#58 Das Bühnen-High - podcast episode cover

#58 Das Bühnen-High

Jun 15, 202629 minEp. 59
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Charlotte und Gia müssen immer noch ihren letzten Live-Podcast in Berlin verarbeiten. Wie angeknipst sind sie ins Bett gegangen und konnten kaum schlafen. Charlottes Jungs waren begeistert von Mama und Gia. Und auch Gia hatte mit Baby L Erfolgserlebnisse. Außerdem steht ein Schulwechsel im Hause Würdig bevor, der ihr jetzt schon die Tränen in die Augen treibt.

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Transcript

The Real Ex-Wives mit Charlotte Würdig und Georgina Stumpf. Yay, da sind wir. Welcome back zu euren Lieblings-Ex-Wifes. Ey, ist das, also wie geht's dir? Ja gut, mir geht's gut. Es ist ein getöhlter Sonntag. Ich bin immer noch euphorisiert natürlich von unserer Show am Freitag. Ey, hattest du auch so viel Adrenalin drin? Ja, ich kann das gar nicht ausdrücken, wie viel das war. Es war so krass und das war so geil. Das war ein richtig gutes Hai.

Ja, jetzt wollte ich dich jetzt mal ernster fragen. Ist dieses Hai, was wir, dieses Bühnenhai, dieses Adrenalin, was man auch nach der Show noch Stunden mit sich trägt, ist das so ähnlich wie ein Trip? Nee, nein. Und besser, besser. Viel besser, wirklich. Unser? Ja, unser. Nein, nein, nein, unser. Unser. Okay. Unser. Ach krass, warum? Weil es keinen Down gibt. Ja, doch, und es fühlt sich echter an, das finde ich, das merke ich, es fühlt sich viel echter an, viel intensiver, benennbarer.

Intensiver? Ach krass, ich hätte jetzt gedacht, weil es ja auch so klar ist, weißt du, man ist ja nicht so benommen. Das ist das, man ist so, man ist high, aber da. Und bei dem anderen high ist man high und nicht richtig da. Und das, da ist allein schon der Unterschied, dass das Dasein einfach geiler ist. Das so richtig alles mitzukriegen, so, oh. Bevor wir den Abend recappen, ging es dir auch so, dass du die Nacht auf Samstag

nicht richtig gut schlafen konntest? Ja, ich konnte kaum einschlafen vor allem. War das bei dir auch so? Dass man noch so geladen ist? Ja, das ist bei mir immer so, wenn ich Sendungen gemacht habe. Also das war ja wie eine Live-Sendung. und wenn ich auch, live und tape gibt es ja auch, das heißt, du nimmst es live auf, aber es wird kaum geschnitten, sondern wird einfach eins zu eins wieder ausgespuckt.

Bei solchen Sendungen, wo ich sehr viel Adrenalin brauche, wo ich sehr am Start sein muss, wo ich total abliefern muss in der Sekunde, sonst bricht dir alles zusammen, bin ich stundenlang noch wach. Ich bin Reiter auf irgendeiner Adrenalinswelle und komme auch nicht richtig in den Schlaf. Ich träume noch sehr viel von der Sendung oder von unserem. Ich habe dann auf einmal geträumt, dass wir da noch waren und dann gab es einen

Raum, wo wir nicht reingucken durften. Da lag da Obama und hat gepennt und wir beide haben uns angeschaut und so. Und das ist jetzt so spannend. Das war dein Traum? Ja, total. Ich war die ganze Zeit da und dann auf der Bühne und dann waren wir mit JJ noch und dann war noch Ilka da und dann mussten wir aber Ilka irgendwie noch. Also ich habe das total durchlebt noch alles und ich bin auch erst um fünf eingeschlafen. Ja, wild, krass.

Ich hatte auch gar kein Problem nach Hause nach Hamburg zu fahren. Also wirklich, ich war Ich war einfach echt da. Genau das. Ich dachte auch richtig so um drei, als ich dann da war, dachte ich so, Gott, jetzt schlafen? Muss ich gar nicht. Nee, ne? Vor der Reckung war noch Berlin. Es war auch richtig so diese Euphorie. Das sollte auch irgendwie, wollte ich auch nicht, dass es endet.

Und dann am nächsten Morgen, aber als ich aufgewacht bin, was leider schon nach drei Stunden war, weil die Kleine so früh wach geworden ist, aber da dachte ich so, oh, und jetzt bin ich fertig wie zehnmal vom Laster überfahren. Also der gestrige Tag war komplett im Arsch. Ich war auch kaum am Telefon. Ich hatte gar keine Kraft. Ich auch nicht. Ich hatte null Kraft. Ich mache auch heute, habe ich gesagt, ich mache erst heute auf Social Media diesen Recap.

