¶ Intro / Opening
Ich bin Stefan und mein Gesprächspartner ist der Daniel. Hallo Daniel! Hallo Stefan. So, wir haben ja eine lange, lange Pause gehabt seit der letzten Folge und dieser hier. Nicht nur, dass uns da Weihnachten und solche Dinge in die Quere kamen, sondern auch noch Krankheiten und Krankheiten der Familie und pure Erschöpfung und Jobs und genau, genau Berufe und solche Dinge so ein Scheiß.
Genau. Ja, also wir haben so ziemlich alle Varianten, weswegen man mal nicht podcasten kann, ausprobiert, würde ich sagen.
¶ Begrüßung
Gut, aber umso mehr machen wir jetzt weiter. Ganz entgegen unserer Gewohnheit würde ich heute gerne so mit den Hausmeisterthemen anfangen. Die machen wir ja normalerweise immer am Ende. Aber unsere Hausmeisterthemen sind heute so ein bisschen in die bringen inhaltlich was ein und deswegen ist das, glaube ich, so ein ganz guter Wiedereinstieg in das, was wir thematisch heute machen. Okay. Ja, also deswegen ganz kurz die uninhaltlichen Hausmeistereien. Erstmal vielen Dank fürs Flattern und so.
Und ich war ja auf dem 30C3, also auf dem Chaos Communication Kongress, und hab da diverse Hörer getroffen und auch Hörerinnen.
¶ Hausmeisterei
Ähm, teilweise wurde ich einfach angesprochen, haben mich irgendwie Leute anhand des des app.net Profilbildes irgendwie erkannt und angeschnackt und so. Und das war richtig toll. Also mit allen an alle, mit denen ich gesprochen habe, vielen, vielen Dank. Das war tolle Rückmeldung. Und auch danke für die Clubmarten, die mir ausgegeben wurden. Das war richtig super. Und wir haben so eine Art, also eigentlich war es ursprünglich ein megamagisch Hörertreffen.
bei dem ich dann einfach so als Hörer dabei war. Aber Arne, der mega magisch macht, hat dann beschlossen, dass das jetzt auch ein troja-Alert-Hörertreffen ist, weil er uns hört und äh Irgendwie war dann auch so gut drei Viertel der Leute waren, wenn ich das richtig mitgezählt habe, auch Hörer von uns. Das war irgendwie, ja, war interess, also war schön, so da zusammen zu sitzen und so ein bisschen zu schnacken. Yeah.
Dann kommen wir noch zu Hausmeisterthemen und zwar bezüglich der letzten Folge. Jetzt wird es auch so ein bisschen inhaltlich. Ich habe eine ganze Menge Rückmeldungen gekriegt und auch im Blog sind eine ganze Menge Sachen eingedrückt. laufen, die sich mit unserer letzten Folge zu Perseus beschäftigt haben. Und viel davon hatte was mit unseren Spekulationen über die Bedeutung der Sichel, da wo wir ja ziemlich viel drüber geredet haben, was die zu bedeuten hat. sich damit beschäftigt.
Dabei, das ist jetzt so der erste Punkt, bin ich mehrfach nach den Quellen gefragt worden, mit denen ich da gearbeitet habe. Wohl vor allem im Wesentlichen, weil ich mich mit dieser Aussage, naja, ich habe irgendwie keine Variante der Sage gefunden, in der die Sichel tatsächlich zum Abschneiden des Medusenhauptes verwendet wird.
¶ Quellensammlung?
Ähm, natürlich gibt's da ganz viele da draußen, aber ich hab die ja alle ignoriert. So um Das ist so der eine Punkt. Ansonsten, was meine Quellen angeht, ich hab da nicht so einen richtig festen Punkt. Ich hab so ein paar Bücher, an die ich mich immer wieder wende, wenn ich so eine Folge vorbereite.
Und ansonsten ist das tatsächlich viel völlig diffuse Quellenlage, wo ich teilweise bei der Folge schon gar nicht mehr weiß, wo ich was gelesen habe, etc., eben weil ich mir hier so viel erzählerische Freiheit rausnehme.
Also was ich nicht so recht leisten kann, ist quasi, während ich so eine Folge vorbereite, auch noch mitzunotieren, wo habe ich denn jetzt welchen Punkt mir rausgepickt oder welche Inspiration rausgeholt, um eigenmächtig die Geschichte zu verändern und sowas, das kriege ich tatsächlich nicht hin.
wenn ihr da draußen Interesse dran habt, was diese Quellen angeht, was wir machen könnten, wäre, dass ich zum einen eben diese Bücher, mit denen ich regelmäßig arbeite, die könnte ich einmal sozusagen als Quellen reinstellen, dass ihr die zur Verfügung habt. Und wenn das detaillierter sein soll, dann müssten wir das irgendwie crowdsourcen, würde ich sagen. Also ich könnte mir zum Beispiel vorstellen, dass wir irgendwie ein Wiki oder sowas in der Art aufsetzen.
wo ihr quasi alles an Varianten der jeweiligen Folge, die ihr findet, da einfach reinschreibt und dann ist das so ein wachsender eine wachsende Quellenliste mit verschiedenen Varianten, ohne dass das jetzt zwingend nur die sind, die ich mir angeguckt habe. Also sowas könnte man tun. Wenn ihr da Interesse dran habt, dann sagt mal Bescheid. Ähm Am besten nicht wie üblich über ADN und solche Geschichten, sondern eher tatsächlich dann in die Kommentare zu dieser Folge.
Wenn da entsprechend viel Rückmeldung kommt, würde ich mal sowas aufsetzen, dann können wir sowas anleihen. Aber ich muss da klar so als Disclaimer raushauen. Also ich kann dann zwar so das, was ich so an Quellen rumliegen habe, da jeweils reinschreiben, aber so richtig pflegen würde ich dieses Wiki nicht. Sondern das müsste dann tatsächlich. so sich sich so aus der Hörerschaft ergeben, dann wäre das, glaube ich, auch eine coole Ressource. Aber ich kriege das zeitlich nicht hin, das zu pflegen.
So, also wenn ihr da Bock drauf habt, sagt Bescheid, dann können wir da zumindest Infrastruktur schaffen. So, das war der eine Punkt. Und der andere Punkt war, dass Steffi vom Vorgedacht- und Vorzeiten-Podcast sich der ganzen Geschichte mit der Sichel und dem Persus nochmal angenommen hat. und eine Vorzeitenfolge dazu aufgenommen hat.
Ähm die ganz fantastisch ist. Ganz, ganz, ganz fantastisch. Also, wenn ihr die nicht eh schon gehört habt, ich hab ja die Vermutung, dass unsere Hörerschaft sich in weiten Teilen überschneidet. Ähm Aber also wenn ihr diese Folge nicht eh schon gehört habt, dann hört euch die mal an. Das ist echt noch eine super Ergänzung zu dem, was wir da. Perseus-Folge gemacht haben und bringt einfach diverse Aspekte, die wir nicht auf dem Zettel hatten oder nicht bedacht haben mit ins Feld.
¶ Vorzeiten
Unter anderem rollt sie das nochmal mit zwei Gesichtspunkten auf. Zum einen. Dass die Medusa durchaus quasi in ihrer Quelle als Figur eine Gottheit, quasi die zu diesem, also eine archaische Gottheit, die vor den Griechen da war, darstellt und so eine Art Ich will jetzt nicht schon wieder Muttergott sagen, äh, Muttergottheit sagen, aber so eine Art weibliche Götterfigur, die hier gewissermaßen zum Ende gebracht wird in dieser Sage, dass das da also noch mit reinspielen könnte.
Und dass es gleichzeitig ein Übergang von so einer Jägerkultur zu einer Bauernkultur sein könnte und damit diese Sichel halt eben entsprechendes symbolisiert. Habe ich das so ungefähr richtig zusammengefasst, so in ganz kurz? Ja, so habe ich das auch in Erinnerung. Okay. Eine Weile her, dass ich die Folge gehört habe, aber ja. Genau, aber so ungefähr, also das macht nochmal auf jeden Fall ein paar sehr, sehr spannende Aspekte auf.
Und unter anderem bringt's einen Punkt ins Spiel, deswegen wollte ich das alles hier an den Anfang legen. Unter anderem bringt es einen Punkt ins Spiel, den wir eigentlich immer wieder bei den Griechen im Blick hatten, nämlich dieser Konflikt zwischen patriarchalischen Gesellschaftsstrukturen.
und matriarchalischen Gesellschaftsstrukturen. Und wir haben ja ganz häufig quasi viel so unter dieser Brille gedeutet, dass wir gesagt haben, Vor den Griechen muss da eine matriarchalische Kultur geherrscht haben, die gewissermaßen von den Griechen erobert worden ist, und diese patriarchalischen Eroberer. erzählen gewissermaßen das Narrativ ihrer ihrer Überlegenheit eben auch spirituell im Rahmen ihrer Götter sagen. Und das würde hier dann also in den Perseus womöglich auch mit reinfließen.
Und das ergibt total Sinn, weil und ist damit auch echt eine schöne Einleitung für das, was wir hier tun, weil genau dieses Moment sich in Herakles, und das ist das. Thema der heutigen Folge und auch der Folgen danach, das wird mal wieder so eine Reihe, findet sich das ständig wieder. Also dementsprechend ist das.
so ein Deutungsansatz, den man aus dem Perseus nochmal rauslesen kann, den wir da in unserer eigenen Folge nicht so sehr im Blick hatten und der aber bei Steffi dann nochmal so zum Vorschein kommt. Gut, dann sind da Vorschein. Bitte was? Ich wollte gerade noch so ein blödes Wortspiel über irgendwie Vorschein und Vorzeiten vorgedacht machen. Stimmt, alles was Steffi macht, hat was mit vorzutun. Dann ist es jetzt hier auch mal der Vorschein. Ja, sehr schön. Gut. Dann beenden wir mal das Vorspiel.
