Holger ruft an ... wegen Medienvertrauen
Das Medienvertrauen in Deutschland ist höher, als viele vielleicht annehmen. Woran liegt das? Und wie kann man das überhaupt erheben? Anruf bei Journalistik-Professor Tanjev Schultz in Mainz.

Das Medienvertrauen in Deutschland ist höher, als viele vielleicht annehmen. Woran liegt das? Und wie kann man das überhaupt erheben? Anruf bei Journalistik-Professor Tanjev Schultz in Mainz.
Die "Bild" ist besonders gut darin, einzelne Anekdoten groß aufzublasen und eine angebliche Cancel Culture anzuprangern. Wie funktionieren diese Geschichten? Und wo hat das alles seinen Ursprung? Anruf bei Literaturwissenschaftler Adrian Daub in Stanford.
Die „Zeit“ veröffentlicht interne Nachrichten des Springer-Chefs und wird dafür kritisiert. Aber sind Döpfners Äußerungen wirklich privat? Darüber spricht Holger Klein mit den beiden „Zeit“-Journalisten Holger Stark und Cathrin Gilbert.
Ein halbes Jahr nach der Musk-Übernahme siecht der Dienst dahin. Warum will kaum jemand so richtig gehen? Und was passiert jetzt? Anruf bei Podcaster Gavin Karlmeier.
Der amerikanischer Reporter Evan Gershkovich wurde in Russland festgenommen, wegen angeblicher Spionage. Das soll ein Signal sein an alle Journalisten, bestimmte Linien nicht zu übertreten, sagt Moskau-Korrespondentin Ina Ruck im Podcast. Wie frei kann man in dem Land überhaupt noch arbeiten?
Medien sind auf freie Journalisten und ihre Expertise angewiesen. Warum bezahlen sie sie trotzdem so schlecht? Und wie kann sich das ändern? Anruf bei Joachim Budde von den "Freischreibern".
Die Berichte über Iran sind wieder weniger geworden – obwohl sich an der Situation der Menschen dort nichts geändert hat. Das deutschsprachige "Iran Journal" berichtet seit 2011 kontinuierlich über das Land, von Deutschland aus. Wie geht das? Anruf bei Redaktionsleiter Farhad Payar.
Axel Springer schasst die gesamte "Bild"-Chefredaktion. Es übernehmen: Marion Horn und Robert Schneider. Beide waren früher schon bei "Bild". Was hat der Wechsel zu bedeuten? Und wie geht es jetzt weiter? Holger ruft an: bei Medieninsider und "Bild"-Beobachter Marvin Schade.
Zuckerentzug, Vorgaben beim Dreh, manipulativer Schnitt: Ex-Kandidatin Lijana erhebt schwere Vorwürfe gegen Heidi Klum und GNTM. Ein Gericht hat sich damit befasst – und Lijana weitgehend Recht gegeben. Kann ihre Aktion dazu beitragen, dass sich das Format verändert? Anruf bei Medienanwalt Chan-jo Jun.
Mit künstlicher Intelligenz können Menschen in den Sozialen Medien ihre Gesichter in Videos verändern - "verschönern" oder verjüngen. Die beeindruckenden Fähigkeiten der neuesten Filter erstaunen und erschrecken viele. Welche Wirkung entfalten sie? Wie gefährlich sind sie? Wie sollten wir mit ihnen umgehen? Ein Anruf bei Samira El Ouassil.
Forscher der Humboldt-Universität haben über einen Zeitraum von zehn Jahren untersucht, wie deutsche Medien den "Clan"-Begriff verwenden. Was hat sie dabei überrascht? Und was hat das alles mit Kim Kardashian zu tun? Holger Klein ruft an bei Özgür Özvatan.
Vor knapp drei Wochen haben wir über Vorwürfe berichtet, die ukrainische Journalistinnen und Journalisten dem Projekt „Katapult Ukraine“ und dem „Katapult“-Chef Benjamin Frederich machen. Danach ist Fredrich von seinen Posten als "Katapult"-Geschäftsführer und -Chefredakteur zurückgetreten; außerdem hat er einen zweiten "Transparenzbericht" veröffentlicht, der alles klären sollte. Doch es bleiben Widersprüche.
2021 hat der damalige britische Premier Boris Johnson seinen Parteifreund Richard Sharp zum Chef der BBC gemacht. Zuvor soll Sharp ihm ein Darlehen vermittelt haben. London-Korrespondentin Annette Dittert erzählt im Podcast, unter welchem politischen Druck Redaktionen und Journalisten der britischen Rundfunkanstalt stehen.
Oberjuror Dieter Bohlen stellt eine Kandidatin bloß, es gibt einen Shitstorm, RTL schneidet die Szene aus der Show. Samira El Ouassil erklärt im Podcast, warum das kein Fernsehen auf der Höhe der Zeit mehr ist und wie sich Trash-TV in den vergangenen Jahren emanzipiert hat.