Weil ich konnte nicht. Ich konnte nicht mal Wäsche machen. Ich konnte gar nichts machen. Ich lag da einfach. Ich bin mit den Jungs dann in die Stadt gefahren, waren was essen, haben noch das und jenes gemacht und so. Und dann wieder ab nach Hause. Ich war so, wie du sagst, so überfahren von dem ganzen Adrenalin. Aber der Abend war so toll, oder? Ja, der war richtig schön.

Es hat so Spaß gemacht. und unser Publikum war so toll falls ihr da wart, die gerade zuhören und auch die, die nicht da waren, es war all in all es war richtig schön wir hatten so Spaß es hat so Spaß gemacht mit dem Publikum mit den Gästen, mit uns beiden wir beide hatten super Spaß auch zusammen ich glaube das hat man auch ganz gut gemerkt, auf der Bühne es war richtig toll, Ja, total schön. Und auch, also das Ganze, also wir waren davor ja sehr, sehr aufgeregt.

Und dadurch, dass wir ja auch kein, wir haben ja kein Drehbuch. Ja, nee. Wir haben ja keine Buchbesprechung vorher, wie es in so Sendungen gibt, wo du alles durchsprichst, was du irgendwie, was passieren wird. Wir hatten keinen roten Faden richtig, außer dass wir wussten, wir müssen euch begrüßen und wir müssen euch erklären, wer wir sind im besten Falle. Und dann müssen wir noch Gäste auf die Bühne irgendwann holen. Es war ja nichts, du kannst ja nichts absprechen. Nein, genau,

weil sonst wäre es ja nach Skript reden und so, das sind wir nicht. Genau. Und das war das, was mich so. Aufgeregt hat werden lassen, weil ich einfach so dachte, krass, stellen wir mal, man hat ja auch Momente in einer Beziehung, die wir haben, die auch völlig okay sind, wenn man gerade irgendwie nicht spricht. Und dann ist dieses Schweigen total schön.

Und das kann man aushalten und wir können das ja aushalten, wir können auch nebeneinander sitzen und nicht viel sagen und es ist trotzdem schön, aber auf der Bühne ist sowas natürlich ein bisschen scheiße. Genau, da ist eine andere Wirkung. Genau, und ich hatte einfach Angst, stell dir mal vor, wir werden einfach müde. Ja, genau, richtig. Oder sind einfach genau von dieser Erschöpfung so, ja, was wollten wir nochmal sagen?

Wo war ich nochmal stehen geblieben? Ja, genau, so wir irgendwie werden und so, nee, aber das ist Gott sei Dank nicht passiert und ja, ich fand es auch so geil wie das Publikum von ja. Wie das Publikum von Anfang an mitgemacht hat. Ja, die waren alle am Start. Das war so geil. Diese Energy war einfach gut, was das Publikum uns gegeben hat, was wir dem Publikum zurückgespielt haben, was wir uns untereinander hingespielt haben.

Das war richtig on fire. Ich habe auch mehrmals von den Zuschauerinnen gehört, dass das richtig, das war so spannend und es gab auch, es war so wenig Ruhe, dass die richtig spannend dranbleiben wollten. Die ganze Zeit so, okay, was, worum, wow, öh, ne, so. Und das ist doch toll. Es ist echt ein mega Kompliment einfach. Und ich wurde mehrmals gefragt, ob die Stefanie, die wir am Anfang auf der Bühne hatten, ob sie gekauft war. Nein, wirklich?

Ja, damit wir dem Publikum das Gefühl geben, es ist völlig okay, hier mit uns in den Dialog zu gehen. Okay, das war aber nicht so. Nein, war sie nicht. Es war eigentlich viel zu früh, dass jemand auf die Bühne kam. Es war ja, wir waren wirklich, ich glaube, 45 Sekunden gerade mal auf der Bühne nach unserem Intro, nach unserem Tanz, den wir vorgeführt haben, als wir reinkamen, von hinten angedenzt. Nee, es war wirklich, es war total ungeplant und viel zu früh.

Also das war gar nicht so drin. Wir wollten eigentlich nochmal ein paar Sätze eigentlich auch zum Ablauf und so sagen und uns auch nochmal bedanken. Und das fand dann alles gar nicht statt, weil auf einmal Stefanie zwischen uns saß und von ihrem Lebensweg erzählte. Aber auch das war okay. Aber das ist schön. Ja, finde ich auch. Aber witzig, dass dann gedacht wird, dass sie gekauft. Das ist lustig, darüber habe ich gar nicht nachgedacht.

