Der Marketing Transformation Podcast mit Eric Siegmann. Herzlich willkommen zu einer neuen Folge des Marketing Transformation Podcasts. Heute mit einem besonderen Gast und einem besonderen Thema. Herzlich willkommen, Tim Netten. Moin, Tim. Moin, Eric. Tim Netten von Front Row und du bist der Dritte im Bund. Ich hatte schon Björn, ich hatte schon Jan, Jan Bechler, Björn Schütt. Du bist der Dritte Gründer von Front Row. Du darfst dich, der Dritte, also der. Der dritte in meinem Podcast.
Heute das Thema ist super spannend und fast tagesaktuell. Wir reden über die Black Week, also Cyber Monday, das Weihnachtsgeschäft Rabatt Schlachten, was man daraus lernen kann, welche Mythen sich halten und wie man drauf guckt und vor allen Dingen. Ich weiß, dass du da Zahlenbasiert drauf guckst. Wir nehmen heute diese Folge am sechzehnten Dezember auf.
Aber auch wenn ihr das jetzt im neuen Jahr hört, ich kann euch jetzt schon sagen, es wird allgemeingültig sein und es wird vor allen Dingen viele Learnings für Markenhändler auch für weitere Peak-Saison, also für das nächste Weihnachtsgeschäft. Bitte innehaben, bevor wir richtig einsteigen und Daten basiert auf das Weihnachtsgeschäft gucken, lieber Tim, stelle dich doch mal ganz kurz selbst vor, bitte. Das mache ich gerne, Erik. Erst mal vielen Dank, dass ich hier sein darf.
Ja, wie du schon völlig richtig gesagt hast, ich bin einer von drei Gründern, zusammen mit Björn und Jan, von Ursprünglich einmal Fink III, der Fink III Marketing Gruppe. Wir haben... uns aber zwanzweiundzwanzig mit einem amerikanischen Unternehmen zusammen getan und haben daraus die heutige Front row Group geformt. Wir sind ein globaler E-Commerce Accelerator wie wir uns nennen.
Das heißt wir helfen Brands auf digitalen Sales und Marketing Kanäle Kanälen zu wachsen und das machen wir schwerpunktmäßig in Europa und Nordamerika. Teilweise aber auch im APEC Raum und häufig für unsere Brands dann eben sehr international über siebzehn, achtzehn verschiedene Märkte. Und vielleicht zu mir noch mein Hintergrund ist, wir sprachen vorhin da drüber, als wir über Publishing reden, redeten. Mein ursprünglicher Hintergrund ist nämlich tatsächlich der Verlag.
Allerdings war ich da immer auf der Digitalseite bei Gruner und Jaffrkürer, also Bertelsmann. begonnen bei Stern, damals als Head of SEO, später in einer zentralen Unit, die das Produkt- und Technologiegeschäft gesteuert hat. Und dann hatten, bevor wir unser heutiges Geschäft entwickelt hatten, hat mir noch ein Start-up, das war ein Wein-Online-Marktplatz, weit bevor Online-Marktplätze so richtig ins Rollen gekommen sind.
Und aus der Zeit haben wir doch vieles sehr früh gelernt, was wir dann über die heute dominierenden Marktplätze wie Emsen und Co. sehr gut anwenden können. Wunderbar. Während ich dir zugehört habe, habe ich gedacht, eigentlich müsste man so richtig nochmal so mit euch ein Unternehmer-Podcast machen. Gibt es ja schon welche.
Mir ist nochmal deutlich geworden, dass dieser verhältnismäßig kleine Nukulus aus der Hamburger Digital-Szene von damals, wie viel hervorragende Unternehmen das hervorgebracht hat. Mit allen möglichen Wellen, ne? Ich wollte grad sagen, so mit allen Ups und Downs, die dazugehören zum Unternehmertum. Aber, also, overall über all die Jahre immer, finde ich, mit super steiler Lernkurve und vor allem superinteressanten Leuten, die man da trifft auf der Reise.
So schlecht ist der Standort Hamburg, gar nicht? Gar nicht. Also, eigentlich finde ich eher unter wahrgenommen. Also, mein And郭 ist immer das ... Es ist ein sehr starkes Netzwerk hier in Hamburg, aber es ist nicht so laut wie in anderen Städten. Und deshalb hat man immer die Wahrnehmung, dass es in Hamburg weniger stark ausgeprägt ist. Ja, stimmt. Aber finde ich gut beschrieben. Es ist sehr stark. Es ist nicht laut. Ob das nur stärker oder schwächer ist, weiß ich nicht.
Auf jeden Fall sehr konstant. Positiv konstant. Gut. Jetzt lass uns einsteigen. Vielleicht noch mal zur Einordnung. Ich hab selbst gemerkt im Vorgespräch, dass ich noch mal ein bisschen Orientierung brauche, was überhaupt ... Black Week, Cyber Monday, Weihnachtsgeschäft, wie das ineinander greift. Fühl mich doch bitte mal erst mal so aus der thirty-tausend Fußsicht heran. Aber worüber sprechen wir denn heute überhaupt? Also, wo beginnt das, wo hört das auf?
Also, üblicherweise, wenn man so oft das Weihnachtsgeschäft im Kern guckt, betrachtet man eigentlich mal so diesen Zeitraum von Anfang November bis wenige Tage vor Weihnachten. Früher war es immer so der einzwanzigste Dezember, weil das so dieser Cut-Off-Tag war, dass man noch Sachen rausschicken konnte. Mittlerweile muss man sagen, durch die Logistik-Vor-Schritte, die wir in den letzten Jahren gesehen haben, kann man teilweise bis am XXIII. und teilweise sogar am XXIV.
bestellen mit Same Day Delivery. Das heißt, das Fenster hat sich so einen Tick nach hinten verschoben. Auf der anderen Seite, also nach vorne, muss man sagen, ist das im Kern immer noch so Anfang November, dass man das in den Zahlen sieht, dass es dann deutlich anzieht. Allerdings hat beispielsweise Emerson ja vor wenigen Jahren den zweiten Prime Day eingeführt, der immer Anfang Oktober ist.
Und der erste ist üblicherweise Anfang Juli und dann ist jetzt zweit eben Ende September, Anfang Oktober, dass da teilweise auch so erste Weihnachtskäufe schon vorweggenommen werden. einer Cannibalisierungseffekt zwischen dem zweiten Primeday und dann der eigentlichen Shoppingseesen, zumindest was Amazon betrifft, stattfindet. Aber der Kern ist immer noch November bis kurz vor Weihnachten. Ist es zutreffend, dass Amazon damit angefangen hat? Mit dem zweiten Primeday meinst du?
