Local First - podcast episode cover

Local First

Jun 14, 20261 hr 4 min
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Das 5 Städte Experiment

Mark ist aus dem Pfingsturlaub zurück, ausgeruht und braungebrannt, und er ist ohne Notebook gereist. Geblieben sind ein E-Book-Reader und die Frage, ob so ein Ding beim Digital-Detox überhaupt zählt. Jens steigt mit einem Experiment ein, über das Mark im Urlaub gestolpert war: KI-Agenten besiedeln eigene Städte, sechs Agenten pro Stadt, jede Stadt mit genau einem Modell. Claude regiert ordentlich, hält sich an die Regeln, die Stadt floriert. Grok bringt es auf 183 Verbrechen, und am zweiten Tag lebt dort niemand mehr. Richtig schräg wird es, sobald man die Modelle mischt. Dann kippt das Zusammenleben in Windeseile ins Böse, bis selbst der brave Claude anfängt, Schutzgeld zu erpressen. Dazu passt der Aufruf von Anthropic, das Tempo der Entwicklung zu drosseln, das angekündigte Modell „Mythos" und ein KI-Wurm, der sich zur Verbreitung selbst umschreibt.

Der Hauptteil dreht sich um die Keynotes der letzten Wochen. Bei NVIDIA sagt Jensen Huang, man baue jetzt Hardware für Agenten und nicht mehr für Menschen. Gleichzeitig klettern die Preise für Grafikkarten und Arbeitsspeicher, ein kleiner DGX-Würfel fürs Büro wird gezeigt, und auf einmal sollen KI-Chips zurück auf die heimischen Windows-Rechner. Mark fragt offen, ob hier die nächste Cashcow gemolken wird, den Weg zur lokalen KI findet er trotzdem gut. Wie tief die Speicherknappheit im Alltag steckt, zeigt das Steam Deck: von rund 690 auf 890 Euro. Microsoft lässt Claude-ähnliche Agenten auf Windows und sogar im Enterprise von der Leine, mit Schreib- und Löschrechten, und stellt kuriose Geräte vor, etwa einen intelligenten Badge mit generativer Oberfläche und Project Solara. Nebenbei fallen Zahlen wie OpenAIs 900 Millionen Nutzer, das Gerücht über 900 Millionen Dollar Servermiete von Google bei SpaceX und Perplexity, das vom einstigen „Google-Killer" auf eine Local-First-Strategie samt „Perplexity Computer" umschwenkt. Kurz, aber wichtig: die Font-Injection in PDFs. Was du im Dokument siehst, muss nicht das sein, was die Maschine liest. Bei Verträgen ein gutes Argument gegen blindes Vertrauen.

Dann Apple. Mark, sonst bekennender Fan, nennt die WWDC-Keynote die uninspirierendste, die er je gesehen hat und schämt sich fast für die Leute auf der Bühne. Siri AI und der Personal-Context-Ansatz klingen auf dem Papier gut, holen ihn aber nicht ab, bei aller unbestrittenen Stärke beim Datenschutz. Jens bremst die Wut freundlich aus und bringt Benedict Evans ins Spiel. Dessen These: Wir stecken im Jahr 1997. Die großen Player sind noch nicht gesetzt, die Regeln, wie Bedienung funktioniert, formen sich gerade erst. Ein Second Mover zu sein, ist in so einer Phase keine schlechte Position. Womöglich ist genau das Apples Kalkül.

Der persönlichste Teil wird konkret. Googles neues lokales Modell versteht Bilder und Audio und ersetzt bei beiden nach und nach die lokalen Agenten. Mark beschreibt seinen Wissens-Vault in Obsidian, gefüttert aus Nachrichten, wissenschaftlichen Papern, YouTube und Podcasts, dazu ein selbstgebautes KI-News-Radar, eine Identity-Datei und 19 GB Mails plus 3,9 GB Notizen, verdichtet zu einem Knowledge Tree und über MCP an seine Agenten angebunden, unter anderem an Perplexity und NotebookLM. Wie weit das trägt, zeigt ein Arztbesuch. Beim neuen Hausarzt fehlen die alten Blutwerte, zu Hause liefert der Vault sie in Sekunden, samt korrekter zeitlicher Zuordnung und passender Quelle. Aus dem Gespräch fallen gleich mehrere Folgenideen. Datensouveränität und die Frage, was lokal und was online liegen sollte. KI, Produktivität und ein neuer Druck, der fast in Richtung Sucht geht, am liebsten besprochen mit einem Gast aus dem Gesundheitsbereich. Voice als das Interface der Zukunft, samt Marks Jarvis-Wunsch und Stimmungserkennung. Das absehbare Ende von Word, Excel und PowerPoint zugunsten von Text- und Knowledge-Dateien, in denen der Inhalt zählt und nicht die Formatierung. Und der Gedanke, dass sich KI vom einzelnen Gerät löst, vom Display am Kühlschrank über das Auto bis zum smarten Ring.

Zum Schluss eine Pointe, die hängen bleibt. Mark vergleicht den heutigen Stand mit MS-DOS, kurz bevor die grafische Oberfläche kam. Und dann der Gedanke: Sind ausgerechnet wir, mit unserem heutigen KI-Wissen, in zwanzig Jahren die COBOL-Programmierer dieser Ära? Die alten Hasen, die man holt, weil niemand sonst mehr weiß, wie OpenClaw lief. Bei zwei Jahren Halbwertszeit gar kein abwegiger Gedanke. Feedback ist erwünscht, besonders aus dem Gesundheits- und Verhaltensbereich. Und Gäste? Stehen schon wieder Schlange. In der Folge erwähnt und gern zu verlinken: die Studie zum Städte-Experiment, der Beitrag von Benedict Evans, das Anthropic-Statement zur Verlangsamung sowie Marks KI-News-Dashboard und seine Identity-Datei auf GitHub und LinkedIn.

Links zur Folge:

Transcript

Hallo, herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Think Different, Drink AI. Heute kündigt sich also langsam der Sommer in Deutschland an. In den letzten Wochen ist es immer wärmer geworden. Das lockt die Leute raus und lockt meinen lieben Kollegen Marc auch in den Urlaub. Weil Marc ist einer von denjenigen, gerne Pfingsturlaub machen darf aufgrund des Bundeslandes, in dem er wohnt. Ich bin ein bisschen neidisch, weil natürlich diese Pfingstzeit eine tolle Zeit ist, hier wohin zu fahren. Es ist nicht so ganz knallerheiß. Es ist nicht so ganz knalletheuer, nicht ganz so knallefoll wie immer im Sommer. Aber ich wohne leider nicht da. Gott sei Dank muss ich aufgrund des Alters meines Kindes nicht mehr auf die Sommerferien warten kann, also auch anders fahrend. Warum beschwere ich mich überhaupt? Marc, ich freue mich, dass du gut erholt, braungebrannt aus deinem Urlaub zurückgekommen bist. Wer sich wundert, die letzten ein, zwei Wochen, wenn er die aktuelle Folgen gehört hat, da gab es natürlich trotzdem Folgen, weil Marc und ich Profis, die sind vorbereitet waren und diese Urlaubsphase abgefangen haben, mit Programmen, die wir vorher aufgenommen haben, Folgen, wir vorher aufgenommen haben, die wir jetzt von der Dose abspielen konnten, sodass eure Zeit in dieser Urlaubszeit von Marc eben nicht ohne Think Different, Think AI vonstatten ging. Aber ich freue mich total, dass wir heute wieder da sind. Und wir reden Marc heute nicht nur über deinen Urlaub und in welchen Städten du so warst, sondern auch, wo die Zukunft der KI hingeht. Sind sie lokal? Sind sie in der Cloud? Wem gehören sie? Wer zahlt dafür? Wer kann sich noch Arbeitsspeicher leisten? Wer kann sich überhaupt noch ein Rechner zu Hause leisten, wo alles total ja geworden ist? All diese Nigger werden wir heute tangieren, ohne ganz traurig zu werden, wie immer mit einem leicht lockeren Blick auf das ganze Thema.

Ich fand es schön, wie du hergeleitet hast, das Thema Urlaub, und gesagt, das ist nicht ganz so teuer, komisch, das spielte sich nicht unbedingt auf meinem Bankkonto so wieder, dass es nicht ganz so teuer war. Schön wieder da zu sein. Ich habe auch heute Morgen gedacht, wir nehmen die Folge ja meistens mehr so Montag-Nachmittags dann auf oder Abends, und heute ist ja wieder Abend, und ich habe mir heute Morgen gedacht, verdammter Axt, bist du eigentlich so Ich nenne es jetzt mal Wortgewandt, wie wenn du voll unter Strom stehst und ich musste auch tatsächlich heute in der Firma merken, dass ich das eine oder andere mal so eine Art einrostende Gehirnschleife hatte, die gefühlt ein bisschen. Ich hoffe, das ist noch der Urlaub. Wenn es das alte ist, wird es so bleiben. An der Stelle würde ich mich über Feedback freuen. Aber ja, es haben wir hatten dankenswerterweise ein paar Gäste, die uns geholfen hatten, ein bisschen Content zu produzieren für den Urlaub.

Das ist aber das Alter Mark.

Und die Folge, die zuletzt online gegangen ist, hatten wir tatsächlich auch gemeinsam vorbereitet und sie war auch absichtlich etwas zeitlos gestaltet. Aber umso mehr freue ich mich heute wieder da zu sein und mich mit dir zu unterhalten. Und du hast hergeleitet mit in welchen Städten du warst. warst städtetrip... städtetripptechnisch warst du jetzt nicht so Hingucker. Eine Woche Sonnenschein, eine Woche, na ja, wachsendes Wetter. Ich sag's mal so rum, Niederlande. Wir hatten Strand, wir hatten für die nicht. Tage, eine Badelandschaft, wie man das glaube ich ausdrückt, wenn man es einigermaßen geschwollen sagen möchte. Nicht FKK oder sowas, ja. Also es war mit Kindern und alles und überhaupt und so. Center Park darf man dazu jetzt vielleicht auch noch sagen. So, wir kriegen kein Geld, aber du wolltest wissen und das Reich vielleicht hat es Ausangabe. Aber Städte ist ja ein schönes Zauberwort, weil ich bin ja komplett ohne Computer weggefahren. hatte nur...

Ist das ... Ja, ja. Mhm. ebook wieder und mein handy und das handy sehr selten in ebook wieder dafür umso häufiger in der hand nichtsdestotrotz habe ich von einem experiment gehört dass das thema städte zum thema hatte warum ging es denn da jetzt Ja, lass mich ganz kurz bevor wir die Statik reingehen. Zählt eBock Reader dann eigentlich zum digitalen Detoxen? Frag ich mich gerade.

Ich sag's mal so rum. Kleiner Insider und ich möchte nicht zu viel verraten. Nicht zu viel verraten, ich möchte die Illusion aufrechterhalten. Ich habe mich dazu bereitstangen lassen, mein Notebook zuhause zu lassen, um weniger Zeit vor so interaktiven digitalen Medien zu verbringen. Und jetzt hast du so einen E-Book reader. Ich weiß nicht, du das letzte Mal einen E-Book reader hattest, aber der zeigt halt Text. Ja, und Browser sind sehr überschaubar. Ja. Ja. Mhm. Mhm.

