Diese Folge wird dir präsentiert von Tekes. Ja, willkommen zur dritten und letzten Folge unserer Podcast Doku Altersvorsorge für die junge Generation. Heute wollen wir mal gemeinsam in die Zukunft reisen, also mal bewusst schauen, welche Trends Technologien könnten die
Vorsorge revolutionieren das. Kann man auch lernen, wenn man sich vielleicht mal Modelle aus dem Ausland anschaut und gerade wenn man über das Ausland spricht, dann kommen Bernd die nordischen Länder, zum Beispiel Norwegen. Schweden findet als als Vorreiter immer wieder ins ins Gespräch, was machen die denn so anders oder anders gefragt, was macht das Modell in so einem norwegischen Land? So besonders. Generell machen die Skandinavien deshalb besser als die Deutschen.
Punkt und damit hat sich die Frage schon beantwortet. Also sie machen 2 Dinge besser und das sind die entscheidenden bei Rentenversicherungen erstens die Anbindung des Rentenzugangsalters an die Lebenserwartung erfolgte, je nachdem welches Land du unternimmst im wesentlichen Anfang der 90er Jahre. So, das heißt auf gut Deutsch. Sie sind seit 30 Jahren dabei, die steigende Lebenserwartung auch in ein steigendes Rentenzugangsalter zu
umzumünzen. Das führt dazu, dass wir beispielsweise in Dänemark bei 67 waren und jetzt auf 70 gehen, dass wir in Island bei 70 waren und jetzt auf 72 gehen, dass wir in und so weiter also du merkst die, die Geschichte ist da ganz anders gelaufen, und dagegen ist unsere Rente mit 67 Pillepalle, die wir ja noch letztlich ausgewöhlt haben durch die erbschaftsfreie Rente mit 63 und. Die ja massiv ausgenutzt wird. Also auf gut Deutsch.
Wir sind genau in die falsche Richtung Abmarschiert, in die gegenteilige Richtung und das zweite, was die nordischen Staaten machen ist, sie haben Kapitaldeckung eingezogen, sie haben immer gesagt, so wie wir auch in der Wissenschaft, der Mensch steht auf 2 Beinen, am besten also Umlage und Kapitaldeckung und am besten verteilt sie das Gewicht auf beide Beine einigermaßen gleichmäßig. In Deutschland sind wir bei 9095% Umlage und. Und die Kapitaldeckung ist eigentlich nicht da.
So und in Norwegen haben wir einen Generationenfonds aus den Ölreserven gemacht, das war natürlich relativ einfach die norwegische Lösung, weil da brauchst du nicht viel zu sparen, du hast es aber Schweden und Dänemark haben das schmerzlich durch teilweise auch Rentenkürzungen refinanziert, und die haben, das ist auch alles, sagen wir mal, Ende der 80er Anfang der 90er Jahre passiert. Jetzt 30 Jahre kapitaldeckung, und zwar in einem Ausmaß.
Norwegen hat den größten Kapitalstock der Menschheitsgeschichte entwickelt, da ist jeder Millionär quasi so und das sind dann die Rücklagen, mit denen man teilweise Rente, teilweise aber auch Rente, Gesundheit und Pflege abdecken will und damit hat man massiv Erfolg, ja und? Dann siehst du sehr konkret auch, dass Norwegen wasdie.eu angeht. Sehr skeptisch ist, weil wenn man als Norwegen in die.eu geht, müsste man das Teilen und die Norweger wollen das nicht mit euch zu euch teilen.
Also das ist nicht der einzige der da was kriegt, bin ich. Du kennst dich ja sehr gut aus in den nordischen Ländern. Würdest du sagen, dort wird über Altersvorsorge ganz anders gesprochen? Ist das transparenter, ist das klarer, redet die Politik anders? Es ist schon in der DNA, irgendwie durch die Schule verankert. Wie wie bewertest du das?
Nein, das ist nicht durch die DNA, die unterscheiden sich in der DNA nicht von uns großartig, das ist dasselbe so, aber wenn man da mit aufwächst, und ich war ja 30 Jahre sowohl in Deutschland wie auch in Norwegen, dann dann weiß man, wie Rationalpolitik dort gemacht wird, also.
Die Kapitaldeckung in Norwegen zum Beispiel war eine völlig rationale Entscheidung. Man hat gewusst, man macht sehr stark aktienbasiertes ansparmodell, man hat ganz bewusst gesagt, Wir nehmen nicht eine Staatsanleihe auf, darf man nicht all diese Regeln waren sehr, sehr rational orientiert, und das waren natürlich die Sozialdemokraten in den skandinavischen Ländern, die im Wesentlichen.
Diese Kapitaltdeckung eingeführt haben, also in meinem Fall in Deutschland, hab ich ja auch seit dem Ende der 80er Jahre kapitaltdeckung deutlich mehr eingefordert. In Deutschland war ich immer bestochen, in der Versicherungswirtschaft, in Norwegen war ich ganz fundamentaler Sozialdemokrat, so und so kommt das Halt zustande, wenn man ideologisch einen Glaubenskrieg führt, wie das teilweise von Gewerkschaften und anderen in Deutschland gemacht
wird. Dann verliert man, und zwar auf lange Frist. Kurzfristig mag es ja sein, dass man das alles hinbekommt, aber langfristig haben die Skandinavier den richtigen Weg eingeschlagen und die deutschen gucken in die Röhre, weil noch mal.
Wenn wenn wenn Kapitaldeckung heißt, dass ich 30 Jahre auf meine Erträge warten muss, wenn man Anfang der 90er Jahre angefangen hat, kann man das in Deutschland ist die Lösung für meine Generation jedenfalls verschlossen, denn Kapitaldeckung nützt nur für die jungen Menschen. In meinem Fall muss man sagen, wenn man Kapitaldeckung verordnet für meine geburtenstarken Jahrgänge, na ja, dann verordnet man n Medikament, von dem man weiß, dass es wirkt, wenn n Patient tot ist.
Und das sollte man glaub ich sich gut überlegen. Ist es den Norwegen, nehmen wir jetzt mal Norwegen, den Norwegern bewusster als den Deutschen, ist das transparenter dort? Nein, es ist weder bewusster, also es ist schon, es ist schon klar, dass sie n demografisches Problem haben. Sie haben aber kein so Großes wie wir. Weil sie einfach mehr Kinder haben oder auch früher Kinder bekommen.
