Hallo und herzlich willkommen zu Tasty MTG, dem Podcast zu allen Fragen des guten Geschmacks rund um das Spiel, welches wir alle so lieben, Magic the Gathering. Mein Name ist Geis.
Und ich bin Martin. Ein altes Sprichwort sagt, Magic macht Spaß. Dass dem so ist, wissen wir, denn sonst würden wir es nicht spielen. Oder vor dem Einschlafen die neuesten Spoiler anschauen. Oder wir jetzt hier diesen Podcast aufzeichnen und ihr ihn euch nicht anhören.
So weit, so gut. Aber heute gehen wir dorthin, wo bisher noch niemand sich getraut hat zu gehen und fragen, wie viel Spaß macht Magic eigentlich? Die Antwort ist nicht 42. Wie sie lautet, das erfahrt ihr heute, aufgerundet, wenn wir euch die Spaßmaschine 2.0 präsentieren. Los geht's!
Hallo Guys, liebe Zuhörerinnen und Zuhörer, wenn ihr wüsstet, wie viel Spaß wir schon bei der Aufnahme des Intros hatten, dass ihr jetzt natürlich perfekt geschnitten hören könnt. Ja, hallo, heute wird es lustig, heute haben wir sehr viel Spaß, denn?
Ja, denn wir haben euch in Folge 25 schon die Spaßmaschine präsentiert, aber ich habe die nochmal komplett überarbeitet und heute stelle ich euch die aktuelle Version vor und möchte dazu mit euch auch gern in Austausch treten. Aber heute trete ich erstmal mit dir dazu in Austausch.
Das ist schön. Ich weiß so ein bisschen was. Ich habe auch Karten rausgesucht. Du hast gesagt, ich soll mir ein paar Karten aus dem aktuellen Set Takir raussuchen. Das habe ich gemacht und ich bin sehr gespannt, was wir mit diesen Karten machen. Bevor wir aber die Spaßmaschine enthüllen und die Karten da reinwerfen, gibt es eine kleine Vorspeise. Und du hast gekocht heute anlässlich der Spaßmaschine. Was gibt es denn in der Vorspeise?
Es gibt zur Vorspeise Häppchen mit Tomatenchutney. Ich habe mir rausgesucht, Dinge, die man isst, von denen man gegebenenfalls sehr lustig wird, ist unter anderem Zucker. Und ich habe Sachen rausgesucht, die überraschend viel Zucker anhalten heute. Und ich mache ja sehr gern jedes Jahr zum Ende der Saison, quasi zum Ende der Gartensaison, Tomaten-Chutney selber. und da kommt tatsächlich so viel Zucker rein, wie Tomaten reinkommt.
Also es kommen so anderthalb Kilo Tomaten rein und so 1400 Gramm Zucker. So richtig, richtig krass und es schmeckt mega.
Übrigens, kleiner Insider-Gag, Dinge, wo überraschend viel Zucker drin ist, Äpfel.
Ja, das stimmt.
So, lass uns eine kleine Vorspeise machen und ich erzähle gleich ein bisschen von dem Commander-Abend, den ich verbracht habe vor drei Tagen, aber du hast noch eine kleine topaktuelle Ankündigung zu machen.
Ich wollte noch kurz Werbung machen für das nächste große Pauper-Turnier, bei dem wir auch mitmischen. Das heißt, diesmal nicht Pauper to the People, aber wir haben uns zusammengetan mit der Leipziger Gruppe Pauper to the People, die dort Pauper-Events veranstalten. und machen...
Also wir, das sind die Leute vom Discord-Server, ne? Die sich da zusammen...
Genau, das wollte ich gerade sagen. Der Tasty Discord-Server, der dem Pauper-Format verschrieben ist, mit denen gemeinsam machen wir ja seit einigen Jahren jetzt eine mehr oder weniger unregelmäßig, regelmäßige Event-Reihe mit Läden zusammen, überall in Deutschland verteilt. Und dieses Mal machen wir das gemeinsam mit einer Leipziger Gruppe Pauper to the People zusammen. Witzig, ne? Dass sie den gleichen Namen haben. Und zusammen mit den City Comics in Leipzig und es wird ein großes Event.
Es sind 128 Leute, die da kommen können und die Tickets sind auch alle schon weg, aber ich habe vom Laden heute erst gehört, dass auch immer wieder noch ein paar Leute absagen und Leute von der Warteliste nachrücken. Also traut euch, meldet euch da gerne an, wir hinterlassen euch einen Link und lasst euch auf die Warteliste einschreiben. Wir haben wirklich wahnsinnig tolle Preise und tolle Unterstützung. Die möchte ich hier einmal ganz kurz nennen, wer uns unterstützt.
Das sind Card Market und Ultimate Guard. Das sind aber auch ganz viele Leute, die einen tollen Etsy-Shop haben, wie zum Beispiel der Magic Marken Mike oder der Brownie, der so Holz-Tokens macht. Brownie Wood Tokens. Der macht jetzt auch bald einen Shop. Wenn wir den verlinken können, verlinke ich euch den Miso Tokens, Alfie Tokens. Und, Und noch ein paar andere. Wenn ich noch welche vergessen habe, dann reiche ich die zur Nachspeise noch nach. Also wir haben tolle Unterstützung.
Es wird ein tolles Event. Meldet euch gern noch an. Das Ganze findet statt am 17. Mai.
Genau. Und kleiner Disclaimer wie immer. Also veranstalten wird es nicht von uns, sondern von jetzt in dem Fall den City Comics. Wir weisen da ein bisschen drauf hin. Über den Discord-Server läuft das. Aber das ist jetzt kein Deal, mit dem wir irgendwas verdienen.
Aber das wird von der Community für die Community gemacht. Und alle stecken da sehr viel Zeit und sehr viel Herzblut rein. Und wir haben ganz viele tolle Artists beispielsweise, die für uns auch kostenfrei Pauper Staples unterschreiben und die wir dann auch in den Preispool mit hineinschmeißen. Okay, dann Aber erzähl mal von deinem Commander.
Ja, ich war mal wieder Commander spielen, lange ist es her und der Alex hat er eingeladen und da waren wir zu viert und es waren da der Jan, der Alex, der Axel und ich. Später kam noch der Jinkai dazu. Da haben wir dann quasi Plätzetausch gemacht, da bin ich dann gegangen und er hat quasi die Runde aufgefüllt. Aber das erste Spiel habe ich mit bestritten mit Pee und Toothy und ich habe gespielt gegen drei Commander, gegen die ich glaube ich noch nicht gespielt
hatte vorher. Das ist aber ganz schlimm, wenn man so lange...
Habt ihr keine schnelle Runde Secret Partner zum Abschluss gemacht?
Nein. Ich wollte nie in die Verlegenheit kommen, Secret Partner spielen zu müssen. Die längsten Spiele der Welt. Eines meiner liebsten Formate. Genau. Also wenn man eine längere Pause gemacht hat, so wie ich, dann ist es natürlich auch mal überraschend, was so in der Playgroup an neuen Commandern aufgeploppt ist.
und ich nenne mal ganz kurz die Commander, du kannst ja sagen, ob du die Karten dazu kennst, also das eine ist Kardur Doomscourge, zwei schwarzes und ein rotes für einen Dämon-Berserker, 4-3. Und wenn er ins Spiel kommt, dann bis zum nächsten Zug müssen die Kreaturen der Gegner angreifen und zwar nicht dich, also nicht denjenigen, der Kardur gespielt hat. Und wenn eine angreifende Kreatur stirbt, kriegt der Besitzer von Kardur ein Leben und jeder Gegner verliert eins.
Das hat Axel gespielt. Jan hat gespielt Hazel of the Root Bloom. Das ist ein Commander aus Bloomborough. Aus dem Bloomborough Commander Precon. Zwei. Schwarzes und grünes. Für ein legendäres Eichhörnchen. Droid. Droiden. 3,5. Und du kannst die Tappen zwei Leben bezahlen und dann x ungetappte Tokens tappen.
Und dann kriegst du x Mana in jeder Kombination von Farben und Beginn des Endsegments machst du einen Token, der eine Kopie von einem anderen Token ist und wenn dieser Token ein Squirrel, also ein Eichhörnchen ist, dann machst du zwei. So, das hat er dann so ein bisschen auch ausnutzen können mit ganz vielen Tokens und Opfern und so weiter.
Können wir auch gleich mal in die Spaßmaschine reinschmeißen.
Die können wir gleich mal reinschmeißen. Und Alex hat gespielt Winter, den Cynical Opportunist. Zwei für ein Schwarzes und ein Grünes. Legendäre Kreatur, Mensch, Warlock, Hexenmeister ist das, glaube ich. Und der Death Touch. Und immer wenn er angreift, dann millt der Spieler drei Karten.
Und er hatte Delirium, wenn er am Ende des Endsegments, Ne, am Beginn des Endsegments Delirium hat, dann kann er Karten von der Hand, ne, Karten vom Friedhof ins Exil schicken mit vier oder mehr Kartentypen unter den Karten. Und wenn eine bleibende Karte darunter ist, dann bringt es ihr ins Spiel mit einem Finality-Counter. So, das war so die Ausgangssituation. Ich habe Pio und Toosie gespielt, um einfach wieder reinzukommen. Wollte ich was Einfaches machen mit Tokens, Quatsch mit Countern.
