Hallo und herzlich willkommen zu Tasty MTG, dem Podcast zu allen Fragen des guten Geschmacks rund um das Spiel, welches wir alle so lieben. Magic the Gathering. Mein Name ist Geiss.
Und ich bin Martin. Heute backe ich, morgen braue ich, übermorgen hole ich mir den Spielsieg. Zumindest wenn ich heute und morgen alles richtig gemacht habe.
In den letzten neun Jahren haben wir zig Commander-Text gebaut, hunderte Stunden darüber diskutiert, Karten studiert und sind unzählige Male damit gescheitert. Auch nach so langer Zeit sind wir gefühlt immer noch blutige Deckbauanfänger und trotzdem geht es heute genau darum. Wie bauen wir unsere Commander Decks. Das hört ihr jetzt. Los geht's!
Hallo, Guys.
Hallo, ich hab jetzt so frei von wir gesprochen, Martin. Ich weiß gar nicht, trifft das für dich auch zu?
Ich hab überlegt, ob ich schon zig Command-Dex gebaut hab.
Das wusst ich auch nicht.
Das sind ja mindestens 20, oder?
Zig sind mindestens 20, genau.
Ja. Ich glaub, ich hab nicht zig Command-Dex gebaut.
Ah, okay. Aber... ehn... Command-Dex. Nee, wie sagt man zu allem, was unter zig ist?
Ich weiß es noch nicht. Also wenn wir mit Bauen, PreCons umbauen auch mit einem...
Das ist auf jeden Fall auch eine Form von Bauen. Natürlich, da gehen wir heute auch drauf ein. Wir sprechen heute ein wenig darüber, wie wir Commander-Dex bauen. Das ist ein riesiges Thema. Und wir werden da heute mal, so wie wir es bei Tasty G immer machen, ganz locker, flockig, komplett im Schnelldurchmarsch quasi weggehen beziehungsweise so ein paar Sachen rauspicken, die für uns wichtig sind und auf die wir achten quasi. Und hier und da vielleicht auch einen Tipp geben.
Genau, wir nutzen das kurze Zeitfenster zwischen den neuen Set Reviews und machen mal was komplett anderes. Und wie wir darauf gekommen sind, das erklären wir euch jetzt vielleicht auch nochmal in der Vorspeise, würde ich sagen. Geist, was gibt's denn?
Äh, ich glaube, ein lockerflockigen Caesar Salad, würde ich sagen.
Schickt auch gerne mal Vorschläge, was wir für Geräusche machen können, wenn der andere die Speise nennt.
Warum, kann sie mir überhaupt sagen, warum wir ein Caesar Salad machen?
Na klar, wegen Commander Deckbau und Caesar, Caesar war ja...
Legendaire.
Legendaire und auch Commander.
Kommandeur. Okay, okay, okay, gut. Ich bin gespannt, was wir sonst noch heute essen.
Genau, wir sind ja ganz oft gefragt worden, Mensch, wie bauten ihr eure Decks?
Uns wurden Deckbautipps unterstellt, obwohl wir womöglich noch gar keine gegeben hatten.
Genau, von Alfiet unter anderem. Ihn oder sie haben wir letztes Mal schon erwähnt und er oder sie hat auch noch mal kommentiert. Und ich lese es einfach noch mal kurz vor. Hey ihr beiden wieder, vielen lieben Dank für die tolle Folge und das tolle Abtauchen in die Hintergrundgeschichte zu Phyrexia. Und noch zum Nachtrag meines letzten Kommentars. Klar meine ich mit zum Beispiel Deckbau-Tipps eure tasty und persönliche Herangehensweise.
Ich spiele ja auch super weit weg vom Competitive und liebe einfach Themen-Dex. Egal ob sie super gut sind oder nicht, ich will damit Geschichten erzählen. Gerade bastele ich fleißig an einem sehr pilzigen Deck und an Meeresmonstern. Dafür mache ich mir per Feuelpilling extra thematisch passende Länder. Habt ihr das auch schon mal versucht?
Ich habe das noch nicht versucht.
Was ist denn Foilpilling?
Naja, du kannst glaube ich Foilkarten so ein bisschen in Wasser einlegen oder wie war das oder mit Wasser besprühen. Dann kannst du quasi diese Schicht auf dem Foiling abziehen. Dann hast du quasi eine Blanko-Foilkarte und dann kannst du die wiederum, ich weiß nicht ob du es bedruckst oder mit einer neuen, mit einer Art Folie beziehst, aber ich glaube du kannst sie dann bedrucken oder so und kannst dir quasi deine eigenen Foilkarten gestalten damit.
Und ich selber habe das noch nicht gemacht, finde das aber natürlich super tasty, wenn man sich seine eigenen Karten und seine eigenen Artworks gestaltet.
Ah, okay, gut. Also dann, dann habe ich das auch noch nicht gemacht. Vielleicht habe ich es unabsichtlich mal gemacht.
Darauf gehen wir heute auf jeden Fall auch noch ein. Damit macht man seine Decks natürlich, das gehört meines Erachtens auch ein bisschen zum Deckbau, das Deck zu veredeln in irgendeiner Form. Da gehen wir heute nicht so sehr drauf ein, sondern ich glaube wir sprechen heute vor allem über unsere allgemeine Herangehensweise. Aber bevor wir da drüber sprechen, in der Hauptspeise...
Erst mal noch, Alfi, vielen Dank wie immer für die Kommentare. Schreibt uns gerne auch Kommentare, die lesen wir gerne vor und nehmen da auch Bezug in Folgen drauf. Ja.
Super, super gern. Und davon wird's heute auf jeden Fall auch sehr viel geben von der persönlichen Herangehensweise. Ohne den Anspruch auf Richtigkeit quasi. Ich wollte auf jeden Fall noch mal kurz erwähnen, wir nähen diese Folge auf vor dem Paw Patrol to the People 2. Ihr hört die Folge, sehr wahrscheinlich, nach dem Paw Patrol to the People Nummer 2.
Das findet dieses Mal oder fand diesmal, muss ich jetzt in Vergangenheit sprechen, fand diesmal in Berlin statt und zwar im Fantasy... ach man ey, das ist jetzt peinlich. Das ist der LG ist ein Ding, sonst auch immer. Ich sag immer Southside Spieleladen. 42 Southside Fantasy. Ich glaube, die 42 kommt als erstes. Das ist der Laden von der besten, liebsten Manuela, die es da gibt. Das ist die Besitzerin des Ladens. Und die freut sich extrem, genauso wie wir, über die zahlreichen Anmeldungen.
Es sollten am Anfang 24 Plätze zur Verfügung gestellt werden. Es gibt mittlerweile über 50 Anmeldungen. Oder es gab über 50 Anmeldungen. Und Manuela konnte auf 38 Plätze aufstocken. Ich bin jetzt zu diesem Zeitpunkt noch sehr gespannt, wie wir alle uns da zusammen kuscheln werden im Laden zu 38 und freue mich da sehr drauf. Bin immer noch unentschlossen, welches Deck ich spiele. Wenn ihr die Folge hört, ist es schon längst vorbei, aber jetzt gerade, ich setze immer noch vor,
ich hatte ja so vier Tron-Dex mir quasi parat gelegt. Eins davon wollte ich jetzt auf jeden Fall nicht spielen, zwei andere habe ich ausprobiert. Das was ich richtig cool finde ist nicht stark genug. Ich überlege jetzt, ich habe jetzt gerade noch ein neues gebaut, ein ganz neues was ich testen muss und überlege noch so ein paar Rogue-Varianten auszuprobieren. Also es bleibt spannend, aber ich muss einmal aus dem System kriegen,
so ein Tron Deck gespielt zu haben. Sehr wahrscheinlich werde ich, wenn ihr das hört, glorreich gescheitert sein, aber hoffentlich glücklich damit.
