Diese Folge wird dir präsentiert von Tekes. Heute geht es um das Thema nachhaltige Investments und ich freue mich sehr, dass Christoph Meyer bei uns zu Gast ist. Sales Manager und Investment Experte von Tekes aus Mannheim Hallo Christoph, Schön, dass du da bist. Servus Frank, Ich freue mich, hier zu sein. Magst du dich einmal vorstellen? Wer bist du, was machst du vielleicht auch, wie bist du zu Tekes gekommen? Das wär super zu hören. Klar, sehr gerne.
Also ich bin aktuell 24 Jahre alt, du hast schon gesagt, Investmentexperte bei der Tekes wie ich dahin gekommen bin, tatsächlich über einen kleinen Umweg und zwar war ich immer sehr begeisterter Naturwissenschaftler, hab dann auch Physik studiert, hab mich da vor allem in dem ganzen Bereich der theoretischen Physik sehr mathelastig Rumgetrieben, das fand ich besonders interessant.
Dann hab ich aber relativ schnell gemerkt, das ist kein Bereich, wo ich mein Leben lang arbeiten möchte, sondern ich würd gern etwas angewandter mein Wissen auch einsetzen und so bin ich eher Richtung Finanzen, Mathematik gekommen, hab darüber dann auch Tekes kennengelernt und durfte dann vor etwa 5 Jahren anfangen hier im Konzern und hab mich dann eher Richtung dieser Investment Schiene weitergebildet und.
Kann da jetzt mittlerweile mit verschiedensten großen Firmen zusammenarbeiten, mit denen wir ja auch als Tekes zusammenarbeiten und das macht unglaublich viel Spaß. Ich hab ganz tolle Einblicke in den Markt dadurch und will das auf gar keinen Fall missen, weil ich mich so entschieden hab. Ja, das klingt ja schon so, dass du mit 24 schon viel.
Erlebt hast. Ja, das stimmt tatsächlich, ich hab relativ viel erlebt, tatsächlich hab ich auch einfach aufgrund meines Hintergrunds. Den würde ich jetzt hier allerdings nicht so breit tragen, einige Sachen erleben können und hier ist es genau das Richtige gewesen, um dann auch die persönliche Weiterentwicklung hier in die richtigen Bahnen zu leiten. Ja, cool, ich habe noch eine warm Rubrik für dich dabei und die klingt so. Highlight der Woche. Tja, was war denn dein
Highlight? Mein Highlight der Woche ist tatsächlich nicht in dieser Woche gewesen, sondern innerhalb der letzten 7 Tage. Und zwar war das Freitagmorgen, da habe ich mit meiner Verlobten zusammen ganz wunderbar bei meiner Mutter zu Hause essen können, bisschen frühstücken, bisschen sprechen, einfach ruhig in den Tag starten, Feier, Feiertag hier im Süden, das war wirklich herrlich und gerade Zeiten mit der Familie sind in einem anstrengenden Job manchmal
etwas seltener, aber würde ich auf gar keinen Fall wissen, wenn. Mir nehmen kann. Absolut sehr gut. Ja, dann kommen wir doch mal zu unserem fachlichen Thema heute. Nachhaltige Investments, wie bist denn du dazu gekommen, dich mit nachhaltigen Investments auseinanderzusetzen? Ja, ich habe ja Physik studiert, das haben wir ja gerade eben schon feststellen können.
Und natürlich ist es als Physiker nicht an mir vorbeigegangen, dass es einen Klimawandel gibt, und natürlich habe ich mich auch mit dem ganzen Thema der planetaren Grenzen schon viel beschäftigen müssen.
Aber während gerade viele Studenten, mit denen ich zu tun hatte, oder viele andere junge Leute aus meiner Generation eher den Weg wählen, ihre Stimme über Demonstrationen oder Ähnliches einfach hören zu lassen, würde ich sagen, ist das wohl der zukünftigen Generationen in dieser Art der Anstrengung nicht unbedingt einfach über die Bühne zu bringen. Und deswegen finde ich hier besonders nachhaltiges investieren sehr spannend, weil in diesem Markt unglaublich viel
Energie drin liegt. Wir sehen ja sowohl von der Politik als auch von NGOS beispielsweise, dass es schon Anstrengungen gibt für mehr Nachhaltigkeit, Eindämmung des Klimawandels als Beispiel. Warum sind denn gerade nachhaltige Investitionen relevant in diesem Zusammenhang? Dafür sollten wir uns am besten erstmal vor Augen halten, wie groß der Kapitalmarkt eigentlich ist.
