Bayern genießen: Reif
Die Früchte reifen - und auch das Jahr. In der Oktoberausgabe von Bayern genießen gibt's reife Genüsse für jeden Geschmack.

Die Früchte reifen - und auch das Jahr. In der Oktoberausgabe von Bayern genießen gibt's reife Genüsse für jeden Geschmack.
Schon vor der Corona-Pandemie grassierte ein Virus, das viele Gaststätten dahingerafft hat. Die Krankheit heißt Wirtshaussterben. Doch einige Wirte in Oberfranken haben erstaunliche Lösungen gefunden.
Genossenschaften sind in Europa seit dem Mittelalter bekannt. Kollektive lassen Assoziationen zur früheren DDR aufkommen. Doch beides scheint gerade eine Renaissance zu erleben. Warum? Und wofür stehen Genossenschaften und Kollektive heute?
Genau genommen ist die bayerische Lüftlmalerei nichts anderes als Street Art. Die Künstler unterscheiden sich zwar in der Wahl der Motive und der Werkzeuge, aber beide bemalen Wände. Nur: Graffitis sind illegal.
Beinahe die gesamte Fauna der Welt ist in der Zoologischen Staatssammlung in München versammelt. Dort finden sich in kilometerlangen Magazinen über 22 Millionen Tierpräparate. Die ältesten Exemplare schlummern im herpetologischen Archiv.
Sich selbst zu loben ist ja eigentlich nicht erlaubt. Aber weil nach eigentlich immer eine kleine oder größere Lüge folgt, loben wir uns jetzt einmal selber und tun es eigentlich doch nicht. Wir präsentieren Ihnen Spitzengenuss bei Bayern genießen!
Auch wenn die "Getränke-Oase Schweiger" nach Kontemplation klingt: hier geht es um Konversation. Dieser Getränkemarkt in der oberbayerischen Stadt Dorfen ist ein bayerisches Biotop - ein Ort des Lebens.
Kirchen bleiben heute oft leer. In der Nachkriegszeit war das anders. Damals wurden sogar Wirtshäuser als Ersatzkirchen genutzt. Wo am Abend getanzt, geraucht und geflirtet wurde, feierten die Gläubigen tags darauf ihren Gottesdienst.
Ein Tiny House ist ein klitzekleines Haus mit 15 bis 30 Quadratmetern Wohnfläche. In Franken haben bereits einige ihren Wohntraum im Miniaturformat wahrgemacht. Andere scheitern aber noch an der Bürokratie. Ganz neu ist die Idee nicht.
"Traue nicht dem Ort, an dem kein Unkraut wächst..." Türschilder mit solchen Sprüchen waren früher in einem Schrebergarten undenkbar. Er galt lange als Bastion der Kleinkrämer und Pedanten, als Hort der spießigen Gartenzwerge.
Raus in die Natur, die Höhen der bayerischen Gebirge erklimmen, die Schwerkraft überwinden und frei sein. Die Zeit für Bayern begleitet diesmal Menschen, die hoch hinauswollen, die oben angekommen sind, und solche, die runtergestoßen wurden.
Die A9 ist eine der ältesten und meistbefahrenen Autobahnen Deutschlands. 530 Kilometer lang führt sie von Berlin nach München. Tobias Föhrenbach hat sich ins Auto gesetzt und diese legendäre Fernstraße nach Spuren deutscher Geschichte abgesucht.
Die Zeiten, da eine Tankstelle ausschließlich Benzin, Öl, Luft und Wasser fürs Auto anbot, sind längst vorbei. Mittlerweile ist sie ein kleines Versorgungszentrum. Auf dem Land ersetzt sie oft das Wirtshaus und den Lebensmittelladen.
Fast alle großen Wirtshäuser in Bayern hatten früher eine Schwemm. Das war der Teil einer Gastwirtschaft, in der das Gesinde bei einer frischgezapften Maß beieinander stand. Die "Besseren" saßen in der Gaststube.
Für die einen sind sie die einmalige Möglichkeit, in die fränkische Kultur einzutauchen, für die anderen einfach nur eine feuchtfröhliche Gaudi: Bierwanderwege von Gasthof zu Gasthof in Franken. Eine "Tragödie in vier Akten".
