MV2025 | Kandidaten-Check: Stefan Jung - podcast episode cover

MV2025 | Kandidaten-Check: Stefan Jung

Mar 12, 20251 hr 5 min
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Episode description

Die Mitglieder des VfB Stuttgart wählen am 22. März 2025 ein neues Präsidium – und wir haben mit allen Kandidaten gesprochen. In dieser Folge erzählt uns Stefan Jung, warum er dem VfB mit seiner Erfahrung und Expertise helfen möchte und warum eine Kandidatur für das Amt des Präsidenten für ihn nicht in Frage kam. Wie bei allen anderen Kandidaten auch gibt es von Stefan Jung eine Bestandsaufnahme zum aktuellen Zustand des Vereins, seine Antworten auf unsere zehn steilen Thesen und seine Pläne und Visionen zum VfB Stuttgart. Viel Spaß! Die Gespräche mit Bernadette Martini, Dr. Bertram Sugg, Andreas Grupp und Michael Reichl findet ihr in diesem Podcastfeed. Vielen Dank an alle Kandidaten für ihre Zeit, an den Wahlausschuss für das Vertrauen und an das VfB Fanprojekt fürs Möglichmachen! ···················································································· Schon abonniert? VfB-Newsletter: http://www.vfb.de/newsletter YouTube: http://go.vfb.de/youtubeabo Facebook: https://www.vfb.de/facebook Twitter: https://www.vfb.de/twitter Instagram: https://www.vfb.de/instagram TikTok: https://www.tiktok.com/@vfb VfB STR auf X: https://twitter.com/VfBSTR VfB STR auf Instagram: https://www.instagram.com/vfbxstr Photo by Pressefoto Baumann

Transcript

*Musik* "Wer sie mir nicht absprechen, dass ich einen Herzschlucken VfB habe." *Musik* "Ach, was ist passiert?" "Er hat den zweiten Treffer erzielt, an den ihr nie Land mehr geglaubt habt." "Nach 1950, 52 und 84 gewinnt der VfB Stuttgart zum vierten Mal die Meisterschale." "Its und Berger, der VfB!" *Musik* "Gedira, zwei Zolls, Führung." "Und jetzt, jetzt ist das Gira!" *Musik* Herzlich willkommen zu VfB STR.

Mein Name ist Ricky Palme und mit mir im Fanprojekt steht erneut Sebastian Rose. Hallo Sebastian. Hallo Ricky. Und wir haben Last But Not Least, den letzten Präsidiumskandidaten hier. Vor Ort, Hallo Stefan Jung. Hallo. Freut mich sehr, dass es geklappt hat. Der Tag heute könnte irgendwie ein bisschen schöner sein. Also wettertechnisch ist es super, aber der VfB hat gestern, das muss man an der Stelle verraten, gegen Kiel gespielt und es lief durch Backsen.

Wir versuchen es mal schön auszudrücken. Ich muss euch mal fragen, du bist ja eigentlich alles Fahrer, warst du in Kiel vor Ort? Genau. Ich wollte dort sein und habe es doch tatsächlich wegen dem Podcast abgesagt. Das heißt, ich gestern war zum Fußball und heute hatte ich eigentlich eine Karte für der Handball, auch THW Kiel. Aber man muss dann beides absagen, weil man muss Prioritäten setzen. Wir hätten einfach nach Kiel kommen können.

Wir hätten auch ruhig besprechen dürfen, dass wir gemeinsam nach Kiel fahren, dort unser Setup aufbauen, vielleicht hättest du dann auch mit dem Sieg funktioniert, Sebastian. Ja, es lag an uns. Es lag an uns. Auch für sich, die ich jetzt habe dann schuldigen, schreibt es in die Kommentare, wer als erstes ein Glas werden soll.

Genau, es lag an uns und wenn ihr euch wundert, dass das Setup vielleicht ein bisschen anders aussieht, auch das liegt an uns, denn wir haben tatsächlich die ersten Gespräche, alle sieben, mit dem gleichen Setup aufgenommen. Die Kameras haben wir nicht wegbewegt. Wir haben selbst gewinnt, aber wir hatten mal hier rum und wir haben heute komplett neu aufgebaut. Also es sieht wahrscheinlich ein wenig anders aus als die ersten sieben Gespräche.

Lasst euch davon nicht irritieren und wenn ihr dem Podcast hört, ist es egal. Was nicht anders laufen wird, ist die Struktur dieser Sendung und die beginnt wie immer mit der Vorstellung. Sebastian Rosa hat sich da etabliert, als herausragender Kandidat dafür, unsere Präsidiumskandidaten vorzustellen und dementsprechend feuerfrei Sebastian. Das mache ich doch sehr gerne.

Also Stefan Jung, 45 Jahre Jung, geboren in Alpstadt Ebing, damit ich der einzige Kandidat haben wir schon festgestellt, aufgewachsen auf der schwäbischen Alp, dann Gründer und Unternehmer. Du hast Wirtschaftswissenschaften studiert in Kopenhagen, North Carolina, Peking und London, was dann erst Strategieberater dann mit Gründer Vorstand und Anteilseigner verschiedener Unternehmen in Südostasien.

Und in deinem Steckbrief auf vfb.de habe ich gesehen, dass dein prägenstes VfB-Erlebnis in Bochum war. Also die Parade von Timo Hildebrand hat sich auch ganz tief bei dir ins Gedächtnis gebrannt. Ganz knapp am Herzinfarkt. Gott sei Dank, sonst könntest du ja als Hilde nicht mehr schließen. Das wär's dann gewesen.

Genau, aber das wär 2007 und da ist ja die Frage, du bist ja wahrscheinlich schon weit aus früher zum VfB gekommen und die Frage ist, wie bist du zum VfB gekommen und was mich persönlich interessiert, wie bist du dann beim VfB geblieben am anderen Ende der Welt, wo du ja wahrscheinlich gewohnt hast lange Zeit? Genau.

Als ich ganz klassisch bin mit meinem Vater und meiner Schwester regelmäßig ins Neckar-Stadion, dann 2015 war ich noch mein All aus des Auswärtsspiel in München, im olympian Stadion und das war dann da war ich immer völlig in Neustufe von Faszination irgendwie, dass man auswärts fährt und dann auch irgendwie die Farben vertritt und seine Stadt vertritt.

Das heißt, das hat noch mal was ausgelöst und bin dann wirklich über die ganzen Jahre , wann immer es ging, bin ich mitgefahren und viele Highlights erlebt, Samtoria Genoa, die Pyrrhocho, dann den Bochum, die Nahtstoderfahrung mit Hildebrand. Vielen Dank Timo, wenn er zuhört. Klar, dann Barcelona Champions League irgendwie, als man uns zuerst nicht aus dem Block raus zu ließen nach dem Spiel, dann wollten wir nicht mehr raus, weil die Stimmung so gut war.

Also viele, viele Erlebnisse mit dem VfB, mit erleben dürfen über die Jahre, wann immer es ging mitgefahren, aber ja dann in viele Jahre in China und in Asien, in Südostasien, Indonesien, in Singapur gelebt, das heißt dann war es dann halt ja nachts um zwei Uhr in den Weckerstellen, Topspiel, zweite Bundesliga VfB gegen Wurzburger Kickers, wo dann meine Freundin damals gedacht hat, ich bin völlig bescheuert. Kannst du dich recht gerne sagen? Kann man auch verstehen.

Also ich glaube, 2008 war das letzte Spiel, was ich verpasst habe, dass ich es nicht live miterleben konnte, aber viele waren dann wirklich in Asien über einen rucklicken Stream. Es gab keine legale Möglichkeit, die Spiele zu schauen, das heißt mit illegalen Stream dann mitgefiebert nachts um zwei, genau. Also VfB immer im Herzen getragen und es wird nicht weniger.

Welche Frage sich mir auftränkt, ist natürlich jetzt, bist du alles Fahrer, warst immer dabei, aber in den Ultrakasen selbst warst du nie, oder? Also du hast jetzt nie ... - Nicht beim VfB, ja. Moment, war ja zu viel. Das heißt, du hast Ultrarfahrungen.

Also ich hab, das hat dann angefangen, Anfang 2000, als ich studiert hab in Kuppenhagen, ein oder meine Bewohner, der wirklich direkt neben mir war und die Küche geteilt, er war tatsächlich ein Ultra-Befederien, also der größte Ultra-Gruppe von AS Rom. Ja. Das heißt, damals saßen wir dann schon eben dann durch ihn, hat es angefangen irgendwie am Küchentisch in der WG und haben uns über YouTube die ganzen Ultra-Videos angeschaut.

Ich war dann auch 2004 mit ihm dann beim legendären Roma-Durby des toten Kindes. Da haben dann die Fedein, also Kommando, die Südkurve von Rom und die Irodi Chibi-Lifo und von Lazio haben sich in der zweiten Halbzeit in die Capos auf das Spielfeld gelaufen und haben das Spiel abgebrochen. Und da war dann natürlich der total austename Zustand. Also da war ich auch live im Stadion und hab da viele Geschichten dann mit ihm erlebt.

