TRO045 Odysseus und Leichen im Keller - podcast episode cover

TRO045 Odysseus und Leichen im Keller

Jun 08, 20212 hr 7 minEp. 45
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Summary

In dieser Episode von Troja Alert setzen Stefan und Daniel die Abenteuer des Odysseus fort, beginnend mit seiner Begegnung mit dem Windgott Äolos und dem verhängnisvollen Öffnen des Windsacks durch seine Mannschaft. Die Reise führt sie weiter zu den kannibalischen Laistrygonen, die einen Großteil seiner Flotte vernichten, und schließlich zur Insel der Zauberin Kirke, wo Männer in Schweine verwandelt werden. Der Höhepunkt ist Odysseus' Reise in die Unterwelt, um den Seher Tiresias zu befragen, eine Episode, die als tiefgreifende psychologische Konfrontation mit seiner Schuld und seinen Traumata gedeutet wird. Die Diskussion beleuchtet die dunklen Aspekte der Odyssee und Kirkes überraschende Rolle als Katalysator für Odysseus' innere Heilung.

Episode description

In Folge 45 spreche ich mit Daniel über die weitere Erzählung von Odysseus. Er erzählt von Windgöttern, Riesen und Magierinnen und wir glauben ihm mal wieder ... nur eingeschränkt. Viel Spaß beim Hören!

Transcript

Begrüßung

Herzlich willkommen zu Troja Alert, dem Erzähl-Podcast um Sagen und Mythen. Ich bin Stefan und mein Gesprächspartner ist der Daniel. Hallo, Daniel. Hallo, Stefan. Ich habe offen erst Besucht das Intro gesprochen bekommen. Ja. Wow. Du hast nicht. nach meiner Begrüßung mit so weitergemacht. Ja.

Stimmt, dann jetzt vermutest du, dass du es mit einem, äh, wie sagt man denn, mit einem Imposter, einem, einem, einem Schwindler zu tun hast. Das kann doch nicht der Stefan sein, das ist doch Betrüger hier. Ja. Nee, äh, gar nicht. Ja, also herzlich willkommen euch da draußen. Wir freuen uns, dass ihr wieder von uns. sozusagen, lang ist es her. Aber ja, dafür ist es ja vielleicht auch schön. Ja, also ich freue mich jedenfalls. Wir erzählen Odysseus weiter.

Jo. Weißt du noch was vom letzten Mal? Ähm. Bestimmt. Also was mir irgendwie im Kopf geblieben ist, ist.

Rückblick

Also wir haben zum einen so eine so eine Hypoth na das ist nicht mal eine Hypothese, sondern wir haben einen Zweifel an Odysseus Erzählung. Also ob das wirklich alles so bestimmt, was der da erzählt? Oder ob der irgendwie... Ich weiß nicht, Räuberpistole ist das falsche Wort. Also zumindest auf meiner Seite haben wir schon auch die Hypothese, dass der da lügt wie gedruckt. Okay. Genau. Das haben wir. Hatten wir so eine

Ja, also so eine vielleicht auch eine posttraumatische Belastungsstörung, Hypothese. Insbesondere, also ich erinnere mich insbesondere an die Nummer mit dem Zyklopen und diesem. Ich bin niemand und und all diese Geschichten. Und es gab, glaube ich, so Sequenzen, in denen es so Hinweise darauf gab, dass Odysseus und seine Mannschaft ganz schön verroht sind.

Daran kann ich mich noch erinnern und dann kann ich mich noch dunkel daran erinnern, dass es eine Rahmenhandlung gibt. Die haben wir quasi in der vorletzten oder der vorvorletzten Folge besprochen. Ähm, In der es, äh, also in der es eigentlich um so Fragen geht wie, was passiert denn an dem, an dem Ich sage jetzt mal Königshaus, obwohl das, glaube ich, nicht ganz das richtige Wort ist. Also an Odysse an Odysseus Stammsitz mit seinem Sohn Telemaches. Telemachos, ja. Telemachos?

Also der w je länger Odysseus weg ist, desto schwieriger wird es da sozusagen die diese Machtposition zu halten. Und es gibt so eine, es gab so eine Sequenz, wo er quasi versucht hat, äh die, die Führung an sich zu nehmen und den Hausherrn zu spielen und dabei aber ganz schön auf die Fresse geflogen ist. Und dann ist er irgendwo hingefahren. Daar eendet mijn erinnering.

Genau, also das ist ja auch tatsächlich diese, diese Rahmenhandlung, dass der, dass der Telemachos sich sozusagen auf die Suche macht, äh, also offiziell auf die Suche macht, um irgendwie seinen Vater zu finden und und danach dem Motto, Wenn ich davon jetzt zurückkomme und und habe ihn nicht gefunden, dann erklären wir ihn einfach mal für tot. So, das wäre so die eine Variante, wie man das deuten kann. Oder eben

Ja, wie soll ich sagen, um seine Führungsqualität zu beweisen. Ich habe hier diese, diese, diese Suchexpedition auf die Beine gestellt, eine Mannschaft zusammengestellt, ein Schiff kommandiert und so, also dass er da. Ja, Führungsqualität beweist, das scheint so der zweite Teil der Motivation hinter der ganzen Geschichte zu sein. Ja, das sind so die Bausteine, an die ich mich irgendwie erinnern kann. Ja, ja, das hat auch so ein Gefällen.

Prima. Mensch, da ist ja jede Menge Gedächtnis über. Das ist ja super. Genau, also ja, so ungefähr haben wir das gemacht. Vielleicht noch eine Ergänzung. Wir haben diese

Posttraumatische Belastungsstörungshypothese ist ein großes Wort, aber dass das manchmal so ein bisschen so klingt. Zum einen auch aus dieser Ja, Verrohung ja, aber auch aus dieser Vergnügungssucht, die man da irgendwie sieht, also dass die ja Gefühle an jedem Hafen, wo sie es irgendwie anbietet, einlaufen und sich irgendwie volldröhnen, wenn es irgendwie geht.

Man auch so eine gewisse Todessehnsucht bei Odysseus irgendwie beobachten kann, so im Sinne von okay, es sieht aus, als wäre das überhaupt keine gute Idee, in diese Höhle da rein zu gehen, da ist eigentlich Lebensgefahr vorprogrammiert, also rein da. So Das waren alles so, wie soll ich sagen, Symptome, Verhaltensweisen, die wir.

Die wir in diese Richtung ein wenig gedeutet haben. Vielleicht auch in so einem Punkt von wegen, womöglich will der Odysseus auch gar nicht heim im Sinne von Wie s, wie soll ich denn nach dem Erlebnis oder nach den Erlebnissen, die ich da gemacht habe und nach dem, was ich da gemacht habe, was ich getan habe in diesem Krieg, wie soll ich denn wieder ein gütiger König und Familienvater werden und ein

Sohn großziehen und aus dem anständigen jungen Mann machen und so weiter, wenn ich eigentlich selber kein anständiger Mann mehr bin. Also so. Das alles haben wir da so reininterpretiert. Wozu sich übrigens noch eine relativ spannende Diskussion in den Kommentaren zur Folge entwickelt hat.

Kommentare und Fragen

Ja, also zumindest sind da einige Hinweise in die Richtung reingekommen. Auf zwei habe ich auch geantwortet, da habe ich uns einigermaßen missverstanden gefühlt, so im Sinne von ähm dass das dass das nur Sinn ergeben würde, wenn wir ernst nehmen, was Odysseus

Ja, sehe ich nicht so. Also, ich finde, gerade wenn er hier irgendwie lügt, wie gedruckt, so, dann könnten. Also klar, ne, wenn das alles gar nicht stimmt, dann kann man natürlich auch auf das, was er da erzählt, sogar keine Rolle nehmen. Aber wir haben ja schon.

Wir sind ja so mit der Hypothese unterwegs gewesen, dass so die Stationen ungefähr stimmen und dass so die Rahmung ungefähr stimmt, nur die, die Bewertung dessen, was da passiert, dass wir ihnen da nicht trauen und so und in so einer Größenordnung. Ja. Hast du noch Punkte aus den Kommentaren, die wir da einmal noch berücksichtigen sollten in unserer weiteren? Ähm, Diskussionen? Nein, nein, nicht zwingend. Es war mir nur wieder eingefallen und es war sozusagen eher ein Hinweis.

an die Hörenden, falls sie das irgendwie spannend finden, dass man da gegebenenfalls auch nochmal reingucken kann, wenn man das möchte. Genau, also eins fällt mir noch ein, da habe ich tatsächlich noch eine Rückfrage. Und zwar gibt es in den Kommentaren zu Folge 43, müsste das sein, also zu der letzten zu Odysseus, da hat Udo geschrieben, dass wir da.

Also dass er so das Gefühl hatte, dass wir die ganze Zeit an einer, an einem ganz naheliegenden Vergleich, nämlich zu Herakles, irgendwie vorbeischrammen. Und ehrlich gesagt sehe ich den nicht. Also das wäre vielleicht nochmal ganz fein. Lieber Udo, wenn du das hier hörst, wenn du uns das nochmal am besten direkt in Antwort zu deinem eigenen Kommentar in Folge 43 nochmal erläutern würdest, das hätte ich auch einmal eigentlich mal schriftlich schreiben können im

Im August 2020, aber wie das so ist. Ja, also auf jeden Fall euch allen danke für die Kommentare und da wäre also gerne eine Erklärung, da das habe ich nicht geblickt. So, wo wir da die Herakles. parallele zumindest übersehen haben. Also

Vergleichen kann man natürlich eine ganze Menge, aber also ich sage ja auch immer, man kann ganz prima Äpfel und Birnen vergleichen, man darf halt nur nicht sagen, dass das gleiche sei. Aber vergleichen kann man die ganz prima. Das geht natürlich mit Odysseus und Herakles auch, aber Parallelen sehe ich jetzt nicht so richtig viele. halte ich gleich einen Vortrag darüber, wie Vergleiche funktionieren.

Müssen wir jetzt nicht machen. Okay, vielleicht sollten wir noch, weil wir so viel, so viel Podcast-Potenzial haben, noch irgendwie eine Art Logik- und Philosophie-Podcast oder sowas in der Art gründen. Da haben wir auch keine Ahnung von das. Genau. Gut, aber dann würde ich einfach mal mit der Weitererzählung dessen, was uns der Odysseus hier noch so berichtet weitermachen. Lustigerweise, wenn ich es recht entsinne, sind die beiden Kapitel.

Warte mal, ich muss jetzt bei dem ersten gerade nochmal nachgucken, ob es stimmt. Aber ja, genau, es ist tatsächlich richtig, wie ich es in der Erinnerung habe. Die beiden Kapitel, die ich jetzt im Prinzip, also zumindest bei Gustav Schwab, sind das Kapitel.

Beginn Erzählung

die ich jetzt so zusammenfasse in meiner Erzählung, die heißen bei Gustav Schwab. Und das heißt, es erzählt weiter und das heißt, erzählt wieder. Und ich finde, das klingt so in unserer in unserer Deutung ist es so ein bisschen so. Und das heißt, es erzählt wieder. Ja, ja, okay. Jetzt kommt die nächste Räuberpistole, die hat also erzählt. Genau. Gut, aber ich also erzähle dann tatsächlich einfach mal weiter.

Wir befinden uns also tatsächlich weiterhin in der Erzählung von Odysseus. Also der steht da weiterhin bei den Fejaken am Hof und ist da ja irgendwie. So hin und hergerissen zwischen muss ich jetzt irgendwie weiter oder kann ich hier womöglich bleiben und die Prinzessin ehichen und Hirnleben in Sausand Raus führen oder ähnliches. Und ja, erzählt hier also gerade seine Geschichte.

Und hat als letztes, das war auch das, was wir so als letztes erzählt haben, dann eben diese Episode mit Polyphem erzählt, mit dem Zentauren. Und wie sie dem entkommen sind. Und ja, also von dessen Insel segeln sie also davon. Sie wissen weiterhin nicht so richtig, wo sie sind, also haben zwar irgendwie so eine grobe Idee, die sie nicht mehr sehen.

Offenbar sind wir irgendwie im Mittelmeer, aber viel mehr als das haben sie so an Informationen nicht zur Verfügung, sondern sie irren da weiterhin durch die Gegend. Zumindest so wie Ortis als das.

Der Hüter der Winde

hier darstellt. Sie segeln dann also weiter und landen dann irgendwann oder finden dann irgendwann wieder eine Insel, die da in Sicht kommt und landen dort natürlich mal wieder um Vorräte und Wasser und so weiter irgendwie entgegenzunehmen und natürlich auch, um mal zu gucken, wohnt hier irgendjemanden, den man mal fragen könnte, wo wir denn eigentlich sind und wo wir langsegeln müssen, um nach Hause nach Ithaka zu kommen.

Es stellt sich heraus, also diese Insel ist eine ganze Inselgruppe, zumindest ist sie das in manchen Erzählungen, das hängt vermutlich vor. vom Namen ab, aber da komme ich gleich drauf. Auf jeden Fall finden sie auf dieser Insel tatsächlich Leute, und zwar finden sie dort ein Königreich, ähm, Also beziehungsweise, so wie Odysseus das erzählt, ist das eine schwimmende Insel, die auf so einer Basis aus ganz glattem Fels steht und drumrum, also um den Rand dieser Insel, ist eine eiserne Mauer.

erbaut. Also sprich, es handelt sich um eine Festung, eine Festungsinsel. Und innerhalb dieser Festung steht also auch ein Palast und dort herrscht ein König Schrägstrich-Gott, nämlich Aiolos oder Aeolos, wird da auch manchmal geschrieben. Kommt dir der Name bekannt vor? Nee, nee. Okay. Wir haben tatsächlich diesen Namen schon mal gehört, nämlich in der Sisyphos Folge. Sisyphosphate heißt so.

Der heißt auch Aeolos oder Aeolos. Die sind nicht identisch, die sind aber tatsächlich verwandt miteinander. Also dieser Aeolos oder Aeolos Ist einer der Stammväter der Griechen, also einer der Söhne von diesem Hellenen, nachdem die Hellenen benannt sind. Und ja. Der ist eben Sisiphos Vater und der hat dann einen gleichlautenden Ur-Urenkel, nee, nicht Ur-Urenkel, sondern einen Urenkel, also einen Großneffen von Sisiphos sozusagen, der auch so heißt, also auch Aiolos.

Und der ist auf jeden Fall ein. Der hat was mit Wind zu tun. Also in manchen Fassungen ist er gar kein Sohn eines Sterblichen, sondern ist dann irgendwie Sohn von. Ja, in der Regel Poseidon, manchmal ist er ein Sohn von Zeus, weil der ja so der Windgott, also der, der Luft,

Für die Luft zuständig ist und so. Da gibt es also durchaus verschiedene Variationen, je nachdem welchen der vielen griechischen Autoren man da so am Start hat. Aber also bei Homer ist er im Prinzip ein ein sterblicher König, ein Sohn des Mimas, der dann wiederum ein Sohn von diesem Majolos ist und so weiter. Ne, uh, ein so eines Hippotes, so, and der ist ein menschlicher König und so weiter, und ein Enkel von diesem Ayolos.

Und der hat aber trotzdem, egal ob er jetzt ein Windgott ist oder ein Sterblicher ist, der irgendwie zum Hüter der Winde ernannt wurde, oder ob er ein Sterblicher ist, der so eine Apotheose durchlaufen hat und jetzt irgendwie einen Gott. ein Gott geworden ist oder so, ist letztlich egal, so oder so wird der von Zeus zum Hüter der Winde gemacht. So. Und ähm also sprich der hat da also seine seine Insel oder

Wie gesagt, in manchen Erzählungen Inselgruppe am Start. Inselgruppe ist es vermutlich deshalb. Es gibt eine Inselgruppe im Mittelerde, das sind die äolischen Inseln und die sind Namentlich im Prinzip nach ihm benannt. Und schon in der Antike wurde irgendwie versucht, quasi diese Sagen zu.

