Folge 54- Diabetes mellitus und TCM - podcast episode cover

Folge 54- Diabetes mellitus und TCM

Jun 26, 202528 min
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Wir sprechen darüber, warum es aus unserer Sicht nicht reicht, Diabetes nur mit Medikamenten zu behandeln. Es braucht eine echte Veränderung im Alltag – und genau hier kann die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) richtig gut unterstützen. Ob über die Ernährung, Akupressur oder andere Wege: Die TCM hat einiges zu bieten, um Körper und Energie wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

Außerdem klären wir, was es mit dem sogenannten "tödlichen Quartett" auf sich hat, welche Risiken und Folgeerkrankungen bei Diabetes lauern – und was du tun kannst, um gegenzusteuern.

Ganz am Anfang teilen Maren und Sandra auch noch ihre Gedanken dazu, dass unsere neue Gesundheitsministerin Juristin ist – und was das für unser Gesundheitssystem bedeuten könnte.

Die Akupressur-Punkte, die wir in der Folge erwähnen, sind: Magen 36, Milz 6, Leber 3, Blase 23 und Milz 1

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Programm EAT WELL: Gesunde Ernährung nach TCM

Transcript

Hallo und herzlich willkommen bei Deinem Tcm Podcast "Die Tcm-Docs des Bestes aus zur Welt". Wir verbinden traditionelle chinesische Medizin und westliche Medizin für mehr Wohlbefinden und Gesundheit für Dich. Schön, dass Du heute wieder mit dabei bist. Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge unseres Tcm-Podcasts "Die Tcm-Docs". Mein Name ist Dr. Marin Kuhner. Und ich bin Dr. Sandra Bürklin.

Und heute geht es um ein Thema, das wieder ganz viele von Euch interessiert angefragt haben. Es geht nämlich um das Thema Diabetes. Doch bevor wir damit loslegen, liebe Sandra, habe ich ja heute eine Topf geworfen, wie findest Du es, dass unsere neue Gesundheitsministerin von der Ausbildung her eine Juristin ist? Ich glaube, ich habe dazu zwei Impulse. Also es kann wie nicht steht. Wir wissen es grundsätzlich, denke ich begrüßen wir es, dass es überhaupt mal eine Frau ist.

Das ist für die Regierung auch nicht so, dass die Frauen weit hoch repräsentiert sind. Es gibt so zwei Aspekte, das eine ist, dass ich mir persönlich denke, so wie die Gesundheitspolitik in den letzten Jahren entschieden worden ist, mit nicht umgesetzter Erneuerung der EMGOL und diesen Miesenentscheidungen zu M4Z und den Fallpauschalen usw., kann man es eh nicht schlechter machen. Das ist, glaube ich, die gute Nachricht aus meiner Sicht.

Das sind sehr viele Dinge entschieden worden, die ja auch, kann man ganz ehrlich sagen, innerhalb der Ärzteschaft wahnsinnig viel Ärger aufgebracht haben und Unmut und wo wir auch die ganzen Konsequenzen auch nicht wissen. Und das andere ist aber auch tatsächlich diese Idee, wie würden wir es denn finden, wenn unser neuer Finanzminister Kindergärtner wäre? Mal kurze überlegt. Anni, wenn wir vielleicht ein Dank hier spielen, sind auch nicht Erwärme, hätte mal die Mannschaft hingestellt.

Ich könnte auch sagen, manchmal ist es wie Kindergarten, vielleicht bräuchte es einen Kindergärtner. Genau, aber die Überlegung finde ich super und ja, das müssen wir mal so dahingestellen, soll sich mal jeder seine eigene Meinung bilden. Ich bin gespannt, was die gute Frau auf den Weg bringt und hoffe, dass sie einiges an Regelungen, was auch für die Ärzteschaft dann wirklich hilfreich sein wird auf den Weg bringt.

Und natürlich nicht nur für die Ärzteschaft, sondern auch für die Patientinnen und Patienten, aber dass die Ärzteschaft nicht ausbrennt und weiter auch dem Beruf gerne und mit so viel Erladen nachgehen kann, wie das die letzten Jahrzehnte der Fall war. Und es wäre ja auch zu hoffen und da vielleicht ist die Kombi mit Juristerei und Medizin gar nicht so verkehrt.

