Hallo? Hä? Was ist denn hier los? Geis? Bist du's? Ja, ich bin's. Und die sprechen mit mir selber. Ich weiß gar nicht warum. Aber es ist sehr ungewöhnlich, dass ihr mich vor der eigentlichen Folge hört. Das hat nämlich einen ganz besonderen Grund, denn das hier ist eine ziemlich ungewöhnliche Folge. Ungewöhnlich strukturlos, möchte ich mal sagen. Wir, Martin und ich, laden euch ein, uns zu begleiten. auf einen regelrechten und echten und buchstäblichen Trip.
Kommt mit uns auf das jährliche Magic Flos. Ihr habt vielleicht in der einen oder anderen Folge schon davon gehört und dieses Mal nehmen wir euch mit. Womöglich werdet ihr aus dieser Folge kaum einen großen Mehrwert mitnehmen, außer vielleicht und hoffentlich gut unterhalten zu werden. Aber ist das nicht auch der eigentliche Grund, Magic zu spielen? Wie dem auch sei, hier kommt unser kleiner Reisebericht vom Magic Flows. Eine eher ungewöhnliche Episode und ich wünsche euch ganz viel Spaß dabei.
Hallo und herzlich willkommen. Das machen wir anders. Hallo und herzlich willkommen zu Tasty MTG. Dem Podcast zu allen Fragen des guten Geschmacks rund um das Spiel, welches wir alle so lieben. Magic The Gathering. Mein Name ist Geis.
Und ich bin Martin. Hallo. Hallo Guys, wir.
Haben gar kein richtiges Intro.
Ne, weil wir so ergriffen sind von der schönen Natur.
Wir sind einfach auch schon mittendrin.
Wir sind auf einem See in Brandenburg. Ich weiß gar nicht, was ist das für ein See? Wie heißt er?
Das ist der Schmöldesee oder Schmöldenersee. Ach Mist, jetzt ist das natürlich peinlich, den Locals gegenüber. Schmöldesee, sagen wir mal Schmöldesee.
Kurz zur Einordnung, wir machen unsere jährliche Bootstour mit drei anderen guten Freunden. Und es ist heute Anreisetag. wir haben das Boot übernommen, sind ein bisschen rausgeschippert und blicken jetzt auf herrliche Brandenburger Seenlandschaft.
Hier ist nichts los. Also sonst regt man sich ja drüber auf, wenn nichts los ist. Aber heute ist es richtig. Heute ist es gut, dass nichts los ist. Außer hier sind so, also ich weiß ja nicht, was das ist. Ich würde es als einen Auflauf bezeichnen. Ein Auflauf an Enten.
Stockenten, genau.
Ein Entenauflauf. Nicht falsch verstehen. Sie leben, aber sie schippern hier um uns herum. Sechs Enten. und es sieht aus wie weibliche Enten. Würdest du sagen, das sind alles weibliche Enten oder das sind Enten, bei denen man noch nicht erkennen kann, ob es mal Männchen oder ob es Männchen sind?
Oh, da bin ich überfragt, das weiß ich nicht, da kenne ich mich nicht gut genug aus. Wir wollen aber eigentlich auch ein bisschen über Magic sprechen.
Auf jeden Fall. Das ist ja auch das, was wir hier die ganze Zeit tun. Deswegen fahren wir ja weg, dass das Magic floß. Das heißt, wir schippern raus, ankern und dann wird gezockt.
Genau, haben wir auch schon gemacht. Erste Spiele haben wir schon gemacht. Eine Kommando-Runde wurde schon gespielt.
Genau, da war ich nicht dabei. Was habt ihr da gespielt?
Wir haben eine Dreirunde gespielt. Jetzt muss ich kurz überlegen.
Saruman hast du gespielt?
Ich habe Saruman gespielt. Martin, der andere Martin, hat Aminatu gespielt. Und Malit hat, Den Kami-Macher gespielt.
Den Kami-Macher, der Frosch.
Genau, aus Kamigawa.
Kami.
Können wir mal kurz fragen?
Ja, frag mal.
Gehen wir mal kurz durch unser Boot durch. Ja, hier sind wir in den Betten vorbei. Erzähl mal kurz deinen Commander. Hallo erstmal. Hallo. Tatsunari heißt mein Commander. Ah, okay. Und der? Genau, der kommt mit Kaimi daher und Kaimis werden nicht Kaimis.
Kaimis.
Kaimis. K-E-I-M-I.
Kai heißt ja auch Kaimi-Gawa.
Und die kommen ins Spiel, wenn Enchantments gespielt werden. Und zwar kommt immer nur ein Kaimi ins Spiel, wenn kein Kaimi im Spiel ist. Und das Konzept ist, dass die Kaimis dann mutaten und dadurch nicht mehr Kaimi heißen. Und dann habe ich jede Menge günstige Enchantments, die dann hoffentlich jede Menge Kaimis machen. Und die ziehen dann jeweils ein Leben meinen Gegnern ab, wenn Enchantments kommen. Also Live Drain heißt es dann, ne?
So war's, genau. So war's. Fast richtig erklärt. Genau, das war das erste Kommandospiel. und ihr habt dann in der Zwischenzeit Pauper gespielt.
Ich habe mit Axel gepaupert. Ich habe mein Red Deck Wins Deck, also das ne, heißt nicht Red Deck Wins, glaube ich, aber das Burn Pinger Deck gespielt gegen Familias.
Wie viele Spiele habt ihr gemacht? Ein Best of Three und zwei Best of One.
Stimmt, genau, wir haben da noch ein bisschen durchprobiert. Ein Best of Three, das rote Deck gegen das Familias Deck. Das hast du gewonnen. Beim 1-1, beim dritten Spiel war ich nicht schnell genug, einfach, aber das war gut.
Es hat irgendwie beides gut performt und ich will mal in dieses rote Deck einfach ein bisschen mehr reinkommen, hab mir das so frisch zusammengestellt und will einfach so ein bisschen in diese, ich mein, das rote Deck ist so schön, weil, es gibt immer das rote Deck und es verändert sich mit der Meta einfach nur in seiner Form und wenn man das kann, hat man, glaub ich, immer ein Deck, was man gut spielen kann, im Unterschied jetzt zu meinem,
Tron-Pauper-Deck, was mal performt und mal nicht performt. Und dann hab ich eine neue Version vom Killen Fiend Deck gespielt, so ein Glass-Callend-Ding, alles auf eine Karte setzen und gucken ob es klappt und das hat einmal gegen die gegen elfen nicht funktioniert, Und einmal gegen Goblins. Da bin ich einfach mit 20, 23 Schaden durchgerammelt.
Dann haben wir noch einen Draft gemacht.
Wir haben noch gedraftet. Komm, wir gehen mal wieder nach draußen.
Wir gehen mal wieder nach draußen. Wir haben noch Takir Drachensturm gedraftet.
Oh ja, zu fünft. Also wir sind fünf Leute und haben mal diese brandneue Vierspieler-Draft-Variante, die in Good Morning Magic vorgestellt wurde, ausprobiert. Revolutionär eigentlich. Revolutionäres System.
Man nimmt einfach immer zwei Karten.
Man pickt einfach zwei Karten.
Genau.
Aber das Schöne ist, das hat sich dann auch so ein bisschen gezeigt. Also die Begründung, warum es diese Veränderung gibt, ist, zum einen hat man dann mit wenig Spielern in einem Ringdraft, geht es ein bisschen schneller. Man kann ein bisschen konsistenter picken. Und man sieht die Pucks genauso oft, nämlich zweimal. Und das hat meines Erachtens gerade dieses, wie oft man jeden Puck sieht, ziemlich gut funktioniert. Und es hat sich auch geil angefühlt, zwei Karten nehmen zu können.
Dadurch sind, finde ich, verhältnismäßig gute Decks entstanden, so allgemein, zumindest die, die ich jetzt gesehen habe.
