Pascal, was meinst du? Was spricht eigentlich noch dagegen, dass das Jahr 2025 zu dem Jahr der Elektromobilität wird? Oh, was spricht dagegen? Also wenn ich jetzt was suchen müsste, würde ich sagen, die jüngere Vergangenheit spricht er eher dagegen. Aber ich glaube, du spielst darauf an, dass es ja durchaus die ein oder anderen Zahlen eher gerade eine grüne Farbe vielleicht haben und nicht eine rote. Was mich bewegt, der Automotive Podcast.
So sieht es aus. Man kann sagen, der Jahresanfang 2025, der deutet darauf hin, dass es beim Thema Elektromobilität ja dieses Jahr vielleicht doch zu einem veritablen Hochlauf kommt, nach dem wir im letzten Jahr da so ein bisschen ein Knick gesehen haben und das Thema ja nicht so richtig aus den Puschen kommt, könnte es sein, dass das in diesem Jahr anders wird.
Wenn man mal ein bisschen auf die Zahlen schaut, die wir jetzt Anfang des Jahres gesehen haben, unter anderem vom KWA oder auch von unterschiedlichen Bratungsunternehmen, die sich mit dem Thema beschäftigen, dann sieht man, dass die, ja die Pfeile wie gesagt nach oben zeigen. Also wenn wir mal schauen jetzt in den zurückliegenden Februar, da sind die weltweiten E-Auto-Verkaufszahlen um 50 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat gestiegen, laut einer Analyse der Berater
von Roomotion zum Beispiel. Und in den ersten zwei Monaten des Jahres wurden damit 2,4 Millionen Elektroautos neu in den Verkehr gebracht. Das sind auch wie gesagt 30 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2024 und auch in Deutschland sehen wir, dass die E-Autos sozusagen gerade die Fahne so ein bisschen hochhalten. Also wir haben insgesamt tendenziell eher ein bisschen Flaute beim Neuwagenmarkt, aber wie gesagt die Neuzulastungen von Elektroautos, die zeigen
ganz klar nach oben. Im Februar zum Beispiel, da rollten 35.949 Einheiten neu auf die Straße, das sind 30,8 Prozent mehr als im Vorjahresmonat und der Marktanteil lag bei 17,7 Prozent. Jetzt kann man natürlich sagen, ja, das ist das Plus der Elektroautos, das war ja so ein bisschen auch von Experten erwartet worden, weil natürlich viele Hersteller jetzt so ein bisschen ihre Neuzulastungen der Stromer von 24 in 25 verschoben haben, um dann zum Jahresbeginn der verschärften
CO2-Flottengrenzwerte besser darzustehen. Also das so ein bisschen die Statistik zu verfälschen, könnte man an der Stelle sagen. Aber das muss ja nicht der einzige Grund sein, warum es jetzt vielleicht ein bisschen losgeht mit dem Wachstum bei E-Autos. Also das sieht aktuell echt ganz
gut aus. Die einzigen, die jetzt von diesem kleinen Boom oder diesem kleinen Hoch nicht profitieren können, das ist der einzige Elektroautopionier, das ist nämlich Tesla, das haben sicherlich unsere Zuhörerinnen auch schon mitbekommen, dass Tesla momentan so ein bisschen, also wo anderes Driven, sage ich mal, da Tesla so ein bisschen im Tal der Tränen gerade. Wo anderes Driven sind die am Struggle? Das könnte ja vielleicht auch ein bisschen mit dem, ich nenne
es mal aktuellen Brandmarketing und Markenauftreten von Tesla. Du meinst die Aufkleber, die jetzt auf den ganzen, auf den ganzen Fax der Tesla prangen. Ja, die Zulassungszahlen der amerikanischen Marke, die sanken im Februar um 76,3 Prozent auf ja 1429 Fahrzeuge. Also das ist schon beachtlich,
was da bei Tesla los ist. Also diese so ein bisschen im Elektro-Auto boomen, so ein bisschen gegen den Trend, aber grundsätzlich kann man schon sagen, dass es eben nach oben zeigt und wenn wir auch so ein bisschen auf die Prognosen, die auch Ende vergangenen Jahres auch gestellt wurden, dann sieht man, dass viele auch ein Wachstum, ein kräftiges Wachstum für dieses Jahr erwarten, zum Beispiel der VDIK, der erwartet ein kräftiges Wachstum in Deutschland von 580.000 Einheiten und das
wären 200.000 mehr als 2024 und auch die Kollegen von S&P Global Mobility, die erwarten weltweit einen Wachstum um 15 Prozent auf 15,1 Millionen Einheiten, was ja dann 16,7 Prozent aller Verkäufer ausmachen würden. 2024 wären es noch 13 Prozent gewesen. Also man sieht, wie gesagt, die Zeichen stehen auf grün, die Pfeile zeigen nach oben. Jetzt ist natürlich die Frage, wie nachhaltig ist jetzt dieser Boom, den wir am Anfang des Jahres gesehen haben. Genau und Pascal, ich glaube, es wäre
jetzt an dieser Stelle auch mal die Zeit mal zu schauen und mal ganz konkret zu fragen. Wie sieht es denn eigentlich mit dem Inektorautomarkt auf und was tummelt sich denn da eigentlich so? Ja, du sagst es. Ich wollte gerade auch schon sagen, ich denke, dass natürlich der Boom der