Erst eine Netflix-Doku, dann ein Buch, das schon vor seiner Veröffentlichung für Aufsehen sorgte: Harrys PR-Gegenschlag ist vor allem als Kritik am britischen Boulevard aber auch "seriösen" Medien zu verstehen. Warum das Thema auch dann interessant ist, wenn man nichts mit den Royals am Hut hat, erklärt Stefan Niggemeier im Podcast.
Raphael Thelen hat mehr als zehn Jahre als Journalist gearbeitet. Und einen großen Teil davon über die Klimakrise berichtet. Doch nun wechselt er die Seiten und geht zur "Letzten Generation". Warum sieht er im Journalismus für sich keine Zukunft mehr?
Holger Klein blickt mit Übermedien-Redakteurin Lisa Kräher und Übermedien-Redaktionsleiter Frederik von Castell zurück auf 2022.
Nach fast vier Jahren Podcastkritik zieht Sandro Schroeder Bilanz: Was hat sich getan in der Szene? Wie könnten Öffentlich-Rechtliche dem Plattformriesen Spotify begegnen? Und warum hält er von Promi-Hosts nicht so viel? Ein Podcast über Podcasts.
Der "Tagesspiegel" investiert in einen Print-Relaunch. Und die "taz" will zwar nicht mehr so oft gedruckt erscheinen, setzt aber auf eine neue Wochenend-Ausgabe. Aber: Haben nicht alle schon vor Jahren gesagt, Zeitung auf Papier lohne sich nicht mehr? Fragen an den Medienwissenschaftler Stephan Weichert.
Viele Medien melden dieser Tage die Auflösung der iranischen Sittenpolizei. Das ist Desinformation, sagt die Journalistin Gilda Sahebi im Übermedien-Podcast. Wie kommt man an Informationen aus Iran und woher weiß man, dass sie verlässlich sind?
Wer im Lokalen kritisch über Amazon berichten will, stößt auf Grenzen. Zum einen sind die Ressourcen für investigative Recherche begrenzt. Zum anderen kooperieren viele Verlage mit dem Versandhändler. Wie das Netzwerk "Correctiv Lokal" da unterstützt, erzählt Jonathan Sachse im Podcast.
Niemand weiß derzeit, was aus Twitter wird. Geht es mit der Plattform bald zu Ende? Viele Nutzer:innen siedeln über zu Mastodon und stellen fest, dass der Ton dort viel freundlicher ist. Konstruktiver Austausch statt Provokation. Frank Rieger vom CCC sieht in dieser Form der Community die Lösung für bessere Debatten.
Macht womöglich auch die Ukraine Fehler, nicht immer nur Russland? Die Lage ist komplex, gerade deshalb erfordert sie einen besonderen medialen Umgang. Im Übermedien-Podcast erzählt Reporter Moritz Gathmann, worüber zu wenig berichtet wird, welche "Eigentore" die ukrainische Regierung macht und wie man als Journalist damit umgehen sollte.
Seit Elon Musk Twitter übernommen hat, brennen die Timelines: Was wird der Milliardär mit und aus dem Netzwerk machen? Geht es nun den Bach runter? Und: Muss uns das kümmern? Holger Klein ruft an: bei Stefan Niggemeier, einem der Übermedien-Gründer. Und der erklärt, weshalb er Twitter so wichtig findet. Für ihn persönlich, aber auch ganz allgemein.
Frankfurter Zeitungen bieten einen saftigen Rabatt für Anzeigen an – aber offenbar nur für Gegner des angeschlagenen Oberbürgermeisters Peter Feldmann. Aufgedeckt hat das taz-Korrespondent Christoph Schmidt-Lunau. Im Übermedien-Podcast mit Holger Klein erzählt er, was es mit den Anzeigen auf sich hat und wer teilweise dahinter steckt.
Warum werden wertvolle Kunstwerke gestützt und das Klima nicht? Diese Frage stellen Aktivist:innen bei ihren Aktionen in Museen. Medien sind dankbare Abnehmer dieser bildstarken Nachricht, schaffen es aber meist nicht, die Aufmerksamkeit auf das eigentliche Thema zu lenken, kritisiert Simon Teune im Podcast.
Der Automobilhersteller tut alles dafür, um kritische Berichterstattung zu verhindern. Im Podcast erzählt Janine Richter von der „Märkische Oderzeitung“ wie schwer es ist, an Informationen zu kommen – und wie sie es dennoch schafft.
Im Podcast mit Holger Klein kritisiert die Schauspielerin Mala Emde, dass die "TV Spielfilm" ein Foto von ihr zeigt, auf dem sie sich selbst nicht wiedererkenne.
Im Podcast mit Holger Klein kritisiert die ARD-Journalistin Natalie Amiri die Berichterstattung über die Proteste im Iran.
Radio Eins veranstaltet eine Themenwoche „Inklusion“ mit einer Podiumsdiskussion über die Durchlässigkeit der Arbeitswelt. Doch der Aktivist Raul Krauthausen sieht sich darin einer erstaunlichen Überzahl von Menschen gegenüber, die das System der Werkstätten verteidigen.