#216 mit Johannes Beus // SISTRIX - podcast episode cover

#216 mit Johannes Beus // SISTRIX

Oct 27, 202534 minEp. 219
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Episode description

In dieser Folge des Marketing Transformation Podcasts spricht Erik Siekmann mit Johannes Beus, deutscher Unternehmer, Experte im Bereich Suchmaschinenoptimierung und Gründer und Geschäftsführer (CEO) der SISTRIX GmbH.

Johannes ist vor allem bekannt als Gesicht und treibende Kraft hinter SISTRIX, einer der führenden Sichtbarkeits- & SEO-Analysetools und gilt als “Vordenker” im Bereich SEO, besonders in der Diskussion um die Auswirkungen von KI und neuen Suchmodellen auf Rankings und Sichtbarkeit.

In diesem Gespräch geht es um die Zukunft der Suche und die Auswirkungen von KI-basierten Suchsystemen wie ChatGPT auf das bestehende Online-Ökosystem.

Weitere Themen des Gesprächs:

  • Die rasante Entwicklung von KI-basierten Suchsystemen wie ChatGPT
  • Welche Herausforderungen sich für Google durch ChatGPT ergeben
  • Wie wichtig es für Werbetreibende und Marken wird, in den KI-Antworten sichtbar zu sein
  • Wie Google versucht, mit seinem "AI-Mode" eine Hybridlösung aus KI-Antworten und Quellenangaben zu entwickeln
  • Eine kommende, grundlegende Transformation der Suchlandschaft, bei der sich das Nutzerverhalten und die Monetarisierungsmodelle stark verändern werden

Über Johannes Beus

Johannes Beus ist ein deutscher Unternehmer und anerkannter Experte im Bereich Suchmaschinenoptimierung (SEO). Er ist Gründer und Geschäftsführer (CEO) der SISTRIX GmbH mit Sitz in Bonn. Beus beschäftigt sich bereits seit 2001 mit SEO und analysiert konsequent Veränderung und Trends in der Welt der Suchmaschinenoptimierung. Unter seiner Führung hat sich SISTRIX als eine der wichtigsten Plattformen bzw. Werkzeuge im deutschsprachigen und darüber hinaus im internationalen SEO-Umfeld etabliert.

Der Marketing Transformation Podcast wird produziert von TLDR Studios.

Transcript

Herzlich willkommen zum Marketing Transformation Podcast. Heute mit einem ganz besonderen Gast. zu einem superrelevanten Thema. Es geht um nichts Geringeres als die Zukunft der Suche, wie sich die Suche über intelligente, künstliche, intelligente Modelle weiterentwickeln wird. Und ich spreche mit keinem Geringeren als mit Johannes Boyz von SysTricks, einen ganz geschätzten Gast. Du warst schon mal bei mir im Podcast vor zwei Jahren. Herzlich willkommen, Johannes. Ja, genau.

Ich war schon vor ein paar Jahren da, aber ... Ist irgendwie ein ganz gutes Zeichen, dass ich auch noch mal kommen darf. Also von daher, vielen Dank. Das ist mir eine Ehre. Wir nehmen das heute im Rahmen der Geo-Konferenz, der Geo-Konferenz. Wie wirst du eigentlich diese Konferenz beschreiben? Ich glaube, ich würde es als erste Konferenz rund um das Thema AI-Search oder AI-Suche beschreiben.

Du hast gerade einen tollen Vortrag gehalten, aber ich möchte dir vorweg allen sagen, egal aus welcher Ecke ihr kommt, egal wie tief ihr in der Suche und in der, was wir früher Suchmaschinenoptimierung nannten, drinsteckt. Das wird im Grunde die Art, wie Kaufentscheidungen getroffen und vorbereitet werden, in Zukunft maßgeblich bestimmt. Ich würde behaupten, das ist die größte Revolution, die es in den letzten zwanzig bis fünfundzwanzig Jahren gegeben hat. Würdest du ihm zustimmen?

Genau, ich glaube, das kann man schon nur sagen. Ich glaube, Google hat ja damals selber die Suchwelt revolutioniert. Google war ja die erste Suchmaschine, die quasi links oder back links als Qualitätsmetrik oder als Qualitätsbewertung mit aufgenommen hat. Google war damals quasi komplett werbefrei. Google hatte ein sehr reduziertes Interface und hat damals in sehr kurzer Zeit sehr viel Marktanteile gewinnen können und hat das eigentlich bis heute behalten können. Seitdem bis heute.

Marktführer konnte ja durchgehend über neunzig Prozent Markterteil gerade im europäischen Raum behaupten. Und ich sehe schon, dass wir das erste Mal in einer Situation sind, wo Google sich überlegen muss oder wo Google sich quasi in einem ernsthaften Wettbewerber gegenüber sieht und wo es das erste Mal die Möglichkeit gibt, dass Google von diesem Throne gestoßen wird. Super.

Und das ist so eine Tese, die in der Branche hält die sich schon lange und du hast eine richtig gute Herleitung gerade abgeliefert. Warum jetzt allein schon ChatGPT sehr wahrscheinlich schon jetzt, also heute stand Oktober, die zweitgrößte Suchmaschine der Welt ist, oder der westlichen Welt ist.