Das ist dort ne ganz klare Geschichte, wenn wenn man ne Vorlesung hält und man fragt, Wer hat sein Kind im Uni Kindergarten abgegeben, dann sind das mit Sicherheit ein Drittel bis die Hälfte der Frauen, die da sitzen und insofern haben sie da n deutlich geringeres Problem. Wir haben eher bei Gesundheitsversorgung weil sie so n nationales Versorgungssystem haben großes Problem, das ist dann wieder anders in anderen szenarischen Ländern, die sind mir nicht sehr gleich.
Ja. Ja, Bernd sagte, gerade in Deutschland schaust du in die Röhre. Ich plumpe Überleitung, aber ich versuch es trotzdem mal in der Beratung mit dir schaust du dann halt nicht in die Röhre, sondern aufs I pad und kriegst dann da irgendwie die die Welt erklärt wie die Altersvorsorge Situation oder Vermögensaufbau für mich selbst aussehen kann. Ne ein bisschen spielerischer aber greifbarer gemacht, deswegen hatte ich eben auch nach dem Thema Transparenz gefragt.
Wenn in Deutschland die Situation so ist, wie sie ist und die Leute das nun mal selber in die Hand nehmen müssen, welche Rolle spielt denn Transparenz und Aufklärung in der Beratung, damit ich mich damit beschäftige, vielleicht auch die heutigen Tools, die, die wir so zur Verfügung haben, wie schätzt Du das ein? Ja, unfassbar wichtig. Also Transparenz ist am Ende entscheidend, also.
Wir nehmen gerade auch das Beispiel skandinavische Länder, wenn ich weiß, was passiert, auch mit meinem Geld, wo wird das Geld investiert, sei es jetzt ein Staatsfonds oder aktienbasiertes Investment, wenn ich weiß, mein Geld landet hier und dort und wenn diese Unternehmen nun mal Gewinne erwirtschaften, werde ich daran beteiligt, dann ist es natürlich cool als Anleger, das motiviert mich natürlich, also sowohl was die Geldanlage an sich angeht, ist Transparenz entscheidend,
als auch das ganze Thema Beratung, genau deswegen setzen wir auch. Schon seit Jahren schon auf vor Corona auf digitale Tools, auf anschauliche Grafiken, auf ja auch auf Hilfsmittel, die es halt einfach ein bisschen
plastischer machen. Oder einfache Bilder, wie wir in Folge 2 hatten, dieses Autobeispiel, wenn man es versucht, so ein bisschen griffig zu machen und einfach so ein bisschen runter zu brechen auf wesentliche einfache Bilder, dann motiviert es natürlich auch in der Beratung, weil ich sehe, wie funktioniert es, ich habe ein Verständnis dafür und ich sehe, was passiert mit meinem Geld und wie lege ich es an und wie. Wird daraus auch eben mehr.
Also deswegen ist Transparenz natürlich unfassbar wichtig. Hat er recht? Sabrina, hast du das auch so erlebt? Ja, absolut und also ich hatte jetzt natürlich eine Beratung bei dir, das heißt hab das eben auch veranschaulicht bekommen, ich glaube was da auch eine große Rolle spielt ist, dass du dann natürlich als Person deutlich mehr vertrauen hast, wenn du es einfach, also wenn wenn man selber das Gefühl hat, man versteht es auch und es ist eben nicht mehr. Irgendwie eine Blackbox.
Ja, diese verschiedenen Optionen und alles rund um Rente und Altersversorgung. Und wie gesagt, das Vertrauen ist da, glaube ich, enorm wichtig deswegen ja also digitale Tools, Veranschaulichung und so weiter aber immer halt in dieser Kombination mit mit jemandem, der vor dir sitzt und der das auch erklärt und der auch möchte, dass du es verstehst. Das finde ich wichtig, ja ich. Würde gerne noch mal ins Ausland zurückspringen, ne, da wo wir eben gerade abgebogen waren. Du sagtest.
Also nordische Länder, zum Beispiel Norwegen oder Schweden, kombinieren Umlage und Kapitaldeckung. Was bedeutet das konkret für diejenigen, die damit jetzt nicht so wirklich viel zu tun hatten, um die Mal abzuholen? Das bedeutet, dass für die meisten Menschen der Übergang in die Rente fast nahtlos verfolgt und sie kaum Unterschiede zu ihrem tatsächlich letzten Lohn feststellen. Also der ist natürlich etwas geringer, aber nicht viel.
Also die die Geschichte geht über die Versorgung mit Gesundheitsgütern ist da die Versorgung auch in der Pflege ist da das, was wir mit unseren einzelnen Facetten, die wir ja alle auf 100% Umlage basiert haben, ist da eben halt verteilter. Das ist tatsächlich etwas was, was unglaublich viel hilft, aber, und jetzt kommt es aber, die Kirschen in Nachbars Garten schmecken natürlich immer nur gut, solange der Kirschbaum dasteht, und der Punkt ist.
Das zu übertragen hieße, dass wir 1900, sagen wir mal, 8990 hätten umschwenken müssen in die Kapitaldeckung, dass wir damals hätten beschließen müssen, ja, wir binden das Rentenzugangsalter dran, dann wären wir ja heute jetzt nicht bei einer Geschichte, wir wären heute schon bei 68, wir würden dann noch jenseits des Jahres 2030 auf 70 gehen, und das wäre das Resultat einer vernünftigen Handlung gewesen. Auch das haben wir ja vorgeschlagen.
Es ist ja nicht so, dass wir das nicht alles gesagt hätten, ist ja auch nicht so, dass wir alles vorausgesagt hätten, was Demografie angeht, und es ist so eingetreten, die Menschen haben eben halt einfach nicht geglaubt und Politiker kommen nicht mit solchen Botschaften, das ist klar, ist eine ganz. Kurze Frage, ist denn das Thema Kapitaldeckung, also dass man das einführt und das kombiniert war das oder ist es in
Deutschland Thema? Kommt das ich kenne mich da jetzt gar nicht aus, aber es kommen da Leute. Von nicht mehr und mehr. In der Politik nicht. Das hast du ja gesehen, als der Lindner kam mit seinem Lindner Depot, das war eine Adaption der der der amerikanischen For One Case Lösung, die die Amerikaner haben das was Lindner für Deutschland vorgeschlagen hat in der letzten Legislatur in den End 80er Jahren eingeführt. Okay so.
Also ein individuell gestaltetes Depot, so ähnlich wie das Depot auch in Schweden. Da kannst du das auch beeinflussen. Du kannst sagen was für Aktienanteile, was für und so. Weiter Okay. Und in Norwegen haben wir es Kollektiv fixiert.
