Bayern genießen: Wünsche(n)
Der Advent, das Wähnen, also das Herbeisehnen, die Liebesgöttin Venus aber auch der Wahn oder unsere Wörtchen wann, wenn - alles hängt mit dem Wünschen zusammen und dem erfüllten Wunsch, dem Wunder.

Der Advent, das Wähnen, also das Herbeisehnen, die Liebesgöttin Venus aber auch der Wahn oder unsere Wörtchen wann, wenn - alles hängt mit dem Wünschen zusammen und dem erfüllten Wunsch, dem Wunder.
Von einem, der als frommer Mann auszog, um ins "Gelobte Land" zu reisen, der aber in der eleganten Kulturstadt Kairo landete und dort als Brückenbauer Karriere machte. Und dessen Erfindungen es sogar ins Deutsche Museum schafften!
Wer verdient einen Platz in der Walhalla? Über diese Frage wird seit 175 Jahren gestritten. Am 18. Oktober 1842 wurde der Ruhmestempel der Deutschen von König Ludwig I. eröffnet. Und der Streit spitzt sich zu, je rarer die freien Plätze werden.
Blätterrauschen im Herbst und das Rascheln der Buchseiten passt, wie wir finden, wunderbar zusammen, jetzt wo die Tage kürzer werden, ist es die perfekte Lesezeit. In unserem "Bayern lesen im November" geht es um Bücher, aber auch um Büchermenschen.
Vielleicht kommt Ihnen das Thema "Ruhe" seltsam vor. Ausgerechnet im Radio, das, scheints, ausschließlich dazu da ist, durch Geräusche aller Art eventuell eintretende Ruhe zu vertreiben. Doch Ruhe ist keinesfalls mit Stille zu verwechseln. Man kann auch sehr geschäftig ruhen. Ja, für manche Geschäfte ist Ruhe sogar eine unabdingbare Voraussetzung.
An Allerheiligen erzählen wir Geschichten von Geistern, die man rief. Es geht um einen schaurigen Leichenfund in Peiting, um Plagegeister in Augsburg, um Wunsiedel als Pilgerort für die extremen Rechten und um das Endspiel ohne Ende der Fußballmeisterschaft 1922.
Zensur unliebsamer Schriften und Ansichten gab es schon immer. Bevor der Staat vor rund 200 Jahren dafür zuständig wurde, fiel diese Aufgabe der Kirche als Sachwalterin von Wissenschaft und Literatur zu. Verbotene Bücher kamen auf den Index und wurden in einen "Giftschrank" gesperrt. Manche dieser Schränke haben bis heute überdauert.
Bibliotheken sind mehr als nur eine Sammlung von Büchern - sie sind Orte mit Seele, die ihr Publikum inspirieren und zum Verweilen einladen. Das zeigen Buchtauschregale, Schulbibliotheken, eine Forschungsbibliothek oder auch die kleinste Bibliothek der Welt.
In Bonnland gibt es eine Kirche, ein Rathaus, eine Schule und Häuser - trotzdem ist der Ort ausgestorben. Bonnland liegt im Truppenübungsplatz Hammelburg. Nur einen Tag pro Jahr ist Bonnland auch für Zivilisten geöffnet.
Im Allgäu machen sich viele Gemeinden Sorgen um die Zukunft der alten Hofstellen und Höfe auf dem Land. Sie bestimmen das Gesicht der Dörfer, sind Tradition. Doch immer mehr stehen leer, verkommen. Den Mut zur Sanierung haben nicht viele.
In Bonnland gibt es eine Kirche, ein Rathaus, eine Schule und Häuser - trotzdem ist der Ort ausgestorben. Bonnland liegt im Truppenübungsplatz Hammelburg. Nur einen Tag pro Jahr ist das Dorf auch für Zivilisten geöffnet.
Süß oder scharf - aber auf jedenfall mit: Senf ist dem Bayern Geschmacksfrage und Lebenseinstellung zugleich, schließlich gibt er ihn auch gern dazu. Auf die Wurscht, den Leberkas und auch mal ungefragt. Dazu eben.
Die deutsche Bundesflagge ist Schwarz-Rot-Gold. Deshalb haben wir das Feiertags-Feuilleton am 3. Oktober um diese Farben herum aufgebaut. Wir besuchen einen Trauerstammtisch - schließlich gilt Schwarz auch als Farbe der Trauer. Wir fragen nach, wie die Uferschnepfe von der Roten Liste herunterkommen könnte. Und wir treffen einen professionellen Gold-Sucher.
