#615 – Elons Flex-Schneise
Der längst vergessene Aufreger, die beste Fanaktion oder die Wahl des Unioners und der Unionerin des Jahres: In jeweils 9 Kategorien schauen wir auf die abgelaufene Union-Saison der Frauen und Männer zurück.

Der längst vergessene Aufreger, die beste Fanaktion oder die Wahl des Unioners und der Unionerin des Jahres: In jeweils 9 Kategorien schauen wir auf die abgelaufene Union-Saison der Frauen und Männer zurück.
In Augsburg gewinnen Unions Männer durch zwei Tore von Andre Ilic vielleicht etwas unverdient, aber danach fragt niemand mehr, denn es war der erste Sieg dort. Die Frauen gewinnen ihr letztes Spiel gegen Gütersloh und holen damit nicht nur die Meisterschaft, samt Ballblumenpokal und Medaillen, sondern auch noch die Torjägerkanone des Kicker-Magazins für Lisa Heiseler. Partystimmung also überall, doch es gab auch Gänsehautmomente für das Team aus Gütersloh.
Das 0:3 der Männer des 1. FC Union Berlin zeigt, dass trotz Erfolgsserie noch lange nicht alles gut ist. Dagegen zeigen die Frauen zwar in Bochum teilweise kein gutes Spiel, gewinnen aber am Ende 5:2 und verteidigen Platz 1. Lisa Heiseler grüßt nach ihren beiden Treffern weiter von der Spitze der Torschützinnen-Liste.
Beim 2:2 der Männer gegen Bremen zeigt die Mannschaft erneut, dass sie das Saisonmotto verinnerlicht hat: Union gibt niemals auf! Und die Frauen machen beim 3:2 in Freiburg deutlich, dass sie nach dem sicheren Aufstieg noch ein Ziel erreichen wollen: die Meisterschaft!
Vor über 14.000 Zuschauern Im Stadion an der Alten Försterei steigen Unions Frauen in die Bundesliga auf. Die Fans sehen nicht nur ein 6:1 gegen Mönchengladbach, sondern auch ein enges Duell um den MVP-Titel zwischen Naika Reissner und Tomke Schneider. Die Männer trafen in Bochum und ließen ansonsten den VfL kommen. Das reichte nicht zum Sieg. Aber dank der "dänischen Krake" Frederik Rönnow unterlag das Team von Steffen Baumgart nicht. Wichtigste Nachricht: Diogo Leite geht es gut.
In dieser Saison sah es lange nicht so aus, aber wir stehen kurz vor der nächsten Doppel-Party bei Union. Nach dem Klassenerhalt der Männer durch ein komplett irres 4:4 gegen den VfB Stuttgart, kann es am nächsten Wochenende zum Aufstieg der Frauen in die Bundesliga kommen. Die Basis dafür war ein 4:0 beim Spitzenspiel in Meppen. Wir analysieren nicht – wir genießen.
Mit dem 4-0 Heimsieg der Union-Frauen gegen Ingolstadt und dem 0-0 der Männer in Leverkusen machen beide Teams je einen großen Schritt dazu, in der kommenden Saison in der 1. Bundesliga zu spielen.
Wir rätseln über die Entscheidungen von Referee Harm Osmers beim 1:0 des 1. FC Union Berlin gegen den VfL Wolfsburg. Aber wir freuen uns auch, zum Beispiel über diese steile Formkurve von Josip Juranovic. Am Ende versuchen wir, bei den Frauen etwas Klarheit in die Aufstiegsregeln in die Zweite Liga und in die Bundesliga zu bringen. Außerdem sprechen wir über Sexismus, den Schiedsrichterin Fabienne Michel in der 3. Liga erlebte.
Zwei Niederlagen haben Unions Frauen in der Zweiten Liga kassiert. Beide gegen Eintracht Frankfurt II. Auch beim Auswärtsspiel biss man auf Granit. Etwas Seltenes gab es dagegen in Freiburg zu bewundern – nämlich ein Tor von Rani Khedira. Zum dritten Mal in Folge ließ sich das Team von Steffen Baumgart von einem Rückstand nicht beeindrucken. In Freiburg drehte sie das Spiel durch ein einstudiertes Tor von Andrej Ilic.
Das 6:0 des 1. FC Union Berlin gegen den SC Sand war so etwas wie ein Gönnungsspieltag. Denn alle Wunsche sind in Erfüllung gegangen. Naika Reissner schießt ihr Tor. Dina Orschmann trifft wieder. Ebenso Abu nach ihrer langen Verletzung. Und natürlich ein Sieg für den Durchmarsch Richtung Bundesliga.
Mit einer größtenteils sehr stabilen Defensivleistung und Effizienz vor dem gegnerischen Tor erkämpfen sich die Männer ein 1:1 gegen den Rekordmeister. Die Frauen schaffen trotz einer 2:0-Führung am Ende nur ein 2:2 gegen FC Bayern II. Allerdings haben sie so viele Ausfälle zu beklagen, dass es für eine eigene Mannschaft reichen würde.
