Hallo und herzlich willkommen zu Tasty MTG, dem Podcast zu allen Fragen des guten Geschmacks rund um das Spiel, welches wir alle so lieben. Magic the Gathering. Mein Name ist Geis.
Und ich bin Martin. Heute geht's auf große Fahrt mit Commander Geis und seinen 99,5 Karten. Und wir sprechen ungelogen nicht über die Verbanden 4. Großes Ehrenwort.
Magic ist tot. Lang lebe Magic. Einmal mehr wittern Fans unseres Lieblingsspiels das Ende desselben und einmal mehr treten wir den Beweis an, dass dem noch lange nicht so ist. Wir stellen euch heute einen besonderen Leckerbissen vor. Ein Captain Blaubeer Commander Deck. Und unseren Take zur aktuellen Diskussion um Commander gibt es am Ende noch oben drauf. Los geht's.
Ja, hallo, Guys.
Hallo, Martin.
Wie geht's? Hast du viel, hast du die Magic News verfolgt?
Ich frage mich dann immer welche, weil ich das Gefühl habe, ich komme nicht mehr hinterher mit den News, die sich überschlagen und habe ich schon wieder was verpasst. Aber ich glaube, ich habe sie gehört, wenn du die meinst.
Ja, da sprechen wir später noch drüber. Aber wir machen so eine Commander-Folge heute, haben wir gesagt, mit verschiedenen Aspekten und der größte Teil sind frohe Kunde, denn du hast dein neues Deck mitgebracht.
Ja, zumindest zwei Drittel davon. Denn ihr könnt mir noch ein bisschen helfen, das ganze Ding zu kompletieren, so kriegt das auch ein bisschen was Interaktives. Ist doch ganz schön, oder? Können alle ein bisschen mitmachen.
Können alle ein bisschen mitmachen und du kannst Arbeit sparen.
Hey, das ist, wenn man ein gutes Flavordeck bauen möchte und das ist der Ansatz eines, der Versuch eines sehr guten Flavordecks, dann ist das gar nicht so leicht. Aber warum das nicht so leicht ist und was ich als die große Herausforderung mir da selbst zur Aufgabe gestellt habe, Darauf gehe ich nachher in der Hauptspeise noch ein bisschen ein. Würde aber jetzt vorschlagen, bevor wir uns mit diesen ganzen Commander-Fragen beschäftigen, starten wir einfach mal in die Hauptspeise.
Und da habe ich vorbereitet, frittierte Kartoffeln der Gourmetica Insularis. Musik.
Gewiefte Literaten wissen jetzt schon, in welche Richtung es geht vielleicht mit deinem Deck.
Gewiefte Literaten haben im Intro gehört, was das Deck ist, was ich vorstellen werde. Aber auch alle anderen könnten das gehört haben. Ja, genau. Erkläre ich nachher, was es damit auf sich hat.
Gut, dann machen wir doch in der Vorspeise ein bisschen was Neues. Und zwar haben wir einen Vorschlag bekommen von unserem Hörer und Steady-Unterstützer, Dominik.
Hi.
Der, hallo, der hat geschrieben, habt ihr eigentlich mal nachgedacht, ähnlich dem Format bei einigen YouTube-Kanälen, die zum Beispiel die Tagesschau von vor 10 Jahren bringen, mit einem kurzen Rückblick auf das erschienene Set und zwei bis drei Highlight-Karten, wäre das doch mal ein netter Taste. Nur so als Idee. Genau, also wir gucken gerne mal 10 Jahre zurück und gucken mal, was da für Sets rauskamen, was da für Karten aktuell waren.
Das ist jetzt kein richtiger Set-Check, aber wir sprechen so ein bisschen drüber und da ich ein Jahr später angefangen habe, als du Magic zu spielen, also zwei, werden die ersten Rückblicke hauptsächlich bei dir landen, aber ich habe mir auf jeden Fall auch nochmal das Set angeguckt, über das wir heute sprechen und habe mir auch nochmal eine Karte rausgesucht, die ich ja sehr schön finde und ikonisch und die ich sehr gerne spiele und die offensichtlich aus diesem Set stammt.
Ja, wir gehen zurück ins Jahr 2014.
Vier? Vierzehn, ja. Nicht vier, stimmt.
Wir gehen zurück ins Jahr 2014 und ja, wir sprechen über Karne von Takir.
Ach, Karne von Takir. Karne von Takir war für mich nicht mein erstes Set. Ich habe so mit Magic 2014 diesem Core-Set angefangen. Aber es war das Set, mit dem ich zu Commander gefunden habe.
Ah, damals schon, ja.
Wir haben damals, als wir angefangen haben, ganz viele Spielvarianten durchprobiert und wollten auch mal das mit diesem Commander ausprobieren. Hatten sogar schon Highlander Decks gebaut und gegeneinander ausprobiert. Also 100 Kartendecks, Singleton-Format, ohne Commander. Und dann kam Karne von Takir raus und das war ein Set, was ich für meine Verhältnisse verhältnismäßig oft gedraftet habe. Und was ganz schön war, weil es ein Multikaller-Set war.
Also wir reisten nach Takir und diese Karne oder diese, wie sagt man, sind das Clans, die hier leben? Nee, was sind das für Gruppierungen?
Clans. Ich hatte doch Maron vom Clan-Teltnoff.
Ah ja, die Clane von Takir. Nee, das heißt natürlich die Kahne von Takir. Und diese Kahne haben ganz, ganz tolle Karten, die vielleicht sogar schon mit Commander im Hinterkopf designt wurden, aber sich zumindest nicht ganz so Commander-mäßig, aufgedrängt haben, wie es dann in anderen Sets ab und zu mal der Fall war. Und da in diesem Set habe ich so ein bisschen meine Liebe zu schwarz auch entdeckt. Und vor allem zu Sultai. Und es gab einen ganz tollen Moment,
wo ich einen Booster öffne. Ich hatte mir eine Box geholt. Nimm den ersten Booster raus. Dachte, den machst du jetzt nur für dich auf. Bevor irgendwas gedraftet oder sealed gespielt wird oder so. Und das wäre doch cool, diese CDC da drin zu haben. Die wirkte irgendwie interessant. Und ich mach den Booster auf und da war CDC drin.
Das ist ja eine verrückte Geschichte.
Oder?
Ja.
Für mich war das was ganz Besonderes. Ich dachte, glaubt mir kein Mensch. Habe ich erzählt, trotzdem. Und habe dann um CDC mein Commander-Deck gebaut, welches ich immer noch besitze und immer noch sehr, sehr gern spiele. Was jetzt offenbar auch schon zehn Jahre alt wird. Natürlich diverse Iterationen erlebt hat und Veränderungen und Updates und Upgrades und ein paar Karten sind aber immer noch seitdem drin.
Ich habe mir das ja auch nochmal angeguckt, dieses Deck und habe viele Karten davon wiedererkannt, von denen ich gar nicht wusste, dass sie in Khans of Takir drin sind.
Ich habe ja, habe ich gerade schon gesagt, ich habe zwei Jahre später angefangen mit Magic zu spielen und, damals war es ja noch nicht so, dass ja gefühlt irgendwie 5000 neue Karten im Jahr rauskamen oder es hat sich zumindest nicht so angefühlt und da hatten wir noch so die Nachwirkungen von Sets, die noch ein bisschen älter waren, gerade im Commander dann auch gemerkt und in den ganzen Berichterstattungen, wo ich dann eingestiegen bin,
und ich hatte dann relativ früh auch eine Karte in einem von meinen ersten Commander Decks Harden Scales, die, offensichtlich in Kano von Takir zum ersten Mal gedruckt wurde. Ganz tolle Illustration auch von Mark Winters. Und Mark Winters hat auch eben Maren vom Clan Nel Tov illustriert, das meine erste Kommandeurin war sozusagen, oder das erste Commando-Deck, was ich so richtig bewusst als Commando-Deck gespielt habe. Das kam dann 2015 raus. Im Commando 2015 eben. Und,
Und das war ja so meine Verbindung zu Takir. Ich habe die Lore nie so richtig nachgelesen. Das ist glaube ich irgendwann auch eine Zeitreise und Drachen übernehmen die Herrschaft, weil jemand in der Zeit zurückgereist ist. Und ja, ich finde das faszinierend.
Die Zeitreise kam im Blog, glaube ich, erst später bei Fat Reforged. Aber ich habe damals auch die Story noch nicht wirklich wahrgenommen. Ja, es waren schöne Karten drin. Also Karten wie zum Beispiel der Mantis Rider. Wo einfach so ein Typ aus so einem riesengroßen Gottesanbeterin durch die Luft schwebt. So eine Jaskai, genau Jaskai-farbene, also Kossett Blau, Rot, Weiß, Kreatur, Human Monk. Und Fliegt, Wachsamkeit, Eile 3-3.
Einfach schöne, schöne Karten. Schöne, schöne Karten. Und was ich damals sehr genossen habe, war, dass der Draft und die Spiele, die sich daraus ergeben haben und auch im Ziel, dass die relativ langsam waren. Man hatte so eine schöne Phase, wo man erstmal sich um seinen Maler gekümmert hat, um alle drei Farben an den Start zu bekommen. Das heißt, es gab viel Fixing da drin, doppelfarbige Länder, Artefakte, diese Banner, die für mehrere Farben tappen.
Und dann hat man sich quasi auf einen dieser Clans sozusagen eingestellt. Also wir hatten Jazzguy, was ich gerade schon sagte, weiß, rot und blau. Wir hatten Sultai, schwarz, grün und blau. Also die sind ja auch nach diesem Clan dort quasi aus Tarkir benannt. Mal gucken, ob ich noch alle zusammen bekomme. Dann haben wir Mardu. Ich muss sagen, Mardu war mein allererstes Commander Deck. Mein erstes Commander Deck war. Sergo Helmsmasher. Oder wie wir ihn damals genannt haben, Dormirco.
Dormirco war mein erstes Commander Deck und er hatte halt 7-2 Eile und wir hatten damals noch sehr langsamer Commander-Deck, der hat so dreimal angegriffen und dann hast du halt mit Commander-Dimage gewonnen. So, weil er halt irgendwie, weil du es irgendwie geschafft hast, den immer wieder durchzubringen. Genau, aber das war so eine Face-Commander-Face-Karte auch. Was haben wir noch? Wir haben noch Absan. Absan hat die Farben Weiß-Schwarz-Schwarz-Schwarz-Weiß-Grün,
genau. Dann haben wir noch Timur.
Und sein Grün-Blau-Rumund.
Und das war's, glaube ich, ne?
Madrus, Urteil, Timur, Jeskai und Absar.
Genau, und die anderen waren dann in Shards of the Last. Das sind die Shards, ne?
Genau, das sind jetzt hier die, Ally Colors. Ne?
Ja. Ja, genau.
Also die Farbe in der Mitte und ihre zwei direkten Nachbarn. Also weiß, genau. Zum Beispiel weiß, rot, schwarz für Mardu. Weiß ist in der Mitte. Rot auf der einen Seite, schwarz auf der anderen Seite.
Und ich fand die Kana halt so mega cool. Das war Anna Fensa. Das war CDC eben, die ich schon genannt hatte. Das war, na, na, hilf mir auf die Frage, Surak. Das war Sergo und die beste von allen, von der ich auch ein Commander-Deck hab, ich starre auf diese Karten und jetzt fällt mir ihr Name nicht ein.
Narset.
Narset, natürlich. Das Deck, was niemand spielen sollte, weil es alle nur Viehs bauen können. Und ja, es ist auch ein ziemlich starkes, gutes Deck. Obwohl ich da überhaupt nicht viel reingesteckt hab, außer einfach so Good Stuff. Chesky, Good Stuff.
Es ist schon witzig, wie man dann so alles an dem orientiert, was man zuerst gespielt hat. Also du hast ja auch ganz viel, was du dann referenzierst, zurück auf Karne von Takir, ne?
Ja, auf jeden Fall. Was ich damals noch nicht so richtig kapiert habe, war dieser riesen Hype um die Fetschländer.