Du berichtest dann in der nächsten Folge, wie es tatsächlich gelaufen So machen wir es.
In der nächsten Folge hört ihr den ausführlichen Bericht und folgt uns auf jeden Fall auf Twitter und dort seht ihr dann so ein paar Eindrücke daraus. Ich werde ein paar Fotos machen und die dann dort auf jeden Fall auch posten. Vielleicht kriegen wir sogar irgendwie ein Gruppenbild zusammen mit allen. Das finde ich richtig nice.
Mit allen 38?
Ja, das wäre ganz cool. Das haben wir aber im letzten Mal, als wir in Essen gezockt haben, auch hinbekommen, dass fast alle, zumindest alle die Wolken mit auf dem Bild waren.
Da waren aber nur zehn.
Da waren wir 24. Ah ja, okay. Genau.
Und auf dem Bild...
Da wollten nur zehn aufs Bild. Nee, da waren deutlich mehr aufm Bild.
Ah, okay. Da mein ich ein anderes Bild. Genau, also... LACHEN Wenn ihr auf dem Event wart, seid ihr vielleicht auf dem Bild, und dann verlinkt man das Bild bei der Folge.
Genau. Und wenn ihr sonst Bock habt zu Porpern, kommt auf unseren TastyMTG-Discord-Kanal. Da geht's um... Da geht's ausschließlich um Porpo und nix anderes. Da könnt ihr euch zum Spielen verabreden, könnt Leute aus ganz Deutschland kennenlernen, treffen. Und einige von denen, die sich über den Discord kennengelernt haben, treffen sich mittlerweile auch in real life. Und zocken privat so miteinander.
Wie bitte? Ist es auf Deutschland beschränkt?
Ist nicht auf Deutschland beschränkt, aber es hat sich zu einem deutschsprachigen Discord entwickelt. Es gibt auch Einzelne, die Englisch sprechen, die sich auch immer wieder melden. Für gemeinhin deutsch gesprochen, auch wenn alle Englisch können.
Das heißt, auch wenn ihr das hört. Österreich, Schweiz könnte auch dabei sein. Selbstverfreilich, natürlich.
Das weißt du ja nicht. Ja, es können auch Leute von sonst wo auf der Welt dabei sein. Genau, Punkt. Egal, woher ihr uns hört. Ich würde gern mit dazu kommen. So, jetzt lass uns aber zur Hauptspeise gehen. Heute geht es um Commander, nicht um Papa. Und ich freue mich, dass es auch mal wieder um Commander geht.
Was haben wir denn als Hauptspeise? Nichts, wie ich sehe.
Warte mal, ein legendäres Gerichtskreatur... Warte mal, jetzt muss ich grad an den Gruffalo denken. Ähm... Warum auch immer. Der ist ja auch legendär.
Der ist auch legendär? Ja. Ähm...
Und da geht's die ganze Zeit darum, dass die Maus dem Gruffalo erzählt, dass die anderen, dass sie gern Gruffalo ist.
Okay, also gibt's Krüffelow?
Jetzt, heute gibt's gebratenen Krüffelow.
Cool. So, wie bauen wir denn so einen Commander-Deck?
Etappe eins haben wir so als die Auswahl des Commanders, die Ausrichtung des Decks, wie treffen wir die Entscheidung, welcher Commander dem Ganzen voransteht, beschrieben. Der zweite Teil dreht sich um den, ja, den Bau des restlichen, als Decks, die Auswahl der 99 Karten quasi, wie wir diese treffen, wie sich dann das ganze Puzzle zusammensetzt.
Und der dritte Teil, der geht um den Deckbau zu der Zeit, wenn wir quasi das spielen, wenn wir das testen und wenn wir das Deck im Grunde überarbeiten oder noch mal gänzlich neu ausrichten. Findest du das macht Sinn?
Macht Sinn. Hab ich auch immer so gehandhabt. Also, wenn ich ein Deck gebaut habe, dann bin ich tatsächlich auch so rangegangen. Deswegen sprechen wir jetzt auch drüber, weil du wahrscheinlich auch ähnlich rangehst.
Ja, total. Ist ja essenziell. Und das ist mal super easy und mal ist es super knifflig.
Wir haben ja schon im Engendruck gesagt, man kann auch anders rangehen und sagen, man hat schon mal ein fertiges Deck, so ein Pre-Con-Deck, und baut das dann um, dann steht der Commander ja auch schon fest. Aber lass uns mal von vorne anfangen. Wenn du ein neues Commander-Deck bauen willst, wie wählst du deinen Commander aus? Wir haben hier ein paar Punkte aufgeschrieben, es gibt unterschiedliche Herangehensweisen.
Es gibt sehr unterschiedliche Herangehensweisen. vielleicht einmal kurz so eine ganz allgemeine oder so zwei allgemeine Fragen stellen, die ich mir immer stelle und das ist tatsächlich, du weißt ja, ich mache ja Spiele auch und das deckt sich damit auch sehr, sehr stark. Nämlich ist immer die Frage, ja, witzig, gehe ich quasi vom Thema aus und finde meinen Kommande. Also komme ich vom Thema zu dem Spielmechanismus. Also, keine Ahnung, jetzt sitz ich dran, ich möchte gern Vampir-Dec bauen.
Mhm. Und irgendwie in dieser Welt, in dieser blutroter Bundwelt, Innistratwelt irgendwie, ne? Aus der erschöpfen und was bauen. Hab aber noch keinen Commander. Oder hab ich quasi einen Mechanismus oder hab ich einen konkreten... Hab ich einen konkreten Mechanismus und geh von dort aus und find den Commander. Also zum Beispiel, ich möchte das Enchantress-Dec bauen. Ja? Mit ganz vielen Enchantments möchte ich ein absolutes Value Deck bauen,
sozusagen. Dann hab ich da auch eine gewisse Auswahl an Karten, auf die ich da zugreifen kann. Und genau, gehe ich quasi vom Thema aus oder gehe ich sozusagen vom Mechanismus aus? Ich glaube, die meisten, ich will nicht sagen alle, aber die meisten, gehen sehr stark vom Mechanismus aus, aber wir bei Tasty MTG, ich würde das andere für mich auf jeden Fall genauso als genauso valide irgendwie erachten und es kommt mit Sicherheit auch fast genauso häufig vor beim Deckbau.
Wie ist das bei dir? Hast du so grundlegende Fragen, die du dir stellst, wenn du an Deckbau gehst? Oder ist es was sehr Intuitives?
Ich versuch immer, mir eine Aufgabe zu stellen und was zu bauen, was ich so noch nicht gesehen hab bzw. was man selten sieht. Das ist schwierig, weil am Schluss muss ein Spielbares Deck bleiben und dann müssen Mechanismen vorkommen, die in Magic funktionieren. Man landet immer bei Countern oder bei Kreaturen, die getappt werden oder enttappt werden. So ganz innovativ ist wahrscheinlich kein Deck, aber ich versuch zumindest was zu bauen, was ich noch nicht so gespielt habe.
Und ich komm tatsächlich auch meistens von dem Commander her, dass ich gucke, gefällt mir der, also mir muss die Karte auch schon mal an sich gefallen. Ist das schön oder, also sowohl optisch als auch inhaltlich, also spricht mich das an. Von daher ist es tatsächlich ein bisschen intuitiv. Und wie du auch gesagt hast, ich guck dann parallel aber auch, mach diese Karte was, was ich so noch nicht gesehen habe oder was ich so noch nicht gespielt hab.