Ich möchte jetzt auch keine Namen nennen, aber es soll die Möglichkeit geben, dass wenn du sowas an eine lokale KI anschließt, dass sie dir hilft, die Fesseln des Systems etwas zu lockern, so dass du auch einen Cloud-Coder drauf zum Laufen kriegst. Aber ich möchte nicht weiter darauf eingehen.

Okay, das machen wir dann ein anderes Mal. Okay, fünf Städte, was ist passiert? Und zwar gab es ein Experiment. Wir hatten auch schon in anderen Folgen mal darüber berichtet, solche Experimente in virtuellen Welten gemacht werden. Da gab es mal Fälle in Microsoft, man, ach, Microsoft, auch da werden virtuelle Experimente gemacht. genau. Wer kennt sie nicht? Die Stadt Microsoft, gleich neben Appletown ist klar.

In Minecraft meinte ich natürlich, wo man auch schon als der GPT-Moment damals da war, relativ zeitnah danach angefangen hat zu überlegen, kann ich nicht auch so kleine Charaktere in solchen Städtchen rumlaufen lassen, die dann im Prinzip simulieren, wie ein Spieler quasi der andere Sache machen würde, halt nur durch eine KI, dann so bisschen zu gucken, wie sich Gesellschaften entwickeln. Also es gibt schon seit langer Zeit, gibt es das auch alles mit, ich kann mir auch so KIs runterladen oder besagt einladen in meine Spiele, wenn ich das haben möchte, gibt es also mannigfaltig Themen, auch total spannende Themen. Hier wurde jetzt wieder so ein Experiment gefahren und es wurden Städte gegründet mit immer ein paar Einwohner nur, jetzt nicht so wahnsinnig viele Modelle, ja nicht so viele genau. Genau, jeweils sechs Agenten und immer ein Modell, aber das war der Gag. Das heißt, einmal waren die sechs Agenten von Claude, einmal waren die sechs Agenten von OpenAI, also Chachipiti, einmal waren die sechs Agenten von Gemini, einmal waren sie von Rock und

6 Stück jeweils 6 Agenten

Und so weiter. So, und das im Prinzip wurde geguckt, was so passiert nach ein paar Tagen, wenn die so leben in dieser Stadt. Das ging auch ganz gut in vielen Fällen. ja, genau, die werden auch Religionen gegründet. Das kennen wir alles von diesen Minecraft-Experimenten. ist dann diese KI auch immer umtrebig oder wenn sie miteinander dann unbeobachtet des Werkes walten kann. In diesem Fall war es dann, wie gesagt, relativ friedfertig teilweise. Also, es war dann so, dass Claude sehr, sehr

Die haben alles möglich gemacht, Handeln und Politik und Abstimmung und so. Hehehe. ordnungsgemäß waren. Also da wurden die Gardwells eingehalten. Ja, florierend, niemand wurde überfallen oder immer was anderes. Das war bei Grog leicht anders. Da gab es dann, glaube ich, irgendwie relativ zügig 103. Ja, genau. Aber 183 verbrechen schon relativ frühzeitig und am zweiten Tag waren alle alle von diesen Agenten tot. florierend. Am zweiten Tag kein Lebenden mehr.

Jäckene! Eigentlich ist der Gag ja schon rum, ne? Total geil, aber es wird ja eigentlich noch lustiger.

Das ist schon verrückt. Auf jeden Fall haben sie dann im Prinzip nochmal, was sie dann noch gemacht haben, ist zu gucken, was würde denn passieren, wenn wir jetzt eine Stadt besiedeln mit unterschiedlichen Modellen, mit diesem ganz lieben Claude-Modell, das ja ganz nett ist und an Guardwales beachtet und vorbildlich arbeitet und solche Sachen. Und dann vielleicht der leicht verrückte Rowdy vom Schulhof, der rauchend auf der

Und vorbildlich und so. Also nicht nur lieb und nett, sondern auch visionär.

und nicht zum Schulunterricht gegangen ist oder so was, dann im Prinzip dann zu neigt, wie ein Halbstarker zu agieren. Das witzige ist dann in diesem Experiment, wenn man diese verschiedenen Modelle, die halt unterschiedliche Wesenzüge gezeigt haben, wenn sie unter sich sind, wenn man sie zusammen wirft, dann kehrt sich alles sehr, sehr schnell ins Böse Das heißt auch Claude hat dann angefangen, dann die anderen zu unterjochen und so was. Also GROG. Wir wollen es ja benennen.

Schutzgeld zu erpressen, glaube ich. Schutzgeld war so. Verrückt, ne? Also, ein ganz verrücktes Experiment wieder, was mich dazu bringt. Auch da müssen wir mal wieder eine Folge drüber machen über dieses Thema, wie sich da die Sachen, die Simulationen und so weiter entwickeln. Aber das war so eine nette Anekdote, die in den letzten zwei Wochen passiert ist in deiner quasi computerlosen Zeit. Deshalb freue ich mich sehr, dass du es auch mitbekommen hast, trotz alledem.

Danke, aber ich möchte vielleicht noch zwei vielleicht unqualifizierte Kommentare loswerden. Der eine war eigentlich Co-Pilot mit dabei. Ich hätte ganz kurz das Gefühl, dass auf einmal die Autos wie bei Fred Feuerstein fahren, aber das war vielleicht nicht ganz nett. Und das zweite. Ja, das ist glaube ich besser, dann kann man nochmal qualifiziert nachlesen. Aber was ich an der Stelle halt tatsächlich so, ich sage was heißt bedenklich, aber so so merkwürdig finde, ist wir haben ja auch vor kurzem die Pressemeldung gehabt.

Mhm. Ich weiß es nicht. Ja, wir packen die Studie auch in die Show Notes wieder. Das machen wir auch.

dass gerade auch von Anthropic nochmal das Thema kam. Mal egal, ob das jetzt, ich sag mal, irgendwie Marketing oder sonst was ist, lasst uns doch bitte mal die Entwicklung der KI-Systeme pausieren oder verlangsamen, damit wir eine Chance haben, bisschen Schritt zu halten. Wenn ich mir jetzt überlege, dass am Horizont die neuen Tachypathy-Modelle, Mythos soll ja auch irgendwie jetzt dann doch demnächst mal das Licht der Welt erblicken, nachdem sie jetzt Mhm.

die Testergruppe erweitert haben, wenn ich weiß was Mythos ist, haben wir eine schöne Folge zugemacht. Da kriegt man schon ein leicht mulmiges Gefühl, dass wenn auf der ganzen Ebene irgendwie die gute KI bei der bösen KI vorbeikommt sindgemäß oder beim Rüpel, dass auf einmal alles ein Bach runtergeht. Und was ich auch noch gelesen hatte, es gab irgendwie einen KI Wurm, der sich quasi zur Weiterverbreitung dann umbaut. Wo du dann auch denkst, so okay, wir sind langsam an einem Punkt angekommen, wo diese

Mhm.

was wir immer so mit Vibe Coding letztens in der Folge beschrieben haben, was dann halt auch nicht nur die anderen Jungs oder Mädels, da ja keiner außen vor sein, sondern was auch die Systeme dann haben, für sich nutzen können. Und Systeme für sich nutzen können. Wir haben uns in der Vorbereitung überlegt, worüber wir heute reden und du hast es eben schon angekündigt, wohin wollen die großen KI Firmen, Microsoft hat eine Keynote gehalten, Nvidia hat eine Keynote Google hat eine Keynote gehalten.

Mhm.

Apple hat mittlerweile auch eine Keynote gehalten. Und das gibt so ein bisschen so zumindest ist das ein grobes Gefühl, wo die hingehen wollen. Und bevor wir auf die einzelnen Firmen und was sie da so machen, durch die Reaktor eingehen. Ich fand eine Sache ziemlich. Naja, ob das jetzt beeindruckend oder erschreckend ist, mag im Ohr der Hörer Jason Wang oder wie der immer ausgesprochen wird. Ja, wir wissen wahrscheinlich alle wenig meinen der nette Mann mit der Lederjacke von Nvidia, der scheinbar so gefeiert wird.

Mhm. seinen gefilmt, dass da irgendwie die Essensläden, wenn er mal irgendwo war, ein Foto davon aufhängen. So wie wenn der Rockstar da ist, wenn er dann da ist, das passiert. Der gesagt hat, wir bauen sinngemäß jetzt nicht mehr Hardware für Menschen, sondern Hardware für Eieragenten. Wo ich dann dachte, ist das die richtige Richtung? Aber mal long story short, wir wissen ja alle, dass Nvidia, ich meine, es gab eine ganz komische Vergangenheit. War das die Nullerjahre rum, wo sie mit gegen 80

Hm. Mhm.

...RTI, irgendwas. Grafikkarten so ein bisschen irgendwie in Straucheln kamen, was Nvidia anging. Dann haben sie die Kurve gekriegt. Wir haben große Grafikkarten, wir haben die Gamerszene und dann kam KI und dann hatten sie auf einmal gemerkt, verdammter AX, auf Grafikkarten lassen sich KI-Modelle ja gut laufen lassen. Und mittlerweile leben wir in einer Zeit, wo man ja nur mal versuchen, dir einen Computer zu kaufen, wo sowohl Grafikkartenpreise als auch RAM-Preise durch die Decke gehen. Mhm.

und teilweise alte Chip-Designs wieder aus der Versenkung gehoben werden, damit du alte RAM-Riegel weiterverwenden kannst, damit du einfach dieser Speicherknappheit und so weiter entgegentrittst. Und ein großer Nutznießer davon ist ja Nvidia, weil die sind ja für die, die nicht Selbstversorger sind, Google ist ja beispielsweise Selbstversorger, was Chips in Rechenzentren angeht, sind sie ja quasi der Haus- und Hoflieferant und befüllen die Rechenzentren mit ihren Chips und weiß gar nicht, die die die Space Rechenzentren vom Elon, ob die dann auch die H100, H200 und keine Ahnung was kriegen.

das weiß ich gar nicht genau weil jetzt das ja auch interessant ist ein bisschen crazy ich hätte das gehört dass google zahlt dann jetzt in zukunft 900 millionen dollar server mieter bei space x im monat das ist schon aus normal

Das musste er erst mal reinholen. also... Und getreu nach dem Motto, ne, grüß an alle Hörer, auch ihr zahlt dazu... Tragt dazu bei, dass was bezahlt werden kann. Worauf ich aber raus wollte, und das mag jetzt ein bisschen, ich sag mal, vielleicht ein bisschen stammtischmäßig anhören, aber es war der Gedanke, der mir durch den Kopf ging, als diese Keynote da war und er so bisschen erzählt hat, dann wurde der ganze Kram ja dahin überführt, dass man die Zukunft in der lokalen KI sieht. Ja. Mhm.