Überhaupt mit diesem Cyber Friday, Black Friday, Cyber Monday. Mit dieser vor Weihnacht eher in der Kommunikation Rabatt orientierten. Ja, da fühlst du mich jetzt so ein bisschen aus glatt als nach, ist schon ein bisschen her, dass ich mir das angeguckt habe. nach meinem Erinnerung ist es so, dass es kein Amazon-Event ist, sondern Amazon das genutzt hat.
Genau, aber das muss man sagen, hat sich ja auch deutlich geändert im Vergleich zu vor ein paar Jahren, wo es zumindest in der deutschen, im deutschen Umfeld so war, dass Black Friday Seven, man ja jetzt ist hier noch gar nicht so populär, war dann von Amazon stark in diesen Markt eingeführt worden ist, aber es ist heute ja... viel breiter, also es gibt eigentlich kein Retailer, der sich diesen Shopping-Events nicht anschließt.
Ja. Diese Periode vor Weihnachten zieht erstmal wahnsinnig viel Fokus auf sich, auf der Konsumenten, aber natürlich auch auf der Anbieter-Seite. Und es halten sich auch jede Menge Hypothesen, Mythen um diese Zeit herum. Und du hast ja Daten mitgebracht, an dem wir gleich sehen können. Und zumindest diese Hypothesen deutlich, sagen wir mal, untermauern können. Ich werfe dir mal so ein paar Hypothesen an den Kopf und du fühlst mich idealerweise auch da wieder vom Großen ins Kleine rein.
Das erste ist, es geht sehr stark, also es geht um Rabatte. Das ist vermutlich offensichtlich sozusagen, ob Rabatte notwendig sind oder nicht und wiefern, ob sie sich wirklich auch bezahlt machen. würde ich ganz gerne mit dir drüber sprechen. Das andere ist die Frage, sind das wirklich inkrementelle, also sind das wirklich zusätzliche Verkäufe oder sind das Verkäufe, die entweder vorgezogen oder vielleicht auch aufgeschoben wurden?
Das geht ja in beide Richtungen, wenn ich weiß, dass es diese Zeit gibt. Und dann würde ich gerne auch erfahren, welche Warngruppen, welche Branchen das einfach mehr und welches weniger betrifft. auch eine Frage, die sich jeder international agierende Player stellen sollte. Wie sieht das eigentlich mit den Geografien aus? Ist das Phänomen in Europa wie in den feindlichen Staaten gleichverteilt? Vielleicht kann man da auch was lernen, wenn sich irgendwelche Trends bewegen.
Womit wollen wir anfangen? Mit den letzten zwei Punkten, oder? Ja, ich glaube auch, da kann man vielleicht so diesen da so ganz, aus der Vogelperspektive, also USA, Europa sich angucken. Also grundsätzlich sind die makroökonomischen Voraussetzungen unterschiedlich in Nordamerika und Europa, wie gerade die Wirtschaften sich dort entwickeln und auch sich das auf das Konsumverhalten durchschlägt.
Und da sieht man schon, dass die... der nordamerikanischen markt jetzt in der jetzigen shopping season etwas stärkeren wachstum zeigt als in europa. in europa ist es muss man sagen je nach land sehr unterschiedlich aller also beispielsweise uk sieht man wachstum so von knapp vier prozent was näher an dem US-amerikanischen Wachstum dran ist, was auch so in den mittleren, einstelligen Prozentbereich liegt, so zwischen sechs und neun Prozent, je nach Plattform.
In anderen europäischen Ländern ist es aber weniger. Also in Deutschland zum Beispiel ist es eher flat. Also wir sehen jetzt gerade keinen Wachstum aus den letzten Wochen im Vergleich zu den Jahren. Super spannend. Aber man sieht durchaus sich für eines Shopping-Verhalten, also die Umsätze werden anders gemacht als noch im Jahr zuvor. Mhm. Inwiefern anders? Also erstmal nochmal zur... zum Betrachtungszeitraum.
du ziehst, also den Zeitraum, das Vorweihnachtsgeschäft und auch die Cyber Weeks mit ein. So vergleichbar ist, was das vorziehen, dann geht. Genau, das ist so der Kernzeitraum, den ich vorhin nannte, von Anfang November bis jetzt unserem heutigen Aufnahmetag. Diese sechs Wochen sieht man eben diese Trends, die ich gerade geschildert hab, für diese großen Räume Nordamerika und ... Europa und Europa wie gesagt stark abhängig in welches Land man reinguckt.
Frankreich sehen wir zum Beispiel ist auch stärker gewachsen als Deutschland. Deutschland ist da tatsächlich so auch für man unsere eigene aktuelle Konsumstimmung hier waren und etwas hinterher oder etwas zurückhalten sagen wir so.
Was aber zum Beispiel interessant ist und das hätte ich jetzt wenn man jetzt mal so ein bisschen noch weiter reinsumt und was darauf anguckt welche Kategorien sind eigentlich wie gut unterwegs sind das erstmal Die erwartbaren Kategorien, also Consumer Electronics ist stark, so Kitchen-Bereich, Küchenzubehör, hochwertige Sachen, solche Sachen sind stark. Also typische Geschenke-Kategorien auch sind oder was man braucht, um so ein Festmahl vorzubereiten.
Aber wenn man sich das deutsche Shoppingverhalten anguckt, sehen wir, dass wir tendenziell weniger einzig. Produkte haben in so einem wahren Korb, aber dass die Durchschnittspreise höher sind. Also Leute eher zu qualitativ besseren Produkten greifen.
Und das finde ich ist etwas, was man nicht unbedingt vorhersehen hätte können, wenn zu sagen, das Geld nicht mehr so locker in der Tasche sitzt, dass Leute dann auch tendenziell eher zu günstigeren, schräg, qualitativ vielleicht schlechteren Produkten kaufen. Aber das spiegelt sich nicht unbedingt wieder. Werbung. Du und dein Unternehmen sollen nicht nur gesehen werden, sondern was bedeuten. Ich hab die Lösung für dich!
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Es gab ja auch, hätten wir den Podcast vor zwei Jahren aufgenommen, hätten wir uns mehr über die asiatischen Plattformen unterhalten, die besonders billige Produkte irgendwie in den Markt, also den Markt fluten mit unglaublich preisaggressiven, qualitativ fragwürdigen Produkten fluten. Das, was du jetzt sagst, spricht ja praktisch so. So ein Gegentrend.
Ist stark Amazon beeinflusst ist, aber nicht nur auf Amazon Daten, basiert nicht nur auf Amazon Daten, sondern auch Daten, die aus dem DTC-Umfeld oder von anderen Online-Markplätzen oder, wie sagen wir, Retail.com, also meistens Omni-Channel-Anbietern kommen. Okay, verstehe, ja gut, aber der Marktanteil von Amazon im E-Commerce ist ja... Ist natürlich ziemlich hoch. Was hat man, größer, fünfzig Prozent? Genau.
