Hallo und herzlich willkommen zu einem neuen Vinyl Talk, wie immer aus dem überwegs über den Dächern der Landeshauptstadt. Ich freue mich ganz besonders über unseren heutigen Gast, denn sie ist eine der bekanntesten und eine der renommiertesten Wirtschaftsaktörinnen hier in der Region.
Sie ist viel gesehen, immer unterwegs und auch immer ansprechbar und sie muss in ihrem Job eigentlich auch ein Multitalent sein, denn sie ist Initiatoren, Repräsentanten, Organisatoren, Vernetzerinnen, Gestalterinnen, kurz um sie ist Förderin, genauer gesagt Wirtschaftsförderin und in ihrer Rolle herzlich willkommen. Sie ist Geschäftsführerin der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Hannover Impuls Doris Petersen ist bei uns. Schön, dass du da bist.
Ja, ich freue mich auch, Uwe. Ja, ich habe schon gerade gesagt Wirtschaftsförderung, das ist eine ganze Menge. Da muss man viele Talente haben. Du hast viele Jahre Messe gemacht und du bist seit 2020, also genau so in diesem Jahr, was uns alle so ein bisschen in Erinnerung geblieben ist, da bist du Geschäftsführerin geworden. Was hat dich gereizt? Warum Wirtschaftsförderung? Was ist das, was dich da so jeden Tag mitnimmt?
Naja, also ich habe über 30 Jahre Messe gemacht und das in ganz verschiedenen oder an ganz verschiedenen Stellen, vor allen Dingen auch sehr viel im Ausland und nun denkt man nach 30 Jahren Messe, da macht man nichts anderes mehr oder aber man nutzt eine Chance und sagt doch jetzt möchte ich noch mal mich verändern, irgendwas bewegen.
Ich war auch sehr lange nicht mehr in Hannover, ich war wie gesagt viel im Ausland und habe dann die letzten 15 Jahre in Hamburg gesessen, habe den Norddeutschen Raum betreut und dann gab es mit Hannover Impuls ja die Möglichkeit sozusagen nach Hause zurück zu kommen.
Und nun muss man aus Hamburg nicht weggehen, ist ja eine schöne Stadt, das ist ja zwar das ohne gesagt, so ja gar keine Frage, aber Hannover ist eben halt auch schön und ich habe wirklich nicht eine Minute gezögert, auch dann wirklich nach Hannover zu ziehen. Und klar, erst mal habe ich meinen Hut in den Ring geworfen, das hätte ja auch sein können, dass es nicht klappt.
Ich bin froh, dass es geklappt hat, weil ich fand irgendwie, dass Wirtschaftsförderung ist natürlich was anderes als Messe machen. Nun habe ich aber in diesem Bereich Messe machen und das, was ich viele Jahre getan habe, auch schon viel im Netzwerk gearbeitet, auch im niedersächsischen Netzwerk, das heißt ich kannte doch eine ganze Menge Akteure schon aus meiner alten Tätigkeit und habe gesagt, ich habe Lust nochmal was da ist auszuprobieren. Super weit weg ist es nicht.
Es war natürlich für mich auch nochmal so ein Schritt dieses Unternehmen zu führen, ich habe ein Unternehmen in der Türkei für die Messe schon geführt, in Istanbul mehrere Jahre, das hat mir super viel Spaß gemacht. Ist ja schon Internationalisierung, spreche mal gleich drüber, was das alles so ist, nämlich Wirtschaftsförderung. Genau. Und so dieser Reiz dann wirklich nochmal gestalten zu können von oben, das ist ja. Sehr gut. Also Rhein-Ofa hat alles richtig gemacht.
Du bist ja gerade in der zweiten Vertragsverlänger, also bist sozusagen fest im Sattel und ich glaube, je länger man darin reitet in diesem Sattel, desto erfolgreicher ist man auch, denn es ist ja auch ein Marathon diese Wirtschaftsförderung. Man kann ja nicht über Nacht mal so machen. Also da gibt es viel zu tun. Jetzt wollen wir dich aber erstmal kennenlernen.
Ein Bildtalk bedeutet immer vier Platten deines Lebens und du hast uns vier mitgebracht und jetzt bin ich mal gespannt, welche Platte du als Allererstes auflegst. Als Allererstes kommt eine Platte, die wahrscheinlich keiner erwartet. Oder sich keiner getraut hat, bis ihr jetzt so zeigt. Kann auch sein, ich bin ja nicht so schnell bange, also deswegen habe ich jetzt total mal mitgebracht. Warum habe ich eigentlich Robin Sonkuso mitgebracht, Uwe, das ist ganz witzig.
Das war wirklich meine erste Platte und die hat mich eben halt zum Thema Vinylplatten gebracht und die habe ich dann auch noch geschenkt bekommen von einem Nachbarsjungen, der sich immer so gefürchtet hat, wenn er die gehört hat. Oh mein Gott, das ist ja auch eine Haltestelle. Und ich war aber nicht so bange und habe mich auch vor Freitag dem eingeborenen Ambor nicht gefürchtet und habe diese Platte geliebt. Ich glaube, ich lieb sie bis heute, habe sie natürlich ewig nicht mehr gehört.
Aber das war so meine allererste Schallplatte, die mir gehörte, die nicht bei uns eine Platte nicht ganz dran stand, sondern lieber meine allererste Schallplatte und die werde ich nie vergessen. Das Original, irgendwann haben wir den Tom Cruise geguckt und Castaway, das ist ja so sein als Schribing. Genau, das gleiche Grün. Aber das ist das Original.
Stellen wir gerne vorne hin, dann sieht man auch den Totenkopf dann noch auf dem Cover irgendwie, also was man so damals als Kinderplatte so gehabt hat dann. Genau. Ja, lass uns mal über Hannover Impuls sprechen. Gegründet 2003, ich habe gerade 20 Jahre gefeiert, also 20 Jahre Wirtschaftsförderungsgesellschaft.
So eine 50/50 Organisation, also die Region Steckbrünne, die Landeshauptstadt, diese beiden Kräfte stehen da so nebeneinander und es geht so um Förderung vielversprechender Geschäftsideen. Also Gründung ist ein Riesenthema. Stärkung und Wachstum lokaler Branchen, also alle die da sind und da ist es jetzt Unterstützung zur Internationalisierung, also gerne auch Ansiedlung neuer Unternehmen, aber natürlich auch Hannover in die ganze Welt bringen.
Ihr habt so vier große Handlungsfelder, die heißen Energie und Mobilität, die heißen digitale Wirtschaft und Produktionstechnik, Live Science und Medizintechnik und einen gibt es noch, mein Lieblingsthema, Kreativwirtschaft und auch so dieses ganze Thema des Multimedialen. Jetzt so die Frage, was passiert eigentlich gerade so in diesen Bereichen? Deutsche Wirtschaft ist ja stark angegriffen, geopolitische Verwerfungen.
Was ist so dein Gefühl, welche Bereiche boomen oder wo muss man auch vorsichtig sein? Denn Produktionstechnik klingt ja auch ein bisschen nach Automotive etc. Wie schätzt du die Lage gerade ein? Also das kann man glaube ich gar nicht so, also ganz einfach kann man es sagen, wenn ich verantworte. Das ist ne komplexe Frage, ne?
