Folge 34- TCM und Yoga - podcast episode cover

Folge 34- TCM und Yoga

Oct 26, 202415 min
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Episode description

Solche oder ähnliche Fragen wurden uns öfter von euch gestellt und daher habe wir eine extra-Folge zu diesem Thema für euch aufgenommen.

Wir sprechen darüber, warum wir beide so große Fans von Yoga sind welche Formen von Yoga es gibt ob Yoga nicht eigentlich zu Ayurveda gehört welches unsere Liebelings-Yoga-Stile sind und warum wir euch genau diese (nicht) empfehlen würden 

Hört gerne rein und lasst euch von uns mit dem Yoga-Fieber anstecken.

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Transcript

Hallo und herzlich willkommen bei Deinen Tcm Podcast, "Die Tcm-Docs des Bestes aus zwei Welten". Wir verbinden traditionelle chinesische Medizin und westliche Medizin für mehr Wohlbefinden und Gesundheit für Dich. Schön, dass Du heute wieder mit dabei bist. Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge unseres Tcm-Podcasts, "Die Tcm-Docs des Bestes aus zwei Welten". Mein Name ist Dr. Maren Krooner und mein Name ist Dr. Sanobio Klin.

Heute widmen wir uns einem Thema, das nichts mit Krankheiten zu tun hat, aber anscheinend viele von Euch beschäftigt, denn ich und auch Sandra wurden immer wieder darauf angesprochen, was die traditionelle chinesische Medizin denn jetzt mit Yoga gemeinsam hat und ob die beiden wirklich zusammenpassen.

Weil wir beide ganz offiziell uns zu Yoga bekannt haben und nicht so zu Chigong oder Tai Chi, weil wir einfach Yoga lieben und deswegen dachten wir, bringen wir ein bisschen Licht ins Dunkel, nicht nur, dass es uns besser gefällt, sondern auch genau, was Yoga eigentlich ist, wieso es unserer Meinung nach doch hervorragend zu Tcm passt. Und genau, deswegen diese Spezialfolge. Und dass wir nicht die ersten sind, die sich das überlegt haben. Das kommt aber dann ganz zum Schluss.

Die traditionelle chinesische Medizin und Yoga sind beides, zwei uralte Heilmethoden, die auf den ersten Blick aus zwei unterschiedlichen Kulturen stammen. Bei der Tcm steckt es im Wort, die kommt aus China und Yoga stammt tatsächlich aus Indien. Und nichtsdestotrotz haben die beiden ganz, ganz viele Gemeinsamkeiten.

Beides ist dem zählen nämlich darauf ab, dass sie das Gleichgewicht und auch die Harmonie in unserem Körper zum einen fördern und zum anderen aber natürlich auch die Gesundheit verbessern. Und Yoga ist wie du schon gesagt, eine alte indische Lehre, die vor allem Körper und Geist durch verschiedene Übungen und Techniken miteinander verbindet. Ähnlich wie die Tcm, wo ja auch Körper und Geist eine Einheit sind.

Und häufig ist es so, dass wenn man Yoga hört, dass viele denken, "Ai, das sind die Gymnastikübungen auf der Matte, sie sind alle gar nicht hübsch dabei aus." Aber das ist nur ein Teil von Yoga, das sind nämlich die sogenannten körperlichen Übungen, die Asanas. Es geht aber auch beim Yoga um Atemtechniken, das Prayama und um Meditation. Um das Ziel zu erreichen, Körper und Geist in Einklang zu bringen.

Und dabei kann Yoga helfen, das haben wir auch schon in vielen unserer Folgen gesagt, warum wir eben Yoga so sehr schätzen. Und zwar ist es einmal die Flexibilität zu verbessern. Und da geht es nicht nur um die körperliche Flexibilität, sondern eben auch um die geistige Flexibilität. Dabei kann man den Körper und Geist dann auch stärken, Stress abbauen und dadurch das allgemeine Wohlbefinden steigern.

