Something Old, Something New - podcast episode cover

Something Old, Something New

Jun 16, 20242 hr 4 minSeason 5Ep. 64
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Episode description

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Nach langer Sendepause sind wir zurück! Ganz nach dem Motto „Developer-Gruppentherapie“ schlägt das Themenpendel dieser Sendung mal wieder deutlich auf die persönliche Seite: Sarah berichtet über ihre Namens- und Pronomenänderung, wir sprechen über die Beyond Tellerrand und die Gulaschprogrammiernacht, wie man per E-Perso Führungszeugnisse und Meldebescheinigungen beantragt und Moritz erzählt was er in seinem Sabbatical über sich selbst gelernt hat. Dazu erklären wir noch wie man seinen RSS-Feed stylen kann und wie das Windows 10 Hintergrundbild gebaut wurde.
Unsere persönlichste Sendung!

Begrüßung – [00:00:57]

Retro

Tagesthema: Im Sabbatical gelernt / Sabbatical & Workation – [00:52:57]

GeilTeil

Das Ende – [02:00:52]

Transcript

Wo wir sind, ist vorne, Folge 2 hoch 6 gleich 64. Heute geht's um ein bisschen Altes, ein bisschen Neues und ein bisschen was dazwischen. Herzlich willkommen bei Wo wir sind, ist vorne. Frontend Fakten Frotzelein. Der Late-Night-Frontend-Talkshow rund um Webdesign und Entwicklung. Es reden sich um Head und Kragen, HTML-Fundamentalist Moritz Gießmann und JavaScript-Jongleurin Sarah Groß. Hallo Moritz. Oh Gott, hallo Sarah. Ja, hi. Mensch, schon wieder lange her.

Das letzte Mal saßen wir zusammen in der Badewanne, aber da erzählen wir nachher noch drüber. Stimmt. Ja, wenn es wenigstens war. Mehr so aus Plastik, war keine richtige Wanne leider. Ich muss jetzt gerade mal gucken. Die letzte Podcast-Folge haben wir veröffentlicht am 7.2.2024. Wow. Jetzt ist Juni. Das war eben Anfang Februar. Meine Güte, ist das lang her. Ja, Wahnsinn. Du warst halt lange weg. Viel passiert. Da wirst du auch noch drüber erzählen. Ich war lange weg, genau.

Sogar mehrfach jetzt noch mal. Du warst auch länger weg. Ich war eine Weile krankgeschrieben und da ist eh nicht viel passiert. Also ich hätte gar nicht viel Technisches irgendwie hier liefern können. Also von daher hat das eigentlich ganz gut gepasst. Aber jetzt auch noch mal im Urlaub, wenn ich mich recht erinnere. Ja, genau. Und dann warst du noch mal weg und jetzt haben wir es geschafft. Jetzt haben wir es geschafft. Endlich sind wir zurück.

Jetzt sind endlich die Spendengelder ausreichend zusammengekommen. Und schon wieder verprasst. Und schon wieder verprasst, genau. Für eine neue Folge. Genau. So, Getränk. Ich habe tatsächlich was Besonderes, aber aus dem Urlaub mitgebracht. Und zwar, ich zeige es dir mal. Ich war im schönen Neustadt in Holstein, oben an der Ostsee. und habe mir ein Klüvers Alster-Natur-Trüb gehört. Ah, hübsch. Ja. Ich habe mich gerade gefragt, welche Schriftart das ist. Guck mal, ob du es erkennst.

Ja, nee. Nee, ich glaube nicht. Aber es ist ein sehr hübsches Etikett. Also eher minimalistisch, typografisch, ganz nett gemacht. Genau. Und ja, Alster ist für die Nicht-Norddeutschen ein Radler. Alsterwasser, genau. Kennt man, wenn man schon mal in Hamburg war, kennt man das. Und da war ich anschließend auch tatsächlich, ja. Ah, sehr cool. Ja, also mir Getränk heute. Mach ruhig auf. Aber wir machen erst noch, ihr dürft alle mithören. Dieser geile Öffner. Omas Öffner.

Über den hatten wir es schon mal, gell? Ja. Das ist so ein großer Öffner, mit dem man auch so Gurkengläser und so. Häuser aufmachen kann und so was. Also ein unkaputtbares Ding. Wahrscheinlich ist das das Einzige, was übrig bleibt in 3000 Jahren noch von uns. Ja, ich trinke jetzt ganz langweilig eine Club Mate. Ich mache jetzt noch mal ein bisschen Alkohol-Abstinenz.

Ich war jetzt eine Woche lang in einem All-Inclusive-Hotel und habe mir die Sonne auf den Bauch und andere Körperteile scheinen lassen. Und da ist halt, das ist so ein bisschen verführerisch, da gibt es halt ständig allen möglichen Alkohol. Das war jetzt nicht unbedingt so die höchste Qualität. Aber das ist dann schon so, ah ja, zum Abendessen jetzt mal irgendwie noch so ein Wein und irgendwie vielleicht mittags doch irgendwie schon so einen kleinen Cocktail.

Wenn schon All-Inclusive, dann muss man es auch nutzen. Genau, so ganz getreu dem Harald-Junke-Lebensmotto, keine Termine und leicht einen Sitzen. Das habe ich tatsächlich da ein bisschen zelebriert und dann habe ich mir gedacht, jetzt muss ich erst mal wieder runterfahren. Dass ich für den Podcast und den Stream vielleicht irgendwann auch wieder hochfahren kann. Jetzt mache ich erst mal ein paar Wochen. Ich habe heute zwei Flaschen, dann kann ich heute das anstoßen.

Ich habe noch eine Paulaner Spezi, die einzig wahre. Perfekt. Also dann, zum Wohl. Ja, warte einen Moment. Ah, warte, kann ich jetzt? Ah, warte, ich mache. Ach so, ah, okay. Ihr habt durchs Portal mal wieder angestoßen. Weil wir sitzen ja an zwei unterschiedlichen Orten bei dieser Aufnahme, auch wenn man das, glaube ich, gar nicht hört. Nee. Also das war ja, aber das erzählen wir gleich, wenn wir nochmal drüber sprechen, über unseren Hot-Up-Stream.

Ja. Dass wir da nicht entfernt saßen. Aber zuerst kommt die... Und wieder grammatikalisch verkackt. Ja, so muss es sein. Ein bisschen was Altes wieder. Wie immer. Und ja, aber jetzt auch noch was Neues. Und zwar habt ihr euch vielleicht, also nicht alle, aber einige gewundert im Intro. Da hieß es plötzlich Sarah groß. Und ja, ich habe nicht meine Schwester jetzt plötzlich zu Moritz geschickt und gesagt, mach du mal den Podcast, sondern... Was, bin ich? Nein, nein, nein.

Das sieht vielleicht so aus, wir sehen uns ja ähnlich, aber es bin immer noch ich. Also es hat sich an der Konstellation nichts verändert, es hat sich nur mein Name geändert, meine Pronomen geändert, aber ansonsten ist alles gleich. Und eigentlich wollte ich da gar nicht groß drüber sprechen, weil ich da keine große Sache draus machen wollte.

Aber wir haben dann festgestellt, als wir das im Stream einfach so sang und klanglos gemacht haben, da kamen dann hinterher doch Fragen auf oder Fragezeichen auf den Gesichtern. Und ich bin auch bei der PT-Conf dann angesprochen worden und so. Und deswegen dachten wir uns, müssen wir das vielleicht doch kurz erläutern.

Also ganz wichtig ist mir halt und das war eben eine der Rückfragen, dass das nicht irgendwie Spaß ist, also dass wir uns nicht irgendwie drüber lustig machen um das Thema Transmenschen oder dass ich irgendwie eine Wette verloren habe oder so, sondern das ist völliger Ernst und ja, ist einfach so. Ist jetzt so. Gewöhnt euch dran.

Genau, ich gebe mir schon ganz viel Mühe, mich dran zu gewöhnen und ich sage auch ganz ehrlich, ich kann nicht versprechen, dass mir vielleicht ab und zu nochmal ein falsches Pronomen oder ein falscher Name ist. Falscher Name rausrutscht und ich glaube, das ist vielleicht auch ermutigend für oder ich möchte euch ermutigen da draußen, wenn ihr mal jemanden kennt, der seinen Namen und seine Pronomen ändert, gebt euch Mühe.

Ich glaube, es wird euch nicht übel genommen, wenn ihr es zumindest versucht und euch Mühe gebt. Also gerade wenn es halt noch neu ist und was wichtig ist, auch kein großes Ding draus machen, wenn man sich jetzt mal versprochen hat, einfach korrigieren und weiter im Text. Also gar nicht irgendwie als große Aufmerksamkeit drauf legen. Einfach, wenn man sagt, er, sie, dann braucht man sich auch nicht groß entschuldigen und sonst irgendwas drum machen, sondern einfach weitermachen. Genau, gut.

Ja genau, im Stream kam das ein bisschen zu kurz, du hast es ja gerade schon angesprochen, da wurden wir hinterher Sachen gefragt und jetzt haben wir das geklärt und dann können wir eigentlich schon direkt zum nächsten Punkt gehen, der ein bisschen technisch dann tatsächlich ist. Vielleicht nochmal kurz vorab, heute ist insgesamt eine wenig frontendlastige Sendung geplant, zumindest laut unseren Sendungsnotizen jetzt.

Diejenigen, die jetzt nur auf Hardcore, ich glaube, wir haben keine HörerInnen, die nur auf Hardcore-Technik stehen die ganze Zeit oder nur das hören wollen. Also falls das bei dir jetzt gerade so ist und du jetzt gerade uns zuhörst, dann kannst du ja mal über die Kapitelmarken gucken, ob was Spannendes dabei ist. Wir sprechen über Technik, aber wir sprechen wenig über Frontend.

Also es ist mehr Meta und es ist halt einfach, es ist viel liegen geblieben so in der Zeit, wo wir halt beide abwesend waren und ja, da ist das einfach so ein bisschen ausgiebigere Retro jetzt und du wirst halt auch über deine Zeit so ein bisschen berichten. Genau.

Und dann in den nächsten Folgen, und wir haben auch vor, das dann wieder ein bisschen auszuweiten und häufiger zu machen, da geht es dann auch wieder weiter mit unseren HTML-Tags oder mal zwischendrin auch mit was anderem, was uns so einfällt. Genau. Vielleicht zeige ich das jetzt gleich noch jetzt an der Stelle, das Thema heute wird tatsächlich so ein bisschen sein, was ich in meinem Sabbatical gelernt habe, so über mich und über die Welt. Genau, aber das machen wir dann später.

So, aber mein Retro-Punkt jetzt ist was Technisches, aber was so mit der echten Welt so ein bisschen zu tun hat. Und zwar hatte ich so ein bisschen Behördenkram zu tun und ich als, wie soll ich sagen, Mensch, der gerne in Monitore guckt und gerne in Maus klickt, habe natürlich versucht, das alles irgendwie online mal zu machen. Einfach nur mal auch, um zu gucken, ob es überhaupt denn geht. Kann ich denn bestimmte Behörden Sachen machen, ohne vom Schreibtisch aufstehen zu müssen?

Das ist so die Herausforderung gewesen. Ganz konkret habe ich ein Führungszeugnis gebraucht, eine Meldebescheinigung und eine Geburtsurkunde. Und jetzt könnt ihr euch ja mal fragen, habt ihr sowas schon mal online irgendwie bestellt bei euch oder habt ihr das schon mal versucht online zu bekommen? Ich habe unterschiedliche Erfahrungen gemacht mit den Sachen. Also zum Beispiel Führungszeugnis kann man online einfach beantragen und zwar deutschlandweit auf dem gleichen Portal.

Das Ding heißt, ich habe es hier, ich mache es gerade nochmal schnell auf. Das ist beim Bundesamt für Justiz. Die Seite sieht so ein bisschen aus, als wäre sie so von 2004, so von meinem Gefühl her. Aber es hat, es war ein bisschen buggy und ein bisschen nervig, aber es hat funktioniert. Mit dem E-Perso konnte ich mich da tatsächlich authentifizieren. Das ist was, was jetzt tatsächlich überall eingebaut wird.

Und das kann ich eigentlich, ich kann jetzt keine Aussage darüber treffen, wie sicher das Ding ist. Ich habe in letzter Zeit immer wieder versucht zu sagen, ich möchte jetzt Early Adopter sein bei so Sachen. Ich will es einfach mal ausprobieren. Ich klicke alle Häkchen an, egal, Feuer. Ich will es einfach ausprobieren. Und hast du dann ein Lesegerät für den PC oder für den Mac dann? Pass auf. Oder über das Handy mit der App? Das kann ich genau erklären, wie das funktioniert.

Also ich habe jetzt hier die Kombination iPhone, Mac und dann halt der Browser, der auf dem Mac ist, auf dem ich das machen möchte. Dafür brauche ich mein iPhone, da die App, die Ausweis-App drauf. Ich brauche auf meinem Mac die Ausweis-App. Ich brauche, ich glaube, diese Funktion muss auch beim Ausweis freigeschaltet sein. Und man braucht dann noch so eine Pin, dass man quasi den Ausweis entsperren kann, sozusagen, dass die Daten da freigegeben sind.

Und dann funktioniert das so, dass das iPhone das Lesegerät ist, ich da den Ausweis dran halte. Das ist nämlich auch, soweit ich weiß, einfach nur ein NFC-Chip da drauf. Und dann kann ich mit der Pin das entsperren, sodass die Daten gelesen werden können. Und das iPhone kommuniziert dann, die beiden Apps auf den beiden Geräten kommunizieren dann miteinander, sodass auf dem Mac die App mit der iPhone-App redet und die Daten rüber gereicht werden. Das funktioniert tatsächlich ganz gut.

Ich weiß gar nicht genau, wenn ich es jetzt direkt auf dem Mac machen wollte, bräuchte ich wahrscheinlich ein extra Lesegerät, weil das MacBook hat jetzt, soweit ich weiß, kein NFC-Lesegerät irgendwo dran. Dann würde es direkt gehen, wenn man das hätte. Habe ich aber nicht ausprobiert. Also das funktioniert aber tatsächlich ganz gut so.

Also das finde ich, also ja, ist alles ein bisschen, ich habe so das Gefühl, die Prozesse könnten so ein bisschen weniger holprig sein und ein bisschen schneller. Aber ich glaube, das ist in dem Fall auch einfach der Security geschuldet. Und da kommen dann zum Beispiel so ganz interessante Security-Sachen zum Einsatz, wie wenn man die Pin eingibt in der App, dann ist das das Zahlenfeld, auf dem man das macht, auf dem Touchscreen, jedes Mal sind die Zahlen anders angeordnet.

Okay. Wahrscheinlich, damit man nicht anhand eines Musters irgendwie nachvollziehen kann, was für eine Pin ich habe. Also kann es sein, dass es noch andere drücken hat. Theoretisch ein Abdrücken oder so könntest du es dann festmachen.

Oder aber vielleicht auch da anhand, wenn ich es jetzt schaffe, irgendwie eine Malware auf das Gerät zu bringen, sodass ich die Touch, dass ich Touch irgendwie abfangen kann, wo auf dem Display getoucht wurde, dann könnte ich ja eventuell auch daraus Rückschlüsse auf die Pin ziehen. Aber wenn die immer neu gemischt werden, dann eben nicht. Könnte ich mir vorstellen, dass das, das fühlt sich sehr merkwürdig an, auf so einem Ziffernblock rumzutippen, der jedes Mal anders angeordnet ist.

Aber naja, genau, also Führungszeugnis, wie gesagt, mit E-Perso anmelden, war so ein bisschen buggy, aber hat am Ende funktioniert. Dann wollte ich, wie gesagt, noch eine Meldebescheinigung haben, zwar eine erweiterte Meldebescheinigung. Das ist dann so Bestätigung, dass ich da wohne, wo ich wohne und dann, glaube ich, sind da noch so ein paar andere Metadaten mit drin, weiß ich jetzt gar nicht mehr so genau auswendig.

Und für Baden-Württemberg geht das unter service-bw.de, den Link packen wir auch in die Shownotes, vielleicht sind ja auch Leute aus Baden-Württemberg, das geht, glaube ich, immer nur länderweit. Das geht wahrscheinlich im Baden-Württemberger-Portal jetzt nicht für Hessen oder so, keine Ahnung. Und da muss man sich erstmal einen Account machen, da bin ich ja immer Riesenfreund von Accounts. Okay, gut, habe ich gesagt, mache ich mir einen Account.

Und man weiß ja nie genau, wie dann der Prozess aussieht. Es kann ja am Ende sein, dass sie dann sagen, ja, jetzt hast du das hier beantragt, jetzt musst du aber noch einen Fax schicken und hier irgendwo auch die Behörden nochmal gerne mit Blut unterschreiben. Es kann sein, dass sowas online beginnt, aber total analog endet.

In diesem Fall aber war das so, ich saß da abends vorm Rechner irgendwie so im Monitorschein und dachte immer so, jetzt muss ich hier, das ist jetzt echt kompliziert, wieder Ausweis-App, ob das jetzt irgendwie geht. Und dann waren das irgendwie, nachdem ich das mit der Ausweis-App hingekriegt habe, und die hatten übrigens noch einen interessanten Bug drin, den ich denen gemeldet habe und der wurde dann sofort geschlossen mit, geh weg, ist kein Bug.

Es war tatsächlich, der Ad-Blocker hat den Request geblockt, der dann zur Ausweis-App gehen soll. Das war interessant, das war nämlich aber nur auf der Seite, das war funky. Also falls mal die Ausweis-App mit eurem Browser nicht geht, schaltet mal einen Ad-Blocker aus, nur so als Tipp. Genau, und dann waren es aber zwei Klicks und dann hatte ich sofort einen PDF-Download mit meiner Meldebescheinigung.

Es war nichts mehr mit Brief oder irgendwas anderes, ich hatte das Ding dann einfach, also das war so, Portal funktioniert so, du authentifizierst dich als du bist du mit deinem Ausweis, reicht aus, hier bitteschön, hast das Dokument, kannst damit machen, was du willst. Das hat wirklich fantastisch funktioniert, das hätte ich nicht gedacht.

Das hat mich wirklich, also Account, gut, weiß ich jetzt nicht, wenn ich mich eh mit der Ausweis-App authentifiziere, dann brauche ich theoretisch in meinem Kopf auch keinen Account. Weil den habe ich ja dann quasi schon, also wüsste ich, weiß ich nicht, wieso, ist wahrscheinlich, keine Ahnung, kann mir jemand anderes, könnt ihr mir gerne erklären, warum man da trotzdem noch einen Account braucht, weil ich bin der Meinung, das könnte einfach der Account schon sein. Ja, richtig.