Ich hatte wenig Drafts gemacht in Takir. Ich hatte mir dann nochmal eine Folge Limited Resources angehört, wo dann auch gesagt wurde, ja, dieses fünffarben Drachendeck, wer wohl ein Ding, in dem man irgendwie diese Drachensturmkugeln mit Priorität pickt und dann die besten Karten, wo Drache draufsteht, irgendwie nimmt und auf dem Weg des Drafts immer nochmal hier und da ein Land nimmt.
Ich glaube, es hätte konsistenter sein können. Ich glaube, ich hätte, wenn ich das öfter getraftet hätte, mehr verstanden, was ich noch für Karten gebraucht hätte. Bin eigentlich ganz zufrieden mit meinen Entscheidungen. Hab zwei Matches gewonnen, eins verloren. Wir beide müssen jetzt gleich noch das letzte Match ausfechten.
Wir haben noch nicht gegeneinander gespielt. Genau, wir spielen dann einfach jeder gegen jeden, sodass irgendwie jede Person vier Spiele drin hat. Und dann picken wir die Rares und die Mythics und die Foils am Ende.
Genau, das vielleicht so als Recap von Tag 1.
Das war eigentlich ganz gut schon. Für so einen halben Tag. Wir sind ja jetzt auch noch ein paar Tage hier und nehmen euch einfach mal ein bisschen mit auf diese Reise.
Genau, wir werden auch die anderen vielleicht ab und zu mal hören, aber wir werden so ein bisschen erzählen, was wir gemacht haben.
Die Hauptspeise, heute machen wir mal nicht so Vorspeise. Es ist, also die Struktur der sonstigen Episode, die lösen wir mal auf, weil wir sind ja auch auf dem See. Wir sind hier ohne Struktur oder wir sind mit Magic-Karten auf dem Wasser unterwegs. Da gibt es einfach deutlich weniger Struktur. Und die Hauptspeise heute, das sind Gnocchis mit Sauerkraut und Creme Fraiche.
Ein Klassiker auf dem Brot eigentlich, kann man sagen.
Ja.
Weil es schnell geht und einem Topf geht. Das ist halt immer ganz wichtig, weil es hier auch beschränkte Kochmöglichkeiten gibt. Es ist immer ganz gut, wenn man es an einem Topf machen kann.
Und so gut wie es schmeckt, habe ich vergessen, ob es ein seltsames Gericht ist oder nicht.
Ich mag ja Sauerkraut. Ich mag es ganz so ein bisschen angeröstet.
Angeröstetes Sauerkraut.
Ja, also angebraten so ein bisschen mit Schuffnudeln, kenne ich das. Und dann mit Schlagsahne abgelöscht. Ist auch ganz lecker. Das ist eine cremige Soße.
Das ist ja super ähnlich. Ich habe auch mal so einen Sauerkrautauflauf gemacht. Das war ziemlich abgefahren. Ein bisschen trocken ist er mir geraten, aber es war auch ganz gut. Oder so ein Sauerkraut-Quiche war das, glaube ich eher. Anyways, ja, das gibt es, was wollte ich gerade noch sagen? Das weiß ich nicht. Werden wir dann später wieder drauf kommen?
Also es ist halt schön, dass man halt wirklich Zeit hat, dass man auch mal raus ist, dass man sich ganz auf das Spiel konzentrieren kann und nicht nur denkt, ah, muss da wieder heim und morgen geht wieder Arbeit los. Also das finde ich ganz schön. Ich habe mir auch wieder dieses Saruman-Deck, was ich ja letzt, oder vor zwei Jahren das erste Mal gespielt habe, wo das Lord of the Rings-Set rauskam, gespielt habe. Seitdem, glaube ich, auch nie wieder.
Hat direkt super funktioniert. Also diese Precons sind schon wirklich, wirklich gut. Also das habe ich mir gestern auch nochmal wieder klar gemacht, wie gut eigentlich diese Precons mittlerweile sind und wie konsistent die auch sich spielen. Und ja, habe ich Lust, das heute vielleicht nochmal zu spielen sogar.
Da freue ich mich drauf. Ich habe nämlich mein Aragorn-Deck mitgebracht, weil mir das auch so geht. Wir haben es auf dem Floß zuerst gespielt. Das ist ja ungefähr auch die Zeit, wo Herr der Ringe rauskam, als wir auf dem Floß waren. Ich glaube eine Woche später oder so, wo wir es gedraftet haben und unter uns auch die Commander-Decks gekauft hatten.
Das erste Mal gespielt haben. Und da ich jetzt auch gerade meiner Tochter den kleinen Hobbit vorlese, bin ich wieder so voll in dieser Welt drin und freue mich darauf, gegen Saruman antreten zu können mit Aragorn.
Nicht mehr heute, das machen wir morgen, würde ich sagen.
Ja, würde ich auch sagen.
Heute ist es ein bisschen spät. Ich denke auch. Soviel mal unsere ersten Eindrücke. Die Enten gehen jetzt auch schlafen. Und wir hören uns dann morgen wieder, Tag 2 unserer Reise.
Genau. Gute Nacht, Martin.
Gute Nacht. Schönen guten Morgen.
Hallo Martin, guten Morgen.
Tag drei ist heute. Tag zwei sind wir nicht dazu gekommen aufzunehmen, aber das holen wir heute alles nach.
Das holen wir heute alles nach. Das war echt ein Pickepacker voller Tag. Wir sind gefahren mit dem Floß. Wir haben getraftet. Wir haben Kommando gespielt. Du hast gepaupert ohne mich. Können wir auch gleich noch drüber sprechen.
Genau, so ging der Tag eigentlich los. Ich bin ja immer sehr früh wach und dann habe ich mit Axel, der auch früher, aber später als ich wach war, habe ich dann tatsächlich mal Pauper gespielt. Wir haben uns auch noch lange darüber unterhalten, warum das vielleicht nicht so ein Format für mich ist.
Unterhaltet euch doch lieber darüber, warum das ein Format für dich sein könnte.
Ja, also ohne jetzt die Leute, die Pauper spielen, vor den Kopf zu stoßen. Für mich ist es tatsächlich nichts. Also ich habe festgestellt, es ist halt sehr, es kommt sehr auf Nuancen an und dass dieses Deck halt sehr fein eingestellt ist.
Das stimmt.
Und das ist was, was ich, also für mich muss der Effekt dann größer sein oder der Spielspaß für mich als Timmy ist es dann, glaube ich. Also der Effekt, der dann dabei rauskommt, wenn ich mich sehr lange mit dieser feinen Nuancierung dieses Decks beschäftigt habe, ist dann... vom Splash oder vom Effekt her nicht so groß, wie ich es mir erhoffe.
Da entscheide ich mal noch nicht zu früh, weil erstens waren es ja jetzt nicht Decks, die du dir zusammengestellt hast, wo du deinen Playstyle vielleicht auch repräsentiert gesehen hast. Du hast gespielt Elfen. Elfen ist auch speziell, muss ich sagen. Elfen und du hast gespielt gegen Familias.
Einmal gegen Goblins. Und einmal gegen Familias.
Genau, Familias, was auch Hightight spielt. Für die Leute, die zuhören, und Pauper spielen, die wissen wahrscheinlich, was gemeint ist.
Er hat dann mit dem Mystic, der dann ganz viele Vögel macht.
Genau, der Murmur Mystic wird da drin mitgespielt, der macht viele Vögel. Das ist ein gutes Deck. Gegen das habe ich auch gespielt am ersten Tag. Ja, das ist irgendwie es ist, genau, es kommt auf Feinheiten auf ein. Man muss sehr genau spielen, im Unterschied zu den Formaten, die wir sonst spielen, was jetzt zielt und draft und commander ist.
Aber hier kommt es wirklich auf sehr geringe Nuancen an.
Ja.
Dafür, dass ich dann am Ende doch mit irgendwelchen Token-Vögeln gewinne.