Es gibt jetzt nicht nur den einen Yoga-Stil, sondern Yoga ist sehr alt und deswegen gibt es ganz, ganz viele verschiedene Yoga-Styler, Stile, die eben auch unterschiedliche Schwerpunkte legen. Es gibt das Hatha-Yoga, das Vinyasana-Yoga, das Astanga-Yoga. Es gibt eben noch viele, viele mehr, die jeweils, wie gesagt, verschiedene Schwerpunkte setzen. Und wer sich jetzt denkt, ah, das kenne ich ja, also Yoga ist sowas wie Ayurveda, der liegt an der Stelle nicht ganz richtig.

Yoga und Ayurveda sind tatsächlich schon klassisch, ganz, ganz eng miteinander verbunden, aber eben nicht genau dasselbe. Ayurveda ist eher eine, oder ist eine traditionelle indische Heilkunst, die sich vor allem auf eine ausgeglichene Balance der sogenannten drei doschas, das ist Vata, Pitta und Kaffa konzentriert.

Und zum Ayurveda gehört, ähnlich wie in der TCM, auch Ernährungsempfehlungen, Behandlungen mit Kräutern, aber auch Empfehlungen, was die Lebensführung angeht, um eben Gesundheit und auch das Wohlbefinden zu fördern. Und in Kombination mit Yoga kann sozusagen die Wirkkraft von Ayurveda nochmal erweitert werden, weil das Yoga nochmal mehr diese physischen körperlichen Aspekte dazu bringt.

So, und wie können sich jetzt TCM und Yoga tatsächlich ergänzen, um jetzt nochmal zu deinem abschließenden Erklärung, was Yoga, was Ayurveda ist, und jetzt nochmal, was die TCM ist, was ihr hoffentlich alle wisst, weil ihr ja regelmäßig uns an Podcast hört.

Die traditionelle chinesische Medizin hat ihre Wurzeln in China, steckt da im Rord und kann auf eine Geschichte von mehr als mindestens 2500 Jahren, wenn man ehrlich ist, gehen die Aufzeichnungen noch viel, viel, viel früher los zurückblicken.

Und die TCM basiert ja auf der Vorstellung, dass das Ski häufig also unsere Lebensenergie im Westlichen übersetzt, was nicht ganz korrekt ist, aber wir nehmen es so hin, durch die Leitbahnen in unserem Körper fließt und eben über diese Leitbahnen dann auch unsere Energie beeinflusst werden kann, was wir ja mit der Akkuntur schon.

Und Gesundheit herrscht vor, wenn ein Gleichgewicht zwischen Jinn und Yang besteht und eben der Skifluss frei ist und frei durch unseren Körper fließen kann und Krankheiten entstehen, wenn Jinn und Yang im Ungleichgewicht sind und Lokaten im Skifluss dann vorliegen. Kurz zusammengefasst sind dann die Gemeinsamkeiten, sowohl von TCM als auch Yoga, eben die Regulierung des Flusses von Chi oder auch der Energie.

Beides in beiden Praktiken ein ganz, ganz wichtiger und elementarer Teil, der eben in der TCM durch genannte Therapien, Akkupressur, Akkupunktur, Tuina, Chikung, Tai Chi und so weiter gefördert werden kann und im Yoga eben über Asanas oder auch Atmeübungen. Und bei den beiden geht es immer um den ganzheitlichen Ansatz. Das heißt, beide Systeme betrachten den Mensch als Ganzes und sie wollen Körper, Geist und Seele in Einklang bringen.

Also nicht wie das jetzt in der westlichen Medizin, dass man eben psychische und körperliche Erkrankungen voneinander trennt, sondern beide Systeme sind immer alles als eins sozusagen. Und beide Systeme, sowohl TCM als auch Yoga, haben ein ganz großen Schwerpunkt im Bereich der Prävention. Das heißt, beide Systeme sind ursprünglich dafür entwickelt worden, dass die Gesundheit auch erhalten bleibt.