Also als du angefangen hast zu erzählen, hätte ich nicht damit gerechnet, dass du tatsächlich die Dokumente direkt online auch kriegst. Also ich hätte Deutschland so eingeschätzt, du kannst es dann beantragen darüber und damit ist dann die Identifizierung und so dann erledigt, aber du musst dann noch irgendwo hin abholen. Oder du kriegst es per Post zugeschickt oder so, aber das ist ja echt cool.

Das mit der Führungszeugnis übrigens weiß ich noch nicht, ob das geklappt hat, weil ich da von der Stelle, die das braucht, gebeten wurde, dass ich es direkt dahin schicken lasse, weil das ist eine Funktion und das ging da auch. Man konnte sagen, ja, schick das bitte direkt dahin zu Händen, blablabla, diese Behörde. Damit du nicht, damit es nicht irgendwie manipuliert werden kann.

Wahrscheinlich, ich weiß nicht genau, ich habe dann gesagt, okay, mache ich so, da kann ich noch nicht sagen, ob es funktioniert hat, da kann ich nur sagen, dass der Online-Prozess scheinbar erfolgreich abgeschlossen wurde. Ob das am Ende angekommen ist, weiß ich nicht. Und mit was für einer Brieftaube das geschickt wurde, weiß ich auch nicht. Aber hier direkt, also Meldebescheinigungen in Baden-Württemberg, echt, wenn man den Account hat, dann problemlos.

Natürlich muss man dazu sagen, ich hatte schon einige Voraussetzungen erfüllt. Also ich habe halt schon mein komplett, diese ganze E-Perso-Geschichte hatte ich alles schon eingerichtet. Hätte ich das erst dafür machen müssen, das wäre, also das einmal einzurichten, das ist schon ein Akt, wenn man den E-Perso noch nie verwendet hat, dann braucht man noch diese PIN, die kriegt man dann, glaube ich, per Post zugeschickt oder irgendwie so war das. Das ist dann schon wieder so ein sehr analoges Ding. Aber wenn das mal läuft, dann gibt es offenbar Orte, wo das dann auch ganz gut funktioniert.

Ich habe das auch mal eingerichtet vor einer Weile, aber jetzt, wo du PIN gerade sagst, boah, ich weiß nicht, ob ich die noch irgendwo habe. Ich weiß nicht, kann man die dann selber, kann man die ändern irgendwie? Ich, ähm, ja, man kann sie ändern. Das weiß ich, weil ich sie gerade im Kopf habe. Okay, dann, puh, wahrscheinlich habe ich es auf irgendwas geändert und weiß es nicht mehr. Ich empfehle für sowas tatsächlich immer Passwortmanager. Ich mache es, ich mache auch nicht.

Ich habe gerade geguckt in meinem, ob ich es da drin habe. Genau, ich mache auch nicht, mittlerweile nicht online Sachen in meinen Passwortmanager rein, weil ich dann denke, da muss ich nur einmal kurz nachdenken, wo habe ich das jetzt? Und dann weiß ich, ah, da muss ich nachgucken. Übrigens, äh, ganz kurzer Einwurf an der Stelle, ähm, der Apple Passwortmanager ist dann, ähm, auch irgendwann ab demnächst, äh, oder im Sommer oder Herbst, äh, auch für Windows und als eigene App verfügbar.

Ähm, da hat immer immer noch, äh, ein Feature fehlt mir immer noch, aber, äh, das ist vielleicht ein anderes Thema mal. Das war jetzt gerade, äh, WWDC, äh, Keynote, da wurden viele neue Apple-Software-Sachen vorgestellt. Ähm, ja, genau. Und dann hatte ich noch die Geburtsurkunde. Ähm, aber wie so Geburtsurkunden und solche Sachen so an sich haben, die sind eigentlich immer per Definition Papier.

Weil da kommt noch, das ist dann so beglaubigte Auszüge und so, da kommt da noch so ein Stempel drauf und jemand unterschreibt mit Blut, Dass das wirklich das Echte ist, äh, die Person hat an dem Tag bestätigt, das ist jetzt wirklich gerade der aktuelle Stand und bla. Ähm, das geht, glaube ich, nicht digital, solange man nicht ein, irgendeine Art von, von Signierung hat, die offiziell dann irgendwie funktioniert und quasi unkaputtbar, äh, kryptomäßig ist, glaube ich ansonsten.

Weil das sind, das sind so sensible Sachen, ähm, das, das muss irgendwie, ja, die, die haben es tatsächlich ganz schlau gemacht, das fand ich ganz interessant, ähm, der, der Geburtenregisterauszug, ähm, nee, oder Geburtsurkunde war, glaube ich, ein, ein Dokument, Geburtenregisterauszug, es können auch mehrere Seiten sein, und die haben, ähm, das, eine Ecke davon umgeschlagen, von diesen mehreren Papierseiten und haben über die Ecke einen Stempel gemacht.

Ach. So, dass man genau weiß, wie viele Seiten das sind und das auch noch so extra so genietet, ja, das ist wirklich so sehr, sehr analoge, ähm, Sicherheitsmechanismen werden da angewendet. Ja, fand ich irgendwie, ich, ich will nicht sagen, das ist unknackbar, aber das, ähm, ist schon ein bisschen komplizierter, als wenn man einfach ein Stück Papier in die Hand kriegt, wenn man da jetzt was, äh, dran, dran faken will.

Also, fand ich, äh, fand ich ganz interessant. Genau, also Geburtsurkunde kam dann, konnte ich aber auch online, äh, beantragen, bei, bei der, bei meiner, äh, Geburtsstadt, ähm, und kam dann per Post, und das war auch ziemlich, äh, ziemlich reibungslos, sehr schnell. Also, das ist ja immerhin schon mal was, ne, also, dass man nicht da extra zu jedem Amt laufen muss. Also, ich hab mich da dann auch ...

Also, gerade bei so was wie Geburtsurkunde, wo du ja dann zu dem Standesamt musst, wo du, wo die liegt, ne, also ... Und ich hab mich da dann auch bedankt, dass das so schnell und so reibungslos ging, und dann kam da, kam so, äh, der Kommentar zurück, ja, sehen Sie, Behörden sind halt nicht immer langsam, so wie es immer heißt.

Und da dachte ich mir so, oh Gott, das, äh, diese, diese, diese Person muss ja echt, äh, immer, immer abkriegen, so von wegen, die Behörden sind so blöd, ähm, wenn, also, wenn, wenn, wenn dann so eine Antwort zurückkommt, weil ich hab nie irgendwas, ich hab nie irgendwas Negatives zu denen gesagt, ähm, ich hab mich nur bedankt, und dann kam dieser schnippische Kommentar dazu.

Ja, das muss man halt leider auch sagen, dieser Ruf kommt halt nicht von ungefähr, ne, also, und ich hab, also, ich kenne Leute nicht, nicht direkt, aber so im erweiterten Bekanntenkreis, die selber halt auf Ämtern arbeiten, und, ja, wie gesagt, der Ruf kommt nicht von ungefähr, ne, also, aber natürlich ist es wie immer, es sind nicht alle so, ja. Aber, klar, es kriegen halt trotzdem alle ab. So ist es. Ja, das waren die Behördensachen, und, äh, genau, wie das online gehen kann im Jahr 2024.

Cool, das ist doch schön zu sehen, dass es doch ein bisschen vorangeht mit der Digitalisierung. Wenn wir jetzt noch ein, ein, ein, ein Designsystem hätten für Deutschland, das wäre was. Großbritannien hat sowas mittlerweile, ja, und, ähm, die versuchen, das zu forcieren, dass das für alles verwendet wird, was irgendwie so von, von Behörden kommt, und das ist eine sehr gute Idee. Ja, naja, klar, ist schon, hat schon was, wenn das alles so aus einem Guss ist.

Auf jeden Fall. Okay, dann, äh, berichte ich kurz von der Beyond Tellerrand, auf der ich war, ist jetzt auch schon wieder ein Monat her, ziemlich genau ein Monat, 13.05. Ähm, und, äh, ich hab das im, im Stream schon relativ breit getreten und bin da wirklich auf alle Vorträge eingegangen, äh, das erspare ich euch jetzt hier an der Stelle, aber, ähm, einfach so kurz so ein bisschen die Eindrücke, äh, berichten.

Also, ich war dieses Jahr alleine dort, ähm, weil Moritz nach dem Urlaub, äh, so spontan dann, und ich wusste, wann ist er genau wieder da und ist dann halt diesmal nicht hin. Deswegen gab es jetzt auch kein offizielles, äh, HörerInnen-Treffen, aber ich hab trotzdem den und die einige, äh, ein oder andere getroffen und auch neue Leute, die man so von Mastodon kennt, die dann ankamen, so, oh, hi, ich stell mich mal kurz vor und so. Und das war wieder sehr, sehr schön.

Also, ich, äh, ich hab schon gesagt, selbst wenn ich mal irgendwann den Beruf wechseln sollte, ich glaub, auf die Beyond Tellerern werd ich weiterhin gehen, weil es einfach so, das Interesse an, an den ganzen Themen ist ja trotzdem da und wird weiterhin da sein.

Und einfach diese Atmosphäre und die Leute, die man da trifft und wieder sieht und, äh, diese Offenheit und dieses In-Kontakt-Kommen, was mir sonst eigentlich gar nicht liegt, was aber da halt einfach, wo die ganze Konferenz drauf angelegt ist, ähm, das genieße ich einfach total. Dass du mit den, äh, dass du mit den, mit den Speakern auch, äh, so, so, so, zusammenkommst, die da halt einfach mitten unter dir sitzen und nicht, äh, nicht irgendwie in so einem VIP-Bereich.

Zweimal ist es mir passiert, dass ich mit jemandem gesprochen hab und dann so, ah, okay, der macht den, äh, der macht ja einen Talk. So draußen getroffen, also einer hat sich, da wusste ich's dann, der hat sich, ähm, noch neben mich gesetzt, ähm, als, als grad noch so Pause war und, und sich vorbereitet für den, für den nächsten Talk. Und, ähm, aber das war für mich halt, das war so ein ganz bekannter Name im Kunstbereich und ist auch irgendwie an, in Amerika an der Kunsthochschule da Dozent.

Ähm, und da waren sicherlich dann einige, die so ein bisschen so ein Fanboy-Fangirl-Moment hatten und für mich war halt einfach nur so, ah ja, okay, der macht jetzt einen Talk, mal gucken.

Und dann hab ich mich mit ihm da ganz nett unterhalten und dann stand ich einmal draußen und hab dann mit jemandem so, und hab dann gesprochen und ganz unbedarft gefragt, so, ja, und, ähm, also er hat gemeint, er war in, in Berlin schon auf der Beyond Tellerrand und hab ich gemeint, ja, was, was, was machst du denn so?

Und, äh, ja, er hält Vorträge auf Konferenzen, ah ja, okay, und, äh, und war dann eben auch in Berlin und hab ich gesagt, ja, jetzt bist du einfach so als, als, ähm, Zuschauer nochmal hier. Ja, nee, nee, nee, ich halte heute den Abschluss-Talk.

Oh, okay, aber das ist halt so das Coole, also das war auch gar nicht irgendwie dann, äh, beleidigt oder so, weil, weil ich nicht gekannt hab oder so, sondern einfach so, ja, war wirklich ganz, ganz nett und wie gesagt, ganz viele nette Gespräche gehabt, auch mit, mit, äh, Leuten von euch, liebe ZuhörerInnen, ähm, und das war einfach wirklich, wirklich wieder schön.

So schön, dass ich dann sogar jetzt auf dem Rückweg vom Urlaub aus Hamburg dann einen Abstecher über Düsseldorf gemacht hab, um meiner Familie Düsseldorf mal zu zeigen, ähm, weil wir eigentlich den Plan hatten, dass wir vielleicht mal zusammen am Wochenende vor der Beyond Tellerrand hinfahren, ähm, und dann meine Familie wieder heimfährt und ich dann bei der Beyond Tellerrand bleib.

Und da das nicht geklappt hat dieses Jahr aus planungstechnischen Gründen, haben wir dann gesagt, hey, dann zeig ich euch jetzt Düsseldorf. Und es war zufällig an dem Tag auch verkaufsoffener Sonntag und dann konnte ich sogar, ne, den, den einen Laden, wo wir auch zusammen im Shep drin waren, äh, konnte ich, konnte ich dann zeigen und, ähm, ähm, ähm, äh, und natürlich den Lego-Store. Ich wollte, ich wollte gerade sagen, ich glaube, ich weiß welcher.

Ja, so ein Manufaktum heißt ja, das ist so ein, es ist sehr teuer und man kann sich da drin eigentlich nichts leisten, wenn man nicht zu den Reichen gehört, also es ist schon, ähm, nein, könnte man schon, aber es ist halt schon, schon eher teuer, aber dafür halt wirklich so, also es gibt ein Monopoly zum Beispiel und da ist halt dann dieser Aufsteller für die Steinchen, ist halt nicht aus Plastik, sondern der ist halt aus Holz, ja, es ist halt wirklich alles so, es ist schon, es ist wertig verarbeitet.

Und es gibt halt dann Kinderspielzeug, das halt alles irgendwie so aus Holz ist und es gibt, ähm, es gibt einen Bereich, da gibt's, es gibt sogar Lebensmittel in der Theke, es gibt, ähm, Töpfe, Pfannen, was weiß ich was, es gibt so, so Sandwich-Toaster, aber nicht so, wie man die so kennt für den Haushaltsgebrauch, sondern eher so, wie man sie jetzt in einem, in einem coolen, stylischen Café treffen würde, weißt du, wo so Paninis toasten kannst und sowas, so Zeug kannst du halt kaufen, das sieht halt einfach richtig cool aus, alles.

Ja. Wenn, wenn, wenn, wenn jemand sagt, das ist zwar ein bisschen teurer, dann denke ich immer, aber dafür ist man unter sich. Ja, aber dafür ist man unter sich. Genau, genau.

Ja. Und ja, wie gesagt, also war eine tolle Erfahrung und ich werde, äh, mit sehr großer Wahrscheinlichkeit nächstes Jahr auch dort sein, egal was, was beruflich passiert und, ähm, kann's wirklich nur empfehlen, kommt mal zur Beyond Tellerrand und wenn man früh bucht, äh, mit dem Early Bird Ticket, dann ist es auch wirklich nicht, nicht teuer und, ähm, und es ist einfach so eine, so eine schöne, offene Atmosphäre.

Also, ne, ich war jetzt auch das erste Mal als, als Sarah dort und das war einfach so irgendwie, da hat keiner irgendwie, also, wie gesagt, es gab, als wir dann zusammensaßen, so ein paar Fragen von Leuten, die ich aber auch schon so kenne, zumindest vom Sehen her, aber so, da hat keiner einen blöd irgendwie angeguckt oder irgendwie anders behandelt und das war einfach richtig nett.

Abends dann auch wieder zusammensitzen an der Hotelbar und, ja, einfach ein, ein rundum schönes und belebendes Erlebnis. Der Marc sollte mal anfangen, uns irgendwie, äh, Sponsoring zu bezahlen. Ja, vielleicht können wir ja official Partner werden und müssen aber nix, äh, nix zahlen, sondern wir sagen, wir loben einfach nur immer die, die Konferenz, wie toll die ist, weil sie ist es einfach.

Also, Marc, falls du das hörst oder, ne, falls ihr das hört und die Björn Tellerrand kennt und dann schreibt doch mal dem Marc, ähm, mit dieser tollen Idee, weil, und sagt, ey, die, die, die loben euch immer so, äh, dich immer so, immer so über den Klee und die Konferenz, ähm, macht, macht doch mal, das ist, das ist, das ist eine gute Idee.

Aber, ich meine, das ist doch auch eine Auszeichnung, wenn jemand, ohne dass er davon was hat, äh, was, was so bewirbt, ne, also, ähm, und bei mir ist es, das kommt einfach wirklich, ja, und das kommt aber einfach wirklich von Herzen, also, ich bin, bin jedes Mal, ich meine, das war jetzt das zweite Mal für mich, aber ich bin da wirklich begeistert und wie gesagt, das kommt von jemandem, der eigentlich nicht so auf Konferenzen geht und dieses ganze Kontakten und, und Social Networking und so gar nicht so mag und gar nicht so extrovertiert ist, aber, ähm, und jetzt war ich auch komplett alleine dort und trotzdem,

war es einfach eine schöne Erfahrung. Ja, und, äh, vielleicht, vielleicht finden wir auch raus, was uns, ich hab gerade echt überlegt, so, Sponsoring, was, was wird das wohl kosten?

Also, was ich nicht machen möchte, ist, ähm, die Pausengetränke übernehmen, weil das war nämlich tatsächlich dieses, äh, ja, hat ein Sponsor das komplett übernommen, also, nicht nur abends, dann, äh, so eine Stunde lang, so die alkoholischen Getränke und so, sondern den ganzen Tag über, ähm, Softdrinks und so, und das war mal wieder sehr warm, ähm, also, das hat,

man sich mit Sicherheit einiges kosten lassen und es gab Eis am ersten Tag, es gab einen Eisstand und da konnte man einfach hingehen und sich kostenlos Eis holen, das war auch sehr cool. Sehr cool! Cool, tatsächlich. Äh, äh, ja, über, ähm, einzelne Vorträge haben wir, glaube ich, im Stream schon gesprochen.

Genau, die hab ich da breit gedreht und ich war, ich glaub, das ist auch gar nicht so interessant, weil die Leute, die dabei waren, die, für die ist es dann eh nur langweilig und die anderen, die können sich da gar nichts so, wenn man das so beschreibt, so drunter vorstellen.

Ähm, es gibt inzwischen schon einige Talks auf YouTube, ich glaub, noch nicht alle, weil auch nicht alle, äh, aktuell veröffentlicht werden dürfen, weil die halt noch irgendwo gehalten werden, ähm, und wir verlinken auch auf jeden Fall, ähm, den Beyond Tellerrand YouTube-Channel in den Shownotes und dann kann man da nachschauen und, also, ich glaube, bis nächstes Jahr, ich glaube, der, von, von vorigem Jahr, der letzte Talk ist so irgendwie zwei Wochen vor der, diesjährigen Beyond Tellerrand live gegangen.

Also, es dauert manchmal, aber es wird eigentlich alles live genommen. Das sind aber eigentlich, das sind aber eigentlich immer nur die Vorträge, ähm, die eine Freigabe erst später kriegen, weil der Vortrag woanders noch gehalten wird oder so, weil, ich guck jetzt gerade, ähm, es sind von der Beyond Tellerrand, von der letzten, die jetzt noch gar nicht lang her ist, eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs, sieben, acht, neun, zehn Talks online.

