Sigmund Freuds Neffe: Der US-Propagandist Edward L. Bernays - podcast episode cover

Sigmund Freuds Neffe: Der US-Propagandist Edward L. Bernays

Mar 08, 202515 min
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Propaganda, Öffentlichkeitsarbeit und Werbung: Edward Bernays erkennt früh, wie nah diese drei einander sind. Ist er über seinen Tod am 9.3.1995 hinaus der Ahnherr der Fake News?



In diesem Zeitzeichen erzählt Christoph Vormweg:

  • wie es kommt, dass Edward Bernays der doppelte Neffe von Sigmund Freud ist,
  • warum Bernays schon bei seinem eigenen Namen "kreativ" wird,
  • dass sich Bernays Werke angeblich auch in der Bibliothek Joseph Goebbels' finden,
  • warum er zur traditionellen Osterparade in New York Schauspieler engagiert.

Edward Bernays gilt heute als Vater der PR. Doch diesen Titel, den hat er sich selbst gegeben. Schon früh erkennt er: Wer Events erschafft, also Dinge, die geplant passieren und spontan wirken, der kann damit Nachrichten manipulieren. Mit 26 Jahren wird Bernays bereits von US-Präsident Woodrow Wilson engagiert, die Stimmung in den USA während des Ersten Weltkriegs zu beeinflussen.

Das "Time Magazine" schreibt später: Edward Bernays entwickele "Strategien, mit deren Hilfe man Menschen dazu bringt, Dinge zu kaufen, die sie nicht wollen, und Bedürfnisse zu befriedigen, die sie nicht haben." Bernays stirbt 1995 im hohen Alter von 103 Jahren. Was ihn überleben wird, erkennt er selbst schon Ende der 1920er Jahre: "Propaganda wird niemals sterben."

Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:

Weiterführende Links:

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Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen:
Autor: Christoph Vormweg
Redaktion: Frank Zirpins
Technik: Petra Laubach

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