Panem et circenses - Brot und Spiele. Wir alle brauchen die Spiele, die gemeinschaftliche Unterhaltung, und Zirkusleute und Schausteller das Brot. Doch für beides schaut es auf absehbare Zeit mau aus...
"Strecke 46" hieß die Trasse, die mit zu den ersten Autobahnprojekten in Deutschland gehörte. Sie sollte von Bad Hersfeld bis nach Würzburg verlaufen, wurde aber nie vollendet. Heute ist sie ein einzigartiges Zeugnis deutscher Verkehrsgeschichte.
Verunsichert durch die Coronakrise verzichten viele Menschen heuer auf den Urlaub am Meer oder in fernen Städten. Das heißt aber nicht, dass sie in ihren eigenen vier Wänden bleiben wollen. "Urlaub dahoam" heißt der neue Trend.
Auf der Zugspitze gibt es heuer doppelten Grund zum Feiern. Vor 90 Jahren, am 8. Juli 1930, startete die Zahnradbahn zu ihrer Jungfernfahrt auf die Zugspitze. Und vor 200 Jahren, im August 1820, haben Bergsteiger offiziell erstmals den Gipfel erreicht.
Seilrutschen, Canyoning-Touren, Baumwipfelpfade: Die "Natur" hat jede Menge zu bieten. Doch braucht es die ganze Action überhaupt? Ist Natur pur langweilig geworden? Über das Spektakel in der fränkischen Natur.
Auch in Tagen wie diesen lässt sich der Sommer genießen. Wir haben für Sie eine Reihe sommerlicher Aktivitäten zusammengetragen, die - trotz allem - ihren Sommer zu einem großen Vergnügen machen können.
Der Baumarkt ist ein Kaleidoskop unserer Gesellschaft, ein Ort für Macher und solche, die es werden wollen. Was macht so einen Baumarkt aus? Und was unterscheidet ihn von den Onlinehändlern, die der Branche immer mehr Umsatz abgraben?
Technologien rund um das Weltall gehören zu unserem Alltag. Wichtig sind da auch Firmen und Forscher aus Bayern. Bayern ist auf dem Weg, einer der weltweit führenden Luft- und Raumfahrtstandorte zu werden.
Nun sind sie wieder offen, die Bühnen Bayerns, zumindest einen Spalt weit. Das Bayerische Staatsschauspiel hat bereits zu spielen begonnen nach strengen Auflagen: Monologe, vor wenigen Zuschauern.
Zusammen mit dem Nürnberger Dichter Fitzgerald Kusz, dem Erlanger Pianisten Klaus Treuheit und anderen Weggefährten macht sich Zeit für Bayern-Autor Horst Konietzny auf den Weg und folgt zu Fuß dem Lockruf der fränkischen Wildnis.
Nürnberg und seine Umgebung sind eher plattes Land. Doch die Nürnberger gehörten vor 150 Jahren mit zu den Ersten, die eine Sektion des Deutschen Alpenvereins gründeten. Heute hat die Sektion fast 12.000 bergbegeisterte Mitglieder.
Es war der 14. Juni 1920, als im Münchner Hofbräuhaus ein Dutzend Bergfreunde die bayerische Bergwacht gründete. Was damals als Blumenpolizei verspottet wurde, ist 100 Jahre später eine professionelle alpine Rettungsorganisation.
Was bedeutet es, von der Erdenschwere gezogen tausend Meter durch den Himmel zu fallen? Was macht die Schwere der Depression mit einem Künstler? Und wie kann man Schweres leichter ertragen? Antworten im Feiertags-Feuilleton.
Bayern wurde nicht erst im 20. Jahrhundert vom Agrarland zum Industrieland. Bereits im Mittelalter machten die Wittelsbacher aus ihrem Land ein Städteland und förderten damit gezielt Handel, Industrie - und nebenbei freiheitliches Denken.
Die Wittelsbacher Städte Bayerns charakterisiert der Kampf der Bürger um ihre bürgerlichen Freiheiten. Fränkische und schwäbische "Freie" Reichsstädte hatten es leichter: Ihr Landesherr, der Kaiser, war weit weg.