Open Web mit Matthias Pfefferle - podcast episode cover

Open Web mit Matthias Pfefferle

Nov 21, 20223 hr 3 minSeason 4Ep. 47
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Indie Web, Open Web, Websemantics, Microformats, Open Graph, Schema.org!
Mit unserem Gast Matthias Pfefferle verschaffen wir uns einen Überblick über den aktuellen Stand der Websemantics und wie sie dazu beitragen das Web besser zu strukturieren und durchsuchbar zu machen. Dazu lernen wir, warum die eigene Website immer noch der beste Weg ist im Web zu publizieren, sprechen über den Twitter-Meltdown + Fediverse und zum Abschluss gibt es noch Blasmusik. Wir hatten Spaß. Und ihr?

Begrüßung – [00:00:54]

Retro

Property der Woche: DataView() und Typed Arrays – [01:04:40]

Entscheide Dich! – [01:15:15]

Tagesthema: Open Web – [01:23:08]

  1. Begriffsdefinitionen: Semantic Web, Open Web, Indie Web – [01:25:25]
  2. Wieso eigentlich Semantic Web? – [01:30:25]
  3. Web Semantics Techniken – [01:46:27]
  4. Was soll man nutzen? – [01:57:17]
  5. Indie Web: Wie funktioniert es, was bedeutet es? – [02:07:54]
  6. Fediverse und ActivityPub – [02:22:14]
  7. Homebrew Website Club – [02:38:35]

GeilTeil:

Das Ende – [02:57:39]

Transcript

Wo wir sind ist vorne, Folge 47. Mehr Web geht nicht. Heute gibt's Open Web, Semantic Web und Indie Web. Herzlich willkommen bei Wo wir sind ist vorne. Frontend Fakten Frotzelein. Der Late Night Frontend Talkshow rund um Webdesign und Entwicklung. Es reden sich um Head und Kragen, HTML-Fundamentalist Moritz Gießmann und JavaScript-Jongleur Konstantin Groß. Heute zu Gast Webworker und Open Web Advocate Matthias Pfefferle. Hallo. Hallöchen. Hi Matthias. Ja, hi. Cool, dass du dabei bist.

Ihr habt ja doch was in den Jingle mit aufgenommen. Ja, wieso doch? Die GästInnen bekommen immer einen personalisierten Jingle. Das passiert auch manchmal geschmeichelt. Ja, der Jingle wird immer angepasst, also wenn ich die Zeit habe. Meistens nehme ich mir die.

Genau, ja, schön, dass du da bist, Matthias. Ich mag es generell nicht, wenn man zu den Leuten sagt, hier, stellst du dich mal vor. Ich habe sogar ein bisschen was vorbereitet. Ich sage jetzt Dinge über dich, von denen ich glaube, dass sie stimmen. Wenn was nicht stimmt, wenn was nicht stimmt, dann natürlich gerne reingrätschen. Also ich kann mal kurz meine Geschichte zu dir erzählen, wann du mir zum ersten Mal im Internet über den Weg gelaufen bist.

Und ich glaube, das war bei der Technikwürze, bei dem ersten Podcast, den ich jemals gehört habe, glaube ich überhaupt nicht. Ich glaube, das ist wirklich der allererste Podcast, den ich überhaupt so kenne. Da hat man das noch irgendwie mühselig im Browser runtergeladen und dann in Winamp reingetan oder so.

Diese Zeit war das irgendwie so. Keine Ahnung, Technikwürze gab es 2006, 2005 rum irgendwie. Und vielleicht da die erste Frage direkt. Warst du da eigentlich mal regelmäßig dabei oder nicht? Ich weiß es nämlich nicht mehr ganz genau. Das ist so lange her.

Ich war eigentlich nur zweimal mit dabei. Das war ganz lustig, weil David Marzjewski hatte damals irgendwie nicht mehr so richtig die Muße, das zu machen. Und wir hatten mit dem Open Web Podcast nicht mehr so richtig die Muße, das zu machen. Und dann dachten wir uns, wir tun uns zusammen und motivieren uns wieder ein bisschen. Und dann gab es genau Motivation für zwei Folgen und dann ist das Ganze leider doch wieder eingeschlafen.

Also warst du doch eigentlich mal regular, aber halt nur für zwei Folgen. Genau. Ah, dann, okay, da habe ich es irgendwie doch richtig in Erinnerung, weil ich habe vorhin noch mal recherchiert auf der Technikwürze-Seite, die so langsam, die gibt es noch, technikwürze.de.

Ähm, die zerfällt aber so langsam in ihre einzelnen Bestandteile. Manche Seiten zeigen nicht mehr so richtig das an, was mal drauf war. Es ist noch so ein Flashplayer drauf für den Podcast, den natürlich kein Browser mehr laden kann. Es ist herrlich. Also ich finde es schön, die Seite, also ich finde, die Seite war damals komplett ihrer Zeit voraus vom Design her. Ähm, weil ich finde sie immer noch zeitgemäß, also die kaputten Stellen jetzt mal ausgenommen, finde ich sie immer noch zeitgemäß.

Ähm, dann, das nächste. Und David Maciejski, eine legendäre Podcast-Stimme. Absolut. Also eigentlich eine richtige Radiostimme. Äh, und ich habe, er ist mir auch schon in echt begegnet, das war bei der Beyond Tellerrand, das ist, wann war das? 2018, glaube ich. Und da habe ich ihn auch noch mal drauf angesprochen, ja, Technikwürze, und er hat sich da total gefreut, dass, äh, irgendwie es noch Leute gibt, die sich noch an Technikwürze erinnern können.

Das war ja dann irgendwie, keine Ahnung, zehn Jahre später oder so. Ich weiß gar nicht, wie lang, wie lang, wann, wann kam denn die letzte Folge? Ich weiß nicht, aber er hat vor ein, zwei Jahren, hat er, hat er mal angekündigt, es kommt noch mal was. Und dann, seitdem habe ich den, seitdem habe ich, äh, seitdem habe ich Technikwürze wieder in meinem Podcast, aber es kam keine Folge leider.

Also David, falls du das hörst, also ich, ich erwarte unbedingt, es wäre so schön, wenn es nochmal eine Folge Technikwürze gäbe. Und wenn es nur eine ist, ähm, ach, übrigens, hallo, es gibt keine Folge Technikwürze mehr, das würde mir schon reichen. Einfach nochmal, nochmal die Stimme hören, weil es ist einfach wirklich legendär. Ähm, so, die letzte Folge war vom, ah, von 2012, siebter, zweiter, nee, stimmt. Gar nicht, ich bin hier falsch. Ähm.

Lies doch nicht so Zahlen vor, da wird man sich gleich noch viel älter. 2013. Äh, 3. Februar 2013. Ja, aber das ist, äh, das gab's viel länger, als ich's in Erinnerung hab. Ah, da hast du auch was kommentiert, aber der Kommentar ist unsichtbar, weil die Seite, wie gesagt, in ihre Einzelbestandteile zerfällt gerade. Das ist ganz, das ist ganz interessant, mich würd mal interessieren, warum.

Also, da gibt's bestimmt irgendwelche WordPress-Plugins, die jetzt nicht mehr tun oder so, oder irgendwas. Ich würde genau das, ja, also, es ist definitiv ein WordPress. Und ich glaub, es wird halt über die Zeit geupdatet, aber das, äh, Theme halt nicht mehr. Genau, das ist, es ist echt spektakulär, weil ich hab selten mal so eine Seite gesehen, die in dieser Art kaputt geht, weil das generelle Layout, das stimmt noch.

Und, aber zum Beispiel die Kommentare, du siehst die Kommentatoren, du siehst Gravatar, du siehst, wann es ist geschrieben, aber du siehst zum Beispiel keinen Text. Das ist, das ist wirklich schon, das ist echt cool. So, aber pass auf, wir müssen noch ein bisschen, müssen noch ein bisschen weitergehen. Ähm, ich hab hier noch was, ich zeig das jetzt mal, das sieht man natürlich jetzt im Podcast nicht, aber, ähm, erinnerst du dich daran?

Klar, ist das schon Screen-Guide oder noch Web-Standards-Magazin? Nein, nein, nein, nein, nein, nein, das ist das Web-Standards-Magazin, ähm, und zwar ist das Ausgabe, äh, 0309, warte mal, jetzt muss ich grad mal gucken, und 015, okay, das sind die zwei, die ich hab, weil da hab ich nämlich auch was geschrieben.

Ähm, deswegen hab ich das Exemplar, weil ich hab die Belegexemplare, äh, bekommen damals, ich hab damals die News geschrieben zweimal, und da hatte der Matthias eine Rubrik namens Pfefferle's Open Web, mit einer Chili nebendran. Weil Pfefferle, wahrscheinlich. Ah, ja, wahrscheinlich.

Ja, ja, ja, und, äh, das sagt auch schon, du hast, du beschäftigst dich mit so Open Web und, und Microdata und sowas beschäftigt, oder Microformals und, und, und, äh, den Geschichten beschäftigst du dich schon sehr, sehr lange. Schon eine ganze Weile. Der, der, der Dings, ähm, der, die Kolumne hieß, ähm, ganz am Anfang auch Open Web-Würze. Ah. Und dann, äh, haben wir aber gedacht, okay, nee, das ist vielleicht doch zu nah an Technikwürze dran, ähm, ähm, wird nochmal nachgearbeitet.

Naja, gut, das war ja schon so eine eingeschworene Gemeinschaft damals, interessanterweise auch noch jemand, den ich auch kenne, äh, der vielleicht auch den Podcast hört, weiß ich, weiß ich nicht. Der Fabian Beiner, den hab ich, seh ich da auch noch auf der Seite. Ähm, ja, also viele, viele Leute, die, die man damals so kannte, irgendwie auch über Twitter und so, ganz, waren für mich so die Anfänge von Twitter, so 2000, war für mich 2008.

Ich glaub, das gibt's ja, glaub ich, seit 2006, reden wir später noch drüber. Ähm, so, und, äh, jetzt red schon viel über dich, äh, wir sind jetzt Kollegen, wir müssen jetzt nicht unbedingt sagen, bei welcher Film, wir sind, wer es rausfinden will, der kann es rausfinden, wir sind jetzt Kollegen, schon seit einer Weile.

Ähm, aber wir haben nichts so direkt was miteinander zu tun, ähm, du hast außerdem noch das Notizpunkt-Blog, ähm, das hatte, glaub ich, früher auch mal eine andere Domain, aber jetzt mittlerweile, da es Punkt-Blog-Domain gibt, ist das natürlich sehr schön. Ähm, und du hast auch mal eine Weile noch neben Technikwürzel gepodcastet, glaub ich, ne? Genau, der Open-Web-Podcast, das war so das, das erste, was ich irgendwie mit Audio gemacht hab, ja.

Also, im Prinzip alles, was irgendwie so im Internet stattfindet, geht irgendwie um das Thema, ähm, genau. Ja. Und dann hab ich heute noch rausgefunden, das wusste ich tatsächlich nicht, dass du Autor einiger WordPress-Plugins bist, also, dass du bei WordPress aktiv bist, das wusste ich, aber ich wusste nicht, dass du, dass du total, und grad so viele Indie-Web-Plugins hab ich da gesehen, also, das ist schon auf jeden Fall spannend, unbedingt mal angucken.

Reden wir später noch genauer drüber. Ähm, und du hältst auch Vorträge. Das hab ich auch noch, äh, gesehen. Genau, also eine, eine Web-Prominenz heute hier bei WoWir sind, ist vorne. Du reißt, reißt dich ein. Eine Bauchpinselei. Ja, natürlich, wir müssen ja, bevor wir das Bier aufmachen, erstmal ein bisschen gute Laune, weil das kommt, später kommt die gute Laune durch das Bier. Also, ich hätte das Bier erst während der Sendung aufmachen müssen? Nee, ist, ist, ist, ist okay, ist okay.

Wir haben halt, wir reden halt normalerweise im Intro ein bisschen über das Bier, was, was wir trinken. Ähm, und das können wir aber auch so machen. Dann entgeht den, äh, HörerInnen einfach nur ein bisschen ASMR von deinem Bier öffnen, das ist halt. Ich kann die zweite Flasche noch öffnen. Ja, klar. Auch gut, genau. Ähm, noch eine letzte Frage, bevor wir zum Bier kommen. Warst du mal bei den Web-Krauts oder nicht? Ähm, nee, offiziell nicht.

Eigentlich auch nicht inoffiziell, aber, ähm, du hast ja vorhin schon gesagt, dass, also die Gruppe ist immer, ähm, so die gleiche gewesen. Und, ähm, ich kenne viele daraus und, ähm, man hat früher auch, ähm, immer mal die, die, ähm, die gleichen Verdächtigen auf den Konferenzen getroffen. Aber ich hab nie was dafür geschrieben oder war da offiziell in dem.

Okay, vielleicht zur Erklärung, für die, die nicht wissen, wovon ich rede, das ist ja auch schon was, was so ein bisschen eingeschlafen ist jetzt. Die Web-Krauts war so eine, äh, so analog von dem, äh, Webstand, wie war, Wasp oder, glaub ich, wie das hieß, Webstandards, äh, wie hieß, ich weiß gar nicht mehr, wie, was da, was da, was da der genaue Name war.

Äh, ne Gruppe, die sich für Webstandards einsetzt im deutschen Raum Menschen und es war so eine Mailingliste und, ähm, da gab's auch Web-Krauts.de, da gibt's auch immer noch die Seite und da sind regelmäßig Artikel geschrieben worden, auch so der Web-Krauts-Adventskalender war so ein Ding, wo dann halt, äh, äh, vor Weihnachten 24 Artikel geschrieben wurden.

Das war eigentlich, äh, eine ganz interessante Truppe, ist jetzt so ein bisschen eingeschlafen, aber der Twitter-Account ist, glaub ich, noch, ähm, aktiv, hab ich in letzter Zeit auf jeden Fall mal immer wieder Tweets gesehen. Genau, so, jetzt Bier. Matthias, was, du hast vorhin gesagt, regional, was hast du denn?

Ich bin wirklich richtig um die Ecke, ich komm aus so einem kleinen Caf, äh, in der Nähe von, äh, Karlsruhe und, äh, mit dem schönen Namen Ettlingen und da gibt's, äh, ein paar Leute, die das Fusel-Bier machen. Fusel. Äh, schnelles, helles Ettlinger Craft-Bier. Sehr gut. Sag man sich auch, ist das ein billiger Fusel? Ja, doch, sag man. Ich kaufe Bier nach dem Namen. Sehr gut. Ich finde, in Karlsruhe gibt's auch noch ein schönes Pöbelbräu. Pöbelbräu, echt?

Ähm, als ich das Etikett vorhin gesehen hab und noch nicht gelesen hab, dachte ich schon, es ist Pöbelbräu, weil das auch so ein weißes Etikett hat, glaub ich. Ja, ähm, also, ja, okay, äh, also ich hab heute auch was, äh, was ursprünglich aus Karlsruhe war, hab ich schon öfter, ähm, aber diesmal eine neue Sorte, die ich noch nicht probiert hab, und zwar, äh, Wolfbräu, ähm, Weizen hab ich heute.

Und, äh, weil ich Weizen habe, hab ich mir auch tatsächlich ein Weizenglas, äh, mal geholt, weil normalerweise trinke ich das Bier immer aus der Flasche, aber, äh, das Weizen kann ich nicht aus, das geht nicht. So, und das, also, von dem Wolf hatte ich jetzt schon verschiedene, ähm, oft das Pilz, das mag ich eigentlich ganz gerne, obwohl ich normal kein Pilztrinker bin, ähm, aber jetzt hab ich das Weizen gesehen, dachte ich mir, das probier ich jetzt mal aus.

Weil ich geh jetzt in letzter Zeit immer in den Supermarkt und kauf dann einzelne Bierflaschen, die ich noch nicht kenn. Das ist so. Der Trick. Konstantin, was hast du? Ich hab heute ein Fidelio von der Brauerei Herle aus Leutkirch. Sieht so aus. Nichts davon kenn ich. Fidelio, Herle, Leutkirch. Genau. In einer Plopfflasche. Aber es sieht schick aus. Aber Bio, Bio-Bier. Ja, Bio-Bier. Ja, so ein gemaltes Etikett.

Ja, diese, diese Wolf-Etiketten, die waren auch mal schöner, jetzt haben sie irgendwie so den Minimalismus-Anfall bekommen und so in, ähm, sag mal so, Minimalismus kann man auch schöner machen. Also, es ist halt, äh, vollflächig farbig mit Text.

Ja, genau. Also, es ist einfach irgendwie so, so, äh, bisschen dunkleres Gelb und, ähm, ja, ist, ist jetzt nett. Also, was, was, was man jetzt gar nicht so richtig sieht, ist, da ist noch so, ähm, links unten, so ein Wolf, äh, so, so ganz, ganz leicht, bisschen heller. Aber, also, das, was eigentlich so, das, das Icon sein sollte. Ja, richtig. Man sieht den Wolf nicht mehr. Der war halt früher ein bisschen, äh, bisschen prominenter. Genau.

So, dann mach ich jetzt mal, mach ich mal auf. Achtung. Aber mach du zuerst. Oh, das war gut. Ah. So. Es ist unfiltriert bei mir, ich bin mal gespannter. Ich seh schon so, so Sachen drin rumschwimmen. Meins. Meins ist erstaunlich klar. Ich bin mal gespannt, ob da am Boden sich noch was abgesetzt hat. Das ist ja beim Weizen manchmal so. Wie mal, jetzt schauen wir mal, ob ich das hier eingeschenkt bekomme. Das ist ja auch so eine Kunst.

Aber ich hab nie in der Gastronomie gearbeitet. Ich, äh, von daher kann es jetzt komplett schief gehen. Normal sollte das ja mit so einem Glas genau passen. Das passt natürlich jetzt nicht, weil ich irgendwie zu doof war. Halb Schaum, halb Bier. Ja, aber nee, aber warten die nicht, warten die nicht normalerweise, lassen die normalerweise nicht auch noch so ein bisschen was unten drin schütteln dann? Ja, dann mach ich's ja genau richtig aus Versehen.

Ja, genau. Ja, so hätt ich das auch verkauft. Sehr gut. Es ist relativ klar. Also es ist nicht ganz durchsichtig, aber, ah, interessant. Zum Wohl. Gut, ja, so, warte. Ich kann noch nicht, ich kann noch nicht anstoßen, warte. Aber, doch, warte, Moment. Wir stoßen immer durchs Portal an, weil wir ja, also wir haben so ein Portal zwischen unseren, zwischen unseren, äh, Wohnungen. Und deswegen können wir halt in echt anstoßen. Ja, zum Wohl. Ja, sehr gut.

So. Ah, das sieht ja toll aus. Ich hab schon lange kein Weizenbier mehr getrunken, muss ich sagen. Hm. Gut. Okay. Sollen wir, sollen wir, sollen wir in die, ja, lieber, lieber nicht die Grammatik wieder falsch machen. Also lieber am besten gar nichts sagen, bevor der Jingle kommt. BWSEV präsentiert die Retrospektive. Ah, jetzt hast du mich auf dem falschen Fuß erwischt, ey, du, ich hab vorhin noch, du hast vorhin noch gesagt, du hast es umsortiert, jetzt sehe ich, was da draus geworden ist.

Ey, ich hab auch bei Entscheide dich noch was hinzugefügt, dass du mich erschrickst. Oh Gott, doch. Kannst du dir aber hinziehen, wo du willst. Okay, das musst du mir, das müssen wir gleich noch gucken, dann irgendwann, während Jingle läuft oder sowas. Aber das ist mir eingefallen, wegen WordPress, dann hab ich gedacht, oh, dann lassen wir gleich mal die Welt brennen und machen so eine Grundsatzfrage.

Okay, lassen wir einfach mal, lassen wir einfach mal. Sehr gut. Ja, ja, nee, entscheide dich. Wir versuchen immer so ein bisschen schwierige Entscheidungen damit reinzupacken, aber das wirst du dann noch sehen. So, genau. Also der erste Retropunkt ist jetzt, den der Konstantin mir da dankenswerterweise hingeschoben hat, ist Local Storage und seine Grenzen. Und ich hab mich jetzt nie in der Tiefe mit Local Storage befasst. Für mich war das so ein, hey, ich kann was im Browser abspeichern.

So ganz simpel, so irgendwie State von Seiten, dieses Ding ist aufgeklappt, dieses Ding ist zugeklappt, das sieht irgendwie so aus. So Customization von Webseiten und so habe ich das meistens benutzt. Hab jetzt ein Projekt, was ich gern umsetzen würde, wo ich mehr Platz brauche. Und hab dann überlegt, taugt dafür jetzt Local Storage? Reicht das potenziell aus oder nicht? Und was hab ich gemacht, um rauszufinden? Ich hab nicht die Spec gelesen vorher, weil ich faul bin.

Ich glaube, ich hab dann hinterher erklärt bekommen, ja, das ist doch so und so und das ergibt doch irgendwie vielleicht total Sinn, was du da rausgefunden hast. Ja, aber ich hab halt die Spec einfach nicht gelesen. Ich wollte jetzt einfach auf die harte Tour rausfinden, wo sind die Grenzen von Local Storage. Und ich hab dann einfach mal gesagt, so, ich versuch jetzt mal zwei extreme Dinge. Und zwar einmal, wie viele Items kann ich setzen?

Und, äh, wie, wie, Moment, wie groß kann ich, wie groß kann ich das größte Item machen? Wie, wie, wie, wie lang kann der Text da drin sein? Oder der String? Ähm, und ich hab in meinem Browser dann, äh, versucht, Items zu setzen und ich bin gekommen, bis drei, 390.364 Items konnt ich setzen. Das ist eine komische Zahl, oder? Was eine komische Zahl ist. Kein Vielfaches von acht, oder?

Nee, 390.364 und dann muss man halt vielleicht, also ich hatte halt auch, äh, es war ein sehr kurzer String, der da jeweils drin war. Ähm, und ich habe es geschafft, den Browser zu crashen mit, äh, warte mal, Moment, jetzt muss ich gerade überlegen, welches war jetzt welches? Äh, ich, also, ich glaub, die, die Anzahl, die ich immer versucht hab, war eine Milliarde. Ich hab mir gedacht, das ist groß genug, um irgendwie was, irgendwie rauszufinden, wo, wo die Grenzen sind.

Ähm, genau, und als ich dann versucht habe, äh, ein extrem großes Item, äh, zu, zu setzen, also, ich hab's immer größer gemacht, so ein Vorloop, was auch eine Milliarde mal hätte durchlaufen sollen, was aber jedes Mal ein Zeichen hinzufügt, dem Item, ähm, da ist dann, irgendwann sind die Dev-Tools gecrasht und die, und die, die Webseite komplett, also so von wegen, ja, übrigens, jetzt ist ja alles kaputt.

Also, das, das klingt mir nicht nach, das ist jetzt so richtig ausspezifiziert, was passiert denn in so Randfällen, wenn der Browser Tab abstürzt. Aber das liegt wahrscheinlich eher an dem Loop, oder? Also, weil das ist im Endeffekt ein Endlos-Loop, wenn da zu lange was passiert. Also, hättest du es eigentlich irgendwie über einen Webworker machen müssen. Naja, aber auch da würde ich erwarten, dass der Browser irgendeine Antwort drauf hat, außer, dass der Tab crasht.

Also, naja, also, und da hab ich dann halt, äh, warte mal, wie, wie weit bin ich gekommen? Ähm, genau, ich bin gekommen auf eine Zeichenlänge von 114.398 Emojis. Äh, konnte ich da reintun. Gut, Emojis können ja auch wieder Multibytes sein, ne? Ja, genau, könnte Multibytes sein, aber, äh, ja, war auch eine komische Zahl irgendwie. Keine Ahnung.

Ähm, und du hast mir dann, glaub ich, du hast irgendwie hinterher geschrieben, du weißt wahrscheinlich, was das ist, kannst du's nochmal, oder traust du dich nochmal, das zu sagen? Äh, es war eine Begrenzung in der, also im Speicher einfach, ne? Und ich dachte, dass, also ich glaub, es sind 50 MB, oder was, die der Browser dazu führen kann, beziehungsweise ist das, glaub ich, unterschiedlich je, je, je, äh, Browser. Ähm, wahrscheinlich hast du das einfach irgendwie gesprengt, das Limit.

Aber dass dann nicht irgendwie graceful irgendwie ne Fehlermeldung kommt oder sowas, ist schon komisch. Ich hätte jetzt irgendwie schon sowas erwartet wie, äh, Speicher ist voll oder irgendwas, was irgendwie Sinn ergibt, anstatt dass halt irgendwie alles crasht. Also auch beim ersten Fall, wo ich, äh, wo ich viele Items gesetzt hab, hat er halt am Ende einen Fehler geworfen. Uncaught DOM Exception failed to execute set item on storage, setting the value, bla bla bla, exceeded the quota.

Okay, gut, immerhin. Exceeded the quota. Okay, gut, das ist ja schon. Aber da hätt ich mir, hätt ich vielleicht irgendwie noch erwartet, was ist denn jetzt eigentlich Quota oder, ja, egal. Aber vielleicht ist das gar nicht so linear, weißt du, also ich mein, du hast ja dann nicht nur den Local Storage, sondern der Browser verbraucht ja auch so über die Zeit hinweg.

Und wie Konstantin meinte, mit, wenn du da auch durchloobst und so weiter, wo sicherlich auch der, der, ähm, Speicher vollläuft. Und das dann ein bisschen schwer zu kalkulieren ist. Also Local Storage, Session Storage, kann ich mir vorstellen, dass das, sich den gleichen Speicher teilt. Also, ich weiß, dass uns Leute zuhören, die schlauer sind in der Hinsicht als wir. Ähm, und die ja uns gerne berichtigen mit, ihr habt ja alles, das ist ja alles falsch.

Bitte mal in die Kommentare schreiben, wenn ihr genau wisst oder mir einen Link zu der Speck schicken könnt, wo ich das nachlesen kann, wie sich das eigentlich verhalten sollte. Äh, wäre ich, würde ich mich sehr drüber freuen. Ähm, also, Schepp, du weißt es doch bestimmt, wenn du zuhörst, fühl dich angesprochen. Ähm, erhelle uns, weil, äh, ja, ich hab den, der Tweet wird in den Shownotes verlinkt, wo ich da so ein bisschen die Screenshots gepostet hab.

Das war so ein kleiner Thread, ähm, auch bei Mastodon, äh, zu finden. Da hab ich, über diesen Thread hab ich rausgefunden, dass, ähm, mein Crossposter auch Threads korrekt zu Mastodon überträgt. Das fand ich ziemlich cool. Dass der das blickt, weil normalerweise keine Replies, aber Self-Replies offenbar schon. Es ist so clever, wie man es sich wünschen würde. Ja, genau. Ähm, das zum Local Storage. Konstantin. Ja, äh, ich hab mich diese Woche ein bisschen aufgeregt wieder.

Also, heute eigentlich direkt. Ähm, weil, ich hatte ja schon drüber, dass Kunden von uns gerade Abmahnungen erhalten wegen Google Fonts. Und, äh, jetzt kam bei einem Kunden, wo wir das dann definitiv behoben haben, schon wieder eine Abmahnung ins Haus. Und die sind natürlich, natürlich, äh, nicht so darüber amused gerade. Und, äh, die sind frustriert und wir sind frustriert. Und ich hab dann aber mal geguckt, ähm, was ist das für eine Anwaltskanzlei? Erstmal war schon komisch.

Es hing zweimal der gleiche Screenshot an und aus dem Screenshot ging überhaupt nicht hervor, dass da angeblich noch irgendwelche Requests stattfinden. Das war nicht mal Zeitpunkt von dem angeblichen Verstoß angegeben. Und ich bin jetzt zwar kein Anwalt, aber das klingt für mich schon nach, eigentlich ist das nicht, nicht rechtswerksam. Also, ich muss ja zumindest sagen, wann dieser Verstoß stattgefunden haben soll. Und wie gesagt, aus den Screenshots ging es auch nicht hervor.

Und, ähm, dann hab ich auch rausgefunden, dass diese Kanzlei im Namen von irgendeiner komischen, ja, es ist nicht mal ein eingetragener Verein, das nennt sich, ich will es jetzt hier nicht sagen, aber es ist, äh, klingt wie ein Verein, aber es ist nicht irgendwie eingetragen. Und ja, wir kümmern uns um Datenschutz und so. Aber im Endeffekt scheinen die Massenabmahnungen einfach nur zu machen über diese, äh, Kanzlei.