Also wir haben jetzt mittlerweile einen weltweiten Kapitalmarkt, der etwa 10 mal das Bruttoinlandsprodukt der USA ist und da haben wir einfach unglaublich großes Potenzial für wirtschaftliche Veränderungen mit drin und Innovation. Aber diese Veränderung zu leiten. Darüber zu entscheiden, in was Geld am Ende des Tages angelegt wird, das ist ja von jedem einzelnen Anleger und von jedem größeren Institut die individuelle Entscheidung.
Aber dieses Potenzial sollte einfach noch mehr genutzt werden und deswegen ist nachhaltiges investieren so besonders spannend. Du sprichst von verändern und mitgestalten. Was meinst du damit genau? Ja, tatsächlich beziehe ich mich dafür zu einem großen Teil auf die Ökonomie der Fairness von unserem Gründer Udo Keller. Der hatte ja damals schon ganz klar geschrieben, dass eine Gesellschaft von Teilhabern das richtige Zukunftsbild eigentlich
für uns sein sollte. Gesellschaft von Teilhabern bedeutet also, dass ich explizit an dem Produktivkapital, das heißt an der deutschen Wirtschaft, an der US Wirtschaft oder ähnlichem, aktiv Teilhabe und dadurch natürlich auch ne aktive Veränderungsmöglichkeit besitze.
Und wenn wir diesen Gedanken jetzt mal n bisschen weiter spinnen, dann kommen wir relativ schnell dahin, dass wir sagen, so Aktivistisches Investment oder Impact Investing könnte möglicherweise auch ne besonders spannende Form von dieser Teilhabe am Produktivkapital sein. Das heißt, mit jeder Anlage entscheidest du eigentlich immer, ob. Immer ganz aktiv. Ob du dich jetzt für nachhaltige Ziele einsetzen möchtest oder nicht und wenn ja, mit welcher Wirkung du das Ganze machst.
Ja, vielleicht können wir mal n kleinen Exkurs machen, nämlich für diejenigen. Die. Das erste Mal von dem Thema hören die jetzt vielleicht nachhaltige Investments an sich den Begriff. So noch nicht gehört haben. Damit ist jetzt nicht unbedingt gemeint, dass es nachhaltig rentabel ist, sondern die Art und Weise, wie das Geld investiert wird sich unterscheidet. Magst du vielleicht mal kurz den Unterschied darstellen zwischen ganz klassischen Investments und
nachhaltigen Investments? Ja, also bei ganz klassischem Investment wird ja typischerweise erstmal auf die finanzielle Rendite geschaut. Das heißt, wir gucken uns an. In welchem Bereich in welcher Assetklasse, das können Rohstoffe, Aktien, Anleihen, was auch immer sein, haben wir aktuell die größten finanziellen Chancen, um einfach unser Geld zu vermehren. Wenn wir das ganze jetzt nachhaltig aber betrachten, dann haben wir verschiedenste
Möglichkeiten. Da gibt es dann sowas wie Ausschlusskriterien, beispielsweise sogenannte Principal Adverse Impact Factors, wo wir uns dann anschauen an der Stelle, was wollen wir beispielsweise nicht mit drin haben beziehungsweise was für Themen von Nachhaltigkeit können wir möglicherweise auch fördern.
Das heißt, hier schauen wir uns eher das Thema soziale Rendite einfach noch mit an. Ja OK, also ein doch sehr weit gefächerter Bereich. Wenn ich mir jetzt mal vorstelle, wie dein Alltag so aussieht, dann hast du mit Kundinnen und Kunden zu tun. Die ja auch tendenziell n bisschen jünger sind. Eine Generation, die ja auch sehr offen ist für das Thema Nachhaltigkeit, also nicht nur sehr offen, sondern der das Thema sehr wichtig ist.