Die Union-Frauen machen mit einem souveränen 3-0 gegen Andernach einen weiteren Schritt Richtung Bundesliga, und wir reden auch darüber, ob es Sinn ergibt, von den Ultras zu verlangen, auch bei den Frauenspielen aufzutreten. Und wir sprechen über die schlimme erste Halbzeit der Männer gegen die Eintracht, auf die eine viel, viel bessere zweite folgt. Und dann die doppelte Hand und der phandtastische Frederik Rønnow.
Unions Männer kassieren in Dortmund die höchste Bundesliga-Niederlage ihrer Geschichte. Ernüchternd war nicht die Zahl der Gegentore, sondern die Spielweise des Teams. Deswegen die Frage: Haben wir wieder eine Krise? Die Frauen verlieren auch, aber ihr 1:4 war nur ein Testspiel. Gute Nachricht dabei: Abu hat wieder getroffen.
Die Männer können den Schwung des Hoffenheimspiels nicht in Zählbares gegen Gladbach verwandeln und verlieren zu Hause 1:2. Einen Tag später gewinnen die Frauen an gleicher Stelle überzeugend 4:0 gegen die Tabellenführerinnen aus Nürnberg.
Die Frauen gewinnen ihr erstes Rückrundenspiel 2:1 beim HSV nach großem Kampf und bleiben auf Aufstiegskurs. Die Männer gewinnen 4:0 in Hoffenheim und alle Tore kommen von Stürmern. Wir wären gerne super euphorisch, freuen uns aber wie Steffen Baumgart auch etwas nach innen.
Union spielt 0:0 gegen Rasenballsport Leipzig und verpflichtet einen Stürmer. Wir sprechen über ein Spiel, das uns überrascht hat. Aber die Partie hat auch noch keine der grundlegenden Fragen an die Mannschaft aus dieser Saison beantwortet. Unklar ist zudem, was Union wirklich in der Transferphase machen wollte.
Für die einen ist es nur ein 2:1 gegen Mainz. Aber für Unionfans das beste Spiel der Männermannschaft seit gut 3 Monaten. Classic Union mit den Basics, die man benötigt, um solche Partien zu gewinnen. Über Abwehrketten will vor allem der Trainer nicht reden. Transfers gibt es auch. Aber nicht bei den Männern.
Niederlage in Heidenheim. Niederlage beim DFB-Sportgericht in Frankfurt. Für Union startet das neue Jahr mit neuem Trainer mit zwei Rückschlägen. Wir sprechen über Trainerwechsel, die Bundesliga-Partie und Dirk Zinglers Kritik am Sportgericht.
Der Weihnachtsmann hat für Unions Männer eine Rute. Jedenfalls war das Auswärtsspiel in Bremen alles andere als ein schönes Geschenk. Wir versuchen Fehler und Gründe für die Sieglos-Serie zu finden.
Unions Frauen überwintern nach dem Sieg in Gütersloh auf einem Bundesliga-Aufstiegsplatz. Bei den Männern sieht es dagegen nicht so gut aus. Ein einfallsloses Spiel in Überzahl endet im Eklat, nachdem Bochums Keeper von einem Feuerzeug getroffen wird.
Die gute Laune hat bei uns genau einen Spieltag lang gehalten. War die Niederlage gegen Leverkusen noch zu verschmerzen, tut das 3:2 der Männer auswärts beim VfB Stuttgart umso mehr weh, da die Art und Weise, wie es zustande kam, nicht nur Sebastian wütend gemacht hat. Ein bisschen Balsam war das 1:1 der Frauen gegen den VfL Bochum. Abschließend reden wir noch ein bisschen über die neuen Stadionaktien.
Achtung! Außerplanmäßige Gleisänderung: Der Gute-Laune-Zug fährt ab jetzt vom Textilvergehen-Gleis. Denn wir lassen uns vom 1:2 der Männer gegen Leverkusen nicht schocken. Auf den Krisenzug springen wir (noch) nicht auf. Außerdem News von den Frauen und wir diskutieren ein Interview von Dirk Zingler in der Berliner Zeitung.
Union verliert doppelt. Erst die Frauen im DFB-Pokal gegen Frankfurt und dann die Männer in Wolfsburg. Jeglichen Anstand verliert auch die niedersächsische Polizei in Wolfsburg.
Unions Männer spielen in der Bundesliga 0:0 gegen Freiburg. Die Choreo zeigte einen schon legendären Schal. Die Frauen spielen in Mönchengladbach erstmals mit einem eigenen Auswärtstrikot, das so gut aussieht, dass es bei uns einen Haben-Impuls auslöst.
Union spielt gegen Eintracht Frankfurt 1:1 und kommt anfangs schwer ins Spiel. Am Ende des Spiels wird aber vor allem über Entscheidungen der Schiedsrichter auf dem Feld und am Monitor gesprochen. Wegen Abseits, Platzverweis und Nachspielzeit.