Könnst du das kurz noch mal herleiten, bitte, damit die Relevanz und vor allen Dingen die Veränderungsgeschwindigkeit wirklich für alle deutlich werden, dass das Unternehmen, was sie jahrelang die Suche nicht nur dominiert, sondern mit Abstand beherrscht hat, dass da jetzt zum ersten Mal eine zweite Kraft auf den Plan kommt? Ja, genau. Wir hatten jetzt in der Vergangenheit in den letzten zehn, fünf Jahren immer wieder die Situation.

das angeblich irgendwelche Google Killer an den Markt kam und das quasi die Suche revolutioniert werden sollte. Es gab quasi verschiedene Suchmaschinen, verschiedene Ansätze, es gab Voice Search und was es alles so gab. Es hat sich nie irgendwas so richtig durchsetzen können. Ich glaube, die Zahlen zeigen jetzt schon, dass ein ChatGPT es schafft, Google ernsthaft Marktanteile abzunehmen und sich gerade auch auf dem Weg befindet, noch in einen sehr starken Wachstum.

Also wir sehen halt noch gar nicht, wo sich das eventuell mal auspegeln könnte, sondern sehen halt, dass ein ChatGPT weiter sehr stark wächst. Auf der einen Seite hat ein ChatGPT selber jetzt vor letzten Monat ungefähr veröffentlicht, dass sie rund zwei Komma sechs Milliarden suchen jeden Tag oder zwei Komma sechs Milliarden Anfragen jeden Tag auf der Plattform haben. Jetzt muss man natürlich gucken, wieviel Prozent davon sind wirklich mit Google vergleichbar.

Wir haben natürlich nur einen gewissen Prozentsatz, der Anfragen anschätzt, EBT sind vergleichbar. Viel davon ist auch so was wie, mach mir meine Hausaufgaben oder schreib diese E-Mail oben oder übersetzt mir das. Wir gehen aufgrund von unseren Daten und weiterer Datenpunkte so von rund zwanzig bis maximal fünfzig Prozent ungefähr vergleichbaren Intent aus. So dass man am Ende bei irgendwie Null Komma Sechs bis Eins Komma drei Milliarden Suchen auf Chagivity am Tag landet.

Das ist für uns zum Verhältnis, es ist ein Komma, drei Milliarden Suchen oder Suche, ähnlichen Anfragen auf Chatchity. Wie viel Suchanfragen hat denn Google heute pro Tag? Google selber hat gesagt, dass hier rund fünfzehn Milliarden Suchanfragen pro Tag haben. Das heißt, wenn wir das mal ins Verhältnis setzen, sind wir so bei vier bis neun Prozent ungefähr die Chatchity heute schon von Google hat. Super. Also jetzt schon vier bis neun Prozent.

Aber die Trendkurve, das ist ja so überhaupt nichts Neues, die Trendkurve bei Google ist ja tendenziell eher flach. Also die alte Google-Suche. Wie sieht das denn bei Chatchi-Petier aus? Genau, also Google selber sagt natürlich von sich, dass das weiter mehr suchen würden. Das mag auch quasi technisch sein. Aber wahrscheinlich hat Google gerade kein rasantes Wachstum in der Anzahl der Suchanfragen. Beim ChatGPT sieht es natürlich schon anders aus.

Die wachsen gerade jeden Monat noch sehr stark weiter. Und sind jetzt halt schon bei irgendwie siebenhundert, fünfzig, achthundert Millionen User jene Woche. Das sah nach einer sehr exponentiellen Kurve aus. Genau. die wir da gesehen haben. Das heißt, es ist jetzt noch nicht zu erkennen, dass sich das Wachstum von GPPT-Ansuch-Anfragen oder Such-ähnlichen Anfragen, dass sich das in der näheren Zukunft schon abflacht. Ist das eine faire Annahme? Genau, ich glaube, das würde ich auch so sehen.

Aktuell beschleunigt sich das Wachstum von GPPT-R. Und wir sehen noch nicht, dass wir da irgendwie ein Rückgang des Wachstums sehen, sondern aktuell eine Beschleunigung. Jetzt hier in diesem Marketing Podcast interessieren uns natürlich vor allen Dingen die Suchen, Suchanfragen, die Dialoge, die mit Marken oder mit Transaktion irgendwie zusammenhang stehen. Also wir wollen ja weniger Hausaufgaben oder Rechenlösungen oder einfach nur Texte irgendwie geschrieben haben.

Und das hast du ja aber schon, glaube ich, runtergefiltert durch die Proxies, die ihr gefunden habt und auch selbst angestellt habt. Kannst du mir ein Gefühl geben, wie viel von den über gpt gestellten suchen so im weitesten sind?

das was wir früher so money keyboards genannt hätten oder mal einen wirtschaftlichen wert für die für die für die markteil nie mehr da draußen haben genau ich glaube es ist natürlich schon so dass ein großer teil Der prompten Nutzung bei Chatchivity nicht die Qualität hat, die eine Suche bei Google auch hat. Da ist schon viel dabei, wie gesagt, so was wie irgendwie Hausaufgaben lösen oder irgendwie ein Gedicht schreiben oder eine Weihnachtskarte schreiben und so weiter.

