Folge 48- Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) - podcast episode cover

Folge 48- Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose)

Mar 08, 202523 min
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Wir starten mit einem Überblick über:

  • die Häufigkeit dieser Erkrankung und was dies für die Betroffenen bedeuten kann
  • wie man es eigentlich richtig diagnostiziert
  • welche Behandlungen (wenige !) es Klassischerweise gibt

und Du erfährst, was Du selbst tun kannst um mit der TCM Deine Beschwerden zu lindern und wieder in Deine Kraft und Energie zu kommen.

Hör gerne rein, teile die Folge mit Menschen, die auch betroffen sind und lass uns natürlich gerne wissen, was Du in Deinem Leben umsetzen kannst.

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Transcript

Hallo und herzlich willkommen bei Deinem TCM Podcast "Die TCM-Docs des Bestes aus der Welt". Wir verbinden traditionelle chinesische Medizin und westliche Medizin für mehr Wohlbefinden und Gesundheit für Dich. Schön, dass Du heute wieder mit dabei bist. Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge unseres TCM-Podcast "Die TCM-Docs". Mein Name ist Dr. Marin Grune. Und ich bin Dr. Sandra Wirkin.

Und heute haben wir ein langersehntes Thema von Euch mitgebracht und zwar geht es um die Schildtrüsen-Unterfunktionen, um die sogenannte Hypothyriose. Aber bevor wir damit starten, hast Du, liebe Sandra, mir gesagt, Du möchtest unbedingt was los werden, Du hast Zahlen gefunden, die mal wieder Dich sehr beschäftigt haben. Tatsächlich ist das leider so und zwar ist im Januar der Bericht des Dachverbandes der Betriebskrankenkassen rausgekommen.

Und in diesem Bericht schreiben sie echt erstaunliche und schockierende Zahlen. Die erste Zahl, die ich wahnsinnig groß fand, war, dass wir in Deutschland Sterbefälle verhindern könnten, wenn wir alle Möglichkeiten zur Prävention und Gesunderhaltung konsequent nutzen würden. Und jetzt rate mal, wie groß diese Zahl ungefähr wäre. In Deutschland sterben plus minus zweieinhalb bis dreitausend Menschen pro Tag. Wie viele könnten wir verhindern aus Jahrgesehen? Oh Gott, sehr, sehr viele.

Kann doch so schwer Zahlen schätzen. Also, von den zweieinhalb bis dreitausend am Tage, würde ich sagen, kann man Minimum, wenn man Prävention macht, wenn man Bluthochdruck, Diabetes, manche Krebsarten durchrauchen und so weiter denkt, boah, 75 Prozent? 24.000 Sterbefälle, nicht Krankheitsfälle, Sterbefälle könnten wir verhindern. Ja, im Jahr. 24.000 Menschen im Jahr.

Das war eine, was ich extrem schockiert fand, dann habe ich den Bericht weiter gelesen und habe mir angeschaut, das schreibt, ah ja, im Übrigen sehen wir damit im Fasten, Fast am miesesten dran in ganz Europa. Also, da überholen uns Länder wie Portugal, Irland, Schweden, Norwegen sowieso, ne? Ach nein, was haben wir denn für ein Gesundheitssystem? So, dann kommt man dahin, dass man sich fragt, ja, okay, aber wie viel investieren wir denn in Prävention?

Wohlgemerkt von den Betriebskrankenkassen selber, ne? Vom Dachverband der Betriebskrankenkassen kommt dieser Bericht und die haben sich das mal angeschaut, wie viel wir im Jahr, wie viel die Krankenkassen pro Person im Jahr für Krankheit bezahlen und wie viel die Betriebskrankenkassen pro Person im Jahr für Prävention bezahlen.

Und diese Zahlen sind schockiert, also für Krankheit im Durchschnitt pro Person geben wir 4126 Euro und einen Cent aus, also gute 4.000 Euro und für Prävention im gesamten Jahr 8,49 Euro Cent. Ja, das sind 0,2 Prozent, zwei Gummeln, unglaublich, also ich glaube, ja, irgendwie läuft da völlig fast verquerten.

