#215 mit Christoph Magnussen // Blackboat - podcast episode cover

#215 mit Christoph Magnussen // Blackboat

Oct 13, 202553 minEp. 218
--:--
--:--
Download Metacast podcast app
Listen to this episode in Metacast mobile app
Don't just listen to podcasts. Learn from them with transcripts, summaries, and chapters for every episode. Skim, search, and bookmark insights. Learn more

Episode description

In dieser Folge des Marketing Transformation Podcasts spricht Erik Siekmann mit Christoph Magnussen, Unternehmer, Content-Creator und Mitgründer von Blackboat, einer Beratungsfirma mit Fokus auf Technologie, Cloud und Künstliche Intelligenz.

Christoph ist einer der prägenden Köpfe in der deutschsprachigen Digital- und Creator-Szene. Schon früh hat er auf Themen wie Cloud-Transformation und KI gesetzt – und nutzt seine Erfahrung als Content-Creator, um Innovationen greifbar zu machen und Unternehmen bei der digitalen Transformation zu begleiten.

Im Gespräch geht es um die Schnittstelle zwischen Technologie, Content und KI – und darum, wie Unternehmen ihre Kommunikations- und Marketingprozesse neu denken müssen.

Weitere Themen des Gesprächs:

  • Wie Christoph durch hochwertigen Content Reichweite, Marke und Geschäft aufgebaut hat
  • Welche Rolle generative KI bereits heute in der Content-Erstellung spielt
  • Wie Unternehmen ihre Mitarbeitenden für den Umgang mit KI befähigen können
  • Welche Veränderungen KI für SEO, Suchmaschinen und Content-Strategien mit sich bringt
  • Warum Mut zum Experimentieren in der KI-Ära entscheidend ist

Über Christoph Magnussen

Christoph Magnussen ist Unternehmer, Berater und einer der profiliertesten Content-Creator im deutschsprachigen Raum. Mit seinem Unternehmen Blackboat unterstützt er Organisationen bei der digitalen Transformation und beim Einsatz neuer Technologien. Er ist zudem Host mehrerer erfolgreicher Formate auf YouTube und in Podcasts, in denen er regelmäßig über die Schnittstelle von Technologie, New Work und Künstlicher Intelligenz spricht.

Der Marketing Transformation Podcast wird produziert von TLDR Studios.

Transcript

Der Marketing Transformation Podcast mit Eric Siegmann. Herzlich willkommen zu einer neuen Folge des Marketing Transformation Podcasts. Heute mit einem ganz besonderen Gast, einem tollen Unternehmer, einem Content Creator, der Quelle, der ich folge, wenn ich schnell und tief verstehen möchte, wie KI funktioniert. Herzlich willkommen, Christoph Magnussen. Moin! Danke, Eric. Was ein Fest, dich heute hier zu haben.

Die Struktur dieses Podcasts heute wird sein, du stellst dich kurz selbst vor, das wird dir glaube ich nicht schwer fallen. Wir werden über die Veränderung, die KI insbesondere im Marketing mit sich bringen wird, insbesondere auf der Content Seite besprechen. Und am Ende als Filetstück werden wir drüber sprechen, wie du selbst deine Content Marketing Strategie einsetzt, um dein Unternehmen weiterhin ausperrieren zu lassen.

Du betreibst, aus meiner Sicht, eine der, ich würde dazu sagen, ist eine Tech-Boutique-Beratung. Und das man nicht wirklich nur im Positiven. Aber du ... Du befeuerst deinen Unternehmen durch deinen eigenen Content, wie ich finde, kaum ein anderer. Mir ist zumindest im deutschsprachigen Raum keiner bekannt, der das seriös und besser macht als du. Dankeschön. Boah, das waren jede Menge Folgen. Also ich würde jetzt meinen Podcast zuhören.

Klasse. Lieber Christoph, stell dich doch bitte kurz selbst vor. Ja, ich wär Christoph Magnussen, Norddeutsch, in Kiel geboren, eigentlich gelernter BWLer, im Herzen aber schon lange Content Creator. Ich hab immer gesagt CEO by Profession Creator at heart und hab witzigerweise vorletzte Woche beim Aufräum zu Hause ein Zettel von mir gefunden, so Ende Schulzeit. Da war ich so bei so einer Berufsorientierungsberatung, irgendwas in Berlin. Und ich bin mir sehr sicher damals kam Jura raus.

Aber ich hab unten auf diesen Zettel geschrieben, ich will irgendwas machen, was Wirtschaft und Content und Tech zusammenbringt. So hab ich das reingeschrieben. Ich hab Computer damals geschrieben. Content habe ich anders genannt, aber da habe ich Marketing quasi genannt oder halt so kreatives und Wirtschaft. Man musste so schmunzeln, weil ich da so, okay, be careful what you wish for.

Nee, wir sind, das Team hinter mir, sind, sind, sind, sind, sind, sind, sind, sind, sind, sind, sind, sind, sind, sind, sind, sind, sind, sind, sind, sind, sind, sind, sind, sind, sind, sind, sind, sind, sind, sind, sind, sind, sind, sind, sind, sind, sind, sind, sind, sind, sind, sind, sind, sind, sind, sind, sind, sind, sind, sind, sind, sind, sind, sind, sind, sind, sind, sind, sind, sind, sind, sind, sind, sind, sind, sind, sind, sind, sind, sind, sind, sind, sind, sind, sind, sind, sind, sind, sind, sind, sind, sind, sind, sind, Passion Thema.

Wir sind quasi die Brücke zwischen New Technologies, die es gibt, KI momentan. Wir sind seit acht Jahren im KI-Bereich investiert und helfen Unternehmen das dann wirklich so einzuführen, dass du da echter Ergebnisse erzielst. Das können wir sehr gut. Und als er vor ein paar Jahren chillt GPT kam, hat er auf einmal keiner mehr gefragt, warum habt ihr in KI investiert? Sondern dann war klar, wir müssen was machen. Und trotzdem machen wir im Kern immer noch dasselbe wie ... ... Jahrzehnte und zehn.

Wir sitzen genau da, wo ... neue Sachen einschlagen, sich Arbeit dadurch verändert und du auch wirklich messbare Use Cases haben willst, wo du sagst, okay, sei es durch Cloud Tools, more efficiency, more profitability, kosten runter, es gibt ja tausend Gründe und Use Cases. Ja, du bist aus meiner Sicht wie kein anderer nicht nur ein richtig guter Fachmann, der auch komplexe Dinge relevant gut zusammenfassen kann und auch... ohne überzudramatisieren Empfehlungen aussprechen kann.

Und du bist für allen Dingen auch einer der unglaublich guter Frühindikator für relevante Trends. Ich weiß das, ich kann das belegen durch A, als wir uns kennengelernt haben. Da hast du als einer der ersten in meinem Umfeld das Cloud-Thema begriffen. Ich weiß nicht, dein Unternehmen davor hatte eigentlich wenig mit... Cloud-Themen zu tun. Das lief im Hintergrund alles darauf. Beide Unternehmen vorher hatten sehr, sehr, sehr früh.

Bei dem einen schon vor Gründung, im Jahr zwei Tausend drei hatte ich schon ein Salesforce-Account, konnte relativ gut sehen, wie das gewachsen ist und fand damals die halbe Milliarde Menschen, die es, glaube ich, so im Jahr zwei Tausend Eins im Internet gab, die es, fand ich, irre, riesig, heute sind es fünf Komma, fünf Milliarden oder sowas. Und bei der zweiten lief das alles auch auf dieser Infrastruktur.

Also es war ausnahmslos ein Cloud-Setup in allen Bereichen und dann immer gepaart mit wirklich, wir haben es immer, die Mac-Donalisierung genannt, also wirklich gute Trainings im Onboarding, mit Handbüchern, mit Anleitungen, alles auf die Cloud-Themen bezogen und auf Productivity. Und darüber haben wir gehebelt.