Ich habe damals so ein Video gesehen, wo sie auf irgendeiner Veranstaltung angekündigt haben, dass Fetschländer drin sind und blenden das quasi auf irgendeiner Leinwand ein und die Menge rastet aus, dass die Fetschländer jetzt im Standard sind und, das denn jetzt wieder kaufen können und danach hat man es ja quasi, nur noch gehört Fetch Fetch Fetch und ich glaube das waren auch Fetch Länder die es vorher so noch gar nicht gab die vorher so noch gar nicht gedruckt wurden,
Oder? Nee, stimmt nicht. Stimmt nicht, die wurden vorher schon so gedruckt. Nur ewig nicht mehr. Seitdem. Die wurden in Onslaught gedruckt. Und dann erst wieder ein Kran von Tarkir. Und Onslaught war, welches Jahr? 2002. Also, hat man mal zwölf Jahre lang keine Fetschländer gedruckt. Okay, dann konnte man es irgendwie nachvollziehen. Später. Aber damals habe ich den Hype nicht so richtig mitbekommen. Habe auch das zwei Fetschländer damals gezogen. Habe die auch immer noch.
Und hab dann später gecheckt, wie gut die sind.
Rat mal, wie viele legendäre Kreaturen es in dem Set gab.
Nicht so viele. Vielleicht nur die fünf? Die fünf Karte?
Ja, fünf legendäre Kreaturen. Die fünf Karte. Verrückte Zeit.
Andere Zeit, genau. Ja, aber das war auch irgendwie cool, dass man noch gemerkt hat, okay, ich muss mir jetzt wirklich was da drum so ein bisschen bauen und für mich war es halt, mit CD-Sin so neue Anhaltskarten zu mailen. Das war in unserer Playgroup damals noch was ganz Wildes, Verwegenes. Eine Pet-Card, die noch drin ist, die ich ganz geil finde, Savage Punch.
Ja, das hab ich vermutet, dass du darauf zu sprechen kommst, ja.
Wo ist es Zirac, der einfach den Bären wegsmackt, einfach so wegfaustet und dann gibt's ja die diversen Karten, die danach kamen, wo der Bär auch mal zurückschlagen kann und so. Ja.
Ja, mit dem Team-Oberwater-Mark Gab es ja noch Kratten mit Watermark.
Ja, genau.
Und das scheint auch Surak zu sein.
Welche Illu ich damals richtig geil fand, war der Rattleclaw Mystic. Das ist eine Rare, kostet 1 und ein grünes für eine 2.1. Kann tappen für eine beliebige T-Morph-Farber, also grün, blau oder rot. 2.1. Ist Morph. Morph war ja da auch noch drin. Also kommt Facetown rein als 2-2 und kann für zwei beliebige entmorpht werden. Und wenn er umgedreht wird, fügt man grün, blau, rot zu seinem Manapool hinzu und hat eine Illu von Tyler Jacobson.
Und ich fand die sehr, sehr schön, wie diese Schamanin da ihren seltsamen Riesenhut auf hat, der so mit langen Zähnen behangen ist, ihr Gesicht verhängt und ihre Hand aber in Flammen gehüllt ist und das Gesicht so ein bisschen erhellt. Also, eine ganz, ganz tolle Illustration. Sehr mystisch, sehr geheimnisvoll. Gut, ist auch eine Mystik. Wie heißt die auf Deutsch gleich nochmal? Rattenklauenmystiker. War übrigens eine Zeit, wo ich noch nur auf Englisch gespielt habe.
Ratter, Ratterklauenmystiker.
Von Tyler Jacobson illustriert. Auch ein Urstein für Wizards, der ganz viel illustriert und, ich sag's immer wieder gern, auch für Dungeons & Dragons sehr viele Cover von den Büchern illustriert hat. Also, der ist da der Go-To-Artist für die Cover ganz oft.
Mhm.
Ja, soviel vielleicht mal zu einem kleinen Rückblick. Wir haben ja noch mehrere Sets, die in 2014 rausgekommen sind. Die können wir ja gerne in den nächsten Folgen mal besprechen und nochmal reinschauen, was da so passiert ist.
Also im Jahr 2014 kam direkt davor quasi 15 raus, im Sommer. Und was kam davor raus? Davor war der Teros-Blog. Das heißt, im Jahr davor kam noch Born of the Gods und das andere Teros-Set. Journey into Nix.
Journey into Nix, genau. Du hast recht, Magic 2015. Das waren nicht die Origins.
Das war mein erster Draft, den ich je gemacht habe.
Aber da können wir trotzdem reingucken. Ja, schöne Idee. Vielen Dank nochmal an Dominik. Das werden wir versuchen beizubehalten in unregelmäßiger oder vielleicht auch regelmäßiger Folge. Sehr schön.
Sehr schön.
Dann lass uns mal zur Hauptspeise kommen.
Und da gibt es wieder was ganz Besonderes serviert. Nämlich Gimp. Bis zum nächsten Mal. Gimp. Ach, schön. Jetzt muss ich mal kurz durchatmen. Also, so ein neues Magic-Deck bauen, das kann ja in unterschiedlichster Stimmung erfolgen. Das kann erfolgen, indem man so wie vom Blitz getroffen wird und dann anfängt, ah, die Karte, die Karte, die Karte, bam, bam, bam, bam, bam, bam, bam, bam, bam, bam, bam, bam, bam, bam, bam.
Und dann steht plötzlich so ein Deck und man kratzt noch was von zu Hause zusammen und dann bestellt man noch ein paar Karten und man fühlt sich so ein bisschen wie so, als hätte man irgendwie ein neues Computerspiel gekauft und hätte irgendwie drei Nächte durchgezockt. Und man kann aber ein Deck auch bauen, in dem das sehr lange reift.
Das ist eher meine Herangehensweise, dass man immer mal, ich habe ja schon mal erzählt, ich muss die Karten dann immer so liegen haben und es hilft auch tatsächlich, wenn die, wenn die Füße stahl liegen, Und wenn man wieder mal so drauf guckt und denkt, wie würde ich mich jetzt fühlen, wenn ich diese Karte ziehen würde? Ah nee, die tue ich nochmal weg, dann lege ich nochmal eine dazu. Also es ist eher so ein reifender Prozess.
Also ich erinnere mich noch gut. Ich habe einen deutlich älteren Bruder.
Schön, dass du dich da doch sehr gut erinnerst.
Der hatte vor geraumer Zeit, also ich habe sehr lange aus seiner CD- und Plattensammlung herausgelebt. So, der hat irgendwelche Sachen eingekauft und ich habe es mir angehört. So, ne, das ist dann natürlich ganz entscheidend für den Musikgeschmack und so weiter. Und irgendwann war er eben auch so auf dem Trip, dass er sich Hörbücher holte. Und dann sah ich, hatte er, ich weiß gar nicht, woher, die hatte eine riesige Box mit 14 CDs.
Von Käpt'n Blaubeer. Nämlich nicht von, also ihr kennt ja Käpt'n Blaubeer vielleicht auch aus der Sendung mit der Maus, wo er am Ende immer so eine kleine Geschichte, so eine kleine Seemannsgarn-Geschichte zum Besten gibt. Eine Lügengeschichte, wie es immer so schön heißt.
Und Walter Mörs, der Erfinder von Käpt'n Blaubeer, der hat ihn quasi in einen riesigen Epos gebannt, in dem er ein über tausendseitiges Buch geschrieben hat, das da hieß Die 13,5 Leben des Käpt'n Blaubeer, in dem er quasi den Epos Käpt'n Blaubeer, die Heldensage um Käpt'n Blaubeer geschrieben hat und damit beschrieben hat, wie er zu dem Käpt'n Blaubeer wurde, den man zuvor schon aus der Sendung mit der Maus kannte.
Das ist eine ganz spannende Geschichte tatsächlich. Ich habe das damals auch gelesen, als das rauskam. Man kannte Walter Moers von Käpt'n Blaubeer, man kannte ihn davor so als Anarcho-Comiker mit dem kleinen Arschloch und man hat ihm das gar nicht so zugetraut, dass er ein Buch schreiben kann.
Deswegen war das auch erstmal so ein bisschen, stand das Feuilleton so verwundert da und hat ihm dann aber attestiert, dass ihm mit diesem Buch ein sehr großartiger deutschsprachiger Fantasy-Roman gelungen ist, der diese Captain-Blaubeer-Lore sehr viel weiter trägt, als es in den Sendungen der Maus-Abenteuern passiert ist. Und das war quasi der Auftakt zu einer ganzen Reihe von Büchern, da wirst du vielleicht gleich noch was dazu sagen, mit dieser Welt, die er da geschaffen hat.
Ja, ich habe das, ich habe dieses Hörbuch mir angehört und habe nur gehört, mein Bruder hat irgendwie das Buch gelesen schon, hat sich dann noch das Hörbuch gekauft und hat sehr davon geschwärmt und da ich mir alles mögliche an Hörbüchen reingezogen habe, kam auch das dazu und das war die Version, in der der Bach gelesen hat.
Bach kennt vielleicht noch die Älteren aus dem Fernsehen, eine sehr illustre, witzige, komische, manchmal seltsame und aber immer sehr, ich sag mal, mobsfidele Gestalt, so, ein körperlich kleiner Mensch mit einem relativ großen Organ. Ich will auch nichts auf den kommen lassen, in keinster Weise, denn der hat mit seiner Lesung von Captain Blaubeer, hat er dem ein Leben eingehaucht, was ich glaube ich durch das Buch selber so nicht mitbekommen hätte.
Ich habe nämlich später selber gemerkt, ich kann Walter Mörs nicht gut lesen, weil er derart viele Wortschöpfungen und unmögliche Ausdrücke in seinen Büchern drin hat, dass sie ständig meinen Lesefluss komplett lahmlegen. Aber wenn ich es höre, habe ich halt eine riesige Freude dran an dieser unfassbaren Vielfalt an Wortschöpfungen, die in den Büchern drin sind.
Vergibst dir aber dann leider die ganzen Illustrationen, die er in den Büchern gemacht hat.
Eben. Und das ist das Ding. Walter Mörs lebt für mich nicht durch seine Illustrationen. Immer wenn ich seine Illustrationen sehe, ist mir das vollkommen befremdlich. Auch wenn er halt mit den Illustrationen das sofort gedacht hat. Das heißt, seine Bücher und seine Geschichten leben für mich total in den Hörbüchern. Denn ich habe mir fast alle seine Bücher als Hörbücher reingezogen.
Die hat auch alle Dirk Bach eingelesen?
Bis zum gewissen Punkt. Bis er verstorben ist, leider.
Genau. Und, Wir haben uns in unserem Discord-Server auch mal über Käpt'n Blaubehr unterhalten vor kurzem und haben eigentlich alle das Werk sehr groß gelobt von Walter Mörs, bis zu einem gewissen Punkt, wo dann ein Buch rauskam, das für viele von uns, die das verfolgten, dann so ein bisschen der Weg nach draußen war, wo wir dann erstmal nicht mehr weitergelesen haben, weil das, ich weiß nicht, was da passiert ist.
Das war auf jeden Fall für mich das gleiche Buch, was er davor geschrieben hat, nochmal. Also wirklich in der Struktur und in den Ereignissen leicht abgewandelt, aber es ist genau das gleiche nochmal passiert. Und das konnte ich irgendwie nicht so verstehen, wie das passieren konnte. Entweder war das irgendwie ein ganz großer Troll-Gag von Walter Mörs, aber es hat mir so ein bisschen dann verleitet, weitere Bücher erstmal zu lesen. Und davor habe ich alles verschlungen, was er geschrieben hat.
Also wenn man jemandem Troll-Gags unterstellen kann, dann ist es Walter Mörs auf jeden Fall.
Sehr teurer Gag gewesen, weil dann wirklich... Ja, also genau und die spielen eben, alle Bücher spielen in diesem Kontinent Zermonien, den er da mit dem ersten Buch eingeführt hat und ist quasi eine eigene Fantasywelt für sich.
Genau, ich habe dieses Buch gelesen, ich kann auch heute ein bisschen was davon erzählen, wenn ich durchs Deck durchgehe, kann ich mal so ein paar Einblicke geben in die 13,5 Leben, die nämlich sozusagen 13,5 kleine Bücher sind, 13,5 Kapitel, in denen das Leben von Käpt'n Laubeer beschrieben wird. Und ich habe das gelesen, fand das großartig, wurde zu einem Fan und habe dann immer wieder dieses Hörbuch gehört.