Ich hab dann in London studiert und dann auch dann die ganze Geschichte von der organisierten Fan-Kultur in England dann kennengelernt. Da waren dann auch irgendwie Millwall gegen Leeds als dunkelste zweite Liga. Das ist schon nochmal ganz andere Erfahrungen als die italienische Ultra-Kultur. Aber ja, ich bin fussballfanatisch und hab in 25 Jahren viel miterlebt. Das heißt du verstehst Fan-Kultur, was ja auch wichtig ist? Ja, mich fasziniert das.

Also das hat wirklich, ich hab wahrscheinlich jetzt auch von den Top 5-Liegen in Europa, wie ich wahrscheinlich 70, 80% der Stadien irgendwie live erlebte für Spiele. Das war immer eine große Leidenschaft, wenn ich die Zeit hatte, der habe ich gemacht. Und jetzt muss ich natürlich nachfragen, jetzt hier beim VFB Stuttgart, hattest du kein Interesse dann dich den Ultras anzunähern oder keine Zeit? Hast du es mal versucht? Also gab es von dir Bestrebungen?

Also ich kann mich noch erinnern, ganz Anfang als das CEC gegründet wurde, weil ich war dann nicht so weit entfernt, wenn ich in der Kurve, als sie sich damals formiert haben. Aber ich war dann wirklich kurz Zeit später, bin ich dann nach Kopenhagen gezogen fürs Studium. Das heißt, keine Ahnung, in einem Parallelleben, wenn ich nicht weggezogen wäre, hätte ich mich vielleicht irgendwann mal angeschlossen. Keine Ahnung.

Aber da bin ich dann zu alt, bzw. CEC war mir schon zu jung, dass es sich überschnitten hat damals. Also ich merke jetzt schon, wir werden jetzt direkt einen neuen Termin vereinbaren, mit dir über diese ganze Zeit zu sprechen, die du auf diesem Planeten schon verbringen durftest in verschiedenen Orten, auch mit verschiedenen Ultrekopierungen. Leider Gottes gibt es das Format nicht her, das wir da noch tiefer drauf eingehen. Wobei ich das super interessant für deinen ganzen Werdegang.

Aber vielleicht kriegen wir das hin, solltest du gewählt werden und wenn nicht, dann trotzdem. Genau, dass du nochmal vorbeikommst und wir einfach mal über diesen kompletten Themenkomplex wie wurde Stefan Jung zu dem, was er heute ist, eine Folge aufnehmen, weil das finde ich hochinteressant. Heute soll es aber natürlich hauptsächlich darum gehen, was so in der Zukunft beim VfB mit dir passieren wird und dann möchtest du Präsidiumsmitglied werden.

Und wir fangen mal damit an, dass wir eine kleine Bestandsaufnahme machen hier bei uns im Verein. Und ich fand eigentlich die Frage des Wahlausschusses herausragend, die sie den Präsidentenkandidaten gestellt haben. Nämlich, warum tust du das an? Warum möchtest du VfB-Präsident werden? Da ist abgeändert natürlich auch die Frage an dich. Warum tust du das an? Warum möchtest du ins Präsidium des VfB Stuttgart gehen?

Ja, also da muss ich wahrscheinlich ein bisschen ausholen, so dass es Sinn macht in verschiedenen Lebensphasen. Also ich habe mir wirklich wieder gesagt, dass Unternehmen gründen in Asien, das habe ich mit voller Intensität gelebt. Und dann 2001 gab es eine neue Lebensphase, da hat sich unser Leben von einem Tag auf den anderen verändert, meine Frau ist erkrankt. Und da waren wir dann drei, vier Monate nur in Krankenhäusern, mehrere Operationen, Arzttermine.

Und da habe ich mich dann völlig erst mal für sechs Monate aus allen Unternehmen rausgenommen. Und das war dann wirklich so eine Zeit, wo dann okay, was sind eigentlich meine Lebensprioriteten, was möchte ich in Zukunft irgendwie meine Zeit investieren, was möchte ich noch bewegen. Und dann war es irgendwie klar, dass ich nicht mehr mein früheres Leben, auch wie spannend das war, und tolle Erfahrungen, wie erfolgreich alles war.

Aber das war dann irgendwie klar, das war jetzt ein Lebenskapitel und das ist jetzt abgehakt. Das heißt, wir sind erst mal viel gereist, erst mal meine Frau abzulenken, dann weil es uns viel Spaß gemacht hat. Und das war dann wirklich so in den letzten ein, zwei Jahren okay, was sind es wirklich Themen, wo ich meine Zeit wieder investieren möchte. Und da war eben philatropische Themen, für die ich mich eingesetzt habe, und Einsätze, Bildung, Chancengleichheit.

Und so kam dann irgendwann auch der Gedanken an, was sind dann wirklich meine Herzensangelegenheiten. Und so kam dann der VfB wieder ins Gespräch. Und ich habe mich dann mehrere Mal mit Nico Willig getroffen. Nico ist ein guter Jugendfreund von mir. Und der Erfolgskoch der U19 für alle, die es nicht wissen. Also jetzt gerade erst ins Viertelfinale der Juftlik eingezogen. Herzlichen Glückwunsch. Nur noch drei Siege. Das schaffte ich. Genau.

Und ich habe dann gemerkt, als wir geredet haben, als ich dann öfters im NLZ war, das machten einfach Spaß, irgendwie dann zu diskutieren, was kann man mit dem VfB verbessern, was sind so Visionen, wie man den Verein ausbauen könnte. Und so ist dann immer mehr der Gedanke gereift, hey, das macht man eigentlich wirklich Spaß. Und ich habe wahrscheinlich die Kompetenz durch mein früheres Leben.

Ich habe wahrscheinlich auch die Persönlichkeit, weil ich kann zwar irgendwie Kapitalerhöhungen und Sachen diskutieren, aber mir macht es halt genauso viel Spaß, irgendwie bei einer Weihnachtsfeier ein Bier zu trinken und die ganzen Mitglieder zu treffen. Ja. Und ich habe die Zeit. Also das ist natürlich auch ein großer Fakt, dass ich, das macht natürlich einen Unterschied, ob jemand irgendwie zehn Prozent oder 100 Prozent seiner Zeit irgendwie für den VfB gegeben kann.

Und habe ich gedacht, okay, ich glaube, ich habe eigentlich eine ganz gute Positionierung und kann den VfB viel geben. Bewerbe ich mich halt einfach mal und deswegen bin ich heute hier. Warum Präsidium und nicht dann Präsident? Ja. Ich glaube, dass Präsidenten haben gibt es bessere als mich, die besser geeignet sind. Weil ich glaube ein bisschen, wer Seniorität tut, ganz gut. Man muss natürlich viel mehr repräsentieren in der Verein, in der Außendarstellung.

Ich bin eher jemand, der das eigentlich genießt, auch im Hintergrund. Ich bin eher der harte Arbeiter im Hintergrund, so die schwäbischen Tugenden. Aber dass ich mich jetzt selbst vermarkten muss, ist jetzt ein bisschen, fühle ich mich nicht ganz so wohl. Deswegen ist es einfach, wir versuchen natürlich, ein Team aufzubauen mit drei Kandidaten. Und ich glaube einfach von der Persönlichkeit sind andere Leute besser geeignet als ich für das Präsidentenamt.

Und ich bin froh, wenn ich dann irgendwie das Gehirn im Hintergrund sein kann, die ganz sehr Arbeit erledigt. Das klingt gut. Du hast mich beim dunkelroten Tisch mit einer einleitenden Fragestellung gecatcht, die lautete, wie möchte ich helfen? Ganz simpel. Aber dennoch, das kam für mich sehr authentisch, sehr fürsorglich rüber. Das Interesse an der Vereinspolitik wurde damit deutlich.

Und dir ging es dabei dann, als du dann weiter ausführtest, um Augenhöhe, um Interessenzwahrung der Mitglieder, meintest du. Und meine Frage geht dahingehend, bist du der Meinung, dass die AG und auch Teile des Aufsichtsrats beim VfB Stuttgart den EV und auch die Mitglieder aktuell nicht ernst genug nehmen, wird dem EV vielleicht so ein bisschen die Emanzipation, stimmt man? Ja, ich denke schon, dass wir das was besser machen können.

Und das ist halt wirklich so, das war so der eine Begriff, der immer aufhielt, als ich mich jetzt mit Leuten unterhalten habe, irgendwie Augenhöhe. Und ich kann halt wahrscheinlich die EV-Interessen wirklich im Aufsichtsrat durch das, dass ich halt wirklich jetzt die letzten 15 Jahre in 12 Aufsichtsräten war.

Und das war halt schon mit auch teilweise Weltklasse Leute, das waren jetzt nicht irgendwie auf einem niedrigen Niveau, sondern da denke ich schon, dass ich viel gelernt habe, was ich halt dann einbringen kann beim VfB. Aber zum anderen natürlich auch nicht nur im Aufsichtsrat, sondern als Spargelingpartner mit dem Vorstand. Ich habe auch viele Jahre eben selber als Vorstand gearbeitet und habe das gesehen in anderen Aufsichtsratsmandaten.

