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"Cablegate": Als Wikileaks die Weltpolitik erschüttert

Nov 28, 202514 min
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Am 28.11.2010 veröffentlicht Julian Assange 250.000 geheime US-Dokumente. Es folgt ein diplomatischer Skandal - und die Frage, wie viel Transparenz Demokratie verträgt.



In diesem Zeitzeichen erzählt Jonas Colsman:

  • was in der geheimen Diplomatenpost über die Mächtigen in aller Welt vermeldet wird,
  • was etablierte Medien wie The Guardian, Le Monde oder Spiegel Online mit der Veröffentlichung zu tun haben,
  • welche Folgen "Cablegate" für Manning und Assange hat,
  • warum "Wikileaks" erst gehyped und dann zunehmend kritisch gesehen wird.

Es ist ein digitaler Stich mitten ins Herz der USA: Am 28. November 2010 veröffentlicht die Enthüllungsplattform "Wikileaks" über 250.000 Depeschen von US-Botschaften. Deren Angestellte berichten aus aller Welt an die USA, was von Politikern im Ausland zu halten sei - auch von deutschen. Bundeskanzlerin Angela Merkel etwa sei "selten kreativ" und verhalte sich wie "Teflon", alles perle an ihr ab.

Die damals noch als Mann lebende US-Soldatin Chelsea Manning hatte die geheimen Dokumente heruntergeladen und "Wikileaks"-Gründer Julian Assange zugespielt. Dieser schlägt mit seiner Idee radikaler Transparenz ein neues Kapitel der Informationsgesellschaft auf - und legt zugleich ihre Grenzen offen.

Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:
  • Holger Stark, Journalist und stellvertretender Chefredakteur, Die Zeit
  • Markus Beckedahl, Netzaktivist und Gründer des Zentrums für Digitalrechte und Demokratie
  • Marcel Rosenbach und Holger Stark: Staatsfeind WikiLeaks. Wie eine Gruppe von Netzaktivisten die mächtigsten Nationen der Welt herausfordert, München 2011

Weiterführende Links:

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Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen:
Autor: Jonas Colsman
Redaktion: Carolin Rückl und Sefa Inci Suvak
Technik: Petra Laubach

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