MV2025 | Im Gespräch mit dem Wahlausschuss - podcast episode cover

MV2025 | Im Gespräch mit dem Wahlausschuss

Mar 20, 202559 min
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Episode description

Im Juli 2024 stimmten die Mitglieder des VfB Stuttgart für ein neues Vereinsorgan: den Wahlausschuss. Dessen Vorsitzende, Oliver Schaal und Dr. Stefan Biehl, erklären uns in dieser Folge nicht nur, wie der Weg vom ersten Zusammentreffen zur Kandidatennominierung ablief. Wir erfahren auch, warum es dem VfB Stuttgart hilft, wenn Ultras und Staatsanwälte in den Gremien zusammenarbeiten. ···················································································· Schon abonniert? VfB-Newsletter: http://www.vfb.de/newsletter YouTube: http://go.vfb.de/youtubeabo Facebook: https://www.vfb.de/facebook Twitter: https://www.vfb.de/twitter Instagram: https://www.vfb.de/instagram TikTok: https://www.tiktok.com/@vfb VfB STR auf X: https://twitter.com/VfBSTR VfB STR auf Instagram: https://www.instagram.com/vfbxstr Photo by Pressefoto Baumann

Transcript

* Musik * "Wer sie mir nicht absprechen, dass ich einen Herzlöten VfB habe?" * Musik * "Ach, was ist passiert?" "Der VfB Stuttgart führt mit 2-1. Ich kann es nicht fassen." "Der VfB Stuttgart hat den zweiten Treffer erzielt, an den hier niemand mehr gerauft hat." "Nach 1950, 52 und 84 gewinnt der VfB Stuttgart zum vierten Mal die Meisterschale."

"Hitze als Berger, erzagt!" * Musik * "Gedira!" "Zwei Zolls!" "Zürum!" "Und jetzt, jetzt ist das Giro!" * Musik * "Das komplette Fleisch ist aus dem Grill auf dem Grillbeer gekommen." "Und jetzt, jetzt, jetzt!" Herzlich willkommen bei VfB STR. Mein Name ist Ricky Palme und wenn wir im Fanprojekt stehen, wisst ihr, es geht um Vereinspolitik. Ich begrüße natürlich auch Sebastian Rose. Hallo Sebastian. Und wir haben zwei Gäste. Wir haben den Wahlauschuss hier.

Zum einen neben mir Dr. Stefan Biel, der stellvertretende Vorsitzende des Wahlauschusses und Ody Schahl, das ist der Vorsitzende des Wahlauschusses. Herzlich willkommen. Hallo. Hallo. Ihr seid ja quasi stellvertretend für den Wahlauschuss, dafür verantwortlich, dass wir hier die wunderbaren Gespräche führen durften mit sieben Kandidaten und einer Kandidatin

fürs Präsidium und das Präsidentenamt. Aber und die habe ich vorgestellt, aber ich habe jetzt in euch keinen Steckbrief gefunden beziehungsweise der vom Wahlauschuss damals von der Wahl. Der war nicht mehr online verfügbar und deswegen dürft ihr das gerne selbst übernehmen. Also was macht ihr, wenn ihr euch nicht um die Zukunft vom VfB kümmern? Ja, machen wir es ja gerne. Also mein Name ist Oli Schahl. Ich bin 44 Jahre alt, wohne hier in Stuttgart.

Arbeit bei einem großen Nutzfahrzeughersteller hier in der Region. Ja, seit über 25 Jahren jetzt in der Kurve in der Ultraszene-Aktiv beim Kommando Kanzstadt. Schon immer vereinspolitisch mich eingebracht, sei es jetzt im Fan-Ausschuss, aber auch sonst die Aktivitäten wie Stadion, Umbau. Ich habe damals die erste Karawane mit angemeldet.

Also ja, ist jetzt mal ein Urgestein hier aus der Kurve und als der Wahlauschuss dann letztes Jahr auf die Tagesordnung kam, haben wir uns ja auch unterhalten in der Gruppe und dann habe ich gesagt, komm, da interessiere ich mich dafür, da würde ich mich gerne einbringen und habe mich dann gefreut, dass ich gewählt worden bin. Und Stefan, der hat auch eine interessante Wiedervorzuweisen. Ja, kann man so sehen.

Ja, mein Name ist Stefan Biel. Ich bin 49 Jahre alt, verheiratet, habe zwei mittlerweile fast erwachsene Söhne, komme aus dem Kreis Böblingen, arbeite aber in Karlsruhe bei der Bundesanwaltschaft als Oberstaatsanwalt. Und das ist ja wirklich krass für uns, zumindest wenn da der Ultra neben dem Oberstaatsanwalt steht. Also, wir fanden es einfach hervorragend, dass man sieht, wie der VfB Menschen zusammenbringt, die sich vielleicht sonst nur an anderen Orten wiederfinden und treffen dürfen.

Und ich finde überall, wo beim VfB ganz viele verschiedene Leute aufeinander treffen, entsteht meistens Gutes. Also, Satzungskommission ist eh nicht zum Beispiel, empfehle ich jedenfalls so. Und deswegen finde ich es total spannend. Aber wie der Wahlausschuss zusammengestellt ist und wer da noch so aus euch beiden sitzt und entscheidet und trifft, das besprechen wir auch noch gleich. Ja, aber ich würde noch gerne folgende Frage stellen.

Ihr wart zwar jetzt schon häufiger auf diversen Kanälen des VfB Stuttgart zu sehen, habt euch natürlich auch im Vorfeld der Mitgliederversammlung 2024 vorstellen dürfen und auch dort um die Stimmen der Mitglieder geworben. Dennoch vielleicht mal kurz zur Erklärung, wie kam es denn für dich dazu, Stefan, dass du dich im vergangenen Sommer für einen Platz damals ja noch nicht mal legitimierten Wahlausschuss beworben hast. Was hat dich da getriggert dran?

Also, ich muss da zusagen, ich bin schon auch seit Jahrzehnten VfB-Mitglied. Über 20 Jahre bin immer wieder im Stadion früher weniger, weil ich selber als Fußballschiedsrichter unterwegs war und sich da meistens Kollisionen ergeben haben. Zuletzt bin ich jetzt nur noch Passiverschiedsreter und deswegen viel mehr Zeit, um ins Stadion zu gehen. Meine Familie geht auch gerne mit, deswegen sind mir regelmäßige Stadiongänger.

Ich habe mich früher ehrenamtlich beim Verband, beim Württembergischen Fußballverband engagiert in der Rechtsprechung, also im Sportgericht, war dann mit meinem Heimatverein, wo meine Jungs gekickt haben, als Fußballtrainer, Jugendleiter aktiv und diese Zeiten sind irgendwann mal vorbei gewesen. Und dann kam irgendwie jetzt die Mitgliederversammlung gerade recht. Ich habe mich orientiert, wollte mich ehrenamtlich einbringen und der VfB hat da eine sehr gute Möglichkeit geboten.

Die Ausschreibung hat mich sehr interessiert, um einfach doch mal was grundlegendem VfB zu verändern, mal so ein bisschen sich da einzubringen. Und das Amt, das der Wahlausschuss da so mit sich bringt, das war für mich ziemlich attraktiv.

Ich habe zwar überhaupt keine großen Chancen gesehen, weil ich überhaupt keine Fangruppierung irgendwie anhängig bin, bin einfaches Mitglied, habe wenig Kontakt, bin wenig vernetzt und habe mich einfach beworben, weil ich gedacht habe, wäre spannend, wenn es klappt, wäre super, habe aber nicht damit gerechnet. Aber für dich kam auch nur der Wahlausschuss dann in Frage oder hättest du auch damit liebäugeln können, vielleicht mal in den Vereinsbeirat zu gehen oder gar ins Präsidium?

Also momentan schien das für mich die wirklich top Sache im Wahlausschuss, weil das natürlich auch vom zeitlichen her zwar noch nicht so absehbar war, was es dann tatsächlich jetzt an zeitlicher Dimension erbracht hat, was wir hier leisten mussten. Aber ich habe gedacht, ja, das ist ein immer phasenweise Prozess, den man dann begleitet. Und dann ist auch mal wieder Ruhe, was wäre auch hoffen. Das ist glaube ich bei so einer dauerhaften Tätigkeit, Vereinsbeirat, Präsidium, anders.

Und das muss man damals ganz klar sagen, in meiner beruflichen Situation, ich bin ziemlich eingespannt in ganz Deutschland unterwegs, habe ich mir das nicht vorstellen können. Okay, Olli, wie war es bei dir? Hat es dann auch nochmal Diskussionen vielleicht gegeben bei euch in der Gruppe dann, ob das ein Weg ist, den man gehen möchte, sich dann aktiv wirklich an der Vereinspolitik zu beteiligen? Ja, absolut.

Jarny hat es ja auf der letzten Mitgliederversammlung auch transportiert, dass wir uns einbringen in eine Satzungskommission über den Daniel, da wir auch aktiv mitgewirkt haben, dass die Satzungsänderungen mit der Einführung des Wahlausschusses dann auch zu Wahl gestellt worden sind. Klar war auch, seit 2016 ist der Verein in Vereinspolitisch unruhigem Fahrwasser, seit dieser Ausgitterung Diskussion losging.