Elektromobilität hat sicherlich auch einfach mit einem zunehmend wachsenden Angebot zu tun. Ja, jetzt haben wir natürlich in den letzten Folgen viel darüber diskutiert, dass vielleicht jetzt die kleinen Stromer jetzt natürlich auch noch nicht an allen Ecken und Enden zu finden sind und dass die auch immer noch so ein bisschen in den nächsten Jahren auf sich warten lassen, bis wirklich die kleinen Stadtfahrzeuge da sind, die dann auch in einer breiten Masse sagen, wenn man das Thema
Elektromobilität auch irgendwo demokratisieren. Trotzdem steigt natürlich einfach auch das Angebot, steigt natürlich irgendwie die Modellvielfalt. Gleichzeitig gibt es ja auch immer mal wieder aufflammende Diskussionen, ob man nicht eventuell das Thema Kaufprämie doch nochmal überdenkt. Viele machen ja auch die Delle in der Elektromobilität ja auch daran fest, dass diese Kaufprämie ja so über Nacht, literally über Nacht ja einkassiert wurde. Gibt es ja auch immer mal wieder Diskussionen,
ob die neue Bundesregierung womöglich da in solche Kaufprämien nochmal einsteigt. Also du sagst es, die Zeichen stehen momentan wieder besser und du sagst es auch, Zeit um vielleicht mal ja nicht nur den Helikopterflug sozusagen über die Automobilwirtschaft zu machen, sondern auch mal ganz praktisch zu werden und dafür, Janik, haben wir uns heute einen dritten Mann mit in die Runde geholt, nämlich unseren Redakteur Timo Gilgen, hi Timo. Ja moin, hallo.
Denn Timo, du hast die letzten Wochen und Monate quasi unermüdlich bist du Auto gefahren, du bist unermüdlich Auto gefahren und zwar bist du unermüdlich Elektroauto gefahren. Wir haben redaktionell in den letzten Wochen und Monaten tatsächlich einige Modelle testen können, auch über längere Zeiträume testen können, nicht nur die kurzen Ausfahrten, die man manchmal so beim ein oder anderen Pressetermin mal hat. Wir haben einige Fahrzeuge tatsächlich bei uns
auch als Testwagen bei uns gehabt. Du bist wirklich einige davon gefahren, will ja fast sagen, ein Fahrzeug sozusagen reiht sich an das andere und zum Teil ist es ja so. Das heißt, wir wollten heute mal dich mit reinnehmen, um eben nicht abstrakt über das Thema Elektromobilität zu sprechen, sondern wirklich einmal drauf zu schauen, okay, welche Modelle sind denn da? Wie machen sich denn die deutschen OEMs? Wie macht sich die Konkurrenz? Wer steht ungefähr,
wo? Wer löst seine Versprechen, ein modernes Fahrzeug irgendwo abzuliefern auch ein? Und einer, der da ganz oben auch in der Statistik, ich habe es ja eingestiegen mit der Statistik, sozusagen, wie es jetzt am Anfang des Jahres aussieht und einer, der sich aktuell sehr gut verkauft, auch von einem deutschen Hersteller tatsächlich, das ist der VW ID 7 und dem bist du auch gefahren, Timo. Also, der steht bei der Neuzulassung auch im Januar an der Spitze
der Elektroautos. Wie ist denn dein Eindruck zu dem VW ID 7? Warum verkauft er sich so gut? Was ist deine Erklärung? Ja, weil es ein gutes Auto ist. Also, das ist jetzt eigentlich mal die ganz kurze Antwort. Da kann man wirklich vorwege gratulieren, dass sie da wirklich
ein gutes Auto gebaut haben. Wir testen die Autos ja in erster Linie auf ihre Assistenzfunktion logischerweise, weil das natürlich auch eines unserer wichtigsten Themen ist auch natürlich das Infotainment, die ganze User-Experience in den Fahrzeugen und die Fahrzeuge, die wir da getestet
haben, waren halt bislang ausschließlich Elektroautos. Und natürlich ist dann das Thema Elektromobilität in dem Zusammenhang auch immer ein Fokus, den man logischerweise mittestet, gerade wenn man die Autos über ein oder zwei Wochen hat und dann wirklich auch mal auf Langstrecke testen kann. Und der ID 7, ja, also wir haben ihn getestet. Da war wirklich absolutivster Winter, was ja für Elektroautos auch aus der Vogelperspektive von Leuten, die sich nicht so viel damit beschäftigen,
oftmals eine Horrorvorstellung ist mit einem E-Auto im Winter. Man muss ehrlicherweise sagen, dass natürlich die Reichweite bei allen Modellen im Winter deutlich nachlässt. Also das ist einfach so, das kann man noch nicht bestreiten. Wichtig ist dann in dem Zusammenhang natürlich, wie verlässlich sind die Angaben, die dieses Auto eingibt. Und da gibt es extreme Unterschiede. Und der ID 7 hat hier wirklich echt ein sehr gutes Ergebnis abgeliefert. Also die prognostizierten
Reichweiten sind zwar relativ schnell geschmolzen, das muss man ehrlicherweise sagen. Aber wenn man dann an eine Ladeseude gefahren ist und wir haben dann wirklich sowohl AC-Laden als auch DC-Laden getestet, da hat der ID 7, wenn man die Batterie vorkonditioniert, überragende Testergebnisse geliefert. Also selbst bei -5, -10 Grad ist die Batterie mit weit über 175 kW aufgeladen worden und so dauert dann so ein Ladestopp tatsächlich auch im tiefsten Winter von 10 oder 20 auf 80%,