Genau, je nachdem, ob man sich jetzt sozusagen nur den Kernbereich anguckt, wo Amazon selber die Ware kauft und verkauft, oder ob man den ganzen Marketplace mit den Zellen dazu nimmt, aber ungefähr fünfzig, fünfzig Prozent in Deutschland. Hast du eine Hypothese, warum dieser Trend so eher hochpreisige, also relativ hochpreisigen Produkten gehen ist?
Meine These wäre jetzt, das ist eine Verschiebung vom Brick-and-Motor, also vom physischen Einzelhandel in den Onlinehandel, den ich eigentlich schon als abgeschlossen betrachtet hätte, aber das ist die einzige These, die ich jetzt da rein... ich tatsächlich auch nur Thesen, die es zu der Mauern gilt. Das eine ist sicherlich, glaube ich, in unsicheren Zeiten greifen die Leute eher zu einer Marke, die ihnen Stabilität gibt, wo Sicherheit gibt, wo das Vertrauen wichtig ist. Das ist das eine.
Und das andere ist das, was du gerade angesprochen hast. Ich kann mir auch durchaus auch vorstellen, dass ja eine oder andere wirklich schlechte Erfahrungen gemacht hat in den letzten Jahren, als die Märkte halt mit so günstig Produkten geflutet worden sind. Dass das jetzt eher wieder so eine Welle zurück ist, dass man sich auf die Dinge besinnt, die Ja, über dieses Markenversprechen, was Markenhersteller eben geben. Ja, dieses Stück weit mehr Qualität und Sicherheit versprechen.
Ich muss trotzdem noch einen Punkt verdauen, den du gerade so ganz ruhig sagtest, dass Deutschland flat ist im E-Commerce und das sonst war ja also auf der K-Fünf, weiß ich noch, dass wir dann einen Konsens hatten, dass Deutschland in Summe flat ist, aber das... Nein, leicht wächst. Amazon aber überpropositional wächst und der ganze non-Amazon-Teil sehr wahrscheinlich negativ ist. Das war so K-Fünf-Konsens im Juno, das war sich dann sehr stark auf vierundzwanziger Zahlen bezogen.
Und jetzt sagst du aus den Zahlen, die du jetzt für das ja nicht unwichtige Weihnachtsgeschäft sehen kannst, dass das alles flat ist, inklusive Amazon Deutschland. Was bedeutet denn das für, hatten wir sowas schon mal? Gab es das schon mal in der Geschichte des E-Commerce? Naja, wir sind natürlich so ein bisschen versaut durch die ganzen Coronajahre, wo wir immer sehr starke Wachstumszahlen hier und hier gesehen haben.
Wenn ich jetzt sage, dass es flett ist, ist das natürlich dann einfach auch über die verschiedenen Kategorien, über die verschiedenen Plattformen hinweg betrachtet. In einzelnen Kategorien siehst du durch eustarkes Wachstum. Nur in anderen dementsprechend weniger. Wenn du jetzt frass, hatten wir das schon mal. Wir hatten sicherlich den DIP jetzt, nach den Corona-Jahren. Das waren rückläufend. Einfach alle damit geplant, damit wir wachsen halt weiter. Das waren richtige Scheißjahre.
Alle festgestellt, oh nee, jetzt ist doch wieder die Realität. Da war sicherlich, es war nicht flat, aber es war sicherlich weit unter den Wachstumszahlen, die wir die Jahre davor gesehen haben. Wenn wir jetzt von Fletsch sprechen, betrifft das ja wirklich die Weihnachtsziesen. Ich sage da vorhin auch, wir haben eben über andere Shoppings-Events, die stärker sich jetzt über das Jahr verteilen, einfach teilweise eben auch Umsätze, die früher stattfinden, als es in der Vergangenheit war.
Ich komme auf den Punkt auch nur deshalb noch mal zu sprechen, weil die E-Commerce lang, also ... Nennen wir mal diejenigen, die regelmäßig auf die K-Fünf gehen, die im DTC schon lange zu Hause sind. Die haben, glaube ich, ein sehr, sehr gutes Gefühl, dass die Wachstumsschere schon lange sehr weit auseinander gehen, zwischen den dominanten Plattformen und den sonstigen.
Und jetzt ist aus meiner Sicht das Besondere, dass es auch das Plattform Wachstum in Deutschland nicht mehr so ist, wie wir es die letzten zehn Jahre gelernt haben. Und das ist für mich eine neue Erkenntnis. E-Commerce-Bubble ist, glaube ich, sowieso, dass die Wachstums-Vorstellungen viel höher als sie in Wirklichkeit ist. Und wir haben jetzt praktisch nur über Top-Line gesprochen. Wir werden ja gleich über Rabatte sprechen und über Margen-Situationen.
und was das alles für die Steuerung betrifft, weil das ja muss man ja auch sagen... Auch für die Zuhörenden, die jetzt nicht aus dem DITUSI und E-Commerce kommen, das setzt ja Preispunkte, die für jeden Konsumenten relevant sind, was jetzt hier passiert. Deshalb fand ich das nochmal einen ganz interessanten Punkt. Vielleicht da kurz eine Sache noch zurück, die ... das Wachstum im Vergleich zu früher, würde ich sagen, wird einfach immer teurer aufrechtzuerhalten.
Wichtiger Punkt. Sowohl für große Plattformen wie Amazon wie Otto immer teurer, den notwendigen Traffic auf die Plattformen zu führen, um diese Events dann auch anzufeuern, weil das ja dann sozusagen das Flywheel-Engang setzt, dass die Konsumenten kommen, dass überhaupt Hersteller die entsprechenden Rabatte auf diesem Plattform anbieten, et cetera, et cetera.
Und genauso wird es halt auch auf den nicht großen ein Plattform für kleine Dictus-Healer, viel teurer Profitabekonsumenten oder Orders einzukaufen. Einfach, weil die Medienpreise auf den verschiedenen Channels kontinuierlich steigen.
Und deshalb ist es eben so wichtig, dass man auch als Händler, als Marke Modelle etabliert, die nicht mehr nur so eine Last-Touch-Attribution sich anschauen und gucken, was habe ich denn für eine Profitabilität auf diesem einzelnen Kauf, sondern man muss sich viel stärker Kohorten anschauen. Customer lifetime value für die Shopper, die man eben auf seine Produkte führt. Da rätst du bei mir natürlich offene Türen an.