Definitiv. Und kommen oder erlebst du in deinen Beratungen, dass Kundinnen und Kunden aktiv mit dem Wunsch. Ihr Geld nachhaltig anzulegen, auf dich zukommen oder sprichst du aktiv das Thema an? Also tatsächlich hab ich es auch schon erlebt, dass Kunden explizit wegen der nachhaltigen Geldanlage zu mir gekommen sind. Die haben das dann beispielsweise über Empfehlungen oder ähnliches mitbekommen von Kunden, die ich bereits
nachhaltig beraten hab. Aber in vielen Fällen ist es ja so, dass ich mittlerweile die Pflicht habe, sowieso die Nachhaltigkeitswünsche des Kunden abzufragen. Und das ist dann typischerweise der Zeitpunkt, wo dem Kunden normalerweise auffällt, dass ihm dieses Thema überhaupt wirklich wichtig ist. Und dann können wir da deutlich genauer drüber reden und das individuell für ihn besprechen. Aber natürlich ist das Thema auch nicht für jeden relevant, das heißt? Da muss man es dann nicht
explizit mit reinnehmen. Bei manchen Kunden ist es aber einfach, aus Renditegesichtspunkten heraus auch interessant. Also klingt jetzt so, als wären nachhaltige Investments total super mit einer guten Wirkung. Und so klingt jetzt fast zu schön, um wahr zu sein, oder? Ja. Da hast du natürlich völlig recht. Ich bin schon n großer Fan von nachhaltigen Investments, ich glaub das merkt man auch.
Natürlich hat jedes Investment und nachhaltige Investments genauso immer Risiken. Also wenn wir uns jetzt überlegen, Risiko zum Totalverlust. Natürlich kann ne Firma pleite gehen oder Ähnliches, diese Risiken hat man immer wenn man, wenn man am Kapitalmarkt investiert, aber wenn wir uns das jetzt.
An sich erstmal anschauen, mal auf der Ebene zwischen beispielsweise einer normalen Aktie oder einer nachhaltigen Aktie oder einer nachhaltigen Anleihe oder einer normalen Anleihe, dann müssen sich Wirkung und Rendite erstmal nicht ausschließen. Die Abgrenzung dazwischen ist dann aber nicht unbedingt immer ganz einfach, also wenn wir uns jetzt Green Bonds beispielsweise anschauen, sogenannte grüne
Anleihen für nach. Nachhaltigkeitsprojekte beispielsweise also die sollen dann dieses Nachhaltigkeitsprojekt finanzieren und dann haben die relativ häufig niedrigere Zinsen. In der Fachsprache nennt man das dann Coupon, als jetzt eine entsprechende nicht grüne Anleihe, wenn wir uns das jetzt am Aktienmarkt aber anschauen, dann ist die Streuung der möglichen Renditen wir auch ganz normal immer deutlich, deutlich
größer. Das heißt, wir fokussieren uns bei Tegis ja vor allem auf ein paar Allrounder, die in dem Nachhaltigkeitsbereich unterwegs sind. Die sind dann aber nicht unbedingt supergrün, also dunkelgrün, hört man da häufig im im Fachjargon. Wir fokussieren uns aber daneben immer auch auf spezifische, zukunftsorientierte Themenfonds. Und da haben wir natürlich besonders interessante Dinge mit dabei, wie sowas wie emissionslose Energie, sauberes Wasser, um jetzt einfach nur mal
2 Beispiele zu nennen. Die höchste Wirkung, wenn wir uns das einmal anschauen, also sozusagen die höchste soziale Rendite, die kann man typischerweise aber. Als Anleger mit Direktinvestitionen ausüben, ne, weil du mit solchen Direktinvestitionen in zum Beispiel Solar und Windenergie einfach die ja die höchste Möglichkeit hast direkt, dass sich dein Geld auswirkt. Ja, ich glaube, so kann man das am besten beschreiben.