Also das ist ein super schlaues Geschäftsmodell, weil das ist ja im Grunde lebt ja jede Art von Dienstleistungen in diesem Cloud-Geschäft auch von diesen Compound-Effekt, dass es nicht nur Subscription ist, sondern dass es praktisch auch mit dem Wachstum gut profitiert. Aber ich wollte praktisch auf seine Qualität als Frühindikator, zumindest aus meiner Perspektive, hinkommen. Also Cloud-Thema war jetzt in seiner Zeit früh, war noch längst keine Commodity.

Und auch das KI-Thema ist mir noch mal deutlich geworden, als wir uns hier bei dem Unternehmertag von BPE in einem sehr, sehr ordentlichen Private Equity-Fonds wiedergesehen haben. Wie früh du schon an das KI-Thema nicht nur geglaubt hast, sondern auch wirklich konkrete Schritte unternommen hast, um da nicht auf der Welle oder gar hinter der Welle zu sein, sondern im richtigen Moment. Vor der Welle. Magst du kurz sagen, wie du zu KI gekommen bist?

Also durch die Content-Produktion tatsächlich wie vorhin schon gemacht, treffe ich natürlich auch echt viele Leute und habe ein sehr gutes Umfeld und habe mal auch eine Firma zusammen gehabt mit Adrian Locher von Merantix. Und mit dem hatte ich ein längeres Gespräch und dann mit seinem Co-Forner Rasmus, Rasmus Rote. Und ich bin drüber gestolpert. Also technisch verstanden oder technisch mich damit auseinandergesetzt schon viel.

Ich bin so ein bisschen nerdig, guck mir gerne mal so Zukunftssystem an, finde ich interessant. Und Adrian war im Valley und sagte, Mensch, also von allen Themen, die es gibt, umspannt KI alle. Also das hat Berührungspunkte mit allen Themen. Und da haben wir so ein Gespräch, da haben die auch gerade mit angefangen und hatten erste oder zweite Finanzierungsrunde, weiß ich noch. Und dann habe ich gesagt, Leute.

Ich habe mich jetzt auch angeschaut und ich suche das natürlich Teil meines Jobs zu gucken, wie verändert sich die Arbeitswelt vorne. Und das eine sind Tools, das ist nett. Aber wenn sich etwas im Kern ändert, also wenn, nehmen wir mal Internet oder Mobile, das sind zwei Punkte, die haben im Kern in der originären Produktivität Dinge geändert. Also damals musstest du noch Anfang der Neunziger in Laden gehen, um den Microsoft CD zu kaufen.

Und dann war klar, mit dem Internet kannst du die runterladen. Das war vielen Leuten Anfang der Neunziger noch nicht klar, weil sie meinten, das ist alles so langsam. Aber das kannst du recht logisch ableiten. Mobile ähnlich. Auch mit dem Thema, warum macht ihr Podcast? Das hört doch keiner an. Da hat Alex Graf mir das, mach Podcast, mach Podcast. Und da hat man viele Leute immer, das hat nicht genug Daten. So wird sich halt irgendwie lösen mit den Daten.

Und das ist was anderes als ... Da kommt halt ein neues Tool oder ein neues User-Interface. Wenn sich irgendwie bei KI im Kern, da erinnert sich gerade um es mal einfach zu sagen, die Comput-Infrastruktur. Da läuft jetzt alles noch auf CPUs, da ein Rechner, meine Geräte und so weiter. Und jetzt kommen so die ersten Neural Engines in die Devices. Und den meisten Menschen wird das klar, wenn du plötzlich mal eine KI-Inwendung offline laufen hast.

Dann realisieren die, ach, das ist gar nicht GPD in der Cloud. Das läuft auch auf deinem Gerät. Und dann merkst du, das ist ja auch nur generative KI. Das Investment geht deutlich weiter bei Merantics in viel mehr Bereiche. Die haben im Prinzip eine Plattform für verschiedenste KI-Firmen. Und dann kommt der Moment, den ich damals dann auch hatte. Das wird jeden Bereich betreffen. Und das in die Momente, die finde ich interessant.

Und dann geh ich da auch all in, da bin ich auch echt dabei, so wie bei YouTube damals, wo ich gemerkt hab, das ist kein Vorbeikommen an dieser Plattform, unmöglich. Facebook sehr früh, Snapchat damals noch, so das jetzt kannst du sagen, ja, ist kein Trend, aber der Trend ist das Hochkantvideo. Ich hab mich interessiert für Hochkantvideos damals. Und mich hat so genervt, dass alle Hochkant gucken, aber es ist kein Format, also so geh ich halt vor.

Du und dein Unternehmen sollen nicht nur gesehen werden, sondern was bedeuten? Ich hab die Lösung für dich. Machen Business-Podcast. TLDR-Studios entwickelt Formate, die wirken. Also von Zord-Leadership, Employer-Branding, Lead-Gen, alles drin. Du bringst die Vision und wir liefern Konzept, Produktion und zielgerichtete Distribution über alle Podcast- und Social-Media-Kanäle. Bist du bereit für dein Format? Deine Story wartet schon.

Mehr Infos findest du unter tldrstudios.com oder schreib uns einfach direkt an podcastrtldrstudios.com. Wir freuen uns auf dich. Ende der Werbung. Ich finde das deshalb besonders, weil du auf der einen Seite, du bist Unternehmer, du bist dann gleichzeitig auch Kopf einer Beratung und gleichzeitig auch noch Content Creator. Diese Kombination ist verhältnismäßig selten in meiner Beobachtung.

Und vielleicht müssen wir das, weil wir ... da in der Vorstellung noch nicht ganz fertig waren, noch mal aufzeigen, weil du hast einen unglaublich mächtigen YouTube-Channel, du hast einen Podcast, ich weiß nicht, mit Michael Trautmann, du bist auf vielen Formaten, aber auch vor allem die Qualität, in der du Content ablieferst, die finde ich spektakulär. Also A ist mal, die Production-Value ist gut, das ist, also kennst du das?

Und manchmal ist so, wie besser die Inhalte, desto schlechter irgendwie ... Das Bild und der Ton. Bei dir ist alles wirklich erste Sahne. Und ich glaube, das kann zufallen. Magst du kurz mal so ein paar Zahndatenfakten sagen, um Gefühl zu kriegen, dass das nicht nur so ein Hobby ist oder einfach nur deiner Eitelkeit geschuldet, sondern dass das eine richtige Macht ist?

Also ich hab, ... ich hab, ... ... ich hab, ... ... ich hab, ... ... ich hab, ... ... ich hab, ... ... ich hab, ... ... ich hab, ... ... ich hab, ... ... ich hab, ... ... ich hab, ... ... ich hab, ... ... ich hab, ... ... ich hab, ... ... ich hab, ... ... ich hab, ... ... ich hab, ... ... ich hab, ... ... ich hab, ... ... ich hab, ... ... ich hab, ... ... ich hab, ... ... ich hab, ... ... ich hab, ... ... ich hab, ... ... ich hab, ... ... ich hab, ... ... ich hab, ... ... ich hab, ... ... ich hab, ... ... Und da hab ich gemerkt, also YouTube war schon a thing, Vloggen war damals a thing.

Und meinem Puls war, Mensch, ich hab früher so gerne kreative Sachen gemacht, wo holte ich das wieder zurück? Und dann hab ich mir das quasi zurückgeholt und hab dann Christoph Bursek angerufen. Und Andi Groke, witzigerweise, die zwei, also Bursek einmal aus dem Team, der hat viel auch für die Umher damals gemacht. Und Andi Groke hat Videobit gegründet. So. Und aus seinem Dunstkreis ist auch jemand aus meinem Team dazugekommen. Impide ist schon ewig bei mir.

Und ich hatte die ersten Videos alle alleine gemacht. So ein Bauchgefühl. Also mir ist immer wichtig, ich will immer einmal verstehen, wie ist die Mechanik, wie aufwendig und so weiter. Und ich habe dann wirklich zwei bis drei Videos die Woche rausgehauen. Im Vlog-Style aber hochwertig. Also mit einer richtigen Kamera, nicht mit dem Telefon, wirklich in mir auch Mühe gemacht. Und konnte so unterwegs sehr spontan Content produzieren. MP wiederum, der schon lange im Team ist.