Ähm, das müssten, glaube ich, bis auf zwei alle sein. Und so arg viel mehr, ich wollte grad sagen, so arg viel mehr waren es ja gar nicht. Ich glaube, es sind, die waren jeden Tag sechs, wenn ich mich jetzt noch konkret, äh, ja. Genau, dann fehlen, dann fehlen nur zwei. Also, das ist schon verdammt schnell gegangen. Da steht jetzt auch überall hier vor zwei Wochen und, äh, vor sieben Tagen, vor acht Tagen, also, es geht echt schnell mit der Veröffentlichung da.

Also, da könnt ihr durchaus mal reinschauen, YouTube-Kanal kommt, kommt in die Shownotes. Ähm, ich hab auch schon den ein oder anderen Talk davon, äh, geschaut, teilweise überflogen. Es ist wieder schönes Zeug dabei. Ja, auf jeden Fall. Also, auf jeden Fall mal reinschauen. Es war auch wieder für mich irgendwie sehr passend.

Ich meine, das ist natürlich Zufall und eine individuelle Sache, aber ich hab so den Eindruck, die Beyond Tellerrand hat für mich immer so genau den, genau das, was ich gerade so brauche, ja. Also, letztes Jahr war, war, war halt viel Krise mit, äh, Überarbeitung und nicht mehr glücklich im Job und so. Und dann war viel Thema, ähm, auch Psyche, äh, Gesundheit, ähm, so Developer-Fatigue und so, ne. Das war, hat, hat so genau mich, mich gepackt.

Und dieses Jahr war der Einstiegstalk, da ging's drum, ähm, ähm, say something, ähm, also, dass man, äh, es ging um, um, um, queere, also erstmal um, um, um weibliche Repräsentationen, ähm, wo auch der Markt dann beigepflichtet hat. Das ist als, ähm, als Organisatorin immer schwierig, dann Gleichgewicht zu schaffen, ja, weil es tatsächlich halt mehr Männer gibt, die gleich sagen, oh ja, super, find ich gut. Und wenn man Frauen fragt, ist dann oft eher so, mh, naja, weiß nicht, nee.

Und, ähm, wo dann halt die Speakerin meinte so, ihr ging das so, sie hat sich nicht repräsentiert gesehen als Frau, aber auch als queere Frau. Und, ähm, hat dann irgendwann erkannt, sie muss da selber was tun, weil sonst ändert sich das nichts nicht. Und hat dann halt angefangen, Konferenzen anzuschreiben und proaktiv zu sagen, hey, ich glaub, ich hab was Gutes beizutragen, ähm, wie wär's denn, ja.

Und, ähm, sich einfach zu trauen und sich, und nicht das eigene Licht unter den Scheffel zu stellen. Und das hat mich irgendwie halt, ja, auch wieder, wieder abgeholt. Ja. Ja. Also, Vortrag halten. Genau. Und ein signiertes Buch hab ich mir auch gleich noch geholt. Nee, du. Du sollst Vorträge halten. Ach, ich soll Vorträge halten. Ja, selbstverständlich. Ja, mal gucken. Das ist jetzt der nächste Schritt. Ja, mal gucken. Was? Nein, ich, nein. Genau.

Ja, sehen wir mal, was die Zukunft bringt. Sehen wir mal, was die Zukunft bringt. Also, in einem Jahr müssen wir dann nochmal resümieren und dann gucken, was draus geworden ist. Ja, schauen wir mal, was wird. Und jetzt musst du sagen, was wird. Ich weiß, ich glaub, ich kenn das Zitat nicht. Egal. Ich kenn das Zitat, glaub ich, nicht. Egal. Das ist, ja. Egal. Ja, egal. Brauchen wir nicht jetzt. So, immer noch retro.

Oh Gott, oh Gott, oh Gott. Ja, das geht noch so ein bisschen weiter. Nee, den haken wir noch nicht ab. Nur ganz kurz da nochmal hingewiesen. Wir hatten aber einen Stream, den wir gemacht haben vor ein paar Wochen, zwei Wochen. Drei Wochen, ja. Da haben wir tatsächlich uns in eine Kinderpool gesetzt und einen Hot Hub Stream gemacht. Und vielleicht muss man, vielleicht muss man kurz erklären, was ein Hot Hub Stream ist.

Ein Hot Hub Stream auf Twitch, das ist eine eigene Kategorie mittlerweile, sind meistens, ich will jetzt nicht, ich will jetzt niemanden diskriminieren, sind meistens eher luftig angezogene Damen. Ich habe, glaube ich, noch keinen Herrn gesehen oder jemand, der nicht besonders Wert darauf legt, dass die sekundären Geschlechtsorgane, die man den Frauen zuordnet, besonders in die Kamera gehalten werden. Also jemand, der Wert auf was anderes legt in dieser Kategorie. Meistens war es genauso.

Genau, und die zeichnet sich oft dadurch aus, dass nicht so viel Inhalt ist und viel Haut, sage ich mal so. Obwohl manche von den Hot Hub Streamerinnen haben auch durchaus dann schon andere Streamer-Karrieren dann irgendwann eingeschlagen. Ja, genau. Und das ist dann, findet halt oft tatsächlich in so, also nicht ausschließlich, aber oft auch statt halt eben in so kleinen, also entweder im echten Hot Hub. Das habe ich, glaube ich, so gut wie noch nie gesehen.

Natürlich habe ich dann nur recherchiert, das ist klar, also ich gucke sowas privat natürlich nicht. Nur für euch. Ich habe nur für euch recherchiert. Eher dann so in, tatsächlich, wie wir das auch gemacht haben, in so einem Kinderpool. Und ich habe damals dann immer gedacht, Mensch, wie kalt muss denn das Wasser da irgendwie werden, wenn da nicht regelmäßig heißes Wasser nachgefüllt wird.

Und wie wir dann gelernt haben, wenn da einmal heißes Wasser drin ist und da eine gewisse Menge drin ist, dann hält es auch eine ganze Weile warm. Das war echt erstaunlich. Also kalt ist uns definitiv nicht geworden. Ich glaube, einmal haben wir warmes Wasser nachgegossen, aber das war's. So, was haben wir da gemacht? Wir haben ein bisschen über Technik geredet und viel albernes Gequatsche, würde ich jetzt mal zusammenfassen.

Und haben die Leute Badebomben auswählen lassen, die wir dann reinwerfen und lustige Getränke getrunken aus Japan und diverse, diverser Quatsch. Kann man vielleicht sogar auf Twitch noch nachschauen, ich weiß es gar nicht genau. Das ist wahrscheinlich jetzt schon 30 Tage her, oder? Ich bin mir gar nicht ganz sicher, wie lange das da online steht. Egal. Ihr werdet das rausfinden, ob es noch da ist. Genau. So, das vielleicht dazu, oder hast du dazu noch was? Äh, nee. Nee, gut.

Dann kommt noch ein kleiner Retropunkt, weil es war nicht nur Beyond Tellerrand, sondern es war auch Gouloschprogrammier-Nacht in Karlsruhe, wo wir ja letztes Jahr eine kleine Live-Show gemacht haben. Unser erster Live-Podcast, ja. Genau, unser erster Live-Podcast und ich auch letztes Jahr ein bisschen versucht habe, mal DJ zu machen.

Würde ich auch, habe ich dann auch überlegt, würde ich auch nochmal machen. War damals dort kein, nicht so die beste Erfahrung. Würde ich aber, falls irgendjemand mal so einen DJ braucht, der 90er Trash-Blümchen und Scooter auflegt. Also, ich fand's geil und ich weiß, ich war damit nicht alleine. Meldet euch. War noch vier andere, die es auch gut fanden. Genau, das hat mir aber schon Spaß gemacht. Egal, das war aber letztes Jahr.

Gouloschprogrammier-Nacht, für die, die nicht wissen, was das ist, ist eine Veranstaltung, eine Konferenz, eine mehrtägige aus dem Chaos Computer Club Umfeld. Wer den Chaos Communication Congress kennt, das ist quasi so der kleine Congress oder einer von den kleineren Congressen. Heißt halt, Gouloschprogrammier-Nacht in Karlsruhe ist dann immer im ZKM drin. Also, nicht im Kino, sondern in einem echten ZKM-Gebäude. Ist sehr, sehr cool, ist immer super organisiert, kostet nix.

Gibt viele Vorträge, aber auch, wer mal einfach so in die Nerd- und Hacker-Welt eintauchen will, in Klammern, eher nicht Frontend-Meer-Kommando-Zeile, Klammer zu, der soll da mal hingehen. Also, es ist auf jeden Fall eine sehr coole Veranstaltung, wo man definitiv seinen Horizont weiten kann. Und wahrscheinlich die queerste Veranstaltung, die ich überhaupt kenne. Ich hatte sogar manchmal fast den Eindruck, das Publikum da ist queerer als beim CSD. Ja, den hatte ich letztes Jahr auch.

Dieses Jahr war ich leider nicht dort, aber ... Das ist schon eine sehr ... Das gab sicherlich dieses Jahr für manche Gewissensbisse, weil ja gleichzeitig an dem Wochenende auch der CSD in Karlsruhe war. Das war, glaube ich, sogar offiziell Event im Fahrplan der CSD. Also, dass man dann auch Zeit hatte, da hinzugehen und nicht dann niemand mehr im ZKM war oder so. Vielleicht ist das ... Nee, nee. Vielleicht ist das sogar Absicht gewesen.

Weil, so von wegen, da sind eh schon viele queere Menschen, die kommen nach Karlsruhe, dann machen wir den CSD. Keine Ahnung, ich weiß nicht genau, warum der ... Ich weiß, die Gulaschprogrammiernacht ist immer an Pfingsten. Also, da gibt es ... Die verschieben ihren Termin nicht. Die ist immer genau da. Ich weiß nicht, warum der CSD Karlsruhe an dem Datum ist, wo er ist. Aber die Gulaschprogrammiernacht ist immer über Pfingsten. Ist es Pfingsten oder rede ich jetzt gerade Quatsch?

Ja, doch, weil er war Pfingstferien. Also, es ist Wochenende nach Pfingsten. Nein, nein, das stimmt nicht. Es ist einer dieser Donnerstage, die frei sind. Warte mal. Ah ja, hier, wie heißt es? Christi Himmel, nee, nicht Christi Himmel, warte. Ich rede, ich rede Blödsinn. Ich habe gerade Blödsinn geredet. Es ist einer dieser Donnerstage, die immer frei sind. Es ist der Freitag davon. Aber es ist immer quasi am gleichen Ort im Jahr.

Genau, und ich habe mir auch ein paar Vorträge angeguckt. Aber ich habe auch viel einfach nur da rumgehangen und Nerdzeug mir angeguckt. Da gab es viele coole Sachen. Also, es ist nicht nur Vorträge, sondern da gibt es auch Leute, die irgendwie Sachen basteln und dann einem erklären, wie kann man denn dieses elektronische Zeug basteln. Da gab es zum Beispiel, ich mache gleich noch ein paar Vortrags, Vorträge, die ich gesehen habe, die ich ganz gut fand.

Aber mir ist gerade jetzt so ein Ding eingefallen, was ich da gesehen habe. Und zwar, bei so Chaos-Veranstaltungen ist es nicht unüblich, dass ein eigenes DECT-Netz aufgebaut wird.

Das heißt, du bringst da dein DECT-Telefon mit, dann gehst du da zu so einem Service-Desk, dann kriegst du da, du kannst dir vorher schon in einem Online-Portal eine Nummer registrieren und dann kannst du mit diesem DECT, also normalerweise üblicherweise vierstellige Nummern, und dann kannst du mit deinem Telefon andere Nummern in diesem Netz anrufen. Und da telefonieren ständig alle mit allen.

Man kann auch, und das habe ich diesmal jetzt zum ersten Mal tatsächlich zum Laufen gekriegt, weil ich jetzt kein DECT-Telefon hatte, man kann sich auch per Zip einwählen in dieses ganze Ding. Und dann kann man sich eine Zip-App installieren auf dem Handy und kriegt dann auch eine Nummer. Und es hat tatsächlich funktioniert. So, und was hat jetzt jemand gemacht? Es war ein gehackter Staubsauger-Roboter, der ein DECT-Telefon oben drauf geschnallt hatte mit, äh, so mit Gaffer-Tape.

Der stand einfach so da mitten in dem Raum rum und dann war da ein Zettel draufgeklebt, da stand drauf, ich weiß, das ist jetzt nicht das originalperfekte Zitat, aber so in meinem Kopf war, ähm, Call, äh, Doppelpunkt, vierstellige DECT-Nummer and, äh, Whistle. Also, und dann soll man pfeifen.

So, und was jetzt passiert ist, ist, äh, da war das Audiosignal, was von dem DECT-Telefon kam, weil das war so gemacht, man ruft da an, das DECT-Telefon geht automatisch dran und, ähm, das Audiosignal wird über einen kleinen Mikroprozessor, der da drauf war, also in dem Fall, glaube ich, war das ein Arduino, ESP, irgendwas, ähm, geprocessed und, ähm, je nachdem, wie hoch die Tonhöhe ist vom Pfeifen, ist er nach links gefahren oder nach rechts.

Okay. Und jetzt könnte man sich fragen, warum, und die Antwort ist bei den Sachen dort meistens einfach nur, weil es geht, ja. Und es ist einfach abgefahren, also solche Sachen findet man, da stolpert man quasi drüber. Äh, ja, es war super. Und es gab natürlich auch wieder einen Stickertisch, wo ich wieder schön Sticker verteilt habe, also Spaghetti Java, JavaScript immer sehr beliebt, ähm, aber auch WWS-IV-Stacker.

Ähm, ich weiß gar nicht, was man sonst noch alles über die, auf der GPN passiert so viel, von dem ich nichts mitkriege. Äh, deswegen sage ich jetzt einfach noch drei Vorträge, in denen ich war, die ich, äh, die ich ganz cool fand. ähm, das ist jetzt nicht die Reihenfolge, in denen ich sie gesehen habe, das ist die Reihenfolge, in denen ich sie nochmal, äh, gefunden habe.

Jetzt die, die Talks, die werden auch immer aufgenommen, oder wird nicht alles recordet da, aber so in den großen Vortragssälen, es wird eigentlich alles aufgenommen und dann, äh, auch zur Verfügung gestellt. Ähm, und der erste heißt, äh, Tastaturen, ein Drama mit zehn Fingern. Und ich bin da rein und, äh, ich habe auch das Abstract so grob gelesen und dachte so, ah, da geht es jetzt um mechanische Tastaturen.

Äh, da habe ich ja eh schon mal so eine kleine Odyssee hinter mir, habe mich da schon mal so ein bisschen reingenordet, weil ich ja irgendwie mit meiner Tastatur unzufrieden bin und die ist ja auch irgendwie halb kaputt und wenn Bier rüberläuft, dann geht es noch mehr kaputt und so. Ähm, und dachte, da geht es jetzt darum, wie ich jetzt, äh, meine coole mechanische Tastatur baue.

Und, ähm, darum ging es auch, aber eigentlich ging es darum, ähm, ganz andere Tastaturen zu bauen als das, was ich im Kopf hatte. Und zwar, was der, äh, Mensch, der den Vortrag gehalten hat, ähm, sich als Problemstellung, äh, gegeben hat ist und das machen wohl, es gibt wohl viele, ähm, Nerds im, im Internet, die genau das auch machen, also die, die genau sich damit beschäftigen und zwar Tastaturen, die möglichst ergonomisch sind.

Und, ähm, da gibt es dann, also das, das fängt an bei, äh, wie sind die gebaut, dass ich die Finger da reinlegen kann und möglichst wenig bewegen muss, ja, also wie sind die Tasten angeordnet, dass ich möglichst wenig bewegen muss, ähm, also wirklich, äh, im dreidimensionalen Raum, bis hin zu, ähm, unterschiedliche Tastatur-Layouts, wo die, wo die, wo die Tasten an anderen Stellen sind, damit ich, je nachdem, in welcher Sprache ich am meisten schreibe,

meine Finger am wenigsten wegbewegen muss von der mittleren Zeile. Da gibt es dann Leute, die machen Statistik über die Sprache, welche, welche Buchstaben kommen wie oft vor und in welcher Reihenfolge und versuchen die Tasten dann dahingehend anders anzuordnen auf der Tastatur. Krass.

So was, ja, also, das heißt, sie lernen dann unter Umständen komplett neue Tastatur-Layouts, Tasten-Layouts, die auch noch ergonomisch angepasst sind, das heißt dann nämlich, die Tasten sind dann unter Umständen nicht so versetzt wie auf der Tastatur, wie wir sie haben, sondern vielleicht übereinander, ja.

Also es ist ein mega abgefahrenes Feld, ich kann den Vortrag nur empfehlen, er war auch sehr witzig gehalten, hat super Spaß gemacht, hat meine Erwartungen überhaupt nicht erfüllt, weil ich was ganz anderes erwartet habe, aber ich fand ihn trotzdem fantastisch. Also war wirklich sehr, sehr gut. Dann habe ich mir noch angeschaut, USB, wie funktioniert das eigentlich?

Certified USB 4.0 Version 2.0, das heißt extra so, verwirrend, weil nämlich diese USB-Standards alle eben genauso sind in ihren Namen, verwirrend. Und das war so ein auch witzig gehaltener Talk, wie soll ich denn sagen? Ich glaube, der Mensch, der den gehalten hat, der kennt die ganzen Standards in- und auswendig. Es ist aber ein relativ high-leveliger Vortrag, wo man nicht alles verstehen muss, um trotzdem irgendwie was mitzunehmen für sich.

Zum Beispiel, was für Kabel sind denn standardzertifiziert in einem USB 4, beziehungsweise 4.2.0 Kabel, was der USB-C Stecker ist? Was für Pins sind denn da? Wo sind die denn? Wie wird denn das ausgehandelt, wenn man das Ding rumdreht? Und sowas. Das sind so ganz interessante Fragen, die man sich eigentlich nie stellt. Und das wurde da eigentlich ganz schön aufbereitet, jetzt ohne extrem ins Detail zu gehen.

Da wurde dann immer gesagt, ha ja, und übrigens, ja, und dieser Standard, wenn ihr euch das durchlesen wollt, das Dokument hat 140 Seiten und das hat so und so viel. Also so technische Spezifikationen, darum geht es ja dann am Ende eigentlich. Aber auf eine nette Art nicht zu tief. Und dann noch habe ich mir den Vortrag von Cy angeschaut, den von Chris, der auch manchmal bei uns im Stream schon dabei war. Mit uns Worms spielt. Ja, genau, mit uns Worms gespielt hat auch.

Passkeys, Login ohne Passwort. Von Passkeys habt ihr vielleicht schon mal gehört. Das ist so eine Möglichkeit, sich anzumelden über verschiedene Tokens, zum Beispiel über Hardware-Token. Aber auch Passkey kann auch in einem Passwort-Storage drin liegen und ich authentifiziere mich dann, keine Ahnung, mit Face-ID, mit Touch, mit Fingerabdruck, wie auch immer.