Und daher ist es uns auch so wichtig, dass wir regelmäßig zum Beispiel sowas wie Yoga machen, weil es einfach unsere Muskeln flexibel hält, weil es einfach so uns flexibel im Kopf hält, weil es uns insgesamt beweglich erhält, weil es uns stärkt und weil es eine hervorragende Möglichkeit ist, in beiden Systemen unsere Gesundheit wirklich erhalten zu

können und gestärkt im Alltag zu bleiben. Und wie eben Yoga, die ayurvedische Medizin oder Heilkunst ergänzen kann, kann sie es unsere Ansicht nach und nicht nur unserer, sondern ich denke von vielen Menschen auch die TCM und es ist nichts, was sich ausschließt, nur was an unterschiedlichen Ländern oder Gebieten der Erde entstanden ist, sondern es ist wirklich was, was man wirklich gut miteinander

kombinieren kann. Ich denke wir beißen da auch gute lebende Beispiele dafür. Wir versuchen es zu sein. Und schöne Beispiele in der Verbindung von TCM und Yoga ist zum Beispiel das klassische mittlerweile auch wirklich ziemlich weit bekannte Yin-Yoga, eine bestimmte Art von Yoga, bei der es tatsächlich darum geht, vor allem das Yin zu stärken, aufzubauen, was eine eher ruhige Form des

Yogas ist, ist jetzt um ehrlich zu sein nicht meine preferierte Form. Ich mag dann doch ein bisschen mehr Bewegung, aber man erkennt ganz gut, dass es einen wunderbaren Zusammenhang zur TCM gibt und jeder, der so ein bisschen auf seinen Yin schauen darf, dem schadet das sicher nicht, auch wenn es vielleicht

nicht die preferierte Form ist. Also ich muss sagen, ich bin auch mehr so das Bewegungs-desfine Yasa Yoga, wenn es nach meiner totalen Präferenz geht, aber das Yin-Yoga, das fühle ich mich manchmal, als müsste ich sterben dabei, weil ich ja tatsächlich durch meine Sportvergangheit in Triathlon und Laufen und Fahrrad fahren sehr sehr verkürzte Muskeln und Sehnen habe und da ist das Yin-Yoga wirklich was, was mich an meine Grenzen bringt und ich muss sagen, auch wenn viele sagen,

oh Yin-Yoga, das ist ja nur irgendwie alle drei Minuten oder sechs Minuten, in das du da die Positionen ist ja total langweilig, ich muss sagen, mich bringt Yin-Yoga regelmäßig an meine Grenzen. Also ich denke da wirklich manchmal irgendwann kann ich mich nicht mehr konzentrieren und fokussieren irgendwann, denke ich, dann muss aufhörlich breche ab. Es ist auch extrem schwierig,

Positionen so lange zu halten, ich verstehe das total. Gerade wenn man hohen Tonos hat und viel Sport macht und so ist es ja eher anstrengend und leicht quälen, wahrscheinlich mag ich es deswegen auch nicht. Aber das denkt man, dass ich das regelmäßig mache. Also wie gesagt regelmäßig, ja mache ich tatsächlich, wenn ich ganz ehrlich, das ist eher so mein Ding, mit den fließenden

Bewegungen und doch auch ein bisschen stützend. Aber Yin-Yoga gehört auf jeden Fall dazu für mich, weil es mich an meine Grenzen bringt und ich dadurch auch so das Gefühl habe, ja eben die Flexibilität vom Körper wird besser, aber auch vom Geist, weil es ist eine Überwindung und immer wenn man sich überwindet oder zumindest wenn ich mich überwinde, habe ich das Gefühl, dass ich was geschafft habe und bin ein bisschen stolz auf mich. Ja, es sei nicht von her zu vergönnen,

vielleicht denke ich doch nur, dass man nachschaut. Schauen wir mal, das ist vielleicht doch nicht. Auf jeden Fall ist es in Yin-Yoga so, um das auch nochmal zu betonen, dass es ganz viele Übungen gibt, die vor allem die fünf Elemente der TCM auch im Maßstab nehmen und diese fünf Elemente