Und ja, das Spiel ging relativ schnell los. Axel hatte dann nämlich auch noch in seinem Cardew-Deck Shadowborn Apostles drin, ganz viele, die er sich dann im Laufe des Spiels auch alle raussuchen konnte und ganz viele Späße dann mitgemacht hat, die alle Karten, die den gleichen Namen haben, raussuchen, in den Friedhof legen, und dann eure Karten aus dem Friedhof zurück ins Spiel bringen. Und am Schluss hat Axel tatsächlich auch das Spiel gewonnen.
Ich glaube, durch Opfern und ganz viel Schaden machen. Zwischendurch ...
So, Konrad mal wieder.
Ich hatte so das Gefühl, es konnte tatsächlich jeder so sein Deck spielen. Ich bin nicht so ganz gut reingekommen, habe auch relativ früh schon, glaube ich, in Runde fünf oder sechs, habe ich dann schon mal einen Cyclonic Rift ausgepackt, um mal wieder das Board zu resetten. Das hat aber gar nicht so gut funktioniert, weil gerade Jan mit seinen ganzen Tokens da noch unglaublich viel Value rausziehen konnte und, das Board sehr schnell wieder sehr voll wurde.
Also ich war erstaunt, wie viel die neuen Commander, nenne ich sie jetzt mal, dann doch machen.
Also das dann wirklich, wo ich festgestellt habe, dass gerade diese Precon-Commander wirklich A, sehr fokussiert, sehr spezielle Sachen machen, aber die Decks drumherum auch sehr gut das natürlich ausnutzen, was natürlich bei jedem Commander-Deck sein soll, aber, das ist nicht mehr so, habe ich festgestellt, wie frühere Commander, die einfach sehr viel generalistischer unterwegs sind, sondern die schon sehr, sehr fokussiert auf eine Mechanik sind und dann natürlich
auch viel schneller dann irgendwie so ins Spiel kommen und Dinge aufploppen. Das ist mir so aufgefallen. Also es war ein sehr schönes Spiel. Es ging auch zweieinhalb Stunden. Also richtig, richtig was passiert. Es gab zwischendurch auch nochmal ein Board-Vibe. Und irgendwann war dann mein Commander einfach zu teuer, um dann noch schnell irgendwie wieder reinzukommen und Counter zu machen.
Ich hatte dann noch Simic Ascendancy im Spiel. Das war kurz davor, wie 20 Counter zu kriegen, um das Spiel zu gewinnen. Da wurde ich dann aber das Ziel des Angriffs und war dann als Erster draußen. Aber es war sehr schön. Es war auch sehr schön, wieder neue Commander zu sehen. Und ja, hat wieder Lust gemacht, da vielleicht auch wieder ein bisschen selber was zu basteln.
Mhm. Ja, voll nice.
Hast du einen neuen Commander?
Nee, aber jetzt mit Takir hab ich einfach die Wishlist voll, weil ...
Ich hab die Wishlist voll.
Genau, ich muss nur noch auf Bestellen drücken. Ich wollte irgendwie nochmal drüber gehen. Weil Zulteckarten einfach rausgekommen sind, neue. Und die sind einfach super, die passen einfach super gut in meinen CDC-Deck. Da werde ich ein paar rausziehen.
Das heißt, du bist auch schon heiß auf neue.
Ach, mega. Ja, ja, voll. Total. Neuen Commander erstmal nicht, aber, weil ich noch zwei, drei andere in der Macher habe, die irgendwie nicht fertig wären, aber ein paar Karten, um meine Commander-Decks zu upgraden auf jeden Fall. Oder was heißt zu upgraden? Zu verändern. Neues reinzubringen.
Sehr gut. Genau, das als kleines Update zu meinen Commander-Erlebnissen und jetzt bin ich aber bereit für ganz viel Spaß mit deiner Spaßmaschine und würde sagen, wir gehen in die Hauptspeise.
Hast du noch nicht ganz verstanden, wie die funktioniert? Die macht keinen Spaß. Ach so. Die kann nur detektieren.
Gut, wenn du jetzt abschalten wolltest.
Ab in die Hauptspeise. Hey, hey, hey. So, zur Hauptspeise serviere ich erstmal eine runde vegane Roster mit Barbecue-Soße.
Als Thüringer, der sich vegetarisch ernährt und die einzige Ausnahme von dieser vegetarischen Ernährung ist eine Thüringer Roster, bin ich erstmal doch mein Cheatfood. Immer wenn ich in Thüringen bin und es Roster gibt, muss ich eine kaufen. Ich bin schon negativ aufgefallen an so einem Stand, wo ich gesagt hätte, ich hätte gerne Roster. Und dann gefragt wurde, eine Bratwurst.
Eine Bratwurst. Da kannst du rausfinden, woher sie kommen. Beziehungsweise woher sie nicht kommen.
Woher sie nicht kommen? Die kommen anscheinend nicht aus dem rosterverarbeitenden Gewerbe.
Noch schlimmer als Bratwurst ist Rostbratwurst.
Das ist noch näher dran, finde ich sogar.
Ja, aber ich mag das nicht, wenn Leute Rostbratwurst sagen. Also wo ich herkomme, Westsachsen, sagt man Roster. Es wird auch so ein bisschen durch den Bart genuschelt. Roster, magst du Roster? Also so sprechen da nicht alle. Aber in meinem Kopf spreche ich so.
Es wäre schön, wenn wir da so sprechen würden. Genau, also von daher bin ich jetzt bei der veganen Roster ein bisschen skeptisch.
Viele steht am Rosterstand.
Bisschen skeptisch. Ist da sehr viel Zucker drin?
Nein, in der Barbecue-Soße.
Ach so.
In der Barbecue-Soße sind so 30 bis 40 Gramm Zucker auf 100 Gramm.
Das ist ja schön.
Ganz gut, ne?
Ja, aber vegane Roster, wenn du mal wieder grillst, würde ich ja gerne...
Ich habe ja bisher die beste vegane Roster gegessen aus der Metro. Da gibt es ja immer diese Großpacks. Da kann auch nicht jeder einkaufen. Aber die sind super.
Okay.
Den gab es jetzt einfach gratis dazu, den Tipp.
Wenn du diese addierst, probiere ich die gerne mal.
So, komm jetzt aber. Jetzt geht es.
Was ist die Spaßmaschine?
Also, am 29. März. Also, fast genau vor drei Jahren. 2022. In Folge 25 habe ich die Spaßmaschine vorgestellt, nämlich ist es eine aktuell, auch immer noch die 2.0, eine Excel-Tabelle, wenn du so willst, ein Google-Sheet, wo man Karten reinschmeißt, das erkläre ich dann gleich, und dann kommt hinten ein Zahlenwert raus und der Zahlenwert sagt dir, wie viel Spaß die Karte macht. und kannst du zehn Karten reinschmeißen, dann siehst du A, welche dieser Karten steht im Verhältnis zu den anderen.
Wie stehen die im Verhältnis bezüglich Spaß zueinander?
Mhm.
Richtig, genau. Und diese alte Maschine, die war noch relativ simpel gestrickt, sag ich mal. Da, genau, habe ich Mechanismen reingeschmissen, aber auch eine Karte, einzelne Karten und habe mir dann so ein paar Zahlen dazu ausgedacht auf so einer Skala von, ich sag mal, minus zwei bis plus zwei und habe dann versucht, so ein bisschen einzuschätzen, wie ich so die Werte dieser Karte einschätze und dann kam hinten eine Zahl raus zwischen, ja, was kam immer raus, null bis elf.
Dann hast du es so hingedreht, dass alle Karten, die dir Spaß machen, geguckt haben.
Nee, nee, nee, nee, nee, nee, nee. Und das war aber ein relativ statisches System. Und da hatte ich einfach große Lust, mich dem noch einmal anzunehmen und das ganze System zu überarbeiten. Und so ist die Spaßmaschine 2.0 entstanden.
Ich bin auch schon sehr gespannt, weil du hattest mir im Vorfeld ja ein paar Karten gebeten, die ich auch sehr schnell dir geschickt habe. und du dann damit testen konntest. Und ich war sehr erstaunt von den Ergebnissen, ohne jetzt im genaues Detail zu wissen, wie sie zustande gekommen sind. Aber da kommen wir gleich vielleicht noch drauf.
Genau, was wir heute machen ist im Grunde, wir suchen Fehler. Wir suchen Fehler. Wir machen jetzt einen Beta-Test. Das heißt, ich werde dir gleich ein bisschen was dazu sagen, warum ich die Spaßmaschine gemacht habe, was so die Grundprinzipien sind, wie man sie benutzt, wie sie funktioniert und was sie vielleicht auch nicht so gut kann. Und am Ende des Ganzen wissen wir vielleicht ein bisschen mehr, Wissen wir vielleicht, was wir an der Spaßmaschine noch verändern können.
Alle, die ihr zuhört, seid auch eingeladen, mir dazu Feedback zu geben. Denn mein kleiner Traum ist es ja, das Ding irgendwie ein bisschen weiterzuentwickeln, vielleicht auch ein bisschen schick zu machen und bedienbarer zu machen, als es aktuell noch ist. Und dann das ganze Ding mal an Mark Rosewater zu schicken und mal zu gucken, was er dazu sagt. Genau, weil Mark Rosewater ist einer meiner Gamedesign-Helden. Ich höre ihm sehr gut zu, auch seinem Podcast, den er immer wieder veröffentlicht.