Das meine ich jetzt ausnahmsweise mal wirklich im Ernst, es gibt ja jetzt auch viele Dinge im Bereich des gesamten Gesundheitswesens, auch auf politischer Ebene, wo ganz viele Experten befragt worden sind, wo es Experten Meinungen gab, Expertenempfehlungen auch für die Bundesregierung, die dann einfach knallhart ignoriert worden sind und erstelllicherweise sehr oft zu Ungunsten der Frauen und deren Freiheit und deren Körperbestimmung usw.

Mag Zufall sein, man könnte unterstellen, dass es ein gewisses System hat, diese Expertenmeinungen dauerhaft immer wieder zu ignorieren.

Und da ehrlicherweise könnte ich mir vorstellen, dass das ein Punkt ist, wo jemand, der aus der Juristerei kommt, vielleicht auch nochmal anders drüber nachdenkt, weil natürlich ist es auch juristisch irgendwie schwierig, eine Expertenkommission zu haben, die zu ignorieren und andere Gesetze da festzulegen und vielleicht geht es an der Stelle jetzt mal einfach auch ein Schritt weiter. Und das wiederum würde ich wahnsinnig begrüßen. Dem kann ich nichts zufügen.

Wir drücken der Dame die Daumen und haben große Verfügung im Seelen. Unbedingt. Damit unser heutiges Thema Diabetes. Was ist es eigentlich, haben das viele, haben es nicht viele, was kann man machen? Großes Thema in der Medizin, der Diabetes Meditus, auch Zuckerkrankheit genannt, ist erstmal eine Gruppe von verschiedenen Erkrankungen des Stoffwechsels.

Alle haben einen Mangel oder eine verdientete Wirkung des Hormonsinsulin und damit mit einer daraus resultierenden chronischen Überzückerung des Blutes zu tun. Und je nach Ursache wiederum für den Insulinmangel unterscheidet man ganz grob den Typ 1 Diabetes. Das ist eine Autoimmunerkrankung mit absoluten Insulinmangel. Da erkrankt man schon sehr, sehr jung, manchmal sogar schon als Kind oder dann in der Jugend oder Jugend in Erwachsenenalter, dann der Typ 2.

Die große, große Gruppe bei uns in der Bevölkerung ist die erworbene Insulinresistenz und dann gibt es weitere Formen, die nicht zu Typ 1 oder 2 passen, die beispielsweise durch Entzündungen der Bauchspeicheltrüse oder Verletzungen oder anderen Erkrankungen, die folge sind und dann gibt es auch noch den Schwangerschaftsdiabetes, den hat man dann eben eine erworbene Insulinresistenz während der Schwangerschaft.

Heute soll es vor allem um den großen Block des Typ 2 Diabetes gehen, eben die erworbene Insulinresistenz. Das ist auch tatsächlich die häufigste Form und in unseren Augen auch natürlich die gefährlichste Form, weil vermeidbar und damit wirklich überhaupt nicht nötig und es sind knapp 9 Millionen Menschen davon betroffen, was ungefähr etwas über 10 Prozent der deutschen Bevölkerung sind. Das heißt, das muss man sich mal überlegen.

Wir haben eine wirklich schwerwiegende Grunderkrankung, die unglaublich viele Folgen hat. In unserer letzten Folge haben wir über Polyneuropathie gesprochen, wo Diabetes eine der Hauptursachen zum Beispiel ist. Aber die viele Organesysteme betrifft und davon ist jeder zehnte Deutsche rein statistisch betroffen. Also wirklich ein unfassbar großes Thema und auch eine absolute, in Anführungszeichen gesagte Luxuserkrankung.

Ja, vor allem es kommen jährlich 500.000 Neuerkrankungen dazu und man muss auch sagen, wenn der Diabetes ein gewisses Maß und es schon gering überschritten hat, dann ist es halt auch einfach nicht mehr halber. Also generell ist es nicht halber, aber wenn man so ein, am Anfangsstadium von Diabetes ist, dann kann man vielleicht in der Lebensstiländerung noch schaffen, erst mal keine Medikamente zu nehmen.

Aber wenn man so ein gewisses, gewissen Punkt überschritten hat, ist es einfach nicht mehr halber. Da macht man nebenslang seinen Diabetes und gegebenenfalls auch die Folgeerkrankungen. Aber jetzt erst mal, wodurch kann denn so ein Diabetes entstehen, du hast schon gesagt, es ist eine absolute Luxuserkrankung eigentlich, sie kommt von unserem Wohlstand, weil Übergewicht, Bewegungsmangel, Raupen, Alkohol, eine fettreiche und zuckereiche Ernährung können dazu führen.