Und wir als Kommando Kanschat sind natürlich mit ein Akteur, haben da in unsere Meinung reingebracht, auch zuletzt dann, als es darum ging jetzt mit dem aktuellen Präsidium, sehr prominent Kritik im Stadion, aber auch in den Gesprächen.

Und da war schon die Diskussion, naja, es ist jetzt schon der Zeitpunkt, nicht nur an der Seitenliege nicht zu stehen und dort Kritik zu äußern, sondern auch zu sagen, in einem klar abgesteckten Rahmen, in einem projekthaften Arbeiten, wie es auch nur Satzungskommission ist, wie es der Wahlausschuss dann auch ist in dem Aufsatz, da zu sagen, ja, da machen wir den Mitgliedern das Angebot, dass wir auch bereit sind, mitzuarbeiten.

Und dann haben wir uns intern unterhalten, wir können das bei uns machen und dann habe ich gesagt, komm, ich mache das gern. Und ja, die Mitglieder haben ja dann auch das Angebot angenommen. Habe ich mich auch sehr darüber gefreut, über die große Anzahl anstimmen. Ein Punkt möchte ich da aber noch sagen, dass er immer damit geschwungen hat, wollen jetzt die Ultras ja den Verein übernehmen. Ja, du schmunzelt schon.

Nein, also wirklich, es war explizit so, dass er gesagt hat, wir arbeiten damit, ähnlich wie eine Satzungskommission, einen Vertreter wollen wir reinschicken, deswegen haben wir auch nur einen Vertreter aufgestellt und jetzt nicht gleich neun, das muss sagen, jetzt regieren wir mal durch, das ist ja auch Quatsch, sondern der Verein, der hat eine unheimlich breite und vielfältige Mitgliedschaft.

Und es ist auch wichtig, dass diese Mitgliedschaft da ein Stück weit repräsentiert ist, dass wir diese Diversität auch in dem Gremium haben. Und Ultra- und Staatsanwalt, Student, Rentnerin, beruflich eine große Breite. Ich glaube, Rückblick können wir nur sagen, das hat mit dazu beigetragen, dass wir so einen ganz guten Job machen konnten. Und auch die Akzeptanz, die wir gefunden haben.

Es ging beim Wahlerchuss hauptsächlich darum, die Zirkelbezüge endlich aufzulösen beim Fahraufbestütter. Und habt ihr denn das damals als dann der Vereinsberat eingeführt, wurde wahrgenommen? Also war die Problematik für euch gleich schon offensichtlich?

Die Problematik der Zirkelbezüge oder war es wie bei vielen anderen Mitgliedern erst dann so offensichtlich, als, ich sage mal, so eine gewisse Disharmonie im EV auf einmal sich Bahn brach und man immer skeptischer dieser Struktur gegenüber wurde, Stefan. Ich glaube, letzteres. Also so auf den ersten Blick hat man das natürlich nicht erkannt

oder hat man gedacht, gut, es läuft ja alles. Es waren auch immer entsprechende Kandidaten da, wo man auch nicht so genau sagen konnte, das war jetzt wirklich was, was aufgrund irgendwelcher Machenschaften, Seilschaften passierte, sondern am Anfang stellte sich das normal da und erst nach und nach hat man festgestellt, dass diese Zirkelbezüge da waren in der Satzung

und dass das einfach ungesund war für den Verein, dass das für den Verein keine Sache war, die dauerhaft so hätte bleiben können. Wie war es bei dir, Olli? Also du hast ja gerade eben schon gesagt, engagiert warst du schon immer? Könnt mir vorstellen, dass bei dir da schon relativ früh die Antennen ausgefahren wurden, als dann diverse Gremien neu eingeführt wurden, etc., mit dem Zug der Ausgliederung?

Ja, also bei uns war natürlich das Thema Ausgliederung, das große Thema Ausglieder an sich, aber auch dann die Rechtsform, die jetzt geschaffen worden ist, wo wir merken, welche Probleme das mit sich bringt, aber auch dann die Kommunikation, die drum stattgefunden hat, ja, zum Erfolg.

Und nachdem dann die Mitglieder entschieden haben, ja, zur Ausgliederung, ist bei uns erst mal vereinspolitisch, glaube ich, jeder ein tiefes Loch gefallen, deswegen war jetzt der Fokus da nicht da, wie sind jetzt so die neuen Gremien, wie ist das aufgesetzt. Und wenn man jetzt mal rückblickt, 2017, als der Vereinsberat geschaffen worden ist, die nächsten zwei Jahre ist ja da auch gar nichts passiert.

Das Gremium ist ja dann auch eher ein Fokus gekommen und die ganze Problematik, 2019, mit dem WLAN-Skandal, mit dem Abgang von Dietrich, wo dieser Vereinsberat dann eine sehr prominente Rolle bekommen hat. Und auch im Nachgang natürlich immer wieder auf diese Rolle Nominierung dann auch reduziert worden ist. Und klar wurde immer deutlicher, ja, Moment, also das ist ja eigentlich relativ ungut.

Wir haben es dann immer darauf hingewiesen, auch in Gesprächen mit dem Präsidium, in Gesprächen mit dem Vereinsberat, dass diese Satzungsänderung das aufzulösen, angegangen werden muss.

Wenn ich jetzt persönlich sage, dass der Fokus war jetzt dann unbedingt da vom Präsidium, dann letztlich hat man ja die Satzungskommission komplett neu aufgesetzt, auch in der jetzigen Form, auch mit dem Markus Scheurer als Vorsitzenden, die dann auch innerhalb kurzer Zeit diese Vorschläge ausgearbeitet hat, die dann auch zur Abstimmung standen, glaube ich, ein sehr transparenter Prozess.

Und wenn die Mitglieder jetzt im März nochmal zurückblicken und sagen, eigentlich war das jetzt eine gute Entscheidung, ich glaube, dann sind wir als Verein insgesamt vorangekommen. Und darum geht es ja. Du hast angesprochen, jetzt kommen wir zur letzten Mitgliederversammlung und dann der Wahl, ob der VfB einen Wahlausschuss bekommt oder nicht.

Und es wurde ja nicht nur darüber abgestimmt, ob wir einen Wahlausschuss möchten oder nicht, sondern auch welche Befugnisse er hat, weil es geht darum, ob ihr als Wahlausschuss quasi die Kandidaten für Präsident unvereinsbeirat, unpräsidium benennt oder nur für den Vereinsbeirat. Jetzt stelle ich mir das schwierig vor, ihr bewerbt euch für einen Ausschuss, für den Wahlausschuss und ihr wisst gar nicht, wird es ihn überhaupt geben. Und wenn es ihn gibt, welche Befugnisse hat er?

Hattet ihr dann klaren Favoriten oder war es euch egal? Euch war es natürlich wahrscheinlich wichtig, dass es den Wahlausschuss geben wird. Aber welche Befugnisse er hat, war euch erstmal zweitrangig oder wie sah das aus? Nie. Also für mich war das eindeutig klar, wenn es ein Wahlausschuss gibt, wenn es die Satzungsänderung schafft, dann auf jeden Fall auch für alles.

Also das war ganz klar, dass man das aus allen Bereichen rausziehen musste, wirklich ein eigenständiges Gremium für alle Entscheidungen schafft, um damit auch wirklich allen Vorurteilen zum Trotz zu zeigen. Es kann auch beim VfW Stuttgart ein Gremium geben, was sich wirklich um eine Aufgabe kümmert und dann auch um alles, ohne jeglichen Bezug zu irgendwelchen anderen Gremien. Ja, also kann ich mich nur anschließen, war auch meine klare Präferenz.

Ich verstehe die Bedenken, habe die auch geäußert im Vorfeld. Aber auch da, ich glaube, man muss den Mitgliedern ein Stück weit dann auch zutrauen und dann auch das Vertrauen haben, dass da Entscheidungen getroffen werden, die dann letztlich, ist das eine falsche Leute, in diesen Nominierungsausschuss dann entsenden und so weiter. Ja, also das kann ich an der Stelle auch noch mal sagen.

Also da habe ich mich mit Sicherheit getäuscht, denn ich dachte damals, Mensch, das ist eine Menge Arbeit für Menschen, die sich nicht kennen, neu zusammengewürfelt werden und dann einfach mal einen kompletten Verein neu aufstellen müssen, zumindest was die Kandidatenauswahl betrifft. Also mein Respekt und natürlich dann auch mein Glückwunsch, an der Stelle, dass euch das so gut gelungen ist. Es wurden ja dann neun Leute für diesen Wahlausschuss gewählt von den Mitgliedern.

Was mich aber interessiert ist, wie ging es denn dann am nächsten Tag nach der Wahl für euch weiter? Also sprich, wie lief der Konsolidierungsprozess für euch ab? Denn man wusste ja noch nicht, wie schnell ihr jetzt direkt eure Arbeit aufnehmen müsst. Das möchte ich auch noch dazu sagen. Es stand da durchaus zu befürchten, dass wir 2024 noch eine außerordentliche Mitgliederversammlung bekommen.

Da könnte ich mir vorstellen, dass ihr ganz froh wart, dass man sich dann im Präsidium dafür entschieden hat irgendwann mal zu sagen, wir machen eine ordentliche 2025 und ihr bekommt doch ein paar Tage mehr Zeit. Ja, also man muss dazu sagen, wir haben am Abend der Wahl dann sofort natürlich unsere Nummern ausgetauscht, übers Vereinsmanagement und uns vernetzt. Darf ich kurz reinkregen?