Ich höre nicht jede Folge, aber ich habe ganz, ganz, ganz, ganz viele seiner Folgen gehört. Und Mark ist, wie er über Gamedesign spricht und Mark seine Ansätze und seine Philosophie hinter dem Ganzen. und für mich war es, für mich als Game-Designer war es sozusagen eine kleine Game-Design-Fingerübung. Ja, also man hat Game-Design sozusagen als eine, ich verstehe Game-Design als so eine Art Kunst.
Also Kunst als was ganz Freies, aber eine Kunst, Mechanismen zu gestalten, also eine Kunst, Maschinen zu gestalten, wo eine Funktionsweise drin liegt, so ein bisschen wie so eine Puzzlebox auch, um so ja, wie so ein, ja, im Grunde wie so ein Puzzle ist das für mich, was es zu lösen gilt, so ein Game-Design. Und da war das für mich einfach so eine kleine Übung. Nämlich der Frage nachzukommen, kann Spaß quantifiziert werden? Kann ich Spaß in Zahlen ausdrücken?
Na, in so einer gewissen Weise wahrscheinlich schon, oder? Weil sich ja auch das Spiel Magic ja auch als Spiel funktionieren muss. Das heißt, die können jetzt nicht ständig alles neu erfinden, sondern gewisse Sachen haben sich wahrscheinlich bewährt und kommen halt immer wieder vor, weil sie anscheinend den Leuten Spaß machen. Also allein durch das Vorhandensein von regelmäßig wiederkehrenden Mechanismen wird wahrscheinlich schon ein bisschen Spaß vermutet durch die Spieldesigner.
Genau, es ist sehr viel Vermutung dabei auf jeden Fall. Es ist sehr viel Erfahrung dabei und sehr viel Feedback, was eingesammelt wird, was dann ausgewertet wird und quantifiziert wird. Und dann kann man sagen, dass viele fanden das gut oder haben das auf einer Skala von bis so und so bewertet.
Und genau, ich wollte halt, für mich ist es auch so ein bisschen, Eine Suche nach der Essenz des Spaßes in Magic, ja, also wir spielen das ja sehr, sehr viel und wir sagen ja auch immer wieder, dass es uns Spaß macht und nur weil es Spaß macht, gibt es diesen Podcast und dieser Podcast ist im Grunde über nichts anderes als über den Spaß am Spielen, wenn du so willst, aber was ist das, was ist das? Und da ist auch innerhalb meiner Maschine, findet da schon ganz viel Interpretation auch statt.
Ja, also es ist schon eine Maschine, die von mir gemacht wurde. Es ist keine Maschine, die von einer anderen Maschine hätte gemacht werden können. Ich habe auch Chachibiti gefragt. Der wiederum hat gar keine Ahnung.
Der hat jetzt eine Zollliste, so eine Zollformel rausgespuckt.
Der hat es einfach überhaupt nicht verstanden, was ich von dem Film so...
Was? Chachibiti geknackt?
Na, ich benutze ihn ja gern, dass ich mit dem quatsche, dass ich mit dem erzähle, so über Spracheingabe, Sprachausgabe, so. Und darüber entstehen sehr viele interessante Dinge, aber vor allem in meinem Kopf. Naja, genau, und genau, was ich dazu noch ergänzen wollte, war so ein bisschen auch das Ausloten der Grenzen. Also wie weit kann so eine Maschine gehen? Was kann ich alles detektieren und
was kann ich vielleicht nicht detektieren? Also ich kann zum Beispiel nicht die Schönheit eines Artworks feststellen. Das geht nicht. Du kannst eine Karte in der Hand haben und kannst sagen, das ist das geilste Artwork, was ich je gesehen habe. Und immer wenn du diese Karte spielst, empfindest du die größte Freude, die es gibt. Das kann die Maschine nicht. Das kann die Maschine nicht. Das heißt, sie guckt auf alles, was du im Grunde durch einzelnen Nullen darstellen kannst irgendwie.
Und hinter den Grenzen, this is where the magic happens, sozusagen, da passiert sicherlich noch ganz viel, möchte ich aber ganz am Ende der Episode drauf eingehen. Und auch wenn die Maschine das viele Dinge nicht sehen kann, glaube ich, funktioniert sie trotzdem. Also funktioniert diese Maschine trotzdem. Und ich glaube, sie funktioniert so gut, weil Magic ein ziemlich brillantes und gut erforschtes System ist.
Die entwickeln ja schon einfach über 30 Jahre lang daran, definieren das immer weiter und wir lernen ja auch alle mit den Game Designern immer besser dieses Spiel kennen. Die pushen und die schubsen uns immer wieder in neues Terrain und wir lernen immer wieder neue Bereiche kennen und trotzdem ist es immer noch im Herzen und im Kern das gleiche und es wird immer weiter verfeinert und verbessert. So, deswegen gibt es diese Maschine.
Okay, okay.
So, und jetzt zu ein paar Grundprinzipien dieser Maschine, gerade der zweiten Version. was mich in der ersten Version gestört hat das war da so ein bisschen schon mit reingebastelt und zwar gab es einen gab es da so einen SpielerInnen-Typen Bonus und ich dachte aber nee, warte mal, ich als Spieler, Ich bringe mit mein Wertesystem, was für mich Spaß bedeutet oder was für mich keinen Spaß bedeutet. Also wollte ich das als Kern, als Herzstück dieser Maschine haben.
Und dabei berufe ich mich auf die von Mark Rosewater ins Leben gerufen. Also nicht nur Mark Rosewater, auch von Mark Rosewater und seinem Team insgesamt wurden drei Spieler in Typen festgelegt. nämlich Timmy Tammy, Johnny Jenny und Spike. Habt ihr vielleicht schon von gehört, können wir euch auch einen Artikel zu verlinken. Und das ist ein ganz wichtiger Bestandteil dieser Maschine. Es wird erstmal ausgelotet, wer bist du? Und du bist nicht nur ein Typ.
Das will ich hier erstmal ganz, ganz klar feststellen. Mein erster theoretischer Ansatz ist, damit lehne ich mich nicht so weit aus dem Fenster, in jedem Spieler steckt ein bisschen Timmy, ein bisschen, Johnny, ein bisschen Spike drin und natürlich auch in jeder Spielerin. Und wie diese Zusammensetzung ist, das ist quasi, das gilt es im ersten Schritt dieser Maschine herauszufinden.
Genau, ich wollte auch nochmal sagen, das haben sie ja tatsächlich mal in späteren Artikeln gemacht, also ursprünglich waren diese ganzen Psychografiken, Psychogramme, wie sie es glaube ich nennen, waren das ja nur männliche Spieler und dann haben sie aber immer noch eine weibliche Version dazu gemacht, damit sich eben alle abgeholt fühlen, die Magic spielen.
Genau, genau. Und Spike funktioniert eben meinlich wie für weibliche Personen.
Deswegen ist auch Spike auf dieser einen Karte eine weibliche Spielerin auf der Karte in Unstable. Wo sie dann...
Wen das interessiert, diese Spieler in Typen, dem kann ich nur empfehlen, Mark Rosewater hat jetzt gerade zum Zeitpunkt dieser Aufnahme drei neue Podcast-Episoden veröffentlicht, wo er in jeweils einer Episode über einen dieser Typen spricht und auch über die Subtypen, die mittlerweile entstanden sind. Es gibt mehr als einen Artikel dazu und ich habe zum Teil diese Subtypen auch mit einfließen lassen. Das ist gar nicht mal so easy.
Ganz wichtig noch, Spaß ist subjektiv. Natürlich. Und trotzdem versucht diese Maschine genau herauszufinden, wie viel Spaß eine einzelne Karte macht. Eine Karte im Vakuum sozusagen. Flavor und Artwork und persönliche Erinnerungen, Erlebnisse, die man mit Karten hat, das kann natürlich, das kann nicht mit abgebildet, kann nicht erfasst werden sozusagen und das kann den Wert einer Karte sehr stark beeinflussen.
Und, wo sicherlich auch noch eine Grenze ist, dass der Spaß situationsabhängig ist, dass es Synergien mit anderen Karten gibt und Momenten im Spielverlauf und Interaktionen in bestimmten Decks oder mit bestimmten anderen Decks sozusagen. Und das kann hier natürlich auch nicht abgebildet werden. Es geht um die einzelne Karte an sich, die Karte im Vakuum sozusagen, wie es so schön heißt. Genau, also das zu den Grundprinzipien der Maschine.
So, und wie bedient man die jetzt? Zuerst habe ich ja schon gesagt, müssen wir erstmal rausfinden, was bist du denn für ein Spielerinnentyp? Und dazu wird im ersten Schritt so einen kleinen Fragebogen beantworten, wo du Aussagen bewertest mit Zahlen zwischen 0 und 10. Und ich gehe die einfach mal der Reihe nach durch. Ich werde dann glaube ich auch den Link mal teilen. Ich weiß nicht so gut, also wenn ihr die Folge hört, könnt ihr sie dann am Ende auch tatsächlich bedienen.
Genau, wenn ihr sie einfach so aufruft, wisst ihr glaube ich nicht, was von euch verlangt wird. Also diese zehn Fragen helfen der Maschine dabei herauszufinden, was ihr als Spaß empfindet und was nicht. Ich liebe es, große Kreaturen oder spektakuläre Effekte zu spielen. Sag mal Martin.
Ich habe wirklich liebe es, große Kreaturen oder spektakuläre Effekte zu spielen. Ja, schon sieben.