Es gibt auch Medikamente, die den Zuckerstoffwechsel verschlechtern, wo man vielleicht nicht so viel kann. Es gibt sicherlich auch eine erbliche Veranlagung. Der große, große Anteil ist wirklich unsere Wohlstandsgesellschaft.

Ja, und erbliche Veranlagung ist natürlich da, allerdings wissen wir ja auch mittlerweile, dass der menschliche Körper in der Lage ist, auch sein Erdgut zu ändern, das ist ja jetzt auch kein Science-Fiction-Ding, sondern das ist so, das heißt, selbst wenn eine erbliche Veranlagung da ist, mag es schwieriger sein, das zu behandeln, aber das heißt nicht, dass man deswegen die Verantwortung abgeben darf und einfach sagen kann, ja, hat meine Eltern

auch schon gar nichts dagegen tun, also so ganz sicher nicht, kommt mit dazu, aber sagt nicht, dass es sich nicht ändern kann und der Typ 2-Diabetes, über den wir jetzt vermehrt sprechen, der ist vor allem auch assoziiert mit dem sogenannten metabolischen Syndrom und das ist eine Kombination von Faktoren, die vor allem auch das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen deutlich, deutlich erhöhen und er ist auch Teil dieses deadly 4, also dieses tödlichen

Quartets, das kommt aus den USA und bezeichnet eine Gruppe von vier Erkrankungen, die in Summe leider viel zu häufig vorkommen und ein Risiko haben, um einfach Schlaganfälle auszulösen, Herzinfarkte und so weiter und dazu gehört ein Übergewicht oder eine Fettleibigkeit im Bereich des Bauches, ein Bluthochdruck, eine Fettstoffwechselstörungen, also zu hohe Cholesterinwerte zum Beispiel und auch eine gestörte Glucosotoleranz, also das heißt

ein zumindest Beginn der Diabetes und das ist tatsächlich, es heißt also the 4 oder the deadly 4, glaube ich, so als auf Deutsch, höhtliche Quartet und da gibt es einen Grund dafür, dass es die Hauptursache für eine sehr, sehr große Zahl von vermeidbaren Erkrankungen, sehr, sehr schweren Erkrankungen und auch tolles Fällen.

Genau, wie merkt man jetzt überhaupt, dass man vielleicht an einem Diabetes leidet, es gibt ganz unspezifische Symptome wie Müdigkeit, Schwäche, Konzentrationsstörungen, viele haben ein starkes Durstgefühl und müssen häufig auch Toilette gehen, Sehstörungen, manche haben ein geschwächtes Immunsystem oder eine schlechte Wundenteilung.

Häufig hat man so Symptome und kommt aber gar nicht drauf, hey, da könnte ja was mit meinem Blutzucker gar nicht stimmen, deswegen wenn irgendwie da sowas zutrifft unbedingt zum Check-up, zum Hausarzt gehen, dass der einmal eine Blutuntersuchung macht, denn je früher man feststellt, dass da was nicht in Ordnung ist, desto früher kann man auch dagegen steuern, denn der Diabetes kann massive Langzeitschäden haben, die auch völlig irreparabel sind.

Ein Beispiel war letztens von der letzten Folge die Polyneuropathie.

Und die Polyneuropathie an der Stelle kann gemeinerweise aber nicht nur, wie wir es in der letzten Folge besprochen haben, Hände und Füße betreffen, sondern wenn sich das weiter fortsetzt, auch anderen Nerven, die zum Beispiel in Kombination mit dem Blutgefäßen stehen oder mit Nerven, die für die Schmerzweiserleitung auch wichtig sind und damit leider auch im schweren Fall dazu führen, dass man zum Beispiel keine Schmerzen hat, wenn man einen Herzinfarkt hat.

Und das ist natürlich extrem gefährlich, weil ich ja gar nicht mitkriege, dass was passiert. Das heißt, überall da, wo Nerven absterben, und das kann eben bei fortgeschrittenem Diabetes an ganz vielen Stellen sein, bekomme ich ja gar kein Signal mehr meines Körpers, dass irgendwas richtig Schlimmes einfach da ist. Und genau das Gleiche gilt natürlich auch für Schlagernfall, da passiert ja gar nicht mehr so viel.