Figur und diese Inselgruppe miteinander zu verknüpfen. Aber es gibt halt, also gerade so die ältesten Quellen reden immer nur von einer Insel. Aber ist ja egal. Auf jeden Fall nehmen wir mal diese Inselgruppe hier. Und über die herrschte also und hat dort eine Höhle. Und in dieser Höhle, da sind die vier Winde gefangen, also in der griechischen Mythologie sind die natürlich auch so eine Art Gottheiten, so alte Urgottheiten, Naturgewalten.

Die haben auch alle unterschiedliche Namen. Die habe ich jetzt. Ich habe sie wieder im Kopf, aber ihr könnt sie nachgucken. Die sind aber für die Geschichte nicht wichtig. Verlinke ich aber in den Shownotes, wenn die euch interessieren. Also der Nordwind ist eine eigene Einheit und der Südwind und so weiter und so weiter. Und die hat er eben in dieser Höhle gefangen.

Und lässt die ab und zu raus und hat die aber offenbar so unter Kontrolle, dass die dann auch wiederkommen, wenn er sie rausgelassen hat und so weiter. Also sprich, der Typ ist für den Wind zuständig. Ja, klingt danach, als könnte das, wenn man bestechlich ist, eine ganz eine ganz einträgliche Aufgabe sein, wenn man, wenn man so in von Seefahrernationen umgeben ist. Aber ob der bestechlich ist, weiß ich nicht. Auf jeden Fall ist er also der Boss der Winde.

Und dieser Aiolos nimmt Odysseus und seinen Mann, als er sie dann erblickt oder sie sich bei ihm melden, dann auch auf und heißt die Willkommen. Und praktischerweise feiert er ohnehin gerade eine Party. Und da lädt er sie dann ein. Also, der hat eine Tochter und er hat eine ganze Menge Kinder, nämlich sechs Söhne und sechs Töchter, und mit denen feiert er gerade

Ja, eine Party. Also ob das eine Hochzeit ist, ob da irgendjemand seiner Söhne oder seiner Töchter heiratet oder so, weiß ich nicht. So oder so wird eine Party gefeiert. Und Otysseus und seine Männer sind eingeladen. Und wie wir die Jungs kennen,

Sagen die da nicht nein. Ja, wenn es irgendwo was zu saufen und zu feiern gibt, da sind die ja am Start. Und naja, dann gibt es da also erstmal tagelang Party, wie sich das so gehört. Und irgendwann Das steht da nicht so, aber man könnte es in unserer Art und Weise, wie wir das bis hierher erzählen. Könnte man das fast so deuten. Irgendwann fordert Ayolas jedenfalls Odysseus dazu auf.

auf mal zu erzählen, wie es denn war so im Trojanischen Krieg und wo er denn so gedenkt hinzufahren und was ihn denn hierher verschlagen hat und so weiter. Also man könnte es fast so deuten, dass er irgendwie sagt: So, jetzt ist eigentlich die Party vorbei, hast du auch.

Irgendwann mal vor, wieder nach Hause zu gehen oder wie ist es? Aber das, wie gesagt, das ist jetzt schon meine Deutung hier aufgrund des, was wir bisher diskutiert haben. Also in der In den Texten ist es einfach so, dass er während der Party die die Odysseus einfach auffordert zu erzählen. Und dann erzählt er also ganz viel über den trojanischen Krieg und wie das alles so gelaufen ist und so weiter. Und grundsätzlich ist Ayulos Odysseus sehr wohlgesonnen. Also der scheint sich quasi.

durchaus gedanklich zumindest auf die Seite der Griechen geschlagen zu haben und so und findet das irgendwie alles ganz Knorke, was der Otysseus da erzählt.

Und Odysseus erklärt dann halt auch, dass sie sich irgendwie verfahren haben und nicht so ganz wissen, wie sie nach Hause kommen und Und so weiter und dass sie auch gar keine Möglichkeit zur Navigation mehr haben, weil sie sich nicht auskennen und so und bisher, naja, dass Poseidon ihnen auch nicht so ganz wohlgesonnen ist und sie da irgendwie mit den Fluten mal dahin und mal dorthin schiebt.

Und naja, und dann sagt Aiolos, naja, aber guck mal, da kann ich dir doch helfen. Ich bin ja der Boss der Winde hier. Und wir machen es jetzt einfach so. Da kann der kann der Poseidon noch so viel irgendwie. Wellengang in die falsche Richtung irgendwie veranlassen, solange die Winde in die richtige Richtung wehen, kommt ihr schon nach Hause. So. Und wir machen es jetzt ganz einfach so.

Ich las nachher die Winde, die in die richtige, der in die richtige Richtung weht, Richtung Ithaka, den lasse ich aus der Höhle. Und die anderen, die gebe ich dir mit. Weil sonst weiß ich ja nicht, wann du zu Hause angekommen bist und wann ich die widrigen Winde wieder rauslassen kann. Aber das macht nichts. Ich habe hier so eine Art Schlauch, also so einen Weinschlauch aus Leder. Und in denen kann ich die Winde reinpacken. So, das kann man sich so ein bisschen wie so ein...

wie so ein überdimensioniertes Furskissen vorstellen. Weißt du, es ist so aufgebläht und so und wird dann irgendwie oben zugemacht. Und solange da irgendwie keiner dran rumdrückt, bleibt der Winter auch drin. Und da packt Ayolos jetzt also alle widrigen Winde rein. Gib den Odysseus mit und sagt hier, vertraue ich dir an, bitte vorsichtig damit umgehen und ganz wichtig, wenn du nach Hause kommen willst, bitte erst auspacken, wenn du zu Hause bist.

So, weil, wenn du es nicht machst, dann wehnen dich diese widrigen Winde natürlich von zu Hause wieder weg und dann ist es irgendwie nicht so geil, nicht wahr? Aber auch ein bisschen Check offs Winschlauch, oder? Check offs Fortskissen, ja, das kann man kann man wohl so sagen. Genau. Auf jeden Fall Odysseus bedankt sich und sagt dann zu seinem Mann: So Jungs, geht los, wir gehen.

Und die sagen, was, wieso das denn jetzt auf einmal? Und er sagt, ja, ist jetzt halt so, wir, wir haben, was wir brauchen, und so, und los geht's. Und die wundern sich schon, weil er da so einen so einen Schlauch hat und so weiter und fragen ihn auch, was da drin ist, und er verrät es ihnen aber nicht.

Und sie wundern sich da so ein bisschen drüber, aber naja, auf jeden Fall sagt er, ist egal. Jetzt auf jeden Fall steht unsere Heimreise jetzt nichts mehr im Weg. Jetzt geht's los. Und dann verabschieden sie sich da also von der Partygesellschaft, sagen Tschüss. und begeben sich an Bord und segeln los.

Und dann kommt sie also wirklich gut vorwärts, ist ja auch logisch, ne? Sie haben günstige Winde und alle widrigen Winde sind still. Und dementsprechend kommen sie also wirklich gut vorwer vorwärts und sie segeln neun Tage und neun Nächte. Oder umgekehrt segeln neun Nächte und neun Tage. Auf jeden Fall, als dann die zehnte Nacht beginnt, da sind sie.

Sind sie in Sichtweite von Ithaka? Also sie sehen die Lichter an Ithacas Küste, sehen sie schon am Horizont erscheinen. Und Odysseus, der quasi diese ganzen neun Tage und neuen Nächte durchgesegelt ist. Ist erschöpft und so glücklich und zufrieden, dass er einschläft.

Und in dem Moment, wo er schlecht, also er war jetzt auch die ganze Nacht war, äh, die ganze, die ganzen neun Tage durchgehend wach, zumindest erzählt er das hier so, ähm, Und seine Gefährten, die rätseln jetzt, wo er schläft, fangen die an, über diesen Schlauch zu rätseln und sagen: Ah, das ist doch schon komisch, dass irgendwie kaum diesen

Kaum, dass er diesen Schlauch hatte, wollte er auf einmal los und hat irgendwie gesagt, da jetzt steht unsere Heimreise nichts mehr im Weg und so weiter. Was hat es denn mit diesem Schlauch auf sich? Da stimmt doch irgendwas nicht mit und so weiter. Und im Prinzip vermuten sie eigentlich, dass da. Dass da irgendwas, was Wertvolles drin ist, was er vor ihnen verheimlichen will, oder so, oder irgendein

keine Ahnung, irgendein Schatz, irgendwelche Reichtümer oder irgend sowas, auf jeden Fall sind sie, da entbrennt dann so ein Streit, ob sie den Schlauch jetzt öffnen sollen und nachgucken sollen oder nicht und so weiter. Das geht irgendwie eine Weile hin und her. Und letztlich

Setzt sich die Fraktion, die irgendwie sagt: Wir öffnen diesen Schlauch jetzt durch und machen den Schlauch auf und dann entweichen diese Die widrigen Winde aus dem Volkskissen und blasen das Schiff jetzt in einem Riesensturm durch die Gegend und sie werden wieder raus aufs offene Meer getrieben.

Odysseus wacht davon natürlich auf, weil auf einmal so ein Sturm kommt und das Boot ja durch die Gegend gepeitscht wird und diese Trieren, wie gesagt, die können ja auch nicht wirklich viel Wasser aufnehmen und so. Also es ist hier schon die blanke Panik. Und er ist so verzweifelt, also das erzählt er hier tatsächlich, dass er in dem Moment so verzweifelt ist, dass er überlegt, sich in die Fluten zu stürzen und Selbstmord zu begehen.

Aber er reißt sich dann doch zusammen, zum einen aus Verantwortung für seine Männer und zum anderen, weil er ja zu seinem Sohn und seiner geliebten Penelope zurück will. So, und jetzt passiert etwas ganz. ganz seltsames, zufälliges, was auch physikalisch nicht so richtig Sinn ergibt, aber naja, auf jeden Fall dieser Sturm, der im Gegensatz zu den Zu den Winden in dem Weinschlauch. Ja, ja, also aber selbst innerhalb der Systematik mit den Winden, die jetzt auf einmal frei sind.

Also, es ist jedenfalls zufälligerweise so, dass die anderen Winde, die da jetzt rauskommen, dass die ihnen jetzt exakt denselben Weg zurückblasen, den ihnen vorher der eine sinnvolle Weg hingeblasen hat. Also zufälligerweise. Landen sie jetzt nach diesem ganzen Sturm wieder auf den aiolischen Inseln, also wieder bei Aiolos. Das ist ja schon ein seltsamer Zufall, aber so ist es nun mal. Und Odysseus klopft wieder an Ayolas Tür.

Und Ayolos macht auf und sagt, was willst du denn schon wieder hier? Die Party ist vorbei hier. Ich dachte, ihr seid auf dem Weg zurück nach Ithaka. Und Odysseus sagt, ja. Das stimmt, aber es war so, dass, also ich bin da eingepennt und dann haben meine Männer den Schlauch geöffnet und jetzt hat uns der Wind zurückgeblasen und wir bräuchten bitte nochmal, kannst du uns den Schlauch hier nochmal voll machen? Mm. Uh

total wütend und sauer und sagt sag mal was was seid ihr denn für Typen? So ich habe euch den größten Gefallen getan, den euch so ein Hüter der Winde irgendwie machen kann. Wisst ihr, was ich hier alles so zu hören bekommen habe, dass irgendwie hier nur ein Wind wehte und alle, die in irgendeine andere Richtung wollen, wollten, waren total angepisst, weil irgendwie der Wind immer nur in eine Richtung wehte, zehn Tage lang und all diese Dinge.

Ich kann doch nicht hier irgendwie nach Bestellung, nur weil Odysseus irgendwie zu doof ist, irgendwie den Schlauch zuzulassen, hier irgendwie ständig den Wind nach deiner Pfeife tanzen lassen, wo kommen wir denn da hin und so weiter. Und außerdem. My dear Odysseus, so how it looks,

Bist du von den Göttern verflucht worden? Du bist ja vom Pech verfolgt. Also, wenn man sich deine Geschichte so anguckt und sich jetzt diese Episode hier anguckt und so weiter, ähm, offensichtlich haben dich die Götter mit Pech geschlagen und das muss ja einen Grund haben. Und ich bin ehrlich gesagt nicht mehr so richtig sicher, ob du wirklich meiner Hilfe... Würdig bist. Also, ob es wirklich so eine gute Idee ist, dir zu helfen oder ob man damit die Götter nicht

nicht erzürnt. Und naja, auf jeden Fall langer Rede, kurzer Sinn. Sie streiten da so eine Weile hin und her und Aiolos verweigert und es heißt die Hilfe. Ja, und das ist natürlich schöne Scheiße, weil sie jetzt im Prinzip nach der ganzen Episode wieder genau da sind, wo sie, wo sie vorher waren. Sie sind also auf sie segeln wieder drauf los, wissen nicht genau, wo sie sind und Ja, haben keine günstigen Winde und sind wieder orientierungslos und irren über die offene See.

Das geht so ein paar Tage und dann erreichen sie wieder eine kommt wieder eine Küste in Sicht und da sieht man eine eine Stadt mit vielen Türmen, die da am Horizont erscheint. Und

Die Insel der Menschenfresser

Und sie segeln darauf zu, weil sie mal wieder die Hoffnung haben, rauszufinden, wo sie sind und irgendwo Proviant und Wasser und so weiter aufzunehmen. Also das übliche Spiel, wir kennen das jetzt ja inzwischen so langsam. Und sie kommen auf so einen natürlichen Hafen zugesegelt. Also das kann man kann man sich so vorstellen wie so eine natürliche Bucht. Also d so ein bisschen keine Ahnung

Man kann sich das so ein bisschen vorstellen, wie so das Versteck eines Bösewichten in so einem James-Bond-Film. Also, weißt du, irgendwie so eine Vulkaninsel mit so einem schönen Krater und alles aber umschlossen von diesem.

von diesem Berg, aber es gibt irgendwo so einen Eingang, durch den man irgendwie, wenn man zumindest den Mast flach legt, irgendwie durchschippern kann und dann hat man da so eine schöne von den Gezeiten und von Sturm und so weiter geschützten natürlichen Hafen am Start und so weiter. Und genau so ein Hafenzugang ist es. Es handelt sich um Telepilos, das heißt wörtlich übersetzt das entfernte Tor und ist oder oder fernes Tor. Und das ist so ein

Ja, halt eben so ein natürlicher Hafen. Den kennen die See-Leute auch. Zumindest haben sie Legenden darüber gehört, dass das der Sitz der Lestrigonen ist. Aber sie wissen nicht viel drüber, wer diese Lestrigonen sind, also haben da irgendwie relativ wenig Ahnung von. Aber dennoch ist Odysseus vorsichtig. Und schickt erstmal späer los. Drei an der Zahl, die mal erkunden sollen, was hier so los ist. Und diese drei Speer ziehen dann auch los, um auf diese Stadt mit den vielen Türmen loszugehen.

Ja, die Details des Zusammentreffens, die da jetzt passieren, sind alle nicht so tragisch, aber äh, oder nicht so wichtig. Letztlich stellt sich heraus, dass es sich bei den Lestrigonen um Riesen handelt, und zwar menschenfressende Riesen mal wieder. Also nicht Riesen im Sinne von so die Riesen aus der Theogonie oder so, sondern halt so riesenhafte Hünen gewissermaßen, die obendrein Kannibalen sind. Also man kann es sich so ein bisschen, so Neandertalern

Kannibalen-Style vorstellen, also so ein bisschen grobschlächtige, trollartige, menschenfressende Wesen. Und ähm

Also auf jeden Fall, die versuchen irgendwie diese Späher gefangen zu nehmen. Einer von denen wird dann auch tatsächlich direkt gefressen. Die beiden anderen Späher entkommen irgendwie in den In wilder Flucht und also ist so eine richtige Actionszene, die kommen dann da irgendwie angerannt in diese Bucht, wo die Griechen mit ihren Schiffen irgendwie angelegt haben und schreien, legt ab, legt ab und so weiter.