Genau und wenn man jetzt diese vier Bereiche, die du gerade genannt hast, sich anguckt, dann haben wir eigentlich ne Klammer darum gebildet, weil diese vier Bereiche haben wir schon recht lange und dann fragt man sich natürlich immer mal wieder, ist es eigentlich noch zeitgemäß, sind es noch die vier Bereiche, auf die wir gucken müssen? Das ist ein klares Jaen. Sie sind gute Oberbegriffe, wo man eigentlich auch alles aktuelle drunter packen kann.
Aber unsere Klammer darüber heißt eigentlich der Bereich Trends und Innovationen. Und das ist genau das, was wir machen müssen. Wir müssen halt schauen, welche Branchen oder welche Themen sind denn eigentlich Trends, die hier auch in der Region etwas möglicherweise verändern oder wo wir hier gute Chancen haben? Und das ist gerade nach Produktionstechnik gefragt.
Natürlich sind wir in einem Standort hier, der durchaus von Automobilzulieferung, insbesondere Zulieferung geprägt ist, natürlich durch VWN, auch durch Produktion. Aber wir sind auch recht gut in Produktionstechniken, erst mal grundsätzlich im Bereich Maschinenbau, Elektrotechnik. Wir haben das PZTHA, wir haben das Laserzentrum, wir haben natürlich mit der Leibniz Universität ne tolle Uni, die in diesem Bereich auch recht stark ist, das in dem Maschinenbau Campus.
Also, ich will sagen, wir haben schon recht viel im Bereich der Produktionstechnik. Ich glaube oft auch mehr, als was man so von außen meint und was man uns so zutraut von außen. Klar, die großen Maschinenbau sitzen nicht wirklich in Hannover, sondern die sitzen im Ländler oder eben halt in Ostern, Fallen, Lippe, das ist natürlich auch nochmal eine Ansammlung. Aber es ist trotzdem ein wichtiges Thema.
Ich glaube, eines der Themen, die wir schon sehr lange bei uns im Portfolio haben und die wir eben halt auch in den ganzen nächsten Jahren noch weiterhin sehr stark begleiten werden, ist eben halt das Thema, du hast es jetzt mit Life Sciences und Medizintechnik überschrieben, weil wir es immer so gesagt haben, aber wir haben da drin eine Dachmarke gegründet, die Digital Heart City Hannover. Das könnte man ja fragen, warum haben wir das gemacht und das haben wir schon 2020 begonnen.
Die Idee hatte ich sozusagen im Kopf. Der stärkste Wirtschaftsfaktor in Hannover, also die Branche mit den meisten sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten. Das ist die Gesundheitswirtschaft. Weiß man nicht so unbedingt, man denkt immer an Hannover, ja, da gibt es ein paar Sachen, aber da sind schon große Player. Absolut.
Und das ist nicht für Niedersachsen, sondern wirklich bundesweit im Bund, aber auch in einzelnen Bundesländern im Moment, das am stärksten wachsende Thema ist Gesundheitswirtschaft. Wir werden alle älter, brauchen alle Gesundheit, also die Natur gibt uns den Weg eigentlich vor. So ist es und Pflege ist ein riesen Thema da drin natürlich, aber auch Prävention. Und was ist eigentlich der Treiber der Gesundheitswirtschaft? Warum wächst die so stark?
Und warum wird sie auch morgen und übermorgen weiter so stark wachsen? Das ist die Digitalisierung. Ich freue mich, wenn dann die digitale Gesundheitskarte endlich mal funktionieren und vernünftig kommt, aber das ist ja nur ein Beispiel von ganz vielen. Und wir haben gesagt, das bringen wir mal zusammen.
Die Digitalisierung und die Gesundheitswirtschaft und machen daraus die Dirtethe, Ther city, Hannover als Idee hier, ein lebendiges Ökosystem aufzubauen von vielen Akteuren, die wir ohne hin schon haben, die sich aber gar nicht zwangsläufig alle untereinander kennen. Dass wir die vernetzt und dass da auch neue Ideen entstehen und das klappt ganz gut, muss man sagen.
Wir haben die MHA, wir haben auch die THIHO, ich sage mal spätestens seit Corona wissen wir, dass auch über zoonose, also wir haben eigentlich alles da, wir haben eine Hörigohn, wir haben Kochlea. Also wir haben hier einen tollen Standort und den gilt es auch, voranzustand das mal nach außen zu zeigen, denn zu gutes Unrede darüber, das ist wirklich als meiner Resonation. Das ist ja Repräsentation, das ist ja auch eine wichtige Aufgabe, diese Impulse auch kommunikativ zu setzen.
Das heißt also sowohl nach innen, in den politischen Raum, in den Wirtschaftsraum, aber natürlich auch weit über die Grenzen hinaus, denn Hannover soll ja magisch anziehen. Was glaubst du denn, was macht dieses Thema Nachhaltigkeit, Transformation mit diesen Branchen? Es ist ja so ein bisschen unter die Räder gekommen, seitdem wir in diesem Ukrainekrieg immer so lernen.
Oh Mensch, es gibt neue Prioritäten, Zeitenwände etc. Gibt es so eine Neujustierung auch in der hannofischen Wirtschaft, dass man so ein bisschen gucken muss, erst mal auf die Sicherheitszone zu kommen oder ist Nachhaltigkeit nach wie vor ein Riesenthema für dieses gelingende Morgen, wie man so schön sagt? Ja, also da ein klares Jahr.
Es gibt ganz wenig Geschäftsmodelle oder auch Unternehmen, die schon am Markt existieren, die nicht auch das Thema Nachhaltigkeit erkannt haben und zunehmend in ihr Unternehmen mit einfließen lassen.
Zum einen ist es natürlich im Zuge des Fachkräftemangels ein ganz wichtiger Punkt, denn die Menschen, auch die jüngeren Menschen heute, die gucken schon sehr genau nach einer gewissen Stiftigkeit, also eine Sinnhaftigkeit und wollen für ein Unternehmen arbeiten, was eben halt durchaus auch die Nachhaltigkeit und eben halt die Ressourceneffizienz mit berücksichtigt.
Und wenn wir uns eben halt Start-ups und Gründungsmodelle anschauen und das tun wir ja nun tagtäglich in dem großen Umfang, ich wüsste jetzt fast keins, wo das Thema nicht irgendeine Rolle spielt. Ich glaube, das ist ganz wichtig, dass wir uns da auf den Weg gemacht haben und dieser Weg ist auch irreversibel. Ja, wir schauen natürlich vielleicht auf ein paar Sicherheitsaspekte heute noch mal ein bisschen anders drauf seit dem Ukrainekrieg oder haben da vielleicht die Einstellung geändert.
Das macht aber nichts hier mit unserem Standort, dass wir sagen, ach komm, vergiss den ganzen Fatsch mit Klima und Nachhaltigkeit, machen wir jetzt anders. Das kann ich nicht nirgendwo erkennen.
Regulatory gibt das ja auch vor, also noch ist ja auch die EU, du bist auch unterwegs auch in der EU, also das muss man ja sagen, denn Wirtschaftsförderung gibt es ja in vielerlei Ebenen, gibt es auch der europäischen Ebene, gibt es auch der Bundesebene, auf der kommunalen Ebene, also du bist sozusagen auch ein Springer zwischen diesen Ebenen.
Was bedeutet sozusagen diese Gesetzgebung, die von Europa kommt oder die vom Bund kommt, wie kann man das übersetzen in die sozusagen Wirtschaftsförderung vor Ort, sind das Grenzen, die ihr akzeptieren müsst oder ärgert ihr euch manchmal darüber, wie ist so dieses Zusammenspiel zwischen ganz oben und richtig lokale Ökonomie hier vor Ort? Puh, wie viele Stunden haben wir Zeit? Ja, ich merke schon, das ist ein Painpoint. Ja, das ist ein Painpoint.
