Folge 123 - Wenn du ein Kind hast, ist das Leben vorbei! - podcast episode cover

Folge 123 - Wenn du ein Kind hast, ist das Leben vorbei!

Nov 19, 202531 min
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Summary

In dieser Folge von The Matcha Talk setzen sich Dilek und Duygu kritisch mit der Aussage "Wenn du ein Kind hast, ist das Leben vorbei" auseinander, die in einem viralen Video thematisiert wird. Sie diskutieren den Wandel in der Elternschaft über Generationen hinweg, die Notwendigkeit, Selbstaufopferung zu vermeiden und die eigene Identität zu bewahren. Dilek teilt persönliche Erfahrungen mit Babyblues und betont die Bedeutung von Me-Time, Partnerbeteiligung und dem Pflegen von Freundschaften für das Wohlbefinden von Eltern und Kindern.

Episode description

Genau dieser Frage gehen wir auf den Grund. Ist das Leben "zu ende", wenn man ein Kind hat? Oder sollte man sich als Eltern von der Welt abkapseln, und nur noch für sein Kind da sein? Unsere Eltern haben alle hart gearbeitet und waren vielleicht nicht da für uns so wie wir es gerne hätten und wollen wir das überkompensieren und sind wir vielleicht deshalb Übermütter /-väter?

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Dilek Pacacioglu (Influencerin und Content Creatorin) und Duygu Candan (Unternehmerin und Social Media Expertin) sprechen über die Themen Business, Lifestyle und allem, was dazugehört bei einer Tasse leckerem Matcha Latte. Sie erkunden die neuesten Trends, teilen Geheimnisse des Erfolgs, bieten praktische Ratschläge und dabei gehen sie über das bloße Geschäftsleben hinaus und nehmen dich mit auf eine besondere Reise, in dem sie Themen wie Gesundheit, Reisen, Mode und vieles mehr erkunden.

The matcha talk ist der Podcast, der dich motiviert, deine Träume zu verfolgen und das Beste aus jedem Aspekt deines Lebens herauszuholen. Tauche ein in die fesselnden Gespräche von Dilek und Duygu, während sie die Tassen klirren lassen und dabei inspirierende Geschichten erzählen, interessante Gäste interviewen und wertvolle Erkenntnisse teilen. 

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Transcript

Podcast Intro & Weihnachtsmarktpläne

Herzlich willkommen zu The Matcha Talk, ein Podcast über Business, Lifestyle und vieles mehr. Ich bin Dilek Pocciolo und das ist meine wunderschöne Freundin und Businesspartnerin Duygu Jandan. Und ihr hört heute The Matcha Talk. Wir reden über Business, Lifestyle und ganz viele verschiedene Themen eigentlich. Delik, was hast du heute für ein leckeres Getränk in der Hand?

Man würde denken, das ist vielleicht Kakao drüber, aber tatsächlich ist das gerösteter Matcha. Und ich weiß nicht, ob ihr das schon probiert habt, Leute. Das ist Hojicha, nennt sich das. Und es schmeckt... irgendwie wie Matcha, finde ich, aber irgendwie auch nicht. Ich finde, das ist wie nussige, schokoladige, aber trotzdem schmeckt man den Matcha raus. Also als ich zum ersten Mal Huchicha probiert habe,

Ich war hin und weg. Ich habe es geliebt einfach. Und mit unserem Pumpkin Spice Cold Foam schmeckt es nochmal zehnmal geiler. Und ich weiß nicht, ob wir das schon anteasern können, aber auf dem Weihnachtsmarkt wird es den auch geben, Leute. Nächste Woche.

Nein, ihr seid gar nicht ready dafür. Gar nicht. Wirklich jetzt. Das ist nochmal was ganz anderes. Ein Level drauf. Wir werden nicht so viel verraten. Wir sagen für heutige Folge nicht mehr als das. Aber bitte folgt uns auf Social Media, auf Instagram.

Denn da werdet ihr auf jeden Fall den Launch unseres neues Produktes mitbekommen. Und dann nächste Woche in der Folge könnt ihr mehr darüber erzählen. Ich freue mich drauf, Drüge. Oh mein Gott. Und die warst du voll noch am Genießen. Ja, voll. Und auf jeden Fall, Leute. Ab dem 20. sind wir auf dem Zürcher Weihnachtsmarkt, Zürcher Weihnachtsallee. Bis zum 30. kommt vorbei. Es wird, wie gesagt, Krochitscha geben, es wird Matcha geben. Richtig geile Kreation.

Und ich freue mich mega drauf. Wir hatten schon letzte Woche auf dem Event ein paar Mädels, mit denen wir gesprochen haben. Die haben alle gesagt... ich komme auf jeden Fall vorbei. Und Leute, die den Matcha da zum ersten Mal probiert haben, haben gesagt, ich brauche den Matcha jetzt jeden Tag, habe ich gesagt. Für 10 Tage, 11 Tage hast du den sicherlich jetzt nächste Woche. Und ja, kommt vorbei. Ich freue mich auf euch.

Oh, Dilek. Ich werde selig mit dabei sein, aber Dilek wird das rocken, rocken, rocken, rocken und das wird anstrengend. Aber es wird sich lohnen, aber 10 Tage jeden Tag, 12 Stunden pro Tag.