was man ja immer so empfiehlt, keine halbe Stunde, teilweise wirklich 20 Minuten. Und das ist schon ein ziemlicher Gamechanger bei der Elektromobilität, wenn man die Fahrzeuge für Langstrecke nutzen möchte und der ID 7 ist ja dafür ausgelegt. Ja, es gibt ja viele Stimmen, die im Prinzip sagen,
Reichweite ist deutlich weniger entscheidend als am Ende die Ladegeschwindigkeit. Ich habe mich mal mit jemandem von Audi unterhalten, der gesagt hat, sie haben das Ziel mal irgendwann auf zwölf Minuten zu kommen, weil zwölf Minuten wohl der Durchschnitt, die durchschnittliche Dauer ist, solange ist
jemand auf der Langstrecke üblicherweise an einer Raststätte. Also Verbrenner, ja, dann tankt man sein Auto, dann bezahlt man, dann geht man noch einmal ins sozusagen Tankstellenbistro und das dauert durchschnittlich zwölf Minuten und deswegen versucht man eben auch bei Elektromobilität auf diese zwölf Minuten zu kommen. Erinnere ich mich noch daran, das ist schon ein paar Jahre her, aber der hat auch gesagt, wir diskutieren viel über Reichweite, wir müssen über Ladegeschwindigkeit
diskutieren. Ich glaube, Timo, so wie wir uns auch in der Vergangenheit oder in vergangenen Wochen schon drüber unterhalten haben, da gibt es ja auch deutliche Unterschiede bei den unterschiedlichen Herstellern im Praxistest, wenn es tatsächlich darum geht, wie schnell habe ich denn dann eigentlich wieder eine verlässliche Reichweite, mit der ich auch mal wieder nochmal ein, zwei Stündchen weiterkomme?
Absolut, das ist definitiv so, es kommt natürlich auch immer ein bisschen aus Preissegment an. Also sage ich mal, wenn man jetzt die sogenannten Einstiegstromer betrachtet, die es ja noch gar nicht so viel gibt, die sind natürlich nicht mit einer Architektur ausgestattet, die schnell haben, jenseits der 200kw erlaubt. Also das ist momentan etwas, was für Premium-Fahrzeuge vorgesehen ist.
Das beste Fahrzeug, was wir da bisher getestet haben von den Ergebnissen war ganz klar, der Porsche Macan, der auf der neuen PBE-Plattform läuft von Volkswagen, der Audi Q6 und A6, der ist auch noch auf der PBE, das ist jetzt tatsächlich dann das nächste Fahrzeug, was nochmal unter die Lupe genommen wird. Aber da haben wir auch, waren wir auch im Winter unterwegs,
um die Null-Grad-Grenze und dieses Fahrzeug hat wirklich so stark performt beim Aufladen. Und auch da muss man Volkswagen so viel Kritik, sie auch immer einstecken müssen für diverse Sachen dem Volkswagen Konzern, muss man ihnen für euch ein Lop aussprechen, weil das hat einfach Spaß gemacht und sowohl beim ID.7 als auch beim Macan war man schon traurig, als man die Fahrzeuge
wieder abgeben musste. Aber wo wir natürlich im Kontext VW auch in den letzten Folgen im Podcast auch viel gesprochen haben, ist ja nicht nur das Thema Elektromobilität oder Antriebstechnologie, sondern natürlich auch, und das ist ja auch einmal ein gewichtiger Faktor mittlerweile auch für die jüngeren Käufer schichten, ist natürlich die Performance bei den Thema User Experience oder bei dem Thema Software, beim Thema Fahrerassistenzsysteme zum Beispiel. Auch du hast es ja eingangs gesagt,
wir testen natürlich die Fahrzeuge vor allem unter diesem Fokus auch. Wie ist die Performance bei den Assistenten, wie ist die Performance bei der User Experience? Wie macht sich Volkswagen denn da bei so einem Topmodell bei dem ID.7? Ja, also ich sag mal so, man muss natürlich unterscheiden zwischen ID.7, der so um die 53.000 Einstiegspreis, wenn man realistisch ist, eher um die 60.000 mit einer Ausstattung liegt und dann Modellen, die wirklich beim assistierten Fahren schon Richtung
Level 2 Plus gehen oder sogar Level 3, wie es BMW teilweise erschafft oder auch Mercedes. Von daher, klar, also du wirst da nicht in einem ID.7 freihändig auf der Autobahn fahren können über mehrere Minuten oder gar Stunden, das gibt das System einfach nicht her. VW sagt aber, dass die Architektur
dafür ausgelegt sei. Also man könnte theoretisch zumindest Richtung Level 2 Plus gehen. Aktuell muss man sagen, ist es im ID.7 so, dass man schon sehr schnell benachrichtigt wird, wenn man die Hände vom Lenkrad nimmt. Also es gibt es auch sehr starke Unterschiede. Manche Hersteller, KIA beispielsweise, ist das Modell, was wir jetzt gerade testen. Die haben offiziell keine Level 2 Plus-Freigabe, aber das System funktioniert nach den ersten Eindrücken überragend, macht da echt einen guten
Job und bei VW war das beispielsweise eher zurückhaltend. Man hat sich sicher gefühlt, aber es war jetzt nicht so, dass ich da wirklich mal über 30 Sekunden oder gar eine Minute auf der Autobahn die Hände vom Lenkrad nehmen konnte. Da hat das Fahrzeug schon deutlich gemäckert, aber man muss wie gesagt einordnen, es ist dafür auch nicht ausgelegt.