In Norwegen haben wir gesagt, OK, das ist so n bisschen wie wie ne Großvaterregel, also 30% der Investitionen gehen in Infrastruktur und 70% müssen in Aktien gehalten werden, also Minimum, wir haben immer nur maximal 5 oder 6% in den meisten Refinanzierungsstrukturen und die bei sind beim Minimum 70% und haben dann gesagt, kein Unternehmen darf zu mehr als eineinhalb Prozent. Dem norwegischen Staat gehören, das heißt, Es gibt keine strategischen Investitionen und
der Einkauf erfolgt nach Alphabet. Ja, witzig. Man sagt ja, die sind immer so n bisschen moderner als wir. Ne, wie muss ich mir das vorstellen? Der Norweger, klickt er sich seine Altersvorsorge denn per Maus zusammen oder nee? Das macht tatsächlich der Amerikaner ja OK, und das macht auch der Schwede zum Teil, denn das sogenannte Sofamodell, da
kannst du sozusagen entweder. Den staatlichen Fond nehmen in unterschiedlichen Mixturen oder du kannst auch sagen, OK, ich optiere aus und bau mir meine eigene Lösung.
Und der Däne, der ist wieder ganz anders, da gibt es die ATP Pension, diese Zuschlagspension nennen die das, dort ist es paritätisch verwaltet, das machen Arbeitgeber und Gewerkschaften zusammen, aber daran merkst du schon, Gewerkschaften in Deutschland halten Aktien für ein Spekulationsobjekt, Gewerkschaften in Skandinaven halten das für ne vernünftige Finanzanlage.
Okay haben so in deiner Beratungspraxis, würde das in Deutschland funktionieren, also dass du viel eigenständiger als Kunde als Kundin dir das so zusammenstellst und ein Stück weit unabhängiger bist von der persönlichen Beratung, die ja nach wie vor sehr, sehr stark nachgefragt wird, also wie, wie, wie, wie nimmst du das war, wie wollen die Deutschen ihre Vorsorge angehen? Also ich glaube, am Ende ist es
einfach ein Mix aus beidem. Also auf der einen Seite will man natürlich eigenständig sein, selbstverantwortlich Dinge selbst in die Hand nehmen und dabei helfen, natürlich auch digitale Tools, also das merken wir auch in der Beratung, auch mal mit einem Kunden zusammen am ipad sitzen und zusammen mal im Rechner durchgehen und durchklicken und wie verhält sich das und wenn ich jetzt diesen Schieberegler nach oben gehe, was macht das dann mit meiner Rente und wie ist das
dann in meiner Ruhestandsplanung? Also man kann ja interaktiv auch super viel machen, ich glaube unterm Strich. Ist dann einfach wie gesagt die Kombination aus beiden. Sabine hat es ja auch gerade eben erwähnt, diese persönliche Interaktion ist für viele
einfach noch super wichtig. Klar helfen digitale Tools, aber das Leben kann sich ja irgendwie verändern, also irgendwas passiert irgendwie habe ich andere Lebensvorstellung und da jemanden an der Seite zu haben, der mich auch emotional abholt, also das rationale auf der einen, aber das emotionale auf der anderen, dass ich jemanden an der Seite habe, der mich unterstützt, der für mich da ist, der mir Fragen beantwortet, der. Auch auf mich persönlich.
Auch. Versteht mich als Mensch und wo ich hin will und was ich möchte, meine Lebenssituation begreifen kann. Ich glaube, es ist am Ende die Kombination aus beidem, aber ich glaube, gerade diese digitalen Tools helfen eben, dass ich auch ein bisschen selbstständiger da aktiv sein kann und dann ist es einfach die Kombination aus beiden. Hör noch mal auf die also auf deine Frage einzugehen, auch mit der Vorgabe. So wie Bernd es gesagt hat. Das ist ja in den Ländern
verschieden. Ja, manche können zum Beispiel mehr Einfluss nehmen auf das, was, wofür sie da Aktien kaufen, ich glaube, einer von euch hat es auch eben gesagt, das ist eben sehr noch hier als riskant angesehen, oder ist es immer so, Aktien, oh nee, da muss ich ja voll drin sein und ich weiß doch gar nichts darüber, ich glaube, wir als Deutschen würden uns wahrscheinlich schwer damit tun zu sagen, OK, ich könnte jetzt meine Rente beeinflussen, indem ich mir selber hier was
zusammenklicke. Ich glaube einfach, da sind wir noch nicht so weit. Also da ist es ja dann insbesondere noch mal wichtiger, dass man so eine Beratung an der Hand hat, die bei solchen Themen auch unterstützt nehmen. Wir diesen Punkt mehr auf. Auch wieder die Frage an die nordischen Länder beispielsweise ist es nicht auch riskant, wenn ich die Rente an die Finanzmärkte so Koppel, so einen
hohen Aktienanteil habe und. Wenn du eine lange Laufzeit hast, ist es nicht riskant, wenn du eine kurze Laufzeit hast, ist es riskant, aber in skandinavischen Ländern wird das Kapitaldeckungsverfahren 30 Jahre gefahren, bevor überhaupt eine Auszahlung stattfindet. So und über 30 Jahre im Zeitraum hat es nie einen wirklichen Verlust gegeben, sondern die Renditen in der also die dorationsgewichteten Renditen waren immer positiv und zwar immer massiv positiv.
Der das ist ne ganz klare Geschichte. Nein, die Gefahr des nordischen Modells und zwar nicht des, sondern eines des norwegischen, des norwegischen Modells nämlich, ist, dass du dort natürlich n kollektivfonds hast. Und der Kollektivfonds ist ein Staatsfonds, ein reiner Staatsfonds, auf den Individuen 0 Einfluss haben.
So, und das ist immer so ne Sache, also du brauchst natürlich vorbei so einem Ding n Schutz n Schutzmechanismus vor Zugriff so und der der ist in Norwegen relativ einfach konstruiert, der Schutzmechanismus heißt ich darf
nichts ausschütten. Daran wird sich nie n Politiker halten im Zweifelsfall, der wird auch vorher was rausziehen, wenn er es kann und noch mal er kann die Schutzfunktion ist, die haben Haushaltsüberschüsse und zwar laufende, die brauchen das Geld halt nicht Punkt und dann lassen Sie es liegen.