Weil sie haben ja die ganze Zeit, ich sag mal, die Server bedient, dann haben sie mit der DJX BARC so einen kleinen Würfel präsentiert, den du dir quasi irgendwo ins Büro stellen kannst zum Ausführen lokaler KI-Modelle. Und jetzt sind sie hingegangen und bringen für Windows Computer KI-Chips raus, die helfen sollen, Modelle effizienter auszuführen. Im ersten Moment dachte ich so ein bisschen an den Neural Engine, die Apple schon seit Jahren in ihre M-Prozessor-Architekturen integriert, auf My Phone, auf Mypad, Wission Pro Max. Und dann habe ich mir das da angeschaut und dann war ich so ein bisschen innerlich aufgewühlt, weil einerseits kam mir das sehr bekannt vor. Ich habe noch keine Specs verglichen, wie schnell ist diese CPU, die Nvidia da vorstellt oder nicht. Aber da stehst du dann da. Und die Firma macht gefühlt den Gamer-Markt so bisschen kaputt, weil Grafikkarten wie gesagt werden teuer, Speicher werden teurer, die Rechenzentren rüsten auf mit Chips ohne Ende und jetzt kommen sie und sagen, lass uns doch bitte wieder auf die ganzen PCs bei den Menschen zu Hause noch so einen schönen Chip drauf löten. Und jetzt habe ich keine Ahnung, das kannste sagen, schlecht vorbereitet, ich kann mich zurückziehen mit dem Satz Urlaub.

.

In einer Zeit, wo Grafikkarten teurer werden, wo RAM-Preise teurer werden, wo jetzt noch ein zusätzlicher KI-Chip reinkommt und du stehst auf der Bühne freudestrahlend und zeigst so ultra-slim Notebooks, auf denen Spiele laufen, da fühlt ich mich so ein bisschen irgendwie, ich weiß nicht, ob mich das jetzt abgeholt hat oder ob da eigentlich nur etwas verkauft wurde, so nach dem Motto, die ganzen Rechenzentrum-Jungs, die können wir gerade nicht mehr bedienen und keine Ahnung, und hier und da und überhaupt. Und jetzt nehmen wir keine Ahnung, ja, das jetzt...

Mhm. Mhm. Einfachere Chips verkaufen die wieder denen, denen wir die ganze Zeit irgendwie die letzten zwölf Monate die halbwertteuer gemacht haben und melken quasi die nächste Cashcow. Also das war so ein bisschen das, was mir da so durch den Kopf ging. Aber lokale Modelle, das finde ich wieder gut. Ja. Mhm.

Ja. Ja, aber ich finde das so bisschen spannend, natürlich könnte man jetzt auch sagen, dass das gutes Marketing ein guter Marketing Moment ist, solche Sachen aufzugreifen, weil natürlich haben wir in der Diskussion, wenn wir auf das Thema KI gucken, wir haben ja auch schon über das Thema Second Brain und solche Sachen geredet, wo sind denn eigentlich deine Daten, wo liegt dann eigentlich der Kontext, du erzeugst, soll der wirklich immer in der Cloud liegen, soll der immer bei Modellanbieter liegen, dann ist natürlich vielleicht schlau zu überlegen. Was kann bei mir zu Hause lokal laufen, inklusive meines Gedächtnisses, plus vielleicht auch die Modelle, die dann mit diesem Gedächtnis eben arbeiten können. Vielleicht greifen Sie das einfach nur geschickt gerade auf. Vielleicht ist es so, wie du es beschreibst, dass der Markt für Serverfarm jetzt erst mal auf Jahre hinweg, die müssen aber erst mal alles produzieren, ehrlicherweise, was da jetzt gerade aufgebaut wird rund die Welt oder auch im Weltraum geplant ist. dass sie sagen, wir haben jetzt hier noch eine Nische, die wir wieder beackern können, den wir natürlich den Preis wirklich auch hochgetrieben haben, weil viele Speicherkapazitäten jetzt wirklich in diese Server-Läden reingelaufen sind, für den einen oder sich vielleicht im Gaming-Markt jetzt auch nicht so auskennt, das nochmal so, man kann das schön zum Beispiel an dem Gaming-Handheld von Steam sehen, das ist Steam Deck, das ist so ein kleines Handheld, das tatsächlich ein relativ guter Computer ist, mit dem man dann die Spiele bei Steam spielen kann. Das ist jetzt vor kurzem erhöht worden von dem Preis. glaube, das große Modell war irgendwie bei 690 Euro oder so was. Das ist jetzt, glaube ich, bei 890 Euro. Also 200, 300 Euro, die da einfach teurer geworden sind, die Sachen. Und das ist dann schon echt, da merkt man den Sprung. Also das liegt jetzt nicht dran, dass die Displays teuer geworden sind, dass die Knöpfe teurer darauf geworden sind. Das liegt einfach dran, dass die Speicher einfach gebraucht werden für das ganze Thema KI, was wir gerade da haben. Und dementsprechend ist dieser Move trotzdem wieder spannend. Teile deiner Beobachtung haben. Wir müssen das bisschen abwarten, wie sich es wirklich entwickelt. Ob das jetzt so ein Angriff wieder ist zu sagen, komm, lieber zu Hause Nutzer, spar dir die teuren Abogebühren bei dem Modellanbietern, hol dir lokal einen Rechner, der auch die KI laufen und auch noch spielen kann, damit auch wieder spielen kannst. Also ja, das muss man mal kritisch beobachten, was das so heißt, ob das wirklich so mit dem guten Gedanken bei Microsoft und bei Nvidia ist, zu sagen.

wir empowern den Nutzer zu Hause, damit er möglichst viel lokal arbeiten kann. Ja, das sei mal dahingestellt, weil natürlich trotzdem viele Daten wahrscheinlich aus SharePoint, anderen Sachen oder irgendwas anderes kommen, die ich dann dafür brauche, lokal zu arbeiten.

Was ich an der Stelle auch lustig fand, aber der möchte ich mich dafür entschuldigen. Wie gesagt, ich komme aus dem Urlaub. Da kommen auch viele vielleicht noch nicht ganz super recherchierte Themen raus. Aber jetzt stell dir vor, dass die ganze Zeit die Rechenzentren ausgestattet und jetzt startest du die User aus, dass die weniger Rechenzentren brauchen. Ja, also ist auch irgendwie total lustig. Auf der anderen Seite muss man natürlich auch ehrlicherweise sagen, die Durchdringung von KI, wenn du dir die Statistiken anschaust, wie viel Prozent nutzen KI oder kennen KI, wie viel der Form bezahlen für KI.

Hm?

wie wir davon nutzen, das ist, mal, sehr exzessiv. Das sind ja im Vergleich zur Gesamtbevölkerung oder zur Durchdringung mit Klassicherheit hier immer noch sehr wenige. Und ich glaube, dass dieses Thema, dass du, wenn du mehr auf lokal bringst, dass du dann auch indirekt in Rechenzentren hilfst, weil nicht mehr jeder Quatsch bei Ihnen vorbeigeschneit kommt, sondern bestimmte Dinge zukünftig auch lokal stattfinden werden. Es auch schon mal eine Folge. Ja, der menschliche Körper, das Gehirn, entscheidet auch nicht alles, sondern da passieren auch ganz viele Dinge auf dem Weg dorthin, weil

Mhm. Ja, wobei... Mhm. Mhm.

die Haut und keine Ahnung wer da entsprechend agieren kann. Ich möchte noch kurz einen anderen Rand loswerden. Ich habe heute drei Rans. Den ersten habe ich schon los beim Video. Den zweiten möchte ich bei Microsoft loswerden. Die haben das ja auch noch mal ins Breite gedreht mit, dass ihre Rechner unter Windows dann Modelle ausführen können. Und die hatten ja auch den Peter auf der Bühne. So nach dem Motto, wir können jetzt OpenClaw auf Windows gut ausführen. Da dachte ich sofort an dich. Dann haben sie aber was gezeigt, wo ich dachte Leute, wisst ihr?

Ja, macht das richtig. Mhm, mhm,

Ich verstehe, dass keine Firma auf der Bühne stehen kann und die Wahrheit sprechen kann. Nicht, dass sie gelogen haben, aber ihre Darstellung war komisch. Sie haben nämlich paar Produkte gezeigt. KI-Produkte. Nämlich ein Beispiel war ein intelligenter Badge. Also so ein Firmenausweis. Wenn du in einer Firma arbeitest, die ein Zugangskontrollsystem mit Firmenausweis hat, dann hast du ja irgendwie so ein Ding, ist ein Bild drauf und der Name und deine Ausweisnummer und keine Ahnung was. Und das hatten die gezeigt als als Virtual, als Display, das du am Hals hängst und wenn du es hochhebst, dann siehst du, was will mein Agent von mir mit so einer generativen UI und haben dann auch so verschiedene andere Geräte gezeigt, die dann oben am Kopf so eine Kamera haben und hatten sinngemäß gesagt, naja, heutzutage du willst ja kein Smartphone für bestimmte Dinge nehmen, weil das wirkt ja dann distanzierend deinem Gegenüber wirkend. Also dass du das komisch wirkt, wenn du ein Handy Leuten ins Gesicht hältst, sie medizinisch zu untersuchen, sondern eher wie ein Recorder.

Mhm.

Und da ich gedacht, na ja, wenn Nokia aufkäuft, zweimal die Mobile-Strategie an die Wand fährt und aus Nokia dann, was verkaufen die heute, Katalogs oder irgend sowas, zurücklässt, da würde ich auch sagen, ich nehme kein Smartphone in die Hand und baue dafür einen intelligenten Badge, den ich mir den Hals hänge. Fand ich an der Stelle natürlich lustig, weil wenn du kein Smartphone hast, dann musst du halt einen Grund finden, warum du was anderes hinstellst. Aber du hast gemerkt, sowohl bei Microsoft als auch bei Google, und dann hören diese Randwelle auch wieder auf, Es stand alles im Zeichen KI. Alle erzählen dir, was geht jetzt und wie kann ich hier übersetzen und Multi-Agent-Systeme bedienen und Wissen aufbauen und jetzt halt mit den neuen Chips auch lokal. Und in der Vorbereitung hast du mir auch was gesagt über lokal, dass da noch ein Player eingestiegen ist. Das heißt, du bist der Mensch, der heute mit dem recherchierten Know-how hier reinkommt. das heißt. na ja, was heißt verrückt?

Verrückt, ne? Da du sonst das Brain von uns beiden bist, ne? Ich muss wieder warm laufen. Darum gönne ich mir heute, weil einen Rahnd habe ich noch offen. ist ganz frisch, der tropft noch. Aber erzähl doch du doch bitte, was wir noch zum Thema Lokal da zum besten haben.

Ich würde noch zwei Anmerkungen machen. hatte jetzt vor kurzem gehört, OpenAI hat mittlerweile 900 Millionen Nutzer. Das finde ich schon relativ hohe Anzahl. Also immer im Vergleich natürlich immer noch weniger als insgesamt. Artisys Systeme gelotst werden, aber was haben wir gerade um die acht Milliarden, neun Milliarden Menschen auf der Welt? Das ist schon eine ganz gute Durchdrehung, muss man dann einfach sagen. Okay.

Wenn du nach Nvidia gehst, sind es nur eine. Hat ein paar Unterschlagen. Man ist sich nicht sicher, ob es Absicht war oder Suggestion. Vorauseilende Gehorsam nach dem Motto, welche Stadt hat gewonnen.

