Himmelsgaben - Wachskerzen, Wachsfiguren, Votivbilder
Wachskerzen haben zu Lichtmess Hochkonjunktur. Sie galten jahrtausendelang als die edelsten Lichtspender überhaupt. Wir machen uns auf die Spuren jahrhundertealter Kerzenkultur in Bayern.

Wachskerzen haben zu Lichtmess Hochkonjunktur. Sie galten jahrtausendelang als die edelsten Lichtspender überhaupt. Wir machen uns auf die Spuren jahrhundertealter Kerzenkultur in Bayern.
Schnee ist ein besonderer Stoff. Er hat viele Namen, viele Funktionen und jede einzelne Flocke ist ein Unikat.
Für die einen ist das Betriebsfest das Jahres-Highlight in der Firma, für die anderen ein einziges Grauen. Ob Jubiläum, Weihnachtsfeier oder Betriebsausflug: Das Feiern verbindet das Angenehme mit dem Nützlichen.
Es stand mit am Anfang der Frauenbewegung in München: Das 1887 gegründete Atelier Elvira von Augspurg und Sophia Goudstikker. Anfangs viel geschmäht, fand sich das Liebespaar bald in der Mitte der Münchner Gesellschaft wieder und mischten mit, wenn es um eine freie, selbstbestimmte Zukunft für Frauen ging.
Wer ist da eigentlich - vor unserer Tür? Oft lohnt es sich, da genauer hinzuschauen, Kontakte zu knüpfen, sich auf Neues einzulassen. Im Feiertags-Feuilleton am 6. Januar erzählen wir Ihnen Geschichten von Menschen, die das Miteinander vor ihrer Haustür gestalten.
Die Rothenburger Landhege ist eine alte Grenzlinie. Im Mittelalter zog sie sich um die damals freie Reichsstadt Rothenburg. Vereinzelt sind heute noch Überreste zu erkennen. Hobbyhistoriker Jürgen Nickel möchte aus diesen Puzzleteilen nun die alte Grenze nachzeichnen.
Jedem Abschied wohnt ein Anfang inne - und jedem Anfang, wie wir seit Hesse wissen, ein Zauber - auch wenn der manchmal mit ein bisschen Zaudern daher kommt. Abschied und Neuanfang ist auch das Thema unseres Feiertags-Feuilletons am 1. Januar.
Mal kommen die Ärmchen dünn daher und der Bauch dick, da schwäbischer Einfluss. Mal ist alles altbayerisch gleichmäßig rund. Ob Kelten, Römer oder mittelalterliche Mönche diese Gebäckform erfunden haben, darüber kann man streiten. Worüber nicht: Resch muss eine Breze sein. Allerorten und zu allen Zeiten.
Ob spannende Krimi-Hörspiele, bewegende Nachrichten oder lustige Reportagen: Geschichten im Radio können berühren. Im Feiertags-Feuilleton am 2. Weihnachtsfeiertage erzählen wir Ihnen, wie unterschiedlich wir Menschen berührt werden können - auch im digitalen Zeitalter.
Im Feiertags-Feuilleton am 1. Weihnachtsfeiertag geht es ums Zusammenkommen. Wir erzählen Geschichten, bei denen Menschen zusammenfinden - ob digital im Internet oder draußen irgendwo auf einer Bank sitzend.
Im Feiertags-Feuilleton an Heiligabend hören wir was passiert, wenn verschiedene Erwartungshaltungen aufeinander knallen. Richtige Weihnachtsfiaskos, wie sie viele von uns kennen und wie sie eigentlich schon immer zum Weihnachtsfest gehören.
In der Blütezeit der Goldschlägerei arbeitete jeder sechste Schwabacher in einem der zahlreichen Handwerksbetriebe. Heute gibt es hier nur noch zwei davon und aus dem Handwerk wurde ein Maschinen-Werk. Ist Blattgold daher nur noch museale Nostalgie und Tourismus-Konzept?
Das Bayerische Kochbuch ist nach der Bibel das meist verbreitete Buch in Bayern. Seit über 90 Jahren ist es ein absoluter Bestseller - mit 1,7 Millionen verkauften Exemplaren. Woher kommt die Faszination für diesen Klassiker der Küchenkunde?
Für Paul Maar öffnete sich die Tür zur Welt der Kunst dank der Künstlergemeinschaft im Theater Schloss Maßbach. Ging es anderen jungen Menschen, die einen Teil ihrer Jugend im Schloss verbrachten, genauso? Sechs Menschen aus drei Generationen erzählen von ihren Erfahrungen im Schloss Maßbach.