Also ich komme jetzt ja gerade, wirklich gerade aus Brüssel wieder, ich war bis Mittwoche einschließlich dort, wir hatten Möglichkeiten in der EU-Kommission mit Ansprechpartnern dort zu sprechen und nehmen wir jetzt nur mal, begreifen wir ein Beispiel, was wir gerade über Nachhaltigkeit gesporen haben, eben halt Lieferkettengesetz.
Da haben wir denn lange darüber gesprochen und natürlich sind wir uns glaube ich alle einig, dass das richtig und wichtig ist, dass wir gerne Produkte haben, die nicht aus Kinderarbeit kommen, wobei auch da muss man mal mal hinkucken, was würde das eigentlich mit den Familien vor Ort machen, also die Perspektive ist immer glaube ich ein bisschen weiter als so eindimensional.
Und natürlich wollen wir auch, dass unsere Produkte nachhaltig und ich sage mal ressourcenschonend oder klimaschonend gefertigt werden, dass was weiß ich keine chemischen Farben, die stetlich sind, da irgendwo angerührt worden sind, etc. Pepe. Natürlich wollen wir das alle.
Wie es aber umgesetzt werden soll, ist jetzt die nächste Frage, da kommen Regulatorien auf uns zu, wo man immer erst mal sagt, das trifft ja erst mal die großen Unternehmen und die können das irgendwie und die können sich darauf einstellen, die haben ja noch ein bisschen Zeit und die sollen das da machen.
Das stimmt aber natürlich nicht, wenn man es bis zur Ende denkt, denn die großen Unternehmen werden das weitergeben an ihre Lieferanten und sagen, ja ihr werdet jetzt nachweisen, dass die Produkte, die wir von euch bekommen, eben halt aus einer Herkunft stammen, die den neuen Regulatorien entspricht.
Und dann sind wir eben halt auch bereits im ersten Schritt bei den KMUs, der ja immer angekündigt wird für das kommt später mal, nein das kommt bereits im ersten Schritt und ich glaube damit überfordern wir unseren Mittelstand, weil das so aufwendig ist und wenn die das nicht nachweisen können, dann wird natürlich der große Hersteller oder der, der das große Unternehmen hat, sagen dann sind, bist du ausgelistet, dann werden wir bei dir eben halt nicht mehr einkaufen.
Das ist gefährlich für die Mittelstand und für die Kleine Unternehmen. Ganz gefährlich. Für die, für die sind es am allergefährlichsten. Es geht bis ganz zum kleinen Unternehmen runter. Und dann sind wir natürlich bei EU-Regularien auch einfach, wenn man realistisch ist, ganz schnell dabei, das gilt zwar für alle EU-Mitgliedstaaten und die einen werden ganz akribisch genau versuchen zu befolgen.
Dazu gehört sicherlich Deutschland und die anderen werden sagen, komm, wir haken mal da was ab, wird schon irgendwie passen. Also ich glaube, das ist also gut gemeint und gut gedacht, ist immer noch lange nicht gut gemacht. Theorie im Praxis, also da müssen noch einiges nacharbeiten.
Aber das haben wir jetzt zumindest mit unserer Wirtschaftsdelegation, mit der wir dann im Praxis waren, sehr deutlich gemacht und haben da auch wirklich diskutiert mit dem entsprechenden Referatsleiter und er hat das auch verstanden und hat gesagt, man wird das noch mal diskutieren, was dabei rauskommt. Auch da will ich ein bisschen realistisch bleiben. Aber es war gut diese Möglichkeit zu haben, einfach mal die Bedenken der Wirtschaft auch dort vor Ort und da zu bringen. Sehr gut.
So, jetzt wollen wir mal die nächste Platte auflegen, um dich noch ein bisschen besser kennen zu lernen und ich bin ganz gespannt. Oh, das ist ja aber ein Klassiker. Es ist ja wahrscheinlich nicht erstaunlich und überrascht, dass jemand so aus meinem Jahrgang aus meiner Generation aber geliebt hat. Jetzt gebe ich allerdings zu, ich liebe aber bis heute. Ich höre das immer noch total gerne.
Ich glaube, wenn ich hier in so einem Aber-Konzert bin, kann ja jetzt nur noch Aber-Tare in den Norden sein. Dann kann man sich die Show angucken. Ich würde sagen, ich kann zumindest von den Hits alles lückenlos mit singen. Das können wir, glaube ich, alle. Ja, und das war auch eine meiner frühen Platten aber mega toll. Ja, haben wirklich viele Hits gehabt irgendwie so und war ja auch immer so eine friedliche Zeit.
Vielleicht sehen wir uns bei der Musik auch so ein bisschen in dieser krisenfreien Zeit. Ich finde, Aber hat so gespielt, ne, so 70er, 80er, so. Also es hatte irgendwie so ein bisschen was vollendet. Aber ist es nicht schön, dass uns Aber bis heute begleitet? Ja, ja, ja. Dass sie sich so lange rüber gerettet haben, selbst meine Kinder kennen Aber und können auch vieles mit singen. Ja. Und Zeitlose Marke sozusagen auch so ein bisschen für diese gute Musik.
Ich wollte gerade auf ein Stichwort eingehen, das hast du gerade selber genannt, Vernetzung. Vernetzung ist existenziell, würde ich jetzt mal sagen, für Wirtschaftsförderung. Ihr habt ein ganz neues Produkt ganz frisch sozusagen Hannover.business. Das blenden wir da unten mal ein, weil es eine Internetseite ist, Hannover.business. Da kann man ähnlich wie in einem sozialen Netzwerk einander begegnen, kann seine Expertisen auftauchen.
Man hat ein bisschen, warum ihr das macht, warum das so wichtig ist und warum das vielleicht auch ein guter Einstieg ist für diejenigen, die jetzt so ein Tor können und zu sagen, Mensch, ich will da auch ein bisschen mehr neue Kontakte machen, Beratung. Wie geht das Hannover.business? Ja, super Stichwort. Vielen Dank, Uwe. Hannover.business. Also erst mal, warum machen wir es? Wir machen es ehrlicherweise, weil wir auch mal was ausprobieren wollen.
Man wünscht sich von uns als GmbH, man hat das ja beabsichtigt außerhalb der Verwaltungsstruktur und man hat auch mal Themen ausprobieren, dass wir immer Mut haben. Und ich finde, man kann nicht immer nur sagen, ihr müsstet mal Mut haben, sondern man muss auch mal Mut haben, was auszuprobieren, zu gucken. Klappt das? Und wenn es klappt, machen wir das weiter. Und wenn es nicht klappt, dann müssen wir vielleicht nach einem Jahr Bilanz ziehen und sagen, braucht kein Mensch.
Dann ist es so. Aber wir wollen natürlich, dass es klappt, weil wir einfach merken, das ist ja schon gesagt, Hannover.business funktioniert ein bisschen wie ein soziales Netzwerk. Und natürlich hat Hannover.business auch vorher schon vernetzt. Aber dann war das immer so, alles kamen sternförmig auf Hannover Impulse zu und wir haben dann versucht, die richtigen Netzwerkspartner irgendwo in diesem Hannover-Umfeld zu finden.