In Deutschland hätte ich bei so einer Sache meine meine Bedenken, also ein ein Staatsfonds über den Politiker aufpassen sollen, also Geld sozusagen Politikern in die Hand zu geben, damit sie darauf aufpassen. Das ist ein bisschen so, als ob du deinem Hund 2 Knochen hinschmeißt und sagt, einer ist für morgen. Das wird, glaube ich, eher nichts. Also in Deutschland besonders für den Knochen. Nein, nein, also noch mal, wir haben das massiv erlebt.
Wir haben einen Riesenfonds als Rückstellung gehabt für die Postbeamten damals, da sollten die Pensionen draus finanziert werden, das Waren Telekom Aktien, die hinterlegt worden sind um genau die zu finanzieren. So, wenn du dich fragst, wo die sind, ganz einfach.
Das war die Abwrackprämie, die Frau Merkel damals bezahlt hat, um die 10 Jahre alten Polos abzufracken, um dann neue Hyundais zu kaufen zur Ankurbelung der deutschen Automobilwirtschaft. Ja so wenn du dann fragst, wo sind die Beamten versorgungs Fonds, nimm beispielsweise dieses Land Niedersachsen das Land Niedersachsen hat die Rückstellungen, die die Beamten gemacht haben für ihre Versorgungsbezüge 1 zu 1 einfach in den Haushalt überführt,
Schleswig Holstein dasselbe. Also noch mal die letzten 100 Jahre kannst du zurückgehen. Es hat in Deutschland noch nie irgendeinen Kapitalstock länger als 10 Jahre bestand gehabt und der letzte ist die Gröhe Variante des Pflegefonds, den haben die Ampelleute eingestampft, also es es hat noch nie ein ein Fond geklappt in Deutschland und deshalb würde ich sagen, um Gottes Willen keine Kollektivlösung in Deutschland, sondern lieber ne individualisierte Form.
Denn wenn ich Menschen hab, die kontrollieren können, ob das Geld noch da ist, dann hab ich n guten Kontrolleur für politische Entscheidung auch der Zukunft. Ja, ja, gibt es andere Länder, die dir in den Sinn kommen, wo man sagt, Boah, die machen das gut, hört man ja aus den Medien ne nehmen wir mal Österreich, aber die machen das irgendwie gut, aber das ist ja wahrscheinlich auch nur der eine Teil der Wahrheit. Ja, das war das mit den Kirschen im Nachbarsgarten.
Ne, also Österreich ist n typischer Fall dafür. Die Medien wie aber auch die Gewerkschaften sind natürlich begeistert davon, weil das ist das Konzept.
Die Renten sind dort viel höher, es zahlt jeder ein, es gibt keine Beitragsbemessungsgrenze, wir verteilen sozusagen zwischen Reich und Armen noch um was wir da nicht in unserem System tun, das schmeckt den meisten Leuten besser, wenn man denen dann sagt, OK, also in Österreich kriegst du aber auch keine Pflege und in Österreich musst du ganz, ganz große Teile deiner Gesundheitsausgaben selber erstmal finanzieren und nicht nur erstmal, sondern definitiv finanzieren.
Dann sieht das Modell wieder ganz anders aus. Also wie gesagt, die Kirchen in Nachbarsgärten. Ja OK, du Sabrina als Kundin, wenn du sowas hörst, wie es im Ausland aussieht, was macht das mit dir? Gibt es da Punkte wo man sagt, ja, das wäre aber ganz cool, wenn wir es hier in in Deutschland hätten? Also. Es klingt erst mal alles interessant und ich hatte jetzt auch eben das Thema mit den Aktien ne und dass wir da irgendwie uns nicht so richtig trauen oder das was mein Empfinden ist.
Also ich finde es spannend und ich denke mir manchmal bei solchen Themen auch, Hey, lass uns das einfach ausprobieren, also uns im Sinne von vielleicht mal die Politik auf so einen Zug aufspringen lassen, ob das jetzt fliegt ist natürlich dann die Frage, auch mit dem, was du jetzt gesagt hast vorhin ne, also dass das eben kein Fond hier irgendwie länger als 6 Jahre überlebt. Da frage ich mich dann halt eher, woran liegt es, heißt es irgendwie unsere Mentalität?
Ist es wirklich, dass dass die über die Jahre hinweg so viele Dinge passieren, die das einfach nicht wirklich begünstigen, weil wir das Geld dann irgendwie anderweitig brauchen? Also ich fände es spannend, das mal auszuprobieren, und es klingt auch so, als wenn es eben zum Beispiel insbesondere in Skandinavien eben funktioniert, glaube ich, aber ja, ich kann es leider nicht beeinflussen. Lasst uns mal.
So die Trends und angucken, wo was man jetzt schon spürt, wo man weiß ja, dass wir die Zukunft gestalten. Künstliche Intelligenz, Big Data, also was, wie bewertest du das, Bernd mit deiner Expertise der Vergangenheit, wie solche Themen die Zukunft beeinflussen werden. Also massiv wird das die Zukunft beeinflussen. Also noch mal, du musst dir vorstellen, bei mir im Leben, ich selbst habe angefangen zu programmieren, indem ich
Lochkarten gestanzt habe. Indem ich batchbetrieb gemacht hab und ich war einer der ersten im Grunde genommen, der das machte, als Volkswirt jedenfalls. Die meisten Volkswirte konnten das nicht so und so ähnlich wird das mit der KI auch sein. Das Problem ist immer, wo stehen wir im Wettbewerb mit den anderen und da muss man sagen, da gibt es sehr sehr enttäuschende Signale, also die KI in Deutschland, ja sie wird angewendet, aber es geht nicht um. Bei Digitalisierung darum, dass
man anwendet. Ich mein, die meisten Leute halten sich ja für digitalisiert, wenn sie nur über n glatt streichen können und dann irgendwas funktioniert, die sind meschugge. Digitalisierung ist wenn ich ne Sprache beherrsche, wenn ich, und zwar nicht nur französisch oder sonst irgendwas, sondern immer vernünftige Programmiersprachen beherrsche, da sind Digitalisierung ne so und bei der KI sehe ich keine Anwendung, die wir großartig entwickelt haben, unsere groesste.it Anwendung, die wir
in Deutschland entwickelt haben. Ist gleichzeitig unser, unser, unser, unser teuerstes Unternehmen in Deutschland. Das ist ne Buchführung, nämlich SAP, so mehr haben wir nicht dazu beigetragen und wenn wir KI anwenden wollen, das muss man in Deutschland auch ganz klar sagen, Leute, das wird ganz schön knapp. Also ich mein wenn ich eine KI
Abfrage mach. Heißt es auf gut Deutsch, dass ich da 5 oder 6 von euren Scheinwerfern erstmal beleuchten kann mit das ist unglaublich energieintensiv das ganze und was machen wir in Deutschland? Wir schalten alle Kraftwerke ab, weil wir haben ja Wind, aber nicht immer und manchmal ist es dunkel, wir sind da auf dem völlig falschen Weg.
