Bayern lesen im Dezember
Bayerische Bücher, bayerische Verlage, bayerische Autoren: Neuerscheinungen und Wiederentdeckungen aus und über Bayern in dieser vorweihnachtlichen Spezialausgabe der Zeit für Bayern mit Tanja Gronde

Bayerische Bücher, bayerische Verlage, bayerische Autoren: Neuerscheinungen und Wiederentdeckungen aus und über Bayern in dieser vorweihnachtlichen Spezialausgabe der Zeit für Bayern mit Tanja Gronde
Das Unternehmen Käthe Wohlfahrt aus Rothenburg o.d.Tauber ist Botschafter der Deutschen Weihnacht. Ein Weihnachtsmärchen über eine Flucht in den Westen, eine abenteuerliche Firmengründung und den Aufstieg zum Deko-Weltmarktführer.
Die Advents- und Weihnachtszeit ist voller Geheimnisse. Aber diesmal soll nicht die Rede sein von Perchten und anderen zotteligen, fellbehangenen Wesen, sondern wir sind in allen sieben bayerischen Regierungsbezirken manch anderen Geistern oder Geheimnissen auf der Spur.
Fremdsprachen zu sprechen ist der Schlüssel zu Völkerverständigung und Kulturaustausch. Aber warum ist das Interesse an der Sprache unserer tschechischen Nachbarn so gering? Und geht es auch anders? Unser Autor Elmar Tannert findet: ja!
1994 hat Papst Johannes Paul II. angeregt, an diejenigen Katholikinnen und Katholiken zu erinnern, die im 20. Jahrhundert für ihren Glauben gestorben waren.
Lebendig begraben zu werden ist eine uralte Angst des Menschen. Echte Fälle werden kaum je nachgewiesen, doch immer wieder erscheinen Geschichten über Scheintote. Eine gruselige und grotesk-komische Reise durch die literarische Welt des Scheintods.
Es geht um die letzten Dinge im Leben, ja sogar um die allerletzten. Schließlich ist mit dem Sterben der Tod noch nicht vorbei. Und auch wenn es den direkt Betroffenen vielleicht nicht mehr beschäftigt. So beschäftigt der Tod uns vorher genauso wie hintennach.
Vor genau 75 Jahren wurde die Langspielplatte geboren. In den 1990er-Jahren wurde sie von der CD fast zu Grabe getragen und erlebt jetzt eine Wiedergeburt. Patrick Obrusnik über den neuen Schallplattenboom und entschleunigten Musikgenuss.
Als im Jahr 2007 der Orkan Kyrill über Europa zog, forderte er nicht nur zig Menschenleben und brachte das öffentliche Leben komplett zum Erliegen. Er verursachte gewaltige Schäden. Zum Beispiel im Bayerischen Wald. Wo riesige Waldflächen hingemäht und aus romantisch-aufstrebenden Baumkathedralen gewaltige Mikadospiele wurden, der Kosmos wieder ins Chaos geworfen war. Doch Eros, das Streben der Schöpfung, hat sich auch jetzt wieder ans Werk gemacht...
An der "dunklen Jahreszeit", die nach Allerheiligen beginnt, kann man nicht rütteln. Es ist eine seltsame Hassliebe, die uns verbindet mit dem Zwielicht oder gar der schwarzen Finsternis, in der wir das Mysterium vermuten.
Im Feiertags-Feuilleton an Allerheiligen denken wir an Generationenübergreifendes: unter anderem an Landwirtschaft aus dem Homeoffice, an wiedergefundene Familiengeschichten und auch, wie sich Oma, Opa, Papa und Mutti als Bier umsetzen lassen.
Seinen Körper nach dem Tod für medizinische Forschung zur Verfügung stellen - das tun mehr Menschen als man annehmen könnte. Doch Freiwilligkeit war in der Vergangenheit die Ausnahme. Wie wird mit solchen "Human Remains" umgegangen?
Das Foto machte die Runde, wurde sogar als Postkarte verkauft: Der verstorbene König Ludwig II., aufgebahrt im Sarg. Was heute vielleicht makaber wirkt, war noch vor hundert Jahren selbstverständlich.
Nach dem Zweiten Weltkrieg war Buntheit in der Kunst lange Zeit tabu. Das änderte sich mit der Popart. Viele zeitgenössische Künstler nutzen reiche Farbpaletten. Und immer mehr Laien zeigen Interesse am Umgang mit bunten Farben.