Ich höre es jetzt auch gerade wieder, immer so in Etappen, bestimmt schon das sechste, siebte, achte Mal, keine Ahnung, weiß nicht wie oft. Und dachte, okay, wir haben hier eine Fantasiewelt. Wir haben eine Heldenreise, die uns hier erzählt wird. Es gibt viele verrückte Kreaturen. Es gibt viele außergewöhnliche Begebenheiten. Es gibt viele Literaturzitate, die an andere große Geschichten erinnern. Und dann dachte ich mir so, das klingt nach einem Commander Deck.
Das klingt nach einem Commander Deck. Und deswegen habe ich mich daran gewagt und habe mir vorgenommen, quasi wirklich von der Geschichte vorgenommen, gesagt, ich möchte ein Commander Deck zu bauen. So. Und dann stand ich vor der großen Frage, über die wir neulich auch schon mal in der Folge diskutiert haben. Wer ist mein Commander?
Wer ist Käpt'n Blaubeer?
Wer ist Käpt'n Blaubeer? Wer ist Käpt'n Blaubeer? Und da habe ich mir wieder mal, wie damals schon bei einem 3-Frage-Zeichen, ganz schön bei meinem 3-Frage-Zeichen-Deck ganz schön die Zähne dran ausgebissen. Aber ich konnte die Frage beantworten tatsächlich. Soll ich, ich stelle dir einfach mal vor. Ich mache es jetzt einfach mal kurz.
Genau.
Ich stelle dir einfach mal vor. Und zwar habe ich mich entschieden für Volo, reisender Gelehrter.
Sehr gut.
Das ist erstmal eine blaue Karte. So, das ist schon mal ganz, ganz wichtig, eine blaue Karte. Kostet zwei und ein blaues, eine legendäre Kreatur, Mensch, Zauberer, zwei, drei. Und hat, wenn Volo ins Spiel kommt, erzeuge Volos Aufzeichnungen. Einen legendären farblosen Artefaktspielstein mit Fluchssicherheit und immer wenn du einen Kreaturenzauber wirkst, notiere einen seiner Kreaturentypen, der noch nicht für dieses Artefakt notiert wurde.
Hat noch eine weitere Fähigkeit für 2 Manners und Tab, ziehe für jeden Kreaturentyp, der für eine bleibende Karte deiner Wahl namens Volos Aufzeichnungen, die du kontrollierst, notiert wurde, eine Karte.
Und es ist vielleicht nicht Captain Blaubeer, aber es ist vielleicht ein bisschen auch Walter Mörs, der da in dieser Karte drin ist und einfach mal eine Kreatur nach der anderen empfindet, aber Walter Mörs ist mit Sicherheit auch ein bisschen Captain Blaubeer und ich dachte mir so, hey, wie wunderbar das ist. Die Karte hat noch eine letzte Fähigkeit, nämlich wähle einen Hintergrund und das hat es dann für mich total durchbrochen.
Ich sage noch nicht, welchen Hintergrund ich gewählt habe, darum komme ich gleich noch, aber ich wusste, okay, gut, ich muss kein monoblaues Deck drumherum bauen, denn ich wusste, hey, es muss viele Kreaturen geben. Und blau ist natürlich klassischerweise nicht die krasse Kreaturenfarbe. Das heißt, ich wusste, hey, vielleicht brauche ich rot, vielleicht brauche ich grün, vielleicht ist es doch auch weiß. Und habe dann auch ewig geguckt, welchen Hintergrund nehme ich.
Aber ich wusste, hey, es wird ein Kreaturendeck mit sehr vielen unterschiedlichen Kreaturen. Ich habe dieses über das große Buch, welches ich hier quasi ins Spiel bringe als Artefakt und welches mir sozusagen für jede weitere Kreatur, die ich spiele, auch einen Benefit gibt in Form einer Karte, die ich dann weiterziehen kann. Und das war so ein bisschen der Startpunkt, wo ich dann wusste, okay, jetzt weiß ich, in welche Richtung es geht, jetzt kann ich schon mal anfangen, irgendwie zu bauen.
Also ist es blau-grün?
Es ist blau-grün, genau. Aber ich verrate noch nicht, welchen Hintergrund. Dazu komme ich dann später, wenn ich so ein bisschen durchgehe.
Okay.
Ich wollte noch kurz mein System erzählen, wie ich dann angefangen habe, sozusagen an dem Deck zu bauen. Und zwar habe ich eine große Excel-Tabelle gemacht.
Die wir auch verlinken?
Die können wir auch gern verlinken, da könnt ihr mal reinschauen, da seht ihr auch wie das Deck langsam wächst und wie ich mir das Ding so ein bisschen angefangen habe zusammenzubauen da sieht man zum einen eine Auflistung aller Kapitel aller 13,5 Kapitel, also es sind ja quasi 14 Kapitel, so gibt es ja keinen also im Umfang vielleicht ein halbes, aber genau, die 13,5 Kapitel wir bleiben mal dabei, dann habe ich zu jedem Kapitel mir mal
mehr, mal weniger, mindestens fünf, mal zehn Dinge aufgeschrieben, die für dieses Kapitel einzigartig sind. Also zum Beispiel geht es los, das erste Kapitel heißt Mein Leben als Zwergpirat.
Und er erwacht auf dem Meer, er weiß nicht woher er kommt, er ist so klein, dass er quasi in einer Nussschale auf dem Meer treibt und gerade mittendrin dabei ist vom großen Malmstrom verschlungen zu werden und trifft dabei auf die Zwergpiraten, die ihn retten aus dem Malmstrom, auf ihr Schiff nehmen und quasi als erste kleine Familie sozusagen einen Obhut nehmen. In Obhut nehmen. Und da habe ich mir eben notiert, okay, eine Nussschale, das Meer.
Klar, über die Länder. Ich brauche schöne Länderkarten. Wir haben den Malmstrom. Wir haben die Zwergpiraten. Wir haben die Seefahrt. Vielleicht an sich. Vielleicht findet man dafür was passendes. Und wir haben den wachsenden Blaubeeren. Genau. Und dann habe ich quasi geguckt, indem ich diese ganzen Karten aufgelistet habe. Was könnte dazu ganz gut passen? Habe mir dann die in eine andere Spalt wiederum notiert und jeweils noch einen Scrifer-Link dazu gepackt.
Das ist noch nicht so weit, dass ich das Ganze irgendwie zu Moxfield rüberschieben kann, sondern ich mache das erstmal hier in dieser Tabelle, wo ich eben noch diese, vielen Ebenen, sowohl Flaverebenen als auch die mechanischen Ebenen mir alle mit sozusagen aufführen kann und auf einen Blick habe.
Wie gehst du da vor? Also hast du jetzt irgendwie eine grobe Vorstellung, du brauchst insgesamt so und so viele Kreaturen und dann brichst du das runter und verteilst es gleichmäßig auf diese 13 Kapitel oder guckst du erstmal, was ist dir noch im Gedächtnis geblieben von diesem Kapitel und Und du merkst am Schluss, oh, jetzt habe ich irgendwie drei Kreaturen, aber ganz viele Instants, weil das irgendwie schön zu den Kapiteln gepasst hat.
Also hast du irgendwie so eine grobe Vorstellung, wie viel du wovon brauchst und verteilst es dann?
Ne, das mache ich an der Stelle noch nicht. Ich glaube, das würde mich zu sehr blockieren, weil, also ich habe auch erst mal nicht 100 Sachen aufgeschrieben, sondern ich habe, jetzt muss ich mal selber zählen, das sind jetzt 88 plus, das sind ja quasi mehr, ich habe ja noch 35 Länder oder 36 Länder irgendwie drin und habe mir jetzt hier knapp 90 Sachen aufgeschrieben, 87 Sachen aufgeschrieben, die potenziell mit ins Deck könnten.
Und dann ist die Idee, ich sammle erstmal und dann am Ende nehme ich sozusagen die Dinge raus, die zu viel sind, wo ich dann nicht mehr auf den Flavor achten muss, weil ich weiß, okay, ich habe schon vollgepackte genügend Flavor-Karten, vielleicht auch meine paar Lieblinge gefunden und sortiere dann aus.
Hast du ein, also du hast ja noch nicht gesagt, welches, welches der Hintergrund ist, aber hast du ein Ziel von diesem Deck, was du machen soll oder suchst du jetzt erstmal nur nach Flavor-Karten und guckst dann am Schluss, wie du damit gewinnen kannst?
Also, ich kann ja mal kurz zum vierten Leben springen. Das vierte Leben, mein Leben auf der Feinschmeckerinsel. Ihr müsst euch vorstellen, das gesamte Käpt'n-Blaubeer-Buch, diese Kapitel sind alle relativ ähnlich, also die Struktur ist immer relativ ähnlich, die ist ziemlich simpel. So, Blaubeer ist irgendwie in einer neuen Welt, wenn man so will, in einer neuen Situation, beschreibt die sehr, sehr ausführlich, sodass man sehr klare Vorstellungen davon bekommt.
Und dann passiert irgendwas, was ihn in sehr, sehr große Probleme und Schwierigkeiten bringt. Und diese Probleme werden immer größer und immer größer. Und was Walter Mörs ganz fantastisch macht, er kann übertreiben. Er kann so, so toll übertreiben. Wirklich, wenn ihr euch vorstellt, wenn es über dem Superlativ noch etwas gäbe, dann würde da ungefähr dieses Buch schweben. Und genau, so ähnlich ist es auch hier. Er landet eben auf einer Insel.
Auf einer Insel, nachdem er sehr, sehr lange auf einem Floß unterwegs übers Meer getrieben ist und kommt jetzt an einen Ort, wo er was zu essen findet endlich. Und er findet halt überall was zu essen. Unter anderem, keine Ahnung, also natürlich Früchte vom Baum und so weiter, aber die Fische aus dem Wasser, die springen ihm förmlich entgegen. Dann merkt er in der Insel selber, da ist so eine Art Ölteich, so eine Art Ölsee. Und daran wachsen quasi so eine Art Kartoffeln an Pflanzen.
Und immer wenn er so in die Nähe kommt, dann plumpsen die so für ihn ins Wasser und springt dann wieder raus und dann hat er so Pommes und beschreibt halt, wie er diese ganzen Sachen isst und wie die Insel dafür sorgt, dass er langsam fetter und fetter wird und ihn so quasi mästet, richtig. Denn dann kommt raus, okay, diese Insel, die ist halt nicht einfach irgendeine Insel, sondern es ist die Gometica Insularis.
Das ist halt ein riesiges lebendes Wesen, was seine Opfer quasi fett füttert und dann frisst. So. Und dann muss er sich halt aus dieser Klemme befreien von dieser Insel, wie sie versucht, ihn irgendwie zu fressen. Und da versucht er dann wegzukommen. Und was war die Frage eigentlich gleich nochmal?
Die Frage war, wie du sicherstellst, dass das dann zu einem kohärenten Spielplan führt oder ob du jetzt erstmal nur flavormäßig Sachen rausfährst.
Richtig, genau. So. Und an dieser Stelle und auch noch an vielen weiteren Stellen geht es einfach sehr, sehr oft ums Essen.
Es gibt ganz, ganz tolle wunderbare Beschreibungen von Essen, Manchmal sind es nur Wahnvorstellungen, manchmal ist es wie hier eine Falle, manchmal ist es etwas, was ganz ungewöhnlich ist, zum Beispiel ist er bei den Klabautergeistern und die ernähren sich von Angst und lieben es, wenn Käpt'n Blaubeer, noch ist er ja kein Käpt'n, wenn Blaubeer weint und Angst hat und dann lernt er quasi zu weinen und Angst zu haben, so als eine Art Schauspiel und die ernähren sich davon.
Also Essen ist immer eine ganz wichtige Komponente und deswegen habe ich gewählt als meinen Hintergrund, Den Küchenchef. Der Küchenchef ist eine legendäre Verzauberung. Hintergrund ist eine Common. Und Commander-Kreaturen, die ich besitze, haben, diese Kreatur kommt mit einer zusätzlichen Plus-Eins-Plus-Eins-Marke ins Spiel. Und andere Kreaturen, du kontrollierst, kommen mit einer zusätzlichen Plus-Eins-Plus-Eins-Marke ins Spiel.
Und das ist einfach so schön, weil das auf zwei unterschiedlichen Ebenen funktioniert. Auf der einen Seite haben wir den Blaubeer, der dicker wird, der oft über das Essen spricht und wie du schon mal im Adventskalender vor ein paar Jahren so schön angedeutet hast, das Plus Eins obendrauf ist das Größerwerden der Kreatur und Blaubeer wächst ja auch, also nicht nur in die Breite und dicker, sondern er ist ja einfach ganz klein und ein Kind und wird dann erst erwachsen.