Lass uns gleich dazu nochmal auf diese Steuerungslogiken und den Blick nicht nur nicht fokussiert auf die transaktionalen Kosten, sondern auf den Customer lifetime value und die Kundengewinnungsfähigkeiten gucken. Aber nochmal so, damit wir diesen taktischen Eindruck kriegen, wie mache ich denn eigentlich als anbieten, ein Händler in der Marke. Wie mache ich denn eigentlich erfolgreichen dieses Saisongeschäft? Lass uns vielleicht mal einsteigen, wo so was so die Kernthesen sind.
Also, ich glaube, eine der ganz starken Dinge neben diesem Vor- und Nachziehen von eh schon da umsetzen, also Hypothese, das nicht inkrementell ist, ist die Frage, muss ich mit Rabatten zu dieser Schlacht sehen? Also, wie wichtig sind Rabatte? in diesem Geschäft, im sehr normalen Geschäft. Also die Antwort darauf ist ganz eindeutig, sie sind sehr wichtig und ich brauche die Rabatte, um überproportional von diesen Events zu profitieren, auf das Jahr gesehen.
Das sieht man eindeutig, Brands, die einfach nur präsent sind, ohne attraktive Rabatte zu haben, die sehen halt auch immer ein kleines Ablift, weil einfach... viel Traffic auf den Plattformen ist zu dieser Zeit. Aber das ist ungefähr ein Zehntel von dem, was Brands mit attraktiven Rabatten an Umsatzvolumen über diese Tage erwirtschaften. Also der Unterschied ist wirklich immens. Faktor zehn.
Also okay, das ist aber auch eine Größenordnung, die ich brauche, wenn ich weiterhin profitabel oder ansatzweise profitabel mein Geschäft machen möchte, oder? großer ablifft. Wie hoch die Rabatte sind. Also wenn wir... Genau, also üblicherweise sind ja... Du kennst das ja auch sehr gut, aber dadurch, dass die Rabatte dichter ja auch einfach so hoch ist, weil eben jeder mit Rabatten rausgetreicht ist, hätte ich irgendwie so einen fünfzehn Prozent Discount zu geben.
Damit holt man keinen mehr auf seine Produktseiten, sondern das müssen wirklich attraktive Rabatte sein, die mindestens fünfzwanzig Prozent besser höher sind, um einfach in diesem... Neues, dann auch durchzudringen. Ich stelle mir den normalen CFO einer Consumer Electronics Brand vor, da würde ich also mehr als Schnappabendung kriegen. Wenn mir jetzt einer sagt ja lieber CFO, aber wenn wir hier noch mithalten wollen, dann müssen wir sieben Prozent ungrößer geben, sonst finden wir nicht statt.
Wie kann man sich da taktisch oder vielleicht ist das schon der Moment, um Übersteuerungslogiken heranzugehen, aber was passiert da taktisch? Und ist dieser Traffic, dieser Traffic uplift, ist der wirklich organisch? oder habe ich zudem auch noch Marketing Spendings auf den Plattformen? Letzteres kommt noch hinzu, ne? Also das ist erstmal nur der... Um die Schnappatmung komplett zu machen. Du bist von zwei Seiten erdrückt.
Du bist auf der Marketingkostenquote und auf der Rohertrachtseite unter Druck kommen. bald die Lust auf. Wie kannst du mir Mut machen, damit ich jetzt nicht schon meine E-Commerce-Flinte ins Korn schmeiß? Das kann ich dir an die Hand geben, deinen CFO zu überzeugen. Also das erste Mal. grundsätzlich ist natürlich, was sind die Ziele von so einem Peak-Event? Also die Peak-Events sind einmal sehr gut geeignet, natürlich um Volumen als Brand zu schaffen, also das Hades-Volumen.
Das ist zwingend aber noch nicht profitabel, das ist ja erst mal nur das Volumen. Es ist nicht die Zeit der höchsten Profitabilität, das muss man ganz klar sagen. Das war früher anders. Als die Rabatte niedriger waren, war es vielleicht zumindest mal relativ gesehen profitabler. Aber Tim, früher hat man doch die Rabatte in den hohen Nachfragezeiten, hat man doch nicht. Also, Rabatte in der alten Handelswelt sind, um Produkte abzuschleusen, der Winterschlussverkauf.
Der hat traditionell nach dem Peak stattgefunden und nicht vor dem Peak. Aber schon, ich wollte ihn nicht unterbrechen. Ja, das stimmt, hast du vollkommen recht. Wenn man's so sieht, ja. hat sich das deutlich verschoben. Das Zweite, aber in dem Volumen ist vor allen Dingen Neukundengewinnung, dass man über die Rabatte natürlich Nutzer auf seine Marke zieht, die vorher dieses Produkt oder diese Marke vielleicht noch gar nicht gekauft haben oder schon lange her sind.
Also man kann auch nicht nur Neukunden, sondern auch Wiederkauffrequenzen damit triggern, um Leute in eine bestimmte andere Shopping-Cohorte zu führen, wieder an die Marke heranzuführen. Und das dritte, und da kommt man jetzt eben in die Measurement Logik rein, wonach bemess ich denn überhaupt, ob so ein discountiertes Produkt für mich profitabel ist oder nicht.
Und wenn man da eben nur diesen Einzelkauf nimmt, kommt man häufig zu falschen Schlüssen, weil man dann eben denkt, es ist für mich nicht profitabel diesen Discount von dreißig Prozent zum Beispiel zu geben. Wenn man dann aber über so ein Customer Lifetime Value Betrachtung macht, dann ist das durchaus der Fall, wenn man dann je nach Kategorie und je nach Produkt eben sehen kann, wie häufig diese Kunden dann wiederkaufen, das gleiche Produkt oder andere Produkte aus der Markenwelt.
Ja, wie man das erkennen kann und welche Quellen ich dafür habe, da würde ich gerne darauf zu sprechen kommen, ich würde gerne nochmal auf der Mythen-Seite kurz bleiben, das ist mir auch nochmal auffällt, wo die Zusammenhänge sind. Ich finde das, ich finde das, ich finde nicht sagen Feindbild, aber ich finde nur den Counterpart des des gierigen, geizigen CFOs eigentlich ganz gut.
Typische Situation, die ich noch aus meiner alten Handelswelt kenne, ist, die Rabatt Bereitschaft ist vor allen Dingen dann hoch, wenn es eh sich praktisch um Ladenhüter handelt. Wenn das sogenannte Restanten sind, Non-Food-Artikel, alles was in der Vergangenheit unverkäuflich war, da ist dann die Rabatt. Bereitschaft hoch. Das ist ja auch die Logik vom Winterschlussverkauf gewesen. Das ist die Lager leer zu machen, bevor es auf eine neue Saison geht in der alten Welt.