Weißt du so, wir haben noch nicht mal anständige Sessel auf der Bühne, aber kaufen einen Gast? Nee, nee, nee, nee, nee. Also Leute, dann würden wir uns eher gemütlichere Stücke holen. Dann würden wir, ja, oder jemanden holen, der das Intro macht. Wir haben ja unser eigenes Intro gemacht, sind dann von der Bühne, für die, die nicht da waren, wir sind dann von der Bühne und haben gesagt, ihr habt uns jetzt nicht gesehen, tut so, als hättet ihr uns nicht gesehen, wir kommen jetzt nochmal rein.

Aber man muss dazu sagen, keine Sorge, wenn ihr jetzt denkt, ich habe das alles nicht gesehen und kann ich jetzt nichts mit anfangen. Doch, könnt ihr bald. Denn es wird ja, so wie ich es verstanden habe, wird es ja auf RTL Plus draufgestellt. Also ja, zu sehen sein. Im Sommer wird das nochmal ausgestrahlt. Wann genau, werden wir noch erfahren? Im Sommer? Ja, wenn quasi Sommerferien oder sowas sind, dann nehmen wir quasi keinen Wodcast

auf, sondern dann kommt diese Folge. Ach so, stimmt. So war das. Genau, so war das. Richtig. Genau. Und dann könnt ihr alles miterleben nochmal. Bin ich auch mal gespannt. Ja, da. Dann sehen wir es auch mal. Ja, genau, richtig. Dann sehen wir es auch mal. Geil, ne? So gut.

Das war so krass, weil meine Jungs waren dabei, die saßen mit im Publikum und haben auch zwischen, also wir hatten eine Pause dazwischen, wo wir uns kurz zurückgezogen haben und dann haben die die Pause beendet und gesagt, jetzt geht es gleich weiter und so weiter und das war total schön. Und die haben die ganze Zeit nach dieser Show, waren wir noch mal kurz in so einem Kiosk, haben Flaggen gekauft. Frag mich, da gab es Flaggen und egal.

So, wir haben dann europäische Flaggen gekauft, nicht für die WM, sondern für den ESC, der nächstes Jahr wiederkommt. Und dann haben die immer wieder gesagt, Mama, wir sind so stolz auf dich. Ach Gott, wie süß. Und ich fand das so süß. Ich habe selbst total vergessen, sagen, ich war auch so stolz auf euch. das habe ich dann später, verheben mir einen, krass, irgendwie gerade komplett getauschtes Rollenbild.

Aber die waren so die ganze Zeit, Mama, ich war so stolz auf dich, wie du das gemacht hast und dass du dich das alles getraut hast und dass du so ehrlich sprichst und das war wie zu Hause. Oh, ist das krass, toll. Ja, total schön. Was ist das für ein Kompliment, wirklich? Total schön. Da meinten ihr so, und auch so, du und ich, ihr wart genauso lustig wie in der Küche auch. Man hat gar keinen Unterschied gemerkt. Oh, wie cool. Komm mal, wie krass.

Das ist Hammer. Und das war so echt, haben sie gesagt. Und das war für mich so krass, weil die kennen ja beide Welten. Und das fand ich so schön. Und dann meinten die auch so zu mir. Dass die Stimmung auch so gut war. Und die Leute waren auch so cool, obwohl sie so alt waren. Ja, und also mega, mega süß. Und das ging dann, die hatten ja eine Freundin dabei an dem Amt. Und das ging so weit, wir kamen dann nach Hause um halb eins, glaube ich, oder eins waren wir zu Hause.

Und dass die dann gesagt haben, weil ich gesagt habe, ich gehe jetzt auf jeden Fall nochmal zu der Mama von der Freundin rüber, die wohnt neben uns. Und die war ja auch da und quatscht nochmal mit ihr kurz, um runterzufahren. Dann meinten, ja gut, wir gehen in den Keller und überlegen schon mal, welchen Podcast wir machen wollen. Oh, wie süß. Sie waren total. Träulich on fire, richtig angesteckt. Ja, ja. Ist das toll. Ganz süß. Ja, ich hatte auch in der Pause nur gesagt,

oh, ihr seid so lustig. Und da dachte ich auch so, krass, wenn er das sagt, das ist wirklich so ein Ritterschlag, finde ich. Weißt du, das ist total, das ist einfach cool. Wenn die Jungs das auch toll finden, ich hätte nämlich eher gedacht, dass die wahrscheinlich sagen so, Gott, wann ist das endlich vorbei? Wie peinlich, wie langweilig und so weiter. Aber ich habe dann auch am nächsten Tag, also gestern habe ich dann auch gefragt.