Ja, wie du gewinnst, ist ja, also mit welchem Style du gewinnst, ist zweitrangig. Es geht tatsächlich mehr noch ums Gewinn. Also vielleicht bist du sogar vielleicht ein bisschen näher am, also der Commander, finde ich, ist weiter entfernt davon als ein Draft beispielsweise.
Ja, ja, ja, ja.
Und du hast spezielle Karten, du hast Karten aus allen Zeiten von Magic, die unterschiedlich aussehen, unterschiedlich formuliert sind und eben es ist ein starkes Format. Und was ich dann auch erst Stück für Stück gelernt habe, ist, es kommt wirklich darauf an, wann tappst du welches Mana, kosteneffizient agieren und so, und es bringt dir, ich fand es halt mir das Magic-Spielen, das genaue Magic-Spielen beigebracht. Und das fand ich eine neue Facette. Definitiv.
Es fühlt sich definitiv anders an als Sealed und Draught und Commander. Da gebe ich dir definitiv recht. Und das kann ich mir auch gut vorstellen, dass es nicht für jeder Mann und jede Frau ist. Aber das ist ziemlich cool. Meines Erachtens. Gut, ich spiele es halt gerne. Was soll ich anders sagen? Ich mag es einfach.
Also, ich habe meiner Pflichtschuldigkeit getan und habe auch auf diesem Boot vorbekannt.
Ich will gegen dich irgendwann nochmal ein Match machen.
Geben wir vielleicht mal weiter.
Warte mal, wir haben noch gar nicht gedacht, wo wir jetzt gerade sind. Also wir sitzen jetzt gerade auf dem Dach eines wunderbaren Floßes. Wir sind geankert am Ufer des Schweriner Sees. Wer auf die Karte gucken möchte, kann das gern tun. Wir sind so kurz vorm Teupitzer See und blicken hier auf einen Himmel, der so ein bisschen bewölkt ist. Aber die Sonne kommt schon durch, soll warm werden heute.
Ist ganz friedlich. Vielleicht hört ihr den Wind ein bisschen rauschen, aber der wurde, denke ich, sauber rausgefiltert.
Der wurde vielleicht rausgefiltert, genau.
Und ein Schwanenpärchen ist hier gerade vorbeigeschippert.
Genau, kurz vor 10, also noch relativ ruhig auf dem See.
Ist hier nichts. Aber ich habe heute auch schon die erste Partie Magic drin.
Lass uns mal noch gestern vielleicht.
Von gestern, ja genau.
Erstmal müssen wir noch den Draft abschließen von vorgestern. Da haben wir noch die letzten Spiele von Dragonstorm gemacht. Nach der Pauper-Runde, nach dem Frühstück gestern.
Richtig, genau.
Und dann haben wir da Karten gepickt. Ich glaube, der höchste Pick-Value war Elbeth im Spiel.
Die hat auch gewonnen, das Spiel. Also Axel hat das gespielt und hat auch gewonnen, hat den ersten gemacht.
Genau, da haben wir die letzten Spiele reinbekommen und dann sind wir erst mal ein Stück gefahren.
Du hast den zweiten gemacht, ne?
Ich hab den zweiten Platz gemacht.
Du hast ein Spiel verloren.
Ich hab gegen Axel verloren.
Wir sind zu fünft und spielen so, dass wir quasi gegen jede Person spielen. Also jeder vier Spiele reinbekommen hat. Du hast ein Spiel verloren. Ich hab tatsächlich zwei Spiele verloren am Ende gegen Axel. Und hab ich gegen dich auch verloren? Das weiß ich gar nicht mehr genau.
Musste ja, weil ich nur ein Spiel verloren habe.
Ja, ich hab gegen dich verloren.
Ich hatte mich orientiert an so einer Draft-Empfehlung oder dem Format-Overview von Limited Resources, wo gesagt wurde, dass es gibt dieses fünffarben Drachendeck und Keykarten da drin sind, der Dragonstorm-Globe, also die Drachensturmkugel und dann alles, was nach Drachen aussieht und der Dragonstorm-Caller, der eben diese Drachensturmkugeln raussuchen kann.
Da hatte ich einen davon, ich hatte zwei Drachensturmkugeln, ich hatte mehrere Drachen und dann einfach viele gute Karten, viele gute Rares in unterschiedlichen Farben, was dann... Vielleicht nicht die typische Ausprägung dieses Decks war, aber für diese Runde und für das erste Mal, dass ich es getraftet habe, war es eigentlich ganz gut.
Ja, total. Man hat viele Farben gespielt und deswegen auch sehr vielfältige Kartenspiel gemacht. Das Fixing ist ja großartig. Ich habe keinen Fixing, ich habe eine Karte fürs Fixing gezogen. Das war ein Fehler, glaube ich, am Ende. Aber ich wollte Boros draften ursprünglich und dann habe ich aber gesehen, Grün und Schwarz sind einfach offen. Du saßt sozusagen am gegenüberliegenden Ende, also warst weit genug weg.
Du hast ja quasi auch ein bisschen grün und schwarz getraftet und ähnliche Karten auch bekommen, die ich auch gerne alle hätte bekommen wollen. Und habe deswegen ziemlich Golgari getraftet, also eigentlich Sultai. Wir hatten einen Splash Blau noch drin gehabt. Es hat Spaß gemacht auf jeden Fall. Ich konnte tun, was das Deck getan hat. Ich hatte minimale Friedhofsinteraktionen drin, aber auf jeden Fall Spaß mit Marken.
und hatte zweimal dieses Enchantment, wo man sich für Sultai oder Absahn entscheiden kann und bei.
Absahn ist immer wenn eine Kreatur, dafür das habe ich mich eigentlich immer entschieden, wenn man angreift, kann man eine Plus-Eins-Plus-Eins-Marke auf eine Kreatur legen und die erhält dann Bedrohlichkeit bis zum Ende des Zuges und das war richtig gut, mein Plan war es eigentlich beide Enchantments ins Spiel zu bringen und dann einmal Sultai, einmal Absahn zu wählen, weil Sultai zieht ja eine Karte, wenn eine Plus-Eins-Plus-Eins-Marke auf eine
Kreatur gelegt wird und das ist natürlich super mächtig in jedem Combat-Step quasi eine Marke, und eine Karte zu bekommen. Ja, von daher bin ich, es hat einfach Spaß gemacht.
Es ist einfach ein tolles Set. Es ist nach wie vor mein Highlight-Set dieses Jahr, was ich dann auch in den späteren Commander-Runden gemerkt habe, weil ich einfach ganz viele Karten aus Dragonstorm da reingepackt habe und auch gezogen habe, um sie spielen zu können in den Commander-Runden und gemerkt habe, das sind richtig geile Karten. Es war ein richtig frischer Winter einfach. Ja.
Wir haben dann auch gleich eine Command-Runde gespielt. Ich glaube sogar noch, bevor wir losgefahren sind.
Keine Ahnung. Irgendwann.
Genau, da haben wir erst so eine Fünferrunde. Diesmal Pentagramm gespielt.
Ich erkläre es noch kurz, wie Pentagramm funktioniert.
Erzähl nochmal, wir haben es vorgestellt in unserer Spiele-Varianten-Folge. Aber jetzt haben wir es zum ersten Mal, oder ich habe es zum ersten Mal jetzt ausprobiert.
Ist eine Fünf-Personen-Variante.
Jetzt erkennst du. Genau, ist eine Fünf-Personen-Variante. Und man kann aber nicht jeden Spieler angreifen, sondern man kann quasi nur...
Na doch, du kannst jeden Spieler angreifen.
Du kannst den Spieler angreifen, aber man gewinnt nur, wenn die einem gegenüberliegenden Spieler, also nicht die direkten Nachbarn, sondern die anderen beiden, aus dem Spiel gekegelt wurden. Egal auf welche Weise, aber wenn seine eigenen persönlichen Gegner aus dem Spiel sind, hat man das Spiel gewonnen.