Von euch neuen Leuten kannte sich niemand oder gab es irgendwie Leute, die sich schon mal gesehen hatten vorher? Also ich kannte niemand, ich glaube viele kannten sich untereinander nicht. Ich würde es nicht ausschließen, ob der eine oder andere hat sich vielleicht doch schon gekannt gesehen. Ihr beiden, Sebastian und Du, also vom Schwabensturm und er vom Kommando Kanzler, ihr kennt euch sicher.

Aber ansonsten glaube ich tatsächlich, dass das ein völlig zusammengewirfeltes Gremium von 9 Personen waren, die sich da erstmals nach der Wahl zusammengefunden haben, auf der Bühne in der Mitgliederversammlung, Nummern ausgetauscht haben und dann war natürlich die Problematik zum einen, wir wollten schnell gucken, dass wir in Charge kommen, dass wir uns konsolidieren und in der Gruppe finden, aber es war ein Sommerferien, das heißt es war Urlaubsszeit, viele waren weg.

Wir haben uns auch dann die ersten, ich glaube zwei Male war es, per Videokonferenz getroffen, um einfach mal uns abzuklopfen, zu schnubbern, wer ist denn der andere und dann haben wir die ersten Termine ausgemacht und um uns dann auch letztlich zu konstituieren.

Takman hat ja dieses Modell von den Team-Fasen und am Anfang hat man diese Forming-Fasen, das war eigentlich spielbildlich, das sind 9 Leute, die kennen sich nicht, die gucken dann erstmal, lesen nochmal den Steckbrief, das ist der, was will der, dann auch vorsichtig sich mal äußern, wie kann ich mich jetzt hier verhalten in der Gruppe und ich glaube am Anfang war es wichtig, dass wir da auch wirklich sehr transparent umgegangen sind, ging auch darum,

eine Geschäftsordnung sich dann zu geben, also auch wirklich gemeinsam dann, das dann durchzugehen, dass jeder dann auch das Vertrauen findet, hey, ich werde jetzt hier nicht irgendwo an Rand gedrängt, oder ich kann hier mitarbeiten oder da will jetzt keiner was verheimlichen, ich glaube das war wichtig.

Dann auch Wahl von Vorsitzenden haben uns glaube ich auch recht schnell geeinigt, da fand ich das aus sehr gut vom Sebastian als Zeichen, der die zweitmeisten Stimmen hat, also sagt er, hey, nee, also jetzt Vorsitzende und Stellvertreter beide aus der Ultraszene, gibt vielleicht auch das falsche Signal, das wollen wir aber auch nicht, da hat sich der Stefan ja dann auch bereit erklärt und deswegen war das dann auch relativ ohne Kontroversen sind und da schnell ins Stuhl gekommen.

Hätte denn eine außerordentliche Mitgliederversammlung für euch ein Problem dargestellt, also hättet ihr das hinbekommen, wenn es tatsächlich so gekommen wäre, dass man zum Beispiel im Dezember gesagt hätte, wir wählen dann eben nach, besetzen die freigewordneten Präsidiumstellen neu?

Ich glaube das wäre schon also ein ziemlicher Stretch geworden, weil man muss ja sehen, die Satzung gibt ja letztlich alle Fristen vor und jetzt für die Präsidiumswahl musst du ja bis zu drei Monate vor dem Termin der Mitgliederversammlung hast du ja das Bewerbungsende und dann solltest du ja noch den Bewerbern die Möglichkeit geben, dass sie überhaupt bewerben können.

Das heißt, wenn wir jetzt Ende den Termin im Dezember wäre, de facto gar nicht möglich gewesen, weil er hätte schon im August mit dem Wahlaufruf rausgehen müssen, Bewerbungsenden dann im September und dann im Oktober, November die Gespräche. Deswegen war das glaube ich eine sehr wichtige Entscheidung, die das Präsidium dann auch getroffen hat.

Haben sie uns ja auch informiert und glaube ich sogar gefragt, haben wir natürlich befürwortet und es auch im Sinne jetzt von Ressourcen, vom Verein einfach so eine Mitgliederversammlung kostet viel Geld, viel Energie auch für die Jungs und Mädels vom Vereinsmanagement. Ich glaube das war einfach die richtige Entscheidung.

Wenn man jetzt mit VfB mit Linien spricht, also wenn ich das mache, dann erfährt man dann mal relativ schnell, was amtierende Amtssträger nicht so gut können, man erfährt auch ganz schnell, was unbedingt besser werden muss.

Eure Aufgabe war ja nun, ja ein Profil zu erstellen, das nicht nur den Anforderungen der Mitglieder entspricht am Ende, sondern auch in einem emanzipierten Aufsichtsrat und bei einer starken AG dann auch einen gewissen Eindruck hinterlässt, also sprich, dass man da gut zusammenarbeiten kann. Wie habt ihr evaluiert, welches Profil für welches Amt gebraucht wird? Weil viel Zeit hattet ihr ja nicht. Also wie habt ihr das hinbekommen, dass ihr relativ schnell wusstet, was gesucht wird?

Also wir haben uns natürlich mit den entsprechenden Fragen zunächst auseinandergesetzt, das auch so gesehen und haben aber gesagt, wir wollen wirklich mal komplett Grund machen. Wir haben ja gesehen, wir machen unseren Wahlaufruf und dann haben wir ja letztlich bis zum Ende der Bewerbungsphasen jeweils Zeit uns dann auch das jeweilige Anforderungsprofil noch zu erarbeiten. Und diese Zeit wollten wir nutzen, haben auch genutzt, um einfach in den Verein reinzuhören.

Wir wollten uns einfach mit allen beteiligten Stakeholders rund um den VfB unterhalten, um wirklich aus allen Richtungen zu sehen, was sind da die jeweiligen Ansprüche an die jeweiligen Ämter, was sind die Voraussetzungen, die von den jeweiligen Stakeholdern gesehen werden. Wir haben uns ja... Glaubst du, irgendwas Überraschendes? Also irgendwas, was ihr gehört habt, wo gesagt habt, man starb ja nicht, aber nicht draufgekommen.

Also in New Orson gab es viele Details, aber ich glaube von der Groobrichtung her ging alles in die gleiche oder ähnliche Richtung. Ganz wichtig ist, insbesondere was das Präsidium angeht, dass es ein Dreiergremium sein muss, das einfach zusammen funktionieren muss. Das ist dann natürlich in der einzelnen Ausprägung unterschiedlich, je nach Präsident, die anderen beiden Mitglieder.

Aber das muss funktionieren, es dürfen keine Alphatiere sein, die dagegen einander arbeiten, sondern es muss einfach ein Mietamander im Präsidium sein. Und dann natürlich muss man noch schauen, was für weitere Skills braucht man, um überhaupt da agieren zu können. Also wir haben ja auch wahrgenommen, dass da eine ziemliche Unruhe und Nervosität auch im ganzen Verein war. Deswegen von uns auch zu sagen, wir wollen jetzt erst mal zuhören.

Also jetzt nicht wir neun, so unterschiedlich wie wir sind, wir haben es die Weisheit mit Löffeln gefressen, sondern wir wollen transparent erklären, wie wir vorgehen. Deswegen waren wir auch beim dunklerotem Tisch, haben die Mitglieder da informiert, waren auf den ganzen Regionalversammlungen. Aber wir wollen es auch wirklich von den Stakeholdergruppen erfahren, was wollt ihr eigentlich?

Und gerade auch so ein Aufsichtswahl, gab es Kritik am Präsidium, und man hat gesagt, erzählt uns doch mal, was wollt ihr denn? Was sind denn eure Anforderungen? Wie es Herr Stephan gesagt hat, das Interessante war bei diesen ganzen Gesprächen eigentlich, dass die Anforderungen eigentlich alle relativ ähnlich waren. Es war sehr breit, also da wurde wirklich eine eierlegende Wollmilchsau dann gesucht. Also im Präsidenten muss wirklich da alles können aus sein.

Aber egal ob es Abteilungsleiter waren, der Aufsichtsrat, die Anforderungen waren alle ähnliche, Teamfähigkeit, die müssen zusammenarbeiten, keine Einzelplayer, klar eine gewisse Professionalität, ein offenes Ohr, eine gewisse Präsidiabilität beim Repräsentieren des Vereins. Aber das war eigentlich konsistent durch alle. Wenn ihr das gehört habt, kurze Nachfrage, muss man VfB-Präsident, muss man das eigentlich lernen?

Muss es vielleicht dann wirklich erst mal so ein paar Jahre im Amt sein, um es wirklich zu können? Oder glaubst du, dass man wirklich das Rüstzeug mitbringen kann, um dieses Amt von Tag 1-Angleich so ausführen zu können, wie es viele Mitglieder natürlich aus der ECO da erwarten? Ja, ich glaube der Unterschied zwischen einem Amt im Präsidium und Präsident ist wirklich das Thema "Seniorität".

Also man muss glaube ich schon eine gewisse Erfahrung und ja, "Seniorität" und "Gespür" mitbringen. Weil diese repräsentative Aufgabe jetzt diesen größten, vor allem in Baden-Württembergen mit einer massiven, medialen Aufmerksamkeit nach außen zu repräsentieren, da muss ich schon hohes Bewusstsein haben, wer bin ich, wie wirke ich, wie gehe ich auf andere Menschen zu. Ich glaube nicht, dass man das lernen muss, aber man muss ein gewisses Rüstzeug mitbringen.

