Telc Deutsch B2 - podcast episode cover

Telc Deutsch B2

Feb 07, 202123 minSeason 1Ep. 2
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Summary

Diese Episode präsentiert den Hörverstehensteil eines Deutsch B2 Übungstests. Sie enthält eine Nachrichtensendung mit Berichten zu Mietrecht, Wohnungsleerstand, Tierschutzprotesten, Naturkatastrophen und Fährunglücken. Des Weiteren gibt es ein Radiointerview über das aktuelle Bergwetter und touristische Angebote in Garmisch-Partenkirchen sowie eine Sammlung kurzer Service- und Veranstaltungshinweise.

Episode description

Telc Deutsch B2

Transcript

Intro / Opening

Telk Deutsch B2 Übungstest 1 Hör verstehen, Teil 1 Sie hören nun eine Nachrichtensendung. Dazu sollen Sie fünf Aufgaben lösen. Sie hören die Nachrichtensendung nur einmal. Entscheiden Sie beim Hören, ob die Aussagen 41 bis 45 richtig oder falsch sind. Markieren Sie Ihre Lösungen auf dem Antwortbogen bei den Aufgaben einundvierzig bis fünfundvierzig. Markieren Sie plus, gleich richtig und minus, gleich falsch, auf dem Antwortbogen.

Lesen Sie jetzt die Aufgaben 41 bis 45. Sie haben dazu 30 Sekunden Zeit.

Nachrichtensendung: Deutschland und Welt

Nachrichten Mieter können künftig ihren Mietvertrag für die Wohnung schneller als bisher kündigen. Das berichtet die Bild am Sonntag. Danach plane die Bundesregierung, die maximale Kündigungsfrist auch für langjährige Mieter von zwölf auf sechs Monate herabzusetzen. Für Vermieter ändert sich dagegen nichts. Sie müssten auch weiterhin nach zehn Jahren eine Kündigungsfrist von einem Jahr einhalten. In Ostdeutschland stehen immer mehr Wohnungen leer.

Vor allem in den Plattenbauten wächst das Überangebot, einem Bericht des Nachrichtenmagazins der Spiegel zufolge, dramatisch. Das Blatt zitiert eine Studie, nach der in den kommenden Jahren über eine Million Wohnungen abgerissen werden müssten. Das könne bis zu 8 Milliarden Euro kosten. Die Betriebskosten für alle im Osten ungenutzten Wohnungen belaufen sich nach der Untersuchung auf jährlich rund 1,3 Milliarden Euro.

Wenige Stunden vor Beginn eines Elefantenrennens in Hoppegarten bei Berlin haben Tierschützer vor der Galopprennbahn gegen die Veranstaltung protestiert. Rund 50 Mitglieder verschiedener Vereine forderten auf Transparenten, das Rennen noch zu stoppen. Auf einem Plakat stand Tiere zum Vergnügen, kein Vergnügen für Tiere.

Am Nachmittag sollen bei dem ersten europäischen Elefantenrennen 14 Tiere in sechs Läufen an den Start gehen. Tierschützer erklärten, ein Rennen laufe der Natur der Elefanten zuwider. Alle Waldbrände in Griechenland sind gelöscht. Dies berichtet der griechische Rundfunk. Auch die Hitzewelle ist vorbei. In den nächsten sechs Tagen werde das Thermometer in Griechenland nicht mehr als 32 Grad zeigen.

Nach einer vorläufigen Bilanz des Innenministeriums in Athen kamen drei Menschen ums Leben, mehrere tausend Tiere verendeten. Zerstört sind rund 10.000 Hektar Wald, Busch- und Ackerland sowie mindestens 100 Häuser, zahlreiche Gewächshäuser und Stäle. Die Regierung in Athen versprach allen Bürgern zu helfen. Sie sollen Erdbebenopfern gleichgestellt werden und günstige Kredite erhalten.

Nachdem Tornado auf einem Campingplatz in Kada ist, die Zahl der Toten auf 9 gestiegen. Durch den Wirbelsturm kamen fünf Frauen, drei Männer und ein Kind ums Leben. 130 Menschen wurden verletzt und etwa 400 Campingwagen zerstört. Die Werbungsarbeiten wurden fortgesetzt. Der Tornado war mit einer Geschwindigkeit von 300 km pro Stunde über den Platz gefegt. Bei Gibraltar in Südspanien sind zwei Fähren zusammengestoßen. Dabei wurden fünf Menschen getötet, 18 wurden verletzt.

Die Polizei teilte mit, alle Opfer seien Marokkaner. Die beiden Fähren verkehrten auf der Route Algier und Tanger. Zur Zeit des Unglücks war es neblig. Das waren die Nachrichten. Und nun zum Wetter. Ende des Tests Hörverstehen, Teil 1 Hörverstehen, Teil 2 Sie hören ein Rundfunkinterview. Dazu sollen Sie zehn Aufgaben lösen. Sie hören dieses Interview nur einmal. Entscheiden Sie beim Hören, ob die Aussagen 46 bis 55 richtig oder falsch sind.

