Herzlich willkommen zu einer neuen Folge des Marketing Transformation Podcasts. Heute mit einem ganz besonderen Gast in einer ganz besonderen Ausgabe. Heute machen wir das Kommunikationsspecial. Überhaupt, bevor ich dich jetzt hier ankündige, lieber Nico, du weißt ja, dieser Podcast ist allein meinem Wissensdrang geschuldet. Ich lasse mir hier immer von den schlausten Leuten, die ich in einer Branche, in einer Disziplin kenne, einfach ihren Markt ihre Branche erklären.
Deshalb freue ich mich ganz besonders, dass du heute hier bist, hast sie bekommen, lieber Nico von Segmenta, einer der sehr, sehr ordentlichen und unabhängigen, also inhabergeführten Kommunikationsagenturen, habe ich das richtig gesagt. Ja, danke, danke, lieber Erik. Das ist natürlich schon wieder viel zu viel vorab. Aber Inhaber geführt, das sind wir, das stimmt. Und ich glaube, eine führende Agentur sind wir wahrscheinlich auch zumindest in den Bereichen, wo wir unterwegs sind. Sehr gut.
Du darfst gleich was über Segmenta erzählen und den Markt, in dem ihr unterwegs seid. Aber erzähl doch mal kurz ein bisschen was zu dir, Nico. Schwierig, das von Segmenta zu trennen, weil das ist ja inzwischen ein Großteil. Ist ja schon so weit. Es ist ja ein Großteil meines Lebens. Ich bin Inhaber und Geschäftsführer von Segmenta. Das ist eine Agentur mit hundertdreißig Mitarbeitenden an drei Standorten. Ich selber bin über Umwegens-Agenturgeschäft gelangt.
Ich bin eigentlich BWL'er durch und durch. Ich habe erst den Einstieg auf Unternehmensseite gefunden. Klassischerweise im Marketing war das zuletzt verantwortlich für das Marketing meines Dienstleistungsunternehmens international und habe dann, neunzehntneunundneunzig, schon lange her, eine Agentur gegründet auf die Idee hin von meinem Bruder. Und zwar haben wir uns mit Kapitalmarkt-Kommunikationen beschäftigt.
Und das waren so die ersten Schritte ins Agenturleben rein und vielleicht auch so der Beginn, warum ich heute da bin, wo ich bin und warum Segmenta so aussieht, wie es ist. Denn wir haben Kapitalmarkt-Kommunikationen gemacht. Insbesondere Börsengänge begleitet, das war an der Neunzehnneunzig-Zwei-Tausend. Manche erinnern sich die Zeit des neuen Marktes. Das Spannende ist, man muss bei diesen Börsengängen den Marketing-Fundl innerhalb ganz kurzer Zeit durchspielen.
Und wir hatten da häufig nur ein paar wenige Monate, um die Unternehmensmarke aufzubauen, dann die am Markt meistens ja völlig unbekannt war und sie dann sichtbar machen, also Klassisches Awareness, dann vertrauenswürdig, Consideration und schließlich mussten dann auch Aktionäre am Ende zeichnen wollen. also Aktienzeichen wollen und das ist die klassische Conversion und so.
sind wir diesen Weg gegangen und daraus habe ich eigentlich gelernt, wie integrierte Kommunikation läuft, weil wenn man die DNA eines Unternehmens sich erarbeiten muss, wenn man schauen muss, was kann das Unternehmen und dann diese härteste Währung überhaupt, die Aktie, dann für das Unternehmen selbst Käufer finden muss, dann ist das natürlich schon eine relativ interessante Geschichte, gerade kommunikativ. Weil so Investmententscheidungen sind ja nicht ganz ohne.
Und wenn dann Privatanleger dazu kommen, nochmal doppelt. Genau. Und das hat mich dann irgendwie dazu gebracht, dass dieser dieser Drang in die Kommunikation immer integriert zu betrachten, was wir über Segmente heute auch machen. Damals gab es noch nicht so viele Kanäle, aber weil es noch keine Social Media gab. Aber das Internet war natürlich schon da und alles andere musste auch bespielt werden. Und so waren da meine meine ersten Schritte, in der im Agentur leben.
Wir haben die Agentur dann verkauft, um dann weiterzumachen. mit meiner Vita oder zumindest zum Teil verkaufen, dann an Fischer Appelt, eine der größten Inhaber geführten Agenturgruppen in Deutschland.
Da war ich dann zehn Jahre Partner, bevor ich im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im ganz alleine meine eigenen Fehler und meine eigenen Chancen zu suchen, meinen eigenen Fehler zu machen, meine eigenen Chancen zu suchen und habe Segmenter gekauft, hatte damals zwölf Mitarbeiter, gab es seit oneinundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundund.
wird mir jetzt ganz klar und deutlich. Und trotzdem habe ich dich auch immer noch mit dem Thema Finanzmark-Kommunikation in Verbindung gebracht. Also sehr, sehr lange. Ich weiß ja, was Segmenter macht, aber super spannend. Was wüsste denn heute sagen wir sprechen gleich nochmal über die über den Status Co von Segmenter? Was konnte man aus der Finanzmark-Kommunikation am besten lernen?
Oder was bleibt dir heute noch in deiner täglichen Arbeit noch so in Erinnerung, was du eben in der Finanzmark-Kommunikation gelernt hast? Relevanz, Effizienz, strategische Wirkung, sehr zielgerichtet arbeiten, Kreativität begreifen als wichtiges Mittel zum Zweck und vereinigt als Selbstzweck. Ich glaube, das ist das ganz Entscheidende. Mit welchem Ziel ist man unterwegs? Das ist bei der Kapitalmer Kommunikation relativ eindeutig.
und dann darum eine Kampagne zu bauen, die halt in jedem Kanal eine eigene Wirkung erzielt, aber immer für den übergeordneten Zweck und nicht für den Zweck in dem Kanal zu gefallen. Ich glaube, das ist das, was man lernen kann, weil es war dann Es waren ja auch RTL-Kampagnen dabei, also es musste ja tatsächlich sehr breit beworben werden.
Und man hat dann natürlich auch so die Haltung des Unternehmens, die Einstellung des Unternehmens zu vielen Dingen irgendwie spiegeln müssen, weil natürlich auch der CEO oder der CFO permanent im Rampenlicht standen, was dann eben auch dazu geführt hat, dass es eine hohe Präzision erfordert hat, was wiederum bedeutet hat, die die Vorarbeit musste. sehr genau sein, sehr konzeptionell, sehr planvoll.
Und das ist das, was man, glaube ich, da lernen kann und warum Kapitalmark-Kommunikation so spannend ist. Die letzten Punkt der Präzision, das ist etwas, was man auch als Außenstehender dieser besonderen Branche merken kann, dass sie in dem Moment, wo Kapitalmärkte involviert sind, wird Kommunikation präziser. Und das ist egal, ob du eine Kooperation machst im Marketingumfeld oder ob du ein Podcast aufnimmst.
In dem Moment ist halt weniger Messing around, sondern sind mehr für Augenprinzipien am Start, ist mehr ... auf der einen Seite Klarheit, aber auf der anderen Seite auch Vorsicht angebracht. Find ich spektakulär, weil es auch, glaube ich, andere oder sichere Prozesse in der Kommunikation braucht. Ist das trügt mich da meine Wahrnehmung, oder kannst du das nachvollziehen? Nein, würde ich genauso unterschreiben. Ich würde noch einen Aspekt dazu addieren und das ist Konsistenz.