Ähm, äh, schreibe aber auf ihrer Website, ja, es gehen grad totale Falschmeldungen über sie rum. Und es würde sich tatsächlich um Einzelpersonen handeln und so, äh, die nur Datenschutzinteressen natürlich im besten Interesse haben, ja. Klar. Ähm, ähm, und, äh, ja, klingt aber nach, nach, nach, nach ziemlichem Schmuh und man findet auch diverse Artikel.

Also wenn man diesen Verein in Anführungszeichen googelt, findet man auch nicht die Seite als erstes, sondern irgendwie seitenweise erst mal vom Verbraucherschutz, von anderen Kanzleien, die davor waren und so. Ähm, deswegen haben wir dem Kunden dann geraten, such dir einen IT-Fachanwalt, ähm, nix, nix zahlen erst mal, nix, bloß nicht irgendwie unterschreiben. Ähm, aber man muss halt leider jemanden mit beauftragen, kostet Zeit, kostet Nerven.

Und, ach, da war ich schon wieder an dem Punkt, wo ich dachte, ich, ich hab keinen Bock mehr auf Internet. Es werden einem so viele Steine in den Weg gelegt, gerade jetzt durch irgendwelche EU-Entscheidungen zum Thema Datenschutz. Ähm, ne, das hat da angefangen schon mit diesen, nee, nein, nee, finde ich ja an sich, finde ich ja eine gute Sache, das ist ja das Ding, ja.

Ich finde es ja an sich eine gute Sache, aber, aber so diese ganzen Geschichten mit, äh, ja, dass die IP-Adresse ein schützenswertes Datum ist, ja, die mittlerweile ja eh so durchrotiert wird bei den Anbietern und, und nach, nach drei Tagen sowieso wieder gelöscht wird, wer wann zugeordnet war. Und deswegen ja die Strafverfolgungsbehörden extrem schnell sein müssen, um wirklich aufgrund der IP-Adresse irgendwie an die Daten zu kommen.

Äh, weil das ja eben nicht Vorratsdaten gespeichert wird, was ja auch sehr positiv ist. Ähm, und dieses, ja, da ist jetzt eine Fonddatei angefordert und deswegen geht die IP an amerikanischen Server und deswegen, äh, ist alles ganz schlimm. Ich kann es nicht so ganz nachvollziehen. Ich finde Datenschutz wichtig, aber ich finde, man kann es auch ein bisschen übertreiben. Und, äh, genauso mit den Cookie-Meldungen, die jeder wegklickt, fast jeder wegklickt.

Ja, ja, und das macht einem halt, also damit, ja, klar geht's ja auch, aber es ist halt irgendwie, wurde da Tür und Tor geöffnet für, äh, ich verklag dich einfach, weil ich's kann. Und nicht nur, weil ich's kann, sondern ich fordere auch noch Schadensersatz, weil ich voll den Schaden erlitten hab und jetzt hunderte Euro mir zustehen.

Und das ist halt irgendwie schon, schon krass. Also du brauchst eigentlich jetzt, selbst in einer kleinen Klitsche, brauchst du eigentlich einen IT-Fahreranwalt, der dich berät und deine Kundenseite überprüft, ob auch wirklich alles in trockenen Tüchern ist. Und das ist einfach nervig. Das macht keinen Spaß mehr.

Und was mich dann auch nervt, ist halt, ich krieg' jeden Morgen mindestens zehn Spam-Mails im Posteingang, auch mit, mit, also nicht nur die englischen, klar, gut, ausländische Server und so weiter, ja, kann man nichts, angeblich nichts machen. Aber, äh, da, da wird irgendwie nicht Einhalt geboten, ähm, auch wenn das deutsche Seiten deutschsprachig sind, deutsche Shops, aber, jo, sitzt im Auswand, können wir nichts machen.

Und, äh, ich bekomm' in der Woche zig Anrufe von wegen, äh, ja, wir wollen, keine Ahnung was, ihnen irgendwas andrehen, wo ich mich frag', wo haben die Leute die Telefonnummer her oder klappen die die alle ab und das, ne, das kostet mich auch Zeit und Nerven, da kann, da bin ich aber machtlos.

Also ich hab' auch schon Nummern an die Bundesnetzagentur gemeldet, da hieß es dann irgendwie, naja, das kann man nichts machen, weil die Nummernblöcke halt irgendwie an ausländische Callcenter vergeben sind, ja, danke auch.

Ähm, und das nervt mich einfach, so, diese Diskrepanz, ich werd' selber genervt von Dingen, die doch eindeutig nicht legal sein können, äh, aber ich muss, steh' ständig mit, äh, einem Bein vor Gericht, weil ich für Kunden irgendwas gemacht hab', was vielleicht nicht komplett rechtssicher und DSGVO-konform ist. Ha, das hat mich gefrustet.

Einfach mal die Abmahner abmahnen, wenn die keine korrekte Abmahnung, nee, aber wenn die keine korrekte Abmahnung schicken, dann würd' ich's einfach dafür abmahnen. Ja, weiß ich nicht, kannst du, glaub ich, du kannst halt sagen, nee, zahl ich nicht oder so, aber das, äh, abmahnen kannst du, glaub ich, halt nicht. Also, ich, ich, ich glaube ... Ich würde gern Schadenersatz für die Zeit und für den Frust, äh, einfordern.

Wenn du jetzt, aber wenn du jetzt so einen, äh, Juristfreund hättest, der irgendwie, der Bock hat auf, auf fancy Stuff im Internet, dann könnte man sich bestimmt irgendeinen Case daraus basteln und die richtig, richtig ärgern. Einfach nur just because. Ja, klar, könnte man, ja. Man würde bei denen garantiert irgendwas finden, was man angreifen kann und die dann zurück abmahnen, das wär doch schön.

Also, zu, äh, ich hab beim Plugin dafür, wollt ich noch sagen, also, ich hab's grad nochmal gegoogelt, I don't care about Cookies, hab ich bei mir installiert. Ähm, das versucht Cookie-Banner auszublenden, ganz gezielt. Oh! Dass man die einfach gar nicht mehr angezeigt bekommt. Das funktioniert nicht überall, aber es funktioniert eigentlich ganz gut so auf, auf einigen Seiten.

Ähm, weil ich hab jetzt auch da nicht in Quellcode geguckt, kann das jetzt nicht, äh, äh, ja, einfach so empfehlen. Hat, hat vier Sterne bei, im Chrome Web Store, also, hoffe ich mal, dass das okay ist, irgendwie und nix Böses macht. Ähm, auf jeden Fall, äh, find ich das ein ganz nettes Feature.

Ähm, genau, und weil du vorhin, ähm, äh, Spammer auch erwähnt hast, ähm, ich hab heute, äh, das hab ich grad eben noch direkt hinzugefügt, ich hab heute einfach mal mir einen Spaß gemacht, hab mal auf so eine Spam-Mail reagiert, zum allerersten Mal in meinem Leben. Okay. Hab ich, das war halt so, das war wirklich die minimalistischste Spam-Mail, die man sich vorstellen kann.

Äh, wirklich nur eine Zeile Text, kein Bild, nix sonst, eine Zeile Text, ähm, ja, hier, bla bla bla, hier ist so und so, so und so, irgendwie ein amerikanischer Name, ähm, komischerweise mit einer russischen E-Mail-Adresse, naja, wie auch immer. Ähm, ja, ich hab hier irgendwie, was war's, 3,5 Millionen Dollar, ähm, und, äh, das muss irgendwie, das spenden wir an wohltätige Zwecke, ähm, äh, und ich bin irgendwie ausgewählt worden. Und, äh, ich soll mich doch mal melden. Seems legit.

Interessanterweise, Absender, eine russische E-Mail-Adresse, reply to, eine Gmail-Adresse. Ah ja. Ähm, und ich hab jetzt an die Gmail-Adresse mal geschrieben, ich hab mir vorher noch eine Fake-E-Mail-Adresse angelegt, damit die jetzt nicht mich noch weiter zu spammen, ähm, und hab halt mal geschrieben, ey, ich weiß, dass du ein Scammer bist, ähm, was willst du eigentlich wirklich, wie geht's dir so, was machst du so, was treibst du so, einfach mal so, vielleicht kommt man ja mal ins Gespräch.

Nee, weil ich hab Gespräche heute mit Kollegen gehabt, wo wir halt gesagt haben, naja, der nigerianische Prinz, wenn du dem Geld überweist, oder wenn du, ja, ähm, das ist ja auch nichts anderes als Lotto spielen. Also, beim Euro-Checkboard hab ich heute noch mal geguckt, hast du irgendwie eine Chance von 125 Millionen zu eins oder so was.

Und dann hab ich gesagt, naja, bei dem nigerianischen Prinzen ist es genau dasselbe, du musst halt 125 Millionen, also einer von den 125 Millionen nigerianischen Prinzen überweist dir dann auch das Geld. Meinst du, okay. Also, ich glaub, die Wahrscheinlichkeit ist in etwa gleich, ob du Lotto spielst oder dem nigerianischen Prinzen, also ... Aha. Weiß nicht, wie viele nigerianische Prinzen es gibt, aber ...

Und dann dachte ich mir, und wenn du jetzt das Geld da hingibst, das sind ja meistens jetzt Leute, die jetzt, äh, als würde ich jetzt einfach mal behaupten, dass das jetzt Leute sind, denen es vielleicht jetzt finanziell nicht so gut unbedingt geht, die, die so einen Job haben, die sowas machen. Und wenn du denen jetzt das Geld einfach gibst, ist das ja letzten Endes auch nur, du hilfst jemandem.

Und deswegen dachte ich mir, ich frag halt mal nach, vielleicht krieg ich ja, vielleicht krieg ich ja eine glaubwürdige Geschichte, die muss ja gar nicht wahr sein. Und dann überweise ich da halt mal ein paar Euro. Ja, das sind ja, das sind ja in der Regel Banden. Ich weiß nicht, ob das jetzt wirklich arme Leute sind, die denken, oh, ich muss irgendwie überleben, ich schreib jetzt mal Spam-Mails. Das sind ja, das ist ja organisierte Kriminalität. Ja, keine Ahnung.

Ich fand einfach interessant. So ein Wohltäter, du. Ich antworte mal, ich unterstütze einfach mal die Banden irgendwo. Ich habe noch keine Antwort bekommen. Ich weiß noch nicht, ob die da jetzt drauf antworten, aber ja, bin mal gespannt. Kennt ihr den TED-Talk von dem Briten, der das, der muss das beruflich machen, auf Spam-Mails zu antworten, genau auf so nigerianische Prinzen-Geschichten?

Nee, ich kenne, den YouTube-Channel hatten wir hier, glaube ich, mal als Geilteil, wo einer extra einsteigt und die dann auch teilweise überführt und so. Nee, gar nicht. Achso, gar nicht. Es geht gar nicht um das zu überführen. Der macht sich einfach einen Riesenspaß drauf, Spaß draus zu antworten und erzählt halt so die ganze Geschichte mit dem ganzen Verlauf und dass der Spammer dann schon irgendwann aufgehört hat, weil es ihn genervt hat und er dann den Spammer angefangen hat zu nerven.

Ich schick's euch mal. Das ist wirklich Traumherrsinn. Ich kenne ihn, glaube ich. War das, dass er dann irgendwann vorschlägt, eine bestimmte Geheimsprache zu entwickeln und so was? Genau. Wenn ihr das findet, dann schick's gerne, dann packe ich's in die Shownotes. Das sind zehn Minuten TED-Talk. Ich hab's grad noch mal gegoogelt. Warte mal, muss mal grad gucken. Ah ja, doch, wir können noch mal die TED-Seite, ich tue's hier direkt schon in die Shownotes. Ah ja, perfekt.

Es ist fantastisch. Es ist fantastisch. Wirklich kann ich nur empfehlen. Und die TED-Talks, was das Geile an denen ist, find ich immer, die sind so wahnsinnig kurz und da ist extrem viel trotzdem drin. Ähm, kann ich auf jeden Fall sehr empfehlen. Sehr, sehr witziger Talk. Ja, also die Idee hab ich auch von ihm eigentlich. Ich hab mich nämlich erinnert, da gab's doch mal einen, der irgendwie darauf geantwortet hat, das könnte ich ja auch mal machen.

Ich hab jetzt das nicht so lustig gemacht wie er, aber man könnte am Ende die Geschichte trotzdem so erzählen. Vielleicht wird's noch. Ja, vielleicht wird's noch. Wenn ihr euch erst mal angefreundet habt. Ja, genau. Genau. Der soll mir dann mal Bilder von seiner Familie schicken und so was. Das würde ich jetzt ... Und du schickst ihm eine Kopie von deinem Personalausweis und dann ... Klar, dann hat jeder, was er will. Sehr super.

Okay, bevor wir dann zu deinem Retro.com, wo wir vorhin schon drüber gesprochen haben, Matthias, würde ich noch eine Sache kurz einwerfen. Wir haben, glaube ich, ich weiß gar nicht, ob das im Stream, das ist wieder so blöd, die Leute vom Podcast mögen es immer nicht, wenn wir über den Stream reden. Ich weiß nicht, ob wir im Stream oder im Podcast drüber gesprochen haben, über Solarpanels und Stromversorgung so irgendwie zu Hause, so ein bisschen off the grid. Ach, das ist eine gute Frage.

Und so ein bisschen die Solar nutzen, was man irgendwie ... Also die Sonne nutzen, die man irgendwie so einfangen kann. Und ich hatte dann irgendwann ... Ich hab mich ein bisschen informiert und hatte so ein Panel, was ich ... Ich hab so ein Mini-Panel, das aber im Prinzip quasi kein Strom erzeugt. Das ist so eine minimal ... Eine ganz kleine Powerbank kriegst du da dann irgendwie in einer Woche bei voller Sonne aufgeladen. Also das ist aber halt irgendwie nix.

Ähm, und da dachte ich mir, ich brauch was Größeres. Ähm, und hab dafür dann mal bei Geizhals, was es immer noch gibt, hab ich ... Also bin ich jedes Mal wieder erstaunt, das ist ja eine uralte Seite, Geizhals.de. Ähm, so ein, ähm ... Preisalarm gesetzt, für eben genau dieses Ding. Und hab jetzt gesehen, ah, oh, es ist ... Es ist offenbar Black Friday, es war runtergesetzt. Ähm, genau.

Und, äh, dazu würde ich gerne, das würde ich vielleicht gerne empfehlen, und da können wir kleine Affiliate-Links, äh, mal wieder packen, weil ihr wollt uns ja unterstützen, das wissen wir. Und deswegen packen wir manchmal Affiliate-Links bei uns in die Shownotes. Ähm, und zwar, was ich mir jetzt bestellt hab, was, äh, was nach größerer Recherche, ähm, irgendwie nett aussah, ist, äh, von Jackery, äh, ein 100-Watt, äh, Solarpanel.

Ähm, und dann halt auch noch so eine größere Powerbank, so eine 240-Watt-Stunden, warte mal, 67.000 Milliampere, das ist schon so ... 67.000, boah, okay. Ja, das ist schon so ein, das ist schon so ein kleiner Koffer. Ähm, hab ich mir gedacht, äh, das ist jetzt irgendwas, ich will so ein bisschen hier, ja, ein bisschen, zumindest mal Handy laden und vielleicht mal Laptop, äh, für den Tag irgendwie betreiben können und einfach mal ein bisschen schauen.

Gar nicht im Sinne von, rentiert sich das irgendwann finanziell, sondern, äh, einfach mal ein bisschen Sonnenstrom benutzen, das fand ich irgendwie eine gute Sache. Ähm, und Affiliate-Links kommen in die Shownotes. Genau. Gut. Aber du hast ja auch ... Balkonkraftwerk. Ja, nicht ganz, das ist eine Nummer kleiner. Also, die Balkonkraftwerke, die sind ja, äh, glaub ich, bis 600 Watt, glaub ich, ist zugelassen.

Das ist so, das Maximum, das ist jetzt nur ein 100 Watt-Panel und das, äh, geht jetzt auch nicht an die Steckdose, das tun die Balkonkraftwerke, ja, sondern das ist jetzt tatsächlich dafür gedacht, dass man entweder direkt ein Gerät dranhängt oder eine Powerbank. Okay. Ähm, das kann, glaub ich, nicht in den normalen, äh, ins normale Stromnetz von, von der Wohnung gehen. Okay. Ähm, genau.

Aber das Balkonkraftwerk könnten wir hier auch machen, ähm, muss ich noch überlegen. Das ist so, das, da, da, da, da, da gibt's noch ein paar Sachen, die noch dagegen sprechen. Aber Kleinvieh macht auch Mist, ne, weil du jetzt sagst, ob es sich finanziell lohnt, aber ich mein, jede Handyladung, die ich nicht über das Stromnetz machen muss, sondern die ich da über das Solarpanel hab, ist ja schon mal, ist ja was, ne, wenn das jeder machen würde, hätten wir was zusammen.

Ja, ich denk auch, also man muss, man muss dann halt nur dranbleiben und, ähm, das dann eben auch nutzen, weil das ist auch das, was ich, ich vergesse manchmal, dass dieses kleine Solarpanel da ist mit dieser Powerbank und dann, äh, dann lad ich das irgendwie nicht da dran.

Aber genau, äh, ich hab mir gedacht, äh, da nochmal kurz, ähm, drüber reden, weil ich das einfach interessante Sache finde und bin mal gespannt, was passiert und ich werde auch nochmal drüber berichten, wenn ich's dann habe. Jetzt war Black Friday, es war 30 Prozent reduziert, das Ding, das fand ich dann schon irgendwie, schon irgendwie stark. Und diese Powerbank war, glaub ich, 20 Prozent reduziert, äh, das fand ich, ja, gute, ersparende, ja gut, das stimmt ja eigentlich nicht.

Wenn man sagt, man kauft was billiger und man denkt dann, man spart Geld, stimmt halt einfach nicht, aber es gibt trotzdem was aus. Aber, ja, das nur so als, als, als, äh, Lebenstipp, als Lifehack, da mal ab und zu drüber nachdenken. Welcome to my TED Talk. Ja, welcome to my TED Talk, ihr spart nix, wenn ihr Geld ausgebt, egal, wie viel weniger es angeblich ist als irgendwas anderes. Genau, so, und jetzt wollen wir noch über Twitter sprechen. kurz, oder?

Ja. Das wäre mein Retro-Punkt, den ich mitbringen durfte, oder? Genau. Ähm, ja. Weil, du, ich hab halt auch gesehen, du hast so heute Morgen oder irgendwie im Lauf des Tages oder in den letzten Tagen kurz mal geschrieben, wenn ich euch hier entfolge, dann auch nur, weil ich euch bei Mastodon schon folge, hast du wirklich vor, dein Twitter irgendwann abzuschalten? Ja, hab ich vor.

Ich glaube, dass wir gar nicht so groß die Wahl haben, ich glaub, das wird dem, der früher oder später abgeschaltet. Okay, Moment, Moment, Moment, stopp. Also, ja, ähm, das kommt drauf an.

Ähm, ich will's erst mal, also kurzfristig will ich's nicht ganz abschalten, aber, ähm, also ich werd, ich werd noch cross-posten, aber dann in die andere Richtung, weil ich weiß auch, dass, äh, zum Beispiel der Podcast-Account bei Twitter relativ viele Follower hat, oder finde ich jetzt über tausend halt, ähm, ich persönlich auch über tausend, bei Mastodon deutlich weniger.

Ähm, aber ich hab das Gefühl, das ist jetzt zum ersten Mal, hab ich so ernsthaft das Gefühl, dass so ein Tipping-Point erreicht sein könnte. Dass es jetzt wirklich sein könnte, dass jetzt zumindest die Leute, wegen denen ich bei Twitter war, jetzt einen Großteil abwandern und woanders hingehen. Und wenn die eh nicht mehr da sind, was soll ich dann noch bei Twitter? Also, dann hab ich da einen Account mit tausend Followern, von denen aber keiner mehr da ist? Also, weiß ich nicht.

Ja, also, ich mein, das ist langfristig schon ernst. Okay. Warum fragst du? Ähm, weil ich mir so noch gar nicht die Frage gestellt hab. Also, ich, wir reden ja heute auch über das Thema, ich bin natürlich, ähm, rein von der Technologie und von der Idee her natürlich auch Team Mastodon, aber hatte mir jetzt noch nicht so die, die endgültige Frage gestellt, ob ich irgendwann mal Twitter auch loswerden möchte.

Also, klar, wie Konstantin meint, wenn, wenn es irgendwann keine, also, wenn es irgendwann halt mal, ob es geht, gut. Aber ich hätte jetzt, glaub ich, trotz allem nicht angefangen, Leuten zu entfolgen, weil ich die irgendwie woanders schon habe oder Account sperren oder ... Dafür hab ich's noch zu lieb? Ja, ich würd's, glaub ich, auch bis zum Ende aussitzen tatsächlich. Also, entfolgen würd ich jetzt niemanden, aber ich befürchte schon, dass es grad echt in die Richtung geht.

Über das Wochenende hat er jetzt alle Mitarbeiter ausgesperrt irgendwie aus dem Büro, nachdem er am Anfang wollte, dass sie dort schlafen. Ähm ... Wo schlafen denn die armen Leute jetzt? Ja, im Silicon Valley kannst du dir die Frage echt stellen. Die müssen jetzt dann in ihren Autos schlafen, wenn sie welche haben.

Ach, da eine Sache, die ich mitbekommen hab, irgendwie, ähm, auch in Irland an dem Standort hat er alle zurückberufen ins Büro, wo halt das Problem ist, dass das Büro gar nicht groß genug ist, um alle Mitarbeiter zu behausen.

Weil die halt wirklich dort sehr viel Homeoffice haben und Remote Work und, äh, und einfach gar nicht, da ist nicht genug Platz. Also, die, die, da wurde echt ne Mail rumgeschickt, äh, so von wegen, ja, wir wissen nicht, was wir tun sollen, ähm, aber wir müssen offiziell alle am Montag kommen. So kommt, wirklich. Ja.

Ei, ei, ei. Also, ähm, zu dem Entfolgen, also, äh, jetzt wirklich komplett dicht machen würd ich jetzt wahrscheinlich erst mal noch nicht den Account, ähm, aber es ist tatsächlich so, dass ich's irgendwie, äh, für mich, ähm, gut anfühlt, ähm, zu sagen, ich, ich geh jetzt, ich, ich mein das schon ernst mit dem Rübergehen zu Mastodon.

Mhm. Ähm, und ich, äh, lese da jetzt tatsächlich auch mittlerweile mehr als bei Twitter und ich hab gemerkt, dadurch, dass ich jetzt Leute schon entfolgt hab, und, äh, hab ich da mal gemerkt, dass es wirklich ein relativ kleiner Teil von den Leuten, denen ich folge, äh, sind, die meine Timeline voll machen, weil jetzt einige von denen bei Mastodon sind und meine Timeline jetzt deutlich langsamer ist, sag ich mal, bis da ein neuer Post kommt, hab ich echt gemerkt.

Ähm, ja, und, äh, wenn ich den Content ja woanders auch krieg, mir scheißegal, ob die cross posten oder nicht, ähm, wenn ich den auch auf einer, auf einer Plattform krieg, die ich cooler finde, warum nicht? Also, wobei, jetzt vorhin wollte ich noch mal nachgucken, wir haben uns ja geschrieben bei Mastodon, äh, Matthias, und, äh, naja, da war das wieder überlastet und ich konnte die Nachricht erst mal nicht abrufen. Ja, gut, das sind halt, aber das war bei Twitter am Anfang ganz genauso.

Ich erinnere mich noch an den Fail-Whale. Der Fail-Whale, ja. Ach ja, stimmt. Also, ähm, ja, und ich muss sagen, die haben, also Twitter, die haben ja, die haben sehr gute Sachen gemacht in den letzten Jahren und die haben sehr schlechte Sachen gemacht in den letzten, ich sag mal, die letzten fünf, sechs Jahre. Aber das, was jetzt gerade geht, haben sie nicht verdient. Nee. Ja.

Nein, nein, nein, nee, ich finde, die haben das Interface richtig geil poliert, ich finde es mittlerweile richtig hübsch und gut zu bedienen und es ist eigentlich auch, glaube ich, barrierefrei, also, die haben sich da viele, viele Gedanken gemacht und, äh, das ist, ich finde es sehr, sehr gut, ähm, aber dass sie halt da oft zwanghaft versucht haben, irgendwie Algorithmen zu implementieren, die dann, äh, versuchen, schlau einem zu zeigen, was man denn sehen will und ich folge doch eigentlich nur diesen Leuten, dann zeig mir doch einfach chronologisch an, was die posten.

Immerhin, man konnte es dann wieder umstellen, aber halt irgendwie durch drei Menüs klicken, ne, dafür. Ich bin mir aber nicht sicher, ob das so stimmt, weil ich hab das Gefühl, dass bei Master und jetzt plötzlich Leute regelmäßig schreiben, die ich in der Timeline sehe, wo ich dachte, den hab ich doch auch bei Twitter gefolgt, wieso hab ich das nicht gesehen, das war irgendwie weg, also, bin mir nicht sicher, ob die chronologische Timeline wirklich zu 100 Prozent funktioniert hat.

Und die haben ja eine Zeit lang auch die chronologische immer wieder umgeschalten, also, das, ähm, ich hatte dann wirklich eine Zeit lang, dass das nach ein paar Monaten wieder, äh, einfach auf das, auf den Algorithmus umgeswitcht ist und ich dann wieder den Knopf drücken muss. Und ich hab's immer dadurch gemerkt, dass plötzlich irgendwelche komischen, ähm, Person XY hat das und das geliked, äh, Tweets bei mir in der Timeline, weil ich dachte so, hä, das seh ich doch normalerweise gar nicht.

Und dann so, ah, haben sie mir wieder umgestellt, okay. Also, offenbar hatten die da so einen, so einen, so einen Trigger, der sagt, ja, äh, ich, ich glaube sogar weniger als Monate, ich glaube mehr so eine Woche, hatte ich so das Gefühl, eine Zeit lang, dass du jedes Mal, eine Woche, einmal in der Woche, musstest du, musstest du den Knopf nochmal drücken, ja, ich will die chronologische Timeline haben. Die wollten wirklich, dass man echt drauf committet ist.

Die wollten wirklich wissen, will das, wollen die das wirklich. Ja, keine Ahnung, also, ich mag das generell nicht, wenn versucht, wenn Algorithmus versucht zu wissen, was ich will. Mhm. Das kriegt der nämlich nie hin. Und ich will auch nicht in dieser Echo-Kammer sein, dass ich irgendwie dann nur noch, nur noch irgendwie, oder dann diese, irgendwelche, ja, die haben es dadurch geschafft, irgendwie so, so, ähm, virale Effekte zu erzeugen.

Dass es dann Tweets gab, die halt so total explodiert sind, die dann irgendwie Hunderttausende von, von Herzchen gekriegt haben. Das geht wahrscheinlich nicht, wenn du nicht diesen Algorithmus hast, der das bei anderen irgendwie in die Timeline spielt und das dann nochmal verstärkt. Aber muss das sein?

Also. Ja, ich fand's vor allem krass, also, wenn du so Live-Ereignisse, äh, verfolgt hast, irgendwie jetzt, äh, Sport oder irgendwie in der Welt ist irgendwas passiert, passiert, Krieg oder so, ja. Ähm, wenn du da am Ball bleiben wolltest und immer das Neues, aber du aktualisierst, dann hast du gesagt, ich hab, das hab ich doch schon, schon mal gerade gelesen.

Das kann doch nicht sein, dass in den letzten zwei Stunden nichts Neues passiert ist und dann stellst du fest, ja, okay, ja, wieder, wieder die falsche Timeline, ja. Und das, also, das ist auch was, wo ich sehr traurig bin oder wäre, wenn Twitter jetzt tatsächlich das Zeitliche segnet, weil ich das wirklich, ähm, hauptsächlich so als Nachrichtenquelle.

Also, ich hab verschiedene Accounts, einen so für Webtechnologien, einen eher so politisch und Weltgeschehen und das war halt echt so meine Informationsquelle, weil da alles schon so, ich mein, klar, ja, es ist eine Filterblase, aber es wurde mir eben halt schon so ein bisschen vorserviert und vorgefiltert, ähm, was, was mich interessiert und, äh, was irgendwie so auch meinem, meinem Weltbild so ein bisschen entspricht und, äh, das fand ich echt gut.