Lass uns da vielleicht noch mal ein bisschen genauer drauf eingehen. Du hast jetzt so gesagt, also, gefällt dir diese Karte... Also heißt das, du schaust tatsächlich immer nach legendären Kreaturen und fängst dann erst an, dir das Command-Dec zu bauen? Oder gibt's auch mal den anderen Fall, dass du quasi so eine Art mechanisches Thema hast oder ein inhaltliches Thema und versuchst dann von dort ausgehend, dir einen Commander zu finden, zu suchen
tatsächlich? Oder eine bestimmte Farbkombination, die du spielen willst?
Mein Plan ist ja, dass für unseren Bootsausflug dieses Jahr im Sommer ein Deck entsteht, das so ein Meeresthema oder Wasser oder Fluss, also ein bisschen unterwegs sein. Es muss jetzt nicht unbedingt ein Piratendeck werden, mit Wasserkreaturen. Von daher würde ich sagen, das ist eine grobe Idee, wo der Commander noch nicht feststeht. Ich weiß auch noch nicht, was diese Wasserkreaturen machen werden. Da würde ich mich überraschen lassen und gucken, vielleicht stoße ich auf eine
Karte, die was Tolles macht. Ich würde da erst mal eine Auswahl treffen, komme gleich noch dazu, wie man da rangeht. Wenn mich da eine Karte anspricht, denke ich, vielleicht kann man das Deck in die Richtung drehen, dann würde ich gucken, welcher Commander dazu passt. Andere angehensweise ist, dass ich wirklich…, mal durchgucke, was gibt's denn so für legendäre Kreaturen in Farben, die ich gerne spielen würde, die mir vielleicht auch liegen.
Und dann guck ich aber schon, ist das eine Kreatur, die ich sympathisch finde? Das muss keine Heldenkreatur sein, das kann auch ein Antiheld sein, aber ich muss mit der Kreatur irgendwas verbinden. Mit dieser... Also mit dieser Flavor-Idee dieser Karte oder mit der Charakter-Idee dieser Karte, dieser Kreatur. Da achte ich schon drauf. Also ich tu mich schwer, tatsächlich Kommandeure zu wählen, die jetzt wirklich Tiere sind und jetzt keine so Agenda haben in der Story von Magic.
Ich versuch dann schon immer, so mir eine kleine Geschichte dazu auszudenken, und das kann ich mit Tieren natürlich auch machen. Aber da ist die Hürde noch mal ein bisschen höher.
Dann lass doch vielleicht erst mal über genau diesen Weg sprechen. Du hast so ein Thema wie zum Beispiel dein Meeresthema oder ich hab mein Vampirthema beispielsweise. Also, wenn du jetzt grad in diesem Prozess drin bist, welche Schritte gehst du quasi, um herauszufinden, welche Karte dein Kommandeur, deine Kommandeurin sein könnte?
Also, durch das Spiel von Magic hab ich eine ungefähre Vorstellung. Wir bleiben gerne bei diesem Meeresthema bei mir oder bei einem Papierthema bei dir. Wenn ich bei diesem Thema rangehen würde, würde ich vermuten, dass in Blau wahrscheinlich schon mal viele Kreaturen drin sind oder Karten, die ich gerne spielen würde, die zu diesem Thema passen.
Dann würde ich mir vielleicht überlegen, okay, ich hab vielleicht auch mal eine schwarze Meereskreatur gesehen, so ein Kragen, so ein Zombie-Kragen gibt's glaube ich irgendwo, würde ich versuchen noch eine zweite Farbe mit rein zu nehmen Und dann würde ich glaube ich erstmal so eine Suche machen nach... Mörfork, Kraken, jellyfish. Und mal gucken, in welchen Farben diese Kreaturen
ungefähr auftauchen. Damit ich ungefähr einen Eindruck bekomme, wie groß das Volumen ist, aus dem ich mich weiter inspirieren lasse.
Also, erst mal weggehen vom Commander und gucken, wie könnte das Deck überhaupt aussehen? Auf welchen Commander kann ich oder muss ich vielleicht sogar zugreifen, um überhaupt ein komplettes Deck daraus bauen zu können?
Genau, ich würde erst mal in dem Fall ohne den Commanderplan gucken, die Idee oder das Setting, welche Karten gibt's denn da? Und dann den Commander auswählen.
Mhm. Mhm. Also erst mal das Thema und den Flavor ein bisschen aufforschen und zu gucken, ne? Man hat diese harte Begrenzung mit der Farbidentität. Welche Farben sind überhaupt die, die ich spielen möchte? Ich hatte vor einigen Folgen meinen Drei-Fragezeichen-Dec vorgestellt. Und da war für mich ja sehr, sehr klar, ich möchte blau und ich möchte rot und ich möchte weiß spielen. Weil das die drei Farben von denen drei Fragezeichen sind, von dem Logo der drei Fragezeichen.
Und hab dann sehr sehr lange gesucht bis ich auf die richtigen Karten gestoßen bin. Jetzt hab ich meinen Vampir Deck, da ist es auch relativ easy zu sagen, okay es gibt da irgendwie schwarz und rot. Vielleicht noch schwarz-rot-weiß, aber schwarz-rot muss da auf jeden Fall mit drin sein. Dann hab ich aber jetzt einen Deck an dem ich schon wirklich richtig lange arbeite und es gibt auch schon mehrere Varianten davon und so, aber ich möchte gerne einen Super Mario Deck bauen.
Ich habe auch schon eine grobe Vorstellung, aber es fällt mir super schwer mich auf Farben festzulegen und weiß nicht so richtig in welche Richtung es gehen kann, weil es in so viele verschiedene Richtungen gehen kann.
Deswegen, ich habe hier nicht die perfekte Antwort, aber das was du beschreibst, da musste ich auf jeden Fall auch durchgehen, mir den Kartenpool anzuschauen und zu gucken, was muss Super Mario quasi alles tun können, damit das Flavorversprechen des Decks auch gehalten werden kann.
Das war's für heute. Was ich zum Beispiel ganz schwer kann, ist, was ich bei der Command-Zone und Josh da mal gesehen habe, dass er quasi auch Commander spielt, einfach nur weil die die Farben haben. Und das Deck macht dann eigentlich was ganz anderes, was nicht zum Commander passt. Das ist aus meiner Sicht bewundernswert, wenn man das kann. Ich krieg das für mich aber nicht so vereinbart. Also für mich muss dann schon der Command-Zone
der Deckidee passen. Und ich würde dann lieber gucken, dass man das vielleicht so ein bisschen um die Ecke dreht. Commander auch machen und so kann man das Deck auch spielen, überraschend. Aber ich würde mich dann nie komplett davon lösen können oder nur schwerlich, sag ich noch mal.
Einen ziemlich interessanten Ansatz finde ich, den erzählt Fritz vom Commander Compass manchmal und zwar mag der Commander zu bauen, die in ihrer Farbinitität sehr ungewöhnliche Sachen tun. Oder mag zumindest Deck zu bauen, die der eigentlichen Farbinitität vermeintlich widersprechen. Also kein anderes grünes Spells Deck und eben kein grünes Kreaturen Deck.
Das finde ich erstmal ganz spannend, weil das grenzt auch schon mal die die Auswahl ein und ist schon mal so ein genereller Filter, wo man gucken kann, das macht irgendwie was ungewöhnliches hier, was die Farbe vorher noch nie gemacht hat. Das ist ja auch eine mechanische Vorliebe, von der aus man ausgehen kann.
Ansonsten, genau vielleicht auch noch für die Auswahl des Commanders im Allgemein fand ich, als wir angefangen haben zu Command und als ich angefangen hatte zu Command, das war 2014, fand ich es noch einfacher, Commander Decks zu bauen. Erstmal gab es nicht diese wahnsinnige Gewalt von legendären Kreaturen, die Auswahl war begrenzter und die war noch nicht so krass getrimmt darauf, dass diese legendäre Kreatur auch für ein Commander Deck perfekt sein muss quasi.
