¶ Diverse Nachrichten im Pflegedienst
Telk: Deutsch B1 B2 Pflege Übungstest 1. Hören, Teil 1 Sie hören vier Ansagen. Zu jeder Ansage gibt es eine Aufgabe. Welche Lösung A, B oder C passt am besten? Sie hören jede Ansage einmal. Markieren Sie Ihre Lösungen für die Aufgaben 1 bis 4 auf dem Antwortbogen. Beispiel Lieber Tom, hier ist Smilia. Du gehst ja morgen früh zu Herrn Hartmann in die Wertherstraße. Ich habe heute seinen linken Unterschenkel neu verbunden. Aber ich finde, die Wunde sieht immer noch nicht besser aus.
Kannst du dir das nochmal ansehen? Und dann vielleicht auch gleich einen Ambulanztermin für ihn ausmachen. Die Ärzte sollen sich das anschauen, damit er vielleicht eine andere Versorgung bekommt, die er auch allein schafft. Danke, schönen Dienst und liebe Grüße. Nummer 1. Ja, hier Dr. Lassi. Sie bekommen gleich eine Neuaufnahme aus der Ambulanz, Herr Schreiber. Er ist 85 und leicht verwirrt.
Er hat schon drei Tage fast nichts mehr zu sich genommen und hat einen Flüssigkeitsmangel. Wir benötigen ein Einzelzimmer. Herr Schreiber braucht Ruhe. Bitte bereiten Sie die Blutabnahme für kleines Blutbild vor und eine Infusion NaCl 0,9%. Wir machen nur noch schnell ein EKG und ein Röntgen, bevor wir auf Station kommen. In einer halben Stunde sind wir da. Danke. Nummer 2 Ja, hallo, Christina. Hier ist Julia.
Du, ich kann heute nicht arbeiten kommen. Meine Kleine hat die ganze Nacht erbrochen. Ich gehe dann gleich mit ihr zum Arzt und hole das Attest für Kind krank. Am Samstag komme ich aber sicher in den Nachtdienst. Da kann ja mein Mann auf die Kleine aufpassen. Außer wenn ich mich bis dahin selbst anstecke. Aber es wird schon nicht sein. Tut mir leid, dass ich euch den Dienstplan durcheinanderbringe. Thank you. Hallo, hier ist Manuela Lanz von der Diotologie.
Ihr habt mir eine Diätverordnung für Frau Kranz geschickt. Da kann etwas nicht stimmen. Sie hat doch auch eine Nierenerkrankung. Auf dem Plan steht aber nur eure Anforderung für die Diabeteskosten. Nichts von Natriumarkost. Könnt ihr mich bitte mal zurückrufen? Vor zehn Uhr, damit die Küche noch einen passenden Plan für Frau Kranz bekommt? Nummer 4.
Entschuldigung, hier ist Emilia Pöschko. Ich weiß nicht, ob ich jetzt richtig bin bei Ihnen. Ich wurde von der Telefonzentrale auf Ihre Station verbunden. Ist das jetzt die Kardiologie oder die Intensivstation? Ich suche meine Mutter. Die ist wegen Herzproblemen heute Nacht mit dem Rettungswagen eingeliefert worden. Sie heißt Anna Peters. Können Sie mir sagen, ob sie bei Ihnen liegt und wie es ihr heut früh geht? Ende von Teil 1 Hören, Teil 2
¶ Patientenaufnahme und Sturzbericht
Sie hören fünf Gespräche. Zu jedem Gespräch gibt es zwei Aufgaben. Entscheiden Sie bei jedem Gespräch, ob die Aussage dazu richtig oder falsch ist und welche Lösung a, b oder c am besten passt. Sie hören jedes Gespräch einmal. Markieren Sie Ihre Lösungen für die Aufgaben 5 bis 14 auf dem Antwortbogen. Nummer 5 und 6 Guten Tag, Herr Sieber. Ich heiße Frau Steiner und bin Krankenschwester. Ich möchte jetzt gern mit Ihnen das Aufnahmegespräch führen. Geht das, oder brauchen Sie noch etwas Ruhe?
No, das geht schon. Ich fühle mich schon besser. Gut. Sagen Sie mir, wenn es zu viel wird. Dann machen wir eine Pause. Also, sie sind heute Morgen zu Hause gestürzt. Ja, ich weiß auch nicht. Mir war so schwindelig auf einmal und schwarz vor den Augen beim Aufstehen. Und dann lag ich vor dem Bett. Und wer hat Ihnen dann geholfen? Sie leben ja nicht alleine, oder? Ja, nein, ich lebe nicht alleine, aber meine Frau ist schon lange tot.