Also, ich hab jetzt nicht sonst irgendwie aktiv Nachrichtenseiten häufig gelesen. Ja, aber du warst ja selbst der Filter durch die, durch die Accounts, denen du gefolgt bist, oder? Genau, ja. Und, aber wenn Twitter dann halt glaubt, dass sie nochmal irgendwie filtern und drehen müssen, dann ist das doch einfach kacke. Also, das fand ich, ich glaube, dass es Leute gibt, denen das egal ist oder die das sogar gut finden, ähm, wenn so ein Algorithmus da drüber läuft.

So, so, so Leute, die nicht so drüber nachdenken, was da passiert. Schmunzeltwitter, oder? Sagt man nachher euch. Schmunzeltwitter. Was schmunzeltwitter? Das hab ich noch nie gehört. Schmunzeltwitter.

Das ist so irgendwie so Leute, die immer so, ähm, ach, keine Ahnung, dieser, dieser eine Tweet, der jetzt auch schon irgendwie 20.000 Mal repostet wurde mit, ah, ich hab ein Pärchen an der, an der Eistruhe beobachtet und dann sagt er irgendwie, oh, äh, Vanille, äh, was, so ein Apfelstrudel mit Vanilleeis und sie fand das aber scheiße und dann haben sie sich am Schluss dann im Laden getrennt, weil er unbedingt, dass man das Vanilleeis wollte.

Ja, so, ja, so komische Geschichten, wo du denkst, so, okay, ja, ob das jetzt so stimmt, ja, ähm, wo es halt nur darum geht, irgendwie Likes zu sammeln und irgendwie so, oh, rührende Geschichten, ja, so Clickbait-mäßig.

Ja, was ich ja, was ich ja immer schwierig finde, oder wo ich, wo wir schon bei Twitter sind, und da, da spreche ich vielleicht auch dich ein bisschen an, Konstantin, ich weiß nicht genau, sind Leute, die, ähm, die so Druko-Helden sind, ja, also drunter kommentieren und dann damit versuchen, Likes einzusammeln. Und da gibt's ja echt so ein paar Spezialisten, die dann es oft schaffen, durch den Kommentar unter einem Tweet mehr Likes einzusammeln, als der eigentliche Tweet.

Weißt du, weil ich ab und zu so Reaction-GIFs irgendwo drunter poste? Ja, weißt du, genau, das ist ja das Allerschlimmste, einfach nur ein GIF und unter einen Tweet posten. Es, es, es, äh, weißt du, kein Content, kein Content produzieren, nicht, nicht mal das GIF hast du selbst gemacht. Den Alltext. Du hast nur immerhin. Den Alltext hab ich geschrieben, also. Ja, also, dann sei halt still, war wie immerhin barrierefrei.

Eben. Also, ich kenn da so ein paar Spezialisten, die sind so die, die Druko-Helden, ähm, ja, gut, muss es auch geben. Muss es auch geben. Glock mich doch, müde mich doch. Warte. Moment, oh. Hätte ich jetzt nicht sagen dürfen. Du twiddest, du twiddest ja eh nix. Ich twiddest ja eh nix, nee. Du twiddest, es ist überhaupt kein Gewinn. Es war kein Unterschied. Ich seh, ich hab vorher nix von dir gesehen, außer Druko's. Na, egal, nein, es ist alles gut.

Ja, so ein bisschen Reibung muss immer da sein, auch so zwischen dem Podcast-Pärchen, wie wir das sind, sonst, äh. Komm du mir heim. Wenn der Matthias weg ist. Ja, der Konstantin und ich, wir sehen uns ja morgen tatsächlich nochmal. Oh stimmt, seit zweieinhalb Jahren tatsächlich. das erste Mal in, in, in live, ne? Bis dahin müssen wir, bis dahin, bis dahin müssen wir uns wieder vertragen. Aber jetzt streiten wir uns erst noch ein bisschen.

Okay. So, Twitter, ich bin gerade überlegen, ob, ähm, ob mir noch was dazu einfällt. Also, ja, es ist halt, also, ich hab ja am Anfang überhaupt nicht verstanden, was das soll, Twitter. Ich hab, ähm, mein Twitter-Archiv runtergeladen, ich muss dazu sagen, ähm, haben auch viel, haben auch viel Kritik dafür bekommen. Ich find's total geil, wie die das mittlerweile machen.

Es sind nicht alle Daten drin, das find ich nicht so super, aber wie sie aufbereitet sind, find ich geil, weil, äh, das ist tatsächlich eine Webseite, die du im Browser aufrufen kannst, wo du auch ein Suchschlitz, also quasi die Twitter-Seite, auch mit Suchschlitz und funktioniert. Ähm, und du hast da halt einfach deine ganzen Tweets da in, in der Timeline und kannst da drin rumscrollen und es wird dann nachgeladen und so.

Du kannst also quasi wie Twitter benutzen, so, nur, dass du halt nix schreiben kannst und nix Neues reinkommst, also nur deine eigenen Tweets. Und dann hab ich meinen allerersten Tweet nochmal gefunden. Es war 2008 im, irgendwann im Sommer und ich hab mir damals meinen Twitter-Account nur angelegt, weil, äh, David Marciewski in Technikwürzel gesagt hat, ja, und wir haben da einmal diese eine Folge aufgenommen, ähm, und die können wir aber nicht veröffentlichen, da war der Ton so scheiße.

Aber wenn ihr sie trotzdem hören wollt, dann schreibt doch mal bei Twitter. Und ich hab so gedacht, scheiße, ich wollte doch nicht zu diesem scheiß Twitter, da reden die ganzen, ich mag generell so Sachen nicht, wo alle drüber reden. Ja, da denk ich mir so, ah, muss ich jetzt da beim Hype vorne dabei sein, ich warte mal ab. Und dann hab ich mir deswegen einen Twitter-Account gemacht, um ihm dann zu schreiben, hey, doch, mach doch mal, ist egal wie die Qualität, ich will's trotzdem hören.

So, das war, war meine Motivation. Und mein erster Tweet war aber nicht das, sondern, ich hab, glaub ich, hab geschrieben, entdecke Twitter, macht mich nicht so richtig an. Ja, einer von 14.000 Tweets, das war der erste.

Und ja, ähm, das hat mich dann irgendwann auch noch ziemlich angemacht, muss ich sagen, ich hab total viele Leute darüber kennengelernt und, äh, extrem viel Informationen rausgezogen, also eigentlich mag ich die Plattform total gerne, aber es kann einfach sein, dass die Idee hinter Microblogging größer ist als die Plattform.

Und das sieht man jetzt grad bei Mastodon, also, dass Microblogging einfach seine Berechtigung hat und wichtig ist, aber dass es nicht bei Twitter sein muss, dass es auch woanders sein kann. Und wenn Mastodon.social mal ein bisschen, ja, vielleicht muss ich einfach eine andere Instanz mir suchen, das ist, ähm, momentan ist das öfter mal ein bisschen wackelig, sag ich mal so.

Ich hab ja meinen Mastodon-Account irgendwie 2018 gemacht, äh, also schon, das war das letzte Mal, dass ich, dass so alle gesagt haben, jetzt muss mal weg von Twitter. Ja, da war auch irgendwas bei Twitter, oder? Aber ich, ich hab vorhin überlegt, aber ich kann mich nicht mehr erinnern, was das letzte Mal war. Also, es gab schon mal ne, ne riesige Welle, ähm, wo auch etliche Mastodon-Server in die Knie gezwungen wurden, aber ich krieg nicht mehr raus, was es war.

Also, ich, ich weiß es auch nicht mehr, aber ich weiß, das muss 2018 gewesen sein, weil damals hab ich meinen Account angelegt bei Mastodon.social. Haben sie da die Zeichen hochgesetzt, war das das? Oh, das hat mich, glaub ich, das hat mich, glaub ich, nie groß gestört, dass sie die Zeichen hochgesetzt haben. Ach so, für die Älteren, äh, für die Jüngeren unter euch, Twitter, Twitter hatte mal nur 140 Zeichen, nicht 280. Ja, warum?

Weil man ursprünglich noch per SMS twittern konnte. Das hab ich sogar noch gemacht, ja. Ja, und, das hab ich auch gemacht. Und, also, SMS sind ja, glaub ich, 160. Und dann 20 für den Username. Und sie hatten extra noch einen Bereich für Werbung oder sowas. Ja, für den Username, weil du ja Ad, äh, ne, Ad-Username. Nee, nee, aber das, aber das hat aber zum Zweet dazugezählt, oder? Aber der Ad-Username ist mit drin. Halt, halt, halt, halt, kotzer, nee.

Der Ad-Username war am Anfang mit in den 140 Zeichen drin. Die haben das extra sich freigehalten, damit sie noch Werbung oder sowas ausspielen können. Ich glaub auch, ja. Ich glaub, so hab ich die Legende auch in Erinnerung. Ich hab tatsächlich per SMS getwittert, eine Zeit lang. Ja, ich hab's auch ausprobiert. Als man noch kein mobiles Internet hatte oder als es noch zu früh war. Ja, mit dem Handy unterwegs und so, hey, ich bin jetzt grade ...

Weißt du, nicht, dass ich irgendwelche Follower gehabt hätte auf Twitter, die irgendwo in der Nähe gewohnt hätten. Weil's geht. Aber ich hab halt sowas geschrieben, ja, von ... Ja, genau, weil's einfach ging und SMS war halt irgendwie, naja, konnte man sich mal leisten irgendwie, keine Ahnung. Das war, glaub ich, schon in der Zeit, als sie 9 Cent gekostet haben, nicht mehr 39 Pfennig.

Und, äh, ja, dann irgendwie unterwegs, irgendwie in einer Kneipe oder in einem Club und dann so, hey, ich bin jetzt hier grad, bla, bla, bla, äh, warum auch immer ich das gemacht hab? Es hätte, es hätte niemand ... Du hast ja, aber du hast ja vorhin auch gesagt, Moritz, dass du am Anfang auch ... Oder, ich glaub, am Anfang wusste niemand, was denn Twitter soll und Microblogging.

Und ich hatte ganz viel in der Timeline, die halt auch wirklich einfach nur den kompletten Tagesablauf getwittert haben. Mit, ich bin jetzt auf dem Klo und, äh, ich mach mir was zu essen. Völlig abstrus, einfach ihren kompletten Tag da reingekloppt. Und was ich am Anfang auch großartig fand, wo die API noch nicht, ähm, äh, reglementiert war, oder, also, die Zugriffe nicht irgendwie, ähm, dass halt auch Leute, ähm, Anbindungen an die Waschmaschine geschrieben haben.

Dass du dann halt wirklich ... Ja, ja, ja, ja, ja. Und der Waschmaschine von irgendeinem wildfremden Typen hast folgen können, die halt dann geschrieben hat, ob sie jetzt im Schleudergang ist, oder ob sie fertig ist, oder ... Ja, genial. Großfantastisch. Aber so, aber so was muss, für so was ist das doch, es ist doch, es ist doch super. Ja. Ich erinnere mich, es gab eine Pflanze.

Es gab eine Pflanze, die einen Twitter-Account hatte, die im Prinzip gesagt hat, gieß mich mal wieder, wenn irgend so ein Wassersensor irgendwie gesagt hat, ah, ist ein bisschen trocken gerade. Doch, wirklich, das ... Ja, super. Aber kannst du nicht noch ... Internet of Things, ja. Ja, ja, aber, ja, aber genial. Da ging das los. Aber ich erlebe, ich hab das Gefühl, bei Mastodon startet jetzt so was Ähnliches wieder.

Also, es ist so, der Spirit ist jetzt wieder so wie am Anfang bei Twitter gefühlt. So, Leute tauschen sich aus, was sind gute Clients, die Server gehen down. Weißt du, so alles, was man halt damals hatte. Das, äh, ja. Ja, Bekannte hat auch letzt wirklich bei Mastodon genau das geschrieben. Fühlt sich an wie 2008 auf Twitter. Absolut. Ja, es ist wirklich so. Es ist wirklich so. Ja, keine Ahnung. Also, wo geht's hin? Was glaubt ihr? Was passiert? Also, ich ...

Inzwischen seh ich echt schwarz auf Twitter. Also, ich glaub, das geht nicht mehr lang. Nachdem Musk selbst schon gesagt hat, ja, kann sein, dass es bankrott geht, ähm, ja. Hat er jetzt wieder revidiert, aber, äh ... Ja, er tut ja auch nichts dafür, dass es finanziell ... Ich mein, es sind ja auch wirklich Werbeleute abgesprungen. Kann man denen ja auch nicht verübeln, dass die jetzt erst mal sagen, Ja, okay, mal abwarten, bevor wieder weiter Geld rein investieren.

Und alles nur, weil irgendwie einer mit 44, äh, Billion Dollars, äh, durchdreht und größenwahnsinnig wird. Das ist echt absurd, ne? Also, es gibt Milliardäre, die cleverer agieren. Ja. Hab ich das Gefühl. Ich hab'n interessanten Artikel gelesen über, ähm, Mark Zuckerberg, wo's da drum ging, da ... so dieses ... dieses Problem, wenn du zu erfolgreich bist, dass, ähm, viele dann davon ausgehen, egal was sie anfassen, das hat einfach Erfolg.

Und bei, äh, Mark Zuckerberg ist es halt jetzt dieses Meta, wo er so drauf fixiert ist und denkt, das ist der nächste große, das ist das nächste große Ding und Milliarden verbrennt. Und, äh, vielleicht ist das, äh, äh, das der gleiche Effekt von, von Elon Musk. So dieses, okay, ich kauf das jetzt und dann geht es durch die Decke. Alles, was ich bisher gemacht habe, ging durch die Decke.

Also, eigentlich finde ich das, äh, wenn man ein bisschen nachdenkt, äh, krieg ich, finde ich eine logische Herleitung dafür, was gerade passiert bei Twitter. Ähm, und zwar, Musk ist ja jetzt, ähm, also, wenn man, ich kenne ihn jetzt schon, äh, verfolge schon eine Weile, was der macht und ich fand den früher auch richtig gut, ja? Und warum fand ich ihn gut?

Weil er, äh, Sachen gemacht hat, wo man das Gefühl hatte, die sind jetzt gut für den Planeten oder das ist irgendwie interessant und der, der nutzt, der nutzt seine Milliarden irgendwie gut. Der macht gut, also irgendwie Elektroautos voranbringen ist irgendwie gut, dann hat er irgendwie diese Solar Roof-Geschichte irgendwie gemacht. Also, viele, viele nachhaltige Dinge und dachte, naja, gut, wenn du dann halt noch ein paar Milliarden über hast, warum, warum nicht Raumfahrt, ja?

Also, finde ich jetzt an sich auch keine schlechte Idee, es ist, Raumfahrt hat ja auch schon viele gute Sachen, äh, hervorgebracht, ja, warum nicht, ne? Ähm, so, und jetzt, Musk hat ja jetzt aber noch nie sich dadurch hervorgetan, dass er besonders gut kommunizieren kann oder mit Menschen gut umgehen kann. Noch nie, noch nie. Es war immer, dass man denkt, hast, schon so ein bisschen awkward, ist er ja schon, ne?

Und, und dann auch, der war ja schon immer so drauf mit, ähm, ja, die Mitarbeiter, die müssen irgendwie 1000 Prozent geben und, äh, ich brauch nur die, die Top-Performer. Und ich behaupte, in, äh, Firmen, die, die technische Dinge, rein technische Dinge bauen, funktioniert das vielleicht auch ganz gut, weil da hast du halt Ingenieure, die sind genauso socially awkward wie du selbst.

Das ist ja jetzt nicht so ungewöhnlich in, in diesen Berufen, ja, ähm, und da funktioniert, und die, die Leute funktionieren gut zusammen. Jetzt ist Twitter aber ein soziales Netzwerk, wo alle möglichen Menschen, hauptsächlich geht's um Menschen und was Menschen tun. Es geht jetzt gar nicht mal in Essendie um die Mitarbeiter, sondern der versteht generell nicht, was ein soziales Netzwerk ist und wie Menschen miteinander kommunizieren. Was sozial bedeutet vielleicht auch nicht.

Was, und, und wie soll denn so jemand ein soziales Netzwerk gut führen können, der nicht mal grundlegende Dinge versteht, wie soziale Dinge passieren, wie soziale Zusammenhänge sind, wie, wie da Mechaniken sind, wie Leute, wie Menschen funktionieren. Das versteht er, glaube ich, einfach gar nicht. Und von daher ergibt es total Sinn. Da kann man sogar US-Präsident werden. Der vielleicht auch demnächst wieder auf Twitter erscheint. Mit Geld kann man offenbar in den USA alles.

Aber ich glaube, die US-Präsidentschaft hat weniger Geld gekostet als Twitter. Ja, und US-Präsident werden kann er nicht, weil er ja in Südafrika geboren wurde. Immerhin das bleibt uns erspart. Deswegen ist auch Arnold Schwarzenegger kein US-Präsident geworden. Wobei ich sagen muss, schade. Weil der hat irgendwie in den letzten Jahren mit die vernünftigsten Sachen von US-Politikern rausgehauen, oder? Und das will was heißen, ja.

Ja. Aber der, nee, ich glaube, der ist gar nicht, also der hat sehr clevere Sachen gesagt. Ja, ja. Ich glaube, das ist ein guter Typ. Ja, wirklich, ja. Trotz dass er Republikaner ist, glaube ich, ein guter Typ. Ja. Äh, ja. Ja, genau. Ich folge ihm auf Twitter. Ich auch, ja. Auf Twitter? Was war Mastodon, meint ihr? Auf dem alten Mastodon. Das alte Mastodon mit dem blauen Vogel. Ach, dieses Komische, das, was der Milliardär gekauft hat und gesetzt hat.

Genau, was keiner mehr kennt, ja. Die, die, die zwischenzeitlich so mehrere, äh, Offiziell-Häkchen hatten. Gleichzeitig so. Ah, das ist so absurd. Das war ja, das war ja. Das ist so absurd. Ah, ja, ja, ja, oh Gott. Also, äh, liebe ZuhörerInnen, ähm, schreibt uns mal in die Kommentare, was ihr über die Twitter-Geschichte denkt. Seid ihr irgendwie jetzt bei Mastodon, äh, steigt ihr um, wollt ihr umsteigen? Oder sagt ihr, nö, alles super, ich bleib da, ich geh mit dem Schiff unter.

Vielleicht geht's ja gar nicht unter. Oder ihr sagt, hey, das ist doch Quatsch, das geht nicht unter, das bleibt irgendwie alles. Also, mich würd's echt interessieren. Schreibt's mal in die Kommentare, und ihr müsst ja Glocke drücken und so was. Nein, Spaß. Nicht, nicht, nicht jetzt, nicht jetzt, nicht, nicht das Jingle, das mögen die Leute nicht. Passenderweise gerade hier die Trends, äh, Hashtag Twitter-Migration, Hashtag Twitter-Down und Hashtag RIP-Twitter.

Und das find ich ja wahnsinnig witzig, dass bei Twitter das Hashtag Twitter-Down sein kann, weil ... Ja, stimmt. Ja, noch. Es geht, es geht, es geht ja, es geht ja, also ich hab, ich hab, war, es ist schon einige Jahre her, ähm, Neo-Magazin, äh, kennt ihr vielleicht mit Jan Böhmermann. Und, ähm, der hatte ja früher, gab's da immer ein Hashtag der Woche. Mhm. Ähm, und da war einmal das Hashtag der Woche Twitter-Down.

Und ich hab mich schon immer gefragt, das fand es damals ein großartiger Witz, weil Twitter hat, auf Twitter wurden die Hashtags erfunden, viele wissen das vielleicht gar nicht, das, äh, das ist eine, eine Twitter-Geschichte. Auch die Ad-Replies, äh, kommen von Twitter, die man jetzt überall so kennt, behaupte ich jetzt, bin ich mir relativ sicher. Und, ähm, naja, Ja, wie kann Hashtag Twitter-Down trenden auf Twitter? Es geht, es geht per Definition nicht, weil dann ist Twitter ja down.

Und wenn du Third-Party-Apps benutzt, die das dann irgendwie queuen und dann irgendwann alle auf einmal raushauen, so. Okay, ja, vielleicht. Sobald's wieder geht. Aber wenn Twitter halt down ist. Ja. Ja, wobei, wenn, wenn, wenn, wenn das CDN irgendwie halt, ne, in Europa down ist, dann, äh. Ich fand's damals ein großartiger Witz. Ich, ich hab, ich hab mich herzlich amüsiert. Ich weiß nicht, ob das jeder so witzig fand, dieses Hashtag.

Äh, äh, ja, und jetzt ist es tatsächlich, jetzt trennt es tatsächlich irgendwie fünf Jahre später oder so. Keine Ahnung genau, wann das war. Ja, ähm, ich weiß gar nicht, wir sind jetzt echt schon ewig in der Retro. Wir haben jetzt fast eine Stunde voll mit, äh, die, das war die längste Retro, glaub ich, bisher.

Wir kommen auf Twitter noch, ich glaub, ich glaub, wir brechen's jetzt hier ab, wir kommen auf Twitter noch mal zurück, weil, ähm, wir hatten's, du hast auch noch mal auf ein, auf ein Toot von mir geantwortet, bei Mastodon, äh, Matthias, wo es drum ging, ähm, wie es mit Twitter denn weitergehen könnte. Da muss ich mal kurz einhaken, dem Toot, das ist ja jetzt umbenannt, das heißt ja jetzt in der, in der Vierer-Version nicht mehr Toot, sondern irgendwie Publish.

Und wie wisst ihr, wie das mit dem Toot zustande kam und was Toot eigentlich bedeutet? Ich weiß nicht, wie es zustande kam, aber ich weiß, was Amerikaner darunter verstehen. Ja, also Toot ist auf amerikanischem Englisch auch ein Furz.

Ja. Und ein YouTuber hat in den Anfängen von Mastodon, dem, dem Erfinder, ähm, angeboten, ihn, äh, wenn er das macht, dass er das Toot nennt, solange er das Toot nennt, ähm, wird er ihn finanziell unterstützen, also monatliche Subscription irgendwie über, weiß nicht, Patreon oder, oder über so ein, so ein, so ein, so ein, so ein Crowdfunding-Ding halt.

Ähm, und da der, der Entwickler, der Chefentwickler oder Erfinder ist ja Deutscher, das heißt, der wusste nicht, was Toot bedeutet, der, der, der kannte diese Konnotationen nicht, und ich dachte, ja, gut, klar, machen wir, und hat erst mit den Jahren rausgefunden, äh, dass da jetzt gerade immer steht, Furz, und, äh, jetzt, äh, deswegen hat er es jetzt umbenannt sich wieder. Ach Gott!

Aber er hat es nicht nur deswegen umbenannt, ich dachte, er ist der Toot kommt, weil es ja Mastodon, also der Elefant, und dass das so eine Art Tröt-Toot-Geschichte ist. Ja, auch, auch, ja. Ähm, aber das wusste ich nicht, das ist lustig.

Und ich glaube, sie haben es aber auch mit, umbenannt, also die, die Argumentation, die ich gehört habe, ist, dass ja nicht nur Mastodon in diesem Universum, gibt, sondern halt auch noch diverse andere Plattformen, und dass man das nicht so Mastodon-mäßig branded, sondern halt was Neutrales hat, was halt in diesem ganzen Universum funktioniert. Das, aber, vielleicht wollte er auch einfach nicht auf den Kurz eingehen.

Ah, okay, gut, ich habe gar nicht darauf geachtet, jetzt steht da Publish. Ja. Also, so hieß das früher wohl auch mal, so war einfach Publish, und, äh, dann kam dieser YouTuber. Also, in meinem, warte mal, in meiner iPhone-App heißt es, glaube ich, noch Tut. Oder Tröt. Warte mal. Da steht Tut. Ja, das kommt immer drauf an. Tröt ist ja dann auch wieder ... Nee, es steht Tut tatsächlich, ich habe die, es ist offenbar

auf Englisch ... Nee, das ist ... Das ist, ja, ich glaube, ich muss da mal einen Pull-Request stellen für, für die deutsche Übersetzung, die ist insgesamt so ein bisschen, ähm, uneinheitlich und nicht so toll. Ich habe veröffentlicht. Meta-Text übrigens. Ähm, äh, Meta-Text verwende ich übrigens auf dem iPhone, finde ich, ähm, so, für Leute, die, die auch so ein bisschen grafisch sind, wichtig ist, wie das Ding aussieht, ähm, fand, fand ich das das Beste.

Also, ich habe es aktuell noch nicht mal auf dem Handy als App, ich habe es noch im Browser. Tatsächlich. Nee, das musst du mit einer App verwenden, im Browser, da habe ich ja, da habe ich mich ja auch schon angelegt mit dem, äh, mit dem Erfinder von Mastodon wegen dem Layout.

Okay. Äh, ja, hast du gesagt, äh, ich habe halt, ähm, ich habe halt im Browser, ich habe gedacht, Mensch, die Reihenfolge im Browser, die ergibt überhaupt gar keinen Sinn, wieso ist das Logo rechts oben, ein Logo muss in einer Left-to-Right-Schrift oder Kultur muss es links oben sein, kann nicht rechts oben.

Und wieso, ich habe es dann einfach mal ein bisschen umgebaut und, äh, halt im Browser ein bisschen zurechtgeschoben und, ähm, habe es dann mal vertrötet, so von wegen, hey, so würde ich mir das vorstellen, das wäre doch irgendwie, ähm, so fände ich das irgendwie cool und habe dann noch überlegt, ja, stelle ich vielleicht einen Pull-Request oder so und, äh, habe dann ihn auch gar, gar grown, heißt der auf Mastodon.social, ähm, ihn erwähnt und er hat tatsächlich

darauf geantwortet, so mit, ja, du warst lange auf Twitter, gell?

Hat er gemeint, ja, aber ich kann dir auch erklären, warum ich die Dinge so umgestellt habe, nicht nur, weil es dann so aussieht wie Twitter, sondern weil es halt irgendwie, es sieht ja bei Twitter nicht so aus, weil sich die Designer zusammengesetzt haben und gesagt, ja, so finden wir das schön, so machen wir das, sondern die haben sich ja auch überlegt, was ist denn eine sinnvolle Reihenfolge, wo gehört denn eine Navigation hin, wo gehört

denn das Logo hin, wie, wie machen, die machen das ja so, weil es gut funktioniert, behaupte ich bei Twitter. Und, äh, ja, ich glaube jetzt nicht, dass er jetzt das Layout umbauen lässt wegen mir, ähm, vielleicht wenn ich einen Pull-Request mache, aber ich habe ja schon gute Gründe dafür, also es ist, ähm, ja, vielleicht sollte ich den ...

Ja, auch dieses, dass dieses Kontext-Dingens ganz rechts ist, also das, was sich eben kontextabhängig ändert, also wenn du jetzt zum Beispiel irgendein Profil anklickst oder wenn du nach jemandem suchst das Ergebnis, dass es immer ganz rechts erscheint und abhängig davon, wie viele Spalten du angelegt hast, siehst du es auch gar nicht. Ah, du meinst eine andere Ansicht als ich ... Ich habe am Anfang ganz oft ... Es gibt zwei verschiedene Ansichten in Mastodon. Was?

Es gibt eine, die, ja, ja, es gibt eine, die so aussieht, die ist so diese Pro-Ansicht oder so, das kannst du in den Einstellungen einstellen. Ich habe eine, die sehr Twitter-artig aussieht, wo du nur eine Spalte hast in der Mitte, wo die, wo die, äh, wo die Timeline ist und rechts hast du Navigation und links hast du, äh, Profilsuche und, ähm, du kannst halt da in den, dein, ich wollte gerade sagen, deinen Tweet verfassen, deinen Post verfassen. Wo mache ich das?

Ähm, das muss man nachher mal zeigen. Du, die, die du hast, die ist, die ist so Tweetdeck-artig, falls du Tweetdeck kennst, mit so mehreren Spalten nebeneinander. Ja. Nee, nee, das ist nicht die, die ich habe. Ähm, ich meine eine andere, ich such jetzt gerade nochmal, wo ist denn, wo ist, äh, nananana, nananana. Also im ausgelockten Zustand habe ich die auch, diese dreispaltige.