Vor allem, wenn die Krankenkassen auch das irgendwie schon nicht ausgeben und anscheinend ja das Angebot auch irgendwie nicht da ist, wie will man denn dann die Bevölkerung beziehen, dass die was für Prävention machen? Also ich find's Wahnsinn, also irgendwie läuft in unserem System sowas von quer.

Ja, absolut ruhig, ja, also häufig kommt man ja dann erst mit seinem Herzen fragt oder wenn die Routine check irgendwie schon Blutwerte sonst die rauskommen und dann kommt man mal, oh, warum hab ich denn das jetzt? Hm, vielleicht liegt es daran an der Ernährung, am Bewegungsmangel, am täglichen Stress und so weiter.

Und ja, häufig aber wird dann eben Prävention in Anführungszeichen betrieben, wenn ein Kind schon Brunnen gefallen ist, dann ist es ja keine Prävention mehr, dann ist es ja schon Therapie.

Genau, aber das ist schon absolut erschreckend, also ich war sehr, sehr, sehr schockiert und kann ja aus eigener Erfahrung sagen, dass wir vor knapp zwei Jahren, wir versucht haben einen Kurs für gesunde Schlafen bei den gesetzlichen Krankenkassen durchzubekommen über fast ein Jahr, verbunden mit extrem viel Zeit und Geldaufwand, in dem wir über zwölf Wochen Patienten zeigen wollten, wie sie Schlaf und Tzei oder wie sie ihren Schlaf

mit Tzei verbessern wollen und sind dreimal durch die ganze Schleife der Anerkennung gegangen, um dann im Endeffekt von diesen Bearbeitern zu hören, solange sie Tzei mit in diesen Schlafkurs packen, wird er von uns nicht genehmigt werden. So ein Thema kann man vielleicht Dinge anders machen, wir lassen das glaube ich an der Stelle mal so stehen.

Ich denke ja, ich glaube, wir sind nicht die einzigen, die das so denken, aber es ist absolut schockierend, 8,49 Euro, finde ich ein Wort, übers Jahr pro Person. Ja, also wir lassen zu stehen und kommen zu unserem eigentlichen Thema, die Schildrüsen unter Funktionen. Die Schildrüse ist ja ein Organ, das eben lebensnotwendige Hormone produziert, nämlich das Tyroxin und das Triottyroxin T4 und T3, darunter können es wahrscheinlich mehrere tun.

Und diese Hormone sind entscheidend für unseren Energiestoffwechsel, für die Regalisation der Körpertemperatur und viele, viele weitere Prozesse. Und wenn die Schildrüse diese Hormone nicht mehr produzieren kann, dann spricht man eben von einer Unterfunktion, sie arbeitet weniger und auf Schlau heißt das ganze Hypothyriose.

Und ein Mangel dieser lebenswichtigen Hormone führen dann zu Symptomen wie Mülligkeit, Gewicht, Soname, Haarausfall, die Patientinnen und Patienten sind häufig kälter empfindlich, die haben trockene Haut, trockene Haare, Verstopfung und häufig eine massiv reduzierte Leistungsfähigkeit. Also wer mal so jemanden gesehen hat, der nicht therapiert ist, das ist schon ein ziemlich krasses Bild.

Und darunter leiden ja auch ganz, ganz viele, deswegen kriegen wir es ja, oder haben wir es auch so oft von euch als Themenanfrage bekommen. Und die Prävalenz, also das Vorkommen in der Bevölkerung liegt bei ungefähr fünf bis zehn Prozent der Bevölkerung, also tatsächlich auch eine sehr, sehr hohe Zahl an der Stelle und betroffen sind vor allem Frauen meistens auch in zunehmendem Alter, wobei ich aus der Praxis sagen muss ich habe zunehmend junge Patientinnen, die darunter leiden.

Wir kommen nachher aus Sicht der TCM noch dazu, warum es eigentlich tatsächlich erst später auftreten sollte und warum wir glauben, dass es aber mittlerweile schon früher auftritt.

Und dann gibt es halt Unterschiede je nachdem zwischen einer Hypothyriose, also eine Unterfunktion, die tatsächlich auch klinisch relevant wird oder auch eine Unterfunktion, die einfach mal aufgefallen ist, häufig auch im Rahmen von gynäkologischen Erkrankungen, Kinderwunschabklärung und so weiter, dass die Patientinnen gar nicht wussten, dass sie wirklich eine haben und dann wird das alles mal gecheckt und dann tritt das auf einmal auf.