Würdest du sagen, dass aber ich glaube, ich kann es jetzt auch schon ein bisschen heraushören, dass auch so ein absehbarer Zeitpunkt absehbarer Zukunft das Thema Digitalisierung die. Altersvorsorge auch nicht automatisiert dass das alles so so n Selbstläufer wird, dass ich mir noch hersage und dann lehn ich mich zurück, das wird schon alles die KI richten, die die
Rechner re oder wer auch immer. Die KI kann nicht richten, die KI ist ne Datenauswertung, mehr ist sie ja nicht so, sie ist ne vernünftige Form von Datenauswertung die die das Leben vereinfacht. Viele standardisierte Formen von Arbeit überflüssig macht et cetera. Aber noch mal, das haben wir schon seit den Webern in Deutschland. Ja, da haben wir auch ne Technologie gehabt, die massenweise Leute freigesetzt
hat. Das ist nichts neues und es wird eben halt auch nach der KI noch was geben, was das selber macht, das ist, das ist ganz normaler technischer Fortschritt, der da läuft, aber es ist eben halt, und das ist unser Problem, ist n technischer Fortschritt, der ohne uns läuft und der in der Anwendung von uns nicht tatsächlich bereitgehalten. Ja, Sabrina, du als Kundin. Also wie wichtig ist dir die digitalisierte Welt? Die App, mit der du viel machen
kannst? Auf der einen Seite und auf der anderen Seite der Austausch mit mit Ramon, also ein Mensch, der dir da gegenüber sitzt und dich versteht unter, also wie wie bewertest du das? Ja, also ich habe es vorhin ja auch schon gesagt, Thema Transparenz, also grundsätzlich, ich finde es cool, wenn ich persönlich immer den. Überblick über meine aktuelle Situation.
Habe gerne auch eben unabhängig von einem Telefongespräch oder von einem persönlichen Gespräch. Ich mach also ich mein, Wir machen ja alle sehr viel mit unserem Smartphone wird auch immer mehr und ja, ich muss auch leider zustimmen, Deutschland ist da manchmal doch noch immer ein bisschen. Hinterher heute morgen erst mal waren im Zug, wir konnten nicht mit Karte zahlen, es ist schon irgendwie traurig.
Weil, weil du keinen Empfang. Hattest nein, weil das Kartenlesegerät. Kaputt war das wohl kein Empfang so ja, oder? Was das geht? Dann manchmal das. Genau und also ja, insofern alles, was ich für mich selber natürlich unabhängig regeln kann, finde ich gut, aber eben die Kombi mit dem mit der Beratung, wenn es eben darum geht, zum Beispiel neue Entscheidungen zu treffen oder generell Entscheidungen zu
treffen. Etwas Neues zu machen, mehr zu investieren, vielleicht auf eine neue Option aufzuspringen, weil sich meine Lebensumstände geändert haben, das würde ich jetzt nicht einfach machen, weil mir die App das vorschlägt zum Beispiel. Also da habe ich immer noch so das Gefühl, so eine große Entscheidung, die, da muss ich mich halt mit einem vertrauten Person, in dem Fall meinem Berater, der mich dann schon langjährig kennt, absichern. Ist ja ein bisschen bei uns Millenials.
So einen Flug buchen wir nicht am Handy, sondern nur am Rechner, weil ist eine große Entscheidung und so sehe ich es da in dem Fall einfach auch. Also da ist die Kombi schon angebracht. Ist das eine repräsentative Meinung? Nimmst du das in deiner Kundschaft auch wahr? Ich. Finde es hat sie super beschrieben.
Also Finanzen ist in Deutschland einfach immer noch neben dem, dass es ja eigentlich rational sein müsste und könnte immer noch ein emotionales Thema. Also durch diese Ungewissheit, durch fehlende finanzielle Bildung, durch. Diese Unsicherheit, was ist für mich das Richtige?
Kann uns KI helfen und es kann Dinge einfacher machen und anschaulicher und es kann bestimmt viele Rechnungen für uns übernehmen, aber es ist immer die Frage, inwieweit kann es mitdenken für die Zukunft und Reinhorchen das ist ja auch manchmal diese zwischenmenschliche Beziehung zwischen Berater und Kunde, zwischen Berater und Kundin, und dieses, wie ich es vorhin schon gesagt habe, gegenseitige Verständnis und gegenseitige Vertrauen, und das wird KI
erstmal nicht ersetzen können. Es hilft, aber es löst halt auch nicht alle Probleme. Ja, du hast ja vorhin gesagt, dass viele Menschen auch immer mit dem Smartphone da ihr Depot koordiniert, die checken wollen, genau checken wollen, um zu gucken, wie hat sich das Ganze denn jetzt so entwickelt. Dann gibt es ja auch gerade Phasen, keine Ahnung, das ist immer ein Börsencrash und dann triffst du vielleicht auch mal eine doofe Entscheidung, weil dein Finger da jetzt drauf
geklickt hat, ne, also wie wie? Wie wichtig ist der Austausch mit mit dem Kunden oder der Kundin? Auch in solchen Situationen, also gerade der persönliche, der
persönliche Austausch? Ne, weil wenn du wenn du sagst Finanzstrategie wurde da gemacht, dann heißt das da wurde ne Finanzstrategie gemacht, die wahrscheinlich auch berücksichtigt, da kann es auch mal auf und abgehen, aber gerade in solchen Momenten ne melden sich dann Menschen bei dir weil sie merken nur meine App kannst du mir jetzt doch nicht übernehmen, ich brauche nen Menschen der mich versteht.
Ja, das ist ja wieder das Thema Emotionalität und und so diese Achterbahn der Gefühle. Ne, dann gucke ich in mein Wespendepot, dann hat irgendjemand in Amerika irgendwas, es wollte jetzt keinen genau irgendjemand in Amerika hat was gesagt und innerhalb von wenigen Tagen rauschen die Aktienmärkte nach unten, total irrational in dem Sinn und erst mal eine Marktbewegung. Die vielleicht zu stark ist, aber natürlich klar.