Also es muss in den Botschaften sehr konsistenz sein, weil es muss natürlich immer alles auf ein Ziel einzahlen und das ist den Kapitalmarktwert des Unternehmens zu unterstützen oder beziehungsweise je nachdem, wie die Marktsituation ist. Übrigens, da ist noch ein ganz interessanter Aspekt, der heute auch wieder sehr spannend ist. Echtzeitkommunikation. Da werden wir bestimmt nachher nochmal wieder drauf kommen, weil das so viel passiert im Moment. Die Kapitalmärkte reagieren ja ununterbrochen.
Also von einem auf die andere Minute kann sich alles drehen und ändern. und Kommunikation muss dann darauf vorbereitet sein. Das heißt, ich muss, wie ihr von vornherein darüber klar seid, dass ich vielleicht in zehn Minuten wieder nach draußen muss, um irgendetwas zu erzählen oder zu irgendetwas Stellung zu beziehen. Oder ich habe etwas... pressenmäßig vorbereitet, dann kommt mir der Kapitalmarkt dazwischen und ich muss meine Maßnahmen anpassen auf das, was zwischenzeitlich passiert ist.
Das ist im Moment ja in den turbulenten Börsenzeiten, die wir jetzt gerade auch wieder haben. Sehr besonders spannend. Super spannend und bestimmt eine gute Schule. Jetzt zur Gegenwartsegment da. Wenn ich auf eure Seite gehe, und das habe ich im Vorbereitung auf diesem Podcast natürlich gemacht, lächelt mich eine Überschrift an, wo ich so ein bisschen lächeln musste. Was heißt das? Ich fand es erst mal sehr, sehr witzig.
Hier, wenn du hier reingekommen bist, wenn du das gesehen hast, wir haben ein Kissen auf dem Eingangssofa liegen, da steht bla, bla, bla. Das dachten wir, passt thematisch zu dem Unternehmen hier. Aber was meinst du, wenn du sagst, beyond the bla? Ich weiß leider nicht, wie der Künstler heißt, der hat viel mit Blar gearbeitet. Aber was heißt das für uns?
Wir haben noch etwas gesucht, was für uns stilgebend sein könnte und haben dann festgestellt, dass es uns besonders viel Spaß macht, wenn wir uns in unsere Aufgaben eingraben, wenn wir Unternehmen uns genau angucken, wenn wir versuchen so den... tief reinzugehen und festzustellen wofür steht eigentlich das Unternehmen? und das ist das eine.
also wir wollen uns wir wollen nicht einfach nur das bla bla an der Oberfläche irgendwie wiedergeben sondern wir wollen eigentlich sehr genau verstehen was macht dieses Unternehmen? was macht dieses Unternehmen erfolgreich oder auch eine Aufgabe? warum ist es genau diese Aufgabe so?
das ist auf der einen Seite das ist eher so das nach drin gerichtete und nach draußen gerichtet ist es in dieser unglaublichen Contentflut, die auf uns einbricht und die ja wahrscheinlich mit KI nicht weniger werden wird. Es ist natürlich sehr besonders spannend, besonders wenn man Kommunikation macht. dass man die die Relevanz bedenkt, die etwas haben soll. Und das ist das, was wir auch zum Ausdruck gehen wollen.
Wir wollen nicht einfach nur bla bla machen, sondern wir wollen Relevanz statt rauschen und uns damit beschäftigen, wie diese Relevanz entstehen kann. Das ist das, was uns sehr stark antreibt. Also beyond. Okay. Möchtest du ein paar Kundennamen droppen oder ein paar Anwendungsfälle, für die ihr heute arbeitet, damit wir uns ein bisschen die Branchen, die euch wohlfühlt, vorstellen können?
Ja, gerne die Detailfälle, glaube ich, sind nicht so interessant, Kunden oder wenn, muss ich mal sehr weit ausholen, um den ganzen Kontext zu liefern. Kunden, für die wir arbeiten, sind aus dem Konsumgüterbereich, beispielsweise Fritz Kohler, Lavazza, Otley. Wir haben aber auch... einer unserer größten Kunden ist Meta. Das ist kein Geheimnis. Das steht natürlich für sich. Wir arbeiten für Bosch-Emenz-Hausgeräte.
Interessanterweise schon viel länger, als ich in der Agentur bin, nämlich seitdem es die Agentur gibt. Nämlich seit onehundertundachtzig, ebenso wie für die Schwartauer Werke. Das finde ich sehr erstaunlich, dass es so langjährige Geschäftsbeziehungen gibt, die auch immer noch gesund sind und vital sind. Aber wir haben auch Industriekunden, wie beispielsweise Hyundai, für die wir arbeiten. Und seit neuestem sind wir auch im BtoB.
Marketing unterwegs, arbeiten für Kunden wie Figa oder Vago, so die Unternehmen, die als Hidden Champions, manchmal sind sie gar nicht mehr so hidden, aber eben als große mittelständische oder noch größere Unternehmen teilweise international extrem erfolgreich sind. in den Nischen, in denen sie unterwegs sind oder in den speziellen Branchen, in denen sie unterwegs sind, ist glaube ich richtiger. Werbung. Du und dein Unternehmen sollen nicht nur gesehen werden, sondern was bedeuten?
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Ende der Werbung. Meine zentrale Frage wird sein... Warum kommen die Kunden zu euch? Also nicht nur zu euch, sondern was ist eigentlich die Erwartungshaltung, mit der Kunden heute zu Kommunikationsagenturen kommen? und wie hat sich diese Erwartungshaltung verändert in den letzten Jahren? Auch gerne mit dem Ausblick, wie wird sie sich vielleicht eventuell noch in Zukunft weiterentwickeln, aber fehlt mal so der Status quo.
Was sind die häufigsten Ziele, weshalb man eure Dienstleistungen anspruch nimmt? Das ändert sich tatsächlich im Moment sehr stark. Aber was wollen Unternehmen von uns? Unternehmen wollen von uns Kommunikationskampagnen. Das können sein Marketing getriebene Kampagnen. Das kann aber auch sein, dass es darum geht, ein Narrativ, ein Leitbild nach draußen zu bringen. Manchmal sind es aber auch ganz einfache Sachen, oder zumindest klingen sie ganz einfach.
Sie sind in der Praxis dann hochkomplex wie Employer Branding oder eben das Recruiting, das man versucht. über Kampagnen, Fachkräfte in einem bestimmten Bereich für sich zu gewinnen. Ja, das ist das, was wir im Großen machen. Wir trennen das ein bisschen Kommunikation und Marketing, das eine eher Sales getrieben, das andere doch eher die echte Kommunikation, die muss man immer schauen, was ist PR, was ist Kommunikation? PR ist ja die Gestaltung der Beziehung.
Ähm, mit der Öffentlichkeit, also einer Organisation mit der Öffentlichkeit, das ist mir immer ganz wichtig, dass man, dass man sich das klarmacht und das kann man manchmal betrachten als Teil des Marketings, dann ist es eher sales. orientiert, egal, ob ich jetzt beim Awareness bin oder in welcher Phase ich gerade bin.