Und ich stimme auch zu, dass es eher ein politisches Amt ist, als jetzt eine Management-Hätigkeit. Verstehe ich.

Stefan, du hast gesagt, du habt quasi bei Null angefangen, ihr habt jetzt ja einen Teil des Jobs vom Vereinsbeirat geerbt, einen Teil des Jobs vom Präsidium, guten Präsidium gab es eigentlich kein altes mehr, als ihr angefangen habt, aber konntet ihr auch auf Profile zurückgreifen, die Vereinsbeirat oder Präsidium mal erstellt hatten für den Job, und ihr habt dann gesagt, nein, greifen wir nicht darauf zurück, sondern wir fahren wirklich mit weißem Blatt Papier an.

Ja, natürlich, aber wir haben natürlich als Gremium erst mal bei Null angefangen, aber es gehört natürlich auch unserer Aufgabe dazu, dass wir mit dem Präsidium sprechen und auch insbesondere mit dem Vereinsbeirat über deren Tätigkeit zuvor. Wie haben die das damals gemacht? Das haben wir wirklich in einem sehr ausführlichen Gespräch mit dem Vereinsbeirat gemacht.

Die haben uns auch alle möglichen Unterlagen zur Verfügung gestellt, die sie damals erstellt haben, nach denen sie gehandelt haben. Die haben uns versorgt, das haben wir natürlich auch alles zur Kenntnis genommen und auch ausgewertet, die entsprechende Erfahrung, auf die kann man nicht verzichten, das ist klar.

Genau, das vibiert mich auch persönlich aus den Erstgaben, da gab es keine Animosität, weil ein Stück vom Vereinsbeirat ein bisschen was abgezwackt, aber dadurch niemand irgendwelche Unterlagen versteckt oder keine Stüsse für den Raum gegeben oder sonst was, also das ist dann reifungslos funktioniert. Nein, also generell die Unterstützung, das heißt jetzt durch die Mitarbeiter vom Vereinsmanagement, aber auch vom Vereinsbeirat kann man sich wirklich nur bedanken.

Also der Rainer als Vorsitzender stand da immer auch zur Verfügung, wenn es nochmal Nachfragen gab, die Dokumentation über deren Prozess war wirklich sehr gut, haben sie uns zur Verfügung gestellt und das hat es uns natürlich dann auch erleichtert, Fahrt aufzunehmen. Jetzt ist es natürlich was anderes, ob ich mich als Präsident bewerbe oder zum Beispiel als Vereinsbeirat in der Säule, Mitglieder und Fans. Der Vereinsbeirat ist in sich irgendwie für viele Mitglieder noch so eine Blackbox.

Wir haben ja auch schon so oft mit Leuten vom Vereinsbeirat gesprochen und dennoch kommt immer wieder die Frage, was macht eigentlich der Vereinsbeirat, vor allem wenn er jetzt keine Kandidaten mehr auswählt. Was will man denn eigentlich mit dem Vereinsbeirat beim VFB Stuttgart bezwecken? Was für eine Verantwortung hat dieses Gremium, warum ist es wichtig? Ja, die Arbeit des Vereinsbeirats ist in der Satzung geregelt.

Und wenn man danach schlägt, da ist ja relativ viel Punkt, der aufgeführt. Jetzt ist es natürlich, sag ich mal, vielleicht jetzt nicht so ganz greifbar, was denn da eigentlich drin damit gemeint ist, ja, Beratung des Präsidiums. Da kann es Präsidium annehmen oder auch nicht.

Ich glaube, du hast einen absoluten Punkt getroffen, der Vereinsbeirat, dadurch, dass jetzt eine wichtige Säule der Tätigkeit weggefallen ist, muss sich nach der Wahl mal in eine Klausur begeben, für sich auch nochmal beantworten. Welche Rolle sehen wir denn für uns? Wo schaffen wir denn aber auch einen Mehrwert? Wo ist denn jetzt unsere Rolle? Wo ist denn unser Platz als Gremium? Sicherlich auch im Sparing mit dem Präsidium.

Und ich bin mir sicher, dass es wichtige Aufgaben gibt für den Vereinsbeirat. Vielleicht muss man alles an der einen oder anderen Stelle in der Satzung auch schärfen, was dann wieder Rückschlüsse für das, ja, ich sage, das Anforderungsprofil stellt. Bei momentan ist es durch die Satzung vorgegeben. Es gibt diese drei Säulen mit drei Personen. Für uns gibt es ja relativ wenig Spielraum. Wir besetzen oder haben die Auswahl der Kandidaten nach diesen Säulen vorgenommen.

Bei dem Erwahrleugungsprozess, den wir vorhin beschrieben haben, wo es darum ging, ein Profil zu erstellen, egal für welchen Kandidatenkreis, gab es da auch unterschiedliche Meinungen in eurem Gremium, wie man denn Kandidaten auswählen sollte oder auf was man achten sollte bei der Kandidatenauswahl oder war auch da relativ gleich klar nach was gesucht wird, ähnlich wie bei den Stakeholdern? Also, man muss zwei Sachen unterscheiden.

Zum einen erstmal uns als Gruppe, die sich intern natürlich über diese ganzen Punkte geeinigt und besprochen hat. Und zum anderen natürlich auch die beiden verschiedenen Aufgaben. Zum einen Auswahlpräsidium und Präsidentenamt und dann als zweiter Schritt Vereinsbeirat. Wir haben es nämlich auch getrennt. Wir haben ja auch wirklich zwei Phasen durchleben können.

Durch die unterschiedlichen Bewerbungsfristen haben wir erstmal sozusagen uns auf die Präsidiums und Präsidenten, und Präsidentenwahl konzentriert, da das Anforderungsprofil erstellt. Und dann, wo es dann letztlich das abgeschlossen war, dann im zweiten Schritt die Anforderungen an das Amt im Vereinsbeirat.

Aber was man in unserer Gruppe feststellen muss, und das hat mich von Anfang an ziemlich gefreut, wir sind eine sehr inhomogene Gruppe gewesen, oder wenn man uns anschaut, von was wir ja schon erzählt haben, wie different wir sind, eine inhomogene Gruppe. Aber wir haben uns von Anfang an, glaube ich, in der Sache ziemlich gut verstanden.

Wir haben irgendwie gemerkt, dass wir, glaube ich, alle so in die gleiche Richtung denken, dass wir gleich Interesse haben für den VfB, und deswegen sind wir, glaube ich, bei diesem Anforderungsprofil auch jeweils nicht arg auseinandergelegen.

Also da hat man natürlich den einen oder anderen Punkt ein bisschen stärker, ein bisschen kontroverser diskutiert, aber im insgesamten Sinn war bei den Punkten eigentlich ziemlich übereinstimmend gewesen, und das war eigentlich ein relativ klares Anforderungsprofil für beide Sachen dann. Jetzt wissen wir denn also, wer gesucht wurde? Ja, ein bisschen was gesucht wurde, aber nicht über die Leute hießen.

Absolut korrekt, und dann ging es halt darum, wie kriegen wir Bewerber oder Bewerberinnen für die diversen Ämter zusammen? Ich glaube Mitte Oktober war es, da ging der Bewerbungsaufruf von euch dann raus über die Webseite des VfB Stuttgart. Das stelle ich mir ganz spannend vor. Hattet ihr vielleicht eine gewisse Erwartungshaltung, dann was da so kommen könnte, und wenn ja, wurde diese erfüllt, oder?

Ja, klar. Also einerseits Geistern ja manchen Namen dann schon rum, Kandidaten bringen sich selber bei Veranstaltung, dann ins Gespräch, suchen uns auch das Gespräch mit uns. Am Anfang war er noch nicht klar, Amtspräsidenten, Dietmar, hat erklärt, er möchte nicht mehr kandidieren, dann am Ende, hat er ja dann doch gesagt, er möchte dann wieder antreten. Ich glaube, das hat gerade bei der Bewerberlage fürs Präsidentenamt dann doch den einen oder anderen dazu bewogen, nicht anzudreten.

In Summe, wir haben schon immer geschaut natürlich, wie viele Bewerbungen kommen dann rein. Jetzt weniger, wer ist das? Sondern haben wir gesagt, nee, da war es ab bis 23. Dezember. Schon einmal geschaut, kommt denn da was? Meine Erwartungshaltung wäre schon gewesen, dass mehr Bewerbungen kommen.

Meine Interpretation, warum das nicht so ist, ich meine, sich für ein Amt beim VfB zu bewerben, ist jetzt nicht unbedingt vergnügungssteuerpflichtig, das haben die vergangenen Jahre gezeigt, aber das ist vielleicht auch, was wir als Mitgliedschaft mitnehmen sollen, dass so als letzte Warnung es ist nicht Gott gegeben, dass wir immer fähige Kandidaten finden, die sich bereit erklären für einen Amt dann auch beim VfB dann zu kandidieren.