Der Räuber Kneißl hatte eine, Kaiserin Sisi vielleicht sogar zwei: Tätowierungen erleben im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert in Bayern und ganz Mitteleuropa einen Boom. Forschungsreisende bringen tätowierte Menschen aus Afrika, Asien oder Amerika mit. Nicht nur zu Wissenschaftszwecken, auch auf Jahrmärkten werden sie ausgestellt.
Der junge Braumeister Markus Hoppe wollte ein Abenteuer erleben und ging nach Mauritius. Er hat seine Heimat verlassen, aber dann hat es ihn wieder heimgezogen. In Waakirchen baut er grade seine eigene Brauereiwirtschaft auf. Ein Ausheimischer ist wieder zurückgekehrt - mit neuem Blick.
Im späten Mittelalter glaubte man, Hexen und Zauberer könnten das Wetter bestimmen. Heute sind es Meteorologen, die mit wissenschaftlichen Daten das Wetter zwar nicht beeinflussen, aber ziemlich genau vorhersagen können. Ein Streifzug durch die Geschichte der Meteorologie in Bayern.
Kerne gelten von altersher als Grüße Gottes. Seit Jahrtausenden stehen sie für die Fruchtbarkeit, die aus dem Himmel kommt - je mehr Kerne eine Frucht hat, desto besser.
Wir erzählen Ihnen in dieser Folge von Menschen, die sich auf ungewöhnliche Weise für Tiere einsetzen. Und wie das so ist: meistens sagen die Geschichten über Tiere viel weniger über die Tiere aus, als über uns Menschen.
Kosmos - was schwingt bei diesem Wort nicht Großartiges mit: gewaltige Dimensionen, unbegreifliche Ordnung, unverständliche Schönheit. Und das Gegenteil davon, das Chaos?
Über Jahrhunderte stand das Pferd im Mittelpunkt des Alltagslebens. Mit dem Siegeszug des Automobils gerieten dann viele Pferderassen in Vergessenheit. Doch inzwischen ist das Pferd ein milliardenschwerer Wirtschaftsfaktor geworden.
Trubel statt Tradition: Einst war der Viehscheid im Allgäu ein Fest für Hirten und Bauern, heute findet oft ein riesiges Spektakel statt, das zunehmend kritisiert wird. Wie der Spagat zwischen Heimatpflege und touristischer Wertschöpfung gelingen kann.
Münchner Kindl, Winzerer Fähndl, Bräurosl - die herausragenden Figuren beim Oktoberfest-Trachten- und Schützenzug sind das Thema dieses Features. Wer steckt in den Kostümen? Welche Geschichten verbergen sich hinter den Figuren?
Für Kinder war das Poesiealbum früher fester Bestandteil der Schulzeit. Das kleine Büchlein war ein soziales Medium, vergleichbar mit heutigen wie Facebook, Instagram oder TikTok. Doch woher kamen die Poesiealben? Und was kam nach ihnen?
Das Bundesgesetz zur Flurbereinigung ist ein Regelwerk mit 159 Paragrafen und versteht sich als Basis für die ländliche Entwicklung. Im Fokus stehen der Umwelt- und der Gewässerschutz, die Landschaftspflege und die Dorferneuerung.
Wie wäre es wohl, wenn Nürnberg und Fürth nicht mehr zwei, sondern nur noch eine Stadt wären? Vor genau 100 Jahren ist das fast Wirklichkeit geworden. Doch einige Bürger aus der Kleeblattstadt verhinderten 1922 die Fusion. Und heute? Was trennt und was verbindet die beiden Städte?
Was bitte haben schlecht und schlicht miteinander zu tun? Wäre schlicht und gut nicht korrekter? Lassen Sie sich nicht auf eine falsche Fährte locken, hier sind schlicht und einfach wieder besondere Menschen und Orte in Bayern.
Der Regensburger "Gravenreuther" ist ein alteingesessenes bayerisches Wirtshaus. Die alten Wirtshäuser werden zwar immer weniger, aber es gibt sie noch, zum Glück.
Die Schürze besitzt jede Menge explosiven Symbolgehalt. Für die einen ist sie ein praktischer Kleiderschutz oder ein Zeichen der Heimatverbundenheit. Für die anderen der Inbegriff von Spießigkeit und Frauenunterdrückung. Und wie steht es heute um die gute alte Schürze?
Bayern ist eine historische Kulturlandschaft. Sie kann viel erzählen - davon, wie die Menschen in früheren Jahrhunderten gelebt und gearbeitet haben. Ehrenamtliche sind unterwegs, um Zeugen der Vergangenheit zu finden, zu kartographieren und das, was über sie bekannt ist, aufzuschreiben.