Und Kommunikation ist eigentlich eher etwas, wo es dann Unternehmen oder um Organisationen gibt und wo sie halt, keine Ahnung, mit ihren Stakeholders in den Dialog treten, weil sie bestimmte Anliegen haben, die stärker nach draußen dargestellt werden. Oder weil es einfach nur darum geht, das Image eines Unternehmens neu zu prägen oder in einer Transformationsphase. Es gibt ein Change-Projekt und es muss in die Mitarbeit.
müssen abgeholt werden, müssen informiert werden, das sind so die klassischen Change-Projekte, da ist natürlich eine riesen kommunikative Vorarbeit häufig erforderlich, um das sehr gut und auch gesittet und planvoll umsetzen zu können. Das sind Anliegen mit den Kunden zu uns kommen. Wie sieht das mit, also erst mal habe ich schon wieder was gelernt, der Unterschied zwischen PR und Kommunikation.
Public Affairs wäre dann so was wie Lobbyismus oder... Ist das eine dritte Kategorie, die weder Lobbyismus noch Kommunikation, noch PR ist? Im weitesten Sinne würde man wahrscheinlich Publige Fairs zu PR zählen. Ich glaube, die spezialisierten Publige Fairs Agenturen würden sagen, nein, Publige Fairs ist doch schon eine eigene Kategorie. Im Endeffekt nutzen Sie Elemente, wenn wir das wissenschaftlich sehen wollen, der Kommunikation, also der PR. um das zu betreiben.
Bei Lobbyarbeit muss man immer gucken, das klingt immer so negativ. Lobbyarbeit ist ja durchaus was sehr Positives. Wenn es dafür sorgt, dass Industrie es schafft, Politik über einen Anliegen aufzuklären, auch über wichtige Anliegen aufzuklären, über Veränderungen aufzuklären, dann ist das ja was sehr Positives. Und von daher würde ich sagen, Public Affairs gehört im breitesten Sinne tatsächlich mit zu Kommunikationen und zu Kommunikationsagenturen. Also schon richtig was gelernt.
Jetzt in diesen Kategorien gibt es Verschiebung, also ich würde mal sagen etwas, was wir hier im Podcastgeschäft hören, dass viele über Employer Branding sprechen, aber dass die wenigsten, also die geringste Wandlungswahrscheinlichkeit zumindest im jetzigen Marktumfeld hat. Die meisten Themen, die wir momentan behandeln sind, im weitesten Sinne Public Affairs, Kommunikation und mal Thought Leadership, das ist ja ein relativ weicher Begriff.
Alle reden vom Fachkräftemangel, aber somit wird es das auch ein Thema eines jüngeren Unternehmens. Das scheint bei uns im jetzigen Marktklima nicht ganz so heiß zu sein. Kannst du das? nachvollziehen oder ist das nur bei uns? Ja, jetzt ist er, ich bin immer ein bisschen vorsichtig, ob wir jetzt endgleich eins sind. Ich kann für uns feststellen, dass die Nachfrage nach Recruiting-Kampagnen, nach Employer-Branding-Projekten eher zunimmt.
Wahrscheinlich, also nach meinem Dafürhalten auch weiter zunehmen wird, liegt Ganz einfach daran, dass der Fachkräftemangel ja bleibt. Und der wird ja auch durch KI jetzt nicht auf einmal verschwinden, sondern ganz im Gegenteil. Er ist in eklatanter Weise vorhanden. Und ich kann ja nicht die Leute, die auf der einen Seite freigestellt werden, sind ja meistens nicht die, die an anderer Stelle gebraucht werden.
Von daher, wir stellen fest im Moment, dass Employer Branding doch ein nach wie vor oder alles, was mit Employer zu tun hat, Kommunikation drum herum eine hohe Nachfrage hat. Okay. Also, dass der Trend so sein müsste, das glaube ich sofort.
Das ist auch gerade so ein mikroökonomische Themen, die im Herbst, im Herbst, im Herbst, im Herbst, im Herbst, im Herbst, im Herbst, im Herbst, im Herbst, im Herbst, im Herbst, im Herbst, im Herbst, im Herbst, im Herbst, im Herbst, im Herbst, im Herbst, im Herbst, im Herbst, im Herbst, im Herbst, im Herbst, im Herbst, im Herbst, im Herbst, im Herbst, im Herbst, im Herbst, im Herbst, im Herbst, im Herbst, im Herbst, im Herbst, im Herbst, im Herbst, im Herbst, im Herbst, im Herbst, im Herbst, im Herbst, im Herbst, im Herbst, im Herbst, im Herbst, im Herbst, im Herbst, im Her Also wahrscheinlich seine Erwartungen erfüllt oder übertroffen würden?
und wann nicht, gibt das da etwas wie ein KPI-Framework oder irgendwelche Indikatoren, an denen du die Kunden zufriedenheit, seines Zielerfüllung am besten ablesen kannst? Wird die Niesten da aufdrecken? Nächste, es ist euer Geschäft, man möchte ganz praxisorientiert mal fragen. Ich stelle mir das so vor, dass die meisten eurer Kunden auf so einer Art Retainer-Basis zu euch kommen und Zumindest so lange dabei bleiben, wie das Budget und der Retainer noch nicht ausgeschöpft sind.
Also das Retainer-Geschäft erstmal hat nachgelassen. Es ist deutlich weniger, das Markt mit der wirtschaftlichen Situation zusammenhängen. Ich glaube, dass es insgesamt ein Trend ist. Ich weiß auch gar nicht, ob ich darüber so unglücklich sein soll. Auf der anderen Seite ist es natürlich sehr schön, wenn man die sogenannten Retainer-Kunden hat, also wiederkehrende Kunden, die man auf einer Jahresbasis betreut und die monatlich sozusagen Abschlag auf Zahlen von einem Gesamtbudget.
Das ist aber immer nur ein Teil der Aufgaben. Also wir haben keinen Kunden, den wir allein auf Retainer-Basis betreuen. Gar nicht. Wir haben Retainer in dem Gesamtkonstrukt der Zusammenarbeit mit unseren Kunden. wichtiges Element mit drin. Es nimmt aber im Moment ab, also es hat bestimmt um zehn bis fünfzehn Prozent Punkte nachgelassen allein in den letzten zwei Jahren. Das stellen wir fest, also ist doch der Hang hin mehr zu projektbasierter Arbeit und projektbasierten Beauftragungen.
Mhm. Okay. Also, dann ist es also fair, dass wenn ein Kunde ein Projekt erneuert, verlängert ist, dann ist die Zufriedenheit hoch. Was ist dann wahrscheinlich passiert? Also, womit, also, das ist einfach ein gutes Symptom. Kunde verlängert, scheint nicht beauftragten, neues Thema. Was, was sind so? Früher gab es so was wie, gibt es das noch Clippings? Wir sind wie Fatih Essel vom Krieg, ne? Aber das fand ich mir sehr cool her. Nein, absolut. Also, am Ende ... ist es genau wie im Marketing auch.