Und gehen zur heutigen Geschichte über. Wir haben es also mit Herakles zu tun. Das ist würde ich sagen, der griechische hält schlechthin. Der Name sagt dir wahrscheinlich auch schon lange, bevor wir hier Troya-Alert gemacht haben, was, oder? Ja, den Namen kenne ich definitiv. Ich weiß nur immer nicht auswendig.
Ob Herakles und Herkules zwei Figuren sind oder ob das zwei Varianten des gleichen Namens sind. Mhm. Genau. Also unter Herkules ist er tatsächlich auch noch bekannter als unter dem Namen Herakles. Das ist tatsächlich dieselbe Figur. Das ist mal wieder. Griechen und Römer haben unterschiedliche Namen für dieselben Götter. Und ja, Herkules ist eben der römische oder der lateinische Name für Herakles.
¶ Herakles und Hercules
Aber ich muss zugeben, dass meine Hauptinformationen sich, glaube ich, auf den Den Disney-Animationsfilm aus den Neunzigern beziehen. Echt wahr? Okay. Und nicht noch so wie ja? Ich habe wahrscheinlich als Kind durchaus mal die ein oder andere Geschichte gelesen, aber ich glaube. Hm. Okay. Ich wüsste jetzt nicht, wo wo es noch vorbeigekommen sein könnte, sollte. Also ich glaube, also in Form von Herkules ist er bei mir halt mit lauter so schlechten Filmen aus den 60er, 70er Jahren irgendwie.
Also di diese Sechziger, Siebziger Jahre Filme, die im arturischen England äh Spielen im deutschen Mittelalter oder in der griechischen Antike, die sind bei mir alle so ein bisschen in einer Suppe zusammengelaufen. Weißt du, ob er jetzt gerade das goldene Vlies gesucht wird oder der Heilige Gral oder. Weiß ich nicht. Ist irgendwie auch egal. Weil man in schlechten Kostümen irgendwie irgendwo langreiten muss und so mit angeklebten Berden.
Ja. Also es gibt da auch irgendeinen Schauspieler aus der Zeit, ich weiß jetzt nicht genau, ob das Fünfziger oder Sechziger ist, das ist halt so ein so ein Bodybuilder-Fritze. Der diverse Variationen derselben Figur in irgendwelchen Filmen spielt, ob das dann irgendwie Herakles ist oder Samson oder. Ähm Machiste, das ist so ein so ein spartanischer Held, also der immer, immer, immer dieselbe Type spielt diese Figuren.
Und das hat teilweise echt, also es sind immer so italienische Filme. Und da gibt es die skurrilsten Varianten, also so Sachen, wo dann irgendwie Herkules gegen Außerirdische antritt. Und ich glaube, es gibt auch einen, der heißt irgendwie Zorro gegen Machiste und so.
Das ist komplett skurril, wenn dann also so ein griechischer Sagenheld gegen Zorro antritt und sich dann aber die beiden merken dann irgendwann, dass sie eigentlich Verbündete sein müssten, weil sie gegen ein gemeinsames Übel kämpfen und dann gibt das so seltsame Kampfszenen, wo einerseits eben dieser Typ als Machiste diverse Leute verprügelt und dazwischen Zorro mit dem Degen. Und ha. Das ist also völlig, völlig banane.
In irgendeiner Hirnwindung ganz hinten ist mir auch irgendwie sowas wie Hercules in New York. Ja, Hercules in New York ist tatsächlich der erste Film von Arnold Schwarzenegger. Und ich glaube, ehrlich gesagt, ich habe gerade so ein bisschen in der IMDB rumgeklickt, ich glaube, der Schauspieler, den ich meine, heißt Kirk Morris. Aber sicher bin ich gerade nicht, ob es der ist, den ich meine. Ich muss mal gerade eine Bildersuche machen, vielleicht.
Verstehe ich, vielleicht kann ich dann sicher gehen, dass es der richtige ist. Gerade ganz kurz.
Ja, nee, das ist glaube ich nochmal ein anderer. Naja, egal. Auf jeden Fall gibt es da also diverse schlechte Filme und die haben bei mir so im Kindheits- und frühen Jugendalter erstmal so diese Figur Herkules eingeführt und Ich glaube, das, was da so an Informationen rankam, ist auch so das, was die meisten unter diesem Namen Herakles oder Herkules so abgespeichert haben, nämlich der Typ ist halt stark.
So. Also, ne, Herkules ist ja bis heute auch noch so im Na, vielleicht nicht gerade Alltagssprachgebrauch, aber so als so eine Metapher für jemanden, der sehr stark ist, auch durchaus irgendwie gebräucht. Also ich glaube, bei den meisten ist es zumindest so weit angekommen, dass wenn irgendjemand sagt, so, naja, und dann kommt da irgendwie so ein Herkules um die Ecke und macht dieses und jenes.
Dass es sich um einen starken Menschen handelt, das haben dann, glaube ich, die meisten trotzdem irgendwie verstanden. Ja. Ich würde jetzt kurz der Vollvollständigkeit halber noch auf diese amerikanische Fernsehserie aus den Neunzigern hinweisen. Ach Gott, ja. Die die hier so mit mit Wie heißt sie den Zehner? Zera? Ich glaube, Xena war da ein Spin-off davon. Ein Spin-Off von, ja. Die habe ich auch nicht wirklich gesehen, aber die ist wahrscheinlich auch so.
In so Leuten, die ungefähr unser Alter haben, auch so einigermaßen präsent. Ja, das stimmt. Also doch, da habe ich die ein oder andere Folge gesehen, aber das war mir immer zu doof. Also, dafür wusste ich zu dem Zeitpunkt, als das lief, war ich schon ein zu großer Fan griechischer Sagen, als dass ich das ausgehalten habe. Fabriziert haben. Xena ging dann wieder. So. Vielleicht war das auch einfach so, als Teenager eher so, dass die sehen gut aus. Das gucke ich mir an. Gut, also Herakles.
Der ist ein Enkel von Perseus und deswegen schließt er gewissermaßen auch. direkt da an. Und ein Stück weit muss man so ein bisschen diese Geschichte von Perseus, der ja so einen Prototypen hält, ist, So als so eine Art Vorgeschichte von Herakles verstehen. Und vor allem ergibt sich viel von der Ausgangssituation, in der Herakles agiert. Ist so eine politische Situation und die ergibt sich quasi in den Nachwehen von Persi.
Ich weiß nicht, ob du dich noch gut dran erinnerst, aber abgeschlossen haben wir ja beim letzten Mal damit, dass ganz viele Königreiche sich gewissermaßen auf Perseus zurückbeziehen und sagen, das ist so unser Urvater.
¶ Beginn der Erzählung
Und es so ganz viele Varianten gibt, welches Königreich er denn dann am Ende, als er sich mit seiner Frau Andromeda dann niedergelassen hat und ganz viele Kinder gezeugt hat und so weiter. Welches Reich er da beherrscht haben soll, das da gibt es ja also viele Versionen von. Gefühlt sagen alle, ja, er war mal unser König und all unsere Könige stammen von ihm ab.
Und genau da setzt das Ganze jetzt an, weil sich Herakles Geschichte aus Wie soll ich sagen, so einer politischen Missspruke ergibt, was alles so aus den Nachkommen von Perso ist. Heraus entsteht. Kurze Nachfrage. Du hast vorhin gesagt, Herakles ist ein Enkel von Perseus. Okay. Also ein Urenkel von Zeus. Ja, und ein Sohn von Zeus. Das kommt auch noch dazu. Okay, erzähl mal.
Bevor wir mit Herakles Geburt beginnen, fange ich jetzt erstmal so mit seiner sterblichen Herkommenslinie an, weil man dann so ein bisschen versteht, in welchem Rahmen das alles hier stattfindet. Also, ähm, wir fangen also mit Perseus an und haben jetzt so eine Situation, dass also verschiedenste Königreiche sich auf ihn zurückbeziehen. Wir picken uns jetzt mal zwei raus, wo man sagen kann, also wo zumindest Kinder von ihm auf dem Thron sitzen.
Und zwar ist das eine die Stadt bzw. das dazugehörige Reich, ich weiß nicht, wie man das betont, aber Thürens spreche ich das immer aus. T-I-R-Y-N-S. Und Mykene, das ist eine andere Stadt, die eben auch von einem Sohn von Perseus regiert wird. Und Der Einfachheit halber stellen wir uns das jetzt mal so vor, dass das so ähnlich funktioniert wie mit dem Mongolischen Reich nach dem Tod von Jingis Khan.
Der Einfachheit halber. Der Einfachheit halber, genau. Also man stellte sich Perseus als so eine Art Eroberer vor, der ein Riesenreich vereint, auf die ein oder andere Art und Weise. Das geht mit diesem geläuterten Helden, mit dem wir da geendet haben in unserer letzten Folge, nicht so ganz. Logisch einher. Aber im Prinzip muss man sich das so vorstellen. Offensichtlich hat der mehrere Reiche vereint.
Ja, zum einen war er ja irgendwie selber Königssohn und hat dann da ja bei diesem Sportunfall seinen Großvater gekillt. Erinnerst du dich noch mit dem Diskus, ups? Mit dem Diskurs, Hupsa. Genau. Und dann hat er ja noch das Königreich von von seiner Frau quasi mitgeerbt und dann noch so diverse Sachen. Also irgendwie musste er auf jeden Fall relativ schnell ein relativ großes Reich zusammengekriegt haben.
Und das kann man sich ja realistischerweise eigentlich nur vorstellen, ähm, gerade wenn man wieder denkt, wenn eine Geschichte über ein besonders starkes und ähm werfähiges Individuum erzählt wird, ist da eigentlich eher ein Feldherr gemeint und eine ganze Personengruppe. Also vermutlich hat der einfach sich ein großes Reich zusammenerobert. Und jetzt schon in der Generation seiner Kinder zerfällt die Einheit dieses Reiches.