Also das heißt, Leute, kommt morgens, mittags, abends, wann ihr wollt und postet das. Bitte. Ich möchte auch ein bisschen den Vibe mitbekommen hier in Dubai. Hier habe ich ja schon erzählt, hier gibt es auch Weihnachtsfeste, Weihnachtsmärkte, aber das natürlich. Ich meine, wir haben hier 30 Grad. Das ist nicht der gleiche Vibe. Wie jetzt Weihnachten in Zürich. Aber ich werde selig mit euch sein und genießt den Matsch und macht ganz viele Bilder und postet die. Auf jeden Fall, Leute.

Also, sorry, du sagst ja gerade 30 Grad. Ich gucke raus, es ist neblig, es ist kalt. Und ich denke mir so, oh mein Gott, wie kann das 30? Ich kann mir gar nicht mehr vorstellen, wie es ist, jetzt 30 Grad so haben. Wie ist das? Hast du es vermisst, die Hitze, die Sonne? Ja, ich bin auf jeden Fall, mir ist nie zu heiß. Also für mich so 40 Grad. Ja klar, also theoretisch ist es heiß, aber...

Ich würde nie sagen, ich würde mich nie beschweren und sagen, lieber jetzt Regen. Wenn manche Leute, zum Beispiel mein Mann ist so, dem ist 40 Grad zu heiß, sagt, ach nee, jetzt wäre Regen besser. Ich bin nicht so. Aber ich sage ja Dilek auch schon, jeden Tag manifestiere ich, dass die Sonne zu euch kommt. Es kann ja kalt sein, aber...

Zumindest, dass die Sonne einmal kommt. Einmal kurz sich zeigt, die Vitamin D-Strahlen einmal für euch gibt und dann wieder geht. Aber ja, noch hat es nicht geklappt. Aber hoffentlich nächste Tage.

Elternschaft: Ist das Leben vorbei?

Hoffentlich. Ich hoffe es. Ich brauche es so sehr. Duygo, dann starten wir direkt in die Folge. Und ich würde sagen, heute bilden wir den Matcha. Ich habe Duygo im Chat jetzt zwei Videos geschickt, zwei TikTok-Videos. Und die habe ich letztens gesehen und ich habe die direkt abgespeichert, weil ich... die super interessant fand und einfach mal deine Meinung dazu hören will. Das erste geht um Eltern sein.

Du bist zwar noch keine Mama, aber ich glaube, du kannst das schon ein bisschen nachempfinden, weil du eine eigene Mama oder einen Papa hast oder auch Freunde hast, die Mama, Papa sind. Und da bin ich gespannt, wie du das als noch nicht Mutter... bewertest das Video. Und das zweite Video geht so ein bisschen Richtung Manifestieren. Das ist jetzt so ein Wort, was man so gern um sich herwirft. Aber es ist nochmal ein bisschen spezieller.

Und darüber würde ich auch super gerne reden. Und dann nochmal den Link zu unserer letzten Folge zu Haftbefehlen noch kurz geben da. Aber ja, ich nehme jetzt nichts vorweg. Schau dir das Video mal an. Du musst auch nicht alles angucken. Ich glaube, der Anfang reicht schon aus.

when you have kids i hope i don't see you anymore not like totally you know send me texts but i hope you don't go out i hope when you say your kids are everything i hope that they actually are i hope that you give your kids the love that you needed that you wanted that what was the point of having kids if you're like i can't wait to have kids

to then go have my social life and get my life back that's not it when you have kids it's over in the most beautiful way the life that you thought you had it's now starting it's now beginning it's now everything it's like You get to love this person, this soul, this child. And when they look at you, there's like no greater feeling in the world. I can't wait to get back to them.

I don't want to work anymore. I don't want to do anything. I just want to go and be with them. And no, I don't have time. I have time for them. And... Just even being around them, even being just home, knowing that daddy's home. That security goes in them. It makes them feel good and safe and happy and whole and loved and seen and all the things that we wanted.

Generationswechsel in der Elternschaft

Okay, I get it. Ich verstehe auf jeden Fall, wieso der das Video macht. Krass, dass es übrigens ein Mann macht. Ja, so, also, was denkst du darüber? Was mir direkt dazu einfällt, ist Generationen. Also das Wort, Stichwort Generation, weil ich glaube, unsere Generation, die braucht diese Worte wieder.

Die Generation vor uns, also ich rede jetzt mal von meiner Mama, die hat das irgendwie schon verinnerlicht. Ich weiß nicht, ich rede jetzt nur von meinen Erfahrungen, aber die sind so aufopferungsmäßig. Also die opfern sich für ihre Kinder, die geben ihr Leben für ihre Kinder auf. Aber irgendwie habe ich das Gefühl, da gibt es so ein, so ein irgendwie, irgendwas ist passiert in der Matrix, das ist...

diese Generation ein bisschen anders verläuft. Das heißt, es geht nicht mehr darum, aufopfern und dein Leben ist vorbei und jetzt beginnt dein neues Leben, sondern du möchtest dein Leben, was du davor hattest, wahrscheinlich weiterleben, halt mit Kindern.

Vielleicht ist das der Konflikt, dass man das nicht mit einherkriegt. Wie kriegt man das hin, dass du die Person bist, die du davor auch warst, aber auch Mutter? Aber wie gesagt, das ist nur meine Einschätzung, weil was mich eigentlich interessiert, ist, was du dazu denkst. Du bist Mama. Wie nimmst du das wahr? Als ich das Video auch zum ersten Mal gesehen habe, habe ich auch Gänsehaut gekriegt. Und ich dachte mir, ich fühle mich sehr oft so. Also genau so.