Und er hat dann so ein bisschen einen Eindruck darüber gegeben, wie kann man das denn so implementieren, was gibt es denn da für welche. Ja, fand ich auch echt ein schöner Vortrag. Kann man sich auf jeden Fall mal anschauen, war auch schön und witzig gehalten. Ich habe jetzt nur drei Vorträge genannt, ich habe mir noch ein paar mehr angeschaut, aber alles andere würde den Rahmen sprengen.

Wenn ihr auf einen von den Vortragslinks klickt, dann findet ihr auch auf media.ccc.de die Veranstaltung an sich und da gibt es noch tausend weitere Vorträge, die auch alle ganz toll sind, die ihr euch auch anschauen könnt natürlich. So, gut, und dann jetzt noch ein Mini-Retro-Thema. Wie ist denn das, wenn du in Urlaub fährst und du suchst ein Hotel oder eine Ferienwohnung oder so, nach was für Kriterien machst du das?

Der Preis spielt natürlich eine große Rolle, also wenn man mit Familie verreist, das sollte nicht zu teuer sein. Dann natürlich auch Bewertungen, klar. Und die Lage natürlich auch, klar, wenn es jetzt ein Strandurlaub werden soll, dann brauche ich nichts, was irgendwie in der Innenstadt liegt, wo ich eine halbe Stunde zum Strand laufen muss.

Die Liste meiner Kategorien wird mit jedem Urlaub länger, die ich abklopfe, sowas wie, sollte vielleicht nicht in der Nähe vom Flughafen sein, jetzt habe ich frisch hinzugefügt, der Pool, wenn es einen hat und das mit so einem Poolurlaub ist, muss mindestens 25 Grad haben. Das ist jetzt bei mir hinzugekommen auf meine Liste, weil ich jetzt festgestellt habe, ja, ein Hotel kann sieben Pools haben, die alle so kalt sind wie Kneippbecken. Dann braucht man sie auch nicht.

Ja, und dann habe ich mir gedacht, Mensch, wieso sind wir denn eigentlich da gelandet? Warum ist denn das jetzt so kacke hier alles? Wir haben doch vorher recherchiert und geguckt. Wie kann es denn sein, dass es trotzdem so katastrophal ist? Spoiler, wir haben dann am Ende tatsächlich das Hotel gewechselt, weil es so scheiße war.

Und dann habe ich mir mal ein bisschen genauer Hotelbewertungen angeschaut auf der Plattform TripAdvisor, weil bei anderen Plattformen ist oft nicht immer klar, wo kommen die Bewertungen eigentlich her. Bei TripAdvisor kann ich aber den Account sehen von der Person, die eine Bewertung geschrieben hat und habe gesehen, aber ein paar Auffälligkeiten bemerkt.

Und das wollte ich jetzt nur nochmal anreißen. Ich glaube, das würde ich gerne im Stream nochmal, dass wir mal gemeinsam da drauf gucken und mal so als Community mal drauf schauen, was da so ist. Aber ich habe das Gefühl, da gehen merkwürdige Dinge vor sich.

Und es ist gar nicht, wenn man genau hinguckt, gar nicht so schwer zu sehen. Ich habe da auch schon Kommentare oder Bewertungen gemeldet. Natürlich kam da der Standardtext zurück, widerspricht nicht gegen Recht und auch nicht gegen unsere Bedingungen, wir sterben. Ich glaube aber, da ist was im Busch. Und das können wir uns im Stream dann mal anschauen. Ihr könnt ja auch mal sagen, ob ihr auch schon so Erfahrungen gemacht habt, weil dann ist ein Hotel nebendran, das wirklich super ist.

Das hat genauso gute Bewertungen wie das Scheiß-Hotel. In dem einen fällt alles auseinander, das andere ist nagelneu renoviert. Die haben aber genau gleich gute Bewertungen. Das ist schon irgendwie merkwürdig. Naja, also nicht zu viel verraten. Es ist halt immer so mit Online-Bewertungen. Du weißt halt nie, was ist da wirklich echt und was ist vielleicht auch fake. Das ist dann die nächste Kategorie, die in meine Hotelbewertungsdingen mit reinkommt.

Habe ich mir angeguckt, ob die Bewertungen regulär aussehen oder ob sie fake sind, auf den ersten Blick zu erkennen. Weil wenn ich das gemacht hätte, geschaut hätte, in die einzelnen, in die ersten fünf Bewertungen, wenn ich in die ersten, nur die ersten fünf, hätten völlig ausgereicht, um zu sagen, ja, die sind ja alle fake. Ah, okay. Wenn man ein bisschen genauer hinschaut.

Aber wenn man dann guckt, wie sind, was klingt echt und wie sind die Bewertungen, dann lieber auf einzelne Bewertungen verlassen, ne? Ja, lieber, also ich bin bisher, vielleicht bin ich auch ein besonders stressiger, anspruchsvoller Mensch. Gibt es bestimmt Leute, die mir das bestätigen würden. Ich bin bisher immer gut gefahren damit, die schlimmste Ein-Sterne-Bewertung ernst zu nehmen.

Im besten Falle, was im besten Fall passiert, ist, dass ich nicht so streng bin und denke, naja, das ist ja gar nicht so schlimm. Aber meistens, das, was in der schlimmen Ein-Sterne-Bewertung drinsteht, stimmt, wenn man hinguckt. Und dann kann man sich selbst überlegen, ist das jetzt für mich schlimm oder ist das nicht schlimm für mich? Aber eine Ein-Sterne-Bewertung wird, gut, wenn da jetzt nur drinsteht, alles scheiße, das ist keine Bewertung, die man ernst nehmen muss.

Ja, es ist nicht immer so und manchmal müssen Leute irgendwie nur ihrem Ärger Luft machen und wenn du es richtig liest, denkst du, ja, okay, aber ... Aber wenn da steht, das Essen ist ungenießbar, der Kaffee schmeckt nicht, der Pool ist kalt, es laufen Kakerlaken rum und alles fällt auseinander, hm.

Ja, ich habe schon solche und solche Erfahrungen gemacht, also jetzt eher bei Restaurants als bei Hotels, aber das ist halt auch oft so, da ist eine Ein-Sterne-Bewertung und irgendwie, das Essen ist total ekelhaft und die Bedienung war unfreundlich und es hat ewig gedauert. Und irgendwie bin ich aus irgendeinem Grund doch dann hin, weil die anderen Bewertungen eigentlich ganz gut waren und dann hat nix davon gestimmt, ja.

Und andererseits hast du schon schlechte Erfahrungen gemacht und guckst nach in die Rezension und denkst, ja, gut, deckt sich mit der Ein-Sterne-Bewertung, die dann irgendwo zwischendrin ist, ja. Ja, es ist halt schwer zu sagen, aber wie gesagt, im nächsten Stream schauen wir mal gemeinsam drauf und denken uns vielleicht mal so aus, was sind Kriterien sind für eine Bewertung, die ...

Kann man eine Bewertung so in Chat-GPT reinschmeißen und kann mir das dann nach bestimmten Kriterien vielleicht sagen, es ist wahrscheinlich eine Fake-Bewertung oder nicht? Das fände ich einfach mal interessant. Also genau, da würde ich gerne im nächsten Stream mal gemeinsam drauf gucken, aber ihr könnt gerne mal, wenn ihr irgendwie da schon Erfahrungen gemacht habt oder irgendwie in der Richtung was hattet, gerne mal in die Kommentare schreiben, würde ich mich drüber freuen. Sehr gut.

So, machen wir die kurze oder die lange Werbung? Haben wir eine kurze Werbung? Wir haben eine kurze Werbung. Ich mach mal die kurze Werbung. Mach mal die kurze Werbung. Wenn euch der Podcast gefällt, dann spendet Ken. Ah, die. Das ist die kurze. Dann gibt's heute mal die kurze. Genau, haben wir schon lange nicht mehr gehabt. Also ihr habt's gehört? Und dann geht's auch schon weiter. Ihr habt's, Sarahs Tochter hat's euch gesagt und das muss jetzt gemacht werden.

Du musst ja auf die Kinder hören, das ist ja unsere Zukunft. Und vielleicht noch ganz kurz www.sev.de slash spende oder www.sev.de slash unterstützen. Da findet ihr noch weitere Möglichkeiten, was man sonst noch so für uns tun kann, was vielleicht nix kostet, aber uns was bringt. Genau. Okay, oh Gott, jetzt hab ich eh schon total viel gelabert. Jetzt geht's grad so weiter. Machst du grad so weiter. Ja, ich find, du machst das gut. Ich find, du machst das gut. Ich muss nix sagen.

Sehr gut, sehr gut. Aber den Jingle, den fahren wir noch. Den Jingle fahren wir noch ab, ja. Hier ist WWS IV mit dem Tagesthema. Ja, wie vorhin schon angekündigt, das ist jetzt ein bisschen, ich hoffe, das nimmt mir jetzt keiner übel. Es könnte ein bisschen egozentrisch wirken. Aber ich hab während meines Sabbaticals, also vielleicht kurz erst gesagt, wie lang das war, ich hab fast, es ist jetzt fast vorbei.

Also Ende Juni ist mein Sabbatical vorbei und dann war ich elf, hab ich elf Monate lang nicht gearbeitet und hatte unbezahlten Urlaub und hab von meinem Ersparten gelebt und bin gereist. Und hab mir währenddessen immer mal wieder so Notizen gemacht, wenn ich so irgendwie eine Erkenntnis hatte, so was, es gibt ja, glaube ich, so Erkenntnisse, die man vielleicht nur in so einer Phase haben kann oder wo man, oder Dinge, die man, Thesen, die man aufgestellt hat.

Wenn ich mal Zeit habe, dann, ja, und hab mal versucht rauszufinden, was davon stimmten eigentlich und was nicht und hab immer, wenn ich so das Gefühl hatte, jetzt hab ich irgendwie was gelernt über das Reisen oder über Sabbatical haben oder über mich einfach so, weil ich so dachte, da ist man in einer besonderen Lage.

Und man denkt da vielleicht auch ein bisschen mehr nach, wenn man weniger so in, äh, in Dingen eingespannt ist, so von, in so äußeren Zwängen, dann denkt man auch ein bisschen mehr nach. Und, ähm, ich hab da einiges gelernt, glaube ich, ähm, und, äh, hab mir gedacht, das wäre vielleicht ganz interessant, äh, euch da dran teilhaben zu lassen.

Und, ähm, wenn ihr denkt, ich hab jetzt keinen Bock auf eine halbe Stunde Käse aus dem Privatleben des Muritz Gießmann, ähm, wie der jetzt über sich selbst irgendwas erzählt, dann einfach Kapitelmarke Podcast stoppen. Genau, dann springt direkt zur Geilteinheit. Ihr habt's in der Hand. Da, ich nehme keine Hasskommentare entgegen dafür, ich hab euch jetzt ausreichend gewarnt. Also, wer jetzt weiterhört und das dann, blöd findet, ist selbst schuld.

So, jetzt haben alle abgeschaltet, jetzt können wir ja offen reden. Oh, jetzt bin ich gespannt. Ich hab, ich hab vorhin mir nochmal, ich hab wirklich, es sind sehr, sehr viele Notizen, manche Sachen sind so privat, ähm, dass ich sie nicht jetzt hier teilen werde. Ähm, ich hab's so ein bisschen kategorisiert jetzt gerade noch. Äh, ich hab die Kategorien gemacht, ähm, Arbeit, äh, Technik, Reisen und persönlich. Ähm, und genau, ich fang mal an mit Arbeit.

Ähm, ich hab festgestellt, und das hat mich ein bisschen überrascht, äh, dass ich es eigentlich sehr mag, eine Aufgabe zu haben, also so arbeitsmäßig. Ich hab am Anfang des Sabbaticals ungefähr drei Monate lang, vielleicht auch nicht ganz, aber schon so irgendwie immer noch sehr viel an meine Arbeit gedacht. Ähm, und hab, mir hat es tatsächlich ein bisschen gefehlt.

Also, ich hab gedacht, Mensch, ähm, ah ja, und das, und das war irgendwie, ich war erst mal in so einem, in so einem Nichts, in so einem Void, wo ich dachte, das muss jetzt irgendwie gefüllt werden. Und normalerweise, in meinem normalen Leben sonst, war das halt immer gefüllt von Arbeit. Also, die, die meiste, die meiste Zeit irgendwie war halt Arbeit.

Und, ähm, es war jetzt gar nicht so, dass ich jetzt dachte, also, das ist ja eigentlich auch ein ganz gutes Zeichen, ne, so für den eigenen Job, wenn man, äh, gut, in, in, in guter Dinge daran zurückdenkt. Und denkst so, ah ja, ist doch eigentlich, mach ich eigentlich ganz gern, so.

Auf jeden Fall. Ähm, das hab ich auf jeden Fall, das hat mich selbst überrascht, wie lang ich da so dran hing, aber gar nicht jetzt auf eine negative Art, sondern so, ja, ich arbeite eigentlich ganz gerne, das ist irgendwie nett. Und, ähm, ich hab's vermisst, tatsächlich. Das hat eine schöne Erkenntnis. Das hat eine ganze Weile gedauert. Ich hab's eine ganze Weile vermisst. Ähm, ich hab festgestellt, ähm, wie, wie formulier ich das jetzt?

Ähm, das Sabbatical hat dazu geführt, und ich kann nicht genau sagen, warum, dass ich abgenommen hab, und das ist jetzt in meinem Fall, äh, wer mich mal gesehen hat, das ist jetzt nichts, nichts super Schlechtes bei mir, also, ich bin nicht super dürr und bin dann noch dürrer geworden, sondern ich hab ein bisschen was auf den Rippen. Es ist ein bisschen weniger geworden und es ist von ganz alleine passiert, ohne dass ich irgendwas getan hab, ähm, dafür.

Und ich hab das, ich verknüpfte es irgendwie mit dem, ich hab nicht gearbeitet, irgendwas war anders, ich hab mich irgendwie mehr bewegt, ich hab anders gegessen. Das ist ja oft im Urlaub so, dass du viel mehr zu Fuß unterwegs bist und halt nicht einfach nur den ganzen Tag im Bürostuhl sitzt, ne? Aber, das hat schon angefangen, das hat schon angefangen, bevor ich auf Reisen gegangen bin.

Also, ähm, ich hab, ich wieg mich nicht so regelmäßig, also, es ist nicht so, dass ich mich jeden Tag auf die Waage stelle oder so, sondern ich mach das, keine Ahnung, ein-, zweimal alle Monat und maximal, so. Und das hab ich am Anfang schon gemerkt, obwohl ich mich da gar nicht besonders viel mehr bewegt haben kann, glaube ich, weil da war ich noch ziemlich, äh, in dem, was, wie renovieren wir jetzt weiter und so Ding, da ist gar nicht so viel passiert.

Trotzdem hab ich mich aber offenbar anders ernährt. Ähm, ich glaube, das liegt vielleicht an den Rhythmen, in denen man so drin ist und dann, äh, ist irgendwie, muss schnell gehen und dann stopft man sich irgendwas rein.

Aber vielleicht ist es tatsächlich auch dieser, ähm, dieser geistige Zustand, in dem man ist. Wenn man gestresst ist, isst man anders, als wenn man entspannt ist. Das, das behaupte ich, das merke ich auch, wenn ich, äh, wenn ich irgendwie unterwegs auf Reisen bin, ähm, dass ich da, ich esse da ganz anders.

Also, vielleicht, ich weiß nicht, ob ich weniger ist, aber ich hab auch vielleicht auf andere Sachen Lust. Aber ich glaub, das ist auch, ist auch erforscht, dass wenn man gestresst ist, dass man dann eher so fettiges, äh, oder süßes Zeug in sich reinstopft. Ähm, das fand ich irgendwie, also, ich kann's aber nicht genau sagen, was jetzt der genaue Grund dafür ist. Ich kann nur sagen, es ist passiert. Ich hab das schwarz auf weiß. Ähm, fand ich irgendwie interessant. Ähm, noch was, was die Arbeit angeht, ist, äh, ich hab, äh,

Das ist jetzt schon sehr privat, ähm, und jetzt, jetzt öffne ich, jetzt öffne ich hier mein, mein Herz für euch. Ähm, ich hab so oft in meinem Leben schon gesagt, wenn ich mal Zeit hab, ähm, dann mach ich das, und dann mach ich das, und dann mach ich das, aber ich hab ja keine Zeit. Deswegen kann ich das alles nicht machen. Und ich kann jetzt mit Sicherheit sagen, das war nicht der Grund. Okay.

Ich hab, also, ich hab natürlich mehr Sachen, ich hab bestimmt Sachen gemacht, die ich nicht gemacht hätte, wenn ich die Zeit nicht gehabt hätte, aber viele Sachen, von denen ich sonst gesagt hab, ah, das mach ich mal, wenn ich mal Zeit hab, hab ich einfach nicht gemacht. Ähm, und das, dann lag's wohl woanders dran, und das, ich hab keine Zeit, war vielleicht einfach nur ne bequeme Ausrede.

Kann ich jetzt auch bestätigen, weil ich ja auch ein halbes Jahr, äh, nicht gearbeitet habe. Und, gut, ich mein, ich hab ja aus Gründen nicht gearbeitet, ja, also, ich war wirklich jetzt nicht komplett einsatzfähig auch, aber jetzt schon so, dass ich Sachen im Haushalt oder so, wo ich gesagt hab, ne, da komm ich ja nie dazu, weil hab ich keine Zeit, ja, keine Ahnung, öfter mal Wäsche waschen, dass sich das nicht stapelt und so, ja.

Das hat auch nicht funktioniert, auch wenn ich eigentlich die Zeit gehabt hätte, aber man die Zeit halt dann doch irgendwie anders verbringt. Aber es war ja auch, so eine Krankschreibung ist ja auch zum Erholen gedacht, ja, von daher nutze ich, nehme ich das jetzt als Ausrede, aber ich kann's schon, ich kann's schon nachvollziehen, ja.

Bei mir war das so was zum Beispiel wie, ähm, mehr Musik machen oder sowas. Ähm, ein bestimmtes Tutorial, äh, weitermachen, lernen. Ähm, ich hab, ich hab ja endlose Listen mit irgendwelchen To-Dos irgendwann mal geschrieben, die ich irgendwann, äh, weit weg von mir geschoben hab, weil, weil sie mich eigentlich nur belastet haben.

Also so Sachen, ich sagte, ah, ja, aber das, das würde ich, man will ja so viel machen und man hätte sogar die Zeit dafür, also wahrscheinlich findet man die Zeit sogar auch im normalen Arbeitsalltag, aber man findet dann irgendwie immer, also, ich weiß nicht, es gibt Leute, die sind, glaube ich, wahnsinnig diszipliniert und die ziehen dann durch ohne Ende, so wie der Manuel Matusowitsch, der halt irgendwie, äh, drei Kinder zu Hause hat und währenddessen irgendwie eine hundertteilige Blogartikelreihe schreibt, ein Buch und dann noch 5, 25 Vorträge hält.