Und es zergliedert sich so in mehrere kleinere Herrschaftsgebiete, in denen dann eben ja Söhne von ihm auf dem Thron sitzen. Und wir haben es jetzt eben mit zwei zu tun. Zum einen dieses Tirins und Mykene. Und genau da spielen sich jetzt diverse Probleme ab. Die will ich gar nicht so genau auseinanderklamüsern. Aber unterm Strich kann man sagen, beide Reiche... haben Schwierigkeiten mit Piraten unterm Strich. Also die werden alle als Bevölkerungsgruppen benannt.
Aber unterm Strich kann man einfach festhalten, das sind Piraten. Das passt übrigens, finde ich, ganz gut zu dieser Deutung, die Steffi in Vorzeiten aufgemacht hat, mit diesem Übergang von einer Jägerkultur zu einer Bauernkultur. Weil in dem Moment, wo du eine Bauernkultur wirst, produzierst du ja gewissermaßen. Und womöglich produzierst du auch Überschuss.
Na also, na gut, vielleicht verkauft ein Jäger auch mal Fälle und ein Tier mehr, was er irgendwie geschossen hat, aber so richtig eine Economy of Scale ist im Jagen ja nicht drin. Aber wenn man eine Bauernkultur wird, dann werden ja so die... Sag's jetzt mal so mit marxistischer Begrifflichkeit, dann werden ja so die Produktionsmethoden immer effizienter und früher oder später. beginnt so eine Bauernkultur dann auch mit Handel.
Und dann fängt man womöglich an, irgendwie seine Sachen auf Schiffe zu laden, die vorher nur Fischerboote waren, und dann werden das auf einmal Handelsschiffe und man fängt an, die irgendwo anders hinzufahren mit dem Schiff und da zu verkaufen und so weiter. Und dann wird das auch auf einmal für Piraten interessant, während vorher so ein Fischerboot zu überfallen und dem seinen Fang von heute zu klauen.
Das ist keine sonderlich lukrative Tätigkeit, aber so ein Handelsschiff, das Handelsgüter geladen hat zu überfallen, das lohnt sich wiederum. Kann sich lohnen. Genau. Also dementsprechend finde ich Korrespondiert das so ein bisschen, dass äh Also wenn man so tut, als sei Perser ist tatsächlich der Übergang von einer Jäger zu einer Bauernkultur, dann ist es, finde ich, spannend, dass dann direkt im Zerfall die Piraten ins Spiel kommen.
Naja, jedenfalls gab es da also diverse bewaffnete Konflikte mit Piraten, vor allem eben in Tirins und das hat dazu geführt, dass... Dass Herakles Vater, Amphitryon, heißt er, dass der sein Heimatland verlassen musste. Da ist quasi sein Vater zu Tode gekommen bei der ganzen Geschichte. Obendrein hat er dann irgendwie noch einen anderen Nachkommen von Perser ist dabei ganz unglücklich umgebracht in dieser ganzen Geschichte.
Also das scheint sich ja auch so ein bisschen durcheinander. Ich bin jetzt schon in der Genealogie durcheinander. Så ähm. Falls Daniel jetzt vor allem deutlich anders klingt als vorher, uns ist hier gerade so ein bisschen die Verbindung abgerissen. Wir müssen mit Plan B fortfahren. Ich hoffe, es ist trotzdem erträglich. So, wir waren ja bei der Verwirrung, was die Genealogie angeht. Ja. Gut, also.
Wir haben folgende Situation. Perseus, danach viele Söhne von ihm, die irgendwie diverse Königreiche beherrschen. Wir gucken jetzt ins Besondere. Zwei an und Ach, ich habe übrigens Quark erzählt, fällt mir jetzt gerade an. Da das da das ist die Verwirrung, die da war. Er ist kein Enkel des Perseus, sondern ein Urenkel des Perseus. So. Ah, okay. Ja, jetzt ergibt das schon mal Sinn. Jetzt weiß ich auch, warum du verwirrt warst. Genau, ich hab Ampedreon ist der Enkel. So. Also.
Ähm, einer dieser Söhne, um die es geht, ist eben Alkaios. Name ist nicht weiter wichtig. Der ist eben der König von Tyrins und ähm sein Bruder beherrscht Mykene. Und in dieser ganzen Geschichte mit den Piraten und so weiter entwickeln sich verschiedene Dinge, die jetzt nicht so weiter wichtig sind. Aber auf jeden Fall ist ein wesentliches Ergebnis des Ganzen, dass Amphitrion, also Herakles Vater, quasi nicht den Thron von Tyrens besteigt.
sondern dass das ein anderes Familienmitglied seiner Sippe tut und er gewissermaßen in die Verbannung muss, sozusagen. Und er geht nach Theben. Was ja auch so ein Königreich ist, was uns schon ein paar Mal untergekommen ist und was auch eins der wichtigsten Reiche ist, was da in den Sagen immer auftaucht. Theben ist die Stadt, zu der ähseus gehört, äh, Odysseus Quark, äh, Oedipus gehört. Mhm. Ähm. Und dort herrscht jetzt Kreon.
Das ist manchen auch ein bekannter Name. Der übernimmt gewissermaßen nach Oedipus da in Theben die Herrschaft. Und taucht dann ja in diesem berühmten Drama auf, nämlich Antigone. So. Creon nimmt diesen Amphitreon jetzt auf. Und man kann sich das so vorstellen, dass Amphitrion da als so eine Art Söldner agiert. Also der scheint da irgendwie nicht alleine aufzutauchen, sondern mit einem ganzen mit einem ganzen Heeresverband. And um
Jetzt Kreon wiederum auch gegen diverse Piraten zu kämpfen, die da unterwegs sind. Das ist ein anderer Volksstamm, aber auch Kreon hat Piratenprobleme und deswegen nimmt er den Amphitrion da. Auf und beherbergt ihn da, obwohl der gewissermaßen in Ungnade gefallen ist bei seiner eigenen Sippen. Amphitreon bringt eine Frau mit, die Alcmene. Auch die ist eine Enkelin des Perseus, und zwar eben aus einem anderen Familienzweig, also die beiden sind Cousin und Cousine.
Und ja, leben da gewissermaßen im Exil in Theben. Soweit Verwirrung gelöst? Ja, ich glaube, die zusätzliche Generation löst das Problem sofort. Genau, also da habe ich vorhin einfach mit Enkel Quark geredet. Gut, so und jetzt haben wir hier also quasi ein Ehepaar vorliegen, die beide über Perseus von Zeus abschneiden. Und jetzt beginnt die eigentliche Geschichte des Herakles. Und wie beginnen Geschichten im griechischen Sagen?
Zeus hat dicke Eier. Genau. So ist es. Also, der Amphitreon ist gerade irgendwie weg, bekämpft irgendwelche Piraten für Kreon. Und Zeus denkt sich, ach, das ist ja mal eine Gelegenheit. Da ist doch mal wieder eine nette, fruchtbare junge Dame unterwegs, diese Algmene. Und obendrein ist sie blutsverwandt mit mir, das macht mich ja immer ganz besonders scharf und ja, also auf jeden Fall: Zeus geht mit Alkmene ins Bett und sie wird schwanger.
Wie das so ist, bei Göttern ist ja die Biologie immer so ein bisschen anders als bei Menschen. Alkmene ist gerade ganz frisch schwanger und zwar von Amphitrion.
¶ Herakles' Geburt
Was ja eigentlich dazu führt, dass man nicht gleichzeitig nochmal schwanger werden kann. Aber hier passiert das. Also, Alkmähne trägt jetzt tatsächlich Zwillinge in ihrem Bauch. Ein Kind ist von Amphitrion und eins ist von Zeus. So. Das ist zwar ein bisschen verwirrend und ich glaube biologisch völlig unmöglich, aber wenn Götter im Spiel sind und vor allem Zeus, dann geht da so einiges.
So, und dann kommen irgendwann eben diese Kinder zur Welt. Zwei Jungs: Der eine ist eben Herakles und der andere heißt Iphikles. Der ist nicht großartig weiter wichtig, aber er sei hier mal erwähnt. So. Amphitreon schnallt ziemlich schnell, dass eins dieser Kinder von Zeus abstammt und ist aber zumindest in den meisten Varianten der Sage nicht sonderlich eifersüchtig. ähm und zieht die beiden ähm quasi beide als seine Söhne auf.
Ähm, es gibt Versionen, wo er am Anfang sehr, sehr, sehr, sehr eifersüchtig ist und dann erst nach und nach gewissermaßen aus Eigennutz sich dem Herakles irgendwie einigermaßen freundlich zuwendet. Und ich glaube, die Geschichte erzähle ich jetzt auch so. Aber ich wollte hier einmal sagen, das ist quasi so die Minderheitenmeinung. Ja, die meisten sagen, am Pitreon sagt, hier Kind von Zeus in meiner Familie, super Sache. Das ist ja bei uns auch quasi gute Familientradition. Finde ich gut.
Aber ich erzähle es jetzt mal so, dass er das eigentlich nicht so geil findet. So, jetzt hat er ein Problem. Jetzt hat er da irgendwie zwei Söhne am Start und er weiß nicht, welcher von ihm ist. Und... Naja, was macht man in so einem Fall, wenn man das irgendwie rausfinden will? Ein antikes Äquivalent eines DNA-Tests. Ja. Was wäre das? Wie würde man da vorgehen? Äh. Also man würde wahrscheinlich erst mal anfangen mit so Dingen wie Haarfarbe und Augenfarbe und so Geschichten.
Ah, du denkst zu wissenschaftlich. Oder nein, man geht auf Orakelfragen. Ja, genau, das wäre das, was man eigentlich tut. Orakel hat er gerade nicht zur Verfügung. Ich weiß gar nicht, ob das so von der Chronologie her schon. besteht zu diesem Zeitpunkt, müsste eigentlich Um Aber es ist so ein Seher in der Stadt, ja, dieser Tiresias, der ist in Theben unterwegs, der Hat ja in der ganzen Episode mit Oedipus durchaus auch seine Rolle zu spielen gehabt. Der hat ja quasi.