Und sie kommen gerade noch auf diese Schiffe und versuchen davon zu segeln. Aber in der Zwischenzeit haben sich da also an allen möglichen Felsvorsprüngen und an sonstigen Stellen des Ufers Tauchen überall diese Lestrigonen auf? die dann mit Fels. Brocken, diese Schiffe bombardieren und so weiter und im Prinzip die fast alles, was diese Flotte noch ausgemacht hat, mit der Odysseus da unterwegs ist, versenken. Und tatsächlich bleibt ein einziges Schiff übrig, nämlich Odysseus Schiff, der hat.

aus irgendeinem Grund Oder aus weißer Voraussicht, man weiß es nicht so genau. Der hat auf jeden Fall im Prinzip so um die Ecke geparkt, kann man sich vorstellen. Also so ein bisschen außer Sicht geparkt sein Schiff und dementsprechend fällt er diesem, diesem Felsbrockenbombardement nicht zum Opfer. Aber im Prinzip gehen fast alle seiner seiner Genossen gehen irgendwie dran.

Diejenigen, die tatsächlich auf seinem Schiff unterwegs sind, überleben und die ganzen anderen Boote, die dann noch so mit dabei waren, gehen alle unter und die Leute sterben. Und ja, er mit seinem Schiff und seiner Besatzung, die er dann noch übrig hat, segelt dann also aus diesem natürlichen Hafen wieder raus und äh auf und davon.

Und dann sind wir im Prinzip wieder in der Situation. Sie wissen immer noch nicht so genau, wo sie sind und irren mal wieder über die offene See und sind mal wieder orientierungslos. Und dann geht das wieder so ein paar Tage.

Die Insel der Kirke

Und dann landen sie auf einer sehr idyllischen Insel, also die man so richtig Sich so paradiesisch vorstellen kann. Also so mit Also, das sind jetzt so meine Paradiesvorstellung, so mit Palmen und weißen Stränden und so weiter. Aber wie auch immer, auf jeden Fall eine wunderschöne Insel. Diese Insel stellt sich später heraus.

Trägt den etwas schwer auszusprechenden Namen Ajaya oder Ääa, je nachdem, wie man das aus dem Griechischen in lateinisches Alphabet transliteriert. Aber Ajaya ist vermutlich das. Das einfachste, wie man das aussprechen kann. Das ist also eine wunderschöne Insel. Und hier lebt eine eine Magierin, eine Zauberin, eine Hexe auch in manchen Übersetzungen, und die heißt Kirke.

Von der haben wir auch schon mal kurz gesprochen, weil wir in der in dieser zweiten Schicht der Binnenhandlung, da haben wir im Prinzip bevor der jetzt hier bei diesen Feaken auftaucht und anfängt, diese Geschichte zu erzählen, haben wir erzählt, dass er sozusagen von dieser Insel der Kirke entkommen ist. Also dass wir sind jetzt quasi. Wir sind zumindest an an dem Ort seiner letzten Station angekommen. Genau, und äh, also Kirke. So, und aus den Erfahrungen der letzten Male.

beschließt Odysseus wieder einmal ein paar Späher loszuschicken und tut das auch und die kommen alle nicht zurück. Wie soll ich sagen, ein wenig verwundert und und Und unentschlossen, was er irgendwie tun soll. Und geht dann selber nochmal suchen und gucken und findet dann doch einen der Speer, die sich ähm Der sich versteckt hat. Das ist Eurelochos. Eurelochos ist

Sein Schwager, kann man sagen. Also, das ist der Mann, der seine Schwester geheiratet hat und der gehört eben zu seiner Besatzung. Wie heißt der? Eurylochos. Also Eurylochos. Zu dem Namen muss ich auch nachher noch was sagen. Da habe ich versucht zu recherchieren, was der heißt, und da ist noch etwas sehr lustig, eine kleine oder wie ich finde lustige Anekdote bei rausgekommen. Erzähle ich aber gleich.

So, auch auf jeden Fall Aurylochos, den findet er dann, der hat sich da irgendwo verborgen in so einem Gebüsch oder sowas in der Art und sich dann nicht mehr rausgetraut. Und als der Odysseus erblickt, kommt er dann aber raus und sagt, Odysseus, hier Riesenproblem und so. Folgendes ist passiert. Und dann erzählt er also, dass diese Hexe, diese Kirke, dass die ihn und die anderen Späher ganz freundlich in Empfang genommen hat und bewirtet hat und so weiter.

Und dass die dann aber ihnen allen so eine Art Zaubertrank in die in die Hand gedrückt hat. Und dieser Zaubertrank hat die Männer in Schweine verwandelt, die dann eingesperrt wurden und Ja, wie soll ich sagen, eben behalten worden sind von dieser Kirke und tatsächlich.

Während er da so steht und sich das anguckt, sehen sie so diverse Tiere auch rumlaufen, die ganz zutraulich sind und so weiter. Und es drängt sich ihnen der der Verdacht auf, dass diese Kirke also massenhaft Menschen in Tiere verwandelt und sich hier so ein, ein, eine Art Zoo ausverwandelten Menschen hält. Und der Aurelochast, der hat dem Braten nicht getraut. Also der ist generell, der wird immer mal wieder so als.

Ja, schon auch als Feigling, wo bei es nicht immer wirklich so Feigheit ist, sondern der ist sehr vorsichtig und sehr bedacht, der guckt immer erstmal.

Ja, und genau so hat er das hier auch gemacht. Der ist nicht direkt mit reingegangen, sondern der hat sich da in diesem Gebüsch verborgen und hat mal geguckt und hat durchs Fenster gelinzt und hat beobachtet, was Sache ist und konnte dadurch diese ganze, äh, ganze Geschichte beobachten und kann jetzt hier also Otisäus Bericht geben, was was geschehen ist.

Ja, jetzt überlegen sie noch, was sie tun sollen, und dann geht das Ganze so ein bisschen hin und her mit so einer Diskussion, ob, also ne, Eurylochos will natürlich.

so schnell wie möglich zurück ins Schiff und und und und abreisen und so weiter. Und Odysseus weigert sich aber und sagt, wir lassen die anderen auf keinen Fall zurück und so. Und dann geht das irgendwie so eine Weile hin und her. Und ähm Und Odysseus beschließt dann irgendwann alleine zur Kirche zu gehen und sie zur Rede zu stellen und die Männer da rauszuholen und ist sich im Prinzip der Festen überzeugt, also er ist sich sicher, dass

dass ihm diese diese Hexe nichts anhaben kann, dass die ihn nicht bezirzen kann. Das Wort bezirzen kommt übrigens tatsächlich von ihrem Namen, von der von der Kirke. Ähm And fest entschlossen, dass er dagegen Immun wäre. Und Eurilochos warnt ihn noch und läuft dann irgendwie ganz verzweifelt zurück zu den Schiffen und ist eigentlich der festen Überzeugung, dass er seinen Schwager hier das letzte Mal gesehen hat.

Und auf dem Weg zu Kirke trifft Eure Löchos dann auf einen Wanderer, und zwar einen einen Jüngling, der ihnen einen einem goldenen Stab entgegensteckt und entgegenstreckt und das handelt sich bei diesem Stab um den Stab des Hermes, den wir auch schon besprochen haben. Und tatsächlich handelt es sich bei dem Jungen auch um Hermes, also der ja so ein Stück weit einer von Odysseus Schutzgottheiten ist.

Und Hermes gibt ihm also einen Rat und sagt: So pass auf, wenn du jetzt einfach so zu dieser Kirke gehst, dann wird die dich genauso verwandeln wie alle anderen auch. Uh du brauchst einen Frage.

Ich hatte es jetzt eben so verstanden, dass Eurylochos auf Hermes trifft, aber Odysseus trifft auf. Ah, nee, sorry, das habe ich, glaube ich, ungünstig erzählt. Eurylochos geht zurück zum Schiff und Odysseus macht sich auf dem Weg zur Kirke. Und auf dem Weg zu Kirke trifft er dann auf diesen Jüngling und der sich als Hermes herausstellt und der ihn dann warmt und sagt, hier vorsichtig, das geht schief, wenn du jetzt einfach so zu dieser Kirke gehst.

Es reicht nicht einfach sozusagen ihre Zaubertränke nicht zu trinken, sondern die hat noch so ein paar Sprüche oder ein paar Zaubertricks mehr drauf. Da brauchst du irgendwie einen Schutz. Und glücklicherweise. Habe ich aber Schutz, den ich dir geben kann? Und er gibt ihm ein Heilkraut, das ist so ein. Ja, so eine, eine, eine etwas seltsame Pflanze mit so mit so weißlichen Blütenständen und einer schwarzen Wurzel.

Und die nennt er Moli. Und also so heißt diese Pflanze. Das ist Moli, das ist ein Schutzkraut. Und wenn du das bei dir trägst, beziehungsweise wenn du das zu dir nimmst, dann kann dir ihr Zauber nicht. nicht schaden. Und ähm Was sie versuchen wird, ist, dass sie dir irgendwie so einen so einen Zaubertrank oder sowas in der Art unterjubeln will. Manchmal ist das auch so eine Art Pudding, so ein Weimus. Aber ist letztlich egal, und du bist aber auf jeden Fall geschützt. Du kannst das jetzt alles.

Also du trägst ein bisschen was von dem Zeug bei dir und davor schluckst du noch ein bisschen was davon. Dann kannst du hier nach Lust und Laune die ganzen Tränke und so weiter annehmen und so und kannst ihre Gastfreundschaft gewissermaßen annehmen, bis. Ja, bis sie sozusagen nach den Gepflogenheiten der Senja, die ja auch sozusagen körperlich nichts mehr tun kann und so, und bis aber gegen ihren Zauber geschützt und dann.

Ja, und dann kannst du sozusagen nach den Regeln der Gastfreundschaft dann auch deine Männer zurückfordern und so, da geht dann ja irgendwie was. Und ja, Otysseus bedankt sich. und geht dann also zur Kirke hin, kaut ein bisschen was von diesem, von diesem Moli, von diesem Heikraut und ja, geht zur Kirke. Die nimmt ihn dann also auch ganz

freundlich in Empfang und bewirtet ihn und gibt ihm was zu trinken und all diese Geschichten und so weiter. Und tatsächlich ähnlich Trinkt er es und so weiter, und dann zieht er sein Schwert, so wie ihm Odysseus das auch geraten hat, und ähm Hermes ihm geraten hat. Äh, wie Odysseus habe ich gesagt. Ne, Odysseus zieht sein Schwert so wie Hermes ihm das geraten hat. Danke.

Und bedroht sie und sagt im Prinzip, dass dass sie jetzt seine Männer wieder rausrücken will, äh, rausrücken soll und so weiter. Und sie ist ganz, ganz beeindruckt davon, dass Dass er quasi ihrem Zauber widerstanden hat und Und unterwirft sich ihm im Prinzip und sagt, das ist ja erstaunlich, dann musst du ja der listige Odysseus sein, den mir Hamus schon so lange vorhergesagt hat.

Überrascht uns. Und das ist wieder so ein bisschen, weil er irgendwie das Gefühl hat: okay, was hat der Hermes hier irgendwie gemacht? Einerseits hat er irgendwie hier ihr was verraten und mir was verraten, was ist hier los? Aber so oder so. Diskutieren die beiden jetzt so ein bisschen hin und her, wie denn jetzt die Lage sei und wer jetzt

Über wen Gewalt hat und wer gegen wen was in der Hand hat und so weiter. Aber im Prinzip unterm Strich einigen sie sich am Ende drauf, dass sie verspricht, ihm und seinen Männern nichts mehr zu tun. Und auch seine Männer, die sie bisher eben in Schweine verwandelt hat oder in Tiere verwandelt hat, dass sie die zurückverwandelt und dass sie jetzt nach allen Regeln der Gastfreundschaft ihn und seine Männer bewirtet und ihn aber nicht schadet. Und das nach einer angemessenen Zeit.

sie Odysseus auch wieder gehen lässt, wenn er das wünscht, so, und ihm dann auch helfen wird, irgendwie nach Hause zu kommen. Das ist so unterm Strich. der Deal, den sie ausmachen. Und Odysseus lässt sich da also drauf ein. Und dann trennen sie sich erstmal wieder, sie verspricht, bis er zurückkommt, die Männer zurückzuverwandeln, und er holt den Rest seiner Besatzung. Und das macht er dann auch, geht zurück. Die sind ganz.

Ganz überrascht, dass er da wieder auftaucht, weil natürlich in der Zwischenzeit Arylochos zurückgegangen ist und erzählt hat, dass wie das alles gelaufen ist und die haben natürlich alle. Total Schiss davor, dass Odysseus nie wieder zurückkehrt und so weiter. Und sind dann jetzt irgendwie ganz überrascht. Und Aurilochos ist immer noch so ein bisschen. ein bisschen skeptisch, was das Ganze angeht, aber kommt dann letztlich mit.

Genau, und dann kommen sie da zurück zur Kirke, die hat in der Zwischenzeit tatsächlich die ganzen Männer, die sie da im Schweinestall geparkt hatte, zurückverwandelt und hat die gebadet und gekleidet und fürstlich bewirtet und so weiter. Also unterm Strich, da ist schon längst eine Riesenorgie am Laufen mit irgendeinem irgendwie Wein, Weib und Gesangvolles Programm und dem schließen sich Oetysseus und seine übrigen Männer, jetzt wie man das von ihnen kennt, natürlich an. Mhm.

So, und jetzt geht das so eine Weile lang, weil schließlich muss man ja jetzt als Gast, so haben sie das ja auch abgesprochen, eine angemessene Zeit da verbringen, damit der Gastfreundschaft auch Genüge getan ist.

Odysseus und die Toten

Naja, in seiner Erzählung macht Odysseus den Eindruck, als würde er hätte er eigentlich schon die ganze Zeit immer weg wollen, aber als wäre das ähm von Kirkes Seite so überhaupt nicht drin gewesen. So wie wir das bisher interpretiert haben, zweifeln wir da vielleicht so ein bisschen dran und so oder so. Nach einem Jahr. Kommt es mal auf die Sprache, wie es denn jetzt so wäre mit dem Wieder nach Hause gehen und so. Und in der Zwischenzeit haben die da Party non-stop gemacht.

Und Kirke sagt jetzt, ja, okay, nach Hause gehen kannst du natürlich, aber so einfach ist das nicht. Also, das, was du tun musst, um nach Hause zu können, also sie begründet das im Prinzip so mit den Göttern, das, was du tun musst, um nach Hause zu können, ist, du musst erst eine bestimmte Queste hinter dich bringen. Du musst eine bestimmte Aufgabe erfüllen, bevor es dir gelingen wird, von hier aus nach Hause zu segeln. Und zwar musst du ins Totenreich gehen.

Und dort den Seher Theresias, den wir schon aus diversen anderen sagen so kennen, den musst du befragen, damit der dir dein Schicksal voraussagt und so weiter. Und der wird dir dann sagen, wie es möglich sein wird, dass du nach Hause zurückkehren kannst. Und sagt, ja, du hast, du hast ja Ideen, aber wie soll ich denn bitte ins Totenreich gehen und mit Theresias reden? Also der ist ja nämlich

Tod. Also, das ist ja gerade der Knackpunkt mit dem Problem des Totenreichs. Wie soll ich denn als Lebendiger ins Totenreich? Das hat ja bisher. Tatsächlich nur einer geschafft, nämlich äh Herakles, und der ist, wie wir wissen, na, das ist einer von den ganz Großen hier und so weiter. Ähm, Und Kirke sagt, ja, das ist kein Problem, da gibt es einen Zauberspruch, so eine Art Ritual. Was ich dir beibringen kann. Und wenn du das durchführst, dann wird das funktionieren.

Und sie beschreibt ihm dann sehr ausführlich dieses, äh, dieses Ritual. Also erstmal, wo er dahin segeln muss, dass er quasi so an den, an dem Eingang zur Unterwelt dann ist und dann muss er dort so ein bestimmtes Ritual durchführen, da geht er nämlich gar nicht selber ins Totenreich hinüber, sondern er ruft dann im Prinzip die Toten herbei. Das ist so eine Art ja, so so ein Summoning, äh, so ein so ein so ein Ritual mit so, ne, diversen Tieropfern und so. Also mich hat das total an

an an Tom Sawyer und Huckleberry Finn erinnert, weißt du so nach Motto, wenn du die Warzen loswerden willst, dann musst du irgendwie an einem Freitag, den dreizehnten einer schwarzen Katze, irgendwie eine Streichholzschachtel an den an den Schwanz binden und dann irgendwie dreimal auf ein Grab spucken und so und wo ein gehängter Mann liegt. Also so so eine Größenordnung von irgendwelchen abergläubischen Ritualhandlungen.