So, was Hannover.business kann, ist eben halt, man kann sich untereinander vernetzen. Man muss das nicht mehr über Hannover Impulse machen. Das entbindet uns ja nicht davon, dass wir weiterhin gucken, wer passt mit dem Gut zusammen und da eben halt Netzwerke zusammenbringen wollen oder einfach Menschen und Unternehmen zusammenbringen wollen. Aber hier geht das eben halt direkt und selber. Und das ist was ganz Neues.
Das haben wir eben halt noch nicht gehabt, dass sich die Netzwerke unterhalb oder innerhalb der Netzwerke vernetzen können, dass sie verschiedene Netzwerke zusammenschalten können. Du kannst dort, wenn du da mitgeht bist, du bist mitglied, habe ich jetzt gar nicht gesehen noch nicht so lange, aber ganz neu, finde ich super. Du kannst da eine eigene Community daran anlegen. Und das sind eben halt ganz neue Möglichkeiten.
Das Ganze ist ins Leben gerufen worden von Co-App, einem Hannover-schaden Start-up. Und da haben wir jetzt gesagt, dann sind wir dabei und probieren das einfach mal aus, ob es funktioniert. Wir haben das Gelaunch zu Hannover-Messe, das war unser Startschutz, das wir gesagt haben. Wir sind jetzt auf Hannover-Messe und jetzt gucken wir mal und seitdem haben wir irgendwie 250-300 Mitglieder und das wächst natürlich von der weiteren Vernetzung.
Nee, klar, das ist so ein bisschen wie so ein Stehbeileffekt. Je mehr mitmachen, desto eher hat man da auch Interesse. Nee, finde ich gut. Wenn ihr so vernetzt, noch mal so eine allgemeine Frage, ihr seid früh dabei, bringt die Leute zusammen, wo steigt ihr eigentlich aus? Weil ihr seid ja kein Geschäftsmodell. Aber ihr nehmt ja nicht das Business derjenigen, für die ihr arbeitet.
Vielleicht kannst du noch mal so ein bisschen erklären, wo dieser Punkt ist, wo ihr sagt, jetzt müsst ihr aber miteinander kooperieren oder jetzt müsst ihr einen Join-Venture-Grund oder so. Wo ist dieser Ausstiegspunkt für Wirtschaftsförderung? Naja, es gibt ja keinen ganz klaren Ausstiegspunkt. Also was ich immer wieder versuche zu erklären ist, dass wir sehr individuell unterwegs sind.
Also was wir nicht machen, ist, die Schublade auf, jemand kommt, wenn man die Schublade aufsagt, hier hast du eine Schubladenberatung und das wird schon irgendwie passen, sucht ihr das daraus und dann kann es wieder gehen. Sondern wir hören uns sehr individuell an, wo ist der Bedarf.
Und wenn du jetzt eben mal sagst, wo vernetzen wir und wen vernetzen wir eigentlich, dann ist so ein klassisches Beispiel, weil ich es vorhin gerade genannt habe, nehmen wir jetzt mal die Gesundheitswirtschaft. Wir haben entweder ein Start-up oder auch ein Unternehmen, das aus einer anderen Region Deutschlands kommt oder möglicherweise sogar aus dem Ausland. Die wollen hier in unseren Markt rein. Bleiben wir mal bei einem Unternehmen aus dem Ausland.
Die wollen gerne in den deutschen Gesundheitsmarkt. Der ist natürlich attraktiv. Ist aber hoch regulativ. Ist unfassbar schwierig, da rein zu kommen. Und dann kommen die hier an. Wir haben das gerade neulich mit einem norwegischen tollen Unternehmen durchgespielt. Und dann versuchen wir die erst mal mit potenziellen Anwendern und Partnern zu vernetzen, die bereit sind, deren Produkt mal auszuprobieren. Und schon allein das würden die alleine eher nicht schaffen.
Weil wir kennen natürlich die Gesundheitsszenen hier und sagen dann, okay, schauen wir mal, wie können wir die zusammenbringen mit einem Leistungszerbringer, also im Pflegeheim oder im Krankenhaus. Oder wenn es irgendwas für den niedergelassenen Arzt ist, dann eben halt auch dort. Und im besten Fall auch noch mit einem Regulierer, also sprich man da Krankenkasse. Denn es nützt überhaupt nichts, wenn jemand eine tolle Idee hat.
Ein Start-up, ein tolles Produkt entwickelt, aber es kommt nie in die Regulierung. Da wird es auch nie auf den Markt kommen. Und da versuchen wir eben halt zu gucken, okay, welche Partner brauchen wir eigentlich. Und für dieses Unternehmen, den, ich sag mal, Nährboden zu bilden, damit sie von da aus weitermachen können. Und wir bleiben dann im Grunde noch so lange dabei, bis wir merken, diese Partner sind wirklich ins Doing miteinander gekommen.
Und dann brauchen die irgendwann ganz automatisch und natürlich uns nicht mehr. Also wir müssen uns nicht mehr so einem harten Cut verabschieden und sagen, so schön, dass uns Gennen gelernt haben, jetzt sind wir raus. Sondern das ist ein Prozess, das ist so ein Flow. Und irgendwann sind wir wirklich auch mit dem, was wir tun können, eigentlich raus. Ich will nochmal eine Variante irgendwie nochmal kurz ansprechen. Wir sprechen gleich noch mal richtig intensiv über das Thema Gründung.
Aber es gibt auch einen Beteidigungsfonds, den Hannover Impuls ansetzt immer da, wo man dann wirklich an etwas glaubt. Ich wollte nochmal sagen, ihr seid da ein bisschen die Löwen in der Höhle. Also so im Sinne von ähnlich, dass da Start-ups da sind, wo ihr sagt, das ist eigentlich ein spannendes Thema, das wollen wir auch an dem Standort binden. Wie funktioniert so ein Beteidigungsfonds? Was macht ihr da genau? Ja, also erstmal finde ich, es ist total toll, dass wir ihn überhaupt haben.
Das ist schon eine besondere Art. Das ist auch schon eine eigene Innovation, wollte ich gerade sagen. Echt eine besondere Art. Das muss man erstmal geschaffen haben. Und ich meine, das war, also ich mit dem Finanzschmück ich mich nicht, weil das war, glaube ich, irgendwie so vor, keine Ahnung, 13, 14 Jahren, gab es mal Geld aus der EU, die so etwas unterstützt haben. Und dann haben Stadt und Region die Gegenfinanzierung gemacht.
Und dann haben wir so einen Fonds aufgesetzt und ich kam mich immer noch gut an die Worte von Hauke Jagau, er hat gesagt, alle haben erst mal gesagt, in drei Jahren habt ihr das Geld verbrannt, eher schon in zwei. Nun sind fast 15 Jahre um und das Geld ist noch da. Und was das Tolle an diesem Fonds für uns ist, was eben ein Wirtschaftsförderender Fonds ist, ist ein sogenannte Evergreen. Wir müssen nicht ausschütten.
Das heißt, alles das, was wir über einem hoffentlich guten Exit wieder erlösen, können wir in neue Start-ups geben. Exit für unsere Zuschauer, die da jetzt nicht ganz so tief drin sind, bedeutet, dass das Start-up sich entweder selber verkauft oder übergeht in ein großes Unternehmen. Also sozusagen eigentlich dann, wenn immer die Finanzkasse läutet, weil irgendeine große Summe wahrscheinlich als Belohnung der harten Arbeit, dann fließt so.
In der Regel ist es ein Verkauf oder auch ein Teilverkauf. Manchmal wollen auch nur wir rausgehen, weil wir sagen, wir sehen jetzt unsere Aufgabe auch erfüllt. Muss man immer erst mal einen Käufer finden, ist nicht immer so leicht, aber so funktioniert das.