Man baut dann natürlich mit der Zeit- und Vertrauensverhältnis auch mit dem Vorstand. Das heißt, das ist dann hoffentlich dann auch, wenn man das Vertrauen aufgebaut hat, dass man irgendwann auch in Vorstand kommt, sagen wir Stefan, ich bin gerade am überlegen in deren sehr Situation. Wie hast du das eigentlich früher selbst gehandelt in so einer Position? Und ich glaube, wenn man als Spargelingpartner auf Augenhöhe da helfen kann, ist das sicherlich von Vorteil.

Also das ist jetzt weniger irgendwie negativ über vorhergeamtlich zu urteilen. Aber ich denke halt, dass ich da schon Impulse setzen kann, dass ich da helfen kann. Das heißt, ich habe jetzt Spargelingpartner auch mal auf die Figa von dir gehört, also du gehst halt nicht rein und sagst, ich weiß wie es geht und das möchte ich halt nicht durchdrücken, sondern du sagst, ich biete mich an mit meiner Expertise, mit meiner Erfahrung einfach den Leuten im EV und auch in der AG zu helfen.

Ja, klar. Also zum einen, das muss man natürlich auch lernen, mit der Zeit als Aufsichtsrat Mitglied, dass man muss lernen, dass man an der Seitenlinie steht und nicht mehr auf dem Spielfeld ist. Und das machen viele neue Aufsichtsräte oftmals falsch, die sich noch zu sehr deines Täglichgeschäft einmischen möchten.

Du hast eher deine Coaching Position und du kontrollierst zwar und du bist jemand, der Ideen und Impulse irgendwie einsetzt, aber du bist halt nicht mehr derjenige, der auf dem Spielfeld spielt. Und das zu akzeptieren fällt am Anfang gar nicht so leicht, aber das ist eben die Rollenverteilung.

Aufsichtsrat und Aufsichtsratsvorsitz, weil ich habe beim VfB schon gerade großes Thema in den letzten Monaten und wir haben mit einigen unseren vorhergehenden Gesprächspartner und Gesprächspartnerinnen über moralisch verpflichtende Sollformulierungen gesprochen, etc., die man in der AG-Satzung verankern könnte, bezüglich eben der Thematik, dass der Präsident auch immer gleich der Aufsichtsratsvorsitzende sein müsse.

Ja. Und du grundsätzlich zu diesem Thema, ist dir das wichtig, dass der Präsident der Aufsichtsratsvorsitzende das, sagst du, das Präsidiumsmitglied exakt zu werden könnte oder lässt uns komplett offen, der Aufsichtsrat wird mehr oder weniger den Vorsitzenden aus seiner Mutter? Nein. Also meine Position ist ganz klar, dass der Aufsichtsratsvorsitz sollte immer beim Präsidenten sein.

Und es ist auch ein wichtiges Kriterium, wo ich jetzt als Mitglied überlege, wem gebe ich meine Stimme, einer der wichtigen Kriterien ist, wie gut wird dann das Amt als Aufsichtsratsvorsitzende im Aufsichtsrat ausüben. Also das ist für mich an die Position geknüpft und wir möchten auch keine Dynamik dann im Nachhinein halten, wo es dann Konkurrenzsituationen gibt oder Unklarheiten innerhalb von dem Präsidium. Deswegen klare Rollenverteilung. Der Präsident sollte immer den Vorsitz haben.

Einleiten zur nächsten Frage. Interessiert mich natürlich, wenn du früher in Südostasien, wo auch immer warst und den VfB verfolgt hast, war dann deine Hauptinformationskette Social Media oder dann eher die lokale Presse? Alles. Ich habe auch den Herr Urbina, die schuld gerade Nachrichten alles immer gelesen. Ich habe wahrscheinlich über 100 Folgen von euch angeschaut. Auch die Live schaltet Madrid aus dem Lidl. Ich weiß, in 400 Folgen ist hierher sind zwei Sachen hingeblieben.

Die Frisur von Davy Selke. Das Bier, was du immer Kopfgeschöpft hast und der Lidl in Madrid. Stimmt. Und wenn man überlegt, wie viele Stunden ich in irgendwelche Analysen gesteckt habe, dann wissen wir in Zukunft, jetzt können wir uns sparen. Wir laufen einfach nur durch die gegenbeleidigten gegnerischen Spieler und gehen in den Supermärkten. Warum ich die Frage gestellt habe, geht da angehend jetzt.

Wenn man von außen drauf schaut, hat man immer das Gefühl, unser Präsidium kommt nie zur Ruhe. Es ist immer irgendwas los. Es gibt Konflikte, die dann über die Presse, über Social Media teilweise auch ausgetragen wurden. Es wird teilweise auch versucht, Fans oder Kapitalvertreter zu instrumentalisieren. Deswegen meine Frage eigentlich, warum ist das so?

Hast du dir da irgendwie mein Bild machen können oder eine Erklärung dafür, warum ist in diesem Präsidium so selten Ruhe gab in den letzten Jahren? Ja, also es ist natürlich eine Konstellation. Man wird zusammengewürfelt als Team, dass man nicht selber formen kann. Das heißt, da können natürlich dann unterschiedliche Persönlichkeiten aufeinander prallen. Aber alle, das muss ich kurz sagen, sagen im Vorfeld, ich bin Teamplayer und das kriegen wir gemeinsam hin. Ja, das ja.

Aber wir, also Persönlichkeit erklärt eines, aber es gibt auch Sachen, die wir ändern können um solche Konflikte irgendwie zu vermeiden. Zum Beispiel momentan haben wir eben noch die Situation, dass zwei Präsidium-Mitglieder steigen direkt in den Aufsichtsrat auf. Und da haben wir halt schon wirklich von Tag 1 nach der Wahl eine Konstellation. Wie damals Klaus Vogt musste sich dann entscheiden zwischen Christian Riedmüller und Rainer Adrien.

Ist das jetzt wirklich die beste Konstellation, die wir uns wünschen können als Mitglieder? Das von Tag 1 ist ein Konfliktpotenzial. Also eigentlich beide Mitglieder haben irgendwie den Anspruch im Aufsichtsrat zu helfen. Solche Sachen, also es gibt auch Sachen, die wir selber irgendwie konstruiert haben, die wir wahrscheinlich revidieren können und besser aufbauen können.

Also du würdest dafür plädieren, dass grundsätzlich alle Präsidiumsmitglieder im Aufsichtsrat sitzen und zwar nicht entsendet werden, noch zusätzlich, sondern dass sie grundsätzlich ihren Platz im Aufsichtsrat innehaben. Genau.

Also es gibt so mehrere Punkte von Mitglieder stärken, aber das ist wirklich auch ein Punkt davon, dass wir eben durch das, dass damit Aufsichtsrat auch eben auf 12 Sitze erhöht wurde, um die DFL-Regularen einzuhalten mit der Sperrminorität, dass eben Entscheidungen in der AG Sitzung gibt, wo man eine Zwei-Trittel Mehrheit braucht. Das heißt ja, bei vier Investorenvertretern brauchen wir acht. Das heißt, dass auf 12 Sitze erhöht wurde.

Und dementsprechend haben wir jetzt eben mehrere Sitze und da sollten dann drei direkt gewählte Vertreter, die drei direkt gewählten Präsidiumsmitglieder, alle direkt in den Aufsichtsrat gehen. Wie siehst du es mit dem Präsidialrat, der aktuell zwei zwei bestückt ist, zwei Investoren, zwei Präsidiumsmitglieder, würdest du daran auch noch mal was ändern wollen?

Weil wir haben jetzt die Situation, dass wir in dem Moment, wo vielleicht ein Präsidiumsmitglied nicht mehr dabei ist oder wo es Konflikte gibt innerhalb des Präsidiums, die Investorenseite haben mit Geschlossenheit, dann sofort den EV eigentlich ausstechen können. Also auf jeden Fall müssen wir es ändern, weil es spiegelt einfach nicht die Anteile. Wir haben eine 80% Anteile im EV momentan und im 20% roughly eben für Investorenseite.

Das heißt, eine 50-50 Sitze Verteilung macht natürlich wenig Sinn. Aber für mich wäre wahrscheinlich auf fünf zu erhöhen erst mal okay. Das heißt, auch wenn es natürlich gibt, es gibt natürlich Fälle, eine wird mal krank bei einer Entscheidung, das ist jetzt nicht so völlig unwahrscheinlich, dass dann zumindest eine 2 zu 2-PAT-Situation kommt und dann über das W-Tor von den Präsidenten dann der EV immer noch die Oberhand hat.

Aber ja, das ist auf jeden Fall, dass man die Zusammensetzung auch ändert. Ich habe noch viele Fragen zur Bescheidaufnahme. Aber Sebastian, wir sind schon wieder 20 Minuten deeply in diesem Gespräch. Genau, aber doch eine Frage vielleicht zum Präsidialauschuss. Sehr gut. Aufstocken, abschaffen wäre vielleicht auch eine Möglichkeit. Also du hast die Erfahrung im Aussichtsrecht, braucht man so eine schnelle Eingreiftruppe?