Boah, das hört sich schon wirklich an wie Vati erzählt vom Krieg. Aber das ist ja, ich glaube, das ist ja in der Handelswelt auch so deutlich, das gibt es ja noch. Das gibt es noch, ja. Das gibt noch eine gewisse Logik. Ich ahne schon, was seine Antwort sein wäre, aber ich wüsste gerne, wovon die Direktorin, ist das eine gute Idee, auf hohe Rabatten, auf Restanten zu geben? Das ist eine super Idee, noch nicht so Peak-Events. Weil da ... schlägt das Ganze eher nach hinten aus.
Also wir sehen eben gerade, wenn man dann so eine Customer Lifetime Value Betrachtung sieht, dass dann dieser Customer Lifetime Value nicht hoch ist. Wenn man nicht, oder ich möchte jetzt nicht sagen schlechte Produkte, aber weniger attraktive Produkte in den Markt rein drückt, Konsumenten davon überzeugt, die Nutzungserfahrung einfach nicht gut ist. Und dann sind die Wiederkaufsraten oder die Halo Effekte, andere Produkte der Brand zu kaufen, viel niedriger.
Und deshalb sollte man das auf jeden Fall vermeiden. Nicht im Peak-Geschäft, sondern da ist die Idee, die attraktiven Produkte, die eh schon eine Nachfrage haben, die noch höher zu machen, also starke Produkte zu stärken durch Rabatte, ihnen auch den Platz zu geben im virtuellen Regal.
Absolut, starke Produkte, mehr Visibilität, mehr Reichweite zu geben, um damit in diesem ganzen Neues durchzudringen und damit auch neue Käufer das erste Mal an die Marker anzuführen, gute Nutzungserfahrungen zu generieren und dann zu Dauer auf den Käufern zu machen. Und was man auch machen kann zu, das machen üblicherweise relativ wenige Brands, zu identifizieren, was sind denn meine Gateway-Produkte? Was sind denn meine Produkte, mit die ich Leute in diese Markenweight reinziehe?
Und bei diesen Produkten, ich weiß, daraus ergeben sich üblicherweise folgende Folgekäufe, weil dann würde ich diese Produkte besonders stark ins Showfenster stellen. Okay, Gateway-Produkte. Einstiegsprodukte in meine Produktwelt. Genau. Bei mir haben Jura Kaffee voll Automaten, wer ist nicht der in Kalkungsfilter, der mir regelmäßig angezeigt wird, sondern die Maschine selbst. Absolut. Ich kann ja gerne mal ein Beispiel nehmen.
Wir haben einen Kunden, der jetzt aus dem Beauty-Segment kommt und die haben diese Reisegrößen immer Produkt gegaut. Und wird es üblicherweise sagen, das ist ein gutes Geldbeiprodukt, weil es halt ... Niedrigschwellig, nehme ich mal schnell mit, probier das aus, hab mal das erste Mal so einen Kontakt zu der Marke. Und das war überhaupt nicht der Fall. Das waren überhaupt nicht die Geldwerkprodukte. Das waren ganz andere.
Und diese Reiseprodukte waren später so add-ons, wenn die Leute mit der Marke schon viel Kontakt hatten, dass sie sagen, okay, jetzt brauche ich das Ding auch noch für meine Reisekulturbeute. Also, das heißt, die Annahmen, die man trifft, sind häufig in dem eigentlichen Shoppingverhalten nicht zu sehen. Okay, das verstehe ich. Und diese Information kriege ich natürlich, wenn ich Daten von einer Plattform kriege, die mir das auch transparent machen.
Weil das ist ja für viele DTSE-Unternehmen immer noch eine große Herausforderung, wirklich so die Kundenreise durch so Kampagne, Rabatte, Warmgruppen auf Produktebene, das auch wirklich transparent zu machen. Jetzt ist das ja euer ... Kerngeschäft würde ich sagen, also auch solche Zusammenhänge aufzuzeigen. Was sind denn so die, die, die, die Learnings? Also du hast schon welche vorgenommen, oder vielleicht ist das jetzt der Moment in die, in die Steuerungslogik einzugehen.
Also wie kann ich aufgrund von besserer Steuerung, ähm, zielgerichtetere Taktiken anwenden? Ja. Also, ähm ... Bleiben wir mal bei dem Beispiel. dieses Customer lifetime value system immer gut ableiten lässt. Wenn ich beispielsweise über die Daten weiß, ich habe bei einem YouTube Brand Käufer, der über so dieses... Produkt erstmalig auf meine brand weltaufmerksam wird üblicherweise drei folgekäufe kann ich daraus natürlich einen anderen.
Customer value berechnen und diesen customer value den stelle ich dann wieder in mein mediakosten oder aber mein rabatt rabatten die ich gewährt habe gegenüber. Und wenn man das mal nur linear rechnen würde ja wenn man sagen ich habe vorher dreißig prozent rabatt gegeben habe drei folgekäufe eigentlich sind das nur zehn prozent rabatt pro einzig. Das ist natürlich sehr vereinfacht. Aber man kann sich das dann ganz gut vorstellen. Und so gilt das natürlich auch für Mediaperformance-Werte.
So ein Return on Advertising-Span, ein Roars würde ich, wenn ich nur den Last Touch angucke, also wirklich die Profitabilität auf dem letzten Kauf, wahrscheinlich falsche Zielroars-Werte mir vornehmen, weil ich vernachlässige, wieviel Folgekäufe über diese Kundengewinnung eigentlich noch dazukommen.
Könnte mir in der Praxis viel oder ganz andere Roas Zielwerte vornehmen, wenn ich diese Customer-Live-Timer-Value-Betrachtung einbeziehe und damit habe ich natürlich auch ein größeres Reichweitenpotenzial. Woher kommt, also das ist ja, also das ist nachvollziehbar, aber das ist ja auch im Doing und von der von der Datengenese hochkomplex. Das ist das etwas, was ich aus AMC rauskriege. Woher kommt diese Formation, wie z.B. ein YouTube-Brand? Woher weiß ich das denn? Woher weiß ich das?
Ich meine, prinzipiell könnte man theoretisch über CD, PC, M-Web Analytics sich das auch bauen. Und es ist nur, weißt du, deutlich besser als ich, wie komplex das Ganze ist. Ein Stück einfacher geht es eben beim branschenriesen amazon weil die über die amazon marketing cloud also die amc die du ansprachst. Ihren data clean room zur verfügung stellen wo sämtliche kundensignale drin sind. das sind kundensignale heißt das sind sämtliche.