Papier ist aus unserem Alltag nicht wegzudenken. Ob Klopapier, Zeitung oder hochwertiges Buch - wenige Erfindungen haben die Kulturgeschichte der Menschen so geprägt, wie die der Papierherstellung.
Hühner sind im Kommen, sogar Stadtmenschen züchten das Federvieh, vor allem wegen dem frischen Frühstücksei. Über 180 Rassen gibt es, und alle stammen vom wildlebenden Bankivahuhn ab, das sich vor Tausenden von Jahren aus den dichten Dschungeln Südostasiens zur Nahrungssuche in menschliche Siedlungen wagte.
Der Schwan, ein stolzes Tier, egal ob er auf der Isar schwimmt oder im Parkteich. Er ist nicht nur schön, sondern dient auch als Symbol für Treue, Trauer und Wandelbarkeit. In Bayern ist der Schwan allerorten präsent, besonders natürlich im Schwangau.
Am 25. September 1992 wurde der Main-Donau-Kanal in Betrieb genommen - nach 32 Jahren Bauzeit, Milliarden verbauter DM, Diskussionen, Protesten und Spott.
2019 hat die Stiftung Kulturerbe Bayern ihren ersten "Schützling" gekauft: Ein halb verfallenes spätmittelalterliches Wohnhaus in Rothenburg ob der Tauber. Lorenz Storch hat dieses und ein weiteres Projekt der Stiftung besucht.
Obwohl das Garen und das Gären und das Begehren ursprünglich gar nix miteinander zu tun haben, wollen wir heut einmal gern garen und gären in einen Topf schmeißen, umrühren und schaun, was Begehrenswertes dabei herauskommt.
Obertöne muss man hören lernen. Mit dieser Sendung gelingt das. Wer es lernt, der wird seine Hörgewohnheiten verändern. Denn es eröffnen sich ganz neue Einsichten in das Wesen von Klängen und Wirklichkeiten.
Wer hat's erfunden? Der Zwiefache ist typisch für die Region Niederbayern/Oberpfalz. Der älteste schriftliche Beleg von 1730 liegt im Stadtarchiv Amberg. Dafür kommt der Schuhplattler aus dem südbayerischen Raum. Je tiefer es in die Bergregionen hineingeht, um so kraftvoller wird der Tanz.
Im Dritten Reich beteiligten sich viele Mediziner ohne Skrupel an Menschenversuchen, bis hin zum Tod. Wenige davon mussten sich beim Nürnberger Ärzteprozess verantworten. Ein Prozess, der bis heute große Bedeutung hat, wenn es um die Selbstbestimmung der Patienten geht.
Nein, hier geht es nicht um rein Historisches. Die Geschichte des bei Rothenburg o. d. T. geborenen Friedrich Hessing reicht bis in die Gegenwart und findet ihren Niederschlag in Medizin und Baukunst, in Wirtschaft und Kultur.
Jeder kennt Irschenberg aus den Staumeldungen, aber die Gemeinde ist mehr als Tankstelle, Fastfoodrestaurant und täglich 85.000 vorbeirollende Fahrzeuge. Es ist eine alte Kulturlandschaft, die sich zu erkunden lohnt!
Im Dreiländereck liegt die "Stadt der 21 Türme" zwischen Ingolstadt und Nürnberg. Ein Geheimtipp im Naturpark Altmühltal mit Dutzenden Wander- und Fahrradwegen, eine geschichtsträchtige Gemeinde zwischen Schwarzachtal und Frankenalb.
Anfang des 19. Jahrhunderts wurde aus Bamberg eine bayerische Provinzstadt. Davor war Bamberg die Hauptstadt des Hochstiftes Bamberg. Wie kam es zu diesem epochalen Umbruch? Und was bedeutet er für die Stadt Bamberg heute?
Nürnberg war lange Zeit freie Reichsstadt. Bis 1806 die Bayern kamen und von einem Tag auf den anderen alles anders war. Das nagt bis heute an der fränkischen Seele. Anja Scheifinger hat sich auf die Suche gemacht nach dem Selbstverständnis der Nürnberger heute.
Ein Buch ist die wohl eleganteste Möglichkeit, sich dem alltäglichen Wahnsinn der Welt zu entziehen.
Wie wäre es wohl, wenn Nürnberg und Fürth nicht mehr zwei, sondern nur noch eine Stadt wären? Vor genau 100 Jahren ist das fast Wirklichkeit geworden. Doch einige Bürger aus der Kleeblattstadt verhinderten 1922 die Fusion. Und heute? Was trennt und was verbindet die beiden Städte?