Also so ist das ja auch. Da werden irgendwie schwarze Schafe geopfert und so. Also, es ist ein besonderes Ritual mit Symboliken, die im Wesentlichen was mit. mit Tod zu tun haben. So kann man das kann man das sagen. Naja, und Odessa ist von der ganzen Geschichte nicht so ganz begeistert und muss da so ein paar Tage hin und her überlegen und so weiter, aber schließlich.

Kann, also beziehungsweise natürlich ist es nicht er, der da irgendwie nicht dran begeistert ist, sondern seine Männer sind da natürlich ängstlich und wollen lieber. Lieber nicht mit. Und das ist so ein bisschen ein bisschen knifflig, aber dann kommt ihm tatsächlich noch ein Ereignis zur Hilfe, das

Dass seine Männer dann doch davon überzeugt, dass man vielleicht gehen könnte. Und zwar in dem ganzen Partymodus passiert dann noch eine Sache, nämlich dass der Jüngste aus der Mannschaft, El Penor heißt der, der hat. Ja, in dem ganzen Partyzeug irgendwie.

Viel zu viel von Kirkes Wein getrunken und hat dann irgendwie, entweder wollte er irgendwelche Frauen beeindrucken oder hat einfach so eine Schnapsidee gehabt. Auf jeden Fall, also im wahrsten Sinne des Wortes Schnapsidee. Auf jeden Fall kletterte er aufs Dach von Kirkes Villa.

und tanzt da irgendwie rum und singt laut und so weiter und kommt dann irgendwie ins Straucheln und fällt von diesem Dach runter und bricht sich das Genick und stirbt. Und das ist so ein Punkt, wo die anderen sagen: so, ja, okay, vielleicht Vielleicht ist das doch zu viel des Guten hier, der, der Dauerparty-Modus, den wir hier irgendwie am Start haben, dieser, dieser, dieser.

Ei, ja, Kirke Ballermann, den wir hier irgendwie feiern, vielleicht m muss der doch mal irgendwie sein Ende haben. Und sie haben zwar irgendwie Schiss vor der ganzen Vor dieser ganzen Totenhaftigkeit und Morbidität, die da irgendwie am Start ist und so weiter, aber sie haben so das Gefühl, okay, jetzt ist vielleicht dann doch der Punkt, wo wir mal irgendwie los müssen. Ja, und dann segeln sie also los.

Und das eröffnet jetzt dann also auch die letzte Episode, die ich heute erzähle. Ja? Äh, Moment, jetzt, äh, äh, Ich dachte jetzt, ist das Ritual mit dem See ja schon vorbei oder kommt das jetzt? Nee, nee, da segeln sie jetzt hin. Also sie müssen ja quasi er noch. Ah, okay, da müssen Sie hinsegeln. Genau, also das ist nicht auf Kirkes Insel dieser Eingang, sondern oder dieser Opferort, wo man das machen muss, sondern da muss man irgendwo hinsegeln.

Also jetzt, wo wir hier so in einem, wie soll ich sagen, in in so metaphysischen Gefilden gelandet sind, also wenn man merkt, es ist jetzt inzwischen nicht mehr eine Geschichte, wo die tatsächlich nicht wissen, wo sie sind und dass so ein seemännisches Navigationsproblem ist, dass sie nicht nach Hause kommen, sondern inzwischen haben sie irgendwie kapiert, dass es einen

ein übernatürliches Problem ist, das sie hier lösen müssen. Und da hilft jetzt also die Kirke jetzt einmal weiter, indem sie das Ganze erklärt. Genau, das passiert jetzt also auch. Sie segeln dahin und führen dieses Ritual durch und so weiter. Das hat ihr gesagt. Oder hat ihm Kirke auch quasi haarklein geschildert, wie das durchzuführen ist. Und im Prinzip kann man das zusammenfassen mit Es werden diverse Opfertiere geschlachtet und es wird so eine Art.

Brunnen mit dem Blut dieser Opfertiere irgendwie angelegt, so eine Grube, in die das alles irgendwie reinkommt. Und dann werden die Toten gerufen, dass die kommen sollen und also es werden spezifische Tote gerufen, in dem Fall eben Theresias, dass er kommen soll und dass diese Opfergabe für ihn ist, dass er also von diesem, von diesem Blut sich nähren könne.

Was das für eine Idee ist, weiß ich auch nicht so genau. Also es hat ja so ein bisschen so was Vampirisches an sich, dass die Toten irgendwie Blut trinken wollen. Warum die das machen sollten, keine Ahnung. Können wir ja nachher nochmal so ein bisschen drüber spekulieren. Aber auf jeden Fall.

kommen dann also natürlich, kommt eben nicht nur Tiresias, sondern es, ähm, es kommen eine ganze Menge Totengeister da rausspaziert. Und die alle wollen, also nähern sich diesem, diesem, diesem Totenopfer, diesem Diesem Blutteich da und wollen daraus trinken. Und was Odysseus jetzt tun muss, ist, er muss die alle.

alle mit seinem Schwert davon abhalten, von diesem Blut zu trinken, bis Tiresias kommt. Und weil für den ist das Opfer gedacht und wenn er das jetzt irgendjemand, einem anderen Totengeist überlassen würde, dann wäre Tiresias Geist natürlich Not amused, weil ist ja schließlich.

Für ihn bestimmt und so, und dann würde er nicht bekommen, was er will. Also lange Rede, kurzer Sinn. Er muss jetzt also diese ganzen Geister abwehren. Und das ist tatsächlich gar keine so einfache Aufgabe, weil da kommen durchaus Geister, die. Die Odysseus kennt. Da kommen alte

Alte Schlachtgefährten aus dem trojanischen Krieg hoch. Da kommen seine Mannschaftsgenossen, die, die jetzt zum Beispiel hier von den Lestrigonen irgendwie umgebracht worden sind, oder diejenigen, die von Polyphem aufgefressen worden sind und so. All die Leute, die mit ihm gemeinsam unterwegs waren, Abenteuer erlebt haben und verstorben sind in der ganzen Geschichte. Auch dieser.

Dieser Junge, der da besoffen vom Dach gefallen ist und so, ne? Also auch Elbanor, die, die alle kommen und flehen ihn an, dass er sich von diesem Blut trinken lässt. Und er muss, all diese Leute, die seine Weggefährten waren, Und zuletzt auch seine Mutter, seine Mutter, die noch am Leben war, als er nach Troja aufgebrochen ist, die ist in der Zwischenzeit verstorben. Sogar die steht vor ihm und sagt,

Also und redet ihm im Prinzip ins Gewissen und sagt, Junge, also deine eigene Mutter wirst du doch zumindest hier von dieser leckeren Totengabe trinken lassen. Da wird der alte Therese erst doch nichts dagegen hat. Deine Mutter, also bitte. Also so diese Größenordnung. Das ist dieses Abwehren mit dem Schwert. Ist natürlich jetzt nicht körperlich schwierig. Dazu sind die Geister nicht, nicht, einem Lebenden nicht gewachsen, was das Körperliche angeht, aber es ist eine.

Eine psychisch belastende Aufgabe, will ich mal sagen, all diesen Leuten, denen er gefühlt was schuldet, denen das verwehren zu müssen. Und das geht also so eine Weile und Odysseus ist ist schon völlig fertig mit der Welt. Und dann kommt Tiresias. Und endlich kommt er und den lässt er dann irgendwie durch. Und Tiresias trinkt von diesem Blut und macht ihm eine Prophezeiung.

Und im Prinzip sagt er, pass auf, wie du nach Hause. Also er sagt, und schriftlich hat er Odysseus, was willst du denn wissen? Und Odysseus sagt, ich will wissen, wie ich nach Hause kommen kann. Und er sagt, ja.

Das ist problematisch, weil du hast dir halt irgendwie Poseidons Zaun zugezogen. Nicht nur mit der Nummer, die du da damals am Ende des trojanischen Krieges mit dem Pferd durchgezogen hast, sondern eben auch, dass du jetzt obendrein noch seinen Sohn Polyphem geblendet hast und all diese Geschichten. Daher läuft das nicht. Was du tun musst, ihr werdet auf dem Weg Ja, aufgrund unwidriger Umstände werdet ihr auf einer Insel namens Triniacia landen. Och dort gibt es heilige Rinder.

Die sind unterschiedlich, wen die geweiht sind, aber dem dem Sonnengott in der Regel. Also auf jeden Fall, da sind Rinder, die ihr in Ruhe lassen sollt. Und die müsst ihr also auf keinen Fall berühren. Die dürft ihr nicht anfassen. Also da musst du auch wirklich deine Gefährten im Zaum halten. Sonst wird deinem Schiff und deinen Freunden das Schlimmste passieren, was man sich so vorstellen kannst. Und

Wenn ihr das trotzdem anfasst, ja, dann kommt keiner von deinen Leuten nach Hause. Du wirst trotzdem entkommen. Ja. Zumindest wenn du die Finger von denen. Tieren lässt. Und dennoch wirst du sozusagen als ein armer und gebrochener Mann nach Hause kommen und du musst schnell nach Hause kommen, weil in deinem bei dir zu Hause ist Da wirst du nur Jammer vorfinden, ja. Deine Frau und dein Sohn und dein Vater werden sich von Freiern belagert sehen, die irgendwie.

im Prinzip sich deine Frau und deinen Haushalt irgendwie unter Nagel reißen wollen. Also jetzt wird im Prinzip diese ganze Szene, die wir aus der Rahmenhandlung kennen, ja. mit mit Telemachos und so weiter, die wird jetzt von Theresias hier nochmal wiederholt und in so eine Prophezeiung gepackt und so weiter. Und er sagt, da wirst du hinkommen, und die musst du dann irgendwie überwinden, ob nur mit List oder Gewalt, das bleibt dann dir überlassen, aber so oder so.

Wenn du es tatsächlich geschafft hast, dann ist ganz wichtig, dass du dich nicht auf deinem Sieg ausrust, sondern dass du Folgendes tust. Du nimmst ein Also vielleicht musst du es nicht direkt sofort tun. Ich muss mal gerade kurz nachgucken.

Also, ah ja, genau, hier steht zum, also bei Gustav Schwab sagt Theresias zumindest: nimm am Abend deines Lebens, also zumindest gegen Ende deines Lebens, ja, musst du folgendes tun. Du nimmst dir einen Ruder und ähm Schulterst das und läufst damit landeinwärts, weg vom Meer. Und das machst du so lange, bis du bei einer Gruppe von Menschen aufkommst, die dich fragen, warum du eigentlich, was für eine seltsame Schaufel du da eigentlich hast. Mit der kann man doch nicht anständig graben.

Und wenn du dann auch noch feststellst, dass die das Meer nicht kennen und dass die keine Schiffe haben und dass die ihr Essen nicht mit Salz würzen, Dann bist du an der richtigen Stelle. Und wenn du dann an dieser Stelle bist, Dann stößt du das Ruder in die Erde und baust da dem Poseidon einen Schrein und bringst ein Opfer da und opferst ihm. Und erst wenn du das getan hast,

Dann gehst du wieder nach Hause. Und wenn du das tust, so, dann wird dein Reich wieder erblühen und du wirst tatsächlich friedlich deinen Lebensabend begehen können. Und Odysse ist ein bisschen geflasht von diesen ganzen Informationen, die da kommen, ne? Also er weiß das ja alles nicht.

also und diese Geschichte mit diesem seltsamen Opfer da, wo mit Leuten, die einen Ruder für eine Schaufel halten und so, das verwirrt ihn auch alles so ein bisschen und er ist ja auch emotional gerade völlig auf nach dieser ganzen, ich muss die die ganzen Geister abwehren und so weiter.

Und er nimmt das erstmal so auf und Und Theresias macht sich dann auf den Weg zurück in die, in die Unterwelt und deshalb fragt Theresias eine Frage noch, darf ich meiner Mutter und und meinen besten Freunden zumindest auch was von diesem, von dieser Totengabe geben? So. Und Theresias dreht sich um und erlaubt ihm das. Also zumindest für die Mutter und so und für die allerbesten Freunde. Dann macht er das und die äh

Seine Mutter trinkt dann also auch davon und erzählt ihm noch so ein bisschen was über wie das alles so gelaufen ist und was Telemachos so tut und wie es seinem Vater geht und all diese Geschichten. Also sie erzählt ihm so ein paar Geschichten. Dann kommen aus dieser Menge der Toten kommt dann noch Agamemnon hervor, den kennen wir ja auch aus dem trojanischen Krieg, der war der Anführer der Griechen, der.

Der ist sehr verhermt, also der ist nicht gesund nach Griechenland zurückgekommen, beziehungsweise er ist.

Dann an einer höfischen Intrige, kaum dass er zurück war, irgendwie draufgegangen und gibt seiner Frau die Schuld. Und der macht eine Riesentirade, das sozusagen, das erinnert so ein bisschen an diese diese Todeswutrede von Herakles, ne, wo er sagt irgendwie All die Feinde konnten mich nicht bezwingen, aber ein Weib bringt mich zu Fall, ne, so ähnlich argumentiert er hier auch, ne, so nach dem Motto Ich habe den trojanischen Krieg gewonnen, aber dann eine Intrige meiner Ehefrau.

Also, der gibt wenig Hilfreiches von sich. Das Einzige, was er tut, ist zu Odysseus zu sagen, dass er sich irgendwie vor den Frauen in Acht nehmen soll und denen nicht alles, als nicht all seine Geheimnisse anvertrauen soll. Wobei Odysseus da auch Zumindest in manchen Fassungen der Geschichte auch protestiert und sagt: Nee, nee, nee, meine Penelope ist voll in Ordnung und so, der kann man alles sagen, aber auf jeden Fall ist das die Warnung, die Agamemnon so ausspricht. Dann kommt noch Achill.

Mit St. Patroklos übrigens und ähm und auch mit dem hält er so ein Schwätzchen und er ist eigentlich so der Meinung, dass Achill ganz äh. eigentlich ganz zufrieden sein müsste im Totenreich, weil ihm ja so viel Ruhm nach seinem Tode irgendwie zugekommen ist. Also der ist ja im Prinzip mit seinem Tod auch so ein bisschen zur Legende geworden und Und in Odysseus Vorstellung vom Jenseits

Müsste Achill eigentlich so gut gehen wie wie niemandem sonst, weil der da im Jenseits existiert und aber vom Diesseits her so viel, so viel Ruhm und so viele gute Gedanken und so viele Gebete und so viele Opfergaben an ihn gemacht werden und so weiter. Und Achill. Sagt, nee, ehrlich gesagt, Totenreich ist scheiße. So. Also ich würde lieber als der ärmste Bettler immer noch unter den Lebenden wandeln, als hier als den

den großen der d als der große Zampano hier im Totenreich sein. Also lieber, lieber lebendig bleiben. Und die machen dann auch noch so ein bisschen Schwätzchen und so, und Odysseus muss ihm noch so die Geschichten vom trojanischen Krieg erzählen und von Achils Sohn, wie der sich da am Ende noch so als Jugendlicher noch so an Ruhmestaten, was Ruhmestaten angeht, noch so hervorgetan hat. Hat und so weiter. Da erzählen die sich also noch so ein bisschen. kommt als letzter noch Ajax.

Und wenn du dich an den erinnerst, das war ja quasi so ein Gefolgsmann und Getreuer von Achill. mit dem Odysseus dann, nachdem Achill gestorben ist, so ein so ein bisschen den Machtkampf drum geführt hat, wer denn jetzt der tatsächliche Chefstratege bei den Griechen wird. und den er dann so schlimm geschasst hatte. Der hat da diese, diese, diese Nummer inszeniert, wo er seine eigenen Männer als, als, als Schafe verkleidet hat und dann im Prinzip

Nicht seine eigenen Männer als Schafe, sondern umgekehrt. Er hat die, die, er hat die Schafe als als als Krieger verkleidet und dann hat Ajax da so einen So ein Blutbad unter den Tieren angerichtet und hat dann im Prinzip so eine Rutmord, also Odysseus hat so eine Rufmordkampagne an ihm durchgeführt und am Ende hat Ajax sich dann umgebracht vor lauter Scham.