Und die Schulmedizin kann das Ganze behandeln oder behandelt das Ganze, indem einfach die fehlenden bzw. das fehlende Hormon substituiert wird als Tabletten und zwar man kennt häufigsten das sogenannte Ltyroxin, das ist die Skengsehormon, was da gegeben wird, dass man morgens auf nücheln Magen einnimmt und dann eben anhand der Laborwerte auch von der Menge, von der Mikrogrammanzahl, die man da eingehen muss anpassen kann.

Gelegentlich kann es auch sein, dass das Ltyroxin nicht so gut wirkt, weil beispielsweise die Umwandlung von T4 und T3 gestört ist, dann gibt es auch manchmal das Diothyronin zu nehmen und auf jeden Fall sollte, wenn man so eine Hypothyriose einstellt, das Ganze wirklich kontrolliert am anfänglichen kurzen Abständen durch Blutkontrollen überwacht werden, damit man nicht plötzlich eine Überfunktion bekommt, weil das ist auch nicht so schön.

Das stimmt, die Bereiche sind ja da auch oft, also sehr patientenabhängig, manche vertragen wirklich gut auch Schwankungen bei anderen, es ist echt so ein Randtasten auf die perfekte Dosierung, also das finde ich tatsächlich auch ziemlich schwierig.

Und von der diagnostischen Seite her ist es so, dass man vor allem diese Diagnostik erstmal über die Blutwerte bestimmt, dabei wird das sogenannte TSH abgenommen und dann eben die freien Schilddosenhormone T3 und T4, wobei man fairerweise sagen muss, dass die gesetzlichen Krankenkassen oftmals nur das TSH bezahlen T3 und T4 nachgefordert werden muss.

Bei uns im Labor kostet das ein paar Euro das nachzufordern, aber das muss sich bewusst sein, dass erschreckenderweise bei so einem sehr häufigen Krankheitsbild nicht mal die Initialwerte dann wirklich sauber sind und passen, weil das TSH eben nur ein Vorstufe ist und darüber nicht viel aussagt.

Und bei wirklich anderen Erkrankungssymptomen noch, wie Hashimoto oder so was, da kann man auch je nachdem noch Antikörperbestimmung machen und so weiter, aber das sind dann wirklich erweiterte diagnostische Maßnahmen.

Dann wird natürlich die Schilddose auch untersucht mit bildgebenden Verfahren, da benutzt man am häufigsten erstmal das Ultraschallgerät, das hat haben viele Allgemeinärzte und dann auch Spezialisten, die sich mit der Schilddose befassen in der Praxis und da kann man dann die Schilddose einmal beurteilen in der Größe, ob sie strukturelle Veränderungen hat wie Knoten oder Entzündungszeichen, wie durch Blutung ist und so weiter und kann dann eben

auch feststellen in welche Richtung von Schilddrösen unter Funktion das Ganze geht, ob sie eben was mit Knoten zu tun hat oder ob es Richtung, wie du schon gesagt hast, zu einer autoimmunentzündlichen Geschichte, wie Hashimoto tendiert, das sind die bildgebenden Verfahren heute echt schon richtig gut.

Und natürlich wie immer gehört auch die klinische Untersuchung und die Anemnese dazu, das gehört sowohl schulmedizinisch als auch Tcm-technisch natürlich dazu im Sinne von Befragung von zum Beispiel auch Patientinnen, Kälte empfindlich sind, Gewicht zugenommen haben, weil sie eben müde sind, Antriebsgeminder sind, diese gesamten Sachen können immer auch bei Schilddrösen unter Funktion leider mit auftreten.

Ja, es ist eigentlich schulmedizinisch schon ziemlich das, was man machen kann und macht und aus Sicht der Tcm wird die Schilddrösen unter Funktion komplett anders gesehen, nämlich nicht als eine isolierte Organerkrankung, die jetzt nur die Schilddröse betrifft, sondern die Tcm sieht diesen Beschwerdekomplex als ein energetisches Ungleichgewicht im kompletten Organismus. Und das wiederum kann natürlich dann auch unterschiedliche oder unterschiedliche Gründe haben.