Ja, das finde ich spannend, weil jetzt hast du es gerade schon angesprochen und wir haben uns die letzten Tage auch schon darüber unterhalten, dass der KIA, du bist den EV3 gefahren oder fährst ihn aktuell und das hat sich ja durchaus ein bisschen entpuppt als so ein kleiner Geheimfavorit von dir, will ich fast sagen, der Modelle, die du in letzter Zeit gefahren bist. Was hat dich denn an dem KIA so begeistert? Ja, also der KIA ist natürlich erstmal preislich schon mal was anderes.
Der beginnt, meine ich, irgendwas um die 35.000 oder lass mich lügen, 40.000, so eine Dreh. Also schon mal eine Ecke günstiger, erschwinglicher und also der ganze Aufbau des Infotainments ist, finde ich, total intuitiv. Man hat ja oft, sage ich mal, gerade wenn man privat vielleicht irgendwie Autos aus dem FormW-Konzern fährt, da kennt man das oder gewöhnt man sich schnell dran und wenn man dann in neue Autos steigt, ist es ja oft mal so, dass man erst mal
ein bisschen überfordert ist. Und das muss man sagen, meine persönliche Einschätzung ist bei KIA überhaupt nicht der Fall. Es ist extrem intuitiv, das System reagiert extrem schnell, also es ist wohl auch sehr leistungsfähiges Software dort verbaut worden. Man kann sehr, sehr viel einstellen. Man kann sich per Favoritentaste sofort in die Fahrassistenzsysteme navigieren, um dann beispielsweise diesen nervigen Piepen bei der Geschwindigkeitsübergreitung
auszustellen. Du hast ein Eye-Tracking drin, das innerhalb von zwei Sekunden merkt, dass du nicht auf die Straße guckst, wenn du das aber nicht haben willst, schaltest du es einfach aus. Und auch sonst, also man muss ja sagen, alle Autos heutzutage sind ja auch verknüpft mit einer dazugehörigen App, wo du auch von, sage ich mal, Remote schon gewisse Einstellungen vornehmen kannst. Da macht KIA
ebenfalls einen sehr guten Job, muss ich sagen. Und wie gesagt, da sieht man mal, dass es nicht unbedingt immer ein Fahrzeug jenseits von 50.000 Euro oder gar 100.000 Euro sein muss, was gut performt. Also wie gesagt, die ersten Eindrücke sind wirklich gut beim KIA. Das ist auch deswegen gespannt, wenn ich mal so ein bisschen in die Vergangenheit schaue und das, was wir ja auch so publiziert haben in der Vergangenheit, da haben wir ja unter anderem auch die Connected Car Innovation
Studio mit dem Center for Automotive Management sehr lange Jahre gemacht. Und da wird es übrigens dieses Jahr auch ein kleines Revival geben. Kann ich jetzt an dieser Stelle schon mal spoilern. Und da wird es natürlich interessant zu sein, wie auch ein Hersteller wie KIA, Hyundai KIA natürlich im Konzern verbunden da abschneiden würden. Weil die in den letzten ja zehn Jahren, in der wir die Studie jetzt ja auch gemacht haben, eigentlich immer so ja mittelfeld rangiert haben, waren nie
gehört, nie zu den Top Performern in dem Bereich. Aber da hat sich natürlich gerade in den letzten Jahren sicherlich auch bei den Koreanern sehr viel getan, auch bei Hyundai natürlich, auch beim Thema Assistenzsysteme einiges getan. Also das wird spannend zu sehen sein, wie sie in diesem Jahr dann abperformen sozusagen. Ja absolut. Also ich denke mal nur aus den Erfahrungen, die ich jetzt
haben kann. Deswegen ist es denke ich auch immer ganz gut, wenn man nicht nur, sag ich mal, darüber schreibt, was alles gemacht wird, sondern wirklich auch mal diese ganzen Sachen hautnah testen kann. Weil da gibt es ja doch oftmals Unterschiede. Klar, es sind subjektive Empfindungen. Aber wie gesagt, hier aus meiner Sicht macht ein sehr guten Job ebenso, muss man auch sagen, Volvo beispielsweise. Darauf wollte ich jetzt hinaus. Genau. Die ja wirklich einen sehr offensiven Ansatz fahren
in Sachen Kooperation. Also das ist ja auch immer so ein Thema, wo man sich entscheiden muss ja quasi oder viele treffen dann die Entscheidung, wer entwickeln, er selber oder geben gewisse Sachen ab und bei Volvo ist man wirklich der Meinung. Und ich persönlich schalte das für eine richtige Entscheidung, dass man Sachen abgibt, wo man weiß, man hat extrem starke Partner und Volvo ist da besonders mit Nvidia und mit Qualcomm sehr aktiv. Alle Modelle sind mit Google
Infotainment System ausgestattet. Das ist natürlich einfach gut, das ist bekannt, das kennt nahezu jeder. Selbst Apple-Nutzer gewöhnen sich super schnell an dieses Android-Betriebssystem, sage ich mal, ein Anführungsstrichen Android-Betriebssystem. Und das funktioniert flüssig und das erleichtert den Einstieg in solche Orte. Aber dann machen wir es auch ganz konkret, weil da auch deine Eindrücke
ja relativ frisch sind. Wie sozusagen Bedienung für eure Assistenzsysteme in den Volvo so aussieht. Du hast den E-X90 getestet und auch ganz ganz frisch den XC90 sozusagen, einer aus dem vielleicht noch aus der alten Welt. Aber wie ist denn da dein Eindruck? Ich weiß nur, du hast einen deiner Artikel mit dem, mit der Überschrift "Schwedischer Minimalismus" sozusagen betitelt. Zieht sich das auch durch, was das Thema Bedienung und Fahrerassistenzsysteme anbelangt?
