#S2E15 | vinyltalk mit Andreas Kuhnt - podcast episode cover

#S2E15 | vinyltalk mit Andreas Kuhnt

Aug 12, 202447 minEp. 32
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Episode description

Radio im digitalen Zeitalter vinyltalk mit Andreas Kuhnt Radio im digitalen Zeitalter

Er ist Radiomacher, Bühnenmoderator, Pressesprecher und vor allem Niedersachsen-Repräsentant. Bundesweit hören über eine Million Menschen fast jeden Tag seine Stimme bei NDR 1 Niedersachsen: Im neuesten vinyltalk ist niemand Geringeres zu Gast als Andreas Kuhnt. Er leistet Gastgeber Uwe Berger in der Plattenkiste Gesellschaft, um etwa über das „Radio der Zukunft” zu sinnieren, der jungen Generation Journalismus schmackhaft zu machen und von der Rockband Santana zu schwärmen. Nebenher gibt er uns endlich Antworten auf die Fragen, die uns allen unter den Nägeln brennen: Was machen die Radiomoderator*innen im Studio, während die Musik läuft? Wie schafft es Andreas Kuhnt, immer so gut gelaunt zu sein? Und natürlich: Auf welche Weisen hat André Heller ihn mit 14 geprägt?

Transcript

Hallo und herzlich willkommen zu einem neuen Vinyl-Tour WMAUS, der Plattenkiste über den Dächern der Landeshauptstadt im Überwuchs. Und meinen heutigen Gast, den kennen Sie bestimmt. Den muss man einfach kennen, denn seine Stimme und auch seine immer gute Stimmung sind eigentlich Kult. Er ist ein langjähriger Radiomacher, Bühnenmoderator, Journalist und auch Pressesprecher.

Und er ist seit fast 40 Jahren auf Sendung. Fast jeden Tag auf Sendung. Er ist für Hannover, Niedersachsen und damit sozusagen für unsere Heimat ein echter Repräsentant und ein echter kultiger Macher. Willkommen an den Platten Tellern, die vielleicht für ihn die Welt bedeuten. Herzlich willkommen, Andreas Kuntes bei uns. Hi, danke Uwe. Wie fühlt sich das an hier? Ist das jetzt wie ein Radiostudio oder macht das gar keinen guten Eindruck hier? Na ja, die Radiostudios heute

sind natürlich deutlich moderner. Das ist völlig klar, haben wir längst keine Plattenspieler mehr, das wird hier heute alles über digitale Technik abgewickelt. Aber mit solchen Plattenspielern habe ich in der Tat angefangen, als DJ zu arbeiten und da hatten wir immer so einen Pult mit Platten. Und das war schon noch eine ganz andere Zeit und da habe ich auch versucht natürlich mit diesen Dingen an, die Leute zum Tanzen zu bingen. So, unterhalten, ich kann mich daran erinnern. Ich bin

selber Fischsuchtfahrer, hast du da deine Frau kennengelernt? Nein, ich habe schon anders kennengelernt. So wie fing das alles an bei dir? Du bist 1984 im Geschichtsstudium eingeschlafen und hast gesagt, ich muss das anders machen. Journalismus war da so das erste Thema? So ähnlich war das. Was war das Schlüsselmoment? Der Schlüsselmoment war, dass unsere damalige Professorin gesagt hat, was wollen sie eigentlich mal machen, wenn sie Geschichte und Politik studieren auf,

nicht auf Lehramt, sondern auf Master. Das hieß Master. Das hieß Master. Und dann sagt sie, eigentlich habe ich es ja gar keine richtigen Berufsfelder und so. Wir zeigen ihnen mal ein paar Berufsfelder auf. Und ich wollte allerdings, das muss ich dazu sagen, mal schon Journalist werden und auch vor allen Dingen Radiomoderator werden. Warum? Warum? Weil ich schon als Jugendliche ja immer vom Radio gesessen habe und ich fand das toll. Weil du kein Fernseher hattest? Genau. Wir

haben erst relativ späten Fernseher gehabt aus in der Familie. Das war ja die Zeit nach dem Krieg. Ja, wir hatten nix. Das ist ja weit weg von deiner Zeit, als du groß geworden bist. Aber bei uns war das so, dass wir den ersten Fernseher, glaube ich, erst kriegten, da war ich schon zehn oder vorher habe ich halt Radio gehört, da war Radio gehört. Und deswegen hat mich das wirklich so sehr motiviert und dann kriegten wir die Möglichkeit, beim NDR eine Führung zu bekommen und der damalige

Funkhausleiter war auch ein Historiker und der lud uns dann hinterher zum Gespräch ein. Und dann haben wir alle gesagt, wir würden gerne Praktikum machen beim NDR, aber der NDR war damals noch nicht so offen für junge Praktikanten, gar nicht von der Uni Hannover, weil die galt als links und der NDR galt als rechts. Das war aber nicht so gut. Und dann gab es aber einen Thema, nämlich das Thema Behindertensport.

Mein Vater war ja Kriegsbehindert und hat viel Behindertensport gemacht, sondern habe ich die Frage gestellt, machen Sie eigentlich schon Bericht über Behindertensport? Ja. Und da hat er gesagt, "Dann muss ich mal unser Sportredaktion anrufen." Und dann haben die in der Sportredaktion gesagt, "Ne, machen wir noch gar nicht." Dann soll der junge Mann mal hoch kommen. Und dann haben sie gesagt, ob ich das dann machen wollte. Und da habe ich gesagt, ja, aber ich weiß ja nicht, wie man Berichte

für gerade macht. Ja, ja, wie geht das überhaupt? Und dann durfte ich ein Praktikum machen und dann durfte ich meine ersten Beiträge machen. Dann kriegte der NDR in Hannover damals eine zusätzliche Sendezeit. Das war ja so, dass der NDR mit den Landesfunkhausen erstmal so stief mit der Uni umgegangen war. Das ging ja immer so ein bisschen aus Hamburg. Also die sind jetzt so Ende Mitte der 80er-Jahre.

Das war dann Mitte der 80er-Jahre, kriegte der NDR plötzlich eine Sendezeit von, weiß ich nicht, die wollten 8-12 Stunden weiter. Da brauchten die natürlich laufend irgendwelche Beiträge. Und so bin ich aus dem Studium eigentlich direkt ins Radio reingekommen. So, mit Fisik. Perfekt. So, und jetzt sind wir aber eben lang oder so. Nein, das war schon ein bisschen langweilig. On-time. Ich finde es jetzt aber auch nicht so, dass ich ein älterer Männer ausreden lasse. Jetzt musst du auch mal

sagen, welche Musik du damals gehört hast. Ich gehe mal davon aus, dass du Platten mitgebracht hast, die so aus der Zeit sind. Ja, naja, naja, naja, naja. Früher, früher. Europascheidplatte? Ja. Also ich möchte mal beginnen mit einer Scheitplatte. Das ist Santana Abraxas. Oh Mensch, ja. Santana Abraxas ist ein Album mit einem wunderschönen Song, nämlich Samba Partie. Der hat es ja als DJ gespielt, das sind aber alle von der Tanzwälder gegangen. Ganz im Gegenteil, da sind ganz viele auf die

Tanzwälder gekommen und haben sich angefasst. Fisch so farrat. Ja, also dieses Album muss ich sagen, das war damals eine Geschichte, ganz kurz. Ich hatte im Radio gehört diese wunderbare Samba-Partie. Ja. Konnte die aber nicht zuordnen und hatte dann gedacht, Alter, das ist auch von Santana, dann kaufst du dir mal von deinem bescheidenen Taschengeld das neue Album von Santana. Und das passierte, es war das falsche. Oh, ja. Denn diese Samba-Partie war von einem früheren Album.

Ach so. Und dann habe ich erst mal 20 Euro für Borboletta ausgegeben aus Santana. Den Markenwahrts bestimmt auch. 20 Mark, ja. 20 Mark, ja. Den Markenwahrts. Den Markenwahrts. Wo hast du die Platten gekauft damals? Im Plattengeschäft. Entweder bei uns in Launau. Ich komme aus Launau. Ach so, da gab es einen Plattengeschäft, mein Aron. Fernsehschäfflade Platten. Allerdings ist das hier um die Santana das Schlecht.

Nee, das war ein Schlauer. Habe ich in der Album gekauft, bei Go-Fi ist das auch. Hast du Musikland und so, gab es ja damals irgendwie so. Gab es auch schon. Na ja, dann habe ich das Ding gekauft. Also dann habe ich erst mal Borboletta gekauft, habe ich erst viel später festgestellt, dass das eigentlich Abraxas war. Okay. Und dann habe ich mir Spiel später Abraxas gekauft, aber das ist immer noch eines meiner Liebings.