Also ich hatte noch nie einen Präsidialauschuss in dem Aufsichtsrat. Aber man muss natürlich sehen, dass jetzt im VfB durch die Ausgliederung, durch einen zweiten Anteil Eigner natürlich wir mit 12 sitzen einen überproportional großen Aufsichtsrat haben. Das heißt, macht es Sinn, eine kleinere Gruppe zu haben für schnelle Entscheidungen?

Ja. Wenn jetzt irgendeinen Transfer in der letzten Minute, wir möchten bei der Zeit noch 105 Prozent höhere Provision haben, kann man jetzt nicht von allen 12 Aufsichtsräten verlangen, sondern wir müssen innerhalb der nächsten zwei Stunden, 10 Minuten Zeit finden für ein Call. Das ist einfach logistisch nicht möglich. Das heißt ja, so eine schnelle Eingreiftruppe macht Sinn. Aber man kann sehrlich hinterfragen, was sind eigentlich die Kompetenzen von dem Präsidialauschuss?

Weil Spiele-Transfers macht es wahrscheinlich Sinn, irgendwie die abzusegnen, dass eben Fabian Wohlgemuth, Christian Gendner, Alexander Wehrle den Vorschlag machen. Man muss es abzeichnen. Das macht Sinn. Aber ich glaube, es gibt eben noch Kompetenzen über den Sportlichen hinaus. Da werden auch Finanzentscheidungen getroffen, wo es sich mir nicht ganz erschließt, wieso das wirklich so schnelle Entscheidungen sein sollten.

Also wir können hinterfragen, was ist wirklich die Entscheidungsgewalt vom Präsidialauschuss? Und ich glaube, da kann man auch einiges dann aus dem wieder rausnehmen. Da muss ich jetzt doch nochmal ganz kurz sagen. Denn wenn ich mir überlege, dass wir tatsächlich schnelle Entscheidungen über den Präsidialauschuss zum Beispiel bei Spielerverpflichtungen treffen müssten, fehlt uns da im Präsidialauschuss dann eigentlich nicht die Sportkompetenz?

Ja. Also wir sitzen ja damit Leuten, die eigentlich keine Ahnung haben. Also nein, also der Präsidialauschuss ist glaube ich sehr emotional aufgeladen. Ich habe jetzt bei verschiedenen Leuten ein bisschen gefragt, ist es jetzt wirklich, wie oft sind da wirklich kontroverse Themen? Und die Antwort, die ich bekommen habe, das ist jetzt, seit es dann gibt, seit sechs, sieben Jahren, dass es wirklich eine sportliche Entscheidung gab, die kontrovers war.

Nein, aber es ging um eine Verletzungshistorie von dem Spieler. Und dann vertragliche Inhalte zu dem. Ich weiß nicht, ob es stimmt, aber ich habe das gehört. Das heißt, das macht natürlich jetzt keinen Sinn, dass man als Präsidialauschuss irgendwie in Fabian Wohlgemut hinterfragt in seiner sportlichen Kompetenz. Weil dann haben wir ein größeres Problem, wenn wir so einen Dynamic haben. Sondern es geht dann wahrscheinlich eher um Vertragsgestaltung.

Es geht dann eher um finanzielle Risiken, die man eingeht. Das sind dann wahrscheinlich nicht wirklich sportliche Themen. Aber die Sportkompetenz, die fällt natürlich im Aufsichtsrag, dass eben unser Sportvorstand, Sportdirektor, jemanden, den sie alle zwei Wochen anrufen können, ohne über konzeptionelle Dinge zu diskutieren und einfach auch interessiert sind an der Rückmeldung, einfach als Ideen austauscht. Also, dass die sportliche Kompetenz da fällt, das ist offensichtlich.

Und das müssten wir dann lösen, über insenderte Aufsichtsratsmitglieder, um diese Sportkompetenz zu gewahren. Gut, das haben wir jetzt abgearbeitet, Sebastian. Wir sind schon bei 24 Minuten. Und deswegen schnell die 10 Thesen. Genau, die 10 Thesen. Wir haben es den anderen Kandidaten auch schon gesagt. Wir waren uns nicht sicher, ob eure Thesen, die ihr mitbringt, steil genug sind, damit sie geklickt werden quasi im Video.

Deswegen haben wir für euch einfach die Thesen mal vorformuliert. Und ich stellte jetzt 10 Thesen, fünf davon haben alle Gesprächspartner bekommen. Deswegen die erste haben wir eigentlich schon abgerandelt, aber das ist eine Pflichtthese. Deswegen kommst du dir auch. Und ich werde dir dankbar, wenn du nur mit "Ich stimme zu" oder "Ich stimme nicht zu" antworten würdest. Wir haben danach aber noch ausreichende Gelegenheiten.

Ich ausreichende nicht, aber wir haben Gelegenheit, noch darüber zu sprechen, wenn es irgendwie noch Erklärungsbedarf gibt. Und die erste These lautet, der Präsident ist immer auch gleichzeitig der Vorsitzende des Aufsichtsrats. Ja, "Ich stimme mich zu". 75 plus 1 bleibt beim VfB unverhandelbar. "Ich stimme mich zu". Der VfB braucht mehr Abteilungen. "Ich stimme mich zu". Der Vereinsbeirat ist mit neun Mitgliedern überbesetzt. "Ich stimme mich nicht zu".

Auf Investoreninteressen wird beim VfB zu viel Rücksicht genommen. In der Vergangenheit ja, in Zukunft nein. Das hörte ich, da muss ich erklären. Da kommt vielleicht ein bisschen zu reißrisch formuliert. Da reden wir drüber. Die Ticketpreise, insbesondere für Championsleakspiele, sind angemessen. "Ich stimme mich zu". Der VfB braucht dringend weitere hauptamtliche Mitarbeiter oder Mitarbeiterinnen. "Ich stimme mich zu". Das aktuelle Ticketvergabesystem des VfB muss verändert werden.

"Ich stimme mich zu". Der VfB braucht eine Hybrid-Mitgliederversammlung? Ganz ehrlich, ich weiß es nicht. Das ist gut. Lass uns das stehen und wir reden gleich drüber. Ich habe eine Meinung und die ist, dass ich nicht weiß. Okay, dann reden wir drüber. Dann reden wir auf jeden Fall. Und die letzte Tese, auch eine Pflichttese für alle im Gesprächspartner, hier im Fanprojekt. Die Zusammensetzung der vom EV-Entsenden Aufsichtsrat Mitglieder muss verändert werden.

"Ja, dem stimme ich auf zu". Okay, das war's schon. Ruckzuck und wir können so ein bisschen über ein paar Sachen sprechen. Ich habe wieder ganz viel markiert, was ich interessant finde. Und wir wollen mal damit anfangen. Du meintest gerade eben Hybrid-Mitgliederversammlungen, da hast du keine ... Du weißt es nicht, ob wir die brauchen. Aber was ist denn so für dich? Ja, was im Ausland viel. Konntest du nicht bei der Mitgliederversammlung vermutlich dabei sein?

Wäre es für dich zum Beispiel denkbar gewesen oder nützlich gewesen, wenn der VfB zumindest mal ihren Mitgliedern im Ausland oder von weiter weg kranke ermöglicht hätten, diese Mitgliederversammlung live mitzuverfolgen? Aber zum Beispiel nicht an der Abstimmung teilzunehmen. Wäre das zum Beispiel in Gangbarweg? Genau, das ist auf jeden Fall welchen Befürworter.

Also meine erste Reaktion ist, ich bin für eine Hybrid-Mitgliederversammlung, weil man kann kurzfristig beruflich in Berlin sein, oder man hat den Jahresurlaub ein Jahr im Forrest gebucht, und dann möchte man sich wirklich ladenschaftlich einbringen, und es geht einfach nicht. Und ich glaube, jedes Mitglied sollte die Möglichkeit haben, sich einzubringen in eine Vereinspolitik und seine Stimme wahrzunehmen. Also das ist meine allererste Reaktion. Das heißt, du musst kurz nachfangen?

Das heißt, also du würdest vom Bauchgefühl her sagen, es wäre dann auch möglich und sinnvoll, Mitgliederversammlung, die man Hybrid anbietet, auch mit dem Benefit zu versehen, dass Leute Abstimmungen nehmen? Ja, Moment. Du musst mich ausreden lassen. Das heißt, eine meiner Schwächen, ähnlich wie Chris Führig bei der Entscheidungsbildung vom Tor, ist es das Ausreden lassen der Gäste. Nein, und das hat dann eben mehrere Norsen.

Das heißt, wie ist wirklich der rechtliche Rahmen verlangen würde? Ich weiß relativ, ich bin jetzt jemand, der sehr proaktiv ist und neugierig, aber auch ich, der jetzt Sachen recherchiert, sage, ich weiß jetzt wirklich nur nicht den kompletten rechtlichen Rahmen, was es wirklich beinhalten müsste. Also rechtliche Lage, dann Kosten. Was sind es wirklich an Zusatzkosten?