Die Jein, würde ich sagen. Also Minimalismus bezieht sich natürlich in erster Linie auf das Design. Das ist vielleicht schon mal in einem Volvo Saas, gerade in den neueren Modellen. Das ist sehr minimalistisch gehalten. Sehr schlicht, skandinavisches Design. Das ist halt einfach Volvo und das ist beim X30 so bis hin zum X90. Und auch beim XC90 tatsächlich mal ein Fahrzeug, was kein Elektroauto ist, was aber ja schon seit 2002 bei Volvo existiert und jetzt nochmal eine Neuauflage bekommt.
Und wenn man in dem Fahrzeug sitzt, kann man das auch verstehen. Denn da ist jetzt nicht wirklich ein Riesenunterschied zu spüren, zu Beispielsweise dem elektrischen Bruder, dem E-X90. Natürlich ist die Architektur im E-X90, im Elektromodell eine neuere. Das ist aber einfach, sag ich mal,
steckt in der Philosophie, die Volvo dahinter legt. Im Interview mit dem Andersbell, dem Softwarechef, hat er auch gesagt, im Prinzip beginnt jede Entwicklung mit dem Software-Stack und Volvo fährt da wirklich einen knallharten Ansatz und den sie jetzt auch durchziehen mit dem E-X90, der Limousine, die jetzt gerade Weltpremiere gefeiert hat. Und das hat, finde ich, schon deutlich Hand und Fuß. Zur Bedienbarkeit, ja, da bestätigt sich das auch mit dem Minimalismus, weil sicherlich
kann man da extrem viele Sachen einstellen. Könnte man jedenfalls bei Volvo hat man aber den Eindruck, sie wollen das gar nicht so unbedingt. Das es soll wirklich einfach sein, mit wenigen Klicks dahin zu kommen, wo man eben auch hin will. Ganz großes Manko, was aber nicht nur Volvo betrifft, sondern wirklich alle Autos durch die Bank weg, die wir getestet haben, ist nach wie vor die
Sprachassistenten. Die sind wirklich absolut, ja, man muss es fast sagen katastrophal. Also, man kann eigentlich die einfachsten Sachen teilweise scheitern, wenn ich beispielsweise irgendeine Funktion ausstellen möchte, muss ich das in der Regel immer noch händisch machen. Wenn ich ein Piepsen ausstellen möchte, wird es nicht verstanden. Das ist durch die Bank weg überhaupt nicht zufriedenstellend und da gibt es wirklich extremes Nachholpotenzial durch die Bank weg.
Vielleicht auch etwas, was nochmal auch durch die Integration auch von Gen AI und Co. natürlich auch nochmal einen kleinen Boost erfährt. Aber was ich jetzt nochmal spannend finde ist, klar, du hast jetzt natürlich gerade nochmal gesagt, so ein bisschen den Unterschied nochmal
klar gemacht zwischen Eigenentwicklungen und auch zwischen starken Partnern. Das ist natürlich ein ganz wichtiger Punkt, weil wir haben natürlich in der Vergangenheit vor allem musste man ehrlicherweise diejenigen auch immer eher kritisierende eher auf eine Eigenentwicklung gesetzt haben, wo man das auch differenzieren muss. Volkswagen hat vielleicht lange Zeit mit dem Thema Software und
Infotainment auch Probleme gehabt. Jetzt bist du zum Beispiel aber auch, man muss es eigentlich fast sagen in der ganzen Reihe der Fahrzeuge, die du gefahren bist, fast schon das Flackschiff eigentlich und da all den Wagen nämlich auch ein Modell gefahren eines Herstellers, der auch dann eher auf Eigenentwicklungen setzt, was das Thema Software und Betriebssystem angeht und das so wäre jetzt mal Eindruck aus der Ferne, das sicherlich ganz gut macht oder wahrscheinlich sehr weit vorne ist.