Gitarre spielen kannst du selber nicht? Nein. Ich hatte mal Gitarrenunterricht, allerdings waren da fünf Mädchen, die hatten schon vier Stunden, fünf Stunden hinter sich und ich kam da mal zur Vorurteile und war dann sehr schnell und sehr demotiviert. Okay, so, wir gehen wieder ins Funkhaus. Du bist da jetzt und lernst das Learning by Doing. Hattest du Vorbilder? Gab es große Journalisten, denen du gerne zugehört hast und gesagt hast,

Mensch, das war jetzt aber gut gemacht. Also vielleicht sogar tatsächlich aus dem Funkhaus. Vielleicht dann doch schon im Fernsehen oder so? Nee, eigentlich nicht. Also es gab Wolf Dieter Stube, der hat damals die International Hitparade vom Ende her gemacht. Ja, unter anderem auch die Hitparade auf Ende her zum Ende her zum Ende her zum Hitparade. Ja, nee, also ich hatte da jetzt keine Vorbilder. Ich habe das einfach so gemacht und hat mir

von Anfang an sehr viel Spaß gemacht. Sag mal, und wenn du sagst, das hat dir Spaß gemacht. Du bist ja schon auf der letzten Seite. Ja, ja, das geht schnell, weil die... Was motiviert dich denn da so jeden Tag an so ein Mikrofon zu gehen? Hast du so ein Sendungsbewusstsein oder was ist die Faszination Radio für dich? Ja, die Faszination Radio ist für mich, dass ich da sehr schnell mit Menschen in Kontakt kommen kann, auch wenn die sich natürlich bei mir in der Regel nicht melden.

Wobei jetzt haben wir ja mittlerweile unsere NDR Niedersachsen App und die NDR Niedersachsen App. Und das ist ja möglich, dass sie sofort ins Studio kommen. All in. Das heißt, ich kann auch deren Sprachnachrichten sofort senden, wenn ich das will. Der NDR laubt das auch und möchte das auch. Und mir war es immer schon sehr wichtig, mit Menschen möglichst viel ins Gespräch zu kommen und zwar mit unterschiedlichen Menschen, egal wo die herkommen und so.

Und das ist auch heute noch so, dass ich in meinem Job, das muss ich wirklich sagen, so viel Glück gehabt habe, dass ich auch heute noch selbst mit 63 ins Studio gehe und sage, es ist körperlich nicht angestrengt. 63 hast du jetzt aber gesagt? Ja, bin ich aber auch. Wir wollen ja aber ehrlich sein. Ja, ja, klar. Also das ist ja das Wichtigste, gerade am öffentlich-rechtlichen Rundholz wo wir der Fakes verboten. Nee, das stimmt. Und dann möchte ich ganz ehrlich sein, dass ich 63 bin.

Ja. Mit einer wachsenden Tendenz auf 64. Ja. Und nee, ich mag das einfach, es ist einfach ein Traumjob. Nach wie vor, es tut nicht weh, es macht Spaß, man lernt Leute kennen, man hat sich mit Themen beschäftigen, alles super. Und was ist dein Trick, um immer diese gute Laune zu haben? Ich habe ja nicht immer gute Laune, aber meistens... Hört man das? Hört man das, dass man das hören kann? Ja, ich glaube schon. Also Leute, die mich richtig gut kennen,

die wissen, wenn ich nicht so gut drauf bin, das merken die schon. Nur bin ich in der Regel immer gut drauf, weil ich eigentlich immer versuche das Gute zu sehen. Ja. Das ist so. Ja, ja, ja. Das fällt einem natürlich zu, nee, also mir vor allem auch mittlerweile zu dem schwer, weil es ist ja so mittlerweile mit den Kriegenkrisen, die ja immer näher rücken, die wir ja viele Jahre noch vor uns wegdrücken konnten und so.

Ist das ja anders gewesen? Ja. Aber ich versuche immer noch das Gute zu sehen und ja, und deswegen habe ich meistens wirklich gute Laune, also auch in schwierigen Phasen, die in meinem Leben so lange selten waren. Ja, ja, ja. Und welchen Ressort fühlst du dich jetzt so am meisten verbunden? Also ist das jetzt Unterhaltung oder hast du mit Sport eigentlich immer noch irgendwie, du machst ja auch manchmal eine tiefgängige Sendung,

die also auch journalistisch mit Anspruch daherkommt. Manchmal. Manchmal. Also immer öfter. Also oder regelmäßig. Auf NDR Info bist du ja auch viel? Ja, bin ich jetzt mittlerweile nicht mehr, weil der NDR da das Infobrogramm ein bisschen geändert hat und seitdem bin ich da raus. Das wurde ja auch im Haus Hamburg gemacht, da musste ich nach Hamburg fahren, das ist natürlich unter dem Spritverbrauch und so ist alles günstig.

Ja, ja, ja, Verbrinner und so. Kein CO2 und so, das ist wunderbar. Nein, aber was wollte du wissen? Eigentlich welches Ressort, die ja jetzt so am liebsten ist. Also siehst du dich als Unterhalter, der also sozusagen an dem Nachmittag die Leute so ein bisschen in den Armen bringt. Du bist ja kein Frühaufsteher, weil du bist ja nicht die Morgenshow oder manche. Nicht mehr, ne? Ich war ja auch viele Jahre gemacht,

war wahrscheinlich anstrengender irgendwie so. Also wo fühlst du dich im Moment, auf welchem Sendeplatz am Wohlsten? Also ich würde sagen, ich denke, ich bin informierender Unterhalter oder auch ein halter Informierer. Das ist auch schön, ne? Ja, ja, ja, ja. Also das ist das, was ich gerne mache. Manchmal ist es auch so, dass, wenn ich aus Leuten sage, warum hat er da wieder seine Meinung gesagt, aber ich finde, das muss man auch manchmal machen.

Ich meine, ich bin ja ein Mensch, ich habe zu meinem Themen auch eine Meinung oder wenn da irgendeiner völlig Mums erzählt, dann muss ich mich auch mal ein bisschen einordnen. Das ist nicht immer gern gesehen, weil als Journalist weißt du ja selber, da sollte man ja unabhängig sein. Das ist ein Objektiv, ein neutraler. Das fällt mir nicht immer so leicht, aber so bin ich. Aber Politik ist das noch ein Thema, mit dem du dich beschäftigen würdest, wollen oder sagst du, hau ich nicht mehr?

Ja, ich finde Politik ist natürlich eine schwierige Geschichte mittlerweile. Also ich habe bis vor fünf Jahren, habe ich in einem Sinne Politikerinnen und Politiker in Deutschland, die haben es ja relativ easy, die verwalten dieses Land auf einem guten Niveau und können sich dann an der einen oder anderen Stelle auch mal ein bisschen wichtiger machen, als wir wirklich als ... ... Fortschrittswagen oder so.

Ja, könnten sie, haben sie ja nicht gemacht, viele Jahrzehnte, muss man ja sagen. Also ich meine, es gibt ja viele, ja nicht Jahrzehnte, aber es gibt viele Jahre, in denen kein Fortschritt gewagt wurde. Aus meiner Sicht. Also ich will sagen, Politik interessiert mich schon auf, zurzeit möchte ich nicht Politiker sein. Ich glaube, die Verantwortung, die Politikerinnen und Politiker zurzeit haben,

ist immens, die möchte ich nicht tragen. Und deswegen bin ich auch immer so, wenn du so schnell gesagt hast, die kann das nicht oder der kann das nicht, dann denk ich mal so, Vorsicht Leute, das sind ja Menschen wie du und ich. Und die müssen sich dann plötzlich weltpolitisch bewegen, müssen Kriege verhindern oder versuchen,

ein Land wie Deutschland aus Kriegen rauszuhalten. Nicht einfach, machen trotzdem Fehler, ist klar, die können wir auch benennen, aber man sollte da auch mal ein bisschen den Ball flach halten und sagen, ich glaube nicht, dass das viele ganz viel besser machen würden. Nein, das stimmt. Ja, ja, anders aber nicht unbedingt besser. Lass mal eine neue Platte auflegen. Wir wollen ja noch ein bisschen mehr

reinhören in deinen Sound. Ja, ich habe jetzt etwas mitgebracht von Andre Heller, neue Lieder. Andre Heller habe ich in den 70er Jahren sehr gelebt. Ich habe in den 70er Jahren sowieso Liedermacher sehr viel gehört. Ja, Romancees. Der hatte eben ganz vieles. Also ich habe auch Konstantin Wecker gerne, das könntest du sagen.

Ja, ja, ja. Liedermacher. Und so. Aber neben mir, zum Beispiel, fand ich immer sehr schön, der hatte in der Tat was so gerade, der hatte was Romantisches, der hatte diesen Wienerschmäh und der hatte aber auch eine klare Meinung. Und hier ist zum Beispiel ein Lied drauf, das heißt "Ein höflicher Anfang und dann wer bin ich eigentlich?" Und den Song, den habe ich mal von meiner Schwester, irgendwie die Platte habe ich von meiner Schwester mal bekommen.

