Walda in Oberbayern
Zur großzügig dimensionierten Pfarrkirche Maria Immaculata passt auch das mit fünf Glocken stattliche Geläut: eine kleine Bronzeglocke aus dem Jahr 1755 und vier Euphonglocken, die im Jahr 1953 auf den Turm kamen.

Zur großzügig dimensionierten Pfarrkirche Maria Immaculata passt auch das mit fünf Glocken stattliche Geläut: eine kleine Bronzeglocke aus dem Jahr 1755 und vier Euphonglocken, die im Jahr 1953 auf den Turm kamen.
Die Kath. Pfarrkirche St. Peter und Paul ist ein schlichter, sachlicher Bau, der ganz im Sinne des 2. Vatikanischen Konzils entstand: Die Gläubigen sollen unter der hölzernen Dachkonstruktion aktiv am liturgischen Geschehen teilnehmen und von drei Seiten nah an den Altar rücken.
Mit ihrem stattlichen Haubenturm wird die Pfarrkirche auch der "Mariendom der Hallertau" genannt. Über einen imposanten Treppenaufstieg gelangt der Besucher in einen gold- und silberglänzenden Saal, an dessen Ende sofort der monumentale Hochaltar ins Auge fällt.
Der mächtige quadratische Turmstumpf der Pfarrkirche St. Stephanus geht über zwei Geschosse und stammt noch von der gotischen Kirche. Doch statt der hohen Spitze schmückt ihn jetzt eine barocke Doppelkuppel.
Die im neuromanischen Stil erbaute Kirche St. Andreas steht stolz hoch über dem Marktplatz. Ihr Innenraum wurde Anfang der sechziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts renoviert, wobei die gesamte ursprüngliche Ausmalung zerstört wurde.
1629 wurde die Kirche zu Ehren des Heiligen Michael konsekriert. Er ist auf dem Hochaltarbild im Kampf mit dem Drachen zu sehen. Und mit der Barockisierung wurde die Kirche zu einem kleinen Juwel.
Fünf Glocken schwingen im barocken Kuppelturm der Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt. Trotz unterschiedlicher Gießer und Entstehungszeiten verbindet sich das Geläut zu einem harmonischen Klang. So stammt die große Glocke aus dem Jahr 1894, drei Glocken aus den Jahren 1518, 1668 und 1738 und eine von 2019.
Die Pfarrkirche in Biberbach ist ein echtes Barockjuwel, an dem große Meister ihre Kunst bewiesen: Dominikus Zimmermann als Architekt, Balthasar Riepp als Maler und Franz Xaver Feuchtmayer als Stuckateur. Der markante Turm mit Oktogon, Zwiebelkuppel und Laterne ist weitum zu sehen.
Der Chorraum von St. Johannis ist ungewöhnlicher Weise nach Westen ausgerichtet. Dort beeindruckt die Besucher ein mittelalterlicher Flügelaltar aus der Werkstatt Michael Wohlgemuts. Im Turm hängt ein elfstimmiges Glockenensemble.
Im Turm der evangelisch-lutherischen Jakobskirche im mittelfränkischen Schönberg hängen seit 2017 sechs Glocken, so viele wie nie zuvor. Ein Reporter überschrieb seinen Artikel über ihre Weihe treffend mit dem Satz "Heavy Metal für die Seele".
Die päpstliche Basilika St. Peter wurde vom Graubündner Hofbaumeister Hans Alberthal mit einer der größten Dachkonstruktionen Bayerns erbaut. Die schönen Stuckaturen und die Deckengemälde entstanden um das Jahr 1735.
"Bleistift Gottes" - so wird der nadelspitze Kirchturm der Eitensheimer Pfarrkirche auch genannt. Seine heutige Form erhielt er in Folge eines tragischen Ereignisses, das vor ziemlich genau 60 Jahren stattfand.
Die Geschichte der Pfarrkirche St. Bartholomäus reicht weit zurück: Aus dem 12. Jahrhundert haben sich die Turmuntergeschosse erhalten, um das Jahr 1700 wurde das Gotteshaus im Barockstil neu gebaut.
Wenn die Weidinger von "unserer Kirche" reden, dann ist das nicht nur aus religiöser Sicht korrekt. Auch aus politischer, denn ihr Gotteshaus wurde vor nunmehr 60 Jahren nicht etwa von der Diözese Regensburg gebaut, sondern von der Gemeinde!