Vielleicht eines der Modelle, von denen man sagen muss, dass sie vielleicht eine der ausgefeiltesten und modernsten Fahrzeuge überhaupt aktuell auf dem Markt sind und die Rede ist da vom BMW i7. Erzähl doch mal, was dann Eindruck möglich ist vom absoluten Flackschiff, aber da reden wir nicht
von bezahlbarer Einstiegsmobilität. Das ist genau der Punkt. Also dieses Fahrzeug in der Ausstattung, wie wir es gefahren sind, man muss natürlich sagen, die Hersteller, wenn sie dann einen so ein Fahrzeug zur Verfügung stellen, schicken die natürlich auch meistens die eine ganz gute ausgestattete Variante, was glaube ich der i7 aber auch in jeder Variante ist. Also das Modell ist jenseits von gut und böse, glaube ich, um die 175.000. Also das ist schon etwas, was einfach
Spaß macht. Also man muss sagen, da hat BMW ein geiles Fahrzeug hingestellt, was in jedweder Hinsicht wirklich überragend ist. Also es ist ja eigentlich irgendwie ein Fahrzeug, wo man gefühlt chauffiert wird. Wenn man sich mal anguckt, mit was für Fahrzeugen so Bundeskanzler und so vorfahren,
da ist dieses Fahrzeug sehr präsent. Das hat natürlich auch den Hintergrund, dass du hinten rechts ein Sitz hast, der zum Massage-Sitz wird, wo sich der Vordersitz vorschiebt und plötzlich liegst du da wie ein Kino, dann fährt sich hinten noch das 360-Grad-Gefühlt-Panorama-Kino runter über die ganze Breite. Also das ist natürlich High-End in allen Bereichen, außer vielleicht beim Laden. Das liegt aber so ein bisschen daran, dass das Modell ja schon auch gar nicht mehr so
neu ist. Ich denke mal, wenn das jetzt dann mit der neuen Klasse in der Form irgendwann kommen wird, dann wird man, ist ja schon bekannt, dass BMW da auch auf 800 Volt geht und bis zu 300 kW laden kann. Das kann der E7 jetzt leider nicht, weil er ein bisschen häter ist. Aber alles andere, auch softwaresaitig. Außer auch da das Thema Sprachbedienung, das war eh nicht schlecht über einen
anderen, aber ansonsten ist das wirklich ein super tolles Fahrzeug. Da haben BMW, wie du sagst, sehr sehr viel Eigenentwicklung reingesteckt und das hat sich wirklich gelohnt, weil das Infotainment überzeugt. Die Software hat einen guten Eindruck gemacht und was wir ja vor allem getestet haben, in dem Bereich war natürlich das Thema autonomes beziehungsweise hochassistiertes Fahrrad, Level 3, was ja der BMW bis 60 km/h kann und Level 2 Plus eben bis 135 km/h. Und da sind wir wirklich
mehr oder 100 km Autobahn am Stück gefahren, ohne einmal ins Lenkrad zu greifen. Und das ist schon etwas, wenn man sich darauf einlassen möchte, muss man glaube ich erstmal machen. Aber man, finde ich, hat sehr schnell, Janik, du hast es ja auch erlebt beim E7, den Eindruck, dass, dass man sich da wirklich zurücklegen kann, weil das Fahrzeug einen echten sehr sicheren Eindruck
vermittelt. Ja, ich glaube, das ist auf jeden Fall ein sehr schöner, komfortabler Safe Space für den bayerischen Ministerpräsidenten, um seine Nürnberger Rostbratwürstel zu essen und das dann gleichzeitig natürlich bei Social Media rauszuhauen. Ja, fährt Elektroauto. Wahrscheinlich
nicht. Aber das ist auf jeden Fall der Use Case, der dann natürlich dafür vorgesehen ist. Jetzt zum Schluss würde ich, glaube ich, gerne nochmal auf ein Auto schauen, was ein bisschen in der ähnlichen Liga flieht, vielleicht nicht ganz so hoch angesetzt, aber auch von einem Mark,
beziehungsweise ein Modell, eine Marke, die ja so ein bisschen als aufstrebender Player gilt. Und gerade, und das haben wir ja in vielen Stellen auch schon betont, auch bei uns auf den Kongressen, waren sie mit dabei, gerade im Bereich Software, gerade im Bereich User Experience, KI, auch beim Thema Autonom fahren, oft so mal als sozusagen aufstrebende, junge Wilde gilt, die die Branche dahingehend auch so ein bisschen vor sich hertreiben und das anders machen, auch gerade, was das Thema
E-Architektur anbelangt. Und das ist NIO. Und da auch da konntest du ein Modell testen, und zwar den ET7. Und da würde mich natürlich jetzt auch mal brennend interessieren. Erstmal natürlich auch die Frage in Richtung Battery Swap, das ist natürlich ein USB bei NIO, aber eben auch das
Thema Bedienung und auch das Thema Fahrerassistenzsysteme, wie da dein Eindruck war. Ja, also NIO war, glaube ich, das Fahrzeug, auf das wir alle mit am meisten gespannt waren, eben weil die ja schon sehr prominent momentan zumindest in unserer Bubble, sage ich mal, sind, was wirklich so moderne Fahrzeuge angeht. Und der ET7 muss man auch sagen, das ist schon ein super modernes, schönes