Wir haben mir Oedipus noch nicht erzählt, aber das machen wir auch irgendwann noch. Aber ich glaube, das Motiv, dass Oedipus eine Prophezeiung bekommen hat und dass das Ganze dann fürchterlich schiefgegangen ist, das haben wir schon ein paar Mal erwähnt.
Ja, und eben dieser Theresias oder Tiresias, der diese Prophezeiung gemacht hat, der ist auch in der Stadt. Aber das ist halt ein Ja, ob es ein Priester des Zeus ist, weiß man nicht so genau, aber der ist auf jeden Fall Zeus affiliated, will ich mal sagen. Und jetzt ausgerechnet den anzuschnacken, wenn man gewissermaßen die Absicht hat, eher so gegen Zeus-Interessen zu agieren, nicht so eine gute Idee. Deswegen macht er das auch nicht.
Sondern er ähm setzt sich mit Hera in Verbindung. Ruft mal bei der zuständigen Göttin für ähm eheliche Treue und so an. Mhm. Und also sprich, er wird wahrscheinlich so einen eine Hererpriesterin kontaktiert haben. Und jetzt tritt also Hera auf den Plan. Also, ne, diese Priesterin hat dann eben bei ihrer Chefin angerufen und hat gesagt: Du, Chefin, übrigens, dein Ehemann scheint mal wieder fremdgegangen zu sein, hier ist mal wieder so ein ähm so ein Kind im Spiel.
Und was macht Hera klassischerweise, wenn sie mitkriegt, dass Zeus Fremd gegangen ist? Versuchen, das Kind umzubringen. Exakt. Wir machen das schon eine Weile hier. Ich kann das ganz gut mit dem. Genau. Inzwischen brauchst du mich gar nicht mehr. Ups, Entschuldigung. Ja, also und Hera macht jetzt folgendes: Die schickt zwei Schlangen. die quasi gezielt das Kind des Zeus attackieren werden. So Um, weiß sie, welcher das welches das Kind des Zeugs ist?
Naja, sie vertraut darauf, dass gewissermaßen ein sterbliches Kind in dem Moment, wo diese Schlangen kommen, irgendwie die Flucht ergreift. Und dass ein Kind des Zeus gewissermaßen sich denkt, haha, die mache ich doch Platz. Entschuldige, möchtest du denn sage überliefert, wie alt die Kinder zu dem Zeitpunkt sind? Ja, acht Monate. Also da kann man zumindest mal wegkrabbeln.
Mit Chance. Ja, mit Chance. Genau. So, jetzt das Ganze, aber die Frage, warum sie so lange warten, die hat noch eine Bewandtnis. Und zwar passiert folgendes. Bevor Hera jetzt quasi diesen diesen Plan in die Tat umsetzen kann. kriegt Algmene das mit. Dass ihre Kinder, dass ihr Kind gewissermaßen mit dieser Schlange da gekillt werden soll. Ich weiß nicht genau, wie sie das mitbekommt, aber wahrscheinlich gibt es da irgendwie im Heratempel irgendwelche.
Informanten. Auf jeden Fall kriegt sie das Gesteck. Und sie macht das, was man gerne mal mit im Exil befindlichen Thronerben, Königssöhnen und so weiter irgendwie macht. Man setzt sie aus. So jetzt nicht gerade im Bast körper äh ne, was womit wurde Moses ausgesetzt? So ein Schilfkörbchen oder so? War das passt, oder? War das passt? Ich meine. Naja, auf jeden Fall wird Herakles auch ausgesetzt. Und sitzt dann da irgendwo rum so als Säugling.
Und ist völlig alleine und Altmene denkt sich, naja, Zeus wird sich schon kümmern. Aber Zeus ist ein Rabenvater, der kriegt das gar nicht so recht mit, beziehungsweise denkt sich, wenn das mein Sohn ist, dann kommt der auch alleine klar. Ja, und Baby Herakles sitzt da also jetzt irgendwo in der Wildnis an irgendeiner Weggabelung rum und heult wie ein Schlosshund und ist ja noch ein Baby, versteht nicht so recht, was hier irgendwie los ist.
Und jetzt kommen zufälligerweise gerade zwei Fußgängerinnen vorbei. Diese beiden Fußgängerinnen sind nicht irgendwer, sondern das sind Hera und Athene. Und Hera denkt sich, ach guck an. Armes Baby, äh, toll da rum. Das ist ja immer tragisch, wenn äh wenn Kinder irgendwie so, ne, wenn die so sterben müssen, da ist mein Mutterherz ja durchaus ein bisschen erweicht, aber das sind halt Probleme von Sterblichen, da kann ich nichts dran machen.
Jetzt hat sie aber die Athene dabei. Athene ist ja immer so die Anwältin der Sterblichen. Und Athene fängt an, man könnte vielleicht sogar vermuten, ein bisschen so halb mit Zeus Auftrag. Die Hera zu Bellatschern und sagt: Hier, komm, da müssen wir uns doch drum kümmern, das ist ein Säugling, den müssen wir doch irgendwie nähren und so. Und Herer sagt: Ja, wenn du der Meinung bist, dann mach mal.
Und Athene sagt, ja, wie soll ich das denn tun? Ich bin doch eine Jungfrau, ne? Wo soll ich denn bitte Muttermilch hernehmen, um dieses Kind zu nähern? Du hingegen bist ja die personifizierte Mutter. Nähre du doch mal das Kind.
Und Herer sagt, ja, puh, also jetzt so weit kommt's noch und so und so weiter, dass ich hier irgendwelche am Wegesrand rumliegenden Sterblichen irgendwie anfange zu säugen mit meiner Göttermilch. Das wäre ja. Könnte ja jeder kommen. Genau. Und Athene ist ja aber irgendwie ein pfiffiges Mädchen, die kriegt das irgendwie rhetorisch hin und kriegt die Hera überzeugt, dass dieses Kind jetzt gestillt wird. Hera nimmt also dieses Baby an die Brust. Und jetzt muss man wissen, es gibt quasi.
Sous-titrage ST' 501 schenkt einem das noch nicht die Sterblichkeit. Ja, also so ein Typ wie Das ist wahrscheinlich ein schlechtes Beispiel. Aber trotz allem kann man sagen, es gibt so zwei Ingredienzien, die einem unsterblich machen. Zum einen von Göttern abstammen und B von Göttern gesäugt werden. So, auch das heißt, die Kombination aus, du bist genetisch von einem Gott gezeugt und wirst von einer Göttermutter irgendwie mit Göttermilch gefüttert als Säugling. Das macht die Unsterblichkeit.
Ja, soweit klar. Also weil weil ja, weil sonst ja so wie Zeus da ja so in der Gegend rumspaziert, hättest du ja ganz Griechenland von Unsterblichen bevölkert im anderen Fall. Exakt Mente, die hätten tierisch schnellen Überbevölkerungstil. Genau, aber also sonst in der Regel die ganzen Kinder von Zeus und Sterblichen, die sind, obwohl sie von Zeus abstammen, sind die sterblich.
Und ja, das scheint so der Trick zu sein, dass man also auch noch eine Göttermutter braucht, die bereit ist, so ein Kind zu säugen. Jetzt weiß Hera ja nicht, dass sie es hier mit einem göttlichen Kind zu tun hat und dass sie diesem Kind die Unsterblichkeit schenkt, wenn sie ihn säugt, sondern denkt, das ist ein sterbliches Kind, das wird zwar von meiner Göttermilch.
außerordentlich gut genähert, wahrscheinlich trinkt das einmal und kann damit tatsächlich überleben, bis es groß genug ist, sich selbst zu versorgen. Aber jetzt ist dieses Kind halt Herakles. Und Herakles ist ja durchaus schon auch mit göttlicher Power ausgestattet. Und der saugt in einer Heftigkeit an dieser Brust, dass es Hera einfach wehtut und sie dieses Kind von sich schleudert und sich irgendwie wundert, was war das denn jetzt?
Und geht dann irgendwie angewidert weg, weil sie irgendwie denkt: Was war das denn jetzt für eine komische Missgeburt? Seltsam. Und Athene und Hera gehen dann eben weg. Ähm, aber das reicht, um Herakles die Unsterblichkeit zu verleihen. Athene geht dann quasi so ein bisschen mit Hera weg und sagt dann irgendwann so, da fällt mir gerade ein, ich habe irgendwie einen Kuchen im Ofen gelassen, ich muss nochmal ganz dringend wohin?
Und geht dann zurück zu diesem Säugling, der da jetzt gerade fröhlich-rülsend irgendwo am Wegesrand rumliegt und sich freut. Und nimmt diesen Säugling mit und bringt ihn nach Theben. zu Amphitreon und sagt hier Findelkind und so, ähm, mal bitte aufziehen. Und Amphitreon sagt, ja, also wer wäre ich denn einer Göttin so einen Wunsch abzuschlagen und so und ja, mach mal.
Und Alcmene erkennt ihren Sohn aber sofort und nimmt ihn natürlich fröhlich auf. Und ja, damit ist Herakles dann also wieder zu Hause. Und ziemlich schnell schnallt Amphitrion dann und damit dann auch Hera, was da gelaufen ist. Und dann kommt eben dieser Schlangenplan wieder aufs Neue ins Spiel. Aber das Ganze, ne, also ich habe jetzt ziemlich schnell gesagt, die beiden Zwillinge sind jetzt also schon acht Monate alt, als die Schlangen dann tatsächlich eingesetzt werden.