Und dann können wir eben halt neu investieren, heißt aber auch natürlich im Umkehrschluss, wenn wir gerade ausfinanziert sind, weil wir gerade keinen guten Exit hatten und einfach noch warten müssen, wir wollen ja auch nicht unter Wert verkaufen, dann haben wir vielleicht auch mal gerade nicht die Möglichkeit. Das schüttet jetzt nicht ständig jemand neues Geld nach. So, und das schüttet eigentlich überhaupt gar niemand neues Geld nach.
Dieser Betrag, der da einmal reingeflossen ist, den haben wir gehalten. Das geht natürlich immer so ein bisschen im Wellenbewegung. Man hat man weniger, man hat man mehr. Das kommt auf die Unternehmen.
Bewertungen an, aber es ist einfach großartig, dass wir das hier haben. Und wir haben ein professionelles Foremanagement, die das eben halt wirklich machen und wir haben einen, also auch begleiten und betreuen und wir haben auch einen Investitionsausschuss, dass wir mir einen Vorschlag haben, wenn steigst ein tolles Unternehmen, wir haben die vielleicht beim Start-up Impulse-Wettbewerb, kennen wir lernen, begleitet, betreut, die haben sich toll entwickelt
und jetzt brauchen die Mensch-a-Capital. Und wir glauben dann dran und haben das natürlich auch alles geprüft. Dann müssen wir den Investitionsausschuss und der muss dann das auch noch durchnicken. Und dann haben wir die Chance, eben halt mit einem Mensch-a-Capital-Betrag da reinzugehen. Allerdings und das ist ganz wichtig, auch hier in dieser Stelle nie alleine. Also Hannover Impulse beziehungsweise der HBF, der Hannover Beteiligungsfonds kann nicht sagen, wir glauben alleine dran und
alles gut. Das sind jetzt immer so Beteiligungen, die eine Relevanz haben, aber die halt nie mehrheitlich sind. Ja einmal das, aber wir dürfen auch nicht alleine uns beteiligen. Also wir brauchen immer noch Co-Investoren. Das ist häufig die N-Bank mit N-Capital, das sind aber auch andere Investoren oder
Gesellschaften oder auch mal Business Angels. Also will nur klarmachen, das ist nichts, wo nur wir dran glauben, weil wir jemanden so gerne mögen, sondern wir brauchen schon mehrere, die mit dran laufen. Ja, ja, ja. Sehr gut. So, jetzt legen wir einfach nochmal die nächste Platte auf und gucken mal, in welchem Genre wir da sind. Da bist du ja noch den Platte-Teller in Treue geblieben. Genau, so ist
das. Ich würde jetzt mal sagen, Bonnie M. war zeitgleich ungefähr, aber ich würde sagen, das kann das Zeitdich gar nicht auseinander dröseln. Und die fand ich eben halt auch toll. Kann mich noch erinnern, meine Schwester ist ein bisschen älter als ich, die fand ich schon total doof. Die war da
mehr so bei Uriah Heap oder irgendwas. Also das war schon das rockige Programm. Genau, ich war aber noch bei Bonnie M. Und ich fand danach, konnte man irgendwie toll tanzen und ja, die haben ja irgendwie gefallen. Ja, das Bobby Pharrell, der kam aus Hannover, war ja Tänzer, konnte gar nicht singen, hat alles Frank Faryan ja produziert. So kannten wir dann später bei Milly Vanilli nochmal so einen Effekt. Ja, und Take the Heat Off Me, da ist Daddy Cool drauf. Ja, da ist Daddy Cool drauf und
Sunny nicht, dass er... Sunny, 10 mal remix auch schon. So ist es, No Woman, No Christ, das habe ich auch x-mal remix. Also eine wunderbare Scheibe, aber es gab echt viel von Bonnie M. Es war auch nicht die einzige, die ich von denen hatte. Und bei meinen Eltern, das dann ganz gut noch fanden, weil sie bei dem meiner Schwester schon immer so richtig mitgegangen sind, habe ich dann immer meine Bonnie M-Platte nochmal abschrauben dürfen. Ah so, siehst du, guck, ja, generationsübergreifende
Klinge. Genau, weil das dann nicht so durch die Wohnung halte und nicht alle gestört hat. Also von daher kann man heute noch auf jeder Party spielen. Also ich glaube, kommt sogar eher zurück, als dass es geht. Selbst Rasputin wurde neulich bei dem 18. Geburtstag mal eine Sohne gespülen, alle haben getanzt und gesungen. Da habe ich mich gewonnen, haben wir ja Menschen, was geht denn?
Da geht was, ja, da geht was. Also auch eine ganz tolle Geschichte. Du hast eben gerade schon, wir haben gerade schon über Euros gesprochen, ich mache mal den Übergang 1, also mehr als 1,5 Millionen Euro ist bereits schon bei Deutschlands höchstdotierten Wettbewerb für Start-ups ausgeschüttelt und manche Geld. Also der Start-up im Puls ist sozusagen euer Leuchtturm für das Thema Gründung bundesweit beachtet halt durch diese hohen Preisgelder und der ist jetzt ja auch schon sozusagen
mit seiner 20-jährigen Geschichte da. Wie erlebst du, wenn du jetzt so ein bisschen zurück guckst und dieses Jahr gab es auch wieder eine ganz tolle Preisverleihung, die Sparkasse ist immer ein wichtiger Partner, bald wird Mazzak das Medienhaus auch sozusagen Partner sein. Wie haben sich die Sieger in diesen Jahren so verändert? Was ist so der Trend? Was beobachtet ihr beim Thema Gründung? War Gründung vor 20 Jahren ganz was anderes als das, was heute gegründet wird?