Habt ihr irgendwelche Fragen zu den Themen, die gekommen sind oder Aussagen, die getätigt wurden. Also so, weil wir haben ja schon sehr, ja, ja, ja. Wir haben ja schon sehr frei vom Leder gezogen. Aber dann meinten die, nö, alles gut. Und das Einzige, was sie gesagt haben, war der Ex-Freund von Gia, der Pizza-Junge da, mit dem hat er aber hoffentlich keinen Kontakt mehr.

Und da habe ich gesagt, nein, nein, auf keinen Fall. Das war ja kein guter Mensch, aber wir können den Namen nicht sagen, habe ich gesagt, das dürfen wir aus datenschutztechnischen Gründen nicht, aber wir erklären dann immer, dass es nicht Papa ist, indem wir dann eine Jahreszahl geben oder es ist so erklärend, dass die Leute das dann wissen, weil es natürlich nicht in unserem Interesse ist, genau, dass jeder denkt, Papa sei irgendwie ein schrecklicher Mensch oder ja, also in diese Richtung.

Und dann, also das habe ich denen nochmal ganz klar erklärt, dass diese Männergeschichten auf der Bühne, dieses Ex-Wives, habe ich gesagt, ist auch nicht nur bezogen auf einen Ex, sondern jetzt müsste ganz stark sein, Jungs, ich hatte mehrere Exes. Da waren sie wahrscheinlich schon wieder so, ja, okay, wollen wir gar nicht wissen. Ja, okay, danke, ciao, wir gehen mit den Hunden raus, ciao.

Also von daher, das war ein echt ein schöner Abend. Jetzt haben wir uns ja überlegt, die und ich, haben ja dann, also wir wurden auf diese Idee gebracht, das war ja nicht unsere Idee. Ja, so reellig muss man sein. Ja, aber wir wurden auf die Idee gebracht, dass wir doch eine Weihnachtsshow machen. Wir sind beide so Weihnachtsfans und da haben wir doch gedacht, warum machen wir nicht The Real X-Mas?

Genau, The Real Xmas. Ich finde das so genial. Das ist so eine schöne Idee, dass wir nochmal zur Weihnachtszeit zusammenkommen und nochmal einen Live-Podcast machen. Alles ein bisschen in der Weihnachtsstimmung und mit anderen Ideen noch. Da sind wir ja gerade selber erstmal überhaupt beim Brainstormen, aber eigentlich ist es eine total tolle Idee. Wäre doch eigentlich ganz geil, dass man so muss man mal gucken, ob das möglich ist, dass man so diese Halle nochmal einmal so mietet.

Dann kann man jetzt schon in den Vorverkauf gehen und vor allem das Geile ist, vielleicht gibt es ja in der Zeit, müssen wir mal ein bisschen recherchieren, irgendwie ein Künstler, Sänger, Rapper, ich weiß es nicht, der auch Weihnachtshows gibt, in Berlin zu dem Zeitpunkt, dann könnten ja die Männer zu ihm gehen und die Frauen eventuell zu uns. Aber da müssen wir ein bisschen recherchieren. Das kann man jetzt nicht einfach so auf eine Arschbacke beantworten, glaube ich. Nee, nee, nee.

Muss man nochmal in sich gehen. Ja. Oder man schlägt das vor irgendwie, dass das auch eine Möglichkeit wäre. Wer? Die können sich ja, also ich meine, stelle mal vor, dieser Mensch, also es gäbe diesen Künstler und der hat vielleicht sogar einen Weihnachtsmarkt vor. Dann können ja die Pärchen erst auf den Weihnachtsmarkt gehen und dann kommen sie zu uns, die Mädels und dann treffen die sich danach noch.

Also die Vorstellung finde ich gut. Ich finde, das ist ein super Plan. Ja. Naja, wenn man so jemanden findet, genau richtig, dann kann man ja mal sprechen. Sagt uns Bescheid, wenn ihr so jemanden kennt, könnt ihr uns ja Bescheid sagen. Ja, können wir dem ein bisschen angehen. So, ja, das war unser Freitag. Ja, das war kein normaler Freitag, das war ein krasser Freitag. So, pass auf, und jetzt komme ich. Mit Geschichten von der kleinen Maus, weil da war ja auch jetzt was Neues,

was wir ja so ausprobiert haben. Und das möchte ich unbedingt einmal teilen. Und zwar habe ich doch die Kleine in Hamburg gelassen bei meiner Mutter und ihrem Freund. Die haben sie abgeholt von der Tagesmutter. Alles lief wie immer und super. Ich habe denen ganz lustig eine Anleitung geschrieben, so haben sie es dann genannt. Kannst du mal in der Babyanleitung nachgucken? So haben sie sich dann immer lustig darüber gemacht.