Wir gehen davon aus, dass wir ungefähr. so, so, so, so, so, so, so, so, so, so, so, so, so, so, Es sind auch immer Suchanfragen dabei, die nicht direkt monetarisierbar sind. Ich glaube, es ist bei einem Judge-DVT aber schon noch ausgeprägter. Die nicht monetarisierbaren Suchanfragen, okay. Aber hast du eine Schätzung, wieviel davon in der Nähe von monetarisierbar sind, weil sie zum Beispiel wirtschaftlich tätige Unternehmen betreffen, weil sie Kaufakte vorbereiten können, ähnlich ist?

Na, ich denke also, zehn bis fünfzehn Prozent auf jeden Fall, wo man sagen kann, Da wird gerade ein Produkt gesucht, da wird gerade ein Produkt verglichen, da wird nach irgendwie günstigen Produkt gesucht, da wird eine Dienstleistung gesucht und ich glaube schon sind die Größen in Ordnung.

Also, das heißt, da kommt jetzt etwas auf den Markt mit einer rasenden Geschwindigkeit, was haben ja viele auch ein bisschen, glaube ich, auch den Kopf in Sand gesteckt und sagen, nee, so schnell wird sich die Welt ja nicht verändern. Wir Werbung treiben, dann haben wir auch gehofft, dass es eine alternative zu Google gibt. Es ist ja deutlich vielschichtiger. Der Vergleich hinkt ja an sich schon mal.

Und der einzige Grund, warum wir diesen Vergleich zwischen einem LLM und der alten Suche machen, ist ja eigentlich nur, weil dadurch... Kaufentscheidungen vorbereitet werden und weil im Grunde das ganze User-Verhalten sich dadurch auch wahnsinnig schnell verändern wird.

Eine Sache, die gar nicht mit dem User-Verhalten zu tun hat, sondern mit der orientierungsgebenden Plattform ist ja auch, dass sie weniger treffig uns... Also uns Werbe treibenden, aber auch der Publishing-Industrie zur Verfügung stellen. Google hat ja schon davor angefangen, den Treffig mehr oder weniger für sich zu behalten. Wie siehst du da die Entwicklung?

Du hast ja da auch praktisch durch deinen, durch die Suite das Tool, was du anbietest, ja schon jede Menge gute Auszeit in Analysen gemacht. Ja, genau, das glaube ich schon.

Wenn man das Google mit den anderen großen Plattformen vergleicht, ist ja Google eigentlich die einzige Plattform, die quasi im System drin hat, dass die Benutzer von der Plattform wegleitet, während der alle anderen Plattformen schon sehr erpicht darauf sind, dass die Nutzer auf ihrer Plattform bleiben und nicht irgendwo anders hingehen.

Das sieht Google wahrscheinlich auch so ein bisschen als den eigenen Geburtsfehler im System und versucht das jetzt zurückwirkend irgendwie mit der Eirevolution. zu lösen und quasi ein System zu finden, wo Nutzer direkt auf der Google-Plattform die Antworten finden und gar nicht mehr woanders hin müssen.

Wir sehen das jetzt ja schon seit rund zwei Jahren mit den AI-Overviews in den normalen Google-Suchergebnissen, wo Google ja schon versucht die Antwort möglichst AI-getrieben in den Suchergebnissen zu geben, so dass man gar nicht mehr aus den Ergebnissen auf die Webseite drauf klicken muss. Und wir denken, dass halt die nächste Stufe der AI-Mode sein, den gibt es aktuell nicht in Europa, den gibt es aktuell nur außerhalb von Europa, beispielsweise in den USA oder in den UK.

Und das ist quasi eine Art Weiterentwicklung der AI-Overviews, wo man als Nutzer eine Rückfrage stellen kann, wo es dann eine Art, das ist eine Art Mischung aus einem Chatbot-Interface und den AI-Overviews von Google. Ich hab die Lösung für dich. Machen Business Podcast. TLDR Studios entwickelt Formate, die wirken. Also von Thought Leadership, Employer Branding, Lead Gen, alles drin.

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Ich würde bevor wir nochmal in wie sich eigentlich Google jetzt vermutlich Markt drum weiterentwickelt, auf der AI-Seite noch mal kurz über den Challenger sprechen. Bei ChatGPT, als größten, könnte man sagen, ist der größte direkte Google Challenger jetzt gerade. Ja, ich glaube mit Abstand. Ich glaube so in der Plexity und so weiter, die sind zwar auch noch am Markt. Da sehe ich aber nicht die Traktion, die den ChatGPD hat.

Ich glaube, ChatGPD hat schon in kurzer Zeit geschafft, weltweit eine Marke aufzubauen und so ein bisschen als Name für das ganze Segment zu stehen. Ja, und die Unterschiede sind ja auch gar nicht so, also ich würde sagen, die Unterschiede sind jetzt gar nicht so groß bei den Google Challengers. Deshalb, glaube ich, ist es fair, dass wir uns erstmal auf den größten Challenger ChatGPD irgendwie konzentrieren.

