Donauwörth in Schwaben
In der Glockenstube der Evangelischen Christuskirche hängt ein klangvolles, sechsstimmiges Geläut aus der Heidelberger Gießerei Friedrich Wilhelm Schilling. Es ist auf die Töne des erweiterten "Westminster"-Motivs gestimmt.

In der Glockenstube der Evangelischen Christuskirche hängt ein klangvolles, sechsstimmiges Geläut aus der Heidelberger Gießerei Friedrich Wilhelm Schilling. Es ist auf die Töne des erweiterten "Westminster"-Motivs gestimmt.
Seit 1964 steht an der Nordseite der Evangelischen Erlöserkirche der Glockenturm. Mit seinem Spitzdach und dem Weiß-Braun-Streifenmuster gehört er mittlerweile zu den Wahrzeichen der Kreistadt an der Waldnaab.
Die drei Hauptglocken der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt, mit reichem Barockornament verziert, stammen aus den Jahren 1628 und 1631. Eine vierte, als Ersatz für eine zu Kriegszwecken abgeholte, kleinere Bronzeglocke ist jeweils beim Viertelstundenschlag zu hören.
Unübersehbar und als ein Wahrzeichen Feuchtwangens grüßt der schlanke Kirchturm der Pfarrkirche St. Ulrich und Afra schon von weitem und weist den Weg in die malerische Altstadt an der Sulzach. Fünf Glocken rufen zu Gottesdienst und Gebet.
An der Ostseite der evangelischen Christuskirche ragt der 36 Meter hohe neuromanische Kirchturm empor, der Helm erinnert an romanische Kaiserdome. Drei der vier Glocken von 1897 wurden in den Weltkriegen eingeschmolzen und 1961 ersetzt.
1536 brannte nach einem Blitzschlag der Nordturm von St. Johannes Baptist bis auf die Grundmauern ab. Seither trägt der Südturm allein das sechsglockige Plenum. Die vier alten Glocken stammen aus dem 16. und 17. Jahrhundert, alle vereint senden ihren erdigen Klang weit ins Oberpfälzer Land hinaus.
Eine für die meisten Kirchenbesucher der Pfarrkirche St. Margaretha gut verborgene Kostbarkeit ist das Geläute. Die drei größeren Glocken stammen noch von Münchner Gießern aus der Zeit des Barock und sind mit Dekor und Inschriften künstlerisch reich gestaltet.
1953 wurde der Grundstein gelegt und schon 10 Monate später die Pfarrkirche zu Ehren der Heiligen Walburga geweiht. Aus ihrem hoch aufragenden und mit einem Spitzhelm bekrönten Kirchturm ertönt ein in Heidelberg gegossenes Glockenquartett.
Einzigartig machen den Bau der Autobahnkirche St. Christophorus ihr freistehender 36 m hoher Turm und das konkav geschwungene Dach, ähnlich einer Skischanze. Im Grundriss bildet das Gotteshaus die Form eines Tortenstücks mit der Spitze nach Osten.
Die Friedenskirche entstand 1953 nach Plänen des Architekten Gustav Gsaenger. Das vorgezogene Dach über dem Eingang der Kirche vermittelt Geborgenheit und Schutz. Der Grundriss gleicht einem Ei, in dessen Spitze sich der Altarraum befindet - eine für die damalige Zeit revolutionäre Form.
Vom achteckigen Obergeschoss des Turms der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt erklingt das für eine Dorfkirche stattliche Geläut mit fünf Glocken. Die zweitgrößte hat beide Weltkriege überdauert und wurde 1850 von Joseph Anton Spannagl in Regensburg gegossen.
Die Himmelstadter Glocken haben zu allen Zeiten vom Turm der Jakobuskirche geläutet und zu Gebet und Gottesdienst eingeladen. Deren kleinste überstand alle Kriegswirren. Die drei großen mussten 1950 nachgegossen werden.
Der kupfergedeckte 43 Meter hohe Turm der Hl. Dreifaltigkeit ist als Pyramide ausgeführt. Er dient als Wahrzeichen Hagelstadts und trägt fünf Glocken mit einem Gewicht von zweieinhalb Tonnen.
Wer gern den Kirchenglocken beim Schwingen zusehen möchte, kommt in Burgsinn voll auf seine Kosten: Die Glockenstube des schlanken Turms der evangelischen Dreieinigkeitskirche ist nämlich nicht durch Schallbretter verschlossen. So kann man die vier Glocken der Gießerei Rincker gut beim Läuten beobachten.
Sie ist ein absoluter Blickfang und wegen der exponierten Lage weithin sichtbar: Die Wallfahrtskirche auf dem 582 Meter hohen Eichelberg im westlichen Landkreis Regensburg. Zahlreiche Votivtafeln, Gaben und Kerzen zeugen von der Dankbarkeit der Pilger, deren Anliegen erhört wurden unter dem Klang der vier in Regensburg gegossenen Glocken.