Aber auch, und da kennst du dich jetzt besser aus, bei zum Beispiel Nierenerkrankungen durch Diabetes, was ja auch häufig vorkommt.

Genau, bis zur Dialysipflicht, viele Dialysipatienten haben als Ursache ein Diabetes, aber auch nicht nur das Errektionsstörungen, beispielsweise bleiben wir beim urologischen, können eben auch durch diese Nervenschädigungen verursacht werden, aber auch, und das finde ich eine krasse Einstrengung, es kann zu Netzhautschäden am Auge kommen bis zum Erblinden, also dass man nichts mehr sieht, auch das sieht man sehr, sehr häufig leider immer noch bei uns und

auch Depressionen können verursacht werden, also so ganz unterschiedliche Folgen kann der Diabetes haben, deswegen sollte man schauen, dass es erst gar nicht dazu kommt und wenn man in dem den Verdacht hat, unbedingt direkt zum Hausarzt und checken lassen. Und auch vielleicht generell jeder, der so jährliche Checkups macht, da auch einfach mal sagen, ob man zum Beispiel einfach den Wert abnehmen kann und es gibt zwei Werte, die man da schaut.

Ein ist der Nüchternblutzucker, das heißt man misst im Blut den Gehalt an Blutzucker, wenn man vorher acht Stunden lang nichts mehr gegessen hat, also gerne in der Früh dann gemacht und das andere ist ein sogenannte Langzeitwert, da kann man ein bisschen darüber diskutieren, wie aussagekräftig der ist, aber es gibt zumindest mal eine gute grobe Orientierung.

Und dieser Langzeitblutzucker, das ist der sogenannte HB1c und der, wenn über einen bestimmten Wert ist, kann man auf jeden Fall sagen, du hast ein Problem damit und an so Grenzwerten, da weiß man zumindest, ah, das ist eine Ecke, wo ich unbedingt hinschauen muss.

Genau, und bei so Grenzwänderungen hat ich es schon angedeutet, da kann man noch was tun, mit Lebensstilveränderungen, dass man auf eine ausgewogene Ernährung und regelmäßige Bewegung achtet, Gewichtsabnahme kann sehr positiv sich auswägen, aber wenn man eben im gewissen Stadium schon erreicht hat, ohne das vielleicht auch zu merken, dann braucht man auf jeden Fall eine Medikamentösetherapie, um den Blutzucker gut einzustellen, dass

der Körper wieder einigermaßen arbeiten kann und dass es eben nicht zu den Folgeschäden oder erst in ein paar Jahren kommt und da gibt es mittlerweile Tabletten, die man nehmen kann und wenn die aber nicht mehr ausreichend sind, dann kann es sein, dass man zusätzlich Insulin spritzen muss oder eben, dass man generell Insulin braucht, um sein Diabetes im Griff zu bekommen.

Genau, ich war gerade sagen nur, nur die Symptome heilbar ist das Ganze halt dann nicht mehr, das heißt, im besten Falle kann man einen stabilen Zustand im Sinne von einer Vermeidung von zusätzlichen Symptomen erreichen, aber viel mehr muss man ehrlich sagen, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht wirklich möglich, das heißt, je eher man es erkennt, umso besser ist es, weil ich dann keine Schäden habe, die ich hinterher nicht mehr reparieren kann.

So, jetzt Diabetes-Aussicht der TZM, die alten Chinesen haben natürlich nicht gewusst, was ein Diabetes ist und was das eben mit erhöhten Blutzuckerwerten zu tun hat, hatten aber diese

Krankheit, bzw. die Symptomatik, dass Diabetes schon sehr, sehr, sehr früh beschrieben und zwar wurde diese Erkrankung als "vergessener Durstkrankheit" bezeichnet und die Symptome, die man dabei hatte, waren eben dieser intensive Durst, das häufige Wasserlassen, ein gesteigertes Appetit und teilweise auch ein ungeklärter Gewichtsverlust und das sind eben die Symptome, die viele bei einem Diabetes-vollzutage aufzeigen.