Das heißt, die hatten oftmals noch sehr, sehr allgemeine Sachen, allgemeine Effekte und Man konnte diese Decks in sehr viele verschiedene Richtungen bauen. Deswegen ist auch Siddisi, Bruttyran in Siddisi, immer noch eine meiner Lieblingskommandeurinnen. Erstens, weil ich sie so lange habe. Die kamen in Karn von Tagir raus. Und man kann total das Zombie-Thema drum rum basteln, total das Friedhof-Thema. Man kann irgendwie alles rein basteln.
Man kann das Ding in ziemlich viele verschiedene Richtungen ziehen. Und ich such tatsächlich nach Karten, die nicht Commander schreien und die vielleicht auch allgemeine Sachen machen und wo das Deck vielleicht auch ohne den Commander tatsächlich trotzdem funktionieren könnte.
Das ist ein guter Punkt. Das ist eigentlich auch so das, was ich schön finde. Wenn du nicht so direkt mit der Nase drauf gestoßen wirst, bei diesem Commander musst du das machen. Das finde ich tatsächlich so ein bisschen langweilig auch im Deckbau für mich.
Alle haben den Anspruch auf Originalität, aber es ist einfach so schwer mittlerweile. Ich finde es überhaupt keine Schande, wenn irgendjemand sagt, ich habe mein geupdatetes Precon. Damit bin ich völlig fein sozusagen. Ich habe überhaupt nicht den Anspruch, vollkommen geflasht zu werden über eine ausgefallene Deckidee oder das, wie du sagtest, dass Deck was anderes machen muss, als der Commander es tut. Was ist eigentlich dein Lieblingscommander? Von denen, die du gerade hast oder hattest?
Ähm... also, es war ganz lange Sir Conrad, aber ich find, da ist jetzt so ein bisschen die Luft raus. Ich überleg, auch das Deck aufzulösen, weil das hat irgendwie alles erreicht.
Ähm... Das ist geil. Das ist einfach ein schönes Statement, ja.
Nö, also, ich hab da jetzt auch nicht so den Anspruch, dass ich jetzt noch 20 Jahre spiele und jedem, gegen den ich spiele, zeige, wie toll dieses Deck ist. Also, ich hab damit jetzt gewonnen, ich hab damit verloren, ich hab alle Karten mal gespielt, die da drin sind. Karten austauschen, also das hab ich, wie gesagt, sehr lange sehr gern gespielt, aber ich find, das ist jetzt auch durch.
Ich spiel das Karten. Okay. Und das heißt, du nimmst das aus dem Deck? Würd ich jetzt, glaub ich, machen. Der letzte Schritt des Deckbaus.
Weil da sind auch viele gute schwarze Karten drin, die will ich natürlich nicht noch zweimal kaufen, nur damit der Konrad im Schrank stehen kann und auf seinem kleinen Altar, das ist ja auch Quatsch.
Über Deckabriss sprechen wir diese Folge nicht, wir sprechen über die Geburt von Commanded Eggs.
Dass das Party-Dec, das ich mir gekauft hab, das Precon-Dec, weil du grad gesagt hast, Precons gelten da auch, das find ich sehr lustig, weil das eben tatsächlich darauf beruht, dass man eben diese DND-Party da zusammenstellt. Und ich glaub, da steckt noch ein bisschen was drin. Da kann man noch ein bisschen was machen, vielleicht auch noch mit dem Dungeon kombinieren. Ich würd gern so ein DND-Dec draus kombinieren.
Das reizt mich grade, das spiel ich grad am liebsten. Wenn ich was Neues ausprobier, dann kommt es meistens da rein.
Und... Und... Vielen Dank. Ja, ja. Das ist total schwer zu beantworten, Frau. Ich glaub, von den... Von den Zickdecks? Unabhängig von den Decks jetzt mal. Ich weiß, es ist schwer, den Kommando unabhängig vom Deck zu betrachten. Aber wenn ich mir nur die Kommandeure anschaue, dann ist auf jeden Fall nach wie vor... CDC hab ich schon erwähnt. Aber ich muss auch an Primars denken. Primars ist diese legendäre 3-4-Katze, die eins Weiß-Weiß kostet. Und die in Born of the Gods rausgekommen ist.
Und wenn der angreift, bringt er eine eins eins wachsame Katze ins Spiel, die mit angreift. Wenn er blockt, bringt er eine eins eins wachsame Katze ins Spiel, die mit blockt quasi. Und den hab ich mir damals so gebaut, gar nicht auf dieses Token-Thema eingehen, sondern vollkommen um Ausrüstungen herum gestrickt. Warum auch immer. Irgendwie hatte ich irgendwie den Wunsch, okay Katzen und Stiefel. So, die gestiefelte Karte, das war so das Thema irgendwie.
Und das war irgendwie cool. Mir gefällt dieser Kommando. Ob das ein cooles Deck ist, ich hadere immer wieder mit dem Deck. Aber ich hab's immer noch... Und mir gefällt auch immer noch Blim. Blim, der quasi immer, wenn einem Gegner Kampfschaden zufügt, einen Permanent quasi abgeben darf. Und dann bringt man so Permanents ins Spiel, die quasi einen negativen Effekt haben. Und dann verteilt man die quasi, verschenkt man die an andere. Und den finde ich irgendwie auch vom Design her witzig.
Unabhängig vom Deck. Auch wenn das Deck immer wieder das Gleiche macht. Und das Deck nur in eine Richtung gebaut werden kann. Das sind vielleicht auch Negativaspekte. Aber der Commander in sich, dieser kleine, fiesgrinsende Teufelchen, das gefällt mir und so was reizt mich, wenn so ein Deck, wenn so ein Commander Charakter hat. Das finde ich irgendwie cool. Dazu gehört, wie du sagtest, auch die Illustration, auch das Artwork.
Vielleicht noch ein Punkt zur Kommandauswahl. Ich hatte mir noch aufgeschrieben, manchmal wird man auch inspiriert, indem man in einem Draft eine Karte zieht und denkt, das ist ja toll, dass die macht. Dann hab ich die einmal gespielt. Da würd ich mir gerne diesen Effekt, den die Karte dann auslöst in mir oder im Spiel auslöst, den würd ich gern noch mal so bisschen auf elf drehen. Da würd ich gern einen Commander-Deck draus bauen. Das kann auch eine schöne
Inspiration sein. Man hat so ein bisschen gespürt im Draft oder im Pre-Release, Das hat einmal geklappt in sechs Spielen. Das hat sich gut angefühlt, das würd ich gerne öfter erleben. Lass uns mal ein Commander-Deck draus bauen.
Ich fand, dafür war Commander Legends super. Weil man gezwungen wurde, Kommandeurinnen auszuprobieren, die man womöglich nicht ausgewählt hätte, um dann 100 Kartentack drumherum zu bauen. Sondern einfach weil man sie gedraftet hat. Also ich finde, dem sollte vielleicht mehr Raum gegeben werden, dass es nicht immer nur eine bewusste Entscheidung sein muss, was für ein Commander-Deck man baut, sondern man kann den Zufall entscheiden lassen.
Was rumliegt, eine Karte, die einen zu irgendeinem Grund reizt, wo man sich denkt, der Effekt ist nicht so megagut, aber ich hab Bock, was draus zu bauen. Die Zufälligkeit gibt einem die Möglichkeit, was zu entdecken.
Oder klickt bei Scryfall öfter mal auf Random Card und nimmt die erste legendäre Kreatur, die dabei auftaucht.
Das find ich auch ein schöner.
Challenge accepted.