Da ernährt sich Kommunikation und Marketing doch sehr an. Da wir beides machen, merken wir das wahrscheinlich besonders. Es werden KPIs vereinbart mit den Kunden, die zu erzielen sind. Das waren früher Clippings, das machen wir heute sehr selten. Aber das gibt es auch immer noch. Es wird klar vereinbart, was man erreichen möchte, was ist ein Ziel, was erreicht werden soll. Und in dieser sehr datengetriebenen Welt können wir das heute natürlich viel besser.
belegen, wie sich Einstellungen zu etwas geändert haben, wie sich Markenwerte verändert haben und so was wird dann doch gerade bei den größeren Projekten vorgegeben.
Oder man bricht es runter auf ein einzelnes, beispielsweise ein großes Event, was man veranstaltet hat, was die Neueinführung einer Dienstleistung oder eines Produktes begleitet hat und legt sehr knallhart fest, wieviel Teilnehmer sollten da sein, wieviel Creator sollen da gewesen sein, wieviel Pressevertreter sollen da gewesen sein, wieviel Gespräche wurden geführt, wieviel Demonstration des Projektes durfte man durchführen. Also das kann man sehr kleinteilig machen.
und dann im Großen und Ganzen hat man aber natürlich die Jahreswerte, die gemessen werden, wie im Marketing auch und wo man schaut, ob man was beeinflussen konnte oder nicht. Spannend, weil du von den wirtschaftlichen Größen quantitative Dimensionen als auch so qualitative Faktoren mit reinbringst. Ja, absolut. Absolut. Und das trennen wir auch sehr gerne irgendwie, dass man das Qualitative von dem Quantitative macht. Sentimentanalyse ist ein Stichwort, was da immer mal wiederfällt.
Aber es kommt ja auch mal sehr stark auf die Aufgabe an. Was will ich denn? Will ich irgendwie ein Narrativ in der Welt verankern? Will ich, habe ich ein neues Leitbild, was verstanden werden soll? So das messe ich natürlich völlig anders als eine Marketingkampagne, wo Reichweitenziele dahinter stehen oder keine Ahnung, irgendeine Conversion. erreicht werden soll.
Ja, ich weiß, früher gab es mal so Situationen, da sagte der potentielle Kunde zu seiner potentiellen Agentur, können sie mich ins Handelsblatt reinbringen. Also vermutlich gibt es diese Fragen immer noch? Absolut. Und auch berechtigt. Also, dass wir da jetzt schon so gleich am Anfang aufkommen, auf die harten Sachen PR. Also, Earth Media heißt das ja so schön.
Also, ich versuche diesen Gatekeeper-Journalist zu gewinnen, dass der etwas über mich schreibt und am besten noch so, wie ich das gerne haben möchte. Das ist die große Kunst. Und das ist interessanterweise in den letzten Monaten wieder mehr geworden. Also, viele haben ja den abgesangen schon gehabt. PR in der Stelle gar nicht mehr so wichtig ist und gar nicht mehr so viel Relevanz hat, stimmt aber gar nicht.
Ganz im Gegenteil, also wir merken im Moment, wenn PR nachgefragt wird, also wenn wir Anfragen nach klassischer PR haben, dass urgent media doch wieder ganz hoch im Kurs ist. Ja, zudem bist du jetzt auch noch mal eine Vielfalt von anderen Kanälen, wo ich stattfinden kann aus. Also, ich glaube, da gehen die Grenzen ja auch fließend in zwischen PR und Kommunikation. Was macht denn diese ganze Kanal-V-Falt mit euch und mit euren Kunden?
Weil das macht ja gerade dieses Thema quantitative Dimensionen und qualitative Dimensionen noch deutlich komplexer. Also das ist die Reichweite dieser viele dieser Kanäle kaum zu greifen und die Qualität der Kontakte ist ja auch sehr schwer zu greifen. Ist das nicht ein Albtraum oder? ist das eine Chance. Ja, du hast ja eben schon mal angedeutet zu fragen, was sind so Veränderungen, die stattgefunden haben? und vielleicht kann man es da ganz gut dran festmachen.
Die Kommunikation ist viel, viel, viel schneller geworden. Sie ist datenbasierter geworden. Sie ist komplexer geworden. Kanäle explodieren, die Fragmentierung dominiert. Also die Fragmentierung hat jeder verstanden, dass jeder einzelne Kanal seine Bedeutung hat. Und dann gibt es diese Zielgruppen, die man ansprechen will, die erwarten dann auch noch relevante Botschaften in Echtzeit. Sonst funktioniert es ja nicht. irgendwie tatsächliche Tagesaktuell sein.
Und zwar genau da, wo ihre Touchpoints sind. Und das ist das, was es so schwierig macht. Jeder Kanal hat seine Bedeutung. Ich muss mir genau angucken, welche Zielgruppe habe ich denn vor mir? Welche Ziele verfolge ich denn? Und dann muss ich versuchen, Daten mit Content, mit Distributionen zu verknüpfen. Und das am besten in Echtzeit. Das ist das, was wahrscheinlich die Aufgabe von Agenturen in Zukunft sein wird. Also die Pognose, wo geht's hin? Wahrscheinlich genau da.
Und dann hängt eben der Erfolg davon ab, wie präzise ich das hinbekomme, das alles miteinander vernetzt zu machen. Datenverständnis muss natürlich dann massiv zunehmen, auch in der Kommunikation. Dann tut man dann immer so, als wenn das nur Marketing ist, nein, das ist natürlich in der Kommunikation genauso wichtig. Es muss noch mehr geplant werden. Es gefällt mir als BWL natürlich sehr gut, wenn das in der Kommunikation einzukällt. Konzeptionelles Arbeiten, total entscheidend.
Aber eben auch diese Schnelligkeit, die uns tatsächlich tatsächlich zu schaffen macht, weil sich die Themen so rasant drehen. Also wenn ich versuche, mich auf ein Thema draufzusetzen oder als Marke zu bestimmten Themen mich regelmäßig zu äußern, was die größten, viele große Marken ja machen, dann muss ich natürlich, das geht nur Daten getrieben, im Blick behalten, wo sich noch neue Themen auftun und auf welches Thema ich mich dann auch draufsetzen kann.
Dazu kommt noch, und das ist etwas, was finde ich auch stark unterschätzt wird, diese ganzen Bubbles. Wir leben ja alle in Bubbles. Wir leben in Themenbubbles. Es gebuggelt es alleine durch die Art des Medienkonsumverhaltens. Dadurch zu steigen, das ist komplex, das bedarf einer guten Steuerung. Und das wird auch für die Zukunft, glaube ich, eine große Herausforderung bleiben. Und da machen sie die Daten ja nicht, also die machen es natürlich theoretisch leichter.
Nur ich muss ja Leute haben, die das, die in der Lage sind, mit den Daten umzugehen. Das ist ja keine Selbstverständlichkeit. Das müssen wir ja alle erst lernen, mit dieser Datenflut umzugehen. Aber da haben wir jetzt ja ein schönes Instrument für. Was ist das schönes Instrument? Fängt mir K an und hört mit ihr auf. Zu Analyse. Ja. Ja, das verstehe ich. Zur Analyse und vermutlich auch zur Steuerung. Also zur Setzung von Prioritäten auf Themen. Absolut.