Also, äh, es ist auf jeden Fall in den Einstellungen kann man, da gibt es irgendein Häkchen, was man setzen kann. Ich kann es jetzt gerne. Ja, das musst du mir nachher mal im Nachgang mal zeigen. Genau. Das ist ja peinlich. Da bin ich schon so lange auf dem Ding unterwegs und wusste gar nicht, dass man es überhaupt umschalten kann. Ah, doch, da, Enable Advanced Web Interface. Warte mal. Und Advanced ist das, wo du jetzt, was du jetzt gerade anhast wahrscheinlich, ne?

Ja. Also, wenn du das rausmachst, dann hast du, genau, dann hast du einfach nur so, so quasi sehr Twitter-artig, nur ein bisschen komisch in der Reihenfolge. Ey, cool, dass wir das, dass wir das hier in der Selbstsendung live klären konnten. Das ist ja wesentlich übersichtlicher, krass, okay, gut. Ja, genau, so, ich werde auf den, äh, meinen, äh, meinen Post, meinen Tut, meinen Tröt, ich weiß nicht genau, wie ich es nennen soll.

Mein Furz. Mein Furz, ich werde meinen Furz, den ich da, ähm, diese, diese Diskussion, die ich da hatte, auch, äh, kommt in die Shownotes, suche ich jetzt gerade gleich nochmal raus. Dann könnt ihr euch meine Meinung bilden. Ähm, ich hab's natürlich anhand von Vorbild Twitter so gebaut, also das hat er ja schon recht.

Aber ich glaube, es funktioniert halt auch gut, also man kann's gut verargumentieren, warum das Twitter-Interface so aussieht und es ergibt keinen Sinn, ein Logo rechts zu haben. Ähm, nichts, nicht im Left-to-Right. Jetzt seh ich auch, dass das Logo rechts ist. Ja, genau. Ich hab mich schon gewundert, weil in der Advanced-Übersicht ist halt gar kein Logo drin und ich hab schon überlegt, wo du denn das Logo gesehen hast. Ja, aber ja, jetzt macht alles Sinn. Ja. Ja, ja.

Genau, also, äh, da ist der Screenshot, ich pack das noch in die Shownotes, dann könnt ihr mal gucken. Ähm, und dann einfach euch eine eigene Meinung, das ist ja witzig, ich hab grad ein, äh, ein, ähm, Bestätigt-Takechen gesehen auf Mastodon, das rumgedreht ist. Weil man kann ja auf den Mastodon-Instanzen eigene Emojis definieren. Ja, ich seh grad bei dir, verify.de ist da bei dir als ... Verified, ja, das hab ich aber extra, das gibt's nicht, das hab ich extra so hingeschrieben.

Kannst du ja mal googeln, was das bedeutet. Okay. Ich hab, ich hab mir gedacht, ich troll die ganze Sache, ich bin, ich bin nicht verifiziert. Es gibt aber Leute, die sind verified, es gibt auf manchen Instanzen, kannst du da mit verified, also wenn du es richtig schreibst, ähm, so ein Häkchen da hinkriegen, was halt aussieht wie bei Twitter, aber auf der Mastodon.socialinstanz geht das nicht. Okay. Genau. Ja, so, jetzt haben wir, ah, jetzt sind wir ja schon ...

Ja, also, ja, okay, äh, wrap it up. Okay, gut, ähm, wir kommen noch mal zu Twitter, ähm, und offenen, ich glaub, das wird eine sehr lange Zeit. Ich glaube auch, ja. Also, an alle, die die lange Sendung blöd finden, äh, ihr, ihr kennt ja die ... Ich sehe schon die Beschwerde-Kommentare von meinem inneren Auge. Nee, Beschwerde, Beschwerden, nee, Beschwerden, Beschwerden gibt's einfach, nehmen wir nicht mehr entgegen für die Sendungslänge. Doch, Beschwerden-Ad, wo wir sind, ist vorne.show.

Das ist extra in der Adresse. Dev0, die geht straight zu Dev0, ähm, ja, genau, da schickt ihr das dann hin. Nee, äh, ihr kennt die Kapitelmarken, ihr könnt die Kapitelmarken verwenden und dann, wenn euch die Retro zu lang ist, dann springt ihr einfach zum nächsten Part. Genau. So, und ich versuch's kurz zu halten, aber ich befürchte, ich muss da auch schon ein bisschen ausschweifen bei der Property der Woche. Und zwar geht's heute um Data View.

Das hab ich diese Woche, äh, beim Arbeiten zum ersten Mal bin ich da drüber gestolpert. Kennt ihr das? Data View. Ne, also das sind ja alles Objekte in JavaScript, also eine, äh, Window Property, also eine, ähm, eine Klasse, die man nutzen kann. Und zwar gibt's ja schon seit geraumer Zeit Typed Arrays in JavaScript, ne, also, äh, vorher konnte ein Array kann ja alles sein, äh, Nummern drin, äh, Strings drin und so weiter gemischt.

Und, äh, und, äh, Typed Arrays sind, was man ja aus, aus so mehr Low-Level-gelegenen Programmiersprachen kennt, ähm, halt Arrays, die dann nur einen, einen, äh, 8-Bit Integer, äh, beinhalten oder eben 16 oder 32. Und, ähm, das braucht man eben, wenn man, wenn man mit, mit Binär-Strings arbeitet oder mit, mit Binär-Daten in irgendeiner Form.

Und zugrunde liegen tut diesen Typed Arrays immer ein Array-Buffer und das ist einfach eine, nur eine Abfolge von, von, äh, Bytes hintereinander, ohne, dass ich jetzt genau weiß, von welchem Typ die sind. Und, ähm, diese Typed Arrays, also Uint8Array, Uint16Array, Uint32Array oder Float64Array gibt's noch, ähm, die, die sorgen eben dafür, dass dieses, diese, dieser Byte-Buffer, ähm, dass der in den entsprechenden, äh, Werten ausgelesen wird.

Also, dass entweder eben immer ein, ein Byte im Wert von 0 bis 255, äh, äh, gelesen wird oder halt zwei Bytes zusammen, ähm, oder halt vier Bytes zusammen. Und, äh, wenn ich jetzt so einen String manipulieren möchte, dann komm ich vielleicht in die Situation, wo ich verschiedene Typen mischen will. Also, ich hab irgendwie einfach einen Byte-String, ähm, und der ist, besteht an sich aus, aus, aus, acht, äh, acht Bit Bytes, also aus Uint8.

Und ich möchte aber an einer Stelle irgendwie sagen, da brauch ich einen, einen, äh, äh, vom Typ Uint32 an der Position so und so. Und da kann ich jetzt eben sagen, newDataView und dem übergebe ich dann einen, einen Array-Buffer. Das heißt, ich, äh, kann zum Beispiel einen, einen fertigen Uint8, äh, Array, äh, kann ich nehmen und sag dann, äh, Uint8 Array-Buffer, Punkt, äh, Punkt Buffer.

Und übergebe den an den Constructor von dem DataView und dann kann ich sagen, ähm, DataView set Uint8 oder set Uint32 oder wie auch immer. Äh, und sagen, an welcher Position, mit welchem Offset, äh, neuer Wert eingesetzt werden soll. Und kann dann vor allem auch sagen, möchte ich das als Big Endian oder Little Endian, ähm, äh, reinschreiben, ne?

Da kommen wir, also Byte-Order, da, ich, ich, um's jetzt kurz zu machen, geh ich da jetzt nicht drauf ein, aber ich verlinke noch, Das notiere ich mir gleich auf einem Artikel zum Thema, äh, Byte-Order, Byte-Order, Little Endian, Big Endian, klack, klack, ähm, dass ihr das nachlesen könnt. Also grob gesagt geht's darum, verschiedene Systeme, ähm, speichern Bytes in unterschiedlicher Reihenfolge.

Ich weiß jetzt grad selber nicht auswendig, Big Endian oder Little Endian, wie rum, aber ob quasi das, ähm, das wichtigste Bit links angeordnet ist, ja, also irgendwie jetzt, äh, 1, 0 oder 0, 1, ja, bei einem, äh, äh, 8-Bit Integer. Ähm, genau. Und das kann man eben beeinflussen. Und das ist, interessanterweise ist es so, dass diese Typed-Arrays sich danach richten, auf welchem System ich mich befinde.

Das heißt, wenn ich, äh, wenn ich da Zahlen reinschreibe in dieses Byte-Array, kann ich mich nicht drauf verlassen, dass die in der Reihenfolge drin sind, wie ich's vermute. Also es kann sein, dass die dann, also ich kann auf so ein Byte-Area wie auf ein normales Area auch mit, äh, äh, äcklichen Klammern hinten dran, ähm, Index 0, Index 1, 2, 3, darauf zugreifen.

Aber je nachdem, in welcher Reihenfolge eben das, das System, ähm, und ich, die meisten Systeme sind, soweit ich weiß, Little Endian, also Big Endian gibt's, glaub ich, kaum noch. Ich glaub, ARM-Prozessoren sind, äh, Big Endian-Systeme, ähm, und dementsprechend kann's sein, dass das eben in einer anderen Reihenfolge vorliegt in diesem Typed-Area, als ich das vermute.

Und das sorgt eben Data-View dafür, dass ich mir da keine Gedanken drum machen muss und, äh, das also alles immer in der gleichen Reihenfolge liegen hab. Ihr hörtet Konstantin Groß, die schlaue Seite von WBS-IV. Ich hab kein Wort verstanden.

Ich hab echt nicht, okay. Ich hab, ich hab bis zu dieser Woche auch noch nicht so viel, also ich bin, bin ja auch nicht so low-levelig unterwegs, aber diese Woche hatte ich eben, ne, wir hatten's ja schon angesprochen, so ein, äh, dieses, dieses, äh, Proof-of-Work-Concept da für Captures, wo ich mal schon mal drüber gesprochen hab, ähm, da hab ich jetzt weiter dran gearbeitet, um da, äh, selber so ein bisschen was zu stricken.

Und das ist halt wirklich so, da ist halt einfach ein Binär-Daten am Schluss, die dann einen Hash ergeben müssen und da komm ich eben in die Situation, dass ich an einer bestimmten Stelle eben einen Uint32 brauche, obwohl der ganze restliche String aus Uint8-Werten besteht. Ja. Wow. Ja. Wow, das sind so Bereiche, in denen ich mich aufhalte. Kam mir auch, als ich dann endlich mal geschnallt hab, hatte, kam ich mir auch sehr intelligent vor. Du bist voll der Hexor, Alter.

Also, wenn ihr jetzt wisst, wovon ihr von der Konstantin gesprochen habt, dann schreibt es mal in die Kommentare. Genau. Ja, das war jetzt auch eine Kurzfassung und, äh, Ich bin jetzt ganz ehrlich, also du hast mich quasi beim dritten Wort schon abgehängt. Cool. Aber dann bin ich froh, Moritz, dass ich nicht alleine bin. Mir geht's vollkommen genauso.

Mir ist das, nee, mir ist das total wichtig, ähm, auch mal zu sagen, wenn ich keine Ahnung von was hab, weil ich eben genau weiß, dass es andere Leute gibt, ähm, die auch vielleicht dann, also, normalerweise ist es, es ist eigentlich immer so, wenn, wenn, äh, bei den meisten Sachen, ähm, wenn, wenn es einen gibt, der nur Bahnhof versteht, dann gibt's auch noch andere.

Aber der eine, der dann sagt, hey, ich verstehe nur Bahnhof, der öffnet die Tür für andere, zu sagen, ja, ich verstehe's auch nicht. Das ist eigentlich gut.

Und das ist auch okay, also das wäre auch nicht gewesen, das wäre auch ich vor einer Woche gewesen, ja, also das ist für mich jetzt auch irgendwie so ganz neu und ich mein, ich, also so Big Annie, Little Annie, wusste ich schon, dass es das gibt, aber es ist nichts, womit ich mich jetzt im Programmieralltag beschäftige, weil man auch in die Situation eigentlich nicht kommt, weil in der Regel auch die Programmiersprachen, das für einen abnehmen, aber in dem Fall ist es eben wichtig und, äh, deswegen bin ich gezwungen gewesen, mich da einzulesen.

Und das, das Schöne ist ja, man muss das jetzt gar nicht verstanden haben, aber man hat's jetzt gehört und wenn man irgendwann mal irgendwie in die Situation kommt, ich muss irgendwie mit Binärdaten arbeiten und da passieren komische Dinge. Dann fränkt man dich. Nee, hoffentlich nicht. Ganz genau. Aber dann, dann weiß man, ich hab das schon mal gehört und da gibt's doch was und vielleicht kann ich die Folge nochmal nachhören oder, oder den MDN-Artikel nochmal öffnen und dann weiß ich das.

Und, ähm, genau. Endian-ness. Endian-ness, genau. Ich hab grad den Artikel Endian-ness auf MDN offen und lese, Endian and Endian-ness describe how computers organize the bytes that make up numbers. Mhm. Okay. Das ist, damit hab ich nie irgendwas zu tun. Genau, also von links nach rechts oder von rechts nach links halt einfach, ja. Und das machen die Systeme tatsächlich unterschiedlich. Und das ist aber hauptsächlich wichtig halt wirklich für, für Datenströme, für den Datentransfer.

Aber in, wenn du mit, mit Byte-Geschichten arbeitest, in der Regel nimmt dir das, wird das weg abstrahiert. Also da musst du dich eigentlich nicht, wenn du nicht so low-levelig unterwegs bist, musst du dich dann nicht drum kümmern, ja. Aber wenn man halt eben wirklich mit Binär-Daten, mit Byte-Daten irgendwie arbeitet in irgendeiner Form, dann kann's wichtig werden. Und dann weiß man jetzt, wo man, wo man ansetzen muss. Ihr habt's gehört, Konstantins Level ist einfach sehr low. Ja, genau.

Das wollte ich damit sagen. Auf ne Haie, auf ne Haie, aber ziemlich low. Ja. Okay, gut. Okay, also, wow, du hast mich komplett überfahren. Aber das ist, ich find's total gut, weil, äh, ich find's oft schon einfach nur wichtig, mal gehört zu haben, dass es etwas gibt. Und im entscheidenden Augenblick fällt einem dann wieder ein, da war doch was. Genau, das mein ich, genau.

Dann kann ich's in unserer schönen, mittlerweile, mittlerweile, live geschalteten Suche, äh, auf unserer Podcast-Seite, kann ich das da noch mal recherchieren? Genau. Und zwar in der Folge und dann, ah, da, in den Artikel, falls ich wirklich das noch mal brauchen sollte, genau. Genau. Cool. Ja, vielen Dank. Also, ich kann nicht mehr dazu sagen. Dann holl weiter, ne? Das kannst du mir morgen noch mal, das kannst du mir morgen in Ruhe noch mal erklären. In aller Ruhe noch mal, genau.

In aller Ruhe, während wir Annual Tournament spielen. Ja. Moritz und ich machen morgen eine Lahnparty. Zu zweit. Meine erste Lahnparty seit, äh, keine Ahnung, 15 Jahren. Und jetzt ganz im Ernst? Ja. Ja. Aber wahrscheinlich jetzt in der Lahnparty. Ihr trefft euch auch wirklich so richtig oldschool, schreibt ihr die Rechner zusammen? Wir treffen uns auch tatsächlich zum ersten, seit zweieinhalb Jahren, das erste Mal wieder, äh, dass wir uns sehen. Ganz genau.

Und, äh, und wir machen eine Lahnparty, ja. Mit, mit, mit fünf, sechs Leuten oder so, ich weiß gar nicht genau. Ich glaub, wir sind zu fünft, ja. Ja. Ach Gott. Ja. Und dann stecken wir die Kabel zusammen und ... Und setzen Windows 98 neu auf und ... Das muss man natürlich zuerst machen, weil, ja, genau, was, was man halt auf Lahnpartys so macht, ne? Ja. Oh, großartig. Das wird lustig. Okay, dann ... Und spielt wirklich auch Unreal Tournament?

Unreal Tournament, äh, Q3 haben wir, ähm, OpenTTD, ähm, die Command & Conquer, äh, Classics, ja. Ich glaub, das wird lustig. Wir gucken, vielleicht spielen wir es nicht, ja. Ja, genau, also wirklich das erste Unreal Tournament, das hab ich noch irgendwo rumliegen, so als eine Version, wo ich sag, ich sag's mal so, man kann's starten durch Klick auf die Echse. Mehr kann ich dazu nicht. Ja. Ich hab's, ich hab's, ich hab dann mal ne Privatkopie gemacht, das ist ja legal.

Mhm. Und, und wird dann verteilt, wie man es halt auf Lahnpartys so macht. Zum Glück haben wir die auch alle, deswegen können wir das spielen, das ist voll praktisch. Zufälligerweise sagen die anderen die Privatkopie auch. Interessanterweise, kleiner Funfact noch zu Unreal Tournament, bevor wir, bevor wir zur nächsten, äh, zur nächsten Rubrik kommen. Ähm, da sind immer noch Server live, auf denen du spielen kannst.

Krass, das Unreal Tournament, von wann ist das, das ist noch aus den 90ern, das erste, äh, oder so alt ist nicht, oder? Oder vielleicht irgendwie so 2000, doch, das ist schon, das ist schon sehr, sehr, sehr alt. Oh, 1998, du hast recht. 1998, so. Und, es gibt innerhalb von, und erstens, das Interface skaliert auf jede Auflösung, das haben sie damals sehr, und das ist wirklich ne alte Version, das ist jetzt nicht, nicht irgendwie was neu gebaut oder so, es ist wirklich ne alte Version.

Und, ähm, du findest da drin immer noch Live-Server im Internet, auf denen du zocken kannst. Hm. Das ist da immer noch drin, das funktioniert. Also, ich war auch bei Quake, ich hab das vorhin kurz gestartet, um es einzurichten, ich fand das auch erstaunlich, wie gut eigentlich die Qualität ist, wenn du, also, auf Standardeinstellung sind es irgendwie 46x480 Pixel, das ist natürlich nichts, aber du kannst das hochstellen und dann sieht das echt gut aus. Also, ne, verhältnismäßig.

Quake, Quake ist, Quake ist auch nicht schlecht, ja, das, äh, das ist, äh, Quake 3 ist es in dem Fall, ja. Ja, gut, dann, jetzt. Nächste Rubrik. Jetzt. So, jetzt nehmen wir die richtig hart ran. Jetzt wirst du gefahren. Matthias, jetzt.

Wir spielen jetzt Entscheide Dich, und, äh, für dich und alle, die das nicht wissen, was Entscheide Dich ist, das ist ein ganz einfaches Spiel, ähm, es funktioniert folgendermaßen, ich nenne dir Wortpaare, so wie zum Beispiel Katze oder Hund, und dann sagst du. Katze. Genau, so funktioniert das Spiel, so einfach. Genau. Und ich muss das Wort, ich muss einfach nur sagen, nicht begründen und nix. Nee, genau, möglichst schnell, intuitiv, einfach das Erste, was dir, was dir im Kopf kommt.

Genau, so schnell, wir wollen das schnelle Denken, äh, aus dem, äh, aus dem Wunderbuch, äh, schönen Buch, äh, schnelles Denken, langsames Denken, die einen oder, der eine oder andere kennt's vielleicht, ich hab's noch nicht ganz fertig gelesen, aber.

Ich besitze es, ich besitze, ich besitze es als Hörbuch, ähm, genau, ähm, schnell, möglichst schnell antworten, und es sind ein paar, aber wir kommen, ich sag, ich sag nicht, ich sag jetzt wieder nicht vorher, wie viele es sind, sondern die Leute, oh, so viel. Wir kommen da ganz schnell durch, ist kein Problem. Währenddessen läuft so eine ganz, ganz, äh, anstrengende, spannende Musik, davon darf man sich nicht aus der Ruhe bringen lassen, ich sag's jetzt schon mal.

Und du darfst überspringen, du darfst sagen weiter, aber nur dreimal, also du darfst nur drei Begriffe überspringen, ansonsten kommt der Wasser. Genau, dreimal darfst du, also wenn, wenn du jetzt bei einem wirklich nicht weißt, dich nicht entscheiden kannst, dann darfst du dreimal weitersagen, aber danach, äh, ja, genau. Ansonsten nerven wir dich so lang, bis du eine Antwort gibst, so ist das, so ist das dann halt.

Genau, also Katze oder Hund, das haben wir jetzt ja schon geklärt, dann, äh, Konstantin, starte, ja, die Musik. Papier oder E-Book? Papier. Besitzen oder streamen? Äh, besitzen. Winamp oder VLC? Winamp. Im Team oder alleine? Team. Agil oder mir doch egal? Agil. Scrum oder Kanban? Scrum. Dark Mode oder Light Mode? Äh, Light. RGB oder Hex? RGB. RGBA oder HSLA? HSLA. Design oder Performance? Uh, Design.

Design oder, ich frag dann nochmal, wenn du zu lange brauchst, ne, das wird dann richtig nervig. Design? Synchron. Synchron oder Asynchron? Asynchron. Pixel oder Vektor? Vektor? Mate oder Cola? Mate? Pepsi oder Coke? Coke. Facebook oder Google? Google? Google. WhatsApp oder Signal? Signal. Signal oder Threema? Signal. Chrome oder Firefox? Firefox. Edge oder Safari? Safari? Safari oder IE6? Safari? GUI. GUI oder CLI? GUI. VI oder Nano? VI. Passwort oder SSH-Key?

SSH-Key? Gemütlich oder Schnell? Gemütlich? Schokolade oder Vanille? Schokolade. Framework oder Vanilla? Framework? Vanilla oder Typescript? Vanilla. Typescript oder Coffeescript? Coffeescript. Das bist der Erste, der das sagt, glaube ich. CSS oder JavaScript? CSS. JavaScript oder kein JavaScript? Kein JavaScript. Angular oder React? React. React oder Vue? React. SPA oder SSR? Was? Ich kann es noch mal anders formulieren. SPA oder SSR? Was?

Single-Page-Application oder Server-Side-Rendered? Server-Side-Rendered? Hardware oder Software? Was wird Miko? Äh, Software. Houdini oder WebAssembly? WebAssembly. SVG oder Canvas? SVG. SVG. iOS oder Android? iOS. Windows oder MacOS? MacOS. MacOS oder Linux? MacOS. Head oder Body? Head. Twitter oder Mastodon? Mastodon. Mastodon oder kein Microblogging? Mastodon. Technikwürze oder wo wir sind, ist vorne. Wo wir sind, ist vorne.

Guter Mann. Es gab auch nur eine richtige Antwort. Lab-Standards Magazin oder T3N? Lab-Standards Magazin. Walled Garden oder Bordered Park? Oh Gott! Bordered Park? Wir haben es noch nie gehört, aber es klingt besser. Gibt es auch nicht, habe ich vorhin erfunden. Schema.org oder Open Graph? Oh, äh, Open Graph. Open Graph oder Microformance? Microformance. Facebook oder MySpace? Ah, MySpace. Jeremy Keefe oder Tantec Celik? Huuuuh! Die schiebe ich. Okay, einmal weiter.

Wir sind auch gleich fertig. Bill Gates oder Steve Ballmer? Ah, Steve Ballmer. Der ist viel witziger. Jeff Bezos oder Elon Musk? Elon Musk. Und jetzt die letzte, die es von Konstantin ist, die er einfach hinzugefügt hat. Gutenberg oder Klassik-Editor? Das ist ganz fies. Man sagt nicht Gutenberg. Das ist der Blog-Editor. Und ich bin Team Blog-Editor. Okay, das war's. Dafür gibt es einfach Wasser. Du hast es geschafft. Puh. Du hast es geschafft. Sehr gut.

Ich finde es super, dass du gemütlich gesagt hast, weil ich glaube, sonst haben die Leute immer schnell gesagt. Und das hat mich gefreut. Weil ich finde gemütlich auch gut. Gemütlichkeit ist auch eine Tugend. Ja, ich habe versucht, ein paar reinzubringen, die dir ein bisschen schwerer fallen. Ja. Das wird auch jedes Mal länger. Mit drei Durchläufe vom Soundbett gerade gebraucht. Das lag jetzt aber nicht daran, dass es so viele Fragen waren. Ich glaube, er hat lange überlegt.

Ja, nur. Ja, ja, ja. Gemütlichkeit. Ja, genau. Ja, nee, das finde ich wirklich gut. Finde ich wirklich gut. Ich bin jetzt gerade am überlegen, ob noch irgendwas jetzt daraus ... Überlege ich mal. Kommt vielleicht später noch. Weil jetzt kommt zuerst Werbung. Hey, hey du, schön, dass du da bist. Na, öfter hier? Dir gefällt, was du hörst und du magst es am liebsten werbefrei und unabhängig?

Dann freuen wir uns sehr über ein paar Euro in unserem digitalen Strumpfband unter www.bwsev.de Auf www.bwsev.de www.bwsev.de www.bwsev.de www.bwsev.de www.bwsev.de www.bwsev.de findest du noch ca. 69 weitere Wege, uns zu supporten. Wir danken dir. Dieser Kuss am Ende hat mich letztes Mal schon so ... Ja, gern geschehen. Gern geschehen. Ich küsse euch alle. Ich küsse eure Herzen. Ich küsse eure Augen. Ich küsse euch alle. Fühlt euch geküsst.

Okay, bevor wir es vergessen, spiele ich jetzt den Tagesthema-Jingle. Das haben wir nämlich jetzt schon zweimal fast vergessen. Turs, hier ist www.bwsev.de mit dem Tagesthema. Ja, jetzt wird es wieder ernst. Ja. Heute ist der Matthias da. Das wisst ihr ja schon. Habt ihr vielleicht jetzt schon mitgekriegt. Falls ihr nicht die ersten anderthalb Stunden übersprungen habt. Jetzt kommen wir endlich zum Thema. Ich hab schon vermutet, es wird eine längere Sendung.

Wir unterhalten uns einfach zu gut. Aber da müsst ihr jetzt einfach durch. So ist das jetzt. Genau. Wir haben schon über Twitter gesprochen. Und auch so über Waldgarden. Bordered Park. Ich hab halt überlegt, find ich Synonym dafür, aus denen ich was komisches anderes strecken kann. Großfantastisch. Aber Waldgarden kam nicht so gut an. Du hast dich für die andere komische Variante entschieden. Für den Bordered Park. Ja, alles, was eben nicht Waldgarden ist.

Und dann lieber Bordered Park. Sehr gut, genau. Ja, ich hab überlegt, dass wir vielleicht zuerst über Semantik sprechen und dann so ein bisschen über Indie-Web. Das greift zwar schon so ein bisschen ineinander, aber ich glaube, das kann man schon, oder was meinst du, kann man an der Stelle schon so ein bisschen auftrennen, oder? Ja. Ich hab da aber noch was reingeschoben. Heute ist irgendwie die Folge, dass ich hab was reingeschoben.

Ich hätte nämlich erst mal, ich glaube, wir machen ganz oft irgendwie, wir reden über Dinge und bedenken irgendwie nicht, dass manche Leute vielleicht gar nichts damit anfangen können. Und dann erst irgendwie eine halbe Stunde zuhören müssen, um dann zu verstehen, um was es eigentlich geht.

Und wenn wir vielleicht am Anfang irgendwie so diese drei Begriffe, die wir jetzt auch schon beim Intro genannt haben, so Open-Web, Semantic-Web und Indie-Web, magst du die vielleicht einfach mal ganz, ganz kurz in einem Satz oder zwei irgendwie sagen, was das denn überhaupt ist, damit wir irgendwie so alle auf eine Seite holen und alle wissen, worüber wir hier eigentlich gerade reden? Das war eine halbe Stunde. Ich bin jetzt dran. Ja. Okay, ach so. Welche Begriffe erklär ich?

Also Open-Web, Indie-Web und Semantic-Web. Also Open-Web, Indie-Web und Semantic-Web, ja. Also ich fange mal mit dem Semantic-Web an, weil ich glaube, das ist das Älteste von allem. In dem Semantic-Web ist eigentlich so ein akademisches W3C-Dingens, dass man halt angefangen hat, eine Sprache zu entwickeln, um die Welt zu erklären.

Also es ist halt für so Wissensdatenbanken erstmal gebaut worden, dass ich halt Objekte habe, die Objekte ineinander in Beziehung setze und damit im Prinzip die ganze Welt erklären kann. Das ist so die Idee dahinter und dann gibt es verschiedene Techniken, wie man das abbilden kann. Aber im Prinzip geht es einfach, ich habe Objekte und die stehen miteinander in Beziehung. Das ist so diese Grundidee des Semantic-Webs. Open-Web ist, glaube ich, einfach nur der Überbegriff.