Ja, genau, also, äh, das finde ich ja extrem beeindruckend, wenn Leute, ähm, wenn Leute sowas, äh, können und hinkriegen. Ähm, ich verdattel die Zeit oft einfach. Also, wie viele sinnlose YouTube-Videos hab ich mir schon angeschaut in meinem Leben?

Also, ich hab, mach jetzt kein, ich guck jetzt kein TikTok mehr, aber YouTube gibt's genauso viel sinnlosen Scheiß. Ähm, ja, also, keine Ahnung. Das, das ist was, ähm, wenn ihr das mal zu euch selbst gesagt habt, kann ja sein, dass es bei euch anders ist, aber wenn ihr das mal zu euch selbst gesagt habt, ah, das mach ich mal, wenn ich Zeit hab, hinterfragt das mal kritisch, ob's wirklich stimmt.

Ähm, es könnte sein, dass es nicht stimmt. Ähm, ja. Und falls, und ich wünsche aber allen, dass es stimmt. Also, dass, dass, äh, ich wünsche jedem, der das sagt, dass es wirklich stimmt. Weil ich, für mich war das eine schlimme Erkenntnis eigentlich, weil ich dann gemerkt hab, ich hab mich selbst eigentlich belogen, so ein bisschen.

Ähm, dann der letzte Punkt zur Arbeit, ähm, ist, ähm, was ich jetzt gemerkt hab, ich hab, ähm, ein, oder ich bin tatsächlich immer noch dabei, äh, ein Accessibility-Projekt, äh, gefreelanced. Ähm, und das hat mich extrem motiviert. Das war jetzt nicht insgesamt, ähm, äh, viel, äh, Zeit in Stunden, aber ich hab halt, ähm, zum, zum ersten Mal so ein richtiges Projekt gemacht, so als, als, äh, Freelancer.

Ähm, ähm, und das hat mich, hat mir mega Spaß gemacht. Das hat mich super motiviert, irgendwie da mit Leuten zusammenzuarbeiten, die, ähm, die meine Accessibility-Expertise, äh, haben wollten. Ähm, ähm, also so außerhalb von der, von der normalen Arbeit, wo ich das ja auch mache, aber da ist, da sind die Vorzeichen ein bisschen anders. Im großen Konzern funktionieren Sachen einfach anders, als wenn man Freelancer ist.

Und, äh, das, das war einfach, das war eine richtig geile Erfahrung. Also, das, äh, will ich jetzt auf jeden Fall mehr machen. Ähm, vielleicht haben es die einen oder anderen auch schon gesehen, irgendwie bei Masterton oder LinkedIn. Ich hab auch schon so ein bisschen, ähm, das anklingen lassen.

Ähm, also falls ihr ein Accessibility-Projekt habt, wo ihr Accessibility-Expertise braucht, ähm, äh, ein Vortrag, ein Workshop in die Richtung, ähm, aber auch gerne irgendwie Review, äh, Accessibility-Reviews oder ich kann auch, äh, mit Coden, geht auch.

Ähm, ist in den meisten Fällen wahrscheinlich nicht so effizient, äh, falls ihr schon Leute habt, die Code schreibt. Da ist es, glaube ich, besser, ähm, ähm, äh, dass man den, zeigt, wie es richtig geht, so nachhaltiger, ähm, als wenn ich eure Bugs fixe und dann, äh, in, in einem halben Jahr gibt's wieder neue Bugs.

Ähm, genau. Äh, genau. Aber das würde ich jetzt auf jeden Fall mehr machen und, ähm, ähm, falls ihr da mal ein Projekt habt, ähm, dann sagt Bescheid. Ihr findet mich im Internet. Irgendwo häng ich, häng ich rum in irgendeiner digitalen Blase, äh, die man mal aufstechen und, äh, und mir Hallo sagen kann. So, das war der Bereich Arbeit. Ähm, dann der Bereich Technik. Ähm, ich hab festgestellt, ich liebe Software zu bauen, Punkt, Punkt, Punkt, wenn ich nicht muss.

Mhm. Ähm, und das hat sich irgendwie geändert im Laufe der Jahre. Das ist ein ewig wiederkehrendes Thema, das hatten wir schon so oft. Ähm, also, das war jetzt in meinem Fall, war das jetzt mein Blog, was ich gebaut hab, äh, zwischen den Jahren, literally.

Also wirklich, ich hab irgendwann, äh, um Weihnachten rum oder bisschen weit, bisschen davor irgendwie angefangen damit und, ähm, hab's quasi Anfang Januar live genommen. Ich weiß das genaue Datum nicht mehr. Und dann war das irgendwie einfach da und hab das alles wirklich sehr, sehr schnell aus dem Boden gestampft und war wahnsinnig motiviert. Ich war völlig im Tunnel für mehrere Tage am Stück, äh, hab ich da von morgens bis abends vor mich hin gewurschtelt, um das Blog, äh, zu bauen und zu designen.

Und auch schon mit ersten Artikeln zu versehen. Ähm, und das war, also, es kann echt sein, äh, dass, das, also, manchmal mach ich sowas wahnsinnig gerne und in dem Fall musste ich nicht, aber ich hab's irgendwie trotzdem, ich war da voll drin. Und je mehr ich etwas muss, umso weniger bin ich motiviert, das zu tun, das ist furchtbar eigentlich, ne? Ist das, ist, ist, ist das bei dir auch so?

Es gibt, glaub ich, auch so ein Sweet-Spot von, von Druck, wo man dann halt manchmal nochmal produktiv wird. Ja, richtig, ja, genau, das, das trifft's ganz gut, ja. Ich brauch schon so ein bisschen Druck, weil ohne passiert nix, aber ich hab eine recht niedrige Schwelle dann doch wieder, dass mir die Sachen über den Kopf wachsen und mir das zu viel ist mit, äh, das muss jetzt aber und Zeitdruck und, und so, ja.

Ähm, es ist auch immer sehr phasenabhängig, also, äh, die, die Open-Source-Arbeit zum Beispiel an, an OpenType.js, das ist so, manchmal hätte ich zwar die Zeit, aber ich hab dann einfach absolut keinerlei Motivation, ähm, manchmal wär ich voll motiviert, was dran zu arbeiten, aber dann fehlt mir tatsächlich die Zeit, weil dann doch beruflich dann irgendwie zu viel zu machen ist und dann gibt's halt wirklich Phasen, da hab ich, äh, da steht grad nix groß an und ich hab die Motivation

und dann kann ich super produktiv, da kann ich neue Features innerhalb weniger Tage, äh, raushauen und irgendwie drei Pull-Requests in der Woche. Also, ich weiß nicht, also, das hängt schon auch irgendwie so mit einer Launigkeit vielleicht zusammen. Ähm, ja, es ist schwierig zu sagen, woran das genau liegt, aber ja, mit dem, mit dem Sweep-Spot mit zu viel oder zu wenig Druck, äh, da hast du absolut recht, ja.

Ich glaub, so komplett ohne, mit, mit gar keinem Druck und wenn der Druck nur ist, eben bei so nem Open-Source-Ding, ich hab mir das jetzt als Ziel gesetzt, ich möchte unbedingt dieses Feature drin haben bis zum nächsten Release, ja, wenn's nur der Druck ist, aber irgendeinen, irgendeinen Motivator braucht man immer. Aber das ist ja gar kein wirklicher Druck, weil das machst du dir, also, Open-Source machst du dir ja alles selbst.

Also, ja, aber also in dem Fall, ähm, ich hab ja schon mal gesagt, bei, bei Open-Type-JS, da muss ich ja wirklich viel, äh, Specs wälzen und Sachen machen, die eigentlich so, ähm, ja, außerhalb meines, meines Komfort-Bereichs liegen.

Und wenn ich sowas machen müsste, jetzt für die Firma, auch wenn's bezahlt wird, aber wo ich das Gefühl hab, fuck, was, wenn ich das nicht schaff, was, wenn ich das da gar nicht, wenn das einfach wirklich nicht mein Ding ist, ähm, das ist schon ein ähnlicher Druck.

Nur klar, da geht's um nix, ne, wenn ich's nicht, nicht hinkrieg, dann krieg ich's halt nicht hin, ja, aber so ein bisschen ist, ist da schon auch ein Druck dabei, so, den ich mir selber mache, weil ich sag, ich möchte das jetzt aber erreichen, auch wenn's für mich nicht komfortabel ist und auch wenn ich dafür echt viel durcharbeiten muss und halt irgendwie Dinge tausendmal machen muss, bis es dann funktioniert, ähm, aber so, dass, dass, dass, das, das macht dann eigentlich auch den Reiz dran aus, ne, dass man so ne, so ne, ne Challenge einfach irgendwie hat, so für sich selbst.

Ja. So Maintenance Work, das wird halt schnell langweilig, so Dinge, die du, du weißt, du kannst die, ähm, du weißt, die müssen gemacht werden, dann ist schon wieder, das wird schnell langweilig, ja, wo du denkst, ja, das könnte auch jemand anders machen, ja, so genau, oder AI kann das für mich machen, ja. Ja, wenn sie's kann, wenn sie's denn kann, dann wär, wär schön, ne. Ja, ähm, ja, also es ist, ja, es ist schwierig.

Es gibt den Druck-Sweet-Spot, ähm, den gibt's bei mir auch, wo's, wo's dann gerade richtig ist, aber es ist, es ist einfach schwierig. Naja, so, dann, ähm, hab ich noch ne Erkenntnis gehabt zur Technik, ähm, dass ich, ich verbring viel Zeit damit, ähm, Technik zu benutzen, nur wegen Technik. Also, wo gar kein echter, ähm, Value erzeugt wird in der echten Welt, sag ich mal. Also, äh, wie oft kümmere ich mich drum, dass alle Apps auf meinem Gerät up-to-date sind, zum Beispiel, ja.

Ähm, das ist was, das könnte ich eigentlich mein Gerät von alleine machen lassen, das sich dann irgendwann meldet und, oder irgendwann Updates von alleine macht. Nein, ich kümmere mich da irgendwie selbst drum. Also, so Systempflege ist, äh, zum Beispiel etwas, womit ich relativ viel Zeit verbringe, oder ich guck zum Beispiel, was, was, was für coole Apps könnte ich jetzt noch verwenden, irgendwie auf meinem Mac oder so.

Völliger, völliger, völliger, völlige Zeitverschwendung, einfach nur Technik wegen Technik. Hat nichts zu tun mit, mit irgendeinem Value erschaffen. Ähm, und das hab ich gemerkt, dass sich das oft, ja, oft kümmert, äh, ja, dreht sich, dreht sich mein Leben um sowas. Oder ich lese Tech-News sehr viel, irgendwie auf Mastodon oder auch, aber irgendwelche Blogs und so, ähm, wo irgendwelche Sachen drinstehen, die für mein Leben überhaupt, die auf mein Leben überhaupt keinen Einfluss haben.

Einfach nur, weil ich gern so Tech-Kram in mich reinstopfe. Mhm. Und, äh, ja. Ja, aber es ist ja auch immer so ein bisschen so Neugier, ne, und so, was, was ist da noch alles möglich? Und vielleicht ist auch mal irgendwas dabei, wo man dann denkt, oh, das ist echt cool, das behalte ich bei. Aber klar, vieles halt auch einfach rumprobieren und am Ende war es halt doch nicht so das, äh, lebensverändernde Tool. Ja. Ja, ich bin einfach ein Daten- und Display-Junkie.

Das ist, das ist, ist einfach so, meine, meine, äh, bei, auf Apple-Geräten gibt's ja sowas, das nennt sich Bildschirmzeit. Das hab ich irgendwann ausgeschaltet, weil mir das immer ein schlechtes Gewissen gemacht hat, weil das einem nämlich dann sagt, wie viel hattest du jetzt diese Woche im Bildschirm an und hast draufgeguckt, aktiv und so. Boah, will man, will man irgendwann nicht mehr wissen. Und wie viele Notifications hast du bekommen und keine Ahnung.

Boah. Ja. So, da bin ich schon beim nächsten Punkt, Reisen. Ähm, es ist ja so, dass, äh, ich zwei Reisen unternommen hab, wo die, wo ich den Großteil in, einem Camper war, also in einem Wohnmobil-artigen Gefährt, nenn ich das jetzt mal. Also, Camper-Van, glaub ich, sagt man dazu, äh, was, was wir da hatten. Also, es war so jetzt kein echtes Wohnmobil, sondern mehr so ein umgebauter Bus in beiden Fällen. Nee, es waren insgesamt, waren's drei verschiedene.

Ähm, Und ich hab festgestellt, das ist irgendwie eine Weile echt ganz geil, weil du relativ unkompliziert an alle möglichen Orte kommst, die, sofern das Land das erlaubt, ähm, du kannst dann da auch einfach irgendwo übernachten und, und hast irgendwie keinen Stress. Musst dich aber halt natürlich um alles, was du so machst, selbst kümmern. Also, du musst alles immer selbst spülen, du musst gucken, dass du irgendwo eine Toilette findest, falls du jetzt keine mit eingebaut hast.

Und die will man auch nicht unbedingt immer verwenden, weil die muss man dann auch irgendwann sauber machen und so weiter. So ganz viel Zeug. Und, äh, nach einer Weile auf Reisen hab ich mich dann irgendwie halt so ein bisschen nach Verlässlichkeit gesehnt und nach, nach Komfort. Ähm, so Camper-Lifestyle ist für, wär für mich nix auf Dauer. Ich glaub, ich könnte, ich wär kein Dauercamper.

Das, das wird mir jetzt, mir auch, also mal abgesehen davon, dass ein Dauercamper auf dem Campingplatz immer nur am selben Ort ist, was für mich dann, wo ich dann denke, wozu dann campen. Dann kann ich auch, könnte ich auch in eine Ferienwohnung gehen. Also, es gibt ja aber Leute, die einfach genau das mögen. Für mich ist das nix. Und selbst, wenn man jetzt rumfährt und vieles sieht, also, nach einem Monat ging's mir dann schon ein bisschen auf den Keks, muss ich sagen.

Das ist halt auch eine wirklich lange Zeit. Also, ich, das Längste, was wir jetzt hatten, waren mal irgendwie zehn Tage im Camper oder 14 Tage im Camper. Und ich find, das, das ging schon. Aber ja, ein Monat ist dann vielleicht doch nochmal was anderes. Wir kennen jemanden, der das schon länger macht, der es schon richtig lang macht jetzt. Kann ich jetzt nicht sagen. Aber das, das find ich dann sehr beeindruckend. Ja, krass.

Bei mir waren das erste Jahr sechs Wochen, also sechs Wochen Neuseeland und dann waren's nochmal drei Wochen Australien im Camper jeweils. Und irgendwann war's einfach genug. Irgendwann fällt dir einfach die Decke auf den Kopf. Du kannst dich irgendwie nicht ... Das ist auch so ein Platz-Ding. Du kannst dich irgendwie nicht mehr rumdrehen. Du willst, haust dir ständig den Kopf an. Du willst irgendwie mal einfach in einem Raum stehen, wo Platz um dich drumherum ist.

Du willst einfach mal dich eine Stunde in Ruhe aufs Klo setzen und da deine Ruhe haben. Und keine Ahnung, es ist ... Du willst nicht immer abends umbauen müssen, dass du schlafen gehen kannst. Und so Sachen, also auf Dauer wäre das nix. Es ist geil für eine gewisse Reisezeit, weil es dir, wie gesagt, in Ländern, wo das geht, Neuseeland zum Beispiel, war das super, dir eine sehr große Flexibilität gibt. Aber, ja, das kann ich schon nochmal machen.

Aber jetzt, glaube ich, dieses Jahr müsste ich es jetzt nicht mehr machen. So, dann habe ich zu Reisen noch einen Punkt, was ich festgestellt habe, vor allem in Sydney, aber auch in Brisbane. In großen Städten fühle ich mich sehr klein. Das ist wieder sehr privat. Je größer die Häuser sind, umso kleiner fühle ich mich da. Wo ich so denke, Wahnsinn. Also, da sind dann Häuser, du stehst da irgendwie neben einem Haus und versuchst, nach oben zu gucken.

Und du renkst dir irgendwie den Hals aus, um überhaupt die Spitze sehen zu können, sofern sie überhaupt sichtbar sein kann. Und in Sydney sind unfassbar viele extrem hohe Häuser. Das ist nicht nur so, das ist jetzt nur so, so wie in Frankfurt, das ist so ein Viertel und da stehen irgendwie so 15 hohe Häuser. Ne, das ist halt einfach, gefühlt die ganze Stadt sind einfach riesige Häuser.

Ja, und dann fragt man sich auch irgendwie so noch zusätzlich, wer kann sich denn leisten, so ein Haus zu bauen? Also, was muss das kosten? Ich kann mir wahrscheinlich gerade irgendwie fünf Steine davon leisten oder vielleicht neun. Und dann gibt es halt jemanden, der ein Haus baut, das, keine Ahnung, 80 Meter hoch ist oder 100 oder noch höher. Und dann, das ist dann auch irgendwie so obszön wirkt das dann auch irgendwie.

Weil das sind ja jetzt nicht alles irgendwelche Vereine, die sich zusammengetan haben und von den Vereinsgebühren gesagt haben, jetzt bauen wir mal so ein großes Haus. Also, nicht große, sondern es sind halt irgendwelche, meistens irgendwelche Leute mit extrem viel Geld, die ein riesiges Wohnhaus bauen oder Firmen mit extrem viel Geld, die halt ihre riesen Firmenzentrale bauen oder halt, keine Ahnung, Investoren mit extrem viel Geld, die ein riesiges Bürogebäude bauen.

Aber es ist immer eine absurde Menge an Geld irgendwie da, die ich gar nicht verstehen kann, dass sowas überhaupt existiert, dass quasi ein kleiner Kreis von Menschen, so muss es ja eigentlich sein, beschließen kann, da bauen wir jetzt ein Gebäude hin, das, was weiß ich, wie viele zigtausend Quadratmeter Lutzfläche hat und 150 Meter hoch ist. Ja, das ist was, keine Ahnung, finde ich schwer begreifbar.

Das fand ich in Tokio interessanterweise gar nicht so extrem, weil ich den Eindruck hatte, das Durchschnittshaus in Tokio ist nicht so hoch wie das Durchschnittshaus in Sydney, obwohl die schiere Menge, die schiere Größe von Tokio ist ein völliger Wahnsinn, weil man guckt, man ist da auf diesem Skytree zum Beispiel, das ist, glaube ich, das höchste Bauwerk in Tokio.