Und dann haben wir Janik noch dabei, Jan, Hanno, also jetzt MP und Hanno quasi im Team, die achten sehr darauf, dass wir eine Mindestqualität haben. Ich habe da mal irgendwann verrückt, da war es eine Red-Kamera gekauft, weil ich so Filme so geil finde und die Slow-Mo-Aufnahmen. Und da haben wir mit einer Kinokamera tatsächlich Konten produziert, weil... Diese Freude daran, dass das nicht so ein To-do nebenbei ist, ist so wichtig.

Mir fällt es sehr schwer, in diesem vollen Alltag, das manchmal hinzukommen. Aber ich freu mich da richtig drauf. Und ... schon, wenn ich da kurz einhaken darf. Du, der Praxis-Beispiel, wir hatten ... Du bist, glaub ich, eine Viertelstunde vorhergekommen. Und in dieser Viertelstunde sind ... Ich würd's behaupten, hast du zwei Drittel der Zeit, Content produziert. Und trotzdem dich noch mit mir unterhalten. Ich hab zwei Instastories von Ron. Echt? Ja, klar. Ich liebe das.

Also Instagram sagen auch die Jungs, da machen sie mir nichts vor. Da bin ich echt schnell. Also ganze Storyproduktion. Das mag ich mir auch gerne. Reels sind wieder ganz was anderes geworden. Also ich habe eine Neugier für das Format. Also ich liebe YouTube. Das ist mein Hauptkanal. Also nimm mir alles weg, aber nicht YouTube. Ich weiß, welchen YouTuber ich glauben kann, wo ich hinterher kann, die alle hochwertig produzieren. Es ist für mich Mother Ship of Video.

Auch Größenordnungsmäßig ist das riesig. Ich glaub, nur Facebook ist gerade noch dran vorbeigezogen. Aber ich meine, YouTube ist immer noch die größte Plattform Plus. Da sind ja halt auch Long-Formats drauf. Das darf man auch nicht vergessen. Rein quantitativ zieht YouTube jetzt auch durch die Long-Form-Podcast-Normate jetzt weg. Also ... Das unterschätzen gerade in Deutschland unglaublich viele Menschen. Das hat mich immer irritiert, dass das so unterschätzt wird.

Sag mal, was heißt das für dein Geschäft? Also ganz konkret, wir sind kein großer Kanal, ne? Ich gehe jetzt auf hunderttausend Subscriber zu. Ich glaub, für Deutschland ist es vielleicht groß, aber jetzt bei so End-User und bei Kids ist es nicht groß. Wir gucken immer auf Millionen. Das ist ein Bitubi-Kanal. Das hunderttausend ist immer gar nicht schlecht.

Ja, ja, aber nur um einige gucken drauf und sagen, das musst du zehn Millionen Follower brauchst du halt nicht, weil die, also zwei Sachen, die Subscriber sind gar nicht mehr so wichtig, sondern wie der Content reinkommt. Und ganz konkret, wir haben das mittlerweile, weil ich damals gesagt hab, okay, wir nehmen mich als Brand, weil ich kann halt nicht weglaufen als Gründer, und ich bin da jede Woche auf Sendung mit dem Podcast und mit YouTube. Seit zwei Tausendsechzehn.

Das heißt, wir haben jetzt ... diese Woche das achthundert-einste Video hochgeladen. Und Podcast müssten wir sein bei fünfhundert-fünf oder fünfhundert-sechs irgendwie sowas. Alle anderen Postkanalen kann ich zählen, tausende. Und ihr zählst nicht einfach nur um Masse, sondern jedes Format im Kern zu würdigen, also zu wissen, was du da machst. Und dann entstehen plötzlich Effekte drum herum. Und die meisten Menschen haben das Gefühl, ich lad was hoch und wo ist der Effekt, wo ist der Sales?

So funktioniert Mark aber nicht. Und my take war immer, egal wo, egal wie, wir bauen den Trust auf langfristig, weil ich möchte halt, dass es die Projekte mit unterstützen kann. Nicht zum Verkaufen, sondern im Zweifel, weil jemand sagt, naja, guck, da brauchen wir kein Trainingsvideo mit schicken oder das haben wir da schon mal besprochen. Und das hat massive Effekte. Also die, die Vorträge, die ich sehr ausgewählt nur mache, zeitbedingt.

Da hatte mir jemand gesagt, da bin ich definitiv in so einer Kategorie. eher teuer, aber das hat halt auch die Gründe, weil das die Zielgruppe A, B weiß ich, was ich da tue. Du warst ja noch nicht bei einem, ich würde jetzt behaupten, den Value kriegt man auch raus. Und ich muss mir diese Zeit halt immer auch schnell als Geschäftsführer. und das ist dann das andere. Im Business ist ein sehr, sehr signifikanter Teil. der darüber kommt.

Und dann sagen die Leute immer, ja, die Firma ist von dir abhängig, das stimmt nicht. Die Firma bekommt Attention über diese Reichweite und das auf eine sehr authentische Art und Weise hat aber einen sehr festen Kundenstamm. Weil diese Bestandskunden, die leben auch mit davon, dass sie wissen, da ist eine Brand. Das heißt, das hat sich gegenseitig extrem befeuert. Also... Wir generieren mit den Videos, würde ich sagen, sehr signifikant ein Teil vom vom Umsatz und es ist Teil unserer Strategie.

Also da steht auch wirklich drin YouTube is the strategy. Das war damals tatsächlich die Idee, also ganz langfristig darauf zu setzen. Du hast mir gesagt, dass du, das ist auch ein bisschen eine Attributionsfrage, also zweifeltsfrei ist ja so eine Art Wahrnehmungsverbesserung durch den Content und durch die Reichweite. Aber du hast mir gesagt, dass das durchaus in einem siebenstelligen Umsatzbereich ist.

Ja, auf jeden Fall. Also durch die Marke und durch die Reichweite und durch die Wahrnehmung und dadurch, dass die Community auch sehr hochwertig da reingeht. Du kannst nicht jeden Euro natürlich da doch messen, aber es ist quasi die Maßnahme, die wir haben und wir arbeiten seit vielen Jahren mit einer PR-Agentour zusammen, Hyper, aus Berlin. und als ich damals nach Haaren gerufen habe, den musste ich richtig beknien. Ich will bitte unbedingt bei dir rein, so.

Da habe ich das gemacht, weil ich wusste, er hat einen ähnlichen Ansatz mit Pressarbeit, wie ich bei YouTube. Er baut auf echte Beziehung, so wie über YouTube mit den Leuten connecten. Also da schreiben richtig krasse Leute und wir gehen da richtig in die Inhalte rein. Und das ist glaube ich etwas, das wird durch KI den Teil nicht ersetzen, wenn es um menschliche Beziehung geht. Das ist das Spannende. Du ergänzt einen weiteren Teil, weil die Produktion in den Abläufen schneller wird.

Du kannst, wenn du kreativ bist, natürlich auch mit KI-Content arbeiten. Wenn es gut gemacht ist, alles fein. Aber was du nicht machen können, wirst und sollst oder was, glaube ich, sehr kurzfristigen Effekt nur hat, ist dieses Gefühl, ich mach mal schnell hier ein bisschen Podcast und dann hab ich ein bisschen Reichweite, weil das Geschäft dies ja nicht so läuft. Das würde ich auch nicht machen. So, das funktioniert ja bei der Podcastproduktion auch nicht, brauche ich dir nicht sagen.

Du brauchst die Regelmäßigkeit, die Ruhe, die Gelassenheit, Geduld. Wie bei jedem organischen Medium. Also ich kenne kein organisches Kommunikation, egal ob das sehr SEO ist recht bei Geo, aber selbst in der traditionellen Öffentlichkeitsarbeit sagt das erste, was dir jeder PRler sagt, irgendwie das ist kein Sprint, das ist ein Marathon, nur dass der Spaß hinten raus größer wird. Und es müssen dann eben alle... Zielgruppen drauf vertrauen. Und natürlich darf man was verkaufen.