Und dieses "Wer bin ich eigentlich?" war für mich damals so mit 14, 15 auch, die Fall "Wer bin ich eigentlich?" Er singt dann hier so meines jüdischen Vaters europäisches Kind, dessen Exil die Buchstaben sind. Oder "Bin ich ein Eulen-Spiegel aus Wien zur Zeit an die Nutzlosigkeit verlieren?" Du folgst mir jetzt gar nicht mehr. Der Fluss fließt, das ist sein Geschäft. Ich schwöre, ich habe nie mit der Mäute geklefft. Und ich wollte eigentlich auch nie mit der Mäute kleffen.

Ich sage mal so, das ist mir leider nicht immer gelungen. Aber das war immer so ein Ansatz, dass ich gesagt habe, ich möchte eigentlich schon auch mal querbügeln. Und das ist, wie ich finde, jetzt sind 63, wenn ich so zurückblicke, mir nicht zu aufkünftig. Kann ich sagen, mit 14 hast du diese Frage "Wer bin ich noch nicht beantworten können?" Mittlerweile hast du sie aber für dich... Ja, ja, ja, ja, ja, ja. Bist du da angekommen, ohne dich wohlfühlen?

Ich glaube mal, ja, ich bin da angekommen, ohne mich wohlfühlen. Ne, das ist richtig, aber ich bin mit vielen, was ich in meinem Leben, oder mit einigen Sachen, ich meine, ich mache da auch nicht so zufrieden. Also ich habe manchmal zu wenig Widerspruch gewagt. Ja, okay, okay. Das muss man schon sein. So, Widerspruch ist ja vielleicht ein gutes Stichwort so, weil früher war das Radio das Lagerfeuer der Familie.

Hast du ja gerade ein bisschen angedeutet. Man hatte nichts, man hat sich über das Radio gesetzt, Doha, Doha, Ran, Cheese, ne? Das war ja alles noch Fußball im Radio. Das war glaube ich Fernsehen. Dann kam irgendwann das Fernsehen, und dann haben wir die Wortens geguckt oder Wetten das geguckt und so. Warum hält sich Radio eigentlich so lange, so gut und kann in dieser digitalisierten Welt immer noch so mitspielen,

fast eigentlich wie früher? Klar gibt es jetzt DAB, also Digital Audio Broadcasting und so, aber eigentlich ist Radio immer noch Radio. Was ist die Faszination, warum die Menschen sich von diesem Medium nicht trennen können? Warum wird das sich absorbiert durch irgendwas anderes, weil Podcasts, Streaming, da sind ja schon ein paar Angebote, aber was ist die Faszination Radio?

Erstens stimmt das nur zum Teil noch, also die Radionutzung nimmt ab, habe ich gerade gestern nochmal wieder gehört. Mielanalyse sozusagen, das nimmt schon ab mittlerweile. In den jüngeren Zielgruppen? Ja, in den jüngeren Zielgruppen sowieso. Wir hatten mal eine Besuchergruppe da, das waren irgendwie Schulklassen, 8. Klasse, da habe ich gefragt, hörte ihr denn NDR 1, die da sagten, dann werdet ihr sicher um ihn gehören, aber vielleicht Angel. Angel?

Die wussten teilweise gar nicht, was Radio ist. Sie sagten wirklich eine Schwerin, sie sagten, das ist das, was mein Vater da immer einschalten, aber das ist der Autostyke. Oh Mensch, okay. Super, genau, herzlichen Glückwunsch und Dankeschön. Ich glaube ja, dass Radio sich noch deshalb hält, erstens weil natürlich viele Menschen aus dieser Boomerzeitradio einfach kennen und das auch jetzt natürlich auch mit NDR 1.

Sie sagten, das sind noch verbinden, muss man ja sagen, wir haben ja auch einen. Die eine der erfolgreichsten Sender. Genau, wir haben auch wirklich noch gute Hörerzahlen und ich glaube, da sind auch viele Sachen, die wir damals auch gehört haben.

Ich glaube, das hell liebt auch davon, dass man natürlich, wenn man authentisch begleitet, als Moderatorin oder als Moderator, dann gibt man den Menschen das Gefühl, sie sind nicht alleine und man begleitet sie so durch den Tag, informiert sie im Tag, unterhält sie im Tag. Das ist, glaube ich, eine große Chance, die Radio noch hat.

Die Frage wird aber trotzdem sein, die Generationen, die jetzt kommen, ob die sagen, nee, also das brauche ich eigentlich nicht und da habe ich mich selber und ich brauche auch keinen, der mich durch den Tag begleitet, das mache ich selber an. Okay. Und hörst du denn selber andere Sender, um dich inspirieren zu lassen oder hörst du Podcasts, um dich inspirieren zu lassen? Also was konsumierst du selber, um selber so ein bisschen den Trend noch mitzuhören? Nichts. Nichts?

Nee. Also ehrlich, das ist ja vielleicht auch eine gute Gelegenheit, so sein eigenes Ding zu machen, ohne sozusagen jemand nachzulaufen oder den Formaten, die vermeintlich Trendy sind, so ein bisschen sich anzudienen. Ja, ja, das ist richtig. Also man wirft mir ja durchaus auch vor in jüngeren Kreisen, dass ich mich den neuen Techniken, den digitalen Techniken verweige oder dass ich mich dafür nicht interessiere. Meinst du das auch im Bult, im Studio? Nee, Bult, das ist das.

Achso, du meinst du hast keine Airpods? Natürlich, Airpods, aber ich bin jetzt keiner, der im Podcast runter lädt oder ich bin auch keiner, der sich freut, wenn da wieder ein neuer Podcast entsteht oder so. Und ich höre in der Tat nie Radio, so gute Radio, ich höre in der Info, wenn ich im Auto sitze, aber sonst höre ich gar keine, ich höre zu Hause gar keine Radio. Ja, okay.

Und von daher bin ich da vielleicht auch ein falsches Beispiel, aber ich habe natürlich auch jeden Tag, ich habe ja ja ja ja ziemlich viel noch, noch Gott sei Dank noch relativ viel, so dass ich dann eigentlich immer mit Radio auch gesegnet bin und sage ich, ich brauche das jetzt. Was sind deine Quellen, richtig noch so Tageszeitung oder mehrere so gleich? Ja, ja, ja, Tageszeitung klar, aber digital mittlerweile natürlich auch schon. Also ich lebe schon Zeitung, aber auch...

Also Twitter oder X oder so? Also ist das so ein Thema, wo du auch drauf guckst? Nein. Ich dachte, du fragst, was ist das? Also, also so ganz so schnell muss es denn auch nicht gehen, weil diese Frage, das ist ja auch ein gutes Übergangsthema, also was ist eigentlich noch Journalismus und was ist eigentlich nur Verkündung? Richtig. Also jemand postet etwas? Genau. Ist das schon Journalismus? Nein. Genau. Das ist ja irgendwie doch ein Qualitätsanspruch.

Also und das ist ja auch das, was das Bundesverfassungsgericht glaube ich, dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk zugeschrieben hat. Das war ja irgendwann mal eine Klage gegen den öffentlich-rechtlichen Rundfunk umgangen. Ja. Und dann haben die gesagt, wegen der Gebühren, wegen der Beiträge, so heißt das ja auch mit Zellen.

Und es war aber auch so, dass die gesagt haben, naja, der öffentlich-rechtliche Rundfunk ist deshalb wichtig, weil der heutzutage die Fakten ein bisschen besser überprüfen kann oder die Faktenlage besser darstellt. Das ist der Auftrag. Das ist der Auftrag. Und der ist eben nicht interessiert an der schnellen Schlagzeile. Und wir versuchen das auch. Ich will aber auch durchaus offen zugehen, das gelingt uns sicherlich auch nicht immer.

Wir sind natürlich auch Getriebene, weil wir sagen, wir müssen natürlich auch gewisse Themen nachlaufen, wir sind dann andere schneller, aber wir sind schon bemüht mit guten Redakteurinnen und Redakteuren, die wir haben, im öffentlich-rechtlichen Rundfunk, solche Dinge ein bisschen genauer zu hinterfragen. Wie würdest du denn jungen Menschen, der das Thema Journalismus heute ans Herz legen?

Also so was könnte die Begeisterung, die dich damals vielleicht geketcht hat, 84, wie könnte man heute jemanden sagen, pass mal auf, guckt nicht nur auf eure sozialen Netzwerke und denkt, das ist die Realität, sondern er lernt ein richtiges Handwerk, lernt die richtigen Fragen zu stellen, wie können die in Interviewtechniken, Recherche etc. Wie würdest du das jemanden anbieten wollen?