Kontakte, die Nutzerinnen und Nutzer mit Werbekampagnen einer Brand hatten, aber auch organische Kontakte, also beispielsweise auf der Produkt-Detail-Seite waren. Und üblicherweise, das muss man sagen, ist ein großer Luxus, dass Amazon Zugriff auf diese Kundensignale den Brands gewährt. eben Brands damit sehr tief in die Analyse einsteigen können.
Und üblicherweise hat man da zwölfmonatige Lookback-Windows, dass man gucken kann, wie häufig hat denn ein Shopper meine Produkte gekauft, aber dieser Lookback lässt sich bis auf fünf Jahre erweitern. Und das heißt, man hat dann schon einen sehr langen Zeitraum, auf dem man so eine Customer lifetime Value-Betrachtung tätigen kann.
Ja, eben dann nicht auf, das muss man vielleicht noch dazu sagen, nicht auf Einzelpersonenbasis, sondern es sind dann eben Kundensegmente, Taktiken und Strategien ableiten können. Kundensegmente, das heißt, die können auch schon relativ granulare gemacht werden, ne? Absolut. Also, das musst du ganz langsam, teilweise so granular, dass du sie eigentlich fürs Tagetechen nicht mehr verwenden kannst. Also, weil sie zu klein sind. Weil sie zu klein sind, Luxusproblem. Ja, genau. Okay, verstehe ich.
Ich dachte gerade, Wie einzigartig das ist und sicherlich nicht selbstlos. Diese Information, das du gerade sagst, klar, mit herkömmlichen Mitteln, also CDPs etc. Naja, das eine ist ja die Verarbeitung von Daten, das andere ist ja eine vergleichbare Datenquelle mit einer langen Zeitreihe nach hinten von zwölf bis sechzig Monaten herstellen zu können.
Das kannst du ja nur, wenn du so viel Transaktion mit... Kunden und Segmenten abbildest, die vergleichbar sind und auch noch im Marktanteil in dieser Größenordnung, wie Amazon ihn hat. Also das ist ja ein Privileg, das kann ja nur eine große Plattform. Ja, also ganz sicher gibt es da Größenvorteile von Amazon. Bei Amazon sind gar keine Fragen. Aber neben der Menge Antragsation muss man sagen, gibt es einen weiteren großen Vorteil, nämlich dass das alles hier in einem System stattfindet.
Man spricht ja von diesem Close Loop Measurement, weil du Amazon bietet ja von Streaming TV Ads über nicht nur Prime Video, sondern inzwischen auch Netflix und Disney Plus, die alle angeschlossen sind über die DSP von Amazon bis hin in den Lower Funnel. irgendwelche Sponsored-Product-Schalte oder irgendwelche Retargeting-Maßnahmen durchführe. Also alle Touchpoints entlang des Funnels sind halt in diesem Datenpool drin, plus die organischen Signale, die ich rund um die Sales habe.
Und das ist natürlich einfach, macht es denn für Brands relativ einfach, Analysen zu erstellen. Hallo, das ist spektakulär. Das ist ja wirklich, also gerade dieser große Abdruck an Transaktionen und dahinter liegenden Entity als Kunden. Früher dachten wir immer, das können eigentlich nur Zahlungsabwickler haben, diese Transparenz. Aber das stimmt ja gar nicht.
Also gerade auf warmem Ebene plus, dass ich auch noch Rabatte kenne, weiß man Zahlungsanbieter ja in der Regel gar nicht, übergebe ich ja nicht. Das ist ja spektakulär. Und jetzt die Verlängerung in Abafarml-Medien, also auf dem Big Screen, das ist ja etwas, was für die richtige ziehgerichtete Steuerung. Das ist ja praktisch wie ein Präzisionsinstrument, wo früher einfach mit der Keule gearbeitet wurde. Absolut. Ich finde, was du sagst, ist ein spannender Vergleich mit dem Zahlungsdienst.
Ich würde sagen, wenn man das jetzt mit Amazon vergleicht, die sind wie ein... Ein Querschnitt in dieser Wertschöpfungskette von Amazon bieten nämlich die Breite der Käufer ab, also das Shoppingverhalten der Breite, aber nicht in der Tiefe im Sinne von.
was in Riturenquoten, was habe ich auch wieder zurückgeschickt, was habe ich für eben entlang des Funnels, für Kontakte gehabt, wie ist mein Entertainment-Verhalten, also das Bild, was Amazon hat, ist einfach noch kompletter als das, was Zahlungs-Kinz-Läste haben. Ja, und die Brücke in die wirklich operativ wertschöpfende Maßnahme, also wie zum Beispiel der Schalten einer Campus Targeting im Rahmen einer Kampagne, dass Pricing. Wie sieht es mit CRM aus? Wie läuft das?
Ich kann jetzt praktisch gucken in diesen super verlockenden und auch sicherlich sehr hilfreichenden Datenwürfel, der mir Lookback von zwölf bis bis sechzig Monate gibt. Ich als Brand bin dabei auch noch angehalten meiner eigenen Maßnahmen und auch eigenem Bewertung vorzunehmen. Wie ist da das, was ist so das Best Practice Verhalten, um jetzt zum Beispiel smarte Rabatte geben zu können?
Ich denke immer wieder in deinem Beispiel, das ist ja gut zu wissen, dass man New to Brand und Geldbriefprodukte etc. Aber wie differenziere ich eigentlich Bestandskunden von Neukunden oder innerhalb meiner Zugänge direkt habe als Brand? An der stelle wird es dann wieder etwas kompliziert, aber natürlich. Bis jetzt war es einfach. Bis jetzt war es einfach. Wenn man in diesem Amazon Cosmos bleibt, ist es vergleichsweise einfach, aber ...
Du kannst mir auch sagen, wie nutze ich meine CRM-Daten im Amazon-Kosmos? In die Richtung ist es relativ einfach, ne? Also ich habe, wie gesagt, die AMC, Amazon Marketing Cloud ist ein Data Cleanroom. Ich kann dort meine First-Party-Daten hochladen, gehäschten. Die werden gegen gehäschte Amazon-Daten... First-Party-Daten sind zum Beispiel Bestandskundeninformationen.
Genau, Bestandskundeninformationen. Das können E-Mail-Adressen sein aus Käufern im Titus-Histor oder aus Newsletter-Listing, etc. Und dann wird einfach geschaut, wie viele diese da Konsumenten, die ich als Brand hochlade, kennt Amazon auch, und darüber findet dann einen Mapping statt. Und dann kann ich zum Beispiel diese Kunden gezielt wieder ansprechen.