Eigentlich sollte man das Open weglassen können, weil eigentlich ist ja die Grundidee des Webs offen zu sein und dezentral zu sein. Nur hat sich, glaube ich, spätestens mit Facebook halt gezeigt, dass das mittlerweile eben nicht mehr so ist, sondern dass man gezielt Open davor packen muss, um eben nochmal zu betonen, dass es darum geht, offen zu sein. Und das Indie-Web ist eine sehr spezielle Form, auch nochmal, im Prinzip könnte man das Indie auch weglassen.

Es geht einfach nur darum, nochmal zu betonen, unabhängig zu sein. Also installiere dir deine eigene, deine eigene Webseite, alles, was du veröffentlichst, veröffentlichst du auf deiner eigenen Webseite, so own your data mäßig. Also gib deine Assets, deine, deine Texte, deine Bilder, veröffentlich die nicht eben auf Twitter, weil es durchaus sein kann, dass Twitter demnächst nicht mehr da ist und du nicht rechtzeitig auf Export gedrückt hast.

Und dass das Gleiche halt irgendwie auch mit Facebook passieren könnte oder mit Instagram und so weiter. Es sind halt alles Datensilos, die du über Jahre befüllst mit irgendwelchen Informationen, mit Daten, mit Bildern und so weiter und sie von jetzt auf nachher eben weg sein können.

Und es muss nicht sein, dass die Plattform irgendwie nicht mehr vorhanden ist, sondern es kann halt auch willkürlich sein, dass du halt rausgeschmissen wirst, dass sich irgendwelche AGBs ändern und Dinge gelöscht werden. Es gehört halt einfach nicht dir. Genau, so würd ich die drei Kategorien. Fand ich jetzt auch, ja, fand ich jetzt auch, glaube ich, so für Leute, die damit noch nichts zu tun hatten, glaube ich, schon eine verständliche Erklärung. Falls nicht, schreibt es in die Kommentare.

Ja, es ist so ein Running Gag bei uns manchmal, weil die Leute schreiben selten Kommentare zu dem, was wir anfordern. Aber wir werden nicht nöde, so sagen, schreibt es in die Kommentare. Nee, aber in der letzten, war es die letzte oder vorletzte Folge, da habe ich was zu dem Bier gefragt und da kam tatsächlich eine Antwort dazu. Da habe ich gefragt, ob es denn Kreusen woanders gibt als in Karlsruhe und dann kamen einige, die gesagt haben, ja, hier gibt es Kreusen und da gibt es Kreusen.

Cool, habe ich dann auch gelernt. Also, freut mich immer sehr, wenn dann tatsächlich darauf reagiert wird. Das ist keine Floskel, ich meine es wirklich ernst, wenn ich das sage. Ich lasse es klingen wie eine Floskel, aber ich meine es tatsächlich ernst tief. Aber willst du damit auch sagen, dass zu den fachlichen Fragen nichts kommt, aber dann eben zu den Off-Topic-Bier-Fragen? Nee, es kommt auch zu was zu den fachlichen Fragen. Es kommt auch was zu den fachlichen Fragen.

Also, es ist immer so, ja doch, ich finde es eigentlich ganz ausgeglichen, oder? So in den Kommentaren, aber jetzt nicht so das Gefühl, dass da nur Quatsch, nur zu den Off-Topic. Eigentlich mehr Fachzeuge eigentlich, ja. Die Wahrheit ist ja, dass bei uns Off-Topic eigentlich On-Topic ist, das wissen halt aber nicht. Also, eigentlich sind nur unsere Gästefolgen so vollgepackt mit Wissen. Ja, ansonsten machen wir eigentlich nur viel Quatsch.

Aber das, wie der Shep schon mal schön angemerkt hat, das ist nicht immer zielführend, aber das gehört zum Konzept, so hat er es, glaube ich, mal formuliert. Und, ähm, finde ich, das kann ich unterschreiben. Das ist ein bisschen Spaß bisher. Kann ich unterschreiben. Sehr gut. Das ist schön. Deshalb, deshalb sind wir hier. So, du darfst doch dein zweites Video aufmachen, falls du noch eins hast. Ja, ihr habt schon. Ja, sehr gut, sehr gut. Hervorragend. Ähm, genau.

Ähm, du hast es schon so ein bisschen angerissen, aber jetzt würde ich noch mal fragen, wieso denn eigentlich Semantik-Web? Was, was, ich meine, man könnte jetzt argumentieren, wenn man jetzt, wenn man jetzt, ich finde das auch gut, sage ich jetzt direkt mal, weil man könnte jetzt argumentieren, ähm, ja, das ist doch jetzt nur irgendwie extra Code, das brauche ich doch gar nicht irgendwie, da mache ich nur mein HTML irgendwie komplizierter oder so.

Okay, aber da müssen wir jetzt auch wieder ein bisschen unterscheiden. Also, das Semantik-Web per se hat mit HTML erstmal nichts zu tun, sondern das ist wirklich eine ursprünglich mal XML-Beschreibungssprache, wie ich eben solche Netzwerke aufbaue. Das Thema Web-Semantiken kommt da raus, weil irgendjemand dann mal dachte, ah, dieses wissenschaftliche Zeugs kriege ich irgendwie nicht an den Mann, wie kann ich denn das ein bisschen schicker verkaufen?

Ich packe es in HTML und mache HTML ein bisschen lesbarer und da wären wir dann eben bei dem Thema mit diesen Web-Semantiken. Ah, okay, Web-Semantik, nicht gleich Semantik-Web, habe ich jetzt gerade gelernt, das war mir tatsächlich nicht klar. Ich glaube, es kommt drauf an, wie rum du es zusammensetzt.

Also, wirklich, diese Semantik-Web-Idee ist, glaube ich, so alt wie es Web an sich und ist alles sehr akademisch und wird halt hauptsächlich auch eben im Wissenschaftlichen angewandt, um eben Wissensdatenbanken aufzubauen und die auch unterschiedliche Wissensdatenbanken untereinander wieder zu vernetzen und so, ganz komplexer.

Genau, aber Web-Semantiken, also ich muss gestehen, ich bin dadurch erst in diese ganze Open-Web-Geschichte reingerasselt, damals über Microformats, weil ich es faszinierend fand, einfach nur mit HTML Dinge beschreibbar zu machen. Und fand auch die Idee, zumindest damals, ganz spannend zu sagen, warum brauche ich denn überhaupt solche Formate, solche, ich glaube, in der Community nennen sie es Hinterhof-Formate.

Wieso muss ich die Infos, die auf meiner Webseite stehen, nochmal in einem anderen Format anbieten, damit es jemand abonnieren kann? Wenn ich doch die Webseite im Prinzip auch so aus, also sie ist ja eigentlich schon lesbar durchs HTML. Wie gebe ich ihr noch ein bisschen mehr Kontext mit, damit irgendein Automatismus, der das passt, auch genau weiß, was er da findet. Ich meine, mit HTML5 wird das schon wieder ein bisschen überflüssig, weil die HTML schon eine gewisse Semantik mitbringt.

Aber damals, wo wir uns noch über HTML 2.0 Gedanken gemacht haben. Oh ja, dunkle Zeiten. Genau. Ich war sogar Team HTML 2.0 eine Zeit lang. Egal. War das für mich extrem faszinierend. Und also für die, die von Microformates noch nichts gehört haben, es geht wirklich nur darum, die klassischen HTML-Attribute wie Class und, ne, ID ist es gar nicht, ist es Class und Ref und Rel zu benutzen, um den HTML-Code semantisch zu machen.

Also ganz kurz, Ref für Reference dann und Rel für Relation, oder? Genau. Also das eine ist, wie ich in Relation mit der anderen Seite stehe und das andere ist, wie die andere Seite zu mir steht im Prinzip. Oder zu meiner Seite.

Und im Prinzip war das das Faszinierende an Microformates, also wenn man mit HTML anfängt, dann kommt ja eh ziemlich schnell, dass man die Klassen semantisch benennen soll und so weiter vor diesen ganzen React-Dingern, die wahllos Klassen, kryptische Klassen reinballern, wer noch HTML selbst schrieb. Und das hat dann schon mal eine schöne, so ein schönes Grundset geboten, wo man sich Dinge nicht selbst überlegen musste.

Und es gab auch wirklich in den Anfangszeiten ziemlich spannende Tools, die dann angefangen haben, auf Freundesnetzwerke darüber portable zu machen. Weil es gibt dieses XFN, eines der ersten Microformats, XHTML Friends Network nennt sich das, wo du über das Rel-Attribut einfach sagst, also damals noch in Web 2.0 Zeiten, in deiner Blog-Roll, wo du dann einfach noch über das Rel-Attribut angeben konntest, wie du zu der Person stehst, die du verlinkst.

Ob das jetzt ein Freund ist oder das ein Kontakt oder ein Kollege oder ob das eine Seite von dir selbst ist. Und es gab wirklich Netzwerke, die gesagt haben, gib mir doch mal die URL zu deinem Blog und dann versucht haben, darüber dann diese Netzwerke zu parsen, um die richtigen Leute dann auch wieder auf der neuen Seite vorzuschlagen. Und das fand ich extrem spannend und es war auch so, dass Suchmaschinen das dann relativ schnell spitz gekriegt haben.

Also Google, damals noch Yahoo, eine legendäre Suchmaschine, den Search Monkey, den man auch trainieren konnte auf solche Semantiken, wo du dann halt auch wirklich solche, schon relativ früh bei Yahoo, solche Rich Snippets selber bauen konntest. Also im Prinzip so eine Art Custom-Suchmaschine bauen konntest. Du konntest relativ einfach Kontaktinfos von der Seite extrahieren.

Eines der ersten Formate war dann eben zum Beispiel auch so ein RSS- oder Atom-Ersatz, wo du im Prinzip direkt die Webseite hast abonnieren können. Durch diese ganze Community-Geschichte bin ich dann halt in diesen Sog mit reingerutscht, diese ganze Open Standards-Bewegung und hab mich da drin so ein bisschen verloren. Das XFN, das kannte ich tatsächlich überhaupt nicht. Das ist komplett an mir vorbeigegangen, aber was eine interessante Idee jetzt mal echt.

Das ist spannenderweise die Variante, wie Mastodon den grünen Haken verifiziert, wenn du Seiten verlinkst. Also wenn du auf deiner Mastodon-Profil-Seite eine deine... Ach, Rel ist gleich me. Das haben wir ja letztens gemacht, dass wir unsere Seite da verkündet haben. Ja, genau, das haben wir gemacht. Das ist XFN und das hat eine Zeit lang, haben das ziemlich viele Netzwerke auch unterstützt. Also ich glaube, GitHub macht Realme für den Link, den du da einträgst.

Twitter hat es zumindest eine ganze Zeit lang gemacht. Bei GitHub, ich glaube, so funktioniert es, weil ich vor kurzem jemanden gesehen habe bei Mastodon, der sein GitHub-Profil mit einem Häkchen hat. Und ich dachte so, GitHub setzt das? Okay, interessant. Ja, spannend. Okay, cool. Coole Sache. Ja, okay. Ich finde, es ist faszinierend. Da dreht sich bei mir es dann im Kopf, wenn die Seiten sich gegenseitig verifizieren und so. Aber es ergibt total viel Sinn.

Wir haben das auch gemacht bei uns. Also wenn ihr auf unser Mastodon-Profil vom Podcast geht oder auf unsere privaten, also von Konstantin oder mir, da seht ihr auch, dass die Domains jeweils mit grünem Häkchen nebendran sind. Und das funktioniert mit rel.me, indem wir auf den Seiten jeweils in dem rel.me dann in dem ... Nein, nicht rel.me, rel ist gleich.

Ach, Entschuldigung. Rel, genau, falsch. Rel.me in einem Link-Tag zum Beispiel drin oder auch in einem A-Tag, das geht beides, soweit ich weiß. Genau. Und dann halt mit entweder Ahrefs, nee, ich glaube, beides dann Ahrefs, gibst du dann eben die Gegenseite an, die Seite, wo du halt hin verlinkst. Und dann sagt die Gegenseite, ah ja, okay, gut, der verlinkt auch auf mich hier irgendwie zurück, das wird dann schon stimmen. Faszinierende Sache. Genau, dadurch kann man dann sich verifizieren.

Genau. Und damit lassen sich halt auch ziemlich spannende Dinge machen mit relativ wenig Aufwand. Also zum Beispiel, ähm, die Indie-Web-Bewegung, also du hast mich ja vorhin, ähm, gefragt, ob Jeremy Keith oder, äh, Tantec Chalik, ähm, die beide, ähm, sowohl in dieser Microformance-Community, also, äh, Tantec Chalik ist Gründer der Microformance, ähm, und auch Gründer des Indie-Webs, ähm, und, äh, Jeremy Keith ist sehr aktiv in, in beiden Communities.

Ähm, die, die, äh, die Indie-Web-Bewegung setzt deswegen natürlich auch, ähm, massiv auf Microformance, weil der Gründer natürlich der gleiche ist, ähm, aber es lassen sich extrem spannende Dinge mit Web-Semantiken machen, ähm, mit, mit ganz klassischen Bordmitteln. Ich weiß nicht, seid ihr WordPress-Nutzer? Ich, äh, Entwickler und Nutzer. Blogger? Ja, benutzen auch für die Podcast-Seite. Außer für den Podcast. Für, für jeden Blogger das, das böse Wort Ping-Bags.

Ähm, das, das mittlerweile wahrscheinlich, äh, ja, jetzt pass auf, das haben damals die meisten abgeschaltet, weil wahrscheinlich viel Spam kam und das, was kam, auch immer ziemlich scheiße aussah. Also, du hattest ja immer diese eckigen Klammern, drei Punkte und dann gefühlt irgendein wahlloser Satz aus, aus dem Text, ähm, irgendwie um den Link rum, ähm, und das kam dann bei dir in den Kommentaren.

Was du mit, äh, Web-Semantiken aber jetzt machen kannst, ist, du kannst eben genau sagen, was der Text ist, den du auf der anderen Seite anzeigen sollst, weil du über die Web-Semantik eben genau sagen kannst, okay, das ist der, der Artikel-Body und du kannst darüber hinaus auch noch, ähm, sagen, in welchem Kontext dieser Text geschrieben wurde.

Das heißt, du verlinkst eben nicht nur die Seite, sondern du sagst auch noch, du könntest, kannst der Seite zum Beispiel auch noch, ähm, nicht überall, das funktioniert ein bisschen anders, aber, ähm, brauchen wir nicht zu arg ins Detail gehen, aber du kannst auch über ein bisschen, äh, extra HTML sagen, okay, ist das ein Like.

Und dann kann die andere Seite, wenn sie einen Ping-Back bekommt, gucken, wie hat der andere mich verlinkt und kann bei dem Like zum Beispiel dann auch entscheiden, einfach so einen Facepile unten drunter zu machen, wie du es halt klassisch kennst hier, einfach nur das Avatar von dem anderen und, äh, also Überschrift Likes und schön die Avatare von allen, die, die geliked haben.

Während, wenn einer sagt, okay, ich hab bewusst einen Kommentar auf deinen Artikel geschrieben, kannst du eben den, den kompletten Text nehmen und drunter packen. Und das kaskadiert auch schön, also du kannst halt dann auch sagen, okay, wenn der andere im Blog dann wieder drauf antwortet, dann geht das wieder zurück.

Und dann kannst du eine schöne, dezentrale Kommunikation machen mit wirklich dem, dem kompletten Text und nicht irgendwie komischen Ausschnitten, alleine über so eine Technologie wie Ping-Bags. Weil das Einzige, was du danach machen musst, wenn du es verlinkt hast, ist dem anderen kurz Bescheid zu sagen und zu sagen, hier, ich hab dich verlinkt, den Rest kann die, die Webseite selbst rausfinden.

Und das ist halt im Prinzip nur ein bisschen HTTP und ein bisschen HTML und schon hast du ein, ähm, dezentrales, äh, soziales Netzwerk im Prinzip. Und auf beiden Seiten läuft eigentlich auch nur ein Blog. Es ist halt natürlich, ähm, also ich find, ich find die Idee wahnsinnig gut, äh, es ist natürlich trotzdem immer die Einstiegshürde, ein bisschen, ein bisschen Development, ein bisschen Webseite bauen, muss man halt machen.

Ähm, also zumindest kenn ich's nicht, nicht anders, äh, als dass man so ein bisschen Hand anlegen muss, so ein bisschen Code muss man irgendwie anfassen. Das ist leider, das ist, glaub ich, das Ding, weshalb das nie so richtig groß wurde. Aber er grinst schon, er widerspricht mir jetzt gleich. Nee, nee, das ist, äh, ein, ein sehr intelligenter Einwurf, weil das ist genau das Problem.

Weil wenn du es jetzt wieder umdrehst, also es ist eine wunderschöne Idee und das ist super, das zu machen, aber wenn du jetzt dir eben genau überlegst, dass du Blogger damit ansprichst, ähm, die im Prinzip schreiben wollen, aber sich nicht mit sowas auseinandersetzen wollen, Dann hast du das große Problem, dass sich dann die meisten ein Theme nicht nach dem semantischen HTML raussuchen, sondern nach sieht schön aus.

Und dann eben meistens genau diese Semantiken fehlen und du dann schon wieder nicht genau weißt, okay, was ist denn jetzt genau der Text und damit geht's schon wieder in die Hose. Und da hast du schon wieder eben das Argument für, ja, warum nicht doch irgendwie eine, eine API bauen, die halt eben vom Kunden nicht kaputt gemacht werden kann, indem einfach nur das Theme gewechselt wird. Oder ich, ich trag mal selber noch irgendwie ein schönes Marquis in, in, in, in mein, in mein HTML mit rein.

Haben wir ja übrigens auf unserer Seite. Immer wenn wir streamen, äh, haben wir, haben wir ein Marquis da, also einfach nur just because, weil wir das alte Web mögen. Weil wir es können. Weil wir es können, genau deswegen. Und wir haben auch nicht irgendwie so ein, nicht so ein JavaScript-Nachbau, sondern ein echtes Marquis, das dann ausgespielt wird, so richtig, wie sie's gehört.

Zu Tantec Celic vielleicht noch ganz kurz, ähm, ich glaub, das ist die einzige Person, die mir bekannt ist, nach der ein Hack benannt ist. Äh, es gibt den, den Tantec Hack. Das war so ein CSS-Ding mit dem Boxmodell irgendwie, das ist sehr, das ist wirklich, jetzt gehen wir ganz, ganz, ganz weit zurück. Ich hab mal, weil ich jetzt, weil ich jetzt keine direkte Seite gefunden hab, ähm, die, die da drauf verlinkt, hab ich mal die, die Google-Suche bei uns jetzt in die Shownotes gepackt.

Da könnt ihr mal gucken, findet ihr auf jeden Fall dann den Tantec Hack. Braucht man zum Glück heute nicht mehr, aber das war, das war eine wilde Zeit damals. Wo Hacks noch nach Personen benannt wurden, die sie, äh, rausgefunden haben. Ja, Boxmodell, Konstantina, kennst du auch noch, dass das früher ein Pain in the S war, also, Tantec hat uns da geholfen. Genau, ich hab ihn nie persönlich kennengelernt, muss aber ein toller, äh, ein guter, guter Typ sein, einfach.

Also, getroffen hab ich ihn leider auch noch nicht, ähm, ich hab bisher auch, ähm, also, um die, in diesem ganzen Indie-Web, ähm, in, äh, in dieser Indie-Web-Community gibt's natürlich auch Konferenzen, die so ein bisschen nach dem Barcamp-Modell oder so Umkonferenz aufgebaut sind, und da waren auch endlich in Deutschland, wo er auch schon da war. Nur ich hab's bisher wirklich noch nicht geschafft, äh, die paar Kilometer zu fahren, um ihn auch wirklich mal live kennenzulernen, leider.

Ja, dann müssen wir einfach hier in Karlsruhe mal ne Konferenz machen, dann lernen wir ihn beide kennen, fänd ich super. Weltstadt Karlsruhe. Ja, aber, ja, ja. Ich hab, ich hab echt schon mal drüber nachgedacht, ich weiß auch schon, ich weiß auch schon, wo, ich weiß auch schon, wo wir das machen. Das machen wir in der Schauburg. Ach, okay.

Das wär, das wär, die kann man nämlich mieten tatsächlich, die, das ist ja ein echt geiler Ort für so eine Minikonferenz, weißt du, ich glaub, äh, Indie-Web ist auch eher klein, da kommen nicht so extrem viele Leute.

Und ich weiß, dass es da mindestens einen Saal gibt, den man mieten kann, der ist nicht so riesig, aber wenn da jetzt so 30, 40 Leute kommen oder, oder vielleicht 50 gehen vielleicht auch noch, dann ist der Saal voll und dann, äh, kann man das da, Schauburg wär ein geiles, äh, geiles Venue für eine Konferenz, so eine kleine. Das klingt nach einem Plan. Also, da reden wir, reden wir noch mal drüber.

Also, ich hab, ich hab eh schon mal Bock irgendwie so, so was Kleines, äh, auf die, auf die Beine zu stellen und mal zu gucken, ob das irgendwie geht auch in Karlsruhe. Also, können wir mal, können wir mal gucken. Schreibt's in die Kommentare, wenn ihr auch kommen würdet, zur, zur, zur Pfefferle Giesmann, ähm, äh, Indie-Web-Konferenz in Karlsruhe, Name to be defined. Genau.

Okay, ähm, genau, jetzt hab ich natürlich, äh, mit dem, äh, Gespräch über Tantec so ein bisschen, ähm, haben wir so ein bisschen das eigentliche Thema verlassen. Was, äh, mir jetzt, ähm, aufgefallen ist, da schwirren sehr viele Begriffe durch die Gegend, wenn's um, um, um, ähm, ich sag jetzt mal, Semantic Web geht, äh, es gibt da ganz viele verschiedene Standards und, ähm, ich würde dich jetzt mal fragen. Web-Semantik, Moritz, Web-Semantik, nicht Semantik-Web.

Ach, ist ja alles immer falsch. Ich mein, du sagst, Rel.Wie, jetzt als nächstes spricht ja noch vom Alltag. Das, das passiert mir nicht. Wenn mir eins nicht passiert, dann das. Das, das, das ist mein Ding, wo ich immer die anderen drauf hinweise, also von daher, das darf das, wenn, wenn das mal passiert, dann, dann dürft ihr, dann, dann dürft ihr mich einschläfern lassen, dann ist vorbei. Okay. Okay.

So, genau. Also, was, was, was immer wieder, also ganz viele Begrifflichkeiten, ganz viele Standards schwirren immer so durch die Gegend und ich wollte dich mal fragen, das, oder dich, dich mal bitten, das irgendwie so ein bisschen auseinander zu dröseln und mal zu sagen, was verwendet man denn heutzutage noch oder verwendet man alles oder von dem nur das oder, oder das ist irgendwie total alt.

Also, was mir jetzt eingefallen, es sind relativ viele, ich kann es auch gerne später nochmal wiederholen, also, ich weiß nicht, ob ich es richtig auspreche, schema.org, Open Graph, Microformats, Microdata, JSON-LD, RDF-A, habe ich noch was vergessen? Natürlich vorhin noch XFN, aber das ist ja Teil von Microformats, glaube ich, ne? Es ist, das ist halt sehr, sehr, sehr, sehr viel Verschiedenes und es funktioniert, glaube ich, auch alles unterschiedlich und, äh, ja. Genau.

Uns ist auch ein bisschen vermischt, weil, ähm, im Prinzip schema.org, ähm, eigentlich nicht die, wie, wie machen wir denn jetzt die Begrifflichkeiten, ist nicht die, die Art der Web-Semantik, sondern die, die Auszeichnungsnorm, die, die, die Norm, wie ich Dinge benenne, weil du schema.org in den verschiedenen Technologien abbilden kannst.

Also, wir haben einmal dieses, ähm, das sind im Prinzip die, die unterschiedlichen Variationen, wie ich, ähm, HTML-Attribute, ähm, nutze, beziehungsweise, ähm, mit diesem JSON-LD, der, der ganz fiese Teil, wie ich, äh, JSON-Blobs in, in HTML mit reinpacke. Okay. Ähm, das, das ist eben das Grundgerüst, also, wie, ähm, benenne ich die, die HTML-Attribute oder wie packe ich es ins HTML?

Und schema.org und, ähm, microformats ist so ein bisschen beides, ist so dieses, wie benenne ich das? Also, bei schema.org, also, als, als Alternativen von schema.org gibt's, ähm, vielleicht noch Dublin Core, das ist ein relativ altes, oder, ähm. Oh, das irgendwie klingelt es nicht. Meta-Text, DC-Punkt, äh, title, DC-Punkt-Description.

Genau, genau. Das kommt eigentlich aus dem RD, ähm, RDF, RDF oder RDF-A-Umfeld und man hat das irgendwann so ein bisschen zusammengepackt und HTML-freundlich gemacht, als es RDF-A für HTML noch nicht gab. Ähm, und, und hat es dann eben so abgekürzt mit diesem DC-Punkt und, ähm, irgendwas hinten dran, genau.

Und RDF-A ist eben dann dieses, äh, RDF, was dieses Semantic-Web-Format ist, ähm, Using Attributes, also, das ist im Prinzip dieses, ich stampfe diese Semantic-Web-Sprache runter auf, auf HTML-Attribute. Ähm, aber ist vom Prinzip her das Gleiche, ich habe Objekte, ähm, mit, mit Attributen und die können in, ähm, in einer Relation zu anderen Objekten stehen.

Genau. Und, ähm, eben da hat sich relativ viel über die, über die Jahre getan, aber am Schluss hat sich Schema.org, ähm, durchgesetzt, alleine dadurch, dass es halt alle großen Suchmaschinen supporten, also ich glaube, da ist Yahoo, ähm, Google und, äh, Microsoft alleine mit drin und ich glaube auch noch Yandex und was weiß ich, wie, wie viele andere noch, ähm, und da man mit, äh, SEO immer die meisten Leute kriegt, ist das glaube ich so mittlerweile der De-Facto-Standard.

Ähm, und dann gibt's eben die verschiedenen Variationen, das in das HTML reinzubekommen, also, ich glaube, die meisten Suchmaschinen unterstützen eigentlich auch alle, ähm, RDF-A ist eben so dieses, dieses ganz klassische aus dem W3C, ähm, definierte. Das, ähm, das, ähm, microdata ist was, was sich Google ausgedacht hat, weil sie gedacht haben, okay, das, ähm, RDF-A ist ein bisschen zu komplex, wir stampfen das ein bisschen runter.

Ähm, und, ähm, das JSON-LD ist am Schluss, glaube ich, auch wieder so ne, so ne Notgeschichte, weil, wir hatten's ja darüber, ähm, das HTML ist halt immer nur dann gut, wenn du selbst das in der Hand hast. Also, wenn du jetzt irgendwie eine Firma bist, die, die, die Firmenwebseite selbst gestalten lässt und sagt, okay, ähm, nimm da bitte Rücksicht drauf, aber wenn du in so CMS-Geschichten gehst, ist es halt immer schwierig.

Weil entweder jedes, äh, Theme muss das unterstützen, oder du hast halt Pech gehabt. Und deswegen ist es halt relativ einfach zu sagen, okay, ich mach mir einfach, ähm, über irgendeinen Hook in, in den Header halt so ein, so ein JavaScript-Tag mit rein und geb da JSON-LD mit aus, ähm, das, das kann ich, ähm, über, über Plugins, ähm, auch relativ einfach lösen, das kriegt keiner groß kaputt.

Ähm, widerspricht aber so ein bisschen der Idee, weil, ähm, im Prinzip simulier ich eine API und pack die aber trotzdem ins HTML rein. Das heißt ... Also, es ist aus meiner Sicht so ein bisschen das ... Okay, okay, wie, wie funktioniert es dann? JSON-LD sagt dann, wo im HTML ich hingreifen muss, wo ich mal, wo meine Daten sind? Nee, gar nicht, das sind die kompletten Infos. Das ist das ganze Objekt. Genau. Okay. Genau.

Und das heißt, du duplizierst die Daten im Prinzip in das JSON-LD noch rein, okay. Genau. Du hast dann eben, wenn du, wenn du, das, wenn du einen Blogpost mit JSON-LD abbilden willst, hast du unten im HTML den kompletten Text und oben hast du nochmal ein Objekt, wo dann nochmal der Titel, nochmal der Autor, nochmal der kompletten Text.