Davon leben dann die Firmen. Das sind ja völlige Themen. Aber wir tun das dann sehr, sehr glaubwürdig aus der Position heraus. Und ich würde mich da sonst nicht jede Woche hinstellen. Und ich tue es häufig auch, um mir etwas selber zu erklären. Also die Videos sind in ganz vielen Stellen auch, dass ich sage, ich teile die so auf meinem Team. Und so wie ich mir selber quasi auch was erklären würde. Ja, total spannend. Du sattest im Eingangsgespräch das Content Marketing.

auch ein bisschen was von der, hast du gesagt, Lebensversicherung? Ja, ja, ich meinte damals, ich schreib Tagebuch, das ist so ein Splen von mir, den ich liebe und ab und zu schmöker ich in den alten Büchern rum, statt irgendwas anderes zu lesen und sehe meine alten Einträge. Und dann hab ich eingehabt, das muss damals auch gewesen sein, wo ich sagte, Brand ist Life Insurance, das hab ich's genannt, weil ... Du einfach weißt, du hast ein gewisses Vertrauen.

Natürlich, das kann auch kaputtgehen und musst du pflegen und so weiter. Aber das ist wie eine gute Beziehung zu einem anderen Menschen. Das baut sich halt über die Zeit auf. Und ich finde das ein deutlich schöneres Gefühl als dieses, wir müssen eine Sales-Kampagne haben und wir drücken irgendwas rein und mal gucken, was wir verticken und so was. Ich kann das. Ich finde das nicht so geil. Super spannend. Wir haben jetzt anders als ich angeküttigt habe in diesem Podcast diesen Teil.

Wie funktioniert eigentlich Content Marketing für dich und für dein Geschäft vorgezogen? Aber das macht ja nichts. Ich war aus dem Fall. Das ist ein sehr organisches Format hier. Ich möchte gerne die Überleitung ein bisschen zu den Themen. KI und Produktivität. Das sind ja so deine Produktivität, die schon immer dein Thema und KI. Jetzt hier ist die Hörerschaft besonders auf Marketing und Sales-Themen fokussiert, um die Brücke zu machen. KI. verändert das Content Game.

Du hast vorhin gesagt, du glaubst, dass es mehr organische Inhalte geben wird, wie zum Beispiel authentisches Video. Ich sehe deine Chance drin, ja. Ja, jetzt sehen wir, was meinst du damit? Ja, also erst mal, als ich damals diese Beteiligung gemacht habe, weil eben auch Adrian und Rasmus da beide, wo ich gemerkt habe, okay, they're on to something, habe ich die echt beknied, weil die Tickets in der Runde doch relativ groß waren.

Und man muss halt dazu sagen, der Blick auf KI, durch diese Beteiligungsbemäher deutlich breiter. Wir reden ja jetzt vor allem von generativer KI hier. Und das, was wir dort machen, ist deutlich weitergefasst. So konnte ich halt sehr viele andere Bereiche sehen und bekomme halt mit, was da alles möglich ist. Deswegen, es gibt sehr viele Unternehmen, die sich schon lange damit beschäftigen.

Ich glaube, was wir jetzt alle im Alltag sehen, ist ein direkter Effekt auf, auch wie wir kommunizieren, was wir wie nutzen und Die kurzfristige Gefahr ist so wie ein bisschen die Anfangstage von Social Media. Was ist das? Ein Facebook-Post gemacht und alle haben die gesehen. Das ist halt heute halt nicht mehr so, ne? Das ist halt so fast ein Post. Alle sehen den. So ein bisschen in dieser Phase sind wir bei Jennyi, ne? Also jeden Tag ein neues Tool und so.

Und jetzt nach drei Jahren merkst du, setzen sich so ein paar Player ab, die auch relevant bleiben werden. Und die zwei Sachen, die ich halt deutlich sehe, ist ... Das eine ist, du kannst Content damit produzieren. Und ich glaube nicht, dass es alles ablösen wird. Es wird bestimmte Teile ablösen. Es macht einige Menschen, die es begriffen haben, wie es funktioniert, kreativer, glaube ich sehr wohl. Und du wirst einen gewissen Teil behalten, der extrem nah, extrem authentisch ist.

Also glaub schon, du kannst immer professionelle arbeiten, dadurch auch, wirst größer. Aber es besteht eine Chance in sehr nahbarem... Content. Auch sehr klein Nischen. Das ist vielleicht noch ein wichtiger Punkt. Nahrbar und Nische größer als one-to-many. Weil viele normale Menschen haben aufgehört zu posten, weil der Content so hochwertig auch wird. Das sieht sehr overwhelming aus. Also die iPhone-Kamera, die von dem neuen iPhone, das ist das selbe Format.

wie unsere Redkamera. Also das ProRes-Format, sozusagen, in dem er gedreht wird. Das heißt, das muss man nicht mehr reinziehen. Das war eine dreißigtausend Euro-Kamera. Und jetzt hast du die in deinem scheiß Smartphone. Das ist absurd. Das heißt, rein von der Qualität her ist das schon echt krass. Und ich bin super gespannt, was sich in dieser Dynamik entwickelt wird.

Weil jede Bewegung hat eine Gegenbewegung und kreative sind die, die ... die so etwas nutzen und ich selber hab mehr Ideen dadurch. Ich bin aber auch so ein Typ dafür, der da eher ein Tool sieht und sagt, guck mal, das kannst du damit machen. Bei mir ist jetzt auch nicht jede Podcastproduktion mit KI oder jedes Video mit irgendwie KI drin. Das ist so wie am Anfang mit den Drohnenbildern. Überall waren Drohnenbilder plötzlich drin. Irgendwann hast du sie ja nicht mehr überall drin.

Dann machst du es dann, wenn du es halt brauchst. So, und das, glaub ich, pendelt sich gerade ein. Was du allerdings hast, auf der Prozessseite sind Teile dabei. Ich glaube, da wird's bestimmte Kreativbereiche, die Jobs sind, auch hart treffen. Das sieht man jetzt auch schon. That's not an easy one. Und für alle, die Marketingabteilung führen, ich glaube, der größte Elephant in the room, sei es Marketing, Werbeabteilung, was auch immer, ist die organisatorische Veränderung dadurch.

Das wollen viele nicht wahrhaben, weil du ... Du hast ein gewisses Skill Level in der Firma. Das geht jetzt One Skill ab. Skill equalize, dann werden wir das. Und auf einmal können mehr Leute mehr Sachen. So ein Website Draft zu bauen und so weiter. Und dann brauchst du Leute, die beurteilen können, also Judgment entwickeln, wie du damit umgehst. Und wie baust du einen Team daraus in der Veränderung? Das ist eher die Frage, mit der man sich beschäftigen sollte.

Und die Lösung der meisten Unternehmen ist, dass sie bei den Juniors auf die Bremse treten, was das Hiring betrifft, dabei sollten sie meiner Meinung nach junge Leute reinholen, die eine gewisse Offenheit haben und die sehr schnell zu echten AI-Operatoren machen, also die verstehen, wie diese Tools gehen, und zwar sehr schnell. Ja, die würdest du, wenn du verantwortlicher wärst. eines, warum mal eines mittelständigen Unternehmen, was wollen wir machen, BtoB oder BtoC?

Machen wir mal btubi vielleicht nicht das ober komplexeste BtoB-Unternehmen, der normale Werkzeugmaschinenhersteller aus dem Sauerland. Und ich rieche das von der Marketingseite. Früher hast du, du hast deine Lieferanten, du hast deine Kunden, du hast deine Messenkongresse, du hast deinen CHM in der alten Welt, war alles in Ordnung. Jetzt hat sich das Bayer-Spektrum verändert. Du kriegst jetzt internationalen Nachfrage, kriegst aber auch internationalen Wettbewerb.

Und dieses alte Konz, ich war einfach jetzt brutal, Das war einfach der Konzept aus, du hast zwei große Leitmessen im Jahr, du hast deine Lead-Listen, deine Sales, du hast deine Marketing-Kampagne in Form von Produktneuheiten, Positionierung etc. Alles viel auf Papier, also viel traditionell und wendern auch statisch Web-Zwei-Punkten-Neu-Geschichten. Und du müsstest jetzt, wir kommen jetzt von der Organisation, du müsstest jetzt Harrowing-Entscheidungen fällen.