Wenn ich dann an meinem Smartphone sitze, sie dann rote Zahlen, das rauscht irgendwie nach unten, dann sind natürlich auch viele dann panisch, haben Angst. Könnte ich jetzt was verlieren und wenn dann auch vielleicht die Beratung schon ein bisschen her ist, dann kommen natürlich viele Nachrichten oder Anrufe und noch mal so dieses Verständnis, haben wir das richtig gemacht, funktioniert das noch, ist es immer noch die richtige Strategie oder nicht?
Also diese Transparenz ist auf der einen Seite natürlich richtig gut und auf der anderen Seite. Kann es natürlich. Das ist das, was wir in der 2. Folge hatten. So ein Altersvorsorgevertrag, der einfach irgendwie so mitläuft. Ich pack da monatlich 100 200€ rein, sehe aber erstmal nicht
was da passiert ist. Manchmal auch ganz gut und ist dann für die eigene Disziplin, das läuft so stillschweigend mit und ein Jahr später kriege ich eine wertmitteilung ach, das hat sich ja ganz gut entwickelt, wie Bernd es gerade gesagt hat, auf einen mittellangfristigen Zeitraum machen wir mit Investmentfonds richtig gute Renditen, mit et fs richtig gute Renditen, aber klar, kurzfristig kann natürlich was kommen und
dann? Gibt es natürlich auch immer wieder Rückfragen, ist das immer noch richtig, passt das noch? Und da ist natürlich der zwischenmenschliche Austausch dann super wichtig. Und das hilft ja auch. Zum Beispiel dann das Grundverständnis zu haben, was ist überhaupt dieses kurz lang mittelfristige und welchen Einfluss haben solche Schwankungen beispielsweise
drauf. Und wenn ich das weiß, ne, da wurde ich beraten, ich habe dieses Grundverständnis bekommen, dann hilft mir das vielleicht auch in solchen Paniksituationen, dass ich eben nicht denke, oh Gott. Ich muss jetzt das, was im LTF noch drin ist, schnell rauskaufen, weil vielleicht gibt es noch mehr Zölle oder sowas. Also das hilft da schon enorm. Die Lebensentwürfe der Menschen, ne gerade der jungen Generation, werden ja immer vielfältiger.
Du hast ja vorhin zu recht gesagt, das Thema Kinder Familie kam hier in der Doku auf einmal sehr sehr spät auf den Tisch, es scheint ja ist irgendwie noch was ganz anderes und dann kommt. Das mobile Arbeiten, das Arbeiten im Ausland und dies und das und jenes, also diese Vielfältigkeit der Lebensentwürfe, hat das auch mal irgendwann Auswirkungen auf die Altersvorsorge oder wird sich die Altersvorsorge daran irgendwie anpassen? Wie wie siehst du das oder
bleibt es so, wie es ist? Und du musst einfach selber aktiv werden? Also sagen wir so, es gibt Bereiche der Alterssicherung, wo es, wo es massiv Probleme gibt durch diese Internationalisierung. Nimmt, nimmt beispielsweise die BAV die Übertragbarkeit von BAV Produkten innerhalb Deutschlands ist schon massiv beschränkt, aber wenn du dann über Grenzen gehst, dann sieht das ganz ganz trostlos aus. Also die BAV ist davon natürlich
reichlich reichlich beeinflusst. Bei den individualisierten Formen depotlösungen oder oder andere individualisierte Formen sind individualisierte Formen und die nimmst du mit, da hast du also gar kein Problem damit. Währung hast du nicht mehr die unterschiedlichen Risiken inzwischen, das ist 1€ Risiko und damit hat sie das und die Schwankung da ist immer genau der Punkt den du sagtest, eben Sabine die die es muss der Mensch immer mal aushalten können, dass das Zeug immer halt
zur Hälfte weg ist. Das ist ne Nervengeschichte, aber im Leben gibt es mindestens 23 mal die Situation wo die Hälfte weg ist. So und das muss man den Leuten sagen. Und denen dann sagen, OK, mach daraus keine Panik, weil wenn du eine panische Entscheidung triffst, dann triffst du sie immer falsch.
Ja, Panik und Hysterie, das hat man in Corona gesehen, war nie ein guter Ratgeber, da sind wir auch in Skandinavien völlig andere Wege gegangen und wir sind deutlich besser gefahren als die Deutschen also, und deshalb muss man mal aussitzen, im Gegenteil, im norwegischen Generationenfonds haben wir ja eine Minimalquote von 70% Aktien, das heißt, wenn die Aktienkurse einbrechen, um die Hälfte. Muss, muss ich auf mal 50% zukaufen und das ist ne vernünftige Entscheidung. Ja ja.
Ich muss Panik mal aushalten können. Ist das so etwas, was du in der Beratung dann auch erlebst? Das also können das Menschen aushalten, gerade wenn es mal bisschen in einer da in der Börse schwankt und sonst mal, sagen wir mal ganz ruhig ist ne Strategie dahinter oder können die Leute das ist oder ist das so einfach gesagt? Also ich glaube es mittlerweile schon besser geworden als noch vor ein paar Jahren. Das.
Würde ich einfach mal zurückführen auf ja auch steigende Transparenz, was dieses ganze Thema Finanzen angeht. Es gibt mittlerweile so viel Instagram Accounts, youtube Kanäle wo ich mir auch einfach
mal was anschauen kann. Podcast genau stimmt, ist noch lecker wo ich den Zugang habe zu ganz vielen Informationen, man merkt einfach die Affinität von jungen Menschen, die ist einfach enorm gestiegen in den letzten Jahren, ich glaube vor 5 Jahren vor 10 Jahren, da war das noch ganz anders, da war das immer noch so ein Mysterium. Also auch die Beratung, die wir damals gemacht haben, war ne ganz andere als heute.
Früher mussten wir in der Beratung vor 10 Jahren auch wirklich Investmentfonds erklären und was ist ne Aktie und haben dann teilweise in der Beratung gesessen mit einem Kochtopf und haben da ganz viele Sachen bei.