Sieben, alles klar. Ich habe Spaß daran, eigene Deckideen zu entwickeln, auch wenn sie nicht immer stark sind.
Ja, 10.
10, okay. Ich will jedes Spiel gewinnen, auch wenn das bedeutet, langmählige Karten zu spielen.
4.
Ich spiele Karten, weil sie cool aussehen oder einen epischen Moment erzeugen können.
7.
Ich mag Synergien, Kombos, Kettenreaktionen, interessante Systeme.
Sieben.
Sieben. Ich optimiere meine Decks, um gegen möglichst viele Gegner zu bestehen. Oder Gegner innen. Warte mal, kann ich immer noch fix gendern hier. Sechs. Alles klar. Mir ist egal, ob ich gewinne, solange ich etwas Aufregendes tun konnte.
Acht.
Acht. Ich liebe es, wenn ich eine clevere Strategie entdeckt habe, die sonst niemand spielt.
Acht.
8. Ich interessiere mich sehr dafür, welche Karten in Turnieren erfolgreich sind.
2.
Ich liebe risikoreiches Spielen.
5.
Ich liebe die Abwechslung. Je mehr Optionen, desto mehr Abwechslung, desto besser.
Sechs.
Ich mag große Karten, große Effekte. Im Magical Christmas Land bin ich zu Hause.
Auch sechs.
Auch sechs. Okay, es gibt keine absoluten Zahlen. Es gibt nicht, ah, der Soul Ring, das ist eine 12 oder das ist eine 200 oder so. Nein, das ist bei jeder Person etwas anderes. Und nur im Vergleich zu anderen Karten, die zu deinem Profil passen sozusagen, funktioniert diese Maschine. So, damit haben wir den ersten Teil abgeschlossen. Die Maschine kennt jetzt sozusagen dein Profil. So, jetzt suchen wir uns mal eine Karte raus. Und jetzt gehen wir hier in ein zweites Tabellenblatt sozusagen.
Suchen wir uns mal eine Karte raus und dann geben wir diese Karte mal in die Maschine ein. Diese Karte, die wird quasi, der werden 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14, 15 Fragen gestellt, die wir möglichst einfach beantworten. können. Und das ist die zweite große Veränderung im Vergleich zur ersten Maschine. In der ersten Maschine war es immer noch ein Einschätzen, ein Abschätzen, ein Abwägen.
Und hier möchte ich jetzt nach Dingen fragen, die man ganz klar von der Karte, ablesen kann und die nicht interpretiert werden müssen. Such mal eine Karte raus. Vielleicht einer aus dem neuen Set.
Genau, da habe ich ein paar. Und wir fangen mal mit der ganz einfachen Common an, würde ich sagen, dem Bearer of Glory. Kreatur, Mensch, Soldat oder Krieger. Soldier, was ist denn? Soldier, Soldat, ne? Während meines Zuges hat die Kreatur Erstschlag und für vier und ein Weißes kriegen Kreaturen, die ich kontrolliere, plus eins, plus eins bis zum Ende des Zuges.
Okay. Und hat noch einen kurzen Flavortext. So, jetzt geben wir mal hier den Träger des Ruhms. Die erste Frage, die gestellt wird, wie selten ist die Karte? Hier geben wir Zahlen ein. Eins ist Common, zwei ist Uncommon, drei ist Rare, 4 ist Mythic. Okay. Kommen. Alles klar. Die nächste Frage. Wie hoch ist der Mana-Betrag?
Der ist 2 Mana.
Wie viele Karten werden gezogen?
Keine.
Wie viele Keywords, aktivierte Fähigkeiten und oder ausgelöste Fähigkeiten gibt es?
Also es hat eine aktivierte Fähigkeit und während meines Zuges Erstschlag hat es eine ausgelöste Fähigkeit. Ja schon, oder? Der Trigger ist mein Zug?
Das ist ein Keyword quasi.
Zwei.
Also Antwort ist zwei. Sie hat sozusagen zwei Fähigkeiten, zwei Dinge, die auf dieser Karte stattfinden. Wie viele Zeilen Text gibt es? So, jetzt muss ich dich entscheiden, ob du die deutsche oder die englische Variante spielst.
Ich spiel die englische, also vier.
Vier. Wie viele Downsides, zusätzliche Kosten oder Bedingungen gibt es?
Na gut, der Nachteil ist, dass es in meinem Zug keinen Erstschlag hat.
Also ja, an der Stelle hast du recht. Das ist nicht ganz trennscharf, weil es keine Aussage ist von zusätzliche Kosten, um diese Karte zu spielen. Doppelpunkt, so ungefähr. Aber es ist eine kleine Downside, da hast du recht. Wie viele Entscheidungen müssen getroffen werden?
Also Abzug 5, eine. Ob ich es aktiviere oder nicht.
Genau. Macht der Zufall die Karte stärker?
Nein.
Nein. Werden Token, Marken, Mana, Kopien erschaffen?
Nein.
Auch nicht. So, jetzt geht's, das war der erste Teil, der quasi sozusagen die Eigenschaften der Karte scannt. Jetzt geht's um den zweiten Teil, um Interaktivität. Und da wird gefragt, gibt es einen Anreiz oder besteht die Möglichkeit zum Angreifen oder Blocken?
Ja, es gibt einen Anreiz zum Angreifen.
Ja, genau. In deinem Zug kriegt sie Erstschlag. Auch durch dieses Kreaturen, die du kontrollierst, erhalten. Plus eins, plus eins, was am Ende des Zuges. Diese Fragen gibt man übrigens mit eins für ja, mit null, mit für nein. Wenn man diese Fragen einfach beantwortet. So, gibt es die Möglichkeit, besteht ein Anreiz, angegriffen zu werden?
Eigentlich nicht.
Nee. Gibt es eine Möglichkeit oder besteht ein Anreiz, für die GegnerInnen zu reagieren?
Eigentlich auch nicht so richtig, oder?
Nö, würde ich auch sagen. Oder eine Möglichkeit, um auf GegnerInnen zu reagieren?
Ja, die gibt's.
Ja, genau. Wir haben eine aktivierte Fähigkeit und ich kann meine Kreaturen pumpen. So, wird Spielen unterdrückt oder verhindert?
Eigentlich nicht, nein.
Nee. Dauert das Ausführen lange?
Nö.
Das Ausführen lange mit 1,0 zu bewerten, das ist tatsächlich, das ist eine etwas schwammige Frage. I know, aber es beeinflusst den Spaß mitunter sehr stark. So, und ich weiß an dieser Stelle, dass man da, dass das nicht ganz so easy abzulesen ist. So, der Träger des Ruhms hat einen Wert von 90. Der schwebt jetzt hier noch im luftleeren Raum rum, weil wir ja überhaupt keinen Vergleichswert haben. Das heißt, wir brauchen jetzt noch eine zweite Karte, damit wir sie mit der vergleichen können.
Gut, dann habe ich natürlich noch eine zweite Karte. Und jetzt muss ich bloß das eine Fenster zur Seite schieben, damit ich an die anderen Karten komme. Und da würde ich doch mal einen Drachen nehmen, weil wir ja schon hier bei Dragonstorm sind. Dann nehmen wir doch mal den Dyrgor Island Dragon. Das ist auch eine common.
Drache von der Dyrgor Insel.
Oder so, ja, der Trage von der Dürgur-Insel. Richtig. Kann ich es auch auf Deutsch vorlesen, genau. Nehmen wir die mal auf Deutsch. Vielleicht kriegt es dann mehr Spaß, weil es mehr Zeit im Text sind. Oder weniger.
Maybe. Ich lese, in meiner Welt zähle ich den Erklärtext, den Kursiv gedruckten, nicht mit.
Okay, gut.
So, wie selten ist die Karte?
Also es ist eine Common.
Common, alles klar. Wie hoch ist der Mana-Betrag?
Also ich muss vielleicht dazusagen, also es kostet sechs Mana und es ist so eine Omen-Karte. Das heißt, ich kann quasi einen Spontanzauber in dem Fall für die Ohmkosten bezahlen, dann wirke ich den und dann mische ich die Karte wieder in die Bibliothek zurück.
Okay, hat die Spaßmaschine schon ein Problem, weil es im Grunde zwei Karten auf einer sind und wir eigentlich zwei Mana-Beträge haben.
Dann lassen wir doch den Mana-Betrag am Schluss, da können wir ja mal die sechs Mana für den Drachen gegen die zwei Mana vom Spontanzauber machen.
Okay, gut. Dann eine 6. Okay, wie viele Karten werden gezogen? Eine. Teppe eine, also das oben sagt, das oben Sturzflugschlag. Teppe, bist du eine Kreatur deiner Wahl, zieh eine Karte.
Genau.
Gut, wie viele Zeilen Text gibt es?
Wie viele Zeilen Text? Das sind 1, 2, 3, 4, 5.
5, alles klar. Wie viele Downsides oder zusätzliche Kosten oder Bedingungen gibt es? Also es gibt eine kleine Bedingung. Teppe, bist du eine Kreatur deiner Wahl, es muss eine andere Kreatur da liegen, damit du...
Ach so, ja, okay.
Die eine Seite spielen kannst, das könnte man machen. Dann lassen wir das machen. Kann man machen, machen wir. Wie viele Entscheidungen müssen getroffen werden?
Also ich muss, sagen wir mal, in Zug 6 die Entscheidung treffen, wirklich den Drachen oder wirklich den Spontanzauber. Dann, welche Kreatur ich tappen möchte.