Absolut. Auf Daten aufbereiten, Daten durchdaten durchzusteigen, die Sachen aus den Daten rauszulesen, die entscheidenden Punkte. Und das ist das, was jetzt ja schon passiert und was wahnsinnig viel Spaß macht, weil auf einmal Menschen ihren Beruf völlig neu entdecken mit einem Instrument, auf einmal eine ganz andere Wirksamkeit entfalten können. Also das ist was ganz Tolles.
Die KI-Frage gerade in der Content-Entwicklung oder in der Content-Generierung ist ja auch ein Thema, was jetzt bestimmt in der Kommunikation und PR ein Thema ist. In meiner Welt ist das schon lange ein Thema bei der Supermachine-Optimierung gewesen, bei allen möglichen Sachen, wo wir auch Maschinen-Content auslesen müssen. Jetzt werden ja auch schon soziale Medien durch KI-generierten Content geflutet von unterschiedlichen Absendern in unterschiedlichen Qualitäten. Wie geht ihr damit um?
Also wo grenzt ihr euch dagegen ab? Wo nutzt ihr KI auch zur Content-Erstellung? Habt ihr da eine Regel für alles oder gibt es da ein Muster, was man anwenden kann? Aktuell muss da noch nicht. Ich würde mal behaupten, dass wahrscheinlich heute so gut wie nichts mehr von uns nach draußen geht, wo nicht in irgendeiner Art und Weise KI mit im Spiel war. Das ist so egal, ob das Text ist, ob das Bild ist, ob das Bewegbild ist.
An irgendeiner Stelle wird KI mit eingesetzt gewesen sein und die Frage ist, wie weit wird das noch zu treiben sein. Wie schnell geht das? Dann sieht man natürlich immer die schönen Beispiele, wenn einer der diversen Anbieter etwas Neues nach draußen gebracht hat, sei es jetzt wie Google zuletzt. Und man denkt, oh, jetzt kann man Filme von ganz alleine machen. Das ist natürlich überhaupt nicht der Fall. Immer noch nicht. Es bedürft doch immer noch ein starkes Eingreifen von guten Kreativen.
Die Arbeit verändert sich. Sie verändert sich massiv. Ich kann mir sehr viel Arbeit abnehmen lassen an der richtigen Stelle, aber am Ende muss man sagen, die echte Kreativität, die Ideenfindung ist durch generative KI ja kaum herzustellen. Also die Kreativität kommt meistens immer noch von den Menschen. Ich kann mir helfen lassen, zu besseren Ergebnissen zu kommen und ich kann mir helfen lassen, schneller zu diesen Ergebnissen zu kommen. Also Effizienz und Wirksamkeit kann sich am Ende erhöhen.
Aber wir sind doch eigentlich gut mutig, dass wir noch eine ganze Menge an Aufgaben auch weiterhin haben werden, Content zu erstellen. Wo du hast gerade gesagt, dass Content Flut, Social Media, also die Kanäle, die einfach nur always on, wie man so schön sagt, da draußen sind und Content-Schleuder darstellen.
Wir glauben da nicht dran, also wir glauben, dass das doch immer weniger sein wird, weil das verschwimmt in der Masse und in der Menschen ja wenig Aufmerksamkeit haben, außer wenn sie, keine Ahnung, im Gaming sind oder im Podcast. Also bei diesen Formaten ist es anders, aber ansonsten ist die Aufmerksamkeitsspanne so kurz. Und die Sachen müssen dann schon so gut sein.
Ich habe keine Zeit mehr für Storytelling, ich gucke mir den Kanal doch auch nicht lange an, sondern ich muss am Anfang eine Botschaft haben. Und das muss doch gut orchestriert sein. Und deswegen, glaube ich, die Content-Gut, ja, das ist... etwas ärgerlich ist. Aber ich glaube, in der Warnung der Menschen wird man keine Messbahnen oder werden die Messbahnergebnisse immer weniger werden und dann geht man auch wieder zurück und versucht die Aufmerksamkeit durch.
Besonders kreative Lösungen oder besonders gute Lösungen herzustellen. Ich versuche ja die Welt in einfache Muster irgendwie mehr verständlich erschließbar zu machen. Die Kommunikation, ich habe mich gerade gefragt, wie viel ist eigentlich always on Social Media getrieben und wie viel ist noch eher traditionelle Medien Outnet in der weißen Durchschnittsbetrachtung?
aber In meiner Wahrnehmung müsste so sein dass rein volumenmäßig die Aufmerksamkeitsspanne für zumindest im Consumer Bereich überwiegend Social Media ähnlichen Plattformen vorbehalten sein müsste. also wie komme ich drauf? weil man ja aus anderen Medien Nutzungsverhalten schon weiß wie viel Zeit Auch Nachrichtenkonsum über Social Media funktioniert.
Deshalb würde ich auch sagen, auch sonstige Kommunikation, wo Sender, Empfänger irgendwie sich begegnen müssen, überwiegend auf Social Media Plattform, also algorithmisch gesteuerten Plattformen stattfinden müsste. So meine Hypothese. Kann das stimmen oder ist das in meiner Bubble, weil bei mir alle Social Media ist übergewichtet? Tja, du wirst jetzt natürlich sagen, das hängt davon ab und das ist nicht in jedem Segment gleich. Ja, also jetzt bin ich wieder dabei, was uns auch sehr antreibt.
Also ich würde dann immer die Fragestellung vorwegstellen, worum geht es denn eigentlich? Was ist das Ziel? Und was ist die Zielgruppe? Also, alleine schon die Frage, bin ich gerade im Bereich Awareness unterwegs oder bin ich im Bereich Conversion unterwegs? Fannelstufen. Genau. Also, wo im Fannel, wo im Marketingfannel befinde ich mich? Geht es da drum oder geht es da drum irgendwie die Beeinflussung einer Einstellung?
Also, ich habe eine bestimmte Einstellung, die zu irgendetwas habe, kann auch zu einem Unternehmenswert sein, den ich ändern will. Oder geht es darum, irgendeine Entscheidung, eine politische Entscheidung zu beeinflussen? Also, je nachdem würde ich doch dann gucken welchen Kanal benutze ich. Wie?
Und dann ist man auch sehr schnell dabei, dass man vielleicht so ein Always On Kanal, der einfach nur da ist und bestückt wird, den vielleicht hat man den nur damit er da ist, damit ich ihn aktivieren kann, wenn ich ihn dann mal brauche und dann fahre ich meine Kampagnen da drauf.
So, diese Kosten kann ich total gut verstehen, die muss man natürlich irgendwie minimieren, die laufen dann einfach so durch, aber die eigentliche Aufgabe ist ja dann, wenn ich etwas habe, wenn ich eine Aktivität stattfinden lassen möchte und relevant entfalten will, also wirksam sein will, dann muss ich mir genau überlegen, wie mache ich das, wo mache ich das, auf welchen Kanälen, um dann welchen Touchpoint am Ende zu bedienen.
Gibt es auch eine große Unterscheidung zwischen BtoC-Kommunikation und BtoB-Kommunikation? Also in der Art der Botschaften, aber auch in der Wahl der Kanäle und der Plattform. Also ich finde, das hat sich sehr stark angenähert, zumindest so wie ich das wahrnehme. BtoB ist sicherlich deutlich emotionaler geworden.