Würdest du versuchen, primär, dir das alte Team ... abzuskellen oder würdest du ... Ich merk schon, dass ich mich zusammenreiß muss bei der Neutralitätsfassung dieser Frage. Oder würdest du eher auf junge ... ... so mal noch nicht beschriebene Blätter mit einer hohen Prozessorleistung setzen, um dieses Game besser zu besetzen? Ja, der Tugschuss ist natürlich das ... unter den vermeintlich Alten alle Campock haben auf das Neue und von den Neuen alle fähig genug sind, das zu betreiben.

Und da bin ich jetzt echt knallhart nüchtern, weil beides ist halt nicht so. Das erste ist rauszufinden, wer macht mit. Wir nennen das, wenn wir KI-Projekte machen, oder auch damals bei Cloud, aber vor allem bei KI-Projekten ist es enorm wichtig, transformational Readiness, wie bereit sind die Leute mitzugehen. So als Formation für Readiness finde ich ein super Begriff. Kultur, also es geht in die Kultur rein.

Wir beschäftigen bei Blackboard sehr viele Psychologinnen und Psychologen, die Technologie halt gelernt haben, aber im Kern psychologisches Verständnis haben für das, was da passiert. Das heißt, das haben wir mit dem Blick, weil wenn du das nicht hast, dann arbeitest du natürlich komplett dagegen. Dann kannst du so eine Transformation, die nicht anschauen. Du kannst auch Indikatoren dafür sehen, du kannst die mittlerweile sehr früh auswerten, sodass du das so gut bewerten kannst.

würde ich jetzt alle erstes mit meinem Team machen. Und auch die ehrliche Frage stellen, wer keinen Bock hat, keinen Lust hat. You don't need to do it, but we have to do it. Das muss klar sein. Hast du einen Muster? Ah, was die typischen Bremser sind, wenn jemand nicht transformationswillig oder fähig ist. Oder umgekehrt, was sind Motivatoren, um Leute zur Transformation bereitschaften, Fähigkeit zu bringen.

Und Fähigkeit ist vermutlich auch irgendwie können und wissen, aber es gibt ja oft so diese ... diese kaum sichtbaren Barrieren, warum jemand da nicht bewegen will. Genau, du kennst natürlich nicht jede Backstory. Und es gibt auch Leute, die sind auch einfach müde von den Themen. Das kann ja verstehen. Aber das einzig Wichtige ist, diese, dieser Grad an Offenheit für eben neue Themen. Also du merkst, der ist in Deutschland schon mal ein bisschen weniger da als in anderen Ländern.

Das ist das eine. Und ich glaube, es hat damit zu tun, dass bei vielen dieser neuen Themen sehr viel Angst gemacht wird. Und ich glaube nicht an Angst als Treiber für Menschen. Auch wenn das häufig der Treiber ist bei vielen Menschen. A. Auf Grundaltermuster von zu Hause und B. Auf Grund von Sorge vor der Zukunft. Das ist so typisch Deutsch auch. Sondern ... Ich sehe immer gerne diesen Raum an Möglichkeiten und am vorn muss nicht alles funktionieren.

Und das beflügelt nicht jeden, weil Change aber nicht etwas ist, was die Leute gerne wollen, wenn sie morgens aufstehen. Heißt aber, Leute, die viele Fragen stellen. Aber durchaus auch kritische Fragen, das ist total okay. Die sind keine Nörgler und Nerven, sondern ich unterscheide auch im Kontobereich zwischen Hatern und Kritikern. Kritiker wollen immer noch was Gutes, Hater haben eigentlich nur ein Problem mit sich selber zu Hause.

Aber das machen wir gar nicht so leicht auseinander zu halten, aber Kritiker wollen im Kern was Gutes. Und das sauber zu sortieren und auch sehr offen zu sein, dann anzuerkennen, ich habe selber nicht von allem eine Ahnung, sondern ich muss strategische Wetten eingehen und überlege, ob ich die mitgehe oder nicht. Das Dritte ist, du kannst Menschen so viele Zahlen geben, wie du willst. Wenn sie das nicht fühlen, bewegen die sich auch nicht. Das ist tatsächlich ein Erfahrungswert.

Den habe ich an vielen Stellen schon gemacht. guck mir sehr gut Zahlen an, wenn sich Sachen verändern. Also natürlich sagen, ja, ist alles eine Blase und Platz. Ja, das Internet ist einfach auch eine Blase, ist aber witzigerweise nicht weggegangen. So, der Moment war eine Blase an vielen Stellen, aber die Grundkerninfrastruktur auf der Arbeit mir die ganze Zeit.

Die Wissenschaft sagt uns ja auch, oder die Wissenschaft, die Historiker sagen uns auch, dass jeder technologische Innovationssprung mit einer Blase neglectiert wurde, das war auch bei der Eisenbahn so. Und das gehört eben dazu. was nicht heißt, dass man alles sofort mitmachen muss, aber eben auch nicht verschlafen sollte. Und so würde ich mir das bestehende Team anschauen.

Und dann tatsächlich, das haben wir sehr früh schon gesagt, unsere erste Maßnahme, ja, dann sagen Kunden, ja, aber das verkauft ihr auch. Das verkaufen viele andere auch. Du musst die Leute befähigen. Warum? Je schneller du alle, die du da hast, befähigst. A, siehst du, wer rennt mit und wer nicht. B, wer steht gerade wo. C, du holst ein Vorsprung raus aus dem Ganzen. Den kannst du gar nicht wieder aufholen.

Also jeder Schritt, den du am Anfang einer neuen Technologie gehst, geht mit so vielen Wissensgewinnen und so viel Vorsprung einher, dass du den anderen Zehenschritte voraus sein kannst, wenn du es halt machst. Und das ist eine riesen Chance, die ich da sehe. Beim zweiten Teil deiner freien Themen, Recruiting von jungen Leuten, das würde ich dein Gepart mitmachen aus zwei Gründen. Ah, siehst du, was gibt der Markt momentan her, so wusste der Wissensstand.

Wir haben heute wieder so viele Bewerbungen bei Blackboard Moment, was mega ist. Richtig gute Leute. Und ich hab gerade noch mal unserem HR Team gesagt, mein Anspruch an KI ist hier. Und dann sagte meine Kollegen zu mir, aber gibt's die denn im Markt? Nicht viele, aber mein Anspruch ist so hoch. Weil ich möchte, dass wir Leute auch reinholen, die mich dann auch challengeen können. Und nur weil jemand irgendwie mal LGBT bedient, kann er nicht KI.

Das Feld ist größer, das geht weiter, da sind so viele Unterthemen. Und da siehst du den eben auch, wer setzt sich denn mit Sachen in seinem eigenen Job-Umfeld auseinander. So, und deswegen, die zwei Sachen würde ich machen. Was ich für falsch halte, ist, wir machen jetzt eher First und deswegen streichen wir siebenhundert Stellen. Ich verstehe den Ansatz, ich verstehe auch, wofür's gut ist. Aber ich fand das auch schon zu dem Zeitpunkt keine sinnvolle Strategie. Verstehe ich.

Nur mal kurz zum Ende des ersten Punktes. Befähigen. Kannst du mir ein paar Beispiele für Bewegung bringen? Kann ich dir ganz konkret sagen. Also ich werde in Interviews häufig gefragt, was sind deine fünf Lieblingsproms? Und an der Frage weiß ich schon, das ist der Kern des Tools, das ist nicht verstanden. Ich gehe immer drauf, die Natur einer Technologie zu verstehen. Und das kann man auch auf einen Content-Kanal übertragen. Die Natur von TikTok. ist eine andere als die von YouTube.

Und nein, nicht nur, dass das Video hochkant ist. Das ist auf Instagram auch. Instagram hat auch wieder eine andere Natur des Tools, des Kanals als was anderes. Im Kern geht es im Internet um das Thema Vernetzen. Bei Gen.AI geht es vor allem um Augmentation, also Erweiterung von Fähigkeiten, aber eben auch der Möglichkeit, Autonomie zu erreichen. Dass das Tool Sachen für dich tut. Das ist die Natur der Technologie. Und sagen Leute immer, wofür soll das gut sein? Weiß ich nicht.