Also, diese Ajax-Episode ist im ganzen Trojanischen Krieg eine der Sachen, wo das sich am allerwenigsten mit rumbekleckert, zumindest so aus moralischer Sicht gesehen. Das ist eine der Schwierigsten Aktionen, die er da so durchzieht. Und er steht da im Prinzip da und Und gibt auch Ajax was von dieser Opfergabe zu trinken oder bietet ihm zumindest was an und sagt: Komm und schließ deinen Frieden mit mir. Und Ajax

Dreht sich um und geht weg und verweigert ihm gewissermaßen diese Versöhnungsgeste. Und das erschüttert Odysseus dann doch sehr. Und dann kommen auch gleichzeitig sozusagen auf einmal so viele von diesen Figuren auf ihn zugeströmt, die da jetzt alle kommen. Also all diese anderen Figuren, denen er irgendwie.

die er enttäuscht hat, die er im Stich gelassen hat oder die unter seinem Befehl umgekommen sind und so weiter, die kommen jetzt alle auf ihn zu und das überwältigt ihn und er kriegt eine Panikattacke und er rennt davon. und sammelt seine Männer und sie springen aufs Schiff. und segeln.

zugegebenermaßen getaner Arbeit. Also sie haben die Informationen, für die sie gekommen sind und sie haben das Ritual so durchgeführt, aber trotzdem völlig, völlig verängstigt im Prinzip, segeln sie zurück zur Kirkesinsel. um von dort aus dann jetzt mit dieser Information, die sie haben, dann den letzten Schritt nach Hause antreten zu können. Und soweit erzähle ich es jetzt bis heute mal und wie es dann weitergeht beim nächsten Mal.

Das ist eine andere Geschichte, um soll ein anderer Mal erzählt werden. Ja, genau. Michael Ende Zitate immer geil genommen. Ähm Also die finde die die du also es sind halt so drei Episoden oder zweieinhalb äh Also je nachdem ob man jetzt sozusagen diese die die die Kirke-Episode als eine eigene zählt oder dass quasi nur der der Auftakt für die ähm

Beginn Spekulation

Wie heißt er? Tiresias? Ja. Geschichte ist. Und ich finde die. Also, ich weiß nicht, ob man die, ob man die sich irgendwie gemeinsam angucken kann, oder ob man die sich einzeln angucken muss. Da bin ich noch ein bisschen unsicher. Ja, aber ist ja egal, also w wenn wir's wir wir können ja beides versuchen und gucken, was passiert. So. Ja, dann ist es wahrscheinlich einfacher, die sich sozusagen erstmal einzeln anzugucken. Ja. Ich muss eine ganz kurze Klammer machen, ein.

einer unserer Hörer des des Spoiler Alerts, glaube ich, hatte angemerkt, dass wir beide dazu neigen, ganz auf das Wort so zu sagen zu sagen. Ja. Das führt, glaube ich, nicht dazu, dass ich es weniger sage, sondern nur, dass ich es jedes Mal merke, wenn ich es sage. Ja, also das das ist sozusagen so eine Marotte von uns. Ja, da hat er recht. Genau.

Klar, ich glaube, es ist dann einfacher quo quasi zu versuchen, es einzeln zu machen und dann zu gucken, ob man daraus noch irgendwas Gemeinsames ableiten kann. Mhm. Ähm. Und gefühlt sind die sind die Episoden mit den Winden und mit den Destrigonen, das sind die einfacheren. Also von meinem Gefühl her sollten wir vielleicht die Erst abhandeln und uns dann diesen ganzen Kirke- und Totenopferkomplex vornehmen. Das sind diese menschenfressenden Riesen, die sie mit Steinen bombardiert haben.

Da hauen sie aber einfach dann relativ schnell wieder ab, oder? Genau. Also, da steckt, glaube ich, auch nicht so viel drin. Das kann man, also, aber vielleicht sollten wir das einmal irgendwie schnell. Also ah, sagen wir es mal so, also diese Lestregone-Geschichte, ich würde da jetzt nicht großartig viel rein interpretieren, außer, ähm,

Eine weitere Verzögerung, die hier irgendwie passiert ist. Naja, also, um jetzt mal sofort das zu machen, von dem ich eben gesagt habe, dass ich es nicht mache. Okay. Jetzt bin ich gespannt.

Wir haben ja also das das dass ich das unter schon unter so ein bisschen unter den Blicken mir angucke, die wir jetzt so als Arbeitshypothesen schon entwickelt haben, ist ja nun auch nicht weiter verwunderlich. Ähm Und es gibt ja gibt ja zwei Varianten mindestens, warum Odysseus ein Unreliable Narrator sein kann.

Die Geister der Vergangenheit

Äh also ein Erzähler, auf den man sich nicht verlassen kann. Variante 1, um, also er tut es bewusst, um sich besser aussehen zu lassen, als er wirklich ist. Variante 2, er erzählt die Geschichte so, weil die Wahrheit zu schrecklich ist. Oder eine Mischung des beiden, ja. Ja. Yeah. Also er w und ich f also ich dachte bei dem bei bei bei der Geschichte mit den Winden zum Beispiel.

Also, das kannst du so ein bisschen, du kannst ja denken so, ja Keule, ist richtig, du warst fast schon da und dann haben die anderen die Winde aufgemacht und dann bist du hupsala wieder. wieder an deinen Ausgangsort zurückgekehrt. Mhm. Also, das könnte man ja hervorragend als eine, ich hab's versucht, aber es ging einfach nicht, äh, Erzählung deuten. Ähm, Und ich dachte mir aber, wenn man sozusagen mal schon wieder, wenn man es mal ernst nimmt und sich

Also wenn es wirklich so ist, dass er fast schon zu Hause war und dann äh und dann im letzten Moment wieder von der Bahn abgebracht wird. Oder vom Kurs abkommt, um mal eine nautische Metapher zu wählen. wie schrecklich das sein muss. Und wie, also, ich finde, da sind ganz viele Dinge drin, die, die echt schwer zu ertragen sind, wenn man sie wenn man, wenn man Udüssel sozusagen in seinem eigenen Erleben mal glaubt. Also, er ist fast schon zu Hause.

Und dann haut es ihn, uh, ne, dann kommt ein Sturm und es haut ihn... Ewigkeiten weit weg und er landet da, wo er angefangen hat. Angefangen, also losgefahren war quasi in dieser Episode. Nichts erreicht. Sie fahren wieder los. Es endet damit, dass seine halbe Mannschaft oder oder also wahrscheinlich eher so neun Zehntel seiner Mannschaft dabei draufgehen. So. Er ist mit einem, mit einem, mit einem, was ist denn der

Er ist quasi mit einer Flotte unterwegs gewesen, wie groß auch immer die gewesen sein mag. Er hat noch ein Schiff übrig. Und wie viele Leute sind auf so einer Trième drauf? Dreißig? Ja, zur Größenordnung muss man nicht. Und also ich finde dann die Kirke-Episode tatsächlich schwerer zu deuten. Diese ganze, also wenn ich mir das so angucke, dann würde ich diese ganze Theresias Episode als einen Selbstmordversuch lesen. Als einen Selbstmordversuch. Das spannend. Erzähl mal. Oder zumindest als einen

als ein Spiel damit. Das ist ein Mann, der sich damit rumschlagen muss, dass alle, also seine Mutter passt da nicht so ganz rein, aber die anderen, die du erzählt hast, das sind alle die, die er auf dem Gewissen hat. Willentlich oder unwillentlich, mindestens billigend in Kauf genommen, teilweise willentlich und mit Tücke verraten. Und die kommen alle. Da habe ich hier nur einen englischen Begriff für und haunt ihn. Er muss das ertragen.

Dass sie da versucht ja seinen Frieden mit ihnen zu machen. Aber ich glaube, das gilt für seine Mutter auch. Also ich glaube, dergegenüber hat er zumindest Schuldgefühle. Also dieses Gefühl von ich bin da irgendwie losgezogen und die hat sich irgendwie Sorgen um mich gemacht und ich kam nicht zurück und so. Und dann ist die gestorben, bevor ich wieder da war und so. Das ist, glaube ich, schon.

Also natürlich eine andere Sorte von Schuld im Sinne von, an deren Tod bin ich nicht schuld. Aber es ist trotzdem, es sind alles so Leute, Am ziemlich Business, könnte man sagen. Ja, und wo so ein ganz tiefes Bedauern und schlechtes Gewissen und sowas in der Art da irgendwie drinsteckt. Und also we ich ha ich hatte so eine Idee von, also vielleicht ist diese ganze komische Metapher mit dem Blut und wer dann davon trinken darf und so, vielleicht haben sich einfach die Pulsadern aufgeschnitten.

Und ich glaube, er macht also ich weiß ja nicht, ich weiß ja noch nicht, wie es weitergeht, aber es klingt wie jemand, der. also in in in in monotheistischen Religionen, uh, der dann in so einem in so einem Moment einen Deal mit Gott macht. Also wenn du mich jetzt, wenn du mich da nochmal rauslässt, dann will ich dir einen Tempel bauen. Also er ge er gelobt ja nicht so richtig Besserung, das stimmt nicht, weil es ja auch über also alles so erzählt ist, dass es Theresias ist, der zu ihm spricht.

Also es ist ja nicht so, dass er von jetzt an ein sittliches Leben führen soll oder was auch immer. Aber er soll zumindest quasi die. quasi Poseidon, den er erzürnat, besänftigen, um quasi wieder zufrieden zu finden. Ja. Also genau, also den Teil lese ich schon auch so. Also diese Aufgabe, dass er da ein Ruder schultert und dann so lange landeinwärts geht, vom Meer weg.

Bis er bei Leuten ankommt, die nicht wissen, was ein Ruder ist, sondern die das für eine Schaufel halten und die das mehr noch nicht gesehen haben und die keinen Salz zur Verfügung haben und so weiter. Also, das heißt ja unterm Strich, er muss

Er muss irgendwo hingehen, wo niemand Poseidon opfert, wo Poseidon keine Macht hat, wo er niemand ist und muss dahin den Glauben an Poseidon tragen und muss ihm da einen Schrein bauen und ihm Opfer bringen und im Prinzip einen ein ein Land für Poseidon erschließen, in indem er im Moment Bedeutung hat. Also, das ist schon ein klares Besänftigungssignal an Poseidon. Und zwar nachdem er nach Hause gekommen ist. Also, das finde ich

Finde ich auch cool. Es ist nicht so ein, so du, du musst das machen, damit du nach Hause kommen darfst, sondern du musst durch all diese Widrigkeiten durch. Und dann, damit es so ret retroaktiv in Ordnung ist, musst du das im Nachhinein erledigen. Also und ich finde, da ist sowas, also das ist so eine typische Troja-Alerthese, ne, das kann alles völliger Quatsch sein. Aber da steckt sowas drin von...

Also sich. Sich. Und und also das finde ich jetzt bei Menschen, die Selbstmordversuche, schwere Depressionen, was auch immer, wie du es, wer auch immer, also nicht, das ist nicht das gleiche, das weiß ich, aber irgend sowas in der Richtung, also so ein So ein Moment von okay, ich gebe mich hier auch einer höheren Macht hin, wenn ich mein Leben behalten kann.

Also als Selbstmordversuch habe ich es tatsächlich bisher nie gedeutet, wobei das durchaus passt. Also, ich habe diese Blutlache, die da irgendwie lag, nie so in diese Richtung gedeutet. Das liegt aber vielleicht dran, also das ist tatsächlich ein.

das das ist so ein feststehendes Ritual, was die Griechen da gemacht haben, ne? Also das, das, das gab es tatsächlich, das hat auch irgendeinen Namen, ich hab vergessen, wie das heißt, Neckia oder so ähnlich, also so die Beschwörung der toten, toten Opfer. Ähm, Und so, aber das ist aber so ein Detail. Ansonsten sehe ich das auch so wie du. Also, ich habe es mit so einer Art Kollaps, weißt du, so einen psychischen Zusammenbruch oder sowas in der Art gedeutet. Also auf jeden Fall.

Von mir aus auch so eine Nahtoderfahrung. Vielleicht auch im Rausch. Vielleicht hat er auch irgendwie einen ganz bösen Trip bekommen oder sowas bei seiner Drogenparty bei Kirke da. Aber ich würde auch vermuten, dass es hier nicht wirklich Um, also ist natürlich eh alles Mythos hier, aber nicht, dass da hier nicht wirklich eine Schiffsreise geschieht, irgendwie ins Totenreich und so weiter, sondern dass er hier so eine Art

Vision hat in diesem, in diesem fiesen Trip. Also und was also, du bist nicht im Reich der Toten, aber du bestehst da, dass du sie sehen kannst. Also was ist denn das als eine Umschreibung für eine Nahthoderfahrung? G genau oder zumindest eben so eine so eine Vision. Also so oder so muss er sich

so also in in in modernen Worten ausgedrückt, er muss sich so seinen Dämonen stellen und er oder oder vielleicht etwas passender, er muss sich so mit den Leichen in seinem Keller auseinandersetzen. So diese Größenordnung. Und ich glaube die Frage, wie, also vielleicht jetzt dann die Frage, wie weit physisch betrachtet sein Leben da gerade in Gefahr als auch gar nicht die entscheidende. Aber er hat einen Tiefpunkt, also und zwar einen richtigen Tiefpunkt, oder? Definitiv. Er hat dann

Also d das ist eine Krise, die wir hier sehen. Also, ich meine, das passt ja auch total. Also, diese ganze, ne, also dass er da sich mit den Geistern all der Leute gegen über den er irgendwie ein schlechtes Gewissen hat und die tot sind und wo er das auch nicht mehr in dieser Welt wiedergutmachen kann. So, dass er, dass er damit so konfrontiert wird, dass Das passt schon sehr. Also all deren, auch deren, also ich finde da auch nochmal den. Den um

Wie heißt der der, der vom Dach gefallen ist? Äh, El Penel. Das ist auch der Elpenor, weißt du, der den den hat er ja nicht direkt auf dem Gewissen. Aber es hätte sozusagen er hätte es hätte in seiner Verantwortung gelegen als Anführer. Zu sagen, so Leute, jetzt haben wir mal genug gefeiert. Jetzt gehen wir. Genau, und also und vielleicht in dem Sinne. Also in dem Sinne hat er ihn vielleicht doch auf dem Gewissen. Also ich meine, klar, so wie er das jetzt hier wieder erzählt.

sind das all die die anderen Leute, die da irgendwie bleiben wollten und er wollte eigentlich die ganze Zeit los, aber So wie wir das bisher gedeutet haben, nämlich hier ist irgendwie bloß nicht nach Hause, sondern feiern, feiern, feiern, irgendwie.

irgendwie wegdröhnen oder irgendwie den Kick suchen. Also wenn unsere b posttraumatische Belastungsstörungshypothese trifft, dann kann es natürlich schon sein, dass er auch derjenige ist, der betrieben hat, dass sie da nicht sich schnell wieder auf den Weg machen, sondern ein Jahr lang in dieser Orgienmaschinerie irgendwie drinstecken und dann irgendwann

Also ne, in modernen Worten irgendwann gibt sich halt einer mal die Überdosis. So. Oder kommt so mies drauf, dass er vom Dach fällt. So. Und also und zumindest, glaube ich, in der Logik, die, die man da eben in so einer, in so einer Anführerlogik hat, dann sind dir die anderen hier, also

Also du bist die Anführer, aber das heißt auch, dass sie dir sozusagen schutzbefohlen sind. Also du bist, soweit du kannst, auch für ihr wohl verantwortlich. Ja, klar. Und wenn Ohne Not, äh, also wenn, wenn dann, wenn du im, wenn du mit ihnen im Krieg bist und dann stirbt jemand in der Schlacht und das dann

Also dann bist du dann bist du sozusagen nicht schuld daran oder nur mit der Frage, ob du hättest in diesen Krieg ziehen müssen oder nicht. Aber wenn er dir quasi besoffen vom Dach fällt, hast du schon in deiner Pflicht versagt. Dann hast du nicht gut auf deine Leute aufgepasst. Ja, also ist jetzt natürlich so eine Sache, ne? Also kommt da drauf an, unter welchen Umständen da jemand besoffen vom Dach fällt, ne? Also so, aber klar, ne, wenn man im Prinzip hier nicht mal irgendwie

ein einzüchtiges Fest feiert und irgendwie zu seinen Leuten sagt Leute, übertreibt's bitte nicht und grundsätzlich irgendwie so gut auf seine Leute an aufpasst und dann übertreibst da einer so sehr, dass er irgendwie besoffen vom Dach fällt, da würde ich jetzt irgendwie vielleicht nicht direkt die Verantwortung.