Sagen wir mal, ich bin unterwegs den ganzen Tag, sehe meinen Sohn nicht und dann komme ich zurück und dann fühle ich schon so, okay, ich habe ihn super, super, super vermisst und ich freue mich wieder bei ihm zu sein. Ich finde es aber trotzdem, also wenn ich jetzt zurückdenke an meine Eltern, die alles aufgegeben haben für uns, also ihr eigenes Ich einfach, dass sie...

die Mama, also die Frau, die sie früher war vor ihren Kindern, dann einfach nicht mehr ist seitdem. Also wirklich nicht mehr. Meine Mama opfert sich immer noch. Und ich glaube, du kommst dann da gar nicht mehr raus. Du kannst gar nicht mehr anders, als so zu sein. Und als Mama bist du auch so. Aber ich denke, es ist trotzdem wichtig, dass man auf sich achtet. Sagen wir mal, mein Sohn ist krank und ich bin auch krank.

Also klar tue ich alles, dass er sich besser fühlt, aber ich muss ja auch fit sein. Oder auch mental, wenn ich den ganzen Tag mit ihm bin. Ich habe übrigens letzte Woche, ganz zufällig, habe ich einen Podcast gesehen auf YouTube. Und dann wurde unser eigener Podcast mir vorgeschlagen. Und zwar der, wo ich über postpartale Depressionen, Babyblues gesprochen habe. Und dann habe ich mir den Podcast nochmal angehört, Dürger. Und ich weiß nicht, ich habe auch mitgeweint.

Und ich habe mir gedacht, wie krass, ich habe das alles vergessen, dass ich so gefühlt habe und dass ich einfach in dieser Situation war oder dass ich diese Situation so krass empfunden habe, weil... Ich hatte zwar keine postpartale Depression, aber so Babyblues habe ich schon ein bisschen gespürt. Einfach dieses, ich bin nicht mehr ich und ich erkenne mich nicht mehr wieder. Und das passiert...

Nicht nur am Anfang, finde ich, sondern immer wieder, wenn du Mama bist oder Papa bist, kommst du immer wieder in diese Phasen, wo du zu sehr aufopferst. Ich will jetzt auch nichts falsch ausdrücken, aber ich glaube, Mama, Papas, die mir uns zuhören, die verstehen das vielleicht, was ich meine.

meine, und dann irgendwie so verloren gehst und dann denkst du, okay, ich bin nicht mehr ich und ich fühle mich nicht mehr so glücklich. Es ist ja nicht schlimm, sein altes Ich zu vermissen, wenn du Mama, Papa bist. Das habe ich übrigens früher

Selbstfürsorge und Mutterschaft Balance

Bevor wir Mama Papa wurden, habe ich das nicht verstanden. Ich habe mir gedacht, wenn du schon dich dazu entscheidest, Mama zu sein, wieso vermisst du dein altes Ich? Du musstest damit schon abschließen. Aber das geht nicht. Und ich finde das auch nicht schlimm. wenn man mal sagt, okay, mein Kind ist zwar erst eins oder so, aber ich gebe es trotzdem mal dem Papa ab und mache mal etwas mit meinen Freunden. Ich gehe shoppen, ich gehe ins Kino.

Oder wir gehen feiern oder irgendwas, was du magst. Oder ich gehe was essen oder was trinken. Einfach diese Sachen, die man früher einfach richtig random einfach immer gemacht hat. Und jetzt einfach noch besonnen. Daran ist dieser Moment, weil der nicht so häufig ist. Und dass man sagt, also sein erster Satz, hey, wenn du Eltern bist, dann, was hat er gesagt? I don't want to see you anymore. Oder sowas hat er gesagt.

Oder? Ja, genau, am Anfang. Ja, ich schreibe nicht mehr dir zurück, ich melde mich nicht über dir. Ja, genau. Also, da muss ich ehrlich sagen... Ich finde, man sollte mit Eltern oder Mamas, Papas, die... frisch Mama geworden sind, Papa geworden sind, ein bisschen mehr Kulanz zeigen, wenn die einfach mal nicht zurückschreiben oder antworten können oder jetzt andere Prioritäten haben. Ja, aber das kannst du ja nicht immer machen. Du kannst dich ja nicht einfach von den Menschen abkriegen.

Weil das tut dir ja nicht mehr gut. Weißt du, deswegen finde ich diese Aussage ein bisschen, wenn man es deeper anguckt, ist es schon ein bisschen schwierig, das einfach so zu um... zusammenzufassen und zu sagen, ja, sorry, ich will dich nicht mehr sehen. Oder ich habe jetzt, meine Priorität ist jetzt nur noch mein Kind. Das finde ich ein bisschen schwierig, weil dein Kind will ja auch nicht nur mit Mama, Papa aufwachsen. Ich sehe ja, wie mein Sohn sich freut, wenn er ...

meine Freunde trifft oder unsere Familie trifft, dann ist das einfach ein anderes Kind. Und das will ich mir nicht wegnehmen, indem ich einfach sage, okay, Freunde sind jetzt egal und ich bin nur noch für mein Kind da. Ich denke nicht, dass es...