Fahrzeug, finde ich, auch aber jetzt gab es wirklich extrem zwiespätige Erfahrungen im Test. Also ich habe beim ersten Versuch, diese Battery Swap Station anzufahren, muss man sagen, das war auch wieder tiefster Winter, im Januar um die 0 Grad R-Minus gerade eine Fahrt versucht zu erledigen mit diesem Auto von Hannover nach München. Ich traue mich fast nicht zu sagen,
wie lange es gedauert hat, aber es waren knappe neun Stunden. Also ich stand ungefähr eine Stunde vor dieser Battery Swap Station und habe versucht, dort mich einparken zu lassen, aufgrund wahrscheinlich verdreckter Sensoren, aufgrund der Witterungsverhältnisse, hat es partout nicht
geklappt. Also nach mehreren Telefonaten mit dem Kunden-Service habe ich es dann abgebrochen, bin dann doch an eine normale Ladestation gefahren und da hat der NIO leider auch nicht gepunktet, mit schnellem Laden, also das war so um die 120 kW, das hat dann schon ziemlich lange gedauert und
das war wirklich in dem Punkt keine schöne Erfahrung. Hab es danach aber natürlich nochmal versucht und danach hat es zweimal bei besserem Bedingungen reibungslos geklappt und wenn es klappt, wenn es klappt, ist es der USP, die NIO damit ja auch propagiert, weil du bist in einem von weniger als fünf Sekunden, fünf Minuten, schuldigung, so schnell geht es dann noch. Das wird ein bisschen sehr schnell. Fünf Minuten bist du rein und raus aus dieser Swapping-Garage und bist dann mit 90 Prozent
Akku wieder sofort auf der Bahn. Also wenn man, sag ich mal, die Zeit hat und vor allem auch auf Routen unterwegs ist, auf denen eben so eine Swap-Station liegt, dann ist das wirklich ein Riesenmehrwert, ist das nicht so und das ist ja doch noch oft der Fall, weil es gibt leider noch nicht so viele Swap-Stations, dann ist man angewiesen auf normales Laden und da gibt es durchaus Verbesserungspotenzial. Das ist jetzt nur das Thema Laden anbelangt. Was ist denn Eindruck vom
Thema Software Infotainment? Können da die Chinesen oder in dem Fall eben als chinesischer Vertreter NIO punkten? NIO hat ja auch viel Eigenentwicklung logischerweise dort reingesteckt. Es ist schon, mein persönlicher Eindruck muss man immer dazu sagen, sehr gewöhnungsbedürftig.
Also wenn ich jetzt das vergleiche mit den KIA, wo ich vorher noch nie in dem KIA saß und dann in den NIO gehe zum ersten Mal, ist es im Prinzip das genaue Gegenteil, weil beim KIA, hatte ich ja schon gesagt, hat man gefühlt sich schnell zurechtgefunden und hat so einen Eindruck bekommen, wie alles funktioniert. Beim NIO war es wirklich deutlich mehr Arbeit. Also auch sehr minimalistische
Aufteilung, wenige bis gar keine Knöpfe. Einfaches Beispiel zum Einstellen der Seitenspiegel muss ich in irgendwelche Untermenüs mich navigieren und dann mit den Tasten am Lenkrad irgendwie versuchen, die Seitenspiegel einzustellen. Klar, wenn man sich daran gewöhnt, ist das alles in Ordnung. Aber das ist, sag ich mal, für Leute wie wir, die jetzt in Deutschland vielleicht eher europäische Modelle
gewohnt sind, ist es schon eine krasse Umstellung. Und dann gibt es ja noch diesen lustigen Assistenten, Sprachassistenten, Nomi, genau der dann mit so einem kleinen Face da in der Mitte dich anguckt und teilweise, wenn du Musik hörst, spielt dieses Emoji irgendwie eine Gitarre. Das ist alles ein nettes Gimmick. Ob einem das jetzt wirklich weiterbringt, weiß ich nicht. Also auch der Nomi hat bei dem
Sprachanforderung oder Angaben, wo ich quasi seine Hilfe haben wollte, nicht wirklich überzeugt. Also sehr oft halt auch gesagt, dass er nicht weiß, was er darauf antworten soll. Von daher muss man ehrlich sagen, es ist gewöhnungsbedürftig. Auch das Navigationssystem beispielsweise hat eine Ansicht, sag ich mal, die für mich nicht sonderlich modern wirkt. Dann konnte ich Apple CarPlay nicht verbinden. Das sind auch so Sachen, die erwarten sicherlich viele Kunden, nicht nur ich. Und ist
die Frage, ob dieser Weg der richtige ist. Wenn man sich die Zahlen von NIO anguckt, was in Deutschland bisher auch weggegangen ist, ist das ja jetzt auch nicht gerade von Erfolg gekrönt. Aber ja, also von daher, es war natürlich trotzdem, ich würde es jetzt auch nicht zu schlecht reden. Also man merkt schon, dass da viel moderne Software auch drinsteckt und dass auch deutlich, sage ich