Mhm. Und äh... Ja, das wäre aber auf der anderen Seite hast du noch das Thema. Das ist das mit Microsoft gesagt, nicht dass er das klar ob ein Klo oder Klaus wie sie da nennen auf die auf die Windows Welt nur bringen, sondern in Enterprise. Das ist ja das Spannende, dass sie sagen, sie sind so weit, dass sie tatsächlich im Prinzip jetzt auch einen OpenClaw ähnlichen Agenten quasi in Enterprise Systemen loslassen, was er vorher so ein bisschen. Also, wo wir alle so bisschen drüber nachgedacht haben. Deshalb bauen wir uns ja auch alle diese sicheren Umgebungen für die OpenClaws und haben uns alle vernünftig ein Mac Mini oder was anderes besorgt, ihn darauf rumspielen zu lassen. Dass man sagt, okay, solche Agenten dann in Systemen loszulassen, wo er relativ freizügig auch Daten ändern kann, löschen kann und eben das andere auch. Das finde ich spannend, wie das dann funktionieren wird. Nvidia hat ja auch sowas schon mal angedeutet mit den Sandbox-Geschichten, die sie da haben. Dass es dann sauber in Enterprise-Situationen laufen kann. Da müssen wir mal gucken, wie gut das dann auch funktioniert. Was du aber gesagt hattest mit dem dritten Player, der da noch unterwegs ist, der kommt so bisschen aus einer anderen Ecke heraus. Der ist immer schon ein Player gewesen, der aus einer

ist auch nicht ganz auf der monetären Höhe von Microsoft und Nvidia. Ist ein bisschen kleiner dagegen.

Total nicht genau, genau. Aber hat hat trotzdem im KI Umfeld von Anfang an immer ein bisschen für Horror gesorgt. War also eine Zeit lang als der legitime Google Killer unterwegs. Ich rede von Perplexity AI, die relativ zügig im Prinzip, als die anderen nur rein mit ihren Chatbots gearbeitet haben und aus ihrem Wissen quasi der Modelle uns mit Wissen versorgt haben, wo dann viele natürlich immer sagt, das wäre irgendwie doof. Ich kann da keine aktuellen Nachrichten abfragen, es ist immer nur so aktuell, wie das Modell quasi trainiert, ist jetzt die Daten schon wieder vier Monate alt und sowas, hat der Perplexity im Prinzip sofort von Anfang an, man hat ein Modell agnostisch, weil sie nutzen einfach die Modelle, eine Oberfläche angeboten, die so ein bisschen eine Googlesuche mit AI-Wissen vermixed hat. Und das war einfach sofort eine...

Also war heute. Sie haben sich mittlerweile stark weiterentwickelt. Aber damals war es ja wirklich so ein bisschen hau ein bisschen Suche und ein bisschen KI Modell zusammen. Genau. Genau.

Genau, aber war von der Visibility-Perspektive natürlich ein super Ansatz, sie da gefahren haben und deshalb sind sie auch relativ zügig bekannt geworden. Weil es war de facto zu dem Zeitpunkt einfach die beste kombinierte Search, du machen konntest. Während du da bei Chachapiti immer noch sagen musstest oder noch ein Skill installieren musstest damals, ich weiß nicht, wie es hieß, irgendwie so ein Websearch oder sowas, dass er da bewusst sagen muss...

Da gab es doch auch, gab es da nicht Bing mit GPT dann hinten dran? Das war da auch so irgendwie so ganz kurz.

Irgendwie, irgendwas war da, ja, da war mit Bing zwischendurch, genau, da konnte sie Bing, da konnte sie Bing-Suchmaschine aktivieren mit so einem Toggle-Schalter, weißt dass er dann im Prinzip dann, eher dann im Prinzip bei deiner Suchanfrage bei Bing auch gesucht hat oder sowas. Ja, ja, natürlich. Und das ist auch schon zwei oder drei Jahre her. Aber wie gesagt, das war damals schon so so ein, ein, eh, bahnbrechend, ist ein bisschen übertrieben, aber es war natürlich ein guter, guter Weg, das zu machen.

Und wir fanden's geil, Jens, wir fanden es geil. Heute stehst du da und denkst, hm?

Und sie haben sich natürlich auch weiterentwickelt und was sie auch jetzt anbieten ist, dass sie als einer der ersten Player, ich rede ja ganz gerne drüber, weil ich genau solche Sachen einfach wichtig finde, dass ich sage, ich möchte nicht alle meine persönlichen Daten, meine persönlichen Überlegungen, die ich ständig mache, eigentlich einer Google, einer Microsoft, einer Open AI oder wem auch immer draußen komplette Verfügung stellen. Das heißt, ich versuche ja für mich so bisschen auch ein System aufzubauen, dass... unterscheiden kann zwischen muss ich eine cloudbasierte KI jetzt benutzen aufgrund der Geschwindigkeit oder kann ich eine lokal installierte KI benutzen, weil die Anfrage durchaus ein bisschen dauern darf oder weil es eben nicht so viele Parameter gleichzeitig geladen werden kann, sodass man normal ein kleiner lokaler Speicher von 24 GB auch mit den Modellen klarkommt. Diesen Ansatz, den nimmt Perplexity jetzt auch auf und deshalb reden wir auch darüber, weil das schön in dieses Lokal reinpasst. Die versuchen so eine, auch so eine, so eine, ja, Lokal First Policy zu fahren. Das heißt, wenn du dann in Zukunft mit Perplexity Computer, ist das, wenn du mit Perplexity Computer Sachen machst, dann wird auch immer erst geschaut, was kann ich lokal tun und was muss denn wirklich eigentlich an die schnelleren Online Modelle übergeben werden. Und A ist das ressourcenschonend und meiner Meinung nach aus der Privacy Perspektive auch ein total spannendes Konzept. Das muss man einfach beobachten. Das ist jetzt gerade so ganz frisch auch nur quasi, ich habe es selber noch nicht testen können. Ich habe es noch gelesen gestern. Und da muss man sich mal beschäftigen, das finde ich einen guten Ansatz, dass so was jetzt in Zukunft kommt, dass so persönliche Assistenten dann vielleicht zu Hause, lokal auf den Rechnern sitzen, die halt, das ist auch nochmal spannend, wir hatten auch eine Folge über das Thema Cybersecurity, wo wir auch mal aus einer anderen Perspektive drauf geguckt haben, was kann eigentlich irgendwie noch online liegen, was muss nicht auch vielleicht an wirklich wichtigen Daten offline liegen. Das ist auch nochmal ein spannendes Thema, wie sich dieser Markt entwickeln wird und wie sich die Anwendungen für uns Heimwändeanwender da auch entwickeln werden und uns auch sicher machen an zu Hause, weil vielleicht meine Daten eben vielleicht dann auch manchmal weniger interessant sind, als wenn sie in so einer riesigen Datenbank liegen mit zig Millionen anderen Nutzerdaten, dass sich nicht irgendwie jemand die Mühe macht. Während ich das sage, ich bin ja so ein Sprechdenker, denke ich schon wieder übernach. Der Aufwand ist natürlich auch mit KI relativ gering, trotzdem mich persönlich zu Hause anzugreifen. Aber dass wir trotzdem, also ich glaube, das ist der richtige Weg.

Ich glaube, wir sollten uns ein bisschen angewöhnen, dass wir Sachen lokal in unserem Körper als Geräte oder zu Hause auf dem lokalen Server haben und nicht alles Prinzip dann tatsächlich draußen bei den großen Anbietern ist. Ich glaube, das ist schon ein richtiger Ansatz.

Während du von Angriff und so gesprochen hast, fiel mir ein, es gab einen Bericht, dass das, was du siehst in einem PDF mit den richtigen Schriftarten etwas anderes ist, als das, was eine Maschine liest. Da hatten sie so gezeigt Lebensläufe, so nach dem Motto. Und wir hatten ja schon mal sowas wie Prompt Injection und versteckte Zeichen und hast nicht gesehen und haben die irgendwie mit Schriftarten gearbeitet. Und die Schriftart ist quasi für die Maschine erkenntlich und für den. Mhm. Ja.

für den Agenten nicht und umgedreht und haben dann so quasi auch eine Art Injection gemacht und gezeigt, dass wenn du Verträge und Sachen über KI auswerten lässt, dass du nicht vertrauen kannst, dass TIK-KI das Richtige liest. Bevor wir vielleicht noch ein bisschen auf das Lokale eingehen, würde ich gerne aufgrund der Aktualität kurz auf eingehen, was Apple eigentlich gemacht hat. Weil die fehlt noch. Und bevor ich da auch mit einem kleinen Rand ende, möchte ich natürlich sagen, Nokia macht keine Cut-Uns, die sind Netzwerkausrüster, also die sind jetzt nicht komplett. Ich sag mal weg vom Fenster, aber durchaus eine andere Firma als zu meiner Jugend, wo ein Nokia-Telefon durchaus, ich sag mal, Rang und Namen hatte und nach dem Microsoft-Deal halt nicht mehr. Aber gut, lass uns mal zurück auf auf Apple kommen. Weil die haben tatsächlich einen anderen Weg gewählt. Die haben nämlich irgendwie, so interpretiere ich das, zum Zeitpunkt der Aufnahme gab es nur die Keynote ihrer jährlichen Entwicklerkonferenz. Ja, nicht dass jetzt in zwei Tagen noch irgendwas rauskommt und Wir wussten es nicht, aber auf dieser Keynote haben sie etwas gezeigt, dass wenn man jetzt mal in den neutralen Dritten fragen würde, sagt, okay, haben jetzt hier, hatte schon immer irgendwie mit den Prozessoren, habe ich schon erzählt, lokale KI Modelle unterstützt und hatten immer so eine leicht begriffsstutzige Siri im Angebot, die eher sagt, ich habe was im Internet nicht gefunden, alles dir helfen zu können und das haben sie jetzt mit Siri AI erweitert und gehen dort aber mehr so in Richtung personal experience. Das Handy hat den Kontext seines Anwenders. Das Handy weiß quasi wer du bist, was du machst, was du in deinen Fotos, Notizen, Erinnerungen, Mails, Dateien hast und du hast eine Interaktionsmöglichkeit mit diesen Daten. Das hört sich jetzt im ersten Schritt erstmal so ein bisschen an wie, cool, ich habe OpenClaw oder Hermes Agent oder irgendwas Geiles, wenn man sich jetzt mal mit der AI Welt beschäftigt. auf meinen Geräten, weil sie bieten das ja auf ihren ganzen Plattformen an. Von der Apple Watch über die Vision Pro, also die VR AR Brille von Apple, über ihren Mac, das Notebook, bis hin zu Tablets, iPad und iPhone, das Handy. Und dann habe ich diese Keynote gesehen, darum sage ich, das hört sich jetzt mal geil an, und habe gedacht, vor zweieinhalb Jahren, ich vor Freude ja auch durch die Wohnung gerannt.

was ich dort an Features dargeboten kriege und ich fühlte mich von gelangweilt bis und an dieser Stelle sage ich zum letzten Mal, ich hatte Urlaub, ich bin noch nicht ganz im Redefluss, ich schämte mich für die Leute, die das präsentiert haben, dass sie das präsentieren mussten. So schlimm fand ich es. Ich fand das, was man dargeboten hat an Funktionalität, fand ich unterirdisch. Jetzt habe ich aber eben schon meinen Ausweg gesucht, weil ich gesagt habe, vielleicht kommt in zwei Tagen was raus. Die Entwicklerkonferenz hat ja gerade angefangen und die Keynote ist ja für den Endkonsumenten. Also eigentlich für die, ich hatte es vorhin gesagt, 98 Prozent haben in meiner Rechnung noch mit KI wirklich was zu tun gehabt. Für diese Menschen haben sie jetzt quasi was angeboten. Da könnte es ja sein, dass das gut ist. Wenn ich jetzt aber aus einer Perspektive komme und sage, ich habe einen Hermes-Agent gesehen, ich habe einen OpenClaw gesehen, ich habe gesehen, womit NVIDIA, womit Google, womit Microsoft die Ecke kommen, dann fühle ich mich mit einem Produkt aus dem Hause Apple, mit dem Kenntnisstand dieser Keynote, nicht mal ansatzweise an der Spitze, ich möchte jetzt nicht Nahrungskette sagen, aber an der Spitze der IT, was nach dem Motto Einfachheit, Bequemlichkeit, Komfort angeht. Privacy, total top.