Also ich weiß noch von den Digitalbanken irgendwann vor ein paar Jahren, wenn die irgendwie Neukunden verifizieren, kostet, glaube ich, 16 Euro, dann sagen wir 20 Euro. Das heißt, wenn sich 10.000 Leute einwählen würden und man muss die verifizieren und das wäre wirklich ein Kostenpunkt, der anstehen würde, möchten wir dann wirklich, sagen wir, 200.000 Euro Zusatzkosten von der MV haben. Wo bisher irgendwie wir haben 400.000, 500.000 Kosten, auf einmal wären 700.000 Kosten durch das.

Ich weiß das einfach nicht. Deswegen wäre mein Vorschlag, wir haben sehr, sehr gute Musterbeispiele im Vereinsleben die letzten zwei Jahre. Da war zum Beispiel Markus Scheuer von der Satzungskommission, der damals den Wahler-Schuss verschiedene Modelle am dunkelrohen Tisch vorgestellt hat. Vorteile und Nachteile sehr ersichtlich. Danach habe ich mich als Mitglied irgendwie abgeholt gefühlt und gedacht, ich kann eine intelligente Entscheidung treffen.

Oder ein anderes sehr gutes Beispiel eben mit Oliver Schaal und Dr. Stefan Abil jetzt vom Wahler-Schuss. Auch am letzten so geruhen Tisch. Ich glaube, ich habe ein Musterbeispiel an Vereinsgestaltung, wie sie transparent erklärt haben, wie der Wahler-Schuss die Kandidaten ausgesucht hat, der Prozess vor und Nachteile, verschiedene Modelle. Das war für mich sehr, sehr transparent. Und genau wieder am Schluss hatte ich das Gefühl, ich kann eine intelligente Entscheidung treffen.

Wenn alles so transparent diskutiert wird und das fehlt nur jetzt einfach noch bei einer hybriden Mitgliederversammlung, wenn ich ganz ehrlich sein muss. Ich habe noch so viele offene Fragen. Das heißt, was stimme ich jetzt wirklich in zwei Wochen ab? Und das war ja vor zwei Jahren an einer Mitgliederversammlung nicht anders. Da war dann 70,2 Prozent dafür gestimmt für den Satzungsvorschlag. Da waren aber noch 602 Mitglieder dahin, am Ende nur noch da.

Und es waren 36 Grad und es waren glaube ich schon 6, 7 Stunden MV hinter uns und keiner wusste genau, worüber abstimmt. Und das bedeutet ja auch, aber aktuell liegt die Entscheidung, ob Hybrid oder nicht Hybrid liegt ja beim Präsidium. Bist du der Meinung, dass Präsidium soll das entscheiden oder eher die Mitglieder? Nein, also das ist wirklich sowas Elementaris, dass es satzungsmäßig festgelegt werden soll, dass es die Mitglieder entscheiden. Jetzt Personen unabhängig.

Man möchte nicht, dass es ein Präsident oder ein Präsidium dann zu ihren eigenen Gunsten irgendwann in Zukunft instrumentalisieren kann und dann einfach so entscheidet, was ihnen am besten passt für ihre eigene Position. Wir möchten das natürlich Personen unabhängig machen und deswegen ist da meine Meinung klar, dass es die Mitglieder entscheiden sollten.

Genau, deswegen habe ich mir auch mal festhalten, war die Entscheidung damals halt so fatal, weil man hat die Entscheidung 130.000 Menschen weggenommen und sie in die Hände von drei Menschen gelegt halt. Und da merkt man schon, das war wahrscheinlich nicht ganz so schlau. Deine These sowas, du hast ja wahrscheinlich auch wieder einen rausgesucht.

Ja, ich erinnere mich daran beim Dunkelroten Tisch, hast du gesagt, ich glaube deine Frau hätte gesagt, wenn du ins Präsidium kommst, hat der VfB anschließend doppelt so viel Abteilung. Aber du möchtest tatsächlich mehr Abteilung, wenn auch nicht doppelt so viele. Was schwebt ihr denn davor? Was war die Schwester? Meine Schwester und Frau, wir waren zusammen, sie haben sich über mich lustig gemacht.

Ich habe mir gesagt, so wie sie mich kennen, wird der VfB dann 60 Abteilungen haben in den nächsten Jahren. Es war als Spaß gemeint und nur noch mal zur Klarstellung. Du willst keine 60, aber mehr als die... Nein, also, ja, klar, wenn man andere Vereine anschaut, ich glaube, ein Trag Frankfurt hat 55 verschiedene Sportarten. Da haben wir gesportfein, hat 25, ich glaube irgendwann mal diskutiert, dass sie auf 35 aufstocken.

Das hat natürlich Vorteile auch für einen EV, wenn er mit einer dementsprechenden Selbstvertrauen und Größe auftreten kann. Wenn wir einfach jetzt mal ein konkretes Beispiel nehmen mit dem Projekt NECCA Park. Wenn man einfach auftreten kann und dann sagt die Stadt, jetzt kommen wieder die Profifußballer. Oder ob natürlich man auftreten kann, okay, wir sind hier die größte, auch aktive Sportvereinigung in Baden-Württemberg.

Wir möchten jetzt den NECCA Park nutzen, um einfach alle unsere Abteilungen irgendwie was anbieten zu können, aber auch irgendwie für ganz Stuttgart, dass man sich am Wochenende treffen kann zum Sporttreiben, für breiten Sport, ähnlich wie eben ein Olympia Park in München, wo man sich halt ganz München am Wochenende treffen kann.

Wenn man halt eine ganz andere Geschichte und Vision irgendwie erzählen kann, dann ist, glaube ich, auch natürlich dann von Bürgermeister oder für andere, hat es eine ganz andere Gravitast, man kann was ganz anderes erzählen. Deswegen ein starker EV hilft natürlich dem VfB, es hilft AG und hilft allen. Und deswegen, ja, Eintracht Frankfurt, ich bin schon so ein bisschen neidisch, wenn ich sehe, wie professionell Sie im EV aufgestellt sind.

Und irgendwie, dass man den breiten Sport als Fundament hat und den spitzen Sport eben dann drauf aufbauen, finde ich natürlich ein tolles Konstrukt. Wird mir super Spaß machen, es aufzubauen. Aber ganz ehrlich, ich habe nicht wirklich jetzt die Meinung oder die Meinungsbildung von den Mitgliedern, dass Mitglieder das wirklich wollen. Wenn ich jetzt Leute frage, die Antwort ist immer "Tickets, tickets, tickets",

das heißt, egal was die Frage ist, die Antwort ist immer dieselbe. Das heißt, wenn die Frage ist, was ist eigentlich eure Meinung, sollen wir wirklich ein mehrer Sport an aufbauen. Bisher, die Rückmeldung ist sehr verhalten. Das heißt, was man natürlich dann Spaß machen würde, irgendwie verschiedene Visionen zu erarbeiten, sondern ein Arbeitsgruppe in dem Gremium, Vereinsgestaltung, irgendwie, okay, was kann der VfB in Zukunft wirklich an Visionen aufbauen.

Und dann wieder die Mitglieder dann wieder ins Boot holen und dann, okay, ist das wirklich was, was wir machen möchten? Aber für mich hätte ich natürlich sehr viel Spaß. Das heißt, es geht ja nicht konkret darum, dass der VfB jetzt dringend eine Rudeabteilung braucht oder Kampfsport oder Basketball, also einfach nur, dass der größte Sportverein Baden-Württemberg es einfach mehr am Breiten Sport anbietet.

Genau, aber das ist dann meine alle aus der Amtshandlung, wenn ich gewählt werden sollte. Am Montag setzen wir uns zusammen mit einer Fahrradabteilung, dass die Fahrradabteilung bleibt. Das ist so vorab dabei, ja. Das sieht es ja gar nicht mit mir mit der Judit zu abteilen. Genau, hier haben wir zwei neue Sportarten, haben wir ja schon. Also VfB Away mit einem Fahrrad, als haben wir auch schon so ein Sport darüber nachgedacht. Mir fällt noch gerade ein beim Thema Ticketing.

Also wir könnten ja zum Beispiel der Mitgliederversammlung zu mehr Mitgliedern verhelfen, bzw. zu mehr Teilnehmern, wenn man so möchte. Wenn man die restlichen Karten, die von den Dauerkarteninhabern nicht abgerufen werden, einfach unter den Teilnehmern der Mitgliederversammlung verlosen könnte, dann würden eben nicht wahrscheinlich mehr als 2, 3000 erscheinen.

Und dann hättest du auch mehr Teilhabe sozusagen, weil das ist ja auch ein Thema, das wir zwar nicht abgefragt haben, aber der VfB Stuttgart sollte ja irgendwie Modell finden, um mehr Mitglieder, zu den Mitgliederversammlungen irgendwie zu bringen. Also mir ist schon klar, dass von 130.000 Mitgliedern keine, weiß ich nicht, 50 Prozent wirklich Interesse haben an Vereinspolitik. Und ich finde, das ist auch in Ordnung.