Also, Moritz, du kannst mal bei uns auf der Seite in den Quellcode reingucken. Wir haben tatsächlich im, im Head-Bereich hier Script-Type-Application-LD-JSON und da drin siehst du dann, wie das aussieht. Oh Gott. Tatsache. Wir benutzen das. Wir benutzen das. Ja, ja, ich glaube, das benutzen wir selbst von Hand, oder? Ja, ja. Nee, nee, nee, nee, nee. Das macht ein Problem.

Aber das ist genau der Punkt. Also, es macht für mich aus dieser Perspektive Sinn, weil das im Prinzip die einzige Möglichkeit ist für sowas wie einen WordPress-Blog oder was weiß ich, anderes CMS, sowas auszugeben, weil du kommst in Themes nicht so, also du kommst nicht so rein. Das ist das Theme auch selber beschrieben, deswegen. Ja, dann Schande über euch.

Nee, wir haben, aber warte mal, nutzen wir nicht beides? Ich dachte, wir haben, wir haben Item-Prop, haben nämlich beides, wir nutzen JSON-LD, aber auch die Item-Props und so. Wir haben Open-Graph. Genau, Item-Prop. Item-Prop ist, ähm, genau, Item-Prop ist das Microdata, das ist so ein bisschen die einfache Wahrheit. Okay, dann haben wir, dann haben wir, dann haben wir drei verschiedene Sachen, weil Open-Graph haben wir auch.

Genau, und also, das ist jetzt so, das ist jetzt so die, die, die, die, die eine Blase, also dieses ganze Schema.org mit den verschiedenen technischen Möglichkeiten, das reinzubauen und dann gibt's eben nebendrauf noch dieses Open-Graph und Twitter hat versucht, da auch noch so einen eigenen Stempel mal draufzusetzen. Das haben wir auch, Twitter-Doppelpunkt-Card. Es ist nicht Twitter-Cards. Genau. Genau, Card.

Ähm, brauchst du aber nicht, weil Twitter ist, ähm, rückwärtskompatibel zu Open-Graph. Also, die können das auch. Das ist, äh. Da brauchst du nicht alles doppelt drin haben. Okay, warum hab ich denn Zeit? Naja, ihr habt aber so ein spezielles Tag für, äh, für den Twitter-Handle. Ich weiß nicht genau, ob das damit Open-Graphen würde. Genau, aber du brauchst nur den. Okay. Du brauchst nur den einen. Ähm, ja.

Und Open-Graphen kommt eben eher aus dieser, ähm, Social-Network-Geschichte, wo du, ähm, so auch diese Rich-Snippets halt einfach hast, diese Link-Vorschau-Geschichten. Also, du postest nen Link bei Twitter rein, dass, ähm, dann diese schöne kleine Vorschau kommt.

Und, ähm, ähm, ist, glaub ich, auch mit am weitesten verbreitet mittlerweile das Open-Graph. Also, ähm, so die, diese ganzen Instant-Messenger wie Telegram und, ich glaub auch Signal und so weiter, ähm, können das auch, dass sie so schöne Link-Previews machen, WhatsApp und so weiter. Das geht alles auf das, ähm, Open-Graph-Protokoll.

Ich glaube, ähm, da gibt es auch so richtige Rich-Snippets, würde ich das jetzt mal nennen. Ich hab nämlich irgendwie mal was gesehen, wo ich direkt einen Podcast abspielen konnte auf Twitter. Also, nicht nur eine Link-Vorschau, sondern ich konnte da tatsächlich drin interagieren. Also, ich bin mir jetzt nicht sicher, ob das eine Schnittstelle war von Twitter, die da benutzt wurde, der was übergeben wurde.

Hey, so, hier liegt mein Audio-File, bin mir nicht sicher, hab ich nicht, hab ich nicht nachgeschaut. Aber das fand ich dann schon interessant. Also, es war, äh, also, so wie, so wie auch YouTube oft integriert ist, ne, dass ich es direkt innen drin abspielen kann. Aber das ist, glaub ich, das macht aber Twitter, glaub ich, selbst. Ich glaub, die erkennen den YouTube-Link und, und embedden das dann.

Es gibt noch ein zweites nettes Format, was aus dieser Microblogging, äh, Szene auch, ähm, hervorgekommen ist. Das nennt sich O-Embed, also Open-Embed. Und, ähm, das ist eben genau, kommt daher, also, kennt von euch noch jemand Pounce, den, den Microblogging dient? Povense? Ähm, okay, der war auch mal ziemlich hip. Äh, die, die haben ein Format entwickelt, wo du auch über die, ähm, die, äh, Permalink-URL auf das Medienobjekt auf der Seite kommst.

Eben, zum Beispiel, so in soem Embedded-Player. Und das ist auch, wenn du bei WordPress in den, äh, Blog-Editor ne YouTube-URL reinpackst, dann macht der auch automatisch das YouTube-Video draus. Und der benutzt genau diese Technik. Das heißt, das ist so ein bisschen, das, das alte Format, das, ähm, auch eher über, über APIs geht. Und das, ähm, etwas Neuer ist das Open Graph, was eben alles in, in die, in den HTML-Header mit reinpackt.

Ich müsste nochmal nachgucken, aber es kann sein, dass die auch, also, was ich, ich weiß, dass sie auf alle Fälle, dass du auch Videos und, und Audio angeben kannst. Und es könnte einfach sein, dass, ähm, das sogar, äh, möglich ist, einen Player zu hinterlegen im, im Open Graph. Da müsst ihr immer nochmal nachgucken. Das ist zu lange her. Okay, jetzt, äh, jetzt haben wir viele, viele verschiedene Worte und Standards gehört.

Und jetzt stelle ich mal so eine fiese Frage von außen, so von der Seitenlinie. Wann wird das irgendwie mal in eins standardisiert? Oder warum gibt's da so viel? Ich find's ja wahnsinnig kompliziert. Und jetzt muss man auch noch mehrere teilweise gleichzeitig nehmen. Und bei Twitter diesen einen noch und, und so. Gibt's da irgendwie, äh, eine Bestrebung, dass man das mal irgendwie vereinheitlicht? Oder geht das vielleicht gar nicht per Design?

Kennst du dieses XKCD-Comic, mit dem, ähm, in der ersten Blase steht irgendwie drin, es gibt 13 konkurrierende Standards, lass einen machen. Ähm, der, der alle vereint. Und dann, okay, es gibt 14 konkurrierende Standards. Ähm, ich, die Bestrebung gibt's immer. Und ich glaub, auch jedes neue Format, was rauskommt, hat die Bestrebung, das alte abzulösen.

Aber, ähm, es ist immer noch dieses Not-Invented-Here-Syndrom, wo, ähm, ganz oft halt so dieses, wie, wie, wie, wie, das, wie diese, die, die, diese klassische Frage immer mit, ähm, XML oder JSON, die halt lange, mittlerweile stellt man sich die nicht mehr, aber eine ganze Zeit lang. Oder RSS oder Atom und so diese ganze Format-Geschichte. Ähm, und nur, weil halt das Format jetzt nicht so ganz passt, entwickelt man was Neues.

Ich hab, wir, wir hat, oder du hast ja irgendwie, ähm, heute auf, auf Twitter, ähm, gefragt, wann denn Twitter sich auch in das, äh, in dieses Mastodon-Universum mal irgendwie einklingt. Und, ähm, Twitter hat jetzt über ein Jahr lang genau über das Thema nachgedacht, ähm, sich zu öffnen.

Aber statt halt das Format zu nehmen, was auch Mastodon nimmt, was auch ein W3C-Standard ist, haben sie halt auch wieder dieses Not-Invented-Here-Ne, wir, wir, wir, das, das passt uns nicht so ganz und das passt uns nicht so ganz. Und statt das Bestehende anzupassen, bauen wir jetzt wieder was Neues und haben was, was Eigenes. Und, ähm, wenn ihr mit uns, äh, euch zusammenschließen wollt, baut ihr bitte unseres ein.

Und deswegen, ähm, ich glaube, ähm, es haben sich schon eben diese, diese zwei Player rausgebildet mittlerweile, mit diesem Open Graph für, für alles, was du in, in, in dem ganzen sozialen Umfeld haben willst und Schema.org, alles, was du in Richtung Suchmaschine machst, ähm, aber, dass sich die, dass man sich auf eins von die, von den beiden, ähm, konzentriert, glaube ich nicht. Weil, ähm, in, in, in dem ganzen sozialen geht's ja gar nicht so sehr darum, wie jetzt genau diese Inhalte sind.

Und deswegen reicht denen ein relativ simples Format. Also, es sind ja immer nur, es sind ja nur so Key-Value-Paare, wo du einfach sagst, hier, Autor ist das, Title ist das, Beschreibung ist das. Und bei der Suchmaschine willst du, glaube ich, schon noch mehr den Kontext verstehen, um was es geht. Und du willst vielleicht auch genau wissen, du willst nicht nur wissen, ob es ein Text ist, sondern du willst wissen, ist das eine, eine Review von irgendwas.

Und wenn das eine Review ist, wie genau ist die Bewertung und wo steht die Bewertung? Ähm, oder geht's um ein Produkt, was irgendjemand verkaufen will? Um dann halt auch bei Google so dieses, eine Produktsuche anzubieten und, äh, eben eine Bildersuche oder eine Review-Suche und so weiter. Ähm, und da ist das halt ein ganz anderes Komplexitätslevel. Und ich glaube, allein deswegen wird es nicht, ähm, auf ein Format reduziert.

Okay, also, hab verstanden, äh, schema.org und Open Graph, also, das ist so eine Mischung daraus, wäre jetzt was, was du empfehlen würdest, wo du sagen würdest, ja, das sind die zwei, die es sich lohnen, mal anzugucken. Und wenn man dann halt, äh, zum Beispiel sich beim Master-Done noch verifizieren will, dann muss man halt noch sein, äh, mit Microformat, äh, noch auf die Seite packen.

Ja, am Ende, ja, ich meine, am Ende, äh, am Ende finde ich es halt wahnsinnig kompliziert, weil was brauche ich denn jetzt eigentlich? Und am liebsten hätte man da gerne eine Antwort so, ja, mach einfach das. Das, das, das geht dann für alle so. Aber die Antwort gibt's einfach nicht. Es ist dann so, ja, wenn du das machen willst, wenn du irgendwie bei Twitter das gut aussehen solltest, dann musst du dies machen.

Und wenn's bei LinkedIn auch noch, und dann musst du vielleicht noch den. Und dann, also, es ist dann, die sind, die, die, da liegt aber auch an den Netzwerken, muss ich sagen, die halt unterschiedliche Sachen immer akzeptieren.

Die einen sagen, ja, uns gefällt der Standard besser und die anderen. Und am Ende hast du halt einen riesen Wust an Daten irgendwie auf der Seite, wo du denkst, das hab ich doch jetzt irgendwie hier doppelt und dreifach, denselben Mist, nur damit's überall gut aussieht.

Es wäre echt schön, wenn man da mal irgendwie so, ja, den, den, den 15. Standard endlich mal erfinden würde, den, den Überstandard, der dann alle vereint. Und dann am Ende gibt's dann doch 16 oder so. So wird's ja wahrscheinlich da laufen, aber, ja. Ja, ich glaub, wenn du dich wirklich entscheiden musst, würde ich, ähm, auf das Open Graph gehen, weil, ähm, ich glaub, zur Not fällt sogar Google auf, auf das Open Graph zurück.

Also, wenn du nur irgendwie ein bisschen hübscher irgendwo gelistet werden willst, reicht, glaub ich, Open Graph. Wenn du halt wirklich Suchmaschinenoptimierung machen willst und auch deine Inhalte gescheit reinbekommen willst, kommst halt um Schema dort auch gar nicht rum. Ja, ich bin mir jetzt grad gar nicht sicher. Äh, wie haben wir's denn bei uns umgesetzt, Konstantin? Ich weiß, dass wir Open Graph für Twitter und sowas haben im Headern.

Ja, wir haben auch einiges. Ja, weil wir, genau, wir dann festgestellt haben, oh, bei Twitter ist jetzt gut, aber bei LinkedIn sieht's irgendwie noch doof aus. Und ich glaub, es ist auch immer noch nicht perfekt. Ähm, wir haben, wir haben ganz viel Open Graph, ja. Äh, dann haben wir noch Twitter Card, Twitter Site, ähm, und eben, ja, du, dann LD Jason. Äh, und da unten haben wir, ja, auch das mit den Touch-Icons, das ist ja auch so ein Ding, ne?

Also irgendwie, dass man da zwölf Meta-Tags braucht, äh, zwölf Link-Tags, um dann irgendwie die Icons und dann, ja, ja. Und eine Manifest-JSON haben wir auch noch. Und dann haben wir noch das Logo hier nochmal als REL-Icon mit SVG hinterlegt und in verschiedenen PNG-Größen. Und was haben wir hier noch? REL-Profile, GMP, ach, XFN, ja, haben wir das dann tatsächlich, damit wir das dann irgendwo nutzen können. Google-Site-Verification brauchst du dann auch noch? Also, es ist, äh, viel, viel.

Es, ja, es, es, ja. Und deswegen wäre da, es wäre irgendwie sehr schön, wenn, also, ich mein, das ist wahrscheinlich zustimmen, wenn das irgendwie sich mal ein bisschen in eine Richtung einpendeln würde. Äh, aber so ist es halt, also, wenn du eine Seite baust, du musst eigentlich, wenn du es vernünftig machen willst, dass überall alles vernünftig dargestellt wird, kommst du eigentlich quasi nicht drum herum, auch den Quellcode anzufassen.

Weil, du musst, du musst an verschiedenen Stellen da ganz tief rein. Und, äh, wenn du da jetzt einfach nur ein Plugin von WordPress verwendest, da hast du dann schon, glaube ich, ein Problem. Und dann versuchst du es wahrscheinlich wieder mit einem, äh, Plugin, sag ich, ein Theme für WordPress. Ähm, und dann musst du wahrscheinlich, da gibt's wahrscheinlich Plugins, die dann alle sich wieder gegenseitig überschreiben mit ihren Standards und dann irgendwie in den Themes rumpushen.

Und, ja, es ist, es ist ein bisschen chaotisch alles, leider. Also, immer dann, wenn ich mich mit dem Thema beschäftige, hab ich so das Gefühl, ja, ach, das ist doch, jetzt muss ich, wo, äh, da und, jetzt, jetzt, da. Und, ja, und jetzt muss ich da noch was. Und, ach, ja. Okay, gut, äh, das ist, es ist, äh, schön, dass du da bist, aber du hast auch nicht die perfekte Lösung für uns alle.

Du musst, hast uns jetzt leider gesagt, es ist, ja. Okay, also, wenn du jetzt, ähm, wenn du jetzt jemandem, der sich jetzt noch gar nicht mit dem Thema beschäftigt hat, wenn du dem jetzt sagen würdest, hey, äh, also eine kleine Sache, die man jetzt mal auf seiner eigenen Seite einbauen könnte, was würdest du, was würdest du da jetzt empfehlen? Ja, dann, dann mit Open Graph anfangen. Ich glaube, das ist wirklich das Einfachste, ein bisschen Meta, äh, Meta Tags in den Header packen.

Und eben, man sieht's halt auch direkt, wenn man, ähm, es ist zumindest überall, wo du den Link teilst, sieht's einigermaßen schön aus. Du kriegst für die meisten Dinge fertige, äh, Plugins vorgesetzt. Das ist, das, das Unkomplizierteste. Und da muss sich auch nicht groß in, ähm, irgendwie Abhängigkeiten und so weiter, ähm, oder Verschachtelungen und, ähm, Dinge einarbeiten.

Da ist ja das meiste, ich weiß jetzt nicht, ich hab mich jetzt nicht in der Tiefe mit den Standards auseinandergesetzt, aber ich seh jetzt bei uns das nur in, äh, Meta Tags im Head. Ist das bei Open Graph? Das ist wirklich, das reduziert sich komplett auf den Head. Deswegen, das, das kriegst du als Schönes, ähm, das kannst du ja auch vor, ähm, generieren lassen auf manchen Seiten.

Es gibt, auf den verschiedensten Seiten gibt's irgendwelche Checker, wo du dann auch schön angucken kannst, wie, wie die, wie die Vorschau dann aussieht und so. Da kannst du relativ wenig falsch machen, ja. Okay, cool. Und das Format ist auch relativ einfach zu verstehen. Ich glaub, wenn du auf ogp.me ist, glaub ich, der, der Link, ähm, gehst, das ist eine etwas längere Seite, wo der, wo das komplette Format erklärt ist.

Das ist jetzt kein Hexenwerk. Während, wenn man auf schema.org geht, das ist ja der Punkt, also wir diskutieren da einmal über, welche Semantik ich genau nehme, Microdata, RDFA, JSON-LD und was weiß ich noch alles. Ähm, und dann musst du noch verstehen, wie du das Objekt zusammenbaust, ähm, in, in, also der, der Detailgrad ist auch fernab von gut und böse. Das, das muss man wirklich wollen.

Ich erinnere mich noch, als wir das, äh, gesagt haben, oh, wir müssen das umsetzen, damit wir überall schön dargestellt werden, mit der Podcast-Seite. Bis ich da überhaupt erstmal durchgestiegen bin und dann geguckt hab, was gibt's denn da für Attribute, jetzt gerade für den speziellen Edgecase-Podcast und was ist eine Episode und wie wird das deklariert und was brauch ich noch und, pff, ja, es ist schon, da muss man sich schon reindenken.

Es ist nicht mal eben so, ich klatsche es da drauf und dann ist toll. Also nicht so, äh, Image-Loading gleich Lazy. Das ist ein fantastischer Standard, muss ich übrigens nochmal sagen. Das ist wirklich, das ist so, wie es sein soll. Wirklich extrem einfach aufs, aufs Wesentliche reduziert.

Loading Lazy, jeder versteht was, oder jeder, der sich ein bisschen mit Web irgendwie mal beschäftigt hat, versteht, was damit gemeint ist und du musst dich um nichts weiter kümmern, es funktioniert einfach. Das ist toll. Sind leider nicht alle Sachen so einfach. Aber ich glaub, das liegt auch an der Natur der Sache. Es ist, glaub ich, äh, naja, Semantik ist jetzt halt nichts, was jetzt einfach so mitkommt. Da muss man ein bisschen mitdenken.

Ähm, und ja, ich find's aber total gut, dass es das gibt. Also generell diese Bewegung und wie gesagt, ich würd mir halt nur wünschen, ein bisschen mehr Vereinheitlichung. Aber wer weiß, vielleicht kommt ja dann irgendwann mal der nächste vereinheitlichen Standard um die Ecke. Der dann, ich hab vorhin noch mal nachgeguckt, das XKCD, das ist nämlich, äh, 15 ist dann, äh, die zweite Zahl in dem Comic. Er kommt auch in die Shownotes, äh, der Comic. Hast du schon kopiert?

Ja, vorher gab's 14 Standards und ja, wir brauchen einen Standard, der alle vereinigt, ja, und jetzt haben wir 15. So, okay, dann würd ich jetzt, äh, das Thema, ähm, jetzt muss ich aufpassen, was ich sage. Web-Semantik. Semant, Semant, Semant, Web-Semantik. Web-Semantik. Abschließen und wir reden noch ein bisschen über Indie-Web. Ähm, wir haben's schon an der einen oder anderen Stelle schon, äh, schon angesprochen, oder es ist, äh, es ist auch ein bisschen miteinander verknüpft auch.

Ähm, wieso, äh, da auch noch mal die Frage, wieso eigentlich, wieso sollte ich mir denn die Mühe machen, ähm, jetzt irgendwie, äh, selbst zu publizieren? Das ist doch irgendwie schön bequem, ich melde mich irgendwo an und dann kann ich da irgendwie publizieren und das ist doch super, muss ich, ähm, gar nichts machen. Ähm, wir haben ja vorhin über Twitter ausgiebig gesprochen, das war vielleicht ganz gut, dass wir da doch länger drüber gesprochen haben.

Ähm, und, äh, ihr habt ja auch in diesem Entweder-Oder-Spiel, ähm, äh, MySpace angesprochen. Also, es ist ja nicht so, dass Netzwerke ewig leben. Also, es ist ja auch so, früher, ähm, zu MySpace-Zeiten hat auch niemand gedacht, dass MySpace irgendwann mal sterben könnte.

Und, ähm, Geocities ist auch so ein Thema, riesige, riesiger Anbieter von privaten Webseiten einfach von jetzt auf nachher weg und, was weiß ich, wie viele Millionen, Milliarden Webseiten einfach von jetzt auf nachher verschwunden. Und, ähm, ironischerweise ist man in diesem ganzen Mastodon-Universum auch nicht sicher vor der ganzen Kiste.

Also, es ist zwar sicherer, weil du, ähm, durch die Dezentralität, selbst wenn mal ein Netzwerk zumacht, du, ähm, auf einem anderen Netzwerk deinen gleichen Freundeskreis wieder findest, aber deine Daten sind im schlimmsten Fall, ähm, erst mal weg. Wie Moritz. So wie der Moritz gerade im Signal verschwunden ist, ja. Ja, ja, ich bin noch da, alles gut. Du bist noch, okay, der Ton ist noch da. Ah, okay, ja, ja, das ist schon mal gut. Ähm, alles kein Problem.

Wo war, wo war ich, ähm, genau, also du, du bist in, in, in diesen ganzen, in diesen ganzen Netzwerken, auch wenn sie dezentral sind, bist du erst mal, du, du hostest irgendwo, also du hast halt deine eigene, ähm, Mastodon-Instanz, aber das ist ein bisschen komplexer, ähm, bist du, ähm, hast du die Problematik, dass es sein kann, dass halt deine, deine Daten, deine Freunde und alles, was du aufgebaut hast, irgendwann weg ist.

Und die Indie-Web-Idee ist eigentlich erst mal nur eine Idee, ähm, und zwar, dass du wieder schön, äh, Web 2.0, ähm, mäßig, ähm, wieder anfängst, auf deiner eigenen Webseite zu posten. Weil es ist relativ einfach, irgendwie eine Webseite zu bekommen, ähm, wie ist eigentlich auch egal, also es geht nicht darum, ob du jetzt einen WordPress-Blog hast oder eine, ähm, statische Seite dir baust. Es ist erst mal egal, es geht darum, hab deine eigene Webseite, veröffentliche auf deiner Webseite.

Und, ähm, es geht auch nicht darum, sich von den sozialen Netzwerken zu distanzieren, sondern so dieses Best of Both Worlds. Also, ich hab meine eigene Seite, auf der mein ganzer Content lebt, und ich hab die, das, die sozialen Netzwerke, auf denen ich halt meine Freunde hab, auf denen die ganze Interaktion stattfindet, wie liken, sharen, äh, reposten, kommentieren, und so weiter.

Und, ähm, die, ähm, die, die Indie-Web-Idee ist einfach, du veröffentlichst auf deiner Seite, teilst die Inhalte über die sozialen Netzwerke, und guckst, dass im besten Fall die Reaktionen, die dort stattfinden, dass du die wieder einsammelst und auf deine eigene Webseite packst. Das heißt, du baust dir schon auch so ein gewisses dezentrales Netzwerk auf deiner Webseite, aber eben mit relativ einfachen Mitteln.

Also, ich hab ja vorhin erwähnt, dieses, ähm, dass du mit Web-Semantiken in Kombination mit Ping-Bags schon ein schönes dezentrales Format bauen kannst. Und, ähm, das ist im Prinzip auch einer der, der Kerntechnologien im Indie-Web.

Also, selbst wenn du einen Kommentar schreibst, schreib's nicht in der Kommentarspalte der anderen Seite, weil das verschwinden könnte, sondern schreib's auf deiner Seite und schick das Kommentar über Ping-Bag zum Beispiel eben der anderen Seite und die zeigt das nur an. Das heißt, du hast dann eben alles, was du irgendwie im Netz veröffentlicht, also es gibt dann so, so Hardcore-Indie-Webler, die sogar, ähm, GitHub-Issues auf ihrer eigenen Seite posten

und dann über GitHub veröffentlichen. Das ist dann halt natürlich das, das, das, das Extrem. Ähm, aber das ist so die Grundidee. Und die, die zweite Idee ist, die Technologien so einfach wie möglich zu halten. Und wenn jemand die, diese Technologie nicht unterstützt, dann überbrücke ich die. Also, ich schreibe mir Tools, die von dem proprietären Format auf den Standard übersetzen. Und damit halte ich auch die Komplexität in, auf der eigenen Seite gering.

Das heißt, die eigene Seite muss im Prinzip nur dieses Ping-Bag-Format können. Und wenn jetzt, ähm, wenn ich, wenn ich meinen Artikel auf, auf Twitter, ähm, schere und auf Twitter jemand antwortet, dann gibt es einen Dienst, der diese Antwort von Twitter nimmt, über die proprietäre API und einen Ping-Bag an meine Seite schickt. Und meine Seite kann das dann wieder in, in dem normalen, standardisierten Ping-Bag, ähm, ähm, Mechanismus, ähm, einlesen.

Das heißt, ähm, ich, ich schaffe, also die, ich ersetze die technische Hürde relativ niedrig und habe trotzdem die Möglichkeit, sowohl, ähm, mit anderen Blogs mich zu unterhalten dezentral, als auch mit, ähm, World Gardens oder, wie war der zweite Begriff? Fens, Bordernparks, Bordernparks, ähm, Bordernparks, ähm, unterhalten, ähm, ohne Probleme. Ja, ich habe gesehen, du hast, äh, du hast ein Plug-in, ein WordPress-Plug-in rausgebracht, Activity-Pub. Und das macht genau das, oder?

Das, das wäre wieder, nee, das, das ist die andere Baustelle. Also, das, das Indie-Web ist der eine Teil. Also, ich habe jetzt immer Ping-Bags gesagt, weil das die Technologie ist, die jeder versteht. Es gibt einen, einen Folgeformat von Ping-Bags, ähm, die, die nennen sich Web-Menschen. Das ist im Prinzip nur eine Vereinfachung des Ping-Bags. Der Ping-Bag ist noch XML-RPC, also, XML und, also sind beides sehr veraltete Technologien, die man so einfach nicht mehr macht.

Und eine Web-Menschen ist einfach ein HTTP-Post mit, äh, Source und Target-URL. Also, es ist einfach, wer verlinkt wen, und das schicke ich der anderen Seite. Und das war's. Ähm, und dafür habe ich Plug-ins geschrieben. Also, einfach dieses, dieses, dieses Grundformat, auf dem so ziemlich alles von dem Indie-Web aufbaut, dass das, dass du das relativ einfach in WordPress integriert bekommst. Das, das ist die, dieses Web-Menschen-Teil.

Und das andere erwähnen wir noch nicht, weil das wäre dann, der, der, vielleicht, ähm, der, der letzte Teil Richtung Mastodon. Äh, genau. Das ist aber eben auch nochmal eine, eine andere Idee. Ich spreche trotzdem schon mal, was noch was anderes an dem jetzt aufgefallen. Okay. Du hast einen Mastodon-Account, pfefferle-at-notiz.blog. Ist das eine eigene Instanz, oder ist das, ist das auch dieses, was wir jetzt noch nicht ansprechen? Das ist das, was wir noch nicht ansprechen.

Okay, dann schiebe ich das nach unten, das werden wir nachher nochmal drüber sprechen. Okay. Ihr habt mich ein bisschen abhängen. Das ist nicht direkt in die Web. Was, wieso? Weil das noch zu jemand anderem Baustelle nochmal gehört und nicht, und nicht da rein. Moritz, das machen wir nachher. Okay, alles klar. Also, ähm, um es nochmal zusammenzufassen, die Indie-Web-Idee.

Also, du bist schon, ihr seid schon Indie-Web, weil ihr eure Podcast-Seite nicht auf Spotify ausschließlich veröffentlicht, sondern eine schöne Webseite gebaut habt, wo ihr auch die Shownotes veröffentlicht. Und, ähm, wo du den, äh, den, den Podcast noch ganz klassisch mit RSS abonnieren kannst. Ähm, genau. Damit seid ihr im Prinzip schon Indie-Web.

Und dadurch, dass ihr eure Webseite oder eure, eure, ähm, neuesten Folgen auch bei Twitter teilt und so weiter, macht ihr im Prinzip schon fast alles, was, äh, das Indie-Web ausmacht. Und, gut, wir haben jetzt nicht, den Rückkanal haben wir nicht. Genau, den Rückkanal haben wir nicht. Also, deswegen, wenn jetzt jemand bei Twitter kommentiert, ja. Genau. Genau.