Richtig, richtig cool. Wie gesagt, die einzelne Folge nur zu diesem Thema zu diesem Thema machen wir dann irgendwann noch. So wie diese Folge jetzt ein Versprechen ist aus unserer Folge 2, wo wir den perfekten Commander-Arm beschrieben haben, wo wir auch schon zahlreiche Sachen über den Deckbau erwähnt haben. Also was ich auf jeden Fall mitnehme ist, der Commander ist nicht gleich das Deck. So das heißt, man sollte sich von einem Commander nicht gleich abschrecken lassen.
Und man sollte die Wahl des Commanders auch nicht so sehr überhassten meines Erachtens. Wenn man ein schönes Thema hat, kann man ruhig erstmal eine Weile diesem Thema nachspüren und der Der Commander kann sich dann durchaus darin finden.
Genau, also der Commander ist nicht das Deck. Sondern das Deck ist das Deck.
Richtig, genau. Deswegen lass uns doch über das Deck sprechen, Martin.
Komm, wir gehen weiter. Ich hatte ja grad schon gesagt, also diesen Pool, ich lass mich da inspirieren. Das kann man natürlich... Also, wie funktioniert das jetzt in der Realität? Also, es gibt zwei Herangehensweisen, wie ich das mache.
Also, einmal, früher, als ich noch viel mehr physisch mit Karten gespielt habe, sagen wir mal vor 2020, Hab ich dann halt meine Kiste durchgeguckt nach den letzten Sets und hab geguckt, ach guck mal, die Karte würd ich gern mal spielen, die Karte würd ich gern mal spielen, die Karte würd ich gern mal spielen. Hab ich die mal so rausgelegt, also so hab ich zum Beispiel das Zirconrad Deck gebaut.
Ich hab dann irgendwie schwarze Karten durchgeguckt, ist relativ einfach, muss ich bloß eine Spalte in dieser Box durchgucken, nur die schwarzen Karten. Hab ich gedacht, ach die würd ich gern mal spielen, die würd ich gern mal spielen, die würd ich gern mal spielen. Und dann hab ich die mal auf den Tisch gelegt und dann waren das natürlich deutlich mehr als 100. Parallel hab ich dann auch Ich hab auch noch mal bei Scryfall geguckt. Sir Conrad guckt ja darauf, wenn Karten den Friedhof berühren,
verlassen, Kreaturen sterben. Und dann hab ich das eben als Suchworte mal eingegeben und dann auch noch mal geguckt, welche Karten mir da über den Weg laufen. Vielleicht so die letzten... Man kann's ja auch zeitlich so eingrenzen und sagen, guck mal, die letzten zehn Jahre oder die letzten fünf. Dann kommen da auch noch mal so ein paar Ideen raus. das vielleicht mal so, um einen ersten Eindruck zu bekommen.
Und dann kristallisiert sich eigentlich schon relativ schnell raus, was denk ich, ah, das passt besser, das passt weniger gut, und so grenzt sich das dann erst mal ein. Aber vielleicht erst mal bis hierhin.
Ich glaube, du beschreibst das schon mal zwei grundlegend unterschiedliche Rangehensweisen, ne? Wobei die eine für mich überhaupt nicht mehr funktioniert, und zwar das analoge Deckbauen. Dass man erst mal mit dem arbeitet, was rumliegt. Damals gemacht, als ich die Heuschrecken-Godheit gebaut hab, die Locust-God. Kurz gesagt, die machten eins-eins Insekt-Spielstein mit Eile. Der fliegt, immer wenn man eine Karte zieht. Also hab ich meine roten und blauen Karten durchgeguckt nach Effekten,
die Karten ziehen. Und hab mir alle möglichen Karten rausgesucht, Kreaturen, Spells, alles Mögliche zusammengeschmissen. Sie ist relativ teuer, also hab ich geguckt, dass ich irgendwie Ramp hab, hab das zusammengeschmissen, und das war erst mal okay, weil das Powerlevel unserer Playgroup noch nicht das war, was es heute ist. Ich weiß, wir haben mit unserer Playgroup einige Gespräche, die werden auch immer geführt und so. Das ist auch gar nicht so das aller einfachste Thema.
Aber es funktioniert meines Erachtens für mich nicht mehr so gut, einfach so nur mit den Karten, die ich hab, in Deck zu bauen, um das dann halt auch mithalten kann irgendwie. Stattdessen... Das stimmt leider. bau ich immer öfter digital. Also, dass ich eine Zeit lang was archidekt, jetzt ist es zurzeit Moxfield, was ich nutze.
Dass ich mir dort die Karten zusammensuche und Verschlagworte und dann nach den üblichen Deckbau-Prinzipien wirklich aus diesem Pool der 25.000, Karten, die Magic plus minus aktuell hat, die Karten wähle, die die besten sind für meinen Deck oder die vermeintlich besten.
Da würd ich gern mal kurz einhaken, wie entscheidest du, was die besten sind? Wir kommen gleich noch zu einem Punkt, Für jeden Effekt gibt's ja Zick-Cutten. Ach, Zick! Wenn nicht sogar... Dirt-Cutten. Hahahaha. Ähm, die diesen Effekt machen. Ja. Wie entscheidest du, welcher davon, zumindest meine ich, die engere Auswahl kommt?
Also, über E-Drag sprechen wir gleich noch. Ja. Budget spielt für mich auf jeden Fall eine Rolle. Zu dem Zeitpunkt schon, ja? Zu dem Zeitpunkt schon. Ich bin nicht bereit, einen Deck zu bauen oder überhaupt einen Deck zu konzipieren, was von sich aus schon so teuer ist, dass ich weiß, ich werd's so gar nicht spielen können, weil ich mir keinen 25-Euro-Sekronek Rift leisten werde.
Echt so teuer mittlerweile?
Hab ich zumindest gestern gesehen. Vielleicht ist es nicht ganz so teuer, aber so. Ähm, vollkommen crazy. Als wir angefangen haben zu spielen, war er bei drei Euro. Ich hatte eine Zeit lang so eine 1-Euro-Politik, dass ich immer sag, wenn ich Karten ziehe, dann dürfen die so viel wert sein, wie sie sollen. Wenn ich mir Karten kaufe für ein Deck, dann dürfen die nicht mehr als 1 Euro kosten. Irgendwann war es 1,50. Dann hat sich das aufgelöst, weil es gab so ein paar Karten,
die ich einfach sehr gern spielen wollte. So, Leben aus Leben, Life from the Loam. War so eine Karte, die ich gern in meinem CDC-Decks spielte. Die hat 10 Euro gekostet, die hab ich mir zum Geburtstag schenken lassen. Genau, dann weicht das so ein bisschen auf. Also das Budget spielt an dem Punkt schon für mich eine Rolle. Und die Idee von Budget Commander, also dass man sagt, hey, das Deck, was ich baue, das darf nicht mehr wert sein als 25 Euro bei der Euro-Anzeige auf Moxfield.
Das finde ich ziemlich befreiend. Ziemlich befreiend, weil es heißt, okay, ich kann auf den gesamten Kartenpool zugreifen, solange eben diese Gesamtsumme nicht überschritten wird, habe ich am Ende ein Deck, was ich mir auf jeden Fall leisten kann und was ich spielen werde. Und wo es eben andere Leute in meiner Playgroup gibt, die auch einen Budget Deck haben mittlerweile. Das ist echt ganz cool, dass sich da alle drauf einlassen konnten.
Und genau, hatte ich zuletzt auch erst gegen Proxy Piers Budget Deck gespielt. Und gnadenlos verloren. Der hat sich zwei Budget Decks gebaut und sind einfach so unfassbar gut. Das ist einfach richtig, richtig cool. Das heißt, das spielt für mich eine Rolle. Spielt das für dich auch eine Rolle?