Das war ja früher dann, da hat man gesagt, das muss halt nur so technisch, da müssen die Informationen geliefert werden, weil die Zielgruppe ist ja, da stimmt natürlich gar nicht, weil im Endeffekt reden auch dort, reden immer mit Menschen, ich muss ja keine Organisationen überzeugen oder eine juristische Person, sondern ich muss Menschen überzeugen von irgendetwas, der auf der Kundenseite sitzt und davon. daher ist Emotionalität und Kreativität.
BDB-Marketing finde ich stark zugenommen und damit unterscheide ich mich auch, weil auch dort ist es ja häufig Massenkommunikation. Wenn ich nun mal alle Elektriker dieser Welt ansprechen möchte, dann ist das eine sehr große Anzahl an Menschen und manchmal eine größere Anzahl als der klassische Konsument einer bestimmten Marke, der überhaupt im Relevant Z drin ist oder der die Marke im Relevant Z hat.
Auf der anderen Seite kann natürlich das BTC-Marketing oder hat das BTC-Marketing schon gelernt, weil wenn wir, wenn wir nun attestieren, dass es diese vielen unterschiedlichen Kanäle gibt und diese Fragmentierung gibt. Und ich, der Meinung bin, jeder Kanal hat seine Bedeutung und jeder Kanal muss einzeln bespielt werden. Das ist ja das, was BtoB-Marketing schon immer sehr, sehr gut konnte.
Also sehr zielgruppengerecht, sehr zielgenau, häufig mit sehr... gut einzusetzen im Budget, nicht mit der Gießkanne etwas zu erreichen. Und das ist das, was wir heute im BitoC-Marketing ja reinweise anwenden bzw. anwenden müssen aufgrund der... vielen unterschiedlichen Kanäle. Ich habe auch das Gefühl, dass nicht nur die Kanäle, sondern auch so die die Methoden, also wie zum Beispiel Creator Marketing, aus dem BtoC ins BtoB rein wächst.
Also es gibt ja auch so Corporate Influencer, hätten wir uns vor zehn Jahren auch nicht vorstellen können, dass es praktisch absender Marken gibt, die entweder außerhalb des Unternehmens, aber auch innerhalb des Unternehmens richtige Botschafter gibt, die praktisch mit ihrer eigenen echten persönlichen Identität, also nicht der Herr Kaiser von der Hamburg-Mannheimer, sondern hieß der Kaiser von Hamburg machen. Ja, ist der Kaiser genau. Ja, das war vermutlich ein Schauspieler.
Und heute ist der Kaiser vermutlich der CMO, der CEO einer Finanzinstitution, der wirklich mit seinem eigenen Namen für sein Unternehmen Kommunikation macht. Ja, und es sind ja noch nicht mal Führungspersonen, Führungskräfte, sondern wenn wir Corporate Influencer-Programme haben, dann sind es aus sehr unterschiedlichen Teilen des Unternehmens Mitarbeitende, die wir entsprechend schulen.
Und es ist ja eigentlich auch relativ logisch, was man das macht, wenn wir es schaffen, diese die Authentizität und die Persönlichkeit eines Menschen zu nutzen, um eine Botschaft zu transportieren. Ich meine, dann gibt es natürlich niemanden Besseres als derjenige, der selbst im Unternehmen arbeitet, wenn ich eben genau in diesen Bereichen unterwegs bin, dass ich beispielsweise interne Kommunikation habe oder teilweise eben auch in der BtoB-Kommunikation.
Also Authentizität und Persönlichkeit ist ja was ganz, ganz, ganz Tolles. Wie viel kann man da schulen oder wie kann man da helfen? Also ich denke so alle diese ganzen Sort Leadership Formate, die können ja von cringe bis richtig gut sein. Wie könnt ihr da helfen? Ja, dass sie eben richtig gut sind und nicht quinscht. Also das ist ja genau wie es ist. Du musst ja auch manchmal mit deinen Kunden vermutlich hart ins Gericht gehen. Ja, absolut. Das ist Training. Also das ist tatsächlich Training.
Ich meine, Medien-Training gab es schon immer. Früher haben wir Menschen darauf vorbereitet. In der Käsenkommunikation hat man das sehr viel gemacht. Dass man halt wenn die Kamera auf eingerichtet ist man nicht gerade irgendwie sagt so jetzt nicht und dann läuft man weg und dann ist es nur mal Fernsehen. so das ist das was sie am liebsten zeigen. Und dann läuft einer weg und das ist natürlich das blödeste Bild was man haben will.
oder jemand setzt sich in ein Auto und fährt weg das sieht dann aus dass er gleich ins gefängnis. Das Gefängnis unterwegs ist. Solche Bilder will man vermeiden. Das hat man trainiert. Man hat aber auch trainiert, dass man nur drei Botschaften hat. Im Fernsehen hat man ganz wenige Sekunden überhaupt nur, um etwas zu transportieren. Meistens geht es auch gar nicht darum, was man sagt, sondern die sogenannte Idiomotorik. Also was strahlt mein Gesicht aus?
Weil ich kann etwas sagen, was anderes meint. Das wird aber relativ einfach. Unser Bauch ist da sehr gut, das zu entschlüsseln. Und das ist dann natürlich absolut fatal. So was haben wir trainiert. Wir haben aber natürlich auch ganz normale Botschaften trainiert, die während eines Interviews genannt werden sollten und die man besonders oft einsetzt. So, und dass nichts anderes nur in eine moderne Form machen wir heute auch. Da geht es häufig natürlich sehr, sehr viel um LinkedIn.
Aber es sind doch bei Großunternehmen auch alle anderen Kanäle von TikTok, insbesondere Instagram natürlich, sehr schöner Kanal. indem man gut wie nutzen kann, wo dann die Corporate Influencer einmal technisch lernen müssen. Wie mache ich das eigentlich? Weil das ist ja nicht so ganz banal. Ich muss natürlich auch wissen, wie funktioniert dieser Algorithmus, was muss ich tun, um ihn vernünftig zu nutzen. Und dann ist die Art und Weise, wie ich Botschaften rüberbringen, das wird alles mitgegeben.
Aber natürlich, um die Authentizität nicht anzugreifen, muss man die Leute auch schon so lassen, wie sie sind. Man kann ihnen eigentlich nur das Rüstzeug mitgeben, dass sie das gut umsetzen. Und damit hat man ja auch ein bisschen aus Unternehmensseite gedacht, auch einen gewissen Kontrollverlust. Kann entweder beabsichtig sein wie bei Elon Musk und Tesla. oder unbeabsichtigt, also es ist vermutlich nicht beabsichtigt, aus Shareholder-Gesispo, aber es können E-Lon vermutlich egal.
Und unterhalb dieser E-Lon-Linie gibt es ja jede Menge auch Abhängigkeiten oder Kontrollverluste, die man als Unternehmen auch aushalten können muss. Plus der Tatsache, dass viele angestellte Managerinnen und Manager auch das Unternehmen verlassen können und damit dann auch die Reichweite weggeht. Absolut.
Deswegen macht man gerade bei den Corporate Influencer-Programmen, sieht man jetzt so, dass man eine Reihe von Menschen ausbildet, sodass der eine, der dann wegfällt, nicht so sehr ins Gewicht fällt, das sei. Man hat ihn zum Star aufgebaut. Und wenn man ihn zum Star aufgebaut hat, dann sollte man entsprechend auch die sich überlegen, was man für Möglichkeiten hat, um ihm möglichst lange glücklich zu halten.