Da muss ich ja ehrlicherweise sagen, ich weiß nicht, wer vor 20 Jahren gegründet hat. Das war ja nun vorbei vor meiner Zeit. Wobei wir einige Beispiele von den frühen Gründern wirklich haben, die auch im Start-up im Puls fahren, die heute sehr erfolgreich geworden sind. Das sind ja dann die Geburtsschwimmen sozusagen auch ein bisschen gewesen. Genau. Und wenn es wirklich gut läuft, dann wird daraus auch einfach ein gut etablierter Mittelständler. Nehmen wir
mal Fitlock. Also die haben sich toll etabliert, die haben wirklich viele Mitarbeiter inzwischen. Das ist ein Grown-Up, sondern das ist wirklich ein etabliertes KMU geworden. Und das ist jetzt nur ein Beispiel. Conox ist so ein anderes Beispiel. Also die haben da schon mehrere, wo man sagt, Mensch, die haben mal den Start-up-Impuls gewonnen. Die war einer der ganz frühen Gewinner, war eben halt T3N und die sind jetzt ja bei Reise integriert und von daher kann man sagen,
die haben sich... Sponsor von 96 seid ihr halt. Genau. Und die haben sich ja wirklich toll entwickelt. Also auch die waren glaube ich im zweiten Jahr, der Start-up-Impuls ist also ganz, ganz früh mit dabei. Natürlich schafft es nicht jeder, auch das ist Teil der Wahrheit. Das ist eben halt in dem Business so. Aber es hat glaube ich ganz vielen geholfen, erste Schritte zu machen. Und nun ist es ja wirklich bei dem Start-up-Impuls so, dass wir Preiskelder im Wert von 100.000 Euro
ausschütten und damit ist es der höchst studierte Start-up-Wettbewerb Deutschlands. Würde man glaube ich, wenn ihr das irgendwo erzählt, nie nach Hannover verordnet. Nee, aber darum muss man sowieso mehr drüber sprechen. Das hat Hannover in der Gründungsstätte. Ja, absolut. Und wir schütten diese 100.000 auch wirklich aus. Natürlich kostet uns der Start-up-Impuls in dem Doing mehr. Und wir haben ja die Sparkasse da als langjährigen Partner, also von der Gründungsidee, also von
ersten Stunden an der Seite. Das ist eine ganz tolle Partnerschaft. Yaki Ekon ist noch mit finanziellen und Sachleistungen mit reingekommen. Matzakom mit dazu, was als Medienpartner einfach toll ist. Also will damit sagen, natürlich hat es sich ein bisschen verändert, aber im Kern ist der Start-up-Impuls-Wettbewerb schon der gleiche geblieben. Und dann überlegt man natürlich immer mal, müssen wir da jetzt was großartig anders machen. Wir justieren hier und da mal, wir machen
mal neue Kategorien. Wir gucken uns das immer wieder an. Aber sowas total umzudrehen hat ja auch das Risiko, dass du so ein Erfolgskonzept totmachst. Und das wollen wir natürlich nicht. Weil wir einen ganz langen Prozess haben. Und selbst diejenigen, die nicht auf dem Siegerträbchen stehen, sind ja alle durch Pitch-Training gegangen. Die kriegen ein Video, wenn sie uns den Nominierten waren. Die haben also auch ganz viel, was sie selber daraus ziehen, auch ohne die 25.000,
Preis gilt 25.000. Deshalb haben wir vier Kategorien und jeder Gewinner eben 25.000 Euro bekommt. Nun ist Gründung ja vielleicht vor, ich sag mal vielleicht fünf, sechs, acht Jahren noch mal was anders gewesen. Denn, stichwort Fachkräftemangel, junge Leute, die Talente haben, die werden relativ schnell gecatcht, werden mit tollen Angeboten von den großen Unternehmen gezogen. Wie hat sich denn der Gründungsmarkt verändert? Oder wie spürt ihr, wie viele junge Leute haben überhaupt Lust auf
das Thema Gründung? Weil man hat ja halt immer auch ein Risiko. Also, stichwort es ist kein Erfolgskonzept, sondern es ist ein Konzept, wo man scheitern mit einkalkulieren muss. Wo man vielleicht auch dreimal gegründet haben muss, weil man endlich beim vierten Mal dann richtigen Treffer gelandet hat. Wie empfindet ihr das? Wie gründungsfreudig sind junge Menschen oder auch ältere? Also, weil man kann ja immer im Leben gründen. Man muss ja nicht jung für sein, muss
man korrigieren. Wie empfindet ihr das? Also, ja, ich gebe dir grundsätzlich erst mal recht. Natürlich ist es so, dass heute die jungen Leute sofort absorbiert werden. Also zum Teil ja, bevor sie ihren Abschluss gemacht haben, wo man natürlich überdenkt macht, bitte wenigstens dein Abschluss. Das ist schon richtig. Und überall bundesweit und sogar auch weltweit müsste man ehrlich aber sagen, gehen die Gründungszahlen zurück. Die sind etwas rückläufig. Wenn man sich das
in Niedersachsen anguckt und in Niedersachsen ist Hannover die Hochburg nicht alleinig. Wir sind hier schon natürlich als Hauptstadt und als größte Stadt Niedersachsens ist das jetzt auch nicht so ganz erstaunlich. Aber Niedersachsen ist im Trend gegennäufig. Und das sage ich nicht, weil ich es mir jetzt ausgedacht habe und denke, Mensch, kann ja hier im Viennium Talk von Uwe nicht sagen, Niedersports ist alles gerade ganz schlecht, sondern das ist wirklich die Auswertung aus dem aktuellen
Start-up Monitor. Und das macht der Bundeswater, also der deutsche Start-up-Verband, also der ist dann auch nicht so, das nicht zu führen. Der guckt sich das in allen Regionen an und Niedersachsen ist tatsächlich, ich glaube, noch mit einem anderen Land gegennäufig und Hannover da noch mal deutlich nach oben. Also wir haben echt noch gute Genusszahlen. Wir tun, glaube ich, auch relativ viel dafür.
Und wenn ich wir sage, dann meine ich natürlich auch Hannover am Puls, weil für die sitzt sich ja hier aber ich meine gar nicht nur uns. Wir haben hier ja auch Anraktür. Und was ich mir immer wünsche und so sind wir auch unterwegs, dass wir nicht gegeneinander arbeiten und agieren hier am
Wirtschaft oder im Wirtschaftsraum Hannover, also Hannover und Region, sondern miteinander. Und ob es da den Hafen gibt oder das Route Camp oder den Legal Tech Hub oder das Social Innovation Center, es gibt ja nicht nur uns als Player. Und wenn wir alle zusammen uns um das Gründungs-Ökosystem kümmern und da gut sammeln wollen, ich glaube, dann kommen wir auch zu guten Ergebnissen. Und so ist unser
Verständnis davon, unsere Haltung. Und ich glaube, das zeichnet sich jetzt eben halt auch in den guten Zahlen für Niedersachs und Hannover ab. Willst du noch mal so ein ganz kurzes Plädoyer halten, warum Gründung überhaupt so wichtig ist? Weil vielleicht gibt es ja auch viele Leute, die sagen, Mensch, wir haben doch eigentlich alles. Warum müssen wir denn eigentlich immer noch wieder was Neues erfinden? Wir haben ja eben gerade schon über das Thema Nachhaltigkeit gesprochen. Wir haben
unseren Planeten ordentlich ausgebäutet. Also warum ist Gründung eigentlich so wichtig, um ins Morgen zu kommen? Weil aus Gründung ganz viel Innovation entsteht und nun muss man ein bisschen unterscheiden zwischen Gründung und Start-ups. Ich würde dir das natürlich gerne mal auf die Start-ups gehen, weil Gründung gibt klassische Gründungsmodelle, da macht ein Coaching-Unternehmen auf oder macht irgendwas in Handeln und Gastronomie. Das sind klassische Gründungsmodelle. Die sind
im Übrigen nicht schlechter. Das ist auch unser Brut und Butter. Ich wollte gerade sagen, ihr beratet ihr ja auch, wenn ein Handwerker sagt, ich will jetzt einen eigenen Betrieb aufbauen und ich habe eine tolle Idee. Genau, und die sind, wie gesagt, jetzt geht hier nicht um
eine Gewichtung und das in der Anzahl auch viel mehr. Aber wenn wir jetzt über Start-ups sprechen, also bei innovative Gründungsmodelle, dann kommen die natürlich nicht ausschließlich, aber doch ganz häufig aus den Hochschulen, aus der HSH, aus der LOH, aus Aninstituten,
wie auch immer. Und dann sind das eben halt Menschen, die, man denkt immer erst, was sind alle Studierende, so ist es natürlich auch nicht, aber es sind natürlich häufig studierende wissenschaftliche Mitarbeiter, zum Teil natürlich auch mit Unterstützung der Professoren, die einfach an etwas gearbeitet haben, etwas entwickelt haben und sagen, Mensch, das hat jetzt wirklich Potenzial ausgegründet zu werden. Und natürlich sind das oft Themen, die uns bewegen, also im Sinne von
Klimaschutz, Energieeffizienz. Wir mussten eben halt vor 20, 30 Jahren noch nicht so sehr über Energieeffizienz nachdenken. Und heute sind es zum Teil ganz kleine technische Geräte, die es uns aber möglich machen, mal eben schnell 10, 20 Prozent der Energie einzusparen, ohne dass ich schon die Solaranlage auf dem Unternehmensdach habe oder das kleine vertikale Windrad auf Malconk. Will also sagen, diese Innovation, die da entsteht, die ist ja getrieben von dem Bedarf und
von dem, was eben halt auch an Hochschulen erforscht und entwickelt wird. Und darin in dieser Innovation steckt eben halt das Weiter, das Vorwärts, das sich entwickeln in einer Gesellschaft. Und wenn wir es nicht tun, weil du sagst, wir haben noch eigentlich alles, wenn wir es nicht tun, tun es andere. Und Stillstand in der Wirtschaft ist eben halt Rückschritt und es kommen einfach neue Ideen.