Entweder kriegt Algmene das jetzt nicht mehr mit, also sie versucht jedenfalls nicht mehr das Ganze zu verhindern. Oder sie denkt sich, ach, da kann jetzt schon nichts mehr passieren. Das Kind ist so stark, da wird nichts mehr schief gehen. Auf jeden Fall werden diese Schlangen dann geschickt und kriechen da irgendwie in das Kinderzimmer dieser beiden Zwillinge rein.
Und es passiert genau das, was ursprünglich quasi geplant war. Iphikles erblickt diese Schlangen, fängt an zu schreien wie CETA und Mordio und haut ab. Und Baby Herakles denkt sich, hm, was sind das denn hier für lustige... Spielkameraden und ja, schnappt sich die Schlangen, spielt so ein bisschen mit denen rum, legt die sich so als Halstuch um. bläst sie auf, macht lustige Pferdefigürchen daraus.
Ähm, also solche Dinge, das wäre alles Ausschmückung von mir, aber unterm Schluss. Genau, das meine ich, ne? Du machst so schöne Luftballonkunst mit denen. Also auf jeden Fall erwirkt er diese Schlangen. Es tut denen überhaupt nicht gut, dass Baby Herakles mit denen spielt.
Ähm, durch das Geschrei, das Iphikles aber veranstaltet, werden die Erwachsenen wach und dann kommen halt irgendwie Alkmene und äh, Amphitryon und so weiter da irgendwie reingestürzt. Und ähm Davon ist Amphitrion jetzt doch sehr, sehr, sehr beeindruckt, was hier gelaufen ist, und denkt sich, hm, das ist ja schon ein.
Vielleicht ist das gar nicht so schlecht. So ein starkes, also aus so einem starken Kind könnte ja auch ein sehr, sehr starker Mann heranwachsen. Vielleicht könnte der mir eines Tages... den Thron zurückerobern oder sowas in der Art und wird also schon mal, also überlegt schon, ob es so eine schlaue Idee ist, da so auf Heras Seite zu stehen und sich gegen Herakles zu stellen oder ob es nicht eher sinnvoll ist, den so unter seine Fittiche zu nehmen.
Also, es entsteht so eine ähnliche Beziehung zwischen ihm und Herakles, wie schon zwischen Perseus und seinem Ziehvater bestand. Dass da jemand denkt, hm, das könnte nützlich sein, so ein Sohn des Zeugs in meiner Hirschar zu haben. Mhm. So. So. Und jetzt holt er sich doch diesen Tiresias heran.
Und sagt hier, Kind, ich glaube von Zeus, mach mal Prophezeiung. Ich will das jetzt genau wissen, ob das wirklich ein Sohn des Zeus ist oder ob das jetzt Zufall war, ob das irgendwie was mit Athen zu tun hat, aber ich glaube... Das ist das Kind, was wir da ursprünglich oder was meine Frau ursprünglich ausgesetzt hat. Ich will das jetzt mal wissen. Und Theresias macht also ein bisschen Hellseher-Hokuspokus.
Und sagt zum einen: Jawohl, das ist ein Sohn des Zeus und wird seinem Namen und seinem Großvater, äh, Urgroßvater Perseus alle Ehre machen. Und ja, wird Unglaubliches leisten, wird unglaubliche Reiche erobern, wird einer der größten Helden sein und so weiter und macht also eine Riesenprophezeiung, was dieses Kind alles tut. Und in dem Moment ist Amphitreon klar, okay, den behalte ich, den ziehe ich auf, der, der muss auf meiner Seite stehen, ich werde mich auf keinen Fall gegen ihn stellen.
Und das nimmt ihm Athene natürlich, äh, Athene sage ich schon, äh, Hera natürlich sehr, sehr übel und ist dieser gesamten Sippe. von jetzt an sehr, sehr mins missgünstig gegenübergestimmt. Und vor allem auf Herakles hat sie es jetzt doppelt hart abgesehen, wie auf alle anderen Kinder des Zeugs. Also sie wollt ihn ja eh schon umbringen, das macht sie ja gerne mal mit mit unehnlichen Kindern von Zeus. Aber wenn's nicht klappt, lässt sie es dann meistens liegen.
Also so großartig mehr als ein Versuch unternimmt sie eigentlich nicht. Und bei Herakles lässt sie nicht locker, kann man sagen. Denen hat sie den Rest seines Lebens auf dem Kika. So, das ist jetzt also die Situation. Und jetzt ganz ähnlich wie bei Perseus ruft der Amphitreon jetzt. Sozusagen die größten Helden und die größten Gelehrten und die größten Künstler und so weiter aus aller Herren Länder herbei. um seinen Stiefsohn, Ziesohn unterweisen zu lassen.
Und wenn man sich so in die Liste der Lehrmeister, wenn man da so ein bisschen reinguckt, da stehen auch wirklich also ganz Ganz, ganz wichtige Namen. Ich lasse die jetzt mal weg. Ein paar davon werden später noch wichtig. Dann hole ich die nochmal hoch. Aber um jetzt die Komplexität und die vielen Namen nicht noch zu erhöhen, lasse ich die jetzt mal weg, aber wir halten fest, es sind so die renommiertesten Leute ihrer Zunft jeweils.
Und Herakles wird also in allen Künsten und eben vor allem in den Waffenkünsten sehr, sehr stark und sehr, sehr solide ausgebildet. Soweit klar? Noch Fragen bis hierhin? Nee. Alles einigermaßen verstanden. Gut. Dann kommt jetzt so eine Episode, die mich so ein bisschen an Siegfried erinnert hat. Da hatten wir ja auch so eine Geschichte, dass Siegfried sich irgendwann mal mit einem seiner Lehrer angelegt hat und ähm und da.
Ich glaube sogar einen Tod herbeigeführt hat. Ich weiß gar nicht, ob ich das bei den Nibelungen erzählt habe, äh, diese Fassung. Auf jeden Fall gibt es da auch so eine Episode. Ähm, So ähnlich ist das hier auch, also der Lehrer, der so für die Unterweisung beim Schreiben zuständig ist.
Der hat Schwierigkeiten mit dem Jungen, kann man sagen. In allem anderen ist der total fleißig und super und talentiert und so weiter. Aber mit Lesen und Schreiben hat das nicht so. So, also wieder mal so eine Parallele zu Siegfried. Ja. Und dieser Linus wird halt immer. Immer verzweifelter und vermutlich war die Pädagogik, mit der er an dieses Kind rangegangen ist, jetzt eh nicht gerade irgendwie reformpädagogische, gewaltlose Art und Weise, sondern war wahrscheinlich eher.
die heftige alte Schule mit äh Züchtigung und so weiter und so weiter. Und je mehr der Herakles da irgendwie nicht mitspielt und sich wieder borstig zeigt und keine richtigen Lernfortschritte macht und so weiter, desto heftiger greift dieser Linus halt zur Prügelstrafe. Und irgendwann schmeißt ihm dieser Schüler dann eine Zitter an den Kopf.
Was leider zum Tod dieses Lehrers führt. Weil, also gar nicht mal mit Absicht, schon mit Wut und Aggression, aber Herakles hat jetzt nicht den Tod dieses Lehrers herbeiführen wollen, also Es war jetzt kein Mord. Aber es war auch nicht fadlässige Tötung. Genau, sondern eher so, ich glaube, es gibt so einen Strafrechtsparagrafen Körperverletzung mit anschließender Todesfolge.
Also wenn man schon absichtlich Gewalt ausgeübt hat, aber eben nicht mit der Absicht zu töten und schon gar nicht geplant, also deswegen ist es weder Mord noch Totschlag. aber halt Körperverletzung mit anschließender Todesfolge. Ich glaube so, der Klassiker wäre sowas wie Man haut einem eine rein, weil man ihm eine reinhauen will und dann stolpert der doof und fällt irgendwie gegen die Heizung und so und man hat das irgendwie ausgelöst, aber fahrlässig war es jetzt auch nicht. So, naja.
So ungefähr ist das hier also auch und jedenfalls ist der Linus dood. Und das ist jetzt so ein bisschen problematisch, also da findet dann tatsächlich so ein Gerichtsverfahren statt, der Richter ist einigermaßen Gnädig, will ich mal sagen, und sagt: Naja, man könnte das so im weitesten Sinne als Selbstverteidigung durchgehen lassen, weil der Linus ihn ja geschlagen hat. Aber naja, so richtig Selbstverteidigung ist es halt doch nicht, wenn man sich die Kräfteverhältnisse anguckt.
Auf jeden Fall wird das Ganze, um jetzt irgendwie dann großen Rechts- und Staatsskandal irgendwie durchzuführen. Also Kreon sagt dann auch irgendwann hier, das ist ein bisschen problematisch hier. Also er wird jedenfalls freigesprochen, aber er wird gewissermaßen. aufs Land geschickt, kann man sagen, so ähnlich wie das bei Siegfried ja durchaus auch ist.
bei Siegfried Schickensinn ja in die Schmiedelehre und Herakles wird aufs Land geschickt, der soll irgendwie so Herden hüten, also der macht da eine Hirtentätigkeit. Da will ich schon mal so eine kurze Deutung einmal mit einfließen lassen. Ich habe ja vorhin viele Details rausgelassen, aber ähm Die Ochsenherden zu hüten, ist jetzt nicht nur klassisches Hirtentum.
Dieser ganze Konflikt mit den Piraten, der da am Anfang war, da ging es darum, dass diese Piraten regelmäßig quasi eingefallen sind und die Rinderherden gestohlen haben. Das heißt, ich würde das mal schon so deuten, dass man beim Rinderhüten durchaus waffenfähige Leute braucht. Und das sch das scheint also so ähm Die scheinen sich gedacht zu haben, das ist genau das das richtige Betätigungsfeld für diesen jungen, sehr. aufbrausenden und gleichzeitig irgendwie einfach
Super kampfesgefährlichen Typen, das ist genau das Richtige. Da ist er hier so ein bisschen aus der politischen Schusslinie, ist weit draußen auf dem Land, wo keine Also, wo es nicht tragisch ist, wenn der mal aus Versehen jemand umbringt, weil es ja nur Bauern und Hirdenvolk ist und andererseits ist es irgendwie ganz gut, wenn man da jemanden hat, der im Zweifelsfall auch mal ordentlich draufhauen kann, falls die Piraten wiederkommen.