Und eine der häufigsten Sachen, die wir glaube ich auch in der Praxis einfach sehen, ist Tatsächlich ein sogenannte Yang-Mangel. Also Yang ist die Energie bei uns im Körper, die einfach sehr viel Wärme und Stärke und Kraft und sowas bringt, die dafür sorgt, dass Organe gut funktionieren. Wenn dieses Yang nicht mehr voll sozusagen vorhanden ist, sondern im Mangelzustand ist, dann haben die Patienten oft auch eine sehr ausgeprägte Kälte von innen und dieser gesamte

Symptomkomplex. Also dieses zu kalte, zu wenig Energie durch den Yang-Mangel, das kann dann tatsächlich auch dazu führen, dass Organe nicht mehr richtig gut funktionieren, dass die Verdauung nicht mehr gut funktioniert, der Antrieb nicht mehr passt und dass wir dann also wirklich auch Trägheit verspüren können, Müdigkeit verspüren. Und natürlich wohnt da viele,

viele Patientinnen da noch leiden. Einfach eine deutliche Reduktion des Stoffwechsel, der sich dann eben in Gewichtszunahme, Wassereinlagerungen und solchen Geschichten auch zeigen kann. Und die Organe, die aus TCM sich, beziehungsweise die Organesysteme, die besonders dabei getroffen sind, sind die Organesysteme der Leber, Milz und Nüree. Diese drei sind generell sehr eng mit dem energetischen Haushalt verknüpft und dieses Ungleichgewicht kann sich dann eben westlich

gesehen in Form einer Schildtrüsenunterfunktion sein. Und gerade Milz und Nüree, die sind ja für die Flüssigkeitsumsetzung und Ausscheidung auch extrem wichtig. Und wenn das nicht mehr richtig funktioniert, dann kommt es zur Feuchtigkeitsansammlung im Körper und durch diese ist wiederum der Fluss, der Lebensenergie ist schiebehindert und dann haben die Patientinnen und Patienten eben häufig die typischen Symptome einer Gewichtszunahme und so ein schwerer

Müdigkeitsgefühl im Körper. Das heißt, also zusammengefasst ist es so, Jung ist im Mangel, dann haben wir eine Kälte von innen raus und dadurch dann häufig eben auch nochmal so eine Stagnation von Feuchtigkeit und das ist natürlich eine Kombination, wo man aus Sicht der TCM viel machen kann. Aber die auch, da muss man ehrlich sein, ein gewisses Mitwirken der Patienten erfordert, anders geht das nicht und auch eine gewisse Zeit einfach braucht, um wirklich

so effizient zu sein. Also ich glaube, jeder, der da anderes erzählt, kennt sich nicht wirklich genug aus tatsächlich. Und eine der Sachen, die wir in den Praxen natürlich machen, ist auf jeden Fall die Akkupunktur. Damit kann ich zum einen tatsächlich das ganze Organ systemieren, aber vor allem auch Flüssigkeit einfach bewegen, dazu führen, dass es eben ausgeschieden wird, dass ein bisschen mehr Energie reinkommt. Also Akkupunktur und auch Akkupressur sind

sicherlich sehr wirksam an der Stelle. Absolut. Und man sollte auch immer den Patientinnen und Patienten in den Zahn ziehen. Häufig ist es ja so, dass die da mit ihrer Schilddrüsen unter Funktion kommen, so und so viel Mikrogramm, ältüroxin ist es ja meistens, was die einen nehmen, dann kommen sie und sagen, so ich will jetzt eine TCM-Behandlung und dann kann ich morgen mein Ältüroxin absetzen. Das ist einfach so, es ist wirklich ein langwieriger Prozess.

Man sagt ja, in der chinesischen Medizin ein Schiemangel, den kann man recht schnell ausgleichen, ein Blutmangel, der braucht drei bis sechs Monate, ein Yangmangel, aber der braucht einfach viel, viel mehr Zeit, ein Yangmangel wird noch mehr Zeit brauchen, aber es ist wirklich eine Sache, da kann man nicht auch nur von Wochen sprechen, sondern das sind wirklich Monate und manchmal dauert es auch länger als ein Jahr, bis man da wirklich irgendetwas merkt und auf jeden