Und hoffen wir mal, dass wir jetzt nach einer ruhigen und konstruktiven Legislaturperiode mit fünf Jahren, dann in der nächsten Phase auch eine größere Bewerberzahl haben, vielleicht auch mit der einen oder anderen Frau mehr. was man vielleicht noch anfügen kann. Wir hatten uns natürlich schon auch gehofft, dass wir letztlich mehr Bewerber kriegen, als wir letztlich nominieren können, dass wir auch dann eine tatsächliche

Auswahlentscheidung treffen können. Das war ja letztlich im Endeffekt nicht gegeben. Wir hatten drei Bewerber für das Amt des Präsidenten. Wie wir die hier nachher dann zugelassenen, wird er noch besprochen. Aber da hatten wir keine unbedingt eine Auswahl zu treffen und auch bei den Präsidiumsmitgliedern gab es ja keine übersteigende Anzahl von Bewerbungen, wie wir hätte nominieren können, sodass dann natürlich so eine richtige Auswahl nicht erfolgen konnte,

was schön gewesen wäre. Dürfte denn auch selber auf potenzielle Kandidaten zugehen und die Fragen, ob sie Interesse hätten, ein Amt beim Paufbiet zu zeigen? Das lässt die Satzung für den Wahlerschuss zu. Haben wir auch diskutiert, insbesondere auch in der Phase, wo die Bewerbungen so zögerlich eingingen, sodass wir auch immer überlegt haben, gibt es andere Kandidaten, die wir im Blick haben. Ist die Notwendigkeit, dass wir noch nach weiteren Kandidaten schauen,

letztendlich hat sich die Notwendigkeit dann doch nicht gestellt. Wie ist das mit den Bewerbungen? Ich glaube, die müssen ja in Schriftform eingehen. Ich kann mir jetzt nicht vorstellen, dass jeden Tag einer von euch mittags und zwölf zum Briefkasten geht und guckt, ob da was drin ist, aber kriegt ihr dann Anruf vom Vereinsmanager oder von Vereinsmitarbeiten, denn du wirst sagen, ihr ist in Bewerbung angekommen oder müsst ihr aktiv nachfragen und wie lang hat es denn gedauert?

Bist du die erste Bewerbung quasi dann da? Aber bist du das noch? Also es ist in Textform, das heißt, e-mail oder einschreiben. Auch hier, also das Vereinsmanagement hat in der Tat wirklich jeden Tag den Briefkasten dann auch gecheckt. Auch im 23., 23. 59 tatsächlich jemand am Briefkasten, das auch sauber dokumentiert. Das heißt, dann Video gemacht oder? Genau, ja. Also einfach

fotografiert soll mit Zeitstempel, ich organiere es hier, wir haben das wirklich gecheckt. Ich meine, man muss ja alles der Form dann entsprechend, die haben die Unterlagen dann aber auch gescanned und uns übergeben, dass wir das dann sauber dokumentiert haben und E-Mails mit, die bei uns eingegangen sind auf die Wahlerschussadresse, dann hat jeder von uns Zugriff gehabt, also da hat man

immer untereinander auch die volle Transparenz und konnten das dann tracken. Genau, Schöne, du hast angesprochen, es gab dann quasi nicht mehr Kandidaten, Kandidatinnen, als es Plätze gab. Das heißt, ihr habt dann eigentlich nur noch die Formatien geprüft, ob die formalen Bedingungen erfüllt sind, die die Kandidaten mitbringen müssen für die jeweiligen Amthor,

oder wie war dann der nächste Schritt, nachdem die Bewerbung kommt? Oder werden die erst mal alle gesammelt und dann guckt man irgendwann alle gesamt durch oder checkt man jede Einzelne, wie sie reinkommt, wie funktioniert das dann? Also sukzessive, haben wir uns die Bewerbung schon angeschaut, um auch tatsächlich zu prüfen, müssen wir nächste Kandidaten selber noch ansprechen oder nicht, aber tatsächlich haben wir erst den Schnitt und den Katt gemacht am Ende

der Bewerbungsfrist, also praktisch am 24.12. oder die Tage danach, haben wir uns zusammengesetzt, die Bewerbungen durchgeschaut, zunächst mal die Formellenvoraussetzungen geprüft, das hat uns natürlich das Vereinsmanagement schon vorgeprüft und entsprechend war uns entsprechend behilflich,

aber Formell ist halt zum Beispiel das Alter oder Vereinsmöglichkeit? Alter, Vereinsmitglied, Schaft, entsprechende Unterstützer, Unterschriften, das war bei allen sechs Kandidaten des Präsidiumsamt und allen drei Präsidentenkandidaten der Fall und dann ging es natürlich weiter, weil wir uns natürlich auch die Aufgabe gesetzt haben, ja wir haben zwei, sechs Bewerbern fürs Präsidium und drei fürs Präsidentenamt, aber zum einen sollte ja unsere Arbeit ja nicht umsonst gewesen sein,

sondern die haben wir ja auch sinnvollerweise deswegen gemacht, weil wir ja sicher feststellen wollten, dass diejenigen, die wir zulassen, auch letztlich unser Anforderungsprofil erfüllen. Also wir haben ja uns das eigene Anforderungsprofil entwickelt und wollten natürlich dann jeden Bewerber auch darauf hin prüfen, ob das erfüllt wird, weil wir natürlich auch die Möglichkeit

gehabt hätten, Einzelbewerber abzulehnen. Deswegen ist der Bewerbungsprozess ganz normal weitergelaufen, egal ob es jetzt mehr wie die sechs und drei gegeben hätte oder nicht, wir haben danach angefangen, sind in die persönlichen Gespräche mit den Kandidaten gegangen, wir haben zunächst die Präsidentenkandidaten eingeladen, relativ ausführliche Gespräche geführt, genauso ausführliche, dann auch mit allen sechs Kandidaten fürs Präsidium. Wie lange dauert so ein Gespräch?

Wie hat mir die Kandidaten eine Stunde hier wahrscheinlich ein bisschen länger noch? Ja, das ist so zwischen ja anderthalb Stunden ungefähr anderthalb Stunden. Anderthalb bis zwei Stunden war so angesetzt, das haben wir auch meistens ausgeschöpft. Wir mussten natürlich auch so ein bisschen auf die Zeit gucken, weil wir ja auch die Zeit drängte für uns, wir hatten einen engen Terminplan, mussten gucken, dass wir mit allen durchkommen und dann natürlich auch die Auswahl

Entscheidung zu treffen und da haben wir natürlich auf Herz und Nieren abgeklopft. Wir haben verschiedene Themengebiete abgefragt, haben sie natürlich auch selber erst sich präsentieren lassen und das war eine wirklich sehr, sehr interessante und sehr aufschlussreiche Phase, um dann natürlich letztlich auch wirklich entscheiden zu können, wer von den Bewerbern erfüllt unser Anforderungsprofil, weil wir den Mitgliedern auch tatsächlich nur Leute vorschlagen möchten, wo wir dahinter

stehen, sagen, ja, die sind potenziell geeignet, diesen Job auch, dieses Amt zu übernehmen und auszufüllen. Und wenn es alle quasi dann auch geschafft haben, dann gehe ich mal davon aus, dass ihr quantitativ nicht ganz zufrieden wart mit dem Rücklauf auf euren Aufruf, aber qualitativ dann schon. Ja, also wenn ich jetzt das Review passieren lasse, ich glaube, wir haben drei sehr gute Kandidaten für das Amt des Präsidenten, wir haben fünf sehr gute Kandidaten für den

Präsidiumsamt, sechser Kandidat fürs Präsidium, wer uns auch gut zur Gesicht gestanden. Ich finde es schade, dass wir nicht mehr Bewerbung hatten, aber einfach auch als Zeichen, hey, wir müssen als Vereine wieder attraktiver werden, dass Leute sich für den Amt auch interessieren. Jetzt die Kandidaten, mit denen wir Gespräche geführt haben, das war durchweg gut vorbereitet, hatten gute Ideen, sehr gut informiert sich im VfB. Ich hatte es ja am dunkelroten Tisch gesagt

für uns sehr wichtig. Neben diesen fachlichen Themen war die Zusammenarbeit im Team, auch eine gemeinsame Idee für jetzt, wir wollen sich dann organisieren, aber vor allem auch das Thema Motivation. Also warum schreibt jetzt jemanden an? Weil ein Amt beim VfB ist Berufung, das kann kein Beruf sein, dann werde ich in dem Amt scheitern. Und das war jetzt aber für unseren Auswahlprozess und dass sich jetzt noch expliziter wird, eigentlich das einzige Chaokriterium, das wir angelegt haben.