Ja.

Sie haben ihre ganzen Prinzipien nach dem Motto, geht nichts an Dienstleistungsweise. Alles fein. Aber ich habe weder Bildgeneratoren, die gezeigt wurden, gesehen, wo ich gesagt habe, cool, das sah mehr so aus wie Mid Journey vor acht Monaten oder nicht mal wie Nano Banana, obwohl sie ja die Google Modelle gekauft haben, die zensiert haben. Ich habe ein Antwortverhalten. meine, Apple waren die einzigen, die auch eine Videoproduktion gemacht haben. Nicht live, wie alle anderen. Alle anderen haben live Präsentationen gemacht.

Mhm. Mhm.

Apple hatte Google Präsentation, genau, hatten sie auch, aber haben Google auch genannt und der Kino, haben aufgezeichnete. Und es wirkte einfach nicht. Ich war in keinster Sekunde, bis auf ein Feature, nämlich in Fotos, Perspektiven nachträglich ändern, das war nett gemacht, wie sie das DSUI gemacht haben. Ich war in keinster Weise überrascht und hatte gedacht, okay, das ist jetzt eine Plattform, auf der ich mich jetzt quasi so gut zu Hause fühle, dass es sich lohnt, nicht alles wieder selbst zu bauen und zu überlegen, wie du Sachen verknotest und OpenClaw und so weiter zu installieren, sondern es ist einfach gefühlt ein, zwei Jahre her und dann hört man noch rant auch wieder auf, jetzt wissen wir beide, wie schnell sich Dinge geändert haben. Das heißt, bis das Betriebssystem die Beta-Phase verlässt, es ist kein Geheimnis, wenn man sagt, es ist wahrscheinlich September, weil es war schon die letzten Jahre im September, dann ist bereits dann

Mhm.

Die Distanz ja noch größer als heute. Und da habe ich echt bisschen Schiss bekommen. Und meine einzige Hoffnung ist jetzt, ich über diese Entwicklerkonferenz, du kannst da noch ein bisschen den Videos folgen und was die sich so für Entwickler einfallen lassen, ob das vielleicht so bisschen die Basis legt, auf der man paar coole Sachen bauen kann. Aber das, was sie gezeigt haben, das holt mich und die, mit denen ich im Chat war und davon sind nicht alle AI-verrückt, hat das überhaupt nicht hervorholt. Wir empfanden es als, und Tim guckt...

Ja. hatte die Firma jetzt auch verlassen. Also was heißt verlassen? Es tritt ja von seinem Posten zurück. Wir fanden das die uninspirierendste Keynote ever. So, mein Rand ist rum. Rette die Situation. Okay, liebe Zuhörer, liebe Zuhörer, Sie haben gerade einen Live-Bericht aus dem Apple-Fanclub-EV-Buchstuhude gehört.

Ja, das ist das Ironische. Ich habe ja durchaus ansonsten den Ruf, gewisse Fan-Kultur dort zu hegen und zu pflegen. Es sollen Menschen geben, die einen Mac haben mit den Originalunterschriften von Steve oder so. Soll es geben. Ja, ja.

Soll es geben, soll es geben? ja, glaube, ja, ja, aber genau, soll es geben. Ich glaube tatsächlich, also wie gesagt, erst mal, ich glaube, ein erstaunlicher Moment für alle, die dich kennen, dieser, was du gerade von mir gegeben hast und diese absolute Offenheit in diese Richtung dieser Firma, die du doch sehr magst und die auch immer noch sehr gute Produkte rausbringt. Aber natürlich erstaunlicherweise gebe ich dir Recht, in dem KI-Zeitalter bisher so dahinter herroppt. das, obwohl sie eine wahnsinnig gute Ausgangssituation haben. mit den ganzen Geräten, Sie draußen haben, mit dem Ökosystem, das Sie aufgebaut haben, mit dem Markennamen, den Sie haben, wo ein hohes Vertrauen in hoher Qualität drin ist und solche Sachen. Also das, was wir auch immer wieder sagen, wo du sagst, wichtige Frage in Zukunft wird Vertrauen sein. Wem vertraue ich meine Daten an? Wem vertraue ich an, dass die Workflows, die ich da baue, eben auch gut funktionieren? Bei den Qualitätsstandards, die Apple auch immer noch anlegt, wenn es so Apps und sowas überprüft, wir bringen auch mal die eine oder andere App raus und kennen das dann manchmal, wenn sie da in Reviews dann Sachen wegen Kleinigkeiten nicht annehmen, ist es erstaunlich, dass da sowohl Qualität als auch ein Inspirationsverlust irgendwie da ist. Auf der anderen Seite muss ich natürlich sagen, manchmal ist es vielleicht auch gar nicht schlecht, auch ein Second Mover zu sein. ich würde sie jetzt noch nicht totreden. Ich glaube noch nicht, dass es der Nokia-Moment für eine Apple da ist.

Ja, ja. Gar kein Thema. Das hab ich nicht getan.

Aber dementsprechend, lass uns mal gucken, was passiert, weil ich würde da einen anderen Beitrag, den ich diese Woche gesehen habe, den kann ich auch nur empfehlen, den können wir auch mal teilen in den Show Notes. Das war vom Benedict Evans, der, glaube ich. Der hat so ein bisschen drüber gesprochen. Also ohne diesen ganzen KI-Hype jetzt runterzufahren. Aber er sagt, wir sind natürlich trotzdem bei vielen Sachen, die wir gerade sehen, eher in so einer 1997er-Situation. Das heißt, wir stehen gerade vor diesem Start, also das Internet ist da, aber es ist noch kein echter Massenmarkt, die großen Player sind eigentlich noch nicht ausgeprägt, die großen Usability-Regeln sind eigentlich noch nicht da, wie Sachen zu funktionieren haben. Und das ist ja genau das, was wir jetzt gerade beobachten. Also wir hatten uns ja vorhin drüber unterhalten, dass wir gesagt haben, die hat sich jetzt zum Beispiel da wie bei Bing Search damals eingebaut in ChatGPT, und wie toll war das, und wie hat man das gefeiert, das war zwei Wochen da gefühlt, dann war das wieder weg, weil andere KI-Anbieter das besser gemacht haben und einfach relativ integriert war und man einfach nur... nur das sagen musste, wenn ich was Aktuelles suchen möchte, dass dann die KI Automatch dann auch aktuellen Sachen gesucht haben. Also das heißt, viele Sachen, sowohl von Herstellerseite als auch von Kundenseite, sind noch nicht ausgeprägt. Und das fand ich so bisschen spannend bei diesem Benedict Evans Thema. Also auch bei dem ganzen Hype, wir haben, die Geschwindigkeit, der da ist, dass alle viele Sachen gerade neu entstehen und man häufig das Gefühl hat, man kommt gar nicht nach. Ja. ist vielleicht aber an manchen Stellen auch noch gar nicht schlimm, weil sich erst noch ein paar Sachen richtig ausprägen werden, bis sie dann wirklich auch funktionieren. Und manchmal muss es dann auch nicht unbedingt immer vielleicht eine Apple sein, die dann auch First Mover bei vielen Themen ist, weil das wahnsinnig zeitlang bei vielen Sachen. Vielleicht sind sie jetzt auch zu früh, also zufrieden mit der Situation und sagen sich, okay, vielleicht sind wir da auch ein guter Second Mover, der einfach mal den Markt beobachtet und dann, wenn es wirklich massenmarkttauglich ist, dann wirklich einsteigen. Weil wir kennen das Thema. Also jetzt viele von den KI Workflows und andere Sachen, meine, die viele Sachen funktionieren gut, viele Sachen funktionieren fantastisch und tausendmal schneller, als man das früher machen konnte. Aber in vielen Stellen hakt es auch immer noch. Wenn ich jetzt einen komplizierten Workflow aufbaue mit mehreren Agents, verschiedene KI Modelle, wir haben das Thema der Städte gerade gehabt, da sind emergente Verhaltensweisen noch dabei, das Modell produziert nicht immer wieder das Gleiche, egal wie klein ich, man sieht manchmal die Aufgabe Schneider, da sind also noch viele Sachen, die sich einfach ausprägen werden, wo es dann vielleicht für den

Normalanwender, der ab und zu mal vielleicht eine Anfrage stellt, jetzt auch gar nicht so schlimm ist, dass er noch nicht irgendwie mit einem Second Brain rumläuft und seinen zweiten Hermes-Agenten aufgebaut, der eben ständig irgendwelche Sachen recherchiert, weil es auch noch gar nicht nötig ist und noch nicht so usable ist, dass es dann eben für jeden, der vielleicht nicht so viel Zeit hat wie wir beide, eben auch sich diese Themen zu kümmern, für jeden im Prinzip dann eben auch dieser effortlose Aufwand quasi ist, sich dann auf sowas einzulassen. Und vielleicht wartet Apple einfach auf diesen Moment und da dann was zu platzieren.

Also, erstmal danke fürs Zurückholen. ich erwähne es dann doch nochmal, wo du es nicht wolltest. Du hast quasi Professionalität in die Aussagen wiedergebracht. Vielleicht ist es auch so bisschen diese Enttäuschung, weil die Hoffnung verbunden war jetzt, quasi durch den Deal mit Google gute Modelle da sind, dass da was geht. Und wenn du dann halt, wie gesagt, mit einem Auge auf ein Android-Phone guckst und guckst dann auf das, was fürs iPhone vorgestellt wurde, fühlst du dich also teilweise nicht ganz vorne. Und das heißt, teilweise fühlt sich nicht vor einem Punkt. Ich möchte nicht wieder revidieren, was ich gesagt habe. Dafür meinte ich das zu ernst. Und vielleicht ist es daher gemünzt und vielleicht ist es tatsächlich so, wie du sagst, dem Motto, dass was das Betriebssystem bietet als Basis nach dem Motto, wir haben jetzt schon Sigma was versprochen vor zwei Jahren hatten sie quasi genau das Gleiche, was jetzt gezeigt haben, versprochen, haben sich gehalten, hatten Werbefilmchen. Für Features, noch nicht mal als Alpha existierten, also Alpha quasi als Versionsstand, also dass überhaupt irgendein Entwickler das mal gesehen hätte oder überhaupt ein Zeitalter für geschrieben hätte. Und jetzt gehen sie quasi nochmal den Tritt und vielleicht machen sie es langsam. Und dann kommt es oder kommt nicht oder wie auch immer. Einige Sachen kommen ja auch nicht zur EU, weil da musst du mit der EU noch ein paar Sachen klären, du dann denkst, ihr seid größer, ihr seid größer in Sachen Datenschutz angeblich.