Nein, da stand halt alles schön detailliert mit Uhrzeiten und wie und mit der Flasche und bla bla bla. Das hat denen richtig geholfen, meinte sie. Sie meinte, sie haben sich komplett an die Anleitung gehalten und sie hat um halb neun geschlafen, so wie es in der Anleitung stand. Die Kleine ist also entspannt eingeschlafen im Kinderwagen mit der Flasche, alles supi. Und jetzt war es so, dass sie das allererste Mal auch nachts aufgewacht ist.

Das erste Mal also nachts aufgewacht, ohne dass ich ja da war. So, eigentlich ist der Fall ja immer, dass sie dann in der Nacht direkt meine Brust kriegt. So, und ich war ja nicht da. Also hat meine Mutter sie in den Arm genommen, gesagt, ey, ich bin's, hallo. Weil sie natürlich, Mama, Mama. Sie so, nein Mausi, ich bin's, Momi. Und dann war sie auch richtig wach, hat sie wohl gesehen, hat dann gesagt,

ja, du weißt ja, Mama kommt später, die ist arbeiten, ja. Soll ich dir eine Flasche machen? Ja. Dann hat Mama sie in die Küche getragen. Und hat sie auf den Stuhl gesetzt, hat die Flasche zubereitet, meinte dann, hier ist die Flasche. Und dann meinte sie, nein. Und Mama so, super. Schön, dass ich wenigstens kurz beschäftigt war um drei Uhr morgens. Das ist doch wunderbar. Nee, um zwei Uhr war es, eine Stunde bevor ich ankam.

Und dann hat sie, und jetzt kommt's. Und das ist so der Meilenstein, den wir jetzt feiern. Dann hat sie sie wieder hingelegt, hat sie einfach nur gestreichelt und hat gesagt, wir schlafen jetzt weiter. Und dann hat sie sich nur ein bisschen hin und her gewälzt und ist wieder eingeschlafen. Oh, herrlich. Ist das nicht krass? Und dann kam ich, hab tatsächlich sie dann gestillt, aber auch nur aus dem Grund, weil ich keine Handpumpe leider mit hatte, weil ich schon fast explodiert bin.

Sonst hätte ich das natürlich gemacht, weil das bedeutet, ich werde sie jetzt mal über Nacht bei meiner Mama und ihrem Freund schlafen lassen. Genauso werde ich sie bei meinem Vater, wenn die aus der Reha wiederkommen, bei meinem Vater und seiner Frau schlafen lassen. Und dann denke ich, wird das mit dem Abstillen auch mir nichts, dir nichts. Alles. Also, weißt du, wir haben dann Übernachtung und auch Abstillen gemacht. Also, das ist krass. Ich bin einfach, ich bin jetzt auf einem anderen Level

wieder. Weißt du, das ist total genial. Ich freue mich da richtig drauf. Und jetzt überleg mal, wenn sie wirklich dann so weit ist, dass sie bei deiner Oma, bei deiner Mama schlafen kann und und so weiter, dann das ist einfach mega geil auch für dich, weil du dann auch mal sagen kannst, okay, ich komme um zwei Uhr nachts von der Arbeit wieder. Ich hole sie morgen um zwei Uhr. Genau das. Und da werde ich dich so beneiden. Das ist herrlich. Das wird wirklich,

das ist echt. Mega geil, gönne ich dir vom ganzen, das hatte ich noch nie. Und das gönne ich dir vom ganzen Herzen, wirklich. Und ich gebe dir wirklich den Tipp, genieß es und tu es auch. Stimmt, du hattest ja deine Eltern gar nicht hier. Nee, und die Nanny, wo soll ich denn hin? Ich wohne ja hier. Also wenn die Nanny auf meine Kinder aufpasst und ich wieder da bin, dann geht die ja wieder direkt. Egal, ob es mitten in der Nacht ist oder ob es, also was soll sie hier?

Sie hat ja die Wahl, sie kann auch gerne hierbleiben, aber sie will natürlich auch nach Hause in ihr Bett. Und ausslafen. Und es ist ja auch was anderes, wenn du dann nach Hause kommst und die Kinder sind auch da, dann bist du trotzdem da. Voll. Ja, genau.

Genau, genau. Ja, also das ist schon, aber ich habe mir auch tatsächlich überlegt, was ja auch eine Möglichkeit ist, weil ich habe schon gemerkt, zum Beispiel jetzt, jetzt ging es eigentlich am Freitag, aber ich war ja am Abend, ein paar Abende davor war ich ja bei Henssler in Magdeburg, wie man so schön sagt. Und in Magdeburg habe ich, bin ich losgefahren um zwei und war irgendwie um vier zu Hause und dann mit dem Adrenalin und so weiter noch.