Er wächst langsam und so wie er wächst, wächst auch seine Fähigkeit, seine Lügengeschichten zu erzählen. Das heißt, alles was er erzählt, ist immer, wenn man so will, so ein bisschen dick aufgetragen. Es ist immer so ein bisschen mehr, als es vermeintlich wirklich so geschehen ist. Und dieses gesamte Buch ist halt als Autobiografie geschrieben. Das heißt, als würde Blaubeer selber das schreiben und er das selber erzählen.
Und zwischendrin erwärte er sich auch immer wieder den Vorwurf, dass das erfunden ist, was er da beschreibt. Aber das ist es für mich, was auch Captain Blaubeer ausmacht. Der legt einfach immer noch eins obendrauf und erzählt immer noch ein bisschen mehr. Wenn du das Gefühl hast, das ist an der Stelle schon auch für einen Fantasy-Roman vollkommen unrealistisch, dann geht er noch einen Schritt weiter und er schafft eine wahnsinnige neue Situation daraus.
Und diese Plus-Eins-Plus-Eins-Marke drückt das eben für mich aus, dass alles, was ins Spiel kommt, irgendwie ein bisschen größer gemacht wird, als es eigentlich ist. Ein bisschen unrealistischer, ein bisschen breiter, ein bisschen... Super, superlativer, wenn man so will. Superlativer. Das ist eine schöne Steigerung vom Superlativ. Superlativer.
Das ist auch tatsächlich im Buch ganz schön, dass man schon noch so ein bisschen durchschimmern sieht, wo es herkommt. Also von den Geschichten von der Sendung mit der Maus. Aber dass es dann doch nochmal ein bisschen nach oben gedreht wurde für den Roman, ohne es zu überdrehen. Das finde ich eigentlich ganz gut gelungen.
Und also wer Sendung mit der Maus gesehen hat entdeckt auch immer wieder ein paar von diesen Lügengeschichten aus der Sendung mit der Maus im Buch, es wirkt ein bisschen so als hätte Mörs sich der Herausforderung gestellt diese ganzen Geschichten, die er sich schon mal ausgedacht hat, jetzt in einem in einem ja, logisch zusammenhängenden, in einer realistisch anmutenden Fantasywelt irgendwie alle einzubauen.
Und das ist so schön es ist einfach so schön, wie er ins Detail geht und was mich vor allem halt, was ich vor allem cool finde, sind diese ganzen Wortschöpfungen, die er hat. Also wir haben irgendwie die Gometica in Solaris, dann haben wir irgendwie den, Tyrannowallfisch Rex, der dann irgendwie noch auftaucht, so der Malmstrom. Also du kennst ja den Malmström irgendwie und der ist einfach der Malmstrom.
So der zermalmt halt eben alles und das ist ganz toll. Dann gibt es irgendwie noch schöne Namen. Das Hempelchen Zille, auf den trifft er dann später noch und den Galertprinz Quert zu Jopu und Und irgendwie die Finsterberge und Prof. Dr. Abdul Nachtigaller.
Und alles ist so schön und alles bedient sich irgendwie aus Welten, die man vermeintlich schon kennt und die einem sehr vertraut vorkommen, weil er bekannte Städtenamen benutzt, weil er bekannte Sagenstalten benutzt, Wolpertinger zum Beispiel, diese gehörenden Hasen zum Beispiel. Und das packt er alles zusammen und verwurstet das zu einem großen Ganzen. Der Malmström zum Beispiel, der Malmstrom ist zum Beispiel das Strudel-Elementar, habe ich mir daraus gesucht.
Das ist eine Kreatur-Elementarwesen, man sieht in der Illu schon, wie es ganz, ganz toll so ein riesiges Schiff hineinzieht.
Genau das zum Beispiel ist eine Karte die, ich kann ja mal kurz vorlesen was sie macht kostet ein blaues, ist eine 0-1 hat eine Fähigkeit für 0 lege das Strudel-Elementar und alle Kreaturen die es blockt oder von denen es geblockt wird oben auf die Bibliothek ihrer Besitzer diese Spieler mischen dann ihre Bibliothek und für 3 und blau-blau, eine Kreatur deiner Wahl, blockt das Strudel-Elementar in diesem Zug, falls möglich die See hat nie genug.
Und hier ist es so dass die halt wunderbar vom Flavor her in mein Deck passt. So, weil es halt einfach diesen wunderschönen großen Strudel zeigt. Aber die passt mechanisch halt nicht so perfekt rein, ne? Die macht nix mit Marken, die macht nix mit unterschiedlichen Kreaturentypen. Und deswegen habe ich Folgendes gemacht. Ich habe neben diese Karten noch zwei Spalten gepackt, Die eine Spalte habe ich überschrieben mit Flavor und die andere Spalte habe
ich überschrieben mit Mechanismus. Und was es meint ist, dass ich diesen Karten Punkte gebe. Nämlich, ob sie es schaffen, auf den Flavor einzuzahlen und ob sie es schaffen, auf den Mechanismus einzuzahlen. Das heißt, im besten Falle kriegt eine Karte in jeweils einer Kategorie einen Punkt. Also hat dann quasi zwei Punkte und ist dann relativ gelockt auch im Deck. Ich vergebe aber auch hier und da mal einen halben Punkt, wenn es vom Flyer her so, ne, so Muff passt.
Keine Ahnung, wenn ich irgendwie die Zwergpiraten habe. Und ja, das sind Piraten, aber es passt mechanisch vor allem ganz gut rein, weil sie irgendwie nette Sachen mit plus eins plus eins Marken machen, aber dann doch keine Zwergpiraten sind oder irgendwie auf diesen besonderen Aspekt eingehen. Und so gehe ich durch und gucke erstmal, habe als erstes geguckt, was so ein bisschen in meiner Sammlung unterwegs ist, was ich mir gut vorstellen könnte, was hier ganz gut reinpasst.
Okay und hast du schon ein Gefühl dafür, wie gut das matcht? Also hast du eine Auswertung gemacht?
We will see. Also wie gut das matcht inhaltlich. Erstmal macht es mega Spaß, das zu bauen, aber ich bin tatsächlich leider noch nicht an dem Punkt, dass ich spielen konnte. Ich weiß, dass ich versuche, mit so vielen Möglichkeiten jetzt auf dieses relativ simple Grundthema einzuzahlen. Also die Heldenreise von Käpt'n Blaubeer und das Plus-Eins-Plus-Eins-Thema und Kreaturentypen.
Glaubst du, dass, so ein Flavordeck immer die Schwierigkeit haben wird, Spiele zu gewinnen? Und dass man, also oder andersrum gefragt, tendieren Decks, die jetzt dieses Thema 1&1-Marken bedienen, immer in eine gewisse Richtung, die dann so ein Flavor dann auch irgendwann zerschießt, dass es dann zwar spielbar ist, aber nicht mehr diesem Flavor gehorcht?
Das ist auf jeden Fall eine Abwägungssache. Mein Wunsch ist es natürlich, ein Deck zu bauen, was mechanisch funktioniert, aber flavormäßig lupenrein ist. So, jetzt verkleinere ich natürlich ungemein meinen Kartenpool, indem ich quasi einen Flavorfilter einstelle.
Und alle Karten darauf hin absuche, dass sie auf ein Thema passen, dass sie zum Beispiel darauf eingehen, dass es die Klappautergeister gibt oder dass Blauberg ganz viel weinen muss oder dass er irgendwie, der trifft auf Rumo zum Beispiel als Welpen, als Wolpertinger-Welpen, der dann später ja noch ein eigenes Buch bekommt. Und das ist natürlich nicht so leicht. Da sehe ich viele Karten, wo ich denke, ach, es wäre so gut, wenn die passen würde.
Und ich habe ja auch ein gutes Plus-1-Plus-1-Markendeck als Commander-Deck, aber das ist halt kein Captain-Blaubeer-Deck. Das ist die große Herausforderung. Und ja, die werden es immer schwerer haben, aber das ist die Herausforderung dabei.
Und die spielst du dann auch ganz normal in einer Runde oder muss das dann eine besondere Runde sein, wo du dieses Deck auspackst?
Das kommt ein bisschen drauf an. Also mein Drei-Frage-Zeichen-Deck, das habe ich auch so ein bisschen als Budget-Deck gebaut. Das ist nicht super stark leider. Und da muss ich dann vorher ansagen, hey, ich habe ein Flavor-Deck, das ist nicht sehr stark, aber ich kann euch ganz, ganz viel so ein Drei-Frage-Zeichen erzählen. Habt ihr Bock, ein bisschen schwächere Decks zu benutzen? Bitte.
Okay, also schon, dass man darüber nochmal spricht, bevor man dann reinsteigt. Weil das sehe ich dann auch als die große Gefahr, dass man dann sein schönes Flavordeck spielt und dann eigentlich gar keinen Spaß damit hat in der Runde, weil man dann damit, ja, irgendwie kein Land sieht.
Ja, das kann natürlich passieren, aber dem versuche ich ein bisschen entgegenzuwirken und habe hoffentlich auch mit Blau-Grün eine Farbkombination, die es mir möglich macht, aus einem großen Pool von Karten zu schöpfen. Gerade wenn es um Plus 1, Plus 1 Marken geht und Kreaturen-Typen.
Ist ja auch ein weit verbreitetes Thema in Blau-Grün.
Genau, also bei den Zwergpiraten, da kommt er dann irgendwann weiter, kommt zu den Klabauter-Geistern, wo er eben weinen muss, weil sie sich von seinen Tränen ernähren, von seinen Tränen, von der Angst quasi, von seiner Angst ernähren sie sich. Irgendwann hat er davon aber genug, hat keinen Bock mehr, ist es immer noch anstrengend und dann flieht er und dann kommt eine ganz tolle Szene, eine meiner Lieblingsszenen und zwar merkt man dann oder merkt er das erste Mal im Buch
dass er noch gar nicht sprechen gelernt hat. Erinnerst du dich noch an die Stelle?
Ja, also ich weiß, dass das passiert, aber... Also ich weiß noch, es wird dann wieder sehr übertrieben dargestellt, wie er dann auf einmal alles sprechen kann und ein sehr großer Orator wird.
Genau, das Besondere ist aber, wie er sprechen lernt. Denn er ist da so auf dem Floß und es gibt eine extreme Flautung, es passiert nichts, aber da kommen so, plötzlich hört er so ein Plappern. Es gibt aber keinen Wind. Und dann kommen so Wellen, aber es gibt keinen Wind. Und es sind nicht irgendwelche Wellen, sondern es sind Drahtschwellen. Und die Drahtschwellen, die sorgen dafür, dass die Leute total irre machen und dann quasi in den sicheren Untergang führen.
Und das erfreut die so ein bisschen. Da haben die so Lust dran. Das finden die witzig irgendwie, dass die Leute wahnsinnig werden und dann ins Wasser fallen und ertrinken oder so. Und jetzt kommen aber die Drahtschwellen zu Blaubeer und Blaubeer kann aber gar nicht sprechen und kann auch das gar nicht so richtig verstehen, was die alles erzählen, weil die alle vorher auch nicht gesprochen haben. Und dann haben die Drahtschwellen Mitleid mit ihm und fangen ihm an, das Sprechen beizubringen.
Und nicht nur das Sprechen, sondern halt Superlative, in allen Varianten, die es gibt. Und das ist so schön und so witzig erzählt und deswegen musste ich hier einfach rein. Der Fluch der Geschwätzigkeit. Das ist eine blaue Karte, zwei und ein blaues verzauberter Spieler. Und immer wenn der verzauberte Spieler angegriffen wird, ziehst du eine Karte. Jeder Gegner, der den Spieler angreift, tut dasselbe. Auch hier wieder Flavor-mäßig passt perfekt rein.
Mechanismus nicht ganz so genau, aber kommen auch gleich noch Karten, die gut passen. Und genau, wie er dann da rauskommt und das müsst ihr alles selber erfahren, da möchte ich euch überhaupt nicht spoilern, aber ich kann euch immer schon mal die Motive von den einzelnen Kapiteln andeuten. Jedenfalls trifft er dann noch auf den Tyrannowallfisch Rex, wo ich mir den Traumflutwal rausgesucht habe und kommt danach auf die besagte Feinschmeckerinsel.