Die Pfarrkiche Herz Jesu ist eine gelungene Symbiose von alt und neu: Von mittelalterlichen Seitenaltären und einem wertvollen geschnitzten Kruzifix - bis zu den neuzeitlichen Ausstattungsstücken Altar, Ambo und Priestersitz. Ebenso gut harmonieren die Glocken auf dem Kirchturm: Deren zweitgrößte stammt aus dem Jahr 1688.
Das genaue Alter von St. Ägidien liegt im Dunkeln, die Kirchenanlage zeigt, dass es sich ursprünglich um eine Wehrkirche spätromanischer Zeit handelt. Turm und Taufkapelle datieren um das späte 13. Jahrhundert, der dreiseitig geschlossene Chor um 1400. Am Thiersheimer Gotteshaus haben die Menschen mehrfach gebaut und erweitert.
"Salve Regina" - in diesem Motiv erklingen die vier Glocken der Roßtaler Pfarrkirche, wenn sie zusammenläuten. Mit dem Hymnus wird von alters her Maria als Himmelskönigin gegrüßt. Wie gut passt dazu das Patrozinium der Kirche: Christkönig!
Ein niederbayerisches Original ist das Geläut im knapp 43 Meter hohen Spitzturm von St. Michael: Vier Glocken von Perner aus Passau und eine von Hahn aus Landshut vereinigen sich zu einem harmonischen Fünfklang.
St. Martin ist eine der ältesten und größten Kirchen Oberschwabens. Der markante Martinsturm, das sichtbare Wahrzeichen der Stadt, ist mit rund 65 Metern auch das höchste Gebäude.
Der hohe, spitze Backsteinturm mit dem neugotischen, achteckigen Aufbau, prägt das Ortsbild. In der Glockenstube schwingen fünf Bronzeglocken von Perner in Passau im sogenannten Westminster-Motiv. Eine sechste, gotische Glocke erinnert daran, dass auch die Anfänge des Kirchenbaus in diese Zeit zurückdatieren.
Der evangelischen Christophoruskirche sieht man auf den ersten Blick gar nicht an, dass sie erst Anfang der 1950er Jahre errichtet wurde. Stilmittel alter mittelfränkischer Dorfkirchen sind gut sichtbar. Vier Glocken, 1952, 1957 und 2001 allesamt von der Gießerfamilie Bachert gegossen, rufen zum Gebet.
Lorenz Hutschenreuther begründet 1857 mit der ersten Porzellanmanufaktur den Weltruf der Stadt Selb. Als Pfarrei wird Selb erstmals 1326 erwähnt, erlischt jedoch 1528 mit der Reformation. Erst 1866 zieht wieder katholisches Leben ein.
Experten vermuten, dass das Gotteshaus Vierzehn Nothelfer zu den ältesten im Oberen Bayerischen Wald zählt. Das schöne Interieur mit drei Altären und Kanzel stammt aus dem späten 17. Jahrhundert.
Wer auf den Turm der Barbarakirche steigt, auf den warten zwei Überraschungen: Die Turmfundamente mussten wegen der Hanglage direkt in den Felsen des Burgbergs hineingebaut werden. Und einige Stockwerke höher empfängt einen der freudige Klang von sieben Glocken.
Mit ihren beiden jeweils 15 Tonnen schweren Turmkreuzen erreichen die markanten, nadelspitzen Betonskeletttürme der Pfarrkirche Don Bosco eine stolze Höhe von rund 70 Metern! Der nördliche trägt zudem das in Erding gegossene, fünfstimmige Geläut.
Die neue Gabrielkirche wurde am Pfingstsonntag 2009 feierlich eingeweiht. Im freistehenden Turm läuten zwei Bronzeglocken, die auf das nahe Geläut der katholischen Kirche abgestimmt sind und bei besonderen Anlässen auch harmonisch miteinander läuten.
Von den Turmglocken der katholischen Pfarrkirche hat nur die größte die Beschlagnahmen beider Weltkriege heil überstanden. Sie wurde 1909 von Johann Hahn in Landshut gegossen. Auf ihren Grundton Cis baut sich das sogenannte Idealquartett mit den drei kleineren Glocken auf.
Historisch wie klanglich reizvoll ist das Geläute im 65 Meter hohen Ostturm der evangelischen Weißenburger Stadtkirche St. Andreas. Die größte Glocke ist fast 700 Jahre alt, die zweite aus dem Jahr 1654 und die beiden kleineren von 1730.
Der Innenraum der katholischen Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt ist eine Augenweide! Drei prächtige Altäre, feiner Deckenstuck sowie die Freskierung und reicher Figurenschmuck vereinigen sich zu einem barocken Hochgenuss.