Ganz wichtig habe ich da gelernt, Gebäude und Bauwerk ist nicht dasselbe, aber das ist so eine Art, das ist so ein Fernsehturmartiges Ding, aber ich glaube, es ist tatsächlich in erster Linie für touristische Zwecke und es ist riesig hoch, ich glaube, das ist über 300 Meter und dann kann man so in 360 Grad auf diese Stadt gucken und das hört einfach nirgends auf.

Es ist einfach, du guckst in die Ferne und irgendwo im Nebel siehst du dann vielleicht noch so ganz leicht, da ist irgendwo mal so ein Berg, aber bis dahin sind einfach nur Häuser. Und die sind alle mindestens, die haben alle mindestens 10, 15 Stockwerke, die sind nicht so, die meisten sind nicht so extrem wahnsinnig hoch, aber halt, es hört einfach nicht auf, es ist auch ein Wahnsinn, der schwer zu begreifen ist.

Ich war ja, wie gesagt, jetzt in Hamburg und ich kenne New York als Vergleich, aber auch das ist, glaube ich, nicht vergleichbar mit sowas wie Tokio, aber mir war schon Hamburg irgendwie nach drei Tagen an der Ostsee in so einem kleinen Städtchen und auf einem Campingplatz, hat mich Hamburg schon so erschlagen.

Also, ja, fast mehr als damals in New York, weil irgendwie der Kontrast einfach zwischen ruhigem Leben an der Ostsee und Großstadt irgendwie so groß war, also mir war es alles zu groß, zu laut, zu voll, zu viele Menschen. Also, das wäre für mich auch überhaupt nichts, in so einer Großstadt zu leben. Ich gucke gerade nochmal nach, wie viele Einwohner New York City hat. Ähm, ah ja.

Okay, also, die Stadt selbst 8,8 Millionen und die Metropolregion 20 Millionen, das ist ja auch schon ein Wahnsinn. So, Achtung, vergleicht Tokio dazu. Die Stadt an sich 9,6 und die Metropolregion, Trommelwirbel, 38 Millionen Einwohner. So, mal eben fast die Hälfte von Deutschland. Es ist, es ist einfach irre. Und, äh, obwohl, wie gesagt, in Tokio, in Tokio war ich mehr so, äh, erschlagen von der schieren Menge an Dingen.

Mhm. An bunt, an laut, an so viel unterschiedliche Sachen, das ist, da kann ich gar nicht dazu tun. Das ist halt einfach eine ganz andere Kultur, ne? Also, wenn man auch so japanische Videos sieht, wo dann irgendwie ständig, oder auch bei, auch China macht das gerne, wo ständig irgendwie Sachen reinfliegen, bunte Texte und irgendwie Geräusche, ja, und so. Also, das ist so, boah, das ist für uns total überfordernd.

Und auch amerikanische Werbung ist ja zum Beispiel schon ganz anders als deutsche, ja? Da ist ja irgendwie, buy one, get one free, blablabla, alles ist laut und viel und wow. Also, jemand aus meinem Umfeld hat noch gesagt, äh, Originalzitat, ist schon interessant, dass, dass dasselbe Land ist, wo Zen und sowas herkommt. Vielleicht brauchen die das als Ausgleich.

Ein Land der Widersprüche und Gegensätze, ähm, ja, also da gibt's ja auch, Minimalismus kommt ja auch ganz stark daher, das gibt ja so ganz, ganz viel, ja, und Marie Kondo ist ja auch so die, die aufräumweltmeisterin, ist ja auch Japanerin. Ähm, also so wirklich da, wo irgendwie alles geordnet ist und so und, und dann aber einfach dieser Wahnsinn von Tokio.

Vielleicht ist das wirklich so ein, so ein, so ein, so ein, man braucht so diesen anderen Pole, wenn der eine Pole irgendwie too much oder, oder, äh, too little ist, ja, ähm, das, das, das, das einfach, äh, dass man Ausgleich braucht. Entweder von der totalen Ruhe, da hat das Laute oder zumindest auf jeden Fall in die andere Richtung, von dieser völligen Reizüberflutung hin zu Minimalismus und Ruhe. Ja. Ach ja, jetzt sind wir noch bei Tokio gelandet irgendwie, komischerweise.

Naja, also Tokio, äh, also ich bin da noch in so einem kleinen Rabbit Hole gelandet, ich hab natürlich mir so ein paar Videos über Tokio noch angeschaut, weil ich so ein paar Sachen verstehen wollte, was hab ich denn da eigentlich jetzt grad gesehen, was war das eigentlich? Und dann gibt's so eine komische, ich nenn's mal eine YouTube-Kategorie, ähm, und zwar, äh, Japaner, oder ich will nicht unbedingt sagen Japaner.

Menschen, die Japanisch sprechen, laufen in Tokio rum und befragen, äh, Japaner, gebürtige JapanerInnen, ähm, danach, wie Dating in Japan funktioniert. Mhm. Auf Englisch und das wird dann übersetzt. Okay. Es ist ein ganz komisches YouTube-Rabbit-Hall, wo du dann merkst, ähm, in Japan funktionieren viele Dinge ganz anders als bei uns, auch Dating.

Ähm, keine Ahnung, wie ich da gelandet bin, ich hab halt irgendwie so einen Japaner gesehen, der irgendwie so über die Straße läuft, Umfragen macht, der hat halt ganz viel in der Richtung gemacht. Das war aber irgendwie merkwürdig interessant. Also zum Beispiel, ähm, weiß gar nicht, ob ich das im Hot Top Stream schon erzählt hab, äh, zu einer Prostituierten gehen, was eigentlich ja verboten ist.

Es gibt ja offiziell gar keine Prostitutionen in Japan, ähm, sondern die haben da noch so Wege drumherum, wie sie das rechtlich dann noch möglich machen, ähm, mit so, äh, wie hieß das irgendwas mit so, ach, wie hieß das nochmal? Soap Land, ja, du wirst offiziell, die Dienstleistung, die du bezahlst, ist, du wirst gewaschen. Und falls du dann zufälligerweise anschließend Sex hast, dann war das einfach nur freundschaftlicher Ebenen und einvernehmlich. Ach so, okay, ja.

Also diese Waschhäuser, ne? Aber wenn du, ich bin arg weit abgebogen, wir kommen gleich wieder zurück, ich verspreche es. Ähm, also, der hat japanische Frauen befragt dazu, ob sie das als Fremdgehen bewerten, wenn der Mann in der Beziehung, äh, zu einer Prostituierten geht.

Mhm. Und da haben fast alle gesagt, nö, ist für mich kein Fremdgehen, ähm, sondern, äh, solange, solange er dafür bezahlt, kann sie davon ausgehen, jetzt mal, ich fasse jetzt grob zusammen, ähm, dass es nix Emotionales ist. Ach. Und dann, äh, ist es in Ordnung, ähm, weil dann, dann bleibt der ja bei ihr, solange es nur Sex ist, ist es in Ordnung. Krass, okay. Fand ich total verrückt. Das würde man hier in Europa auch anders sehen.

Ja. Und, ähm, andere Sachen, Dating, sind da total kompliziert. Also, ich kann euch nur empfehlen, schaut euch mal solche Videos an auf YouTube. Es ist echt super verschwendete Zeit, aber ihr wisst dann nach, was, was ihr vorher nicht wusstet. Aber ich, ja, ich kann jetzt nicht sagen, dass ich jetzt ein besonders viel schlauerer Mensch bin, seit ich, seitdem ich das gesehen habe. Aber es war auf jeden Fall interessant.

Okay, so, dann, äh, komm ich zur letzten Kategorie und dann habt ihr es auch schon geschafft mit dem, mit dem ganzen Quatsch. Also, die letzte Kategorie ist persönlich, ähm, und zwar habe ich festgestellt, das ist wirklich sehr persönlich, ähm, ich habe manchmal, und jetzt, früher habe ich da wahrscheinlich irgendwie auch versucht, irgendwie immer einen Grund zu finden oder so, ich habe manchmal plötzlich Tiefs, so, wo ich so irgendwie mit mir hader und mit der Welt hader.

Und ich kann es nicht erklären, wo es herkommt. Ähm, ich habe festgestellt, dass es manchmal, äh, manchmal ist es dadurch zu erklären, dass irgendwas physisch nicht stimmt. Ich zum Beispiel Hunger habe, aber das eigentlich nicht merke. Ähm, und dann deswegen irgendwie genervt und schlecht gelaunt bin, also irgendwas von außen ist mir kalt. Ich habe zu wenig, eher so Grundbedürfnisse, ne, so zu wenig, zu wenig gegessen.

Ich merke es aber selbst nicht, dass mir das gerade fehlt in dem Augenblick und werde dann grumpy. Oder so leichte Kopfschmerzen, die aber eigentlich, die du gar nicht als Kopfschmerzen erkennst, aber du bist irgendwie, du merkst, irgendwas ist verspannt und das ist einfach so ein Unwohlsein. Und ich glaube, dann, dann driften auch die Gedanken schnell in so negative Richtungen ab, ja.

Aber manchmal kommt es einfach so und das sind keine solchen Sachen, die ich feststellen kann, sondern es ist einfach so, bin ich da mal für einen Tag oder zwei schlecht gelaunt. Ähm, und das kann ich jetzt deswegen so, so ganz gut sagen, weil da gab es jetzt keine, nicht so viele äußere Einflüsse, die ich nicht im Griff gehabt hätte.

Irgendwie der, der Job hat mich nicht irgendwie gestört oder irgendjemand hat was Blödes gesagt zu mir auf der Arbeit oder so, sondern es war alles relativ, äh, geordnete Verhältnisse. Und trotzdem ist das passiert manchmal und ich konnte es nicht erklären. Also das ist, ähm, ja, keine Ahnung, vielleicht haben, das weiß ich jetzt nicht, könnt ihr mir gerne in die Kommentare schreiben, falls ihr da was drüber wisst, vielleicht haben Männer einfach auch so eine Art Hormonzyklus. Definitiv, ja.

Und der schlägt vielleicht da einfach mal zu und, und dann ist, da kann man gar nichts machen, also das, ja. Ne, ist definitiv so, also da gibt es auch Studien dazu, ähm, dass, dass der Testosteronhaushalt auch Zyklen unterworfen ist, ne. Es fehlt halt die, die physische Manifestation und es ist vielleicht nicht ganz so, so krass wie jetzt, äh, auf Östrogen, aber definitiv hast du, hast du diese Zyklen.

Und auch Transpersonen zum Beispiel haben auf dem entgegengesetzten Hormon dann einen Zyklus, also auch nicht nur Transfrauen, auch Transmänner. Also das, ne, der Hormonhaushalt ist immer Änderungen unterworfen, das, ähm, habe ich jetzt auch gelernt, dass, dass, ähm, die Körperhaltung zum Beispiel auch, ähm, ähm, einen Einfluss auf unseren Hormonhaushalt hat.

Also wenn du, ähm, ne, wenn, das, ich hab's jetzt gerade, weil ich das gerade in, ähm, psychotherapeutischem Kontext, äh, jetzt gelernt habe, ähm, wenn du zwei Minuten lang eine Siegerpose machst, ja, das, was, was Fußballer beim Jubeln machen, ähm, oder so wie, wie, wie, wie, wie ein Schimpanse, die auf die Brust klopft, ja, also dieses Brust raus, gerader Rücken, Arme hoch, ähm, dann, dann steigt der Testosteronspiegel.

Mhm. Ähm, ähm, und auch bei Frauen, ne, Frauen haben ja auch ein bisschen Testosteron, so wie Männer auch ein bisschen Östrogen haben, also da steigt der Testosteronspiegel und das ist, ne, dann dieses Macht, äh, Machtgefühl. Und genauso kann deine Nahrung oder Getränke, äh, können Hormone beeinflussen, also, ne, das ist, ist halt komplex, ist komplexer, als man das denkt und, äh, dementsprechend haben wir das alle, nur halt in, in unterschiedlichem Ausmaß.

Entschuldigung, ich muss gerade lachen, ich hab was im Kopf, das hat mit dir, du hast nur, ich hab so Triggerworte. Okay. Wenn, wenn, wenn ich die höre, dann triggert das manchmal in mir was völlig anderes und dann muss ich lachen. Äh, es tut mir leid, ich muss es kurz, ich muss es kurz sagen, es muss kurz raus.

Äh, es gibt von JBO, äh, ein, ein Lied, vielleicht hab ich das auch schon mal, vielleicht hatten wir das auch schon mal, ähm, äh, das heißt Verteidiger des Blödsins oder Verteidiger des Waren Blödsins. Verteidiger des Waren Blödsins und das endet, und das endet, und das endet damit, dass, äh, das so, das Wort Macht wiederholt wird. Macht, macht, macht, macht, macht. Sauerkraut, Sauerkraut. Sauerkraut, Sauerkraut. Sauerkraut, Sauerkraut.

Genau, genau, genau, da habe ich krass eng zu müssen. Oh Gott, ja, das ist, äh, Sauerkraut. Ja, sorry. Ja, es ist dann manchmal, ist mein Kopf dann sofort irgendwie woanders. Ähm, ja, aber, das würde es vielleicht erklären, ne? Das, ich fände das hochspannend, wenn man das irgendwie messen könnte, das würde, ich würde, ich stehe ja echt auf, auf Messungen und Zahlen, jetzt ja vielleicht schon mal gemerkt.

Du kannst, äh, in freies Labor gehen, gibt's auch hier in Karlsruhe 1, und kannst dir, kannst du da ankreuzen, was du haben willst, und dann kannst du sagen, hier, äh, Östrogenlevel, Testosteronlevel, und könntest das mal machen, in der Zeit, wo es dir gut geht, und dann nochmal messen lassen, wo es dir schlecht geht, und damit man da ein bisschen, äh, mehr Adaptenpunkte hat, das natürlich ein paar Mal wiederholen, und dann könntest du vielleicht sehen, ah, okay, wenn mein Testosteronspiegel irgendwie sinkt, dann geht's mir nicht so gut.

Ja, na ja, das ist schon interessant. Ja, gut, da bräuchte ich schon viele Datenpunkte, damit ich zufrieden wäre mit der Statistik, müsste ich eigentlich jeden Tag wahrscheinlich… Naja, aber ich sag mal, wenn du bei drei Hochphasen und drei Tiefphasen schon siehst, okay, wirklich, bei jeder Hochphase ist das Level so, und bei jeder Tiefphase ist es ungefähr so, dann wäre das, für mich würde das schon mal reichen.

Mir wäre das nicht statistisch bekannt, ich bräuchte mindestens drei Messpunkte pro Tag oder so, über, über, über, über, über ein halbes Jahr, was weiß ich, und da bin ich ja dann leer, weil dann… Das wird auch teuer. Das wird auch teuer, ja. Naja, das sollen, das sollen, äh, das sollen Leute, das sollen WissenschaftlerInnen machen, die sich damit auskennen. Die dafür bezahlt werden. Von mir aus auch gerne dafür bezahlt werden. Das ist klar.

Ähm, noch was, äh, noch was, noch was ganz anderes, was damit gar nichts zu tun hat. Ähm, ich hab festgestellt, dass ich meistens davon, wenn ich was, wenn ich was anfange, bin ich meistens davon überzeugt, dass es klappt. Und ich hab festgestellt, das ist nicht bei allen Menschen so, das ist bei vielen Menschen ist es anders. Ähm, auch Dinge, die unwahrscheinlich sind, nehme ich erst mal an, dass es klappt.

Und ich glaube, dass dadurch, ich glaube, dass dadurch mehr klappt, als wenn ich das nicht so fühlen würde. Mhm. Aber, ich bin oft frustrierter, wenn dann was nicht klappt. Mhm. Da ist bestimmt was dran, weil ich glaube, das ist so ein bisschen self-fulfilling prophecy.

Ja, wenn ich schon an was rangehe und denke, das wird sowieso nichts und das kann gar nicht klappen, ne, dann ist jedes, jedes bisschen Rückschlag ist gleich schon, ja, siehst du, hab ich doch gesagt, natürlich wird das nichts. Und dann irgendwann schmeißt man's dann, äh, in die Ecke, weil's, äh, ne, alles doof. Und, ähm, man lässt sich nicht so leicht davon abbringen, wenn man denkt, naja, aber irgendwie muss ich das hinkriegen.

Und sucht dann eher Lösungen auch, um dann Rückschläge dann irgendwie anders hinzunehmen. Ähm, umgekehrt geht's mir so, ich bin eher pessimistisch veranlagt und ich hab dann manchmal so ein bisschen so, ha, siehste, hab ich doch gesagt, dass das alles in die Hose geht, ja. Und dann geht's mir gar nicht so schlecht, weil ich denk, naja, aber immerhin hab ich mal wieder Recht gehabt. Ja, gut, ähm, Rechthaben bringt einem halt meistens nichts mehr als Rechthaben. Ja, das stimmt.

Aber, äh, äh, ja. Genau, aber das, das fand ich auch, ähm, das, das hab ich so ein bisschen, äh, gemerkt, indem ich, äh, mit anderen Leuten mich unterhalten hab, die, wo ich gemerkt hab, das ist ja ganz anders eigentlich so. Die Grundeinstellung ist weniger, äh, es ist ja auch ein bisschen arrogant, muss man sagen, wenn ich mich einfach hinstell, ich fang irgendwas an, ja, das klappt, ist doch klar.

Ne, so. Aber es hilft dabei, dass man Dinge beginnt, ähm, wenn man nicht gleich von Anfang an sich kaputt zweifelt. Oh, ich hab aber auch schon viele Dinge nicht bekommen, weil ich gezweifelt hab, also es ist nicht so, dass ich alles dann anfange deswegen, aber ich hab festgestellt, ich glaub, ich, ich glaube öfter, dass was klappt als andere. Ähm, so, dann noch, äh, einfach nur random thought, ähm, ich sollte wieder öfter Musik machen. Was du dir vorgenommen hast, ja.

Wenn ich mal Zeit hab. Du hast bestimmt mehr Zeit jetzt, wenn du wieder arbeitest. Ja, ich hab bestimmt mehr Zeit, ja. Ne, das ist einfach immer gut. Musik machen ist einfach immer, äh, das, also, es reicht sogar manchmal einfach nur, ähm, auf dem iPad mit Garageband zwei Samples zusammenzuschieben und sich so denken, ah, das klingt ja eigentlich ganz cool, so. Es muss gar nicht am Ende was dabei rauskommen, es reicht manchmal.

Ähm, ich hab tatsächlich angefangen, im Sabbatical, äh, Gedichte zu schreiben. Oh. Und ich bin mir nicht sicher, ob das eine oder andere davon vielleicht auch ein Songtext ist, also, das muss es ja, ist alles nicht. Und zwar hab ich festgestellt, dass ich aus Frustration und Hass sehr starke Kreativität ziehen kann. Generell, starke Emotionen sind einfach immer was, wo man Kreativität draus schöpfen kann. Es gibt viele Liebeslieder, warum? Weil Liebe eine starke Emotion ist.