Aber die haben ja genauso, wie du es gerade so ... Prägnant gesagt, dass die haben diesen Geburtsfehler nicht. Die behalten den User weitestgehend bei sich. Und ich glaube, da kann man auch viel von jetzt schon lernen, wie sich eigentlich die Zukunft von, ich sag jetzt mal, organischem Treffig für uns alle darstellen wird. Wie viel Linken so ein ChatGPT heute schon raus? Also wie viel Treffig krieg ich denn heute noch ab?

Genau, da haben wir gesehen, dass es zum Beispiel von CloudFair Untersuchungen gibt. Die messen ja sehr gut, wie viel Prozent des Suchtweffigs eigentlich über welche Plattformen kommen. Und die haben jetzt zum Beispiel als letzte Zahl gesagt, dass Google bei ungefähr neunundachtzig Prozent der Klicks liegt, während ein OpenAI oder Chatchity PT irgendwie bei nullkommar zwei Prozent aller Klicks liegt. Das heißt, wir reden ja schon von einem riesengroßen Unterschied. Genau.

Und das ist, glaube ich, ganz wichtig. Das heißt nicht, dass diese Plattformen keine Relevanz haben, sondern sie einfach keine Klicks und damit keinen Treffig raus schicken, richtig? Absolut. Genauso ist es. Also es ist nicht so, dass Chatchity PT nur nullkommar zwei Prozent Marktanteil hat, sondern wir liegen wahrscheinlich bei irgendwie vier bis neun Prozent. die Zahl, die wir eben hergeleitet haben.

Aber in Relation zum Marktanteil werden nur sehr, sehr wenige Klicks aus dem JetGPT-Universum wieder rausgeleitet und verteilt. Ich finde das spektakulär, weil das bedeutet, ja, da kommt jetzt, also Google hat schon ... lange ein ganz dicht vornem Monopol über Informationsbeschaffung und damit auch Kaufvorbereitung auf der Husenseite und hat sich aber zwischen den den den User und den Anbietern gelegt.

Jetzt haben wir eine Situation, dass jemand dieses Monopol mit einer rasenden Geschwindigkeit anfängt aufzuweichen. Da haben wir mal so mit vier bis neun Prozent Stand heute schon. Gibt aber den Treffig nicht weiter. Ich stelle das nicht dir das komplette Ökosystem, was wir in den letzten fünfundzwanzig Jahren entwickelt haben, vollkommen auf den Kopf. Und du bist von der riesen Herausforderung? Ja, absolut.

Natürlich. Also quasi die Idee, dass es normal ist, dass Webseitenbesucher über Google kommen. Das wird es vermutlich in Zukunft nicht mehr in der Form und in der Intensität geben, wie wir es jetzt kennen. Und das sieht man jetzt auch schon, ne? Das sieht man jetzt auch schon, ja. So, wer sind die ersten Betroffenen?

Ich glaube, gerade schwer wird es schon für Seiten oder für Anbieter die Informationen eraufbereiten, die ihnen gar nicht so selber gehören, also quasi für Vergleichsplattformen oder für journalistische Plattformen. Das kann halt heute... einen LLM auch schon sehr gut und kann das dann direkt als Antwort in dem Chatboard geben. Also alles was so auf der Publishing-Seite ist oder Abitra, also Treffig veredelt.

Das heißt aber auch für uns Brands und E-Commerceler wird auch dieser Effekt genauso zutreffen, dass ich zwar Wenn es gut läuft, in den Antworten stattfinde, aber ich dadurch keine direkten Links-Krieger, also nicht direkt den Treffig zugeschickt, kriegen werde. Wird das so bleiben oder was, wie siehst du da die Zukunft? Genau, ich glaube, da muss man von ausgehen, dass es so bleiben wird.

Ich könnte mir schon vorstellen, dass die LLMs, ob sie dann am Ende in Google ist oder in Chat-Strip IT, wieder Links einsetzen, wenn man dafür Geld zahlt, also im Rahmen des ganzen Paid-Modells, dass die Links dann wiederkommen. Ich würde aber nicht davon ausgehen, dass ein Google quasi zweimal den gleichen Fehler macht und wieder massenhaft links einbaut, ohne dafür Geld zu kriegen. Ist ja auch vermutlich gar nicht wirtschaftlich so ohne Weiteres möglich.

Ich auf der Seite in Konkurrenz stehe zu Free-Modellen, Paid-Modelle habe, dass ich dann auf einmal Treffig rausgebe für Dinge, die ich eigentlich gut manipulieren kann. Manipulieren, die ich gut monetarisieren kann. Das Manipulieren ist ja das eher was die, was die organische Optimierung versucht hat. Das siehst du dazu irgendwelche Alternativen, also außer dass praktisch die Plattform diese, das linkt aus, also alles was dicht an der Transaktion ist, über Paint-Modelle monetarisieren wird?

Nein, ich kann mir schon vorstellen. dass die Plattform irgendwann gezwungen sein werden, die Quellen zu benennen in einem gewissen Maß, aber sie werden es halt versuchen, möglichst zu minimieren. Gezwungen aufgrund von der Regulatur oder Urheber. Ja, genau. Oh Gott, wann ist das zuletzt passiert, dass das gelungen ist, dass sowas also nicht während wir beruflich aktiv waren. Also, okay. Also da hätte ich jetzt wenig Hoffnung. Aber das ist ja auch ein bisschen ein Weckruf, ne?