Und äh, da macht er sich auch ganz gut und macht sich da auch einen Ruf und also bei. Gustav Schwab steht, hier wuchs er auf und tat sich durch Größe und Stärke hervor. Nie schoss er mit einem Pfeil daneben, nie verfehlte er mit dem Speer sein Ziel. Da würde ich mal vermuten, dass der da durchaus eine ganze Menge gekämpft hat in der Zeit. Vermutlich. Genau, und jetzt kommt die letzte Episode für heute. Viele fragen sich und das zeigt, dass
Dass er ein ambivalenter Charakter zu sein scheint. Viele fragen sich: Okay, das ist mit Abstand der. stärkste und fähigste Krieger, den wir je gesehen haben. Und jetzt bleibt aber die Frage offen, ob der sich zum Guten oder zum Bösen wendet. Und gerade mit dieser Szene mit dem Linus und auch später kommen noch so diverse Dinge, die zeigen, dass Herakles offensichtlich ein jähzorniger Charakter ist.
Also er scheint so ein zwiespältiger Typ zu sein. Einerseits scheint er durchaus einer von den Guten zu sein, aber andererseits, gerade mit diesem Jätshorn, weiß man nicht so recht, was man von ihm zu halten hat. Und diese Frage, ob er sich zum Guten oder zum Bösen wendet, die stellen sich offensichtlich viele bei diesem jungen Mann. Und dann gibt es eine ganz symbolträchtige Szene.
Dass er irgendwann quasi diese Herden verlässt, ob er jetzt irgendwie Urlaub nimmt oder ob seine Zeit da ganz zu Ende ist. ist je nach Variante unterschiedlich, aber ich erzähle es jetzt mal so, dass ich sage, seine Hirten und Herdezeit ist jetzt vorbei und er kehrt eigentlich nach Hause zurück, um jetzt ernsthaft Soldat zu werden.
Und auf dem Weg, wo auch immer er dahin muss, um sich zu melden zum Dienst, kommt er an so eine Weggabelung. Und an dieser Weggabelung stehen zwei Frauen. Die eine ist Durchaus sehr schön, aber hat ist vor allem so eine ganz reine Figur. Also, die hat so ganz edle Züge, ist so, kann man so sagen, der So eine Personifikation griechischer ähm Griechische Ideale, was Frauen angeht, also so eine.
nicht asketisch, aber so ne so eine schlanke, durchtrainierte Frau, so mit mit so ganz stolzer Haltung und äh einem eben edlen Gesichtszügen und ganz sauberer, reinlicher, kleiner, sondern anständiges junges Mädel. So die, die, die Personifizierung der Bilderbuchschwiegertochter. Mhm.
Und die andere, die ist auch wunderschön, aber eben auf so eine ganz Wollustige Art und Weise, ja, so eine ganz üppige Frau, die so durchsichtige Gewänder trägt und sich auch entsprechend bewegt, also so was man so als ähm weiß ich nicht, vielleicht als als Prostituierte in Bordellen vorfinden würde, aber durchaus, also die, diese Frau ist der pure Sex, ja. So, und die beiden stehen da.
Und diese zweite Frau Die kommt direkt auf ihn zu und sagt, hier, ich sehe, du bist jetzt irgendwie nicht so ganz klar, welchen Weg du gehen sollst, auch so, was deinen Lebensweg angehst. Und im Prinzip kannst du jetzt quasi eine von uns beiden Damen hier für dich erwähnen und dann eben auch den entsprechenden Verrat. Und wenn du mich wählst und den Pfad, auf dem ich stehe,
dann sollst du das angelmste und bequemste Leben führen, das du dir vorstellen kannst. Jede Lustbarkeit, die man sich vorstellen kann, jede Annehmlichkeit, die du dir wünschen kannst, wirst du bekommen. Und du wirst auch keine Mühe im Leben haben. Du wirst dich nicht um Geschäfte kümmern müssen oder irgendwie Kriege führen oder sonst irgendwas. Du wirst immer im Luxus leben und das wird halt. Alles gut sein und die werden quasi, wie soll ich sagen,
D die werden die die gebratenen Hühnchen nur so in den Mund fliegen. Du wirst ein Leben in Luxus führen. Weil wer mich wählt, der lebt halt einfach im Luxus. Und er denkt sich, Boah, das ist ja ein super Angebot. Und du willst also meine Freundin sein und mir das alles geben, aber wer bist du denn? Und dann sagt diese Frau,
Manche nennen mich Glückseligkeit, also zumindest die, die mein wahres Ich erkennen und die meine Freunde sind, die nennen mich Glückseligkeit. Und ich habe aber auch Feinde, die schlecht über mich reden und die nennen mich Liederlichkeit. Und dann kommt die andere Frau dazu und sagt, Ähm, ich habe dir auch ein Angebot, was du annehmen kannst. Du kannst mit mir gehen und meinen Weg hier einschlagen. Und ähm,
Das passt alles viel besser zu dir. Ich kenne deine Familie und ich weiß, wo du herkommst und wie du aufgewachsen bist und welche Werte dir mitgegeben worden ist. Und deswegen glaube ich, dass du. mir folgen wirst und dich dem Guten und den großen Taten verschreiben willst. Ich will dir nicht versprechen, dass du irgendwie ein gemütliches Leben hast, sondern das wird schwer und anstrengend, und du wirst irgendwie Kämpfe führen müssen und wirst
Mühsal ertragen und viel arbeiten müssen und im Schweiße deines Angesichts irgendwie zurechtkommen müssen im Leben. Aber du wirst immer den Respekt und die Verehrung der Menschen haben und du wirst immer wissen, dass du auf der Seite des Guten stehst und was Gutes getan hast. Und du wirst Griechenlands Wohltäter werden. Und dann sagt die Liederliche wieder, na, siehst du, was die dir zu bieten hat, komm, das ist doch irgendwie kein Argument, was die hier vorbringt, du kommst mal lieber mit mir.
Und dann sagt die andere: Na, hör nicht auf die. Du magst dann zwar irgendwie so viel zu trinken und zu essen haben, wie du willst, aber so ein gewisser Hunger und so ein gewisser Durst, den du hast. wird nie wird nie gestillt sein. Und vor allem wird wirst du nicht den Respekt der anderen haben. Und Herakles überlegt tatsächlich nicht lange, sondern... geht mit dieser Tugendhaften Frau und schlägt also diesen Weg des Guten und der Tugend ein.
Wird der Name noch irgendwie erwähnt oder wie die genannt wird? Die wird, wenn sie überhaupt benannt wird, wird sie die Tugend genannt. Okay. Und an der Stelle lassen wir es jetzt mal für heute bewenden. Es ist jetzt allerhöchstens mal das Prequel gewissermaßen dessen, was Herakles alles so zu tun hat. Gerade weil er diesen Weg einschlägt, also das hat ja auch so einen Charakter von Prophezeiung hier, also dass er wirklich
viele Kämpfe zu führen haben wird und viel Leid erdulden muss und viele Anstrengungen im Leben irgendwie hinter sich bringen muss. Ja, das zeigt also, das wird ein bewegtes Leben, was wir hier erzählen. Wir haben auch ein paar Folgen mit beschäftigt sein. Das ist für so eine Pilotfolge ein guter Abschluss. Genau, finde ich auch. Das ist ein Monsterpilot.
Ja, genau, also deswegen lassen wir es jetzt hierbei bewenden und werden uns dann aber später noch mit den Abenteuern des Herakles, die unzählige sind, auseinandersetzen.
¶ Spekulationen
Genau. Aber bis dahin erstmal ist das die Geschichte von Herakles, soweit ich sie heute erzählen wollte. Sozusagen die Kindheitsgeschichte. Die Origin-Story, sozusagen. Bis Herakles, ja. Ich hab gar nicht viel zu anzumerken oder zu sagen. Ich würde tatsächlich, glaube ich, hauptsächlich auf diese letzte Szene gucken wollen. Weil ich die aus zwei Gründen interessant finde. Ähm.
Das eine ist so ein bisschen harmlos gickig und der andere hat ein bisschen bisschen mehr Substanz, glaube ich. Das eine ist eben dieses, dass ich
Also im Prinzip ist das ja eine frühe Form, vielleicht etwas abgewandelt, aber so ne dessen, was dann Luke Skywalker in Star Wars passiert. Mhm. Ne, so ein Es gibt eine gute Seite und es gibt eine dunkle Seite und die dunkle Seite hat irgendwie auch mehr Versprechungen erstmal am Start, aber Ne, und genau dieser Kampf, der dann da, äh, der dann da ausgekämpft wird, wobei jetzt Herakles da nicht so wahnsinnig viel kämpfen muss, der ist eigentlich, der weiß eigentlich, wo er hingehört.
Aber dass das das da schon auftaucht als Motiv, finde ich irgendwie ganz spannend. Mhm. So eine Sorte Gegenüberstellung. Ja. Ah, stimmt, das ist mir so gar nicht aufgefallen. Diese Parallele zur dunklen und zur hellen Seite der Macht, die ist tatsächlich da, auch mit diesem, das eine ist irgendwie der schnelle und bequeme Weg und das andere ist der.
¶ Die dunkle und die helle Seite der Macht
Der bescheidene und anstrengende Weg, ja. Ja, stimmt. Ja und auch also mit so einem Also, das führt, glaube ich, auch schon fast auf den zweiten Punkt über. Du hast halt auf der einen Seite so eine lichte Schönheit und auf der anderen Seite. Halt, so ein, du hast es mit keinem Wort gesagt, aber wenn man sich anhört, dann klingt da sozusagen eher, also in dieser Sexualität, die die hat, ist so was Düsteres, was Dunkles drin.