Also wenn man das sozusagen so für sich beschließt, ich möchte Mitglied sein, einfach nur aus dem Gefühl heraus, diesen Ausweis zu haben oder zu sagen, ich bin VfB-Mitglied in Ordnung genauso für wie die, die sagen, okay, da können wir schnell an Karten. Dennoch gibt es Menschen, die sich an der Vereinspolitik beteiligen wollen, die aber Probleme haben mit dem Format der Mitgliederversammlung. Wahrscheinlich schwer zu beantworten, dennoch will ich die Frage kurz stellen.

Siehst du da irgendwie Optimierungsbedarf, dass die Mitgliederversammlung zugänglicher gemacht wird? Also das auf jeden Fall. Also dass man es live übertragen kann für alle Mitglieder, das steht für mich jetzt außer Frage. Das ist technisch möglich. Da wüsste ich es nicht, wieso man das nicht machen würde. Ich könnte mir vorstellen, dass der eine oder andere Ultra sagt, ich möchte halt nicht, dass die Leute das zum Beispiel mitschneiden können in irgendeiner Art und Weise.

Könnte ich mir vorstellen, also ohne dass ich es jetzt mit denen abgeklärt habe. Da ist ja dann eine Möglichkeit, wenn man einen Redebeitrag machen möchte, dass man vorher dann irgendwie wie scheiß sagt, möchte ich das für die Allgemeinheit veröffentlichen? Ja oder nein? Also für die meisten Probleme gibt es Lösungen. Sehr gut. Nicht für alle. Vor allem nicht für die Tickets, aber... Genau beim richtigen Verein.

Das ist eigentlich unser neues Thema für die meisten Probleme gibt es Lösungen. Auf B sein. Super. Ich nehme noch eine andere These. Wir haben es schon kurz gestriffen. Ein Antrag Frankfurt wurde mit reingebracht. Ein Verein, der wirklich viele hauptamtliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen hat, sich da breit aufgestellt hat. Dementsprechend auch, ich gesagt es noch mal, emanzipiert auch der AG gegenübertritt.

Du hast vorhin gesagt, bezüglich der These, ob der VfB dringend weitere hauptamtliche Mitarbeiterinnen braucht. Siehst du nicht so? Stimmt es zu? Das habe ich falsch markiert. Sorry, tut mir leid. Bist du denn da bedarf? Eher in der Spitze oder in der Breite? Nein. Also ich... mir gefällt der Vorschlag, dass wir ein Geschäftsführer einführen, der nicht direkt von den Mitgliedern gewählt ist. Den finde ich natürlich suboptimal.

Nicht gut, weil wir möchten natürlich als Mitglieder Leute haben, die direkt gewählt sind, die uns auch vertreten. Und Geschäftsführer hört sich für mich zu autonom an. Zu Senior der eigenständigen Entscheidungen treffen kann. Das ist, glaube ich, mehr auch an den Begriff Geschäftsführer. Streiten sich, glaube ich, einige. Erdigen wir das ein bisschen relativiert hier bei uns? Ja. Aber deswegen, mein Angebot ist ja auch, dass ich es vollständig machen kann.

Das heißt, wir reden über Probleme lösen. Mit mir ist das Problem ja dann auch gelöst. Ich mache das dann, dann brauchen wir kein Geschäftsführer. Aber das heißt, es geht um Mitarbeiter. Das heißt, einfach mal konkret, die ersten drei Mitarbeiter werden einer für die Kommunikation. Wir wissen einfach noch zu wenig über unsere Abteilungen. Das ist schade. Wir haben wirklich ein Leonor gebaut, zum Beispiel in Leichtathletik.

Ein Spitzensportler, wo einfach die breite Masse der Mitglieder zu wenig weiß. Frauenfußball. Es könnte nicht besser laufen die letzten 2 Jahre. Also Riesenkompliment. Aber wir könnten es auch noch mehr pushen. Es gehen einfach so viele Sachen in der Kommunikation, wo sich Sache toll im Verein entwickelt hat. Aber wir haben noch nicht wirklich geschafft, um wirklich die Mitglieder das irgendwie transparent zu informieren. Zum Beispiel, ein Quartalsbericht von Aktiengesellschaft.

Das ist jetzt vielleicht ein bisschen übertrieben. Aber so ein halb Jahresbericht, dass Leute sich nicht ständig fragen müssen, was macht eigentlich das Präsidium? Was macht eigentlich der Vereinsbeirat? Was macht eigentlich das Sattungsausschuss? Was macht eigentlich der Fan-Ausschuss? Wo man einfach 20-Seite mehr formelle Kommunikation an alle Mitglieder. Das sind die Inhalte, wo sich alle Gremien im VfB momentan befassen. Und dann fühlen sich die Mitglieder wieder abgeholt.

Also eine Sache, Kommunikation, Mitarbeiter. Eine andere, wir möchten natürlich noch nahbarer, noch greifbarer, irgendwie noch mehr Leben im Vereinsleben reinbringen. Das heißt mehr Veranstaltungen. Wir haben schon relativ gute Konzepte. Dunkelrote Tisch über Vereinspolitik, VfB im Ländle, um die Tradition rauszubringen und Mitglieder zusammenzubringen. Aber wir hatten früher auch tolle Formate, wie VfB im Dialog.

Ich kann mich noch erinnern, da war man ein Hartmut Jenner, damals im Aufsichtsrat von Kärcher, der Vorstandsvorsitzende von Kärcher. Und ich fand es ein tolles Format, weil wir hatten dann einfach als Mitglieder die Möglichkeit, einen persönlichen Eindruck zu bekommen von unserem Aufsichtsrat. Und ich finde, das hat mir damals richtig geholfen, mein Meinungsbild zu bauen. Das heißt, wir können noch viel mehr eben rausgehen, auch in der Stiftung.

Das ist momentan ein 50/50 Joint Venture mit der AG. Aber momentan hat der wahrscheinlich 95 Prozent von allen Aktivitäten die AG gemacht. Das heißt, da können wir auch noch viel mehr machen. Also den VfB greifbarer machen, spürbarer, ist auch mit einem zusätzlichen Mitarbeiter, können wir das natürlich besser machen.

Und dann der dritte, einfach noch eine Rechtsabteilung, aber ein Mitarbeiter, ob der jetzt Vollzeit beim VfB ist oder 50 Prozent oder der ist bei einer Kanzlei angestellt und wir haben einfach ein Zugriffrecht, gibt es verschiedene Konstellationen. Aber wir müssen halt auch aus unseren Fehler, aus der jüngsten Vergangenheit lernen. Und wenn die nächsten 3,9 Prozent Anteilsverkauf ansteht, dass wir vorbereitet sind.

Das heißt, dass wir frühzeitig kommuniziert haben mit der AG, so läuft der Prozess von EV-Seite aus. Wenn irgendein Angebot reinkommt oder eine erste Version. Dann ist es dann die nächsten Tage Zeit. Dann können wir unsere Kommentare abgeben. Wir können Verbesserungsvorschläge. Dann schicken wir es zurück. Wenn die angenommen werden, gut, wenn nicht, dann setzen wir uns zusammen.

Also eine Rechtsabteilung haben wir, glaube ich, gesehen, dass es die letzten Jahre ein paar Verbesserungsmöglichkeiten gibt. Das wäre dann wahrscheinlich noch in der Priorität hätten lässt. Für mich dann der dritte Mitarbeiter. Auch in Sachen Grundlagenvertragsatzungssystemen ist das mit Sicherheit dann nicht schlecht. Wir haben jetzt noch ein paar Prozent Restanteile angesprochen. Die ist ja noch zu veräußern gilt.

Da gab es von Pierre-Enric Steiger den Vorschlag, man könnte doch die Anteile an die Mitglieder ausgeben. Wie stehst du zu so einer Idee? Ich habe über das Modell schon lange nachgedacht, weil mit den Green Bay Packers gibt es eben einen Verein im American Football in USA. Ich finde es toll. 31 Vereine sind von Milliardären geführt. Und gibt es den Green Bay Packers, das ist natürlich, es hat seinen Charme. Deswegen habe ich auch gedacht, okay, das ist perfekt.

Auch für den VfB, wir könnten dann wirklich ein Vorbild sein für Mitglieder, Bestimmung und Mitglieder einbeziehung, wenn wir so ein Modell haben. Also grundsätzlich finde ich sehr, sehr charmante Idee. Es geht dann halt um die Umsetzung. Und ob das jetzt wirklich ein Aktienmodell ist oder ein Genossenschaftsmodell, man kann eigentlich in beiden Formatensachen erreichen.

Also wenn die Zielsetzung ist, zum einen Kapital in die AG zu bringen, um die Eigenkapitalquote zu stärken, aber das zweite auch, dass man die Mitglieder wieder an der AG partizipieren lassen kann und das Gefühl hat, und auch die Fakten, dass wir einfach Zugriff auf die AG haben, gibt es verschiedene Modelle. Also man könnte es auch, es gibt verschiedene Aktienmodelle und es gibt verschiedene Genossenschaftsmodelle. Das ist alles zuvor.

