Ronald Zehrfeld - podcast episode cover

Ronald Zehrfeld

May 18, 202452 minEp. 160
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Summary

In dieser Episode taucht Ronald Zehrfeld tief in seine kulinarische Vergangenheit und Gegenwart ein. Er reflektiert über seine Kindheit in der DDR, geprägt von spezifischen Gerichten und einer besonderen Essenskultur, und teilt Anekdoten wie den "Diebstahl" von Streuselkuchen beim Bäcker Blank. Das Gespräch erstreckt sich von seiner Wertschätzung für handwerkliche Backkunst und die Qualität von Fleisch über detaillierte Kochrezepte wie Gulasch und Hähnchenschenkel bis hin zu persönlichen Vorlieben und Ernährungsgewohnheiten, die sein Schauspielerleben begleiten. Zudem nimmt er die Zuhörer mit auf seine kulinarischen Abenteuer in Gambia und Marokko und offenbart charmante Eigenheiten wie den "Salami-Blumenstrauß."

Episode description

Er sei immer das dreckigste Kind im Kindergarten gewesen, erzählte mir Ronald Zehrfeld mal in einem Interview, einer, der sich ganz der Situation hingab und als DDR- Jugendmeister im Judo ganz klar Olympia vor Augen hatte. Über die „Schauspieletten“ von der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch, die er in der Nachbarschaft sah, spottete der 1977 in Ost-Berlin geborene Zehrfeld und gehörte doch bald selbst dazu. Zum Glück! Denn noch immer scheint sich dieser große, kräftige Mann komplett hinzugeben, den Rollen, den Texten und Figuren. Und dem Essen, was ihn als Gesprächspartner dieses Podcasts absolut qualifiziert. Haben Sie jemals von Salami-Peitschen gehört? Drapiert in einer Vase? Keine Ahnung? Nein, warum auch, warten Sie’s ab. Salami liegt auch auf seiner Lieblingspizza, neben Schinken übrigens, und so dürfte es niemanden erstaunen, dass sich Zehrfeld ein rein vegetarisches Leben momentan nicht vorstellen kann. Wir sprechen darüberhinaus über Geleebananen, Grüne Klöße und die Spannung von Gewürzgurken, aber dabei bleibt es natürlich nicht. Sind Sie jetzt bereit für die Salami-Peitsche?

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ÖKO-Kontrollstelle: DE-ÖKO-007

Transcript

Intro / Opening

Dieser Podcast wird unterstützt von DMBio. Kaugummi-Eis und Köft und Ravioli aus Du bist, was du isst.

Ronald Zehrfelds Anfänge und DDR-Kindheit

Er sei immer das dreckigste Kind im Kindergarten gewesen, erzählte mir Ronald Zahrfeld mal in einem Interview, einer, der sich ganz der Situation hingab und als DDR-Jugendmeister im Judo, ganz klar auch Olympia, vor Augen hatte. Über die Schauspieletten von der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch Die er in der Nachbarschaft immer sah, spottete der 1977 in Ost-Berlin geborene Zerfeld und gehörte doch bald selbst dazu.

Zum Glück, denn auch immer scheint sich dieser große, kräftige Mann komplett hinzugeben, den Rollen, den Texten und Figuren. Und dem Essen, was ihn als Gesprächspartner dieses Podcasts absolut qualifiziert. Haben Sie jemals von Salami-Peitschen gehört? Drappiert in einer Vase? Keine Ahnung? Nein, warum auch? Warten Sie es ab. Salami liegt auch auf seiner Lieblingspizza. Neben Schinken übrigens.

Und so dürfte es niemandem erstaunen, dass sich Zerfeld ein rein vegetarisches Leben momentan nicht vorstellen kann. Wir sprechen darüber hinaus über Gelee-Bananen, grüne Klöße und die Spannung von Gewürzgurken. Aber dabei bleibt es natürlich nicht. So, sind Sie jetzt bereit für die Salami-Peitsche? Herzlich willkommen zu Toast Hawaii. Hallo.

Ich werde dieses Gespräch mit einem Zitat von dir beginnen, aber ich glaube nicht, dass du dich darin nicht wiederfindest. Manchmal weiß man ja nicht, oh Gott, was habe ich vor zehn Jahren gesagt, ne? Ja. Ich bin ganz froh. Herkunft ist eine Wärme, ein Geschmack, eine Farbe. Ja. Du kommst aus Berlin, gebürtig, aus der DDR. Was für eine Wärme, was für einen Geschmack, was für eine Farbe meinst du? Sich sicher fühlen, behütet fühlen. Mhm.

Verstanden fühlen, sich als Teil eines Größeren spüren, das Miteinander war stärker verbunden oder spürbar. Eine andere Wärme und eine andere Vertrautheit. Okay, und der Geschmack? Der Geschmack ist die Liebe für mich. Ähm. mache ich, glaube ich, einem Grad einer Offenheit oder einer Ehrlichkeit, die mir entgegenkommt. Daran mache ich das, glaube ich, fest.

Geschmack der Kindheit: Grilletta und Bräuler

Und wenn es jetzt nicht metaphorisch beantwortet wäre, sondern ganz konkret, was würdest du sagen, war der Geschmack deiner Kindheit? Also irgendwie waren es die Schokoflocken, war es, also wenn wir jetzt wirklich auf Geschmack gehen, weil dies ja hier ein Essens-Podcast ist. Da war es für mich. Die Grilletta. Was ist die Grilletta? Die Grillietta ist quasi das Pendant zur Catwurst. Oder die Catwurst, der Hotdog und die Grillietta

War eigentlich der Hamburger. Der Hamburger, den man aber nicht Hamburger nennen durfte, sondern es war einfach ein Brötchen mit einer Fleischscheibe dazwischen und ein bisschen Kraut und Salat. Und es hieß skaliert da, weil man irgendwie nicht Hamburger gesagt hat.

Auto. Auto, ja, wie 60er Jahre, wie so wie so ein 60er Jahre, so ein italienisches Flitze-Auto irgendwie. Guck mal, das war eine Gregetta. Die sieht man nicht mehr so häufig heutzutage. Es ist vielleicht ähnlich wie mit der Bräuler. So, das Brathähnchen. So, der Bräuler, was ist ein Bräuler? Was ist ein Bräuler? Neulich habe ich wieder eben einen besagten Bräuler gekauft und habe aber gesagt, ich hätte gerne ein ganzes Hähnchen.

Aber vor mir hat jemand, ähm, ja, ich möchte gerne zahlen, ja die zwei Eier ran und die zwei Bräuler. Und da musste ich ein bisschen lächeln und so und

Bunte Erinnerungen und Bäckermeister Blank

Hatte sofort ein Bild, wusste, wo er aufgewachsen ist, wo er herkommt. Und jetzt noch die Farbe. Einfach eine Farbe, ohne es philosophisch zu deuten, vielleicht. Oh, schwer. Ja? Eine Farbe. Bunt. Das ist jetzt blöde Antwort. Aber bunt. Ja, und Gib uns mal das Bild von diesem, dieses Foto, das du jetzt gerade vor deinem inneren Auge siehst. Ein Papageinkuchen.

Ein Papageienkuchen? Was ist das? Na, der mit Lebensmittelfarbe gefärbt wurde in den Jamaika-Farmen. Papageienkuchen. Ein ganz einfacher Kuchen, der mit Rot, Grün Blau und Gelb. Der hieß Papageienkuchen oder Jamaikakuchen noch, wenn er in die Jamaika-Farben gemacht wurde. Ja. Hat deine Mutter den gebacken? Hat deine Oma den gebacken? Es war ein Klassiker auf Kindergeburtstag.

Partys oder feiern, dieser Papage. Wie schmeckte der denn? Schmeckt gleich, war ein ganz gewöhnlicher, wie sagt man, ist das so ein Bise-Kuchen oder einfach ein schlichter, so ein Fluffikuchen, aber als Blechform und Manchmal waren da noch Nüsse mit drinnen, aber ansonsten war einfach der tolle.

Dass der süß war, dass der viel war und dass der halt bunt war. Das ist viel wahr. Das ist wirklich, manchmal ist auch das ein Argument. Toll, dass es viel war. Also, wenn man so eine kleine Torte hat, dann hat man aber ein Blech und der war auch richtig. Dick in meiner Vorstellung oder meiner Erinnerung, 4-5 cm dick. Darauf hat man sich gefreut, weil man wusste, man kriegt vielleicht ein zweites oder ein drittes Stück. Was würde der, wenn er noch leben würde? Vielleicht lebt er auch noch.

Es gab da einen Bäcker bei euch in der Nachbarschaft. Bäckerblank. Stichwort Blechkuchen. Und vielleicht auch zu Unrecht. Wie ist die Geschichte dahinter? Die Geschichte sind das folgende, dass unser Bäcker, der Bäcker Blank, eine schöne Weide in der Schnellerstraße genau gegenüber meiner Schule war. Und es gab eine Abkürzung. Ich wohnte sehr nah an der Schule und da musste man einfach durch zwei Hausfloren durchlaufen und kam auf einer anderen Straßenseite wieder raus.

Auf dem Hinterhof des Bäckers standen die sogenannten Kuchenbleche, die zum Abkühlen rausgestellt waren in so einer richtigen Art Tower. Da waren die Streuselkuchen, da waren die Pflaumenkuchen, da waren die Rebarbergen. Und die waren zum Abkühlen herausgestellt und da haben wir uns manchmal bedient, bis wir dann Anschüsse gekriegt haben und bis es dann hieß.