Also das heißt, da wird sich was grundsätzlich verändern. Da wird sich die Art der Antworten... verändern und da wird sich auch die art der der. Das wird das ende des. Das organischen treffix in dem in der form sein. ist das übertrieben oder ich glaube zum einwürde durch die veränderung doch am ende langsamer kommen als meines denkt? auch gerade sind schon so die first mover die sachen anders machen. Ich glaube das wird nicht in der geschwindigkeit fortsetzen so sondern.

Ich sehe schon so, dass viele Menschen ihre Gewohnheiten lieben. So und bei den Gewohnheiten bleiben. Ich glaube auch, dass halt LLM Antworten nicht zwingend für alle Fragen die richtige Antwort sind. Wir sehen natürlich gerade schon Antworten an, die sehr gut drauf passen. Wenn man irgendwie Sachen vergleichen will, wenn man quasi ja so Geschichten machen will, dann klappt das gut.

Ich glaube, es gibt weiterhin, wird wahrscheinlich auch Antworten geben, die mit einer Trefferliste sehr gut zu beantworten sind. Da könnte ich mir auch vorstellen, dass ein Google dabei bleibt. Wir haben jetzt schon gesehen, dass der Prozentsatz der AI Overviews in den Suchergebnissen bei ungefähr zwanzig Prozent stagniert.

Also Google gibt das für zwanzig Prozent der Keywords aus, hat es jetzt aber für einige Monate nicht weiter ausgebaut, weil die anscheinend noch nicht überzeugt davon sind, dass es besser wird. Ist das eine Hypothese, dass das aufgrund von Nutzerakzeptanz bei zwanzig Prozent bleibt oder aufgrund von Monetarisierungskonflikten? Ich vermute aktuell eher aus Monetarisierungskonflikten, weil Google natürlich schon Zahlen liefern muss für die Börse jedes Quartal.

Und sie glaube ich noch nicht den richtigen Dreh gefunden haben, wie sie innerhalb dieser neuen Content-Formate oder Ergebnis-Formate mindestens so viel Geld verdienen wie aktuell mit den Anzeigen. Ich habe selten... So eine Parallelspule in meinem Kopf, das alles, was ich jetzt frage, vermutlich in vier bis sechs Monaten schon überholt ist, aber das ist gerade jetzt spannend.

Aber gerade heute ist ja bewusst, dass die großen LMS ihre Schnittstellen so aufmachen, dass ich als Anbieter von Produkten mich direkt vorregistrieren lassen kann oder in den Start, glaube ich, schon Listen lassen kann. Also ich kann meinen Produkt fieten, ich vereinfache das jetzt, aber ich kann meinen Produkt wie schon direkt ohne Umwege praktisch bei ChatchiPT-Listen lassen.

Ist das nicht im Grunde schon die Vorbereitung, um dann auch später zu einer Auktion oder auktionsähnlichen Antwort zu kommen? Genau, ich meine, davon würde ich schon ausgehen. Ich glaube, ChatchiPT macht das gerade schon noch, um Reichweite zu kriegen und um das beste Produkt liefern zu können.

Wenn Sie die Reichweite erst mal haben, dann werden Sie schon irgendwann den Schalter umdrehen und werden sagen, jetzt geht es nun nicht nur um quasi weiteres Wachstum, sondern jetzt müssen wir auch Geld verdienen. Und dann werden quasi die kostenlosen Produktgeschichten dann halt mit dem Klickpreis oder mit dem Auktionsverfahren oder keine Ahnung, was Sie sich ausdenken. rausgegeben. Und das Playbook haben wir ja schon gesehen, das war bei Google so.

erstmal Relevanz schaffen, alles ist umsonst, das war bei Social Media ja auch so. die Reichweite exklusiv, auch gar nicht. Und dem Moment, wo die Akzeptanz der Plattform jusersweitig hoch ist, dann wird monetarisiert. Ich glaube jetzt das Grundprinzip, wie sich ein LLM wie ChatGPT, also ein reines LLM, was keine Suchmaschine hat, irgendwie aufstellt. Das haben wir jetzt verstanden. Was wird die Antwort von Google sein? Und ich würde auch gerne noch mal auf deinen Vergleich zu sprechen kommen.

Du hast eine schöne Folie aufgelegt, wo du im Grunde so die Voraussetzungen, die ChatGPT versus Google mitbringt, noch mal verglichen wurden. Kannst du es da nochmal durchführen, bitte? Genau, ich glaube, Google war vor anderthalb zwei Jahren relativ überrascht vom Erfolg von ChatsGPG, muss man sagen. Ich glaube, Google hat das nicht kommen sehen. Google hat einfach jahrzehntelang, war jahrzehntelang Marktführer und hat sich so ein bisschen darauf ausgeruht.

Und auf einmal kam halt ein ChatsGPG und hat sich rechts überholt mit einem komplett anderen Modell. So meinen Blick da drauf ist, dass eigentlich für AI Search in der Zukunft hauptsächlich drei Bausteine interessant sein werden. Das wird zum einen das LLM sein, das klassische LLM, wie es halt ein ChatGPT sehr gut kann, aber wie es Google mittlerweile mit dem Gemini halt auch kann. Leider haben halt diese LLMs den Nachteil, dass sie sich ab und zu Sachen ausdenken.