Also müssen wir mal abwarten, genau, müssen wir mal gucken was kommt. Alle anderen machen das auch.

und nutzt Modelle, es in der EU gibt, nämlich Gemini, findet den Fehler. Wo kann das wohl dran liegen? Für mich völlig unverständlich, aber auch wieder so bisschen gerannte, was ich nicht machen wollte. Auf der anderen Seite hoffe ich, dass jetzt wirklich die nächsten ein, zwei Tage sich auch meine Stimmung dahingehend besser, dass wir, wenn man mal sieht, was Entwickler zur Verfügung haben, dass man sagt, okay, da ist ein Fundament, da kannst du was mit anfangen, da kannst du was drauf aufbauen, weil Fundament signalisiert ja auch so bisschen, okay, Stringent, Stabilität in einer Welt, wo...

Ja ja. Wupp! Mhm.

Naja, wenn morgen einer schief hustet, hast du ein neues Feature am Hals hängen. Ich habe jetzt irgendwie letztens, nachdem ich Hermes Agent nach deiner OpenClaw Geschichte gesehen habe, kam dann von der Stanford, OpenJavis. Und es kam irgendwie heute wieder was Neues durch die durchstehende Äther geschoben. In der Zeit kann man schon verstehen, wenn es gut wäre, wenn man ein Fundament hinstellt. Aber wir wollten auch noch ein bisschen, wenn wir vom Fundament reden, auch von ein bisschen nochmal von lokal KI reden, aber nicht von Modellen. Also ich zumindest nicht von Modellen, weil...

Mhm. Auch hier schnelllebiger Markt. Google hat ja auch jetzt hier wieder für lokalen neues Modell rausgebracht. Das ist gar nicht so schlecht. Versteht irgendwie Bilder und Audio und

Das neue. Das 4 4 12 B oder sowas. 4 12 B heißt es glaube ich für das 12 B ist für 12 Billionen Parameter. Also sind auch mal Zahlen. Schalte ich dann auch irgendwann ab. Aber nichtsdestotrotz, ich hab's installiert am Wochenende und meine ganzen anderen lokalen Quen und noch nicht alle ausgetauscht in meiner lokalen Installation habe ich direkt mal lange mit Claude darüber diskutiert, ob es schlau ist. Ja.

das Austauschen. Claude wollte jetzt erstmal testen, ob es funktioniert. Die ersten Tests sind gut gelaufen. Das heißt, ich glaube, sechs oder sieben von meinen lokalen kleinen Agenten, die so laufen, die warten noch aufs Austauschen. Zwei, drei sind schon ausgetauscht und laufen mit dem neuen Modell, was wirklich gut ist, weil das, gesagt, ermöglicht dann hoffentlich bald auch lokal easy mit Speech zu arbeiten, weil es auch eben Text gut erkennbar macht und verarbeitbar macht. Und einfach die deutlich schneller ist als die Modelle, ich vorher hatte. Das heißt, auch da kann ich schon wieder mehr Themen, die ich bis jetzt immer einem Cloud Opus 4.7 oder wem auch immer gegeben habe, quasi online, ein schnelles Reasoning zu machen, eine schnelle Diskussion mit mir über Themen zu führen, die dann möglichst in Echtzeit läuft. Da kann ich jetzt mehr von Verlagern quasi auf das lokale, auf den lokalen Rechner und brauche da gar nicht mehr, wenn die Cloud reingreifen.

Der Punkt, auf den ich dann raus wollte, weil sagte, ich wollte nicht auf die Modelle, war das Thema lokale Datenhaltung. Jetzt kann man sagen, guck mal, der Mensch hat Festplattenplatz, ja, aber hat er. Wer mir auf LinkedIn folgt, hat ja gesehen, dass ich letztens ein ziemlich leeres Dashboard announced habe, nämlich ein Skill, der quasi Nachrichten sammelt und einsortiert nach wie relevant ist das für dich. Relevanz heißt, wie schnell ist es einsatzfähig, wie produktionsreif ist es. Ja.

dann Skill veröffentlicht für Apple News. Da schließe ich der Kreis zu Apple. Aber für mich selbst habe ich das mal gebaut für KI News, weil ich gesagt habe, da passiert so viel am Markt. Und wenn wir darüber reden und ich dann besser vorbereitet sein will als nach dem Urlaub, dann möchte ich auch wissen, wie haben sich Sachen historisch entwickelt? Was kam jetzt aber neu raus? Wo wurden Marschrichtungen geändert? Das heißt, ich möchte nicht nur aktuelles Wissen abgreifen, ich möchte auch die Entwicklung von Wissen verstehen. oder wie Sachen zusammenhängen. Wir hatten es eben mit Microsoft und Nvidia, dass die das mit lokalen Prozessoren machen. Ist jetzt nicht schwer, wenn sie eine Partnerschaft announcen. Aber da gibt es ja noch andere Themen, die Schnittmengen haben, die gemeinsam in eine Stoßrichtung gehen, die bestimmte Dinge durchdenken, sei es, weil sie in den Nachrichten erscheinen, sei es aber auch, weil Studienpapiere sind, also wissenschaftliche Papers sind, wo bestimmte Dinge angedacht werden oder nachgewiesen werden oder keine Ahnung was. Und Da habe ich mir dann tatsächlich das, was ich wie gesagt in klein veröffentlicht habe, auf GitHub und LinkedIn mir in Größe als regulären Job gebaut, dann Nachrichten, Portale, Wissenschaftspapiere, YouTube Kanäle, Podcasts und so weiter zerfräst, zerlegt, in Komponenten teilt, mir auch so ein Radar abbildet, für was Relevanz angeht, was Zugehörigkeit angeht, damit ich es als Mensch konsumieren kann. Aber auch als, unter ein oder anderem, der mich kennt, welches auch Schmunzel und ich möchte nicht auflösen, warum, als Obsidian.

Mhm.

Walled ablegt und mir so die Möglichkeit gibt zum einen menschlich das zu verstehen aber andererseits das auch wieder über die Walled-Anbindung von von Obsidian meinen meinen Agenten zur Verfügung zu stellen so dass ich wenn ich etwas bauen möchte wenn ich etwas recherchieren möchte wenn ich etwas vorbereiten möchte oder programmieren oder was auch immer dass er nicht nur im Internet also nur ist gut nicht nur mit Internetsearch macht Ich habe jetzt auch perplexity als MCP installiert, ja auch das nicht nur macht und dann mit Notebook LM aufbereitet, auch mit MCP, sondern auch auf diesen lokalen Brain zugreift und ich muss sagen, dass dieser Brain, der dann aus diesem ganzen Nachrichtenkanal, wie gesagt, weiter gefüttert wird, so wertvolle Informationen gibt, sowohl im agentischen Umfeld, im Apple Umfeld.

Mhm. Mhm.

Aber ich habe mir sowas auch angelegt für alles, was ich so privat angelegt habe. So einen Mail-Post-Fech habe ich durchsuchen lassen. habe meine Notizen, Apple Mail. Ich habe 19 GB Mails, 3,9 GB Apple Notizen da reingeschmissen und gesagt, mach was draus. Ich habe keine Ahnung, was du hier findest. Und dann hat er Kopierungen gemacht von Medizin und Familie und was weiß ich was. Und dann hat er mir das da zusammengedengelt. Und bevor ich dann wieder zu dir gebe und meinen Sprechdurchfall, an den ich dann doch langsam wieder reinkomme, wieder los werde.

Mhm. Mhm.

Da hat es mich irgendwo mal auf die Idee gebracht, einen Identity-MD-Pfeil von mir zu erzeugen. findet, wen das interessiert, auf GitHub. Da habe ich mir meine Impressumsseite, da findet man auch im Repository die Identity. Und die habe ich jetzt Claude MD und allen Agenten immer referenziert und gesagt, guck da rein. Und warum erzähle ich das jetzt? Na ja, nachdem ich diesen ganzen Wissensbaum gemacht habe, habe ich den einen gefragt, was schreibt man denn so in der Identity? Und guck doch mal in deinen ganzen Studien und so weiter nach, was einen Agenten interessiert.

Mhm. Hm?

Danach bin ich gegangen und hab gesagt, du und jetzt guckst du bitte in Mail und Notizen. Wer ist denn der Mark? Was interessiert denn den Mark? Was hatten der für Herausforderungen? Also da steht jetzt nicht die, die, was weiß ich, die, die Wartse am Arsch hinten rechts, sondern da stehen halt Sachen, die der Professionalität genüge tun. Das hat alles in diese Identity reingeschmissen und ist total lustig zu sehen, wie seitdem, sei es Claude, sei es Gemini, sei es auch May I. Anders mit dir.

Ja. Okay.

Ja, das ist ein super Effekt, ne? Das ist ja genau das, was Kapafi dann ja auch dieses Second Brain beschrieben hat, ne? Wenn man sowas anfängt aufzubauen. Und wir sollten gleich noch ein paar Sachen eingehen. Dann hast du natürlich den Vorteil, dass du, egal welches Modell du in Zukunft nutzt, wenn du das irgendwie damit connectest bekommst, ob das dann lokal ist oder eben dann auch online in der Cloud ist, Dann braucht das nicht im Prinzip dieses ganze Thema, was man früher dann als dieses Prompt-Engineering, Kontext-Engineering oder was anderes dann bezeichnet hätte, sondern das ist dann einfach da. Der Kontext ist da, weil diese Maschine viel, besser versteht, was du gemacht hast, kann alte Projekte von dir quasi auch bewerten, wie du Projekte angegangen bist, was dir bei Projekten wichtig ist, wie du vielleicht entwickeln möchtest, wie du Artikel schreiben möchtest. Das kann dann alles da abgelegt werden und muss dann nicht mehr... Händisch, wenn du mal umziehst von einer Chetchi-PT auf eine Gemini oder einer Claude, muss es dann portiert werden von dir. Die Anbieter bieten da ja extra, haben auch mal drüber geredet, mittlerweile so Export-Funktionalitäten an, die mit Memory-Files quasi exportiert werden können. Die haben aber auch immer nur eine gewisse Länge. Also das, was du jetzt beschreibst, so ein richtiges Vault in dem Sinne, wo sehr, sehr viel drin liegen kann, das überschreitet diese Mengen, die diese Memory-Files haben von Anbietern. wirklich das, also deutlich einfach, ich will jetzt keine Zahlen, deutlich. Und das heißt, das bietet natürlich noch mehr Möglichkeit, wirklich mit Kontextbezug quasi Ergebnisse zu generieren. Was spannend ist, ist dann eher das Thema, deshalb muss man da vielleicht nochmal besonders drauf eingehen, mal in einer Folge, wie man solche Sachen aufbaut, weil dieser Identity File, natürlich ist es gut, wenn du den jetzt öffentlich hingelegt hast, da sollte man trotzdem drauf mal reingucken, was da so drinsteht, dass eben nicht zu viele private Daten aus dem Vault da reingepackt, genau.