Die vier Glocken im Campanile von St. Philippus in München-Laim haben als Motiv die in Oberbayern eher weniger verbreitete Westminster-Stimmung auf des' - ges' - as' - b'.
Wenn in der schönen Stadt Volkach in der Mainschleife die fünf Glocken läuten, dann mischt sich in ihren Klang ein selten "historischer Ton". Er stammt von der "Ave-Maria-Glocke", die vor einem halben Jahrtausend gegossen wurde!
90 Jahre sind es nun her, dass in der alten Wolfgangskirche aus dem 16. Jahrhundert der letzte Gottesdienst gefeiert wurde. Die Kirche heute, im Stil des Spätexpressionismus bzw. der Neuen Sachlichkeit, wurde 1931 geweiht.
In dem holzschindelgedeckten Zwiebelturm der katholischen Filialkirche St. Leonhard und Anna in Pasenbach befinden sich zwei Glocken aus dem Jahr 1519. Wohl wegen ihres damals schon hohen Alters haben sie die beiden Weltkriege unbeschadet überstanden.
Die Kirche, wie sie heute dasteht - gelb-weiß gestrichen die Fassade, eine doppelte Zwiebel mit Laterne auf dem Turm - stammt aus der Barockzeit. Der Kirchenpatron, Erzengel Michael mit dem Flammenschwert, begegnet dem Besucher gleich viermal.
Ein außergewöhnlich schweres und eindrucksvolles Geläut erklingt aus den romanisch-gotischen Schallfenstern des zwiebelbekrönten Turms der Mühldorfer Nikolauskirche. Die größte Glocke ist eine der tontiefsten Glocken in Oberbayern.
Die alte Wehrkirche St. Martin mit dem typisch fränkischen Spitzhelmturm hat - mindestens - ein halbes Jahrtausend auf dem breiten Buckel. Und warum ihr Glockenklang "Türkengeläut" heißt, erfahren Sie gleich.
Die Geschichte des Augsburger Stadtteils Lechhausen mit St. Pankratius ist stürmisch: Wechselnde Grundherren, die Pest, Hochwasser, Hungersnöte, Brände und kriegerische Auseinandersetzungen - da gab's nicht recht viel zu feiern.
Einst führte an Salzweg der so genannte "Goldene Steig" vorbei, ein wichtiger Handelsweg von Passau nach Böhmen, über den vor allem Salz transportiert wurde. So ist die Pfarrkirche auch dem Patron des Salzbergbaus geweiht.
Mit der Kirche "Zu unserer lieben Frau" schuf der Schweinfurter Architekt Bruno Specht 1892 bis 1894 die erste katholische Kirche im evangelisch geprägten Kulmbach.
Weitgehend unverputzt, trutzig und mit einem einfachen Satteldach auf dem Turm steht sie da, die Kuratie Kirche von Hirnsberg bei Bad Endorf. Mariä Himmelfahrt ist eine Kirche, für die man sich Zeit nehmen muss.
Während in den meisten Kirchen ein Knopfdruck genügt, um das Geläut in Bewegung zu setzen, so ist in Erggertshofen echte Muskelkraft erforderlich! Alle Glocken werden nämlich noch heute per Hand geläutet - eine Seltenheit bei einem Geläut dieser Größe.
Als erstes fällt von St. Salvator der Turm ins Auge. Über seiner barocken Kuppel stehen übereinander gleich zwei Laternen - bekrönt von einem goldenen Posaunenengel. Ganz abgesehen von dieser Eigenart, ist die altehrwürdige St. Salvator-Kirche ein Bauwerk mit bewegter Vergangenheit.
Wegen der Außenwände aus poliertem Marmor wird die Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt auch "Die gläserne Kirch" genannt. An der barocken Ausstattung des strengen Renaissancebaus wirkten namhafte Künstler mit.
Die Wallfahrtskirche "Mariä Heimsuchung" in Saltendorf beherbergt auf dem Hochaltar ein Gnadenbild, das bis heute verehrt wird: Es ist eine spätgotische Madonna aus Holz, das Jesuskind auf dem linken Arm. Links und rechts wird die Gottesmutter flankiert von ihren Eltern, Anna und Joachim.
Drei Glocken hängen im Turm der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt. Die große, die Stundenglocke, ist schon an die 500 Jahre alt und stammt aus der Burghauser Glockengießerei Schuhpeck.