Wir haben ein Indikat, in welche Richtung das gehen könnte. Nämlich, dass sehr viele Sachen ersetzt werden können von dieser Technologie. Und du merkst halt daran, und das ist jetzt das Beispiel bei KI. Ich teile das halt public, wie das funktioniert. Wir haben das Genereig, das ist so simpel. Du malst den Dreieck auf, weißt du, hast hier ein Modell, du hast einen Promt aus dem Kontext. Also gehst du an eine Problemstellung gerade, überlegst du dir kurz, wie gehe ich vor, wie setze ich was ein?

Das ist Far Beyond Chat GPT. Das ist ein Agentic Thinking. Sagen wir mal kurz das Genereig, ein Dreieck für diejenigen, die auch im Auto sitzen. Ja, also stell dir vor, malst du den Dreieck auf, hast oben in der Spitze das Modell. Und das ist nicht Chat GPT, sondern das Modell. hinter GPD, mit dem es läuft, GPD fünf zum Beispiel oder vier oder so. Und unterscheiden wir in simpel bei KI zwischen, zwischen reasoning, also einem denkenden Modell und einem nicht denkenden Modell.

Und allein schon mal zu wissen, wann setzt sich welches ein, gehört mit zur, ich verstehe die Natur des Tools. Dann hast du rechts unten den Kontext. Das heißt, was gibst du mit dazu? Das ist im Grunde genommen das, was im Chatfenster steht, wie viel Text packst du mit dazu, Dateien und so weiter. Und die KI sieht nicht alles davon. Das ist wichtig, einfach zu verstehen, wie dieser Kontext reingepflegt wird. Und diese Kontextfenster sind immer länger geworden.

Das kannst du mehr dazugeben, kannst viel Hintergrund geben. Und dann hast du den Prompt, also den Befehl sozusagen an deinen Arbeitspartner. Und bevor du irgendwas machst, dein Ergebnis, was du hast, hängt von der Qualität dieser drei Punkte ab. Und bevor du zu deinem Ergebnis gehst und loslegst, überlegst du dir Agentic. Was würde ich eigentlich haben? Ah, guck mal, ich will für eine Keynote recherchieren.

Okay, ich nutze Perplexity mit dem Modell Reasoning All Three dahinter, um Quellen zu suchen, um abzuwägen, sind das die richtigen Quellen. Dann pack ich die alle bei Notebook LM rein, weil ich weiß, Context, Notebook LM ist stärker im Retrieval, weil Google Modell dahinter, das Konversar ist Retrieval. Und dann nehme ich diese ganzen Punkte, die ich da habe, die Fragen, die ich an Notebook LM gestellt habe, in mein GGBT-Projekt rein. und arbeite dort die Story in der Kino durch.

Das ist halt jetzt alles gerade noch so händisch. Wir sind noch nicht da, das ist in die Zauberbox, wirfst, gehst Frühstücken, trinkst einen Haferlatte Macchiato, nichts gegen Haferlatte Macchiato für mich gerade ein, kann auch ein Chai Latte sein, whatever, kommst wieder und denkst, es ist Zauberrei, sondern wir sind in der Phase, dass du dir anguckst, was dann passiert und lernst, was funktioniert und was nicht. Das ist die Aufgabe, die wir gerade haben. um darauf aufzubauen.

Meine Leute können nach zwei Jahren Dienstleister beurteilen. Wir haben Teilungen aufgestellt, sind beurteilt. Wie tief das technologische Verständnis eines Geschäftsführers ist, die alle glauben, man kommt noch durch ohne technisches Verständnis. Das geht momentan nicht mehr. Das ist wie Anfangs-Tage-Internet, da ging es auch nicht. Das meine ich mit die Natur einer Technologie verstehen. ... bei Befähigen höre ich auch gleich raus, ... ... Kompetenzen mit zu übertragen.

Also viele Unternehmen haben ja ... ... heute auch Diskussionen, ... ... ist das ... ... also negativ formuliert, ... ... lasse ich Wildwuchs zu, ... ... also jeder darf mal was ausprobieren, ... ... zentralisiere ich solche Initiativen ... ... oder versuche ich, ... ... dass irgendwie, ... ... sagen wir mal, ... ... Leitplanken einzubauen, ... ... um keine Risiken einzugehen.

sind davon also, was sind so, man hört ja immer viel, Datenschutzsorgen, Kosten sorgen mittlerweile auch, es ist ja nicht alles teuer. Ja, genau. Ich ahne schon, da gibt es jetzt keinen One-Size-Fits-All-Ratschlag, aber es gibt so Regeln, wie du grundsätzlich drauf guckst, wenn du vor Befähigen sprichst oder sagen, was sind denn eigentlich die Leitplanken, die ich einziehen sollte? Oder praktisch die Motivatoren, die ich reinbauen kann?

Hier kommen jetzt wieder meine Zahlen zugute, die ich mir angucke. Machen wir uns mal nichts vor. It's a chat GPT World. Das war aus diversen Gründen nicht der iPhone Moment. Das haben wir in der Keynote besprochen, wo ich gesagt habe, es ist nicht der iPhone Moment, aber es war definitiv der Sputnik Moment. Weil viele gemerkt haben so, oh shit, wie kann das sein, dass ein Chatbot so abgeht? Und für viele ist das halt KI.

Aber das wäre so, als wenn das Terminal unser Computer wäre, in dem wir heute arbeiten, macht auch keiner mehr. Sondern du hast eine grafische Oberfläche, du kannst ganz viele Dinge tun so. Wenn du ran gehst, dann brauchst du genug Beteiligte, die verstehen, wie die Zusammenhänge sind. Also für viele ist es so, welches Tool sollen wir jetzt nehmen? Sollen wir Churchi Petito oder Copilot nehmen? Die Frage ist schon doof. Ja, doof. Dafür stellen sie zu viele Menschen und die sind alle nicht doof.

Aber die Frage ist, die müsste anders lauten. Die müsste lauten. Welche Fähigkeiten brauchen wir und welches tut unterstützt welchen welchen Themenbereich? bei uns jetzt gerade ist es noch sehr schwer. Zu sagen gehen mit dem und es passt gehen mit dem und es passt kann sich keiner vorstellen, dass man eine Welt existieren könnte. I don't know beyond office so.

Früher war so IBM. Ohne IBM kein Büro kann sich keiner vorstellen, weil man kommt eine Firma her in Underdog Microsoft mit einem coolen Produkt Windows, wo die Leute in die Läden gegangen sind sich die CDs gekauft haben. und selber drauf gespielt haben. So, stell dir mal vor, rein hypothetisch, in fünf Jahren sagen irgendwelche Leute so, keine Ahnung, ich mach doch alles hier drin, was soll ich noch woanders hin.

Und zu verstehen, was da passiert, ist enorm wichtig, weil, und da hast du denn schon ein Compliance-Theme mit, wo wird auf Daten was gemacht? Das eine ist, dass du sagst, du hast ein Business-Account, damit nicht noch trainiert wird, aber das andere ist technisch zu verstehen. Ah, okay, warte mal, die haben gerade einen Rechtschreit mit dem Modem, die müssen alles zwischensprechend, das ist keine gute Idee.

Okay, warte mal, ein Agent hat die Möglichkeit, aus meinen Daten auszulesen, wenn ich ihm die Freigaben gebe und könnt über Propand Injection das rausziehen. Da wird bestimmt auch nicht mein anderes Aufgaben, gut, guck ich meine, ach krass, solche Fälle gab's. Oh, so sind Daten aussehen, gut. Alles verbieten ist die deutsche Reaktion. Dann lernst du gar nichts mehr.

Du brauchst halt genug technisches Verständnis, um zu sehen, Gute Adir, Norde Gute Adir, guck ich mir mal an, guck ich mir geschützt an. Ansonsten hast du Stillstand und dann kaufst du immer nach hinten ein Teuer ein. Das ist das Problem. Und das bezahlst du dann. Super spannend. Ich könnte allein auf diesem Punkt noch ewig mit dir weitersprennen. Ich bin auch sehr gespannt auf das Agent-Thema. Ich kann auch nur empfehlen, also ich habe an diesem Wochenende auch viel ausprobiert.

