Sisyphos - podcast episode cover

Sisyphos

Aug 27, 20192 hr 9 minEp. 40
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Summary

Stefan und Daniel tauchen tief in die komplexen Geschichten des Sisyphos ein, von seinen familiären Intrigen und der Überlistung seines Bruders Salmoneus bis hin zu seinen kühnen Täuschungen des Todesgottes Thanatos und der Göttin Persephone. Die Episode beleuchtet Sisyphos' Charakter als Grenzgänger, der die Gesetze der Götter nicht direkt bricht, aber deren Geist mit Füßen tritt, und dient als faszinierender Prolog zur Odyssee, indem sie Odysseus' eigenes Erbe als Trickser in den Kontext stellt. Abschließend wird die bekannte Sisyphos-Arbeit als ewige Strafe und Metapher diskutiert.

Episode description

Daniel und ich machen bei den Griechen weiter. Bevor wir uns an die Odyssee wagen, gibt es aber erstmal eine der interessantesten Figuren der griechischen Mythologie: Sisyphos. Ein Trickser, der die Götter herausgefordert hat und in vielerlei Hinsicht Odysseus' Vorgänger. Aber hört selbst. Viel Spaß!

Transcript

Intro / Opening

Hallo und herzlich willkommen zu Troya Alert, dem Erzähl Podcast um Sagen und Mythen. Ich bin Stefan und mein Gesprächspartner ist mal wieder der Daniel. Hallo Daniel. Hallo Stefan.

Begrüßung

So, wir nehmen uns jetzt, nachdem wir... kürzlich den trojanischen Krieg beendet haben. Unlängst, würde ich sagen. Unlängst, ja, genau. Nehmen wir uns die Griechen mal wieder vor. Ich hatte ja beim letzten Mal.

Sisyphos als Prolog zur Odyssee

angekündigt, dass wir entweder direkt mit der Odyssee weitermachen, aber da schon laut darüber nachgedacht, ob man nicht vor Odysseus sich einmal noch einen anderen Trickser der griechischen Mythen vornehmen sollte, nämlich Sisiphos, und genau dazu habe ich mich jetzt auch entschieden, dass ich dir heute ein paar Geschichten über Sisyphos erzähle. Genau. Einmal so testhalber... Sagt dir der Name was? Ja. Nehme ich an? Also von dem, von der

Wie heißt denn das, äh, die sprichwörtliche Funktion, die das hat, also eine Sisyphus-Arbeit machen? Genau, das ist sprichwörtlich geworden. Genau. Die halt äh, also. Meistens meint er seine Arbeit, die sehr mühsam ist und sehr lange dauert. Und ich, ja, und ich kenne aber sozusagen die Sage so grob.

Das aus Gründen, an die ich mich nicht erinnern kann, Sissifos diesen Stein, den Berg runter, hochrollen muss und dieses Mal, wenn er fast oben angekommen ist, rollt der Stein wieder runter. Das ist so ungefähr mein Mein Stand. Ja, ich würde auch sagen, das ist auch sowas, was man, was man häufig so in einfach, wie soll ich sagen, so also

Common Knowledge, wie sagt man denn da auf Deutsch zu? Allgemein Wissen. Allgemein Wissen? Allgemeinwissen. Also, was man oft so vorfindet, also das kennen viele Leute vielleicht noch mit, ja, der ist für irgendwas bestraft worden, aber warum dazu ist? keine Ahnung Genau, also das ist, würde ich sagen, so der Teil der Geschichte, der am bekanntesten ist. Ich vermute, es hat viel damit zu tun, dass So mancher Held, der die Unterwelt betritt. Um diesen Sysiphos sieht. Also dieses Bild

von dem Süzifoss, der da seinen Stein den Berg rauf rollt und dann wieder runter und so weiter. Ich erzähle nachher nochmal, was das genau ist, für diejenigen, die es nicht wissen. Aber also dieses Bild scheint so viel Eindruck hinterlassen zu haben. dass viele Autoren, die dann irgendwie andere Geschichten erzählen, genau dieses Bild einmal bemühen musst. Und wenn dann Herakles die Unterwelt betritt, dann werden so ein paar Beispiele genannt, wen er da so sieht.

Ja, und dann, ah ja, da sieht man da den Sisiphus. Und wenn Orfeus seine Euridike aus der Unterwelt rausführen will und da irgendwie singt und das Herz von Hades und Persephone mit seinem Gesang irgendwie aufweichen möchte, dann hört sogar sie puss auf sein Stein zu rollen und hört Orheus beim Singen zu und so. Also diese er wurde so ganz oft so als

Als Setpiece im Hintergrund, wenn man irgendwie die griechische Hölle oder Unterwelt bezeichnen würde. Da wird er irgendwie total gerne verwendet. Wordbuilding. Ja, genau. Und ich glaube, deswegen kennen alle so. Dieses Bild, weil das da so öfter mal kommt. Aber ich glaube schon allein bei der Frage, ja, warum ist der da? Wofür ist der bestraft worden? Was ist denn das eigentlich für ein Typ? Ich glaube, da hört es dann. Hört es dann schon auf. Also hört bei mir tatsächlich auch auf.

Das mit der Bestrafung hätte ich jetzt nicht mal mehr auswendig gewusst, aber das hätte ich mir wahrscheinlich noch zusammenreimen können, dass er sich das nicht selber ausgesucht hat. Ja. Wenn man in der Hölle irgendwas doofes machen muss, vielleicht hat man was angestellt. Vielleicht Zeus eine Frau weggeschnappt oder so. Ja. So was in der Art. Könnte irgendwie sein, ja, genau. Aber mehr ist dann auch nicht. Ja, genau. Also nicht vermute, das ist auch tatsächlich bei den meisten so.

Und genau deshalb konzentriere ich mich auch auf den Teil. Also und deswegen habe ich ihn auch ausgesucht, weil der Sisiphos ist tatsächlich ein Trickser. Ja, ein sterblicher Trickser, der es fast mit Hermes aufnehmen könnte, gewissermaßen, was die Trixereien angeht. Und dementsprechend ist er eine super Folie, um sich. wenn wir dann bald uns die Odyssee vornehmen, um sich auch irgendwie anzugucken, warum der Odysseus mit seiner Trickserei, die er so gemacht hat im Trojanischen Krieg.

warum der da teilweise so aneckt bei den bei den Göttern, weil man aus dieser Geschichte von Sisiphos sehr schön sehen kann, ähm wo hört bei den Göttern der Spaß auf? Wo werden sie sauer? Und dementsprechend ist der da eine schöne Ja, wie soll ich sagen, so ein schöner Vergleichshintergrund und eine schöne Einbettung, in der man dann die Odysseus-Geschichte besser verstehen kann. Und er gehört tatsächlich ein Stück weit zu Odysseus-System.

Vorgeschichte dazu, dementsprechend passt der hier ganz wunderbar rein, so als Prolog zur Odyssee. Ja. Gut, dann erzähle ich denen jetzt mal. Oh, das weiß ich, sage ich schon. Sisiphos stammt von einem Ja, man kann das fast sagen von so einer Art Stammvater der der Griechen ab, nämlich von Helen.

Beginn Erzählung

nachdem die Hellenen auch benannt sind. Also ne, das das griechische Vorwort für Griechenland ist ja tatsächlich, also Hellas, und das kommt eben von ihm.

wo der wiederum herkommt, da gibt es unterschiedliche Varianten von, aber so die prominenteste ist, dass Eine der vielen Sinnfluterzählungen, die die Griechen haben, da gibt es manchmal so eine So ein Paar, was so eine ähnliche Funktion wie Noah in der Bibel hat, also die dann sozusagen so die Stammvater oder die Stammeltern aller überlebenden Menschen. werden und deren Kind ist dieser Helen, der dann also eben sozusagen der Stammvater der Griechen würde. Der hat wiederum Kinder.

die auch sich so als Stammesnamen wiederfinden. Also zum Beispiel gibt es die Eola, die stammen von einem Aeolos ab, und das ist Siphosphater. Also sprich, wir haben es hier schon so ein bisschen mit so einer Gründungserzählung zu tun. Tatsächlich sind Sisyphos und seine Brüder. die die treten ganz viel auch als Städtegründer und und Gründerväter von so Königreichen auf und haben so eine Rolle von mythologischen Königen.

Genau, w ich lass die meisten Brüder aber weg, sondern wir konzentrieren uns vor allem auf Sysiphos und auf seinen Bruder Salmoneus. Da gibt es noch ein paar mehr, aber wir nehmen mal die beiden. Salmonäus heißt der? Ja, genau. Ob der was mit Lachs zu tun hat, weiß ich nicht. Aber der heißt jedenfalls Salmonäus. Und die gründen also auch beide Städte und herrschen dann über die zugehörigen Königreiche. Also Sisyphos wird König von Korinthia und gründet auch die Stadt Korinth.

Und Salmonäus wird König des Reiches Elis und gründet dort eine nach ihm benannte Stadt Salmonia. Und so. Unter diesen Geschwistern sind das auch so die beiden mächtigsten, und wahrscheinlich genau deshalb sind sie sich nicht grün. Ähm, genau, das heißt, vielleicht hast du das eben gesagt und ich habe es noch nicht so ganz genau durchblickt. Wir gehen jetzt eher davon aus, dass das mythische Gestalten sind oder gehen wir davon aus, dass es einen Mann gegeben hat, äh.

Also d das sind mythische Gestalten. Also, äh Also wie gesagt, das ist das ist von von der von der Art und Weise, wie die Griechen das erzählen, ist das eine ähnliche Logik wie Noah, ne? Also oder oder Noahs Söhne so. Also fe vielleicht gibt es irgendwelche Leute, die glauben, dass ne also wer

wortwörtlich an die Bibel glaubt oder so, denkt vielleicht, dass es da tatsächlich die entsprechenden Menschen gegeben hat und dass die auch irgendwie 800 Jahre alt geworden sind oder solche Späße. Aber also ich gehe nicht davon aus, dass es einen

Ein Sisiphos, so wie es ihn hier gab, wirklich gab. Es ist natürlich möglich, dass es irgendwo mal irgendwelche Herrscher gab, die irgendwelche Dinge getan haben, was dann irgendwie in Sagenstoff umgewandelt wurde und dann dem Sisyphos und seinem Bruder und so weiter zugeschrieben wurde. Ähm, das mag alles sein, aber das, was wir hier vorliegen haben, ist einfach Mythos. Da das kann man schon schon so festhalten.

Gut, genau, also wie gesagt, Gründungsmythos und die Geschichte läuft dann also so ab. Wir haben also diese beiden Brüder, auch wenn es zwei von vielen sind, aber die beiden, die stellen sich so als Gegner auf, kann man sagen. Die können sich nicht riechen, die hassen sich wirklich.

Sisyphos und Salmoneos

Ob deren Städterivalität der Grund dafür ist oder ob die aus diesem Hass der Brüder irgendwie füreinander entsteht, das ist so ein bisschen Henne-Ei-Problem und das weiß auch keiner so recht. Auf jeden Fall können die sich nicht leiden und die zugehörigen Königreiche stehen sich auch so ein bisschen feindlich gegenüber. Und das eskaliert alles so fleißig vor sich hin.

Aber zum wirklichen Krieg kommt es nie und es kommt auch nie wirklich zu Handgreiflichkeiten zwischen diesen beiden Brüdern, zumindest keinen Ernsten. Das hat was damit zu tun, Das, und da kommen wir zu so einem Punkt, der sich jetzt durch die Geschichte zieht. Es gibt so ein paar. heilige Gepflogenheiten, für die in der Regel auch tatsächlich Zeus höchstpersönlich der Wächter ist. Und das eine ist

dass es sozusagen keinen Blutmord geben darf. Also eines der größten Verbrechen, das die Griechen kannten, ist tatsächlich eigene Blutsverwandte umzubringen. Also sowas wie Vatermord, Brudermord, solche Dinge, das waren mit die schlimmsten Verbrechen, die sich die Griechen vorstellen konnten.

Also, ne, wenn man wenn man einen Blutsverwandten umgebracht hat, dann war man auch tatsächlich ein Fall für die Erinien, für die, für die Rachegöttin. Da kannte Zeus sozusagen kein Pardon. Und ein anderes zu unserer Spoiler-Allo-Sentment-Folge. In der das eine Rolle spielt. Ja, genau, da tauchen die auf, richtig? Genau, und sie fangen ja an, ihn zu jagen, weil er seinen Sohn umgebracht hat.

Ach, siehst du, guck mal, das habe ich vergessen. Aber ja, ja, das das passt auf jeden Fall exakt in die in diese Logik. Und dann gibt es noch ein ander heiliges, ein anderes heiliges Thema, für das Zeus Hilchs persönlich der Wächter ist, nämlich Xenia, oder ich weiß nicht, wie die alten Griechen das ausgesprochen haben, ob die das X so gesprochen haben wie wir, oder ob das so ein Genia oder Genia oder was auch immer das gewesen sein mag. Auf jeden Fall ist das die.

Die Gastfreundschaft, die also das Gastrecht kann man sagen. Also wie man mit Gästen umgeht. Da gibt es so eine gewisse Ne, also in dem Moment, wo du jemanden als Gast in dein Haus akzeptierst, dann steht er auch unter deinem Schutz und irgendwie solche Dinge. Ähm, Es erinnert mich immer so ein bisschen oder umgekehrt bei dem Song of Ice and Fire, da gibt es sowas in dem Moment, wo du wo du sozusagen Nahrung anbietest und es akzeptierst wirst und so weiter, dann

treten so bestimmte heilige Rechte irgendwie in Kraft und so ähnlich kann man sich das hier auch. Man muss mir das Brot und das Salz annehmen oder irgendwas in der Art war das, ne? Genau, genau. Und ähm und eben für diese für diese diese heiligen Gastrechte, da ist also Zeus zuständig und so das nur mal so als als Hintergrund: diese Dinge ziehen sich so ein bisschen durch die Geschichten von Sysiphos, ähm der ist schlau genug

diese beiden heiligen Themen nie direkt und explizit zu brechen, aber er geht bei beiden diesen Themen echt an die Grenze des Aushaltbaren, will ich mal sagen. Und das nehmen ihm die Götter früher oder später übel. Mhm. Genau, wir nehmen uns erstmal diese Geschichte mit dem Bruder vor. Sesiphos hasst seinen Bruder Salmonäus dann irgendwann so

Abgrund tief, dass er beschließt, der muss sterben. Und nun gibt's ja aber eben dieses uh dieses Verbot des Mordes an Blutsverwandten. Und also ein Brudermord ist absolut nicht drin. Und er überlegt sich, das muss doch sich irgendwie machen lassen. Und tatsächlich ist es aber nicht so, dass man einfach irgendjemanden beauftragend

kann oder so, da waren die Griechen schon schlau genug zu sagen, nee, nee, nee, irgendwie einen. Auf die Idee ist damals auch schon irgendeiner gekommen. Genau, also Profikiller gilt nicht, da kommst du nicht raus aus der Nummer. Es geht nicht nur darum, wer das Messer führt, sondern schon auch wer die treibende Kraft erinnert.

Dahinter ist. Und er denkt sich, da muss ich doch aber irgendwas machen lassen. Und wenn man knifflige Fragen zu beantworten hat, dann macht der Grieche ja gerne immer wieder denselben Scheiß. Das macht auch Sisyphos, und das Orakel bringt einen erstaunlich konkreten Spruch hervor. So, nämlich sie sagt, die Söhne von Sisyphos und Tiro bringen Salmoneus zu Fall.

Das ist ja, das ist ja erstaunlich konkret. Das ist ja eine super Sache. Das heißt, ich muss mir nur die Tiro zur Frau nehmen und Söhne mit ihr kriegen, und die kriegen das dann hin. So, ja. Tyro ist tatsächlich Salmoneos Tochter. So, also Sisyphos ähnichte. Das ist jetzt einigermaßen, also der Nichtenstatus ist einigermaßen unproblematisch. Das war damals bei den Griechen durchaus kein Problem, dass irgendwie Onkels ihre Nichten geheiratet haben und so.