Dass quasi alles, was sie als Antwort geben, auch faktisch richtig ist. Das heißt, um als Suchmaschine relevant zu sein und zu funktionieren, muss man eigentlich Backends anbinden. Also quasi Datenbanken mit nachvollziehbaren Informationen.

Da hat Google einen riesengroßen Vorteil, die haben natürlich schon seit Jahrzehnten einen riesengroßen Webindex, die haben Google Shopping, die haben Google Maps, die haben eine Bildersuche, den gehört YouTube, also die haben Knowledgequarf, also da gibt es halt eine riesengroße Vielfalt quasi von Datenbanken mit faktisch richtigen Informationen. Das sind Sachen, die den Shatchity B.T. gerade nicht hat.

Das merkt man relativ deutlich darin, dass die Websuche in Shatchity B.T. nur ab und zu ausgeführt wird, weil es für Shatchity B.T. halt teuer ist, weil das jedes Mal live gemacht werden muss, während Google diese Datenbank schon hat. Das Dritte, was ich sehe, ist die Distribution oder die Möglichkeit zur Verteilung. Es gab schon, dass ein Shatchity B.T. mittlerweile eine weltweite Marke geworden ist und schon mit dem Markennamen für diese Art von Nutzung steht.

Google ist aber jetzt gerade nach dem Urteil in den USA, glaube ich, noch deutlich fester im Sattel. Den gehört weiterhin jetzt ein Android, den gehört weiterhin ein Chrome-Browser. Ich glaube, Google ist halt schon sehr tief in den Strukturen des Internets drin. Ja, das Urteil auf der es natürlich besießbar war, also im Grunde stand dahinter die Sorge, dass Google gezwungen wird, Services zu verkaufen oder aufzuspalten und damit nicht mehr diese sehr holistische Sicht auf User behalten könnte.

Genau, danke. Und diese, sagen wir mal, diese Gefahr scheint erst mal abgewendet zu sein. Das heißt, das sind erst mal gute Voraussetzungen, um wirklich beides zu können. Warum ist das für Chatchi PT so schwer? Also mit Bingen hat das irgendwie nicht so richtig geklappt. Das war ja auch so eine Wette. Hast du eine Erklärung dafür? Also außer, dass es halt kostenintensiv ist.

Aber der ganze Betrieb dieses Modells ist extrem kostenintensiv und wird ja selbst mit der Subscription immer noch deutlich anscheinend diffizitär betrieben. Warum ist das so schwer für ChatGPT, die die Suche als Korrigierendes oder ergänzendes Mittel mit in die Antwort mit rein zu integrieren? Ich glaube, ein Bing hat schon im quasi Shorttail geschafft. vergleichbare Qualität wie ein Google zu liefern. Also bei einer Keyword-Suche wie Kredit oder so ähnlich, dann klappt das schon.

Im richtigen Longtail ist, glaube ich, ein Bing doch noch deutlich schlechter. Und das ist eigentlich das, was in den Chatshipity-Fan-Out-Suchen in der Websuche passiert, dass das quasi ziemlicher Longtail gesucht wird. Und ich glaube, da ist der Qualität-Unterschied zwischen dem Bing und dem Google noch deutlich größer. Und ich sehe natürlich auch, dass ein Chatshipity sich, glaube ich, gerade gar nicht zu eng an Bing binden möchte.

oder an einen Microsoft binden möchte, weil es ja schon gewisse Konflikte noch gibt. Und du hast ja auch deutlich aufgezeigt, dass es bei Google auch jetzt nicht nur die Verbindung zur Suchmaschine ist, sondern auch zu anderen möglichen Datenquellen wie, also es geht ja von über YouTube zu Medsuche. Genau, also das ist ja wirklich eine sehr, sehr gute Basis.

In meiner Nutzererfahrung macht ChatGPT eine Sache sehr, sehr gut, nämlich, dass im Loginzustand ich immer wieder bessere Antworten kriege, die auf meine spezifische Situationen passt, egal ob das transaktionale Suchanfragen waren oder der Kontext aus diversen Gegebenheiten. Ist das etwas, was als Stärke von ChatGPT gegenüber Google ausgespielt werden kann, weil es zum Beispiel bessere Ergebnisse geliefert werden können, egal ob es jetzt transaktional oder informational?

Ich glaube Google macht das halt aktuell noch nicht in der Form. Aber wenn Google das möchte, hat natürlich Google eine viel größere Bandbreite an persönlichen Infos. Google weiß ja über deinem Android-Handy, genau wo du warst. Google kennt deinen Gmail-Postfach. Google hat ja einfach viel mehr Informationen als ein Chat-GPT. Das heißt, wenn Google da wirklich reingehen will und das für den richtigen Weg hält.

würde ich auch davon ausgehen, dass es gut leichter fällt, Antworten sehr stark zu personalisieren als für ein Stetschdepity. Hätte ich auch gedacht, aber trotzdem passiert das hier nicht oder sehr uns, also manchmal bin ich wirklich erstaunt. Ich bin in fast allen Google Services wirklich eingeloggt mit nur einem Profil und trotzdem bin ich regelmäßig erstaunt, wie durchschnittlich bis teilweise enttäuschend manche Antworten sind. Hast du dafür eine Erklärung?