Was das kostet? Mhm. Zu dem Zeitpunkt noch nicht. Okay. Ich würde dann erst mal so eine Auswahl treffen, weil ich eben jetzt auch sehr viel digital baue. Auch wenn ich die Karten rausgesucht hatte für Sir Conrad, dann konnte ich trotzdem nicht alle Lücken schließen, die so ein Deck haben soll. Da können wir gleich noch mal drauf eingehen, was man drin haben sollte im Deck. Da gibt's ja auch unterschiedliche Sichtweisen. Ich hab immer so ein paar Faustregeln.
Aber wenn ich dann merke, ich kann diese Lücken nicht schließen, dann guck ich eben auch online und pack die erst mal ins Deck. Und wenn ich dann den Warenkorb fülle bei Cardmarket und merke, oh... Wenn ich sag, diese Karte kostet irgendwie 34 Euro, dann nehm ich die nicht. Dann guck ich lieber, ob's da was anderes gibt.
Du hast grad schon die Faustregeln erwähnt. Viele Leute hassen die Faustregeln. Viele Leute mögen die nicht, lehnen die ab. Mir geben die Faustregeln Halt. Und jetzt erst mal die Frage, es kann sein, dass wir unterschiedliche Faustregeln haben. Was sind deine Faustregeln beim Deckbau?
Ich guck jetzt eher, dass mehr Länder sind, so sagen wir mal so 38, 37, 38 Länder. Mhm. Dann guck ich, ähm... Sagen wir mal so, Mass-Removal oder Board-Wipes. guck ich vielleicht so drei, vier Single-Target-Removals, guck ich so sieben, acht, neun vielleicht.
Mhm.
Und dann gibt's natürlich, ausgehend von dieser legendären Commander-Command-Zonenfolge, so die Idee, Karten, die mit deinem Commander zusammenspielen, die alleine funktionieren. Und ich versuch schon, dass das irgendwie so eine große Masse dann ist von Karten, die irgendwas in Richtung des Commanders machen, jetzt ideell oder tatsächlich mechanisch. Ich guck hauptsächlich auf Länder und Removal, wenn ich das Deck bau.
Mhm. Oder Interaktion und Card Draw, würd ich gleich sagen. Das finden wir auch noch mal so zehn.
Genau, das ist ungefähr Deckung gleich mit dem, was ich hatte, und auch ziemlich abgekupfert von dem, was die Command-Sorgen rumgehauen hat. Also ich guck halt zehn Ramp, zehn Card Draw, zehn Removal. Heutzutage sozusagen früher mehr Mass-Remove als heute. Mittlerweile merk ich, dass Mass-Remove Spielspaß entspricht, den ich möchte, egal, weniger Marsby-Move, 38 Länder.
So, mittlerweile ist ja auch von der Command-Sorgen schon wieder neue Stats-Folgen rausgekommen, wo klar wurde, okay, hey, vielleicht sind 36 die richtigere Zahl, vielleicht 35 oder 34 sogar. Wie dem auch sei, ich finde es erstmal einen ganz guten Anfang irgendwie, das Deck zu bauen. Und was ich dann mache, wenn ich bei Moxfield das Deck baue, bei Moxfield kann man jede Karte verschlagworten.
Das heißt, man kann dann sagen, add tag, und dann kannst du dieser Karte den Tag geben zu dem Effekt, den sie hat. Also, keine Ahnung, Card Draw oder Removal oder Ramp. Kann man Freitexteingabe, kann sich einen Tag raussuchen. Und man kann natürlich auch einer Karte mehrere Tags geben. Dann sortiert man sich sein Deck nach diesen Tags. Dann sieht man, der Card Draw-Stapel ist mittlerweile elf Karten groß. Der Ramp-Stapel ist drei Karten groß. Der Removal-Stapel sind 25 Karten.
Und je nachdem was man eben drin haben will, die Synergien die der Commander dann eben noch bedient, die kann man dann nochmal extra benennen. Und das ist eine wunderbare Hilfe. Weil als ich das analog gemacht habe, war das nämlich ein richtiger Nerv. Das ist immer ein wichtiger Nerv, diese Karten durchzuzählen zu schauen, ah, ok, welche Karte zieht überall Karten, welche Karte fixt mir meinen Mana, welche Karte rampt mich und so weiter.
Ich fand es ganz angenehm tatsächlich auf so einem Tisch zu machen. Das hat auch sehr lange gedauert, das Konrad-Decke zu bauen. Ich hatte dann wirklich so einen kleinen viereckigen Tisch in meiner damaligen Wohnung stehen und immer wenn ich mal vorbeigekommen bin, habe ich mir so einen Blick drauf geworfen und dann dachte ich, ach, das ist schon ganz schön hoch, die Kurve, kann ich dafür nicht noch eine andere Karte finden?
Dann habe ich sie mal weggenommen und also es hat schon was anderes gemacht, dadurch, dass das Decke halt immer so präsent war, dass man da irgendwie ganz anders nochmal drauf geguckt hat. Und ich bin schneller eigentlich, Karten hin und her zu schieben in Moxfield. Wobei das vielleicht auch nicht so ganz gut ist immer, weil das muss dann vielleicht auch ein bisschen wirken. Ich hab wirklich sehr lange gebraucht, um dieses Deck zu bauen.
Aber es hat dann auch wirklich aus dem Stand raus sehr gut funktioniert. Ich weiß nicht, ob's daran lag, dass ich mich sehr lange damit beschäftigt hab, dass das immer wieder auf dem Tisch lag. Aber das geht natürlich auch nur, wenn du die Karten alle physisch da hast oder zumindest geproxied da liegen hast. Die die Haufen ja noch mal verschieben. Also, das kannst du digital auch machen, sagen, jetzt schieb ich mal alle Kappen dahin, die das Tag Card Draw haben oder
das Tag Removal haben. Und guck mal, wie sieht denn das aus? Mhm. Das fand ich ganz schön, mir das zu visualisieren. Das fand ich damals in echt schöner.
Mhm. Ja, da freu ich mich tatsächlich über die Vorteile des Digitalen in dem Fall. Ich find das schön, wenn's vor einem liegt. Man kriegt einfach, man sieht die Illustrationen allemal, spüren, ein Gefühl für seinen Deck, wie ist es irgendwie, der Welt des Decks und den Flavor des Decks. Weil sonst hat man einfach diesen Kartenstapel und auch bei Moxfield ist alles ja so zusammengestapelt und alles sehr, sehr eine mechanische Betrachtungsweise von den Karten.
Aber wenn man eben das Ganze mechanisch betrachtet, dann helfen einen die digitalen Plattformen auf jeden Fall ungemein. Also ich glaube, hey Leute, baut eure Decks wie ihr wollt. Aber ich finde, für funktionale Decks ist ein ganz guter Anfang, sich für eine Faustregel zu entscheiden und dann die für sich selbst immer wieder mit jedem Deck was man baut ein bisschen zu optimieren.
Wenn wir... Ja. Ich wollte noch mal kurz ein Beispiel machen, wie man dann vielleicht auch diese beiden Ideen kombinieren kann, die ich jetzt im ersten Teil beschrieben habe, dass man so von der thematischen Idee herkommt und jetzt quasi Karten sucht, die dieser thematischen Idee entsprechen.
Du hattest gerade schon erwähnt, hier ist Cyclonic Rift. Rift des Sturmtiefs ist natürlich eine sehr beliebte Karte in blauen Decks, weil sie eben für zwei Monate gespielt werden kann, wo man sie eigentlich für sieben Monate für die Überlastkosten spielt und dann alle Karten zurück auf die Hände ihrer Besitzer bringt. Das finde ich, kann man tatsächlich in so einem... Wenn ich bei dem Beispiel bleibe, mit diesem Wasser- und Meereswesendeck spielen, finde ich gut.