Die hier unten auf dem Blech, da sind so Kantenstücke, die könnt ihr euch nähen. Was für ein guter Kompromiss, oder? Ja, aber die anderen lasst er bitte in Ruhe und sagtet euren People so weiter. So, da war noch der alte Bäckermeister blank, glaube ich. Und habt ihr euch an dieser Abmachung gehalten? Ich bin mir nicht sicher, ob es danach noch einen Verstoß gab und früchten, aber wir fanden es irgendwie cool, weil wir hatten eher mehr Angst davor bis zu dem Zeitpunkt, als wir erwischt wurden.

Dass man es richtig die Hölle heiß macht. Weil manchmal zählt ja jede Sekunde. Man wanted auf diese Abkürzung, ah, hat sich gefreut, standen ja auch nicht immer Bleche draußen. So, und der hat ja dann auch draus gelernt. Aber dass man schnell greifen kann, was man greifen konnte, wenn man so drei, vier People sind. Dann war das Blech nicht mehr zu benutzen. Aber was für ein toller Kompromiss, finde ich. Also er spürt, er weiß, er kann das jetzt nicht. Es ist im Grunde.

Ist das was ganz Politisches gewesen? Er wusste, okay, er kann das nicht, er müsste umziehen, er muss sich oder er muss sich eine Wohnung mieten, um seine Kuchen auskühlen zu lassen, oder aber er macht mit euch einen Deal. Letztendlich sind ja, finde ich, die Randstücke viel geiler. Also mir haben die immer besser geschmeckt oder am besten geschmeckt von so Blechkuchen.

Brotkultur, Wohnen in einer Bäckerei

Die sind oft so ein bisschen cross, man kriegt aber das Weiche auch mit. Vielleicht ist nicht ganz so viel vom Belag drauf. Richtig, aber das Tolle ist ja, wenn ein Kuchen warm ist, frisch aus dem Ofen und es duftet. Und das war immer, selbst wenn keine Bleche draußen waren zum Abkühlen. Aber es kam immer durch die Ofenabluftanlage.

wehte in diesem Innenhof immer diese Gruppe von frischen Brötchen. Und frische Semmeln, wenn man nur ein paar Pfennige hatte, hat man sich irgendwie so eine große Semmel, das waren auch diese Sechser, diese großen Semmeln, Sich gekauft und hat als erstes mit den zwei Fingern, mit dem Zweigefinger und dem Mittelfinger diesen in diesen Teig rausgepopelt. Und hat den als erstes gegessen. Und dann hat man aber diesen knusprigen. Oh, neck.

Wenn die frisch sind, ist es am besten. Und jetzt muss man sowas sagen wie: Ja, das waren diese Brötchen von früher, wobei ich glaube, das Bäcker-Handwerk. Wird ja so ein bisschen wiederentdeckt, Gott sei Dank. Durch Läden, die auf jeden Fall, ich kann jetzt nur für Berlin sprechen, aber da machen auch gerade so junge Leute, machen so kleine Bäckereien auf. Man muss dazu sagen, dass

Lassen Sie sich auch bezahlen. Das war mein nächster Satz, das kostet dann auch Euro mehr, weil es nicht diese fertigen industriellen Backmischungen gibt. An die wir uns inzwischen gewöhnt haben, natürlich auch. Ich meine, vom Preis her. Wir denken inzwischen, Brot muss nichts kosten. Natürlich ist es ein Unterschied, ob ein Brot. 50 Cent oder 70 Cent kostet und mit Malz dunkel gefärbt ist, damit man das Gefühl hat, das könnte irgendwie so ein gesundes Vollkornbrot sein. Oder ob ein Brot

Sieben Euro kostet und man denkt so, ja, irgendwo dazwischen liegt die Wahrheit. Allerdings muss ich dir recht geben, nachdem wir irgendwie so domestiziert wurden, die die ganzen Industrie fertig Sachen gegessen haben. Und dann plötzlich mal wieder so ein Brot, gegessen, wo ein Brot plötzlich fünf, sechs Euro kostet. Das ist schon ein Unterschied. Und den Wow.

Und dann aber davon eine Scheibe und mit Butter. Allerdings wird es auch schneller hart, weil er irgendwie keine anderen Stoffe mit drin sind. Konservierungsmittel, oder? Richtig. Aber es hat natürlich dann irgendwie seinen Preis. Ich finde es toll, dass es wieder entdeckt wird, auch die Qualität. Plus ähm ja die Teuerungsrate ist natürlich dementsprechend. Und aber alles, was gut ist, hat seinen Preis.

Interessanterweise wohnst du ja in einer ehemaligen Bäckerstube. Nicht mehr. Nicht mehr. Seit Sechs Jahren jetzt. Seit sechs Jahren. Aber du wohntest. Ich wohnte in einer Bäckerei, vorne im Verkaufsladen, das ist so ein altes Schaufenster gewesen, da war mein Büro drin. Und hinten in dem Backraum, wo die großen Öfen standen, war dann die Wohnzimmerküche. Ein riesengroßer Raum war das. Und da kamen immer Leute, klopften an die Fensterscheibe, wenn ich im Büro saß.

Wissen Sie eigentlich, dass das hier mal ein Bäcker war? Da war noch der Fliesenboden, war noch original alt und Und es war toll. Dann den älteren Damen, die zumeist geklopft haben und geguckt haben, wer ist denn jetzt hier so? Ah, ich kenne Sie doch irgendwo her. Das war ja übrigens mal eine Bäckerei. Ich habe ja als Kind angestanden, wissen Sie?

Die offene Küche und WG-Erlebnisse

Wenn du dich erinnerst an deine Kindheit, die neunzehn siebenundsiebzig in Ost Berlin begann, Habt ihr in einem großen Tisch gesessen und gegessen oder gab es diese klassische Küchenecke? Ich habe mir meinen Eltern in einer Zweiraumwohnung gelebt.

Ein Zimmer war meins, eins meiner Eltern. Meine Eltern haben jeden Abend nach ihrer Couch aufgeklappt. Das war ganz gäbe. Trotzdem war unsere Wohnung immer offen, es hat immer irgendjemand mit bei mir im Zimmer mit übernachtet. Aber du bist Einzelkind, ne? Ich bin Einzelkind, habe aber väterlicherseits noch zwei Halbschwestern. Aber bei uns waren noch immer Leute. Und Küche ist aber eigentlich immer der Raum gewesen, wo geraucht werden durfte. Und meine Mutter hat damals noch geraucht.

Und Küche ist auf Party sind auch mal die besten Räume, weil da sind es immer alle. Und da gab es sowohl auch eine Ecke als auch eine Tafel. Man konnte den Tisch dann ausziehen. Und dort fanden die tollen Abende statt, oder wenn man gekocht hat. Später dann in meiner Studentenzeit. war das wie eine WG. Also meine Eltern ausgezogen. Ach, und du hast die Wohnung übernommen? Ich habe die Wohnung übernommen, weil meine Eltern an Rand von Berlin gezogen sind, nach KW, Königsfristhausen.

Und hab dann die Wohnung mit meinem langjährigen Freund und mit dem bin ich zusammen aufgewachsen. Mit dem hatte ich damals diese WG. Und was da für Abende stattfinden mit Musik, Fanden, mit Musik, Gitarre spielen, nebenbei brutzelte im Ofen irgendwie ein Braten. Den du gemacht hast? Auch, aber die Rezepte habe ich teilweise von Professoren. Da gab es da tolle Abende, wenn man zehn Studien hatte, das bedeutet, man prob drei Wochen lang eine bestimmte Szene mit einem unterschiedlichen Professor.

Oder Lehrer, ähm, dann haben die manchmal so ein Essen gemacht. Und oft fand es auch bei mir statt, dass die was gekocht haben. Aber weil das auch so sehr in der Nähe war, ne? Und du musst nicht mehr so viel mehr. Genau, war es in der Nähe? Und da habe ich zum Beispiel einen Burgundertoffamil gemacht mit Rotwein. Wie machst du denn? Auch ein richtiges Stück Rossby von ein großes Stück Rind.

Nehmen das natürlich auch wieder Brunnenhof mit Möhren, mit Zwiebeln, mit ordentlich Rotwein. Aber ich mache manchmal noch eine Sojavariante mit drin, lasse es reduzieren und dann über einige Stunden. Heute würde man sagen, Pulpock, aber es saffällt dann fast. Soja-Variante. Mit Soja, Soja und Rotwein. Genauso mache ich auch meine Weihnachtsgans. Mache einmal im Jahr so ein Gänseessen, wo ich zwei Gänse mache und da mache ich so eine Mischung aus.

Früher hätte man gesagt, so Sechuan ist auch eine Art, aber jeweils eine Kombination, nicht die klassische Gans, sondern mit Soja und Rotwein, die ich dann erst bis zur Hälfte im Sud und natürlich auch mit Brühe. Und dann lasse ich die erstmal natürlich so ein bisschen weich kochen. Und entfeuchtest du vorher? Also, wir reden über Tofu oder was meinst du mit Soja? Sojasauce.

Ach, mit Sojasauce. Die ganze Zeit machst du das halb vegetarisch oder ich. Naja, ich hab gedacht, vielleicht gibt es ja mit deiner Tochter oder deiner Frau, dass die kein Fleisch essen oder so.