Das macht ganz spannende Dynamiken, weil zumindest in der Runde, wo ich gestern dabei war, wo wir das gespielt haben, eigentlich mein direkter rechter Nachbar, in dem Fall mein Namensvetter, relativ zu Beginn und auch Mitte des Spiels eigentlich so die größte Bedrohung für mein Deck war. Weil alles, was ich machen wollte, hat er bestraft und mir dadurch Schaden oder Nachteile verschafft. Er hat Kamball gespielt.
Wenn man nicht Kreaturenzauberspruch wirkt, dann verliert der Spieler zwei Leben. und wer kann mal kontrolliert, gewinnt zwei Leben.
Genau, und ich hatte ja mit meinem Saruman-Deck, was ich nochmal gespielt habe, will ich natürlich nicht Kreaturen-Zaubersprüche spielen, um Orgarmeen aufzubauen. Ganz am Anfang war es auch so, dass ich den Gossenschützen draußen hatte und immer wenn ich quasi einen nicht Kreaturen-Zauberspruch spiele und dadurch halt Schaden an alle verteilt wird, in dem Fall, wo mein Nachbar Martin den Schaden bekommen hätte, hätte ich ihn permanent opfern müssen.
Er hat, es sagt immer Marie Kondo, aber es ist nicht Marie Kondo, sondern...
Michiko?
Michiko Konda? Na jedenfalls ist es eine Karte, wo die sagt, wenn ein Gegner mir als Besitzer oder kontrollierende Person von Michiko Konda Schaden zufügt, dann muss der entsprechend viele Permanence opfern?
Nein, öffert einen permanent.
Einen permanent. Also wenn der Gossenschütze ihm quasi zwei Schaden zugefickt hätte, was der Gossenschütze ja gerne tut, dann hätte er sich direkt Permanents opfern sollen. Und das war ziemlich am Anfang des Spiels auch. Er hatte ein, zwei Kreaturen draußen, du hattest diesen Gossenschützen draußen in ein paar Länder und da will man nichts opfern. Und dann hast du, irgendwann habe ich dich angegriffen und dann hast du ihn blocken lassen.
Und das war nicht dein Gegner, sondern das war dein direkter Nachbar. Das ist interessant, dass du dich plötzlich auf diesen Nebenschauplatz quasi befassen musstest und eigentlich auf Axel und mich gehen wolltest, die dir gegenüber saßen und das gar nicht tun konntest.
Das habe ich dann auch ein bisschen gemacht am Schluss, auch mit einem großen Angriff, aber mir war dann schon klar, dass ich das Spiel nicht gewinnen werde, aber ich wollte einfach noch ein paar Dinge machen, die mein Deck macht.
Habe dann auch gemerkt, dass dieses Deck sehr darauf passiert, dass Sachen zurück aus dem Friedhof kommen, ich aber dann Leben in Höhe der Mana-Kosten oder irgendwelche anderen Werte verliere und ich habe mich dann quasi auch selber ein bisschen sehr nah an den Tod gebracht und dann konnte ich auch nicht mehr viel dem Tod entgegensetzen.
Da muss ich vielleicht ein bisschen das Deck anpassen, dass ich vielleicht auch ein bisschen Live-Gain wieder reinkriege, weil ich verliere schon sehr viel Leben dadurch, dass ich Sachen reanimiere. Aber es hat Spaß gemacht und ich habe einen großen Eingriff am Schluss gemacht und war aber als Erster dann drauf.
Ich war auch sehr heppig. Ich habe CDC gespielt, eines meiner allerersten Commander-Decks und hatte wie gesagt ganz viele neue Sultai-Karten aus Drachensturm reingepackt. Es hat so gut gepasst. Zehn neue Karten oder so. Und habe ganz viele von denen gezogen und hat richtig Laune gemacht. Sogar eine, die ich beim Draft gepickt habe, dann dieses Sultai-Saga, die jetzt draußen ist für eben Sultai-farbenes Mana.
Und gleich am Anfang kann man eben eine Karte zerstören, dann Karten millen und so und die habe ich eben in diesen Special Artwork nochmal reingeführt, die habe ich auch gezogen und gespielt und es war irgendwie voll gut und Teval, den Drachen, diesen Geisterdrachen habe ich gespielt. Ah, ganz toll, es hat richtig Laune gemacht und gewonnen habe ich nicht, aber ich bin weit gekommen, wenn ich nochmal dran gekommen wäre, hätte ich gewonnen, aber so hat Axel das Spiel für sich entscheiden können.
Das ist interessant, sobald einer rausgefliegt, haben quasi zwei sozusagen den Matchball, die dann nur noch eine Person, aber jeweils eine andere raushauen müssen. Und die anderen Personen müssen sich dann dazu verhalten irgendwie. Also es ist von den Fünf-Spieler-Varianten, Ist die beste, finde ich. Ich hasse Fünf-Personen-Spiele und ich mag Secret-Partner auch nicht.
Dieses unentschlossene, wer bist denn du und was bin ich? Ich verrate es nicht und dann weiß es jemand schon und dann wird rumgedruckst und irgendwie das mag ich nicht und Pentagramm macht so eine klare Struktur und du spielst im Grunde viele Drei-Personen-Spiele gleichzeitig, wenn du so willst.
Das war das erste Commanderspiel, ich hab dann ein bisschen gelesen.
Das sind auch lange Spiele, wir lassen es auch Zeit, wir sind zu fünf, es waren zwei Stunden oder so, die wir da gespielt haben.
Wir sind dann weitergefahren, ich hab dann ein bisschen gelesen. Und ihr habt dann aber noch einen kleinen Mittagsschlaf gemacht, was ich auch sehr wichtig finde. Immer wieder. Mittagsschlaf ist einfach super. Ihr habt inzwischen ein langes Commander-Game gespielt, was aber auch deswegen lang war, weil wir zwischendurch gefahren sind, noch Mittag gegessen haben. Aber erzähl mal vielleicht kurz von diesem Spiel, wie das gelaufen ist.
Zwei Stunden, fünf Minuten haben wir gebraucht für das Spiel. Ich track ja alle Spiele mit. Also alle Spiele, auch Brettspiele mit der BGStats-App und kann ganz interessante, kann so mal recappen, was wir alles gespielt haben. und es ist echt eine Menge dafür, dass unsere Partien so lang gehen.
Also meine eine Partie Magic bei mir dauert im Schnitt eine Stunde, was natürlich die langen Commander-Spiele sind, die das in die Länge ziehen und die kurzen Pauper-Spiele, die es dann wieder ein bisschen balancen.
Und wir haben nochmal eine Commander-Runde gespielt, auch eine lange, es ging auch wieder knapp zwei Stunden, glaube ich, und haben zu viert gespielt, ich habe Atreos gespielt, auch wieder mit vielen neuen Karten drin, war auch gut, hat einen ganz schweren Start, es ging langsam los, bin aber dann tatsächlich sozusagen ins Finale dann gekommen und ich muss dir kurz über dieses Finale noch erzählen. Er hat quasi sein Board komplett dicht gemacht. Ich konnte ihn nicht mehr angreifen.
Er hat eine Kreatur, die sagt, ich kann ihn nicht angreifen.
Den Archon.
Den Archon, genau. Er hatte eine andere Kreatur, dessen Name mir auch nicht einfällt, die sagt, wenn er Monarch ist, haben alle Permanents von ihm Hexproof. Und er war der Monarch, weil die Karte gibt ihm auch Monarche. Das heißt, ich konnte ihn nicht angreifen und ich konnte keinen seiner Permanents angreifen.
So, jetzt habe ich aber Atreus gespielt und Atreus hat ja auch ganz viel Pinger-Sachen mit drin, also beziehungsweise den Blood Artist, der den Gegner Leben verlieren lässt, wenn eine Kreatur stirbt und ich hatte Sir Conrad im Spiel. Und das ist natürlich eine gute Kombination, das heißt, und ich hatte ein Zag-Outlet und einige Tokens. Das heißt, ich hatte gut Material, gut Material und dachte, geil, jetzt draine ich ihn weg.