Das Schöne am Journalismus bleibt da eben, du kannst da ganz viele Menschen kennenlernen und du kannst dich auch mit Themen beschäftigen, es gibt ja auch Kollegen, die machen keine Moderation, sondern kümmern sich wirklich um Recherche. Ja, die hart arbeiten in der Redakteur. Das ist in der Tat so, das ist ein Unterschied zwischen denen und mir, das will ich offen zugeben, also so.

Und die liefern ja dann Beiträge zu, die dann in meiner Sendung oder Interviewgäste, die in meiner Sendung in den Hochlaufen, oder in meinen Sendungen in den Hochlaufen, also das kann schon auch sehr spannend sein. Man kann auch in dem Journalismus eine ganze Menge spannendes erleben, weil man eben Lust drauf hat.

Ich will zugeben, also für mich ist das natürlich mittlerweile easy, ich wohne fünf Minuten vor dem Funkhaus weg, ich fahre dahin, bereite mich ein bisschen vor und dann gehen die Sendungen. Während der Sendung, das läuft ja auch bei NRZ in der Sachsenjahr viel Musik, während der Musik kann man ja auch was recherchieren eben schnell. Also das ist eine spannende Frage, weil man ja meistens nicht so weiß, was passiert gerade, wenn die Musikler.

Googelst du da auch, also bist du da auch richtig so am Notbock oder wie schnell du das vorstellt? Ja, wir haben da natürlich auch alle möglichen technischen Ideen, die man da unter technischen Möglichkeiten hat, in die Netze zu kommen und alle möglichen Sachen dazu recherchieren. Das tu wir schon, ich gebe auch zu, ich mach da telefonieren auch mal privat oder so, wenn kommt drei Titel hinterher, das kannst du einstellen.

Eine Avalue Ruhe, Pause drücken wir, so zehn Minuten haben wir Ruhe. Und die Musik machst du aber nicht, die stellst du nicht zusammen, das mit der Computer oder gibt es noch Musikredakteure in deinem Umgang? Ja, es gibt eine Musikredaktion am Ende, eines Niedersacks, es gibt eigentlich jeden Radiosender und da wären aber mit Computerprogrammen und noch... Algorithmus weiß schon, was der nächste Titel ist.

Wie hat sich die Musik für dich geändert? Also früher war es ja krasser, also es war noch, wie soll ich sagen, noch älter, konservativer, ich finde es sind vier, ja ja, also deinen Sendern sozusagen. Das heißt also für dich doch eigentlich eine sehr angenehme Umfärbung, finde ich, so in den musikalischen Programmen oder hast du selber auf Titel wurde das um Gottes will?

Nein, nein, also ich will offen zugeben, also damals als Ende eines Niedersacks noch eher deutschen, also Volksmusik auf Spilat, lief das natürlich auch schon bei meinen Eltern auch und runter und ich habe das manchmal, fand ich das auch für mich selber schade, weil die haben die Sender für dich gearbeitet, habe ich auf einen FFN und andere, also 21 und so, die natürlich nie gehört, fand ich immer ein bisschen traurig, aber es war eben so und dann gab es eben diese Veränderung

bei Ende eines Niedersacks und das was heute ganz viele Hörer empfinden, das empfinde ich natürlich schon länger, weil ich ja jetzt schon wieder bei Ende eines Niedersacks seit knapp 10 Jahren schon wieder bin und dann denke ich ja Gott, die sagen jetzt eben auch, das ist genau die Musik meiner Jugend, das ist genau das, was wir früher gehört, das klingt ja heute wie FFN von früher, ja, das ist so

und deswegen glaube ich haben wir auch noch eine Chance, weil viele Menschen, diese so genannten Boomas, die 60er-Jahre, die kommen schon auch mehr zu uns wieder, überhaupt zu uns und das ist schon, und die Musik finde ich natürlich, also ich fühle mich da auch wohl, es gibt natürlich manche Songs,

da drehe ich volle Pulle auf. Aber du bist jetzt in diesem ganz neuen Titel nicht so drin, das heißt also man folgt eigentlich immer so ein Korridor von vielleicht 40 bis 20 Jahre vorher, irgendwie so, kann das sein, dass man so jetzt die Titel der Tausend Wende, das ist ja schon das junge Zeug, eigentlich das 70er, 80er irgendwie so. Also ich habe ja früher durchaus viel auch als DJ gearbeitet,

also kein guter DJ gewesen im Sinne von Mixen, aber ich muss das schon. Party DJ, Party DJ, Party DJ war ich, genau, das hat auch immer gut geklappt, das waren auch schöne Partys immer und ich habe noch mal gerade neulich mal auf einer Bühne wieder gestanden für den NDR, für NRNs Niedersachsen und das war auch ein Feuerwehrfest in der Nähe von Petershagen,

das ist nicht bei Minden. Nordtour oder so was? Also Radio. Es gibt so eine NDR 1 Niedersachsen Kultbühne, die kann man mieten und dann krieg ich mal einen DJ von Hannover, ja von Hannover.

Da kommt einer von NDR 6 und ein Richter DJ, also der, der kommt Moderator oder eine Moderatorin und Profi und deswegen um 23 Uhr, ich sage jetzt mal um 23 Uhr sind unsere Hörerinnen und Hörer, die klassischerweise so eine NDR 1 Niedersachsen Kultbühne sehen wollen, ja in der Regel gar nicht mehr unterwegs, wahrscheinlich junge Leute und dann habe ich zu dem DJ gesagt, ich habe von aktueller Musik, aber überhaupt keine Ahnung.

Und dann war das aber trotzdem anders, wir haben am Anfang noch gemeinsam schön gefeiert und dann so auf 1 Uhr hat er dann aber modernen Musik gespielt, also neue Musik gespielt. Das war mir teilweise, ehrlich gesagt, ein bisschen zu blöde, was war, auf viel Mallorca kam normal. Aber ich habe trotzdem daneben gestanden und gute Minus und böse Spiel gemacht und aber von neuer Musik habe ich unseres Spiels leider. Was macht dich mehr an, Radio oder so richtig live?

Also es ist ja ein bisschen wie bei den Musikern auch, die können ins Studio gehen, können ihre Platten aufnehmen oder das große Live-Geschäft und dann kommt das Adrenalin, was ist für dich so im Moment das Beste? Ich mache aber eigentlich bald das ganz gerne, wobei wenn du live unterwegs bist und du hast ein volles Zelt in dem Fall, wo die Leute vor dich stehen, das macht natürlich schon was mit dir.

Also wenn ich eine gute Party machen kann, Zeltfestparty, wo viele Leute da sind, die dann auch mitmachen, wo man auch so interagiert, das ist schon schön, aber ich bin auch gerne im Studio und das ist auch, ich mache ja manchmal, oder häufig den Samstag Vormittag, die ist sechs Stunden lang und da kannst du nebenbei Kaffee trinken und dann hast du eben auch ein bisschen Musik und so, das macht dann auch einen Spannenden.

Du hast ja gerade schon so ein bisschen angedeutet, wir sind fast so ein bisschen reingeschlittert. Du hattest ja auch schon mal eine Zeit lang geworden gesagt, dass ich habe keine Lust mehr am Mikrofon, die Fragen zu stellen, ich stelle mich gerne mal auf die andere Seite und ich werde mal Pressesprecher.

Du bist von Hannover 96 Pressesprecher gewesen, in einer relativ schwierigen Phase sogar, damals mit dem Freitod von Enke und du musstest das, das war glaube ich sogar in der Fernsehübertragung, oder ich sehe das noch als sehr berührende Momente. Was war damals so der Punkt, wo du gesagt hast, war das so eine Müdigkeit, in Sachen Journalismus, Radiomoderator oder was hatte ich damals zum Verein getrieben?

Das war so, ich hatte damals ehrlich gesagt beim Radio nicht so viel zu tun, ich habe ein bisschen mal in der Info gearbeitet und ansonsten habe ich eine kleine Agentur gehabt, mit der ich so Veranstaltung organisiert habe. Und dann gab es Gespräche, viele mit Martin Kind, den ich sehr schätze, gegensatz zu vielen anderen, ich mag den sehr gerne und ich halte den auch für einen sehr, ... der wichtigen Mann für Absatzzehne. Ohne ihn, wenn wir nicht da sind.

Genau. Und es war so, dass wir immer gute Kontakte hatten ... ... und dann suchten die ein Pressesprecher ... ... und dann hat er gesagt, wir haben sie mal eine Idee ... ... und dann habe ich immer so paar Ideen gemacht, ... ... wenn man so an den Ofer 96 damals 2008 ... ... vielleicht eine Öffentlichkeit positionieren könnte. Und dann hat er gesagt, okay, das ist für mich ein tolles ... ... Konzept, das müssen wir mal, das machen wir jetzt ... ... und das müssen sie aber auch umsetzen.

