Hören – Aufgabentyp 2 – Ernährung und Klimaschutz - podcast episode cover

Hören – Aufgabentyp 2 – Ernährung und Klimaschutz

Jun 12, 20256 min
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Episode description

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AUFGABE

  1. Dr. Felix Henning – Forderung: ________ – Argument: ________
  2. Sandra Reuter – Forderung: ________ – Argument: ________

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LÖSUNG
Hier siehst du mögliche Lösungen. Eine Lösung reicht.

  1. Dr. Felix Henning – Forderung: Klimasteuer auf tierische Produkte – Argument: Fleisch hat hohe CO₂-Bilanz; Preis lenkt Verhalten effizient; Einnahmen können Alternativen fördern
  2. Sandra Reuter – Forderung: Verpflichtende Ernährungsbildung – Argument: Wissen verändert Verhalten langfristig; Kinder essen gesünder & verschwenden weniger; Einsicht statt Zwang

Transcript

Dies ist eine Beispielaufgabe für den digitalen Test darf Prüfungsteil hören Aufgaben Typ 2 Textstellen zu Begriffspaar notieren. Sie hören eine Podiumsdiskussion zum Thema Ernährung und Klimaschutz, sie hören das Gespräch einmal notieren Sie für jede Person auf der linken Seite, welche Forderungen die Person hat und auf der rechten Seite ein dazugehöriges Argument in Stichpunkten wie in der

Podcast Beschreibung angegeben. Nach dem Hören haben sie 3 Minuten Zeit, um ihre Antworten zu kontrollieren. Herzlich Willkommen zur heutigen Diskussion. Unser Thema Wie kann Ernährung klimafreundlicher gestaltet werden? Zu Gast sind Doktor Felix Henning, Umweltökonom am Institut für nachhaltige Entwicklung, und Sandra Reuter, Sprecherin des Ernährungsverbands Natürlich Essen Edeifi Herr Doktor

Henning, Was schlagen Sie vor? Aus meiner Sicht braucht es einen klaren marktwirtschaftlichen Anreiz. Ich plädiere für eine Klimasteuer auf tierische Produkte, insbesondere auf Fleisch und Milch, denn diese Produkte verursachen deutlich höhere Co 2 Emissionen als pflanzliche Alternativen mit einer Steuer würden die wahren Umweltkosten im Preis abgebildet, das nennt man Internalisierung externer Effekte Studien zeigen, dass schon ein moderater Aufschlag von 20 bis 0,40€ und.

Pro 100 Gramm Rindfleisch den Konsum deutlich senken könnte. Parallel könnten die Einnahmen genutzt werden, um gesunde pflanzliche Produkte wie Hülsenfrüchte oder Gemüse günstiger zu machen. Ein solches System ist effizient, weil es auf Lenkung durch den Preis setzt, und das hat sich etwa bei der Energiesteuer bereits bewährt.

Verzicht predigen bringt weniger als clever gesetzte ökonomische Signale. Ich halte nichts von Strafsteuern, das spaltet nur, was wir brauchen, ist Aufklärung meine Forderung, mehr verpflichtende Bildung zu Ernährung und Nachhaltigkeit in Schulen, aber auch in Betrieben. Viele Menschen wissen schlicht nicht, welche Auswirkungen ihre Ernährung auf das Klima hat, wenn wir frühzeitig wissen vermitteln, entstehen neue Essgewohnheiten fast von selbst.

Außerdem belegen zahlreiche Schulprojekte, dass Kinder, die sich mit Ernährung beschäftigen, nicht nur gesünder essen, sondern auch weniger Lebensmittel verschwenden. Bildung schafft langfristig Verhaltensänderung und das ohne Zwang wer versteht, wieviel Wasser ein Kilo Rind verbraucht oder wie.co 2 intensiv flugmango ist, trifft andere Entscheidungen deshalb statt preiskeule lieber Einsicht fördern. O.

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