Er hatte Kenrith gespielt, genau, Kenrith war es. Das ist kein unwichtiges Detail, denn Kenrith macht ihm Leben und er hatte unendlich viel Mana am Spiel. Und ich wusste, okay, ich komme durch einiges dieser Mana durch. Ich muss nur treffen. Und mit treffen meine ich folgendes. Also, mein Säck-Outlet war der Unterwelthändler. Ne, wie heißt er? Ich weiß gar nicht mehr. Das ist eine Karte.
Ich bezahle eins, ich säcke eine Kreatur und ein Spieler meiner Wahl deckt oben von der Bibliothek so lange Karten auf, bis ein Land erscheint und packt dann diese Karten in den Friedhof. Und Sir Conrad guckt ja immer, wenn Kreaturenkarten in den Friedhof gehen, egal wovon, dann schießt der Schaden.
Und ich secke die Kreatur, mach erstmal zwei Schaden über Conrad und den Blood Artist, krieg noch ein Leben über den Blood Artist, dann Millig-Karten und wenn dann noch zusätzlich Kreaturen in den Friedhof gelegt werden, kriegt der Gegner noch einmal Schaden. So, das heißt, ich brauchte ein bisschen Glück. Problem ist, ich hatte ein bisschen Pech. Das heißt, ich hab Länder von oben weggezogen. Nicht gut. Hab das paar Mal gemacht, bin richtig weit runterbekommen.
Er hat ein paar Spielfehlentscheidungen getroffen, meines Erachtens, in seinem Turn, als er dran war, Mana weggetappt, was er nicht hätte wegtappen sollen, und was er sich einfach für Live-Gain hätte aufsparen sollen. Und bin dann drauf gekommen, weil ich gesehen habe, er hatte dann zu viel offenes Mahler, um sich zu viel Leben zu generieren, dass ich eigentlich nicht mehr über das Live-Drain rangekommen bin und habe dann umgeswitcht und habe ihnen Karten von der Bibliothek abwerfen lassen.
Und das war die richtige Strategie. Und er wirft ab und wirft ab und wirft ab und für jede Kreatur kriegt er noch Schaden. Und er wirft ab und plötzlich hat er nur noch so 10 Karten in der Bibliothek. Und das war der Moment, wo ich dann keinen Mana mehr hatte, noch eine Runde hätte durchhalten müssen. Ich hatte ihn auf drei Leben runter, ne stimmt gar nicht, ich hatte ihn auf einige Leben runter, aber er hatte so viel offenes Mana, dass ich hätte Leben machen können.
Und in dem Moment habe ich realisiert, scheiße, wenn ich von Anfang an ihn gemailt hätte, hätte ich an dieser Stelle schon gewonnen gehabt, aber das hatte ich nicht. Ich hatte irgendwie achtmal mich selber gemailt, er hatte noch drei Länder im Deck, das heißt dreimal mehr, hätte ich ihn millen müssen. Und dann hätte ich das Spiel gewonnen. Durch Millen. Aber ich hab's nicht gesehen. Ich hab diese Line nicht gesehen. Ich hätte sofort schalten müssen,
dadurch, dass er so viele Länder im Spiel hatte. Das hatte ich ja gerade erwähnt. Sehr viele Länder. Hätte ich sofort auf ihn gehen sollen. Und es hat sich dann bewahrheitet. Der hatte insgesamt noch vier Länder oder so im Deck. Oder fünf. Die hab ich ihm dadurch rausgezogen. Ich hätte locker, gleich im ersten Moment, wo ich das hätte spielen können, hätte ich damit gewinnen können. Hab's nicht gemacht.
Hat er gewonnen?
Und er hat gewonnen, genau. Und das war ein tolles, tolles, spannendes Spiel. Und genau, wir haben beide Fehler gemacht und deswegen hat derjenige gewonnen, der die besten Karten mit den wenigsten Fehlern in Kombination hatte.
Aber schönes Format. Also Pentagramm hat mir gefallen.
Was ist das?
Da kommt ein Hund ins Wasser.
Was ist denn hier? Ich dachte, hier fallen Dinge ins Wasser. Da hat irgendjemand von Land einen Stock ins Wasser geschmissen und ein Hund ist hinterhergesprungen.
Ja. Geht ja gleich auch nochmal ins Wasser.
Wow.
Lass uns vorher nochmal über...
Bitte auf die gleiche Art und Weise ins Wasser gehen.
Dass du einen Stock reinwirfst.
Ja, und du haust dich einfach wie ein Bekloppter hinterher.
Das Startmikrofon hier. Lass uns doch kurz über Infinity sprechen, weil nach dem Abendessen, wir haben Pizza gegessen, ein frühes Abendessen, haben wir Infinity getraftet. Dass ich noch gar nicht getraftet hatte, haben wir davor noch ein bisschen die Draft-Archetypen vorgelesen, durchgelesen. und da geht es ja einerseits um das Öffnen von Attraktionen, das Kleben von Stickern, viel Outside the Game Quatsch.
Würfelwürfeln Würfelwürfeln, Tokens ohne Ende auch.
Genau, es ist halt ein typisches Unset. Wir waren beide sehr begeistert von Unstable was richtig gute, Wiederauflage der Unsets war die auch damals nicht als Draftset ausgelegt waren, sondern einfach so als witzige Karten, die man in seine normalen Drafts mit reinmischt oder Sets Unstable war das erste Unset, was wirklich diese Spaß-Sets Draftable gemacht hat.
Und das hat man jetzt versucht, nochmal zu machen, nach dem großen, unerwarteten Erfolg, nachdem Mark Rosewater sich da auch sehr reingehangen hat, diesen Erfolg möglich zu machen von Unstable. Da hat er viel Promo gemacht, das ganze Set selber designt hier auch wieder. Hat man versucht, diesen großen Erfolg zu wiederholen. Es ist, glaube ich, finanziell nicht ganz gelungen. Oder war es tatsächlich auch so erfolgreich finanziell? Ja.
Nein, ich glaube es war nicht erfolgreich, aber das hatten wir damals ja auch schon besprochen, es kam ja eine Woche später Warhammer raus.
Ja.
Und die Leute sind hart in Warhammer reingegangen. Und, vielleicht haben wir darauf auf einen Hinweis beim Draften bekommen, warum Infinity gegebenenfalls eben nicht erfolgreich war.
Man hat glaube ich die Crank-Schraube der Contraptions, die dieses Set ausgemacht hat, ein bisschen überdreht.
Das Set ist nicht auf 12, ist auf 13 gedreht.
Ja, aber auch nicht mehr so, dass es exponentiell mehr Spaß macht, sondern dass es exponentiell so ein bisschen, im Englischen würde man clunky sagen, also unbeholfen, schwer, nicht ganz so leichtfüßig sich anfühlt wie Unstable.
Also ich finde die Qualität einzelner Karten großartig. Also zum Beispiel dieses, wie heißt es, Mobile Token? Mobile irgendwas, wo du halt ein Foto mit dem Handy machst von der Kreatur und dann ist es das. Mit allem, was drauf und dran liegt so. Funktioniert super. Ist für sich ein guter Gag.
Hat auch hier so ein Handy dabei.
Genau. Hat irgendwie voll den Unset-Charakter. Total gut. Macht total Spaß. Auch diese Karte, die dir für 5 Mana, wo du einfach ohne Ende Sticker auf irgendein Objekt draufkleben kannst, Das wird dann zu einer Kreatur. Du kriegst sieben Tickets und dann kannst du dir halt ganz viele Sticker kaufen. Und da habe ich gestern eine schöne Tasse gemacht. Warte, ich habe hier auch ein Foto. Das kann ich auch in die Kapitelbeschreibung.
Das war mal als Kapitelfoto.