Wir haben ja auch schon mal bei uns darüber gesprochen. Aber würdest du also sagen, diese 3,9 % eher in Richtung Mitglieder vergeben, als neuen Investor mit reinzuholen oder sind für dich eigentlich beide Wege gegangen? Also den Ratschlag, den ich wahrscheinlich gründern und Unternehmer am meisten mitgegeben habe, die letzten zehn Jahre, es passt auf euer Eigenkapital auf und seit sehr, sehr vorsichtig die eigenen Ernteile im eigenen Unternehmen auszugeben.

Weil die meisten Leute unterschätzen immer die Risiken, die das hat. Man begibt sich halt wirklich in Abhängigkeit von jemand anderen, der man nicht mehr beeinflussen kann. Und am Anfang, jeder hat immer die Idee, oh, es wird schon alles gut laufen, aber die Realität ist halt, sehr oft läuft es halt nicht ganz so gut.

Und wenn wir da einfach konkrete Beispiele jetzt auch beim VfB nehmen, das ist jetzt nicht völlig unabwegig, dass jetzt Mercedes zum Beispiel kommt in ein paar Jahren und sagt, okay, das Staatsfreund Katal ist unser zweitrittgrößter Aktionär. Die möchten in den Sport gehen, das heißt, wir haben mit denen schon Gespräche geführt. Sie wären bereit, den Aktienanteil, den wir uns in den VfB haben, die für 40 Millionen gezeichnet haben, uns für 60 Millionen abzukaufen.

Aber laut eurem Vorverkaufsrecht habt ihr jetzt drei Monate Zeit, die 60 Millionen uns zu überweisen, wenn ihr das selber kaufen möchtet. Und dann gucken wir ja unser EV mit 700.000 Euro. Es wird schwierig. Unsere AG mit 18 Millionen Eigenkapitalen und 160 Millionen Verbindlichkeiten. Auch schwierig. Ich muss jetzt intervenieren. Ist es nicht so, dass beim VfB auch ein Veto-Rechte eingehend besteht, dass man ... Ich kenne die Vertragsien halt nicht.

Deswegen einfach jetzt mal als Beispiel. Ich meine, das nicht jeder, sozusagen die Anträge. Wir müssen es jetzt nochmal nach recherchieren. Wir haben den Faktencheck im Hintergrund und wir machen es einfach so. Die Sendung kommt morgen und übermorgen dazu. Und zwar ist es eine reguläre STR-Folge. Ich bin der Meinung, dass jetzt nicht genau das eintreten kann, wie von dir gerade ausgeführt, dass Mercedes sagen können, dass es nicht so gut ist, dass es nicht so gut ist.

Das ist ja auch ein bisschen ein bisschen ein bisschen ein bisschen. Deswegen jetzt an Heckler und Koch. Das geht meines Wissens nach nicht. Da hat der EV immer noch ein Veto-Rechte. Aber ich verstehe natürlich die Probe-Martin. Ich hoffe, ich habe es genügend als Beispiel. Ich weiß, dass ich es habe. Aber man begibt sich halt in Abhängigkeit, wenn man deine Anteile veräußert, an jemanden dritten.

Und deswegen ... dass man eben an die nächste Generation denkt und an die übernächste Generation. Und deswegen bin ich, was das Profifußball oder Fußball einem lang eher ein bisschen skeptisch, wenn einfach Interessen reinkommen, die jetzt nicht rein in den sportlichen Geldern. Also dann eher in Richtung Mitglieder orientieren, die letzten 3,9% oder gar nicht vorhösern. Wer für mich Charmante, ja.

Dann machen wir jetzt, nachdem es die schweren Themen gab, die einfachen Sebastian Ticketsysteme. Aber du hast gesagt, das Ticketvergabesystem beim VfB muss verändert werden. Du wirst nichts ändern können, dass die Nachfrage größer als das Angebot. Aber hast du schon irgendwelche Ideen, wie man das Ticketvergabesystem gerechter oder zumindest anders aufziehen könnte? Also es gibt Probleme, die sind nicht lösbar und es gibt Probleme, die sind lösbar. Also nicht lösbar zum Beispiel.

Es gibt eine Gruppe, die sagen, ich finde ich toll, dass man bei den Champions League-Spielen eben jede nur eine Karte bekommen kann. Und es hat den Vorteil, dass so viele Mitglieder wie möglich ein Spiel besuchen können. Und es gibt einfach dann andere Mitglieder, zum Beispiel mehrere Frauen haben berichtet, dass sie sich nicht sicher gefühlt haben, dann auf nach Hause weg. Das heißt, das Konzept mit einer Karte funktioniert für sie nicht.

Das heißt, das ist zum Beispiel eine Problemstellung. Du kannst dich jeden glücklich machen. Es gibt nicht. Aber es gibt Möglichkeiten, wo man alle glücklich machen kann. Das heißt, man kann mehrere Turniere für die Europameisterschaft. Das heißt, wenn man eine Ticket kaufen möchte, kann man eine Group-ID kreieren mit Freunden oder Familie. Das heißt, wenn Tickets zugelost werden, dann wird es geschaut, es gibt mehrere Zulosungen innerhalb einer Group-ID.

Das heißt, die können dann zusammensitzen. Das heißt so, was gibt es jetzt beim VfB noch nicht? Das heißt, es gibt Probleme, wo es Lösungen gibt. Und die müssen wir dann umsetzen. Aber das Thema ist ja auch, der Fähnerschuss hat sich intensiv mit dem befasst. Der Freinsberat hat sich intensiv mit dem befasst. Natürlich innerhalb von der AG sehr, sehr viele. Das heißt, man muss mal sehen, dass es die erste Saison ist nach der Umstellung von SAP.

Aber dass es Verbesserungsmöglichkeiten gibt, das ist ja offensichtlich. Was man beim VfB probiert, ist die Möglichkeit, wenn du ein Ticket bestellst, dass du eine weitere Mitgliedsnummer angeben kannst. Und dieses Mitglied sich dann auch sozusagen mitbewerben kann. So, dass es dann halt im besten Fall immer noch die Möglichkeit gibt, zusammensitzen. Löst natürlich immer noch nicht das Problem, wenn du jetzt eine vierköpfige Familie bist.

Und mit zwei Kindern und deiner Frau entscheidern wirst. Oder dein Mann. Find ich gut. Wir müssen da auf jeden Fall ran an das Ticket-Vergabesystem. Ich glaube, es ist vielleicht auch interessant zu beobachten in den nächsten Jahren, wie sich der VfB weiterentwickelt. Aber es ist natürlich auch ein bisschen ungewöhnlich, dass es nicht so viel ist, dass es nicht so viel ist. Es ist natürlich auch ein bisschen ungewöhnlich, dass es nicht so viel ist.

Aber es ist natürlich auch ein bisschen ungewöhnlich, dass es nicht so viel ist. Es ist natürlich auch ein bisschen ungewöhnlich, dass es nicht so viel ist. Es ist natürlich auch ein bisschen ungewöhnlich, dass es nicht so viel ist. Es ist natürlich auch ein bisschen ungewöhnlich, dass es nicht so viel ist. Es ist natürlich auch ein bisschen ungewöhnlich, dass es nicht so viel ist. Es ist natürlich auch ein bisschen ungewöhnlich, dass es nicht so viel ist.

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Es ist natürlich auch ein bisschen ungewöhnlich, dass es nicht so viel ist. Es ist natürlich auch ein bisschen ungewöhnlich, dass es nicht so viel ist. Es ist natürlich auch ein bisschen ungewöhnlich, dass es nicht so viel ist. Es ist natürlich auch ein bisschen ungewöhnlich, dass es nicht so viel ist. Es ist einfach fachliche Qualifikation. Dann aber auch, dass man die Werte des VfB widerspiegelt.

Also man kann jetzt keinen Parteimitglied von einer extremistischen Partei sein, weil das im Konflikt steht zu einem offenen Werten des VfB gegen Rassismus und so weiter. Das heißt, okay, man muss in das Wertesystem des VfB passen. Und dann als dritte Kriterie für alle, dass man sensibilisiert ist für die Aufgabe als EV-Vertreter. Man weiß wirklich, wer hat einen Enzant und dementsprechend die Wichtigkeit des Amtes.

Und man muss dementsprechend dann auch die Meinung der Mitglieder kennen. Das heißt, du plädierst dann für ein fraktionales Abstimmungsverhalten vom EV-Entsandten. Man muss aufpassen, es gibt natürlich das deutsche Aktiengesetz. Das heißt, du musst immer im Lautgesetz im Interesse der AG handeln. Das heißt, man muss vorsichtig sein, wie man die Sachen in der Öffentlichkeit formuliert.