Fall auch immer unter Kontrolle der Blutwerte. Also da wirklich eine integrative Medizin, absolut notwendig, alles andere, wie du sagst, wäre an den Hahn herbeigezogen, dann wird man

einfach den Patienten falsche Versprechungen machen. Aber wenn der Lebensstiländerung erfolgt und wenn dann eben noch Therapien mit, wie du sagst, Akkupunktur und dann der Kräutertherapie auf jeden Fall mit Kräutern, die das Yang stärken und dadurch innere Kälte vertreiben und das Qi harmonisieren und dadurch auch vielleicht schon Flüssigkeit ausschwärmen, aber dazu gibt man häufig auch da noch mal ein bisschen was Flüssigkeitsausschwemmen des, da dessen Kombination

mit der Akkupunktur kann schon sehr viel bringen, aber man sollte natürlich weitere Therapie sollen, der TCCM mit einbeziehen und diesmal sagt die Sandra. Dann könntest du schon überlegen, was jetzt kommt. Natürlich haben die Patienten auch die Möglichkeit, ihre Ernährung anzupassen und

da sei gleich mal vorne weggenommen. Viele dieser Patienten neigen dazu, das ist ja so gesund, genau die Aussicht der TCCM falsche Therapie für sich zu machen, weil sie nämlich merken, dass sie Gewicht zunehmen, dass sie schlapper werden und was haben wir gelernt,

was da hilft, ganz viel Obst und Gemüse und frische Salate und natürlich Quark. Und das ist aussicht der traditionellen chinesischen Medizin genau das Gegenteil von dem, was diese Patienten essen sollten, denn warum die sind eh schon kalt und die haben eh schon ein Problem mit Feuchtigkeit. Deswegen empfiehlt die chinesischen Medizin genau das Gegenteil. Zum einen wirklich regelmäßig essen, sich auch wieder dran gewöhnen, normale Portionen zu essen, weil das haben die

Patienten leider auch ganz lange verlernt, immer weniger, weniger, weniger. Und merken gar nicht, dass sie ihren Körper damit eigentlich viel mehr schwächen, indem sie immer weniger und dann noch falsch essen. Also regelmäßig essen, dreimal am Tag und ganz, ganz, ganz viel warmes Essen, egal ob mit Gewürzen wie Zimt, Ingwer, Knoblauch oder sonstiges oder auch wirklich Suppen, natürlichen warmes Frühstück, das lieben wir und empfehlen wir sowieso immer gerne, aber an

der Stelle ganz, ganz viel stärkende, unterstützende Ernährung. Und wer da ein bisschen reinhören möchte, was geeignet ist, der kann sich auch gerne nochmal unsere Folge zu Ernährungsempfehlungen anschauen oder anhören besser. Ja und wir haben vorhin auch schon gesagt, dass sie kältig sind, wir dann auch dazu, dass es gee nicht mehr richtig fließen kann. Und da ist es tatsächlich so, dass die sanfte Bewegung, wir haben es schon öfters gesagt, wie geeign und halt gee wirklich

helfen können, dieses gee wieder in den Fluss zu bringen. Denn wir haben was in unserer Folge mit der lieben Filine gehört, die ja geeign Lehrerin ist, wenn ich etwas in den Fluss bekommen will, wie schaffe ich es denn? Ja, indem ich mich bewege und selber diesen Fluss in Gang setze. Und das ist tatsächlich was, was extrem hilft. Und die Bewegung führt dann dazu noch, dass ich Stress abbauen kann, was häufig ja mit eine Ursache ist für

dieses ganze energetische Ungleichgewicht. Und wenn ich mich bewege, will ich natürlich auch Wärme, das ist einfach logische Physik und das kann eben auch extrem helfen, um diesen ganzen Prozess der chinesischen Therapie zu beschleunigen. Also fassen wir es nochmal zusammen. Wenn ihr euch aus Sicht der TCM an eure Schilddrüsen unter Funktionen heran wagen wollt, dann könnt ihr selber eure Ernährung anpassen, wie oben genannt, gucken, dass

ihr mehr Bewegung in euren Alltag kriegt. Auch wenn es am Anfang schwer fällt, weil natürlich bis es in Bewegung ist, ist der Weg natürlich auch ein bisschen zäh und hart. Ihr könnt Akkupressur machen, gerne auch zum Beispiel Moxaterapie, haben wir auch öfter mal an Akkupressurpunkten empfohlen und/oder euch einen gescheiten TCM-Arzt suchen, der dann Akkupunktur und Kräutertherapie mit euch noch zusätzlich bespricht und euch diesbezüglich