Genau, bislang hat Google für sich entschieden, dass der Vorteil von Personalisierung nicht so hoch ist wie der Nachteil. Wir sehen halt schon viel Lokalisierung. Das heißt, wenn du in Berlin suchst, kriegst du schon andere Ergebnisse als in Hamburg. Du kriegst aber nahezu nie personalisierte Ergebnisse. Ich glaube, Google hat das schon auch etwas deswegen entschieden, weil sie den Nutzer dann keine große Angst machen wollen.

Weil das natürlich schon vielleicht kein so schönes Erlebnis ist, wenn auf einmal in einer Suchergebnis Seite, die man so als Art öffentliches, also Art öffentliche Informationen sieht, auf einmal private Informationen drin sind. Google das jetzt im Rahmen der iSearch kippt und einen anderen Weg gehen wird, werden wir sehen, aber bislang haben wir noch keine Anzeichen dafür. Ja. Kann das mit der Einfachheit der relativem Einfachheit der bestehenden Monetarisierung liegen?

Also im Grunde bieten ja Advertise dann nicht auf Persona oder irgendwelche wirtschaftlichen Einheiten, sondern die bieten auf Opportunities gesehen zu werden, wenn irgendwelche Keywords eingegeben wurden, also vereinfacht gesagt. Genau. Kann das auch ein Grund sein? Das kann auch ein Grund sein. Man muss ja auch sagen, das klappt halt weiterhin immer noch sehr gut. Das heißt immer nicht, dass es dann irgendwann mal kommen wird.

Also gerade, dann lass uns doch jetzt gerne in den AI-Mode gehen, weil das, glaube ich, das ist jetzt ein bisschen wie der Blick in die Glaskugel nur viel genauer, weil der AI-Mode ja in manchen Märkten schon verfügbar ist, nur noch nicht in Deutschland. Deshalb, dass diese Auszeit-Inanalysen ist ja praktisch dein Kerngeschäft. Was wird da auf uns zukommen? Genau, ich glaube, der AI-Mode ist ein bisschen das, wie Google sich die Zukunft der Suche vorstellt.

Im Kern ist es eine Mischung aus den AI-Overviews mit einem Chatbot-Interface, wo man wieder nachfragen kann. Glaubt der große Vorteil von den AI-Overviews, im Gegensatz zu einer Chatbot-Antwort ist ja, dass jede Textstelle oder jede Passage ... oder jeder Absatz quasi durch Quellen belegt ist und man nachschauen kann, stimmt das eigentlich? Da hat man dieses Problem, dieses Problem der LLMs, dass sich Sachen ausdenken, etwas gelöst oder hat es gelöst?

Und dass eigentlich das, wie Google sich die Zukunft vorstellt, dass man eigentlich beides zusammenbringt, dass man sagt, man holt quasi auf der einen Seite faktische Infos aus dem Webindex oder aus dem anderen Backend und lässt die Darstellung oder Zusammenfassung durch den LLM Erfolgen und hat dann trotzdem weiter Quellen oder zitierfähige Informationen daran gehängt. Also so eine hybride Welt, kann der Nutzer darauf Einfluss nehmen, welchen Modus er gerade gezeigt kriegt?

oder entscheidet das Google für mich? Also aktuell ist es nur eine Option in den Märkten wo es da schon gibt. Aktuell kann man es sich angucken, muss es auch nicht. Google hat aber schon Zeichen dafür gesendet, dass sie es künftig stärker anzeigen wollen. Also haben wir schon gesagt, sie werden es künftig in den Chrome-Browser integrieren oben in die Omnibox, also in die Adresszeile. Oh ja.

Also Google selber hat schon auf ganz vielen Ebenen und über ganz viele Wege gesagt, dass der AI-Mode eigentlich das ist, wo sie künftig hin wollen. Okay, das wird ja nochmal richtig spannend, weil das betrifft ja den den Marktführer und auch vor allem den Marktführer, der eigentlich alle Voraussetzungen hat, um da wirklich, ich will jetzt keine Star Wars Vergleiche machen, auch Kommissäger, weil im Grunde den Todesstern für solche Prozesse, für solche Orientierungsphasen bauen könnte.

Und sie könnten ihr eigenes Innovatorsdilemma damit überwinden, diese Transition zu machen. Monetarisieren müssen sie ja weiterhin, sehr stark. Die Börse wird das nicht verzeihen, wenn es da Das darf kein Quartal nach unten gehen. Das ist die Herausforderung. Was würdest du jetzt tun, wenn du auf der Advertiser Seite wirst? Wenn du eine Direktbank, eine Sprachschule oder ein Fahrradhändler wärst. Wie würdest du auf diese Entwicklung gucken mit dem Wissen, was du hast?

Ich glaube, generell hat man schon ein bisschen Vorteil, wenn man ... eine Marke ist, die am Ende auch erscheinen kann. Ich glaube, deutlich besser, als wenn man irgendwie Publisher ist, der in der Mitte gerade jetzt aufgerieben wird. Hat man, glaube ich, schon mal einen riesengroßen Vorteil, wenn man eine Marke ist, nach der gesucht wird und mit der man erscheinen kann. Ich glaube, das klassische Advertising-Modell ist halt für Google noch nicht klar.