Im Supermarkt eingekauft und Cercle guck mal, wenn wir da jetzt Geld reinpacken und dann wird es investiert in diese ganzen Aktiengesellschaft ist eine Kohleadose und also wenn du es wirklich versucht plastisch zu machen, heute ist die Anspruchs und Erwartungshaltung von jungen Menschen der ganz anders, die kommen ja schon in die Beratung und sagen, ich hätte gern ein Depot, es zeigt einfach die Offenheit und die Transparenz, was dieses ganze Thema Fonds sparen, Aktien
sparen, Investment Sparen angeht, Sachwert sparen und dementsprechend ist glaube ich auch so diese Toleranz was Verluste angeht und und es geht mal nach unten deutlich gestiegen. Da schauen viele. Wir haben auch teilweise Kunden, die auch anrufen, wenn mal so was passiert, wieder vor einigen Wochen in Amerika, die dann sagen, OK, Märkte stehen gerade ganz tief, wie kann ich denn nachkaufen, wie kann ich denn noch mal? Da habe ich noch mal. Also proaktiv.
Irgendwie so ein bisschen was unter der Matratze gefunden 2000€ kann ich die noch mal reinstecken und jetzt ist ja gerade günstig, jetzt kann ich shoppen. Sozusagen eine Mindset Geschichte. Wieder ne. Ja, aber das hat sich ja echt gewandelt. Also es ist deutlich entspannter geworden mittlerweile und Leute sind da auch. Mittlerweile nicht nur panisch, sondern auch vielleicht Chancen suchend ne und sehen da Möglichkeiten mehr aus dem Geld zu machen. Aber Leute auch manchmal
schlecht informiert. Ne, denn das wollte. Ich. Gerade fragen, sorry und das sagtest du jetzt ganz so nebenbei. Trump und seine Geschichten haben den massiven Einbruch des Dax bedeutet. Ich habe den DAX noch nie in meinem Leben so hoch erlebt wie jetzt. Trump hat den Dax nicht, aber auch nicht im geringsten negativ
beeinflusst. Im Gegenteil, Er hat ihn auf Niveaus katapultiert, die wir nie zuvor gehabt haben, so auf gut Deutsch, da ist die Fehlinformation in der Bevölkerung so massiv, weil die Zeitungen schreiben das ja so, aber es ist einfach schlichtweg falsch. Also den Eindruck gab es bei amerikanischen Aktien, nicht bei Europäischen, die Europäischen stehen viel viel besser da, aber. Und insofern auch bei den amerikanischen Aktien hat es leider keinen massiven Eindruck
gegeben. Überhaupt nicht, sie sind nur nicht so stark gewachsen wie die Europäischen. Vielleicht daran, anschließend und mal generisch gefragt, weil du ja auch sagtest, die Leute sind durch Social Media, also tik tok, Instagram und so weiter sehr informiert und gefühlt jeder ist ja da auch mittlerweile Experte. Wie nehmt ihr das bei euch in der Beratung dann wahr, dass quasi Leute kommen? Und eigentlich schon so viel
wissen, also denken zu wissen. Und das sind ja auch falsche Entscheidungen, treffen also wie wie seht ihr das aktuell also? Das, was ich häufig feststelle, was wir häufig feststellen der Beratung, ist, dass wenn Kunden in die Beratung kommen, und sie sind schon vermeintlich beraten oder gut aufgestellt oder fühlen sich irgendwie gut informiert, dass das Paket, was sie dann irgendwie schon selbst eigenständig sich angeeignet haben, dass das häufig sehr. Einfach gehalten ist.
Das ist dann häufig irgendwie n Indexfonds ETF, da packe ich jetzt irgendwie Geld rein und das wirkt manchmal auch so n
bisschen lieblos. Ne, das ist dann irgendwie irgendjemand hat was auf Instagram auf youtube gesagt, machen wir einfach mal NETF auf n weltweiten Aktienindex, dann packe ich da mal alles rein, aber das soll jetzt alles gewesen sein, also gibt es ja noch viele andere Möglichkeiten, es gibt viele andere investmentarten Mischfonds sind super interessant gerade für n mittelfristigen.
Vermögensaufbau, weil sie auch andere Anlagen miteinander kombinieren neben den Aktien. Immobilien sind spannend, da trauen sich viele eigenständig an alle eher nicht ran. Also es ist häufig einfach zusammengefasst, dieses Standardpaket, bei dem man dann doch schon die Frage stellen muss, war es das jetzt, also gibt es da nicht noch mehr Möglichkeiten, kann man sich ein bisschen cooler gestalten.
Private Equity Ltvs, die wir auf der Empfehlungsliste haben, also es gibt so viele, viele Facetten, und die kann man dann aber noch nachträglich, na gut, natürlich gut ergänzen.
Ja, also mein Eindruck ist so wie du gesagt hast, es ist sehr einfach gehalten und ich habe immer das Gefühl, dass ja, es ist irgendwie gerade im Trend, dass man in in ETFS investiert, und das ist jetzt halt irgendwie der heiße Scheiß, aber so, um jetzt mal zu unserem Kern hin und zurück zu kommen, Altersvorsorge und alles was es an Optionen und ja der doch irgendwo dahinter steckenden Komplexität mitbringt, das ist halt gar nicht vertreten, also das kommt da häufig viel zu kurz. Oder?
Ja, auf jeden Fall. Also das, was man erlebt ist, viele kommen in die Beratung mit einem Investment Depot, weil wie gesagt irgendwo schon mal gesehen oder gehört oder typisches 7030 MSC World Emerging Markets, das haben wir, so hat sich standardmäßig irgendwie so etabliert und ist dann irgendwie hipp und cool. Ich habe wirklich wenig Kunden erlebt, die eigenständig sich mit dem Thema Altersvorsorge beschäftigt haben, um das dann aber trotzdem miteinander zu
kombinieren. Gehen dann viele davon aus, dass das, was sie da jetzt gemacht haben, dieses ETF Depot gleichzeitig auch Ihre Altersvorsorge ist. Und da kommen natürlich dann die Aspekte rein, die wir in Folge 2
uns hier angeschaut haben. Zum einen das Thema Disziplin, also ist denn die Disziplin da, wenn du mit 40 da jetzt vermögen aufgebaut hast in einem Depot nicht einfach auch mal Geld rauszuholen bei einer größeren Anschaffung und das natürlich kontraproduktiv für die Rente später, um den Lebensstandard zu halten und es kommt natürlich auch diese ganzen Themen wie Förderung, Zulagen, steuerliche Absetzbarkeiten, die.
Also gerade da wissen viele eher weniger, welcher Altersvorsorge weg von den 4 Modellen, die wir in Folge 2 beleuchtet haben, eignet sich am besten für mich gerade die Kombination macht es ja dann unterm Strich, dass ich mittelfristig das Investmentdepot habe, kombiniert mit vielleicht dem altersvorsorgevertrag, staatliche Förderung nutze Zulagen, bekomme steuerliche Absetzbarkeiten und dann wird ein Schuh draus. Ja, wir kommen zum Ende nicht nur von Folge 3, sondern dieser Doku.