Fleischgenuss, Verantwortung und Kochtipps

Ah, mit Soja-Sauce. Jetzt weiß ich, dass meine Tochter, wenn sie das hören wird, lachen wird. Meine Tochter und kein Fleisch ersucht. Sie liebt Fleisch. Ich auch. Und was ich mir nicht vorstellen kann, ist vegan zu werden. Und vegetarisch? Auch nicht. Auch nicht. Allerdings gibt es Zeiten, wo ich Fleisch total reduziere, runterfahre oder ein anderes Bewusstsein habe über die letzten Jahre. Dass ein Kilo-Preis einfach nie wissen, Preis haben muss und eine Qualität, eine Herkunft muss da sein.

Und dass man eben doch wieder zum Wochenend, zum Sonntagsbraten kommt. Und dass man sich nicht jeden Tag irgendwie ein Entrecot, ein Stück Fleisch oder wenn man die Preise für ein Kilo Hühnchen oder Kilo Schwein dann sieht, das kann nicht gut sein, diese Massentierhaltung. Und dann plötzlich mal wieder. Und wenn man eine Chance hat, im Restaurant zu sitzen, ein gutes Stück Fleisch ist, dann

Und der Koch gibt einem die Möglichkeit und zeigt ihm sogar noch ein Bild von der Kuh. Das ist ganz, ganz gutes Material. Die Kuh gerade, die hat dann auch einen Namen, oder in zwei Monaten kriegt dann die nächste Kuh oder hat quasi das Produkt, die Fleischerzeugnisse heraus. Und das ist eins meiner Lieblings-

Restaurants, da merkt man erstmal diesen Unterschied vom guten Stück Fleisch. Und da habe ich gelernt, okay, wenn ich es mache, dann kaufe ich Qualität, will wissen, wo es herkommt, was drinnen ist. Man möchte halt nicht gleich meine Antibiotika mit im Fleisch mit drin haben, sondern möchte schon selber entscheiden, ob ich jetzt Antibiotik als Tablettenform nehme. Und im Fleisch sollte der reine Fleischgeschmack sein.

Oftmals erwischt man sich dabei zu sagen, das schmeckt wie bei Oma damals, gut. Anders. Oder auf dem Land. Da habe ich auch das Gefühl, da schmecken die Kartoffeln nach Kartoffeln. Anders, oder? Da wären auch Arten natürlich irgendwie, kommen dann auf den Tisch, die würde im Großteil findest du die gar nicht mehr, weil die bestimmte Anforderungen öffentlich erfüllen.

Und da einfach mal so ein Bewusstsein zu kriegen, das war wichtig und da konnte ich auch vermitteln, meine Tochter, und ja, da muss man halt die. Aufpassen mit der Maßlosigkeit, der mir jetzt darum gehen würde, wie gern ich ein Entricot esse. Gut, oder ein Stück braten. Könnte ich sie jeden Tag machen. Aber ich kann nicht auf der einen Seite programmieren, ähm, okay, es ist wichtig, das zu reduzieren und wir müssen von dieser Maßlosigkeit runterkommen.

Da muss man es so machen. Umso mehr freut man sich dann aufs Wochenende und fragt sich dann schon Montag, Dienstagmittwoch, was machen wir am Wochenende? Wenn dann meine Tochter da ist oder meine Frauen wieder, sagen dann, okay, machen wir jetzt Hähnchenschenkel.

Die könnte ich in der Backform unterschiedlichst machen, Marna Tourell mit Zitrone, Knoblauch, Oliver. Erzähl doch mal, stell dir einfach mal vor, du hast jetzt ein Kochanfänger oder eine Kochanfängerin. Wie leitest du die zu deinen Hähnchenschenkeln? Ähm, gestern mal bei einer meiner besten Freunde, gestern gab es Hähnchenschenkel bei mir mit Rotwein, Soja, Karotten. Da ist Sojat, also das heißt, du hast ein Gefäß, das so ein bisschen erhöht ist, dass die so dass die du machst es nicht direkt.

Auf dem Ofen vielleicht eine Auflaufform oder sowas in der Art. Da nehme ich mir einfach Zum Teil gefrorene Hähnchenschenkel von einer guten Qualität. Hier legst du da rein, vor allem. Gefroren mache ich die rein. Dann kommt ordentlich Oliven drüber, Salzpfeffer und dann Knoblauch, 10, 2, 3, die dann natürlich auch verkochen, aber der Geschmack ist eigentlich einfach Nicht zu vergleichen.

Und dann Rotwein, meist einen lieblichen Rotwein dazu, der dann ein bisschen die Harmonie ausgleicht. Manchmal mache ich auch noch einen Löffel Honig später mit rein und damit Brühe auffüllen und dann werden die bei niedriger Temperatur irgendwie was von 120, 130, irgendwie eine halbe, dreiviertel Stunde und dann reduziert sich so auch die Flüssigkeit, weil dann wird es auch eine tolle Soße später. Und dann kann man die Hähnchen rausnehmen.

Kann die Soße abkippen, daraus dann die tolle Soße machen und kann den Restschliff dem Hühnchen noch geben, indem man dann Oberhitze macht, den Grill noch macht, dann wird es noch ein bisschen knusprig und dickt dann die Soße an, nimmt vorher die Möhrchen raus und dickt die Soße noch an und dann. Es ist ein Gericht, was so schnell herzustellen geht.

So einfach eigentlich ist. Und auch mein Freund sagte gestern: Oh, du musst mir ein Rezept geben, wieso hast du gerade zugekippt? Wie geht es da ganz einfach?

Reiskultur und die Kunst des Gulasch Kochens

Und dann habe ich gesagt, Mensch, das könntest du jetzt hier für 20, 30 Euro so eine Portion. Das wäre doch super, zahlst du im Restaurant auch dafür. Ich sage, ja, aber jetzt weißt du, wie es geht, ganz einfach. Das kostet jetzt nur einen Bruchteil davon. Was machst du dazu? Weißt du das Reis? Was Marty-Reis? Hast du einen Reiskoffer? Ja, das war für mich auch eine tolle Erfahrung auszuprobieren, weil ich auch Sushi mag und merkte bei unterschiedlichen Sushi-Restaurants.

Hier schmeckt mir der Reis besser und da nicht. Da gibt es ja auch in Japan richtige Meister, so Reismeister, ob die damit Essig machen oder wie hart oder welche Korngröße das hat. Und da habe ich dann auch so meine Lieblingsreichssorten kennengelernt und mag sie mal ein bisschen bissfester. Vielleicht kannst du uns dann die Ergebnisse deiner Recherche schon mal ergeben, damit wir da nicht alle selbst durch müssen.

Na, ich finde das ja zu einfach. Das ist ja auch das Schöne, wenn man sich mal ausprobiert. Ich habe auch einige Ladungen mit meinem Reiskocher weggeschmissen, weil es da einfach nur noch ein Klumpen war. Und ich merke, okay, das war jetzt zu viel oder zu viel.

Flüssigkeit drin oder es ist doch zu hart, wir müssen doch noch ein bisschen länger machen. Wie magst du denn deinen Reis? Wenn er was Säuerliches hat, wenn er ganz neutral schmeckt, wenn er noch ein bisschen Aldente ist, wie magst du denn? Er hängt von dem Gericht ab. Ich mag als Sushi, wenn er noch ein bisschen ins Säuerliche geht, wenn er auch auf fluffige ist, aber gerade so, dass man ihn schon mit verarbeiten kann.

Es gibt Gerichte, wo eine Soße dazu ist, wo ich ein bisschen mehr als bisfest mache, also ein bisschen weicher noch, die sich mit der Soße richtig verbinden, wenn es süße Speisen sind. Sowas wie Milchreis oder mögen manche gar nicht, aber Milchreis mag ich auch sehr. Dann nehmen wir natürlich einen ganz, ganz anderen Reis, der viel weicher, der viel dicker, viel kleiner ist und viel gehaltvoller. Und ja, da habe ich mich auch ausprobiert. Und machst du Sushi selbst?

Nee, nee, ich habe alles da. Meine Tochter hat es gemacht. Aber bei mir sieht dann der Küchentisch eigentlich immer Also du hast alles da, das heißt, sie hat irgendwann mal das gekauft oder euch geschenkt oder sich selbst, also diese Matten, die es gibt, diese Ach, das haben wir da, ja.

Dass das liebt sie. Also manchmal bringt sie diese Algen sozusagen mit, damit Reiskocher reis gemacht. Und ob sie dann nur ihre Gurkenscheiben reinmacht. Manchmal liebt sie das einfach nur und dazu später dann Soja. Und dann macht sie sich da welche fertig. Das geht auch.

Aber sie hat als einzige die Möglichkeit zu sagen, okay, Papa, deine Bologneser, die liebe ich, ich liebe dann dein Rahmengeschnitzeltes mit Champignons, ich liebe deinen Gulasch, ich liebe deinen Braten, ich liebe die ganze Zeit. Okay, was davon mache ich? Ich sage, wird sie vielleicht irgendwas anderes? Nee, schreibe ich mir diese fünf Gerichte und ich wünsche mir jetzt Gulasch. Ähm, ich liebe selber meinen Gulasch, ohne meinen Gulasch irgendwie zu feiern.