Was mich genau auf den zweiten Punkt bringt, mit dem du, mit dem du auch schon ganz am Anfang ja einmal warst, mit dieser Frage von wie Also werden hier eigentlich gerade so matriarchale Strukturen aufgebrochen, neu gedeutet, etc. Ähm. Soll ich einfach weitermachen? Ja. Aber das stimmt schon. Das ist mir gerade an diesen beiden Frauenfiguren noch gar nicht aufgefallen, dass man da ja auch nochmal diesen.
Diesen Konflikt Männerdominierte Gesellschaft, Frauendominierte Gesellschaft, beziehungsweise dieses Wir verteufeln hier so gut, was irgendwie können die Muttergottheiten ins Spiel bringen. Dieses gerade diese Kombination von Sexualität und äh und Yeah, what is it then? Also, oder sagen wir mal anders gesagt, diese Trennung von Tugendhaftigkeit und Sexualität finde ich sehr, sehr bemerkenswert. Also es gibt halt eine Frau, die ist tugendhaft, und eine Frau, die ist irgendwie.
Ich sage jetzt mal sexuell aufgeladen. Und sexuell aufgeladen und tugendhaft schließt sich aber aus. Mhm. Ähm, das finde ich da, also ich hatte das auch ein bisschen im Ohr, weil du das vorhin miterzählt hast, aber so damit im Hintergrund steht es da sogar sehr deutlich eigentlich. Ja, stimmt, das ist mir, das ist total deutlich, das ist mir gar nicht aufgefallen.
Jetzt in der Vorbereitung. Aber du hast recht: diese tugendhafte Frau, also das Bild, das ich zu dir im Kopf habe, ähnelt Athene total. Weißt du, so eine. Also die ist ja nicht androgyn, die ist ja schon weiblich, aber eben nicht diese. Diese, diese Üppigkeit, will ich mal sagen. Also, ne, so ein Frauentyp wie Athene oder eben diese Tugendfrau hier, ne, das ist jetzt nicht irgendwie jemand, die irgendwie so.
große Brüste und breite Hüften und so und die einfach mit diesen, mit diesen sexuellen Attributen der Weiblichkeit irgendwie übermäßig ausgestattet ist. Und wenn man sich anguckt, wie diese Darstellungen von so Muttergottheiten An aussehen. Die sind ja auch eher mit diesen, mit diesen Überbetonungen quasi weiblicher
Weiblicher, phänotypischer Merkmale, körperlicher Merkmale irgendwie. Genau. Das ist mir gar nicht aufgefallen, dass hier durchaus auch schon so eine Ablehnung der der Muttergottheit irgendwie auch wieder mit drinstecken könnte. Und zwar ist es mir vor allem deswegen nicht aufgefallen, weil Hera, die ja so die
Die griechische Version der Muttergottheit ist, ja. Die ist ja schon sehr in diese ganze patriarchalische Struktur eingefallen. Die steht ja eigentlich eher so für diese Werte, die diese Tugendfrau. hier gerade deutet. Deswegen ist mir, äh, dass da diese Konfliktlinie durchaus noch drin ist, gar nicht aufgefallen. Weil ich habe tatsächlich in der Vorbereitung gedacht, Mensch, eigentlich ist das spannend, dass gerade der Held den Herer mit allen Mitteln bekämpft.
Sich eigentlich hier an der Stelle ähm für die Dinge irgendwie entscheidet. Die der Grund des Zwistes zwischen ihr und Zeus gerne mal sind. Eigentlich stellt er sich hier. auf eine ganz ähnliche Position, also für ganz ähnliche Werte entscheidet er sich hier, wie das, wofür Hera immer kämpft. Und tatsächlich ist gerade bei dieser Frage seinem Vater sehr, sehr unähnlich. Herakles geht nicht großartig fremd.
Herakles ist ein, also der heiratet später zweimal und der ist eigentlich ein ziemlich treuer Typ. Und wenn man sich die sich die Szene mit Zeus vorstellen würde. Würden sie wahrscheinlich anders ausgehen? Ja, genau. Sollen wir sagen: So, das ist ganz einfach. So. Du hier Tugend, du legst dich da schon mal hin und machst die Beine breit, ja. Ich komm gleich zu dir. Ich tu es hier nur vorher nochmal kurz. Genau. Der wird also, äh, ja.
Der würde da doch mal seine ganz eigenen Regeln einbauen. Aber ja, du hast. Das ist. Das ist interessant. Also, weil man es einerseits so deuten kann, dass es Also anders. Ich finde, gerade in dieser Szene wird was ganz, ganz Spannendes offenbar, nämlich dass diese Dass Hera so ganz ganz blind später gegen ihn kämpft, das ist eigentlich an dieser Szene fast nicht mehr verständlich. Oder das scheint sie nicht gesehen zu haben, dass das Teil von Herakles ist.
Und andererseits kann man hier aber durchaus diese Konfliktlinie zwischen dieser maskulinen, patriarchalischen Herrschaftsstruktur, für die Herakles in gewisser Weise steht, wie kein anderer, und dieser alten Muttergottheit doch sehr klar erkennen. Also man müsste sie müsste natürlich fragen, ob es was ist, was in der Geschichte drin ist oder in den ne in den sozusagen in den Wiedererzählungen dann eher später hinzugefügt worden ist. Mhm.
Weiß man ja nicht so genau. Also die Griechen waren ja jetzt nicht die einzigen, die irgendwie ein Abonnement auf. irgendwie Niedermachen von Muttergottheiten hatten, so das haben wir durchaus noch andere Kulturkreise getan. Aber wir haben ja jetzt nur unseren Blick darauf, also das Und so wie die Geschichte heute erzählt, oder so, wie du jetzt heute erzählt hast, finde ich es tatsächlich relativ deutlich. Dass es diese Kombination von
Also ne, die, die, die, die, diese also diese Sexualität als Verführung auch? Und als eine Verführung in irgendwas. In irgendeiner Form problematisch ist. Das ist bei Adam und Eva das gleiche in Grün eigentlich. Eva ist diejenige, die Adam quasi dazu verführt, von diesem Apfel zu. Oder ist ja kein Apfel von diesem, diesen Baum zu probieren. Und ich finde, das ist so ein.
Also, ne, zweitausendvierzehn haben wir mittlerweile, und trotzdem ist das so ein ganz tief sitzendes kulturelles Motiv, finde ich. Mhm. Also, natürlich, also kann ich mich mit dir darüber unterhalten und ich weiß irgendwie, dass das problematisch ist und ich weiß, woher das kommt und so weiter und so fort. Und trotzdem, wenn ich in was weiß ich an Figuren in Büchern, in Filmen, in Fernsehserien oder so denke, wie oft das immer wieder auftaucht. In dieser Kombination. Also was das für ein
Ich glaube, wirkmächtig müsste man sagen. Und wirkmächtiges Motiv ist diese Kopplung oder diese Entkopplung von Tugendhaftigkeit und Sexualität bei Frauen. Mhm. Naja, und in unserem Kulturkreis hat ja quasi genau dieser Konflikt auch noch m nochmal eine eine viel stärkere Aufladung bekommen, weil ja gerade das das Christentum nochmal in einer Form
Gegen diese alten Mutterkulte vorgegangen ist, die ja weit über das hinausgehen, was die Griechen hier machen. Also ganz Ganz viele von diesen, diesen Verknüpfungen mit dem Bösen und dem Teufel und so weiter wurden ja gerade im Mittelalter ganz viel über das Weibliche quasi gesteuert. And um yeah.
Ja. Und ich musste gerade, ich musste leider eine kurze Abschweifung machen, ob er eigentlich nicht der Podcast für die Abschweifung ist. Das ist eigentlich der andere. Was? Wir schweifen im Treueanlage nicht ab. Naja, doch. Naja. Ich habe vor nicht allzu langer Zeit The Stand von Stephen King gelesen. Und für alle diejenigen, die das Buch nicht kennen, ist das, was ich jetzt erzähle,
Relativ unklar, aber die Figur Nadine, die in The Stand auftaucht. Als du diese zweite Frau beschrieben hast, das Bild, was ich von Nadine hatte, tauchte ganz. Ganz deutlich in meinem Kopf auf. Ah, ja, okay. Ich finde, die hat nämlich auch so eine. auch genau diese Kopplung von Dunkelheit und irgendwie sexueller Aufgeladenheit. Und die hat ja auch eine
Hätte ich jetzt nicht eine ähnliche Rolle, aber also ist ja auch nicht auf der Seite des Lichts unbedingt. Ja. Also nicht nur unbedingt, sondern überhaupt nicht. Ja. Ja. Und was ich schon auch interessant finde, also wenn ich mir so angucke, wie man quasi bildlich diese Mischung aus Dunkelheit und Sexualität darstellt. Das geht schon in so eine Richtung, von wie man, wie man Vampirfrauen darstellt.
Die sind ja oft auch so mit so dunklen Attributen irgendwie ausgestattet, dass die was Böses ausstrahlen und haben dann aber sowas ganz, ganz Lüsternes, sexuell Aufgeladenes an sich, so als Figuren. wenn man das bildlich darstellt, hat das vor allem was mit dem Make-up zu tun. Also insbesondere dann so Äh, ich oh Gott, ich weiß nicht, ob das schwarzer Lidschatten ist oder oder ob das, wie man das nennt.
Also auf jeden Fall werden da so schwarze Dinge ans Auge rangemalt. Du weißt, was ich meine. Ja, ich glaube, es ist Kajal, aber ich bin mir auch nicht ganz sicher. Ja, ob es nur der Kajal ist, weiß ich nicht. Oder auch so Wimperntusche, Zeuge. Also Ist ja wurscht, aber auf jeden Fall wird das mit Make-up gemacht, dass die Augen sowas ähm. Sowas Düsteres bekommen. Und das finde ich spannend, weil ähm, In der Sage schon ist bei der Liederlichkeit, also bei dieser Frau, ist das Make-up erwähnt.