Aber, aber, darum geht's erstmal noch nicht, sondern es geht wirklich in erster Linie darum, Leute wieder dazu zu bringen, eben nicht ausschließlich auf Instagram Bilder zu veröffentlichen und auf Twitter Texte zu schreiben oder, was weiß ich, medium.com, äh, irgendwie große Blog-Beiträge und so weiter, sondern ich hab meine eigene Seite und da findet erstmal alles statt. Das ist der Kerngedanke. Fang wieder an, dich mit dem Thema Webseite zu beschäftigen.

Was mich dann schon wieder dazu bringt und fang dann gleichzeitig dazu an, das alles aber auch so umzusetzen, dass dir niemand rechtlich irgendwie ans Bein pissen kann. Oh Gott. Ja, diese Details. Ja, das ist mittlerweile echt schade, dass es so ist, dass du mit einem Bein schon fast im Gefängnis stehst, wenn du deine Webseite aufsetzt und das Impressum und die Datenschutzerklärung nicht so richtig stimmen.

Das ist echt tragisch und gibt halt nochmal eine Hürde und, ähm, aber es ist halt trotzdem.

Also, es ist, ich bin in diesem, in diesem ganzen, in dieser ganzen Blase ja eigentlich nur drin, weil ich, ähm, ein nostalgischer Mensch bin, der irgendwann mal Ende der 90er angefangen hat, Webseiten zu bauen und es so tragisch finde, dass jetzt wirklich dieser, dieser Einheitsbrei, ich hab blaue Netzwerke, die irgendwie alle gleich aussehen, wo, es gibt Screenshots, da kannst du fast nicht unterscheiden, ob das jetzt Facebook oder, oder Twitter ist.

Und Leute halt einfach, dieses, dieses Individuelle, jeder hat halt, die sahen alle grauslich aus mit diesen animierten GIFs und, und Hintergründen und Baustellenzeichen, aber sie sahen alle irgendwie anders aus und hatten Charme und, ähm, und das vermisse ich so.

Und deswegen halte ich eben seit, äh, spätestens seit dieser Web 2.0-Bewegung, halte ich so krampfhaft daran fest, ähm, Leute wieder dazu bringen, zu bringen, ähm, ihre eigenen Webseiten, ähm, zu pflegen und bin deswegen wahrscheinlich auch im Hosting gelandet, ähm, weil, also, das ist so mein innerer Antrieb, das ist so dieses, deswegen mach ich den ganzen Käse. Das verstehe ich auch total, die Idee verstehe ich total und Moritz und Issen ja auch so ein Web-Nostalgischer so ein bisschen,

so die Web-Operes. Und, äh, aber bei mir war das tatsächlich, und ich hatte auch jahrelang eine eigene Seite, wo ich geblockt hab, sowohl einfach politische Dinge, private Dinge, ähm, aber halt auch irgendwie so Technik-Dinge. Und tatsächlich hab ich im Zuge von diesem, ne, wo es angefangen hat mit den, mit den Cookie-Notices und mit irgendwie externe Inhalte einbinden und so, äh, hab ich's dann dicht gemacht, weil mir das tatsächlich zu viel Stress war, weil das war in meiner Freizeit.

Das hat, ich hatte, glaub ich, auch Google AdSense da irgendwie drin, aber, äh, das hat sich überhaupt nicht rentiert. Ähm, das hätte sich eher rentiert, wenn ich auf die Anfragen eingegangen wäre, hey, veröffentlich doch mal einen Blogpost über unser Produkt und, äh, und wir geben dir Geld, was ich immer nicht, äh, was ich einmal, einmal tatsächlich gemacht hab. Ähm. Oh, schade über mich. Das hab ich auch einmal gemacht.

Nee, aber, aber, aber tatsächlich, also es war ein ernstes Review, also es war, war jetzt nicht irgendwie so, da ist der vorgefertigte Text, ich hab, ich hab eine kostenlose Lizenz bekommen, hab das, äh, also eigentlich war, war die Lizenz, war quasi die Bezahlung, ne, und ich hab da, dann halt ein Review dazu geschrieben.

Egal. Jedenfalls hab ich halt aus dem Grund aufgehört und ich hab auch auf anderen, auf, ich hab Foodblogs eingehen sehen oder andere politische Blogs, die halt gesagt haben, nee, uns ist das jetzt erstmal, oder zumindest zeitweise, monatelang, war dann da erstmal dicht, weil den Leuten das rechtlich, äh, ja, die Hürde zu groß war.

Gerade wenn's halt was, was privat Freizeitliches ist, äh, sich dann da noch reinzuhängen und dann vielleicht noch Abmahnungen zu bekommen wegen irgendwelcher Bilder oder eben jetzt Fonts oder was es alles ist, ähm, das hat, glaub ich, schon echt auch viel kaputt gemacht, eben gerade in dieser, in dieser Bewegung da dran festzuhalten, an so eigenen privaten Seiten. Das ist schade, ja. Ja, wahrscheinlich, leider, ja.

Und deswegen find ich's umso wichtiger, ähm, wieder drauf einzugehen, ähm, eben diese Bewegung, dass man trotz allem, ähm, wieder zur eigenen Webseite kommt. Mhm. Und eben nicht, äh, ich, es ist, ähm, ich find's auch, ähm, schon mal besser, wenn du, einen Mastodon-Account machst, als wenn du auf geschlossene soziale Netzwerke gehst, aber es ist halt trotzdem nicht deins. Und du bist trotzdem der Willkür des Seitenbetreibers ausgesetzt.

Wenn er keinen Bock mehr hat, du bezahlst ihm wahrscheinlich nicht mal Geld. Wenn er keinen Bock hat, ist es von heute auf morgen weg. Mit allem, was du bisher dort veröffentlicht hast. Und ich glaube, das ist halt auch jetzt bei Mastodon, das ist jetzt grad noch so die Honeymoon-Phase, ne, und es sprießen selber aus dem Boden und alle kommen und alle finden's toll. Man merkt jetzt schon, die Performance leitet teilweise so ein bisschen.

Und ich glaube, wenn die Leute dann feststellen, so, oh, das Hoppla ist ja doch ganz schön teuer, so eine Instanz am Laufen zu halten und so, äh, da wird auch der eine oder andere dann wieder eingehen. Und da werden dann irgendwann die Probleme kommen, so, Hoppla, jetzt ist das ja doch weg und ich muss mich wieder nach was Neuem umschauen. Ich bin Patron von Mastodon.social, so, wie jetzt alles mal gesagt. Aber es ist, glaube ich, irgendwie 1,50 Euro im Monat oder so.

Ja, aber immerhin, aber das ist ja schon mal ... Nee, aber ich hab mir halt gedacht, ich muss ja jetzt nicht extrem viel bezahlen, aber wenn das viele machen, dann hältst du es vielleicht ja am Leben. Ich hab mir gedacht, das mach ich jetzt mal, weil das ist ... Dieses eine halbe Getränk, was ich dann nicht trink in der Kneipe, das kann ich auch einfach jetzt irgendwie mal an Mastodon geben, finde ich irgendwie ...

Ja, also hier auch Aufruf, wenn ihr irgendwie Open-Source-Projekte habt, die ihr unterstützen wollt, macht, gebt ihr auch mal ein bisschen Geld, wenn ihr könnt. Also, es ist auf jeden Fall wichtig, um sowas am Leben zu erhalten, weil auch wenn irgendwie man den Content selbst ownen sollte, was ich auch verstehe und nachvollziehen kann, aber so ein Projekt zu unterstützen finanziell, finde ich auch eine gute und wichtige Sache. Also, auf jeden Fall auch machen, wenn ihr könnt.

So, jetzt machen wir weiter, oder? Jetzt zu dem letzten Thema. Ich weiß nicht, ich weiß nicht, ähm ... Doch, weil das ist eine schöne Überleitung. Okay, dann machen wir das. Das ist eine schöne Überleitung, weil die Grundidee des Fediverse, was so der Überbegriff von Mastodon, weil Mastodon ist ja eigentlich nur der Platzhirsch in diesem ganzen Universum, aber es gibt ja ganz viele weitere Netzwerke.

Texelfed ist zum Beispiel ein Netzwerk, was sich auf Bilder konzentriert, was sich aber auch ganz einfach mit Mastodon verbinden lässt. Es gibt noch ein bisschen leichtgewichtigere Netzwerke. Es gibt Friendicar, was so ziemlich jedes offene Format spricht. Es gibt irgendwas mit Whale, irgendeine Videoplattform, die sich mit Mastodon verbinden lässt. Es ist ein riesiges Universum. Funk Whale, kann das sein? Funk Whale, danke schön, genau.

Ganz kurz zu dem Begriff Fediverse, weil mir das auch bis vor jetzt, bevor ich mich mit Mastodon in der Zeit beschäftigt habe, auch noch überhaupt nichts gesagt habe. Da gibt es so eine Seite, fedi.tips, die das so für nicht-technische Menschen auch, da oben habe ich es schon eingefügt, die das für nicht-technische Menschen so ein bisschen erklärt, was ist denn das Fediverse, was ist denn Mastodon, was sind die Vorteile und so weiter. Das verlinke ich einfach mal in den Shownotes.

Fediverse.party ist auch eine super schöne Seite. Ah, okay, Fediverse. Also Funk Whale scheint für Musik zu sein, wenn ich es richtig gesehen habe. Das sieht so ein bisschen Soundcloud-mäßig aus, interessanterweise. Ja, dann ist es das. Wie heißt denn das Video? Ach, Funk Whale. Ah, nein. Ich glaube, ich verstehe gerade, wie das funktioniert. Das ist ja clever. Peertube. Peertube. Peertube ist das Video. Und Funk Whale, du hast recht, ist Musik.

Ist das dann so, dass ich die Musik bei mir selbst hinlege und das im Prinzip nur so ein Verzeichnis ist von Musik, die irgendwo liegt? Ich habe mir Funk Whale direkt noch nicht angeschaut. Aber so wie ich es verstehe, ist es, es geht in erster Linie darum, so Special Interest-Ausprägungen zu machen. Also Mastodon ist so dieser Microblogging-Dienst, eben Pixel Fed, das unterstützt eben nur Fediverse-Posts, die Bilder mit drin haben, dass du auf Pixel Fed nur Bilder siehst und so weiter.

Und die haben alle so ihre Spezialausprägungen, aber du kannst alles miteinander verbinden. Also es wäre im Prinzip so, wie wenn du mit deinem Twitter-Account einem YouTuber folgst. Und das ist eben das Schöne. Also jeder kann so sein Special Interest und seine Nische abbilden, aber am Schluss sprechen sie alle die gleiche Sprache und du kannst einem Musiker, der auf Funk Whale seine Musik veröffentlicht, folgen und dann läuft es bei dir im Mastodon-Stream rein.

Und er hat aber halt eine schönere Oberfläche, wo halt mehr auf Musik ausgelegt ist. Und du siehst es halt in deinem präferierten Netzwerk ein bisschen anders, weil du eben eher so der Microblogging-Typ bist. Genau, das ist so die Grundidee dahinter. Die Fediverse-Idee ist noch ein bisschen älter als Mastodon selbst und hat auch diverse Spezifikationen schon durch. Also es gab vorher noch andere Standards, wie sie dezentral kommuniziert haben.

Aber das, was sich so aktuell durchgesetzt hat, ist ActivityPub, nennt sich der Standard hinten dran. Das ist auch ein W3C-Standard. Da wurde vor ... Ich weiß auch nicht genau, vor wie viele Jahren eine Social-Web-Gruppe zusammengestellt, also so eine Special-Interest-Gruppe, die verschiedene soziale Web-Standards gebaut haben. Da sind sehr viele vom Indie-Web veröffentlicht wurden, auch über das W3C und eben dieser ActivityPub.

Was halt so ein mehr oder weniger allumfassendes Format ist, um ein dezentrales soziales Netzwerk zu bilden. Extrem intelligent gebaut, weil die Grundidee ist: Ich habe eine Inbox, ich habe eine Outbox und alles, was in diesem Netzwerk passiert, ist eine Aktivität. Das sieht im Prinzip alles gleich aus, hat andere Typen, wie zum Beispiel "Follow" ist eine Aktivität, "Unfollow", "Create", "Delete" usw.

Also alles, was ich auf dem Netzwerk machen kann, das ist so die Hülle außenrum, die Aktivität, und in der Aktivität ist noch irgendein Objekt. Also, die Aktivität ist "Follow", und das Objekt drinnen ist dann halt, wem ich folge. Oder die Aktivität ist "Create", und innen drin ist dann halt als Objekt der Blogpost, den ich gerade erstellt habe.

Und somit lässt sich auch alles auf dem sozialen Netzwerk abbilden, und am Schluss ist es nur ein Hin- und Her-Geschiebe zwischen den Inboxen meiner Follower. Das heißt, alle, die mir folgen, kriegen ab dann, haben im Prinzip diesen Stream abonniert, an meinen sozialen Interaktionen in diesem Netzwerk. So ist das sehr banal zusammengefasst, wie Mastodon funktioniert.

Und ich hab mir gedacht, okay, das ist ja alles offen und standardisiert, und da ich eher der Indie-Web-Verfechter bin, was muss ich denn machen, um mein eigenes kleines Blog in das Filiverse mit reinzubekommen? Und das ist eben das, was Konstantin angesprochen hat, hab dann eben das Activity-Pub-Plugin geschrieben, was jetzt auch gerade, durch die Decke geht's nicht, aber meine Mastodon-Follower haben sich verdoppelt jetzt durch Elon Musk.

Und ich krieg' Issues und es funktioniert bei mir nicht, also ich bin nur damit beschäftigt, über mein Plugin zu sprechen gerade. Aber es sorgt halt dafür, dass mein Blog eben das, was Konstantin vorhin gemeint hat, pfefferle-at-notiz.blog, dem kannst du folgen auf Mastodon und dann bekommst du alle meine Blog-Posts wie so Microblogging-Dinger. Also, als hätte ich sie direkt auf Mastodon veröffentlicht, in deine Timeline. Das heißt, wenn du einen Kommentar...

Wenn wir das jetzt bei uns aktivieren, was müssen wir dann tun, dass das da auch landet? Wir müssen ja dem Server irgendwie wahrscheinlich Bescheid sagen, so, hey, wir haben da eine Seite, die das unterstützt. Sprich mit der, oder wie funktioniert das? Oder pingt die automatisch an, oder... Nee, es ist, es ist, man muss ein bisschen aufpassen, es ist kein Cross-Posting.

Also, es ist eben nicht das, ich installiere das und dann pumpt der einfach raus, sondern, wenn du das installierst, dann können eure Hörer dem Blog auf Mastodon folgen. Mhm. Und wenn sie ihm folgen, dann erscheint der Mastodon-User in eurer Follower-List und beim nächsten Podcast, den er veröffentlicht, bekommt der User im Prinzip den Ping. Also, der bekommt eure Aktivitäten mit.

Und das heißt, es geht nicht direkt per se an Mastodon-Server, sondern es geht eben nur an die Server, von denen, die euch folgen. Aber woher wissen die, also, wie können wir da gefunden werden? Wir aktivieren das jetzt und dann... Und dann kriegt ihr, kriegt ihr so ein Handel, ihr müsst es dann halt auf eurem Blog irgendwo prominent verlinken, wie ihr zum Beispiel oben eure Twitter-URL gepostet habt, müsstet ihr halt dann auch folgt folgendem User auf Mastodon.

Mhm. Und dann können euch die Leute folgen. Mhm. Aber das ist, das ist halt dann, das ist eben so dieses generelle Problem des, äh, dezentralen Webs. Es ist halt komplizierter, dieser ganze Follow-Prozess ist komplizierter. Mhm. Weil ich halt eben nicht einfach nur Add Pfefferle suchen kann, sondern ich muss halt immer wissen, auf welchem Server der ist. Mhm. Und es gibt keine zentrale Suche, wo ich halt nach dem Add Pfefferle suchen kann.

Und, ähm, das ist halt so dieses, ähm, da gibt's aus meiner Sicht noch keine schöne, intelligente Idee, wie ich das lösen kann.

Und daran krankt, glaube ich, noch diese ganze Idee des dezentralen Webs, weil es ist natürlich auch schwieriger, meiner Mutter klarzumachen, dass sie eben nicht nach Add Pfefferle sucht, oder, sondern nach Add Pfefferle Add irgendwas, was halt dann auch noch so aussieht wie eine E-Mail-Adresse und dann muss ich ihr noch erklären, dass es aber keine E-Mail-Adresse ist. Sondern nur mein, mein User auf einem Server. Und, ja, das ist ...

Gut, das wäre eine gute Idee, ne? - Also, da wäre meine gute Idee, ne? Dass das halt ein bisschen Einstiegshürden gibt. Ich mein, so riesig ist die Hürde nicht. Man kennt das Format eben von E-Mail-Adressen, man muss halt nur sagen, es ist keine E-Mail-Adresse, es ist ein Add vorne dran. Ähm, und von daher find ich das jetzt nicht so problematisch, dass man da eben halt noch den Server dann hinten dran hat. Einfach ein Suffix halt für die, für den Usernamen.

Also, ich weiß nicht genau, du hast viel experimentiert mit dem Fediverse, oder? Weil, äh, wenn ich deinen Namen eingebe in der Suche, find ich, sag mal, ein paar Profile. Also, du hast was auf Mastodon.social, du hast pfefferle@notizblog, dann find ich noch, darf ich vorlesen? Ja, komm, so. Add matthias@pfefferle.org, add pfefferle@ichmagdiesen.link, das finde ich sehr gut.

Dann hab ich noch add pfefferle@social.over-world.org, ähm, und dann sind welche, wo ich nicht weiß, ob du das bist, also add pfefferle@coffee.club. ja, ich bin, ich bin, ich bin, ich bin, ich bin, glaube ich, alles pfefferle@irgendwas. auf allen Mastodoninstanzen, die es gibt. Add pfefferle@anime.website, add pfefferle@status.pfefferle.org, add pfefferle@pleroma.site, add pfefferle@pfefferle.org, das ist auch nicht schlecht. Dann noch irgendwas mit prpixelfett und, äh, quitter.pl.

Was sind das, die Leute, die keinen Bock mehr auf Twitter haben, die gehen auf quitter? Das, genau, ja. Also, der Punkt war ... Du bist schon rumgekommen. Nee, der, der Punkt war, ähm, es ist ein bisschen schwierig, äh, das, also, wir hatten ja vorhin so die Diskussion mit diesem, mit dieser Standards-Geschichte, mit einer, der alles vereinheitlicht. Das Activity-Pub ist, trotz allem, so geschrieben, dass du, dass es auch auslegbar ist, leider.

Das heißt, du kannst nicht einfach den Standard implementieren und hoffen, das funktioniert, sondern, ähm, jedes dieser Netzwerke, die du auch auf dem Phillyverse.party findest, hat so ein bisschen Eigenheiten, wie sie den Standard ein bisschen anders auslegen. Und, um gewährleisten zu können, dass jeder meinem Blog folgen kann, muss ich halt auch wirklich allen diesen Netzwerken mit meinem Account machen und es halt auch wirklich ausprobieren.

Und es gibt dann so komische, am Anfang gab's halt so komische Situationen, wo meine Seite dann halt kaputt in irgendeinem Cache gelandet ist, ähm, und ich das nicht aktualisieren konnte. Dann war die Instanz im Prinzip für mich verbrannt und dann habe ich eine andere Instanz gesucht. Das ist halt alles, das kommt aus dem, ich implementiere einen Standard.

Ja, nee, ich hab mir schon gedacht, dass das so in etwa zustande gekommen ist. Aber das mit dem Cache, da könnte ich auch noch was, äh, egal. Wir sind in einem, in einem, in einem Cache von, ähm, von Pocket Casts. Ja, da muss ich sofort auch direkt dran denken, ja. Falsch seit Beginn, ähm, weil wir halt da auch rumexperimentiert haben und, äh, wir haben halt in der Version, die da halt dann gecached wurde, äh, nicht drinnen gehabt, ähm, die Kategorie des Podcasts Technology, glaub ich.

Und, äh, ja, dann hab ich da auch bei denen mal angefragt und hab gesagt, könnt ihr mal irgendwie hier den Cache flaschen und das nochmal neu machen? Ja, nee, das geht technisch nicht. Und jetzt sind wir da für alle Zeiten bei Pocket Casts ohne Kategorie drin. Immerhin, es könnte schlimmer sein, ja, also es könnten, könnten irgendwie, ja, Schreibfehler beim Namen oder was weiß ich was.

Ähm, aber es ist, war zumindest, weiß ich nicht, als wir, ein halbes Jahr, nachdem wir angefangen haben, war es nicht möglich, diesen Cache irgendwie zu ermöglichen. Also, ich kenn das Problem. Also, ich kenn das Problem. Also, das ist ja irgendeine Datenbank dahinter und dann, klar, es gibt halt kein Interface, dass der, dass der das direkt machen kann. Dann muss er halt irgendwie auf die Datenbank direkt zugreifen.

Kann nur sagen, das hat der Support mir gesagt. Das hat der Support mir gesagt. Geht nicht. Geht nicht, weil ist nicht. Ja. Okay, ähm, so. Da haben wir uns was ein bisschen rumgeschoben noch, sagen wir, weil das, was ich da noch aufgeschrieben habe, das ist dann nur noch ein bisschen nachgeplänkelt. Das hat ja nichts mit dem Thema zu tun. Äh, dann schieb ich das mal ganz ans Ende. Mhm. Dann schieb ich das mal ganz ans Ende.

Äh, dann hab ich jetzt noch die Frage, die ich vorhin, äh, ja Gott, wir sind schon echt lange dabei, ne, das wird, ich glaube, wir kommen in Richtung Folgen, äh, Längenrekord, so.

Egal. Ähm, wenn, geht, geht noch, wir sind, wir haben's, wir haben's bald. Ähm, eine letzte Frage zum, äh, zum Indie-Web. Wenn jetzt, also, die ich vorhin schon mal gefragt hab, ähm, wenn jetzt jemand irgendwie ganz, äh, ganz einfach damit anfangen will, was, was würdest du sagen, was wäre das Erste, das Einfachste, womit man denn mal irgendwie, ähm, beginnen kann, wenn man jetzt, äh, Seite installiert. Ja, ich hab irgendwie eine eigene Seite. Einfach eine, eine, eine Webseite bauen.

Dann bist du schon dabei. Fang, fang einfach mal an, deine Seite zu installieren, veröffentlicht auf deiner Seite, fang an, erst mal nur Dinge zu teilen, anstatt Content dort zu erschaffen, das ist schon mal der, der richtige Anfang.

Und, ähm, ähm, im, in, im WordPress-Bereich ist es halt relativ einfach, weil da haben wir halt schon eine ganze Menge an Plugins gebaut, aber du findest eigentlich auch für die meisten anderen Netzwerke, ähm, Plugins, wo du, ähm, schon relativ einfach anfangen kannst.

Es ist trotz allem noch so ein bisschen nerdig, ähm, also, es geht dann halt irgendwann doch schon um Technologien und wie Dinge funktionieren und dass man eben diese, diese Bridge, die ich vorne erwähnt hab, das Tool heißt übrigens auch Bridgy, ähm, Brid.gy, ähm, dass man halt sowas versteht und einrichten kann, wo man halt dann eben, äh, von Twitter auf, äh, Webmenschen übersetzen kann und so weiter.

Da wird's dann so ein bisschen technisch, aber, ähm, ich glaube, ähm, vielen, also, wenn du schrittweise anfängst, fang erstmal an, installier dir deinen Blog, in welcher Sprache auch immer, ähm, fang an, wieder Dinge auf deiner Seite zu veröffentlichen. Dann, wenn du da ein bisschen Routine gefunden hast, dann geh den nächsten Schritt. Guck, dass du vielleicht eben einen Automatismus findest, wie deine, äh, Inhalte auf sozialen Netzwerken veröffentlicht werden.

Und dann guckst du, dass du vielleicht eben dich mit dem Thema, die, äh, Pingbacks beschäftigst, dass du vielleicht auch Kommentare, die ein bisschen länger sind, ähm, auf deiner Seite veröffentlichst und im Prinzip den, den anderen nur pingst und so weiter. Also, dass du einfach erstmal mit der Routine anfängst und dass du dann guckst, wie du die Technologie nachgezogen bekommst nachträglich.

Und da ist, äh, IndieWeb.org eigentlich ne, ne, ne schöne Anlaufstelle, ähm, da gibt's diverse schöne Anleit-, mehr oder weniger verständliche Anleitungen. Und was aber auch, ähm, sehr schön ist, die IndieWeb-Community ist sehr freundlich und hilfsbereit. Das heißt, ähm, du findest auf IndieWeb.org auch diverse Möglichkeiten mit Leuten aus der Community zu chatten und, ähm, dir, dir Feedback zu holen und auch zu fragen, wie man anfangen kann.

Das gibt's auf den, den gängigsten Plattformen, du kannst mit, mit Slack da rein, du kannst ganz klassisch mit, äh, IRC, ähm, connecten und so weiter. Also, es gibt, ähm, ja, du, man findet einen Weg.

Wenn's schön, dass du's jetzt grad nochmal gesagt hast, äh, IndieWeb.org, äh, und dass es Leute gibt, die freundlich sind und dir helfen. Ähm, ich war nämlich, ohne dass ich wusste, dass es das eigentlich gibt, ich war mal in Brighton, äh, und hab da, äh, überlegt, was macht man denn in Brighton, ähm, außer am Strand irgendwie rumlaufen.

Und, äh, und, äh, dann meinte auch einer, ja, der Jeremy, der wohnt doch da. Und dann hat er gesagt, ja, zufälligerweise ist heute IndieWeb, äh, Homebrew Website Club. Ähm, ähm, und er kommt noch vorbei. Und dann, äh, äh, saß ich da, äh, irgendwie für eine halbe Stunde bei, bei, für eine Stunde irgendwie bei Clear Left rum, äh, bei seiner Agentur.

Und, äh, er hat da irgendwie einen Blogartikel geschrieben. Wir waren im Prinzip zu zweit alleine. Ähm, da haben wir auch im Podcast, ich glaub, in der, in der zweiten Podcast, in der ersten oder zweiten Podcast-Folge von dem Podcast haben wir da schon drüber gesprochen. Das ist schon ein bisschen her. Und es war super nett. Und ich hab da auch gesagt, ja, hier, ich würd gern dieses, da wollt ich irgendwie, glaub ich, irgendwie meine Seite verifizieren.

Das war mit diesem Realme, hatte da irgendwie noch Probleme. Irgendwas stimmte nicht mit dem Link. Und da hab ich irgendwie, keine Ahnung, ich glaub, ich weiß gar nicht mehr, was das Problem war. Er hat, er hat dann gesagt, ah ja, hier, so und so. Hat mir dann da geholfen, war, war total nett. Ähm, und das wollte ich auch noch kurz ansprechen. Äh, den Homebrew Website Club, gibt's den in Karlsruhe eigentlich noch? Ich wollte da immer mal hinkommen. Ich weiß, dass es das mal gab.

Ja. Äh, äh, ja, gibt's das noch? Also, der ist jetzt, der ist jetzt über Corona ein bisschen eingeschlafen. Und, ähm, wir wissen aktuell nicht genau, ob wir unsere Location noch benutzen können. Also, wir waren die ganze Zeit im Café Nun in Karlsruhe. Ähm, und sind jetzt aber, ähm, dran, nochmal zu gucken, wo wir das machen können.

Und wollen den eigentlich wieder, wieder beleben. Und das ist, das ist, ähm, schön, dass du das ansprichst, weil das ist, glaube ich, wirklich die einfachste Möglichkeit. Also, der Homebrew Website Club ist so ein bisschen angelehnt an den, ähm, Computer Club damals.

Heißt das Computer Club? Ich glaube. Ähm, mit, mit Bill Gates und, und Steve Jobs, die halt am Anfang, ähm, sich zu solchen Treffen zusammengefunden haben, um an ihren, äh, Rechnern zu schrauben und, ähm, ähm, Dinge auszutauschen. Und, ähm, in dem Homebrew Website Club, ähm, als so kleines Spin-Off zu den Indie-Webcams geht's eben darum, sich zusammenzusetzen und zusammen an seiner, äh, an der eigenen Webseite zu basteln.