Und so bin ich da reingeraten, weil ich eigentlich ... ... wollte ich das gar nicht. Ich habe da reingeraten, das war jetzt nicht so, dass ich ... ... gesagt habe, ich bin ein Pressesprecher von ... ... 96 und das war dann mehr so ein Zufall. Ja. Und das lief dann aber, muss man sagen, einige Monate ... ... noch okay, aber es war auch schwierig dann. Und es ist auch natürlich eine undankbare Aufgabe. Eigene Branche. Ja, eigene Branche.

Und ich glaube, es ist auch schwierig, ... ... wenn man einen gewissen Anspruch an sich selber hat ... ... und man ist aber immer Dienstleister für jemanden anderen ... ... und der andere macht das anders, als ich es mir ... ... vorgestellt habe. Oder wir haben natürlich durchaus auch, wie ich auch ... ... den Kind Situation habe, dass wir uns jetzt auf eine ...

... Kommunikationsebene verständigt zwischen Ihnen, ... ... Jörg Schmatke damals und mir, wenn man so will, ... ... oder dem Trainer. Und dann war das relativ schnell bei irgendwas, ... ... wie er vergessen und dann habe ich gedacht, na ja, ... ... also das ist, kommst du ja gut mit Chefs zu Recht?

Also hast du jetzt eigentlich beim NDR, sag ich mal, ... ... du kannst aber fast machen, was du willst, oder gibt es ja ... ... jemanden, der auf dich aufpassen muss und sagen muss, ... ... hier her, ja gut, also diesen Satz, den dürfen wir ... ... wir nicht noch mal sagen, oder? Ja, ja, ja.

Also wir haben beim NDR natürlich schon auch eine Chefredaktion, ... ... ja, und im Unterhaltungsbereich und ja, also ich sage mal, ... ... sicherlich ist man ab einem gewissen Alter, sagen die, ... ... nehmen wir jetzt noch drei Jahre und dann ist so vorbei ... ... und außerdem mögen Ihnen ja die Leute wohl offensichtlich ... ... was ja Autogrammkarten so ... Ja, hab ich auch dabei, heute hab ich ja auch einen Chef. Kannst ja noch mal hierhin, wenn ihr rausgesehen habt.

Nein, also es ist schon so, dass es natürlich da ... ... Regeln gibt beim NDR, das ist halt logisch und die muss ... ... mich auch halten, aber ich glaube schon, dass man so ... ... ab gewissen Alter hat man auch eine gewisse Ruhe und auch ... ... eine gewisse Kontinuität und die sagen dann, ... ... okay das macht der schon und das ist schon okay. Ansonsten komme ich mit Chefs durchaus gut klar, auch mit ...

... Chefinnen, die müssen aber alle, denke ich mal auch ... ... ein gesundes Selbstbewusstsein haben, also ich mag so ... ... Selbstverständern mag ich überhaupt nicht, aber wenn die ...

... Leute eine gewisse Autorität auch ausstrahlen, ich mag zum Beispiel ... ... sehr gerne ältere Chefs, das muss ich immer schon hören, ... ... weil ich das Gefühl habe, die haben eben auch schon eine Menge ... ... erlebt und die kann ich eher folgen, als wenn da so einer ... ... kommt, ich komme hier gerade von der Uni und ich habe hier ... ... tolle Ideen sicher auch in der Mitte haben.

So ist das ja in China, da ist immer der Ältere, der angesehen ... ... da muss man als Meister immer so ein bisschen respektvoll ... ... immer, die jemand, der länger im Geschäft ist, ... ... hat so eine Art Meisterfunktion über den anderen. Also, ich wollte gerade sagen, es könnte ein ... ... Meisterjob da liegen.

Sag mal, und jetzt so Journalismus, die letzte Frage dazu, ... ... bist du schon mal Fake News erlegen, also Stichwort selbst der ... ... beste, versierteste Journalist, sprich da so ins Mikrofon, ... ... kommt da so eine Meldung und dann ach du, da war ja jetzt gar nicht, ... ... also ist das ja schon mal passiert? Im Radius ist das mir glaube ich noch nicht passiert, weil da würde ... ... ich, bevor ich was weitergebe, nochmal kurz nachfragen. Okay, also die gute Rische herrscht?

Ja, also da bin ich schon noch, erst mal, sage ich immer, ... ... ich habe dir gerade eine Meldung gekommen, ... ... könnt ihr mal kurz checken, ob die wirklich verstanden ist? Ja, ja, das stimmt. Aber im Privat schon, häufiger, klar.

Da haben wir schon viele Sachen untergekommen, wo ich dann auch ... ... gesagt habe, ich meine, weiß ja nicht, mittlerweile gibt es ja ... ... diese Chatgruppen, in denen du unterwegs bist, ... ... du ja vielleicht auch oder so, und das ist dann eben so, ... ... dass da ja oft dann auch so Sachen weitergeleitet werden, ... ... wo dann auch Politiker verunglimpferen ... Ja, ja, ja, also, also, also, ich bin eigentlich in den Gruppen nicht.

Ich krieg manchmal solche Sachen, und ich habe am Anfang immer ... ... "Ja, ja, gut, wie heißt du?" und immer, ich habe gedacht, ... ... Alter, das ist teilweise ja gefakter Kram. Ja, ja, gefakter Kram. Und das habe ich dann erst so ein bisschen mitgekriegt, ... ... da muss man sich erst mal dran gewöhnen, ... ... erst recht, wenn man so ein bisschen ... ... mit der digitalen Welt noch nicht so richtig zusammen arbeitet, ... ... mittlerweile bin ich da gerade ein bisschen vorsichtiger.

Social Media ist jetzt auch nicht so dein Ding, oder? Nee. Instagram bist du da unterwegs oder so? Ich muss mal alle sagen. Also Selfie Time und so. Ich habe ja so Kollegen und Kollegen, die machen das sehr intensiv. Ja, ja, hört ja auch ein bisschen zur Rolle, ... ... wenn man so ein ganz klein bisschen Autogrammkarte hat. So vielleicht auch so ein bisschen ...

Die wären weg, wenn ich jetzt auf Social Media ... ... weil werden die dann weg, die 300, die ich bei mir ... ... noch nicht mehr habe. Also ich glaube, die Karten werden weg. Ja, meine ich ja, dass sie dann da jemand sagt ... Nee, das weiß ich. Erkennt man dich dann häufiger so. Das wäre ja vielleicht eine Möglichkeit, die dann mal loszuwähren. Also wie gesagt, deine Stimmung habe ich ja gesagt. Fernsehen war ja nie so dein Ding. Nee, habe ich ... Hast du auch probiert?

Ja, habe ich probiert, aber war jetzt nicht so von Erfolg gesehen. Nein, aber ich wollte sagen, ja, ich habe da, ich meine immer bei Instagram ... ... da muss man sich ja richtig auch was einfallen lassen. Regelmäßig, ja. Es gibt ja auch Menschen, die machen das eben sehr intensiv ... ... und ich habe das auch beobachten dürfen bei denen. Und da habe ich gedacht, nee, also das, ich weiß gar nicht, ... ... ich habe so viel um die Ohren. Ja, ja, ja.

Gott sei Dank. Ja, ja, ja, ja, wollte ich, muss da ja viel Zeit investieren. Job und genau. Und wenn das nicht nur so oberflächlich erkramen werden soll, ... ... dann ist es ja besser, wenn man sich Zeit benimmt. Soll ich noch mal eine Schreibung raus? Ja, ich wollte gerade sagen, wir nehmen es mal Zeit. Ja, schon gleich für die nächste, wir nehmen es Zeit für die nächste Schalbe. Da hätte ich jetzt die Schalbe. Steve Winwood, "Ark of a Diver". Ja, ja.

Wo war der vorher in welcher Band? Na, der war bei "Traffic" und der war vor allen Dingen auch bei Spencer Davis Group. Oh, Mensch, der war ein ganz junger Musiker. Ja, ja, ja. Und der hat damals schon bei der Spencer Davis Group die ganzen Songs geschrieben. Ach so. Er tauchte aber nicht auch. Er war aber damals noch nicht voll hier und hat auch Probleme auf der Bühne durfte ... ... eigentlich auf die Bühne gar nicht. Und dann hat er Ende der 70er-Jahre, Anfang der 80er-Jahre, ...

... Soloalben gemacht. Ja. Und dann hat er das Album hier ja ganz alleine eingespielt. Alle Instrumenten selber. Wie Mike Oldfield, "Tubola Bels". Ja, also das war so eine Künste. In dieser "Tubola Bels" mag ich ja auch gerne. Und er hier tauchte plötzlich auf und er dachte, alter, was ist so geile Musik? Der Song, zum Beispiel, "While You See a Chance". Ja, schöner. Schönes Liedsfeudel. Ja, genau. Einfach, da habe ich gedacht, alter, das ist wirklich geil.