Ja.
Also zwei, würde ich sagen.
Maximal zwei.
Ja.
So, macht der Zufall die Karte stärker?
Nee.
Nee. Werden Token, Marken, Mana, Kopien erschaffen?
Nein.
Nein, genau. Gibt es einen Anreiz zum Blocken oder Angreifen?
Ja, schon. Die Kreatur hat fliegend, würde ich sagen. Das ist ein großer Anreiz angegreifen.
Auf jeden Fall. Gibt's einen Anreiz, angegriffen zu werden?
Ich glaube nicht, weil ich habe auch noch Abwehr 2.
Gibt's einen Anreiz, für die GegnerInnen zu reagieren? Ganz im Gegenteil, würde ich sagen. Abwehr 2 hat die Karte.
Ach so, ja, okay. Wenn die Karte im Spiel ist.
Gibt's einen Anreiz zum Reagieren auf GegnerInnen?
Ja, mit dem Tappen auf jeden Fall schon.
Auf jeden Fall. So, wird Spielen unterdrückt oder verhindert?
Bisschen vielleicht durch die Abwehr, aber eigentlich nicht.
Und wenn man eine Kreatur tappt, dann kann die auch nichts weiter machen. Ich würde mal sagen ja. Dauert das Ausführen lange?
Nee. Also die Entscheidung dauert vielleicht lange.
So, Martin, jetzt haben wir den Salat. Die Karte ist auch eine 90.
Ich habe nur gute Karten rausgesucht.
Die macht dir genauso viel Spaß zu spielen wie die andere.
Anscheinend, ja.
Anscheinen. So, aber sollten wir jetzt...
Wir können den Mana-Wert noch verändern, weil wir haben ja gesagt, bei zwei Mana...
Ja, bei zwei Mana ist es eine 89.
Na, lass uns doch mal durchspielen. Ich bin in Zug 2. Wie viel Spaß macht die Karte da?
Also, in ein Vacuum, wie du das beantwortet hast, wäre mit zwei Mana eine 89.
Aber...
Das Excitement der großen Karte fehlt quasi.
Jetzt ändern sich ja ein paar Dinge.
Und schon ist es nur noch eine 85.
Okay, aber es spricht ja trotzdem für die Karte, dass sie offensichtlich sehr spaßig designt wurde, dass er in jeder Form und zu jedem Zeitpunkt des Spiels Spaß macht.
Ja, ist ganz interessant. Wir können das ja jetzt mal ein bisschen auflösen und aufdröseln, was hier passiert. Ist vielleicht auch nicht die beste Podcast-Unterhaltung, diese einen Fragen, diesen Fragebogen hier durchzugehen.
Ja, aber sag mal, was wird denn jetzt hier wie gewichtet und bewertet?
Genau, das ist tatsächlich ganz interessant aus meiner Sicht, dass ich viel damit beschäftigt hatte. Ich hoffe für euch auch. Also erst mal hat es ergeben, dass du zu 20% Spike bist, zu 42% Johnny und zu 37% Timmy.
Okay, so.
Und jetzt gucke ich quasi, für jede Frage, die ich dir hier gestellt habe, geben wir eine Zahl ein. Und anhand dessen, welche Zahl eingegeben wurde, wird nach einem zum Teil fixen, zum Teil skalierenden Schema dahinter, was ich bestimmt habe, das ist meine Interpretationsarbeit sozusagen, wird ein Zahlenwert bestimmt für jede Karte. Und diese Zahlenwerte sind zwischen 0 und 10. 10 ist der höchste Wert, 0 ist der geringste Wert.
Das wird sozusagen daraus errechnet und die sind in sich schon mehr oder minder gewichtet zueinander. Und mit den paar Fragen, die du beantwortet hast, mit einigen der Fragen, die du beantwortet hast, haben wir noch zusätzlich herausgefunden, welcher SpielerInnen-Subtyp du bist. Da habe ich nämlich noch einen eingebaut. Das sind eigentlich Subtypen nur von Timmy und Tammy, die Mark Rosewater hier definiert hat.
Aber ich fand die so prägnant, dass ich sie eigentlich auch auf die anderen SpielerInnen-Typen übertragen wollte. Es gibt auch Subtypen von Spike und von Johnny Jenny, aber die beziehen sich wiederum ziemlich ausschließlich auf das Metagame und darum geht es hier nicht. Also da gibt es zum einen den Adrenalin-Gamer, den Diversity-Gamer, den Social-Gamer und es gibt den Power-Gamer.
So, und je nachdem, welcher Typ du bist und wie sich das gewichtet, werden nochmal sozusagen Multiplikatoren auf einzelne dieser Kategorien gesetzt. Also, wenn du der Social Gamer bist und möglichst viel Interaktivität möchtest, dann wird einfach noch zu dem Grad, den du bestimmt hast, die Interaktivitätswerte angehoben. So, und damit können dann auch Werte über 10 entstehen. Und diese Werte werden jetzt für jeden SpielerInnen-Typ, für Timmy, für Johnny und für Spike addiert.
Und dann sehen wir, kommt ein Gesamtwert raus. Wir haben jetzt zum Beispiel bei der Karte, die wir eingegeben haben, das ist eher eine Spike-Karte. Das wundert mich nicht, weil es ist eine blaue Karte zum Reagieren, die einfach den Gegner so ein bisschen ausbremst. Da haben wir ungefähr einen gerundeten Wert von 98. Für Timmy hat es einen Wert von 83, 84 ungefähr gerundet und Johnny von 79.
So, jetzt haben wir diese absoluten Zahlen. Und die werden jetzt aber nochmal zu dem Grad miteinander verrechnet, anhand deines SpielerInnen-Profils. Also 20 Prozent daraus werden aus dem Spike-Wert genommen, 42 Prozent aus dem Johnny-Wert und 37 Prozent aus dem Timmy-Wert. Und daraus wird dann der finale Score errechnet.
Eine Frage an der Stelle, du versuchst ja die Charakteristiken der Spieler abzufragen, was macht die Karte? und dann hast du ja definiert, okay, wenn das angekreuzt ist, dann ist es eher eine Timmy-Geschichte oder eine Temmy-Geschichte oder es ist eine Spike-Geschichte, diese Frage, dieser Wert. Ist das gleich verteilt? Also du stellst ja zehn Fragen, es gibt drei Psychografien oder mehr, aber gibt es da Überschneidungen? Vielleicht kannst du das nochmal kurz erklären.
Achso, du meinst beim Fragebogen am Anfang, jetzt nicht bei den ...
Nee, schon bei den Eingruppierungen der Karten.
Der Karte, okay.
Ist jede Frage genau einer Charakteristik von Spielertypen zugeordnet oder gibt's da ...
Ganz einfach, wie selten ist diese Karte Common, Uncommon, Rare und Mythic. Ich als, wenn ich jetzt mal nur mich als Timmy sozusagen sehe, ich find's geil, eine Mythic in der Hand zu haben. Das macht mir Spaß, eine Mythic zu spielen, weil die selten ist. Weil das Orange ist das Symbol, was da drauf ist. Dem Spike ist das herzlich egal, ob das eine Common ist oder eine Mythic, solange die Edge im Spiel bringt sozusagen. Und das heißt, ich bewerte das sozusagen.
Und das habe ich hier, das ist nur ein etwas geringerer Wert, der hier rauskommt. Wenn ich jetzt eine Mythic spiele, dann sind das für einen Timmy sieben Punkte, für einen Spike nur vier Punkte.
Okay.
Wenn ich eine Common spiele, dann ist das für einen Spike drei Punkte, für einen Timmy zwei Punkte. Also Spike bleibt insgesamt relativ gelassen, was das anbelangt. Spike ist vielleicht auch einer, der insgesamt sozusagen weniger, weil er vom SpielerInnen-Typ ist oder sie eher vom SpielerInnen-Typ eine Person ist, der es weniger um Spaß geht als Timmy und Tammy, die wirklich eher für die Gefühle spielen und für den Spaß spielen. Und trotzdem versucht die Maschine das mit zu erfassen.
Also Gewicht ist die Antwort innerhalb der Fragen schon bereits.
Genau, innerhalb der Antworten wird das bereits gewichtet. Und vielleicht, das hätte man vielleicht am Anfang auch geben sollen, für den SpielerInnen-Typ sind ja auch die Fragen, die am Anfang gestellt wurden, so Spike. hört euch gerne die Podcast-Folgen an, aber ganz verkürzt, Spike gewinnt gern in ihren Subtypen auch nochmal ganz, ganz stark aufs Metagame fokussiert, das zu gucken.
Auch da gibt's Leute, die neue Decks kreieren, Leute, die andere Decks nur optimieren wollen und die aber mit einer gewissen Ernsthaftigkeit ans Spiel rangehen, möchte ich vielleicht mal so sagen. Heißt nicht, dass die dabei keinen Spaß empfinden, aber sie haben sozusagen eine andere Grundhaltung zum Spiel. Und Timmy Tammy, das sind die, die eben die großen Kreaturen spielen wollen und die epische Momente haben wollen und die aufregende Dinge tun wollen.
Und Donnie Jenny geht es darum, ein sehr individuelles Spielerlebnis zu haben und sehr viel Persönlichkeit von sich mit ins Spiel hineinzubringen. Das bezieht sich sehr, sehr stark auf den Deckbau, aber eben auch innerhalb des Spiels ungewöhnliche Dinge zu tun oder Dinge auf eine ungewöhnliche Art und Weise zu tun.