Und das ist auch das, was wir sehen. Es gibt so gut wie kein Start-up der letzten Jahre, wo nicht irgendwo das Thema Klimainergie, Nachhaltigkeit, geht ja auch ohne Energie, irgendwo mit Verankert machen. Und das ist eigentlich eine ganz tolle Entwicklung. Und hast du da für dich persönlich manchmal auch so ganz motivierende Erlebnisse und Momente, aber auch frustrierende? Weil man so denkt, Mensch, die Idee, die war so gut. Warum hat denn jetzt kein Investor angewiesen? In welchen
Gefühlslagen erlebst du das manchmal? Ja, das ist genau so. Die Spreizung der Gefühlslagen, da ist alles dabei. Fangen wir mal mit dem Schwierigeren an, dann kommen wir bei dem positiven Enden sozusagen. Klar, haben wir ja auch schon Teams erlebt, wo ich sage, was für eine coole Idee. Das ist richtig toll und es schaltet dann natürlich manchmal am Geld, aber es schaltet oft auch am Team. Und wenn die Team zusammen, wenn sie nicht die richtige ist,
dann kannst du fast schon sagen, es wird nichts. Das ist so unfassbar wichtig, weil es nützt nichts, wenn du drei ganz tolle Techies zusammen hast, so echte Nerds, die das wirklich voran bringen können. Aber sie kriegen es nicht auf die Straße, weil ihnen eben halt einfach die betriebswirtschaftlichen Kände so fehlen oder das Marketing und Vertriebsgehen. Du musst natürlich nur gesunde Mischung haben,
um es dann auch hinterher umsetzen zu können. Und das tut weh, wenn du dann sagst, Mensch, was für eine coole Idee und sie kriegen es nicht hin oder man trennt sich im Team, weil man sich überwirft und dann hat
es auch nicht geklappt. Gleichwohl haben wir aber auch so tolle motivierte Teams, dass man echt sagt, am liebsten würde ich gleich mitgründen mit euch zusammen, weil die brennen für ihre Idee und ich glaube, nur dann geht es und dann kannst du es auch erfolgreich machen, wenn du dafür brennst. Aber die brennen so doll, dass sie uns dann gleich mit entzünden. Und da haben wir in den letzten Jahren wirklich ganz, ganz tolle Teams gesehen, die ich in meiner Zeit seit 2020 begleiten durfte,
wovor ich sehr dankbar bin und was wir eben halt auch sehen. Und das war wirklich früher keine Selbstverständlichkeit. Wir sehen immer mehr Frauen auch in den Start-up-Teams bis hin zu Ganzen. Also zu ganz weiblichen Teams und das hat es selten gegeben. Ist immer noch sehr viel seltener, ist schon klar. Aber es kommt auch ohne, dass wir es anträgern müssen, sondern es wird jetzt sehr verständlicher und noch das ist eine ganz tolle Entwicklung. Frauen sind 50 Prozent der
Bevölkerung. Warum sollen die nicht mit tollen Ideen? Auf jeden Fall. Also ihr habt ein tolles Programm, die Venture Villa. Das ist sozusagen der Inkubator der Brutkasten für die guten Ideen. Da kann man 100 Tage reingehen, kenne ich selber, darf da ja manchmal auch die Teams kennenlernen. Ich glaube, das ist auch etwas ganz Besonderes, was man sich bewahren muss und sozusagen den Teams da ja auch ist ja sozusagen auch die Probe aufs Exempel, wenn die dann mal so 100 Tage miteinander
arbeiten, was dabei dann rausgekommen ist. So, wir gehen in die letzte Runde, legen nochmal einen richtigen Hit auf. Ja, jetzt bin ich älter geworden. Ja. Sozusagen jetzt bin ich aus dieser weiß ich nicht 12-, 13-jährigen Phase rausgekommen. Ja. Und dann kam Bidne Justen auf dem Arten. Ich meine sogar, das war ihre erste Scheibe. Ich bin mir aber nicht ganz sicher, aber ich würde das irgendwann sagen.
Ja, ich hatte leider gar nicht so viele gehabt. Das stimmt natürlich. Ja, das ist wahr. Und ich, also die habe ich geliebt und bis heute würde ich sagen, wenn das nicht ein tolles Foto ist, dann weiß ich es auch nicht. Also würde ich heute immer noch unterschreiben. Ne, war auch schon die Ikone so. Eine tolle Stimme. Also wenn ich so singen könnte, würde ich auch keine Wirtschaftsförderung machen. Kann nicht, aber nicht. Da musste wahrscheinlich weltweit unterwegs sein. Da musste
die Stimme überall hin. Also bis heute eine wirklich Lieblingsschreibe von mir kann ich gar nicht anders sagen. Inzwischen natürlich irgendwie alles down-geloaded oder noch auf CDs vorhanden. Oder remixed. Also die DJs von heute ziehen sich ja die alten Songs und machen noch was Neues. Aber nichts ist so gut wie von ihrem Original. Ja, das Original ist meistens durch nichts zu überbieten. Ganz, ganz großartig. Da wurde ich dann langsam älter und bin dann aber auch nicht in
den Ratenrock abgedriftet. Das war nie so mein Genre. Und bis heute nicht geworden. Ne, sehr gut. Mit Neues. So, wir kommen so ein bisschen in den Endspot. Du hast jetzt erzählt, was du so machst, aber manchmal kann man ja auch von der guten Fee träumen und sich sagen, Mensch, was würde ich mir eigentlich von ihr wünschen? Was würdest du dir eigentlich für deine Arbeit in der Wirtschaftsförderung von dieser berühmten guten Fee wünschen, damit das noch erfolgreicher ist, damit noch mehr
emotionale positive Momente von Stadten gehen. Was müsste passieren? Was ist dein Wunsch? Ja, also wir können uns hier für diesen Standort auf jeden Fall dringend wünschen, dass wir in der Start-up-Förderung noch weiter voranschreiten. Und nun ist es eben halt so, Start-up-Förderung hat was mit Geld zu tun. Irgendwann kommt die Frage, wenn sie ein Start-up gegründet hat, eine technische, innovativen Idee, dann steht irgendetwas in Entwicklungskosten an.