Also nachts war ich dann um fünf Uhr geschlafen und um viertel nach sechs klingelte der Wecker, weil dann natürlich der Tag wieder losging. Und das war natürlich, wo ich mir so gedacht habe, das hätte ich mir auch sparen können. Aber dann würde ich das vielleicht, also, dass man dann wirklich meine Hotelübernacht einfach in Anspruch nimmt. Oder auch einfach sagt so von wegen, vielleicht, wenn man, keine Ahnung,

einfach spontan überlegt, fährt man da nicht nach Hause, sondern man fährt in ein Hotel. Genau. Um zu Ruhe zu kommen. Und das dann noch nicht wieder Hektik, Hektik, Hektik. Genau, weil du keinem einen Gefallen damit tust, merke ich. Oder meine Cousine, die hat zum Beispiel früher immer nach der Arbeit, bevor sie ihre Kinder aus der Kita geholt hat und dafür hat sie dann wirklich zwei Stunden extra Betreuungszeit gezahlt. Die hat einfach in der Kantine warm und ordentlich mit Kollegen gegessen.

Ach ja, guck mal, das ist doch, das ist auch sehr gut, muss ich sagen. Und dann ist sie gestärkt, gesättigt, ist sie einfach nach Hause, hat die Kinder von der Kita geholt und war viel ausgeglichen. Also wenn sie abgehungert und. Abgehetzt dahin gekommen ist. werden. Und das ist so ein, Ein wichtiger Egoismus und deshalb wirklich genieß es und nimm es in Anspruch. Und deine Kleine hat so viel davon, wenn sie mit ihren Großeltern zusammen sein

darf. Und deine Großeltern sowieso. Also meine Mutter meinte, die hat nicht einmal nach mir gefragt, außer in der Nacht dann. Das war das erste Mal, dass sie meine Mama gesagt hat. Wie krass ist das? Das ist total toll. Ja, mega. Das ist wirklich richtig schön. So soll es sein. Also es ist einfach, es ist für mich die Traumvorstellung wirklich richtig, richtig toll.

Und deswegen, da bin ich echt, ja, ich freue mich da auch, dass ich weiß, ja, okay, jetzt könnte ich wirklich mal entweder einen Abend, sei es einfach mal ganz entspannt essen gehen mit Freunden, genau, und dann halt um eins oder zwei nach Hause zu kommen und dann zu schlafen und nicht abholen und dann doch Mutter sein, sondern auch vielleicht, und wenn ich abgestillt habe, dann kann ich sogar mal zwei Gläser Wein trinken, weißt du?

Das ist ja so, mein Gott, einfach mal so ein bisschen wieder ich sein. Ohne diese Verantwortung in der Sekunde, in dem Moment. Ja, ach herrlich, wie schön. Das ist doch geil. Ja, da bin ich auch wirklich sehr happy drüber. Apropos Meilenstein, wir haben auch jetzt die kommende Woche einige Meilensteine, weil Bo ist ja in der sechsten Klasse und in Brandenburg ist es ja so, dass die weiterführende Schule nach der siebten. Ja. Ich glaube, in Brandenburg und Hessen ist das.

Und sonst ist es ja immer nach der vierten, dass die weiterführende Schule geht, was ich ja irrsinnig finde. Also wie soll ein Viertklasse, der gerade mal weiß, wo die Schlüpper liegen. Wie soll er denn wissen, ob er jetzt dann Abi macht oder Reade oder Haupt, Der weiß ja nicht mehr, was das ist, was es bedeutet, was es wirtschaftlich auch bedeutet. Also völlig irre. Naja, auf jeden Fall, wir haben das Glück, in Brandenburg zu wohnen.

Da haben wir nach der 6. und das heißt, wir haben jetzt diese Woche Abschlussfeiern. Ach Gott, wie schön, krass. Ja, ja. Aber auch emotional. Bin ich sehr, sehr gespannt. Und gestern, ich habe immer so gedacht, warum Leute so beim Abschlussfeiern, warum Eltern so weinen. Da gab es jetzt ein aktuelles Foto oder ein Bild auch von Jennifer Lopez, wie sie heult auf der Abschlussfeier ihrer Kinder.

Gut, das war jetzt Uniabschluss, das ist vielleicht noch mal noch mehr, aber weil es ja auch dann irgendwie, oder nee, das war Schulabschluss, dass sie ja zur Uni gehen, dann ziehen sie ja auch aus und das ist natürlich eine andere Nummer. Aber trotzdem dachte ich so, also eigentlich muss man sich doch für das Kind freuen und es müssen doch Freudestränen sein und so weiter. Und gestern haben wir Fußball ein bisschen geguckt, WM, und dann kam von Andreas Burani, kam ein Hoch auf uns. Oh, ja.