Ja, aber das war für mich eine starke, das war eine starke Triebfeder bei mir, wenn mich was so richtig genervt hat auf Reisen. Das war wirklich so, das hatte ich, das hatte ich noch nie. Ähm, ich hab einmal, während ich den Campervan gefahren bin, eine lange Strecke, irgendwie drei Stunden am Stück oder so, oder vier Stunden am Stück. Währenddessen hab ich ein Gedicht gedichtet.

Und es war sehr schwer, mir das dann im Kopf zu behalten, dass ich dann auch am Ende noch alles, dass am Ende noch alles da war. Es waren dann schon so, keine Ahnung, zehn oder zwölf Zeilen oder noch länger, die sich so währenddessen entwickelt haben, während ich eigentlich nur Auto gefahren bin, sozusagen.

Das war irgendwie, wahrscheinlich sind mir auch ein paar Verse entfallen, aber es war meistens tatsächlich Frust, der raus musste, wo ich dann einfach mal in meinem kleinen Gedicht, das wahrscheinlich nie das Licht der Welt erblicken wird, einfach nur meinen Frust in Worte gepackt hab, die vor Hass nur so triefen.

Und es ist eigentlich irgendwie, ist es ein guter, ein gutes Ventil, aber irgendwie auch schade, dass ich, ähm, das ausgerechnet, dass die Kreativität hervorruft, weil das ist nichts, weil das ist nichts, was ich jetzt, um kreativ zu sein, hervorrufen will. Nee, klar, nicht absichtlich herbeiführen, aber wenn es manchmal als Ansporn dient, überhaupt wieder kreativ zu werden, warum nicht?

Also ich hab auch die letzten Tage, ähm, auch aus einer eigentlich emotional negativen Situation raus, mich mal wieder ans Klavier gesetzt und das hat sich dann auch in die Tage weitergetragen, äh, in denen es mir dann wieder besser ging, also so, ne, das kann ja dann das Negative auch der Funken sein, der das dann, ne, wo du es dann länger beibehältst, auch nachdem diese Emotion, die das ausgelöst hat, dann schon wieder vorbei ist.

Und hab mir dann ein Lied rausgehört und, äh, und das angefangen in Notenform zu bringen und so, ähm, ja, also da bin ich, bin ich gerade auch wieder so ein bisschen mehr, äh, so ins Musikalische getrifftet. Ich, ich, äh, ich trag mal, ich trag mal einen, einen Zweizeiler vor aus einem der Gedichte. Ich hab jetzt gerade überlegt, das fand ich irgendwie, nur, nur um mal so, dass man mal so mitkriegt, in was für eine Richtung das geht. Okay. Achtung, es ist wirklich sehr minimalistisch.

Kakerlake, Menschenhaar, All-Inclusive-Sandwich-Bar. Man kriegt schon so ein gewisses Gefühl. Ja, ja. Okay, also, das ist, äh, aus, aus wahren Begebenheiten entstanden? Das ist aus wahren Begebenheiten entstanden. Es ist vielleicht, sagen wir mal so, es ist vielleicht ein bisschen, ein bisschen übertrieben. War das das Hotel, was ihr dann gewechselt habt? Ja. Ja, okay. Aber sehr schön, ja, doch.

Vielleicht, äh, vielleicht erzähl ich irgendwann mal noch ein bisschen mehr davon, ähm, aber ich mag, ich mag so ganz so schmissige Zweizeiler und, äh, oft werden das dann mehrere untereinander davon, also so nach diesem, äh, nach diesem Schema. Das finde ich irgendwie, ich finde, damit kann man, wenn man die richtigen Worte findet, irgendwie sehr viel sagen, mit ganz wenig Worten. Ja, da ist alles drin. Man muss gar nicht groß drum herum reden.

Es passiert sofort irgendwie so ein komisches Bild im Kopf, ne? Ähm, so. Genau. Dann, äh, ich bin auch gleich fertig. Persönlich, ich hab noch zwei Punkte. Nach der Musik, also, ich sollte öfter Musik machen. Ähm, ich kann auch noch nicht genau sagen, äh, wie sich das manifestieren soll, oder vielleicht muss ich mir nochmal eine Band suchen oder so irgendwie. Äh, ja, irgendwie ist es immer gut, wenn man eine Verpflichtung von außen hat. Genauso wie, wie auch dieser Podcast.

Wenn ich den alleine machen würde, würde er nicht, gäbe es ihn nicht. Sondern wir verpflichten uns gegenseitig dazu, das ab und zu mal zu machen. Und dann, äh, nur deswegen kann es stattfinden. So. Ähm, ich hab festgestellt, ich hab so, oder ich hab drüber nachgedacht, was sind denn eigentlich meine Leidenschaften? Was, wofür, wofür brenne ich denn jetzt mal? Abgesehen, ähm, von, von, ähm, Barrierefreiheit und, äh, auch manchmal Programmieren.

Ähm, das Meer ist eine große Leidenschaft von mir. Und zwar in verschiedenen Ausprägungen. Also, mir reicht es manchmal einfach nur, dahin zu gucken. Also, gar nichts machen mit dem Meer, sondern einfach nur da sein. Und das, äh, hören, riechen und sehen. Ja. Ähm, ich hab noch aufgeschrieben, weiß gar nicht, wie ich da drauf kam, allein vor mich hinwurschteln. Und Musik machen. Und auch hören. Da schließt sich jetzt der Kreis mit der Musik eben.

Das sind Sachen, die echt, äh, besonders in mir resonieren. Vor allem interessanterweise das Meer, weil das, das Meer an sich ist ja überhaupt gar keine produktive Tätigkeit, die man da irgendwie verbringt. Und selbst wenn man jetzt schwimmen geht im Meer, wenn man jetzt nicht grad trainiert, ähm, ist das jetzt nicht unbedingt was Produktives. Dann dümpelt man da irgendwie drin rum oder läuft da drei Schritte, hüpft über eine Welle oder so. Ähm, aber auch jetzt, wenn man jetzt ...

Ich hab ja, glaub ich, erzählt, dass ich irgendwie bodyboarden war, so ein bisschen, äh, in Australien. Und dass ich da irgendwie meine längste Welle hatte ever. Aber das ist ja auch nichts, wofür ich mir irgendwas kaufen kann, sondern das war einfach nur ein Gefühl. Nee, aber es muss ja nicht mal alles mit irgendwie, mit Leistung oder mit, sonst irgendwie entlohnt sein. Es reicht ja auch manchmal der Moment einfach. Also bei mir ist es auch ganz stark.

Mehr ist einfach, wenn mehr in der Nähe ist, wenn man es schon, wenn man es schon riecht. Also wenn du in der Stadt bist und die liegt in der Nähe vom Meer und du riechst aber einfach, es riecht nach Salz und Sand in der Luft. Das ist schon, oder manchmal, wenn es hier im Sommer, weht es dann irgendwie warme Windböen aus Portugal, Spanien, Frankreich, irgendwie vom Meer hierher.

Und du riechst das irgendwie in der Luft, das ist so eine Mischung eben aus Sand, Salz und Ozon, ja, was dann in der Luft liegt. Und das ist schon, das erzeugt so ein ganz, ganz eigenes Gefühl in mir. Und ich habe das jetzt auch wieder gemerkt, wir waren in der Ostsee, es war außerhalb der Saison, der Hauptsaison, es war eigentlich noch viel zu kalt. Man konnte auch maximal so mit den Füßen rein.

Aber einfach nur am Meer zu sein, das hat schon mir so viel Energie wieder zurückgegeben in drei Tagen. Und dann am letzten Tag hatten wir dann auch tatsächlich ein bisschen besseres Wetter und hatten Sonne. Und ich konnte einfach mal eine Stunde auf so einer Picknickdecke am Strand liegen, in der Sonne, das Meeresrauschen hören. Und das war einfach schon, das hat mir, ich will jetzt nicht sagen, Meer gegeben, als das halbe Jahr krankgeschrieben sein.

Ja, aber es war schon wirklich so, wow, danach ging es mir wirklich spürbar besser. Vielleicht liegt es daran, ich weiß nicht, gibt es Menschen, die Meer nicht mögen? Also jetzt mal unabhängig von, ich will da nicht rein, weil das sind Fische oder ich möchte nicht schwimmen gehen oder so. Aber gibt es Menschen, die irgendwie sagen, oh nee, ans Meer muss ich echt nicht.

Also dann, ich meine jetzt nicht Strandurlaub an sich, aber wirklich gibt es Leute, die das Meer ablehnen und die sagen, oh nee, ich will lieber, da bin ich lieber in die Berge. Weil vielleicht ist das wirklich auch noch so ein Urzeitding, ja? Wir kommen ja ursprünglich irgendwann mal aus dem Meer. Ich habe mich mal gefragt, ob ich irgendwie draufkomme, was ich denn da dran gut finde.

Ich habe mal versucht, das in mir zu erforschen. Warum ist es das? Was unterscheidet es jetzt von anderen Sachen? Und bei mir ist es vor allem das aufs Meer schauen, also das Visuelle. Also das andere ist natürlich auch wichtig, also irgendwie mehr hören ist auch gut und wichtig. Aber wenn ich mich jetzt für eins entscheiden müsste, dann würde ich es gerne sehen wollen. Und es ist, glaube ich, die Kombination aus Bewegung, die aber nicht hektisch ist.

Also es passiert ja immer was auf dem Meer, das Wasser bewegt sich. Ich mag es auch lieber, ich gucke lieber größere Wellen an als gar keine oder keine. Also wenn ich jetzt einen See sehe, wo es quasi keine Wellen gibt, den finde ich nicht so interessant wie ein Meer, weil beim Meer passiert was. Es ist ein unfassbar undurchschaubares, wahnsinniges Chaos, was aber trotzdem auf mich Ruhe ausstrahlt. Es hat trotzdem einen gewissen Rhythmus. Es sind ja nicht alle Wellen gleichförmig.

Aber trotzdem hast du dieses rhythmische Plätscher, dass die Wellen angeschwemmt werden und sich wieder zurückziehen. Und auch das Geräusch, das entsteht, wenn sich das Wasser aus dem Sand dann wieder zurückzieht. Ja, das macht so ein Knistern, so ein Schäumen, kann man so ein leichtes Rauschen. Du hast einmal diese Welle, die halt mit viel Getöse da antrifft und dann aber auch dieses Tschschschsch. Ja, was da so, wie das zurückzieht.

Also es sind viele verschiedene Klänge und es ist Chaos, aber irgendwie ein bisschen geordnet, das Chaos. Es ist beliebig komplex. Es ist unfassbar komplex. Keine Welle sieht aus wie die andere. Trotzdem sind sie irgendwie ähnlich. Und es gibt für mich auch schon verschiedene Kategorien von Wellen. Es ist, ja, ich, ja, vielleicht gibt es da ja auch Forschung zu, keine Ahnung. Aber das war das Nächste, wie ich rangekommen bin.

Also wenn das hier jemand hört und wirklich sagt, oh, nee, ich mag Meer überhaupt gar nicht. Und nochmal, wie gesagt, es geht nicht um Strandurlaub, vielleicht mögen manche Leute den Sand nicht oder so. Aber ich bin nicht gerne am Meer und da zieht es mich weg. Da möchte ich dann wegrennen und irgendwie auf den nächsten Berg klettern. Wäre mal echt interessant, schreibt mal. Total. Ich habe noch nie, glaube ich, jemanden kennengelernt, der das sagt.

Also das ist meine Frau, die war früher eher so mit der Familie immer in den Bergen. Und da gehen wir auch öfter mal hin. Und ich finde es da auch schön. Also ich kann beiden was abgewinnen. Aber auch sie ist inzwischen echt voll der Meer Mensch geworden, seit wir zusammen sind. Das ist irgendwie so, das hat was Magisches. Also bin ich mal echt gespannt, was ihr so sagt.

Ja, ich auf jeden Fall auch, weil ich kenne, glaube ich, auch niemanden, der das, also ich kenne, es gibt, ich habe auf jeden Fall schon Leute kennengelernt, die, wenn du sie fragst, lieber Berge oder Meer, die da Berge sagen. Klar. Aber jemand, der das Meer an sich doof findet, das, das würde mich auch interessieren, ob es das gibt. Ja. So, dann bin ich jetzt auch am Ende. Mein letzter Punkt ist, und ich weiß gar nicht, den will ich, glaube ich, auch gar nicht irgendwie groß erläutern.

Das sage ich einfach jetzt nochmal so, gibt es, glaube ich, auch nichts Großes zu sagen. Ich muss mehr unter Menschen gehen. Ich häng zu viel an irgendwelchen Geräten rum und bin zu wenig irgendwie in der Welt unterwegs. Und ich glaube, mit Menschen muss ich irgendwie, ich muss mehr Kontakt mit Menschen haben, so echten. So, man steht sich gegenüber.

Das ist irgendwie bei Corona irgendwie so geworden, dass man sich daran gewöhnt hat, dass man irgendwie weniger Kontakt mit Menschen hat, so direkten. Und irgendwie, auch wenn ich manchen Kontakt mit Menschen wirklich schrecklich finde. Ja, man muss den sich halt gezielt rausholen. Der muss ganz gezielt dann irgendwie gut sein. Vielleicht sollten wir mal eine Podcast-Folge vor Ort in Angriff nehmen. Boah, das ist ja komisch. Das ist ganz komisch.

Aber ich fand schon, also das war bei dem Stream, wo wir jetzt das erste Mal wieder so zusammen vor Ort waren. Das ist schon eine andere Dynamik irgendwie nochmal. Also ich finde, es klappt gut. Hat die ganzen Jahre jetzt gut geklappt mit dem Podcast zu remote. Aber vielleicht wäre das mal irgendwie einfach mal gemütlich irgendwo auf dem Sofa und mit irgendwie noch Bierchen und Chips und so mal zusammensitzen und dann nochmal so quatschen. Wäre, glaube ich, auch mal ganz cool.

Vielleicht machen wir das mal demnächst. Ja, wir könnten ja auch irgendwie irgendwo nochmal einen Live-Podcast machen. Warte mal, hatten wir nicht eine Anfrage für Norddeutschland? Genau, da habe ich auch nochmal drüber gesprochen jetzt bei der Beyond Tellerrand. Wir verraten jetzt noch nicht zu viel oder eigentlich noch nichts. Aber ja, wir sind vielleicht auf einem Event noch irgendwann im Laufe dieses Jahres. Genau, vielleicht kann man das ja, vielleicht könnte man das ja ausbauen.

Da spinne ich jetzt mal so. Kann man vielleicht mal anregen. Darüber nachdenken, dass man da vielleicht mehrere macht und dann hätten wir, ich meine, wir können es einfach auch so machen, wie du gerade gesagt hast, irgendwie bei irgendjemandem zu Hause nochmal. Oder halt, man nutzt das und macht es direkt dann irgendwie live oder so. Vor Leuten, die, vor drei Leuten, die das sich anschauen und die es sehen möchten vor allem, genau. Okay, gut. Das war das Thema jetzt, glaube ich.

Ich habe mal meinen Geilteil hochgeschrieben, äh, geschrieben, damit du mal ein bisschen durchatmen kannst. Genau, wir haben nämlich heute zwei Geilteile mitgebracht, weil eigentlich der Plan war, dass das nur eine kurze Laber-Folge wird, aber jetzt sind wir schon wieder fast bei zwei Stunden. Wie das halt so ist bei uns. Und mein Geilteil ist was, ist ein Artikel, den, den hat es mir irgendwie in meine Android-Timeline gespült.

PC Gamer ist jetzt sonst nichts, was ich jetzt so irgendwie lese, ist eine englische, wahrscheinlich sowas wie Computerbild oder sowas, denke ich. Und der Titel ist I was shocked to find out. Ah ne, warte mal, hast du schon draufgeklickt? Ne. Weil ich möchte, also es ist eh schwierig, dich jetzt da unbefangen zu fragen, aber ich schicke dir mal das Bild, um das es geht, falls du es nicht vor Augen hast. Ja, es geht um den, äh, um den Bildschirmhintergrund von Windows 10.

Ja. Das ist so ein, ähm. Du hast, hast du es mir? Ich hab's per Signal, hab ich's geschickt. Ähm, es ist so ein, ein, ein blau leuchtendes Fenster mit Nebel und so, ne? Ah ja, das kenn ich. Also das kennt man vielleicht. Das, das, das, das, das kenn ich auf jeden Fall, ja. Und es ist schwierig, das jetzt nicht suggestiv zu fragen und ich mein, ich würd's wahrscheinlich gar nicht fragen, wenn, aber egal. Was würdest du sagen, spontan, wie dieses Bild gemacht wurde, entstanden ist?

Wenn du jetzt natürlich schon so fragst. Ja, natürlich. Nein, aber, ähm, also ich, ich kann, ich kann, ich kann, ich kann, ich glaube, ich kann's nochmal, äh, ich kann das nochmal ausblenden, dass ich so gefragt wurde. Und ich hätte jetzt getippt, ähm, das ist irgendwie ein Rendering. Das hat irgendwie immer jemand mit 3D-Artist. Ja, genau, Computer generiert oder vielleicht sogar gezeichnet, aber genau, das war eigentlich auch immer mein Vermut.

Weil wir, weil wir, weil wir ein Audio-Podcast hier sind, ich versuch's nochmal, für die, die nicht wissen, wovon wir reden, ich versuch's nochmal zu beschreiben. Also, es ist ein Desktop-Hintergrund, das heißt, es hat so eine, äh, so eine 16 zu 9 Formgröße, würde ich jetzt mal sagen.

Das ist ein relativ großes Bild, ähm, es ist insgesamt dunkel, sehr dunkelblau, ähm, und man sieht so eine Art, wenn ich, das ist mir nie so genau aufgefallen, ich hab's mir nie so genau angeschaut, äh, so eine Art Wolken, ähm.

Ähm, Hintergrundstruktur und da drin ist das Windows-Logo, also die vier, die vier Rechtecke nebeneinander, so quasi so ganz, mit so ganz hellen Linien reingeschnitten und es sieht tatsächlich so aus, als ob Licht durch ein Fenster fallen würde, aber es ist, es schwebt so quasi in der Luft.

Also der Rest vom Haus, wo das Fenster ist, ist nicht da, es sieht aus wie so Glasscheiben, die in der Luft schweben, aber so ein bisschen, es sieht nicht aus, als ob es echt wäre, sondern es sieht irgendwie sehr, äh, ja, keine Ahnung, künstlich aus, deswegen hätt ich jetzt gesagt, das ist ein Rendering.

Genau, und ich glaub, das hat eigentlich jeder so gedacht, ja, aber, ich hab jetzt diesen Artikel gefunden, I was shocked to find out the Windows-10-Desktop-Background wasn't computer-generated, but a picture of lasers being shot through an actual window. No.