Es ist eher ein bisschen knifflig, quasi genug Frieden in diese ganze Familienfehde hineinzubringen, dass Salmonäus und Tyro selber auch dieser Eheschließung zustimmen. Aber Sisiphos macht sich da jetzt mit voller Wucht dran. Er schleimt sich so ein bisschen bei seinem Bruder ein, macht so ein bisschen Befriedungsstrategie und so und verletzt.

Ja, also täuscht vor, irgendwie Frieden stiften zu wollen zwischen ihm und seinem Bruder und fängt dann irgendwann an, diese Tiere zu umgarnen und zu umwerben und packt seinen ganzen Charme aus und so und Man dann ja auch total gut so, weißt du, um jetzt unsere neue Freundschaft zu besiegeln. Und unsere Häuser miteinander noch zu verbinden, bla bla bla. Genau, also so ungefähr funktioniert das und genau deshalb also auch als so eine Art

Diplomatischen Überlegungen stimmt Salmoneus dann auch irgendwann zu und tatsächlich heiratet sie siefos, also seine Nichte. Tiro. Und er bekommt also auch tatsächlich Söhne mit ihr. Das Ganze ist also, wie man mag, kein schneller Mordplan, sondern Sisiphos arbeitet schon auch langfristig. Genau, irgendwann hat er dann also Söhne und bevor.

und wartet eigentlich drauf, dass da irgendwie mal was, was gehen würde und so. Aber bevor die so richtig groß werden, also ich würde sagen, die sind jetzt so, was weiß ich, so fünf und sechs oder sowas in dem um den Dreh, also es sind noch kleine Kinder. Da belauscht Tiro irgendwann ein Gespräch mit. dass ähm Sisyphos mit einem Freund und Vertrauten führt, der ja, wie soll man sagen, der ihn eigentlich dazu befragt, sag mal,

Und ich erzähle es mal so. Dieser Freund und Vertraute Melops heißt, der ist nicht so wichtig, der war irgendwie lange weg. War irgendwie auf Reisen oder so oder auf diplomatischer Mission oder was auch immer. Und der kommt irgendwie wieder und trifft seinen alten Kumpel und Chef Sisyphos wieder. Und die sitzen da zusammen und er kriegt sozusagen die ganze politische Situation einmal geschildert. Und er sagte sie, was also bevor ich abgeressen hätte, also ich hätte ja nie im Leben gedacht,

Dass du den, äh, dass du mit dem Salmonäus Frieden schließt. Also, das hätte ich nun wirklich nicht gedacht. Ich dachte, der ist dein größter Rivale. Und Sisifost sagte: Ja, ja, klar, dich hasse den bis er aus Blut. Und dann sag ich, aber wieso hast du denn dann seine Tochter geheiratet? Und dann verrät sie gewissermaßen diese Prophezeiung. Und dass er diese ganze Eheschließung und Kinderkriegen und so weiter nur gemacht hat, um eben den Tod seines Bruders herbeizuführen, ohne.

aktiv daran zu wirken, sondern er, also ne, er versucht jetzt auch nicht, diese Kinder zu beeinflussen und so weiter. Er hat sie einfach nur in die Welt gesetzt. Jetzt wird das Schicksal schon seinen Lauf nehmen. Genau, und lässt jetzt dem Schicksal seinen Lauf. Und er erhofft, dass er dann kriegt, was er will, nämlich den Tod des Simoneus und

ähm ohne aktiv an diesem Tod mitgewirkt zu haben und hofft, dass das sozusagen gerade weit genug in der Grauzone ist, dass äh, dass er da nicht einen Fall für die Ironieren wird. So. Und das erzählt er seinem Freund Melops also alles. Und dummerweise hört Tiro das mit. Und die ist... Also, die ist schon irgendwie seinem Charme erlegen, aber die ist jetzt natürlich irgendwie schockiert, dass das alles doch gar keine Liebesheirat war, sondern dass das alles

nur gespielt war, um hier diesen Mordplan an ihrem Vater irgendwie durchzuführen. Und sie wechselt innerlich gewissermaßen. Oder sie bezieht ganz klar Position für ihren Vater und beschließt dieses ja Schicksalsmordkomplott da zu verhindern und ertränkt ihre Kinder.

Was ich eine ganz schön drastische Maßnahme finde, also dass sie irgendwie ein Bedürfnis hat, ihren Vater zu retten, das kann ich total nachvollziehen, aber dass sie dafür ihre Kinder umbringt, das dann doch Ja, das ist ein bisschen starker Tobak, aber das tut sie jedenfalls. Also bringt also ihre Kinder um und flieht zu ihrem Vater. Die lassen dann auch, also die brechen dann alle diplomatischen Beziehungen zu Sisiphos ab und so, und die Ehe wird annulliert.

Und tatsächlich wird Tiro mit einem anderen Onkel verheiratet. Kretois heißt der, auch nicht so wichtig. Und Tiro wird tatsächlich, die wird später rumgereicht, kann man fast sagen. Also die hat kein Glück mit ihren Ehegatten. Also es läuft eigentlich immer so ab, dass sie. Dass sie ein Kind mit einem von denen bekommt und dann geht aber irgendwas schief und dann wird sie doch an den nächsten weiter geheiratet und so. Und die wird tatsächlich die Mutter diverser

Väter und Großväter von verschiedenen Helden, die so unterwegs sind später. Also, die nimmt so. eine verschiedentliche Heldenbrutmaschinerie auf, jetzt so als Betrieb. Genau. Es sieht also so aus, als sei Als sei Sisiphos Plan hier schiefgegangen und als hätte das Orakel tatsächlich Unrecht gehabt, denn. Passiert erstmal nichts. Aber es passiert was anderes. Nämlich dieser Tod dieser beiden Kinder, der spricht sich irgendwie rum. Das ist ein. Wie kann man wie kann man sagen, das ist so ein

In so Zeitschriften wie der Gala oder so, weißt du, in so in so Promi-Magazinen, da wird das heiß diskutiert. So, oh, tragischer Tod der Kinder und jetzt irgendwie hier und die. Die Eheschließung und Staatskrise und so und die Royals in in Elis und Corinthia und so weiter. Also, das wird irgendwie groß pressemäßig verarbeitet. Und offenbar werden solche Klatschmagazine im alten Griechenland auch im Olymp gelesen. Ja, natürlich. Ja. Und das heißt, da.

Also einerseits geht die ganze Berichterstattung über Salmonäus and seine Familie, and Salmoneus Sisophos and seine Familie get irgendwie hoch, also they were irgendwie so Clutchmagazin-Promis. Und das landet also auch früher oder später im Olymp. Und dem Salmoneus, dem Dem steigt dieser Ruhm zu Kopfe, dieser Promi-Status, dieser Celebrity-Status, dem steigt der zu Kopfe. Und der lässt sich dann in seinem Königreich irgendwann als so eine Art Gottkönig verehren.

Und irgendwann dreht er so durch, dass er tatsächlich Dass er tatsäch seine Untertanen auffordert, ihn Zeus zu nennen, also ihn ihn mit Zeus anzusprechen. Und er inszeniert, also er behauptet auch, dass er durchaus die Macht hätte, Blitze herbeizurufen und so weiter, und er inszeniert so große. So große Schauspiele in seiner Stadt, wo er mit großen Sound- und Lichteffekten in so einem Streitwagen durch die Gegend fährt.

Und also das ist alles gefaked, ne? Die lassen irgendwie so Pferde auf Metallplatten rumtrampeln, um Donner zu erzeugen und mit so mit so geworfenen Fackeln versucht, da den... So Lichteffekte wie Blitze herbeizuführen und so. Und ja, also er lässt sich als der große Donnerschleuderer und als Gott und als Zeus verehren und so weiter.

Auch das landet natürlich in diesen Klatschmagazinen, wie das dann so ist, da kommt dann die große Schlagzeile. Dreht er jetzt durch und steigt es ihm zu Kopf und all diese Dinge. Und irgendwann kriegt Zeus das mit. Da, also ne, der, der wahrscheinlich liest Hera diese Klatschmagazine und irgendwann liegt da was auf dem Sofatisch und Freust liest die, wenn er auf dem Klo ist.

Die liegen da irgendwo rum und Zeus sitzt auf dem Klo, hat gerade nichts zu lesen und nimmt sich dann mal hier die, die, äh, die, die Korinther. Die Garloss und blättert das so durch und kriegt dann irgendwann diesen Bericht zu sehen von diesem völlig durchgeknallten König, der sich irgendwie als Zeus verehren lässt. Und ja, das mag er nicht so gerne. Das, also auch hier kommt wieder so ein sich als

Sich als Sterblicher zu nehmen, was den Göttern zusteht, auch das ist so ein Thema, dafür stehen die Götter keinen Spaß. Und Er guckt sich die Show dann einmal an. Ja. Und da fährt also dieser Salmoneus da mit seinem Streitwagen rum und tut so, als würde er Blitzischleudern. Und dann schleudert er einmal ernsthaften Blitz und erschlägt den Salmoneus und der findet also hier sein Ende. Das heißt, so indirekt hatte das Orakel natürlich doch wieder recht.

Dadurch, dass die Kinder so tragisch verstorben sind, ist da irgendwie Aufmerksamkeit entstanden. Die hat den Salmonäus so ein bisschen durchknallen lassen. Und das hat dann letztlich zu seinem Zu seinem Tod geführt. Und ja, also irgendwie ist es doch so gekommen, wie das Orakel es vorhergesagt hat. Und mal wieder, weil jemand versucht hat, es zu verhindern.

Was ich mich tatsächlich gerade noch gefragt habe ist, warum der Kindermord von Tyro nicht sozusagen als Blutmord geahndet wird? Das ist eine gute Frage. Ähm Keine Ahnung. Weiß ich nicht. Wird hier tatsächlich nicht diskutiert. Es gibt also. Es gibt ein paar ausführliche Fassungen oder ausführlichere Fassungen, was da passiert. also wie dieser Mord vonstatten geht, also wie die Kinder ertränkt werden. Und da ist manchmal noch irgendein Element der Täuschung mit drin. Ich vermute, dass es.

dass das wahrscheinlich, also dass das mir nicht so wirklich was gesagt hat. Also ich bin auch bis gerade eben, als du die Frage gestellt hast, gar nicht auf die Idee gekommen, dass das ja noch ein Ein Thema sein könnte hier, aber vielleicht hat es damit was zu tun. Also es gibt auf jeden Fall so ein Element von einer Amme, die da mit im Spiel ist. Und die entweder hilft oder für die Tyrot die Kinder ertränkt oder so. Und es gibt so einen Punkt, dass die Kinder

Leblos irgendwie ans Ufer gelegt werden und man tut so, als sei das ein Unfall gewesen. Also. Kann sein, dass das so eine so ein Fall von die Beweislage reicht, nicht ist, wobei man da ja jetzt vermutlich denken würde, naja, die Rache Göttinnen wissen schon, wer Wer da ein Blutmord begangen hat und wer nicht.

So oder so bleibt das irgendwie ungesühnt und vielleicht hat es irgendwas mit diesen Täuschungsmanövern zu tun. Ich weiß es nicht genau. Oder die arme Arme musste den Kopf dafür hinhalten, das ist natürlich auch denkbar. Ja, ähm, tragische Geschichte, aber auf jeden Fall hat Sisyphos hier tatsächlich irgendwie es um drei Ecken unter Zuhilfenahme des Orakels geschafft, irgendwie seinen Bruder umzunieten?

ohne dass er da, dass er da irgendwie in die Schusslinie der Rache Göttinnen gekommen ist. Das hat also schon mal geklappt.

Diverse Grauzonen

Ja, dann, nachdem sein großer Rivale da aus dem Weg ist, lebt er eigentlich so sein Leben. Er ist durchaus berüchtigt, dass er zwar nie so recht die Das Recht bricht, aber es ist schon so, also wenn man als Reisender durch Korinth durchreißt, Auch da gilt eigentlich diese Senia immer, also durchaus auch für so, also so Dinge wie Wege und Brückenzoll und so, ob man das in Wucher oder nicht betreibt. Auch das waren Ausdrücke dieses, dieses Gehör.

Heiligen Xenia, dieser, dieser Art und Weise, wie man mit Gästen umgeht. Und er überschreitet die Linie nie so wirklich, aber er reizt es bis zum Ende aus. Also Reisende durch Korinth werden schon ausgenommen. So dass es gerade noch legal ist. Und er macht da diverse Dinge. Häuft große Reichtümer an. Und dann gibt es noch so diverse Geschichten, dass er.

Dass er Sachen macht, wo er sich unter den Göttern keine Freunde macht. Also es gibt eine Geschichte, da trickst er irgendwann Dionysos aus, also der reist durch mit seinen ähst du mit seinen jüngern und jüngerinnen reist er da irgendwie durch die gegend und er kriegt dann irgendwie so einen, also er trickst ihn dann aus und bekommt so einen speziellen dionysischen Wein, also so ein richtig Starken Wein, solche Geschichten gibt es. Dann gibt es

Eine Geschichte, da legt er sich mit Zeus höchst persönlich an. Also, Zeus hat da irgendwie die Tochter von so einem Flussgott entführt und hat die irgendwo versteckt und so ein Liebesnest mit ihr gebaut. Und Sisifos findet irgendwie raus, wo das ist, und verrät das diesem Flussgott und so. Da ist, da ist Zeus dann wiederum nicht so nicht so angetan von so, also er macht sich einen einigermaßen schlechten Ruf als jemand, der

Ja, moralisch nicht so hundertprozentig integer ist und einfach ein Schlitzohr ist. Mhm.

Sisyphos und Autolykos

Und der einzige Gott, der echt ein Fan von ihm ist, das ist Hermes, weil Hermes ist ja durchaus so der Schutzpatron der Schlitzohren und ist auch selber so ein Schlitzohr. Aber auch mit dem, da gibt es dann irgendwann so eine Szene, wo Hermes nicht mehr ganz so begeistert von ihm ist. Und zwar wohnt in Korinthia, also in dem Königreich von von Sisyphos, wohnt ein Sohn von Hermes, nämlich Autolykos heißt er. Also Autolykos geschrieben. and Autolikos is

Man kann fast sagen, der ist so der Fürst der Diebe. Das ist... Yeah. Das ist so der der Danny Ocean des, äh, des antiken Griechenlands. Das ist ein ein Meisterdieb, äh, kann man sagen. Und jetzt häufen sich tatsächlich in Korinth... Rinderdiebstähle. Also diverse Rinderzüchter und so weiter laufen bei Sisiphos auf und sagen: Sag mal hier, unsere Herden werden immer kleiner, irgendwer klaut hier Vieh und wir erwischen denen nicht, du musst irgendwie mehr Polizei.

an Start bringen und so weiter und so weiter. Und Sisiphos fragt dann mal bei seinen eigenen Leuten nach und stellt fest: oh ja, hier meine eigenen Rinderherden werden auch immer kleiner und so und Die Polizei wird dem irgendwie nicht herr, weil die sagen, nee, wir können hier irgendwie nichts feststellen. Also diese, diese, diese Tiere scheinen einfach zu verschwinden und so.

Und irgendwie finden wir den Dieb nicht. Und dann macht sich Sisyphos irgendwann höchstpersönlich an die Frage, wer das sein könnte. Also er ermittelt selbst und dann fällt ihm dieser Autolikos auf. Und er stellt nämlich fest, alle Rinderherden werden immer kleiner, nur die von Autolychos wird immer größer. Ohne dass man ihm irgendwas nachweisen könnte. Also tatsächlich hat Autolychos eine ganz eigene Ähm, wie nennt man das denn? Also eine eigene

Rast eine eigene Züchtung von Rindern am Staat. Die meisten Rinder der Region sind braun-weiß gescheckt und seine sind schwarz-weiß gescheckt und haben keine Hörner. So, oder eine andere Hornform oder sowas. Das ist unterschiedlich in verschiedenen Varianten der Sage. Ist aber auch nicht so wichtig. Also, die, die sind aber auf jeden Fall optisch deutlich anders als die sonstigen Rinder.