Und das Schöne ist in dieser Geschichte, dass ganz viele Literaturzitate getätigt werden. Also nicht Zitate im Sinne von, also ein Satz, der steht so und so auch, sondern dass so ganze Motive quasi übertragen werden. Und diese Feinschmeckerinsel, die gibt es quasi schon in der griechischen Mythologie so ähnlich. Quasi eine Insel, die zum Leben erwacht. Und eine Insel, die einen so gefangen nimmt. Und das Schöne ist, das griechische Mythologie gab es ja auch schon mal in einem Magic-Set.
Also kann man folgendes machen dass diese alten mythologischen Ideen in Magic zu suchen, um sie dann wiederum passend für Blaubeer zu finden und da gibt es natürlich, die schlummernde Insel, genauso wie quasi die Insula Gometica Insularis erwacht auch die schlummernde Insel dann irgendwann, die kommt ins Spiel getappt mit 5 Schlummermarken.
Und solange eine Schlummermarke draufliegt, ist sie ein Land und immer wenn ich einen Zauberspruch wirke, kann ich eine Schlummermarke entfernen und dann wird es irgendwann zu einer 12-12 Krake. Ich muss mir noch irgendwas überlegen, wie ich die Marken runterkriege, auf jeden Fall.
Ja, das ist, glaube ich, das große Problem bei dieser Karte, die ich auch schon mal angeguckt habe, ob das nicht mal ein Commander wäre für ein Deck, aber das ist schon sehr, sehr knifflig.
Ja, ich fand's irgendwie, es hat Spaß gemacht, auf jeden Fall, dass die da drin ist und dass es irgendwie so schön passt. Naja, Blaubeer wird fett und dann passt natürlich perfekt der Fluch der Fülle. Ich muss an der Stelle tatsächlich spoilern, wie er von dieser Insel wegkommt. Der wird gerettet und zwar in letzter Sekunde. Und das ist nämlich ein bisschen der Aufhänger für das nächste Kapitel, mein Leben als Navigator. Er navigiert dort nämlich einen Flugsaurier, der da heißt Deus Ex Machina.
Und Deus Ex Machina ist, auch genannt Mac, ist einfach ein Rettungssaurier, der in letzter Sekunde immer Leute rettet. Das ist so seine Aufgabe. Es gibt auch eine kleine Lore dahinter, die er beschreibt. Also man vermutet das, dass die Dinosaurier in ihrem Leben, quasi in ihrer Existenz, quasi nicht wirklich was beigetragen haben zum Leben auf Zermonien, auf unserer Erde.
Also sind sie jetzt quasi die Letzten und kurz vorm Aussterben haben so ein bisschen so ein schlechtes Gewissen und müssen das jetzt noch kompensieren und versuchen übertrieben viel Gutes zu tun. Und von denen ist Deus Ex Machina einer, also rettet er Leute. Und er kann nicht mehr so richtig gut sehen, also hilft Blaubehr ihm dabei, ihn zu navigieren und steuert ihn so durch die Gegend.
Und auch das ist natürlich ein Motiv, das kennen wir schon aus einer anderen Geschichte, nämlich Herr der Ringe. Und Herr der Ringe hat er auch schon ein Set und da kommt vor Meneldor, flinker Retter. Also quasi das Motiv, was Mörs geklaut hat, gibt es schon auf einer anderen Magic-Karte, wo das Original abgebildet wird. Der flinke Retter, der Vogel, der Vogelsoldat quasi. Wie heißen die gleich nochmal bei Herr der Ringe, die Vögel?
Ein Adler.
Ja, genau.
Aber die haben auch noch einen Lore-Namen.
Genau, auch hier, Flavor-Messig passt es sehr, sehr gut. Mechanisch nicht so richtig. So, jetzt muss ich aber natürlich mechanisch noch ein bisschen was hinterher schicken, was auch passt. Jetzt habe ich die ganze Zeit Dinge erwähnt, die irgendwie flavormäßig gut passen, aber mechanisch nicht so richtig.
Wir haben zum Beispiel später noch den Professor Dr. Abdul Nachtigala, nämlich nachdem er sich von Mac trennt, kommt er in die Finsterberge, um dort endlich mal zur Schule zu gehen, weil er bisher noch nie zur Schule gegangen ist und trifft dort quasi auf den großartigsten Lehrmeister aller Zeiten. Der hat sieben externe Gehirne und ist irgendwie ein Ideet, der den wunderschönen Leitsatz hat, Wissen ist Nacht.
Und Wissen ist Nacht, ich wette, man kann leider mit Walter Mörs nicht reden, weil der anonym zurückgezogen ist, keiner weiß, wie er wirklich heißt und wo er überhaupt lebt. Aber ich wette, dass Walter Mörs hier einfach sich was ausgedacht hat, was so ähnlich klingt, wie Wissen ist Macht. Hat einfach gesagt, Wissen ist Nacht. Und dann hat er angefangen, eine komplette Lore da drum rum zu bauen. So fühlt sich das an und so ist es auch beim Lesen. Aber es ist geil,
wie konsequent er das durchzieht. Und da passt natürlich wunderbar der Meister Biomagier. Den ihr vielleicht kennt. Ich erwähne ihn noch kurz. Jede andere Kreatur, die ich kontrolliere, kommt mit so vielen Plus 1 Plus 1 Marken, zusätzlichen Plus 1 Plus 1 Marken ins Spiel, wie die Stärke des meiste Biomagiers beträgt und zusätzlich zu ihren anderen Typen als Mutant. Und er ist ein Elf und ein Zauberer und das passt flavormäßig und das passt mechanisch einfach ganz wunderbar an dieses Deck.
Das passt auf jeden Fall sehr gut rein. Das ist eine Karte, die ich in Pio und Toothie spiele. Die funktioniert sehr gut. Und dieser Abdul Nachtigalle mit seiner Nachtschule, da gab es auch eine tolle Internetseite dazu. Das war so eine Social Community um dieses erste Buch rum. Wo Leute sich quasi in dieser Nachtschule einschreiben konnten und dann immer so Hausaufgaben bekommen haben. Und da musste man immer so Texte schreiben und so kleine Aufgaben lösen. Das fand ich sehr kreativ gemacht.
Da war ich dann auch angemeldet in dieser Nachtschule und habe da Prüfungen abgelegt und Texte geschrieben.
Ach geil.
Das war sehr, sehr lustig.
Ja, das habe ich damals natürlich überhaupt nicht so mitbekommen wie du. Das ist ganz cool, das zu hören, was damals schon das Buch irgendwie für... So alles ausgelöst hat.
War sehr kreativ, war wirklich mal eine sehr kreative Promo und es lief auch eine ganze Zeit, diese Nachtschule.
Ja, und das Schöne ist, Schulenthema haben wir in Magic auch. Strixhaven. Und eine seiner, es gibt zwei Gestalten, mit denen er sich dann sehr, sehr eng befreundet. Das eine ist nämlich die Berghutze Fredda. Das ist eine Berghutze, mit der er sehr, sehr intensive Gespräche und philosophische Gespräche führt. Und wenn ich an berühmte oder bekannte, gute, tolle, weibliche Gestalten von Schulen in Magic denke, denke ich natürlich an Simone.
Und da bin ich ganz, ganz froh, weil eine neue Simone ja gerade eben erst in Duskmoan rausgekommen ist. Simone, die in Fragestellerin. Das ist so toll, weil das so toll vom Flavor her passt zu Blaubeer. Und die hat ja dieses Tolle, ich weiß nicht, ob ihr die schon mal gehört habt, aber ich muss sie euch kurz vorstellen, wenn ihr sie noch nicht auf dem Schirm habt.
Zu Beginn deines Endsegments und falls in diesem Zug ein Land unter deiner Kontrolle ins Spiel gekommen ist und die Anzahl der Länder, die du kontrollierst, eine Primzahl ist, erzeuge Primo, den unteilbaren, einen legendären 0-0 grünen, blauen Fraktalwesen-Kreaturen-Spielstein und lege dann entsprechend viele plus 1 plus 1 Marken auf ihn.
Die macht einen Token, der kommt mit Marken ins Spiel, sie selber ist total, verwissenschaftlicht in ihrem Flavor, hat dieses Ding mit diesen Primzahlen, Der Titel passt ganz toll, nur die Illustration passt nicht so richtig, weil Fredda, die Berghutze ist ein, wie es im Buch geschrieben wird, das Hässlichste, was man sich vorstellen kann.
So hässlich, dass sie über und über vollgewuchert sind mit Haaren und schreibt quasi sehr, sehr übertrieben die Reaktion von Menschen, die schon mal eine rasierte Berghutze gesehen haben, die dann irgendwie erblindet sind oder nichts mehr sehen konnten oder, keine Ahnung, irgendwie hinten übergefallen sind. Das ist Simone natürlich nicht und muss aber auch sagen, Blaubeer verliebt sich ein bisschen in Freda, weil er in ihr so eine Seelenverwandte gefunden hat.
Und noch eine andere Gestalt, mit der er eine enge Freundschaft schließt und das ist Quert zu Jopu. Und wenn euch diese Namen bekannt vorkommen, dann schaut mal auf die Tastatur für euch. Das ist nämlich die obere Buchstabenreihe eurer Tastatur. Also, quert zu Jopu aus der, das ist ein Galertprinz, aus der, jetzt weiß ich nicht welche Dimension, das ist 2347. Dimension. Und das ist einfach vollkommen verrückt, das ist einfach so ein Glibber, sag ich mal.
Das heißt, für mich war klar, okay, das muss ein Ouse sein, ein Schlammwesen. Jetzt habe ich mir ein paar davon angeschaut und habe mich dafür entschieden, am Ende für das Krai-Experiment.
Ist eine legendäre Kreatur, Schlammwesen Mutant und das hat alle aktivierte Fähigkeiten, jede andere Kreatur auf der eine plus eins plus eins Marke liegt und man kann Tab, lege eine plus eins plus eins Marke auf eine Kreatur deiner Wahl, passt halt mechanisch super gut rein und passt zumindest so von dem, wie ich quasi mir diesen Galertprinzen von den Kreaturtypen und so weiter vorstelle, passt es auf jeden Fall auch ganz gut dahin, weshalb ich mir den noch ein bisschen
zarter und ein bisschen feiner und ein bisschen klippriger dargestellt vorstelle, als hier auf dieser Karte. Und ein schönes Ding, immer wenn irgendwo, wenn ich irgendwo unterwegs bin und dann gibt es so ein seltsames, nicht zu identifizierenden Geruch, muss ich immer dran denken, wie Mörs im Buch beschreibt, wie diese, Wie diese Dimensionslöcher, die Zugänge zu anderen Dimensionen bieten, riechen. Kannst du das noch in Erinnerung?
Nee, das weiß ich nicht mehr.
Und zwar beschreibt er immer ein seltsam vertrautes Geräusch. Und dann sagt er, es roch nach Genf.
Stimmt.
Und es ist so schön, weil du hast sofort irgendwie ein Bild vor Augen. Da steckt irgendwie das Wort Gelb drin, da steckt das Wort Senf drin. Und dann hast du irgendwie diesen Galertprinzen vor dir, der eh schon so ein bisschen glibberig unterwegs ist. Dann hast du aber auch die Stadt Genf und hast sowas Urbanes, ein bisschen Miefiges vielleicht in der Nase. Und das macht mich fertig. Wenn er sowas sagt, immer in so einem einfachen kleinen Wort. Es braucht nach Genf.
Aber dann würde ich dir aber empfehlen, dir nochmal den Ochre Jelly anzugucken, oder? Das passt ja wie die Frau aufs Auge.
Ja, aber ich glaube mechanisch nicht ganz.
Doch, der kommt mit X plus 1 plus 1 Counter ins Spiel und wenn er stirbt, wenn er zwei oder mehr 1 plus 1 plus 1 Counter auf sich hatte, macht er einen Token, der eine Kopie von ihm ist und der Token kommt mit so vielen plus 1 plus 1 Marken auf sich ins Spiel.
Den hatte ich mir auf jeden Fall schon angeschaut. Warum habe ich mich gegen den entschieden, weiß ich gar nicht mehr genau.
Der ist Ockerfarben, der ist ein U's.
Ja.
Der sieht aus wie Senf.