Wobei man dazusagen muss, dieser Gewichtsverlust, dieser ungeklärte, dass es häufig was, was bei uns in der Welt eher nicht zu Beginn gesehen wird, also zu Beginn leiden die Patienten eher unter Übergewicht oder zumindest jetzt mal so ein bisschen als sehr stattlichen Statur, ja, aber dieses Abnehmen durch Diabetes, das zeigt sich eher in den späteren Stadien des Diabetes, wenn dann wirklich auch einfach der Körper ausgebrannt ist.

Also das würden wir heute nicht mehr als eines der Frühsymptome bezeichnen.

Häufige Ursachen, die die TZM für diese Durstkrankheit dann quasi sieht, ist eine Schwäche der Speicherorgane, wie beispielsweise das Organsystem Milz und Genieren, auch hier die falsche Ernährungsgewohnheiten, jetzt hatten die Chinesen schon sehr früh gesehen, dass zu viel Süßes, zu viel Fettiges, zu viel Salziges, zu viel Schafes dazu führen kann, auch unregelmäßige Essgewohnheiten, dann ein Lebensstil mit Überarbeitung und fehlenden Ruhepausen, eine mangelnde Bewegung,

ein emotionales Ungleichgewicht und psychische Überreizung, die TZM trennt ja Emotionen, Psychische und Organe nicht, sondern sieht es als eins und auch eine übermäßige sexuelle Aktivität haben die Chinesen beobachtet, dass das ein Risikofaktor sein kann.

Und damit sehr, sehr gut zusammengefasst, alles das, was wir heute eben auch als Risikofaktoren definieren für dieses tödliche Quartett auf Deutsch, also genau diese Geschichten, die jetzt 3000 Jahre lang schon bekannt sind, wissen wir heute, tut alles wirklich nicht gut.

Und natürlich ist es ein bisschen repetitiv, wenn man als Arzt immer wieder sagt, ja, also ich hier draufschauen und da draufschauen und viel bewegen und nicht so viel essen und so weiter, aber am Ende des Tages ist es halt auch einfach die Wahrheit, genau diese Zusammenfassung der Probleme durch Lebensstil, die führt dazu, dass solche Krankheiten sich so massiv einfach auch ausbreiten können und das finden wir natürlich sowieso ein

wirklich ganz schlimme, schlimme Sachen, können da auch nur echt appellieren, so was wirklich auch ernst zu nehmen, ja, also auch wenn man da sagt, na ja die Blutsogewerte sind so ein bisschen hoch, nee, das ist, das ist eine tödliche Straße am Ende des Tages, also da wirklich umdrehen, die Kurve kratzen und gucken, dass man es besser macht.

Die häufigsten Symptome wiederum, die Ursache für so Symptome sein können, aus Sicht der TCM ist einmal der Nierenjennmange, hier haben die Patientinnen und Patienten häufig einen großen Durst, also möchten viel trinken, haben eine innere Hitze und dadurch eine innere Unruhe, Schlafprobleme, Nachtschweiß, trockene Haut und Schleimhäute und erhöhten Blutdruck, also das wiederum hat auch so diese, wirft wieder so mit dem Blutdruck auch das Licht

auf das tödliche Quartett, dann ein Milztschiemange kann der Ursache sein, wenn die Mitte die Nahrung und die, die Säfte nicht gut umwandeln kann, dann bekommt man Verdauungsprobleme, Nahrungsmittel, Intoleranzen, Übergewicht, Müdigkeit und Süßungern, das ist auch wieder typisch Symptome und dann als drittes Symptom die Magenhitze, die sich durch Heishungersotbrennen, Magenschmerzen, Verstopfungsneigen und Reflux zeigt, also drei Symptome rausgegriffen,

es können noch viel mehr sein, aber die man bei uns in unserer westlichen Gesellschaft einfach ganz, ganz häufig sieht. Absolut, so ist es und was genau machen wir jetzt, also ärztlich und was könnt ihr vor allem machen, wenn ihr merkt, ah, da läuft irgendwas schief, also ich denke, Ernährung haben wir jetzt lang und breit, euch schon gesagt, da, warte, warte, warte, warte, und da wiederholen wir natürlich das, was wir jetzt die ganze Zeit auch schon wiederholen.