Kulasch, der so würzig schmeckt, weil ich den viel mit Steinpilzen mache, mit getrockneten Steinpilze setze in Sudfeuer an. Ah, das sind die, die es wirklich immer gibt, ne? Die kann man auch in Supermärkten kaufen. Das sind die, die man in Wasser einlegt, die dann. Absolut, ja. Die Tizer Krümlichter, die müssen richtig trocken sein.

Und macht ihnen einen Topf und gießt heißes Wasser drauf und das nehme ich später zum Ablöschen. Dann nehme ich irgendwie Ein Kilo Schwein, ein Kilo Rind, ordentliche Würfel geschnitten, dazu ordentlich Zwiebeln, auch ein bisschen Knoblauch und entscheidend ist halt dieses Anbraten, dass wirklich diese Röstaromen entstehen. Und du musst irgendwie eine Balance finden, das habe ich bei meiner Mutter gelernt, in dem Topf, da stand draußen drauf.

Heute essen wir den Suppenhahn, den gestern wir noch Huppensahnen, genau so war. And das rocht immer sofort lecker, und man wollte reinmessen. Ich sagte, das schmeckt noch nicht. Da ist noch kein Salz, noch kein Pfeffer, das riecht nur so lecker. Dieser Prozess des Anbratens, das unten so ist, braun und fast durfte nicht schwarz werden. Nein, nein.

Und immer rühren, jetzt brennt sie an, das gibt da den Geschmack. Und dann nahm sie immer eine Keller aus den Steinpilzen und den Sud vorbereitet und löschte es so ab. unten vom Boden wieder. Man hat es wieder einreduzieren lassen. Das hat man dreimal gemacht. Und dann wird es komplett aufgefüllt und wird dann, bis es weich ist, gekocht. Dadurch kriegt es dann so was kräftiges. bin nicht so dieser ungarische Gulasch-Fan, so mit Paprika, sondern es ist bei mir ohne Paprika. Da wirklich

Salz, Pfeffer, Steinpilze, Knoblauch, Zwiebeln, Schwein und Rind. Und manchmal auch nur Rind. Aber es kommt natürlich vom Preis ab so. That lie, Nicolas. And then when it finds to riechen, nachdem it erste mal so angebrannt ist, wollen die schon kosten. That is Quälerei, Honny, das geht nicht. Wie lange dauert es?

Es ist wirklich Wahnsinn, was so dürfte also auch bei Käse, auch bei Schokolade finde ich, ne? Wenn man wenn man Schokolade so ein bisschen anschmelzt und dann genau dieses oder auch Butter, Spargel, diese braune Butter, diese, diese, diese Sekunde. Auch bei Pinienkernen ist es manchmal so. Es ist dann so eine Sekunde, es muss an einen bestimmten Punkt, aber man muss es dauert wahnsinnig lange, bis es an diesen Punkt kommt, und dann geht es wahnsinnig schnell.

Oh, wie ich mich schon geärgert habe, weil ich diese Sekunde echt verpasst habe dann. Es sind mir auch ein, zwei Gulashportionen auch schon zu sehr angebrannt, wo ich merkte, nee, das hast du jetzt leila. Aber aus Fehlern lernt man, deshalb ist es so wichtig. Deshalb habe ich meiner Tochter beigebracht oder gesagt: Probier selber aus. Ich habe früher so viele Töpfe vernichtet. Und nach meiner Schule für Mitschüler mitgekocht. Und wir haben irgendwas gemacht.

Dat was niet een problem. Dat was ook wel. Ihr fiel es immer nur auf, weil Töpfe verschwanden. Wenn Töpfe angebrannt sind, da war ich nicht clever genug. Wo sind denn die drei Töpfe eigentlich? Keine Ahnung. Weiß ich. Keine Ahnung. Da hat es irgendwo reingeregnet, da habe ich gedacht, ich hole die mal. Oder wollte Kuchen backen und einen Riesenklumpenteig liegt im.

Kindheitsrituale: Abendbrot und Streuselkuchen

Im Mülleimer, Roddy, kommst du bitte mal? Wieso? Was ist denn das? Ich hab aus Versehen Salzstadt sogar, genau. Gehen wir nochmal zurück in diese Zweiraumwohnung. Deine Eltern waren beide berufstätig. Du warst wahrscheinlich in so einer Ganztagesbetreuung, kann ich mir vorstellen, oder wie lief das ab damals?

Nee, es war Schule und danach hatte ich irgendwie eine Stunde oder zwei und dann bin ich bereit zum Training. Ich habe jeden Tag trainiert. Wochenende meistens Wettkämpfe, oder wenn es nicht waren. Und zu Hause, ich konnte einkaufen gehen oder mit meinen Eltern zusammen. Früher war es nur üblich, da war man sechs, siebzehn Uhr fertig von der Arbeit. Da kam man.

Dann gab es die Klassiker erst mal ein Einkaufen gegangen und dann wurde wirklich noch selber gekocht, weil es gab nicht so viele Restaurants. Und ich weiß zum Geburtstag meiner Mutter immer, sie mochte sehr diese asiatischen Sachen und die chinesischen Sachen. Dass wir wirklich einen ganzen Vormittag oder zwei Tage nur geschnippelt haben, aus Möhren, kleine Möhrenstreifen zu machen, aus

Aus Gemüse, erstmal diese Vorbereitungsarbeiten, dann wurde es einen Riesenbock gemacht und dann haben es irgendwie sechs, sieben Leute Gäste innerhalb von 15 Minuten zusammengefressen. Man hat aber irgendwie drei, vier Tage.

Daran schon losgeschnipselt, was man auch toll fand, weil es dann irgendwie was Beruhigendes hatte, was Haptisches. Oder ich bin mit meinem Vater Pill zusammengegangen. Es sollte Abend chinesisch oder asiatisch geben. Da haben wir noch am Geburtstag selber von meiner Mutter am 28. November. In Grünau in einer Weitlichtung Halimasch geerntet. Pilze, die man abends quasi als Morschel oder als Pilze mit in diesem Gericht verarbeiten konnte, weil es ein sehr guter Speisepilz ist.

Und hat damals sich sein Essen auch selber kreiert oder versucht, was nachzukochen. So, oder Indisch Kohl aus einfachen Sachen. Ein Kohlkopf, Reis, ein bisschen gehacktes. Da ordentlich irgendwas mit Curry. Ein Ei drüber auch, geht auch super.

Super, und dann ist natürlich immer toll das Happening, wenn mehrere Leute da sind. Und bei uns fahren ja immer viele da und es war immer toll. Habt ihr versucht, einmal am Tag zusammen zu essen? War das dann meistens das Abendbrot? Es war das Abendbrot. Es war das Abendbrot. Das Armbut bestand darin, was ich toll fand. Mein Papst, der der mag Schnittchen oder ich auch. Tolle gemachte Schnittchen, aber unterschiedlich.

Gewürzgürkchen, dann so richtig Schwarzbutschule mit Leberwurst, dann ein bisschen mit Salami, ein bisschen. Mit Tevus oder Käse dazu, ein bisschen Radieschen in Scheiben geschnitten, ein bisschen rauf. Und auch schon klein geschnitten, die Brote, also schon so halbiert. Und das haben wir auf so einen Teller gelegt. Und da hat jeder so einen Teller bekommen. Und das, weil man ja nicht immer warm gegessen hat.

Und dazu gab es dann ja irgendwie die Nachrichten, oder man hat irgendwie einen Film angeguckt noch. Und das war schon doch, einmal abends kam man zusammen. Früh waren meine Eltern um sechs bereits aus dem Haus. weil ihr sehr früh immer angefangen habt und da bin ich ja dann zur Schule oder zum Hort immer gegangen. Um, genau, und hab mich nach der Schule mich selber versorgt, musste heizen.

bin einkaufen gegangen. Heizen heißt, du musstest heizen. Ihr habt dann so eine Heizung gehabt, Kohlenheizen. Kohlenuffen. Und da habe ich dann nachmittags die zwei Offen geheizt, dass es dann abends irgendwie warm war.

Oder wenn es am Gemüseladen was Tolles gab, dann gab es eine Schlange, dann wusste ich, zu Hause gibt es einen Schublade, da ist Geld drin, stellt sich an. Und manchmal wusste ich gar nicht, was es vorne gibt. Erst als ich dran war, ah, heute gibt es Pflaumen, heute gibt es Erdbeeren. So, und hat mir für die Nachbarn ein paar mitgebracht. So, und als ich dann von meiner Magi nügend abgeguckt hatte.

War ich dann auch in der Lage, einen tollen Blechkuchen zu machen? Pflaumen Kuchen mit großen Streuseln? Ja. Ich habe allerdings die Streuseln mehr geliebt als den Kuchen selber. Und habe früher viele. Bleche zerstört, in der Hoffnung, man wird es nicht erkennen. Fing mit einem Streusel an, die ich geklaut hatte. Dann immer mehr. Und nahm das kam halt gestäußen und dann Ronny, kommst du mal bitte und bei der Hälfte des Bleches fehlt die Streusel oben, weil ich die je nach Stab weggenascht habe.

Und für mich konnten die nicht groß genug sein. Und da hat dann meine Ma zum einen den fertigen Streuselteig mir extra was übrig gelassen, weil ich mochte den Rohr schon vorm Backen und dann auch mir Streuseln nie backen in einem kleineren Licht drunter, die ich so wegnaschen konnte, damit ich nicht wieder vom Kuchen selber wegschmecke. Ist das dasselbe?