My Schwiegertochter had me ins Bett geholfen anders angerufen. They had the Krankenhaus benachrich, and I'm here. Also, Sie leben in einem Haushalt mit Ihrer Schwiegertochter. Nein, nur in einem Haus. Ich oben, mein Sohn mit Familie unten. Aber Sie schauen jeden Morgen, ob ich was brauche. Und sonst versorgen Sie sich allein? Nummer sieben und acht. So, ich fang dann mal an. War insgesamt eine unruhige Nacht. Das ging schon um circa halb neun abends los.
Da ist nämlich Herr Michalik vom Zimmer 402 gestürzt. Zum Glück hat er sich nicht ernsthaft verletzt. Nur ein dickes Hämatom am rechten Knie. Damit konnte er noch alleine laufen. Und wie ist das passiert? Genau konnte er uns das nicht sagen. Er war wohl unterwegs vom WC zurück und ist gestolpert. Aber da war weit und breit nichts, worüber er stolpern konnte. Da war ja vor kurzem schon mal so ein Ereignis. Vor circa zehn Tagen. Auch am Abend. Ja, genau. Er konnte sich auch gleich daran erinnern.
Aber er meint, dass ihm beim ersten Mal wohl schwindelig war und dieses Mal nicht. Das muss sich der Doktor heute aber mal genauer anschauen. Wie geht's Herrn Michalik jetzt? Er hat dann trotzdem ruhig geschlafen. Unruhig war es dafür bei Frau Braun. Nummer 9 und 10
¶ EKG-Anleitung und Personalengpässe
Gut, Frau Schrems. Sie gehen also gleich mit dem 24-Stunden-EKG-Gerät nach Hause. Ich erkläre Ihnen jetzt noch, wie Sie damit umgehen müssen. Ach bitte, ich habe da sowieso eine Frage. Was mache ich, wenn irgendwas verrutscht oder sich so eine Elektrode löst? Also, die Elektroden sind alle gut festgeklebt und lösen sich nicht von der Haut? Nur duschen oder baden gehen können sie während der Zeit natürlich nicht. Das geht erst wieder morgen Abend.
Das ist kein Problem. Und in dieses kleine Notizbüchlein, da schreiben Sie immer auf, was Sie gerade gemacht haben, mit Uhrzeit. Zum Beispiel, jetzt könnten Sie schreiben, 14 Uhr, am Tisch gesessen, Unterhaltung geführt. Damit der Doktor beim Auswerten dann vergleichen kann, ob sie sich angestrengt oder ausgeruht haben, ob sie sich bewegt haben oder vielleicht Besuch bekommen und sich gefreut haben und so weiter. Und nach?
Muss ich da auch hinschreiben, wenn ich wach geworden bin? Nicht gleich, aber merken Sie sich vielleicht ungefähr, wann Sie zwischendurch mal wach waren, und tragen Sie es morgens einfach nach. Nummer 11 und 12. Okay. Das heißt, wir haben im Juli sicher nicht genug Personal für die Wochenenden, weil Sabine schwanger ist und sonntags nicht arbeiten darf.
Und drei Mitarbeiter sind in Urlaub. Und Petra wechselt die Station. Na, das kann ja spannend werden. Ich arbeite sicher nicht jedes Wochenende. Ich habe schließlich auch Familie. Das hat ja auch keiner verlangt. But wir werden uns gut absprechen müssen, damit nicht immer die gleichen Kollegen arbeiten. Und vielleicht bekommen wir ja ab Juni auch noch jemand Neues. Den oder die kann man aber erst nach drei Monaten richtig einsetzen. Davon haben wir im Juli noch gar nichts.
Können wir nicht von einer anderen Abteilung jemanden ausleihen? Im Juli? Die haben doch alle das gleiche Problem mit den Ferien. Also schauen wir mal. Das letzte Juli-Wochenende kann ich nicht arbeiten. Da habe ich schon was vor. Nummer dreizehn.
¶ Blutdruckmanagement für Herrn Groß
Guten Tag, Frau Dr. Hofer. Gut, dass Sie kommen konnten. Guten Tag, Herr Schmidt. Was war denn nun genau mit Herrn Groß Los? Was macht der hohe Blutdruck von gestern Abend? Ich habe ihm sein verordnetes Adalat 10 Milligramm gegeben. Das war gegen 18 Uhr am Abend. Und danach hat Herr Groß angeblich durchgeschlafen. Okay. Wie schaut es jetzt aus? Haben Sie den Blutdruck jetzt schon kontrolliert? Ja, sogar schon zweimal, seit ich hier bin.