Odysseus zuschieben. Aber wenn man statt nach Hause zu fahren, hier irgendwie sagt: So Leute, full blown Party-Modus und wir nehmen alle Drogen, die uns irgendwie unterkommen, so und dann erwischt es einen. Dann ist es schon nochmal eine andere Qualität, die das Ganze hat. Ja, also das würde ich auch, also, um zu dem größeren Punkt zurückzukommen, das würde ich auch als auf jeden Fall eine Krise, irgendeine Sorte Zusammenbruch. Yeah.

Nahtoderfahrungen und ja, sich seinen sich den eigenen Leichen im Keller, den den Ge den den Geistern, die einem, die einen verfolgen stellen, deuten. Ähm.

Ja, also und es würde schon in diese ganze, in diese ganze Leseart, die wir hier bisher haben, würde es natürlich prima reinpassen, dass der alles andere als Als gesettelt ist, dass der mit seinen Kriegserfahrungen irgendwie nicht zurechtkommt, sondern hier, ja, mit all den Leichen, die er da im Keller hat, dass er sich damit noch auseinandersetzen muss und auch nicht in der Lage ist,

nach Hause zu gehen, bevor er das Thema nicht erledigt hat. Also dass Kirke ihm hier sagt, bevor du das nicht gemacht hast, kannst du dir das mit dem Nachhausekommen irgendwie von der Backe putzen. Vielleicht ist das auch wirklich so gemeint. Solange du hier nur In dem Modus bist, irgendwie immer den nächsten Kick oder halt irgendwie die nächste Betäubung zu bekommen. So lange wird das nichts. So lange kommst du nicht nach Hause. Und kannst du auch nicht.

Vielleicht ist ist Kelker auch eher so eine so eine so eine ESO-Selbsterfahrungspinsel. Ja. Ja, das ist möglich. Und er muss sich dann da muss sich dann da seinen muss dann da so ein bisschen regressieren und sich seinen seinen Ängsten stellen und so und dann Aber tatsächlich, in diese Richtung habe ich diese Nummer mit den Winden gedeutet. Also du hast ja vorhin so diese.

diese diese Variante aufgemacht. Ja, ja, genau. Du warst in Sichtweite der Insel und so und dann kamen irgendwie böse Winde und so. Also, was ich an dieser Szene spannend finde, also zum einen finde ich finde ich interessant, dass hier explizit ein Selbstmordgedanke erwähnt wird. Ja, also natürlich aus einer anderen, aus einer anderen Motivation heraus. Also hier will er sich ja erst nachdem, das irgendwie schiefgegangen ist, irgendwie umbringen, also nachdem der Sturm kommt und

und so weiter, aber ich finde das trotzdem eine hochinteressante Stelle. Also also mal angenommen, wir erzählen das mal ohne die Winde, sondern erzählen das in unserer PTBS-Deutung hier, dann könnte das auch tatsächlich so, okay, jetzt haben sie den Weg nach Hause tatsächlich gefunden. Und sie sind in Sichtweite von Ithaka. Und Und sie könnten nach Hause und er sieht die Lichter seiner seiner Heimatstadt da irgendwie am Horizont und so weiter und kriegt eine Panikattacke.

Und und merkt, ich kann nicht nach Hause, das geht nicht. So. Und reißt das Steuer rum, befiehlt irgendwie in die komplett andere Richtung zu segeln, zurück, wo sie hergekommen sind, so nur nicht nach Hause. Und ist dann auch So verzweifelt, dass er irgendwie sagt: So, okay, ich kann das nicht, obwohl ich in Sichtweite von zu Hause war, ich kann da nicht mehr hin, dass er dann tatsächlich irgendwie mit so einem Selbstmordgedanken steht.

spielt in der Situation oder oder womöglich kurz davor ist, tatsächlich zu springen oder wie auch immer, das würde auch in diese Hypothese oder in diese Lesart Reinpassen, dass es eben nicht so ein Punkt von, naja, komm, du warst irgendwo und warst wieder saufen. Aber also ich könnte mir schon auch vorstellen, dass es eine Erzählung ist, so der war tatsächlich kurz davor, zu Hause zu sein und ist dann nochmal umgedreht.

Und mir geht die ganze Zeit irgendeine Filmszene durch den Kopf und ich komme nicht drauf, aus welchem Film das ist, aber es ist so eine Szene, wo jemand auch nach nach vielen Widrigkeiten und schlimmen Erfahrungen und so weiter nach Hause kommt. Und sieht dann im Prinzip seine Familie, die ihn für tot halten, irgendwie da vor der Haustür. Die begrüßen sich da irgendwie und so weiter. Und dreht dann um und geht wieder. So eine Szene habe ich gerade vor Augen und ich krieg's nicht

nicht gegriffen aus aus aus welchem Film das ist. Aber so kommt mir das gerade vor, dieses so, nee, ich kann da, ich kann mich dem jetzt gerade, zumindest so wie ich jetzt im Moment bin, kann ich mich dem Ganzen nicht stellen hier. Das passt auch in die Lesart rein, aber ich finde, der wirkt auch ganz verloren. Also genau, ich glaube auch dieses Hin- und Hergeschmissen werden von den Mächten des Schicksals quasi. Ja. Kann man ja auch als einen Der weiß überhaupt nicht, wohin mit sich.

Und das habe ich vorhin, ich weiß gar nicht, das kriege ich nicht mehr genau zusammen, an welcher Stelle ich das gedacht habe, als du das erzählt hast. Dass er so ein Also ich glaube, es sieht das ist auch die die Geschichte mit den Winden und dem, dem da fast ankommen und dann aus welchen Gründen auch immer Entweder n entweder a ausgrund einer Panikattacke oder doch aufgrund äußerer Umstände, aber aber also

die irgendwas an dieser F die an diesem Moment von fast zu Hause angekommen sein und dann gar nicht doch nicht zu Hause angekommen zu sein, lässt ihn ja so sehr verzweifeln, dass er überlegt, sich in die Fluten zu stürzen. Also, deshalb finde ich da was ganz der also irgendwas das kann ich gar nicht, kann ich gar nicht gut an der an der Textstelle fassen, aber das das klingt in meinen Ohren total verloren. Und so wenig. ein so wenig ein aktiver Gestalter seines Lebens.

Ja, der ist getrieben, ne? So von Zufällen. Der wird, genau, von Zufällen, von Winden hin und her geblasen und der hat da überhaupt keinen Halt drin, habe ich das Gefühl. Und es immer wieder relativ schreckliche Dinge. Also wenn man jetzt die, die, die Episode mit den Riesen nochmal nochmal dazunimmt. Und ich finde, das ist ein, also ich glaube, den Kontrast finde ich so krass. Wenn man Yeah. äh den Odd diesen Odysseus mit dem Odysseus Vergleich, der im Trojanischen Krieg ähm

Was ist denn diese Sequenz? Ist das mit Agamemnon, wo er in dem in irgendeinem Zelt Gold vergräbt? Äh Ja, das ist diese Racheaktion. Das ist diese Racheaktion, wo er ja also um fünfe Ecken denkt, strategisch plant. Klar, auf Kosten anderer, aber sehr. Also, das ist ja keine Person, die vom Schicksal hin und her geworfen wird. Ja, neben Gegner. Der, der, der macht das Schicksal anderer. Und der Audition ist jetzt, finde ich, ist von dem echt weit weg.

Hãy subscribe cho kênh La La School Để không bỏ lỡ những video hấp dẫn Also weißt du, das ist, was der, wenn man sich überlegt, was du, was der im Trojanischen Krieg alles für Ideen entwickelt hat und Listen und und Stratageme und Taktiken und alles Mögliche. Und jetzt. Ich weiß auch nicht, wo wir sind. Lass mal dahin segeln. Weiß ich auch nicht. Also, das ist ja nicht auszuschließen, dass. Also ja, der ist Prosidon hat da seine Finger im Spiel, aber der Odysseus, den wir vorher kannten.

hätte doch irgendwie Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt, um sich aus dieser, aus dieser Lage zu befreien, in der er so von den Winden abhängig ist und Ja, ja klar, ne? Also der der hätte irgendwie einen Trick gefunden, um zu sagen so,

Wenn alle Wasserströmungen sozusagen gegen mich arbeiten, dann heißt es doch, dass wenn ich irgendwie einen Weg finde, immer quasi genau in die entgegengesetzte Richtung zu bewegen, als in die, in die mein Boot fährt, da muss man doch irgendwas draus machen können. Also der hätte da irgendwie versucht, einen Trick zu entwickeln. So. Ja, oder er hätte keine Ahnung versucht, mit welchem Gott was auch immer für eine Sorte Deal abzuschließen. Er hätte schon jemanden gefunden, der gegen Poseidon.

Also ein Akteur mit Handlungsmacht, der Geschicke lenkt. Ja. Und das finde ich jetzt irgendwie, davon ist nicht mehr viel übrig. Ja. Aber vielleicht, also wir haben ja beim letzten Mal auch so ein bisschen diese Szene, wo er als er als er Polyphemes Frage, wer er denn sei, mit niemand beantwortet.

Das haben wir ja durchaus auch so ein bisschen so gedeutet, dass das eben nicht nur der listige Odysseus ist, der hier schon im Vorhinein weiß, dass er das später brauchen wird, weil, wenn der Riese dann um Hilfe ruft und sagt, niemand tut mir etwas an und so, das Dass die Hilfe da nicht kommt, sondern dass er da womöglich ja so ein Stück weit auch

auch sich selbst verleugnet im Sinne von, ich, ich, ich, ich bin auch gar nicht mehr derjenige, der ich mal war und und und eigentlich will ich auch niemand mehr sein. Also ich b, ne, so dass der, dass der so seinen, seine Identität und seinen

Ja, vielleicht auch Lebenswillen und so weiter, so ein Stück weit verloren hat. Das haben wir da durchaus auch angedeutet. Und Und also zumindest diese, diesen, diesen, diesen Identitätsverlust im Sinne von ich bin nicht mehr derjenige, der ich mal war, das um das kann man hier schon beobachten. An verschiedenen Stellen sehen und so weiter. Also bis hin zu, wenn er dann zurückkommt, erkennt ihn natürlich auch keiner. Das hat natürlich auch so einen ganz natürlichen Grund, der war lange weg, aber

Aber dennoch ist das so ein Punkt: er ist nicht mehr wiederzuerkennen. Der ist ein veränderter, veränderter Mensch. Genau. Und es ist ja, also da habe ich eben noch mal drüber nachgedacht. Also, das ist ja zu einer Zeit erzählt, als ganz viele Begriffe, mit denen wir jetzt über Psyche nachdenken zum Beispiel, den Menschen überhaupt nicht zur Verfügung standen.

Also sowas wie, dass der sich Dass der da sitzt, in dieser Nahtoderfahrung oder was auch immer es ist und sich mit den Also selbst heute benutzen wir noch eine Metapher dafür, sich sozusagen mit den Geistern der Menschen, dessen Leben ja auf dem Gewissen hat. Rumschlagen mussten. Geister der Vergangenheit, ne? Genau, also uns ist natürlich klar, also, oder heute heute deuten wir, heute erzählen wir sowas als so ein

Da ist eine eine Psyche, die mit Schuld zu kämpfen hat und so weiter. Aber das sind ja Begriffe und und Konzepte, die in äh wenn ich mir jetzt keinen Quatsch erzähle. Aber weitestgehend den alten Griechen nicht zur Verfügung standen. Also deshalb muss man das, glaube ich, an vielen Stellen externalisieren.

Also und was ich damit meine ist, dann ist halt dann wird halt, ich, ich weiß selber nicht mehr, wer ich bin und ich, ich erkenne mich selber nicht wieder, wird halt zu andere Leute erkennen mich nicht mehr. Mhm. Also man muss es und ich, ich, ich, ich, ich.

setzt mich mit meiner eigenen Schuld und meinem mit der mit der Verantwortung, die ich getragen habe und der ich nicht gerecht geworden bin auseinander und mit den Gefühlen, die das angeht, wird dann halt zu einem, ne, das Totenreich kommt, kommt mich besuchen. und die Toten stehen quasi physisch oder so vor mir. Also das, das finde ich, passt auch gut dazu, dass eben

Also es ist ein bisschen eine psychologisierende Deutung, die wir da gerade machen, oder eine psychologische Deutung. Aber ich finde die eigentlich ganz... Ganz brauchbar. Ja, also zumindest, wir haben uns das ja nach dieser ersten Idee, dass das irgendwie so klingt als als würde der ein ein einen inneren Widerstand spüren, nach Hause zu gehen und als würden er und seine seine Männer hier doch eher so eine so eine Strategie fahren von wegen Betäuben und und Action, so, was beides

ja durchaus nicht unübliche Strategien sind, mit solchen, mit solchen Traumata umzugehen. Also bisher haben wir, finde ich, nicht so richtig was gefunden, was dem widerspricht, sondern es fügt sich alles so ganz Der fasst fast erschreckend, fast erschreckend schlüssig in dieses Interpretationsmuster ein, was mich fast ein bisschen misstrauisch war. Ja, zwischendurch auch so, äh,

Haben wir hinten rausgefunden, was wir vorne reingedeckt haben. Ja, gut, aber trotz allem, also ich finde, das passt hier überraschend gut. Und was ich natürlich auch nicht einschätzen kann, ist, dieses Bild davon, dass die Winde in einem Weinschlauch eingeschlossen werden. So, ich weiß nicht, wie. wie verbreitet das ist. Also ob es das sozusagen w in in so griechischer Vorstellungs- und Sagenwelt, ob es das öfter gibt, also dass man dieses

Diese Idee, dass ein Wind in einem Weinschlauch eingeschlossen sein könnte oder sowas, das kann ich nicht einschätzen. Und wenn das ein recht verbreitetes Bild ist,

Der Wind im Weinschlauch

Dann ist das, was ich jetzt sage, totaler Quatsch. Aber wenn es kein verbreitetes Bild ist, so, dann finde ich es schon eine interessante Situation, dass hier quasi. In dieser Situation, wo sie auf Itaka irgendwie zusegeln und fast zu Hause sind und so weiter. Und dann wird der Weinschlauch geöffnet, dann geht wieder alles von vorne los und sie werden sozusagen zurück auf losgesetzt und so weiter. Das finde ich Zumindest im Rahmen unserer unserer Deutung, dass die die ganze Zeit, die die

Das habe ich ja schon in der allerersten Odyssee-Folge gesagt, ne? Dass man sich das ja immer so vorstellt, als würde der da jahrelang irgendwie Über die Meere irren und würde nicht nach Hause finden und so weiter. Und in Wirklichkeit ist er ein Großteil der Jahre irgendwie im Partymodus irgendwo rumgelegen und war besoffen oder stand unter Drogen. Also da finde ich diese.