Du hast natürlich recht. Es gibt nichts Schöneres, als wenn der warme Blechkuchen, sagt nur Bäcker blank. Und diese Streuseln nochmal. Diese Streuseln noch und es klebte noch die halbe Pflaume mit dran und man. Also heute, früher war es ein Unfall, wenn Teig nicht richtig durch war. Heute heißt es dann irgendwie Apfelkramble. Und das lieb meine Tochter ganz schnell. Früchte reinpacken, Sträuselkuchenteig drüber in den Ofen.

Werbung Meine langjährige Freundin Sabine, die ich als Teil einer künstlerischen Installation in München kennenlernte, thonte in einem riesigen Kleid aus Plastiktüten als Königin. Zwischen anderen menschlichen Exponaten und hielt Hof, aber das ist eine ganz andere Geschichte. Meine Freundin Sabine also setzte sich vor einiger Zeit in den Kopf, Gemüse zu dörren.

Ist schon länger her. Aber jetzt, da ich es schreibe, merke ich, wie trocken und schwer mir allein schon das Wort erscheint. Ich dörre, du dörst, er sieh es dörren. Es gibt ja Dör-Automaten, die sehen eigentlich ganz schick aus. Ich habe mir jetzt mal ein paar angeguckt, mehrere Etagen, je nach Umfang. Sabine ist eine ziemlich gute Köchin, muss man sagen, die auch gerne mal was ausprobiert. Nun sollten es also Gemüseschips sein, die ja wirklich sehr lecker sind.

Man schneidet ein paar, sagen wir mal, Süßkartoffeln in sehr dünne Scheiben und legt sie nebeneinander in eine Etage des Dörr-Automaten. Ja, aber so viele passen da jetzt auch gar nicht rein. Nächste Etage, wieder ein paar Scheiben, Bums, ist der Apparat dicht wie ein Parkhaus. Startknopf drücken und dann strömt die warme Luft durch alle Abteilungen und strömt und strömt und strömt und strömt.

Wenn ich das alles richtig verstanden habe, Sabine bemängelte ein Rattern und Brummen und Sabine bemängelte den Zeitaufwand. Wenn ich es recht erinnere, dann ließ sie den Dörrautomaten wieder Retour gehen. Das wiederum ging sehr schnell. Zumal der Aufwand offenbar überhaupt nicht im Verhältnis zum Ergebnis stand. Gamusa chips.

Hatte ich an dieser Stelle nicht mal von meinem traumatischen Erlebnis erzählt? Ich war bei einer sehr bekannten Schauspielerin eingeladen, hungrig, sehr, sehr hungrig, ist schon viele Jahre her. Fast hätte ich mir heimlich eine Pizza bestellt, da entdeckte ich Gemüsechips im Flur in einer Schale. Ganz schnell griff ich rein und steckte mir eine große Handvoll in den Mund, weil ich Schritte hörte. Da habe ich gedacht, ich muss mich beeilen. Aber leider

Ja, leider war das eben ein Duftpotpouri aus getrockneten und stark parfümierten Blütenblättern. Es war der blanke Horror, mein Mund, meine Zunge, mein Gaum. Ich kann das richtig nochmal nachempfinden. Ich habe in meinem Mund ein ganz komisches Gefühl, ein paar Tränen.

Flossen mir vor lauter Parfümiertheit die Wangen herunter. Ich traute mich auch nicht, es auszuspucken und schluckte dieses knisternde, trockene, seifig schmeckende Duftzeug runter. Seitdem tauche ich nur noch einigermaßen satt bei Essenseinladungen auf. Aber ich glaube, ich habe das auch schon mal erzählt. Nun aber kommen wir endlich mal zum Punkt hier, zum Kern der Geschichte. Es gibt auch Gemüsechips von DM Bio. Köstlich.

Ich verspreche es mit Pastinake, roter Beete, lila oder ganz normalen Süßkartoffeln aus biologischem Anbau, alles klar, verfeinert mit Meersalz. Es fällt ganz leicht, eine ganze Tüte aufzuessen, und besonders lecker ist es, Ein paar dieser Chips zu zerbröseln und über einen Salat zu streuen. Halten Sie Ausschau nach den Gemüsechips mit Meersalz. Gern geschehen. Zurück zum Gespräch.

Omas Küche: Klöße und Süße Sehnsüchte

Wie oft wart ihr bei, oder ich meine, man hat ja in der Regel zwei Großeltern. Hast du beide Großeltern erlebt, mütterlicher und väterlicherseits? Nein, mütterlicherseits sind sie alle sehr früh verstorben, habe ich nicht mehr kennenlernen können. Oder zumindest nicht bewusst. Hatte also nur väterlicherseits von Papst.

Und hab nur die kennengelernt. Und dort habe ich natürlich deren gerichtet, die Thüringer Klöße, die grünen Klöße, die Weichen. Oder dort ein richtiger, so ein Braten. Der speckt natürlich von Oma, Gott habe ich selbst, aber ein Traum. Und wie viel auf.

Wann das bedeutet, grüne Klöße herzustellen. Wie gehen die? Das weiß ich gar nicht. Viele Kartoffeln, sowohl rohe als auch gekochte, richtig klein raspeln. Musste man durch so eine Presse die reinmachen. Dann lief unten das Wasser raus. Dann musste man die in so einem Handtuch. Den Teig machen. Das war eine tierische Arbeit, dass man dann irgendwie vier, fünf große Gelee-Klumpen hatte, die jetzt kommen.

Die ich aber liebe. Was war denn das Grüne? Das kommt, glaube ich, ich weiß nicht, ob es über die Stärke kommt. Man sagt grüne Klößer. Die schimmern so ein bisschen. Die heutigen sind ja gelb, die gibt es alle schon fertig. Grüne Klöße, so hießen die. Aber die waren nicht grün. Meine A hat sich das nur so gedacht oder nur so gesagt. Nee, weil sie hatten so eine leichte.

Manchmal sind in den Knödeln ja noch so kleine Würfel drin. Ah nee, häusert das. Das sind ja auch wie die böhmischen Knödel. Oder Aprikosen oder Marillen oder was auch immer. Unglaublich lecker. Bist du da manchmal dann auch länger geblieben? Also, dass man dich sozusagen abgegeben hat und du hast dann da Urlaub verbracht oder mal ein Wochenende verbracht oder so. Und wenn du dir was zu essen wünschen durftest, was hast du dir dann gewünscht als Kind? Was war für dich das Leckerste?

Da waren es für mich die Pflaumenknödel, also das ist eine süße Variante. Im Hefeteig, wo in der Pflaume drin ist, danach rüber Semmelbrösel und zerlass eine zerlasseine Butter drüber. Ich mochte noch sehr Bratheringe, wenn es Heringe gab. Richtige Bratheringe. Und wenn man aus dieser, nicht diese Rogen, die konnte man auch in Mehl anbrutzeln. Und dann auch eingelegte. Also mit Zwiebeln und mit Essig. Und sonst. Mauchte ich, aber einfach.

Schweinsbraten mit grünen Knödel, das ist schon sehr, sehr weit vorne. Selber gemachte Pizza, auch Indisch Kohl. Nee, man sieht es auch. Ich habe alles bezahlt, ich habe mir alles angegessen, aber ich esse sehr gerne. Hattet ihr zu Hause sowas wie eine Süßigkeiten-Schublade? Es gab ja eine Schublade, haben wir gerade gelernt, in der Geld lag. Gab es auch eine, in der Schokokekse, sowas zu finden war? Nicht wirklich, weil das, was da war.

Wurde meistens auch gegessen. Aber es gab sehr wohl in einem Schränkchen eine Klappe, wo so zwei Sachen drin waren. Wo man wusste, die fest jetzt sicher, weil jetzt sind die Gelee-Bananen von meiner Mutter. Die liebt Gelee-Bananen. Auch eine klassische Geschichte, wenn wir Einkauf mahnen im Supermarkt oder früher in der Kauffhalle

Mit dem Wagen rein, eine Packung Gelee-Banamen rein, während des Einkaufs und zum Schluss bei der Kasse wurde nur die leere Packung drüber gezogen. So war mein Utah. Wirklich. Das sind die Gelee-Bannamen. Kann man ihr damit heute noch eine Freude machen? Bis zu dem Moment, wo sie aufgegessen sind oder sie sie noch im Mund hat und sagt: Du bringst sie extra mit, ich werde immer dicker. Ich werde immer, du sollst das nicht mehr mitbringen. Ich werde es nicht mehr, aber lieb das.

So, but gerade hast du dich noch gefreut. Was wären denn für dich die Gelee Bananen? Was ist das vom Wo du so sagst, oh nein? Oma Kekse. Oma Kekse, Vanille. Die mein Papst jetzt mittlerweile auch perfekt machte. Oma lebt ja nicht mehr.

Und ganz normale, was ist ein Mürbeteig? Und sowohl Schoko als auch Vanille. Und entweder so zusammen gemacht, dass es halb und halb ist oder viertel, viertel. Und ich mochte nur die Weißen, die Vanille mit hellem Teig. Meine Tochter hat wieder nur die Schokoladen. Und das war immer wie so eine Goldkiste, wenn es zu Weihnachten so eine Blechkiste mit diesen Keksen gab. Und wenn man dazu eiskalten Kakao, diese frischen war vorbei.