Ja, genau, stimmt. Genau, genau. Ja, er trifft dann auch andere lustige Gestalten und Und zum Abschied aus der Schule bekommt er in seinen Kopf das Lexikon der erklärungsbedürftigen Wunder, Daseinsformen und Phänomene, Zermoniens und Umgebung. Und dieses Buch begleitet quasi, dieses fiktive Buch begleitet quasi in dreizeinhalb Leben des Käpt'n Blaubeer sozusagen, begleitet einen durchweg.
Weil das liefert einem immer wieder so lexikonartige Einträge, die der Professor Dr. Abdul Nachtigaller, der dieses Buch geschrieben hat, sozusagen verfasst hat. Und dieses Buch hat Blaubey jetzt im Kopf und immer wenn er in eine neue Situation kommt, klärt es ihn über diese neue Situation auf. Und deswegen auch so wunderbar der Flavor mit dem Volo, dem Reisenden, der so ein Journal ins Spiel bringt.
Ja, ich guck mal kurz, ich könnte noch ewig drüber gehen, muss euch aber glaube ich auch jetzt nicht hier weiter noch langweilen mit weiteren tausenden Beispielen. Ihr habt im Grunde jetzt das Grundlegen des Prinzips sozusagen verstanden.
Was meine nächsten Schritte wären, um jetzt hier weiterzukommen, wäre jetzt hier hindurch zu gehen und diese weitere Karten zu finden, dass ich genügend habe und die dann auch vielleicht so weit zu updaten, dass ich zufrieden bin, damit das in Moxfield zu übertragen und das Deck dann letztlich auch zu bauen. Muss nur aufpassen, dass ich nicht in die saloppe Katatonie verfalle.
Der Zustand, den man hat, wenn man durch ein Dimensionsloch fliegt und das irgendwie schleifen lasse, weil ich schon merke, manchmal sitze ich abends so da und bin so eine Stunde auf Scribefall und habe dann so drei, vier neue Karten wiedergefunden. Also es ist schon irgendwie relativ zeitaufwendig, das so zu machen. Eine Karte möchte ich noch erwähnen. Eine Karte, finde ich, passt so toll rein,
dass ich sie hier nicht unerwähnt lassen möchte. Und zwar hat er im Kapitel 10, das Kapitel 10 heißt, mein Leben in der Tornadostadt. Und da lebt er in einem Tornado. Und ich muss euch verraten, wie er aus diesem Tornado rauskommt. Nämlich alle paar hundert Jahre oder so wechselt der Tornado die Richtung. Und so wie er die Richtung ändert, gibt es so einen kurzen Moment, wo der Tornado still steht und dann kommt er raus aus diesem Tornado.
Aber ich fand es so toll, diesen Moment, dass der Tornado die Richtung ändert. Und deswegen habe ich hierfür gewählt die Aionen-Maschine. Das ist so eine Karte, so eine Commander-Karte aus dem Precon, die man eigentlich nicht spielt, wenn man nicht flavormäßig einen Grund dazu hat. Die Aionen-Maschine ist ein Artefakt, kostet 5 Mana und macht, kommt erstmal getappt ins Spiel. Und für Tappen schickt man die Ionenmaschine ins Exil und dann macht man, kehre die Zugreihenfolge der Partie um.
Ja, sehr gut.
Das heißt, der Reihenfolgestrudel dreht sich in die andere Richtung. Genau. Und der wunderschöne Flavortext ist paradox. Ach, darüber werden wir uns gestern den Kopf zerbrechen. Das könnte von Walter Mörs sein. Genau. Wenn ihr Lust habt, schaut euch doch gerne mal die Liste an. Und ich mach die mal nur für Betrachter offen oder vielleicht zum Kommentieren, muss ich mir noch überlegen, aber auf jeden Fall nicht so, dass jetzt alle reinitieren könnten, mir was irgendwie rauslöschen können oder so.
Würde euch aber bitten, wenn ihr was seht, eine Karte seht, vielleicht habt ihr ja Captain Loibe auch gelesen, eine Karte seht, die zu einem dieser Geschichtsstückchen passt. Zum Beispiel zum Zamomin, was gefunden wird oder ich brauch noch einen Stollentroll oder zum einen Bollock hab ich schon. Oder eine Karte, die besonders gut eine schlechte Idee darstellt. Dann hinterlasst mir doch einen Kommentar.
Das könnt ihr machen zum einen auf unserem Blog www.tastymtg.de und dann als Kommentar unter der entsprechenden Folge. Oder bei uns auf dem Discord, da wird zwar ganz, ganz viel über Pauper gesprochen, auch Pauper gespielt und ihr seid herzlich dazu eingeladen mitzumachen. Aber wir haben auch einen Channel zum Podcast, wo ihr sehr gerne kommentieren könnt und sollt. Und da könnt ihr mir auch einen Tipp hinschreiben. Und es wäre ganz,
ganz toll. Einfach nur eine Karte mehr. Das würde mir schon helfen. Ich habe jetzt gerade zum aktuellen Zeitpunkt dieser Aufnahme habe ich ungefähr 63 Karten im Deck. Es gibt unten eine seltsame Zusammenzählung von bestimmten Kartengruppentypen, wo dann auch generisch gleich noch die Basics mit hinzugefügt werden und so weiter. Und es gibt noch eine Zählung für Länder, welche Karten Länder sind und so weiter, damit man da nicht durcheinander kommt.
Das könnt ihr euch mal anschauen. aber alles, was ihr mir empfehlen könnt, wird mir weiterhelfen und ich würde mich total freuen, hier noch die ein oder andere Karte hinzufügen zu können.
Ich habe noch eine günstige Empfehlung für dich.
Ja?
Für den Stollentroll.
Ja?
Dann nimmst du das Fruitcake Elemental. Ist ja auch so eine Art Stollen. Und, kostet aber leider 145 Euro, Silver Border Holiday Promo Karte, aber wäre natürlich sehr Ja.
Aber es ist nicht, also wer die Geschichte kennt, weiß, der Stollentroll ist das fieseste Wesen, was es auf der Welt gibt. Es gibt keine unangenehmere Daseinsform, keine verlogenere, ekligere Daseinsform als diesen Stollentroll. Vielleicht bin ich doch ein Bademeister.
Und dann habe ich noch eine Empfehlung für so ein kleines Easter Egg vielleicht.
Ja.
Den Flexen Intruder von Throne of Eldraine. Der macht nämlich mit einer Sorcery 322 Bear Tokens, um die drei Enkel vielleicht noch mit reinzubringen.
Das sind ja seine Neffen.
Seine Neffen, ja. Das sind seine Enkel.
Seine Enkel?
Ja.
Also, ich will nicht verraten, wie die Geschichte ausgeht, aber es wird nicht zu viel, also ein Blaubeer hat 27 Leben, das kann ich vielleicht sagen. Und die 13,5 Leben des Käpt'n Blaubeer sind die erste Hälfte.
Ich weiß nicht, ob Walter Mörs uns noch irgendwann mit der zweiten Hälfte verwöhnen wird, aber genau, nur dass ihr Bescheid wisst, dass hier nicht die Geschichte des Käpt'n Blaubeer bis zu dem Punkt Sendung mit der Maus, Schiff oben auf der Klippe erzählt wird, sondern es wird tatsächlich nur bis, ich sag mal bis kurz vor die Midlife-Crisis erzählt, weiter nicht.
Ja, also schön, da kann man tatsächlich sehr tief versinken in solchen Flavor-Aussuchungsrunden von seinen Karten. Und genau, die große Kunst ist natürlich dann irgendwann den Flavor auch in Spielbarkeit umzumünzen. Und ja, wir sind sehr gespannt und ich bin sehr gespannt, wie sich das bei dir gestaltet. Und du wirst uns hier ein Update geben, wenn es soweit ist.
Auf jeden Fall. Manchmal gibt es ja nur einen Aspekt einer Karte, der gut passt, aber der ist manchmal so gut, dass man nicht drum herum kommt, auch wenn es flavormäßig und mechanisch überhaupt nicht sonst passt. Schickt mir alles. Ich freue mich extrem darauf und bin froh, dass ich das Deck noch bauen konnte. jetzt, wo so viele Karten gebannt wurden.
Genau, und dann machen wir mal, würde ich sagen, einen kleinen Übergang zum zweiten, kürzeren Segment dieser Folge.
Ja.
Genau, denn es geht um Commander und wir sind nicht der Podcast, der euch die ganz heißen News bringt, sondern vielleicht nochmal einen anderen Take da drauf. Ihr habt es sicher alle mitbekommen, es sind vier Karten gebannt worden und im Zuge dieser Verbannungsaktion von den Karten hat sich auch gleich das Rules Committee komplett aufgelöst, beziehungsweise ist die Obherrschaft über das Format Commander zu Wizards of the Coast gewechselt, weil Menschen im Internet...
Der Meinung sind, dass ihre Meinung anderen überlegen ist und dass sie Leuten, die Dinge entscheiden für ein Spiel, körperlichen Schaden androhen dürfen, weil irgendwas nicht nach ihrer Meinung nach richtig gelaufen ist.
Also es ist ganz, ganz furchtbar, was da passiert ist und dass Leute sich gezwungen gesehen haben, sich nicht mehr um Commander kümmern zu wollen, weil sie um Leib und Leben fürchten, sondern das Format dann an Wizards gegeben haben, wo dann zumindest eine böse, böse Company das Ziel des Hasses werden kann. Und ja, ich finde es schade, dass es soweit gekommen ist. Kein Spiel drüber spekulieren, ob die Schritte, wie sie gegangen sind, richtig gemacht wurden.
Aber es ist rechtfertigt auf jeden Fall nicht, dass Leute um das Leben, ihre Gesundheit und die ihrer Familie fürchten müssen. Und das passt auch nicht zu Magic. Meiner Meinung nach. Genau, also wir haben diese vier Karten, die jetzt gebannt wurden aus dem Commander-Format. Vielleicht nochmal ein ganz anderer Take darauf. Es ist dabei Mana Crypt, der Dockside Extortionist und der Jeweled Lotus. Ich hab heute Mittag mal geguckt. Weißt du, wo die Mana Crypt ursprünglich herkommt?
Aus welchem Set?
Ja.
Alpha, oder?
Nee, aus dem Harper Prism Set natürlich.
Hä? Was ist denn das?
Harper Prism? Was ist das denn? Hä? Das ist, ja.
Fand ich offenbar.
Das ist eine Reihe von Büchern, die HarperCollins rausgebracht hat. Und in diesen Büchern gab es so Mail-In-Coupons, wo man sich eine Karte dazuschicken lassen können.
Ach Quatsch.
Ja, doch. Und da war die Mana-Crypt mit dabei.
Ach Quatsch. Das muss ich ... Hä? Das hat mir aber noch niemand erzählt.
Das hat mir doch gesagt.
Ich bin froh, dass du das machst.
Gut, dass du hier eingeschaltet hast. Das Buch, wo es das gab, war Final Sacrifice. Da geht es auch um so Zauberer, die so Mana in Steinen rumtragen können und deswegen gab es da die Mana-Crypt.
Hier steht es Harper Prison Book Promos Nummer 5.
Ja, genau. War gar keine richtige Set-Karte.
Das ist ja interessant.
Kannst du einen Coupon einschicken, was eine Magic-Karte zurückbekommen ist. Das finde ich eigentlich schön. Kaufst du ein Buch, kriegst du eine Magic-Karte.
Ja, guter Deal auf jeden Fall.
Guter Deal. Genau, wir wollen jetzt gar nicht mal so richtig drüber reden. Du hast noch irgendwas dazu anzumerken, warum diese Karten gebannt wurden, wie sinnvoll das jetzt ist. Ich würde gleich gerne auf einen anderen Aspekt eingehen, aber vielleicht hast du ja noch Gedanken dazu.
Ich habe da viele Gedanken dazu, aber geh ruhig erstmal weiter, damit ich weiß, worauf du hinaus möchtest. Und dann haben ja sicherlich viele Leute schon sehr, sehr viel darüber gehört und sicherlich auch ihre Gedanken dazu gemacht.
Genau, also ich hab mal drüber nachgedacht, was man eigentlich so mit Commando verbindet und was so die schönen Erinnerungen sind.