Das kann ich das mit reinstellen. Und habe gemacht Happy Pants. Das ist eine Tasse mit Hut. Und eine 7-8-Tasse. Und die hat immer, wenn sie in einem Gegner Kampfschaden, zu viel kann ich eine Kreatur von mir flickern. Also ins Exil schicken und dann wieder ins Spiel bringen. Und die war cool. Die war cool. Mit der habe ich gegen Malid gespielt und auch gewonnen. Und das hat Spaß gemacht. Ich habe mir ein Sticker-Deck getraftet. Also wirklich hart committed auf Sticker.
Ich spiele fast ausschließlich blau mit ein bisschen weiß drin und mache alles, was man mit Stickern machen kann. Wollte es einmal rausfinden. Und was ich herausgefunden habe, was man mit Stickern machen kann, ist sie vor allem von Karten abpopeln. und wieder auf den Stickerbogen kleben.
Das ist wirklich so eine gut gedachte, aber in der Ausführung sehr fummelige und nervige Mechanik.
Genau, lass mich noch mal sagen, ich finde die Sticker als Konzept richtig geil. Counter, die mit in bestimmte Zonen hineingehen, also Friedhof und Exile, aber dann in bestimmte andere Zonen nicht. Wenn eine Karte in die Bibliothek geht, verliert sie ihre Counter. Das kann ich noch nachvollziehen.
Das ist ihre Sticker.
Ihre Sticker. Aber wenn sie auf die Hand gehen, verlieren sie auch ihre Sticker. Das kann ich unter so Cheating-Gründen auch nachvollziehen, aber das ist was, wo ich mir denke, ja, geht auf die Hand, dann muss ich alle Sticker wieder abpupeln und ich mache ja wirklich viele Sticker auf eine Karte. Ich hatte ja zum Teil sechs, sieben Sticker auf einer Karte drauf, die will ich nicht wieder runterpupeln. Zumal sie dann nicht mehr so gut halten beim nächsten Mal.
Und es würde digital halt super funktionieren, da ist egal, was in welcher Zone passiert, aber die Sticker kleben dann halt auch nach dem dritten Mal nicht mehr so richtig. Also ich war ein bisschen enttäuscht von dieser Sticker-Mechanik, auch ein bisschen deswegen, weil ich eigentlich in den Farben, die ich getraftet habe, also Golgari und die Mir sollten eigentlich so Attractions, eröffnen, also Attraktionen eröffnen. Das wurde mir entweder weggeschnappt, teilweise auch von Axel,
der ein ähnliches Deck getraftet hat. Andererseits fand ich auch...
Sieben Attractions spielt er und ich habe glaube ich noch mehr gepickt.
Ja, fand ich aber auch die Stickermechanik deutlich überrepräsentiert in den Farben als die Attraktion. Letztendlich mache ich auch sehr viel mit Stickern jetzt auf einmal. So ein bisschen was mit Attraktion. Habe jetzt auch alle meine Spiele mit diesem Deck gewonnen. fand es aber, An manchen Stellen hätte ich gern was anderes gemacht mit dem Deck. Also ich war dann schon froh, damit zu gewinnen, aber ich hätte gern was anderes gemacht mit dem Deck.
Und es fühlt sich an, du musst halt auf sehr viel achten, auch beim Traft. Wann nimmst du die Attraktion? Wann nimmst du die Karten, die die Attraktion eröffnen? Brauchst du noch andere generell Karten für die niedrigen Kurvenpunkte? Axel und ich haben auch festgestellt, dass die ganzen Attraktionen auch eher so hochpreisig sind, dass die eröffnet werden. Also am Anfang machst du gar nicht so viel in die Richtung.
Ja, genau, das ist langsam. Deswegen konnte ich auch Axel tatsächlich den Sieg abbringen, weil ich mit meinen Stickern einfach deutlich schneller war und er zweimal eben nicht schnell genug ins Game gekommen ist mit den Inspections. Aber als er ins Game gekommen ist, habe ich keine Chance gehabt. Null Chance, das war so stark. Er würfelt und macht vor seinem Zug irgendwie fünf Sachen. Zu krass.
Also ich hab's gerne gespielt. Ich hab Unstable lieber gespielt. Ich war auch sehr investiert in Unstable damals, als es kam. Ich hab alle Previews verfolgt, alle Spoiler verfolgt. Darin liegt's vielleicht auch ein bisschen.
Ich glaub, man muss Infinity öfter spielen, um sich klarer entscheiden zu können, was man machen will, wenn man's draftet. Ich glaube, jetzt hab ich das mit den Stickern ausprobiert. Wenn ich's nochmal draften würde, würde ich, glaub ich, ein bisschen stärker auf Attractions gehen wollen. Oder was auch immer sich da noch anbietet. Was ich schön fand, war, ich habe Blau-Weiß gespielt.
Und es hat sich, bis auf dieses Flickern, was ich viel gemacht habe, was ja sehr, sehr in Blau-Weiß verankert ist, hat sich nicht sehr nach Blau-Weiß angefühlt und das war irgendwie auch ganz cool. So, es war einfach, ich habe viel auch gespielt mit Literate-Sachen, also so einfach, wo auf die Namen geachtet wird.
Mit Namenstickern. Ja, Buchstaben, Namensanschläge, Buchstaben, ja.
Und das war wirklich cool. Also es macht in sich Spaß, aber weil mein Deck auch diese große Vielzahl der Möglichkeiten sehr stark reduziert hat, weil ich mich so gut fokussieren konnte, weil die Farben eben blau total offen waren. Ich finde es noch ein gutes Set, aber es hat mich auch hart überfordert, auch nach einem Abschlussding von einem langen Magic Tag.
Ein Gedanke noch, weil ich mit Axel heute Morgen darüber gesprochen habe und bevor ich gleich ins Wasser gehe, den wir diskutiert haben, dass ich finde, dass wenn so ein Ansatz sehr viele Elemente außerhalb des Spielbrauchs, die du mitbringen musst, das ein bisschen schwierig macht. Also meinetwegen, du musst Artists kennen. Das kann vielleicht nicht jeder sofort benennen. Du musst irgendwie Karten dabei...
Aber jetzt bei Infinity auch? Nicht mehr, oder? Das war doch bei den Alten eher so. Das Artset war doch unhinged.
Na, es gab zum Beispiel gleich am Anfang eine Rare Attraction, wo du dir auf der Seite Game 7 Spells raussuchen konntest, die alle derselbe Artist illustriert hat, also Sorceries oder Instants. Und das finde ich schon eine hohe Hürde, über die man erstmal klettern muss als Spieler, der sagt, ich möchte jetzt eine Runde an Infinity-Trafen, mach diese Rare auf und hab dann erstmal nichts, wo ich sie spielen kann und geb die rum und die war am Schluss auch noch im Pack.
Also ich sag mal so, es ist ein geiles Ansatz, aber es sind zwei Ansätze in einem. Die Hälfte wäre gut gewesen davon, vielleicht nur die Attractions oder so oder nur die Sticker von mir aus, auch wenn sie popelig sind und technisch bla und so. Aber allein sich Comedians zu holen oder Leute, lustige Leute aus der Magic-Szene, die die Karten texten zu lassen, hier und da paar ganz coole An-Ideen rein, dann noch eine neue Mechanik, wie zum Beispiel Sticker oder Attractions, das hätte ausgereicht.
Und wir fanden auch heute Morgen in unserer Diskussion, dass diese Contraptions eigentlich ganz schön mal dieses Bild, du baust dir eine Maschine zusammen und kannst auch ein bisschen strategisch planen. Ah, jetzt die zwei mache ich auf den Slot 1, die mache ich auf den Slot, 3, jetzt spiele ich die Kreatur, dann greife ich an und in der nächsten Runde kriegt die Kreatur dann fliegend und kann dann wieder angreifen. Also das fand ich ein bisschen tricky.
Genau, es sind jetzt ein bisschen Contraptions mit Würfeln, was auch interessant ist, weil es nochmal ein bisschen enger an andere Mechanismen damit gebunden ist. Aber ich will nicht sagen, dass es doof ist, weil es zu ähnlich ist. Es ähnelt sich und macht auf andere Weise Spaß.