Ja, auch da wird durchaus erwähnt, dass die ganz viel Schminke trägt und so. Und das, finde ich, ist also jenseits dessen, dass es Wahrscheinlich vor allem so im christlichen Kulturkreis auch nochmal so eine Vermischung gibt mit das quasi. Wie soll ich sagen, so die, diese, diese personifizierte, anständige Figur eher kein Make-up trägt und ne, also dass sich so anmalen, dass das schon Ja, dass das auch so ein Zeichen von leichten Mädchen ist. Und da steckt ja aber auch noch so ein Element drin.
Das in der dunklen Seite der Macht mit drin ist und auch in ihrem Angebot mit drin ist, nämlich da ist was, was auf den ersten Blick Attraktiv ist, was auf der Oberfläche schön aussieht. Ja, aber Ah, wie soll ich das sagen? Es hat halt keine Substanz. Genau, also dahinter. Ist es dann nicht mehr so schön. Ja? So wie man dann irgendwie bei der dunklen Seite der Macht feststellt: so, uh, das ist gar nicht so doll, wie ich mir das vorgestellt habe. Oder ne, so wie.
Keine Ahnung, also ich mach das jetzt gerade an so einem Bildfest, weißt du, das gibt es auch in ganz vielen Filmen und Romanen, so einen Effekt, dass man dann quasi so am nächsten Morgen aufwacht. Und dann eben die Schönheit vom Abend zuvor ungeschminkt sieht und sich denkt, wie sieht die denn aus? Ja, so? Und also, dass da so ein Element von von Täuschung mit drin ist. Ich finde, das ist ganz stark so in in dieser ganzen Dick-Make-Up-Tragen-Geschichte auch nochmal so mit drin.
Dass da so ein auf der Oberfläche liegendes Element von Täuschung ist. Und dahinter wird dann klar, das ist nicht der Weg, den man irgendwie gehen sollte. Ja. Während du auf der anderen Seite äh Da kriegst du das, was angekündigt ist. Da wird ja auch nicht das Blaue von Himmel versprochen, sondern es wird gesagt, das wird auch anstrengend und schwierig und so. Aber du kannst dich doch verlassen,
Da ist sozusagen Ehrlichkeit angesiedelt, während auf der anderen Seite nämlich genau Täuschung, Lüge und der ganze andere Quatsch sitzt. Ja. Und was ich jetzt gerade interessant finde, also ich habe ja vorhin so in so einem Nebensatz gesagt, so naja, Hera ist ja irgendwie, hat sie ja die Funktion dieser alter alten Mutter dieser alten Muttergottheiten übernommen. Und ist aber andererseits
Eher wie diese Tugendfrau. Das macht mir gerade noch mal klar, wie sehr Hera als Figur in diese patriarchalische Struktur mit eingefügt worden ist, weil sie gewissermaßen. diese Funktion übernimmt, aber dieser männlichen Geschichte unterworfen ist, weißt du? Sie ist ja eigentlich eine Sie hat die Funktion, diese Gesellschaftsform zu stabilisieren. Weißt du, sie steht für Treue und sich der Ehe und dem Kinderkriegen und so weiter irgendwie verschreiben. Also für diese Umwelt.
Einordnung, ich und in gewisser Meise auch Unterordnung der Frau ihrem Ehemann gegenüber. Ja. Dafür steht sie, und dass sie gegen ihren Ehemann agiert, ist eigentlich nur deshalb, weil sie gewissermaßen genau für diese Stabilität sorgen will und Zeus da. So ein Element des Chaos reinbringt. Ja. Ja, und sie hat halt überhaupt keinen Moment von sowas wie sexuellem Begehren, oder? Nee, es ist alles Fruchtbarkeit.
So, also es gibt zwar so ein ähm Also es gibt halt dieses Hieros Gamos, das ist so die heilige Heilige Hochzeit, die oder die heilige Vereinigung gewissermaßen. Das ist immer, also es, es gibt noch sexuellen Kontakt zwischen Zeus und Hera. Die treffen sich immer einmal im Jahr. zu so einem festen Termin, der bei den bei den Griechen dann eben auch ein religiöser Feiertag war, wo ganz viele Fruchtbarkeitsriten eben gelaufen sind, wo eben dieses Chiroska-Moster begangen worden ist.
Und da kommt auch noch irgendein Baum mit einer Frucht ins Spiel. Ich weiß gerade nicht mehr, was das für ein Baum ist. Keine Ahnung. Also, ich finde, das passt total in dieses, also, das ist halt ein ritualisierter Aktie. Genau, und die Frucht ist als Symbol dabei. Ritualisierte Akt, um diese Gesellschaft zu.
am Bestehen zu halten. Genau, und es geht aber, ne, das ist also kein Zusammenkommen und auch kein religiöser Feiertag, wo man sagt, so hier vögeln wir mal alle rum, weil wir Spaß an der Sache haben. Sondern das ist die heilige Vereinigung von Ehemann und Ehefrau. zur Fruchtbarkeit. Ja, da geht es um das Zeugen von Kindern und ist ganz stark in diesen, diesen Ehe-Kontext mit eingebunden. Und, ähm Ja, also stabilisiert eben dieses dieses Gesellschaftsgefüge.
Und das finde ich schon interessant, dass, also, dass das hier so eine Ja, so eine ambivalente Struktur kriegt, weil da einerseits quasi so gegen die alten Muttergottheiten ein Konflikt aufgebaut wird und aber andererseits eigentlich unlogisch ist, dass. Hera genau gegen diesen Helden so massiv vorgeht. Und das liegt halt dran, dass Hera schon die konvertierte Muttergottheit ist, gewissermaßen. Ja.
Hmm. Ich bin gerade nochmal noch mal wirklich also Ganz beeindruckt davon, also beeindruckt ist nicht das ganz richtige Wort, weil ich eher erschrocken davon, äh Wie wirkmächtig diese Bilder sind. So, und wie alt die schon sind. Ja, und ich hatte eine, ich hatte eine total klare Vorstellung von diesen beiden Frauen, die du mir da beschrieben hast. Ich hatte ganz klare Bilder dazu im Kopf. Das ist schon ein bisschen gruselig. Ja.
Also ne, wenn sie jetzt wenn ich sie jetzt nicht beide ins antike Griechenland gelegt hätte, dann wäre die eine auch blond gewesen und die andere brünett, weißt du? So, das war ganz klar verteilt. Und welche ist die Blonde und welche ist die Brünette? Die blonde die die die Blonde ist die ätherische Schönheit. Mhm. Okay. Die andere, das ist das, das ist das Dunkelhaarige, was du vorhin so ein bisschen bei den Vampirfrauen versucht hast zu erklären. Ja.
Also bei mir ist diese, also sehr an eigenen persönlichen Bildern dran, aber also bei mir hätte also ähnelt die wirklich sehr Athene, die Tugend. Die ist bei mir aber nicht blond. Die hat so einen Die ist schon dunkelhaarig, aber nicht schwarz, sondern so ein Nussbraun. Es macht ja aber auch im antiken Griechenland keinen Sinn, dass da eine blonde Frau rumrennt. Genau, also auf Blondinen komme ich bei Griechenland nicht. Ja. Yeah.
Spucki. Ja, finde ich auch. Und ich finde, also und man merkt so dieses Ereignis hier und diese ganze Linie, die wir hier gerade aufmachen, mit mit Konflikten zwischen also gerade Hera und äh dem Helden. Und dieser ganzen, diesem ganzen Hin und Her, Frauen gegen Männer und so weiter, das wirft hier seinen Schatten ganz stark voraus, und da kommt eine ganze Menge, was mit dieser Szene. Und mit dieser Konfliktlinie korrespondiert.
Ja. Du sagtest vorhin, du hast eigentlich außer dieser Szene nichts auf dem Zettel. Ja, lass mich nochmal kurz gucken, ob mir wirklich nichts. Nee, ich glaube nicht. Mhm. Ähm. Nö. Okay. Ich glaube, dann belassen wir es dabei auch. Also, es gibt zwar da noch so ein paar Sachen, wo man irgendwie dran rumspielen kann, der hat, die habe ich aber eigentlich schon erwähnt. Also, ne, gerade dieser dieses Element von ein Königssohn wird ausgesetzt und bla bla bla und so weiter.
kann man da zwar noch irgendwie reindenken, aber ich finde, das was wir jetzt besprochen haben, ist So ein Stück weit schon mal so die Deutungsgrundlage für Herakles in a Nutshell. Und da da jetzt nochmal ganz viel hinterherkommt, haben wir, glaube ich, eine ganz gute Grundlage gelegt. Und auch was diese politisch problematische Situation angeht, in der er da irgendwie groß wird, also quasi.
da so die Geheimwaffe in einem im Exil befinden, am Hofe eines sich im Exil befindenden Königs zu sein, der irgendwie da All das kommt nochmal ganz doll zum Tragen. Und ich glaube, da haben wir jetzt eine solide Grundlage gelegt. Also, so als Pilotfilm funktioniert das, glaube ich, ganz gut. Und dann heben wir uns den Rest für später auf.
Dann danke ich dir, Daniel. Immer gerne. Und euch da draußen danke ich auch fürs Zuhören. Und bald kommen wir dann hoffentlich nicht nach allzu langer Pause mit. The next installment von Herakles um die Ecke und erzählen das weiter. Bis dahin, bleibt uns gewogen und tschüss. Shownotes und die Möglichkeit zu Kommentaren findet ihr unter trojaalert.bildungsangs.de. Bewertet uns gerne bei iTunes oder anderen Podcast-Portalen und wir freuen uns über Feedback und Klicks auf den Flatter.
Troja Alert ist eine Bildungsangstproduktion aus dem Jahr 2014.