Und für mich ist es tatsächlich, und das passt auch sehr gut zu dem, was du am Anfang erzählt hast und was du jetzt auch mit dem Captain-Blaubeer-Deck bezweckst, dass so ein Commando-Spiel ja immer auch so eine Geschichte erzählt und man erinnert sich dann an bestimmte legendäre Matches und wie die verlaufen sind und was da passiert ist und wie man das Ruder noch in letzter Minute rumgerissen hat oder wie man das tolle Glück hatte,
einen explosiven Start hinzulegen und dann das Spiel mit dem schwächeren Deck gegen die drei hochgerüsteten Decks der Gegner zu gewinnen. Und ich finde, diese Geschichten, die haben halt oftmals auch ihren Ursprung in Karten, die eben explizit nicht für Commander entwickelt wurden.
Wie zum Beispiel so eine Mana Crypt oder ja, ja auch ganz, ganz andere Karten, wo ich jetzt den Dockside Extortionist und Jules Logitus vielleicht jetzt nicht so richtig mit reinnehmen würde, weil die, die haben schon so ein bisschen auf die Stirn geschrieben, ich bin eine Karte für Commander.
Ich bin eine sehr starke Karte für Commander.
Ich bin eine sehr starke Karte für Commander, aber ich würde jetzt eigentlich tatsächlich mal versuchen, eine Lanze zu brechen und zu sagen, so eine Karte wie Mana Crypt, die ist natürlich schon sehr stark. Aber erstens haben wir gerade gehört die ist, Die Genese dieser Karte ist sehr, sehr originell. Und vielleicht hat jemand tatsächlich damals diese Karte bekommen, weil er einen Coupon eingeschickt hat oder hat sie auf irgendeinem anderen Weg bekommen.
Und ich finde es eigentlich schön, wenn er diese Karte auch spielen kann und damit auch einen Gewinn für sich rausziehen kann bei dem Spiel, dass das irgendwie eine coole Aktion ist, dass er da vielleicht auch, weiß ich nicht, große Emotionen am Tisch erzeugt. Der Grund, warum solche Karten gebannt werden, ist natürlich, weil sie dann oftmals einen Vorteil geben über eine längere Zeit, wenn es gespielt wird.
Und wenn sie natürlich in jedem Deck auftauchen, ist es auch eine gewisse Ungleichheit, die am Tisch dann existiert. Aber ich finde, wenn sich alle einig sind und man sagt, hier, ich habe in diesem Deck zum Beispiel eine Mana Crypt drin und ich würde es auch wirklich gerne spielen, wäre ich der Letzte, der sagen würde, nee, das darfst du nicht. Weil tatsächlich, vielleicht hat man diese Karte sich irgendwie zusammengespart, hat die gekauft und findet die irgendwie cool.
Oder will mal sehen, wie es da ist, damit zu spielen. Und ich finde, das sollte einem auch gewährt sein und das ist jetzt weniger ein Punkt dafür, dass solche Karten nicht gebannt werden sollen, sondern dass einfach man sagen kann, hey, ich spiel trotzdem mit diesen Karten und mit meiner Playgroup spiel ich trotzdem mit diesen Karten und wir sind uns alle einig und wir haben Bock auch mal ungewöhnliche Karten zu spielen und tolle Spielsituationen zu schaffen.
Ach Mensch, da gibt's so viel dazu zu sagen, ne? Also ich, diese ganzen Leute, die die Morddrohungen rausgeschickt haben, das waren natürlich nicht Leute, die dachten, mein Deck ist jetzt schlechter geworden. Sondern das waren Leute, die gesagt haben, mein Investment ist geschrumpft. Also einfach Leute, die gesagt haben, du hast meine Karten entwertet. Dafür möchte ich dich umbringen. So buchstäblich. Einfach so hingeschrieben. Als wäre es nix.
Und das hat halt Konsequenzen gehabt, über die wir gleich noch sprechen können. Ansonsten denke ich mir auch, dass. Commander ist ein Casual-Format und wenn du es Casual spielst, so wie wir das ja tun, dann macht das, glaube ich, nicht viel. Ich könnte mir vorstellen, dass es für Leute, die CEDH spielen, die wirklich ein ausgereiztes, krasses Deck haben, was einen bestimmten Win-Plan hat und die wirklich auch spielen, um krass zu gewinnen, also nicht aufgrund der tollen, tollen, tollen ...
Also die haben natürlich auch ein Interesse daran, eine tolle Spielerfahrung zu haben und überraschende Wendungen usw. Aber ihr Deck fährt erst mal einen anderen Plan, dass die vielleicht erst mal sich ein bisschen anders damit fühlen, weil sie vielleicht auch die Karte gekauft haben, um bei einem Turnier zu gewinnen oder so. Aber es ist nicht so, als könnte man damit irgendwie, als wäre der Spielverlust sozusagen so schlimm,
dass man es nicht verkraften könnte. Es ist einfach der monetäre Verlust, der für so eine Aufregung gesorgt hat.
Also das ist natürlich der Grund. Es ist rechtzeitig natürlich nicht die Reaktion darauf.
Also nichts richtig, diese Reaktion, also auch irgendwie Geld zu verlieren.
Weil das ist tatsächlich auch irgendwie ein Risiko, das man trägt. Mit jeder Art von Anlage, die man tätigt. Also das ist halt auch keine regulierte Anlage, wie jetzt hier meine Ersparnisse sind weg und der Staat steht dafür ein.
Keine Ahnung, das ist jetzt halt einfach ein Stück Karton oder Pappe auf dem, was draufgedruckt ist, was in dem Spiel verwendet wird und wenn sich alle einig sind, dass das sehr viel wert ist, good for you, aber wenn dann irgendjemand auch mal der Meinung ist, es ist jetzt nicht mehr so viel wert, dann ist es vielleicht auch ein bisschen Berufsrisiko.
Genau, und bezüglich dieser...
Also für die Spieler, nicht für die Leute, die diese Entscheidung getroffen haben.
Die sollen kein Risiko haben. Bezüglich dieser Hausbahnregeln, was du ja angesprochen hast, denke ich mir so, klar, für die Leute, die jetzt vielleicht nicht ihre feste Playgroup haben, sondern in ungewöhnlichen Settings spielen und sowas und trotzdem gerne ihre Mana-Crupp spielen würden. Für die funktioniert es dann vielleicht nicht so, weil man sich an der allgemeinen Spielregel hält.
Andererseits auch da und auch in, ja, vor allem halt in der privaten Playgroup, kann man natürlich vorher sagen, hey, Leute, ich hab hier diese Karte, ich find sie so geil, ich würd sie gern spielen.
So, ich würd, genau. Es gibt natürlich auch einen Hinweis darauf, wie stark das Deck ist und so, dann hat man eine ganz andere Diskussion, die man führen möchte, aber ich hab zum Beispiel auch vor ein paar Jahren ein Balance geschenkt bekommen, und Balance ist auch gebannt, aber die Karte ist halt unterschrieben und ich hab sie halt in meinem Deck drin und spiel sie gerne, um halt dieses Geschenk auch zu, ehren und sag dann halt vor dem Spiel hey, ist es okay, wenn ich die spiele,
wenn es passiert, dann kann es ein sehr unangenehmer Effekt sein, könnt ihr damit leben und dann, ja, genau, müssen alle irgendwie gucken, was sie sagen und Und wenn es nicht fein ist, dann packe ich es halt auch raus. Aber bei uns in der Playgroup denke ich mir auch, wenn Proxy Pierre irgendwie seine nicht geproxte, echte Malerkrypt spielt und sagt, hey, die muss halt in mein Deck rein, ist einfach geil, dann soll das halt spielen. So, wenn ihn das glücklich macht, hau rein.
Ich erinnere mich noch an dieses eine Spiel, wo, ich weiß nicht mehr, wie diese Karte heißt, wo dann nur noch ein Landbruch runterentappt.
Winter Orb.
Winter Orb, was auch, wo ich mich auch einfach dran erinnere, ist einfach eingebrannt in meinem Kopf. Aber ich möchte jetzt auch nicht jedes Steck dagegen spielen, also jede Runde dagegen spielen, aber ich finde einmal kann man das durchaus machen und wie du sagst, also, Wenn solange diese finanzielle Welt oder diese CEDH oder Turnierwelt euch nicht betrifft oder uns auch nicht betrifft, kann man natürlich in den eigenen vier Wänden und der eigenen Playgroup entscheiden, was man will.
Ich finde das natürlich auch mal schön oder auch wichtig, dass halt bei so einem Spiel man nicht immer die ganze große Welt mitdenken muss, sondern dass man sagen kann, ich habe jetzt Bock, dieses Spiel zu spielen und mir nicht um die Implikationen noch weiter Gedanken machen zu müssen. Die Gefahr besteht bei Magic leider, dass man dann immer noch so eine zweite Ebene mitdenkt und das Spiel nicht einfach als Spiel sehen kann.
Ich sehe uns ja auch so ein bisschen als Sprachrohr für casual spielende Magic-SpielerInnen, und da denke ich mir, hey, diese Entscheidung, dass Karten gebannt werden, wird das Spielerlebnis nicht so maßgeblich verändern. Weil entweder ihr spielt es trotzdem oder wenn ihr es nicht spielt, dann wird die Decks auch nicht wahnsinnig viel schlechter machen. Wenn da irgendwie ein, zwei Fast-Mana-Karten raus sind.
Ja, und zu dieser ganzen Diskussion, dass das Rules Committee, was ja außerhalb von Wizards organisiert war, gesagt hat, hey, der Druck ist so krass, wir halten es nicht mehr aus, irgendjemand anderes muss sich um Wizards kümmern und um Commander kümmern. Hier, Wizards, mach doch mal. Erstens weiß ich überhaupt gar nicht, haben die einen Vertrag unterschrieben? Gibt es da den symbolischen Schlüssel von Sheldon, der jetzt da weitergereicht wurde?
Können die Fans nicht eh einfach immer wieder sagen, hey, übrigens, Wizards Commander gehört eigentlich doch wieder uns, wir machen es jetzt weiter. All das, das wird natürlich total hochgekocht und alle sagen schon, das ist das Schlimmste, was Magic aller Zeiten jemals hätte passieren können. Muss ich dazu sagen, hey, also erstmal glaube ich, dass Wizards bestimmte Sachen auch gut macht, meines Erachtens.
So wie beispielsweise Pauper, wo ja auch Kevin Werhey von Wizards mit drin hängt, verwaltet wird. Das finde ich, wird gut gemacht. Und ich glaube, dass Wizards einen viel größeren Einfluss auf das Format hat und seit Jahren hat, der nicht innerhalb des Rules-Committees ist, sondern einfach durch das Drucken neuer Karten für das Format. Und damit beeinflussen dieses Spiel viel, viel stärker als durch das Bannen von zwei, drei, vier Karten.
Ich glaube auch, es ist einfach so ein adherentes, ich will nicht sagen Problem, aber Phänomen von gewinnorientierten, kapitalistischen Systemen, Unternehmen, dass Dinge, die erfolgreich sind. So groß werden, dass dann irgendwann sehr viel auf dem Spiel steht für sehr viele Leute. Und dass dann ab einer gewissen Größe auch sehr viele Leute sehr viele Erwartungen daran haben. Und dass das dann irgendwann diese Erwartungen auch gar nicht mehr erfüllen kann.
Und vielleicht gibt's dann in fünf Jahren ein neues Community-getriebenes Format, das von zehn Leuten gespielt wird und die gründen ein Rules Committee. Und das ist dann das in den 20 Jahren fragen sich alle, hey, Commander, jetzt spielen wir doch alle hier Format XY, das ist doch viel cooler. Also, das ist jetzt auch nicht so, dass das Commander, das Nonplusultra von Magic ist und alle sollten jetzt ihre ganzen Ersparnisse
und ihre ganze Hoffnungen für Magic an Commander hängen. Es ist ein Format von vielen. Es hat gerade eine Hochzeit, die jetzt schon sehr lange anhält.
Da hängen viele Content-Creator dran, da hängen viele Leute dran mit sehr starken Meinungen, da hängen Musiker drin, da hängen Leute drin, die da sehr viel sehr viel drauf von abhängt und natürlich sind da gibt es da sehr viele Meinungen und sehr starke Meinungen, aber, das kann in zehn Jahren ganz anders aussehen und dann fragt man sich echt und dafür haben Leute andere Leute mit dem Tode bedroht, geht's noch? Also das fragt man sich jetzt auch schon.