Weil dann ist der Wert seiner Kommunikation natürlich auch so hoch, wenn es so bedeutend ist, dass man entsprechend auch, wahrscheinlich ohne Probleme, gehaltlich nochmal nachsteuern könnte oder sollte, weil die Kommunikation ja einen entsprechenden Wert hat.
Ansonsten Kontrollverlust, ja klar, das ist so, aber das haben spätestens mit dem Aufkommen der Social Media Kanäle dann ja viele gelernt, dass man auf einmal Menschen in der Organisation oder sogar außerhalb der Organisation erlaubt auf den eigenen Kanälen, das erinnere mich noch an die Anfänge. das Community Management zu machen, also Fragen zu beantworten, die User dort stellen. Das war ja eine ganze Zeit lang für manche Unternehmen unvorstellbar.
Ich hatte einen Kunden, der hat mir gesagt, niemals, Nico, wer wirst du erleben, dass wir auf Facebook sind? Und im nächsten Moment sagt er, okay, jetzt sind wir da, aber du wirst es niemals erleben, dass jemand anders außer uns selbst, nämlich die Fachleute aus F und E, die Fragen der Konsumenten dort beantworten. Auch das haben wir relativ schnell übernommen. Weil was man machen kann, man kann natürlich relativ... einfach. Das geht heute mit KI noch mal viel schneller und viel effizienter.
Das Setting festlegen, innerhalb dessen kommuniziert werden kann. Und das kann man trainieren, das geht und das geht auch relativ gut. Und dann ist der Kontrollverlust meistens gar nicht so groß. Wie ist deine Erfahrung oder deine Beobachtung im Rahmen von Business-Kommunikation hinsichtlich Podcasts? Unsere Kollegen von OMR sind ja schon lange große Verfechter, also ehrlich gesagt schon seit Fünfzehn, bei zehnjähriges bei OMR. Einige haben dran früh dran geglaubt, einige zu dich noch.
Ich gehöre sehr, sehr spät. Jetzt ist ja, ich glaube mal, was man sagen kann, ist es ja ein Werkzeug im Kommunikationskasten, was vermutlich nicht weggehen wird. Aber wie hoch schätzt du die Bedeutung von diesen langformatigen Podcasts ein? Wenn ich darüber nachdenke und mir überlege, warum gibt es das überhaupt? Warum?
kann man Podcasts nutzen, auch in der Business-Kommunikation, dann ist es, glaube ich, relativ schnell bei dem Punkt, dass in dieser hoch komplexen Welt, in der wir uns befinden, es sehr schön ist, wenn man Zeit hat, um etwas mit Kontext zu erzählen. Und ich glaube, das ist das, was diese große Bedeutung hat. Man muss auch da wieder angucken, an wen richte ich mich, wer ist meine Zielgruppe? und passt das, also passt mein Thema.
was ich erzählen will oder das, was ich beeinflussen will und die Zielgruppe passt das zusammen, wenn ich das über so lange Formate mache. Und wenn ja, dann ist das, da habe ich natürlich was geradezu klar ist und auf der Hand liegt.
Ich habe die Authentizität, ich habe die Persönlichkeit, ich mache Menschenhörbar, was ist ja was ganz, ganz Tolles und verleihe so einer anonymen Organisation auf einmal eine Stimme und das erzeugt Das erzeugt Nähe und deswegen ist es für mich aber kein Wunder, dass das gerade bei Thought Leadership Kampagnen oder auch auch in der Kundenbindung, wenn es so um diese Reassurance Effekte bin, nicht bei dem richtigen Laden.
ist, dass der richtige Dienstester für mich den Podcast wunderbar einsetzen kann. Also von daher ist das für mich keine Überraschung. Es hat ein bisschen, glaube ich, gedauert, bis diese Bedeutung erkannt wurde. Aber inzwischen ist es ja aus dem Kombinationsmix gar nicht mehr wegzudenken. Ich finde das auch deshalb erstaunlich, weil es so wie ein Gegenpol von den ganzen artificiell generierten Content Pieces auch wirken könnte.
Also ich weiß noch vor, ihr seht in der Business-to-Business-Kommunikation, also in der Legion, um praktisch Neukundenanbahnung im BtoB zu machen, war das White Paper noch vor zehn Jahren so ein Riesending, oft runtergeladen, selten angeguckt. Heute wird man sich gar nicht mehr die Mühe machen, ein White Paper runterzuladen, weil du davon ausgehen musst, dass es eh in KI generiertes White Paper ist, was du dir auch selbst generieren kannst, vereinfacht gesagt.
Aber das langformatige gespräch von echten menschen und dieses nicht geskriptete. Ausnahme sind sowas wie nachrichtenformate oder so. Aber das gespräch zwischen zwei Menschen oder Menschen die einen Dialog zu einer eine Sache führen ist etwas was man ja. schlecht bis gar nicht faken kann oder sollte. Genau, also würde ich überall einen Haken drunter machen. Wir haben selbst gerade ein White Paper erstellt, sind damit fast fertig, wollen demnächst nach draußen gehen.
und natürlich denke ich daran, Mensch, das wäre eigentlich ein schönes Thema, was man in einem Podcast sehr, sehr gut besprechen könnte, weil, warum mache ich ein White Paper? Ich mache ein White Paper, weil es doch komplex ist, weil es doch ... sehr viele unterschiedliche Aspekte genannt werden müssen, um etwas verständlich zu machen. So, und wenn ich das habe, dann ist natürlich der Podcast eine ideale Möglichkeit, um das loszuwerten.
Also natürlich, wenn es ein echtes Wildpfeffer ist und ich das generiert habe. Ja, aber da können wir bei euch ja von uns Kommunikationsexperten davon ausgehen, dass ihr das nicht eine billige KI da an Start gebracht habt. Mit Blick auf die Zeit, ich weiß nicht, ob du, du siehst den Timer hinter dir nicht, was schätzt du? Ja, jetzt hast du geguckt. Ich hätte dich jetzt gefragt, was schätzt du, wie viel wir schon auf der Uhr haben. Die meisten meiner Gäste verlieren das Gefühl für Zeit und Raum.
Aber wir sind jetzt schon nahezu am Ende unseres, unseres schönen Gespräches, wie ich finde. Ich möchte trotzdem nicht gehen lassen, um dir zwei Fragen zu stellen. Das eine ist, wie hält du persönlich dein Wissen frisch? Und die zweite Frage wird sein, was sind so deine persönlichen Vorbilder, die du im Bereich Kommunikation PR regelmäßig aufsuchst oder von denen du dir was abguckst? Du kannst überlegen, womit du anfängst. Ich fange mal mit dem Wissen an. Ich bin absoluter Nachrichten-Junkie.
Ich habe meine zwei, drei Kanäle, die ich mir so optimiert habe. Ich verrate jetzt nicht, welches sind. Warum? Sind die so gut, dass du sie ... ist das Herrschaftswissen. Die ich mir so optimiert habe, das ist tatsächlich X auf der einen Seite und noch zwei andere, wo ich halt ... mir alles das rausgesucht haben. Es ist natürlich, es ist auch LinkedIn auf der anderen Seite.