Also bitte darauf achten, ja, dass ihr stützende Sachen essen, möglichst auch viel Getreide essen, ja, warmes Frühstück essen, alles, was euch den Zucker nicht in Lustigen auf und ab umher schmeißt, sondern tatsächlich euren Körper stärkt, eure Energie stärkt und trotzdem den Zucker aber auch einigermaßen im Griff hat, so dass der nicht eine Amplitude nach der anderen dann auch macht.

Dann natürlich Kräutertherapie, um dann individuell wieder auf jeden abgestimmt die Kräuter zu geben, die die Ursache dann auch behandeln können und ja, aus Erfahrung total wichtig, aber ich finde auch hier, gerade bei Diabetes, die Kräutertherapie jedes Mal total herausfordern.

Ja, weil es eben auch aus TCM Sicht so unterschiedliche Ursachen haben kann und weil natürlich auch im Spektrum der Diabetes die Patienten wirklich von bis da sind, ja, wenn man sich das mal so durch überlegt, wenn jemand jetzt 10, 15 Jahre an Diabetes leidet, hat der wahrscheinlich andere Begleiterkrankungen, hat mit Sicherheit eine ganze Menge Medikamente, ist im Zweifel vielleicht auch noch einen Blutverdünner, einen Blutdrucksenkern, nimmt Medikamente

für Diabetes und so weiter, die ja eh schon viele Nebenwirkungen haben, viele Wechselwirkungen haben, teilweise muss man da Medikamente nehmen, damit die Nebenwirkungen nicht mehr so stark sind, ja.

Also es ist sicherlich was, Kräutertherapie bei Diabetes gehört in die Hände von erfahrenen Therapeuten und vor allem Ärzten, die sich auch damit auskennen, was diese ganzen westlichen Medikamente, die die Patienten ja brauchen, da müssen wir jetzt ja gar nicht rumreden, also wenn jemand einfach Blutzugwerte hat, die hoch runter pesen, braucht der Insulin, da kann ich jetzt nicht irgendwie rumreden, dass er das nicht kriegt, auch nicht als

TCM-Ärzte, weil es führt in dem Ende ins Krankenhaus und ins Koma, insofern macht es schon Sinn, aber man muss wirklich wissen, was man da tut, weil es einfach schwere Erkrankungen, synchronische Erkrankungen, mit vielen Begleiterkrankungen häufig. Ganz wichtig dann auch zur Kombination, die Akkupunktur, hier nennen wir euch wieder ein paar Punkte, die ganz sinnvoll sein können. Für die Lage, wir verlinken sie in den Show Notes, damit ihr die euch die nochmal genau angucken könnt.

Auf jeden Fall wieder hier auch hier, wie so oft, Magen 36, weil das, der Punkt ist, der generell unser G-Stärkt und die Funktion des Organsystems Milz und das gesamte Jahr, Milz, Magen Funktions, Mittenfunktionskreis einfach stärkt.

Dann natürlich auch den Punkt Milz 6, auch einer der Punkte, die wir bei Polyneuropathie mit angegeben haben, der liegt intenseitig ein bisschen über eurem Innenknöchel, auch dieser Punkt unterstützt das gesamte Organsystem der Milz und hilft vor allem diesen Prozess von Nahrung zu Energie zu optimieren und damit auch zu Stärken und die anderen Organe wirklich gut mit Ski zu versorgen. Dann Leber 3, immer dabei, nicht immer, aber häuslich.

Das ist ein wichtiger Punkt, der das Leber Ski mitregulieren kann und vor allem auch den Funktionskreis Leber weich machen kann. Ganz wichtig ist, um Emotionen besser steuern zu können und dann über die Emotionen in der TZM auch den Hormonhaushalten des Stoffwechsels einfach, dass der Skifluss gut ist und wenn der in Ordnung ist, dann hat man auch einen indirekten Einfluss auf den Blutzucker.

Dann gibt es auf Blase 23, dieser Punkt liegt am Rücken und ist einer der Hauptstärkungspunkte der Nieren und wie Marat Freund bei der Aufzählung der Ursachen schon ganz gut erklärt hat, ist eine Schädigung der Nieren oder eine Schwäche der Nieren mit auch verantwortlich dafür, dass es eben zum Diabetes kommt und deswegen der Punkt am Rücken wunderbar zur Stärkung geeignet, unbedingt mitnehmen, gerade wenn man so ein bisschen längerfristig schon damit kämpft.