Also in dem Fall er erst mal über sämtliche Kanäle die Amazon zur Verfügung stellt inklusive Prime Video inklusive Prime Video und da eben auch sehr granular. nicht also diese alte Logik aus der alten Welt. ich muss nationale Kampagnen schalten mit mehreren Millionen Investment die gelten in der Streaming TV Logik nicht mehr.
ich kann dort also wenige tausend Nutzer die aber extrem wertvoll sind weil ich weiß sie haben sehr hohe Warenkopfwerte sie sind mehrfache Käufer meiner Brand und darüber auch Lookalikes, also heißt wieder Statistische Zwillinge mit sehr zielgenau Tageten, also ganz andere Logiken, die dort greifen.
Und das in der Kombination kann ich eben auch meine First-Party-Daten, also Nutzer, die ich aus meinem direkten Store-Umfeld kenne, aus meinem Webshop-Umfeld kenne, direkt ansprechen, auch über bis hin zu Streaming TV, also weit oben im Upper Funnel. Das ist auch revolutionär. Also wir beide wissen schon, etwas länger. Hast du das Gefühl, das ist im Markt schon richtig verstanden?
Nein. Ich bin ehrlicherweise sehr überrascht, wie stark die Verhahrungskräfte dort sind, wie lange doch eigentlich so einen klassischen Logiken, Linie an TV und Kampagnen-Flights und GRPs festgehalten wird. Ähm, und wie wenig das eigentlich dann auch mit bis in den Lower Funnel verknüpft wird, weil du kannst heutzutage eigentlich, wenn du in diesem Streaming-Tipp vor Umfeld bist, kannst du eigentlich komplett durchmessen, was der Impact dieser Kampagne ist.
Ja. Und du kannst dir sehr gute Attributionsmodelle darauf hinbauen, die für deine Marke äh, gültig sind. Und ähm, deshalb, also wenn man das so mal, wir versuchen das auch immer so ein bisschen übertragen zu sagen, ist es halt so eigentlich von Medienkost zu äh, Media Investment, weil du halt sehr transaktional weißt, was ist eigentlich der Impact von meiner Full Funnel-Kampagne oder meiner Upper Funnel-Kampagne im Streaming TV.
Und diese alte Logik, fünfzig Prozent meines Marketings wirkt, ich weiß noch nicht, welche fünfzig Prozent, die gilt eigentlich in der Form nicht mehr. Die ist auch irgendwie schon über achtzig Jahre. Und ich weiß nicht, ob sie damals richtig gut war. Spektakulär, die mit Blick auf die Zeit so ... Ich habe jetzt praktisch die Möglichkeiten, die ich praktisch zur Datenquelle hinzuziehen kann, insbesondere auf der Amazon-Welt jetzt deutlich besser verstanden.
Ich glaube, wir können trotzdem noch einmal tiefer einsteigen, warum die Steuerung auf ein Ziel wie, doch so viel besser ist als die transaktionale Bewertung eines Ablifts. Was eine war, so zu sagen, wie kann ich eigentlich diese Quellen ... nutzbar machen.
Ich würde gerne trotzdem noch mal ein Plöder je von dir hören, warum dieses Ziel, wie Betrachtung eigentlich so nach dem, was ich jetzt verstanden habe, die eigentlich einzige sinnvolle Möglichkeit ist, weil wenn die Mythen stimmen, also nicht Mythen, wenn wir Wir werden mit Rabatten für hochattraktive Produkte, für Leuchtungprodukte, haben wir früher gesagt, in der Peaksaison, also dort, wo das Absatzvolumen am höchsten ist, wir werden mit Rabatten arbeiten müssen, dann habe ich doch gar keine andere Wahl, als das über den Kundenwert, über den verbesserten, idealerweise verbesserten Kundenwert zu betrachten, oder übersehe ich da was?
Genau so ist es, weil einfach die Profitibität mit dem Einzelkauf nicht mehr gewährleistet sein kann. Und deshalb ich muss diese Customer lifetime Value Betrachtung. Machen, weil der andere Schluss, wenn ich sage, die Profitabilität ist bei diesem Einzelkauf nicht mehr gewährleistet, also gebe ich niedrigere Rabatte oder ich gebe gar keine Rabatte mehr, wird dazu führen, dass man von diesen Events. Deutlich unterproportional profitiert, ich sagte ja vorhin Faktor zehn.
Das heißt, man spielt dann einfach nicht mehr mit. Diese hoch Umsatzphase des Jahres ist für die Brands dann. Ja untergehebelt nicht mehr nicht mehr so relevant. und deshalb man muss unbedingt diese erweiterte Betrachtung vollziehen, weil es einem natürlich auch viel besseres Verständnis der Shopper und des Shoppingverhältnis gibt und man darüber dann auch wieder seinen Produktportfolio entsprechend anpassen kann.
Also hat so viele Vorteile diese langfrist Perspektive der Customer lifetime Value Betrachtung zu sehen einzunehmen. Das fortschuldige Brands da sehr sicher ein Wandel der, ich sag mal, das KPI-Sets vornehmen will. Heißt aber auch, wir haben jetzt viel über die Peaksaison gesprochen, heißt aber auch, dass ich mit meinen Kunden wert in der Off-Peaks-Saison zu dann profitabeleren Kostenpreispunkten auf wieder zurückholen muss.
Ich kann da nicht die ganze Zeit an der Seilswasserflasche von Rabatten hängen. Absolut. Okay. Genau. Und auch zum Beispiel analysieren, wie teuer ist denn eigentlich, kauf ich mir denn den Zweidritt Viertkauf ein, weil da kann ich natürlich mir auch nicht die gleichen Mediakosten zum Beispiel unbedingt leisten, wie ich das bei dem Erstkauf habe. Ich muss auch da ja gucken, kriege ich so einen abschmelzenden Mediakosten pro Kauf wieder.
Also wie kriege ich die Leute eigentlich zum Wiederkauf, ohne dass ich jedes Mal die nächste Prime Video Company schalte, nicht? Das sind dann halt Taktiken, die dann schon sehr weit fortgeschritten sind. Wenn ich ... Wenn ich das jetzt so betrachte, dann denke ich, könnte ich ja jetzt auch denken, das wird ja immer mühsamer. Also A, das Wachstum ist schon nicht mehr so spektakulär wie in den Jahren davor. Das muss jetzt nicht so bleiben. Aber die Komplexität hat zugenommen.
Ich überlege gerade, was die Konsequenzen der Unterlassung sind. Also wenn ich keine Rabatte gehe, verstanden, drehe ich mich aus dem Markt raus. Wenn ich das halbherstig mache, habe ich eventuell noch die Gefahr, dass ich gutes Geld hinterherschmeiße. Also ich dann weder die Gateway-Produkte, die Neukundengewinnung machen kann, noch Profitabilität habe.