Ich hätt aber eine Frage. Ja, wobei vielleicht, also man muss ja schon bei der Wahrheit bleiben, wenn man die Fressemitteilung des VfB verfolgt, hatten wir sechs Bewerber fürs Präsidium und haben fünf zugelassen. Sprich ist einer weg zu fallen. Also und da kann man vielleicht dann sehen, was passiert ist. Da hätt ich eine Frage, nicht konkret auf diesem Fall, aber ich erinnere mich an das

Gespräch mit Michael Reichel hier bei uns. Und der meinte, dass er immer noch so ein bisschen enttäuscht ist, wie es bei ihm 2024 ablief mit dem Vereinsberat. Ihr wisst natürlich, ihr wart nicht dabei, ihr wisst nicht, wie das genau ablief, warum ich sage mal die Absage nicht zur vollsten Zufriedenheit von Michael gelöst wurde. Gibt es für euch da schon Prozesse, die ihr erarbeitet habt, wie ihr

Kandidaten absagt? Gibt es danach dann nochmal ein längeres Gespräch darüber, warum es nicht gereicht hat oder gibt es da mehr oder weniger nur eine formale Absage nach dem Motto "Danke für ihre Bewerbung", bitte versuchen Sie es beim nächsten Mal. Also wir haben bei den Bewerber, allen Bewerbern für das Amt des Präsidenten und des Präsidiums natürlich zuerst die Entscheidung mitgeteilt. Dann auch Angeboten gerne können wir Feedback geben, unsere Wahrnehmung als Wahlauschef,

die natürlich subjektiv ist, aber man gesagt, so haben wir sie wahrgenommen. Stärken, Schwächen und in dem Einfall auch sehr offen und transparent kommuniziert, das Gespräch mit beidem geführt, warum wir eben in dem Fall zu der Entscheidung gekommen sind, nicht zuzulassen. Was ganz anderes, gab es eigentlich auch mal Feedback jetzt für euch von Mitgliedern oder auch von

Seiten des Vereins, wie eure Arbeit gelaufen ist, habt ihr damals irgendwas mitbekommen? Also gab es dann praktisch auch nochmal so ein Nachgespräch so ähnlich wie ihr es euren Kandidaten angeboten

habt? Also insbesondere von den Kandidaten natürlich, wie der Olli gesagt hat, wir sind in die Gespräche nach unserer Nominierungsentscheidung gegangen, haben wirklich mit jedem Kandidaten ausführlichst auch nochmal besprochen, welche Anforderungen wir, wie erfüllt oder ja wie besonders gut oder ja wie erfüllt sie waren. Also wir haben wirklich ein gutes Feedback gegeben und bei den meisten

kam dann auch ein Feedback für uns zurück. Was uns, weil es relativ oder durchweg positiv ausgefallen ist, doch sehr gefreut hat. Also ja, ich glaube mehr Feedback brauchen wir auch nicht. Also wenn die Kandidaten sich wirklich fair behandelt fühlen, wenn die mit der Auswahlentscheidung leben können, dann haben wir unsere Arbeit glaube ich gut gemacht. Ihr kriegt nochmal eins von mir, denn ich hatte wirklich das Problem nach diesen vielen Gesprächen, die wir führen durften,

dass ich danach nicht viel schlauer war, wen ich jetzt wählen soll. Also wir müssen alle Kandidaten komplett wählbar und das finde ich halt schon mal toll. Also da ist niemand dabei, wo ich, weiß nicht, schreiend aus der Halle rennen würde, wenn der dann am Samstag ins Präsidium oder auch in dem Vereinsbeirat gewählt wird. Also da Respekt, dass das auch in dieser Kürze der Zeit schon möglich war, einfach so eine gute Arbeit hinzulegen. Muss man an der Stelle auch mal sagen. Jetzt

kommen wir in die Wahlphase, die läuft aktuell noch. Ja, das ist gar nicht so heiß. Genau, sie ist nicht so heiß. Also es gibt nicht so viele Reibungen, etc. Aber ich finde das auch gar nicht so schlimm. Also das tut uns auch mal ganz gut, wenn wir uns ja nicht schon im Vorfeld die Köpfe einschlagen. Aber dennoch, was mir aufgefallen ist, es gibt gar nicht so viele Veranstaltungen,

wo sich die Kandidaten präsentieren. Da wollte ich mal wissen, habt ihr denn Mitspracherecht sozusagen, wo sich Kandidaten präsentieren dürfen, was es für Veranstaltungen gibt oder ob liegt das komplett dem Vereinsmanagement? Ja, also wir wurden ja gefragt, wie wir uns das vorstellen. Da habe ich im ersten Moment gedacht, wir müssen uns auch noch darum kümmern. Aber auch da kann man ja auf vielfältige Erfahrungen beim VfB zurückgreifen. Also die Kommunikationsabteilung, das Event

Management unterstützt ja. Wir haben es diskutiert, wir haben gesagt, naja, wir wollen es eigentlich uns reichen, aus uns sich zwei Formate. Das eine war der dunkelrote Tisch, wo uns aber auch wichtig war, dass es live gestreamt wird, dass eben nicht nur die 400, die die Möglichkeit hatten, zuvor zu verfolgen, sondern auch wirklich dann im Livestream, plus dann im Nachgang, wer es seitlich nicht schafft, die Möglichkeit besteht, hier einen ersten Eindruck von den

Kandidaten zu bekommen. Und zwar aber auch wichtig, weil wir eben sehr gute und lange und teilweise auch wirklich inspirierende Gespräche mit Kandidaten haben. Eben Kandidat auch die Möglichkeit geben jetzt mal in einem längeren Format, dann sein Ideen so zu äußern. Deswegen haben wir von Anfang an gesagt, uns ist wichtig, dass jeder die Möglichkeit hat, sich in einem Podcast zu äußern, so mehr auf euch zu kommen. Ich fand es klasse, dass ihr da sofort dabei war,

diese Ressourcen auch investiert hat. Und für uns waren das diese zwei Formate. Klar war natürlich, und das haben wir auch explizit dann auch befürwortet, dass jetzt Medien, Fanclubs, weitere Formate dann haben. Also Fanclubs haben ja Veranstaltung mit den Bewerbern, der ZVW, Blocks und so weiter. Also in Summe, das Ziel ist ja, haben die Mitglieder die Möglichkeit

sich über die Kandidaten im Vorfeld der Mitgliederversammlung zu informieren. Und ich glaube, da kann man gut in gewissen Sachen sagen, ja, der wollte, der will, der geht gut informiert in diese Mitgliederversammlung. Für das Präsidium, da gebe ich dir Recht. Allerdings für die Vereinsbeiratskandidaten fehlt mir so ein Stück weit der Raum, um als Mitglied mir wirklich

ein Bild machen zu können. Klar, du hast die Steckbriefe, es gibt auch Videos etc. Aber vielleicht könnt ihr da auch mal einen Einblick geben, warum der Vereinsbeirat eben so wenig Raum im Vorfeld dieser Mitgliederversammlung bekommen hat. Ich würde sagen, das hätte halt die Formate gesprengt. Wenn man das als Anhängsel sozusagen an die bisherigen Formate, dumm roter Tisch oder auch bei euch gemacht hätte, wäre es glaube ich einfach ausgeufert, da jetzt noch mein eigenes

Format dafür zu machen, hätte vermutlich nicht ganz so die Resonanz erreicht. Und das wäre, glaube ich, ein bisschen schwierig geworden. Und deswegen haben wir uns darauf geeinigt, dass wir den Kandidaten diese Möglichkeit geben, sich in dem Video selbst vorzustellen. Und dann hoffen wir natürlich schon darauf, dass da der eine oder andere mit den Mitgliedern auch ins Gespräch kommt, um dann entsprechend auf sich aufmerksam zu machen, für sich zu werben und

seine Ideen vielleicht auch darzustellen. Ja, du hast vorher gesagt, die Wahlphasische sind relativ ruhig und das beim Präsidium und Präsidentenamt. Und ja, Vereinsbeirat ist da, ach,

das gibt es ja auch noch. Ja, so ist leider die Wahrnehmung. Deswegen glaube ich, selbst wenn wir jetzt nochmal mehr Formate gemacht hätten, das Interesse wäre glaube ich jetzt wirklich hoch gewesen, weil die Mitglieder, das ist auch so der Eindruck, auch bei diesen ganzen Stakeholdergesprächen, die wir geführt haben, Vereinsbeirat war immer so, ach ja,

müssen wir auch noch drüber sprechen. Es zeigt einfach, dass dieses Gremium auf der Suche nach einem Profil sich ein stärkeres, ja, das schärfen muss und dann auch den Mitgliedern erklären muss. Warum gibt es ihn, wofür ist er da und wo bringt er auch den Mehrwert? Ich glaube, was natürlich auch ein Problem ist, wenn man so möchte, dass wir eine Superwahl haben und halt so viele neue Stellen zu

besetzen sind. Ich könnte mir vorstellen, in vier Jahren, wenn man dann eben neuen Vereinsbeirat wählt, kriegt der natürlich auch deutlich mehr Aufmerksamkeit und hat bis dahin vielleicht auch schon ein geschärftes Profil vorzuweisen. Ich würde jetzt nochmal gerne auf das Thema Mitgliederversammlung zu sprechen kommen, die er dann am Samstag einsteht. Da warten wir alle gespannt drauf. Welche

Erwartung habt ihr denn an diese Mitgliederversammlung? Ihr habt ja die Auswahl getroffen, gibt es dann zum Beispiel für euch dann auch das Thema "hoffentlich kommen viele Leute", ist das für euch was, was ihr achten werdet? Ja, ich glaube, da haben wir jetzt keinen Einfluss drauf. Grundsätzlich als Vereinsmitglied freue ich mich natürlich immer, wenn möglichst viele Vereinsmitglieder sich Vereinspolitisch engagieren, auch zum Mitgliederversammlung dann kommen. Schauen wir mal, wie

will es dann letztendlich werden. Für mich steht im Vordergrund, dass dieser Wahlprozess in ohne kontroverse Abläufe wie jetzt nicht über Formalitäten oder Formalien und uns austauschen müssen, keine persönlichen Angriffe, eine Aussprache oder so bekommen. Deswegen von unserem Vorfeld war es nochmal ein anliegenden Wahlprozess auch klar zu machen, der durchaus etwas komplex ist. Geht man gleich auch noch über? Das nochmal transparent zu machen, dann aber auch die

Satzungsänderung, macht die Satzungskommission ja ähnlich. Und wenn wir, sag ich jetzt mal, hier smooth durchkommen, ohne Fragen, dann die Kandidaten auch gewählt sind, du hast angesprochen, jeder ist letztlich wählbar, dann gehe ich da hoffentlich relativ früh an den Samstagern auch zufrieden nach Hause. Aber ihr könnt euch während der Mitgliederversammlung eigentlich zurücklehnen und das Ganze entspannt verfolgen. Ihr habt da keine weiteren Aufgaben?