Bernd, wenn du also, wenn wir jetzt gerade uns, die junge Generation noch mal anschauen, die dann vielleicht in 30 Jahren in Rente gehen, was glaubst du, wie wird die Welt dann aussehen? Der Anteil der oder die Notwendigkeit der privaten Vorsorge nochmals mehr gestiegen als jetzt, wie? Siehst du das? Wo wird es drauf hinauslaufen?
Also was die. Was das angeht, was die Menschen, die jungen Menschen selber machen, bin ich hoffnungsfroh und optimistisch, weil ich glaube, die sind deutlich besser drauf als meine Generation damals war. Was die an sich, was die Geschichte mit den staatlichen Versorgungssystemen angeht, da werden die verdammt viel Geld verlieren, weil sie verdammt viel Geld zahlen und wenig. Kriegen OK, es heißt also umso wichtiger, sich mit dem Thema zu beschäftigen. Um auch ein Stück weit
unabhängiger im Alter zu sein. Ich würde ganz gerne zum Abschluss jeden Einzelnen von euch doch noch mal fragen, was so eine Botschaft ist. Die wichtigste Erkenntnis vielleicht so oder auch euer Tipp Hinweis nach dem Podcast. Wie geht es jetzt weiter, was soll ich jetzt tun, was habt ihr so mitgenommen? Gehen wir mal rein rum, Sabrina. Als erstes. Mit mit der Brille der Kundin. Ja genau, also vielleicht als Botschaft erstmal.
Wie ich es ja auch schon gesagt habe, meine Erkenntnis war, man muss sich damit beschäftigen. Es ist eben nicht Altersvorsorge, weil es im Alter erst relevant wird, sondern es ist eben jetzt schon für später relevant. Es tut nicht weh, das ist vielleicht auch eine Botschaft, wenn man anfängt und sich eben genau das Modell aufsetzt, was für einen persönlich passt. Und mein Wunsch, wenn ich den auch äußern darf, ist, dass Deutschland sich da vielleicht
ein bisschen bewegt. Sich mal inspirieren lässt von ausländischen Modellen oder einfach von ja der Zukunft. Und ja, dass ich vielleicht nicht in 30 Jahren da sitze und doch weniger bekomme, als mir jetzt angekündigt würde, sondern dass ich einfach gut aufgestellt bin, okay. Ich gehe mal zurück zu der 1. Folge, da habe ich gesagt und das ist vielleicht das Wichtigste. Wir können politische Weichenstellungen nur richten. Die dann vernünftig und rational im Sinne einer
Generationengerechtigkeit sind. Wenn wir einen Schulterschluss bekommen zwischen den Alten, die Kinder haben, und ihren Kindern selbst. Nur das schafft eine politische Mehrheit, nur das würde dann für die richtigen Schritte sorgen, die richtigen Schritte heißen ganz klar, die Älteren müssen länger arbeiten und sie bekommen weniger Rente, wenn wir das als Botschaft vermittelt bekommen, ohne dass ein Politiker dafür geschlachtet wird, dann haben wir gewonnen und dafür.
Würde ich den meine Restlaufzeit jedenfalls noch kämpfen? Ja, und ergänzend zu dem, was schon gesagt wurde, bleibt mir dann eigentlich nur noch zu sagen, früh anzufangen. Also dieser Zinseszinseffekt. Albert Einstein hat selbst damals gesagt, das achte Weltwunder, der ist halt einfach unschlagbar und je früher ich damit anfange und mich daran gewöhne und und das einfach Automatismus sich entwickelt und
entsteht und. Umso einfacher ist es hinten raus, wenn ich einfach einfach anfangen in jungen Jahren im Studium, in der Ausbildung, wie gesagt mit 50€ monatlich ein bisschen was beiseite zu packen, dann wie Sabrina gerade schon gesagt hat, auf dem richtigen Weg mit guten Tarif, mit guten Produkten, sachwertbasiert, Fondbasiert, dann kann ich das langfristig steigern und dann kann ich mich unabhängig machen von staatlichen Systemen, stehe auf eigenen Beinen, wie während
das vorhin schon beschrieben hat, und dann kann mir auch nichts mehr, dann bin ich gut aufgestellt. Und man kann trotzdem gut leben. Und alles, was man möchte. Und konsumiert noch ne kleine Einschränkung. Das war das, was du mit den Produkten meintest, also eine Alterssicherung, die auf Staatsanleihen mit 0% Zins baut, hat nicht besonders viel Zins und Zinseszins. Das war. Ja, vielen Dank. Ich hab auch noch ne Botschaft. Gerne.
Sie wollen mir jetzt. Abonnieren, wenn euch das Thema interessiert, dann ja. Hört gerne auch beim nächsten Mal rein. Also ein herzliches Dankeschön an die Runde. Hat mir persönlich sehr viel Spaß gemacht, ich glaube das Thema haben wir nun gut beleuchtet und auf Klärung betrieben, also vielen Dank schön, dass ihr da wart bis zum. Nächsten. Mal Tschüss. Dieser Podcast soll dir Finanzwissen verständlich vermitteln. Er ersetzt jedoch keine individuelle Beratung.
Die Inhalte dienen nicht als vollständige Grundlage für Anlageentscheidungen. Unsere Interviewgäste sind Selbstständige Vertriebspartnerinnen und Vertriebspartner der TGS AG und Expertinnen und Experten in den Bereichen Versicherung, Vermögensaufbau, Vorsorge und Finanzen. Ihre Aussagen geben ihre eigene Meinung wieder und müssen nicht mit der Ansicht der TGS AG übereinstimmen, wenn wir über Finanzinstrumente wie Aktien oder Fonds sprechen, bedenke, jede Anlage ist mit Risiken
verbunden. Auch ein Verlust des investierten Kapitals ist möglich. Chancen und Risiken gehen oft Hand in Hand höhere Renditechancen bedeuten meist auch ein höheres Risiko, das gilt auch für Immobilien, ihr Wert kann steigen, aber auch fallen, Mieteinnahmen sind nicht garantiert und können steigen, fallen oder ausbleiben bis hin zur Nichtvermietung treffe finanzielle Entscheidungen daher immer gut informiert und lass dich im Zweifel professionell beraten.