Hast aber auch gerade gesagt, ist sehr teuer. Und ich würde dann eher gucken, gibt es was anderes, was vielleicht thematisch besser passt, aber vielleicht auch nicht so teuer ist. Und ein Beispiel, was mir da aufgefallen ist, Da ist zum Beispiel die Zermalmenden Tentakel. Hexerei für vier und zwei Blaue. Bringe alle Karten, die keine Lände sind,
auf die Hand ihrer Besitzer zurück. Falls die Schwallkosten der Zermalmenden Tentakel bezahlt wurden, bringe ein achtblauen Octopus-Kreaturen-Spielstein ins Spiel. Würd ich mich eher für diese Karte begeistern können. Unbedingt. Als für Cyclonic Rift. Und kostet auch nur einen Euro.
Gibt's nicht noch eine, die alle Karten wegschickt, Außer eben Kraken...
V-Welming Wave, eben zu Deutsch die Flutwelle, bringe alle Kreaturen auf die Hand ihrer Besitze zurück, außer Kraken, Leviatane, Oktopoten und Schlangen. Zwei und zwei blau. Also auch noch günstiger in den Mana-Kosten, aber natürlich sehr speziell, was man damit machen kann. Aber da würde ich eher gucken, dass auf diesen Karten so ein Wasserschwall kommt oder dass irgendwas mit Wasser passiert.
Das würde dann in diesem Schritt auch bei mir passieren, und ich dann sage, okay, hier hätte ich gern diesen Effekt.
Gibt's da was mit Wasser? Prinzipiell ist natürlich der Deckbau eines Flavordacks schwieriger, weil man mindestens zwei Kriterien hat, die man erfüllen möchte sozusagen. Also es soll mechanisch in irgendeiner Form zusammenpassen. Man kann auch gänzlich darauf verzichten, dass es mechanisch zusammenpasst. Man kann auch sozusagen einen Deck zusammenbauen anhand bestimmter Illustrationen.
Aber man möchte es ja tatsächlich auch spielen können. Das unterstelle ich jetzt einfach mal unseren ZuhörerInnen, eben noch mindestens ein weiteres Kriterium, wie zum Beispiel, dass es in einer bestimmten Welt spielt oder zusätzlich, dass es eine bestimmte Form von Artwork in sich trägt oder dass es, keine Ahnung, was von einer bestimmten Person illustriert ist oder so was zusätzlich und und und man kann sich dann sonst was für viele Kriterien ausdenken.
Je mehr man hat, desto schwieriger wird es. Es ist ein unteren Qual voller langwieriger Prozess. Aber das macht halt auch Laune, wenn's dann halt irgendwann fertig ist. Aber es dauert einfach länger.
Genau, das würd ich auch sagen, es dauert länger. Aber der Prozess ist Teil des Spaßes. Das ist wahrscheinlich bei allen Deckbauvarianten in irgendeiner Form gegeben. Aber hier dann wirklich noch mal zu sagen, ah, Mensch, dieser Effekt, der ist eigentlich super, diese Karte ist eigentlich super, aber die passt mir thematisch noch nicht. Oder die Illustration gefällt mir noch nicht so 100 Prozent. Ich hab auch eine Karte rausgenommen aus Secondary, Ich fand den Korps Orga
keine schöne Illustration. Die hab ich dann ausgenommen, obwohl die mechanisch gar nicht so schlecht ist in dem Deck. Aber ich wollt die dann einfach auch nicht haben. Die wollt ihr nicht auf der Hand haben. Entschuldigung an die Illustratorin, aber das war nicht so meins. Und genau, das ist dann der Prozess, der in diesem Stadium dann bei mir auch stattfindet. Dass ich das immer mehr einenge und gucke, welche Karten machen was.
Wo brauch ich vielleicht noch Card Draw? und gibt's da vielleicht auch was in dem thematischen Aspekt des Commanders? Zum Beispiel, wenn ein Kreatur stirbt, zieh eine Karte. Oder gibt's auch was in Richtung Ramp? Das würde ich dann versuchen, da zu machen. Und auch unter der Bedingung, dass dann nicht immer die optimale Karte dabei rauskommt. Mhm. Also die effizienteste, managünstigste Karte dabei rauskommt.
Ich möchte noch eine Form eines Deckbaus vorstellen, Diese Form ist quasi das komplette Gegenteil dessen. Und zwar Good Stuff Decks. Ich hab... Hast du ein Good Stuff Deck?
Wo die ganzen tollen Karten...
Na ja, also ich sag mal so. Ich hab irgendwann mal mir gedacht, diese ganzen Karne aus Karnsoft Takir. Ich hab ja C.D.C., ne? Jan aus unserer Playgroup, der spielte die Anaphenza und so. Irgendwie waren die verteilt, und ich hab auch immer die Narset im Blick gehabt, weil ich die so cool fand. Und dann dachte ich aber, ist ja auch schon ein bisschen fies, was die macht. Ich spiel jetzt einfach die Narset komplett mit Spells. Spells in Jazz-Guy-Farben, also rot, blau und weiß, die so rumliegen,
die ich schon immer mal spielen wollt. Und hau die da alle zusammen.
Da spiel ich einen Brawl-Dec, das ich gemacht habe auf Arena. Kann ich gleich noch was dazu sagen. Aber zähl erst mal die Narsets.
Das Überraschende war, natürlich erst mal beim Spielen kommen einem die ganze Zeit Karten unter, von denen man gar nicht wusste, dass sie alle im Deck sind. Das hat überraschend gut funktioniert. Natürlich war Narset unfassbar starkes mit ihrem Hexproof. Man schon irgendwie kreativ sein um die um die wieder zu entfernen.
Das war schon sehr sehr stark, aber es war irgendwie so cool berauschend, weil ich null Aufwand hatte dieses Deck zusammen zu basteln und das war so eine kleine Wundertüte immer wenn ich das ausgepackt habe.
Ich habe das immer noch, ich habe es mittlerweile thematisch so ein bisschen angezogen, aber ich habe zumindest versucht der Idee treu zu bleiben, dass ich keine Karten extra kaufe, die ins Nasset Deck sollen, sondern alles was ich beim Draft ziehe, was in die Farben passt, Was ungefähr thematisch einigermaßen einigermaßen hinhaut, das kommt damit rein.
Okay, das ist cool. Das find ich einen schönen Ansatz. Ich hab den jetzt, wie gesagt, im Digitalen probiert, und da funktioniert er auch sehr gut. Karten, die ich schon immer mal spielen wollte, da bau ich mir meistens ein Brawl Deck, weil das sind oftmals aktuelle Karten. Und aktuell spiel ich eins mit dem Commander Rata Drabrick von Urborg. Drei, drei Zombie.
Und andere Zombies haben Wachsamkeit. Aber das Tolle, was er macht, immer wenn eine legendäre Kreatur stirbt, kommt sie als Token zurück und ist ein Zombie zusätzlich und ist nicht legendär. Und da kann ich irgendwie ganz viele legendäre Kreaturen spielen und die mal ausprobieren und gucken. Das ist ein sehr schönes Deck zum Spielen. Und man schafft's auch gegebenenfalls, zwei Shieldreads dann irgendwann im Spiel zu haben, weil eine zurückgebracht
aus dem Friedhof ist nicht legendär. Er ist legendär und der Token ist legendär, nicht legendär. Genau, und das ist ein schöner Ansatz, und mal Sachen auszutesten. Deswegen ist Brawl für mich grade ein sehr spannendes Format. Weil ich da halt viele rumtesten kann, was dann später für Commander funktioniert.
Mhm. Mhm. Ja, so ein bisschen der Ansatz, wie wir's hatten, vom Draften, Commander-Draft machen, oder Commander-Legends-Draft machen, dann hat man irgendwie so einen komischen Pool mit ein paar komischen legendären Kreaturen zusammen, kann ein bisschen rumprobieren und gibt sich so die Chance, vielleicht herauszufinden, Deck, diese Form, das macht Laune. Das hab ich jetzt getestet und das wird jetzt geupgraded. Und ich würde sagen, damit kommen wir mal zum dritten Teil.