auf Dauer dir gut tut. Und unsere Eltern haben das halt damals gemacht, weil sie entweder keine andere Möglichkeit hatten oder es anders nicht kannten, wie du gesagt hast, dass es für sie einfach selbstverständlich war. Aber ich weiß nicht, ich finde das nicht gesund. Also ich sehe auch, zum Glück sind unsere Eltern jetzt nicht so, aber ich sehe auch viele Mamas, Papas aus diesen Generationen, die...

jetzt psychisch einfach nicht mehr so stabil sind und dass ihre Kinder irgendwie auch einen Schaden davon haben. Ja. Also du hast mal einen Satz gesagt, den fand ich richtig gut. Du meintest, wenn es dir nicht gut geht, geht es deinem Kind nicht gut. Und vielleicht vergessen das auch viele. Also ich meine, du setzt deine Prio bei deinem Kind, aber kümmerst dich nicht um dich selber.

Das ist der Umkehrschluss davon, dass deinem Kind nicht gut geht. Also, das war ein krasser Satz. Ich habe den auch noch nie so realisiert, aber das stimmt. Und zum Beispiel, wenn ich jetzt von meiner Mama ausgehe, meine Mama, auch wenn ich mit ihr darüber rede, für sie ist es selbstverständlich, so zu sein.

wie sie ist. Eine pure, also wenn ich an meine Mutter denke, ist sie einfach so die, wie ich mir eine Mutter vorstelle. So eine fürsorgliche Mama. Ich weiß auch, dass deine Mama so ist. Das ist einfach, sie ist eine Mama. So ist sie. Und... Ich finde es richtig schön, auch schon früher, als ich noch bei meinen Eltern gelebt habe, wenn meine Mama zum Beispiel mit ihren Mädels rausgegangen ist, dann haben wir sie mal geschminkt, ihre Haare gemacht, fertig gemacht. Und dann hat man so gesehen,

Jetzt ist sie nicht nur Mama, sondern sie ist auch eigentlich immer noch ein Mädchen, immer noch eine Frau. Also sie will eigentlich das Gleiche, was sie ich auch will. In dem Alter jetzt vor ein paar Jahren, also auch bis heute. Ich liebe es. Das ist so mein special Ding, so bonding time.

mit meiner Mama, ich mache ihre Haare immer und meine Schwester schminkt sie dabei. Also wir machen hier full glam. Und das ist so voll, wir lieben das bei ihr, meine Mama zu machen und sie genießt das auch. Und wie sie sich danach fühlt, ich sehe es auch in ihren Augen, der Strahlen, das ist diese Strahlen von...

von ihr selber. Nicht nur sie ist nicht nur Mama, sondern von ihr selber, das kommt wieder. Und ich finde, das habe ich da schon dann gemerkt, oh, das ist schon wichtig, dass man diese... Zeit für sich nimmt oder manchmal vergisst man es, da muss man es einfordern. Zum Beispiel, ich kenne auch Mütter, die sind, wie soll ich das richtige Wort finden, die sind,

Das Leben hat die aufgegessen. Die sind vorbei. Finito. Die haben keine Energie mehr. Die haben keine Seele mehr. So fühlt sich das an. So kommt es drüber, weil sie einfach... vom Leben erschöpft sind, weil sie sich immer geopfert haben, immer geopfert. Und diese Mentalität, dieses Extrem, finde ich auch ganz falsch. Weil das tut dein, wie du schon gesagt hast, das bringt deinem Kind nichts, das bringt dir nichts.

Das ist eine richtig ungesunde Situation. Aber auch... andere Mütter, ich weiß nicht, hat mir darüber mal geredet, dass es so Mamas gibt und Papas gibt, die dann feiern gehen, ihr Kind über Nacht einfach schlafen lassen, Babyphone mitnehmen, weil die Diskothek in der Nähe ist von denen zu Hause, wo ich mir denke, weiß ich nicht, ob... Das, ja. Wirklich? Zwei Stockwerke, zwei Stockwerke unter denen ist eine Diskothek oder ein Club, irgendwas und die nehmen ein Baby vor mit. Und dann ...

machen die halt Party und gucken ab und zu auf das Kind. Keine Ahnung, das ist jetzt auch ein Extrem. Aber was würdest du denn sagen, Delik, wenn du das so hörst, wie findest du die Balance? Bist du dir dem bewusst oder nimmst du dir aktiv Zeit? Oder gibt es zum Beispiel so, als Beispiel, montags ist dein Tag und dann machst du das, was du möchtest? Oder wie machst du es im Alltag? Weil ich glaube, die Theorie ist ja voll einfach, das zu erzählen, aber wie macht man es in der Praxis?

Rollenverteilung und Partnerunterstützung

Gute Frage. Ich glaube, man wächst so da hinein. Also man wächst erst mal in die Rolle als Mama hinein. Und dann vor allem am Anfang, weil man vor allem, wenn man stillt, ist man halt einfach. die Person für das Kind, die immer da sein muss eigentlich, um es zu ernähren.