Und auf einmal singt Bo eins zu eins den Text mit und ich sag, guck ihn so an, ich so, oh, scheiße, ist das auf der Abschlussfeier dann, dieses Lied? Der sagt, ja, das üben wir die ganze Zeit und singen und da habe ich so das zu holen, weil ich das dachte so, der Text, ne? Oh, ey. Ich auch, ich auch. Ich hab jetzt schon Pipi in den Augen. Ist es aber... Also wirklich, ich glaube, das wird so emotional. Ich glaube, da bleibt kein Auge trocken.

Und das wird echt heftig, weil die haben auch so eine geile Klasse. Also diese Klasse von Bo und der Klassenlehrer und die anderen Lehrer. Es geht da eine Ära auch zu Ende. Alle stehen so füreinander ein. Also es ist wirklich, wirklich toll. Also die werden wir sehr vermissen. Ja, ja, na klar. Krass. Und dann ist einfach mein nächstes Kapitel, was losgeht. Das ist alles so aufregend. Das ist so aufregend. Total. Das ist krass.

Voll krass. Oh, schön. Und machen die das so, ist das so ein bisschen wie amerikanisch angehaucht? Kriegen die auch so einen Hut mit so einem Bommel? Also sie kriegen keinen Hut. Nee, das kriegen wir nicht. Aber, also wir haben zwei Abschlussfallen. Wir haben eine jetzt nächste Woche und das ist so eine Abschlussfeier. Wir machen alles sehr unkompliziert und treffen uns einfach auf dem Spielplatz und jeder bringt was mit. Und es war noch nie der Fall, dass wir nur 14 Nudelsalate hatten.

Also wirklich, das ist alles. Und ich meine, wir sind da, lassen wir mal, wenn es hochkommt, 5, 6 Stunden, keiner verhungert. Es ist schon alles entspannt. Da machen sich ja manche Leute Eindruck, das ist ja der Wahnsinn. und das ist der.

Freizeitabschluss also dann sind die Kinder auf dem Spielplatz spielen da, laufen da rum, wir Erwachsenen, unterhalten uns, wir verstehen uns auch gut, die Eltern und so und das wird, glaube ich, sehr lustig und dann gibt es den offiziellen Teil und der ist dann schon mit in der Stadthalle mit Aufrufen und der Schuldirektor steht da und sagt ein paar Worte und dann, also das ist schon da mit Anzug das ist der Anzug, da sage ich schön, okay, oh Gott Ja.

Herrlich. Das wird schon spannend. Aber sag mal, und wann gehen dann Sommerferien los? Das dauert aber noch, erst im Juli. Bei uns gehen die jetzt los am 9. Juli. Ja, okay. Wir haben jetzt zweieinhalb Wochen noch. Aber geil ist auch, das gibt es ja auch bei Schulen. Das wusste ich ja gar nicht. Das kenne ich aus Norwegen jetzt nicht. Es gibt ja Notenschluss. Danach ist dann alles Jux. Genau. Die letzten zwei Wochen ist ja eh Harikiri.

Voll geil. Oh, das war die beste Zeit. Oder wie man sagt, lol. Ja, Crash Out, lol. Alles untereinander. Weißt du was, ich wollte nochmal ganz kurz reingrätschen beim Thema, weil das hatte ich letztens am Telefon, das Thema. Und zwar Thema Essen mitbringen, ja. Ich habe mich unterhalten und die Person sagte mir, naja, das ist ja so.

Wenn man jetzt sagt, man trägt was dazu bei, zur Klasse und sagt, wir backen alle einen Kuchen, dann kannst du ja jetzt nicht da ankommen mit der Koppenrad und Wiese, mit der gekauften Torte. Und genau, ich so, hä, warum denn nicht? Ja, also dann musst du es, also nee, wenn schon, denn schon. Ich so, also das heißt, du stresst dich lieber, backst selber, obwohl du es maybe aus Gründen nicht schaffst, nicht kannst, was auch immer.

Und deswegen ist jetzt das Gekaufte schlechter als das Selbstgemachte? Sorry, nö. Wenn du sagst, du trägst da was zu bei und ob du es kaufst, selber machst, dir ausleist, was auch immer, ist doch scheißegal. Was ist denn das bitte? Ja, natürlich. Also das ist so ein falscher Ehrgeiz, finde ich. Vor allem, ich habe nur nie den Moment gehört, dass man gesagt hat, das ist eine ganz Tolle. Die backt immer selbst. Ja, ist doch scheißegal.