Und ich bin dann auch so wie so ein Golden Retriever, ich kann auch nicht aufzuessen. Wo ist diese Kissalle? Und bin doch dankbar, wenn Mutter sagt, freisch jetzt aber wo. Nimm dir noch zwei und dann so, weil die einfach toll schmecken. And Fällt es dir leichter

gar nicht erst anzufangen oder fällt es dir leichter weniger davon, wenig davon zu essen? Das entscheide ich genau eine Sekunde vorher, welche Strategie ich fahre und dann ziehe ich die auch durch. Wenn ihr sagt, nein, ich nehme jetzt nur zwei, dann sage ich heute, ich habe mir nur zwei genommen, ich darf entschieden,

Und mich daran gehalten, dann gibt es auch, da denke ich überhaupt nicht nach, sondern ja, nee, die sind alle, die habe ich vorhin auf Hesen. Und kannst du dann auch wirklich, ist es dann auch Genuss, Genuss, Genuss oder ist es auch verbunden mit einem schlechten Gewissen?

Schauspielerleben: Gewicht, Ernährung und Genuss

Kommt auch beides vor. Also es gibt Momente, wo ich Ronny, du isst mal zwei Döner hintereinander. Du bist der Erste, du kriegst den ersten Döner. Du isst ihn so schnell auf. Da hat der Letzte gerade seinen Döner gekriegt. Und der erste ist für den Hunger, da merke ich doch gar nichts. Der zweite ist für Geschmack.

Und musste dann halt Wasser trinken und hol dann irgendwie eine Johannesbeerschorle, irgendwie eine große, 500 Milliliter. Und da bestelle ich mir gleich zwei und der hat dann angeguckt wie ein Auto. Und ich sage: Ich bin relativ groß.

Das erste Glas trinke ich sofort aus, weil ich einfach Durst habe. Und das zweite, da merke ich erst, was für ein Saft ist. So, wie es dann schmeckt. Genau. Aber es hängt davon ab, ob ich es mehr erlaube oder nicht. Hast du jemals eine Ernährungsumstellung gemacht? 嗯, ja, ja, hin und wieder So, das ist ja mein Beruf, gibt es mir die Chance, irgendwie mit meinem Gewicht zu spielen. Hoch und runter.

Good gesagt, when du damit so spielerisch umgehst, darum werden dich viele Kolleginnen und Kollegen beneiden, wenn du das so beharrst. Was heißt spielerisch, wenn's nach meiner Ma geht? Sie sagt, du könntest viel schlanker sein, viel, viel oder nicht so kräftig. Und da ist sie ein bisschen.

Hat irgendwie ein anderes Bild von einem Schauspieler oder denkt, ich könnte anders aussehen oder müsste so. Und ich sage: Was ist denn eigentlich wichtig? Dass ich mit mir im Freien bin. Es wäre schlimm, wenn ich unglücklich wäre mit meiner Persönlichkeit, mit meinem Körper.

Und da glaube ich mir mal, da funktionieren meine Antennen. Wenn das nicht ist, dann ändere ich auch was. Aber auf der anderen Seite gibt es mir auch die Chance, für die eine Rolle habe ich zehn Kilo mehr drauf, für die andere zehn Kilo weniger. Weil Max Frischweigs zum Beispiel auch viel kräftiger, als ich jetzt bin. So, oder ich nehme ihn auch ab, kann nur aber zwischen den Drehzeiten ab oder zunehmen.

Weil die meisten Filme werden nicht chronologisch gedreht. Und da muss man während der ganzen Drehzeit ein und dasselbe Gewicht behalten. Und bei mir sieht man es sehr schnell im Gesicht. Und wenn dann schon der Regisseur kommt und sagt, ich habe Muster gesehen,

Ronny, du springst schon wieder in Gesicht. Du springst schon wieder im Gesicht. Also, bei dir hätte ich so schnell im Gesicht. Haltet ja nie wichtig. Du hast es schon wieder abgenommen. So, bleib dran. Mist ja okay. Und wie nimmst du ab, wenn du abnehmen musst?

Über Sport und dann einfach abends Kohlenhydrate. Kohlenhydrate einfach weglassen. Achso, ich dachte das nicht. Kohlenhydrate weglassen oder sehr, sehr viel Wasser trinken. Oder einfach richtig ernähren. Morgens richtig, mittags halb gut ernähren und dann nach 18 Uhr. Nichts mehr. Alles mal so halb probiert, aber alles mehr so. Wie ich es gefühlt habe. Die einen würden sagen: 16-8-Varianten, die anderen sagen, äh

Die anderen sagen, okay, er ist jetzt einfach weniger. Die anderen sagen, okay, jetzt ist da gerade viel. Oder davon ist er gar nichts. Oder wenn ich Sachen kenne ich aus dem Sport früher noch, das sogenannte Abkochen.

Wir waren drei Kader, drei Kollegen in der gleichen Gewichtsklasse. Und dann musste einer abnehmen, einer konnte sein Gewicht behalten und einer musste zunehmen. So, und zum Abkochen, wenn man Gewicht verlieren muss, das kennen auch die Boxer, dass man eben nichts mehr isst, kaum irgendwie was trinkt. zu schwitzen, zu schwitzen, zu schwitzen. So, und das dann irgendwie abkocht.

Und da dann halt kaum was isst. Oder viel mit Zitrone und Kaffee, die die Flüssigkeiten aus dem Körper rausholen, die dieses Wasser aus den Zellen ableiten. Oder welche, nimmst du hier mehr Ballaststoffe, nimmst du da weniger Fett? Ja, auf jeden Fall ein anderes Bewusstsein ab. Aber auf der anderen Seite, wenn ich mich ansehe, bei mir ist alles bezahlt, ich stehe im Saft und liebe Essen. Oh ja.

Reiseabenteuer, Kräuter und Einfache Küche

Es gibt ein Hilfsprojekt, das du unterstützt in Gambia, eine Klinik. 2017 bist du da mit mehreren Leuten hingefahren und ihr seid von, ich glaube, Gibraltar aus mit Motorrädern da hingefahren. Das sind sechs rund sechstausend kilometer, drei Wochen wart ihr, glaube ich, ungefähr unterwegs. Ich kann mir vorstellen, dass das auch eine Tour war, egal wo ihr gerade gelandet seid. Ihr habt euch da wahrscheinlich kein Essen gemacht, sondern seid vor Ort Essen gegangen, oder?

Drei Wochen lang, also ich meine, da kocht man sich, wenn man den ganzen Koch kocht man nicht, ne? Obwohl wir auch Goldstaub in unseren Taschen drin hatten, die bestanden aus Sardinenbüchsen. Dort war ja Fisch auch nicht Gang gäbe in Afrika. Sehr ausgehungert war, war das wie so ein Goldbarren.

Und erinnerst du dich, ich weiß ja nicht, wie lange warst du in Gambia dann? Das waren zwei Wochen. Also wir sind ja drei Wochen mit dem Tod gefahren und dann da knappe zwei Wochen noch gewesen. Erinnerst du dich da an bestimmtes Essen? Ja. Es war so ähnlich wie auch in Marokko. Es war alles sehr, sehr lange gekocht. So, oder habe auch Kamilfleisch da gegessen, was ansonsten sehr, sehr zäh ist. Aber wenn es in diesen.

Ah ja, in diesen speziellen Gefährten. Keramikdinger wurde das so zart gekocht mit Kartoffeln und jetzt habe ich das gerechte Namen schon wieder vergessen. War natürlich ein Klassiker. So, und das kriegst du halt auch an jeder Ecke. Oder diese kleinen Fladenbrote, Maisbrote. Aber da waren wir relativ offen. Die Frage ist halt nur, ist es eine Art Suppe oder ist es was Gegrilles? Um festzustellen, könnte unser Magen das jetzt packen?

Oder ist es eben eine Suppe, die in den ganzen Tag jetzt schon steht, wo so ein Einheimischer überhaupt kein Problem hat mit seiner Magen-Darm-Flor? Wir sollten aber die Suppe noch nicht essen, sondern sollten vielleicht was Gegrilltes nehmen. Und da hast du versucht, dir dann irgendwie so einen Eindruck zu verschaffen. Und dann saßen wir entweder gemeinsam auf der Toilette. Was aber nicht so oft passiert ist, weil wir hatten dann schon ein gutes Gefühl.

Und das schmecken natürlich auch super, auch die Gewürze, die sie da nehmen. Ich kenne die Namen alle nicht. Hast du, habt ihr zu Hause viele Gewürze in so einer Küchenschublade oder wo habt ihr eure Gewürze aufbewahrt? Früher viel, viel mehr. Also da hatten wir richtig so einen so einen Schrank. Wer gibt es auch noch Palt, wer will ich auch noch schmecken?

Aber bis ich dann merkte, dass wenn man sie frisch kriegt, was heutzutage in unserer Welt geht, damals hat man sie getrocknet genommen und Majoran und Thymian und Wiesa. Und heute haben wir aber unsere Kräuterecke. So, und da fängt es an mit Liebstöckel, mein beliebtes Magikraut. Es gibt nichts Schöneres als ein Toast mit frischem Butter und Liebstöckelblätter um drauf mit ein bisschen Pfeffer und das traumhaft. Reicht mir.

Aber dann auch frischen Rosmarin. Also Fleisch, ein Hendricot nach Pfanne mit zwei, drei Stricken Rosmarinen. Für die Bodensuppe haben wir dann auch ein bisschen. Wenn du das selber wachsen hast, dann hast du einen Riesenunterschied, wenn du es frisch hast. Zum Rührei, frischen Schnittlauch rein und raus. Lecker, lecker. Und das ist oftmals, wer geht denn runter? Mit der Schere holt er aus dem Memüsebet.

