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Das Publikum liebt unsere Fehler, wenn wir locker mit ihnen umgehen, denn dann spürt es, dass wirklich improvisiert wird. Leider gehen manche deshalb zu locker mit ihren Fehlern um.
Nicht möglichst viel Energie ist wichtig, sondern dass man die Energie konzentriert. Das Bühnengeschehen ist nicht Fotografie des Lebens, es ist Zeichnung. Und selbst einfaches Stehen auf der Bühne kann und muss Energie ausstrahlen.
Tiere darzustellen ist Theater pur und kann viel Spaß machen. Das Publikum liebt es sowieso. Stephan Holzapfel zeigt, wie man die Sau rauslässt und sich zum Affen macht.
Beim Impro spielen wir oft direkt "Ja!" Aber es kann manchmal besser sein, davor ein "Nein" zu setzen. Das ist schwieriger, aber die Geschichten werden spannender, echter und überraschender.
Selbst beim Endkampf von Spiderman wird Langsamkeit gezielt eingesetzt. Improvisationstheater ist aber vor allem schnell. Stephan Holzapfel zeigt, warum Langsamkeit bei emotionalen Szenen wichtig ist und warum er selbst immer wieder daran scheitert.
Üben wir beim Improvisationstheater eigentlich richtig? Stephan Holzapfel behauptet: wir üben vor allem, was wir können. Um Dinge zu üben, die uns schwer fallen, nehmen wir uns zu wenig Zeit und sind nicht konsequent genug.
Beim Improvisationstheater spielen wir mit unseren persönlichen Gedanken, Gefühlen, Ansichten und unserem Körper. Weil jeder einmalig ist, hat auch jeder etwas, was auf die Bühne gehört!
Jan 06, 2014•4 min
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