Es macht tatsächlich Spaß, sich das im Prinzip als eine leicht moderne Gangstergeschichte vorzustellen und sich zu fragen, ob Autolikos seine Rinde eigentlich irgendwo umlackiert. Genau. Also es ist tatsächlich, also es ist so eine Umlack hier. Sorry, der färbt die irgendwie um. Und zwar in dem Fall tatsächlich mit magischen Mitteln. Also er hat von seinem Vater Hermes nicht nur die

Neigung dazu, Rinderhirden anderer Leute zu klauen, geerben. Also, wenn du dich an die, an die Die Baby-Story von Hermes erinnerst, das war ja einer seiner ersten Dinge, die er so getan hat, noch, noch in Windeln die Rinderherden seines Bruders Apol zu klauen und so. Das macht Autolikos hier auch, sondern er hat auch noch eine Fähigkeit gehabt, die für so einen Meisterdieb extrem praktisch ist. Und zwar hat er so eine Art So eine Art Metamorphzauber am Start. Also der kann Gegenstände

Der kann das Erscheinungsbild von Gegenständen verändern. Und das ist natürlich für so ein Deep. prima, ne? Also was weiß ich, der der klaut dir das Auto und lackiert es sozusagen direkt mal magisch um oder oder dann ist das Fahrrad, das er gestohlen hatte, hat ist dann so so leicht anders als das, was tatsächlich gesumt wird. Es sieht so ähnlich aus wie dein So, das ist ein Damenrat und du hattest ja einen Herrenrat. Ja, genau. Aber war nicht bei deinem Fahrrad irgendwie der.

Tuch, war da nicht der Gepäckträger irgendwie silbern lackiert? Der hier ist ja schwarz lackiert oder solche Dinge. Das kann der und genau das macht er also auch mit den Rindern. Der wandelt all die geklauten Rinder eben in seine eigene Züchtung um und niemand kann ihm nachweisen, dass er da die Rinder geklaut hat. und

Sesyfoss denkt sich jetzt, okay, dem muss man doch irgendwie unterkommen. Also ich werde doch wohl cleverer sein als der cleverste Sohn von Hermes. Das werde ich doch irgendwie doch irgendwie machen lassen. Und überlegt sich, naja, bei dieser ganzen Umlage, Ariel, vielleicht übersieht der was. Was er, was er nicht sieht. Und macht dann das, was man auch bei Fahrrädern gerne mal macht. Nämlich man bringt irgendwie Markierungen an versteckter Stelle an. Und genau das macht Sisiphos auch.

Und zwar ritzt er in die Hufe von unten, ähm, ritzt er so Markierungen rein, die die Tiere eindeutig als seine markieren. Beziehungsweise kleine nette Anekdote am Rande. Stephen Fryer erzählt diese Geschichte in seinem Buch Mythos auch nach und der erzählt, dass er sozusagen in die In die Hufe einritzen lässt. Autylokos hat mich gestohlen. Naja, egal. Also auf jeden Fall bringt er. An versteckter Stelle, nämlich von unten an den Hufen, wo die Tiere also draufstehen.

Da bringt er diese Markierungen an. Und dann sammelt er so seine Polizeikräfte zusammen und sie machen eine Razzia bei Ortolykos. Nachdem da wieder mal diverse Rinder weggekommen sind. Und Wie diese Razzia abläuft, da gibt es verschiedene Geschichten. Also manchmal trifft er ihn beim ersten Mal gar nicht an und entschließt sich dann mit Wahlweise entweder Tollikos Tochter oder mit seiner Frau zu schlafen.

So nach dem Motto, wenn der gerade nicht zu Hause ist, kann man das ja mal machen. Manchmal trifft er ihn auch an und überführt ihn dann also dieses Diebstahls, konfisziert alle Herden inklusive Tochter und oder Ehefrau. Also unterm Strich kann man sich's wahrscheinlich so vorstellen, so So unromantisch das auch ist, der kommt da irgendwie mit einer ganzen Menge Soldaten an, überführt den Autolikos.

des Diebstahls, ähm lässt ihn irgendwie in den Kaker werfen, konfisziert all seine Herden und vergewaltigt seine Frau Schrägstrichtochter. Ja, also irgend sowas in dieser Art. Ähm, Also so oder so, ich erzähl's jetzt mal mit der Tochter. Es handelt sich nämlich um Antikleia. Das ist also die Tochter von Autolychos, die jetzt irgendwie bei diesem Raid, bei dieser Razzia jetzt eben ja vermutlich von ihm vergewaltigt wird. Die gutste ist...

frisch verlobt, nämlich mit einem Fürsten von Ithaka, ein gewisser Laertes. Und Laertes wiederum, das ist Odysseus Vater und tatsächlich ist Antikleia Odysseus Mutter. Mm-hmm. Und das heißt, wir sind hier schon mal ein bisschen in Odysseus Familiengeschichte eingestiegen. Wir haben hier also mütterlicherseits Haben wir eine Abstammungslinie, wo Odysseus von Hermes abstammt. Also Odysseus, Ortolykos.

Antiklea, äh, ne, Odysseus sag ich. Hermes, Autolychos, Anticlea, Odysseus. Also, der ist hier schon mal ein Urenkel des Hermes. Also, da kommt schon eine ganze Menge Trixer-Genmaterial mit sich. Und es ist nicht von der Hand zu weisen, dass Laertes nicht Odysseus Vater ist, nicht sein leiblicher Vater ist, sondern dass bei dieser ja, vermutlich einfach Vergewaltigung von Antiklea durch ähm

Durch Sisyphos, dass sie schwanger wird und dass in Wirklichkeit Sisyphos Oedipus Vater ist. Das wäre hier nicht von der Hand zu weisen. Es haut von den Von dem, was hier erzählt wird, nämlich dass sie kurz danach den Laertis heiratet und dann bald den Odysseus gebiert. Also es würde hinhauen, dass man das so interpretieren kann, dass hier erzählt werden soll, dass in Wirklichkeit Sisifosotiso als Vater ist.

Und das würde bedeuten, dass Odysseus hier von zwei Obertrixern abstammt, nämlich oder von einer Reihe von Obertrixern abstand, nämlich Hermes und Autolychos Auf mütterlicher Seite und Sysiphos auf väterlicher Seite gewissermaßen. Und dann dennoch eben als Sohn von Laertes gilt und dementsprechend König von Ithaca wird. Aber da hat man also echte Trixagene am Start. Definitiv. Genau. So, das war also diese Geschichte mit dem Autolikas. Ähm.

Und ja, jetzt ist also auch Hermes nicht mehr so ganz wohlgesonnen dem Sisyphos, weil der es nicht gerne mag, wenn er und seine Leute irgendwie. im Tricksen erwischt werden, geschweige denn übertölbelt werden im Tricksen. Und dann obendrein fand er die, die Behandlung seines seines Sohnes und seiner Enkelin jetzt auch nicht gerade das Gelbe vom Ei.

Also Sesyphos ist auch kein gnädiger Mann, das kann man nun wirklich nicht sagen. Ja, also auf jeden Fall hat er jetzt die Götter doch ganz ordentlich gegen sich aufgebracht. Und dann ist aber auch irgendwann seine Lebenszeit abgelaufen. Ja, also Sisiphos Zeit ist gekommen und irgendwann.

Sisyphos und Thanatos

steht der Tod bei ihm vor der Tür. Thanatos, ja, der griechische Todesgott. Kann man sich auch tatsächlich so ein bisschen wie unseren sprichwörtlichen Tod, so mit schwarzem Umhang und so weiter. von mir aus auch mit Sense vorstellen. Also es ist so eine etwas gruselige Figur, der dann eben immer nur von dem Sterbenden gesehen werden kann und der die Seele dann abholt und ins Totenreich führt.

Bei manchen ganz Prominenten überlässt der Tod sozusagen diese Seelenbegleitung anderen, also unter anderem Hermes wird bei ganz wichtigen Leuten gerne mal gerufen, um da den den Psychopomp den Seelenbegleiter zu führen, aber Hermes hatte bei Sisyphos aus verständlichen Gründen keinen Bock. So, das macht Sanatos dann also selber. Und Sisiphos fängt an, den zu belabern. Ja, also sagt,

Ja, Mensch, wer bist du denn? Ich bin der Tod. Also er spricht dann auch, wie man das so aus Terry Pratchett kennt, in Großbuchstaben und so. Ja, und sie fosse lachbarkeit. Habert den voll, was das Zeug hält, und sagt dann irgendwann, weißt du, was echt tragisch ist, tot? Dass ich diesen Wein, den ich dem Dionysos abgeknöpft habe, dass ich den nicht trinken kann, weil, also den, ich hab die Flasche immer für einen besonderen Zeitpunkt aufbewahrt und

Jetzt ist es zu spät, damit es doch traurig sowas. Den müsstest du probieren. Das ist ein Tropfen. Die letzte Flasche, die ich noch überhaupt, davon, oh, das glaubst du nicht. Willst du mal probieren? Und der Tod ist einem Tropfen Wein, insbesondere so einem guten dionysischen Wein, nicht abgeneigt. Und dann machen sie also diese Flasche Wein auf.

Und das, ja, wie es so dionysische Weine an sich haben, die sind recht stark und hochprozentig, prozentik. Und so. Und Sisiphos trickst den Tod tatsächlich aus. Er tut nur so, als würde er Wein trinken. Er. trinkt in Wirklichkeit Wasser. Und dem Tod schenkt er aber nach und nach die ganze Amphore von diesem echt hochprozentigen Wein ein. Und er macht den Tod einfach Knülle. So.

Und versucht damit Zeit zu gewinnen. Er hat noch nicht so wirklich einen Plan, aber er versucht jetzt erstmal Zeit zu gewinnen. Und er seuft den Tod also so ernsthaft unter den Tisch. Und Und labert ihn einfach voll, um um Zeit zu gewinnen. Also erzählt ihm, wie er den Dionysos da ausgetrickst hat und all diese ganzen Sachen.

Wie läuft das denn eigentlich ab hier mit dem Seelen ins Totenreich führen? Und der Tod sagt: naja, ist ganz einfach, ich lege dir jetzt gleich hier diese Ketten an und dann führe ich dich damit in die Unterwelt, nicht wahr?

Sief sagt, aha, und aber ist dir noch nie jemand abgehauen aus dieser Kette? Und der Tod sagt: Nee, diese Kette ist von Hephaistos höchstpersönlich geschmiedet. Und wenn sie einmal umeingeschlungen ist, also oder na, also man kann sich das so vorstellen, so handschälenmäßig, wenn die einmal verschlossen sind und ein Handgelenk, dann kann sie nur noch Hades höchst persönlich in der Unterwelt lösen.

So, und dementsprechend kann mir keiner entkommen. Und sie ist ja spannend. Und dann kommt so nach und nach formt sich ein Plan. Und er macht den Tod immer besoffener, der ist irgendwann richtig, richtig hackeblau. Ähm, Und dann gibt es jetzt verschiedene Varianten. Entweder überwältigt er ihn einfach selber und legt den Tod an seine eigene Kette. Mhm.

Oder es gibt so eine Szene, die es in ganz vielen solchen Geschichten gibt, am prominentesten im deutschen deutschsprachigen Raum vermutlich aus dem gestiefelten Kater bekannt. Wo der Kater ja dann diesen Zauberer irgendwann dazu bringt, sich in eine Maus zu verwandeln, weißt du, mit der Argumentation, aha, aber ein kleines Tier, das kannst du bestimmt nicht.

Und die Maus dann frisst. So ähnlich macht er das hier auch, also dass er, dass er den Tod dann sozusagen sagt: Ja, aber du schaffst es bestimmt nicht, dir selber die Kette anzulegen, hahaha, und so und das Der Tod ist dann so besoffen, dass er auf diesen Trick dann reinfällt und sich tatsächlich mit seiner eigenen Kette fesselt. Und tatsächlich ist. Ist diese Kette also nur von Hades Höchst persönlich zu lösen?

Um jetzt sich also bewegen zu können, muss der Tod jetzt also von irgendjemand Nettes in die Unterwelt gebracht werden oder hat es muss mal vorbeikommen. Und Sisiphos natürlich hat keinerlei Absichten, irgendwas in dieser Art zu tun. So then, er sperrt den Tod in den Keller, lässt ihn da in... in in in seine Kette gehüllt irgendwie liegen, dichtet das ordentlich ab, damit niemand ihn rufen hört und so.

Und beschließt einfach, ja, dann sterbe ich einfach nicht. So, jetzt habe ich auch noch den Tod ausgetrickst. Ich bleib jetzt für alle Zeiten am Leben. Jetzt habe ich mir tatsächlich Unsterblichkeit erschlichen. So weit, so gut. Das Problem ist, Dass auch sonst niemand mehr stirbt. Ja, und das fällt irgendwann auf.

Also irgendwann ruft Hades aus der Unterwelt im Olymp an und sagt, sag mal, Zeus, wo bleibt der Nachschub? Irgendwas stimmt hier nicht. Hier kommen keine Seelen mehr an. Irgendwas ist falsch. Und äh Und so, und die Götter sind durchaus, wir haben das erstmal gar nicht so bemerkt. So doll ist jetzt die Überbevölkerung auch noch nicht, dass da irgendwie ein Problem sein könnte. Aber einer der Götter fängt an, ernsthaft Alarm zu schlagen, nämlich Ares. Yeah.

Ar sagt, das geht nicht. Alles, wofür ich stehe, ist völlig bedeutungslos, wenn es den Tod nicht mehr gibt. Ja, es gibt W Krieg ohne Tod ist ja nur irgendwie eine harmlose Beulerei unter Jungs. Was soll das denn? Ehre, Heldentum, Mut und Tapferkeit, all das hat doch keine Bedeutung, wenn es den Tod nicht mehr gibt. Ich brauch bitte wieder Tod. Dieses Todmoratorium muss mal ein Ende haben. Bitte hier so. Und der nervt so rum. Der geht allen im Olymp furchtbar auf den Sack.

Und Zeus sagt dann irgendwann, also der holt sich dann irgendwann Hermes und sagt, Hermes, du machst doch da manchmal mit Tod die Dienstpläne, wann der welche Seelen abholt und so weiter. Kannst du mal recherchieren, wann da was schiefgegangen ist, bitte? Und Hermes sagt, ja, ja, ich geh mal gucken. Und dann m geht er da in das gemeinsame Netzlaufwerk, was er mit dem Tod da hat und guckt sich die Dienstpläne an, wann wer welche Seele zu holen hatten ständig.

Der Tanatos ist vom Sisyfors abhol nicht zurückgekommen. Genau. So, so der erste Name, der nicht abgehakt ist auf dieser langen, langen Backlog-Liste von unabgeholten Seelen, die da jetzt irgendwie inzwischen sich abgestaut hat, das ist also Sisyphos. Und dieser Name ist also im Olympia inzwischen nicht unbekannt. Man hat ja früher viel in den Klatschspalten gelesen. Zeus hat eine persönliche Rechnung mit ihm offen, auch Hermes ist kein Freund von ihm und so und so weiter.

Und sie sagen, ah, den kennen wir doch. Ja, das, dann wissen wir schon, der wird den Tod vermutlich irgendwie übertölpelt haben. Da müssen wir jetzt irgendwie hin. Und sie schicken Aris. Und sie sagen, Aris, pass auf, Du bist der beste Mann für diesen Job. Du gehst da hin, weilst alles platt, was die NW kommt, lässt dich von niemandem belabern, bis du den Tod gefunden hast und bringst ihn irgendwie zu Hades in die Unterwelt.