So für ein Frühstück, für Früh ein. Ihr habt das im Innenhof oder Hinterhof oder Gebrüder. Genau, im Gartenhaus. Ah, schön. So, und in der Stadt bringen wir entweder dann frische Sachen mit oder haben die gekauft. brauchten also keine, also ich bin immer für frische Sachen, wenn es die dann gibt. Gibt es ein Gerät in eurer Küche, das ihr angeschafft habt und das sofort im Keller gelandet ist oder weiter verschenkt wurde, die über Das ist die nächste Anschaffung der Welt.

Aber wir haben auch sonst nicht die klassischen Küchengeräte. Was sind denn die Klassener? Also einen Rührer habt ihr doch. Ein Rührer- und Stabmixer. Aber jetzt so Kitchen-Aid-mäßig, was manche haben, was früher so einen Teig zu machen habe. Wir haben die ganz normale Saftpresse gehabt, also wo man auch die grünen Klöße mitmachen konnte, wo man einfach zerschnippelte Kartoffeln oder Äpfel, wenn du einen Saft haben wolltest, da durchgejagt hast.

Ansonsten mit Küchengeräten, klarzeit zum Backen, Handrühegerät mit den zwei Schneebesen. Genau, das war der Klassiker. Ansonsten war es das aber. Na gut, die Mikrowelle braucht ihr nicht. Nee.

Kulinarische Vorlieben: Salami-Strauß bis Frühstücksei

Okay. Es geht aufs Finale zu. Entweder oder. Magst du rote Beete? Nicht wirklich. Nur als Saft kombiniert mit Apfel, Orange und Ingwer. Guck an, das heißt, ihr seid so eine Smoothie-Familie. Na, ist schon der Tag, es ist einfach ein guter Energiegeber. So, da kommt es als eins rein, aber. Die Ladies lieben rote Beete in jeglicher Form. Ja. Ich nicht, vielleicht liegt es Sache, weil ich mir schon zu viele Klamotten einfach versaut habe. Das ist vielleicht der Hauptgrund. Uh?

Sehr gerne, aber zu selten. So, Fisch ist bei mir Fisch schmeckt mir nur in Warnemünde. Oder zumindest geräucherter Fisch. Es sei denn, er ist irgendwie frisch jetzt er oder. So eine weiche Goldmakrele. Ja, lecker. Liebe ich schon. Also habe ich früher mehr gegessen und jetzt halt immer ein bisschen regelmäßig in Warnemünde oben. Oder wenn es frisch vom Fischer selber ist, mit dem Räucherofen, hält mich keiner von ab. frische Butterbrot dazu, irgendwie Makrele oder noch warm. Lecker. Grünkohl?

Oh, da fällt mir ein Zitat ein. Wenn er mit Freunden Champions League guckt, ist er eine Wurst, Schrägstrich-Knacker, so, wie er das nur tut, wenn keine Frau dabei ist. Das musst du irgendwann mal in einem in einem Interview gesagt haben. Da frage ich mich natürlich wie? Quer? Nee, ich mach einfach die Wurst, die sonst in Scheiben geschnitten wird oder fest und die Räuche, die müssen bei mir ganz hart sein. Und ich lasse die in der Luft noch trocknen. Früher waren es die Britzaknacker.

Aber heute sagt man Landjäger in Österreich, glaube ich, oder so, wenn die so richtig noch hart sind, immer so als Zweierpaar. Und ich liebe auch Schinken. Schinken, den man aber allerdings an der Luft lässt, dass der hart wird. Dass man die irgendwann fast nicht mehr schneiden kann. Also hast du auch gute Zähne? Würde ich sagen, ja. Und das liebe ich. Und dann so eine Knacker wegzuputzen. Und bei mir sind es die sogenannten Fleischpeitschen. Die Fleischpeitschen zwar

Pfeffer und einmal Peperoni, die sind so lang und sind so ganz dünn. Das sind fünf, sechs Stunden, das habe ich da angesagt. Nur die langen nebst nur. Du hast jetzt ungefähr die Länge eines durchschnittlichen Ja, wie eines normallangen Armes gezeigt, sagen wir es mal so. Ja, die ist aber wirklich relativ lang, aber sehr dünn. Die kann ich zum Fernsehen schauen, eines Packungen oder zwei. Oftmals ist es mein Salami-Bloomstrauß, weil ich habe so eine Glasvase.

Und dann kaufe ich mir fünf Packungen von den Salami-Peitschen, reißt die alle auf, steckt die rin und dann ist es wie so ein, wie das sieht aus, bloß das alles ist eine Salami-Peitsche. Doch, könnt ihr auch.

Kann ich dir auch sagen, das Fotograf fest. Ja, ich überlege, ob ich ein Bild habe. Ja, meine Tochter hat es mit Sicherheit, weil die liebt das auch. Steht bei uns auf der Mitte des Tisches. Und nach ein, zwei Tagen werden die Salamis so fester. Und der erste Griff, in meine Tochter reinkommt, ist in. Die Salami-Bloomstrauß und nimmt sich eine Fleischbeiche raus und isst die dazu eine Macadamia im Mund. Ein paar Nüsse dazu oder Salzmandel und keine Kohlenhydrate.

Salzmannel, Salami, dazu ein, zwei Käsewürfel. Und Salami, liebe ich. Wir haben gar nicht über Salamen gesprochen. Weißt du, worüber wir gesprochen haben? Über Grünkohl, da kamen wir drauf. Grünkohl, weil da muss das eben ein richtiger Knacker sein, diese Salz. Verstehe. Rotkohl? Ja. Rosenkohl. Rosenkohl auch, aber noch Bissfest. Bissfest, angebruzelt in der Pfanne mit. Mit der Pfanne. Röstarom. Röstarom mit ganz kleinen Schinkenwürfeln. Mhm. Mhm. Meeresfrüchte? Ja. Kapan. Ja. Koriander.

Koriander kommt drauf an. Also da schmeckt es mir nicht. Ich habe sagen, da schmeckt es mir. Aber da weiß nicht, woran es liegt. Oliven? Nur die grünen und die festen. Ich mag die dunklen nicht. Okay. Lakritz. Meine Mutter liebt es. Ich muss einen Hieper drauf haben, wenn ich so einen Hieper, so eine Lust habe und so eine Lakritzschnecke. Allerdings nicht die salzigen, sondern die klassischen Lakritzschnecken. Gurken?

Und wenn es aber Gurkenzeit war, brauchte die ganze Klassenzimmer nach dieser 20-minütigen Pause Gurke geschält, Gurke mit saure Sahne, Gurke, Unischält, Gurke, Schnittengurke. So, und wenn die aber nicht so knackig waren, die bei uns im Supermarkt schon rausliegen, weil sie ein bisschen weicher geworden sind, dann hatten die ja wohl im Osten ja noch gessen. So, und das schmeckte dann schon irgendwann.

Jedenfalls habe ich da wahrscheinlich irgendein Trauma und dann waren grüne Gurken für mich durch, bis es wieder frischere und festere Gurken gab. Ansonsten mag ich aber die Gewürzgurken, merke ich allerdings beim Reinbeißen, ob die gut sind oder doof sind. Da kann ich wirklich sagen, bin ich bei meinen Spreewildern. Punkt. Da muss eine Spannung in der Schale sein für mich. Bist du ein Apfelbeißer oder ein Apfelschneider? Es hat gewechselt. Ich war beides. War früher nur Beißer?

Bis ich dann irgendwann mal den Griebschnitt mitessen wollte. Weil früher habe ich den Apfel komplett gegessen, habe nur diesen kleinen Dings noch in der Hand gehabt. Und dann fand ich es aber toll, es ein bisschen zu zelebrieren, mir Zeit zu nehmen, bewusster ihn zu schälen manchmal. Und es langsamer war, aber zumindest in so ein Viertel zu schneiden. Das kam auch wahrscheinlich mit meiner Tochter.

Weil ich mit der auch so eine kleine Schale an Obst mitgegeben habe. Und da war meistens immer ein Apfel drin. Und sie mochte ihn geschält. Ja, komischerweise. Achso, geschält, auch. Sie mochte ihn geschält. Aber da habe ich natürlich den Apfel schälen müssen und auch schneiden müssen. Also es wäre nicht dasselbe, wie wenn ich ihr einfach einen Apfel reingelegt hätte. Den hätte ich nicht gegessen. Und bist du ein Frühstücksei? Puder oder Köpfer? Köpfer. Köpfer.

Ich liebe das Geräusch. Meine Mutter hat jetzt so ein Ding, dann lässt man so eine Murmel fallen, man setzt das rauf und dann entsteht so eine Sollbruchkante. Ich sage, dann nimmst du dir doch den schönen Spaß weg. Ich liebe das reinzuhacken wie bei Loriot und dann auch langsam zu machen und zu gucken, wem dieses Geräusch nervt. Wirklich? Nein, also ich würde reibe jetzt. Aber ich mag das einfach zack, ab.

So, diese Köpfen, dieses Ich habe die Exekutive die Macht und ich tauche dich. Und bist du ein Butterschneider oder ein Butterstreicher? Er kommt auf die Temperatur der Butter an. Sie ist zu, eigentlich ist sie noch ein Tick zu hart.