Und das Album ist einfach toll. Ich meine, ich muss sich dazu sagen, ich habe immer gern Schalblatt gekauft, schon sehr früh. Ja. Und ich hatte auch eine Zeit, ganz, ganz viele. So mehrere Kartons. Ja. Und dann standen aber dann irgendwann, weil ich sie lieblos behandelt habe, bei mir im Keller. Und dann ist das Wasser reingelauchen. Und dann sind die alle so nass geworden.

Und dann habe ich die, damals, als ich auch ein bisschen unruhig war in meinem Leben, ... ... dann habe ich die alle weggeschmissen. Und diese Schalblatt hat mir wirklich ein Nachbar mal irgendwann dargelassen, ... ... der gesagt hat, ich ziehe jetzt aus, die Schalblatten werden nicht mitnehmen, ... ... willst du meinen Schalblatt nachher haben. Ja. Und dann habe ich von dem all diese ganzen Schalben noch mal teilweise. Ja, klar. Und würdest du dir noch ein Neue wieder kaufen?

Weil tatsächlich sammle ich ja viele alte, aber tatsächlich kauf ich mir ja auch wieder Schalblatt. Ja, das tue ich noch. Das mache ja junge Leute jetzt auch, die kaufen sich ja einen Taylor Swift Album für 39 Euro, ... ... weil sie unbedingt von Taylor Swift oder Billie Eilish LPs sind sofort ausverkauft. Ja, kauf ich ehrlich gesagt nicht. Ich habe mir einen Platten-Spieler gekauft, ... Ja, dem ist es schon. ... dem ich den Platten-Spieler gekauft habe. Ja, ja, ja, ja.

Ja, ich habe mir einen Platten-Spieler gekauft. Ja. Und den habe ich glaube ich jetzt auch. Ich muss auch mal aufstehen, weil ich finde, dass in der Platte hören, ... ... ist eine unheimlich entschleunigende, ... Das stimmt. ... so wie soll ich sagen, zu sich kommende meditative Art, ... ... so ein bisschen den Alltag zu vergessen. Ja, das stimmt. Also auch mit dieser Idee keine Playlist zu haben, ... ... sondern tatsächlich 7 Lieder hintereinander von einem Künstler zu haben.

Ja, genau. Der da irgendeine Idee hatte, warum er diese Platte so von A bis Z sozusagen so gebaut hat. Und dieses Gefühl ist mir abhandengekommen. Das habe ich noch noch vieler gekriegt. Ja, ja. Also ich habe eine Zeit lang jetzt, nachdem ich diesen Platten-Spieler hatte, ... ... habe ich wirklich diese ganzen Schaltplatten auch mal wieder gehört. Und ich habe immer gesagt, Alter, das sind so viele Songs auch doch, ... ... die ich überhaupt nicht interessiere.

Ja. Die haben dich früher schon nicht interessiert. Ja, das stimmt. Dann habe ich mir so eine schöne Box gekauft, so eine riesige. Und jetzt höre ich doch wieder das meiste. Wollte ich gerade sagen, weil früher haben wir ja die Platten immer gekauft, ... ... weil da ein oder zwei Hits drauf waren. Da gab es so einen Break-Even, kaufe ich mir die Single ... Genau. ... oder kaufe ich mir lieber die LP. Genne ich, genne ich. Und dann hat man die anderen Songs nicht so gemacht.

Wenn ich heute Platten wieder höre, ... ... höre ich ja tatsächlich mit großer Begeisterung die Titel, ... ... die ich damals eben nicht gehört habe, ... ... weil die damals vielleicht nicht so die Zeit für mich hatten, ... ... aber heutzutage, also zum Beispiel bei James Brown, ... ... von dem ich ja sehr viele Platten habe, ... ... entdecke ich immer wieder Lieder, ... ... die gar nicht so diese Dancefloor-Killer sind, ... ... sondern eher so ganz ruhige, sehr solige, ...

Romantische. Ganz romantische Lieder. Melanchole. Ja, also kann ich dir nur empfehlen, ... ... mal auf der B-Seite des dritte Lieds von Steve Winwood, ... ... wer weiß, was da passiert. Ich habe aber eben gerade bewiesen, ... ... dass du dich gut auskennst mit dem Thema Musik. Also Stichwort Radio-Sender leben ja von der Musikfarbe, ... ... haben wir schon gerade über uns. Bist du eigentlich auch ein Musiklexikon? Also interessiert dich das auch immer?

Oder googelst du einfach nur schnell, ... ... bevor da jetzt, wenn der nächste Titel kommt, hier, ... ... sag mal, muss man eine kleine Geschichte erzählen, ... ... hier zu Louis Armstrong, den wir mal jetzt, ... ... also wie tief bist du eigentlich mit der Musik verwoben? Ist das für dich ein Werkzeug, die Musik, ... ... oder bist du wirklich Musikliebhaber?

Also ich liebe Musik, ohne Musik wäre mein Leben sicherlich ... ... nicht so gelaufen wie es gelaufen ist, ... ... und es ist gut gelaufen, weitgehend, fast ausschließlich ... ... gut gelaufen, kann ich wirklich sagen. Und das liegt auch an Musik, und ich kann auch heute ... ... über Musik noch so Stimmungen ... ... abladen oder verstärken, das kriege ich alles möglich. Aber nicht in der Sendung, weil da darfst du ja die ... ... Wissen nicht so richtig ...

Aber wenn da ein Lied kommt, das ich richtig gut finde, ... ... dann drehe ich völlig auf, ... ... in das Studio, und dann sagen die Kollegen, ... ... die hören, also das ist ja alles schreitbar und so. Aber die merken das trotzdem wirklich scheinbar, ... ... weil es so laut ist, dass es dann im Nachbarspiel ... ... ein bisschen gerührt ist. Zum Beispiel Letz'n Music Play von Barry White, ... ... das ist einer meiner vollen Pulte. Das musst du einfach laut hören.

Also das muss ich dazu sagen, ich habe schon seit 2007, ... ... was das schon auch verwirrt, 2007, ... ... habe ich eine Sendung bei den Kollegen in Mecklenburg ... ... "Vorpommern", die Kultitshow. Einmal pro Woche, eine Stunde lang Songs aus den 60er, ... ... 70er, 80er Jahren. Und da darf ich die Musik auch selber zusammenstehen. Und da suche ich natürlich auch Album Tracks raus. Das wollen die auch aus ... Also am Computer? Naja, ich habe ja ... Im Archiv?

Ja, ich habe natürlich früher erstens Schallplatten, ... ... die habe ich nicht mehr, das war es der, ... ... das habe ich schon erzählt, ich habe aber trotzdem noch ... ... eine Menge CDs, und ich habe, muss ich sagen, Musik, ... ... weil du fragst, ich habe immer Schallplatten gehabt, ... ... später CDs, ich habe immer ganz, ganz viel Musik gehabt, ... ... auch zu Hause, und dann gehst du durchs Regal, ... ... und dann suche ich mir die Dinger raus.

Und wenn ich das dann mache, dann erwarten die Hörer da auch, ... ... zu Recht, und die Hörerinnen natürlich, ... ... dass ich denen ein bisschen was erzähle. Und deswegen bin ich dann schon dabei, ... ... für diese Sachen zu recherchieren. Oder ich will es ehrlich sagen, manchmal lasse ich auch ... ... auch anders recherchieren, aber ich freue mich dann über die ... ... Geschichten, und ich bin sehr interessiert an vielen Sachen.

Und apropos Geschichten, du hast das vorhin so gesagt, ... ... du kannst ja mittlerweile die Hörer, ... ... innen auch per WhatsApp Sprachnachricht ... ... so ein bisschen in die Senden einbauen. Ich weiß, ich mache da auch live auch so Tops, ... ... so Produktionsassistenten, ich stelle mal durch irgendwie so.

Ja, so was haben wir nicht mehr, aber wenn da jetzt einer zum Beispiel, ... ... was Interessantes schickt, dann beruhigt die auch manchmal an und ... ... sage ich einmal, kannst du das mal erzählen. Was hat sich da so geändert? Also weil früher war ja, ... ... sage ich mal so ein Zuspieler, oder besser gesagt so ein Live-Interview, ... ... also das war ja schon was Besonderes. Ist das heute so der neue Standard?

Also dass man so eine Sendung, so ganz linear eigentlich, ... ... nur so im Sendermodus gar nicht mehr machen kann, ... ... also muss man Hörer partizipieren lassen, ... ... damit die Sendung sich noch besser anfühlt, ... ... oder damit sie noch fröhlicher wird, oder was meinst du? Ja, das ist eine gute Frage. Also ich glaube grundsätzlich ist es wichtig, ... ... dass man gerade beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk ... ... die Hörerinnen und Hörer einbindet, denn die bezahlen uns, ja.