Ma wie war gehört Ares zu den helleren oder ist der nicht so der Hellste? Aris ist überhaupt nicht der Hellste. Aber tatsächlich ist er an der Stelle echt schlau, weil Aris, insbesondere wenn er in Rage ist, und das ist er gerade, So gar nicht zu den Hellsten gehört,

Man kann den auch nicht mehr austricksen kann, weil der einfach überhaupt nicht mehr zuhört. Den kannst du nicht belabern, weil er dir nicht zuhört. Genau, der geht da hin und schlägt nur noch wütend um sich und so weiter. Den kannst du auch nicht mehr belatschern. Und genauso passiert das dann. Also Aris fährt wut entbrannt zur Erde nach Korinth und so weiter, macht da eine große Razzia und stellt alles auf den Kopf.

als als Sisiphoss versucht, ihn zu belabern, knallt er ihm im Prinzip einmal eine und Sisipos geht K.O. zu Boden. Und ja, das war's dann. Und dann finden sie tatsächlich da im Keller den gefesselten Tod, schleppen ihn zu Hades in die Unterwelt, der löst diese Fesseln. Und Hades sagt, so mein Freund, Thanatos, du hast Arbeit zu tun. Das war ganz schön peinlich, dass du dich da irgendwie...

überteufeln lassen Hass und jetzt, mein Lieber, heißt es mal Überstunden schieben und mit dem Sisyphos fängst du an. Der steht nämlich ganz oben auf deiner Liste und nochmal lässt er dich bitte nicht ein austricksen. Und dann hat er sagt, jo, mach ich. Und holt sich den Sisifus also. Der ist ja aber, wie wir wissen, schlau.

Der wusste, dass das keine Dauerlösung ist, den Tod in Fesseln im Keller eingesperrt zu haben. Ja, der ist ja nicht blöd. Der wusste, dass das früher oder später Wellen macht. Und er hat Vorbereitungen getroffen. Und zwar, also er hat inzwischen wieder geheiratet. Seine Frau heißt Merope. Und das ist so eine ganz junge, hübsche, die, die, so, also weißt du, so ein Klassiker, weißt du, der alte Mann, der die hübsche Junge.

Ehefrau hat, also ne, die, die ist so ganz, ganz jung und und naiv und so, und er sagt zu ihr: So Marupe, pass auf, ich bin ja schon was älter. Also ich bin ja so der Hugh Hefner unter den Königen. Er hat so viele Playboy-Häschen gehabt und du bist meine Jüngste jetzt, aber jetzt bin ich bald mal tot. Und du weißt ja, was du zu tun hast, wenn ich sterbe, nicht wahr?

Und sie sagt, ja, ja klar, man macht irgendwie Folgendes, man macht irgendwie saubere Begräbnisriten und so weiter, sodass man irgendwie schön in die Unterwelt übergehen kann. und natürlich, ne, dass man dann im Elysium auch ankommt und dort seinen, seinen standesgemäßen Platz annehmen kann und so weiter. Und natürlich ganz wichtig, dass man auch dieses Fairgeld für den...

für den Charon, diesen, diesen Fährmann, der einen über den den Stücks rüberbringt, dass man das hat und so weiter. Also all diese diese Begräbnisriten Ohne die eine Seele nicht unproblematisch ins Totenreich übergehen kann. Das muss ich dann alles machen, wenn du stirbst, lieber Ehemann. Und er sagt, Ja, das hast du richtig erfasst. Und pass auf, jetzt kommt mein letzter Wille. Du machst genau das Gegenteil davon.

Und sie sagt, hä was? Genau das Gegenteil davon. Ich möchte nicht bestattet werden, ich kriege kein Geld für den Fährmann mit. Ich möchte, dass du, wenn ich sterbe, meine Leiche nackt ausziehst. und in die übelste Gosse von Korinth schmeißt, sodass die, die, die, die Straßenköter an meiner Leiche rumknabbern, dass ich da im Dreck und im Müll vor mich hin

Verrotte, keine Bestattung, keine Riten, keine Gebete, keine Opfergaben an Hades. Ganz, ganz wichtig, keinerlei Opfergaben an Hades, auch nicht an Persephoné, nicht. Hast du mich verstanden, liebste Gattin? Und sie sagt, ja, aber das kann ich doch nicht machen. Ich liebe dich doch, mein lieber Gatte. Also sie scheint tatsächlich ernsthaft, also und er sie auch, also er scheint da auf seine alten Tage tatsächlich noch Liebe in seinem Herzen gefunden zu haben und so. Aber

Ebenaus Liebe heraus verspricht sie ihm dann irgendwann, das zu tun. Alter. Und ja, als Thanatos dann ankommt und sich echt darauf eingestellt hat, dass er jetzt irgendwie verschiedene Tricksereien ausweichen muss, kommt Äh, kommt Sisefos ganz brav mit und sagt: Ja, klar, jetzt ist meine Zeit gekommen, wäre ja auch zu schön gewesen und kommt ganz brav mit. Und als er dann da aber in der Unterwelt ankommt, wird er, ne, also Thanatos stellt ihn dann da ab.

Und denkt sich schon, Boff, wie siehst du denn aus? So, du siehst ja völlig fertig aus. Du siehst aus, als wäre dein Leichnam geschunden und geb. Also, was ist denn mit dir los? Und sie sofort sagt, ja. Was weiß ich, normalerweise müsste ich ja schöne Begräbnisriten bekommen haben, aber irgendwas scheint da schief gegangen zu sein. Und dann kommt er da so nackt und völlig zerfetzt und stinkend und dreckig und so. bei bei dem Fährmann an und hat kein Geld, um den Fährmann zu bezahlen.

Und wird dann ähm durch diesen, durch diesen Fluss geschleift und so, und da sind, also, das ist jetzt keine Variante der Geschichte, wo man sein Gedächtnis verliert, wenn man durch den Fluss geschleift wird, aber dafür sind da irgendwie Monster drin, die die Seele foltern und, und, und, also er leidet da furchtbare Qualen bei dem Weg nach drüben ins Jenseits.

Und als er da dann ankommt, Und völlig fertig ist, spricht er dann direkt einen der Verwaltungskräfte dort an und sagt: Entschuldigung, ich hätte gerne ein Termin. Ach nee genau, er war er wartet ab, bis Hades mal nicht da ist. Sondern bis äh Persephone, die Königin der Unterwelt, dort gerade in seiner Vertretung Hofhält und Recht spricht. Und dann kommt er da zu irgendeiner Verwaltungskraft und sagt, ähm, Entschuldigung, ähm, Ich hätte gern einen Termin mit Persephone.

Und die gucken da irgendwie rein und sagen so, Sagen Sie mal, Ihre Opfergaben sind ja völlig im Hintertreffen. Sie müssten eigentlich schon längst im Elysium sein, aber wie sehen sie eigentlich aus? Und es sind auch noch gar keine Totenriten begangen worden und noch keine Opfer an Hades. Bei Ihnen ist ja also hier überhaupt nichts in Ordnung. Und er sagt, ja genau deswegen möchte ich ja gerne einen Termin mit per se von ihr haben.

Naja, so ein hergelaufener Bettler wie Sie kriegt doch nicht einfach einen Termin mit der Königin der Unterwelt. Und er sagt: Na, ich sehe ja nur so aus, in Wirklichkeit, ich bin ja ein König, ich bin Sisyphos König von Korinthia. Und dann sagen wir, achso, ja, das ist natürlich was anderes und führen ihn vor Persephone. Auch die ist erstmal, also die rümpft erstmal die Nase und sagt, jetzt kommt hier da so ein

So ein alter, nackter Mann, völlig dreckig und völlig zerschunden und fertig an. Und so, eigentlich will sie das gar nicht, dass der hier steht und es ist ganz empört, dass der da auftaucht. Und dann soll das auch noch ein König sein. Das kommt dir alles irgendwie komisch vor. Und sagt, ja, jetzt erzähl mal, was ist mit dir denn passiert? Und sie ist sagt, ja, pass auf, es ist folgendes: Ich bin ja schon was älter und

Ich hab mich dazu hinreißen lassen, so eine junge Frau zu heiraten. Und die wollte wohl nur mein Geld und hat gehofft, dass ich möglichst schnell verstarbe, um sich irgendwie meinen mein Vermögen und mein Königreich an sich reißen zu können und jetzt mit irgendwelchen jungen, hübschen, äh, äh, Bettgefährten da irgendwie ein schönes Leben zu machen und so weiter. Und

Damit könnte ich ja noch leben, aber dann hat sie nicht mal den Anstand, mir irgendwie anständige Begräbnisriten zu geben. Die hat mich in die Die Gosse in Korinth geworfen, mir kein Geld für den Fährmann mitgegeben, keine Opfergaben für Hades oder für euch, Majestät per se von mir, und so weiter und so weiter. Und er erzählte also die große Geschichte des des typierten alten Ehemannes, der irgendwie der, der auf die, auf die, auf das junge, hübsche Mädchen reingefallen ist.

Und Persephone ist empört und beschließt irgendwie, dass diese an dieser jungen Frau mal ein Exempel statuiert werden muss und überlegt schon, ob man die Rache Göttinnen da nicht auch nochmal schicken könnte und sie Schlimmst bestrafen könnte und so weiter und überlegt sich alle möglichen an furchtbaren Qualen für diese Frau. Und dann sagt sie sie fast,

Also, Majestät, ich bin da ja ganz auf eurer Seite. Das Mädchen gehört schlimm bestraft, aber wissen Sie, was das Allerschlimmste für die Gutste wäre? Und Persephone sagt, nee, was? Sag mal. Also das Schlimmste wäre ja. Wenn ich nicht tot wäre, sondern wenn ich tatsächlich

leben und leben und leben würde und sie womöglich sogar überleben würde. Stellen Sie sich das mal vor, ja, wenn sie da ihr ganzes Leben lang drauf wartet, dass der alte Knacker endlich verreckt und dann stirbt und stirbt und stirbt er nicht und Lebt sogar länger als sie. Das würde sie völlig fertig machen, wenn sie den Rest ihres Lebens, also sie soll durchaus lange und gesund leben, ja, ganz, ganz lange und gesund leben.

Ich sterb erst nach ihr. Das wird sie, glaube ich, wirklich fertig machen, wenn sie den Rest ihres Lebens tatsächlich mit mir alten Knacker verbringen wüsste. Das ist aber echt ein Schnacker, ey. Und Persephone sagt, oh ja, das ist eine Spitzenidee, das ist genau die Strafe, die so ein Flittchen verdient hat. Und sie verfügt also.

dass seine Seele nicht ins Elysium kommt, sondern dass seine Seele zurückgebracht wird ins Land der Lebenden und dass er wieder lebt und dass er leben soll so lange, bis die natürliche Zeit seiner Gattin abgelaufen ist. schließt seine äußerst erfreute ihn liebende Gattin in die Arme und die beiden leben noch so richtig, richtig lange in Gesundheit und Glück. bis die Gutste dann selber irgendwann alt geworden ist und dann irgendwann an Altersschwäche verstirbt. So.

Und natürlich kommt Hades irgendwann zwischendurch zurück und stellt fest, was da passiert ist. Und die ganzen anderen Götter kriegen die ganze Nummer auch mit, weil sie denken, wieder ist immer noch nicht tot und so weiter. Aber kein Gott kann das Urteil eines anderen Gottes rückgängig machen und da Persephone das so verfügt hat, dass er zu leben hat, bis seine Gattin eines natürlichen Todes gestorben ist, kann da auch keiner der Götter mehr was dran machen.

Und sie müssen das so geschehen lassen, bis die Zeit seiner Gattin abgelaufen ist. Und das macht die Götter fuchsig, dass der sie schon wieder ausgetrickst hat und so, und insbesondere Persephone ist stinke-sauer. Zeus auch, ne? Also, die sind wirklich das ausgerechnet, dieser Typ, der jetzt. echt an Moral auch nichts dazugelernt haben.

zu haben scheint. Der ist immer noch so, dass der die Reisenden durchs Land irgendwie ausnimmt und Wegzölle und Steuern und Zeug und alles Mögliche. Dass ausgerechnet der da jetzt in Glück und Frieden und Gesundheit vor sich hinleben kann. Und dass sie nichts dagegen tun können, das macht die richtig, denke ich.

Der Fels

Naja, irgendwann stirbt Mirope dann, und ja, dann steht er tot das dritte Mal bei ihm vor der Tür. Und tatsächlich ist Sisyphos inzwischen etwas Altersmilde und lebensmüde geworden und macht jetzt auch keine Mucken mehr. Also er sagt so, jetzt bin ich auch tatsächlich bereit fürs Elysium, das Jetzt ist auch vorbei, ist genug getrickt.

Und diesmal kriegt er auch tatsächlich eine prominente Begleitung. Hermes bringt ihn höchstpersönlich in die Unterwelt. Der wird jetzt sein Psychopompier und begleitet seine Seele in die Unterwelt. Und diesmal ist natürlich auch alles gut vorbereitet, ne? All all die schönen Totenriten und Bezahlung für den Fährmann und alles vorhanden und so.

Und kurz bevor sie dann davor sind, dass seine Seele ins Elysium überführt wird, sagt Hermes, Hier, ich hab noch ein Dier für dich. Und sie versagten, was denn? Guck mal, siehst du den Berg da? Und sie fast guckt und sagt, ja. Siehst du, über dem Berg ist so ein Loch in der Höhlendecke. Da kommt Licht durch. Siehst du das? Na, er sagt ja. Das ist ein Ausgang zur Welt der Lebenden. Ich biete dir hiermit die Wahl an.

Du kannst entweder jetzt hier ins Elysium gehen und einfach dein Leben im Jenseits in deiner Seele führen, so wie es ihr, wie es ihr zusteht, ein ganz normales Leben nach dem Tode, gewissermaßen. Oder Du schnappst dir diesen Felsbrocken da und rollst den da hoch auf den Berg. Und wenn du da dann nämlich draufkletterst, noch auf den Felsbrocken, dann kannst du den Ausgang in die Welt der Lebenden nehmen. Und wenn du das schaffst,

dann bist du ein für alle Mal dem Tod entkommen. Dann verspreche ich dir, Thanatos wird nie wieder vor deiner Tür stehen. Dann hast du tatsächlich die Unsterblichkeit, die du immer wolltest. Du musst nur aus diesem Loch daraus klettern und dazu brauchst du halt diesen Felsen da oben auf der Spitze des Berges. Du hast die Wahl, ob du ins Elysium gehst oder diesen Stein da hochrollst, drauf kletterst und aus dem Loch kletterst.

Und sie sich versagt, das ist alles, was ich machen muss? Das ist alles, was du machen musst. Und siehst du, was ist ja aber nicht doof? Der merkt, dass da ein Haken bei sein könnte und guckt sich diesen Berg an und sagt: Hm, der Berggipfel, der ist wirklich sehr, sehr, sehr, sehr spitzig.

Ich glaube, der ist nicht flach genug, dass man diesen Felsbrocken da drauf so ohne weiteres balancieren kann. Das wird ganz schön schwierig. Ich glaube, das ist zu schaffen, aber ich glaube, ich schaffe es nicht beim ersten Mal. Wie viele Versuche habe ich denn? Und Herr Ms. Du hast so viele Versuche, wie du möchtest. Aber wenn du dich entscheidest, auch nur einen Versuch zu unternehmen, dann ist die Entscheidung für Elysium für alle Zeiten vorbei. Entweder Elysium oder das hier.

So, du hast so viele Versuche wie du willst, aber das Elysium ist dir für alle Zeiten verschlossen, wenn du es auch nur einmal versuchst. Und Sisiphos denkt eine Weile hin und her und sagt sich. Ah, das schaffe ich. Das kriege ich hin. Vielleicht nicht beim ersten Versuch, aber beim zweiten oder beim dritten. Irgendwann kriege ich es hin, da oben diesen Felsbocken so auszubalancieren, dass ich da drauf klettern und oben aus dem Loch raus kann. Und dann bin ich unsterblich.