In der Tradition der weltweiten Szene von Makerspaces und FabLabs haben über hundert Menschen in Erlangen das "Zentrum für Austausch und Machen” gegründet. Eine Besonderheit im Konzept ist die Rolle der Kunst.
Tourismus hat für Wohlstand in den Alpen gesorgt. Mittlerweile fordern aber immer mehr Menschen, weitere Eingriffe in die Natur zu unterlassen. Welche Folgen hat das für die Lebensqualität der Einheimischen? Wer zieht die Grenzen für den Ausbau der Bergwelt?
Damals wie heute besteht das Leben eines Einsiedlers aus Zurückgezogenheit und Stille. Trotzdem: Der digitalen Welt kann sich heute kein Eremit mehr entziehen. Wie sieht der Alltag eines Einsiedlers im modernen Zeitalter aus?
Vor der Wende betrieb die Bundeswehr an der Grenze zum Ostblock mehrere Abhör-Türme zur militärischen Aufklärung. Drei davon lagen in Bayern. Der Kalte Krieg ist vorbei, doch die Geschichten der Soldaten, die in den Türmen damals an den Empfängern saßen, sind noch immer lebendig.
Superkräfte ganz ohne Capes und Spezialeffekte sind das Thema im Feiertags-Feuilleton zu Allerheiligen: vom Weltrekord-Claus auf der Wiesn, Gesichtererkennern im Dienste der Polizei und der schlimmsten menschlichen Superkraft.
"A scheene Leich" soll‘s werden, so der Bauer am Sterbebett. Soll heißen: ein würdiges Begräbnis mit anschließendem gemeinsamen Essen und Trinken beim Wirt. Christine Gaupp über den Leichenschmaus einst und jetzt.
Kein anderer Flughafen in Deutschland ist in den vergangenen Jahren so schnell gewachsen wie der Memminger Airport. In den letzten sieben Jahren haben sich die Passagierzahlen verdreifacht.
1866 wurde verfügt, dass nur noch eine Gesamt-Kirchweih begangen wird, am 3. Oktobersonntag. Heute folgen dem nur die oberbayerischen Gemeinden. Die Evangelischen in Franken und die Oberpfälzer lassen sich das Feiern nicht verbieten.
Seit mehr als 70 Jahren ist Burg Feuerstein in der Fränkischen Schweiz bekannt als kirchliches Jugendhaus. Doch eigentlich war die Burg einmal ein Labor. Der Physiker Oskar Vierling tüftelte hier im Auftrag der Wehrmacht. Seine Projekte sind bis heute geheim.
Die engste Heimat, die Wohnung, ist in Gefahr: Wohnen ist irrwitzig teuer geworden und Spekulationen schießen ins Kraut. Horst Konietzny hat sich für sein Feature gefragt, wie sich Leute fühlen, deren Haus mitten in München verkauft wird.
Was im gleichen Takt tickt, muss nichts mit einer Uhr zu tun haben. Das Feiertags-Feuilleton zum 3. Oktober dreht und wendet das Thema, um es von allen Seiten zu betrachten: über die Ehe, das Sammeln, das Rudern und mehr.
Landwirtschaft ist mehr als ein Beruf. Es ist eine Lebensform, in die man einst von Generation zu Generation hineingewachsen ist. Heute findet man auch hier Quereinsteiger, die erst in der Lebensmitte ihre wahre Berufung finden.
In der Stadt Neumarkt-Sankt Veit im Landkreis Mühldorf hat 2022 die letzte Kneipe am Stadtplatz zugesperrt. Das wollen die zwei jungen Neumarkter Max Atzenbeck und Tobi Gruber so nicht hinnehmen, deshalb starten sie jetzt ihr eigenes Kneipenprojekt: Die mobile Bar mit dem Namen "Rolling Boazn" soll nicht nur eine Kneipe sein, sie soll gleichzeitig ein kulturelles Zentrum für alle werden.
Er ist knallrot, über elf Tonnen schwer und kommt nicht aus London: Der Doppeldecker der Firma Büssing kam Ende der 1980er Jahre aus Berlin nach Franken. Eine Clique kreativer Forchheimer machte ihn zum subkulturellen Kulttreff. Dieses Jahr feiert der Bus seinen 50. Geburtstag.
2019 hat die Stiftung Kulturerbe Bayern ihren ersten "Schützling" gekauft: Ein halb verfallenes spätmittelalterliches Wohnhaus in Rothenburg ob der Tauber. Lorenz Storch hat dieses und ein weiteres Projekt der Stiftung besucht.
Hinterhof - ein Begriff, der viele Assoziationen weckt; positive eher nicht. Denn viele Hinterhöfe habe ihre besten Zeiten hinter sich. Oder? Elmar Tannert hat in Nürnberg nachgeforscht und Überraschendes gefunden.