Und das ist dann so deine Rolle und auch zum Beruhigen. Ich habe jetzt letztens mit einer Freundin gesprochen, die jetzt auch Mama ist und sie meinte auch, wenn er hysterisch wird und schreit und weint, dann kann nur ich ihn irgendwie beruhigen. Und so ist das auch. Und ein Baby braucht so eine Person. Entweder ist es der Papa oder die Mama. Und es wechselt sich auch phasenweise. Also manchmal, ich sehe es auch bei meinem Sohn,

Ist er mehr Mama, Sohn? Und dann, es gibt Phasen, wo er mehr mit dem Papa ist und mehr zum Papa möchte, auch mit ihm schlafen möchte. Und das finde ich übrigens auch wichtig, dass man als Mama auch mal die Kontrolle abgeben soll. Sollte dem Partner, dass man dem Partner auch das Gefühl geben sollte, hey, du kannst das auch. Auch wenn er jetzt gerade weint, der Papa ist ja bei ihm und ich halte mich jetzt.

wenn der Papa zum Beispiel ihn schlafen legt und er möchte nicht, er möchte bei Mama schlafen, dass der Papa es zumindest mal probiert. Weißt du, dann gibt es so Eltern, Mütter, ich will natürlich niemanden judgen. Wenn das bei dir funktioniert, dann mach es weiter so. Aber ich habe gemerkt, das tut mir einfach gut, wenn Alp angefangen hat, ihn schlafen zu legen, nicht nur ich. Das hat halt geklappt, als ich abgestellt habe.

Dann hat halt Alp ihn mehr schlafen gelegt und so hat er sich jetzt dran gewöhnt. Jetzt legt immer Papa ins Schlafen abends. Und er freut sich dann immer und er weiß auch, Papa legt ihn schlafen und das tut mir halt auch gut. Das ist halt das Ding, wenn du langsam als Mama dann die Kontrolle abgeben kannst. oder auch zum spiel

deinen Eltern oder wenn du die Möglichkeit nicht hast, dass du sagst, okay, ich schicke mein Kind zum Beispiel zu einer Tagesmutter in die Kinderkrippe für ein paar Stunden, wenn du ready bist. Und wenn dein Sohn oder deine Tochter ready ist, dann mach das einfach. Und das tut dir halt...

halt einfach auch gut, weil du darfst dich irgendwie, ich denke halt, du darfst dich nicht vergessen als Mama. Also wenn du vorher zum Beispiel eine Person warst, die sehr auf ihr Äußeres geachtet hat, auf ihre Me-Time und auf ihre Hobbys. Als Mama dann merkst, ich habe alles aufgegeben, was dich ausgemacht hat, dann ist das ja nicht schön. Und du willst ja auch, dass dein Kind zu dir aufsieht und sagt, hey Mama, du bist so eine starke Frau, du machst das.

Und bist trotzdem für mich da. Und ich habe auch noch meinen Papa, der für mich da ist. Das ist ja nicht nur so, ich bin nicht nur Mama fixiert. Ich finde das halt super gesund auch für ein Kind und für die Entwicklung des Kindes, dass es auch zum Papa diese Beziehung hat oder zu den Großeltern. Und, warte, was war deine Frage jetzt? Sorry.

Das war schon richtig gut beantwortet. Aber vielleicht noch so ins Detail zu gehen, wann du merkst, okay, jetzt ist Me-Time. Also, wo du denkst, das ist zu viel geworden. Also, wie kommst du wieder zurück zu dir? vorher habe ich das zu spät bemerkt, dann war ich einfach schon durch, wie so, ich kann einfach nicht mehr, ich bin so wie, ich will nicht sagen, ich bin ernst ehrlich zu euch, Leute, wie so,

Ja, krepiert, so fast krepiert. Ich konnte einfach nicht mehr. Ich war müde, ich war ausgelaugt. Ich hatte aber noch tausend Sachen zu tun. Und dann habe ich mir immer gedacht, ich kann nicht mehr. Das fühlt sich an wie so ein Burnout. Und jetzt... versuche ich die Anzeichen schon vorher zu bemerken oder mein Partner bemerkt, der sagt auch, hey, du kannst immer mir sagen, hey, mach das, übernimm das oder jenes und jetzt haben wir...

Was mir auch schwer gefallen ist eigentlich, auch viele Sachen habe ich ihm abgegeben, so hey, kümmer du dich darum und das und das ist deine Verantwortung und ich mache das zum Beispiel. Und jetzt, da ich weiß, dass es so läuft, habe ich gar nicht mehr diese Phasen, wo ich denke, okay, ich bin kurz davor, ich brauche jetzt wieder MeTime.

Freundschaften in der Elternzeit

Aber diese Me-Time-Momente, die kommen so ganz natürlich. Und wenn ich zum Beispiel jetzt meine Nägel machen gehe oder zum Friseur gehe oder shoppen gehe oder irgendwas mit meinen Freundinnen mache, dann merke ich schon, okay, ich habe es gebraucht. Also ich warte nicht mehr auf diese Waren.

dass ich das brauche, sondern ich mache das so ganz natürlich. Und es ist so selbstverständlich, dass ich meinem Partner sage, hey, heute Nachmittag gehe ich mit den Mädels dahin oder ich mache das mit zum Beispiel deiner Schwester.

Ich mache auch ganz viel mit meinen Schwägerinnen, dass ich sage, hey, wir unternehmen das und jenes. Du bist dann einfach mit ihm. Oder dass mein Mann... meinen Sohn dann mitnimmt, zusammen mit ihm was unternimmt, den ganzen Tag und ich bin allein zu Hause und kann den Haushalt machen, meine Sachen erledigen, arbeiten, weil das braucht man ja auch einfach, weißt du, die Zeit zu Hause einfach für dich, hast du ja eigentlich auch dann nicht.