N Problem dabei, das muss ich ja auch ganz klar sagen, diese Investitionen sind nicht liquide, ne n Solarpark oder den Windpark, den kann man nicht einfach so mal verkaufen, auch Anteile davon nicht unbedingt, da muss man sich anschauen in was für einem Asset Vehikel das am besten funktioniert und da hattet ihr in einem der letzten Podcasts auch das Thema Ativs
angesprochen. Und ich glaub, das ist besonders spannend, weil die jetzt einfach auch schon für Investments unter 10000€ in Möglichkeiten bieten, um genau diese Direktinvestitionen in zum Beispiel Infrastruktur, Private Equity oder Ähnliches zu ermöglichen. Beispiel der Energieimpact Fond bei uns aus dem Repertoire kommt sehr gut an, da hab ich bisher sehr viele positive Kundenstimmen zugehört. Also wenn man mal n
Zwischenfazit ziehen. Dann kann man ja schon feststellen, es ist n sehr komplexes, sehr vielfältiges Themengebiet, was es noch mal unterstreicht, unterstreicht wie wichtig hier auch eine persönliche Beratung ist, um so die individuellen Wünsche und Ziele und Risikoprofil von der Kundin und dem Kunden abzuklopfen. Ne, kommen wir noch mal zurück zur Kundschaft, woher weiß ich
denn? Haben wir grundsätzlich gesagt, gar nicht, ob nachhaltig oder nicht, woher weiß ich denn bei vielen, vielen 1000 Fonds in Deutschland, welcher davon zu mir passt? Boah, das ist eine eine sehr gute Frage, Frank, vielleicht sollten wir uns da mal zusammensetzen und über das ganze Thema sprechen, mit mit verschiedenen Offiziellen und Drittanbieterlabel ist es extrem
unübersichtlich geworden. Also wenn wir uns jetzt mal verschiedene ETFS beispielsweise anschauen, dann haben die teilweise sehr fantasievolle Auslegungen von ISG. Es gibt aber auch sehr interessante Fonds, die sind dann häufig im Bereich des aktiven Managements angesiedelt, wo wir beispielsweise einen Ethikbeirat haben, der tätigt dann beispielsweise eine Fondsauswahl des Fondsuniversums und alternativ gibt es auch verschiedene Fonds.
Die explizit ihr Stimmrecht bei Aktionärsversammlungen einsetzen, für die Nachhaltigkeitsziele entweder die offiziell verfolgt werden sollen oder die sie auch teilweise selbst mitverfolgen, die dann aber ansonsten primär
renditeorientiert investieren. Und ich hatte es vorhin schon angesprochen, dieses ganze Thema zwischen hellgrün und Dinkelgrün. Da wird offiziell eine klare Grenze gezogen, und zwar zwischen den Artikeln 86 und 9 der Offenlegungsverordnung. Wer also nur ein paar Risiken ausgeschlossen hat, kann zu den etwas weniger grünen Fonds greifen, hier gibt es verschiedene Möglichkeiten, eher Artikel 8 und Artikel 6. Und da kommt es häufig einfach
auf die Mischung drauf an, wenn man besonders nachhaltig investieren will, ist eher Richtung Artikel 9 spannend, das ist aber innerhalb des Fonds teilweise sehr, sehr verschieden, wie damit umgegangen wird und deswegen ist da ne Beratung einfach sehr spannend, weil genauso wie bei einem guten Finanzkonzept. Wo alles Smart aufeinander abgestimmt sein sollte, kann ich das ganze halt auch für die Nachhaltigkeit einfach das Konzept maßschneidern. Und das schafft man nicht mehr mit dem ETF.
Naja, das kommt drauf an. Also zuerst sollten wir glaube ich mal einen Blick auf die fintech Plattform werfen, auf den gerade wir jungen Leuten viel unterwegs sind, deren Nachhaltigkeitsabfrage kann natürlich einfach kein Gespräch
mit einem Menschen ersetzen. Außerdem wird man darüber typischerweise in ne rechtliche Kategorie klassifiziert, aus der man dann schon auch rauskommt, aber typischerweise nicht explizit noch mal andere Fonds vorgeschlagen bekommt, die nicht nachhaltig sind, obwohl man vielleicht nur zu 70% nachhaltig anlegen wollte. Und gravierend.
