Bargeld als Geschichtsbuch: Harriet Tubman auf der 20-Dollar-Note - podcast episode cover

Bargeld als Geschichtsbuch: Harriet Tubman auf der 20-Dollar-Note

Apr 20, 202615 min
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Wer mit Dollar-Noten bezahlt, der hält die Gesichter weißer Männer in der Hand. Die ehemals versklavte Harriet Tubman soll das ändern - seit dem Beschluss vom 20.4.2016 aber ist wenig passiert.



In diesem Zeitzeichen erzählt Michael Marek:

  • warum die Entscheidung für Harriet Tubman weit mehr ist als ein neues Banknoten‑Design,
  • wie eine Analphabetin zur Schlüsselfigur der "Underground Railroad" wird,
  • weshalb Tubman als Spionin und Militärführerin in den Bürgerkrieg zieht,
  • warum ausgerechnet Andrew Jackson auf den Geldscheinen weichen soll,
  • dass der Plan aber vermutlich niemals umgesetzt werden wird.

Harriet Tubman gilt in den USA als Freiheitsikone, in Europa ist sie kaum bekannt. Geboren als Araminta Ross wächst sie in Maryland in der Sklaverei auf. Nach ihrer eigenen Flucht kehrt sie immer wieder in die Südstaaten zurück, um andere zu befreien - organisiert, mutig und mit großem strategischem Geschick.

Als die Obama‑Regierung 2016 ankündigt, Tubmans Portrait auf die 20‑Dollar‑Note zu setzen, entbrennt eine landesweite Debatte. Es geht um Rassismus, um nationale Mythen und um die Frage, wessen Gesicht ein Land auf sein Geld druckt. Die Banknote wird so zum Symbol für den Kampf der USA mit ihrer eigenen Vergangenheit.

Das sind unsere wichtigsten Interviewpartner:
  • Ernestine Wyatt (Nachfahrin von Harriet Tubman)
  • Angela Crenshaw (Rangerin, Harriet Tubman Underground Railroad Visitor Center)
  • Frank Noll (Historiker, Bureau of Engraving and Printing)

Weiterführende Links:

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Die Macher hinter diesem Zeitzeichen:
Autor: Michael Marek
Redaktion: Frank Zirpins

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