Und ich mache das eigentlich ganz natürlich. Aber das war schon ein langer Weg, muss ich sagen, Duygo. Das war auch kein einfacher Weg. Aber man muss es zulassen als Mama und Papa. Und ich finde trotzdem ... Jetzt nicht in der Anfangszeit, sondern auch danach muss man auch für die Freunde irgendwo da sein. Du kannst nicht ständig sagen, hey, ich habe ein Kind, ich habe ein Kind, mir sind deine Probleme egal.

Ich finde das schon traurig. Also ich könnte das nicht. Also du zum Beispiel als eine Person, die auch Freundinnen hat, die Kinder haben. Ist dir das nicht wichtig? Dass deine Freundin trotzdem, also du bist jetzt nicht eine Person, die sich jetzt ständig bei ihren Freundinnen wegen irgendwas beschwert oder sagt, hey, ich habe diese Probleme, bitte hilf mir. Du bist ja nicht so der Mensch. Aber einfach, dass du...

Weiß deine Freundin ist da für dich wie früher. Würdest du das von ihr erwarten? Ja, auf jeden Fall. Aber du hast auch recht, ich habe es nicht hinterfragt, weil es natürlich so passiert ist. Also ich meine, wenn wir mal dich als Beispiel nehmen.

Ich habe heute nochmal einen Call gehabt, darüber erzähle ich dir gleich noch mehr, über unsere Firma, sag ich mal, über unser Leben. Und es ging darum, ich habe kurz erzählt, wie wir so entstanden sind, was wir gemacht haben. Und dann hat die Person auf der anderen Seite gefragt, warte mal, sie hat die ganze Schwangerschaft über, plus nach der Geburt, plus die erste Phase, plus bis heute, jede Woche, als Mama, ein Podcast aufgenommen. Und ich sage, ja, das hat sie gemacht.

Also da kriege ich echt Tränen in den Augen, weil ich das so krass finde, weil das ist auch nicht selbstverständlich. Das heißt, du hast eine Priorität gesetzt und eine deiner Prioritäten war es, jede Woche, wir sagen zwar eine Stunde, aber Dilek und ich brauche Minimum immer zwei Stunden jede Woche. Das heißt, dass du das als...

Priorität gesetzt haben. Wir haben es wirklich jede Woche gemacht. Das muss man auch mal sagen. Das ist ja eigentlich das Gleiche. Das ist auch, also für mich, ich hoffe auch für dich, aber für mich ist Podcast runterkommen, dass du mitteilen. Auf jeden Fall. Mein Mann geht. Ich bin auch froh. Also, er geht. Und ich bin alleine mit dir und wir quatschen. Und wenn das nicht wäre, wenn wir jetzt auf einmal zum Beispiel, um Gottes willen, aber den Podcast nicht mehr hätten. Oh mein Gott.

Ich wüsste gar nicht, wie das, weil ich kompensiere damit so meinen Stress, ich weiß nicht wieso, aber das tut mir voll gut, einfach mit dir zu quatschen. Ich hoffe, du siehst das aus, aber ich weiß ja, dass wir bei sowas das ähnlich sehen, aber es ist trotzdem krass, du bist Mama.

Das ist was anderes. Ich habe auch zwar andere Sachen, aber du bist, das ist nur was anderes. Du hast eine Verantwortung für ein Bibi und du hast trotzdem uns als Priorität. Das ist auch nicht selbstverständlich und ich glaube, das wird auch nicht jede Mama machen. Deswegen danke, Dilek.

Ich danke dir, dass du das so sagst. Ich will jetzt nicht so sentimental werden. Dankeschön. Vielen Dank für deine schönen Worte. Wirklich, das bedeutet mir echt viel, dass du das so siehst. Und es ist auch so, aber ich habe... Das jetzt aber auch nicht, also ich würde jetzt auch nie keine Mama irgendwie schlecht ansehen, wenn sie sagt, ich...

Meine Karriere, das ist mir jetzt alles egal, ich will nur noch mich auf mein Kind fokussieren, vor allem am Anfang, ist natürlich auch selbstverständlich. Ich habe letztens mal ein Video von Dr. Amy gesehen, sie ist ja auch Mama und sie hat gesagt, sie wurde auch sehr oft so... belächelt oder als schlechte Mutter angesehen, weil sie halt jetzt wieder Teilzeit arbeitet und ihr Sohn ist ja noch unter eins.

Und dass viele Leute einfach sie so schlecht gesehen, hey, du brauchst das ja gar nicht, du hast ja Geld, wieso machst du das? Dann denke ich mir so, woher weißt du das? Wieso kannst du einfach da hinten hinter deinem Handy sitzen und dann einfach eine andere Person, die... sag mal, einen Bruchteil von ihrem Leben auf Social Media teilt, dann einfach judgen, ich verstehe das nicht. Und so geht es halt einfach, also, ja.