Die Werte sind weiterhin hoch, über 140 systolisch. Der letzte war schon wieder 150 zu 100. Naja, er hatte ja bis vor zwei Jahren auch eine Hochdrucktherapie. Danach hat er zwar ordentlich Gewicht verloren, aber wahrscheinlich kommt er ohne Medikamente doch nicht aus. Gehen wir doch mal rein zu ihm. Ende von Teil 2 Hören Teil 3
¶ Eingewöhnung und Unterstützung für Frau Eder
Sie hören gleich eine Teambesprechung auf der Pflegestation. Dazu gibt es sechs Aufgaben. Welche Lösung A, B oder C passt jeweils am besten? Markieren Sie Ihre Lösungen für die Aufgaben 15 bis 20 auf dem Antwortbogen. Sie haben nun eine Minute Zeit, um die Aufgaben zu lesen. Dann hören Sie das Gespräch. Sie hören das Gespräch einmal. Lesen Sie nun die Aufgaben. Gut, dann fangen wir mal an.
Es geht also um Frau Eder, die letzte Woche zu uns gekommen ist. Unsere Schülerin Lena hat sich ja besonders intensiv um sie gekümmert. Lena, vielleicht kannst du uns mal erzählen, was wir so wissen von ihr, du hast sie ja die letzten Tage im Tagdienst betreut. Tja, Frau Eder ist ziemlich fertig. Sie wäre lieber zu Hause geblieben, aber ihr Mann hat die Pflege zu Hause nicht mehr allein geschafft.
Kinder gibt es keine und mit der ambulanten Krankenpflege ist Herr Eder nicht zurechtgekommen. Es hat irgendwie nie mit den Zeiten geklappt. Mal war die Pflegerin zu spät, mal hat Frau Eder noch geschlafen, wenn sie zur Morgenpflege kam. Damit waren die Eders unzufrieden. Nachts musste Herr Eder ja auch alle paar Stunden aufstehen, und er ist nicht mehr der Jüngste. Sogar zehn Jahre älter als seine Frau.
Seit einem Schlaganfall kann Frau Eder ja nur den Kopf und die linke Hand ein bisschen bewegen. Da war Herr Eder schon dauernd mit ihr beschäftigt. Jedenfalls kann sich Frau Eder nur schwer an uns gewöhnen. Ja, das sagen alle, besonders die Kollegen vom Wochenende, waren ziemlich mit ihr beschäftigt, weil sie so gar nicht kooperativ war. Wie kommst du mit ihr zurecht, Lena? Also, unkooperativ ist sie eigentlich nicht.
Sie braucht nur sehr viel Zeit, kann sich immer schwer entscheiden. Und ich glaube, ihr Mann hat sich wirklich gut um sie gekümmert, ihr immer viel Zeit gelassen und viele Wünsche erfüllt. Das sagt sie jedenfalls dauernd. Und dass sie wieder zurück nach Hause will. Das sagt sie natürlich auch dem Mann, und er ist dann immer ganz fertig. Er hat ein ganz schlechtes Gewissen. Und einen zweiten Versuch nach einer Kurzzeitpflege hier bei uns wollen die beiden nicht probieren?
Kann man vielleicht einen anderen Pflegedienst einschalten für zu Hause? Finanziell haben sie ja angeblich keine Probleme. Das habe ich Herrn Eder auch schon gefragt. Draußen auf dem Gang, bevor er nach Hause gegangen ist. Er kommt ja täglich. Nein, er kann nicht mehr, hat er gesagt. Er macht es ja schon so viele Jahre, seit Frau Eders Schlaganfall vor acht Jahren. Er ist froh, dass er jetzt wenigstens nachts schlafen kann.
Gibt es denn irgendetwas, das Frau Eder die Eingewöhnung erleichtern kann? Irgendwas, was sie gern gemacht hat und was zu Hause nicht möglich war? Sie erzählt nicht viel. Sie war ja nie berufstätig, immer zu Hause. Einen Hund haben sie mal gehabt, das hat sie erzählt. And that sieden keinen neuen mehr genommen haben, als der gestorben ist, weil sie ja krank war and ihr Mann schon so kaum Zeit, and then noch mit dem Hund rausgehen, that wäre zu viel gewesen.
Obwohl, dann hätte er mal ein bisschen Abwechslung gehabt. Na, aber das ist doch vielleicht eine Idee. Auf der Station B in Haus 2, da kommt mittwochs immer eine Tiertherapeutin mit Kaninchen und Schildkröten. Das sind vielleicht nicht die Tiere, die sich Frau Eder wünscht, aber vielleicht hat die Therapeutin ja auch einen Hund oder weiß jemanden, der mit einem Hund kommen könnte. Wenn ihr Mann ihr sonst so viele Wünsche erfüllt hat, vielleicht bezahlt er das dann.
