Dies ist eine Beispielaufgabe für den digitalen Test darf Prüfungsteil hören, Aufgaben Typ 4 aussagen Personen zuordnen. Sie hören eine Podiumsdiskussion zum Thema Digitalisierung an Schulen notieren Sie während des Hörens, zu wem die Aussagen passen, wie in der Podcast Beschreibung angegeben. Es kann sein, dass die Aussage zu einer der beiden Personen, zu beiden oder zu keiner von beiden passt. Für jede Aussage gibt es genau eine richtige Lösung.
Nach dem Hören haben Sie 45 Sekunden Zeit, um ihre Antworten zu kontrollieren. Sie haben jetzt 45 Sekunden Zeit, um die Aussagen zu lesen. Willkommen zur heutigen Runde im Bildungstalk. Unser Thema Digitalisierung an Schulen Realität oder Wunschdenken?
Dazu begrüße ich 2 Gäste, zum einen Dr. Miriam Becker, Erziehungswissenschaftlerin an der Universität Köln mit dem Schwerpunkt Medienpädagogik, zum anderen Thomas Feldmann, Referent für Schulentwicklung beim Bildungsministerium Sachsen Anhalt, Herr Ja Feldmann, Herr. Beginnen wir bei Ihnen. Wo stehen wir Ihrer Einschätzung nach? Nun, es gibt natürlich Fortschritte, aber sie sind
kleinteilig. Viele Schulen verfügen inzwischen über WLAN und interaktive Whiteboards, aber der Unterricht bleibt oft analog. Ich bin überzeugt, dass digitale Medien kein Selbstzweck sein dürfen, wir brauchen klare didaktische Konzepte, sonst führen Tablets im Unterricht zu wenig. In meinen Gesprächen mit Schulen ist oft der Wunsch spürbar, technische Ausstattung endlich auch sinnvoll nutzen zu können.
Dafür fehlen aber häufig Fortbildungen und selbst wenn Geräte vorhanden sind, ist die Wartung ein echtes Nadelöhr. Schulen brauchen dringend technische Unterstützung, idealerweise direkt vor Ort. Ich sehe besonders bei der Lehrerausbildung Nachholbedarf. Digitale Kompetenzen müssen in der Ausbildung stärker gewichtet werden aktuell lernen viele angehende Lehrer fast nichts darüber, wie man Lernprozesse digital gestalten kann. Zudem fehlt es an Mut, neue Wege
zu gehen. Wir könnten viel stärker projektorientiert und fächerübergreifend mit digitalen Tools arbeiten und eines ist mir wichtig, Medienkompetenz ist nicht nur technikbedienung. Schülerinnen und Schüler müssen lernen, digitale Informationen kritisch zu bewerten. Dafür braucht es Zeit, Raum und gut vorbereitete Lehrkräfte.
Und noch ein Punkt. Viele Schulen haben inzwischen Zugang zu Lernplattformen, aber der Umgang damit variiert stark, manche nutzen sie kreativ, andere sehen sie nur als Ablagefläche, das. Es ist unsere Aufgabe, Mindeststandards und klare Zielvorgaben für digitale Bildung zu schaffen. Nur so gelingt ein bundesweiter Fortschritt. Digitalisierung darf nicht vom Engagement einzelner Schulen abhängen. Aber wir müssen auch aufpassen, dass wir Lehrkräfte nicht
überfordern. Der Druck, ständig neue Tools einsetzen zu müssen, kann demotivierend wirken. Digitalisierung darf kein weiteres Problem sein, sondern ein Werkzeug, das den Unterricht bereichert. Und das funktioniert nur mit Zeit, Begleitung und realistischen Erwartungen. Oh.