Aber wenn die Leute sensibilisiert sind für die Aufgabe als EV-Vertreter, kann man das in einem 1 zu 1 Gespräch, glaube ich, ganz gut rüberbringen. Verstanden. So was, dann willst du noch eine These nehmen? Wir haben kein Zeitpilofilatessen, wir sind schon bei 50 Minuten. Wir wollen auch einen Ausblick in die Zukunft werfen. Und es wird ja so sein, bei der Mitgliederversammlung zuerst wird der Präsident gewählt und dann werden anschließend die Präsidiumsmitglieder gewählt.

Und hast du einen Wunschpräsidium? Hast du einen Wunschpräsidenten, in dessen Präsidium bereingewählt wird? Oder sagst du, mir ist eigentlich ganz egal, wer die anderen zwei sind? Nein, aber ich kann kurz, ich hatte jetzt die Zeit, mich mit den anderen zu treffen. Mit dem H. Algeier, menschlich sehr sympathisch, menschlich zu 100%, wird es passen, gar kein Problem.

Plus, ich könnte natürlich eben sein, dass die Masse seinen Kritikpunkt, die Achille sehen, ist ein bisschen eben die der Zeitfaktor und dann eben das Modell mit einem Geschäftsführer. Das heißt, das könnte ich natürlich elegant lösen. Das heißt, als Kombination wird es, glaube ich, auch sehr, sehr gut funktionieren. Die Wetter-Geschäftsführer. Mit dem Herr Steiger macht es sehr viel Spaß, zu diskutieren über Ideen, er sprudelt vor Ideen.

Er hat auch meinen höchsten Respekt, zur Wahl gestellt hat, hat man gesehen, wenn man einfach sich offen positioniert, mit dem Positionspapier kann, macht man sich auch angreifbar. Und dieses Mal wieder, er macht es sehr transparent, stellt seine Ideen, seine Positionen da. Und das hat für mich einen riesen Respekt verdient. Das heißt, mit ihm macht es einfach Spaß zu diskutieren. Das wird auch hervorragend funktionieren.

Mit dem H. Saatich nur nicht das Vergnügen, dass wir uns persönlich länger unterhalten haben. Kurz das Smalltalk bei Veranstaltungen macht auch einen sehr sympathischen Eindruck. Aber kann ich jetzt inhaltlich noch nicht so viele zusammen? Gut, dann gehe ich mal wieder die Thematik an, dunkelroter Tisch. Du hast es gerade eben auch schon gesagt, da erinnere ich mich.

Da ging es darum, dass du, und du hast es heute auch schon gesagt, dieses Amt Vollzeit ausüben willst, aber du hast auch ergänzt beim dunkelroten Tisch, wenn ich mich richtig erinnere, dass du es sogar für wichtig hältst. Mindestens ein Präsidiumsmitglied in Vollzeit beim EV sitzen zu haben. Warum ist es deiner Meinung nach wichtig? Also warum geht es nicht so, wie in den letzten Jahren gehandhabt wurde, weiter mit einfach nur ehrenamtlichen Mitgliedern? Also es geht.

Aber dann ist halt die Frage, kann man mit 5-10% seiner Zeit das Gleiche erreichen wie jemand anderes mit 100% seiner Zeit. Und 100% der Zeit ist besser als 10% der Zeit. Das heißt, es macht natürlich schon einen großen Unterschied aus. Und ich habe natürlich das Argument natürlich auch für mich vorgetragen.

Das heißt, es geht auch als Ehrenamt in Zeit, aber wenn man wirklich ambitioniert ist, dass man wirklich Dinge spürbar verbessern möchte, eben eventuell neue Abteilungen aufbauen möchte, den EV professionalisieren. So viele Ideen mit den Necker Parks sind so viele große Themen, die anstehen. Es ist natürlich klar, dass wenn man mehr Zeit hat, das ein großer Vorteil ist, was zu bewegen.

Was wären denn die 3 Punkte, wenn du die jetzt rauspicken müsstest, die du am Ende deiner ersten Amtszeit umgesetzt haben möchtest, die wichtigsten 3 Punkte für dich, die du, wie gesagt, den ersten 5 Jahren realisieren willst? Der Promot können wir auch die ersten 100 Tage gleich nehmen.

Also ganz konkret, 3 Punkte mit Klederstärken, das heißt, mit Klederechtestärken, das heißt, 3 Themen verankern in der Satzung mit dem Vor- Ein moralische Verpflichtung, dass der Vorsitz bei dem Präsidenten sein sollte, für den Aufsichtsrat. Der zweite Punkt, dass alle 3 direkt gewährten Mitgliedervertreter im Präsidium im Aufsichtsrat sind, dass man da eben 3 direkt wählen kann und der Präsidialausschuss

eine 5. Position zu kreieren, dass da auch der Verein wieder mehr Mitspracherecht und Entscheidungsgewalt hat. Also Mitgliederrechte stärken. Dann würde ich sagen, die Vertragsverlängerung von Alexander Wehrle ist wahrscheinlich sehr wichtig für den Verein und da es einfach etwas mehr als 12 Monate nur noch sind, ist es ein wichtiges Thema.

Das heißt, und da können wir, glaube ich, auch viel dann einwirken, oftmals unterschätzen, das ist das Aufsichtsrat, was man da wirklich mit organisieren kann. Über ein Kompensationskomitee kann man schon eine Strategie von den Unternehmen auch beeinflussen. Zum Beispiel ist es bei Alexander Wehrle auch in der Zeitung damals, bei der Vorhösung von den Poscheanteilen, dass er ein Bonus bekam, dass er erfolgreich abgewickelt zu haben.

Aber da kann man dann jetzt im neuen Vertrag zum Beispiel hinzufügen, dass der Bonus dann bei den restlichen 3,9% dann nur fällig wird, wenn auch als einer von den Kriterien, wenn keine weiten Mitgliederinteressen besser werden. Und so kann man eigentlich mit einem einfachen Satz in dem Vertrag gestalten, dass der VfB an einem Strang zieht. Er muss ihn dann nur unterschreiben. Genau, also das ist ein wichtiger Punkt.

Wir stehen sportlich so erfolgreich wie seit Jahren nicht mehr wirtschaftlich ein Jahr, das heißt, Kontinuität reinzubringen ist wichtig. Und dann den EFV zu professionalisieren, das heißt, die Punkte, die ich vorhin schon angeprochen habe, die Mitarbeiter mit der Kommunikation, die mehr Veranstaltungen den VfB greifbarer machen, das Vereinsleben mit mehr Leben füllen, das sind wahrscheinlich drei Sachen, die die ersten 100 Tage wirklich angreifen.

Ich merke schon um die Fahrradabteilung. Ich merke schon, du bringst dich nicht Tempo mit rein. Wegen könnte man natürlich die Frage stellen, ist der VfB überhaupt bereit für Stefan Jung Tempo? Also man müsste sich ja schon ein Stück weit umgewöhnen, wenn man bislang eher, weil man eben keine hauptamtlichen Präsidiumsmitglieder hatte, behebig und ruhig und vielleicht dann auch konservativ, wenn man so möchte, rangegangen ist.

Vor zehn Jahren vielleicht, dass es da Konfliktpotenzial gegeben hätte. Jetzt, ich bin 45, ich kann es auch, ich bin weiser, auch ruhiger geworden. Ich bin generell nicht jemand, der sehr viel Konfliktpotenzial hat. Ich bin sehr harmoniebedürftig, also von daher. Also wenn du merkst, dass dein Tempo ist hoch für den VfB, dann könntest du auch vom Gasprall rollen. Mehr als nur Vollgas.

Sehr gut, das fehlt der Profimannschaft, Tempoverschärfungen, beziehungsweise das richtige Temporieren der verschiedenen Spielphasen. Vielleicht kannst du da auch noch ein paar Hinweise geben. Wahrscheinlich nicht, im Flapsiger Kommentar am Rande meinerseits. Du hast auch beim dunkelroten Tisch immer wieder davon gesprochen, Tradition zu bewahren. Super ist ein Triggerpoint, trifft mich sofort.

An welche Tradition denkst du denn, wenn du davon sprichst und wie lässt sich Tradition beinflussen? Man braucht ja irgendwie beides. Also wirst du ja nicht nur stehen beim... Als ich das damals formuliert habe, das war so ein bisschen, ich sehe viele Sachen eher kritisch im modernen Fußball, dass man sich zu sehr abhängig macht von den Medienrechten, dass es zu sehr die Fan-Kultur beeinflusst von Zerstückelung, von Spieltagen.

So viele Sachen, das heißt viele Sachen am modernen Fußball und das ist ein bisschen zu spät. Das ist ein bisschen zu spät. Das ist ein bisschen zu spät. Das ist ein bisschen zu spät. Das ist ein bisschen zu spät. Das ist ein bisschen zu spät. Das ist ein bisschen zu spät. Das ist ein bisschen zu spät. Das ist ein bisschen zu spät. Das ist ein bisschen zu spät. Das ist ein bisschen zu spät. Das ist ein bisschen zu spät. Das ist ein bisschen zu spät. Das ist ein bisschen zu spät.

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