Hast du in deinen Tests Grenzfälle erlebt, wo du gesagt hast, da verstehst du die Maschine selber nicht oder da sind Karten, die sind sehr schwer überhaupt zu bewerten oder hat es im Großen und Ganzen immer hingehauen mit den Karten, die du getestet hast?
Das hat im Großen und Ganzen immer ganz gut hingehauen auf jeden Fall. Liegt aber auch daran, dass ich es natürlich gut verstehe und weiß, was ich von der Maschine will und wie die Karten innerhalb der Maschine funktionieren. Das funktioniert sicherlich für andere Leute nochmal anders.
Mein Ziel wäre es hierbei vielleicht auch einfach mal einen Google-Doc oder so eine Google-Form oder einfach eine Website draus zu entwickeln, wo man einfach nacheinander diese Sachen gefragt wird und dann am Ende hat man so eine schöne Überblickstabelle, wo man Karten vergleichen kann. Andere Sachen sind so ein bisschen, die freier sind, wenn Karten gezogen werden, wenn viele Karten gezogen werden. Alle ziehen gern Karten.
Das merkt man, wenn eine Karte gezogen wird, haben alle ungefähr ähnliche Werte. Sobald mehr Karten gezogen werden, verändert sich das schon wieder, weil, Timmy, Tammy auch schnell überfordert sein können, wenn zu viele Optionen plötzlich auf die Hand kommen.
Das wollte ich nämlich gerade sagen. Also, wo ich angefangen habe mit Spielen, da fand ich das gar nicht so erstrebenswert, viele Karten zu ziehen. Ich hatte eher Schwierigkeiten, überhaupt die Karten zu bewerten, die ich auf der Hand habe und die in einer guten Sequenz auszuspielen. Ich wollte gar nicht mehr Optionen haben.
Also, das ist vielleicht auch so ein bisschen die Herangehensweise, wann in meinem Spielerinnenleben, wird mir diese Karte präsentiert, als jemand, der ganz neu dabei ist, als jemand, der schon ein halbes Jahr spielt oder als jemand, der seit zehn Jahren dabei ist.
Ja, auf jeden Fall. Das verändert sich total schnell, weil deine, Spielerpersönlichkeit, die prägt sich natürlich auch mit längerem Spielen immer weiter aus. Ähnliches gilt auch für die Anzahl von Keywords oder ausgelösten Fähigkeiten. Sobald es geringer ist, hat die eine Gruppe mehr Spaß und sobald das Ganze wächst und mehr Optionen bietet, hat wiederum die andere Gruppe mehr Spaß. Oder Spike kann auch gewissen Dingen gegenüber ziemlich cool und gelassen bleiben.
Und ja, da habe ich viel hin und her geschifftet. Was man noch mit reinbringen kann, was ich noch mit machen möchte, ist zum Beispiel auch, ist die Karte in einem Special Frame. Weil Johnny und Jenny mögen sehr, sehr stark eine Individualisierung des Decks. Deswegen sind ja besondere Frames, besondere Artworks, die man spielt, durchaus auch eine Möglichkeit, dass man die hiermit detektiert. Weil du kannst ganz klar sagen, ist es der Standardframe oder ist es nicht der Standardframe.
Jetzt hätte ich aber doch mal Lust, irgendwie so eine ganz unspaßige Karte mal da reinzuwerfen und zu gucken, ob die wirklich keinen Spaß machen. Oh ja, mach mal. Wie Winter Orb zum Beispiel.
Winter Orb. Warte mal, Winter Orb hatte ich glaube ich schon, oder? Das war eins meiner Tests. Nee, nee, Stasis hatte ich ausprobiert. Okay, gib mal Winter Orb rein.
Dann lass doch mal Winter Orb rein. Was musst du wissen?
Wie selten ist die Karte? Die, die du spielst.
Ich habe mir natürlich den Secret Layer Drop geholt und dann ist es eine Rare.
Rare, alles klar. Wie hoch ist der Mannabetrag?
Zwei.
Wie viele Karten werden gezogen?
Keine.
Ganz am Gegenteil. Wie viele Keywords, aktivierte Fähigkeiten oder ausgelöste Fähigkeiten gibt es? Ich rufe sie mir auch mal ab, dann kann ich nebenbei mit gucken und assistieren.
Also es wird eine Fähigkeit oder so, würde ich sagen.
Uno, auf jeden Fall. Wie viele Zeilen Text gibt es?
Drei.
Drei? Wie viele Downsides oder zusätzliche Kosten gibt es?
Also schon eine signifikante.
Wie viele Entscheidungen müssen getroffen werden?
Keine.
Keine? Macht der Zufall die Karte stärker?
Nee.
Nein? Werden Token Marken meiner Kopien erschaffen?
Nein.
Nein? Lädt die Karte zum Angreifen oder Blocken ein?
Nein.
Nein? Zum Angegriffenwerden? Nein. Gibt es eine Möglichkeit für die GegnerInnen zu reagieren? steht hier nicht drauf. Ganz im Gegenteil. Gibt die Karte eine Möglichkeit, um auf GegnerInnen zu reagieren?
Nein.
Wird Spielen unterdrückt oder verhindert?
Ja.
Ein Ja. Dauert das ausführen lange?
Nein.
70. Das Ergebnis ist eine 70.
Ist aber schon...
Vergleich zu den 90, die es vorher gab.
Also ich hätte es noch tiefer, also ich hätte eigentlich nicht tiefer erwartet, weil natürlich die Fragen auch, eher, also die so ein globales Runterfahren des Spiels abfragen. Solche Karten sind natürlich sehr schwer zu bewerten, aber es ist schon mal interessant, dass es immerhin schon mal 20 Punkte unter der spaßigen Kommen ist.
Die Skala geht übrigens nicht von 0 bis 100 oder so. Hier werden Zahlen addiert, das heißt, wir gucken wirklich nur im Verhältnis, die Verhältnisse der Karten. Hau mal eine Karte rein, die dir so richtig viel Spaß macht.
Okay, ja, eine Karte, die mir sehr viel Spaß macht, ist zum Beispiel Gottrick. Der verhüllte Zelebrant. Godric, der verhüllte Zelebrant, ist Mensch-Adliger 3-3 für ein farbloses und zwei rote Mana, also eine rote Karte. Er hat Eile und er hat Feier.
Das heißt, solange in meinem Zug zwei oder mehr bleibende Karten, die keine Länder sind, ins Spiel gekommen sind unter meiner Kontrolle, ist Godric ein Drache mit Basisstärke und Widerstandskraft 4-4, also keine 3-3, sondern 4-4, hat Flugfähigkeit und für ein rotes Mana. das kann ich auch mehrmals auslösen, kriegt er plus 1, plus 0 bis zum Ende des Zuges.
Nein. Oh, shit. Wir haben schon wieder eine 90. Wir hätten Karten besser vorbereiten sollen, glaube ich. Es ist eine 90, was soll ich sagen? Ich mach mal ein paar Kommastellen. Eine 90,3. Also, macht dir genauso viel Spaß wie der Träger des Ruhms. Dann würde ich jetzt mal wissen, warum macht dir diese Karte so viel Spaß zu spielen und was? Erfasst die Maschine vielleicht nicht an der Stelle?
Also die macht unglaublich viel Spaß zu spielen, also in dem richtigen Deck natürlich immer vorausgesetzt, weil, Ich A, in dem Deck, wo ich sie spiele, kann ich zum Beispiel die erste bleibende Karte spielen, dann greife ich an.
Dann spiele ich instantan noch ein Enchantment mit Flash und dann wird er zum Drachen und wenn geblockt wird, dann wird es vielleicht falsch geblockt, weil er unterschätzt wurde, dann wird er stärker, dann kann ich ihn auch nochmal pumpen, wenn er Trampel hat, macht er dann trotzdem noch Schaden. Also der Überraschungseffekt, den er haben kann, mit den richtigen Permanenz zur richtigen Zeit gespielt, ist es eigentlich.
Jetzt haben wir zwei Möglichkeiten. Entweder die Maschine berechnet irgendwas falsch oder wir haben das, was du beschreibst, irgendwo noch nicht eingeben können in irgendeiner Form. Und ich glaube, was wir noch nicht so richtig gut abbilden konnten, ist, dass der sich verändern kann. Dass der quasi zu einer anderen Karte wird, die plötzlich andere Eigenschaften hat, die dann Flugfähigkeit hat, sozusagen.
Dass sich das dann abbildet. Das ist wieder dieses Zwei-Karten-Ding, sodass er dann eigentlich zu einer anderen Karte wird. Und bei der Frage, wer ein Token mag, man eine Kopie erschaffen. Es wird eigentlich kein Token erschaffen, aber es wird quasi wie eine neue Karte kreiert. Und sobald wir das mit Ja beantworten, ist es eine 95. Also sehr eindeutig, eindeutig drüber. Und ich glaube, da ist die Fragestellung noch nicht so gut in dem Fall.
Das ist wahrscheinlich auch relevant für doppelseitige Karten, also Werwölfe oder die ganzen doppelseitigen Dekane oder sowas. Das wäre natürlich auch mal relevant oder interessant zu sehen, wie das abgebildet wird, weil das macht natürlich auch Spaß, so einen Werwolf umzudrehen.