Das sind wahrscheinlich die beiden Bedeutenden, was ich mir so zurecht gebastelt habe, dass ich dort den entsprechenden Leuten folge, von denen ich meine, die Informationen zu bekommen, die ich haben möchte. Das hilft mir sehr. Ich lese tatsächlich noch Tageszeitungen. Morgens zwei, das Handelsblatt und die FHZ. Das Handelsblatt immer, die FHZ. Wenn die Zeit noch da ist, versucht die anderen Medien von Süddeutscher Zeitwelt noch mitzunehmen.
Also tatsächlich bin ich immer noch ein großer Freund von Tageszeitungen, weil ich das kuratierte mag, weil ich allein durch die Art, wie sie kuratieren, was sie weglassen, was sie dazu nehmen, meine Schlüsse ziehen kann, weil das ist ja allein schon hochspannend, besonders wenn man dann vergleicht, was bei dem einen vorkommt, was bei dem anderen nicht vorkommt. Wir wollen jetzt nicht von Politik anfangen, da ist es besonders spannend, aber es ist auch im fachlichen interessant.
Und ich besuche Konferenzen. Ich gehe auf Netzwerk treffen, was Agenturen so haben. Wir sind in den drei wichtigen Branchenverbänden Mitglied. Da ziehe ich viel draus und dann aus permanentem Gespräch mit, da ich ja selbst lange kein Experte mehr bin und es eine Reihe von Leuten bei mir gibt, die Experten sind und Spezialisten sind, aus dem Gespräch mit diesen ziehe ich dann doch wieder das raus, was ich brauche.
Und ich ziehe für mich aber nicht raus die Details, weil die brauche ich heute häufig nicht mehr, weil ich muss ja nur die Zusammenarbeit gestalten. Ich versuche das rauszuziehen, was ich brauche, um eben genau das Unternehmen so aufzustellen, dass das wiederum andere ihren Job besonders gut machen. Was sind deine Lieblingskonferenzen und wie heißen die drei Verbände? Es ist natürlich die OMR.
Ja, das kommt, weil es wahrscheinlich in der Nähe ist und weil ich es immer sehr genieße, weil ich so viele Menschen dort treffe und weil ich tatsächlich auch das eine oder andere an Inhaltlichen immer wieder mitnehme. Ich finde es schwer, die richtigen Sachen zu finden und dann da auch einzukommen, aber das kennt viele. Aber wenn man das einmal für sich so ein bisschen entwört hat, wo man hin muss und wo man nicht hin muss, dann ist es häufig ganz gut.
Aber da eben auch das insbesondere das Gespräch mit den Leuten, dass ich dort, dass ich dort führen konnte und alles andere von DMXCo bis Besonstwohnen sind auch teilweise Fachkonferenz, ich war auf einer Nachhaltigkeitskonferenz letzte Woche. Also das steht doch alles irgendwie so gleichrangig nebeneinander, ich möchte da gar nichts großartig rausheben, muss gerade nachdenken, irgendwas gibt, was mich besonders begeistert.
Vorbilder habe ich eigentlich nicht, weil ich dadurch, dass ich nicht der Kommunikationsexperte bin oder der Marketingexperte bin, bin ich doch eher auf der unternehmerischen Seite unterwegs. Ich habe großen Respekt vor der Familie Haller und was sie damit Serviceplan aufgebaut haben, das finde ich absolut beeindruckend, auch wenn es natürlich ein Wettbewerber ist.
Ich finde es genauso beeindruckend, was Fischer appelt, etwas oder immer noch eine ganze Ecke kleiner aufgebaut hat, finde ich auch beeindruckend, die beiden Puder kennen. ich nun sehr gut. Das ist besonders, was da immer, was da entstanden ist. Auch das ist ein Wettbewerber, aber das finde ich, das kann man so sagen und da gucke ich mir natürlich immer mal wieder das ein oder andere Abbruder bzw. da denke ich auch, das sind, das sind, das haben sie gut gemacht, wie weit sie gekommen sind.
Das finde ich doch schon spannend. Später cool hier. Darf ich noch mit einem Zitat konfrontieren und du sagst mir spontan, wie es dazu kommen konnte? Du kennst das Zitat garantiert als mein Lieblingszitat aus der Finanzmarktkommunikation. Bist du bereit? Ja, ich bin gespannt. Was man hören kann, ist ja, dass der Finanzsektor nicht bereit ist, auf unveränderter Basis noch weitere Fremd- oder geeignete Mittel zur Verfügung zu stellen. Weißt du noch, wer das war? Also, Jahr zwei tausend zwei.
Und oh, das ist schwierig. Steinbrück, kannst du nicht gewesen sein? Nee, das sehen wir noch von der Bank. Das war Rolf Breuer von der Deutschen Bank über den Zusammenbruch des Kirch ... Also, man sagt ... Ja, stimmt, das war das genau. ... man sagt, dass er damit den Todesstoß fürs Kirch im ... Perium. Und hat eine Reihe von Prozessen, Prozesslawine ausgelöst, die ja noch jahrelang weiter rollte. Und am Ende hat Kirch recht bekommen. Richtig. Prostrum. Ja, genau.
Recht bekommen und musste eine ganze Menge, die Deutsche Bank musste eine ganze Menge Geld in die Hand nehmen. Spektakul. Jetzt du als Kommunikationsprofi, insbesondere mit Finanzmarktkompetenz. Also klar, der stand an der Spitze, der hat vermutlich wenig korrektiv. Aber was ist da schiefgegangen, dass der gute Mann Die Lehmeer ist alle nicht mehr, glaube ich, dass der gute Mann diesen verhängnisvollen Satz gemacht hat. Hybris. Wollte ich gerade sagen, eigentlich ist das die Einzige.
Ja, ich glaube, es ist die Position der deutschen Bank damals und glaube, er ... als Chef unangefochten, kann er eigentlich sagen, was er will. Er muss es nur verklausuliert ausdrücken. Und dummerweise hat er auf der, was wahrscheinlich gibt es das viel häufiger, dass sich nur, es ist nur keiner auf der Gegenseite, der sich wehrt. Und hier hat er dummerweise einen, der Lust hatte, sich über sowas zu streiten. Da war Kirche auch bekannt für. Und der hat es dann mal durchgefochten.
Aber wenn wir bei Börsenweißheiten sind, die schönste Börsenweißheit ist ja, Erst bei Ebbe sieht man, wer bei Flut ohne Badehose ins Wasser gegangen ist. Und das wird uns bei der nächsten Kapitalmark-Krise wieder einholen. Herrlich. Lieber Nico, ich habe wahnsinnig viel gelernt, es hat mir richtig viel Spaß gemacht. Eine Branche oder eine Disziplin, die für mich sehr, sehr viel Okultes hatte, was ich so schlecht nachvollziehen konnte. Hast du Licht reingebracht?
Vielen herzlichen Dank für deine Zeit und ich wünsche dir und Segmenter weiterhin so viel Erfolg bei dieser aufregenden Aufgabe, die ihr erfüllt. Ganz vielen Dank, lieber Erik. Vielen Dank. Dies ist eine Produktion der TLDR-Studios.