Jede Mama ist anders und jedes Kind ist anders und jedes Leben ist anders, deswegen sollte man es nicht judgen. Bei mir hat das funktioniert und es hat auch funktioniert, weil Duyga auch super flexibel war und super verständnisvoll. Also so viel Verständnis, wie du gezeigt hast, hätte auch vielleicht jemand nicht gezeigt.

dann hätten wir das ja auch nicht machen können was ich meine es ist ja alles auf beruht auf gegenseitigkeit ist ja wie wenn deine freundin frisch mama ist und du dann die freundschaft zum beispiel

Die transformative Reise der Mutterschaft

kündigst, weil du sagst, hey, du hast gar keine Zeit mehr für mich. Sorry, das kann ich nicht. Das ist genau das Gleiche oder tust du einfach ein paar Sachen einfach erdulden und dann weißt du, okay, dein Freund ist irgendwann wieder für dich da. Und das ist halt für mich auch wahre Freundschaft.

Genau. Ich wollte noch irgendwas sagen, jetzt habe ich es aber gerade vergessen. Vielleicht fällt es mir nachher noch ein. Aber du, mega interessant, auch deine Sichtweise zu sehen, weil du hast ja auch Freundinnen von früher immer, also jetzt, die auch Mamas sind. Wie hast du es da zum Beispiel empfunden? Ich muss was Krasses sagen, was ich wahrgenommen habe. Jede meiner Freundinnen inkludiert dir.

Und sobald, es ist so etwas ganz Verrücktes, egal wie oft man darüber spricht, dass man ein Lebewesen aus seinem eigenen Körper rauspresst und dann ist das dein Baby. Dass dieser Prozess ist für mich immer unverständlich. Ein Wunder, ein Wunder. Und natürlich passiert was mit der Frau. Also ich meine, du kannst nicht eins zu eins die gleiche sein danach. Geht gar nicht. Weil so ein Prozess mit dir passiert. Und ich merke bei all meinen Mädels und auch bei dir, nach dem Mama-Sein,

Irgendwas. Ich kann es nicht definieren, was, aber irgendwas. Meine Mama sagt immer, wie nennt man das auf Deutsch? So dieser Puzzleteil, der sich dann nochmal fügt. Genau.

Genau richtig, so das fehlende Puzzeteil fügt sich und dann ist der Charakter der Frau so gesehen einfach so, wie er sein sollte und erweitert sich dann mit jedem Kind. Also meine Mama definiert es immer so und das ist auch so, ich sehe es auch, die Entwicklung, also meine Mädels sind... haben so eine, ich kann das eben nicht in Worte passen, so eine andere Art von Charakter bekommen, seitdem sie Mamas sind, der sie so, sei es fürsorglich, das auch, ja, erfüllt auch, man sieht das in den Augen.

Aber, also egal, wie schwer es ist, wir haben es ja bei dir gesehen, du schläfst nicht, die Nächte sind schwer, deine ganzen Probleme, die passieren, aber trotzdem liebst du ja dein Kind. Das ist so dieses... Es ist richtig scheiße, aber es ist auch richtig geil. Und dazwischen entwickelst du dich. Ja, es passiert ja alles gleichzeitig.

Alles passiert gleichzeitig. Also dein Kind entwickelt sich, du entwickelst dich, dein Körper entwickelt sich, alles. Und irgendwas passiert, aber was, finde ich, voll was Positives ist, du kriegst irgendwas als Frau. Ich sehe das irgendwie, dass die etwas bekommen haben, was ich jetzt nicht habe.

Was du hast, was ich nicht habe. Ich verstehe, was du meinst. Ich kann es nicht erklären. Weißt du, was krass ist, Durga? Ich musste letztens so lachen, weil wenn ich mit meinem Sohn spazieren gehe und draußen Mamas treppe, Das ist so automatisch. Ich weiß nicht, ob das andere Mamas auch machen. Ich lächle sie dann immer an. Ich schaue sie an und begrüße sie auch immer. Und das ist dann, ich denke mir jedes Mal, ja, Mama.

ich weiß, was du durchmachst. Vor allem, wenn sie so kleine Babys haben. Ich weiß, wie hart die Nächte sind. Und falls du stillst, ich weiß ganz genau, was du durchgemacht hast. Oder wenn ich Mamas sehe. die eine Trage haben mit dem Baby und den Kinderwagen vor sich herschieben. Weil Adas war halt auch ein Tragekind. Er mochte den Kinderwagen nicht so. Und das bis er, glaube ich, sieben, acht Monate alt war. Und das war schon hart, weißt du, für meinen Rücken vor allem.

Und immerhin diese, vor allem diese Mütterse, denke ich mir so, ich weiß, was du durchgemacht hast. Es ist hart, aber es wird sich lohnen. Und das genau das, also du... Du entwickelst dich auf jeden Fall als Mensch extrem als Mama, also dein Gehirn, du merkst das richtig. Du funktionierst irgendwie ganz anders.

Aber eben die andere Seite von dir, die existiert ja immer irgendwie noch. Wie deine Mama gesagt hat, da kommt noch irgendwie sowas hinzu. Weißt du, dein Charakter erweitert sich. Es ist nicht irgendwie das alte Ich ist einfach weg und jetzt hast du einen... ein neues Ich, sondern es entwickelt sich einfach. Und das ist was super Schönes. Und wenn wir jetzt nochmal zurückkommen zu dem Video, ich weiß, wie er das meint. Er meint das natürlich nicht.