Und ich hatte ähnliche Erkenntnisse, wie du gerade hattest, aber nicht nur ... Das Schöne ist ja, wenn man irgendwann ... wie du es ja auch beschrieben hast, nicht mehr auf der Tool-Ebene bleibt. Aber der Tool ist natürlich für so einen Typen wie mich das Einfallstor. Ich habe aber auch in einem halben Wochenende deutlich auch mitgekriegt, wie viele Tools, die oft jetzt, die noch vor kurzem innovativ waren, auf einmal redundant werden.

Glaubst du noch, dass da so, als Beispiel, glaubst du noch eine Zukunft von Calendly? Also das ist ein kleines Tool, aber auch in sich. viele sagen ja schon den Tod der CRM-Tools. Das CRM habe ich sehr früh gemerkt, weil ich war wie gesagt erst das Salesforce-Partner, also mittelnde Salesforce-Partner in Deutschland für kurze Zeit. Ich habe mich da nicht drauf fokussiert und das war, also wirklich lange her. Und deswegen habe ich dann eine hohe Affinität für die CRM-Tools.

Aber ... Es gibt Gründe, warum die ganzen CRM-Anbieter oder die ganzen Saas-Companies, gerade wie Blöd-KI-Companies kaufen, weil die merken, da ist echt Druck. Und die technische Schwierigkeit, das einfach sinnvoll zusammenzubringen ist, it's not so easy, weil du hast mit generativer KI, wie der Name schon sagt, eine generative KI, die generiert etwas und diese... Diese Kontexte hier unten bei dem Dreieck deiner Ecke.

Das sind quasi deine Datenbanken, in die du deine Sachen zurückgibst, Vektor-Datenbanken. Und das sind schon sehr andere Bieste als das, was wir seit Jahrzehnten nutzen, um irgendwo unsere Facebook-Posts reinzuschreiben und CM-Tools. Das sind alles SQL-Datenbanken, de facto. Das merkst du, weil, wenn der Nutzen dahinter, wenn das einfach funktioniert, dann brauchst du es nicht mehr.

Aber ... Es ist technisch eben auch von der Security-Seite her ein anderer Schnack, weil so ein ... Wenn so ein Agent eben über einen Prompt-Injection ein Befehl bekommt, jetzt mal ganz stumpf, der surft auf eine Seite, sieht etwas, was da steht, und dann steht aber noch ein weißer Schrift auf weißem Hintergrund etwas. Mensch kann das nicht sehen, da gibt es technisch ganz viele Sachen, wie man das darscheln kann. Mensch kann sich sehen, Agents kann es sehen.

Und nimmt das als sozusagen Prompt mit dazu. Und schon hast du eine Prompt-Injection, so simpel kann die funktionieren. Das hattest du am Anfang von Seeo und Sem aber auch. Die Leute, weiße Text auf weite Webseite, irgendwelche Begriffe geschrieben, um dann die Leute auf die Seite kommen. Deswegen, es ist der wilde Westen, heißt aber auch, du machst am meisten Meter, wenn du jetzt mit hinguckst.

Aber du musst als Geschäftsführer, der halt auch mittlerweile mit ganz anderen Datenschutztämen zu tun hat, als noch vor zwanzig Jahren mit hingucken, schlichtweg, weil ... ist alle Bereich mit Leuten betrifft. Guck mal, vor zwanzig Jahren konntest du dein Telefon verlieren, das war dir scheißegal. Wenn heute dein iPhone weg ist, dann kommst du wahrscheinlich nicht nach Hause. Du schon, aber andere Leute kommen nach Hause. Genauso wie ich gerade bin. Also total nachvollziehbar. Mega zentral.

Ich möchte noch kurz das Thema SEO. Also das, wie auch immer, du sagst, Geo, aber das, was SEO ersetzen wird. Also ich glaube, wir müssen die Einleitung können wir uns schenken, ne? Die Art, wie gesucht wird. Aber ich kann immer sagen, das ist schon geil, ne? Die Stählzeit. über zehn Jahren auf der Bühne, ähnliche Fragen, um sie zu vergleichen, was so ein Publikums-Test. Ich hab manchmal echt große Audiences.

Und wenn ich dann nach WhatsApp gefragt hab, dann war lange Zeit immer nur die Hälfte aus dem Publikum, dann hab ich nach Telefonen gefragt, aber ging immer noch mit Hände mit Homenokia und Blackberry. Bei G.G.B.T. hab ich die Frage gemacht und innerhalb von, also nur innerhalb vom letzten Jahr sind einhundert Prozent der Hände oben, Wenn du Leute fragst, wer hat das schon mal benutzt? Einhundert Prozent. Das ist eine solche Geschwindigkeit der Adaption.

Und die hat damit zu tun, dass wir halt so viele Menschen sind, die mittlerweile online sind, und diese Geräte haben, die werden mit rumschleppen. Das ist ... Irre. Ich glaube, die Veränderung, die uns da erwartet, weil sie auch so richtig, das sind ja, früher haben wir gesagt, Money Keywords. Also, da sind Suchbegriffe, die reingehen, die für Transaktionen verantwortlich sind. Und so ist ja unsere gesamte E-Commerce und die Consumer-Welt ab den zweitausendern irgendwie gewachsen.

Und jetzt sieht man, das fängt jetzt erst langsam an, aber das wird ja exponentiell irgendwie dann zunehmen, dass der Treffig für Money Keywords, sich von der klassischen Suche, kann man schon sagen, zu AI-gestützter Suche, also nicht nur bei Google selbst, sondern auch bei den durch die anderen LNMs irgendwie dramatisch verändern wird. Das heißt, viele, also das ist mal eine Herausforderung an sich.

Und wir beide kennen ja auch viele Geschäftsmodelle und auch viele Unternehmen, die sehr lange, sehr gut davon gelebt haben, dass sie ein organischen Traffic gut monetarisieren können, den sie auch verdient haben, aber jetzt werden die Karten neu gemischt. Ja, vor allem der Marketing-Traffic ist nochmal ein großes Thema. Also beides. Beides. Definitiv ja. Beides.

Aber es ist halt nicht nur mal der Traffic, der praktisch im Grunde zum besseren Verständnis von irgendwelchen Dingen, die praktisch von der Hausaufgabe bis zur Diplomarbeit oder allgemeines Wissen sind, sondern Beispiel, was ich auf der K-Fünf benutzt habe, ist das Beispiel E-Bike kaufen. Das ist eine Transaktion, die hat irgendwie einen Transaktionswert von dreieinhalb tausend Euro im Durchschnitt, wenn du da einfach mal die alte Suche bezahlt.

Ich hab ein Fahrrad auch für die Kinder darüber gekauft. Und ist das Verhältnis, es ist ja noch nicht seamless. Es ist ja jetzt noch nicht so... Du musst wissen, was du tust. Du musst wissen, was du tust, aber wir beide müssen keine Hellseher sein, um zu wissen, dass im nächsten Jahr wird das... Ein Anbieter geben, da werden wir unsere Kreditkarten hinterlegen können, dem vertrauen wir. Der Machttransaktion in unserem Auftrag, noch komplexere Transaktionen, werden mindestens so vorbereitet.

Das Vertrauen, wie gesagt, die Probleme, die ich jetzt sehe, die ich beschrieben habe, die gab es am Anfang auch. Und dann findest du Lösungen, das sind immer alle Seiten. Ich benutze es auch dafür. Ich frage jetzt nicht nur, welches Fahrzeug kauf ich, sondern ich mach dann Deep Research. Das sind aber sehr mächtige Tools, die deutlich mehr meine Präferenzen abbilden können. Ich glaube, da werden dann auch Markengewinnen, die eine starke Marke haben. Und dadurch einen hohen Trust.