Oder Markkosten, Satriekosten, was auch immer. Und da braucht es eben halt Unterstützung. Und wenn man in die klassischen großen Start-up-Regionen oder Universitätenregelungen, das ist natürlich man ja auch der Aachen, so als technische Universität, die haben natürlich da tolle Ausgründung, München sowieso. Aber dann sage ich auch mal gerne, würde man da ja mal mit verglichen, aber ich mache ja viel mehr als ihr, also A, die Uni natürlich sehr viel größer. Und B
ist das Finanzierungsvolumen einfach ganz anderes. Und wenn wir hier noch einen Sprung, also den Schritt, wir sind ja auf gutem Weg, noch einen großen Schritt weitergehen und weiterkommen wollen, dann braucht es tatsächlich da auch noch Finanzierung. Jetzt kann man natürlich sagen, ist es dann die
Finanzierung, die als VAC in die Start-ups gehen muss? VAC Venture Capital, genau. Oder meine ich was anderes, ehrlicherweise meine ich vor allen Dingen erstmal auch Finanzierung, Unterstützung über
Mempower. Wir müssen das ja mit Menschen umsetzen und wir sind auch gar nicht wieder nur Hannover Impulse, aber wir haben eben halt mit der LH, mit der MHH, haben wir einen Programm seit vielen Jahren, das nennt sich Starting Business, da geht es wirklich um Ausgründung aus dem universitären Umfeld und die haben eben halt auch ein paar Leute drauf sitzen, wir auch, aber das ist in der Summe
dessen, was möglich wäre, einfach noch zu wenig. Und dann muss man einfach gucken, was kann man machen, um dieses Thema Gründung, das ist ja kein Lehrfach an der Uni, du kriegst es ja noch in den Haltung. Also es ist ein Mindset, wie man so schön sagt. Ja oder du musst die Idee auch mal anschägern. Hey ihr habt was, ihr arbeitet da was ganz toll, ihr könntet vielleicht auch gründen.
So und um die wirklich noch stärker zu durchdringen, zu erreichen, um da vielleicht noch mehr Aufmerksamkeit schaffen zu können, Events machen zu können, bräuchte es einfach noch eine Stärkereiung Unterstützung an der Stelle. Das würde ich mir auf jeden Fall wünschen und ich wünsche mir aber vor allen Dingen auch etwas, was bleibt, nämlich in Hannover dies gute miteinander. Wir haben ein gutes Netzwerk, wir haben tolle Partner und eine Wirtschaftsförderung
ist nur so gut, wie eben halt das drum herum. Wir haben eine tolle IHK und wir haben die Unternehmerverwende, wir haben tolle Partner, die uns hier auch unterstützen, mit denen wir gerne zusammenarbeiten und das darf gerne so bleiben. Und das ja vielleicht sogar auch so ein bisschen der USP der Region Hannover, wir sind ja nicht so groß, dass wir uns alle aus den Augen verlieren, also diese großen Metropolen. Und wir sind auch nicht so klein, weil wir haben so viele Potenzial.
Also darum sagt man ja manchmal Hannover, es ist ein bisschen wie so eine Laborstadt, in dem vieles geht und da kommt ja dieses Vernetzungsthema dann erst wieder durch, denn wird es uns gelingt, alle sozusagen in diesen Modus, in dieses Mindset zu bringen, dann kommt sozusagen so eine exponentielle Funktionen bei raus, das noch mehr gegründet wird, noch mehr Finanzinvestoren vielleicht auch hinkucken soll.
Genau, also das würde ich mir wünschen und ich würde mir allerdings auch wünschen, dass wir an manchen Stellen uns wieder gesellschaftlich darauf besinnen, was ist eigentlich wirklich wichtig und worum müssen wir uns kümmern. Das bedeutet auch den Menschen noch ein bisschen mehr wiederzusehen oder in welche Richtung appellierst du das?
Ja, ich hadere wirklich in den letzten Monaten sehr mit unserem veränderten Demokratieverständnis, auch mit den Themen, die wir in Vordergrund stellen, wo ich mal denke, das ist doch gar nicht wichtig. Es ist doch wichtig, dass wir als Gesellschaft zusammenhalten und auch nicht immer alles so negativ sehen. Es gibt so viele tolle Sachen, die wir in Deutschland haben. Nun, ja, ich habe sechs Jahre meines Lebens im Ausland verbracht auf drei verschiedenen Kontinenten.
Wenn ich von dort aus nach Deutschland geguckt habe, wusste ich immer sehr zu schätzen, was ich hier habe und nicht alles ist schlecht. Natürlich gibt es auch hier Optimierungsbedarf, das ist alles keine Frage, aber wir reden uns und unser Umfeld manchmal sehr schlecht und ich glaube, ich würde mir wünschen, dass wir uns wieder besinnen auf positive Dinge, dass wir die Menschen mitnehmen, auch positiv mitnehmen, in das, was wir alle tun.
Und damit meine ich jetzt nicht, wir müssen sie alle in die Wirtschaftsförderung mitnehmen. Nein, aber... So nun nicht, aber der Spirit könnte sich wieder verändern. Ich glaube, wenn wir mit einem positiven Spirit alle wieder durchs Leben gehen mit offenen Augen, dann rückt sich das auch positiv auf die Wirtschaft aus. Pass auf, ich nehme dich jetzt mal mit in die Zukunft und jetzt im positiven Spirit, kannst du das sicherlich dann auch wunderbar beantworten.
Ich würde dir gerne fünf kleine Sätze zu werfen und du vollendest sie einfach, damit da eine Aussage draus wird. Oh, echt? Ja, jetzt wird es spannend. Also, wir gehen in das Jahr 2030, klingt jetzt nicht so weit weg, irgendwie geht das ja schneller als man denkt. Die Region Hannover wird 2030.
Zu den führenden Wirtschaftsregionen Deutschlands gehören, weil sie offen für Innovation ist, weil sie lebens- und liebenswert ist und weil wir hier rechtzeitig verstanden haben, unsere Wirtschaft so umzustellen, zu transformieren, wie wir Menschen das für uns brauchen. Das ist ja nicht mal positiven Spirit. Sehr gut. Wirtschaftsförderung wird 2030. Mindestens so cool sein wie heute. Sehr gut. Wer in 2030 gründet, der wird in Hannover... Ein super Nährboden finden.
Weil Hannover eine Wirtschaftsregion ist, die Gründende mit offenen Armen empfängt. Und weil es ganz viele Menschen hier gibt oder Akteure gibt, die Gründer unterstützen. Sehr gut. In 2030 kann die Wirtschaftsregion Hannover Vorbild sein für... Nachhaltigkeit, grüne Ökonomie und... ...einem gesunden Leben. Gesundenes Leben war Gesundheits... Digital Hersteller Hannover, das muss ich damit unterbringen. Da hätten wir es dann sozusagen geschafft.
So, und jetzt muss ich nur den letzten Satz unterbringen. In 2030 werde ich, Doris Petersen... Lass mich mal kurz ausrechnen. In 2030... Immer noch viel unterwegs sein, oder? Ja, auch das in 2030 freue ich mich auf die nächsten Jahre in der Wirtschaftsförderung Hannover im Poliz. Sehr gerne. Und wir freuen es vor allen Dingen auch drauf. Denn Kontinuität ist ein Teil von Erfolg. Du machst es super und ich glaube alle stehen hinter dir. Gemeinsam können wir vieles erreichen.
Schön, dass du da warst, dass wir ein bisschen lernen konnten, was du so tust und was Hannover Impuls vor allen Dingen machst. Ich wünsche dir viel Spaß mit den Platten, falls du nochmal wieder reinhörst und sie auch nie vergessen wird. Und wenn auch Sie Spaß daran gehabt haben, heute dabei zu sein, scheiden Sie doch einfach das nächste Mal wieder ein, wenn das heißt "Binü Talk" aus dem Überweg. [Musik] [Eine Möhne]