Aber, Hey, solange ich Decks bauen kann, wie das Käpt'n-Glaubeer-Deck, habe ich keine Probleme. Und es ist und bleibt ein Spiel und ich glaube auch, weil ich nicht viel Geld investiere, wie es vielleicht manche Leute tun, bleibt es für mich auch ein Spiel. Das liegt ja so ein bisschen innerhalb der Definition. Spielen ist wichtig, dass es etwas Harmloses ist und dass es etwas das ist, was nicht zweckgebunden ist.
In dem Moment, wo ich den Zweck daran knüpfe, dass ich damit Geld verdienen möchte, um meinen Lebensunterhalt zu bestreiten, dann beraube ich diesem Spiel sein Spieldasein und dann gibt es ein Problem. Gibt es nämlich ein großes Problem, weil von Firmenseite oder von Rules-Comity-Seite, von wem auch immer, wird das Spiel immer auch noch wie ein Spiel behandelt.
Und wenn die versuchen, das Spiel besser zu machen und sagen, Fast Mana wollen wir nicht mehr haben, weil es das Spiel eben kaputt macht, Tja, dann kann es sein, dass es mir plötzlich den Boden oder den Füßen wegzieht. Und das sollte man einfach auf dem Schirm haben. Genau, es ist immer noch ein Spiel. Es ist ein sehr gutes Spiel.
Und keiner zwingt euch, dieses Spiel auf eine bestimmte Art und Weise zu spielen. Und klar, es gibt Regeln, die es einfacher machen, zusammenzukommen und das gleiche Spiel zu spielen. Und nicht jeder sagt, ich spiel's aber so und ich spiel's so. Sondern man sagt, heute spielen wir's mal so und nächstes Mal spielen wir's gerne anders. Und es gibt so viele Möglichkeiten, dieses Spiel zu spielen.
Und das hängt nicht an vier Karten und hängt euch also Also, tretet auch mal einen Schritt zurück, wenn die Emotionen hochkochen. Guckt euch das Ganze mal mit zwei Tagen Abstand an und vielleicht auch mit einer Woche Abstand. Und dann denkt noch mal drüber nach, was tatsächlich ihr mit diesem Spiel verbindet und warum ihr das mal angefangen habt zu spielen. Und das war bestimmt nicht, wenn ihr gesagt habt, ich möchte sehr viel Geld für eine Karte ausgeben, die mich das Spiel gewinnen lässt.
So viel von uns dazu. Wir machen jetzt noch eine lustigere Nachspeise, würde ich sagen. Und lassen es mal gut sein mit Commander an der Stelle. Geist, was gibt es zum Nachtisch?
Also, und zwar, der Professor Dr. Abdul Nachtigaller, der findet sehr viele schöne Sachen. Und der hat, eine seiner Erfindungen waren die Aquaschuhe. Mit den Aquaschuhen konnte man eben über Wasser laufen. Und die haben das Wasser verdickt und zu so einer galertartigen oder geléartigen Masse verdichtet.
So konnte man dann mit diesen Schuhen über Wasser laufen. Problem war nur, dass dieser Prozess nicht mehr umkehrbar war und dann quasi durch das Benutzen von den Aquaschuhen sehr viel Wasser sehr fest geworden ist, weshalb dieser Erfindung verboten wurde. Also hat er folgendes gemacht, er hat es aus diesem verdickten Wasser mit Aromastoffen versetzt, hat es in Scheiben geschnitten und hat es verkauft als harte Suppe.
Und das gibt es zur Nachspeise. Ein bisschen harte Suppe. Musik Musik, Musik, Hast du gesehen.
Wie ich das richtig getroffen habe, den Knopf?
Auf jeden Fall. Niemand wollte eine Suppe essen, auf der man mit seltsamen Schuhen herumgetrampelt war.
Das kann ich bestätigen. Post von der Community steht hier in der Nachspeise und wir haben Post von euch bekommen, das ist sehr schön Schreibt uns gerne, was euch an dieser Folge gefällt, was euch an, Tastymtg gefällt, was wir gerne mal machen sollen Wir sind da sehr offen und freuen uns über jede Nachricht, die uns erreicht, die uns hilft einzuschätzen, was euch gefällt und was nicht.
Könnt auch gerne Fragen stellen.
Oder sonstiges schreiben, Ich fange mal an mit dem Dominik, der uns am Anfang schon den Hinweis gegeben hat, den Tipp, doch mal alte Sets vorzustellen. Der hat offensichtlich auch eine, ja, ist Steady-Unterstützer. Und wir haben uns ja letztes Mal über Grundstein unterhalten im Steady-Vorspann. Und es hat ihm sehr gefallen. Und mir hat es auch sehr gefallen, weil es sehr lustig war. Das neue Magic-Set-Grundstein. Und er hat auch noch mal rausgesucht, dass das erste Mal, wo wir von armen Rittern
gesprochen haben und das als Vorspeise hatten, war in Folge 28 Budget Magic. Hat er rausgeholt. Sehr gut. Und bedanke ich nochmal für die teils auch kritische Einschätzung von Dusk Morn und er stimmt uns zu. Er sagt, es ist kein schlechtes Set, aber vom Feeling und der Lore her findet er es etwas schwach. Ja, also uns interessiert natürlich auch immer, was haltet ihr von unserer Einschätzung? Schreibt uns das gerne. Und ja, genau, das war von Dominik. Vielen Dank.
By the way, ist mir, ich hab mal wieder so ein bisschen Limited Resources gehört und auch da sprechen sie kurz über den Baseballschläger, dem Baseball-Bett.
Ah, das habe ich nicht gehört.
Und da sagt Marshall Sutcliffe auch das gleiche, was, das ist für ihn keine Magic-Karte, so, das passt für ihn überhaupt nicht, das ist für ihn zu gegenwärtig, zu real, zu nah, zu wenig Magic, so, da ist kein Magic drin, es ist einfach ein Baseball-Schläger.
Ja.
Und genau, Louis Scott Vargas, dem ist das alles egal, der liest ja eh gefühlt manchmal nur den mechanischen Text auf den Karten, stimmt natürlich nicht, auch der kennt natürlich auch die Lore sehr, sehr gut. Aber diese Diskussion, die Sie da geführt hatten, hat recht genau der geähnelt, die wir auch geführt haben. Und das finde ich interessant, dass es auch diejenigen sozusagen trifft, die vermeintlich weniger auf den Flavor und mehr auf den Spiel, auf die Mechanismen achten.
Ich glaube, der Flavor ist schon auch wichtig, weil sonst nur schwarz-meiß gedruckte Karten mit so ein paar Mechaniken drauf, wäre nicht dasselbe Spiel.
Ja, ist so.
Dann habe ich noch eine Rückmeldung oder eine Nachricht von, Lutz, er schreibt den Klammern, nicht der von Steady, weil wir natürlich am Schluss mal sagen, wir uns unterstützen, da ist auch ein Lutz dabei. Und der hat nochmal ein bisschen nachgerechnet und Durgeis hat es ja gefragt, wie viele Decks man bauen müsste, um alle Kombinationen von Commandern auszuprobieren, die eben Partner haben oder die Varianten von Partner.
Und er hat sich so ein paar Zahlen ausgerechnet, also mit normalen Commandern, Doctors, Companions, Partnern, Friends Forever und Backgrounds sind wir, Stand 12.07.24, bei 5.310 möglichen Kombinationen. Und genau, er hat noch ein paar andere Zahlen ausgerechnet. Also er hat sich da die Mühe gemacht, wirklich nochmal durchzurechnen, wie ist es mit einfarbigen, mit zweifarbigen, mit Ansatz.
Und vielen, vielen Dank. Wir haben es nicht nachgerechnet. Wir glauben dir, Lutz, dass du das sehr korrekt gemacht hast. Und ja.
Genau, der Schreibler und das Commander gibt, deren Farbe man noch wechseln kann. Also ich weiß nicht, ob da zum Beispiel dieser Piper vielleicht auch gemeint ist. Ich weiß gar nicht, welche Karte er damit meint. Aber dann kommen noch mal gut 500 dazu. Das ist bei mir 5858 Decks. Also was man diesen Farbwechselern auf sich hat, weiß ich noch nicht genau. Muss ich mir noch mal genau anschauen.
Oder schreiben wir uns das noch mal.
Genau, er hat sogar mit Ansets noch durchkalkuliert. Manipuliert, also wie viele Decks man mit diesen legendären Karten bauen könnte. Das wären dann bis zu 6.216 mit den Farbwechselkarten und ja, genau, es sind viele. Es sind auf jeden Fall, egal wie man es rechnet, um die 5.000.
Ja, und da ist doch für jeden was dabei mittlerweile, wo man sich schön...
Auf jeden Fall. Vielen Dank Lutz fürs Nachrechnen. Danke.
Es hat mich sehr.
Sehr gefreut, diese Nachricht von dir zu bekommen und das zu lesen. Auch insgesamt möchte ich euch danken für das viele Liebe und auch positive Feedback, was ihr uns auf dem Discord hinterlassen habt, wo ihr auch nochmal geschrieben habt über die Story-Folgen. Freut uns natürlich immer besonders, weil da die Vorbereitung für uns etwas größer ist, dass ihr die gern hört. Dann machen wir das auch gern weiter.
Hast du noch Feedback von anderen Kanälen?
Nö.
Okay.
Nichts, was wir noch groß breittreten müssen, auf jeden Fall.
Gut, wir haben auch schon eine lange Folge. Oh ja. Aber vielleicht haben wir noch Abkündigungen hier zu machen.
Genau. Wer diese Folge hört, noch rechtzeitig vor dem großen Paupe to the People 4 und vielleicht sogar noch einen Restplatz oder sowas bekommt, der wieder frei geworden ist. Das vierte Turnier dieser Reihe findet statt in München.
Im 26. Oktober. Alle Karten sind zwar weg, aber, es wird toll, es wird schön, es wird stattfinden, es gibt eine tolle Internetseite, da könnt ihr einfach mal reinschauen, vielleicht habt ihr dann Lust zu einem der womöglich nächsten stattfindenden Turniere dabei zu sein und rechtzeitig anzumelden.
Die Internetseite hiervon ist pttp-muc.de Abkürzung für Pop-to-the-people-münchen.de Schaut da gern mal rein, ansonsten freue ich mich sehr, euch dort zu sehen, wenn uns wenn uns jemand zuhört, der vielleicht oder die vielleicht auch dort anwesend sein wird.
Kannst du noch sagen, wer es veranstaltet?
Genau, genau. Das Ganze findet statt im Funtainment in München. Genau, und den größten Teil dieser gesamten tollen Orga dafür hat der Dennis vom Discord gemacht. Lieber Dennis, vielen lieben Dank an dieser Stelle dafür.
Vielen Dank.
Für deine Hingabe und ja, aufopferungsvolle Bereitschaft, hier Energie reinzustecken, tolle Tokens anzufertigen, die ganzen Artists dazu zu bringen, Sachen zu unterschreiben. Und ich habe munkeln hören, dass auch Dominik Mayer mit am Start sein wird und mitspielt. Den habe ich nämlich auf der Spiel in Essen getroffen. Und da hat er mir das verraten, als ich eben einen Print abgekauft habe von der Mana Crypt.
Gutes Investment.
Gutes Investment auf jeden Fall.
Kommt wieder. Und an der Stelle melde ich mich noch einmal aus dem Schnitt. Wir haben vergessen, die Steady-Unterstützerinnen und Unterstützer zu nennen. Und das soll natürlich nicht sein. Deswegen nochmal ein großes Dankeschön an Matthias und Felix, Dominik, Simon, Dennis, Axel, Sönke, Lutz und Daniel. Vielen Dank für eure Unterstützung. Und ja, wir freuen uns sehr, dass es euch gibt und dass ihr uns etwas in den
Hut werft. Dankeschön, auch von Geis. Gut dann ja viel Spaß wünschen wir euch bei Matching Spielen wo auch immer ihr das tut und nicht hast du noch was zu sagen sonst würde ich nämlich nicht nur.
Auf den Flavor achten auf den Mechanismus und mir Tipps schicken welche Karten ich noch in mein Käpt'n Blaubeer Deck einbauen kann.
Ja nicht nur lügen auch mal die Wahrheit sagen, in diesem Sinne Ja, ist gleich noch Steady-Unterstützerin und Steady-Unterstützer drüben nach dem Outro. Und ja, bis zur nächsten Folge. Macht's gut.
Bis bald. Tschüss.