Warum habe ich erwähnt?

Und dementsprechend ist es ja auch zum Beispiel so, deshalb baue ich bei mir dann ja auch extra quasi so Wächter, die drauf gucken, was wird aus dem Vault eigentlich freigegeben. Dann OpenClaw, der dann auch draußen öffentlich rumlaufen darf und schnelle Modelle draußen benutzen darf, welche Informationen gehen aus dem Vault überhaupt draußen. Also, platz solche Sachen wie, in so einer Nähe könnt ihr ja auch mal deine E-Bahn oder andere Daten drin bestanden haben. Will ich das unbedingt? Open AI sagen, wenn ich gerade nach den tollsten Videofilmen oder nach einem Reisetipp nach, hast du nicht gesehen, Sucho oder so was, muss ja nicht sein. Und ich glaube, das ist einfach so eine wichtige Thema, dass man diese Souveränität über seine Daten in Zukunft stärker behalten muss. Und das geht einher mit dem Thema, ja, dazu gehört auch, dass vieles davon vielleicht lokal besser aufgehoben ist als auf irgendwelchen Onlinespeichern, wo wir manchmal nicht genau wissen, was da passiert. Natürlich nach EU-Datenschutz und so was ist das alles abgesichert. Und trotzdem, mir persönlich gibt es manchmal ein besseres Gefühl, wenn ich die Sachen so bisschen im Griff habe, wenn ich die Sachen soweit auch kontrolliert bekomme und da versuche ich eben mit dran zu arbeiten an dieser Zuhauseinstallation, die ich habe, welche Daten gebe ich genau frei, damit ich dann halt hinterher mit der Design AI, mit der Produktions AI oder mit der was auch immer AI, mit der ich dann interagiere oder meine Agenten interagieren, tatsächlich nur das Nötigste dann auch wissen, aber eben auch so viel wissen, wie es nötig ist, damit sie im perfekten Inhalte generieren. Und diese Balance, die immer selber im Kopf zu halten wird, ist jetzt schwer. Da ist es gut, sich da auch ein agentisches Netzwerk aufzubauen, das das Prinzip sauber hin zu Hause orchestriert.

möchte nur und damit möchte ich meiner Ärmlichkeit genüge tun, zum Besten geben, dass mein heimatlicher Rechner 256 GB Hauptspeicher besitzt und dementsprechend auch durch einen entsprechenden CPU aus dem Hause Apple durchaus potent genug war lokale Modelle auszuführen und ich nicht jetzt, ich sage jetzt mal Croc gebeten habe mir eine persönliche Lebensempfehlung zu geben. Ja, einfach nur weil du so wegen der Privatmodelle und des Datenschutzes wollte ich jetzt nicht sagen, hey, Mhm.

Mhm. Das ist schön, das ist gut. Jaja,

Wer mein 19GB File haben möchte unter www.geilegedanken.de alten weißen Mannes aus karlsruhe.de zum Download anzubieten. ich war auch tatsächlich überrascht von, du gibst dem Ding Markdowns, die ja per se erstmal groß sind. Also was heißt per se? Wenn du im Grunde, 19GB, da wird nicht alles aufgehoben worden sein, ist einem auch klar, weil der dampft ja dann ein und nimmt dann quasi die Essenz der Informationen und so ein Kram in seinen Knowledge Tree mit auf. Aber es ist trotzdem dann schon erstaunlich, welche Koller-Koller-A-Zio-Zusammenhänge er in der Lage ist zu treffen und woran er dich dann teilweise auch erinnert, die dir jetzt so standardmäßig jetzt erstmal vielleicht nicht mehr so ganz geläufig sind. der Persönlichkeit wieder genüge zu tun und auch hier keine weiteren Details, nur ein Überblick. Ich erwähnte lokale Modelle. Ich habe den Hausarzt gewechselt. jetzt wohne ich ganz viele Jahre in Karlsruhe und bin da umgezogen, habe den Hausarzt gewechselt, sitze da bei dem Hausarzt und der fragt ein paar Fragen, paar kann es beantworten. Haben Sie Diabetes? So, kann es eine Antwort finden. Und dann kam so, ja, wie waren denn die Blutwerte beim letzten Mal, als Sie bei der großen Hafenrundfahrt beim Urologen waren? Irgendwo habe ich die, die habe ich bei mir damals in Notizen abgelegt, hatte ich nicht an dem Tag dabei. Lange Rede, kurzer Sinn, hat er mich mit ein paar Fragen nach Hause geschickt. Und dann hatte ich jetzt Urlaub und jetzt kam ich wieder und dachte so verdammter Axlerarzt wartet noch auf die Antworten und habe ich diesen Knowledge Week gefragt, was er eigentlich davon hat und dann habe ich das innerhalb von einer Bruchteile von Sekunden quasi ausgeliefert bekommen. Nicht weil er sich das im Chat dann zusammengereimt hat, sondern weil er sich das zusammengereimt hat und die Quelle halt auch. maßstabsgetreu verlinken konnte und natürlich auch die aktuellsten Daten. Temporale Zuordnung, also nicht nur hier hier ist ein Blutwert, sondern das ist wirklich der letzte. Und das ist dann schon schön und toll, wenn du dann merkst, verdammt argst, ich habe meine Daten, ich habe einen Kontext zu den Daten, er hat ungefähr verstanden, was ich will. Er hat mir das ein bisschen aufbereitet, so dass ich das in die Unterlage für ihn dann ausdrucken kann und so ein Kram und du stehst da und denkst so.

Mhm.

Verdammter Axt, das wird schon was, Das wird schon was. Und er fängt da nicht an und labert dich wieder voll nach dem Motto, das ist aber eine faszinierende Idee, dass ich jetzt mal nachschauen darf. Ja, mache ich natürlich sofort für dich und du bist der Größte. Damit hat er aufgehört, weil bei mir in dem Ding steht, red bitte Klartext und kurz und caveman-mäßig und hast du nicht gesehen mit mir. Ja, und auch das sind dann wieder Dinge, wo du merkst, okay, er ändert seine Verhaltensweise oder es ändert seine Verhaltensweise, weil du ihm einfach mehr...

Das ist super. Kontext von

Das finde ich, wie gesagt, ich habe das auch schon das eine oder andere Mal erwähnt. Bei mir sagen die Dinger dann auch, es spät wird, dass ich jetzt mal gut ist oder sowas. Und dass ich jetzt im Bett gehen soll. Und das mal ausreicht mit den Sachen, die wir machen. Wo ich da manchmal glaube, haben die das Gefühl aus meinen Memory-Files, dass ich irgendwie so ein Laumaloha bin, der nach einer halben Stunde ex-horses ist. Also ich weiß nicht ganz genau, aber ich finde es trotzdem ganz okay, dass ich dann aber darauf hingewiesen werde, dass es jetzt auch genug ist. Weil das ist ja tatsächlich auch wieder ein Thema, wo wir vielleicht auch immer mal, da müssen wir auch bei irgendeinem Gesundheitsexperte mal bekommen, das auch in den letzten Wochen immer stärker auftauchte und auch zurecht auftauchte. Das Thema, dass man durch KI auch so ein bisschen in so eine neue Drucksituation reinkommt. Dadurch, dass man auch viel Produktiv... ja, Sucht vielleicht auch tatsächlich. Weißte, es ist natürlich tatsächlich so, dass man sagt, wenn ich da viele Sachen schnell jetzt eine produktive suche, ganz ehrlich. Also so ein Flow-Thema.

Ach, ich dachte Sucht. hatten wir schon.

Ich glaube, weil es ein paar Mal jetzt auch bei mir wieder in dem Bereich auftauchte, dass da mehr Leute darüber geschrieben haben. Vielleicht muss man da sehen, dass wir da auch nochmal jemand aus dem Gesundheitssektor mal vielleicht als Gast einmachen, dass wir da dem Thema mal eine Folge widmen, weil ich kenne mich da jetzt nicht so gut aus. Aber ich kann das nachvollziehen, dass da durchaus so eine gewisse Überlastungsreiz auch einfach da ist, weil da viele, viele Themen deutlich schneller gehen, der Druck sich erhöht, alle Leute draußen erzählen, ja, deine Jobs ändern sich und hast du nicht gesehen? Das machen wir ja teilweise auch. Ich glaube, ist auch auch ein Wert darauf zu gucken. Aber nichtsdestotrotz ist es insgesamt einfach eine, glaube ich, eine schlaue Idee, sich so einen persönlichen Assistenten, ein bisschen mehr über einen weiß, einzurichten und den so einzurichten, dass er jedenfalls nicht draußen bei den Großen auf den Servern liegt, sondern bei dir ist so, dass du das auch einfach portieren kannst. Also gar nicht mehr, wie gesagt, in der EU ist datenschutzrechtlich alles sauber. Die Modelle trainieren dann auch nicht mit deinen Daten. Also du kannst durchaus Sachen da durchaus liegen haben. Aber wenn du die Sachen dann portieren möchtest. und in der Größe, wie du das auch beschrieben hast, dann ist das auch so bisschen schwierig dann irgendwann. Dann ist es halt schlauer, wenn du das auf lokalen Rechnern einfach liegen hast, weil die Gigabyte deiner Mail-Verkehre und andere Sichten, die machen auch nicht Spaß, wenn du die jedes Mal von einem einen Cloud-Service zum anderen hieven möchtest.

Ich möchte gar nicht so sehr jetzt nach dem Motto entzwanghaftes Ende der Folge suchen, aber ich würde gerne, auf jeden Fall bevor wir zu einem Ende kommen, noch so zwei, drei Gedanken, auf die du mich wieder gebracht hast, bringen, die einerseits mit dem Urlaub nochmal zu tun haben und andererseits mit diesen, was ist jetzt als Erkenntnis aus dieser Vault und lokalen Geschichte bei mir rausgepurzelt. Was ich im Urlaub schon gemerkt habe, jetzt auch wenn ich mir meinen E-Book-Reader

Und dann muss man...

wo ich gesagt habe, ich möchte nicht näher auf die technischen Details eingehen, etwas befähigt habe, etwas mehr zu können als einfach nur Bücher darzustellen, habe ich trotzdem gemerkt, wie gut es dir tut, und da muss man sich an die eigene Nase packen, nicht diesen Informationszugriff zu haben, den du sonst im Alltag hast und dieses aus Vorher du platterst durch TikTok, Doom-Scrolling und du liest Mails und du beantwortest sofort. Ja, wenn du Mail bekommst, ist ja heutzutage wie, ich hab ja doch geschrieben, warum antwortest du nicht? Und dann ein Message. dass man da schon mal entschlackt. Und das Ganze ist ja mit KI noch viel schlimmer geworden, weil durch das Schreiben eines Satzes kannst du ja Themen lösen, die dich früher Wochen gekostet haben. Und jetzt ist doch nur der eine Satz, komm, den schreib ich noch. Ja, und dann hast du schon so eine Zwangssituation gefühlt. Und das habe ich im Urlaub dann durchaus gemerkt.