Diese, diese Größenordnung hier, so nach Motto, in dem Moment, wo der Weinschlauch geöffnet wird, ist der Weg nach Hause wieder, wieder verschlossen. Das finde ich schon auch nochmal eine interessante, ja, eine interessante Variante dieser Deutung hier. Aber wie gesagt, es kann sein, dass dass diese Logik von man kann irgendwie Winde in Weinschläuche verpacken, oder überhaupt irgendwie Dinge in Weinschläuche verpacken, dass das eine relativ gängige

Ein gängiges Bild ist, was die da hatten. Also, ich finde auch diese Idee, die hier geäußert wird, dass die Dass die Gefährten da irgendwelche Reichtümer drin vermuten. Ich b, das kann ich mir eigentlich nicht vorstellen. Also, kann man irgendwie Gold in so einen Weinschlauch packen und so weiter? Aber dass sie da einen besonders guten Tropfen Wein drin vermuten. Okay. Ja, keine Ahnung. Yeah. Also, mir ist es vorhin schwergefallen,

Deshalb hatte ich sowas von, vielleicht muss man das erst einzeln erzählen oder einzeln deuten. Diese, die Episode mit, mit Kirke, die krieg ich da nicht gut. Also reingebaut. Mhm.

Schweinestall = Junkiehöhle?

Du meinst das mit den Schweinen und so? Ja. Ja. Also, mir kommt es auch komisch vor. Also es erinnert mich andererseits an so eine Episode, die haben wir bei, als wir Herakles gemacht haben, habe ich die nur so ganz kurz anerzählt. Also beziehungsweise ich glaube, ich habe sie in dem eigentlichen Erzählungsteil gar nicht drin.

Sondern erzähl das nur so mal kurz als so eine Nebenbemerkung. Eine der vielen Geschichten, die es so gibt mit Herakles, da gibt es so eine, wo er sich mal eine Zeit lang sich aus dem ganzen Heldenbusiness komplett zurückzieht. Am Hof von irgendeiner... von irgendeiner Dame rumhängt. Und da, also zumindest wird das in das Müsste. Oh, entweder ist das Hesiod oder Apollodor, ich weiß gerade nicht mehr, welcher der antiken Autoren das ist, der das beschreibt. Also auf jeden Fall.

Der Autor erzählt das mit so richtig viel Verachtung. Also erzählt wie, wie, wie Herakles da im Prinzip rumhängt und dieser diesem Weibe hörig ist und so und dann selber Frauenkleidung trägt und und im Prinzip so ganz verweichlicht und und und so weiter da da abhängt und und und seuft und und

So, ja, also so eine Episode ist das und dann irgendwann besinnt er sich eines Besseren. Und also mal davon abgesehen, dass das in in der ganzen Geschichte um Herakles ja ganz viel so ein Konflikt zwischen Männern und Frauen erzählt wird. Also könnte man dieses Diese Verachtung, die sich da drin findet, die könnte man hier in diese, in dieses, da werden Männer in Schweine verwandelt.

die sich im Dreck wälzen, weißt du? Also das könnte man tatsächlich als so eine Metapher für Ja, ich weiß gar nicht, was so der Begriff ist, den man, der unserer unserer Erfahrungswelt so irgendwie am nächsten ist, aber vielleicht so so im Sinne von, was ist, so ein, so ein, so eine Opiumhöhle, so ein, so ein, so ein, so ein, so ein Drogen. So ein Junkie-Nest, weißt du?

alles irgendwie total versifft und und überall hängen sie rum und sind irgendwie drauf und und und und so. Also ja, wenn man sich so vorstellt, wie wenn in so in so Filmen, ne, so, so, so, so Transpotting-Style, weißt du, dass du da in irgendeine So eine Junkie-Höhle reinkommst, wo du echt das Gefühl hast, so, boah, und hier riecht's auch und dass das vielleicht so eine Metapher für diese Zustände ist. Da werden von dieser Kirke und ihrer Also wenn man das so deutet, dass das so

Ja, wirklich so eine so eine Sex- und Drogenhöhle ist, die die da betreibt, wo Männer nicht mehr rauskommen, sondern eher eher irgendwie besoffen vom Dach fallen. Versinken. Ähm, dass diese, diese Metapher des in Schweineverwandelns, dass das wirklich ein Ausdruck für diese ja, für für diesen f für diesen Zustand ist. Okay, aber dann habe ich dann dann fährt mir vielleicht doch noch was, wie man das irgendwie.

Eingebaut, kräftig. Keine Ahnung, ob das funktioniert. Ja, probier mal. Also, was ich bemerkenswert finde, ist, wenn ich das richtig in Erinnerung habe, Ist das, seid ihr unterwegs? Ist das einzige Mal, dass eine Gott, ja, ne? Ja, ja, sicher. Dass einer der Götter direkt in die Geschichte eingreift, oder? Naja, b außer Poseidon zumindest.

Ja, aber es ist eine direkte Interaktion zwischen Hermes und Odysseus. Ja, richtig. Also zumindest ist es jetzt das erste Mal, dass einer seiner Schutzgöttinnen oder Götter wieder auftritt. Und Jetzt muss ich muss das muss ich jetzt selber beim Reden fertigdenken. Ja, wie wie wie Heinrich von Kleistitz sich das so vorgestellt hat, die allmähliche Verfertigung der Gedanken beim Reden. Bitte.

Das machen wir die ganze Zeit hier, Daniel, dass du das gerade ankündigst. Wir machen im Troja-Alert nichts anderes als die allmähliche Verfertigung der Gedanken beim Reden. Ja, aber jetzt bin ich mir selber nicht sicher, ob ich da, ob das überhaupt hinten. Egal, ich fang mal an. Also. Du bist dir da sonst sicher, dass da was Sinnvolles bei rauskommt? Ich bin schockiert. Egal. Ja, möchte ich so oder ich habe so eine Ahnung.

Ich nicht. Also, Hermes ist der ist doch ist doch ein Tricksergott, ne? Ja. Ähm also, wenn man auch das wieder in eine eine eine in eine eine psychologische Deutung bringt, Hermes steht irgendwie dafür, dass man clever ist. Dass man so äh also Hermes begegnet ihm einmal kurz. Dann finde ich, Dann blitzt so ein Moment von dem alten Odysseus auf, oder einen Moment lang blitzt der alte Odysseus auf, der nämlich in der Lage ist, diese Kirke aufzutricksen. Zumindest.

kurzfristig. Also und und und er er bekommt sozusagen einen Anflug seiner alten Cleverness wieder. Hamas begegnet ihm und und und er schafft es quasi den Versuchungen zu. Von äh von Kirkes komischer äh Komischen, was ist das, ihr Wein, ihr Sirup, ihr ich hab's vergessen? Ja, also irgendeine Sorge, also es ist unterschiedlich. Also es wird meistens als so eine Art Dickens.

Flüssiges Mous aus Wein beschrieben, aber es ist irgendeine Sirupartige, es muss irgendeine Droge. Ehrlich gesagt würde ich vermuten, dass es sich um Haschisch handelt. Also eben und zwar nicht in dieser fetten, also festen, getrockneten Form, wie man das dann so bröselt und raucht, sondern also es geht so. Es gibt durchaus so eine Darreichungsform von Haschisch in so einer in so einer dickflüssigen, mussartigen Form, die man so löffeln kann.

kann und die war wohl zumindest also auch noch in also in der in der Spätantike durchaus auch noch so im arabischen Raum wohl verbreitet. Und so. Also ich würde vermuten, dass es sich darum handelt. Ja. Ähm also was ich faszinierend finde ist, dass man man könnte sich ja grundsätzlich auch vorstellen, dass es dann weitergeht mit weißt du und dann kriegt er den Stapel von Hermus, den der ihm seinen seinen seinen Stab mitgibt und

dann also dann dann ist Odysseus back. So und uh äh kriegt es irgendwie hin, seine Männer da mit einem super Trick irgendwie rauszu ähm draufzulocken und der Kirke bei der Gelegenheit noch, weiß ich nicht, ihre Reichtümer abzuhauen. Das passiert aber nicht. Also er schafft es zwar selber erstmal diesen diesen Versuchungen zu widerstehen, mhm. Aber da kommt ja nicht so richtig was bei raus. Die hängen dann ja trotzdem ein Jahr lang da rum. Mhm. Um

Also, das finde ich so ein Also das kriegt, deshalb meinte ich, ich muss mal gucken, ob man damit irgendwo hinkommt. Wenn ich noch nicht so genau weiß, was ich davon halten soll. Ich glaube, die Frage, die ich mir stelle, ist, warum ist es so erzählt? Und du könntest wahrscheinlich mehr oder weniger das Gleiche auch damit erzählen, dass Odysseus da auch in ihre Fänge gerät. Also, warum blitzt diese Schleife mit Hermes da drin?

Ja, das stimmt. Also, ich, ja, also, dieses, dieses Odysseus ist back und so dieser Trickser-Aspekt, der ist dann natürlich drin. Was Hermes auch macht oder wofür er auch steht, ist ja für durchaus so Geheimwissen, also auch für Magie und so weiter, also dieses ganze

Hermetische, äh, ne, hermetisches Wissen ist ja so abgeschlossenes, geheimes Wissen und so. Und er hat durchaus auch was ähm was so diese ganze, diese ganze Heilkunst im Sinne von so, so also so Alchemie und so weiter, das ist schon auch so eine Sorte von von Magie, die in seine Domäne gehört, weil es so eine Sorte von Magie ist, die nicht auf auf Macht basiert, sondern auf so, ja, so hermetischem Wissen eben basiert und so weiter. Also dementsprechend kann es schon sein, dass das quasi

auch das, also so dieses einem Zaubertrank zu widerstehen, einfach in seine, in seine Domäne gehört. Also dann entgegenmittel zu haben. Aber ich finde tatsächlich hier cool, dass dass es so gewissermaßen beides ist. Also mit diesem, mit diesem Wissen über Gegengifte oder so oder eben über diese Heilpflanze Moli. Oder Schutzpflanze ist es eben tatsächlich ein Tricksen. Also es hat so beides. Also, einerseits ist er derjenige, der in der Lage ist, hier die Kirke auszutricksen.

und und ihr Gast zu werden, ohne sich, ohne ihr zu verfallen. Um andererseits, ja, ähm, i hat es aber eben auch was mit so Alchemie und so weiter zu tun, die ähm Die eben auch ihm zugeschrieben ist, als Wissenschaftsform. Ja, okay, dann brauchst du ihn da vielleicht für, äh, warum, woher weiß Odysseus denn, was das für ein Kraut ist und dass man mit diesem Kraut ähnlich. quasi äh die dem widerstehen kann. Vielleicht brauchst du ihn dann schlichtweg dafür.

Und es macht ja aber auch keinen Unterschied. Also, ob der Trickser jetzt sozusagen einfach nur durch seine Schleue oder durch Wissen irgendwie zugeben. der der Situation entsteht. entgeht. Das ist ja letztlich egal. So oder so sind es quasi Hermeswerte, die ja irgendwie im Spiel sind. Und dementsprechend hat das schon was von diesem, da ist so ein kurzer Moment von Odysseus Is Back, der hier am Start ist.

Und also vielleicht kann man es ja insofern so ein bisschen deuten, dass man sagt, okay, ob n durch Schleue oder einfach durch Durch entsprechendes Wissen über die Substanzen, die da so gereicht werden, wie auch immer, dass es, also, das, was es ja tut, ist, es ermöglicht Odysseus und seinen Mann hier. zwar Gast zu sein und die ganzen Freuden und Luxus und den ganzen Partymodus, der hier irgendwie entsteht.

in Anspruch zu nehmen, ohne komplett dabei zum Tier zu werden. Also so in der, in der in der Metapher. Also vielleicht ist es auch wirklich nur so eine Sorte von Ausdruck von Der Odysseus wusste genug darüber, wie man die Pilze dosiert und all diese Dinge, dass es hier eben nicht in so einer in so einer völlig abgewrackten

Goldenen Schussüberdosis-Variante endet, sondern dass man hier tatsächlich einigermaßen kontrolliert irgendwie den Partymodus anschmeißt. Und in dem Moment, als das dann nicht mehr funktioniert, sondern der äh, Epenor da vom vom Dach stürzt, so das ist dann auch der Punkt, wo sie sagen, okay, Leute, jetzt vielleicht ist jetzt doch Schluss mit lustig. Vielleicht müssen wir jetzt doch mal raus hier.

Also, so könnte man es zumindest deuten. Ja. Also ich was Also es führt jetzt ein bisschen von dem Punkt an, auf den wir jetzt die ganze Zeit hatten, ein bisschen weg. Das erwähne ich wahrscheinlich auch ungefähr jede Folge, dass ich dass ich ja vor ein, zwei Jahren mal diese moderne Nacherzählung gelesen habe von der Comicfassung.

Ganz schön düster

Überrascht war, wie düster diese Geschichte ist. So, und je weiter wir uns jetzt gerade so da reinbewegen, denke ich so, nö, das ist auch alles ganz schön finster. Ja. Das ist halt, also Also, das ist ja schon auch im Wort so, dass es, das ist halt keine. Das ist irgendwie keine lustige Abenteuerreise, auf der der da unterwegs ist. Nee. Da geht es irgendwie schon um mehr. Ähm.

Aber es ist auch innerhalb dieses so, also ich, ich meine, wenn man sich so anguckt, wie man diese, diese Geschichte so als Kind erzählt bekommt und Und wie ja auch so ein Stück weit die, wobei ich das auch nochmal lesen muss. Es gibt ja im Prinzip eine Neuerzählung der Odyssee im, im, im, im, in der Sprache.

in der Spätantike oder im Frühmittelalter ähm so in Form der der Geschichten aus Tausend und einer Nacht. Ja, also wo dann quasi so im arabischen Kulturkreis dann also Aladin ja ganz viele Äh, nicht Aladin. Quatsch, Sinnbad, der Seefahrer, der erlebt ja ganz viele, also da wird der Sagenstoff aus der Odyssee im Prinzip nochmal neu verhandelt. Also, das gibt ganz viele der Episoden mit Odysseus hier, findet man bei Sinnbad dem Seefahrer nochmal. Und gefühlt so im...

In der Form, wie man es so ganz häufig erzählt bekommt und auch so in kindgerechter Form erzählt bekommt und all diese Dinge, da ist das halt schlimm, weil der arme Ker nicht nach Hause findet und da durch die Gegend irrt und Irgendwie Riesen und Monstern und so weiter begegnet. Aber diese ganze innere Logik. den ganzen

Ja, den ganzen Dämonen in sich drin, die er sich da so stellen muss, das kommt in diesen Nacherzählungen in der Tat nicht vor. Und das nimmt, das bringt eine eigenständige Düsternis mit sich, die die Geschichte so von alleine nicht hat. Und zu diesem Eindruck von, das ist aber alles ganz schön finster, passt, das finde ich schon ganz, ganz gut. Also, und das ist es, finde ich.

unfraglich. Also egal wie man das jetzt hier deutet, also ob man sich unserer Deutung hier anschließt, dass der, dass der Odyssas gar nicht so recht nach Hause will, sondern dass der hier irgendwie Geschichten erzählt, um, um ob nur vor sich selbst oder zumindest vor den Leuten, bei denen er hier steht, irgendwie zu rechtfertigen oder zu erklären, warum er hier seit Jahren unterwegs ist und nicht nach Hause kommt.

Ähm so, oder ob das alles stimmt, was er erzählt, und wirklich von widrigen Umständen daran gehindert wurde, nach Hause zu kommen. Das ist auch erstmal für die Frage: So Alter Schwede, hier werden aber richtig düstere Dinge verhandelt. Dafür ist es erstmal irrelevant, ne? Also, weil so eine Äußerung wie Dass der da einmal kurz davor ist, zu Hause zu gehen und dann äh für kurz davor ist, zu Hause zu sein und dann

Aus welchen Gründen auch immer wieder auf den Ausgangspunkt zurückgeworfen wird und irgendwie über Selbstmord nachdenkt vor lauter Verzweiflung. Das ist Das ist so oder so der Fall. Also, egal, ob man es, ob man es ihm jetzt glaubt, seine Erzählung so wie er es erzählt, oder ob man vermutet, dass er hier. Zumindest die Wertung des Ganzen irgendwie und die Erklärung des Ganzen anders ausdrückt. Und auch die Tatsache, dass er da.