So, hey, ich habe keine Freunde mehr und ich will auch niemanden mehr sehen. Ich glaube, vielleicht meint er das gar nicht so, wie er es sagt, so ein bisschen deeper, dass er sagt, das, was wir eigentlich an Liebe nicht gekriegt haben von unseren Eltern. Zum Beispiel gibt es ja auch viele Eltern, die beide geschuftet haben, weil sie zum Beispiel Gastarbeiter waren und nicht viel Zeit für ihre Kids hatten oder nicht diese Empathie.

die man jetzt zum Beispiel hat oder jetzt ist man ja mit der Forschung auch viel weiter und weiß, wie ein Kind sich entwickelt und was wichtig ist. Und das wussten unsere Eltern früher damals vielleicht nicht oder unsere Großeltern. Und konnten uns das vielleicht nicht so direkt mitgeben. Und jetzt weiß man einfach mehr und wie Kinder ticken und was wichtig ist im Leben bei ihrer Entwicklung, bei ihrer Erziehung. Und vielleicht meint ihr auch ein bisschen das, dass wir das jetzt mehr...

Wissen und unser eigenes Kind, inneres Kind einfach dadurch heilen, dass wir unserem Kind das geben, was uns fehlt. Übrigens gibt es da ein Buch. Krass. Ich habe gerade die Autorin vergessen. Heißt, das Buch, von dem du ... Gewünscht hättest, deine Eltern hätten es gelesen oder sowas heißt das Buch.

Ah, das habe ich mal gehört. Ja, super. Hast du es gelesen? Ja, und ich habe es übrigens gelesen, bevor ich Kinder hatte. Weißt du, warum ich das damals gelesen habe? Ja, es ist super, das Buch. Also wirklich ganz, ganz, ganz toll. Und das ist halt auch so ein Ding. Vielleicht meint der auch ein bisschen damit, dass, aber eben, wenn man so eine Aussage trifft, ich finde, das trifft jetzt nicht auf alle Mütter zu und alle Väter. Ja. Und ich muss übrigens sagen, ich habe auch viele Freundschaften.

verloren, sage ich mal, dadurch, dass ich Mama geworden bin, weil die Leute, also nicht, dass ich mich bewusst abgekapselt habe von den Menschen, sondern weil die Leute sich irgendwie weniger gemeldet haben und ich mich dann natürlich auch und ich mich weniger gemeldet, sie sich weniger, also

Es kann sein, du bist vielleicht in deinem Leben gerade an einem anderen Punkt, aber es ist auch nicht schlimm. Ich denke mir jedes Mal, wenn eine Freundschaft endet irgendwie, also ich rede jetzt aber auch nicht von ganz engen Freundschaften. Und ich dann in meinem Leben mir überlege, okay, denke ich oft an diese Person? Ist mir das wichtig, dass diese Person in meinem Leben ist? Und wenn ich mir die Frage mit Nein beantworte, dann ist das so.

Dann ist das so. Dann, ja, ich habe jetzt dafür auch andere Freunde, die Freundschaften, die tiefer gehen zum Beispiel, weil, ja, es ist halt so, du musst nicht mit Freunden, die du vor zehn Jahren kennengelernt hast, jetzt noch befreundet sein. Ist auch okay, wenn das eine Freundschaft war, die nur zehn Jahre gehalten hat. Ist auch okay. Vielleicht in ein paar Jahren wird es dann wieder eine Freundschaft, die dann aufblüht. Aber ja, ich finde das nicht schlimm, ganz ehrlich. Soweit ich meine.

Ausblick & Zuhörer-Feedback

Menschen meinen engeren Kreis immer um mich herum habe, dann ist mir alles sowieso egal. Aber ich will jetzt nicht abschweifen. Leute, wir haben gerade auf die Uhr geguckt. Leider schaffen wir jetzt nicht, den zweiten Teil noch anzuschauen, weil das ist auch noch ein super, super deepes Thema. Deswegen würden wir sagen, wir verschieben das einfach auf nächste Woche.

weil ich finde, das verdient schon eine Folge für sich, dieses ganze Thema um Manifestieren. Wir haben da schon ein paar Folgen darüber gemacht, aber das ist noch ein bisschen... Anders. Vielleicht können wir da auch noch ein paar Statistiken mit einbauen lassen. Das finde ich auch ganz interessant. Aber ja, auf jeden Fall schaltet dann nächste Woche ein für die neue Folge. Vielen Dank, Duygo, für deine Inputs einfach als...

Nicht-Mama, sage ich mal, einfach deine Sichtweise. Und Leute, sagt einfach mal bitte in die Kommentare, denkt ihr so wie ich, denkt ihr so wie Drügo. Oder habt ihr ganz, ganz andere Vorstellungen von Mama sein oder seid ihr Mama und habt das ganz anders erlebt vielleicht? Wir hatten übrigens damals ganz viele Kommentare gekriegt und ich habe auch ganz viele private Nachrichten gekriegt zum Thema Babyblues. Und falls ihr in dieser Phase seid,

würde ich euch auf jeden Fall die Folge empfehlen, die wir damals gedreht haben. Ich glaube, das hat schon einigen Mamas noch geholfen. Deswegen fand ich das ganz, ganz gut. Schaut euch die Folge nochmal an. Ich kann es gerne nochmal verlinken. Vielen, vielen Dank fürs Zuhören und Zuschauen. Wir sehen uns nächste Woche bei einer neuen Folge. Macht's gut und bis zum nächsten Mal. Tschüssi. Bis zum nächsten Mal. Tschüss.

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