Und er entscheidet sich und sagt, okay, ich verzichte auf das Elysium, ich nehm die, ich nehme lieber Ton Nummer zwei und nehme das mit dem Berg und dem und dem Felsbrocken. Und Hermes ist sichtlich zufrieden mit dieser Entscheidung, weil er jetzt doch Am Ende doch der bessere Trixer war und den obersten Trickser aller Zeiten ausgetrickst hat. Denn tatsächlich ist es nicht zu schaffen.

Ja, Sisiphos versucht das, er rollt diesen Stein da hoch, versucht den da oben auf der Spitze auszubalancieren, sodass er draufklettern kann. Aber das Ding rollt wieder runter und er versucht es nochmal und so weiter. Und seitdem, also sein Leben endet ja nicht, er kann ja nicht ins Elysium gehen, er hat eigentlich nichts anderes zu tun, außer zu versuchen, diesen Stein da oben zu balancieren und irgendwie wieder ins Leben zurückzukommen.

Er kann es natürlich auch sein lassen, also er hat so viele Versuche wie er will. Er muss nicht, aber er, also er könnte sich auch einfach am Fuße des Berges auf den Stein setzen und nichts tun. Vielleicht hat er das auch in all der Zeit auch mal für ein paar tausend Jahre gemacht, aber es ist ja auch irgendwie langweilig. Und ich glaube aber tatsächlich nicht, dass er das gemacht hat, sondern ich glaube, sie ist fast.

Ist der Meinung, dass er früher oder später alles schafft, dass er alles irgendwie hingedeichselt bekommt. Und deswegen, jetzt seit Äonen und Äonen und Äonen ist er da in der Unterwelt. Und versucht, diesen, diesen Felsbrocken da irgendwie auszubalancieren, sodass er wieder ins Leben zurückkehren kann. Aber das klappt nie. Und deswegen ist das seine Strafe für alle Zeit. Right. Und immer mit diesen Fünftlein Hoffnung, dass es doch noch besser werden könnte, aber wird es nie.

Beginn Spekulation

Genau. Und das ist dann auch so das Bild, das ich am Anfang erwähnt habe. Darüber wurde ganz, ganz viel geschrieben, viel auch so als Metaphern für die. Situation des Arbeiters im Kapitalismus und so und ne, so mit der Hoffnung auf den American Dream, so es könnte besser werden, aber in Wirklichkeit ist es doch einfach hoffnungsloses, mühseliges Plagen ohne wirkliches.

kommen. Und so. Da wurde viel geschrieben. Aber ich fand eigentlich die ganze Tricksereigeschichte davor viel spannender als diese eine Strafe. Genau, aber soweit die Geschichte. Fuller als man so denkt für Stein hochrollen und wieder runter. Ich finde da. Wenn man Tricksergeschichten mag, ist da durchaus was drin. Ja, es ist einiges drin. Ähm.

habe so zweieinhalb Punkte. Yeah. Die mag ich am liebsten, die halben. Einen den für, zu dem ich eine relativ klare These habe, einen, zu dem ich keine klare These habe, sondern eher eine Frage. Mhm. Der halbe ist eher so eine Assoziation, die mir dabei gerade gekommen ist. Womit sollen wir anfangen? Was dir am liebsten ist. Wir fangen mal mit der mit der ersten These an.

Abbilder von Ordnung

Also, du hast ja die ganze Zeit gesagt, sozusagen, er reizt die Gesetze immer so weißt du, so aus, dass es halt gerade noch legal ist. Dass man ihm nie so sehr dagegen verstößt, dass man sagen kann, nee Moment, das geht aber nicht, was du da macht. Und ich glaube, was er tut, und das ist auch das, wofür er, glaube ich, bestraft wird, jenseits von Rache dafür, dass er die Götter ausgetrickst hat, ist äh Er verstößt gegen die Ordnung, die durch die Gesetze abgebildet werden soll.

Weil er also und Gesetze sind Hier sind sie jetzt nicht unbedingt von Menschen gemacht, aber Gesetze sind imperfekt. Also man kann eben Gesetze. Ja, so auslegen, dass es also also ne, Recht und Gerechtigkeit ist ja nicht das gleiche. Ich kann ja was tun, was dem Recht total entspricht, und das wissen wir alle, und trotzdem irgendwie Dinge machen, die moralisch ziemlich eindeutig verwerflich sind.

So, das liegt sozusagen daran, dass die Gesetze das, was sie, was sie sollen, nämlich eine Ordnung beschreiben, was darf man tun, was darf man nicht tun und so, nicht, nicht vollständig können. Mhm. Und und ich glaube, er wird sozusagen irgendwann beschließen sie ihn

Dafür zu bestrafen, dass er gegen die, also dass er gegen die dahinterliegende Ordnung verstößt. Weil sie ihn auf der Ebene der Gesetze nicht kriegen. Mhm. Und er versucht ja auch zum Beispiel nicht nur gegen die soziale Ordnung zu verstoßen, Sondern auch gegen die natürliche Ordnung, wobei die wahrscheinlich im Griechenland so ein bisschen miteinander verschwommen ist, weil wir ja sozusagen kein Verständnis davon gibt, dass

Jetzt unbedingt von Menschen gemacht sind und so weiter und so fort. Genau, das ist schon das Gesetz der Götter gewissermaßen. Genau. Also, das finde ich an der Stelle mit Hanatos so spannend. Also er versucht, Dem Tod zu entkommen. Mm. Er versucht der natürlichen Ordnung der Dinge zu widersprechen. Mhm. Und sich da sozusagen rauszutricksen. Also auch da ist sozusagen Verstoß gegen die Ordnung. Und ja, ne, sozusagen nach den Buchstaben der Gesetze. Yeah.

Schafft er das alles? Er macht einen Deal mit Persephone und sagt: Ja, hier ist alles völlig klar, so, ne, so. Offensichtlich habe ich ein Schlupfloch gefunden, in euren Regeln. Und ich glaube, er wird sozusagen irgendwann dafür, also irgendwann holt ihn sozusagen ein, dass er die ganze Zeit den Geist der Gesetze bricht. Und nicht die Gesetze selber.

Ja, das stimmt. Also er er macht er macht immer Dinge, die sozusagen den Wert, der durch so ein Gesetz abgebildet werden will, den tritt er total mit Füßen. ohne dass er tatsächlich die die konkrete Regel bricht. Und das ja. Das ist ja auch ein Problem an Gesetzen. Also, ne, und zwar sowohl in Antike als auch in der auch ich jetzt weißt du, keine Ahnung, Wohngeld gibt es, wenn man unter 800 Euro verdient. Keine Ahnung, ob die Zahl jetzt stimmt. Aber es gibt einen Wert.

wenn man bis so und so viel Geld hat, dann kriegt man Wohngeld und wenn man einen Euro mehr hat, kriegt man kein Wohngeld. Und das ist ja, also, das, das bildet ja nicht Also der, der einen Euro mehr hat als der andere, ist ja nicht in einer signifikant besseren Situation. Aber Gesetze sind sozusagen stumpfe Instrumente. Ja.

Ich glaube, also gerade so Gesetzbereiche, wo es, wo auch diese, also du hast gerade das Wort Schlupfloch gesagt, wo es solche Phänomene gibt, die sind da auch ein gutes Beispiel für. Also gerade Steuerrecht oder so, da gibt es dann viele Steuerausnahmen, die Eigentlich mit der mit der Absicht. formuliert worden sind, sodass man letztlich Menschen, die entweder höhere Ausgaben oder eigentlich weniger Geld haben, also letztlich ärmeren Menschen, dass man die von Steuersteuern entlastet.

und hat aber eine Situation geschaffen, wo es wo meistens dann eher Leute, die viel finanzielle Ressourcen zur Verfügung haben, diese Regeln besser ausnutzen können, weil sie sich sozusagen entweder

leisten können, sich damit auseinanderzusetzen oder halt eben dann den Spezialisten bezahlen, der all diese Regeln kennt und all diese Schlupflöcher findet und und und so weiter. Das ist ja so ein so ein ähnliches Phänomen. Das Eigentlich der Gedankengang hinter solchen Ausnahmeregelungen ist, dass Leute mit besonderen Belastungen dann von Steuerlast entlastet werden. Und dann kommt es aber eher irgendwie dazu, rum, dass irgendwie Leute, die ohnehin schon

besser gestellt sind, davon dann auch noch profitieren. Deswegen nennt man es dann ja Schlupfloch. Genau. Und es gibt sozusagen so Graubereiche, die das ist, wenn ich an dieser Geschichte mit den Wegzöllen ganz, ganz schön abzulesen. Also, weil es ist ja es ist ja nicht nur nicht verboten, sondern es ist ja auch

gängige und als rechtensempfunden empfundene Praxis Wegze zu erheben. Man muss ja eine Straßen instandhalten und so und so weiter und so fort. Deshalb kann man das durchaus machen. Und es gibt entweder irgendwo geschrieben oder irgendwie so als allgemeinen Konsens, so als sozusagen eine Eine Frage, wie das sozusagen im Geiste dieser Szene oder so passiert, also was so ungefähr Ein angemessener angemessener Wegzoll ist. So, und er reizt den halt komplett bis nach oben aus. So dass es noch

Rechtens ist. Aber wie du eben schön gesagt hast, den Geist, der dahinter steht, komplett mit Füßen tritt. Mhm. Genau, oder halt einfach nicht mehr nicht mehr anständig ist. Also es ist halt definitiv nicht gastfreundlich, ja. Es ist ja nicht gastfreundlich zu sagen, ich nehme dich sozusagen, so gut ich es in den Regeln, die wir haben kann, nehme ich dich jetzt auch.

Komplett. Ja. Und wenn ich mir am nächsten Tag irgendwie auffällt, dass ich noch eine 2 Cent Milchsteuer erheben kann auf den letzten drei Übernachtungen, packe ich die da auch noch drauf. Ja. Naja, genau. Und eigentlich gebietet ja diese Xenia eher das Gegenteil, dass man sagt, ich versuche es dir sozusagen so gut zu machen, dass es mir gerade nicht schadet. Eigentlich ist das ja der Geist dieser dieser Gastfreundschaft. Und ja, das.

Mir fällt gerade so ein absurdes Beispiel, was ich im Urlaub erlebt habe. Also, ne, da i wir waren da ohne Auto in so einem Ort, der schon sehr auf Touristen ausgelegt war und und die die ganz normalen Supermärkte, wo dann auch so die Einheimischen einkaufen gehen würden, die waren so ein bisschen außerhalb des Ortes. Da brauchte man schon ein Auto oder ein Taxi, um da irgendwie rauszukommen.

Und ansonsten gab es dann halt so, ja, schon so ein paar Supermärkte, die aber so sehr, sehr auf Urlaubsgäste ausgerichtet waren. Und da kostete halt so eine Flasche Sonnencreme noch halt mal 20 Euro. Und ja, das ist schon. Das kann man machen und Und je nachdem, wie die Pachtpreise für solche Läden da sind, vielleicht ist es auch ein gerechtfertigter Preis, aber es fühlt sich nicht so an, sondern es fühlt sich so an, als okay, wir packen mal den Preis so hoch.

dass in so einer Situation, wo Sonnencreme echt benötigt wird und das und jetzt nicht so viele Alternativen da sind, dass es gerade noch so gekauft wird. So eine ähnliche Größenordnung. Genau, ich nutze sozusagen aus, dass du wahrscheinlich gerade keine andere Wahl hast, als meine teure Sonnencreme zu kaufen. Ja. also und die Idee von

Also, dass sie sozusagen da thematiert, also die Geschichte ja so ein bisschen thematisiert, also A, finde ich, thematisiert sie, verstoß nicht gegen die natürliche Ordnung, das endet böse. Aber eben auch nochmal klar macht so. Die Gesetze sind was anderes als die Ordnung. So, die, die Die ist ein, ein, ein also die Gesetze sind sozusagen Versuche, diese Ordnung zu konkretisieren.

Und aber das schaffen sie sozusagen nie ganz hundertprozentig. Ja. Ja, also man kann das schon als so eine Lehrerzählung deuten, so auch zu sagen, hier mach dir schon auch Gedanken drüber, nicht was das Gesetz sagt, sondern was ist Was es will. Was es meint. Was es meint, und versuche danach zu handeln. Und das ist ja, glaube ich, auch.

In so einem Rechtskonzept, wo sozusagen der Gesetzgeber die Götter sind, ja auch nochmal eine stärkere wie soll ich sagen, moralische Verpflichtung, als das irgendwie in so einer säkularen rechtsstaatlichen Ordnung irgendwie der Fall ist. So, ne, weil man sich dann ja eben nicht nur sich nicht so ganz moralisch verhalten hat, sondern es womöglich sich irgendwie mit den mächtigsten Wesen, die das Universum so zu bieten hat, angelegt hat. Das ist vielleicht gar nicht so schlau.

Und so ein Gott kann auch gerne mal zu einem sagen, das habe ich vielleicht gesagt, das habe ich aber nicht gemeint. Und dann sieht man alt aus. Ja, das fand ich irgendwie, das fand ich spannend. Ja, das stimmt. Das ist auch wirklich eine gute Beobachtung und ich glaube, das kann man auch gut. In diese Dinge, warum sich so manche Götter an Odysseus Manövern im Trojanischen Krieg auch gestört haben, ne? Und dann sagen so, boah.

so ein ein Opferpferd für Poseidon aufzustellen und so zu tun, als hätte man hier eine Friedensgeste und mit mit Anrufungen der Götter und so weiter und es dann als Kriegslist zu verwenden. Das ist nicht okay. Also und ja. Das habe ich eben noch vergessen, das also passt aber in die Linie total rein, weißt du?

Und natürlich steht nirgendwo geschrieben, dass man den Gott der Trickserei nicht austrickst. Mhm. Aber natürlich trickst man den Gott der Trickserei nicht aus. Weißt du? Also, das ist doch klar. Ja. So, das finde ich irgendwie ganz, ganz spannend, dass die Verstöße, die er macht, sind alle andere. Ja. Ja, dass das bei Odysseus ähnlich ähnlich aussieht, kann ich mir gut vorstellen, dass der auch immer mal wieder.

Also ne, wenn man uns, wenn wir uns so erinnern, was wir da am Ende des trojanischen Krieges so über ihn so erzählt haben, also sowohl die Art und Weise, wie er sich da Ajax aus dem Weg schafft, weißt du, indem er da irgendwie inszeniert, dass Ajax so einen Blutrausch hat und der sich dann hinterher vor lauter Scham über diesen Wutanfall, den er da hatte, selber inszeniert.

ins Schwert stürzt und dann natürlich auch die Sache mit dem, äh, mit dem Pferd und all diese Dinge. Das sind auch so Sachen, ja, das kann man machen, aber Also mir ist tatsächlich am stärksten diese Geschichte in Erinnerung mit, ich weiß nicht mehr wem. wo er irgendwie weißt du Geld im Zelt vergräbt und dann jemanden sozusagen, ich glaube, fälschlicherweise als Verräter outet, oder? Um seine eigene Agenda weiterzutreiben. Ja. Genau, wobei ich die Geschichte tatsächlich noch am

Also ich würde vermuten, die ist noch am ehesten nachvollziehbar, weil das ist Rache für jemanden, der sein Baby betreut. Aber später, also ne, diese Nummer, wie er da im Prinzip Ajax Renommee zerstört und ihn dann letztlich auch psychisch bricht, das ist eine reine Frage eines Machtkampfes innerhalb der Griechen. Wer hat jetzt hier den Führungsanspruch, jetzt wo Achilles weg ist?

