sind zwei dicke Bretter, die ich noch gerne zukünftig bohren möchte.

Da kann ich dich bei beiden Themen nur erst mal beglückwischen, das sind, finde ich zwei super Ideen. Ich schlage vor dass wir uns dann beizusammensetzen und drei Exemplare deines neuen Buchs hier im Podcast verlosen. Und ja gerade bei Sort Leader Content kann ich dir nur empfehlen einen guten Podcast zu machen. du bringst alles mit grade spezifisches Wissen und da gibt es auf jeden Fall eine gute Nachfrage.

Ja Und bedingt, also ich hab auch großes Komplement an dich und viele andere Podcast Hosts. Das ist wirklich enorm! was ihr da leistet und deswegen, da habe ich halt auch sehr viel Erfurcht. Deswegen lasse ich mich halt immer gerne in tolle Podcasts einladen um mein Wissen natürlich da sprudeln zu lassen und viele neue Leute kennenzulernen.

aber es ist auf jeden Fall ein super wichtiges Instrument und würde glaube ich nehmen meinen Konferenzen auftritten und Fachartikeln die ich unter anderem für die Website-Boosting veröffentlichte Ja, gut ins Regal passen. Mach das! Du weißt ja wo du mich findest? Lass uns gerne offline... Ich dachte ja gerne meine Learnings was ich schon gerne früher gewusst hätte.

Also für mich war Podcast ein Instrument um mein Wissen frisch zu halten und der Nebeneffekt war auch so ähnlich, wie du es beschrieben hast. Ich hab jetzt nicht wirklich Social Selling über den Podcast gemacht aber auf jeden Fall hat das dazu geführt eben Netzwerk einfach bessere Zugänge zu haben und anders wahrgenommen zu werden an sich das ohne diesen Podcast hätte. Und ich also jetzt gestehe ich dir was.

mich hat mein Freund André Alper in der vorletzten Folge darauf aufmerksam gemacht dass ich meinen Buch bis heute noch nicht abgeschlossen habe. Das ist aber trotzdem schon seit. Dieses Buch ist durch diesen Podcast ersetzt worden. Also das Buch wird es niemals geben, zumindest nicht das und ich glaube jeder hat vermutlich so das Medium seiner Wahl was ihm eher liegt. Ich bin auch absoluter Podcast-Junkie.

Also ich hör überwiegend nur noch Podcasts, kaum noch Musik und es ist wirklich immer Wissen to go! Es ist super cool so nah an die Köpfe, an die Experten ranzukommen, so viel mitzunehmen und ja bei jeder möglichen Nehmentätigkeit sei's im Haushalt auf langen Autofahrten oder ich sehe ... Bin auch schön im Garten mit dem Rasenmeer habe ich immer meine Mickey-Mäuse auf dem Kopf und höre Podcast, um daraus da ein Quality Time auch zu machen. Ja!

Und ganz nebenbei auch Podcasts werden ja transkribiert, werden veröffentlicht und fließen auch in die KI-Systeme ein wie bei jedem relevanten Content. Liebe Britta es hat mir richtig Spaß gemacht Ich hab' richtig viel gelernt, ich danke dir für deine Zeit und den guten Austausch und ich freue mich jetzt schon über auf die Fortsetzung. Vielen lieben Dank Sehr sehr gerne, ich komme gerne wieder Tschau. Auf jeden Fall Danke, tschüss Britta. Dies ist eine Produktion der TLDR-Studios.

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