Ja, ich glaube auch, das ist eine Johnny-Karte. Das sagen auch die Zahlen. Also für Spike und Timmy ist es eine 91, für Johnny ist es eine 100. das ist schon ziemlich weit oben sozusagen in den Werten und diese Frage soll tatsächlich ein bisschen darauf abzielen, also die favort Johnny tatsächlich noch ein bisschen mehr.
Aber dann trifft es ja trotzdem ganz gut, finde ich.
Ja, das ist so ein bisschen, wenn er nicht flippt, ist es eine 90 sozusagen, wenn du ihn auslösen kannst. Aber wenn du ihn auslösen kannst und plötzlich was Neues entsteht, dann ist es eine 95. Spannend, sehr, sehr spannend.
Hast du eine Karte, die dir sehr viel Spaß macht und die sich auch bewahrheitet hat?
Pass mal auf, ich habe hier viele Karten schon vorausgefüllt sozusagen, aber noch nicht. Da fehlen noch ein paar letzte Fragen an diese Karte, die ich noch beantworten muss. Bruttyrannen Sidisi aus dem originalen Takir.
Bruttyrannen?
Bruttyrannen Sidisi. Eine legendäre Naga-Schamanin. Kostet 1 und Sultai, also 1 schwarz-grün-blau für eine 3-3 legendäre Kreatur. Wurde mittlerweile zu einer Rare auch mal downgeschiftet, aber ich spiele natürlich die Originale aus dem aus meinem ersten Takir-Booster, den ich je geöffnet habe. Und Sidisi macht folgendes.
Also die mild, wenn du angreifst. Immer wenn eine oder mehr Kreaturen von deiner Bibliothek auf deinen Friedhof gelegt werden, bringe einen 2-2-schwarzen-Zombie-Kreaturen-Spielstein ins Spiel. So, und jetzt gehen wir mal durch. Wie hoch ist der Malerbetrag? Vier. Wie viele Karten werden gezogen? Keine Karte. Wie viele Keywords, aktivierte oder ausgelöste Fähigkeiten gibt es? Zwei. Man könnte noch überlegen, ob es drei sind, also wenn sie ins Spiel kommen,
wenn sie angreift und wenn Karten in den Friedhof gelegt werden. Ich lasse mal bei zwei. Wie viele Zeilen Text gibt es? Das sind acht. Wie viele Downsets oder zusätzliche Kosten gibt es? Keine. Wie viele Entscheidungen müssen getroffen werden? Ich muss die Entscheidung eigentlich keine. Ich muss nur entscheiden, ob ich angreife oder nicht. Ich würde aber sagen, dass keine Entscheidungen getroffen werden an dieser Stelle.
Macht der Zufall die Karte stärker? Ja. Nämlich nur, wenn Kreaturen in den Friedhof gelegt werden, dann macht sie auch den 2-2-Zombie. Damit wird die Karte stärker. Werden Token, Marken, Mana erschaffen? Ja. Werden. Lädt sie einen zum Angreifen? Ja, das steht ja hier auf der Karte sogar. Zum Angegriffen werden? Nein. Für die Gegnerin zu reagieren? Nein. Zum Reagieren auf GegnerInnen? Auch nicht. Wird Spielen unterdrückt verhindert? Nein. Dauert das Ausführen lange?
Nein. Ich greife an, ich schmeiße die Karte in den Friedhof, ich lege den Zombie hin und rauskommt eine 94.
Sehr gut, also.
Allerdings jetzt mit deinem, in deiner Welt sozusagen, ist ja für dein Profil hier sozusagen runtergerechnet.
Ach so.
In meiner Welt ist es eine 93 tatsächlich. Also ich würde sagen, Martin, spiel mal sie diese. Ich glaube, die macht dir noch mehr Spaß zu spielen als mir. Für mich ist es tatsächlich noch der Nostalgie-Faktor. Meines der allerersten Commander-Decks, was ich gebaut habe. und die hat natürlich einen hohen sentimentalen Wert. Aber ich liebe es, mit dem Friedhof zu interagieren und dass Tokens erschaffen werden und ich habe meine 2-2 schwarze Zombie-Tokensammlung.
Das macht einfach viel Spaß, das an den Tisch zu bringen und im Verhältnis zu den anderen Karten liegt die auch bei mir weiter vorn und macht ja auch vielen anderen Spaß. Deswegen ist es auch ganz natürlich, dass zwei unterschiedliche Typen, SpielerInnen-Typen, einfach diese Karte auch positiv bewerten, wobei man sagen muss, dass wir beide auch sehr dicht beieinander liegen mit den Werten. Also ich bin auch zu 20% Spike, 45% Johnny und 35% Timmy.
Bevor wir jetzt gleich zum Fazit kommen, ich würde mal hier, ich habe mal ein Screenshot gemacht, genau, das würde ich nämlich in die Show Notes mit reinschreiben, dann könnt ihr nämlich selber mal die Karten noch durch die Maschine jagen mit euren Psychogrammen und gucken.
Ich hoffe, es kann sein, dass ich die Tabelle so aufbereiten werde, dass ihr euch eine Kopie ziehen müsst davon einfach und dann könnt ihr mit der Tabelle machen, was ihr wollt, könnt sie zerschießen, könnt gucken, wie sie funktioniert und könnt mir natürlich ganz viele Tipps geben. Ja, genau.
Also in den Links ist dann der richtige, also in den Shownotes ist der richtige Link drin und dann seht ihr schon, was ihr mit der Tabelle machen müsst. Genau. Ja, vielleicht kann ich mal kurz schildern, wie ich es so erlebt habe. Also ich finde es auf jeden Fall einen deutlichen Fortschritt zur ersten Spaßmaschine, weil es jetzt wirklich sehr nah rankommt an, wie ich die Karte auch einschätzen würde.
Es ist nicht mehr so vom Gefühl abhängig, wie gut ich die Karte finde, weil das bei der ersten Maschine, Wusste ich ja schon ungefähr, dass ich die Karte gerne mag und hab's dann eher nochmal bestätigt gesehen. Hier kann ich tatsächlich auch neue Karten reintun, reinwerfen und krieg dann ein Gefühl, dass ich im Spiel bestätigen kann. Also das ist eher andersrum. Und das finde ich eigentlich eine ganz schöne Fortentwicklung.
Ich weiß nicht, wie es dir ging, als du mit unbekannten Karten getestet hast, aber wie gesagt, ich habe jetzt einen Draft gemacht in Takir, da hatte ich, glaube ich, eine von den Karten, die wir gerade getestet haben, mit drin. Und das deckt sich ungefähr so. Also, das waren dann eher andere Sachen, warum es dann keinen Spaß gemacht hat, weil der Gegner vielleicht bessere Karten gespielt hat.
Also, ich finde es auch schön, wie gut es funktioniert und dass es funktioniert, aber in anderer Hinsicht überrascht es mich auch nicht, weil ich ja tatsächlich, also, genau, weil natürlich ein System dahinter steckt, was ich nachvollziehen kann.
So, und was ihr hoffentlich auch nachvollziehen könnt. Es gibt allerdings ein paar Annahmen darin, eine besonders wichtige Annahme, die vielleicht gar nicht so viele von euch teilen, nämlich, dass ich Interaktivität zur Karte immer auch als ein Benefit von Spaß erachte. Ja, also wenn die Karte für eine Interaktion am Tisch sorgt mit anderen SpielerInnen, nicht jetzt Interaktion mit anderen SpielerInnen, dann sehe ich das immer als ein Benefit.
Den sortieren zwar die unterschiedlichen SpielerInntypen unterschiedlich ein, Ich kann Spaß und Interaktivität nicht auseinanderbringen. Ich denke, dass es unmittelbar miteinander verknüpft und ist in gewisser Weise auch sozusagen mein Statement und meine Perspektive auf Magic the Gathering. Das könnt ihr anders sehen, teilt es auf jeden Fall. Es gibt noch ein Ding, was die Maschine nicht abbilden kann. Und das ist die Varianz einer Karte, die sie mitbringt. Wenn da steht ...
Zerstöre eine Kreatur deiner Wahl. Dann ist das easy, wenn der Gegner nur eine Kreatur spielt oder zwei Kreaturen oder drei Kreaturen spielt. Jetzt sitzt du da vor einem Board von 20 Elfen und weißt nicht, wo du anfangen sollst zu zerstören.
Und plötzlich wird eine Karte total überfordernd. Und wenn du dann niemand bist, der sich sehr, sehr intensiv mit der Meta befasst hat, dann kann es plötzlich sein, dass diese ganz einfache Karte, sie zu spielen, plötzlich gar nicht so viel Spaß macht, wie, ich spiele sie und zerstöre diese eine Riesenkreatur auf der anderen Seite.
Dann kannst du schnell die Karte, alle Karten vom Gegner mit seinem Psychogramm in die Spaßmaschine werfen, um zu gucken, welche Karte ihm am meisten Verlust bereiten würde, wenn sie zerstört werden würde.
Ja, ja, ja. Und was ihr mitbringen müsst, ist, mit welcher Persona ihr diese Maschine befragt. Denn für mich, in meiner Brust schlagen quasi unterschiedlichste Magic-Herzen. Das eine ist der Casual Commander-Spieler. Der andere Werte und anderen Anspruch an Spaß mitbringt. Und das andere Herz ist zum Beispiel der kompetitive Pauper-Spieler, der gewinnen möchte, der Metadex anguckt, der die Karten nicht spielt, weil sie Spaß machen.