Gartenfreuden, Wein, Dessert und Interview-Abschluss

Dann bist du ein Schneider. Dann steige ich sie ganz dünn ab und lege sie rauf. Und wenn das Brot vorher getostet war, dann kann ich es eine Minute später tatsächlich schmieren. Wenn es nicht zu dick abgeschnitten ist. Weißwein, wenn ich es trinke, kalt, da habe ich es noch was eh. Aber Rotwein eigentlich für mich nur zum Kochen. Oder es muss Winter sein, richtig kalt, mit Fatih, klingt jetzt ein bisschen komisch, vorm Kamin im Barrik.

Ja, der trinkt das ganz gerne, so einen guten Barrick, und hat auch eine gute Ahnung, hat verschiedene Weinreisen gemacht. Um, ich würde nicht sagen, ihr habt nach wie vor keine Ahnung von Rotwein, aber ich kann sagen, ob er mir schmeckt oder nicht. Und wir haben schon Rotweine geschmeckt. Die waren sehr, sehr preiswert. Wir haben schon Rotweine geschmeckt. Auch Kennerinnen und Kennern, absolut. Die waren extrem teuer, aber auch genau das.

Umgedreht, also ich glaube, ich dachte, wie ist denn der eklig? Das ist doch ein ganz toller Dings. Ich sage kostet die Flasche 2000 Euro, ja. So was noch nicht aber haben. Team Vanille oder Team Zitrone? Vanille. Was liegt auf der perfekten Pizza? Oh, Schinken, Salami, Pepperoni. Schinken und Salami, das ist wie in der Spielbank auf Schwarz und Rot setzen. Ja, oder man sagt einfach, es ist die, die, die, die Pizza.

Fungi? Pilz, aber du hast ja Schinken und Salami gesagt. Ja, wie heißt denn die? Das ist doch die klassische Pizza. Koch Schinken und Salami. Die klassische Pizza hat beides. Wie heißt prosciutto? Heißt die prosciutto? Nee. Prosciutto ist nur der Schinken. Es gibt eine Pizza mit Salami und Grosching. Na, die heißt wahrscheinlich Salami, Groshing? Special, special is it? Ja, Entschuldigung, in dem Wort Speziale klingt ja schon mit, dass sie in gewisser Weise speziell ist.

Gut. Wenn ich es also trennen muss, um deiner Frage. Du musst gar nichts trennen. Du warst einfach endlich. Ich wollte meinem erstaunen Ausdruck verleihen. Also auf deiner Traumpizza Salami, Schinken und was noch? Pilze, Käse. Extra Käse? Nee, lieber extra Salami, die dann auch schon so angeknuspert ist. Manchmal wird die auch bedeckt von zu viel Käse.

Aber gibt noch eine andere Pizza that is in schmeckt eine einfach Margarita mit Rucola, Walnissen and with Parmesan, eh, mit Parmesan and Saranoschinken. Ganz frisch. Die muss dann aber knusprig sein. Hauchdünntig. Burger oder Valafel? Fiese Frage. Verlaffel. Wie oft isst du falafel? Äh, ja. Zehn Stück. Sushi oder Fondue? Sushi. Wasser oder Saft? Habt ihr in eurem Garten auch

Salat und Bäume und so. Also Salat und Bäume, das klingt ein bisschen. Salat und Bäume, das neue Buch von wir haben uns im Garten auch einen Baum. Nein, ich meine jetzt Obstbäume. Ja. Was denn für uns? Ja, Marille, wir haben Kirsche, wir haben Apfel, wir haben Birne. Die Klassiker, noch alte Sorten, haben wir Schwein gehabt. Schminkt noch ganz gut. Wäre die Schruckzuck faul, wenn die einmal unten liegen, sondern man muss dann dieses Wochenende abpassen oder diese zwei Wochen.

Jetzt muss man sie ernten, okay, dann müssen wir Gelierzucker holen und dann einwecken, nicht einwecken oder pressen. Wie verschenken. Früh gepresster Apfelsaft ist lecker verteidigt. So lecker an Ernten. Und wenn du noch gute Sorten hast, hast du. Das Affelsaft Naturtup aus dem Bioland scheißt direkt dagegen, aber ist ja nichts anderes. Aber dann merkst du erstmal, so kann Apfelsaft auch schmecken. Mann. Ja, das ist schon echt gut.

Und gibt es einen Tipp, den du noch anderen Menschen geben kannst, die vielleicht auch so einen Garten haben? Irgendeine Sache, auf die du erst später oder auf die ihr erst später gekommen seid, wo man so sagt, ah, und wenn man das da noch reinpflanzt, dann Ja, der Klassiker ist ja eigentlich so. Zwiebeln, Möhren, abwechselnd oder in die Tomaten auch noch zwei, drei Zwiebeln unten in den Topf mit drin machen. Oder also Lauchzwiebeln. So? Also, ich habe immer so große.

Pflanztöpfe. Pflanztöpfe, wenn ich meine Rispentomaten so wachse. Und die wachsen ja irgendwie 1,70 Meter hoch. Und in diesem Topf, der so groß ist wie Ja, Durchmesser von 60 Zentimetern sind recht große Töpfe, weil die ja den ganzen Sommer dann stehen, kommen unten neben der Tomatenpflanze noch so drei Zwiebeln mit reingesteckt. Und da die Tomaten von unten nicht Wasser kriegen, wachsen die auch super und werden auch nicht mulig.

Finde ich toll das und ansonsten so eine Kräuterecke. Macht so viel Essen um ein Vielfaches besser und es wächst von allein. Und mein beliebtes Magie-Kraut, also Liebstöckel, der kann ich nicht von genug kriegen. Und das macht in jeder Suppe Liebstöckel. Oder an ein frisches Butterbrot mit ein paar Liebstöckelblättern drauf.

Mit Salzpfeffer, traumhaft. Ein bisschen frische Petersilie, Schnittlauch. Radieschen. Wie toll Radieschen sein können. Radieschen sind super, absolut. Die sind aber, also die Radieschen, die ich in einem Supermarkt kaufe, die ich nicht in einem Biomarkt kaufe, aber in einem gehobenen Supermarkt. Sind so mild, dass ich, also ich mag es gar nicht immer so scharf, aber ich erwarte, wenn ich in Radieschen beiße, dass da schon so ein bisschen Bums ist.

Sag mal, und was für ein Dessert nehmen wir jetzt noch zu uns? Also, wenn das jetzt hier ein Essen wäre und wir würden das Restaurant fast verlassen, aber könnten jetzt noch wählen zwischen Schnaps und Espresso und Tiramisu, irgendeinem anderen Dissert, einem kleinen Kuchen, einer Käseplatte, was würdest du nehmen? Und

Ich würde gerne so ein portugiesisches Törtchen nehmen. So ein Vanilla-Ding, so ein Blätterteig. Genau, die liebe ich. Und einen schönen doppelten Espresso. Dann kannst du auch schlafen. Damit habe ich üblicherweise überhaupt keine Probleme. Also ich kann auch zwei Red Bull trinken. und kann danach schlafen, da habe ich noch nie Probleme gehabt.

Es liegt vielleicht einfach, weil ich mit dem Körper sagen kann, jetzt hol dir den Schlaf, weil wir ja so gut wie keine Rücken haben. Weißt du was? Und sonst sagst du, tu so, als ob du schläfst, Körper, ich bin ja Schauspieler und zack. Und der Körper so. Das unterscheidet die Profis von den Anfängern. Das war sie mir nicht anzunehmen. Das war ein super Schlusswort. Mach's mir nicht kaputt, bitte. Gut. Ich freue mich sehr, dass du mein Gast warst in Thorstabei. Vielen, vielen Dank.

Dabei ist eine Studio. Ausführende Projekte. Hallo Ilona Scholl. Hallo Max Strohl. Tu los, die Geschichte eines Restaurants geht weiter. Wir gehen in die zweite Staffel und ab jetzt reden wir nicht mehr übereinander, sondern miteinander.

Wir zählen euch jede Woche eine abgeschlossene Geschichte. Wir nehmen euch mit in die Küche und an den Pass. Wir schauen in die Töpfe und auf die Teller. Von Tuna Melts bis Meltdowns am Pass ist alles mit dabei. Ihr hört den Stroh schreien. Und in Lona hört ihr weinen. Jedes Mal aufs Neue. Wie es ist, nach einer langen Winterpause ein Restaurant wieder zu eröffnen in ein neues Jahr? Mit knackendem Knochen und Panik in den Augen sperren wir diesen Laden wieder auf.

Hier hat das ein komplettes Menü geändert. Wir wissen nicht, ob es eine gute Idee war. Ich habe mich auch gefragt, weil eigentlich war das andere Menü ja mega. Alles, was schief geht, geht schief. Hier ist der Herz schon wieder aus. Diese perfekte Scheiße. Also der Küchenbau. Hat er den Pass nicht repariert, hätte gar nichts gemacht. Max Stroh erfüllt sich einen Kindheitstraum. Große Menschen. Denn das ist keine Kleinigkeit. Das ist eine sehr sichtbare.

Stellschraube. Power Catering für die Basketballmannschaft der Orlando Magic. Ihr müsst euch irgendwie auf die Kette kriegen, Leute. Einer macht werden. Die Geschichte eines Restaurants ab. Jeden Donnerstag. Überall. Und wir sind ja auch nicht alleine, wir haben diese wunderbaren Menschen um uns. Tut es Ludrik forever. Dieser Podcast wurde präsentiert von DMBio.

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