Markieren Sie Ihre Lösungen auf dem Antwortbogen bei den Aufgaben 46 bis 55. Markieren Sie plus, gleich richtig und minus, gleich falsch, auf dem Antwortbogen. Lesen Sie jetzt die Aufgaben 46 bis 55. Sie haben dazu 60 Sekunden Zeit.

Radiointerview: Wetter und Tourismus

Liebe Hörerinnen und Hörer, wenn es Ihnen aufgrund der hochsommerlichen Temperaturen hier bei uns im Norden ein bisschen zu warm geworden ist, Dann haben wir jetzt eine richtige kleine Abkühlung für Sie. Bei mir am Telefon ist Herr Werner aus Garmisch-Partenkirchen. Herr Werner arbeitet bei der Bayerischen Zugspitzbahn und er ist gerade an seinem Arbeitsplatz auf der Bergstation. Hallo Herr Werner! Hallo!

Sie werden es kaum glauben, aber hier in Hamburg sind es knapp 30 Grad. Wie ist denn das Wetter bei Ihnen? Ja, grüß Gott, liebe Hörer, liebe Frau Bitsch. Kalt ist es. Hier auf dem Zugspitzgipfe haben wir circa einen Meter Schnee. Etwas weiter unten liegt ein Dreiviertelmeter. Höchste Wintersaison zurzeit. Allerdings ohne Skibetrieb, muss ich sagen, gell? Aha, Wintersport ist also nicht möglich? Nein, dafür reicht es dann doch noch nicht.

Wie sieht's denn in Garmisch Partenkirchen aus? Liegt da denn auch etwas Schnee oder nur oben? Nein, die Schneefallgrenze liegt ca. bei 2000 Meter. Darunter ist alles grün. Das ist schön. Man kann wunderbar laufen, wenn es nicht regnet. Also regnen tut's auch noch. Ja, zwischendurch regnet's immer wieder mal, damit die Leute nicht übermütig werden, gell? Regnet's heute Runden als ein bisschen.

Bei uns im Norden sind ja die Wetterprognosen für die kommenden Wochen sehr gut. Es soll sommerlich bleiben. Haben Sie sich erkundigt, wie es bei Ihnen werden wird? Ab Montag soll es besser werden. Wir hoffen allerdings schon, dass wir am Sonntag besseres Wetter bekommen. Denn an der Bergstation der Albschützbahn tritt der Trittentiner Bergchor auf. Da wird eine Messe gefeiert und wir hoffen natürlich auf einigermaßen schönes Wetter.

Eine Messe? Ja, en Gottesdienst. Und då vill vi den Herrgott också ett kleinsbissl om besseres Wetter... Herr Werner, könnten Sie mal versuchen zu beschreiben, wie die Landschaft bei Ihnen im Moment aussieht? Ist es eher so eine Zuckerbäckerlandschaft, wenn Sie so auf die Gipfel schauen, oder ist alles verhangen im Nebel? Sieht man die Zugspitze?

Die Zugspitze sieht man zur Zeit, wenn ich aus meinem Bürofenster rausschaue, die Zugspitze ist tief verschneit, der Wettersteingrad ist auch verschneit, aber wie gesagt, weiter unten ist alles grün und ist wirklich gut zum Anschauen. Was sagen eigentlich die Feriengäste zum schlechten Wetter in den Bergen? Maulen die eigentlich schon kräftig herum oder sagen die sich, naja, wir machen was draus? Na, das ist Gott sei Dank im Garmes Spartenkirchen so, dass es genügend Alternativen gibt.

Wir haben ja unheimlich viel zu bieten und das schätzen die Leute. Es gibt ein Schwimmbad, es gibt ein Eisstadion, wo die Leute Schlittschuhlaffer kennen. Zur Zeit fahren sie auch gerne rauf nach Oberammergau zu den Passionsspielen. Es gibt 200 Kilometer Wanderwege, also genügend Alternativen, wo man auch bei Schlechtwetter etwas machen kann. Es gibt dreimal täglich Kurkonzerte und so, es wird die Leute nicht langweilig.

Aber das Problem ist natürlich, dass man das alles im Regen machen muss. Aber wenn die Sonne scheinen würde, wäre es ein bisschen schöner, nicht? Absolut richtig, Frau Pitsch, absolut richtig. Ja, Herr Werner, und wie geht's Ihnen? Schlägt der Schnee oder der Regen aufs Gemüt? Man hat jetzt nicht unbedingt den Eindruck bei Ihnen. Na, das schlägt nicht aufs Gemüt.

Gemüt, nur wenn es mal ein bisschen schneit. Es ist jedes Jahr irgendwann einmal so, dass ein länger anhaltendes Tief da ist und dann muss man einfach durch und hinterher kommt mit Sicherheit wieder die Sonne. Der Sommer kommt ja noch, da bin ich ganz optimistisch.