Lassen wir es dabei, es ist zu viel quasi für ein Set.
Ja, aber ey, die Basics, ich freue mich auf das Picken von den Basics.
Das machen wir.
Sind die schön? Ich meine, wir stehen kurz vor Edge of Eternities und jetzt machen sie das gleiche nochmal mit gutem Grund, weil das ist einfach großartig, sehen die aus. Toll.
Das vielleicht erstmal ein Recap von Tag 2 und Starttag 3.
Ich würde sagen, Martin, du springst jetzt mal ins Wasser, weil heute wird es warm und es ist echt schön. Dann machen wir die Leinen los.
Und wir hören uns aber noch einmal kurz, würde ich sagen, mit einem Recap von dem letzten Tag.
Na, auf jeden Fall.
Ja, ansonsten Empfehlung, macht das gerne mal, was wir machen. Nehmt euch mal wirklich ein Wochenende Zeit auf dem Fluss oder in der Hütte.
Und wer jetzt sagt, geht doch in eine Hütte, da habt ihr Tische, an denen ihr spielen könnt. Ja, aber in einer Hütte können euch tendenziell Leute über den Landweg erreichen und euch Karten entreißen und sagen, geht euren Pflichten nach. Auf dem Wasser ist die Hürde größer und sie brauchen länger, bis sie euch erreicht haben. Es ist quasi wie eine Burg mit einem riesigen Wassergraben drumherum.
Schon schön. Und wenn es weiter mitspielt, umso schöner. Deswegen jetzt auf ins Wasser.
Auf zum Atom. Los geht's. Martin, es war ein sehr voller Magic-Tag heute.
Das stimmt. Tag 3 ist zu Ende. Wir haben heute Morgen schon ein bisschen berichtet von Tag 2. Und Tag 3 begann tatsächlich auch mit den letzten Spielen von, muss ich überlegen, Infinity.
Das erste, was ich gemacht habe, war guten Morgen sagen, mich hinsetzen und eine Runde tappen.
Und nach dem Frühstück sind wir ein bisschen gefahren und dann ging es eigentlich auch schon direkt in den nächsten Traft. War glaube ich nichts mehr dazwischen, was wir gespielt haben.
Ich glaube nicht. Ne, wir haben dann Infinity zum Teil abgebrochen, weil es einfach nicht so dauerhaft Laune gemacht hat, wie erwartet. War schön, aber wir haben es ja schon gesagt, zu viel von allem. Auch irgendwie gut, wir haben gepickt, wir haben vor allem die schönen Basics gepickt und dann haben wir direkt das nächste getraftet, Commander Legends.
Genau, haben wir schon zweimal getraftet, also ich war zumindest zweimal dabei, wo es getraftet wurde, hatte aber auch nicht mehr so viel in Erinnerung, worum es da ging. Also die Archetypen, sobald man es einem Commander sagen kann, waren mir nicht mehr so bewusst. Es gibt ja Partner Commander, es gibt dreifarbige Commander, es gibt den prismatischen Flirter, den du nehmen kannst, wenn du einen Partner Commander hast, der und dir noch eine zweite Farbe fehlt. So war es bei mir dann am Schluss.
Was hast denn du gespielt?
Was wolltest du spielen und was hast du damit gespielt? Ich wollte eigentlich Rot-Schwarz spielen und irgendwas mitopfern. Hab dann aber schon gemerkt, es kommen sehr viele schwarze Karten vorbei und es kommen sehr viele grüne Karten dabei. Als ich dann aber gemerkt habe, es kommen nicht mehr so viele rote Karten dabei, war es eigentlich zu schwer zu wechseln. Mono-Schwarz ging auch nicht. Dann habe ich irgendwie verzweifelt versucht, irgendwie noch die roten Karten mit einzubauen.
Und letztendlich hätte ich ein sehr gutes, grün-schwarzes Elfendeck haben können.
Ja, Belbe hast du ja auch genommen.
Aber sehr spät. Kamen viele Keycards vorbei, viel Removal, viel Fixing. Also ja, das war einfach schade. Und es hat ja noch nicht so gut geklappt. Es waren ein paar okaye Karten, aber es war weder Fisch noch Fleisch. Was? Wie ging es dir?
Das ist der größte Fehler passiert immer. Ich hab Rot-Schwarz auch angefangen zu draften, bin am Ende bei Grün-Weiß gelandet, hab dann Grün-Weiß und Counter vor allem, plus eins, plus eins Counter hauptsächlich, auch ein bisschen Tokens, aber so, und das war eigentlich ganz cool. Und hab Commander Jarrett gezogen, Grün-Weiß und Rot und hat am Ende ein ziemlich sauberes Grün-Weißes Deck und hat aber auch Rockrack im Spiel.
Da dachte ich, ach cool, wenn ich Jarrett hab, dann kann ich auch Rockrack, der kostet ja null.
Kannst ja einfach spielen.
Kostet ja null, dann brauche ich ja gar kein rotes Mana. Und habe einfach kein rotes Mana in mein Deck gepackt, weil ich dachte, ist doch cool. Und habe vergessen, dass mein Commander aber ein rotes Mana kostet. Und konnte ihn dann halt nicht spielen. Und es war einfach scheiße. Es war einfach schon gut, seinen Kommando spielen zu können.
Und dann hatte ich aber so die ganze Zeit so einen Semideal mit Axel am Laufen, der diese Laterne im Spiel hatte, die man tappen kann, um den anderen Spielern Mana zu machen. Und dann haben wir uns aber leider zu lange gebieft. Und als ich ihn dann ins Spiel bringen konnte, war es schon zu spät. Das ging dann einfach nicht mehr. Und dann hatte ich meinen Pulver verschossen und dann habe ich zu viel Hate gefressen.
Und dann war es einfach auch, habe ich nicht genug in Kappen gezogen, um mit meinem Mana dann irgendwas anfangen zu können. Und bin dann als drittletzter sozusagen ausgeschieden. Du bist ins Finale gekommen.
Ich bin als zweitletzter ausgeschieden. Tja, war überraschend mit dem Deck, aber natürlich schön, dass ich lange mitspielen konnte.
Es ging dann auch nicht mehr lang, ne?
Es ging dann schnell zu Ende, weil ja, das ja doch so ein bisschen runtergeschraubt wie Kommande.
Wie gehst du mit sowas um, wenn du merkst, du kannst eigentlich nicht mehr viel reißen. Und dass du im Spiel bist, liegt eigentlich nur daran, dass du gerade die geringere Gefahr bist und deswegen noch nicht rausgenommen wirst.
Manchmal geht es ja so aus, dass man dann am Schluss irgendwie noch einen guten Move machen kann, irgendwie eine Karte zieht, weiß nicht, irgendwas mit Kaskade.
Ich hätte gerne diesen Apex noch gezogen, weißt du, der viermal Kaskade draufstehen hat, dieses Riesenfehl.
Ja, manchmal hast du ja das Glück, dass du noch was machen kannst am Schluss. Also mir war eigentlich schon von herein bewusst, dass dieses Deck jetzt nicht so coole Sachen machen kann. Also von daher war es jetzt auch nicht...
Coole Sachen?
Nicht so coole Sachen machen kann. Von daher war es jetzt auch nicht die Hoffnung, dass am Schluss noch was Cooles passiert. Ja, war schade, aber war dann halt so.
So war das. Aber das ist ja auch gar kein Problem, weil nach dem Spiel, das vor dem Spiel und das nächste Spiel kam er dann noch. Wobei, da hast du dann, hast du dann ausgesetzt? Jetzt weiß ich gar nicht mehr genau.
Nee. Was haben wir dann gespielt?