Nicht nur in Klammern, aber deutlich mehr als der Commander-Spieler. Und der eher ein Spike ist als der Casual Commander-Spieler. Und das ist super interessant. Also überlegt euch vorher, wer ihr sein wollt und wie ihr diese Maschine befragen wollt. So, lasst uns als Tasty MTG, wenn ihr darauf Bock habt oder wer auch immer Bock hat, meldet sich einfach bei uns, diese Maschine ein bisschen weiterentwickeln.
Und wenn sie cool genug ist, dann schicken wir sie an Mark Rosewater und gucken mal, ob er auf die Tasty MTG Community reagiert.
Mach doch einen Kanal im Discord-Server, da kannst du...
Ich würde einfach erstmal unseren Podcast-Kanal nehmen.
Oder den Podcast-Kanal im Discord-Server.
Da werden wir posten, sobald die neue Folge veröffentlicht wird. Und dann könnt ihr darunter kommentieren, diskutieren. Und wenn es so umfangreich wird, erstelle ich dafür auch gerne einen eigenen Kanal. Also kommt zu uns auf den Tasty MTG Discord-Server. Der ist zu großen Teilen im Pauper-Format verschrieben. Aber es gibt eben auch einen Channel für den Podcast, wo ihr uns Feedback geben könnt und sagen könnt, interessiert euch so eine Folge überhaupt?
macht euch sowas überhaupt Spaß oder sagt ihr, reicht, wenn ihr uns die Geschichte der einzelnen Storys zusammenfasst, genau, hinterlasst mal einen Kommentar, jeder Kommentar ist willkommen und wir reagieren auch immer auf euch. Das könnt ihr aber auch auf unserer Homepage tun, auf tastymtg.de.
Dort wird jede einzelne Folge so veröffentlicht, dass ihr darunter auch kommentieren könnt und ihr könnt es natürlich wie immer auch sehr gern Feedback hinterlassen auf den Plattformen, auf denen ihr den Podcast hört, also zum Beispiel auf Spotify oder auf Apple Music, Apple Podcasts, wie heißt das? Apple Podcasts heißt das. Ja, genau. Und da freuen wir uns auch drauf. Eine gute Bewertung ist auch immer gern gesehen und willkommen.
Das ist auch schon eine sehr gute Überleitung, weil du gerade gesagt hast, man kann auf unserer Webseite kommentieren. Da habe ich noch was Schönes jetzt für die Nachspeise. Auch ein bisschen Meta, passend zu unserer Meta-Folge zur Spaßmaschine. Aber wir müssen erst mal ankündigen, was es in der Nachspeise gibt.
Das Gericht mit dem Maximalwert Zucker, zumindest bei uns in der Familie, Milchreis.
Ich habe direkt Hunger. Ich wollte noch ein bisschen was Metamäßiges erzählen. Ich glaube, ich habe es letztes Mal erzählt in der Steady-Pre-Show. Falls ihr diesen Podcast auf Spotify hört und gerne mal in alten Folgen stürmert, habt ihr vielleicht festgestellt, da fehlt ja eine Folge. Der Goldene Tasty, ich glaube 2022, war auf einmal weg. Was ist da los?
Das ist mit Sicherheit sofort aufgefallen. Sturzfluten von Fanpost. Ein aufgeregter Fanpost kam zu uns.
Nicht eine, aber ich erzähle die Geschichte trotzdem.
Ja, unbedingt.
Spotify war der Meinung, dass in dieser Folge zum Golden Taste die Musik verwendet wurde, für die ein Rechteinhaber einen Claim angemeldet hat. Und wir wussten, dass dem nicht so ist, weil wir nur gemeinfreie Musik benutzen und uns auch vorher immer sehr, sehr schlau machen, zumindest soweit wir es können, dass wir Musik benutzen dürfen.
Also CC0-Musik ist das im großen Fall. Und genau, anscheinend hat jemand eine CC0-Musik, das ist jetzt meine Vermutung, kann es natürlich nicht beweisen, geclaimt und hat jetzt versucht, über Spotify da Rechte einzufordern. Und die Kommunikation war ein bisschen zäh mit Spotify, das ging hin und her.
Ich habe sehr viel geschrieben, aber es hat offensichtlich nicht die drei Tage gebraucht, um das dort zu bearbeiten, die sie mir automatisiert als Zeit gestellt haben, bevor sie die Folge runternehmen. Und dann ist eben die Folge runtergegangen und dann habe ich mit dem Chat diskutiert im Vorfeld schon und dann nochmal Mails hingeschrieben und alles belegt und dann wurde die Folge auch wieder hergestellt.
Es hat mich im Endeffekt, weiß ich nicht, zwei, drei Stunden gekostet im Laufe der Woche und zeigt mir eigentlich wieder mal deutlich, wenn ihr... Also vielleicht weniger als Hörerinnen und Hörer, sondern eher als Podcast-Macherinnen und Macher oder potenzielle Podcast-Macherinnen und Macher überlegt, wo hostet ihr das? Sobald ihr euren Content bei einer Plattform hostet, seid ihr halt dieser Plattform ausgeliefert nach deren Regeln.
Und wenn die entscheiden, der Content passt aus diesen und jenen Gründen nicht mehr zu uns, dann ist der weg. Und das ist auch so ein bisschen der Grund, warum wir den Aufwand betreiben, alles selber zu hosten und dann quasi Spotify nur als zusätzlichen Ausspielkanal zu nutzen, weil wir eben alles selber unter Kontrolle haben wollen und euch das bestmögliche Podcast-Erlebnis geben wollen.
Also wenn ihr zum Beispiel den Podcast abonniert über unsere Seite einfach mit dem Feed, dann kriegt ihr da eben noch ein Transkript dazu automatisiert, wo ihr mitlesen könnt. Ihr bekommt schöne Kapitelbilder, ihr bekommt schöne Kapitelmarken und könnt dort diskutieren und wir können vor allem antworten. Das geht ja bei Spotify auch noch nicht so lange, glaube ich. Und auf Apple Podcast könnt ihr auch nur Kommentare hinterlassen.
Das ist auch keine Podcast-Plattform, aber ihr versteht, was wir meinen. Also wir wollen mit dieser Podcast-Seite halt eine Umgebung schaffen, wo der Podcast lebt und wo wir mit euch in Interaktion treten und wo wir den bestmöglichen Podcast produzieren und hinstellen. Genau.
Das war so ein kleines Plädoyer, euch doch mal zu überlegen, ob ihr euren Podcast-Konsum vielleicht auf einen Podcatcher verlagert, wo ihr den Podcast direkt abonnieren könnt, weil ja, also wir profitieren tatsächlich nicht so sehr von Spotify. Also viele Artists, die Musik machen, auch nur mit Centbeträgen und bei Podcasts eigentlich gar nicht.
Das ist halt einfach eine der populärsten Plattformen und da sind wir, weil viele von euch dort auch sind, aber es ist einfach ein Ausspielweg für uns und wir finden, der Podcast, der lebt eigentlich im freien Netz und über unseren Ersten. Genau. Das als kleine Anekdote zu dieser, Also ich hoffe, das ist jetzt ausgestanden, aber es kann natürlich jederzeit wieder passieren.
Danke, dass du dir die Mühe gemacht hast. Es wäre schade drum gewesen, die Folge nicht mehr mit im Portfolio zu haben.
Ja, ich finde es auch schade. Dann kommst du als neuer Hörer dahin, willst mal irgendwie alle Folgen durch, dann denkst du irgendwie, Fehlfolge 21, wie kommt es? Und ja, genau. An der Stelle nochmal ein großes Dankeschön auch an alle Steady-Unterstützerinnen und Steady-Unterstützer, die dafür sorgen, dass wir, also nicht diesen Rechtsstreit führen können, weil der war kostenlos.
Aber dass wir einen schönen Podcast machen können, den gut produzieren können, mit auf Phonik nochmal alles durchrechnen lassen, damit auch Hall-Effekte und unsere Stimmen gut klingen. Also ohne Hall-Effekt gut klingen. Und die SETI-Unterstützerinnen, die das möglich machen, sind zum Zeitpunkt der Aufnahme Jasperis, Andreas, Matthias und Felix, Dominik, Simon, Dennis, Axel, Sönke, Lutz und Daniel. Vielen herzlichen Dank.
Vielen Dank, ihr Lieben. Danke, danke, danke.
Ihr bekommt tatsächlich einen eigenen RSS-Feed, wenn ihr auf Steady abonniert. Das ist die Folge, aber davor schneiden wir immer noch die Post- und Briefshow dran. Also es ist tatsächlich was Exklusives.
Heute habe ich zum Beispiel über meine Pre-Release-Erfahrung erzählt.
Genau, was wir jetzt gleich noch erzählen in der Postshow, das überlegt bei uns, während der Abspann läuft. Wir sagen auf jeden Fall erstmal vielen, vielen Dank an euch. testet die Spaßmaschine aus und wir fühlen uns eigentlich ganz gut, so ein bisschen freier jetzt agieren zu können, jetzt wo so viele Universus-Beyondes jetzt rauskommen und wir nicht laufend Geschichten lesen müssen. Was wir natürlich auch gerne machen. Aber so ein bisschen mal folgen außerhalb der Reihe ist auch schön.
Ja, danke, dass ihr uns zuhört. Und zu guter Letzt bleibt mir nur noch zu sagen, nicht nur Karten spielen, weil sie gut sind, sondern auch, weil sie Spaß machen.
Macht's gut, oder?
Oder?
Ja.
Tschüss.