Wir haben nochmal einen kleinen Part an dem Tagesordnungspunkt 10 und 11, wenn es in den Vialen aufstehen, da wir nochmal kurz ein paar Takte sagen, wirklich sehr kurz, zum Auswahlprozess, aber ansonsten haben wir jetzt unsere Arbeit getan. Das ist letztlich auch praktisch der Ausfluss der Transparenz, die wir während des ganzen Prozesses eigentlich schon auch geben wollten.

Und das ist letztlich für mich dann auch das größte Lob an der Mitgliederversammlung, wenn da keine Nachfragen kommen, keine Kritik dran, dass irgendwas intransparent gelaufen ist, sondern wir hoffen, dass für alle nachvollziehbar war. Wir haben wir gearbeitet. Wie kam es zu der Auswahl dieser Kandidaten, die wir da vorschlagen und wenn das kein Thema ist, dann haben wir, glaube ich, unsere Arbeit gemacht und können uns dann zurücklehnen.

Anders als bei früheren Mitgliederversammlungen und Präsidiumswahlen wird es diesmal so sein, dass wir zuerst den Präsidenten wählen. War das eine Anpassung, die ihr angestoßen habt? Und wenn ja, was waren die Beweggründe dafür? Ja, also wir haben das dem Präsidium empfohlen, das so zu machen, kommend aus diesem Team Gedanken. Unsere Satzung sieht es ja nicht vor. Da wird ein Präsident gewählt und zwei Präsidiumsmitglieder. Aber im blödesten Fall welchen da halt drei gleiche

Profile, also drei Controller oder drei Manager oder drei Politiker. Und jetzt im Sinne von Vielfalt, Diversität sollte es natürlich nicht so sein. Um diese Aufgaben auszufüllen, die ja sehr anspruchsvoll sind, sollten es ja drei Unterschiede, die Charaktere sein, die dann auch gut miteinander zusammenarbeiten. Deswegen war unser Vorschlag und unser Gedanke an dem Punkt,

das erst den Präsidenten zu wählen. So und wer dann auch immer gewählt worden ist, dem dann die Kandidaten zuzuwählen ins Präsidium mit denen der dann am besten zusammenarbeiten kann und vielleicht komplementär dann zu sind. Das ist der Gedanke. Bin davon überzeugt, dass es auch eine gute Vorgehensweise ist. Und jetzt schauen wir mal, wie es dann ausgeht. Wir haben jetzt die zwei Wahlen angesprochen, erster Präsident, dann seine Kollegen oder vielleicht Kollegin im Präsidium.

Und ihr habt beim Dunkelrotten Tisch so schön erklärt, dass die zwei auf verschiedene Art und Weise gewählt werden, der Präsident und die Mitglieder im Präsidium. Jetzt habe ich zwei Fragen. Macht das eigentlich irgendeinen Sinn, dass es zwei verschiedene Wahlverfahren für diese Post gibt? Und wenn du das ausgeführt hast, Stefan, dann erklär doch mal bitte, wie diese zwei Wahlverfahren aussehen werden. Ich finde, dass beim Dunkelrotten Tisch wirklich sehr anschaulich

erklärt, dass es auch wirklich jeder verstanden hat. Also sagen wir mal so, um wirklich auch abbilden zu können, wie viel hinter dem jeweiligen Präsidentenkandidaten stehen, mache diese Art der Wahl, dieser Einzelwahl, bei dem man für jeden einzelnen Kandidaten abstimmen kann, möchte ich

ihn ja oder nein, grundsätzlich ja dann auch für zwei oder drei Jahre stimmen könnte. Macht das schon Sinn, damit der Präsident her sieht, ich bin nicht praktisch Opfer einer Auswahl geworden, sondern ich habe tatsächlich so viele Mitglieder hier auf der Mitgliederversammlung hinter mir. Oder auch anders gesagt, wenn jetzt alle drei Kandidaten mehr nein, als sie ja stimmen bekommen würden, dann wäre das auch eine Kinderzeichen-Euterrichtung. Das wäre ein deutliches Signal

unsere Richtung, dass wir nicht gut gearbeitet hätten. Das hoffe ich natürlich nicht, dass es passiert, gehe ich auch nicht davon aus, dass es passiert. Aber ich finde genau deswegen, macht es bei dem Präsident Sinn, diese Wahl so zu machen. Es ist zwar wirklich schwierig für die Mitglieder das nachzuvollziehen, es ist in der Satzung so angelegt und ich glaube tatsächlich mit gutem Grund, weil ein Präsident, der nachher ein gewählt wird, rausgehen kann und sich sicher

sein kann, dass er weiß, wie viel dieser Mitglieder hinter ihm stehen. Und dass, wenn hier gerade das Bewerberfeld doch so eng ist, wie hier, wo ihr auch sagt, es sind alle praktisch wählbar, sich da nicht jedes Mitglied entscheiden muss. Wer ist für mich jetzt der Präsident und wer ist es dann halt nicht, sondern man kann sagen, der wäre für mich in Ordnung, den kann ich mir vorstellen, den würde ich wählen und den und den auch. Manhäritisch alle drei mit Ja bewerten

und dann gibt es vielleicht nur Orsen, die das ausmachen. Und was daher, finde ich, macht das bei dem Präsidentenwahl Sinn, während dann die Präsidiumsmitglieder ja auf einer Liste gewählt werden und dass man da dann zwei auswählt von der Liste, das finde ich ganz okay dann. Was passiert denn eigentlich bei der Patsituation? Es steht dazu was in der Satzung. Also näher mal an, es gibt bei der Präsidentenwahl zwei Kandidaten, die exakt gleich viele Jahre, nein. Da gibt es

nochmal eine Stichwahl. Wenn es wirklich komplett exakt gleich ist, wird es noch eine Stichwahl geben. Wenn beide aber mehr Jahre als nein. Genau, es müssen beide mehr Jahre als nein haben und wenn dann beide gleich viel haben, dann gibt es nochmal eine Stichwahl. Und beim Vereinsbeirat wählen wir auch nach Liste auf drei Säulen. Genau, da sind es auch wieder drei Listen, drei Gruppen, die dann auch jeweils wieder als gemeinsame Liste gewählt werden. Also jeweils Liste mit fünf oder sechs

Kandidaten, wo wir dann drei Kandidaten wählen können. Gibt es denn jetzt noch irgendwas Wichtiges zum Prozedere des Wahlvorgangs zu sagen, was die Mitglieder beachten müssten? Oder haben wir das jetzt eigentlich relativ umfangreich abgebildet? Ich kann auch nochmal den Hinweis geben, wir haben eine Folge dazu gemacht, da haben wir extra dein Bildmaterial mit benutzt, um das wirklich dann

auch nochmal zu bebildern. Das könnt ihr euch gerne nochmal anschauen. Ich glaube, dann sind eigentlich keine weiteren Fragen offen, aber gibt es irgendwas, auf was wir jetzt noch hinweisen sollten, nicht, dass ich das übersehen oder überhört habe? Ja, ich hoffe, Sv-Lan funktioniert.

Dann sind wir ein bisschen mitten nach dem Schein. Gibt es eigentlich auch Erwartungen, die ihr jetzt an den kommenden Vereinsbeiraten, an das Präsidium habt, außer dass es konstruktive Zusammenarbeit geben solltet, aber seht ihr irgendwo Punkte, die der EV jetzt anpacken muss mit diesem nächsten Präsidium und natürlich auch dem Vereinsbeirat? Ja, das spreche ich jetzt

vielleicht als Mitglied und jetzt nicht immer noch meine Funktion. Ich glaube, das neue Präsidium hat eine sehr große Chance jetzt, wirklich was zu bewegen die nächsten fünf Jahre in allen Säulen. Also sowohl jetzt die Organisation vom Verein zu verbessern, rein das operative Doing auf der Geschäftsstelle, mehr Ressourcen zu schaffen, die Arbeitsprozesse vielleicht zu optimieren, das ist der eine Punkt, die Abteilung besser zu unterstützen. Zweite Punkt ist den

Vereinen wirklich weiter zu entwickeln. Ja, das Thema Infrastruktur, Neckerpark ist ein Thema, aber auch Vereinsmuseum. Ich glaube, da gibt es sehr, sehr, sehr viel, wie man diesen Verein mit seiner ganzen Power, mit seiner ganzen Wucht einfach noch besser, noch größer machen kann. Dritte Punkt, Repräsentation, ich glaube, da sind wir schon richtig Champions League,

das ist glaube ich jetzt sehr gut. Und der vierte Punkt natürlich im Aufsichtsrat, also A natürlich, den EV als Mehrheitsanteigner dort besser zu vertreten, professioneller zu vertreten, hier auch, ich sage jetzt nicht als Gegengewicht, aber zumindest eine harmonischere Zusammenarbeit mit den Investorenvertretern dann auch hinzubekommen, um dann die Grundlagen für die sportliche