Ich glaube, da mussten wir ein bisschen fahren. Wir mussten tatsächlich mit dem Floß auch zwischendrin fahren. Durch eine Zugbrücke sind wir durchgefahren. Das war ganz aufregend. Und dann haben wir geankert. und waren ganz viel Baden auch. Jetzt ist es ungefähr gegen 10. Oder? Es ist halb 10.
Ich glaube, ich habe kein Spiel verpasst heute.
Es ist noch ein bisschen hell heute. Wir sitzen hier auf dem See. Dämmert. Dann seht ihr den Rest der Sonne. Um uns herum sind so ein paar andere Hausboote. Und es geht so ein laues Lüftchen. Und irgendwie ist es so ein ganz schöner Abschluss, finde ich. Das werden die letzten Spiele gewesen sein. Wir haben jetzt am Abend noch Kommandert.
Genau, ein letztes Kommanderspiel haben wir gemacht.
Auch wieder Pentagramm gespielt. Ich muss auch wieder sagen, Das ist wirklich gut. Wir haben das jetzt paar Mal, also alles in Pentagramm gespielt. Wenn man zu fünft spielt, spielt Pentagramm. Ich hab Argon gespielt. Das ist einfach schön.
Ich glaub, man muss spielen, sondern nicht Arcadis.
Womöglich. Aber ich fand's cool, dass du mal Arcadis gespielt hast, weil ich entweder noch nie oder lange nicht gegen den gespielt hab.
Ich find's eigentlich ein sehr schönes Deck. Also man muss nicht viel überlegen. Es ist so ein schönes Deck, was ich am Abend gern spiel. Weil ich halt nicht viel überlegen muss. Ich spiel halt die Defender-Kreaturen, guck irgendwie, dass die angreifen können. Und die in dem Fall leider nicht konnten, weil, Malid Gerdok-Tig gespielt hat, das Deck. Und das bringt sehr viele Karten mit, die einem verbieten Sachen zu spielen.
Und das ist ein bisschen frustrierend, aber natürlich auch genau das, was das Deck machen will. Und ich konnte mit meinen vielen niedrigpreisigen Karten, die konnte ich alle gar nicht spielen, weil ich nur einen Spruch im Zug spielen durfte. Das fand ich ein bisschen schade. Aber ja, also das Deck kommt schnell dahin, dass es was machen kann. Dass es das machen kann, was es soll. Und das ist eigentlich immer ein schönes Erfolgserlebnis bei Arcadis. Und da muss ich nicht lange warten.
Ganzen Master Removal und alles wieder auf die Hand, war es auch wieder zack im Spiel. Das war halt mit meinen Menschen, die sind immer richtig schön reingerammelt. Und das war gut. Das war gut, das hat auch Spaß gemacht. Mich hat es auch eine Zeit lang nicht gestört, dass ich pro Zug nur einen Spell spielen durfte. Und trotzdem war halt dieses Deck, was Smalit gespielt hat, mit Gerog und anderen verhindernden Karten, hätte ein bisschen mehr Reaktionsmöglichkeiten verlangt.
Und die hatte ich einfach nicht. Bin nicht gezogen. Und konnte darauf einfach nicht reagieren, sondern war den ein bisschen ausgeliefert und habe da mit mir spielen lassen. Und auch da war es dann so, dass am Ende die Konstellation der Leute, die rausgeflogen sind, dazu geführt hat, dass zwei Leute, Axel und Malit, gleichzeitig gewonnen haben.
Ah, okay. Ah ja, stimmt, ja. Ja, richtig.
Genau. Und dann am Ende war es der Recher mit dem Becher von Sendika, der mit seinen 22 Pflanzen, die jeweils 4, 5er dann schon waren und anderen Kreaturen einfach durchmarschiert ist.
Es ist immer schön, wenn so Klassiker-Karten dann immer doch nochmal zeigen, dass sie noch nicht aussortiert werden müssen, sondern immer noch Spiele gewinnen. Auch mit den ganzen vielen neuen Karten, die gedruckt werden.
Immer wieder schön.
Ja, also mein Magic-Tank ist auf jeden Fall gut gefüllt worden an diesem langen Wochenende.
Ja, haben wir es geschafft, den Punkt zu erreichen, wo wir so viel Magic gespielt haben, dass wir erst mal zufrieden sind mit der Menge von Magic.
Die wir gespielt haben. Kann für mich sagen, ja. Also drei Drafts, viele Commanderunden.
Ich auch. Ich hab fast alle meine Power-Decks gespielt, die ich dabei hatte. Ich hab fast alle Commander-Decks gespielt, die ich dabei hatte. Wir haben... dreimal gedraftet, was alles jeweils eine echt einzigartige Erfahrung war. Und ich glaube, mein Höhepunkt war so ein bisschen, die neuen Karten aus Drachensturm zu spielen und der Drachensturm draft, das fand ich so.
Den fand ich auch am schönsten, muss ich sagen.
Das fand ich richtig cool. Nicht, dass mir der Rest nicht Spaß gemacht hat, aber das war so mein kleines Highlight.
Ja, und morgen geht's zurück, morgen ist Sonntag geht's zurück.
Kuscheln wir in unsere Kurien, würde ich sagen, verbringen hier die letzte Nacht und dann geht's morgen früh ab zurück in den Hafen. Da legen wir dann an, ne? Und dann werde ich auf jeden Fall noch einen schönen Tag am See irgendwo am Strand verbringen, auf festem Untergrund.
Vielen Dank fürs Zuhören, dass ihr unserem kleinen Reisebericht gelauscht habt und macht das gerne selber mal, das ist schön.
Oder berichtet uns, wo sind die besonderen Orte, an denen ihr Magic spielt? Habt ihr vielleicht einen Freundeskreis, mit dem ihr einmal im Jahr wegfahrt, in ein, Ferienhaus oder ein Wochenende verbringt oder ein guter Freund von mir, der lädt zu seinem Geburtstag immer zu einem besonderen Magic-Event ein, dass nächstes Wochenende dann schon ein Chaos-Draft, ein Geburtstäglicher, wo er sich schenken lässt, dass jeder drei unterschiedliche Booster mitbringt.
Da freue ich mich drauf und bin gespannt, welche Booster da zusammenkommen werden. Vielleicht bringe ich einen Finity-Booster mit. Mit ein paar Stickern drin. Immer ein Lacher.
Wenn ihr uns schreiben wollt, wo ihr gerne Magic spielt, dann könnt ihr das machen an die E-Mail-Adresse crew at tastymtg oder ihr könnt einen Kommentar hinterlassen auf unserer Webseite, tastymtg.de Ihr könnt auf den Discord-Server kommen, der auf der Webseite tastyntg.de verlinkt ist. Und wir bedanken uns wie immer für die Unterstützung von Steady, zum Beispiel die Unterstützerinnen, die uns auf Steady unterstützen. Das sind zum Zeitpunkt der Aufnahme Jasperis, Andreas, Matthias und Felix,
Dominik, Simon, Dennis, Axel, Sönke, Lutz und Daniel. Vielen herzlichen Dank.
Vielen Dank, ihr Lieben. Danke, danke, danke.
Ausnahmsweise gibt es diesmal keine Post- und Prischow, weil wir unterwegs waren.
Dafür lassen wir uns beim nächsten Mal dann was extra Besonderes einfallen.
Das machen wir.
Versprechung.
Und nicht nur Trinne-Menschen spielen, auch mal rausgehen, würde ich sagen.
Es hat mir viel Freude gemacht, wie das war. Es ist echt ein Highlight des Jahres und ich hoffe, wir konnten euch da so ein bisschen mitnehmen auf diesen Trip, den wir hier. Es fühlt sich ein bisschen wie ein Trip an. Die Sonne knallt auf die Birne so. Man geht mal baden und man tappt die ganze Zeit. Und der Pirol pfeift. Hast du gehört? Meine App hat mir gesagt, das war ein Pirol.
Ihr habt es wahrscheinlich nicht gehört.
Ach, schade.
Wir sagen gute Nacht und bis bald. Gute Nacht.
Tschüss.