Entweder quasi in echt und übernatürlich oder in In Form einer Vision, eines Zusammenbruchs, einer Nahtoderfahrung, wie auch immer, sich hier mit all den Menschen auseinandersetzen muss, die, die. die gestorben sind und gegenüber denen er ein schlechtes Gewissen hat oder einfach ja so ein tiefes, ne, Bedauern ist das falsche Wort, aber. Ja, ich, ich hab aber gerade kein besseres. Also so, so ein, ein, ein, ein tiefe, tiefes, tiefes Bedauern irgendwie verspürt.

Das, und dann spätestens, als er der Ajax gegenübersteht und denen im Prinzip um Verzeihung bittet und dann wendet der sich ab und er bekommt diese Panikattacke und flüchtet und all diese Dinge. Das ist schon keine Abenteuergeschichte, wo zwar jemand irgendwie sich zu den Widrigkeiten des Meeres irgendwie auszusetzen hat, aber ansonsten ist alles Knorke und der will einfach nur nach Hause zu seiner liebenden Frau und seiner Familie.

Sondern hier ist schon, also hier ist schon, egal wie man es deutet, hier ist definitiv mehr los als einfach nur widrige Winde. Ja. Das ist alles so düster Grat. Also, gefühlt sind wir fertig, aber es ist so traurig, ich will gar nicht so enden. Ich hätte noch eine absolute

Bekloppte Spitzwindigkeit anzubieten. Oh ja, dann mach das mal. Vielleicht kommen wir damit aus der düsteren Stimmung hier wieder raus. Also, du hast ja vorhin gesagt, dass das mit den Winden irgendwie physikalisch nicht so richtig Sinn machen würde. Jo. So. Also, es kann sein, dass auch das nicht gehen wird. Aber wenn man jetzt mal davon ausgeht, wir haben einen Nordwind, einen Westwind, einen Ostwind und einen Südwind. Und die sind im Prinzip alle ähnlich äh

Alle eigentlich gar nicht haben. Verdammt, verdammt, das funktioniert nicht. Du meinst, dass die alle gleich stark sind und wenn bisher nur der Südwind wehen dürfte und jetzt lässt man Ost, West und Nord gleichzeitig wehen, dann müsste sich der Südwind, m müsste es einen Anti Südwind ergeben?

Genau, das das wollte ich gerade zusammen argumentieren, aber das stimmt, das kommt nicht hin. Ja, doch, irgendwie schon, weil. Ja, genau, der ist halt auch noch unterwegs, das ist glaube ich so das Problem. Also man müsste, glaube ich, argumentieren, dass die so ein bisschen aufgestaut sind und dann ergibt sich ein Anthyswind und dann fährt man quasi genau in die entgegengesetzte Richtung. in der mal unterwegs war oder so.

Ja, also klar, ne, man könnte schon sagen, wenn es quasi, wenn Ost und Wind exakt gleich stark, äh, Ost und West exakt gleich stark gegeneinander wehen und der Der Nordwind dann noch so übrig ist, dann hat man unterm Strich einen Nordwind, wenn der Südwind sich schon wieder in Ayolas Höhle zurückgezogen hat oder so. Ja, schon, aber also

Ich würde ja schon vermuten, dass hier eher, wenn so die Winde alle gleichzeitig unterwegs sind, dann hat man halt irgendwie einen Wirbelsturm am Start. Naja. Aber ja. Also, also auf jeden Fall als Spitzwindigkeit finde ich es auch ganz spannend, sich das zu überlegen, ob das innerhalb der Story, wie Odysseus das hier erzählt, irgendwie überhaupt einigermaßen Sinn ergibt oder nicht.

Vielleicht kann ich noch eine Episode hier dazu erzählen, und zwar habe ich doch vorhin erzählt, dass ich versucht habe, von diesem Aurylochos den Namen zu recherchieren, was der bedeutet, weil ich diesen diesen Typen so spannend fand, weil der ja hier so ein so ein Stück weit so als

als Gegenmodell zu Odysseus erzählt wird. Also ne, der, der ist eben vorsichtig und und so weiter und eben nicht mit, ach ja, ich gehe da jetzt einfach mal hin, wird schon irgendwie hinhauen und der immer so ein bisschen der fast als feige gedeutet wird, weil der immer so unsichtig ist und so. Und da wollte ich einmal nachlesen, was der

was dieser Name bedeutet. Und dann habe ich halt mal so ein bisschen vor mich hingegoogelt und und und nicht gegoogelt, aber die Suchmaschine meines Vertrauens verwendet und geguckt, was da so alles so läuft. auf so diverse auf so diverse Namensportale gestoßen, weißt du, wo man sich so als

Als Eltern in Erwartung irgendwie rumtreiben kann und sich inspirieren lassen kann, was für Namen man irgendwie dem Baby, wenn es denn dann kommt, denn so gibt und was die Namen alle so heißen und so weiter. Also zumindest habe ich. Ja, genau. Also so die diese Sorte von Webseiten. Und ähm Wie soll ich sagen, da habe ich durchaus, als wir so in der Benahung unserer Kinder unterwegs waren, habe ich da durchaus auch so den ein oder anderen.

Punkt an Informationen gefunden, wo ich gesagt habe, na, das stimmt doch so nicht und so, aber naja. Aber diesmal bin ich mit diesem Arillachos bin ich irgendwie Da habe ich einfach was sehr Lustiges gefunden. Und zwar steht hier bei diversen dieser Namensseiten, die offenbar alle immer voneinander abschreiben. Steht drin, dass der Name Arylochos griechisch sei und bedeuten würde, er, der von einer Hexe in ein Schwein verwandelt wird.

Glaube ich nicht. Also, ich bin. Ich werde dir nicht von der Expert. Ausgerechnet, das ist der einzige von notist heißt Männern, der nicht in ein Schwein verwandelt wird, weil der irgendwie draußen bleibt und guckt und so weiter und so weiter. Das halte ich irgendwie für eine Fehlinformation. Und ja, da bin ich noch so ein bisschen weiter gucken gegangen und so weiter. Und es sieht so aus, als würde zumindest dieses, dieses Lochhaus, als würde das sowas mit.

Ah ja, Hinterhalt ist das falsche Wort. Also weil im Wort Hinterhalt, da steckt dann ja quasi auch das drin, was dann passiert, wenn man den Hinterhalt verlässt. So und also mit Angriff und so aus dem Hinterhalt ist damit nicht gemeint, aber dieses sich Sich so ins Versteck legen und lauern und gucken und abwarten und so. Das steckt in diesem Lochos wohl wohl drin.

Und Euris, das heißt so viel wie, wie breit oder oder ich weiß nicht, ob das auch so eine so eine zeitliche Dimension annehmen kann. Also dass man, dass das derjenige ist, der der der lange auf der Lauer liegt und guckt oder so, aber so in diese Richtung. Der, der lange abwarten kann und und abwägen kann und so. Genau. Der, der erstmal lange Aufklärungsmissionen fährt, bevor er irgendwie sich entscheidet, was zu tun ist. Ja, also auf jeden Fall fand ich das noch so eine ganz

Ganz schräge Episode mit diesem Ah ja, er, der von einer Hexe in ein Schwein verwandelt wird. Nein, ich glaube nicht. Es ist aber schon auch klar, warum der nicht die Hauptfigur der Geschichte ist. Es wäre nämlich eine ziemlich langweilige Geschichte dann. Wenn man die Abenteuer des Eurinochos erzählen müsste. Genau. Dann haben wir um die Ecke geguckt und ich dachte, du brauchst nichts, gefährlich. Geh ich lieber nicht hin. Ja, genau. So.

Ja, und dann wollten die da, dass ich, dass ich in Krieg gehe und dann bin ich da in den Krieg gegangen und dann habe ich mich da ins Gebüsch gelegt und gewartet. Und dann irgendwann war alles vorbei und bin ich wieder nach Hause gefahren. Ja. Und währenddessen haben sich die anderen mit Poseidon angelegt. Ich bin nach Hause gefahren. Genau. Da habe ich mir gedacht, so sieht mir gefährlich aus, ich geh lieber. Ja.

Genau. Aber dennoch ist gut, dass er das so gemacht hat, sonst wäre das Ganze womöglich schief gegangen. Und so konnte Odysseus da ja, wie auch immer man es deutet, irgendwie mm möglich machen, dass sie die ganze Nummer eben nicht als Schweine im Schweinestall hinter sich gebracht haben, sondern dafür eher Ballermann bekommen haben. Auch wenn es vielleicht eine Metapher für exakt das gleiche ist, aber ist ja unterm Strich egal.

Ja, und jetzt, was uns jetzt uns jetzt also noch bevorsteht, ist ja quasi sich dann anzugucken, wie er jetzt dann, nachdem er bei Kirke ist,

Ausblick

Also, wie das jetzt so weitergeht. Also spannend finde ich, dass jetzt zumindest so in unserer Deutung hier Kirke durchaus eine Rolle einnimmt, also die ihn da natürlich gerne. Also weiß man nicht, ob sie ihn da gerne bewirtet und behalten will und so, aber zumindest scheint sie das ja grundsätzlich mit Mit Männern zu machen, die da irgendwie hinkommen. Die scheint sie ja durchaus so unter Kontrolle zu bringen und zu behalten und so weiter. Und das ist, äh,

Also, weiß man nicht, ob dir das so recht ist, dass Odysseus da so als gleichwertiger ist. Aber vielleicht so als eine Information in der Zeit, in der Odysseus noch bei ihr verbringen wird. Also mit dem einen Jahr, das er bei ihr verbracht hat, ist es nicht getan. Das Haben wir auch in der ersten Folge schon getan, er verbringt tatsächlich mehrere Jahre bei Kirke und er zeugt auch diverse Kinder mit ihr. Also, ähm, das ist also durchaus so, dass man hier ähm

auch von so einer gleichberechtigten Partnerschaft hier sprechen kann. Also vielleicht ist, ist auch das das, was, was sozusagen Hermes Gabe ihm, ihm ermöglicht, also quasi zwar von den ganzen Von den ganzen Wonnen von Ayaya irgendwie Gebrauch machen zu können, aber dabei eben sich Ja, sich nicht unterwerfen zu müssen, sondern sondern als ein gleichberechtigter Partner der Kirke entgegenzutreten. So, aber dennoch finde ich es schon spannend, dass sie hier.

Obwohl sie eigentlich immer als jemand erzählt wird, die seine Heimfahrt behindert und und und bremst und und so weiter, und das tut sie bestimmt auch. Also ne, wir erzählen das ja beim nächsten Mal durchaus weiter. Aber ich finde es schon interessant, dass sie bisher... Jetzt mal von

von Aiolos, der ihm da diesen Wind gibt und wenn man das so interpr. wenn man diese Geschichte ernst nimmt, das ja durchaus als jemanden, der ihm ernsthaft helfen will und ihm den Weg zeigt oder sowas nimmt, aber sie ist diejenige, die ihm Die ihm den ersten richtigen Hinweis gibt, was tatsächlich der Grund ist, dass er nicht nach Hause kommt. Ja, also Ayulos. sagt ihm ja eigentlich nur den Weg, aber wie man

wie man sieht, reicht das nicht. Also, na gut, in der Geschichte hätte es gereicht, wenn sie den Scheiß Weinschlauch nicht aufgemacht hätten. Aber wenn wir so unsere Deutung nehmen, dass der da tatsächlich nicht nicht nach Hause konnte, sondern sich sich entschieden hat nochmal umzudrehen und so. dann hat Also wir haben ja hatten, also das ist ja eine etwas andere, sprachlich nur eine etwas andere Fassung, aber wir haben ja auch zwischendurch das sozusagen einen als ein

Als ein der muss halt erstmal wieder zu sich selbst finden, bevor er nach Hause kann. Und dann ist Kirke die ernste, die Erste, die ihm auf diesem Weg ernsthaft weiterhilft. Ja. Und die ihn sozusagen ein bisschen auf den Pot, also die, die ihn dazu bringt, wie auch immer, sich mit den

bisher verdrängten und unangenehmen Teilen seiner Identität und seines Lebens mal zu beschäftigen. Ja, also die die sagt ihm so ins Gesicht, so wenn du nach Hause willst, dann musst du dich mit den Toten auseinandersetzen. Ja. Du kannst nicht einfach hier sozusagen von einem Abenteuer und von einem Weinschlauch und von einem Bett ins nächste hüpfen und hier irgendwie versuchen, deinen deinen Schmerz und deinen Schuld und dein schlechtes Gewissen und so weiter in

in in Drogenaction und Sex zu vergraben, sondern du musst dich mit den Toten auseinandersetzen, wenn du wirklich nach Hause willst. Und das finde ich Wirklich interessant, dass die Kirche die Kirche das mal ein schöner Versprecher, die hier als eigentlich immer in allen Fassungen, die ich so kenne von dieser Geschichte, durchaus so eher als, als eine, eine böse Wichtin und und Bremserin seiner, seiner Heimfahrt irgendwie ge.

erzählt wird. Eigentlich ist das diejenige, die ihm am ehesten einen ernsthaften Schritt vorwärts machen lässt, zumindest was die inneren Barrieren angeht. Mm-hmm. Auch so ein Satz, den wir häufiger von unseren Hörerinnen die Rückmeldung bekommen, dass wir das viel zu häufig sagen, dass immer alles spannend ist. Das ist aber leider eine Pädagogenkrankheit.

Ja, ich weiß nicht, ob es eine Pädagogenkrankheit oder ob es die Krankheit von Leuten ist, die keine Ahnung von dem haben, wovon sie reden, aber sich davon nicht abhalten lassen, drüber zu reden. Das kann auch sein. Die haben keine andere Wahl, als alles zumindest spannend zu finden, weil. Viel mehr haben wir nicht zu bieten.

Gut, ich glaube, dann können wir es an der Stelle erstmal bewenden lassen, oder hast du noch was auf dem Zettel? Nee, äh, tatsächlich ist das alles, was mir so Durch den Kopf ging von dem, was du erzählt hast. Ich glaube, ich habe auch alles, was ich erwähnen wollte, erwähnt. Ja, und dann gucken wir mal, wie das weitergeht. Wenn wir. Wenn wir Odysseus Reise weitererzählen, mal gucken, ob sich dann unsere Deutung von Kirke auch nochmal ändert. Aber auf jeden Fall.

Sagen wir es mal so, es ist jetzt nicht damit getan. Also es ist schon noch so ein paar Hürden zu nehmen, bis er dann zu Hause ist. Aber genau das erzählen wir dann beim nächsten Mal. So machen wir das. Gut, dann bleibt mir nur Daniel dir fürs Gespräch zu danken. Wie immer sehr gerne. Und auch euch da draußen danke ich für.

Dafür, dass es euch gibt und dass ihr Supi seid, also wie ihr wisst, ist das, also da sind wir ja, das ist so ein bisschen wie bei den Discordiern, die sich gegenseitig zu Päpsten ernennen können und so weiter. Wir sind die eine offizielle Stelle, die in der Lage ist, dass ihre HörerInnen offiziell zu Supi zu erklären und das tue ich hier mit mal zum wiederholten Maße. Ihr seid toll und Vielen Dank für alles und ja.

Hoffen, dass euch das ein bisschen Spaß gemacht hat und dass ihr es gut aushaltet, bis wir in unserem furchtbar unregelmäßigen und langatmigen Veröffentlichungszyklus hier irgendwie zum nächsten Mal kommen. Aber ich Ich verspreche euch weiterhin, wenn wir irgendwann mal tatsächlich sagen, wir machen das hier nicht mehr.

So, dann kriegt ihr über diesen Kanal hier von mir eine Info, so in dem es dann heißt, so Leute, okay, treue Alert ist durch, wir machen das nicht weiter. Und solange das nicht passiert, könnt ihr... Könnt ihr Gift drauf nehmen, irgendwann kommt die nächste Folge. Auch wenn es lange dauert. Gut, und in diesem Sinne euch da draußen also vielen Dank und ihr seid Supi, bleibt so und dann bis zum nächsten Mal, bleibt uns gewogen. Tschüss.

Shownotes und die Möglichkeit zu Kommentaren findet ihr unter truealert.bildungsangst.de. Bewertet uns gerne bei iTunes oder anderen Podcast-Portalen und wir freuen uns über Feedback jeglicher Arbeit.

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