Weiterentwicklung der AG zu legen. Punkt, ja, das ist klar, die schießen keine Tore, aber letztlich durch Wirtschaftspläne, die Strategie, die den nächsten fünf Jahresplan, den sie dann als Aufsichtsrat auch absegnen müssen, haben sie da durchaus sehr viel Anteil an der sportlichen

Entwicklung. Das ist jetzt mal die Säule, die Zusammenarbeit, meine Erwartungshaltung ist, dass sie einfach Geräuschsluss im professionell Zusammenarbeiten, beim Blick auf die Kandidaten mache ich mir da keine Sorgen und die Motivation natürlich zeigen mit Freude und Begeisterung dieses Amt danach auszufüllen. Und wie gesagt beim Blick auf die Kandidaten, ich bin positiv

gestimmt. Also wenn das alles so eintritt, wie von dir gerade beschrieben, dann haben wir am besten Fall jetzt für vier Jahre einen gewählten Vereinsbeirat und sogar für fünf Jahre ein gewähltes Präsidium. Was macht eigentlich der Wahrschuss dann, Stefan? Also, was schiedeln wir euch auf der Ergänna?

Ich glaube, wir können uns dann tatsächlich erst mal wieder zurücklehnen. Also wir haben jetzt wirklich arbeitsreiche Wochen mit sehr vielen Terminen hinter uns, dass wir jetzt auch ein bisschen durchschnaufen können, natürlich bereit wirren, jederzeit wieder tätig zu werden, aber im Dialfall können wir bis zum Ende unserer Amtszeit dann tatsächlich erst mal uns zurückhalten und weiter dann letztlich Präsidium und Vereinsbeirat ihre Arbeit machen lassen und wir können das

Ganze dann aus der Ferne betrachten. Wir werden noch einen Abschussessen machen. Auf jeden Fall, ich glaube, das haben wir uns auch verdient, einen schönen Rorschbraten zu essen. Wir werden noch mal eine saubere Dokumentation jetzt von unserer Arbeit machen, dass auch ein künftiger Wahlauschuss dann nicht bei null anfängt, sondern auf unsere Arbeit zurückgreifen kann. Aber ansonsten ist wirklich ja dann hoffentlich hört man von uns drei Jahre nichts mehr und dann geht's

so wiederwahl. Ja gut, vielleicht kann man eine noch anmerken zu dir. Klar, wir werden unsere Arbeit ein bisschen evaluieren und dabei natürlich auch sehen, was wir vielleicht noch für kleine, leichte Veränderungsschrauben sehen würden, auch in der Satzung, die man vielleicht noch

Änderung anpassen könnte. Also wir werden sicherlich noch ins Gespräch gehen mit der Satzungskommission, im Präsidium, Vereinsbeirat, wir auch immer, um da dann schon auch nochmal unsere Erfahrungen jetzt aus dem Auswahlprozess weiterzugeben, was da vielleicht noch veränderbar ist, veränderndes Wert ist. Also da werden wir sicher nicht still bleiben. Um das noch zu vervollständigen, ihr wurdet für vier Jahre gewählt und wenn ich das richtig noch drauf habe, gibt es gar nicht

so viele Anforderungskriterien. Man muss Mitglied sein, ich glaube zwischen 21 und 80 Jahren alt und man darf nicht bei der AG angestellt sein. Das war alles. Jetzt habt ihr ja diesen ganzen Prozess mitgemacht, auch gerade toll beschrieben, mit dem Wissen, was ihr jetzt habt nach diesen ersten Monaten als Wahlauschuss. Reicht das aus als Anforderungsprofil für

ein Wahlauschussmitglied oder müsste man da auch vielleicht noch mehr schärfen? Also es ist natürlich schwierig da irgendwas schärfen zu wollen und es hat ja auch gezeigt, dass ich glaube diese Breite nur deswegen möglich war, weil man einfach so wenig Anforderung reingeschrieben hat. Man muss natürlich ein gewisse Anfall an Mitgliederjahren mitbringen. Drei waren es glaube ich nur, oder?

Ich bin mir nicht mehr ganz sicher. Ich war ja ein Dreiger. Ich glaube auch. Und dann hat man ja gesehen, die Mitgliederversammlung hat das Händchen dafür schon da eine Bandbreite herzustellen, die wirklich auch alles abbilden. Das ist ja das Wichtigste beim Wahlauschuss. Es sollen wirklich alle Strömungen, alle Fanarten sozusagen repräsentiert werden und dann, ich meine, dieser Auswahlprozess, das kann man sich aneignen. Man kann da, wenn man sich ein bisschen rein denkt und miteinander

arbeitet, wie wir es getan haben, kommt man dann zu solchen Ergebnissen. Und das heißt auch in drei Jahren kann sich dann ja quasi wieder jedes Mitglied auf euren Job dann quasi bewerben. Er muss da nicht bei euch vorsprechen, sondern jeder, der möchte, wird dann der Mitgliedversammlung vorgestellt, wenn er die Formalien erfüllt oder sie und kann dann sagen, okay, ich finde einen besseren Präsidenten und bessere Besinnungsmitglieder. Ja, absolut, absolut. Man muss nur die entsprechende

Zeit einplanen, weil das war jetzt im Januar insbesondere natürlich schon stressig. Aber wenn man sich die Zeit nehmen möchte, sich von Vereinen noch engagieren möchte, also ist wirklich jeder herzlich willkommen und ja, einen Verein lebt vom Mitmachen. Das sollen ja nicht immer dieselben Nasen sein. Also ich glaube, deswegen kann ich nur jedem empfehlen, sich zu bewerben und versuchen, sich einzubringen. Da wäre noch ein Aspekt. Ich glaube,

wenn man jetzt mal schaut, was bei uns Vereinspolitisch erfolgreich war. Eine Satzungskommission und Walausschuss, wenn man das als erfolgreich bezeichnet, was haben die beiden gemeinsam? Das ist beides projekthaftes Arbeiten mit einer klaren Zielsetzung und einem klaren Zeitrahmen. Und jetzt rückblickend muss ich sagen, es hat uns auch geholfen, weil diese klare zeitliche Deadline, da kann ich mir gar keine Schleifen oder Selbstbeschäftigung groß erlauben, sondern ich

habe einfach ein Ziel vor Augen, bis wann ich fertig sein muss. Und ich habe einen klaren Auftrag, das hilft mir dann auch, als Leitplanke zu sagen, ja, das ist jetzt mein Job. Das ist jetzt auch interessant, aber es ist halt ein Teil meines Mandats. Und ich glaube, wenn man das auch nach vorne raus, das Präsidium sich überlegt, wie kann ich denn die Mitglieder besser einbinden? Für mich wäre das ein Weg, über Arbeitsgruppen aber mit klar definiertem Ziel und Zeitrahmen das anzugehen.

Noch mal ein wichtiger Hinweis. Ja, hören wir auch nicht zum ersten Mal tatsächlich nach unseren Gesprächen. Es gibt ein paar Schnittpunkte, habe ich schon festgestellt. Ihr könnt die auch ausarbeiten. Ihr könnt nämlich alle acht Kandidatengespräche euch auch nochmal anhören, nachdem ihr das Gespräch jetzt hier gehört habt. Mir bleibt nur noch übrig zu sagen, lieber Olli, lieber Stefan, herzlichen Dank, dass ihr hier dabei wart. Ich hoffe,

ihr könntet alles unterbringen, was euch wichtig war. Ich konnte dann nicht alle Fragen stellen, die sich so auf dem Herzen hat, das war es ja noch nicht so auch. Ich fand es großartig und danke natürlich auch für eure Arbeit, für die gute Auswahl. Habt ihr gut gemacht. Da kann ich mich wirklich nur bedanken. Bin wirklich sehr zufrieden mit dem, mit der Kandidatenauswahl. Ja, und ich muss das jetzt sagen, ich freue mich auf Samstag. Also das gab es nicht immer von einem MV, aber das

ist ja auch ein Video. Ja, ich frag dich dann nach sechs Stunden. Ja, am Samstag. Also wir hoffen natürlich, dass ihr vorbei kommt bei der Mitgliedsversammlung. Wie gesagt, am Samstag steht sie an, 11 Uhr geht es los, kommt dahin, nehmt euer Recht zur Wahl, nehmt das wahr, geht als Mitglied bestimmt mit, gestaltet mit. Ich finde es großartig, dass es überhaupt Menschen gibt, die sich dann

auch in ihrer Freizeit dafür noch so engagieren wie ihr. Und dann habe ich jetzt auch meinen letzten Dank hier geäußert und wünsche euch natürlich ein gutes Gelingen mit eurer Kandidatenauswahl. Für den kommenden Samstag. Bis zum nächsten Mal. Ciao. Ciao. wir Glasionen werden nur noch einer öfterer Ehe von meinem. Wir Glasionen werden nur noch einer öfterer Ehe von meinem

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