Also wie man Paid in den Bereich reinkommt, das hat Google noch nicht entschieden und experimentieren sie gerade rum und machen in den USA so ein paar Experimente mit quasi im Shopping-Bereich. Aber ich habe noch nichts gesehen, was so in den klassischen normalen Paid-Bereich reingeht. Ich glaube, das wird schon die Voraussetzung dafür sein, dass Google das Ganze weiter ausspielt. Und also nicht in der Sandwisch-Position zu sein, also wirklich eine Marke, eine echte Wertschöpfung haben.

Wir intern jetzt rein operativ. Was wären so die Initiativen, so die zwei, drei Initiativen, wenn du Gesellschaft eines Advertisers wärst, die du auf jeden Fall starten würdest bei aller Sicherheit oder Unsicherheit, die man jetzt über die zukünftige Entwicklung hat? Ja, ich glaube, man muss halt schon gucken, dass die Vorteile, die man als Marke oder als Produkt hat, dass die auch bekannt werden. Ich glaube schon, der eine wichtige Punkt, da tun sich ja viele Firmen eher ein bisschen schwer.

Und ich glaube, man sollte schon gucken, dass positive Nennungen... auf möglichst vielen Portalen von einem auch stattfinden, ob das jetzt irgendwie so Reviews sind, ob das Nennungen in Foren sind von Nutzern oder von Anwendern, so die Geschichte über die schon gucken, dass das passiert. Und positive Nennungen, das kann man auch über euer Tool dann messen, wie oft man in welchen Proms genannt wird. Genau, das kann man dann quasi messen, wie oft man als in den Quellen eigentlich genannt wird.

Genau, das ist dann so ein bisschen das, was früher Back-Links waren und das, was früher Links waren, sind dann heute... eher positive Nennungen der Marke. Ja, und das muss ich auch lernen, dass die Sichtbarkeit in AI-Antworten, in KI-Antworten wichtig ist und dass das nicht direkt mit Klicks korrelieren muss. Das hatten wir ja am Anfang, weil es diese Klicks in dieser Form nicht mehr gibt, richtig? Das ist leider so. Ich glaube, da hatten wir jetzt jahrzehntelang eine sehr bequeme Welt.

So, wo man davon ausgehen konnte, dass, wenn man in den Ergebnissen drin war, dass man auch Benutzer auf seine Seite bekommen hat und ein paar davon haben dann konvertiert. Künftig werden halt Links in Antworten deutlich seltener vorkommen. Also wir haben jetzt im AI-Mode gemessen, dass nur noch rund bei zwanzig Prozent der Antworten überhaupt ein normaler Link im Text drin ist, also ein klassischer Inline-Link.

Während Quellen natürlich schon öfter genannt werden, aber so der klassische blaue Link, wie man ihn aus den Google Suchergebnissen kennt, sind nur noch bei rund zwanzig Prozent der Antworten überhaupt zu sehen und dann auch deutlich seltener und deutlich weniger links die Antwort als früher. Richtig Herausforder.

Also klar, ist mal hochrelevant, weil es ja, wie gesagt, eine der größten Veränderungen ist, die wir in den letzten fünfundzwanzig Jahren auf einem der wichtigsten Instrumente, die wir haben, irgendwie betrifft. Aber ich finde die Tatsache, dass wir weg von Keywords hin zu Fragestellungen kommen und dass wir Praktisch Sichtbarkeit in Antworten gucken müssen und nicht mehr in Reihenfahrt noch mal Treffiquel. Das ist zwar hochrelevant, aber doch sehr komplex. Absolut ist komplex.

Ich glaube am Ende muss man sich halt schon klar machen, dass es nach meiner Sicht am Ende mehr Anfragen sein werden. Also es ist kein Nullsumspiel, wo alle verlieren, sondern es kann schon so sein, dass das, was Google aktuell an Anfragen hat und das, was durch AI-Suche hinzukommt, dass das in Summe noch mehr sein wird. Also Leute werden weiter im Internet suchen und werden sogar noch mehr im Internet suchen als früher. Es wird ja nur die Art und Weise verändern. Und damit muss man umgehen.

Das ist in der Tat, glaube ich, ein riesengroßer Wechsel für die ganze Branche und wird ein riesengroßes Thema werden. Es ist aber nicht so, dass alle verlieren, sondern es gibt gute Chancen zu gewinnen. Und gerade für relevante und große Marken gibt es, glaube ich, sehr viele Chancen. Das ist ein richtig schönes Schlusswort. Lieber Johannes, ich wünsche dir aber auch beim Team von Sistrix wahnsinnig viel Erfolg, dass es für euch auch eine Herausforderung hat.

Endlich mal richtig Bewegungen in dem Spiel. Absolut, aber ich freue mich drauf. Richtig gut. Vielen herzlichen Dank für die tollen Insights und ich freue mich jetzt schon aufs nächste Mal. Diesmal warten wir aber nicht nochmal drei Jahre. Sehr gerne, danke. Dankeschön.

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