mal, ein vernünftiges Oberklasse-Modell ist. Persönlich würde ich aber sagen, wenn ich mich bei dem Preis und wenn ich das Ding mit Batterie kaufe, bin ich bei 96.000 Euro, ob ich mich dann für so ein Modell entscheide oder vielleicht für ein anderes europäisches Modell in einer ähnlichen Preisklasse. Ja, weiß ich nicht. Da kannst du dir schon ordentlichen ID 7 für konfigurieren. Ja, also ich glaube, da kann ich sonst was für reinstecken in ID 7, den kriege ich nie im Leben auf
diesen Preis. Ja, weiß ich nicht. Da werde ich auch vorsichtig mit der Aussage. Auch da kriegt man VW auch schnell in die Region. Aber ja, das finde ich ein guter Vergleich, weil ID 7 und NIO-ET7 sind, sage ich mal so, von erstmal vom äußerlichen Eindruck ähnlich und auch ja, wenn man wirklich den ID 7 direkt nach dem NIO gefahren hat, man muss dazu sagen, wir sind alle oder viele sind
VW-Konzernfahrzeuge gewöhnt. Da fährt es natürlich leicht, dass ich einzugewöhne. Aber das war schon krasser Kontrast und da ist dann nochmal mehr aufgefallen, wie sehr VW da echt einen guten Job
gemacht hat. Problem aber auch da ist natürlich, ID 7 wird ja mal so ein bisschen als Passat, als elektrischer Passat angesehen und ein Passat kriege ich als Neuwagen, der beginnt beim VW-Konfigurator bei 41.000 Euro und der ID 7 halt bei 53 irgendwas und wie gesagt, realistisch kommst du dann wahrscheinlich
bei irgendwas um die 60 raus. Das ist das Problem, was halt einfach noch besteht, dass dieses Fahrzeug noch immer zu teuer ist, um wirklich ein würdiger Passat nachfolger zu werden, meiner Ansicht nach. Aber zumindest muss man sagen und in den vergangenen Jahren sind auch vor allem die ID-Modelle von
Volkswagen sehr kritisiert worden. Der ID 3, der es nie ganz geschafft hat, einen sozusagen würdiger Elektro-Golf zu werden, so ein bisschen, also das elektrische Brot- und Buttermodell von Volkswagen
hat der ID 3 jetzt nie geschafft, das zu werden. Es ist viel kritisiert worden für die Software, die ID-Modelle sind viel kritisiert worden für ihre Design, für ihre Anmutung und ich teile deinen Eindruck aus der Ferne und den Eindruck, den du jetzt in der Praxis gemacht hast, dass der ID 7 eigentlich das erste Fahrzeug ist, das erste ID-Volksfahrzeug ist von Volkswagen, wo man wirklich sagt, gut, da haben sie jetzt wirklich mal ein Elektromodell hingestellt, da kann man sagen,
Haken hinterher. Also der ID 7, um das nochmal einzuordnen, es gibt ja jedes Jahr diese Fahrzeug-Tests beim ADAC, wo die sämtliche Fahrzeuge auf Herz und Nieren auf allen möglichen Kramen getestet werden, das ist das erste Fahrzeug ever, wenn ich das richtig gelesen habe, was mit einer Note von sehr gut abgeschlossen hat. Das sagt ja eigentlich schon alles. Natürlich war man gespannt, ob man es an selbst testen konnte. Ich kann diesen positiven Eindruck, wie gesagt, absolut bestätigen.
Ja Timo, danke dir mal erstmal für diesen Einblick in die Praxis und ganz konkret in die Modelle der Hersteller. Man sieht, es gibt viele Herausforderungen, gerade was gesagt Sprachbedienungen, es gibt vieles, was da noch verbessert werden muss, aber es gibt auch schon viele positive Signale und man sieht, das Portfolio wächst und wird interessanter auch für die Kundschaft. Jetzt
gilt es natürlich auch die Kundschaft an der Stelle auch noch zu überzeugen. Ich habe ja eingangs gesagt, die Pfeile zeigen nach oben, aber ich habe auch gesehen, dass es jetzt gerade eine aktuelle Studie gab, wo es auch nochmal hieß, dass die Skepsis auch immer noch sehr hoch ist, was das Thema Elektromobilität, Elektroautos anbelangt und dass vor allem die Deutschen auch immer noch
sehr stark auf ihre Verbrenner pochen werden. Und da wird natürlich auch dieses Jahr zeigen, ob man die Kundschaft auch eben von den Elektromodellen am Ende des Tages auch überzeugen kann, um eben auf diesen, sage ich mal, auf diese positiven Signale aufbauen zu können. Also das werden wir in diesem Jahr sicherlich natürlich ganz eng verfolgen und wir werden auch weiterhin
deine interessanten Berichte auch der einzelnen Modelle natürlich lesen. Wir werden alles, was wir heute gesprochen haben, natürlich dann auch in Schriftformen auch noch mal die Show Notes packen, dass unsere Zuhörer*innen sich dann auch noch mal tiefer reinlesen können in die einzelnen Modelle. Ja, Timo, an der Stelle, wie gesagt, vielen Dank für deinen Einblick.
Und wir hören uns dann in der nächsten Woche mit einem anderen Thema wieder und wir schauen natürlich, wie sich das mit den Elektromodellen weiterentwickelt. So sieht's aus. Bis dahin, ciao. Ciao. Ciao. Was mich bewegt. Ein Podcast von Automotive IT und Automobilproduktion. Alle Infos zur Folge in den Show Notes. Weitere Folgen überall, wo es Podcasts gibt. [Musik]
