Genesis 27 – Teil 3 - podcast episode cover

Genesis 27 – Teil 3

Jul 20, 20108 min
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Episode description

Esau hasste Jakob, weil dieser ihn betrogen hatte. Er nahm sich vor: „Wenn mein Vater gestorben ist und die Trauertage vorbei sind, dann werde ich Jakob umbringen!“ 42 Aber Rebekka erfuhr von seinem Plan und ließ Jakob zu sich rufen. „Dein Bruder will sich an dir rächen und dich umbringen!“, flüsterte sie ihm zu. 43 „Darum befolge meinen Rat: Flieh zu meinem Bruder nach Haran, 44 und bleib so lange dort, bis sich Esaus Zorn wieder gelegt hat. 45 Wenn er nicht mehr daran denkt, was du ihm angetan hast, schicke ich dir diese Nachricht: ‚Du kannst zurückkommen.‘ Schließlich will ich nicht beide Söhne an einem Tag verlieren!“ 46 Dann ging sie zu Isaak. „Ich habe keine Freude mehr am Leben, weil Esau diese Hetiterinnen geheiratet hat!“, klagte sie. „Wenn ich auch noch mit ansehen muss, dass Jakob eine solche Frau heiratet, möchte ich lieber sterben!“ 1 Da ließ Isaak seinen Sohn Jakob zu sich kommen. Er segnete ihn und schärfte ihm ein: „Heirate niemals eine Einheimische, nimm dir keine Kanaaniterin zur Frau! 2 Es ist besser, du gehst nach Mesopotamien zur Familie deines Großvaters Betuël und heiratest eine Tochter deines Onkels Laban! 3 Gott, der alle Macht besitzt, wird dich reich beschenken und dir so viele Nachkommen geben, dass von dir viele Völker abstammen werden. 4 Gott segnete Abraham; dieser Segen ging auf mich über, und jetzt gilt er dir und deinen Nachkommen: Ihr werdet das Land in Besitz nehmen, in dem du jetzt noch ein Fremder bist. Das hat Gott deinem Großvater Abraham versprochen!“ 5 Mit diesen Worten verabschiedete Isaak seinen Sohn. So ging Jakob nach Mesopotamien zu Laban, dem Bruder seiner Mutter, der ein Sohn des Aramäers Betuël war. 6-7 Esau hörte davon; die Leute sagten ihm: „Dein Vater hat Jakob gesegnet und nach Mesopotamien geschickt, um dort eine Frau zu suchen. Jakob soll keine Kanaaniterin heiraten. Er hat auf seine Eltern gehört und ist zu seinem Onkel nach Mesopotamien gegangen.“ 8 Da begriff Esau, dass sein Vater die Kanaaniterinnen als Ehefrauen ablehnte. 9 Darum ging er zu seinem Onkel Ismael und nahm sich zu seinen beiden Frauen noch eine dritte dazu. Sie hieß Mahalat und war die Tochter Ismaels, des Sohnes Abrahams, und die Schwester Nebajots.

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