Da ist es echt so eine Frank Underwood, also da haben wir ihn auch mit Frank Underwood verglichen. So, da ist es echt einfach nur ein fieses fieses Taktieren und und und so. Und also dieser Grundgedanke, aber hier, da ist kein Wert von ich gehe anständig mit meinen Mitmenschen mehr um. Er mhm. Bricht nicht wirklich irgendwelche Gesetze, sondern er trickst andere Leute aus, dass sie sie brechen. So. Aber trotzdem nicht okay.

Und also das, das passt, also ich finde diese Unterscheidung zwischen das ist die Regel, um die es geht, und das ist der Wert, der von der Regel oder der durch die Regel abgebildet werden soll, die, die, ja, was das Was das Gesetz meint, das ist eine gute Unterscheidung. Das trifft, glaube ich, auf beide hier sehr zu.

Ich habe gerade überlegt, ob man es sozusagen auch mit quasi mit ganz kategorischem Imperativ zu fassen kriegen könnte. Also, ne, wenn alle sich so benehmen würden wie Sissifus, dann. Also auch wenn da da sozusagen in den in der Formulierung von Kant das Wort Gesetz auftaucht, meint er, glaube ich, eher in Ordnung. Ja. Eine Gesetzmäßigkeit. نعم نعم نعم نعم نعم نعم نعم

von wenn das alle machen würden, also dadurch, dass er ja den Tod nicht nur für sich ausknipst, sondern für alle ausknippst, passiert ja auch genau dann so ein Kollaps des Systems, ne? Wenn das alle machen würden, so dann Ist irgendwie blöd. Kacke am Dampfen hier. Genau. Dann gibt es irgendwann ernsthaft Krieg. Da dreht dann sogar Aris durch. So Das finde ich aber übrigens eine echt schöne. Schöne Stelle in dieser Geschichte, das

Ausgerechnet Aris echt das Flattern bekommt, wenn der Tod fehlt. Dass der dann nicht klarkommt. Das finde ich ein total. Na, schön ist das falsche Wort, aber also es es hat so eine gewisse poetische Schönheit, dass sozusagen Aares, nicht so ein, ist mir egal, solange ich noch irgendwie draufhauen und so weiter kann, ist mir das, ich finde das so ganz cool, als gar niemand mehr stirbt. Können wir uns morgen nochmal.

Oder so, ne? Da könnte man ja auch denken. Aber dass der tatsächlich dann an so einen Punkt vorkommt, wo er sagt: Nee, das Diese ganzen Werte, für die ich stehe, so für Tapferkeit und und und Mut und all diese Dinge, das hat alles keine Bedeutung mehr, wenn es den Tod nicht gibt. Das fand ich also das fand ich starkes Motiv irgendwie. Genau, fand ich überraschend, überraschend poetisch so. Aber das ist nur so eine Seitenlinie, die hat mit Silverfas nichts zu tun. Das stimmt.

Ja, also die klare These. die du da als deinen ersten Punkt vorgebracht hast, die finde ich schon mal ziemlich klar, die kann ich voll mitgehen. Okay, das war die klare These. Genau. Und die können wir wirklich auch gut in unseren Auditis dann mit rübernehmen. Das ist, glaube ich, eine gute Interpretationsfolie. Das zweite, was ich jetzt habe, ist eine offene Frage. Die finde ich spannend.

Himmel und Hölle

Ähm, Pädagogenwort spannend. Also ist mir schon klar, warum die Geschichte so erzählt ist, aber wenn man sich jetzt sozusagen mal versuchsweise auf Sisi vor Standpunkt stellen würde. Mhm. Ah, und sich das aus seiner Perspektive angucken würde. Ich finde die entsch, dass er sich am Ende entscheidet, ich sag mal, weiterzuspielen, finde ich bemerkenswert. Eigentlich

Du hast ja schon gesagt, er fragt nochmal nach und so. Also, so wie Sissi Force beschrieben ist und drauf ist, müsste er zumindest misstrauisch sein. Mhm. Wenn ihm nicht sogar klar ist, dass irgendwas im Busch ist. Mhm. Und er hat auf der anderen Seite relativ klar Elysium Tor 1. Alles gut. Und er entscheidet sich dagegen. Also er spielt, also war es ein bisschen weiter. Er setzt nochmal auf sich, wenn man so will. Er setzt nochmal drauf, das schaffe ich, das kriege ich hin.

Das finde ich eine spannende, äh, spannende Entscheidung an der Stelle. Und ich weiß noch nicht so genau, worin ich die einsortieren soll oder vor welcher Folie oder so. Ja. Also ich glaube, man muss dazu sagen, die wird ihm nicht in allen in allen Varianten der Geschichte tatsächlich, äh,

Gegeben, diese Möglichkeit, das zu entscheiden. Also manchmal wird das schlicht und einfach dann in die Unterwelt geschafft und dann wird das seine Strafe, dass das irgendwie womöglich Zeus höchstpersönlich verkündet und so. Aber ich finde diese Variante einfach.

so schön, also A, weil sie nochmal der Trickser wird getrickst irgendwie macht und weil sie echt genau mit dem Punkt, den du da gerade In deiner offenen Frage angesprochen hast, auch nochmal so ein spannendes Licht auf die Persönlichkeit wirft, nämlich jetzt doch nochmal. Obwohl er eigentlich nichts mehr zu verlieren hat, doch nochmal zu setzen. So, das ist ein schönes Bild.

Und ja, er ist auch misstrauisch. Er weiß, dass da ein Haken bei ist, aber er glaubt halt, dass er schlauer ist als der Rest. Er glaubt, das hinzukriegen. Also es ist eine Selbstüberschätzung, es ist eine Yeah. Oder ist es ein Sich Verlassen auf? Das hat bisher immer funktioniert. Also, ich würd's... Also, ich kann mir vorstellen, dass für ihn diese Vorstellung vom Elysium.

Nicht attraktiv ist. Genau, dass die fast genauso höllenhaft ist wie das. Weil Also es ist ja so ein so ein Zustand, wo man nichts mehr erreichen kann. Und wo man jetzt mehr handlungsmächtig ist. Genau, also man hat zwar eine total gemütliche, ne, also diese, diese, diese ein totales Wohlgefühl da im Elysium, aber

Es passiert nichts mehr, es ist kein Entwicklungspotenzial mehr da. Man will wahrscheinlich auch nichts mehr, weil man sagt, was man will. Genau, es ist ja so ein, so ein ja ein ein angenehmes, dumpfes, dumpfes Vor sich hin existieren. Also Also es ist ja auch durchaus, ne, also überhaupt für viele so Paradiesvorstellungen, ne? Also auch wenn man sich so naiv einen I'm Was ist so ein christlichen Kinder glauben irgendwie Himmel, so mit ja, dann hängt man da so als

Als Engel auf der Wolke spielt ein bisschen Haarschutz. Genau, dann Hosiana singen. Luja Zocke. Luja. Oh Gott, die Assoziation habe ich auch gerade. Schlimm. Genau, auch das wäre ja noch spannend, wenn man da zumindest irgendwie einen hat, der da hochkommt und dann noch ein bisschen Rambazamba macht. Aber das ist ja durchaus auch eine Vorstellung, wo viele Leute sagen: Boah, das ist doch furchtbar! So, also dann ist Also ich glaube, es ist halt auch eine Form von Tod.

Es bedeutet halt auch, nicht mehr lebendig zu sein und all die Dinge tun, die unser Lebendigsein auszeichnen, nämlich Dinge zu wollen, zu versuchen, sie zu erreichen, strampeln zu müssen, dass man. Dass man sie erreicht und all diese Dinge, ja. Ähm, und äh sich auch immer mal wie also auch wenn jetzt Sissifoss die Frage sehr einseitig beantwortet, aber die Frage sozusagen wie weit gehe ich denn, um die Dinge so zu erreichen, wie ich sie erreichen will?

Weißt du, welche Informationen gebe ich dir jetzt jemandem mit? Oder sage ich vielleicht auch mal nicht alles, was man sagen könnte, damit keine Fragen kommen und ich ein bisschen mehr das machen kann, was ich eh machen wollte. Also, das sind ja Fragen, mit denen wir uns auch alle immer rumschlagen müssen. Also dieses

Wir arbeiten, wir agieren ja alle immer mal auch ein bisschen strategisch in unserem Alltag. Das ist ja eine völlig normale Tätigkeit. Und ich glaube, ich glaube, das würde ihm alles fehlen da im Elysium. Also ich Also ich würde das auch fast so interpretieren, dass er durchaus weiß, worauf er sich da einlässt. Aber dass es tatsächlich. Also. Dass dieses, okay, ich kann da irgendwie gemütlich sitzen und

In Stasi mich befinden, es passiert nichts mehr, es gibt keine Entwicklungsmöglichkeit mehr. Oder ich kann es Ungemütlicher haben und letztlich auch eine Ewigkeit in einem statischen Zustand zu bringen. Aber es gibt so eine mini, mini, mini kleine Chance, dass sich doch noch irgendwas Ich habe noch ein letztes bisschen Streben übrig. Zumindest das Streben habe ich noch. Ich strampel zumindest noch. Also, ich kann mir tatsächlich vorstellen, dass für so einen Typen wie ihn. schon höller ist

Aber weniger Hölle als Elysium wäre für ihn. Ja, und also und er ist halt halt noch im Spiel, weißt du? Andernfalls wäre er aus dem Spiel genommen und Weißt du, vielleicht kommt ja doch in 3000 Jahren irgendeiner vorbei, den ich irgendwie dazu belatschert kriege, mir diesen Stein abzunehmen.

Ja. Oder vielleicht, ne, also auch wenn mir Hermes hier ein unlösbares Rätsel gestellt hat, vielleicht bin ich doch clever genug, irgendwann eine Lösung zu finden, wie das irgendwie geht. Und wenn es Millionen von Jahren dauert, vielleicht schaffe ich es irgendwie. Aber ich glaube ganz, ganz unabhängig von dieser Hoffnung, also ich kann mir vorstellen, dass wenn man wenn man ihm richtig Zeit geben würde, sich das so durchzudenken.

Und sagen wir, du hast die eine Chance, dass sozusagen für alle Zeiten alles bleibt, wie es ist. Und du hast die eine Chance, dass auch für alle Zeiten alles so bleibt, wie es ist. Aber du hast noch was, wonach du streben kannst, dass er das nehmen, dass er das auch bewusst so nehmen würde. Naja, und er ist halt sozusagen auf eine Art und Weise, auch wenn das in der Unterwelt stattfindet, aber er ist halt noch am Leben.

Ja, also gut, es ist natürlich so ein Limbo, es ist so ein Zwischenzustand. Aber er ist also jetzt halt nicht tot, nicht tot, tot. Nicht unwiderruflich, unwiederbringlich. Und ich glaube, er kommt in der griechischen Mythologie irgendjemand mal aus dem Elysium zurück? Nicht abschließend, nee. Also Orpheus kriegt es ja irgendwann hin, sozusagen Persephone und Hades so zu erweichen, dass sie die Euridike mit ihm gehen.

lassen und so weiter, aber es klappt dann ja abschließend nicht. Ja. Also ne, ich glaube deshalb ist also das wäre tatsächlich, das wäre sozusagen endgültig, wenn er sich darauf einlassen würde. Jetzt, genau, dieses, ne, er hat das Streben noch, er hat noch eine, eine, eine, einen Hauch von einer Chance, wie klein sie auch sein mag. Mhm. Also das ist spannend, dass du das so als Frage bist, weil ich tatsächlich, also ich finde auch den Gedanken, dass da am Ende.

haben es ihn nochmal austrickst und so und ja auch genau ihm hier eine Falle baut, die, die, die genau in in Sisiphos Schwächen spielt und so, das, das Das finde ich alles auch sehr cool an dieser Geschichte, aber Ich finde tatsächlich, also selbst wenn er diese Falle total durchschaut hätte, würde ich glaube, Sisopos würde sich genau aus den Überlegungen, die du hier gerade bringst, trotzdem so entscheiden und sagen, ja.

Mir egal, zumindest bin ich neu im Spiel. Ich ist zwar klar, dass ich verliere, aber zumindest Zumindest habe ich noch einen Handkarten in der Hand. Achso. Zumindest spiele ich noch. Genau. Also ich glaube, es ist, also wenn man es so anguckt, dann ist es eigentlich ein Also, auch wenn man da im Limbus ist und so weiter, aber eigentlich ist es, glaube ich, nur einen nicht sterben wollen, oder? Es soll nicht vorbei sein. Also, weil wenn es vorbei ist, ist es vorbei. Dann habe ich

Ja. Dann, dann, ne, dann, genau, dann kann ich nichts mehr tun. Und dann nehme ich doch lieber das beschissenste Blatt, was ich kriegen kann, und guck mal, ob ich nicht irgendwann die Regelung geändert kriege. Ja. Was ich auch immer noch ganz, ganz interessant finde an der Geschichte ist, mal angenommen, es würde ihm gelingen. Und er kommt tatsächlich als jemand, der nicht sterben kann, da in der Welt der Lebenden an.

Also, es gibt ja durchaus eine Menge Geschichten, wo jemand genau dieses Unsterblichsein dann auch irgendwann als Fluch empfindet. Mhm. So, ähm Mir fällt gerade kein konkretes Beispiel ein. Als Fluch nicht, mir fällt nur diese, ich habe vergessen, wie sein Name war, es gibt so eine Figur bei Douglas Adams, der im Laufe seines Lebens unsterblich geworden ist. Und das ist das Problem. Das ist, glaube ich, der, der durch die Gegend fliegt und alle Leute beleidigt.

Da erinnere ich mich gerade nicht dran. Also es ist so eine typische Douglas Adams-Idee. Es ist eine Figur, der ähm Der also durch einen Unfall unsterblich wird, und die These von Douglas Adams ist, wenn du unsterblich geboren bist, ist alles okay, dann kannst du damit um, aber wenn du als sterblicher geboren wirst und dann unsterblich wirst, dass unser unser unser Gehirn und unsere ganze unser Geist ist nicht dafür ausgerichtet. So, das heißt, sie wird fürchterlich langweilig und und

Findest du eigentlich alles nur noch scheiße? Und der setzt sich dann nämlich an die Aufgabe, dass er. Jedes Lebewesen in diesem Universum, was irgendwann geboren wird, einmal in seinem Leben beleidigen möchte. Okay. Und er hat also im Prinzip eine alphabetische Liste. Und bisher irgendwie alle Menschen, die auf dieser Liste draußen oder alle Velewin, die auf dieser Liste drauf sind einmal beleidigt hat, sind natürlich schon wieder.

25.000 andere geboren, also er legt sich eigentlich eine Sissifus-Arbeit zu, fällt mir gerade auf. Und die besteht halt darin, auf irgendwelchen Planeten zu landen und zu fragen, Arthur Dent? Arthur Philip Dent? Ja. Und dann, ich weiß nicht mehr, was er zu ihm sagt, aber dann beleidigt er ihm und geht wieder. Und sucht sich dem nächsten.

Yeah. Um Ja, also auf jeden Fall diese, also da kommt tatsächlich dieses, dieses, dieses Element, für das dann die Sesiphos-Arbeit auch so eine Metapher geworden ist. dass alles letztlich nutzlos ist und dass man vielleicht irgendwie Dinge tut und so weiter, das ist aber irgendwie keine keine Bedeutung mehr hat. Also auch wiederum ganz ähnlich wie auch das, was der Tod hier äh, was, was, was Aris da so vorbringt, weißt du? So äh

Ja, macht das Leben noch irgendwie Sinn, wenn es den Tod nicht gibt? Also so. Das ist ja durchaus auch so eine so eine Frage. Also Und wird das denn dann nicht einfach nur endlose Mühsal? Ja. Also die Frage ist tatsächlich, wer's Irgendwie wirklich weniger schlimm, wenn er es tatsächlich schaffen würde und da rauskommen würde. Aber es hat dann halt irgendwie nie ein Ende. Und es ist.