Das ist ja jetzt mal eine Frage, weil es gibt ja, es ist ja unwahrscheinlich, dass ich einfach nur Seho von damals mit neuen Rahmenbedingungen ... Versuchen gerade einigen. Ja, genau. Also, Mangels vermutlich besseren Wissens. Ehrlich gesagt, ich wüsste jetzt, auch keinen richtig guten Ratschlag, außer so Sachen, die offensichtlich sind, wie das auf jeden Fall guter Content, guter Trust und gute Marke besser ist, als das nicht zu haben. Ein YouTube-Kanal davon. Ja, aber ernst gemeinte Frage.

Ein YouTube-Kanal geht, funktioniert natürlich jetzt im bei komplexen Produkten, bei wo Autorität eine Rolle spielt. Für BtoB, glaube ich, dass organischer Content mit hohen Cross sicherlich sehr, sehr hoch rankten wird. Also insgesamt, also erst mal ist eines der allerwichtigsten Punkte, die ich immer wieder gelernt habe, anzuerkennen, wenn etwas passiert.

Weil wir so lange als Menschen die Sachen wegschieben, dass wir sagen, nee, das kann nicht sein, das kann nicht sein, das darf nicht sein, das ist so. Und dieses wirklich einmal, okay, Es gibt so einen Spruch unter Piloten. Das hat, glaub ich, der Sully, der Sallenberger, der im Hatzen gelandet ist. Der sagte ... oder Piloten, nagel mich fest. Wenn jetzt ein Pilot ist, ist das falsch. Ich glaube, die sagen den, okay, crash. Also, die erkennen an ... Was passieren wird. Was passieren wird.

Also, wir gehen jetzt runter. Okay, crash. Das ist so ... Die sprechen das, glaub ich, richtig aus. Er hat mir das erzählt, wer hat mal so eine Coaching, die Pilote war oder ist? Ich glaub, Tanja wär's erzählt. Aber ich muss immer nachschauen und ich hab's auf jeden Fall in meinem Tagbuch gesehen. Und das ist so wichtig, so was anzuerkennen. Also ich mach das in kritischen Firmensituationen. Wenn was beim Kundenschief geht.

Also dieses, weil man sonst so in so einer Rechtfertigungsschleife drin bleibt. Und immer noch in diesem Modus ist okay, was machen wir? Erst mal anerkennen, okay, crash, das ging jetzt erst mal, das geht nicht weiter. Und das wird kippen. Also das sieht ja, Google da arbeiten alle dran. Das bedeutet, die sind auch alle wie Blöd am Rödeln.

Das heißt aber nicht, und das ist für mich das Wichtigste, das habe ich immer schon gesagt, wenn ich früher Trainings gemacht habe an meinen Vertriebsteams, ich habe auch Vertriebsteams, Menschen wollen kaufen, aber nichts verkauft bekommen. Der Satz, Menschen wollen kaufen, der bleibt ja. Also wir werden das immer noch weiter tun und wir machen das und es geht nicht weg. Die Frage ist einfach nur, wie kommen wir zu unserer Entscheidung?

Und die Neugier beizubehalten, sich da durchzuarbeiten, das halte ich für ... Auch eine intellektuell spannende Herausforderung muss sie halt nur tun, während man sagt, okay, Crash. Das ist so entscheidend. Ich finde das ein Superpunkt, okay, Crash. Also ich kann das auch. der erste wichtige Schritt anzuerkennen, ist, dass es ein Problem gibt. Ja. Und ich finde es aber auch schwer anzuerkennen, sagen zu müssen, dass wir noch keine gute Antwort haben. Haben wir nicht.

Das ist ganz wichtig, weil es laufen ja da draußen viele rum, die einfach versuchen, okay, ist so ein bisschen wie bei jedem Innovators Dilemma. Einfach schnellere Postkutschen auf die Strecke schicken und das wird das nicht tun. Und SEO lebt ja auch davon, dass man Google ganz schön manipulieren. konnte, um es vorsichtig auszudrücken.

Ja, und Google hat es dann immer besser gemacht, dass das halt nicht geht und aber immer genug Raum gelassen, dass ich genug damit auseinander gesetzt habe und dann trotzdem reichweite Gap für Marketing und irgendwer wird die Attention haben. Mark Zuckerberg hatte sie lange Zeit komplett. Ich bin jetzt kein Facebook, ich habe das mit deinem WhatsApp gekauert. Dein Instagram hat gesagt, ah, das ist ja kein Facebook. Der hat das Game echt verstanden.

Es würden aber auch die ganzen großen Hyperscaler nicht so viel Geld dafür ausgeben, wenn nicht auch Attention dahin schiften wird. Deswegen hat Microsoft auch ein bisschen zurückgefahren beim Investment, weil die sind halt im Business-Bereich. Den geht's nicht um das Attention-Game, aber das Attention-Game ist relativ groß.

Und Google fällt da nicht auf, in denen Investments, weil die keine GPUs haben, sondern wir müssen schon lange TPUs, also eigene Silicon, ansonsten benutzt, weiß ich nicht, über neunzig Prozent auf der Welt. GPUs für den Video oder sogar mehr. So, und daran weiß halt, diese Ausgaben werden nicht einfach so gemacht. Das Volumen nimmt drastisch zu. Wir werden deutlich deutlich deutlich mehr in dem Bereich machen. Und da drin liegen Chancen.

Also du kannst da weiter wachsen, weil in dem Bereich eben noch mehr passiert ist. Es werden halt noch mehr Entscheidungen dahin verlagert, als nicht eh schon da waren. Den Kuchen wird größer. Ganz klar. Richtig aufregende Zeiten. Vielen Dank für die vielen Hintergründe, die du uns mir geliefert hast. Ich möchte nicht gehen lassen, ohne dir meine Abschlussfrage zu stellen. Wie hältst du dein Wissen frisch? Ich hatte im Sommer so einen richtigen Hänger. Ich war so richtig overload.

Das ist bei mir sehr selten. Und mein Team hat sich gewonnen. Ich hab gesagt, ich hab die Schule geschwänzt. Also ich hab eine Woche einfach ... bin ich nicht zur Arbeit gekommen. Eine Woche. Von der Hänger im Sommer. Ja, also der Verhänger war so ein Familienurlaub und hat einfach keinen Bock. Und dann kommen wieder so Momente, wo ich etwas entdecke. Und meine Neugier ist, wie war es früher, wie ist es heute? Also ich gucke alte Videos aus den Siebzigern, Achtzigern, ähm, alte Dokus.

Das liebe ich. Und mache Verknüpfung, auf die man nicht gehen zu heute. Und entwickelne Neugier daraus, Zusammenhänge zu verstehen. Und meine wichtigste Quelle ist eben... Die ist YouTube, weil ich eben bestimmte YouTuber hab, die ich kenne, wo ich weiß, die machen gute Arbeit. Und sind es aber nicht drei oder vier, sondern fünfzig oder so was, den ich da traue, Folge YouTube-Kollegen halt, wo ich weiß, die stecken auch echt viel Zeit rein.

Und dann bereite ich die Sachen, die ich sehe, aber auf. Und die Secret Source ist, wir haben im Team, wir haben einen Value bei Black Mother, heißt, New is good. Also, es kommt was Neues, und du darfst nicht erst mal sein nächstes Dorf. Das heißt nicht, New macht alles besser. Good heißt erst mal ... Ich erkenne an, da kommt was Neues und ich gehe nicht mit der ablehnenden Haltung rein, sondern ich nehme es erst mal offen an und entwickle diesen Gedanken weiter.

Und dafür haben wir auch einen eigenen Select-Channel. Und in den kippe ich denn etwas rein, wenn ich was sehe. Und das Team macht das genauso. Und mit derselben Neugier nehme ich das dann auf. Und dann entwickle die Idee weiter und sage, ja cool, hab ich auch schon gedacht, das so. Und dieser Modus, weil ich bin einer, der benutzt dann halt YouTube und ein anderer benutzt dann halt Newsletter und der nächste dann Podcast und so weiter. Und so befüllen wir den Newscode-Channel. Wunderbar.

Richtig gut. Lieber Christoph, ganz herzlichen Dank für deinen Besuch und deine Insights. Und ich freue mich jetzt noch aufs nächste Mal. Danke schön. Danke für die Fragen.

Transcript source: Provided by creator in RSS feed: download file
For the best experience, listen in Metacast app for iOS or Android