Aber was so, vielleicht ist doch schon eine gute Abschlussfrage, was werden denn so die... drei Empfehlungen, die du einer Marke geben würdest, wie sie sich auf das, auf die Peak-Saison, zwanzig, sechsundzwanzig vorbereiten kann, um mal die richtige Vorbereitung, auch die richtige Erwartungshaltung zu haben. Ja, also erste Empfehlung, wir eindeutig früher beginnen.
Also nicht auf die einzelnen Peak-Tage zu warten, wie so ein Black Friday, dann ist der bemannte so ein einfach Anfang November schon ... Beginn mit Rabatten auch im Markt zu sein, weil wir einfach sehen, dass sich das nach vorne verschiebt. Wenn man jetzt November voranschreit, so Richtung Black Week, ab den zwanzigsten November, dann sehen wir, dass das Shopping-Verhalten dieses Jahr ... sich deutlich an den Anfang dieser gesamten Phase verschoben hat.
Das heißt, wir haben den ersten Tag der Black Week hundert Prozent mehr Sales gesehen als im Jahr zuvor. Also, man sieht einfach, die Käufer sind viel früher bereit, auch dann ihre Käufe zu tätigen und warten nicht mehr auf diese Einzeltage, die früher noch im Zentrum standen. Das heißt also, früher dabei zu sein, um einfach dieses, die Käufer, die bereit sind, zu kaufen, dann auch zu erreichen. Mhm. Und ich dachte grad hundert Prozent, am ersten Tag der Black Week Sales-Buckstum.
Wenn man sich jetzt mal die Einzeltage anguckt, Black Friday and Cyber Monday, sieht man, dass da eher dreißig, vierzig Prozent weniger in diesen Stagen stattgefunden hat. Das heißt, es verpeilt sich viel stärker über einen längeren Zeitraum und man verpasst was, wenn man nicht früh genug dabei ist. Okay. Dass es so.
eine Erkenntnis, die zweite Erkenntnis ist, wie ich sagte, dass vorhin ... mit starken Produkten dabei sein über Rabatte, weil man damit eben längeren Kundenwert aufbaut, weil man Kunden an die Marke bindet. Und wenn ich jetzt sage mit starken Produkten, dass Könnt natürlich einerseits Topseller sein, das ist. aber die zweite Betrachtung ist, die ich vorhin sagte auch zu erkennen, was sind denn meine Gateway Produkte?
Weil ich damit einfach noch besser schaffe, Leute in meine Markenwelt zu bekommen. Das ist ja auch eine Frage der Planung, dieses Produkt muss ja dann auch vorrichtig sein. Sehr guter Hinweis, weil das sieht man überraschenderweise immer noch aller die häufig, dass dann große Rabatt-Aktionen geplant werden mit viel Medieninvestment drum herum und am Ende werden dann mag man davon überrascht, wie schnell die Produkte abverkauft sind und dann bist du nicht mehr lieferfähig.
Wir fragen eure Kunden auch Tools nach, also Informationen nach, um Prognosen exakt bestellen zu gehen. Ich stelle mir das wirklich, das ist ja eine der Gründe, warum jetzt auch gerade die Rabatte gerne bei Ladenhütern gegeben werden, weil sie halt verfügbar sind. Könnt ihr da unterstützen mit Prognosen? Wir unterstützen da teilweise Kunden mit Prognosen und das muss man sagen an diesen In diesem Events ist es relativ schwierig.
Letztes Jahr hätte man das noch nicht vorher gesehen, dass sich das jetzt eher so stark auf den Tag eins verschiebt. Das ist dieses Jahr wirklich eine starke Neuerung gewesen. Aber so um diese wiederkehrenden Events, diese Prime Days etc. oder auch um Außer-Event. Mäßige pushes kann man sowas ganz gut machen. also der da vielleicht auch noch mal ein beispiel wenn. im Linearen TV bestimmte Klassiker laufen, an Filmklassiker.
Dann kannst du davon ausgehen, dass in den Tagen danach Abverkauf von Streamingangeboten der Sequels oder der physischen Produkte dieser Sequels stattfindet. Und das lässt sich zum Beispiel sehr gut prognostizieren. Das haben wir für einen unserer Kunden gebaut, das wir dann immer sehr genau sagen können.
Das ist sozusagen über die verschiedenen TV-Sender, sind das die Ausstrahlungszeitpunkte deines Filmkatalogs und das bedeutet, du solltest dir folgende, was die physischen Produkte zum Beispiel angeht, folgende Blue Rays etc. aufs Lager legen, weil das wird folgende Peaks in den Tagen danach folgen. Und so was kann man dann gut prognostizieren. Richtig gut. Okay, verstehe also. Punkt eins war rechtzeitig anfangen.
Die ersten Schwung nicht verpassen, Punkt zwei wirklich starke Produkte in Schaufenster legen und die richtig bevorraten. Richtig, um wirklich lange dann von diesem Effekt zu profitieren und die Kunden Bindung aufzubauen. Und das Dritte, da sind wir dann wieder bei einem Punkt Customer Life Time Value, den Betrachtungswinkel ändern von der Einzelkauf Profitabilität hin zu der langfristigen Kunden Profitabilität.
weil man dann einfach andere Ziele sich setzen kann, beim Media Investment oder bei der Rabattformulierung und hat eine höhere Transparenz, was das langfristig für Wert für die Marke stiftet. Super. Ich finde, das ist eine schöne Zusammenfassung. Ich könnte mit dir noch ewig weiter sprechen. Lass uns das einfach regelmäßig fortführen. Ich bin auch gespannt, wie so die Stimmung im E-Commerce so weiter wächst, wie wir, wir werden uns ja auch alle wieder bei der K-Fünf sehen. Bestimmt, ja.
Bis zur Mitte des Jahres, zwanzig, sechsundzwanzig. Auf jeden Fall ist das super spannend gewesen, welche neuen Herausforderungen oder für das alte Herausforderung, die sie jetzt noch verstärkt haben, aber auch welche neuen Möglichkeiten es gibt, um diese Komplexität durch eine intelligentere Steuerung irgendwie zu kontakarieren. Richtig gut. Vielen Dank, Tim. Hat es dir Spaß gemacht? Hat mir viel Spaß gemacht, Erik. Vielen Dank. Und jederzeit wieder.
Super. Vielen Dank und viel Erfolg noch für die letzten Tage im Jahr. Ja, ein paar Geschenke muss ich mir auch noch besorgen. Mein Shopping-Verhalten entspricht nicht eins zu eins dem, das, was wir jetzt für die letzten sechs Wochen gesehen haben. Weil du nicht so rabattorientiert bist, oder? Das mag sein. Vielleicht bin ich auch einfach mal spät dran. Alles gut, Lieber Tip. Danke.