Und dann der Punkt Milz 9, wir hatten ihn schon oft, der in Anfangszeichen Pieselpunkt, der einfach überschüssige Feuchtigkeit aus unserem Körper raustransportieren kann, der ist auch bei vielen wahnsinnig hilfreich und dann natürlich nicht nur Akupressur, sondern was könnt ihr selber auch noch tun, ihr könnt euch mehr bewegen, gezielt mit zum Beispiel Chigong oder Tai Chi, so wie wir es ja vorhin auch schon erwähnt haben ist Bewegung generell

aber wichtig, das heißt, wenn ihr gucken wollt, dass eure Blutzuckerwerte sich einigermaßen wieder einpendeln und normalisieren, ist auch jeder Spaziergang von 20 Minuten hilfreich.

Es geht wirklich darum, Bewegung in seinen Alltag einzubauen, zu gucken, es muss jetzt nicht wirklich Sport-Sport sein, aber Bewegung bitte auf jeden Fall und wenn ihr möchtet oder auch aufgrund zum Beispiel einer Polyneuropathie unter so Gleichgewichtsstörungen leidet oder eine Gangunsicherheit habt, dann unbedingt sowas auch einbauen wie Chigong, Tai Chi, Yoga, sowas, dass auch eure Gangunsicherheit wieder besser wird.

Und ganz wichtig, wenn ihr uns im Schluss ist, mir, die TCM kann einen akut entgleisten Diabetes nicht behandeln und nicht einstellen, da brauchen wir tatsächlich die Schulmedizin. Aber, aber, aber, aber, wofür sich die TCM hervorragendeignet ist die Prävention eines Diabetes-Meditus, dass man da überhaupt nicht hinkommt, dass man Diabetes bekommt und die Behandlung von Spätfolgen.

Da, wir hatten es letztes Mal bei der Polyneuropathie, hat die Schulmedizin keine Antworten, vielleicht noch keine Antworten, wir wissen es nicht, aber bisher keine guten, keine verbessernen Antworten und da eben hat die TCM dann absolut, mehr als absolut ihre Daseinsberechtigung und kann jedem Betroffenen sehr, sehr helfen. Und damit sind wir am Ende dieser spannenden Folge.

Ich glaube, wir waren heute ein bisschen ernster, als es vielleicht in manche anderen Folgen ist, was aber auch damit zusammenhängt, dass uns dieses Thema aus ärztlicher Sicht, die wir beide auch indirekt mit diesem Thema immer wieder konfrontiert sind, viele Patienten erleben, die eben, wie Maran schon gesagt hat, nie ein Problem haben, Errektionsprobleme in meinem Fall, dann auch Depressionen, Polyneuropathie und so weiter.

Wir sind damit täglich konfrontiert, ein Großteil der deutschen Bevölkerung ist damit täglich konfrontiert, in unseren Augen ist zu wenig Aufklärung da und es wird vor allem zu wenig darauf hingewiesen, wie gravierend das auch einfach sein kann und wie viel Spätfolgen, nicht erst mit, weiß ich nicht, 90 und selbst dann wäre es nicht schön, aber nicht erst dann auftreten, sondern auch wirklich schon in den 50er, 60er und deswegen ist es uns

ein ganz, ganz wichtiges Anliegen, dass da auch kontrolliert wird und dass ihr vor allem wenn ihr betroffen seid, auch wisst, was ihr wirklich gut tun könnt, wie ihr euch stärken könnt, um gerade Zustände, die vielleicht noch nicht akutbehandlungsbedürftig sind, wieder ein bisschen auszugleichen.

In dem Sinne, teilt diese Folge bitte wirklich mit Menschen, von denen ihr denkt, die sollten sich mal damit beschäftigen, wäre vielleicht ganz gut, wenn die mal hören würden, es gibt ja was, einfach um diese ganze Spirale dieser Wohlstands- und Luxuserkrankungen auch so ein bisschen besser in Kraft zu kriegen. Und David, vielen Dank, dass ihr heute wieder mit dabei wart, wir freuen uns auf das nächste Mal. Das war wieder eine Folge des TCM Podcasts, die TCM Dots, das Beste aus zur Welt.

Wenn dir diese Folge gefallen hat, empfehle uns gerne weiter, damit du nichts verpasst, folge uns und unseren Kanänen. Hinterlass uns gerne den Feedback in den Kommentaren, bis bald, deine Sandra und Maren.

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