Also, das heißt, es hat sie auch nicht besonders überrascht, dass es jetzt Neu Schnee gegeben hat. Das ist keine einzigartige Situation? Nein, wir hatten im Juni heuer durchgehend schönes Wetter und irgendwann holt uns das schlechte Wetter wieder mal ein. And so in den vergangenen Jahren, wenn Sie zurückblicken, gab es da auch mal im Juli schon Neuschnee? Na, im Juli nicht. Aber dafür im Juni und im August, da gab es also immer wieder mal.

Und was tun sie ganz genau, um bei dem Wetter bei Laune zu bleiben? Mein Wissens, ich mache meine Arbeit hier oben und ich möchte mich überhaupt nicht beklagen. Das ist doch herrlich hier auf dem Gipfel. Ein Geschenk vom lieben Gott ist das. Da möchte ich mit keinem tauschen, der da drunten in irgendeinem Büro hat.

Neuschnee auf der Zugspitze im Juli. Herr Werner, herzlichen Dank. Das hat uns Mut gemacht für die Tage, wenn's hier bei uns wieder mal kalt und schmuddelig ist. Ja, bitte. Viele Grüße an die Hörer, gell? Das war Herr Werner vom verschneiten Zugspitzgipfel. Wir machen weiter mit Musik. Sie haben nun noch 30 Sekunden Zeit, um Ihre Antworten zu überprüfen. Ende des Tests Hörverstehen, Teil 2 Hörverstehen, Teil 3

Sie hören jetzt fünf kurze Texte. Dazu sollen Sie fünf Aufgaben lösen. Sie hören diese Ansag nur einmal. Entscheiden Sie beim Hören, ob die Aussagen 56 bis 60 richtig oder falsch sind. Markieren Sie Ihre Lösungen auf dem Antwortbogen bei den Aufgaben 56 bis 60. Markieren Sie plus, gleich richtig und Minus, gleich falsch, auf dem Antwortbogen.

Kurze Ansagen und Veranstaltungstipps

Nummer 56 Sie rufen eine Servicenummer an und hören folgendes. Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde, Sie haben den MicroHard Software Service in Central Europe, Deutschland, angerufen. Sie rufen uns außerhalb der Geschäftszeiten an. Sie erreichen uns von Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr sowie Samstag von 9 bis 17 Uhr. Wir bedanken uns für Ihren Anruf. Ihr Micro Heart Software Service. Nr. 57 Sie interessieren sich für ein Konzert und hören Folgendes im Radio.

Am Sonntag gastiert der junge Startenor Romano Castelli im Aschaffenburger Schloss Johannesburg. Wer Lust hat auf den Mann mit der außergewöhnlichen Stimme, Restkarten gibt es noch an der Abendkasse. Allerdings müssen die Fans bei Eintrittspreisen bis zu 100 Euro für ihren Klassikgenuss doch gehörig in die Tasche greifen. Nr. 58 Sie rufen bei einem Telefondienst an und hören folgendes. Herzlich willkommen im T-Upline Service Center. Am neuen Tarif T-Upline Flat interessiert?

Tarifwechsel ab sofort nutzen. Infos auf unserer Homepage im Servicebereich unter www.ublein.de. Is your Anschluss? Have you your password forgetting, or the Auftragsservice wenden? Erreichbar unter der Faxnummer 0-800-33 0-5000. Nummer 59 Sie hören folgenden Tipp im Radio. Und nun unser Wochenendtipp. Diesmal schicken wir sie zum Museumsuferfest.

Ist es nun ein Treffen der Kulturen oder die längste Frittenbude der Stadt? Wie immer kommt es ganz auf Sie selbst an, was Sie aus dem reichhaltigen Angebot an Kultur, Film und Gastronomie machen. Mehr als 300 Veranstaltungen konkurrieren in diesem Jahr um Aufmerksamkeit. Viele davon zum Thema Japan, das sich wie ein roter Faden durch die Darbietungen zieht.

Zwei andere Höhepunkte sind der Weltgarten im Park des Museums für Völkerkunde. Hier ist Musik aus aller Welt zu hören. Live und vom Plattenteller. Und im kommunalen Kino läuft nonstop das Zeichentrickprogramm mit der Kultfigur La Linea. Ansonsten lassen Sie sich einfach treiben. Nummer 60 Im Radio hören Sie folgendes. Jede Menge Musik gibt's bei folgendem Festival. In guter alter Tradition findet auch dieses Jahr wieder im Schlosspark Freudenberg das Festival Folklore im Garten statt.

Fast ein Vierteljahrhundert besteht es nun und wartet auch diesmal mit einem bunten, abwechslungsreichen Programm auf. Über 180 Künstler an drei Tagen für 10 Euro auf vier Spielstätten. Neben Musik, Kabarett und Literatur gibt es außerdem auch jede Menge Stände mit internationalen Spezialitäten und kulinarischen Schmankerren aus Hessen. Beim 24. Festival im Garten im Schlosspark Freudenberg in Wiesbaden. Heute und morgen ab 14 Uhr. Ende des Tests Hörverstehen

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