Macht auch alles letztlich nicht so wirklich viel Unterschied. Also dieser Gedanke von ja, so Unsterblichkeit als etwas, was gar nicht so anstrebenswert ist, der der treibt mich da da auch noch um und ich, also ich weiß gar nicht, ob man es ob man es ihm gönnen sollte, es irgendwann zu schaffen, da oben rauszukommen, weil das ist auch nicht besser. Also weil ich glaube, dann würde ihm.

Ja. Es verschlöst halt auch wieder gegen die natürliche Ordnung. Ja, und ich glaube, es wird ihm auch wieder dieses etwas zu haben, wonach man streben kann, nehmen. Weil dann hätte er es geschafft. Mhm. Und dann? Ja, okay, dann kann er da irgendwie seine unendliche Lebenszeit verwenden, um irgendwie stinkereich zu werden. Ja, okay, und dann? Und dann kann er sich irgendwie.

ein paar Jahrtausende daran erfreuen, dass er cleverer ist als alle und dass er auch wirklich jeden austricksen kann. Ja, okay, und dann? Also irgendwann muss das doch alles langweilig und so, und dann hat er doch irgendwann auch nichts mehr, wofür er. Wofür es sich lohnt zu strampeln. Und ich glaube, das ist für jemanden wie ihn dann auch ein ähnlicher Zustand wie Elysium. Ja, ich hab alles. Aber es hat alles keine Bedeutung. Und ich glaube, dieser Limbo, in dem er sich da befindet,

Ja, hier geht auch nichts mehr, aber zumindest habe ich noch was, wofür es sich zu strampeln lohnt. So, ich kann mir fast vorstellen, Die beste Variante für ihn ist so. Also, weiß ich nicht. Ich dachte gerade nochmal dran, das habe ich auch auch aus irgendeinem Buch oder Film, ich kann aber auch gerade nicht drauf, wo das her ist, aber dieses

Also ein Problem an Unsterblichkeit ist halt auch, irgendwann sind halt alle Menschen, die du mal kanntest, tot. Mhm. Und alle Menschen, die dir mal was bedeutet haben und warum sich weißt du mit den anderen noch an abtun die sterben ja auch mal wieder und dann so und irgendwo hast du keinen Bock mehr glaube ich also dieses Diese Idee von, also das Leben hat halt Bedeutung durch, dass es endlich ist. Ist da so ein bisschen drin, oder? Ja.

Auf jeden Fall. Also. Tolkien hat da so einen schönen Gedanken, da kriegen die Menschen die Sterblichkeit als Geschenk. Und die, die Elben, die ja unsterblich sind, die beneiden dir auch so ein Stück weit dafür. So. Und die Menschen schnallen das nur nicht. Die wollen lieber unsterblich sein und wissen gar nicht, was das für einen Riesenunterschied macht, also wie sehr ihr Leben dadurch aufgewertet wird, dass es endlich ist.

So. Und das finde ich so einen ganz schönen Gedanken. Und denn der ist hier. Ja, also irgendwo sieht man den hier auch, finde ich. Ja, das war sozusagen die, die, die, die, äh, so ein bisschen die, die Dialektik ist ein viel zu großes und viel zu schlimmes Wort an der Stelle. Ähm, nee.

Die Gegensätzlichkeit, ich bin das mal kleiner, zwischen Sissifus-Perspektive und der Außenperspektive da drauf. Also bei Sissifus hatten wir ja gerade rausgearbeitet, dieses, ey, wenigstens bin ich noch irgendwie dabei.

Ich hab nicht aufgegeben, ich hab noch meinen Streben, ich kann noch irgendwo hin, es geht noch was. Und du guckst dir von außen an und denkst dir so, das ist ja fürchterlich. Fürchterliche Mühsal. Ja. Aber ich glaube für ihn, also wenn ich mir ihn so angucke, also ich habe ihn für ihn wahrscheinlich nicht, aber Ja klar, von außen, also ich finde das finde das auch eine furchtbare Perspektive.

Wobei ich mich schon auch in die in diese Perspektive reindenken kann, dass man sowas wie das Elysium oder einen Himmel oder so auch ganz furchtbar findet. So. Also, was ich halt ganz spannend finde an ihm, ist, dass ich nicht den Eindruck habe, Also, ja, er ist jetzt schon kein moralisch integrerer Typ. Das kann man nur wirklich nicht sagen. Nein. Aber ich habe auch nicht den Eindruck, dass er.

Dass er zum Beispiel diese ganze Selbstbereicherung, die er da irgendwie macht, also diese ganze Verletzung von Xenia, die er da irgendwie veranstaltet. Ich habe nicht den Eindruck, dass er das aus Gier macht, sondern ich habe eher den Eindruck, dass dass ihn tatsächlich diese Herausforderung reizt, so wie weit kann man gehen ohne über Der spielt mit den Grenzen. Genau. Also ich habe eher so das Gefühl

dass dass er so se sein Kick zieht aus dieser Geschichte, sich anzugucken, ich l ich löse unlösbare Aufgaben. So. Das und das, das kann man nicht machen, ohne von den Göttern irgendwie Schwierigkeiten zu kriegen. Ich guck mal, ob das nicht doch irgendwie geht. Und ja, also dem Tod in drin keiner. Ich schaff das sogar zweimal. Das wollen wir doch mal sehen. Und all diese Geschichten. Also ich glaube, er kriegt seinen Kick eher aus der Lösung unlösbarer Probleme. Und ich glaube hier.

Ist der in einer Ewigkeit angekommen, wo er zumindest eine Sache für alle Zeiten haben wird, ein unlösbares Problem? Und es geht ja auch nicht um, also weißt du Ich glaube, es geht ihm auch viel um den Grenzgang. Es geht ja nicht darum, dass er den Menschen höhere Wegzölle abknöpft, weil er der Meinung ist,

Das sei jetzt hier irgendwie, er bräuchte aber mehr Geld als ihn, äh, als ihn Bushi, sondern er, er er reizt es ja bis an die Höchstgrenze aus, weil das die Höchstgrenze ist. Und wenn die jetzt durch welchen gesellschaftlichen Vertrag auch immer nach oben verschoben werden würde,

Dann würde er sie, würde er sich auch nach oben verschieben. Es geht ja nicht um den, um den, den Wert dessen, was er da am Wegzollen erhebt, sondern um die Tatsache, dass es halt gerade so am Limit ist. Ja. Also beziehungsweise eigentlich die Grenze zu überschreiten, aber so, dass er nicht dafür.

Also immer das zu machen, wo Leute sagen, nee, das geht nicht. Also im Prinzip kriegst du ihn, damit kriegst du ihn, glaube ich, immer geködert zu sagen, das geht nicht. Ja. Also so cool ich diese Szene mit Hermes und dieser Entscheidung, Elysium oder nicht und so weiter finde und auch dieser Idee, dass Hermes ihn dann letztlich doch ausgetrickst hat. Aber ich finde auch diesen Gedankengang, dass er durchaus genau schnallt, was Hames da macht.

Und durchschaut, dass das Hermes im Hinterkopf hat, den Fels da oben drauf zu balancieren, das geht nicht, das ist unmöglich, und dass er dann denkt, und genau deswegen mache ich es. Das geht doch irgendwie. Ich krieg das hin. Fuck you, Hermes. Ja. Hãy đăng ký kênh để nhận thông tin nhất.

Also so als als Psychogramm von ihm wäre das ganz gut. Und ich glaube, auch da, da finden wir äh Vielleicht bei Odysseus auch nochmal so ein paar Elemente, wo der auch sagt so, okay, es hat jemand behauptet, dass das nicht geht. Das geht irgendwie. Das machen wir einfach. Ja, und ich finde jetzt nochmal auch nochmal klar, ich habe es ja so ein bisschen als mir unverständliche Entscheidung anmoderiert. Ich finde, wir haben jetzt aber auch nochmal ganz gut rausgearbeitet, dass da so.

ganz, ganz zutiefst menschliche Regungen drinstecken, die diese Entscheidung stellen. Von daher finde ich sie auch jetzt nicht mehr so uneindeutig und wenig nachvollziehbar, wie mir das vorhin noch ging. Ja. Und wie gesagt, also aus seiner Perspektive, wenn man irgendwie ewiges Leben in der Menschenwelt, Elysium und diese

Strafe da mit dem Felsbrocken nimmt. Ich glaube, aus seiner Perspektive ist er genau an dem Ort, wo er am besten die Ewigkeit aushalten kann. Aber ja. Also, ich finde es schon, es gibt so als Geschichte gibt es einem auch. auch, auch zu denken, so über diese Frage, was man sich eigentlich so wünscht, weißt du? Also ob sowas wie Unsterblichkeit und so wirklich, wirklich wünschenswert ist oder ob es nicht Nicht auch ganz schön ist zu wissen, dass der Tod zum Leben dazu gehört. Ja.

Harvat sind wir bedenklich und besinnlich heute. Ja. So, dann sagtest du, du hast noch eine halbe Assoziation.

Typen von Anti-Helden

Genau, ich er, äh ich habe noch ähnlich eben nochmal eine zweite Assoziation aufgefallen, die ich vorhin vergessen habe. Das sind jetzt eher so zwei kurze Popkulturassoziationen, die jetzt von meiner Seite aus gar nicht viel. Vier Diskussionen nochmal hervorrufen. Zum einen zu diesem Punkt von äh, das Gesetz und die Ordnung sind nicht das gleiche. Es gibt in The Wire, dieser amerikanischen Fernsehserie, die zitiere ich, glaube ich, auch immer mal wieder, wenn wir

Also hast du zumindest schon getan, ja. Genau. Die spielt ja so zum Teil in Baltimore im Drogenmilieu. Und dann bricht so ein also so ein so ein Krieg zwischen den den versch verschiedenen Drogendealern um die Straßenecken aus. Also ne, wer hat denn sozusagen welche Ecken für sich, um um da seine Drogen zu verticken? Und also so ein so ein so ein Turf. Ein Turf, genau. Und irgendwann irgendjemand, also einer von denen fängt dann irgendwann an, am Sonntag Leute umzubringen.

Und alle anderen sind so, das macht man nicht. Das geht nicht, das kannst du nicht machen. Leute umbringen ist voll okay, aber nicht am Sonntag. But never on no Sunday. Weißt du so, das ist Und es ist völlig klar, da ist die Grenze überschritten. So werden man, also ne, von Gesetz sind die ja schon weit entfernt, aber trotzdem gibt es sozusagen

Auch für die eine Ordnung, die gilt. Und die wird da gerade gebrochen. Das fand ich, das, also, das hatte ich vorhin kurz aufgeschrieben und hat dann, als ich es eingeführt habe, vergessen es zu erzählen. Mhm. Und das zweite ist, das habe ich, äh, das ist eine Assoziation, die war mir so bisher nicht klar. Das ist eine Comicfigur, zu dem gibt es aber auch eine Verfilmung, John Constantine

Ich glaube, den habe ich mal gesehen und ja, fand in so einem Mittel gut. Genau. Das ist, also, die Geschichte, auf der auch zum Teil dieser Film basiert, ähm, Die mir jetzt da gerade einfällt, ist, ähm, also John Constantine hat halt Lungenkrebs. So. Und er ist am Sterben und der weiß, Wenn er wenn er stirbt, ist echt die Kacke am Danzen, weil dann, er hat irgendwie ganz schön viele Dämonen und ähnliche Leute in seinem Leben gegen sich aufgebracht und die wollen alle.

They want a Peace of Film. Und zu dem Zeitpunkt gibt es aus Gründen, an die ich mich gerade nicht erinnern kann, im DC-Universum drei verschiedene. Teufels-Entitäten. Also die Hölle ist sozusagen in einem Triumphi Rat-Ergestell. regiert. Okay, aber die haben, die haben so einen Burgfrieden oder oder gehen die offen gegeneinander vor? Nee, die haben so Burgfried, ist glaube ich eine gute Idee.

Und was er macht, ist, er macht mit jedem dreien von denen unabhängig voneinander einen Deal und sagt: Du kriegst meine Seele. Und dann schnell er sich die Pulsar dann auf. Und dann tauchen sie alle drei auf und wollen ihn haben. Und er sagt, Könnt ihr machen, aber das, ne, wenn jetzt einer sozusagen, ihr habt alle ein Anrecht auf diese Seele, wenn sich einer nimmt, ist Krieg. Und sie haben am Ende keine andere Möglichkeit, als ihn zurück ins Leben zu lassen. Mhm. Ähm.

Also auch genau dieses einmal, es ist der sozusagen der Teufel oder der Tod, aber genau dieses ne einmal Leute, Wesen, Entitäten, die viel mächtiger sind als ich, die viel mehr Handlungsmöglichkeiten haben, als sich auszutricksen. Und weißt du, mich nochmal umzudrehen, den Finger hinzuhalten und zu sagen, tja. Und auch das ist jetzt ein Beispiel, weil das die Geschichte ist, die ich am besten kenne, aber ich glaube, der funktioniert auch ganz viel genau so. Also mit

Also in der Liga zu spielen, die eigentlich viel zu groß für ihn ist und trotzdem irgendwie durchzukommen damit die ganze Zeit. Ja. Ist kommt das in dem Film auch vor oder ist das nur so eine Origin-Story, die dann in dem Film gar nicht erzählt wird? Ähm, diese Sequenz, das also der, der Der Auslöser ist das für den Film das gleiche. Also sie sequenzt, dass er Lungenkrebs hat. Das taucht in dem Film auch auf, aber sie lösen das irgendwie anders. Okay.

Ich habe aber vergessen, wie. Also, weil ich weiß noch, dass ich den Film einigermaßen langweilig fand. Aber das finde ich gerade ein ziemlich cooles Stück Story. Oh. Äh, es gibt, äh, die habe ich selber auch nicht gesehen, es gab vor zwei, drei Jahren nochmal eine Fernsehserie, Konstantin, die äh

die so in dem, in in bei diesen von den Leuten, die diese Flash und Arrow Serien und so produzieren gemacht worden ist. Die Leute, die, die sie gesehen haben, sagen in der Regel, die ist sehr gut und viel näher an den, äh, an den Originalgeschichten dran.

Ja, cool. Aber das ist ja genau, ich fand das, also ich mochte diese Story auch gerne. Also so, so die drei Satans-Identitäten oder Teufel-Identitäten im Prinzip in eine Situation zu bringen, zu sagen so Wenn ihr hier irgendwie halbwegs unbeschadet wieder rauskommen wollt, dann müsst ihr mich zurücklassen.

Es tut mir jetzt auch leid, aber kann ich jetzt auch nichts dran ändern. Das fand ich sehr, sehr syssiphosartig. Auf jeden Fall. Also, und ich mag solche Tricksergeschichten einfach auch gerne. Also ich finde auch so. so Tricksergottheiten, also ob das jetzt so ein Hermes ist oder ein oder ein Ananzi oder ne, wir haben ja auch mal eine Folge über, über so, so Tricksergötter und Feuer gemacht, wenn du dich da noch dran erinnerst.

So, ich, ich mag all diese, diese Figuren, die so ja, so, so, so clever und so ein bisschen schlitzohrig sind. Ich finde die einfach gut. Nee, es sind, also jetzt, das passt jetzt nicht so ganz zu SissiForce, aber es sind halt tendenziell Underdog-Geschichten stimmt nicht ganz, aber Also weißt du, wenn du der Stärkere bist oder der Stärkste, dann musst du halt nicht tricksen.