Nee, es geht höchstens so, ey, die ist jedes Mal hier und hat nie was dabei. Das fällt auf. Genau, das fällt auf. So, und das fände ich scheiße. Aber ich würde auch ganz knallhart eine Koppenrat- und Wieseltorte reintragen und sagen, ja, habe ich selbst gebacken, eben gerade. Im Auto. Mit einem Zigarettenanzünder als Herd. Wo ist das Problem? Das Problem, habe ich auch gar nicht verstanden, die Einstellung, da war ich richtig so. Und Wein soll man dann auch selbst treten oder was?

Wein. Wein, da soll man auch selbst treten und Traubensaft und solche Sachen selbst alles herstellen? Das ist schon bekloppt, oder? Also ich, nee, sorry, da bin ich raus. Nee, aber da fand ich auch, okay, krass, da gehen ja unsere Meinschutze auseinander. Aber das ist auch eine Person, die macht sich immer ganz, ganz, ganz viel Stress selber. Also von daher, es hat mich jetzt auch nicht gewundert,

dass das ihre Einstellung ist. Aber trotzdem dachte ich so, boah, nee, das sehe ich überhaupt nicht so. Vor allem das Lustige war, wir hatten auch mal so eine in der Kita, so eine Mutter. Die hat dann auch so, mein Kleiner sah sehr geradeaus und dann weiß ich noch, da hat diese Mutter gesagt, so und diese, ich habe jetzt noch ein paar Kekse mitgebracht, das sind Haferkekse ohne Zucker, ohne Mehl. Also super für unsere Kinder. Und Lasse war, glaube ich, vier Jahre alt und er so, I get back.

Ja, vielleicht schon ohne Zucker geht es noch. I get back. Ich denke immer so, für den Alltag, do what you want, okay. Aber das hier war eine Kita-Abschlussfeier. Wir reden über Schulabschlussfeier. Wir reden über Once in a fucking Lifetime. Da wird es ja wohl mal eine anständige Marzipantorte mit Buttercreme und viel zu viel Zucker geben dürfen. Wo landen wir denn? Es ist ja jetzt kein Krippenfest. Da müssen vielleicht nicht alle Kinder unter drei eine Zuckerbombe kriegen. Aber mein Gott.

Also einmal. Ich war wirklich, ich war sorry. aber meine Kinder haben ab ihrem ersten Geburtstag zu jedem ihren Geburtstag so eine fette Sahnetorte gekriegt. Die essen doch eh nicht die ganze Torte auf. Mein Gott. Weil ich es wollte. Ich wollte das essen. Natürlich kriegen die das mit Farbstoff, mit allem viel zu groß, viel zu mächtig, viel zu ungesund. Wir reden über ein kleines Stück im Jahr. Auf jeden Fall deswegen, da stimme ich dir voll zu und wenn du selbst backst

für eine Feier, ist das toll oder ist das schön. und wenn du es nicht anders schaffst und bringst was gekauftes mit, ist das genauso schön. Weil, ganz ehrlich, du hast es vielleicht selbst gebacken, aber die Eier hast du auch nicht selbst gelegt. Ich finde auch, das macht es überhaupt nicht schlechter. Es ist völlig unmöglich. Das fand ich einfach doof, diese Aussage. Total. Ich möchte gar nicht drängen heute, aber ich höre ja meine Mutter und die Kleine

und ich glaube, sie möchte jetzt Milch trinken. Und deswegen muss ich leider heute ein bisschen... Bisschen, bisschen abdringen. Ich muss auch dazu sagen, ich habe heute zu spät angefangen. Ich war diejenige, die heute zu spät kam, weil wir verschlafen haben tatsächlich. Bei euch war aber auch Apokalypse. Ja, komplett Apokalypse. Es war nichts mehr. Die Hunde, die Kinder, ich, wir haben alle einfach bis halb elf geschlafen und ich habe immer noch

Schlafstimmen, obwohl es jetzt mittlerweile 13 Uhr ist. Aber das muss auch mal sein. So viel dazu. Ich lasse dich gehen, ich lasse euch gehen. Vielen, vielen Dank, dass ihr zugehört habt. Danke für deine Zeit, danke fürs Warten. Bis nächste Woche. Ich freue mich auf euch und nächste Woche haben wir auch wieder ganz, ganz, ganz viel zu erzählen und dann ist bei mir die Kleine auch zumindest nicht da, dass ich Ruhe aufnehmen kann. Alles gut, gehört dazu. Wiedersehen. Tschüss ihr Lieben. Tschüss.

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