Also die haben auch einen Anspruch eigentlich da auch mal, ... ... ihre Meinung zu sein. Wir haben am Samstag vormitteln, ... ... an der Sendung, die heißt jetzt kommen Sie, ... ... da dürfen wir, oder da dürfen wir da, ... ... da diskutieren wir so zweieinhalb Stunden über ein Thema, ... ... das heißt da ... Über ein Thema? Zweieinhalb Stunden? Sag mal ein Thema, über was man zweieinhalb Stunden ... Also mit Musik gebraken? Ja, ja, aber welche Themen ...

... könntest du da sein? Wir haben geredet über ... ... 19-Mann-Mann-Schöfte. Fußball jetzt, also ... ... wir reden natürlich viel über Fußball, ... ... ja, Fußball hier. Es wird mal ein Thema der Woche genommen, ... ... ich weiß jetzt ehrlich gesagt, es liegt aber auch ein bisschen ... ... an meiner Einsetzenden-Worstlichkeit. Also irgendwelche Themen der Woche, wo dann drüber gesprochen wird, ... ... aber auch so ein ganzes Thema. Soll man Osterfeuer machen, ...

... zum Beispiel. Also das ist ja so ein bisschen für ... ... so leichte Themen. Leichte Themen. Na gut, wir haben auch schon schwere Themen gemacht, ... ... als sind hier die ganzen demokratien-diskutiven ... ... Aktionen gewesen sind, so würden sie da auch hingehen, ... ... gehen sie da auch hin oder sagen sie, ... ... muss die Politik selber, also diejenigen haben das so.

Also wir haben da schon viel Partizipation ... ... von Hörerinnen und Hörern an diesem Samstag, ... ... sonst aber auch muss man sagen, ... ... das wird sehr viel gehört, die Einzelquote für diese Sendung ... ... ist ziemlich gut. Es zeigt also, dass die Hörerinnen und ... ... Hörer das auch gerne mitbekommen. Es gibt aber auch, ... ... wenn die sagen, ich habe keinen Bock mehr, ... ... eine andere anzuhören oder so, aber es scheint im Großen und ...

... Ganzen gut anzuhören. Also das heißt, du wolltest ja ... ... eigentlich von mir wissen, ich habe das auch ausgeholt. Ja, ob man das machen sollte oder muss. Und gibt es eigentlich ein Radio der Zukunft? Also siehst du ... ... in den Sternen, dass sich noch was ändern wird ... ... oder machen wir das jetzt einfach 20 Jahre weiter? Also wie sieht das Radio der Zukunft aus? Gibt es da jetzt auch Transformation?

Gibt es da jetzt auch durch die neuen Hörergruppen ... ... neue Innovationsformate? Oder wie kann sich Radio überhaupt immer aktuell halten? Ja, das wird immer schwieriger, das ist ganz klar. Die Konkurrenz wird immer größer. Es gibt sicherlich jetzt auch schon erste Gedanken ... ... in allen Radiosstationen über die künstliche Intelligenz, ...

... das Steuern, die Sprache. Es gibt ja auch schon welche, wo ... ... also die Oger, ja, gibt es natürlich ... ... da sind keine Leute mehr im Hinterbeschul. Da sind gar keine, das wird alles schon Sprachgeneriert. Also es wird schwieriger. Ich glaube allerdings, ... ... dass gut recherchierter Journalismus im Radio immer ... ... seinen Platz haben wird. Und ich glaube, wir hören aber auch Radiosender haben, ... ... die sich spezialisieren, das heißt auch musikalisch spezialisieren.

Also ich habe auch, in meinem Bekannten, viele, die hören ... ... mittlerweile über DAW Plus irgendwelche Radiosender, ... ... die von irgendwo her kommen, weil sie sagen, da höre ich immer Solar, ... ... da höre ich immer Funk, da höre ich das. Ja, also noch spitzere Musikfarben? Ja, genau. Ich glaube, das ist auch okay, für die, ... ... die in den ersten Mal wollen. Ich persönlich mag diesen breitspeckten eigentlich eher, ... ... aber ich höre ja, wie gesagt, auch kein Radio von da.

Also es gibt ja so Radioformate wie AIDA Radio zum Beispiel, ... ... also dass sich Marken so eigene Sender bauen, ... ... wie so, wie findest du das? Ist das legitim? Ich meine, es ist ja eine Marketing-Lethode, muss man ja einfach sagen. So als Sender, so zwischen Auto und Küchenradio, ... ... die Marke, würdest du da mitmachen?

Also wenn jetzt, weiß ich nicht, was XY Radio bei dir anrufen würde, ... ... würdest du da schwach werden, die so vor einem Marken ... ... von so einem Markenkern zu spannieren? Vom Dürf die Marke an, zurzeit würde ich das nicht machen, ... ... weil als öffentlich-rechtlicher Sender, ... ... mit Arbeiter, kannst du das ja nicht machen, ... ... kannst du ja nicht machen, das geht nicht. Ne, also da bist du sozusagen.

Aber ich will, wenn das ein Geburtlukrativ wäre ... ... und die Marke mit der, ... ... wenn man die Marke mit der nicht identifizieren kann, ... ... würde ich das machen. Ich finde das auch okay, aber man muss ja natürlich immer sagen, ... ... also das gute an einem öffentlich-rechtlichen Rundfunk ist schon, ... ... dass man da in der Regel ja wirklich qualitativ gute ... ... Kolleginnen und Kollegen hat.

Und die sind in ihrem Bereich im Journalismus gut, ... ... in der Musikreaktion gut und in der Moderation. Und in der Moderation. Man hat da schon ein gutes Umfeld. Gibt es ja eigentlich viele junge Kollegen so?

Also bei Enjoy, da sind die natürlich alle, ... ... ich weiß gar nicht, ich will nicht so weit sein, ... ... ob die ja sehr jünger sind oder so, ... ... aber muss man eigentlich jung sein, ... ... also ich glaube schon, dass man ein gewisses Alter ... ... sich überschreiten kann und für junge Leute das mitmachen.

Aber was ich interessant finde ist, weil du das gerade ansprichst, ... ... dass es Gerüchte gibt, ich habe die jetzt noch nicht so überprüfen können, ... ... dass wir beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk Schwierigkeiten haben, ... ... junge Leute zu finden. Also nachfühlt. Also das war es für mich damals toll, ich darf das endlich machen, ... ... ich darf endlich gerade machen, das ist heute wohl nicht mehr so, ... ... die wollen das nicht mehr.

Ja Fachkräftemangel gibt es überall, wahrscheinlich auch am Mekrofon. Ja, da auch, aber wir haben auch junge Kolleginnen, ... ... richtig gute junge Kollegen, die ... Würdest du jemanden auf der Straße oder wo auch immer casten können, ... ... so im Sinne von so einem Kell? Würdest du das machen, dem sagen Sie mal, ... ... hast du dich Lust auch mal in der Radio senden, ... ... so wie du auch damals gekastet worden bist? Ja, ich bin ja weniger castet worden.

Also ich muss dazu sagen, ich war ja beim Ende der ersten zwei Jahre ... ... so studentische Hilfskraft mit meinen ersten Beiträgen ... ... und dann war da aber auch die Grenze erreicht und dann kam FFN. Und die suchten dringend Leute, die überhaupt mal Radio in das Kamm. Ja, das war die Radio der ersten, die war es nicht. Und die haben ja damals die Hörerinnen und Hörer, ... ... haben uns auch unheimlich viel verziehen, ... ... wir haben uns ja auch versprochen und alles mehr angegeben.

Ja, das ist eben neu. Das war ein unheimlich guter Boden, um zu lernen ... ... und sich dann auch ein bisschen weiterzuentwickeln, ... ... das war schon klasse. Und ich glaube allerdings, dass heutzutage diese Authentizität, ... ... die man haben muss als Mensch, die man sich glaube ich immer ... ... erhalten sollte, ganz wichtig.

Wenn du da ein hast, der in der Lage ist einfach aufgrund ... ... seiner Persönlichkeit mit einer Ausstrahlung auch über ... ... das Mikrofon zu transportieren, super. Ich habe gerade einen neuen Kollegen beim Unstergekommen, ... ... der ist einfach da, der ist einfach da, ... ... wenn ich dem gegenüberstehe, der macht nur Nachrichten zur Zeit ... ... und Beiträge, supertyp. Der hat eine selbstverständliche Anlassicherheit, klasse. Ja, so eine Aura, irgendwie so ein bisschen catch.

Sehr gut, so jetzt catch schon mal mal die letzte Platte. Und jetzt hast du mal so ein bisschen ... Darf ich den auch mal eine auflegen hier? Ja, nee, sowieso. Das ist das noch wieder nicht. Ich war jetzt sagen wir mal so, immer nur so ein begrenzter Fan ... ... der Rolling Stones, obwohl ich die Band schon toll fand. Was hatte ich dabei begrenzt? Ja, ich war eher so ein Beatles-Fan. Also die 60er Jahre waren ja jetzt noch nicht so mein Jahrzehnt.