behandelt. Was noch weiterhelfen kann sind Achtsamkeitsübungen und Meditation, um den Geist zu beruhigen und dadurch nochmal auf das Stresslevelsenken zu wirken. Und ganz, ganz, ganz wichtig ist für die Patienten, also der Schilddrüsen unter Funktion ist auch anstrengend, eben weil die Energie fehlt. Und da sollte man extrem drauf achten, dass

man regelmäßigen Tagesablauf hat und ganz, ganz wichtig ausreichend schlafen. Einfach, dass der natürliche Rhythmus da ist und sich der Stoffwechsel kann auch gut regenerieren kann. Gut, und das hört sich jetzt alles sehr, sehr theoretisch an. Was wären die zwei Dinge, wo du sagen würdest, wenn du jetzt tatsächlich Patientin sind, ja meistens Patientin, zwei Sachen sagen würdest? Was wären aus deiner Sicht die Gamechanger? Warm und regelmäßig essen. Nummer eins.

Hätte ich auch genauso gesagt. Und dann Bewegung. Richtig. Also wir können als Ärzte euch begleiten auf dieser Reise und was Maren vorhin schon gesagt hat, wichtig dabei, bitte, nicht anfangen, selbstständig irgendwelche Tabletten abzusetzen, drauf zu verzichten, zu denken, jetzt esse ich mal zwei Tage warm und dann brauche ich die nicht mehr. Das macht meistens viel mehr Chaos in der Schilddrüse für zu über Funktion,

unter Funktion, Schwankung usw. bis ihr das wieder in den Griff habt. Das ist tatsächlich ne ODC manchmal auch, also lieber wenn ihr gut eingestellt seid, erst mal auf der Medikation bleiben, gucken, dass die anderen Sachen eingestellt werden und wenn man dann merkt und auch labortechnisch kontrollieren kann, okay, mir geht's besser, dann in Rücksprache mit eurem Arzt gerne auch reduzieren, sofern die Werte stabil sind und es euch gut geht, aber keine Alleingänge.

Dann bei aller Ungeduld und bei einem Verständnis, was wir als Ärzte euch da entgegen bringen,

das ist ne Kamikazeaktion. Und vor allem stufenweise reduzieren, nicht komplett einfach abschätzen, das ist auch so was ganz, ganz wichtiges bei der Schilddrüse, weil die wird sich nicht von heute auf morgen komplett regenerieren, sondern das ist wenn ein sehr, sehr langsamer Prozess und das ist auch nochmal ganz, ganz wichtig, weil sonst ist man ganz schnell wieder in der Schilddrüsenunterfunktion und dann muss man wieder schulmedizinisch eingestellt

werden und mit der Tcm meistens von vorne anfangen. Ja, also daher sucht euch einen scheinen Arzt, der beides kann und den Rest könnt ihr euch gerne anhören, wie gesagt, wir haben tolle Folgen für Chigong, was da wichtig ist, wir haben eine Superfolge für Ernährung für euch auch genommen, hört da gerne rein, holt euch gerne Tipps ab und wir hoffen, wir haben damit eure Fragen alle beantwortet zum Thema Unterfunktion, wir werden mal schauen, ob es noch andere

Schilddrüsenthemen in nächster Zeit gibt, sind sehr, sehr gespannt auf eure Reaktionen dazu natürlich auch gerne teilen, liken, kommentieren wie auch immer, wir freuen uns immer, wenn wir wirklich ein Feedback von euch auch kriegen, ob das alles so beantwortet hat, was ihr gerne wissen wolltet. Vielen herzlichen Dank fürs Zuhören und wir freuen uns aufs nächste mal mit euch. Da ist mal wieder eine Folge des Tcm Podcasts, die TcmDocs das Beste

aus zur Welt. Wenn dir diese Folge gefallen hat, empfehle uns gerne weiter, damit du nichts verpasst, folge uns und unseren Kanänen. Hinterlass uns gerne den Feedback in den Kommentaren. Bis bald, deine Sandra und Maren.

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