So, dann, weil dann bist du halt der Stärkste und alle, die dir blöd kommen, kriegen einen reingehauen. Tricksen musst du, wenn du nicht der Stärkste bist. Wenn du nicht der Mächtigste bist. Wenn du Nicht der bist, der die meisten Ressourcen zur Verfügung hat, äh, der so, denn dann musst du anfangen, dir Gedanken zu machen, wie kriege ich denn das jetzt hier so hin? Äh,

Dass es am Ende so ist, wie ich es sagen will. Das ist genau das. Damit kann man, glaube ich, coole Geschichten erzählen. Ja. Also. Auch, auch so, ne, also diese, diese, ich habe ja vorhin, als ich den Autolychos charakterisiert habe, habe ich ja einmal Oceans Eleven gewissermaßen erwähnt. Also auch so heißt Filme. Ich stehe auch auf Heist Filme. Mag ich einfach gerne, wenn sowas läuft und es Was ich auch gut finde an so Trixerfiguren und Trixer-Geschichten ist, dass sie auch so ganz einfach

in so ein moralisches Schema von, also ein Schwarz-Weiß-Schema von Gut und Böse gedrückt werden können, sondern immer mindestens so ein bisschen zwiespältig sind. Und das sind dann tendenziell auch einfach interessante Figuren. Und das ist ja für dich dann für dich, also wenn man Erzähler ist, finde ich wieder eine spannende Herausforderung, nämlich, ähm,

Wie weit kann ich meine Figur denn treiben? Und sie bleibt sozusagen irgendwie noch sympathisch und vielleicht die, also so jemand wie Danny Ocean zum Beispiel, weißt du, den finden, den finden wir ja irgendwie cool. Der ist

Der ist schon, der hat schon rauf. Obwohl, ja klar ist ja Bankenausraum und so ist nicht okay, oder Casinos sind es ja, aber trotzdem ist es die Geschichte ja so erzählt, dass man ganz klar bei ihm ist. Und das fände ich jetzt den Unterschied zu Sisyphos, weil Sisyphos ist ein Arsch. Genau, also ich glaube aber auch, dass wenn man heute versuchen würde, so eine Figur zu bauen wie ihn, dann. Also, wie soll ich sagen? Ich glaube so Dinge, weißt du, irgendwie

hier mal kurz irgendwie bei so einer äh, bei so einer, so einer Razzia beim, beim Rinderdieb, dass da irgendwie mal noch geplündert, gebrandschatzt und vergewaltigt wird und so. Das war, glaube ich, in In der Zeit, in der diese Geschichten entstanden sind, eine derartige

Selbstverständlichkeit und und und eine nicht angenehme, aber denn also eine unangenehme, aber normale Eigenschaft des alltäglichen Lebens, so furchtbar das klingt. So. Auch nicht anders, als dass man, wenn die Ernte schlecht war, unter Umständen Hunger hatte. Ja, passiert's halt. Und ich glaube, dieses weiße, also das insbesondere so. in Sklavenhaltergesellschaften, dass da halt insbesondere Frauen verschleppt worden sind und so weiter, weil das irgendwie.

praktisch war, weil man mit denen noch mehr Sklaven erzeugen kann und all solche Dinge. Das das ist natürlich furchtbar, aber war, glaube ich, in diesen Gesellschaften ein derartig normaler Vorgang, dass man hier glaube ich Durchaus auch versucht hat, eine Figur zu schaffen, die irgendwie auch sympathisch.

Ist und so aber ambivalent und so, die kommt uns heute unsympathischer vor. Ja, da döst man sich heute viel mehr dran, ja. Genau, also ich glaube, wenn ich den Teil der Geschichte rausgelassen hätte, so oder dass irgendwie in so eine Keusche so, ach ja, und also ich, ich glaube bei Gustav Schwab ist das tatsächlich da, da kommt er eben an und ähm

Und Ortolykos ist nicht da und dann setzt er sich da hin und unterhält sich mit der Tochter und dann flirten die da irgendwie miteinander und gehen dann irgendwann miteinander ins Bett, wenn man das so. so bauen würde, wäre der jetzt vielleicht schon gar nicht mehr so arschig, weißt du? Also, klar ist der...

Klar ist der irgendwie selbstsüchtig, aber jetzt ja nicht irgendwie Raging Evil, weißt du, sondern halt, naja. Und da finde ich aber, also, was ich da nochmal bemerkenswert finde, ist zumindest in der Ich muss den Satz anders anfangen. Ich musste gerade daran denken, dass ich Odysseus zumindest, so, weißt du, bei den Leuten, die so ein bisschen was über Odysseus wissen, würde ich bei Odysseus die Bewertung auch anders treffen. Und das ist schon cool.

Der, der ist sozusagen auf ganz klar auf der, auf genau diese, dieser Gratwanderung von, der ist halt ein genau, ein Schlitzohr, ne? So ein, der, der kann was, der hat was drauf, äh, der weiß auch seinen Vorteil auszunutzen, aber das ist ein, ist, ist, glaube ich, eine

Also wenn man Leute so fragen würde, ich dabei eine sympathische Figur. So in weitverbreiteter öffentlicher Wahrnehmung, ja. Genau, ja genau. Wir haben ja jetzt beim, also nimmt nicht umsonst waren wir bei Frank Underwood angekommen. Genau, der ist das nicht so der allersympathischste Typ. Also ich mach ich mag ihn schon, aber der macht auch krasse Sachen. Ja. ja und so ein bisschen ist das hier mit

Mit Siselfosor. Also, ich kann mir schon vorstellen, dass Dass die, die, die antiken Autoren, also dass so ein Apollodor... wenn er über ihn schreibt, dass der schon ihn als einen ambivalenten, aber sympathischen Antihelden irgendwie so, also das sind alles sehr moderne Begriffe, aber dass der ihn jetzt nicht als als reinen Bösewicht empfunden hat. Kann ich mir schon vorstellen.

Oder doch, ne? Also vielleicht waren die auch so verbohrt, dass alles, was irgendwie das Gesetz der Götter tritt, irgendwie nicht geht. Aber dazu Dazu ist hier aber auch zu viel Faszination für die Cleverness am Start. Genau, da ist das zu clever. Also die Geschichte mit ähm, wie er, wie er äh, wie heißt Hermes Sohn? Äh, Autolychos. Autolychos. Wie er sozusagen Autolikos diese Rinderdiebstals überführt, das ist schon cool. Also, das ist, finde ich, auch ganz klar, als so ein

Wenn du glaubst, du kannst mir da kannst mir meine Rinder klauen, muss aber früher aufstehen. Egal, ob du der Sohn des Gottes der Diebes bist oder so, das habe ich ja besser drauf als du, mein Freund. Das ist schon eindeutig als Da ist ja schon eindeutig der Sympathieträger in dem Teil der Geschichte. Ja, bis dann der Vergewaltigungsteil kommt. Ja, genau. Aber du hast ja gerade nochmal stark gemacht, dass sich da der

Der moralische Rahmen oder die... Also das ist ganz fürchterlich, weil das klingt so relativierend. Das ist gar nicht relativierend gemeint. Es geht, glaube ich, einfach nur darum, dass man anerkennen muss, was gehörte damals. Ne, beziehungsweise es ist es zeigt, wie es vielleicht die Autoren damals gemeint haben, so weil die das womöglich doch etwas relativer sahen. Ja, und also nicht umsonst wird genau dieser Teil der Geschichte gerne mal so ein bisschen weichgespült. Also so das

Und es ist ja übrigens auch nicht mehr so, dass heutzutage im Krieg keine Frauen mehr vergewaltigt werden müssen. Ja, ja, um Gottes Willen, aber es tut niemand mehr, als sei das irgendwie etwas, was im Krieg völlig okay wäre. So, das stimmt. Also ne. Ich glaube, das war bis Yeah.

auch noch über das Mittelalter hinaus, glaube ich, glaube ich, durchaus noch mal eine andere Geschichte. Es gehört halt zum Krieg dazu. Ist halt so. So das machen wir, das machen die und fertig. Also und das ist ja nur schon an, also klar passiert es heute immer noch. Aber sind sich heute zumindest alle einig, dass das ein Kriegsverbrechen ist? Ja. Yeah. Ich musste gerade nochmal dran denken, ich habe die leider nicht genau im Kopf, aber auf TV-Trobes, dieser Seite, die ähm

wir ja eigentlich auch tendenziell eher im Spoiler-Alert auf der öfter zitieren. Mhm. Gibt es bei den Anti-Helden, weil du dir den Begriff gerade eingeführt hast, ähm, Die führen sozusagen nochmal nochmal eine Unterkategorie ein. Das sind sozusagen, es gibt, glaube ich, vier unterschiedliche Typen von Antihelden. Ja. Und das ist so eine, um sozusagen dieses, dieses Dieses Spektrum von von ne irgendwie ganz sympathische Schwitzohr zu

kann ich dem eigentlich irgendwie noch kann ich eigentlich noch bei denen bleiben als Figur aufzumachen. Und vielleicht ist, du hast ja auch gerade gesagt, die lassen sich nicht so einfach in so gut und böse Kategorien einteilen. Und das führt, glaube ich, dazu, dass klassischer Begriff so ein Graubereich entsteht. Und da ist es dann eben auch

Also da ist es dann vielleicht manchmal eine Tat zu viel, wo man sagt: So, ja, nee, jetzt, Kollege, bist du rüber. Aber die bewegen sich ja genau in diesem, also nicht nur in dem, was sie in der Geschichte tun, sondern auch in dem, wie man halt Als Zuhörer dieser Geschichte folgt. Und wie lange bleibe ich bei der Figur? Wo finde ich ihn noch den Sympathieträger oder den

Auf dessen Seite ich sozusagen stehe, dessen Mühen ich belohnt sehen will, und wo sage ich irgendwann so, ach, nee, echt nicht. Das ist bei denen natürlich uneindeutiger. Und dementsprechend sind sie dann auch interessantere Figuren. Also man kann das auch nochmal umdrehen. Ich hab mal versucht, eine, ähm, also ich habe die Figur nicht lange gespielt, aber ich habe im Rollenspiel mal eine Figur gespielt, die. war von ihrer, von ihrer Grundausrichtung her durch und durch böse.

Hat aber war aber Teil von so einer so einer tendenziell eher klassischen Heldentruppe, die, die irgendwie schon sich eher so als die Guten empfunden haben. Und die hat mit denen ganz prima funktioniert, weil diese Figur halt so einen so einen Ansatz hatte von, also Durch und durch Böse im Sinne von mir geht es vor allem darum, meinen eigenen Vorteil zu haben und die Währung für die Person war vor allem Ansehen, die wollte als

Als als große, als große Heldenfigur sozusagen, angesehen werden. Diese Sorte ansehen, das war ihr eigener Nutz. Und Und dafür ist die durchaus auch über Leichen gegangen, so im Verborgenen, aber dennoch war quasi so die Das Grundstreben, worauf diese Figur zugewirkt hat, war eben immer, als großer, als große Heldenfigur gefeiert zu werden. Und Das war eine echt spannende Figur, die zu spielen, weil die sozusagen böse war und aus bösen selbstsüchtigen Motiven.

wenn man das PR-mäßig ausschlachten konnte, war die die Erste, die irgendwie losgezogen ist und irgendwie den Armen geholfen hat und den Leuten in Not geholfen hat und so weiter und so weiter. Aber wenn

wenn überhaupt kein Publikum da gewesen wäre, hat sie diejenigen womöglich eher mal aus dem Weg geräumt. Was so so? Also pss solche Dinge. Und äh, Also, das ist ja sozusagen hier, also Figuren, die irgendwie Gutes tun und böse sind, oder Figuren, die irgendwie womöglich mal Böses tun, aber irgendwie gut sind, das sind ja.

Viel spannendere und komplexere Figuren als der Gute, der Gutes tut und der Böse, der Böses tut. Und ich finde solche Geschichten interessant. Und da sind die Tricks auch meistens. Also sie sind gerne mal eins von beiden. Ja, und ein Trickser muss sozusagen qua Profession, wenn man so möchte, der muss charmant sein. Ja. Also ich glaube, das macht das auch nochmal zu guten Figuren. Er kann ja nicht teufelhaft. Also damit das funktioniert, muss man dem ja...

Also muss es ja eine Chance geben, dass man dem erliegen will, was er da für eine Räuberpistole fordert. Ich glaube, deshalb sind es auch gute Figuren. Ja, das stimmt. Oder Figuren, mit denen man gute Geschichten erzählen kann. Auch da finde ich wieder Danny Ocean ein super Beispiel für. Ja auf jeden Fall.

In der alten Version, glaube ich, Frank Sinatra, in der neuen Version George Clooney. Ja, genau, also da nimmt man schon charismatische, charismatische Leute für diese Figur, auf jeden Fall. Ja. Genau, und da kann man sie ja auch noch so ein bisschen tollpatschig spielen, ne? Also Han Solo ist ja auch so eine so eine so eine Figur, der so ehrlich funktioniert, aber der das halt nicht so Ja. Die ist halt zusätzlich irgendwie auch nur ein Dog und dann ist es natürlich ganz passig.

Gut, du sagtest, dass das war ja die eine halbe Assoziation, du sagtest, du hättest aber noch eine andere. Das eine war diese The Wire-Assoziation von Sonntag wird Niemand umgebracht und das andere war die Konstantin. Ah ja, okay, alles klar. Ja, es sind auf jeden Fall, finde ich, schon mal schon mal coole Popkulturreferenzen hier. Das haut schon mal hin. Ja, ich hab tatsächlich auch gar nicht mehr großartig was, was, was mich da noch so umtreibt auf der Deutungsebene.

Also beziehungsweise das, was mich umgetrieben hat, das haben wir in äh das haben wir schon besprochen. Also da war eben viel diese Frage von welche Form von Ja, nach Nacht-Todexistenz ist denn eigentlich die schrecklichere. So, da finde ich, kann man anhand von dieser Geschichte viel. viel drüber nachdenken, aber das haben wir ja auch schon jetzt umfänglich besprochen. Also dementsprechend hätte ich noch nichts mehr auf dem Zettel. Na dann, äh.

Sind wir, glaube ich, fertig für heute, oder? Ja, super. Dann haben wir doch eine schöne Grundlage jetzt gelegt, mit der wir bei nächster Gelegenheit dann tatsächlich beginnen können, die Odyssee zu erzählen und können uns ein paar. von diesen

von diesen Hintergründen hier mitnehmen. Und ich finde tatsächlich die, die sozusagen so diese Abstammungsgeschichte hier so zu bauen, dass wir mit dem Odysseus es mit jemandem zu tun haben, der mit umfänglichsten Trixagen ausgestattet irgendwie kommt, nämlich einerseits so von Hermes und Autolychos abzustammen und dann aber ausgerechnet hier diesen diesen Sisyphos als Vater zu haben. Das finde ich eine ganz

ähm, eine ganz coole Vorstellung zu sagen. Ausg so ein dieser Typ landet da jetzt irgendwie auf dem Thron von Ithaka und wird dann so eine zentrale Rolle im, im trojanischen Krieg spielen, oder hat er ja in unserer Erz-Logik schon gespielt hier, das, ähm, Ja, das finde ich, das passt gut. Und dann haben wir den jetzt schön eingebettet in diese Frage von. ja, die Gesetze der Götter und die Werte, die dadurch konfrontiert oder oder transportiert werden und

Wo werden die Götter denn mal stinkig? Und ja, haben wir ihn, haben wir ihn gut eingebettet. Ja. Familiär und haben wir doch gut gemacht. Genau. Familiär und thematisch haben wir ihn jetzt ganz hervorragend vorbereitet. Das können wir uns mal schön auf die Schultern klopfen. Ich hoffe, euch da draußen hat das Ganze ein bisschen Spaß gemacht. Und mir bleibt jetzt also nur noch erstmal Daniel für das Gespräch zu danken. Vielen Dank. Sehr gerne. Und euch da draußen fürs Gespräch.

weiter uns gewogen bleiben, fürs Geduldigsein und jetzt fürs Runterladen und Zuhören und auch für alles, was so an Rückmeldungen von euch kommt. Ja. Und dann bleibt mir nur zu sagen, bleibt uns bis zum nächsten Mal gewogen und tschüss. Shownotes und die Möglichkeit zu Kommentaren findet ihr unter truealert.bildungsangst.de. Bewertet uns gerne bei iTunes oder anderen Podcast-Portalen und wir freuen uns über Feedback jeglicher Art.

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