Und sich auch gegenseitig dabei zu unterstützen, ähm, neue Dinge auszuprobieren, und das gibt's eigentlich, ähm, das relativ weit verbreitet. Ähm, findet auf Indie-Web.org auch, ähm, ähm, die Termine zu den, ähm, regionalen, äh, Homebrew Website Clubs. Die sind, glaube ich, eigentlich, äh, zweimal im Monat angedacht. Ähm, ja, das ist auch ne, ne, ne, ne sehr schöner Einstieg.

Also, ich hab halt auch gedacht, äh, ich findest ne total schöne Sache, ähm, du möchtest jetzt, du hast es jetzt vielleicht irgendwie gehört oder mitbekommen, ja, sollst selbst publizieren, hast aber gar keine Ahnung, und dann bringst du halt dein Laptop mit, so stell ich mir das zumindest vor.

Und dann sagt da einer, komm, komm, komm, wir setzen uns da mal dran, ich zeig dir mal, wie das geht. Wir registrieren jetzt meine Domain und, äh, irgendwie ein Webhosting und dann, und dann, äh, zeig ich dir mal ein bisschen HTML oder so.

Finde ich eine wahnsinnig schöne Idee, also gerade so für Leute, die, die vielleicht ein bisschen, ähm, Berührungsängste haben und jetzt nicht so, äh, nicht so, äh, sich Sachen aneignen, indem sie irgendwo einfach Doku oder ein Buch lesen, sondern die es gern mal erklärt bekommen.

Und ich gehöre, ich gehöre da persönlich auch dazu, ich finde es auch schöner, wenn, wenn jemand, äh, sagt, ey, ich schau dir mal über die Schulter, ähm, und zeigt dir mal, ah ja, nee, da musst du hier noch ein Slash oder so, äh, finde ich super. Ähm, also finde ich eine grandiose Sache und, ähm, ja, also guckt mal rein, äh, beim Homebrew-Website-Club auf indiweb.org, ob vielleicht bei euch in der Nähe was ist.

Ich weiß nicht, wie viele es in Deutschland so gibt, ähm, aber vielleicht startet es ja in Karlsruhe dann wieder, also falls ihr in der Nähe von Karlsruhe wohnt, ähm, mal vorbeigucken und wenn es, äh, wieder startet, dann einfach mal vorbeikommen.

Wenn ich, wenn ich schicke, ich glaube, ich will, ich hab, ich hab's mir so lange vorgenommen, es ist auch in meinem, äh, ich hab so einen Kalender, ich hab so einen Kalender irgendwie, ähm, bei mir tatsächlich mit rein abonniert, mit den Terminen und ich hatte so oft gesehen, ah nee, da kann ich, kann, kann ich jetzt genau an den Tagen immer nicht, ähm, aber, ähm, genau. Da will ich auf jeden Fall auch nochmal, äh, hingehen, wenn's denn wieder startet, also wär ich auf jeden Fall dabei.

So, Konstantin, du hast noch eine entscheidende Frage. Entscheidende Frage, wenn, ja, im Hintergrund, äh, vorhin saßt du anders, äh, gesehen einen, äh, genau, so ein, so ein schwarz-weiß Gesicht von Bud Spencer, ist das aus Lego? Nee, das hat mir mein Sohn aus Bügelperlen gesehen. Ach was! Oh! Noch cooler, noch cooler als Lego. Ja, cool. Ist ja mega. Sau cool. Ich glaube, das war's dann zum Thema. Genau. Das war der krönende Anschluss. Mit Bud Spencer erschließen wir das Thema ab.

Sehr gut, ja, vielen Dank, Mensch, das war echt viel Input, ich muss wahrscheinlich, das ist, mir geht's jetzt ähnlich wie, äh, bei dem Podcast mit dem Shep, wo wir Performance gesprochen haben. Der war auch ähnlich lang, also der war noch ein bisschen länger sogar.

Mir raucht jetzt, mir raucht jetzt ordentlich der Kopf, ich glaub, ich muss ihn selbst nochmal anhören, um alles nochmal irgendwie, äh, reinzutun, ähm, weil ich ja auch nebenher jetzt hier irgendwie versucht hab, alles, äh, die Fäden zusammenzuhalten. Links zu notieren und so, ja.

Genau, also, ähm, es war mega viel Input, vielen, vielen Dank auf jeden Fall schon mal, wir sind noch nicht ganz fertig, weil jetzt kommt noch, äh, kommt noch ein Geilteil und dann das Ende, aber, ähm, ja, auf jeden Fall jetzt schon mal, jetzt schon mal vieler Dank. Ich bin gespannt auf Geilteil. Ich bin auch gespannt, ich weiß gar nicht, was jetzt kommt. Geilteil. Geilteil. So, vor allem immer mal in Jingle reinlabern, ist auf jeden Fall, ist auf jeden Fall immer gut.

Ja, ich hab, äh, ich muss mich heute mal outen. Ich stehe auf Blasmusik. So, jetzt ist es raus. Uuuuh. Ne, mein, mein Musikgeschmack ist ja sehr breit gefächert, also ich hör eigentlich tatsächlich alles von Klassik bis, ähm, Metal, ähm, solange es nicht irgendwie, also deutscher Schlager und, äh, und so Après-Ski-Zeug, äh, das, da hört's auf, ja.

Aber Blasmusik an sich, muss ich sagen, das haben, ich fand schon immer, kennt ihr vielleicht sogar von Badesalz, Black or White, haben die mal gecovert, ja. Und, und das ist irgendwie schon, ich fand damals schon, ja, es ist einfach, es ist lustig, ja, erst mal so ein Cover von einem eigentlich amerikanischen, äh, Popsong, ähm, mit Blasmusik, aber ich find einfach, ich find den Sound von Blasmusik eigentlich geil.

Und, äh, entweder in diesem Leben noch, wenn ich's irgendwann mal schaffe, oder im nächsten will ich mal Posaune lernen. Posaune find ich ein geiles Instrument, aber das nur am Rande. Also, äh, ich, ich verlinke die, ich, ich nenne jetzt, äh, noch drei weitere Lieder und, ähm, ah, da, ah, okay, der Boris hat sogar noch ein weiteres gerade eingehängt. Ich weiß nicht, ob wir die Show hatten.

Wir dürfen's leider hier im Podcast nicht spielen, im Stream könnten wir das, äh, vielleicht, vielleicht machen wir's im nächsten Stream, zeigen wir die mal, spielen sie zumindest mal an, im Podcast können wir's nicht, aber ich, ihr müsst einfach selber auf die, auf die, äh, Videos dann klicken.

Und, ähm, ja, das ist, wie gesagt, Badesalz, Black or White, ähm, ist ein Cover und dann hab ich mal auf dem Weg in den Urlaub nach Bayern, auf irgendwie Bayern 1. oder sowas, ähm, ein Lied gehört und ich dachte zuerst, sing, singen die Englisch, aber mit Blasmusik? Ah, nee, Englisch ist das auch nicht. Und es ist, ähm, eine, eine Band aus Vorarlberg, abgekürzt H-M-B-C und ausgesprochen heißen sie, muss selber nochmal gucken, äh, nee, steht, steht da auch gar nicht drauf.

Auf, auf ihrer Webseite vielleicht. Ähm, wenn die lädt. Oder auch nicht. Irgendwas, Holstorner Musik, Holstorner Musik Big Band Club, genau. So, und, also, es war echt so, ich hab, mein Hirn hat das erstmal nicht verarbeiten können. Inzwischen hab ich's schon so oft gehört, da, jetzt versteh ich fast alles, aber selbst mit Lyrics versteh ich noch immer nicht alles.

Also, sie kommen aus Österreich, äh, Vorarlberg, die sind wohl bekannt für ihren, äh, äh, sehr krassen und lustigen Dialekt. Ähm, genau. Und das war das eine, auch passenderweise in, auf dem Weg in den Bayernurlaub, was ja auch so ähnlich klingt. Ähm, und dann, äh, gibt es das nächste, ist Pam Pam Ida und das Silberfischorchester.

Also, die haben auch so Namen, ja. Ähm, mit dem Lied Schultertanz. Und das ist einer, aus einer, äh, ZDF, äh, oder das ist ARD, aus einer Vorabendserie. Ich glaub, ARD ist es, äh, dass die Intromelodie entstammt, diesem, diesem, diesem Lied. Und das ist, ähm, kann man ja auch sagen, Watzmann ermittelt. Das spielt im Berchtesgaden und da sind wir oft im Urlaub, deswegen gucken wir das. Es ist eigentlich, es ist halt so eine typische, äh, öffentlich-rechtliche Vorabendserie.

Also, äh, lower your expectations, ja. Aber wir gucken es halt wegen der Landschaft, weil wir das kennen. Aber das Intro-Video ist, äh, das Intro-Lied ist ganz cool und da gibt's eben, ähm, ähm, äh, gibt's auch ein richtiges Lied dazu. Und das ist das, das verlinke ich. Und dann das nächste auch schon, der Bandname wieder, Blechreizpop. Heißen die, Blechreizpop. Und, ähm, das Lied heißt Ikea. Du bist mein Handy von mein Handy.

Äh, ja, da glöckst du dann so, du bist doch die Anita von Facebook und von Twitter. Und, äh, das hat eine Kollegin von meiner Frau letztens angeschleift und, äh, der ihr Mann findet es zum Beispiel ganz schlimm, aber ich hab's gehört und ich fand's einfach direkt saugeil. Und, ähm, also auch von den Melodien her. Und man merkt einfach, das sind aber Vollblutmusiker. Also, das ist nicht, es klingt so nach Blechblastruppe von, äh, so einem bayerischen Dorf.

Wahrscheinlich haben die sich auch so kennengelernt. Das sind aber alles damals, 2016, ne, es geht um Facebook, weiß man, merkt man schon, ist schon ein bisschen älter. Ähm, da waren das noch irgendwie Musikstudenten, inzwischen sind das Musikprofessoren, aber alle halt wirklich Vollblutmusiker. Und, äh, ja, ich find's einfach lustig. Also, äh, wie gesagt, der Blechbläser-Sound und die, die, die Texte einfach so, ich find's, ich find's super. Ja, und jetzt hast du noch was eingehängt.

Ich hab, ich hab auch noch was drauf. Kofelkschroer, Kofelkschroer, Wäsche. Kofelkschroer, Wäsche. Genau. Äh, ich hab bis 2016 ungefähr auch geglaubt, dass ich Blasmusik doof finde. Äh, und dann waren wir, äh, mit meiner ehemaligen Band auf Tour, wenn man das so nennen kann. Wir haben so eine, so eine kleine Vierkonzerte-Tour, ähm, nach Hamburg unter anderem gemacht.

Und ich glaube, in Kiel waren wir auch noch. Ähm, und wenn man dann so, wir haben so einen sehr, sehr, den größten Sprinter, glaub ich, gemietet, den man so mit einem normalen Führerschein fahren darf. Ähm, und da, da war halt halt, ja, es war das Equipment drin und halt auch noch genug Platz für uns, so mit, mit so mehreren Sitzbänken.

Und dann fährt man da irgendwie so nachts von Ort zu Ort. Ein Konzert ist gerade rum, aber man will jetzt noch zum anderen Ort, weil man da dann irgendwie übernachtet. Äh, das ist, also, auf Tour ist weitaus nicht so glamourös, wie es klingt. Das war wirklich, es hat, wir erstens, wir haben Geld drauf bezahlt am Ende, ähm, auf die ganze Geschichte.

Das war aber von vornherein schon klar und das ist echt mega anstrengend und man hat von den Städten so gut wie nichts, auch wenn man das immer glaubt, dass man, da kommt man toll rum. Nee, ist, ist leider nicht so. Naja, da sitzt man da, ich versuche die Situation so ein bisschen zu beschreiben.

Du sitzt da halt irgendwie nachts in, in diesem Sprinter irgendwo in der dritten Reihe und vor dir pennt halt irgendwie einer und dann läuft da halt Musik, damit der Fahrer nicht einschläft, weil man irgendwie noch zwei oder drei Stunden nachts über die Autobahn fährt. Also, ich meine, das Konzert geht halt bis um zwölf, das heißt, man fährt dann irgendwie nachts um eins, wenn man abgebaut hat, fährt man los dann zum anderen, also sehr spät unterwegs.

Und läuft halt Musik und, ähm, ja, es lief irgendwie auch so komischer Funk mit Querflöte und dann plötzlich lief halt irgendwie Blasmusik und ich hab gedacht, was ist denn das? Und, äh, keine Ahnung, ich weiß gar nicht, wer das, wer das aus der damaligen Band damals angeschleppt hat und, äh, es lief dann, ich dachte, das ist ja, das ist ja, das ist ja geil.

Und, äh, Kofelgschror ist halt, äh, ne, ne, ne Blaskapelle, ja, nicht nur Blaskapelle, die haben auch irgendwie Akkordeon und so dabei, ähm, aus Oberammergau, das ist irgendwie ganz in der Nähe da, wo da, wo der Anselm, äh, herkommt, Anselm Hannemann, der auch bei uns im Podcast schon war. Ähm, und da passt es auch sehr gut hin, das ist auch so ein, man hört schon, äh, am Gesang, wo die herkommen, die Jungs, also das ist jetzt nicht so extremer Dialekt, aber schon so, so ein bisschen.

Und ist halt Blasmusik auch mit, mit Akkordeon und Gitarre und sehr, sehr volkstümlich und wunderschön. Also, ich spiele ja, ich spiele ja selber Akkordeon, ich glaube, ich weiß, woher das kommt, also ich glaube, das hat bei mir ein Trauma hinterlassen. Herz, herzerweichende, total schöne Musik, also das hat nichts mit, mit Volksmusik oder so zu tun, im, im Sinne, wie man es aus dem Musikantenstadiel oder so. Also, so kennt, sondern Volksmusik im guten Sinne.

Ja, also, sowas, also ich würde niemals mit Ernst das, das Musikantenstadiel anschauen. Ich muss jetzt sagen, äh, es kommt schon auf die, auf die Musik an. Die haben übrigens auch mal bei Das Fest gespielt in Karlsruhe, auf der, auf der Feldbühne, da war, da war, da war, ja, da war richtig was los. Ähm, das war wirklich sehr, sehr, sehr, sehr, sehr toll.

Es ist eine wahnsinnig tolle Band, Kofilg, Schrohr, Wäsche, äh, erwartet von dem Text jetzt lyrisch nicht so viel, aber es ist, äh, nee, es, es passiert halt, es passiert halt nicht viel. Ich hab mir die Lyrics, ich hab mir die Lyrics gerade in den Märchen aufgemacht, na okay. Es hat, es hat so eine, nee, es hat so eine Langsamkeit in sich, eine Gemütlichkeit, es ist einfach sehr schöne Musik.

Also kann ich zum Thema Blasmusik auf jeden Fall noch beitragen, es ist sehr, sehr schön, unbedingt mal anhören, ähm, ja, macht, macht Spaß und ist da, man kommt in so, wenn man, man muss es zulassen, man muss es zulassen und wenn man es zulässt, dann kommt man in so ein ganz bestimmtes Gefühl, was ich sehr, sehr, sehr, sehr angenehm finde. Genau. So, jetzt kommt der unvermeidliche Jingle, ne? Dann ist es jetzt schon soweit. Aber wartet, wartet, wartet.

Okay, dann breche ich die Nummer ab, okay. Und ich glaube, ich will nur, ähm, ich will den Rekord brechen. Wie viel brauchen wir denn? Ähm, ich habe vorhin mal geschaut, also die Folge mit dem Shep war die längste, die wir bisher hatten und die ging, äh, Moment, 211 Minuten, jetzt haben wir zwei Stunden 55 mit ein bisschen vor, bevor diese Folge gestartet hat, ein paar Minuten. Äh, Mist. Ah, dreieinhalb sind das, ne? Dann bräuchte man noch eine halbe Stunde, die wir noch füllen müssen.

Ein bisschen mehr als eine halbe, ja. Aber passt auf. Apropos Bud Spencer. Äh, Terence Hill läuft wieder im Fernsehen. Und zwar haben sie, ähm, es geschafft, die, äh, aktuellste Serie von Terence Hill ins Deutsche zu übersetzen. Da spielt er einen Pfarrer, der, oh Wunder, ähm, Detektiv spielt und, und, äh, Fälle löst, zusammen mit der Polizei.

Aber es ist echt ganz charmant, weil es ist so, äh, Italien-Flair und, äh, spielt so in Italienischen Käffern und, und hat halt wirklich, es ist, selbst die Morde sind irgendwie ruhig und, ähm, ist alles, ist alles sehr schön und idyllisch. Und, ähm, das läuft, wir haben es heute verpasst, weil es läuft, äh, jeden Freitag auf Bibel-TV. Ach was? Das war der einzige.

Nein. Es war der einzige Sender, den sie bekommen haben, der sich an der, ähm, an der Übersetzung beteiligt und das auch ausstrahlen möchte. Und das ist jetzt so der aktuelle Terence Hill, so, so alt wie er jetzt ist, oder? Der relativ aktuelle, sie fangen jetzt, also ich glaube, diesen Pfarrer hat er über Jahrzehnte hinweg gespielt, aber, ähm, er hat das, glaube ich, bis, äh, bis dieses oder bis letztes Jahr hat er diesen Pfarrer gespielt.

Und abhängig davon, wie viel sie veröffentlichen, also es ist der, der relativ jetzige Terence Hill, also ich glaube, es sind, ja, irgendwie vor zehn Jahren hat er angefangen. Ja, ja. Ähm, genau. Don, äh, äh, äh, äh, Don, äh, Don, äh, heißt die, äh, heißt die, äh, heißt die, äh, heißt die Serie. Genau, Don, Don, Matteo. Äh, die Serie, cool. Haben die eine, ne, ne, ne, Mediathek? Hat Bibel-TV eine Mediathek? Ja, es ist großartig.

Bibel-TV, äh, ich hab Bibel-TV total unterschätzt, Bibel-TV hat eine Mediathek und du kriegst sogar, ähm, Apps für die, für die gängigen, also für, äh, für, äh, Fire-TV-Stick, für, ähm, für Apple-TV weiß ich nicht, aber es gibt so ein paar Apps, wo du es dann halt auch wirklich, ähm, am Fernseher anguckt hast.

Tatsächlich, da, da gibt's die Folgen auch zu, Hammer. Ja. Kommt auch in die Shownotes. Super. Toll. Okay, das wär jetzt echt was, wo ich vielleicht tatsächlich mal nochmal eine neue Serie anfangen will, äh, neben den ganzen Star-Wars-Sachen, die ja jetzt irgendwie alle, also, ich wär, ich hab ja was komplett...

Es ist ein schöner Ausgleich, weil es ist halt nicht so oft Mord, also es sind natürlich auch Morde dabei, aber selbst das, wenn du halt in, in so einem italienischen, idyllischen Kaff einen Mord hast, dann ist auch der schön. Mord mit Ausblick, ja. Ich kann's mir, ich kann's mir total gut vorstellen, äh, so, so, und auch, ich, ich würde Terrence Hill tatsächlich gern mal in so einer Rolle sehen, weil ich ihn halt eigentlich nur kenne von Bud Spencer.

Hau drauf, ja. Hau drauf, ja. Hau drauf und, und Lucky Luke. Stimmt. Ähm, das, das war auch noch, das war auch noch so eine Rolle von ihm. Ähm, und ansonsten, ja. Aber wenn wir bei Blasmusik sind, ähm, es gibt, glaub ich, auch auf Bayern 3 oder sowas, gibt's auch, äh, die Bergpolizei auch mit Terrence Hill.

Auch der relativ, äh, der relativ jetzige, äh, Terrence Hill, der so eine, was weiß ich, was er da ist, er ist, äh, so, so Mountie, ne, also, was ist das, so Bergwacht mäßig. Ähm, auch irgendwie die, die italienischen Berge auch sehr idyllisch, sehr schön. Ah, Tatsache. Aber das ist, äh, das geht eher so in die Richtung Heimatfilm, also, das ist teilweise ein bisschen arschnulzig. Aber leider auch nur die ersten beiden, äh, Staffeln irgendwie, ne, glaub ich.

Es gibt, glaub ich, da nur zwei oder drei Staffeln bei der, ähm, bei der, ähm, bei der, also, ich, ich, ich guck grad hier bei Wikipedia, es gibt tatsächlich fünf Staffeln. Aber auf Deutsch, äh, irgendwie, ne, ah, die ersten drei Staffeln wurden da auf Deutsch gesendet. Okay. 2017 bis 2019. Und die anderen, äh, Staffeln gibt's nicht. Und, äh, ne, ne, ne, sechste gibt's sogar noch, sechste Staffel, äh, Premiere in Italien, 1. April 2021. Aber wohl leider noch nicht in Deutschland.

Also, bitte alle BibelTV gucken, ähm, wenn das weitergeht, ja. Dass da, dass da mehr übersetzt wird. Ja, krass. Ich glaub, ich weiß gar nicht, ob ich BibelTV bei mir in der Programmliste hab, aber ich werd's extra hinzufügen. Aber wenn sie eine Mediathek haben, dann, äh, kann man ja auch wieder anschauen, ne? Ja, das ist ja, das ist ja super. Ich hab's ja grad vorhin. Stimmt, dann tragen wir ja erst recht noch zu den Zahlen bei, zu den Downloadzahlen.

Ja, da kannst du ja einfach einen kleinen Server aufsetzen, der die ganze Zeit nur die Folgen drüben lässt. Genau, genau. Wir haben fünf Millionen Downloads. Ne, ich, also, bei BibelTV könnte ich, könnte es jetzt sein, dass die nicht die IP dann irgendwie jedes Mal tracken, sondern, ja, dass die einfach nur Downloads zählen, wer weiß. Man kann sich natürlich auch in Skript schreien.

Auch da, das wär, das wär, das wär, das wär so ein Klassiker, wie, wie ich halt herangeh an, äh, Local Storage, ne? Mal eben eine Milliarde ausprobieren. Einfach mal gucken, was der Server dazu sagt, wenn du einfach, äh, immer zehnfach parallel die Serie runterlädst. Alle Folgen. Aber, Moritz, du weißt ja, ich hab sehr viele Mastodon-Accounts. Ich kann das. Hast du die auch mit dem Skript angelegt? Ne, das war wirklich noch alles Handarbeit.

Ja, das ist doch ein schönes Schlusswort jetzt eigentlich, weil, äh, also zumindest zum, zum, zum Geilteil, weil, das ist ja das Indie-Web oft auch, das ist Handarbeit und einfach mal mit, äh, selbst, selbst machen, ähm, einfach weiterkommen. Dann kommen wir jetzt zum letzten schlimmen Jingle vielleicht, vor dem ich immer Angst habe. Das Ende. Ja, ich finde ihn gar nicht mehr so schlimm. Ich finde, so, ja, es ist der Running Gag. Du sagst dir jedes Mal. A quiet taste.

A quiet taste. Das ist gut. Ja, ähm, gut, äh, dann hab ich jetzt zum Ende noch einen kleinen Aufruf, eine kleine Bitte, etwas, wie ihr uns helfen könntet. Habt es auch schon getwittert und gemastodont. Nein, getutet, wie wir heute, wie nennt man es? Gepublished? Na, ich weiß nicht, wie, ey, ist auch egal. Ähm, es ist ja jetzt Black Friday Week. Ist jetzt schon eine ganze Woche, ich weiß gar nicht, vielleicht ist es dann irgendwann ein Monat. Äh, wie auch immer.

Und vielleicht geht ihr ja shoppen, äh, ich weiß gar nicht, ob man, ob ich dazu aufrufen darf, ich mach's jetzt einfach und, äh, verklag mich doch, sag ich einfach. Ähm, nutzt doch unseren Affiliate-Link, den wir haben, ähm, für Amazon, dann könnt ihr, das kostet euch nichts extra, wenn ihr darüber einkaufen geht. Und, äh, ihr unterstützt uns ein bisschen finanziell, äh, hier den Podcast.

Und zwar wäre das zu finden unter www.siv.de slash Amazon, ähm, dann landet ihr, äh, auf unserem Affiliate-Link. Und wenn ihr darüber dann landet, dann direkt auf der Amazon-Seite, aber da ist dann der, der, der Affiliate-Link hinterlegt. Per Cookie ist, glaube ich, zwölf Stunden oder so, oder vielleicht auch weniger, vielleicht nur vier. Also es ist für eine Weile hinterlegt und läuft dann ab.

Also wenn ihr einfach vor dem Einkaufen einmal kurz www.siv.de slash Amazon eingebt, dann haben wir da was davon. Genau, dann kriegen wir ein paar Cent. Es ist wirklich nicht viel, also ich hab, in den, in den Jahren, die ich das schon betreibe, sind, glaube ich, insgesamt zehn Euro zusammengekommen, immerhin. Aber das ist noch nicht so viel, dass man sich's rausbezahlen lassen kann.

Also, wenn ihr jetzt fleißig einkauft am Black Friday, auch irgendwie die Waschmaschine ersetzt oder den Fernseher oder euch einen neuen Gaming-PC kauft bei Amazon, dann einfach mal, äh, so die bevorzugten Produkte, die ihr euch bestellen solltet, finde ich. Oder was gibt's noch teureres bei Amazon? Es gab doch so ein, so ein 1-zu-1-Nachbildung von einem T-Rex für 30.000 Euro oder so. Bestellt euch doch was. T-Rex, oh Gott, was. Ja, genau, mal googeln, was ist das teuerste Produkt?

T-Rex lebensgroß, äh, ja. Teuerstes Produkt bei Amazon. Ach so, nee, hier steht's nur 39.000 Euro, 1.500, äh, ein Alpaka-Kuscheltier für 3.321,50 Euro. Oh, ein gigantisches, lebensgroßes Nashorn für 4.999 Euro. Das, finde ich, das kann man sich doch mal gönnen, oder? Ich hab hier, was ist das denn? Oh Gott, das ist jetzt aber schon irgendwie schwurbli-purbli, oder? Orpanit Orgonit 100 Kilo Cloudbuster Wolkenbrecher. Ah, ein, ja, da brauchen wir noch einen Orgon, äh, wie heißt das?

Ja, das ist doch, okay. Das ist Chemtrail-Geschichte. Ein Orgon-Akkumulator, genau. Stellt euch das lebensgroße Nashorn auf einen Orgon-Akkumulator und dann ... 5.555 Euro, ein echter Schnapper. Äh, ja, vielleicht nicht. Das gibt's bei Amazon? Krass. Ja, das gibt's bei Amazon. Ja, seit die den Marketplace geöffnet haben für alles Mögliche. Wir packen dazu mal einen Affiliate-Link. Nein, das machen wir nicht. Das machen wir nicht.

Ja, aber zu dem lebensgroßen Nashorn können wir einen packen, oder? Wollen wir mal, lebensgroßes Nashorn? Ich hab's schon reingehängt, musst du noch einen Ref-Link draus machen. Okay, perfekt, ich mach den Ref-Link draus. Also, lebensgroßes Nashorn, 4.999, perfekt. Das wäre doch was, was ihr zu Weihnachten verschenken könnt. Vielleicht einfach zwei- oder dreimal bestellen. Bestellen. So, bitteschön. So, dann haben wir's, oder? Ja, dann sind wir echt durch.

Wow. Schon. Schon nach drei Stunden und ... Ja, ungefähr drei Stunden, ich weiß gar nicht genau. Hab ein bisschen früher angefangen aufzunehmen, also sind wir bei ungefähr drei. Okay. Mensch, Matthias. Als du gefragt hast am Anfang, ob ich bei der ganzen Sendung dabei sein will, hab ich mich noch gefragt, warum fragt er das denn? Jetzt weiß ich's. Hast du wahrscheinlich seiner Familie noch erzählt, ja, eine Stunde, nicht bei uns.

Nee, dass es keine Stunde wird, das hab ich schon gesehen. Ja, also eine kurze Recherche auf unserer Seite offenbart dann schon, was wir fähig sind. Ja, aber schön, dass du dabei warst. Ja, vielen Dank. Ja, aber schön, dass du dabei warst. Wir hoffen, es war nicht zu lange jetzt für dich. Es war ein Riesenspaß. Das freut mich. Ich mag auch die Kombination mit das Geilteil und die Frage- und Antwortgeschichte. Es ist sehr kurzweilig mit euch, ja. Sehr schön. Hat Riesenspaß gemacht.

Cool. Ja, wunderbar. Dann hast du als Gast traditionsgemäß das letzte Wort. Was auch immer du sagen möchtest. Ja, unterstützt die zwei und tschüss. Danke. Tschüss. Danke. Ciao. Tschüss.

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