Jawohl, und es gibt sogar ein Video davon auf YouTube, das kommt auch in die Shownotes, wo man das sieht, das ist ein, ein, äh, conceptual visual artist, Bradley G. Monkowitz, äh, aka G. Monk, der das gemacht hat und in dem Video kommt noch irgendwie, ist halt noch Musik dazu, ähm, und da sieht man das dann, wie das, äh, ja, wie diesen Laser da durch diesen, durch diesen, durch diesen Nebel, und der Nebel wabert dann auch natürlich so rum, ähm, ähm, ja, also das ist, das ist echt, echt gemacht.

Das ist ja abgefahren. Das ist ja abgefahren. Also, ähm, ja, faszinierend. So wie ja auch das Windows-XP-Hintergrundbild ein echtes Foto von einem echten Berg ist, nicht irgendwie ... Damals, damals gab's ja noch gar nicht so die Möglichkeit, das so realistisch in, in 3D zu machen. Also, eigentlich muss das ein Foto sein, aber klar, das ist, das ist real existierend irgendwo in der Landschaft, ja. Und in dem Fall ein, ein Fenster mit, mit Laser und, äh, im dunklen Raum und, und Nebel.

Ja, krass. Weil, wenn man sich's dann jetzt so anguckt, denk ich so, ah ja, klar, okay, so kann's gemacht sein. Aber das, das, das hätte ich nie gedacht. Ja, auch weil die Proportion von dem Windows-Logo, gut, wenn man's jetzt direkt vergleicht, ist das ein bisschen die Breite gezogen, aber so an sich ist das halt wirklich einfach erkennbar, das ist das Windows-Logo. Ja, das ist schon sehr gut.

Deswegen dachte ich, das hab ich jetzt gerade die Tage gesehen, dachte ich auch, das muss, das wird das nächste Geil-Teil. Supergeil-Teil, supergeil-Teil. Hä, supergeil. Sehr, sehr geil. Sehr, sehr geil. Äh, okay, ja, super. Jetzt, das denke ich jetzt ein bisschen ab mit meinem vielleicht. Ähm, aber es ist, es begab sich folgendes. Ich erzähl noch, ich mach noch eine kleine Geschichte daraus.

Ähm, während der GPN wurde, äh, äh, ich gefragt, ja, ähm, wenn ich jetzt hier auf deinem Blog, auf den Link klicke, Feed, dann kommt da so ein komischer Zeichensalat. Ich weiß nicht, was ich damit anfangen soll. Und dann dachte ich mir, ähm, ja, das stimmt. Also, auf meinem Blog, muritzgiesmann.de slash Blog, ähm, hab ich halt einfach in meiner Navigation oben einen Link auf den RSS-Feed.

Und für jemanden, der nicht weiß, was er damit tun soll und was es ist, sieht das erstmal ein bisschen merkwürdig aus, wenn man das im Browser aufmacht und da jetzt keine entsprechende App hinterlegt hat, ähm, die mit Feeds was macht. Dann ist das, äh, für jemanden, der sich technisch nicht damit auskennt, ähm, ein bisschen schwierig, was, was soll das, was mach ich damit, ne?

Ähm, und ich hab mir dann gedacht, okay, jetzt gehen wir mal der Frage nach, äh, was, was kann man denn da jetzt machen? Weil ich will, ich mein, ja, mein Blog lesen wahrscheinlich eher Techies, aber vielleicht auch nicht nur. Und ich will vielleicht auch gar nicht, dass es nur Techies lesen, ähm, was kann ich denn tun, damit das ein bisschen, ähm, besser verständlich wird, was das eigentlich ist und was man damit machen kann.

Und dann hab ich ein bisschen rumrecherchiert, ähm, und dann ist mir zum Beispiel das Blog von Jeremy Keefe aufgefallen und dann dachte ich, aha, wenn man da auf ein Feed klickt, dann sehe ich da irgendwie eine gestylte Seite. Wie, wie geht denn das?

Und dann hab ich ihn auch noch gefragt und hab dann aber auch noch einen Artikel dazu gefunden, er hat's mir dann auch gesagt, wie es gemacht wird, ähm, einen Artikel dazu gefunden, äh, von Derek Kee, ähm, Style Your RSS Feed, ähm, der auf seiner Seite dann so eine Art Template dann, äh, auch anbietet, mit dem man das machen kann. Und zwar, was dann am Ende dabei rauskommt, ist, äh, ein, äh, hast du mal draufgeklickt?

Dann, ähm, ähm, also erst mal, äh, hast du so eine Preview, wo die ganzen Artikel aufgelistet sind, so wirklich, ist wie eine HTML-Seite, also ist einfach so eine weiße Seite, da steht RSS Feed Preview, in dem Fall moritzgießmann.de, dann hab ich noch den Titel von meinem Blog und Visit Website, einen Link, dann hab ich Recent Blog Posts und da sind dann die ganzen Posts aufgelistet, ähm, und ganz oben, das ist eigentlich das Wichtigste, ist aber so eine Meldung,

This is an RSS Feed, subscribe, äh, by copying the URL to, from the address bar to your Newsreader, visit About Feeds to learn, äh, more and get started, äh, it's free, genau. Und About Feeds ist aboutfeeds.com, da wird so ein bisschen erklärt, was denn ein Feed ist und wie man den verwendet und was es für Feedreaders so gibt und so weiter.

Ähm, also ziemlich genau so, äh, hab ich das Beispiel übernommen aus dem Artikel, so wie funktioniert das jetzt technisch? Ähm, hast du, hast du einen Tipp? Also, wahrscheinlich halt mit CSS gestylt, irgendwie, aber wie, aber es ist schwierig, weil das ist ja keine, das ist ja kein HTML, ne, das ist ja eine XML-Struktur. Aber ich hab jetzt gerade mal in den, in den, in die DevTools reingeschaut und da ist es HTML. Ja, das ist, äh, es ist ein bisschen freaky.

Ich war, ich erinnere mich ganz dunkel, dass ich mal, dass ich schon vor, boah, bestimmt 20 Jahren sowas mal irgendwie gesehen hab oder auch, auch ausprobiert hab, mitgespielt hab, dass man irgendwie XML-Dateien dann so einen Stil mitgeben kann. Aber ich weiß nicht mehr. Es ist verrückt. Also, ähm, das, die, die magische Komponente, wenn du die DevTools aufmachst, dann, ähm, dann müsstest du auch sehen, was da so angezogen wird.

Und die magische Komponente ist, ähm, da ist oben drin nochmal ein Kommentar. Äh, nicht, nicht, dass ich was Falsches sag. Ähm, XML-Stylesheet, ahreff, xsl, rss.xsl. Ja. So, und wenn man die Datei mal aufmacht. XML-Styling-Language oder so, ne? Genau, Extensible, Extensible-Stylesheet-Language. Interessanterweise, also das ist auch wieder eine XML-Datei, die bestimmten, die bestimmten Kriterien folgt.

Interessanterweise ist da dann nicht direkt CSS drin oder der Style, sondern da ist eigentlich dann HTML drin. Da kann ich nämlich ein Template reinbauen, da kann ich HTML reintun, das dann, sofern, ich weiß da noch nicht genau, wie die Magie ist, aber offenbar, wenn der Browser feststellt, hm, was soll ich jetzt mit diesem XML-Ding hier machen? Ah, ich hab hier dieses andere Ding und da ist HTML-Template drin, dann zeig ich mal das an. Ähm, so, so glaube ich, funktioniert das grob.

Und dann kann da tatsächlich wieder der Feed-Inhalt reingerendert werden. Also, nochmal, nochmal, äh, und da wiederum, jetzt, da wiederum ist die CSS-Datei eingebunden. Also, es ist so ein Zwei-Schritt-Ding. Das heißt, ich hab die Feed-XML, in der wiederum diese .xsl-Datei eingebunden ist, in der das HTML ist, was da angezeigt werden soll, und das CSS angezogen ist, was tatsächlich echtes CSS ist, das ist nochmal eine CSS-Datei in dem Fall. Und du stylst dann aber das Template.

Ich style dieses Template. Genau. Irgendwann werde ich das auch nochmal im Style meiner Website machen. Es musste jetzt schnell gehen. Ich wollte während der GPN zwischen, äh, zwei Vorträgen, die ich sehen wollte, saß ich da mit dem Laptop und hab gedacht, ich muss das jetzt irgendwie machen. Ich muss das jetzt, diese Frage, ich fand die Frage so gut, weil so dieses, äh, was soll ich denn damit machen? Ja, stimmt, das ist eigentlich ein Problem, und wie löse ich das jetzt?

Ähm, und das ist eine ziemlich gute Lösung, wie ich finde, weil ich klicke auf den Feed, dann kriege ich erstmal eine Webseite angezeigt, aber ich kann die gleiche URL verwenden, ähm, um, um die dann eben in meinen Feed-Reader reinzupacken, aber hab direkt so eine kleine Hilfe, was ist denn das eigentlich und was kann ich damit tun? Also, hier auch ganz krasse Tags, DK-Alert-Box.

Ja, das ist, das ist von dem, das ist, ja, ja, das ist aber von dem, äh, von dem Direct K, glaub ich, das ist sein Namespace, den der sich ausgedacht hat, DK. Das sind, glaub ich, Custom Elements, ähm, ja, ich glaube, da kommt es her.

Das hab ich nicht weiter, nicht weiter groß, äh, verändert, sondern hab gesagt, ich nehm das jetzt einfach mal so grob, wie's ist, und hab so zwei, drei Sachen angepasst, und dann hab ich das, äh, ja, ziemlich cool, cooler Artikel, in dem das auch erklärt wird, ähm, kommt auch, äh, in die Shownotes, ähm, genau.

Genau, und, äh, die ganzen Files, äh, werden auch verlinkt in den Shownotes, dieses XSL-File, ähm, das will der Browser ganz gern runterladen, ähm, das hattest du vielleicht auch, also, äh, kann sein, dass das der Browser nicht direkt irgendwie anzeigt als Text, äh, aber da könnt ihr auch mal reinschauen, wie das funktioniert, oder ihr lest einfach den Artikel, letzten Endes ist das, was ich gemacht hab, nicht viel anders, oder eigentlich fast exakt genauso wie auf, äh, Artikel.

XSL-Tags und dann Value-Off und dann kannst du damit, äh, äh, den, äh, XML-Pfad angeben, verrückt, ja. Ja, total, total verrücktes Zeug, wovon ich überhaupt gar keine Ahnung hatte und komplett clueless war, dass sowas geht. Ja, das fand ich ziemlich cool und ziemlich, äh, ziemlich würdiges Geilteil. Könnte man sogar fast eine eigene Sendung drüber machen, wenn man sich jetzt noch die ganzen Texte und so anguckt, wie sie funktionieren.

Die Mühe hab ich mir tatsächlich nicht gemacht, ich wollte in dem Augenblick einfach nur so richtig GPN-Hacker-mäßig, dass es einfach funktioniert. Ich hab gar nicht interessiert, wie. Ich guck gerade bei Wikipedia hier, was, äh, wie alt das schon ist, weil wie gesagt, das ist ewig her, dass ich damit, äh, dass ich das auch schon mal in Angriff genommen hab bei irgendwas.

Und hier steht jetzt, die Working Group von XSL hat, äh, im Dezember 97 mit angefangen. Und dann, ähm, Working Draft, XPath. Genau, XPath ist diese, ne, die, die, diese, äh, XML-Selektor, ähm, Sprache. Ja. Also quasi CSS für, für XML, wenn man, wenn man so will. Ähm, genau, 1999 dann und Recommendation in 2001. Und 1999 hab ich angefangen, mich mit HTML und so zu beschäftigen.

Also, ja, das war dann relativ, also auch Anfang der 2000er, wo, wo ich das ausprobiert hab. Ja, krass. So eine, so eine Technik, die es schon so lange gibt und irgendwie wahrscheinlich kaum, kaum Verwendung findet. Und es ist aber echt schön, so ein, so ein Feed so aufzubereiten.

Ja, hab ich dann auch gedacht. Und, äh, in dem Artikel von, äh, Derek Kay, ich hoffe, ich spreche den Namen richtig aus, sind auch noch ein paar weitere Beispiele, äh, von, wie man das sonst noch so aussehen lassen kann, von anderen Seiten, die das auch, äh, einsetzen. Wobei, ich glaube, viele haben sich da bedient, äh, bei dem Artikel von Derek, oder umgekehrt ist der Artikel von Derek Kay entstanden durch,

wie auch immer, die sehen sich alle relativ ähnlich, ich sag's mal so. Ähm, aber da könnte man noch viel mehr verrücktes Zeug machen. Also, im Prinzip kann man, kann man eine komplette HTML-Seite, äh, da bauen und, und, äh. Aus XML. Das heißt halt, kannst, kannst machen, was du willst. Du könntest verschiedene XML-Quellen nehmen, die aber alle dann dadurch irgendwie gestylt werden. Also, das ist schon, schon cool.

Nee, äh, wenn du in das, in das RSS-Punkt XSL mal reinguckst, da ist wirklich HTML drin. Ja, ja, ich weiß. Da ist ein Head-Tag und Body und so weiter. In dem XSL schon, ja genau. Aber du ziehst dann die Daten aus einer XML-Quelle. Genau, die Daten kommen aus der XML-Quelle, da wird's dann komplett verrückt. Also, die Liste. Ja, wenn die ähnlich aufgebaut sind, oder exakt so aufgebaut sind, diese Selektoren eben halt Inhalt anziehen können, dann kannst du verschiedene

Dateien nehmen und, äh. So eine Art Template-Sprache, genau, da, ich seh's, da steht nämlich auch drin, äh, zum Beispiel XSL-Doppelpunkt for each select und dann kommt tatsächlich was aus dem Atom-Feed, Atom-Doppelpunkt-Feed, äh, slash Atom-Doppelpunkt-Entry und da werden dann, äh, die einzelnen Feed-Elemente dann

ausgegeben in dem Template. Also, es ist komplett Also, wenn du jetzt irgendwie Datenexport hast, äh, im XML-Format, ja, und du hast da hunderte Dateien und du möchtest die einfach schön aufbereiten, dann brauchst du nicht irgendwas schreiben, was das passt und dann irgendwie die HTML draus baut, sondern du könntest, äh, könntest dann sagen hier, dass, einfach das Kommentar rein, dass es die XSL anzieht und die dann wiederum das CSS und dann

könntest du diese exportierten Daten einfach schön, schön darstellen lassen. Ah, fuck. Ah, fuck. Mensch, das gibt's ja, das blick ich, das blick ich ja jetzt erst so richtig. Mit dieser, das ist ja quasi eine Frontend-seitige, äh, Template-Engine. Ja. Also, du könntest, du könntest XML als Datenquelle nutzen. Und dann könnte ich einfach, du könntest es quasi CMS stricken, dass die Daten als XML-Dateien

bereithält. Komplett Frontend-seitig, ohne JavaScript, ohne alles. Ja. Und der Browser-Support sollte ja nach, nach 25 Jahren hoffentlich, äh, auch überall gegeben sein. Oder schon wieder ausgebaut. Oder schon wieder ausgebaut, ja. Äh, XSL, ich guck mal schnell. Okay, das ist die nächste Herausforderung. Äh, ja, also, überall. Eine, eine Webseite bauen mit XSL. Äh, als Template-Sprache. Geil. Ich glaub, der IE konnte das nicht, aber das ist uns ja wurscht. Ja,

cool. Der was? Der was? Wer? Hab ich noch nie gehört. Ähm, ja. Ja. Okay. Mensch, dann haben wir jetzt zwei Stunden voll. Und, äh, hast du noch was? Oder? Äh, dazu? Nö. Gut. Nö. Doch. Dann kommt jetzt das Ende. Ja. Mensch. Schon lange nicht mehr gehört, den Dinge. Cool. So, haben wir mal wieder eine Podcast-Folge in den Kasten reingelabert. Sehr schön. Wie ich finde. Also, ich hoffe, ihr seht das auch. Ja, finde ich auch. Hat Spaß gemacht.

Und, äh, demnächst bereiten wir uns dann auch noch ein bisschen technischer vor, vielleicht mal wieder. Wir müssen die HTML-Serie noch fertig machen irgendwann, ähm, oder zumindest weitermachen. Ja. Die wird ja noch, die wird ja noch ein bisschen länger. Ja, ich glaub, wir machen die nicht am Stück fertig. Ich glaub, ja. Ja, fünf Folgen. Ja, genau. Ich glaub, wir werden da noch zwischendrin auch mal noch was anderes machen, dass das nicht so eintönig wird.

Und wir haben auch schon irgendwie mal eine Anfrage bekommen, hab ich vorhin gesehen, im Trello, wo jemand meinte, wenn ihr mit den, äh, mit dem durch seid, dann macht mal bitte das und das. Also, Ideen gibt's auf jeden Fall schon. Ja, es gibt eine Menge Ideen. Äh, wir hatten auch noch eine Idee, nämlich, dass wir nächsten Dienstag, vielleicht ist dann die Folge, also Dienstag der 18., da ist die Folge hoffentlich vielleicht schon veröffentlicht.

Ja, also dieses Mal schafft es am Samstag, am Sonntag wahrscheinlich erst, aber dann Sonntagabend sollte die rausgehen. Da streamen wir, das wollte ich nur noch kurz ankündigen. Und dann gibt's dann auch wieder einen Podcast demnächst. Also Dienstag, 18. äh, abends, äh, live auf Twitch. Ähm, und dann hatten wir, hatten wir nicht noch einen Termin? Oder finde ich den jetzt gerade nicht mehr? Die zwei hatten auf jeden Fall. Okay, dann hatten wir nicht noch einen.

Gut, dann müssen wir mal gucken, wann wir die nächsten Termine machen. Das, äh, machen wir dann auch noch. Genau. Bevor dann schon wieder Sommerpause ist, ne? Dann natürlich jetzt noch kurze, genau, bevor dann schon wieder Sommerpause ist, dann jetzt noch kurze, äh, kurzer Werbeblock. Wir freuen uns immer über Bewertungen auf Podcastportalen, also zum Beispiel bei Apple Podcasts würden wir uns freuen, wenn ihr uns eine Bewertung gebt.

Ähm, wir freuen uns, wenn ihr uns auf Social Media folgt. Wir sind eigentlich hauptsächlich mittlerweile noch auf Mastodon, äh, unterwegs. Ihr findet die Links alle auf unserer Webseite, wo wir sind, ist vorne.show oder www.siv.de. Wir freuen uns über nette Kommentare, konstruktive Kritik und ... Und Quatsch, ich freu mich immer auch über Quatsch. Quatsch freuen wir uns auch. Genau. Gut, dann ... Okay, dann, schön war's. Ich muss das Outro noch finden, da hab ich's.

Und dann bis ganz bald. Macht's gut. Bis ganz bald. Ciao. Ciao. Ciao. Ciao.

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