Mhm. Mhm. dass du nach zwei, drei Tagen das gar nicht mehr im Kopf hast, so nach dem Motto, schreibe einen Satz und dann passieren Dinge, sondern dass du auch mental merkst, da entspannt sich was, von dem du tatsächlich im Eifer des Gefechtes, also ich zumindest vorher, nicht das Gefühl hatte, unter irgendeiner Art von Anspannung zu stehen. Das Zweite, was in mir hochkam, war, als ich das mit dem Vault jetzt und dann, ich habe eben gesagt, ich kam wieder, ich konnte Fragen stellen, Mhm.

gemerkt habe ist und da sind wir wieder bei deiner ganzen UI-Erlebnis, wie interagiere ich mit Systemen. Ich habe gemerkt, dass das Thema Sprache für mich persönlich immer wichtiger wird. Also ich rede mit dem System. Ich möchte nicht Telegram-Chats machen. Ich möchte nicht irgendwelche komischen Super-Apps von irgendwelchen Herstellern öffnen und da drinnen wie ein Weltmeister rumtippen. Eigentlich möchte ich einen Jarvis, dem mit dem ich rede und der mir das aufbereitet, der mir das visuell darbietet, sicherlich. aber der nicht von der Langsamkeit meiner Finger und der Mausbewegung abhängig ist, sondern dem ich sage, ich hätte gern was und der das tut. Vielleicht gibt es andere Konzepte und vielleicht sind wir mehr so im Zeitalter von MS-DOS mit KI und warten noch auf den Windows-Moment oder wie auch immer. Aber ich habe für mich persönlich gemerkt, dass wenn ich etwas oder ich glaube, dass wenn ich in Zukunft mehr Dinge baue, dass ich versuchen werde, diese Dinge auf Voice zu optimieren, sprachbedienbar zu machen.

Mhm. Mhm. Sprachinteraktionsfähig zu machen. Vielleicht auch so ein bisschen, wie kriege ich raus, dass der, mit mir spricht, der mag es, Stimmidentifikation, Stimmungserkennung nach dem Motto, wenn er genervt klingt, noch mal eine Zusatzkontextinformation, wie es, wenn er erfreut klingt oder weinerlich oder keine Ahnung was. Nicht, dass mir das jetzt täglich passiert, dass man das vielleicht noch, dass ich mir da ein paar mehr Gedanken zu machen will, weil ich irgendwie glaube, je Mhm.

mehr du auf sowas gehst wie Knowledge Trees, Markdown-Dateien, weg von Word, Excel, PowerPoint hin zu Knowledge-Dateien, hin zu Text-Dateien, wo nicht die Formatierung die Information vermittelt, sondern wirklich der Kontext und der Inhalt. Bei Excel ist ja so, bitte schau dir die rote Spalte an. Blö, was für eine rote Spalte. Also ich meine, wenn ich die Spalte rot färben muss, dann habe ich ein anderes Problem. Ja, ja, da muss man genau...

Und dass in der Zeit vielleicht Voice für mich persönlich gerade so der neue heiße Scheiß ist.

Also ich bin immer so aus einer. Experience Brille, Gestaltungsbrille, Interface Brille natürlich immer so, dass ich sage immer kontextbezogen, also Boys ist in vielen Situationen etwas Gutes, aber es gibt auch Situationen, wenn du dann in der Bahn setzt, willst du vielleicht nicht unbedingt weiß haben, da muss es dann eben angepasst und das sollte dann auch der lokale Ski Modell wissen, in welchem Kontext du dich bewegst und dann das UI dafür anpassen. Aber das ist definitiv ein extra Folge, über die man noch mal reden können, über solche Sachen. Ist auch super, ne?

Großraumbüro ist auch super, wenn du dann alle anfangen mit ihren Rechnern zu reden.

Aber ist natürlich trotzdem, du hast vollkommen recht, ne? irgendwie, was du auch gerade beschrieben hast, das triggerte mich natürlich tatsächlich, und wir sollten da wirklich eine Folge nochmal zu machen, Excel Word und solche Sachen und PowerPoint, das ist natürlich eigentlich nichts anderes als die Digitalisierung von Themen, die früher in der analogen Welt funktioniert haben. Da haben wir halt solche Tabellen gepflegt oder Briefe geschrieben oder sowas, weißt du so? Genau. Und das ist so, ich glaube, ja, dieses ganze Konzept.

overhead Projektoren drehen, schreiben.

wird abgelöst werden durch das, was wir jetzt gerade erleben. Und da bin ich jetzt wieder zum einen beim Benedict, den ich vorhin schon erwähnt habe, wie heißt der mit Nachnamen, Benedict Evans, der eben gesagt hat, wir haben halt diesen 97er Moment. Da sind viele Sachen jetzt noch nicht definiert und die werden sich noch definieren. Da gucken wir mal, wo diese Zukunft hingeht und ich kann auch noch einen Bogen schlagen, auch Microsoft, das hatten wir ja auch gesagt, auf der Kino von Microsoft ist ja auch dieses Projekt Solara heißt es glaube ich erwähnt worden, wo es auch so Batches geht, wo Spracheingabe drin ist, die bringen auch so eine gewisse Geräte, klasse, da waren auch nur so Bilder, die hatte ich gesehen, so ein bisschen wie so Amazon Alexa Speaker oder so was. Ich glaube, dieses KI löst sich auch aus dem Smartphone, aus dem Computer heraus.

Du hast das schön dargestellt, ne? Während ich darüber geschumpfen hab, bloß weil ihr keine Smartphones habt, habt ihr jetzt neue Geräteklassen erfunden, holst du es jetzt professionell ab und sagst KI demokratisiert auch die Hardware. Freut mich, dass du mir auch hier an dieser Stelle kurz vor Schluss nochmal dezent Feedback gibst. Dankeschön, Dankeschön. Ne, du hast ja schon recht, weil ich glaube tatsächlich, wir sind jetzt mit KI nicht nur in Demokratisierung von Technik, dass mehr Menschen zu Dingen befähigt sind, zu denen sie vorher nicht befähigt wären.

Ja, natürlich. Natürlich. Ja, immer gerne. Ja, ich will ja nur den Bogen aufmachen.

sondern auch von der Entkopplung von Komponenten, weil durch KI, und da sind wir wieder bei Sprache und verschiedenen Interaktionselementen und keine Ahnung was, ist das Endgerät gerade völlig nebensächlich. Es muss keinen Powerpoint mehr zeigen, es muss dir quasi Unterhaltung bieten, es muss mit dir interagieren, aber das kann theoretisch der Monitor auf deinem Kühlschrank genauso sein wie in deinem Auto, dein U auf dem Handgelenk oder der smarte Ring, mit dem du sprichst rein theoretisch.

Komm, gehen. sind verschiedenste Cases möglich, was auch immer für ein Interaktionselement da sind, weil der Mensch mag ja manchmal sowas haben wie guck mal, warum holen sich Leute das neue iPhone, damit du siehst, du hast das neue iPhone, das will ja auch bedient werden. Aber ich glaube, dass Technik durch KI auch mehr in den Hintergrund treten kann, weil sie einfach da ist, sich korrekt. Ja, ja, das sind aber noch andere Spektale.

Bewusster wird über deinen Kontext und dir mehr zur Seite steht, da wo du es brauchst, wie du es brauchst. Und ich glaube, ist zumindest das beste professionellische Wort, das ich heute bringen kann. Komm schon!

Ja, dann mache ich nur noch den Seitenhieb, dass ich sage, und das ist natürlich tatsächlich nicht ein Terminaleingabe, also das, was gerade so bei den ganzen OpenClaw-Jüngern und Developern gerade total in vogue ist, man schon mal da gesprochen, man fühlt sich natürlich wohl, wo man sich auch drin auskennt, dementsprechend sind viele Anwendungen immer noch auf so einer Terminal-Ebene und funktionieren da auch am besten, wenn ich das als Programmierer zusammen packe. Das ist aber nicht massenmarktfähig, Sachen zu erschließen zu können, dieses Thema zu demokratisieren, dass eben viele eben auch selbstständig Anwendungen entwickeln können, auf viele Sachen zugreifen können, so wie wir das mit dem Internet damals erlebt haben. Das werden wir auch weiter mit KI erleben. KI kann das. KI wird multimodal sein, wird in dem Moment irgendwas auf deine Wand displayen, wenn du das brauchst, irgendwas auf dein Tisch anzeigen, dir ins Ohr flüstern, sehen, was du gerade siehst, weil in deinem Kopfhörer oder in deiner Brille sind irgendwelche Videokameras eingebaut und wird dir dann im richtigen Moment die richtigen Lösungen bieten. Und das wird eine spannende Thematik werden, datenschutzrechtlich spannend, dementsprechend spannend, dass manche Sachen lokal bleiben werden und so wie ich meinen werten Kollegen Mark kenne, hat er jetzt doch noch ein weiteres Schlusswort.

Ja, tatsächlich, weil du hast mir gerade eben noch eine Analogie aus der Vergangenheit gebracht. Ich habe gerade eben gesagt, wir sind mit der KI gerade so in dem Zeitalter von MS-DOS, bevor die grafische Benutzung über Windows kam und wer weiß, was mit AI kommt. Und ich habe mir gerade, während du gesprochen hast, gedacht, sind wir mit der Kenntnis von KI, die wir heute haben, in 20, 30 Jahren der Cobol-Programmierer quasi, also so wie du damals beim Jahr 2000-Problem den Cobol-Programmierer gesucht hast, der aus sehr altem Steinzeitcode

Wann? Mhm.

irgendwelche Jahr 2000 Probleme damals, als es umgesprungen ist auf die Null hatte man irgendwie Angst, dass IT technisch die Welt untergeht und Kobol, sehr alte Programmiersprache. Sind wir dann vielleicht diese alten Männer, dann quasi, wisst ihr noch früher, Open Claw, habt ihr das mal benutzt? Ja, wir brauchen da so einen Experten, das, keine Ahnung, was Problemen zu lösen, weil es quasi so steinalt ist und ich finde das einerseits beängstigend, wie schnelllebig das ist, weil es wird dann keine 30, 40 Jahre dauern, dass etwas veraltet ist. Vielleicht reichen schon zwei Jahre. Aber trotzdem wollte ich mich bei dir, mein Schlusswort, bedanken, dass du die heutige Folge mit mir ausgehalten hast. Und ich würde sagen, damit machen wir den Sack zu. Wenn es euch gefallen hat, auch wenn es heute wieder ein bisschen länger war, wird uns natürlich sehr freuen, von euch ein Feedback zu hören, falls ihr aus dem Gesundheitssucht oder sonst was Sektor unterwegs seid.

Hm?

und wollt auf das ganze Thema, wie wirkt sich AI auf unser Verhalten aus, meldet euch gerne. Ihr wisst, wir beißen nicht. Wir sind e-virtuell, das würde auch nicht wehtun, sondern wir freuen uns über jeden Gast. Für Leute, sagen, hö, schon wieder ohne Gast, denen sei gesagt, wir haben demnächst wieder Gäste. Also die Gäste stehen bei uns tatsächlich gerade Schlange. Das ist total schön. Und ja, Jens, danke für die Zeit und schaltet auch beim nächsten Mal wieder ein, wenn es wieder heißt, Think AI, Think Different. Ciao.

Ciao, ciao!

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