Ich denke, es muss auch nochmal einer mit der Frau Eda reden. Die Psychologin, vielleicht. Oder der Pfarrer. Früher sind sie oft in die Kirche gegangen. Vielleicht hilft ihr die Religion, einen Sinn darin zu finden, dass sie jetzt hier ist. Und dass sie einsieht, dass ihr Mann einfach selbst schon zu alt ist, um alles zu Hause zu übernehmen. Wenn ich das anspreche, dann jammert sie immer, dass sie so gerne Kinder gehabt hätte.
Sie glaubt, dass sie dann jetzt Hilfe hätte. Aber das weiß man ja auch nicht, ob die Kinder das gemacht hätten. Das sehen wir ja immer wieder. Na super, Lena, da hast du uns doch jetzt schon viele Tipps geben können. Also ich spreche dem Seelsorger jetzt gleich mal auf seine Mailbox, dass er einfach diese Woche mal vorbeikommt. Vielleicht ergibt sich ja ein Gespräch. Und dann kümmere ich mich morgen bei den Kollegen in Haus 2 um die Adresse von der Tiertherapie.
Und wenn wir dann mehr wissen, fragen wir Herrn Eder, was er davon hält. Gibt's sonst noch Ideen? Nein, von mir nicht. Und ich denke auch, dass sie sich an uns gewöhnt. Frau Eder braucht eben einfach zu allem viel Zeit. End of part 3
¶ Vor- und Nachteile von Pflegestationen
Situation. Sie hören ein Gespräch zwischen Kolleginnen und Kollegen zum Thema Arbeiten in der Langzeit oder in der Akutpflege. Aufgabe Welcher der Sätze A bis F passt am besten zu den Meinungen 21 bis 23? Markieren Sie Ihre Lösungen für die Aufgaben 21 bis 23 auf dem Antwortbogen. Zwei der Sätze A bis F passen nicht. Lesen Sie jetzt die Sätze A bis F. Dazu haben Sie 30 Sekunden Zeit. Danach hören Sie die Meinungen. Sie hören sie nur einmal. Puh, heute früh war es mal wieder anstrengend.
Es ist oft schon ganz schön mühsam in der Altenpflege, wo so viele Patienten mobilisiert oder umgelagert werden müssen. Das ist doch auf einer Pflegestation viel aufwendiger als in der Chirurgie. Da sind sie nach ein paar Tagen alle wieder voll mobil. Auf der chirurgischen Station habe ich jedenfalls meinen Rücken weniger gespürt. Nummer 21
Dafür hast du auf der chirurgischen viel mehr Unruhe, weil die Patienten so schnell wechseln. Kaum kennst du sie und weißt, wie du ihnen helfen kannst, sind sie schon wieder weg. Und nachts ist es dadurch auch viel anstrengender. Dauernd die Infusionen wechseln oder irgendwer hat Schmerzen nach der Operation. Da läuten doch die Zimmerglocken viel öfter.
Und dann die vielen Visiten. Der Stationsarzt, der Chirurg, der Anästhesist, womöglich noch der Chefarzt. Na, danke. Da geht's einem doch in der Altenpflege viel besser. Ich möchte echt nicht mehr die Station tauschen. Nummer 22.
¶ Ambulante Pflege und Weiterbildung
Finde ich auch. Ich könnte mir eine andere Station gar nicht mehr vorstellen. Ich war ja vorher auch ein paar Jahre lang in der ambulanten Pflege. Da hat man ja auch seine festen Clienten. That's me eigentlich gut gefallen. Nur wenn es den Klienten nicht so gut ging, dann hätte ich manchmal gern mit einer Kollegin gemeinsam überlegt, was zu tun war, oder noch jemanden als Hilfe gehabt. In der häuslichen Pflege ist man eben sehr auf sich allein gestellt und muss viel Verantwortung übernehmen.
Nummer dunundzwanzig. Also, ich denke, jede Station hat so ihre Vor- und Nachteile. Ich finde auch, dass es angenehm ist, wenn man die Patienten länger kennt, gerade im Nachtdienst. Da weißt du wenigstens einigermaßen, was dich erwartet. Auf der Chirurgie kannst du die ganze Nacht Notaufnahmen haben. Hier ein Blindarm, da ein Unfall, mit allen Untersuchungen und der ganzen Aufregung beim Patienten. Und dann die Angehörigen dabei.
Aber für immer möchte ich nicht in der Altenpflege bleiben. Das wird mir dann zu langweilig. In ein, zwei Jahren möchte ich gerne mal wechseln. Vielleicht eine Weiterbildung machen. Dialyse würde mich interessieren. Oder Wundmanagement. Oder Diabetesberatung. Ende von Teil 4: Ende des Subtests hören