Erschwerend dazu kommt einfach noch die Auswahloption, die man bei diesen fintech Plattformen hat, also viele sogenannte ISGETFS verfolgen typischerweise einen sogenannten Best in Class Ansatz und diesen best in Class Ansatz finden viele Kunden nicht sonderlich angenehm, sobald man ihnen das ein bisschen näher erklärt. Also wir können beispielsweise
in einem großen ISGETF. Eine der nachhaltigsten Minen oder eine der nachhaltigsten Rüstungsfirmen finden, das bedeutet Best in Glasansatz, also sozusagen den besten in der jeweiligen Klasse, trotzdem noch in den Fonds mit aufzunehmen. Das entspricht aber häufig nicht den Nachhaltigkeitsvorstellungen der Kunden, mit denen ich spreche, während manche anderen guten ETF das mit den Ausschlüssen wirklich ordentlich
hinbekommen. Kann ich nicht immer davon ausgehen, dass die aktive Teilhabe an der Wirtschaftsgestaltung, über die wir ja gerade eben schon gesprochen haben, von diesem passiven Investment ausgeht? Soll bedeuten, wenn ich jetzt hier an der Stelle wert auf aktive Stimmrechtsausübungen lege und möchte, dass diese Firmen nachhaltiger werden, dann sollte ich erstmal genau prüfen, wie abgestimmt wird von dem Fond und. Das ist häufig leider nicht gegeben.
Ich hab mir letztens eine Auswertung angeschaut, wo gerade die großen ETF Anbieter nicht mehr mitstimmen, gerade wenn es um diese Nachhaltigkeitsthemen geht, selbst wenn es ein ESGETF ist und dann sollte der Fond natürlich auch nicht nur deswegen gekauft werden, weil er nachhaltig ist, sondern. Es ist ja auch wichtig, dass die Auswahl von guten Unternehmen und von einer sicheren Strategie, die gefahren wird,
hier mit drin ist. Das ist natürlich auch wichtig und diese ganzen Faktoren mit einzubauen, das ist natürlich viel zu viel Arbeit für jemanden, der sich nicht tiefer mit dem Thema befassen möchte, sondern nur gerne nachhaltig anlegt und. Wir haben da ja selbst bei Tekis unser Backoffice zur Prüfung von den Fonds, die wir beispielsweise in unser Repertoire aufnehmen. Und wir haben dafür einen wirklich langwierigen Prozess.
Ich weiß, da hattest du auch schon mal den ein oder anderen bei uns hier im Podcast mit drin und zudem habe ich immer noch die regelmäßige Erfahrung der Anlageexperten von verschiedensten Investmenthäusern, wo ich mich weiterbilden kann, mit denen ich sprechen kann und. Und das führt dann dazu, dass ich mich als Berater vor allem in dem Gespräch einfach um die Wünsche des Kunden kümmern kann.
Darauf kann ich mich konzentrieren, um dann das Passende für ihn zu finden und um deine Frage zu beantworten vom Anfang, wenn es sinnvoll ist, dann kann das Ergebnis auch gern ein ITF sein, aber auch hier ist die Mischung A zu Risikostreuung, B zur Streuung von verschiedensten Nachhaltigkeitskriterien natürlich auch sinnvoll. Ja, Christoph, weißt du was? Wir nähern uns schon dem Ende, dem Ende der Folge. Ja, ich merke sehr schade. Ja, also es ist total interessant zu hören, was du da
berichtest. Vor allem auch so aus der aus der Praxis heraus. Nun ist es so, dass ich am Ende meinen Gast immer frage, wie er oder sie als Experte oder Expertin das jeweilige Thema der Folge für sich selbst gelöst hat. Wir haben ja bei, ich versuch jetzt mal die Brücke zu schlagen, wir haben ja bei Tekes selber das Motto, Unsere Kundschaft so zu beraten, wie wir uns selbst beraten möchten, wie wir selbst beraten werden
möchten. Wie hast du denn das Thema, was wir heute besprochen haben, für dich selbst gelöst? Also ich muss sagen, ich bin wirklich großer Freund von diesem Leitsatz. Ja, berate deine Kunden, wie du selbst beraten werden möchtest. Das ist schon sehr wichtig, weil es ja auch immer gleichzeitig mitspiegelt, wie wichtig uns unsere Kunden sind und dass wir da auch immer nah am Kunden dran
sein wollen. Aber ich muss sagen, dass gerade im Investmentbereich, der nicht unbedingt immer gelten kann, das liegt einmal an verschiedensten Prioritäten. Bezüglich Rendite das liegt an Sicherheitskriterien und natürlich auch an Nachhaltigkeit.