Und dann habe ich aber die Beatles den Rolling Stones vorgezogen. Dann in den 70ern ist das noch ein bisschen gekippt, ... ... dann waren die Beatles auch nicht mehr da. Klar, und dann haben die Rolling Stones weitergemacht. Und dann habe ich irgendwann eine Live-Tour. Ja, genau, das war irgendwie ... ... wir hatten ja hier in Hannover auch die Stones dann live. Das war also toll, toll, toll, toll.

Und dann irgendwann mal Mitte der 80er Jahre ... ... hat ja dann Mick Jagger dieses Album rausgebracht. "She's the Boss" mit "Just Another Night", toller Song. Und da habe ich dann endgültig gedacht, ja guck mal, ... ... erstens ist das ein toller Typ, da sei er nur noch. Ich würde es immer nach Hause. Ja, also werden ja gerade ein bisschen länger.

Ja, musst du jetzt mal in die Kamera halten, ... ... damit dann aus dem Bild ... ... der junge Mick Jagger, ich meine, Mick Jagger ist jetzt ... ... 80 oder was so, wie alt? Ja, und wie gesagt, ich finde auch die Rolling Stones ... ... irgendwie klasse und so. Klar, meiner engsten Freunde, der leider schon gestorben ist, ... ... war auch ein großer Mick Jagger, beziehungsweise ... ... ein Keith Richards Fan, also die Rolling Stones.

Ja, also von daher auch dieses Album hat mir damals dann noch mal ... ... ein bisschen gezeigt. Sehr gut, ein toller Typ. Allerdings, neulich habe ich mal ein Song ... ... davon gespielt, nämlich "Just Another Night". War ein Flop. Und dann habe ich mal zu recherchiert und dann habe ich ... ... überall gelesen, dass dieses Album von allen Rolling Stones ...

... Fans gehasst wird, aber sie haben sich das alle gekauft, ... ... weil sie gesagt haben, gehört halt dazu, ... ... dass das ein erstes Solo Album war, weil das vielleicht ... ... vielleicht mal ein bisschen so fremdgehen war. Ich glaube, es war sein erstes. Das kann sein, wenn nicht so sehr. Welchen Party-Song würdest du übrigens empfehlen, ... ... damit jede Party so richtig losgeht? Was ist so dein cooltigster Joker? Ja, "Love Is In The Air" geht immer.

Das stimmt. Das haben wir immer bei Hochzeiten nach dem ... ... Walzer gespielt. Damit es ein bisschen Foxtrot oder so ist das der Ausdruck. Singal, Nuiha kann man glaube ich auch immer spielen. Kann man auch immer spielen. Aber "Love Is In The Air" geht ja bei allen Altersgruppen ... ... vor allen Dingen auch. Das ist interessant. Ja, das stimmt. Sag mal, die gute Fehlfrage, kennst du, ne? Die gute Fehl steht ja gegenüber und sagt, ...

... "Andreas, du machst ein tolles Radio-Programm, ... ... aber damit es noch schöner wird, hast du einen Wunsch frei." Was würdest du dir wünschen für deinen Programm ... ... oder überhaupt vielleicht für Radio-Macher? Einfach mehr Hörer klingt jetzt zu einfach irgendwie so. Was gibt es irgendetwas, wo du sagst, ... ... das wäre schön, wenn das so wäre? Also ich würde mir wünschen, dass ich auch in meinem ... ... zunehmenden Alter vielleicht irgendwann in einem ...

... Radiosender wie jeder normale Bürger, ... ... dieses "Lass 8 Stunden arbeiten" darf ... ... und die Menschen dann 8 Stunden lang begleite. Und zwar mit Musik, die ich selber aussuche. Ja. Und in der ich so einfach so sein kann, ... ... dass ich so einfach so sein kann, ... ... wie ich eigentlich bin. Ich meine, ich kann das beim NDR schon weit gehen, ... ... wir haben ja so gesprochen, das ist schon so.

Aber ich würde mir so wünschen, ... ... dass ich nochmal so Tagesbegleiter werde, ... ... der noch ein bisschen mehr von sich selber einbringen kann. Zum Beispiel die Musik. Was könnte man ja mit einem Internet-Radio-Sender machen? Ja, haben wir auch schon mal gemacht. Demokratisierung ist ja da. Also wir haben ja schon in den ... ... 2000er, 2000 ... Ja, rund um den Jahr ... ... du hattest ja sogar mal eine Sende-Antenne.

Und dann haben wir das dann im Ende Jahr nicht mehr, ... ... da sind wir dann reingesprungen. Und da haben wir sowas gemacht. Und das war, durchaus bei denen, die es gehört haben, ... ... das war ja nun ein kleiner Hörerkreis, ... ... der das so technisch erreichen konnte. Das war schon eine schöne Geschichte damals. Okay, ja, es gibt immer noch was zu tun. Ja, wir haben auch im Internet dann gesendet danach.

Ersthand noch eine Sende-Antenne hier ... ... in Hannover und dann aber auch Internet. Die konnte so wie viel, 10 km? Einmal um die Schönheit. Die nutzt jetzt glaube ich Radio-Hanover. 20, 30 km. Weiß ich jetzt nicht, ist das für dich weit weg ... ... oder geht das doch gerade ... Ja, das ist schon weit weg. Ich gebe zu, ich habe sehr große Schwierigkeiten, ... ... einzuwerden. Ich versuche es zu verhandeln, ... ... um so zu gestalten, was man sich sieht.

Was machst du eigentlich Sport? Marathon, Fahrradfahren, Viking? Sowas? Nix. Fußball? Nee, auch nicht mehr. Also ich laufe manchmal, wenn mitgeht in einem ... ... Fitnessstudio, in dem ich relativ viel Geld ... ... bezahle pro Monat. Und bin aber, wie ich neulich festgestellt habe, ... Maximal einmal im Monat da. Maximal. Los, fast forward. Ich sage den Satz und du beendest ihn. Du beendest ihn.

Radio-Sender werden in 20, 30. Spezieller und Direktor ... ... auf ihre Hörerinnen und Hörer zugehen können. Sehr gut. Wer 20, 30 im Radio moderiert, ... ... der muss ... ... eine große Persönlichkeit haben. Öffentlich-rechtlicher Rundfunk wird in 20, 30. Hoffentlich in der Lage sein, ... ... den Menschen noch sicherer und überprüfte ... ... Informationen zu liefern, ... ... weil die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ... ... eine hervorragende Ausbildung haben.

Super gut. Journalisten werden im Jahr 20, 30? Das tun, was gerade eben auch ... ... für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk gilt. Sie sollten in der Lage sein, ... ... die umherschwirrenden Informationen ... ... bestmöglich zu filtern. Guter Filter, Qualität, Qualität. Qualität kommt ja von Qual. In 20, 30 ... ... werde ich Andreas Kund ... ... errechnen, glaube ich, 20. 70. Ja, ist das so? Ja, ja, ja, du bist 60, 70. Ja, ja. Und was machst du dann da? Vielleicht den Sendern?

Eine große Party und eine große Mathe. Ich mir davorstelle, dass du hier ... ... ein tolles Diskopult hast, dann würdest du da ... ... ein Munde machen? Ich könnte es ja rausleihen, wenn ich will. Ich wünsche dir schon jetzt alles Gute ... ... für die Einblicke. Ja, ja, bis jetzt. Vorher sehen wir uns ja noch mal auf den Link. Ich fand es gut, dass du da warst. Vielen Dank für die Einblicke. Stehst du eigentlich im Radio oder sitzst du im Radio? Ist das besser so?

Ja, ich stehe da auch, weil ich dann einfach dynamischer bin. Ja gut. Ich kann kaum noch im Sitz und arbeiten, ... ... weil ich hier was moderieren muss. Wir sind jetzt fertig, jetzt kannst du gleich aufstehen. Wolltest du mir den Angriff angeben? Vielen Dank, das war sehr nett. Ich würde mich auch an Ihre Brüder und auch an die Mutter.

Das war ein ... ... und wenn Sie das auch ganz nett fanden, dann schalten Sie doch einfach das nächste Mal wieder ein, ... ... wenn Sie das auch ganz nett fanden, dann schalten Sie doch einfach das nächste Mal wieder ein, ... ... wenn Sie das auch ganz nett fanden, dann schalten Sie doch einfach das nächste Mal wieder ein, ... ... wenn Sie das auch ganz nett fanden, dann schalten Sie doch einfach das nächste Mal wieder ein, ...

... wenn Sie das auch ganz nett fanden, dann schalten Sie doch einfach das nächste Mal wieder ein, ... ... wenn Sie das auch ganz nett fanden, dann schalten Sie doch einfach das nächste Mal wieder ein, ... ... wenn Sie das auch ganz nett fanden, dann schalten Sie doch einfach das nächste Mal wieder ein, ...

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