auch in Einklang bringen wollen. Und das ist natürlich, wenn man gewisse Präferenzen zum Beispiel im Bereich von zwei Organsysteme hat für die anderen drei Organsysteme dann doch ein bisschen schwieriger und das ist genau das, was Maren gerade gemeint hat mit dem, wenn man dann halt viel Muskeln hat, viel Anspannung hat, dann ist natürlich der andere Part, um so Herter in Einklang zu bringen. Insofern ist es schon eine gewisse Challenge auch absolut.

Man kann auch durch die Yin-Yoga-Haltung genau bestimmte Leitbahnen ansteuern, also gewisse Positionen, wie zum Beispiel die Sphinx, wo man so auf den Boden legt und die Unterarme auch stützt. Das geht massiv auf den unteren Rücken und auf die Wirbelsäure und da wird natürlich dann die Blasenleitbahnen besonders angeregt. Und dann gibt es eben noch viele, viele andere Positionen, ich zum Beispiel liebe überall Positionen, wo die geilen

Blasenleitbahnen aktiviert wird. Aber gut, sei dahingestellt. Es ist auf jeden Fall spannend und wer denkt, ja, es ist alles nicht so anstrengend, der soll es auf jeden Fall mal probieren und wie gesagt für die Flexibilität ein hervorragender Yoga-Styl, der nochmal speziell Yoga und Tcm miteinander verbindet. Wie ihr merkt, wir sind leidenschaftlich und überzeugte Fans von Yoga und können euch wirklich nur empfehlen, ist auch einmal zu testen und testet auch, wenn ihr euch

da so ein bisschen gerade ranwagt, mal unterschiedliche Stile. Es gibt wirklich ganz, ganz, ganz viele unterschiedliche Herangehensweisen. Man muss nicht super sportlich sein für Yoga, man muss auch nicht super ruhig sein. Es gibt letzten Endes fast für jeden irgendeine Art von Yoga, die ihm taugen kann. Für uns wichtig war einfach zu erklären, warum wir so gerne Yoga machen und dass wir es wirklich

von ganzem Herzen auch immer wieder und ganz vielen gerne empfehlen. Und natürlich verstehen wir auch die, die lieber gemäß Tcm Tai Chi und Shigong machen, sind auch zwei wunderschöne Bewegungstherapien und ab und an machen wir sie auch. Aber eben in unserer Routine ist es Yoga und wir können dadurch unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden einfach steigern und unsere Lebensqualität verbessern und hoffen, dass wir euch einmal animieren konnten, das Ganze auch

auszuprobieren. Egal, es ist uns eigentlich welche Bewegungstil, welche Bewegungsrichtung, wir sind Fans von Bewegung. Es ist eine Therapie-Säure der Tcm und wir können es euch einfach nur auch präventiv, vor allem ans Herz legen, weil es einfach so positiv auf Körper und Geist wirken kann. Und das war ein vorragendes Schlusswort von der lieben Mare und damit verabschieden wir uns aus dieser Folge. Hoffen wir haben euch einen ganz guten Überblick gegeben über Tcm und Yoga und die

Verbindung und die Unterschiede zum Ayurveda. Freuen uns, wenn ihr die Folge teilt, like, kommentiert, was auch immer euch so einfällt und wenn ihr gerne noch mehr solche Themen haben möchtet, dann schreibt uns auf den bekannten Kanälen. Wir stellen eh alles wieder wie gewohnt in die Show-Nots und wünschen euch alles alles Gute. Bis zum nächsten Mal. Lasst mir wieder eine Folge des Tcm Podcasts, die Tcm Dots, das Beste auszulwerten.

Wenn dir diese Folge gefallen hat, empfehle uns gerne weiter, damit du nichts verpasst, folge uns und unseren Kanälen. Hinterlasse uns gerne ein Feedback in den Kommentaren. Bis bald, deine Sandra und Maren.

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