Deswegen berate ich Kunden eigentlich lieber so, wie der Kunde beraten möchte, anstatt wie ich selbst beraten werden möchte und ich kann mich dann nicht unbedingt mit jemanden vergleichen, der beispielsweise aktuell das Geld aus seiner Lebensversicherung für seinen Namen im Rentenalter anlegen möchte. Weil ich einfach noch viel jünger bin, deutlich risikoaffiner beispielsweise und gegebenenfalls auch mehr Wert auf Nachhaltigkeit lege.
Ne, aber persönlich bin ich natürlich n großer Fan davon. Eine breite Aktien und Anleihenauswahl im Depot zu haben. Verschiedenste sehr gute Fonds, um da entsprechend den Markt sinnvoll abzudecken. Einige meiner Investitionen beachten auf jeden Fall das Thema ESG, ich lege aber ehrlich gesagt nicht mein gesamtes Vermögen komplett nachhaltig an, wobei mir gewisse Ausschlüsse schon auch wichtig sind. Ich glaube, es ist einfach unglaublich sinnvoll, dass jeder.
Kunde und jeder, der sein Geld investiert, individuell entscheiden kann, was ihm wichtig ist. Ja, also wenn wir jetzt mal weggehen vom Investmentthema, dann ist mir beispielsweise sowas wie n Auto nicht wichtig. Ich bin also in Heidelberg immer mit dem Fahrrad unterwegs.
Und ansonsten, wenn ich irgendwo hinreise, gerne auch mit dem Zug und neben dem positiven Effekt, dass ich jetzt beispielsweise einfach deutlich weniger CO 2 in die Luft Blase, macht es mir auch einfach unglaublich Freude, beispielsweise mit guter Musik Fahrrad zu fahren oder im Zug n bisschen zu arbeiten. Einfach mal abschalten, das ist gerade nach einem Arbeitstag einfach herrlich. Oder neben der Musik diesen Podcast zu hören. Oder das.
Oder das und damit die herzliche Einladung, wenn euch das Gefallen hat, diesen Podcast gerne zu abonnieren. Ja, Christoph, vielen Dank dafür, für all diejenigen, die sich noch Tiefergehend mit dem Thema beschäftigen wollen, lade ich euch auch an dieser Stelle wieder ein, dietikes.de zu besuchen, hier gibt es noch weiterführende Informationen und wenn ihr. Für euch persönlich wissen
wollt, was ist denn da so drin? Auch hier empfehle ich euch einfach mal mit Tekes bei euch in der Nähe in Kontakt zu treten, auch das findet ihr über tekes.de. Ja, lieber Christoph nochmals, vielen Dank fand ich total spannend und ja, wünsche euch allen einen schönen Tag bis zum nächsten Mal. Ciao, ich habe mich sehr
gefreut. Ciao ciao. Unsere Interviewgäste sind als selbstständige Vertriebspartnerinnen und Vertriebspartner für die Tekes AG tätig und ausgewiesene Profis in den Bereichen Versicherung, Vorsorge und Finanzen. Die Fragen, die wir stellen, beantworten unsere Gäste eigenständig, die Ansichten müssen daher nicht zwingend identisch mit den Ansichten der
tekes AG sein. Wenn wir darüber sprechen, dass ihr euer Geld in Finanzinstrumente, zum Beispiel Aktien oder Fonds, anlegen könntet, dann müsst ihr euch bewusst sein, dass dies immer mit Risiken verbunden ist, ihr also eingezahlte Beiträge auch verlieren könntet.
Wichtig zu wissen ist, dass sich Chancen und Risiken oftmals gegenseitig bedingen, mehr Risiken bedeuten in der Regel mehr Chancen als Faustregel gilt daher, je mehr Rendite oder auch Gewinn du willst, desto mehr Risiken musst du eingehen. Speziell für Immobilien gilt der Wert der Immobilie kann steigen, aber auch fallen. Ebenso können Mieten steigen, aber auch fallen.