Wenn wir dann unser Deck haben und das mal gespielt haben und herausgefunden haben, okay, das funktioniert vielleicht noch nicht ganz so wie wir es wollen oder wir haben das Gefühl, jetzt gucken wir mal, wie man das Deck noch bauen kann. Wie gehst du dann vor nach diesen ersten ein, zwei Testspielen? Was machst du dann mit dem Dick.
Also, erst mal, den wichtigsten Punkt hast du schon gelernt, man muss das Deck mal spielen. Man kann sich das oft genug angucken und auch digital machen und digital Hände ziehen und gucken, was man auf der Hand hat. Es bringt nichts, wenn man das nicht einmal gespielt hat und geguckt hat,
was passiert. Dann versuch ich mir, ich hab mir dann tatsächlich auch mal eine Zeit lang aufgeschrieben, wie so diese Spiele verlaufen sind oder was mir in diesen Spielen aufgefallen ist oder wo Schwächen des Decks waren. Oder der Commander war sehr anfällig für Removal. Oder ist das Deck nicht richtig in Gang gekommen, weil ich zu wenig Mana hatte? Wo waren die Schwächen des Decks und was hat gut funktioniert?
Und dann guck ich auch ein bisschen rechts und links, also welche anderen Karten haben dann quasi mit meinen Karten interagiert und hat das gut funktioniert, hat sich das sicher angefühlt auf meiner Seite oder muss ich da noch optimieren? Das ist der erste Eindruck. Mit dem geh ich dann tatsächlich noch mal in die Skyfall-Recherche und guck, ob's da vielleicht noch Effekte gibt, die ich austauschen muss oder kann.
Und dann, du hast es schon erwähnt, der Elefant im Raum, guckt man dann vielleicht doch mal auf EDH-Rack. Und blättert da mal durch und bleibt dann an Karten hängen und denkt, die muss rein, die muss rein, die muss rein. Am besten baue ich alles um und nehm nur noch die EDH-Rackkarten. Das darf natürlich nicht passieren, aber vielleicht ist da was dabei, Da hätte ich auch nie danach...
Das ist mir ein-, zweimal passiert, dass ich am Ende das Gefühl hatte, das Deck ist nicht mehr meine. Ich kann mich damit nicht mehr identifizieren. Das ist einfach ein seelendosis Internet-Deck geworden. Und nicht mehr das, weshalb ich Commander spiele.
So.
Über Net-Decking haben wir jetzt noch gar nicht richtig gesprochen oder gar nicht richtig als Option erwähnt. Man kann natürlich auch sich eine Liste aus dem Internet ziehen und die nachbauen. Aber darum soll's ja nicht gehen. Wir uns selber dazu befähigen, Commander-Dex zu basteln.
Und vor allem Flavordex zu bauen, die uns halt liegen.
Genau, und das kann man meines Erachtens nur selber machen. Einen Flavordec zu bauen, da ist eben ein großer Anteil persönlichen Interesses mit drin. Und da ist die Wahrscheinlichkeit, dass jemand anderes dann so ein Deck hat, sehr, sehr gering. So, ne? Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass man da wirklich was Neues macht und wirklich eine neue Geschichte auch damit zu erzählen hat.
Mir geht es oftmals so, wenn ich so ein Deck gebaut habe und das spiele, dass dann die Leute, mit denen ich spiele, tausend Tipps für mich haben, was ich noch so einbauen könnte. Also wenn die so die Idee verstanden haben, dann geben die mir so, geben die mir auch ganz viele Kartennamen, die ich mir dann mal anschauen kann, die man vielleicht noch mit dazu packen könnte. Zeklonik Rift zum Beispiel. Es gibt natürlich mal offensichtliche Karten, die aus Budgetgründen nicht mit reingekommen sind.
Aber eben auch andere. Und manchmal auch so Tipps, welche Illustrationen man noch nutzen kann.
Da wär so eine Mana-Crypt ganz gut in deinem Ding. Ja, genau.
Ah.
Also, genau. Also, das würd ich dann an dem Punkt machen. und dann gucken, dass man halt möglichst schnell iteriert und widerspielt und wieder probiert. Das ist nicht immer möglich. Manchmal liegen ja auch so Spielen bei uns mittlerweile vielleicht mal eine Woche, zwei Wochen, also eher zwei Wochen, sagen wir mal drei Wochen, bis man's dann widerspielen kann. Aber in der Zeit, finde ich, kann man das dann auch noch mal für sich durchgucken.
Und ich mach's dann meistens so, wenn ich Karten ersetze, guck ich entweder, dass sie den gleichen Manawert haben über die Zeit auch dazu führt, dass das Deck effizienter, Mana effizienter wird. Also ich fang meistens mit einer sehr hohen Mana-Kurve an, automatisch, weil dann irgendwie coole Karten, die ich gerne spielen würde, kosten sehr viel Mana.
Und wenn ich dann aber merke, ah nee, die ist zwar cool, die sehe ich auf der Hand, die würde ich gerne spielen, aber ich kann die eigentlich nie spielen, also macht es eigentlich fast auch gar keinen Spaß. Dann gucke ich, Gibt's was Vergleichbares? Effizienter ist und vielleicht genauso viel kostet oder effizienter ist und sogar weniger kostet. So krieg ich über die Zeit diese Kurve ein bisschen.
Na klar, so ist der natürliche Powercreep dieser Decks. Und so der Powercreep einer Playgroup funktioniert, je länger die Decks entstehen, desto mehr tauscht man Karten hinsichtlich des Powerlevels immer wieder aus und das Deck wird dann damit automatisch immer besser, wenn man immer mal die Karten scannt, die so neu rausgekommen sind, und dann entsprechend die Sachen einbaut. Ich glaube, Powerlevel ist ein wichtiges Kriterium fürs Überarbeiten.
Also wie du sagtest, Synergien zu verbessern, Mana-Kurve zu fixen und so weiter.
Das würd ich nicht... Also, ich würd's nicht komplett so sagen. Ich hatte auch schon den Fall... Also, Sir Conrad hat wirklich sehr lange Geschichte bei mir gehabt und ich hab das auch immer so als Grundlage genommen, um neue, coole, schwarze Karten auszuprobieren, die ich irgendwo mal herbekommen habe oder gezogen habe. Das muss nicht unbedingt das Deck besser gemacht haben, sondern die wollte ich einfach mal spielen.
Dann dachte ich, ich pack die mal in Zircon rein und guck mal, wie es funktioniert, ob die was taugen. Wenn sie nicht komplett fernab von dem Thema waren, aber das war für mich immer so eine Testumgebung.
Das ist auf jeden Fall auch noch mal ein anderes Kriterium. Testumgebung vielleicht noch mal ein bisschen speziell, aber natürlich ist der Spaßfaktor auch super wichtig.
Wir hatten ja unsere Spaßmaschine vorgestellt, jetzt tatsächlich ein bisschen Spaß aus der Spielrunde raus, verringern vielleicht die Interaktion oder genau führen zum Boardstall oder irgendwas was man selber eben nicht mit Spaß in Verbindung bringt und da tausche ich auch gern mal Karten aus, hab in letzter Zeit immer wieder einen Mass-Removal rausgenommen und dafür irgendwie einen random Effekt sozusagen, eine Karte mit irgendeinem Zufalls-Effekt sozusagen reingenommen,
weil ich wusste, dass die Wahrscheinlichkeit klein, aber sie ist da für einen wow Moment zu sorgen. Das auf jeden Fall. Und genau, ich hatte schon erwähnt, die Interaktion mit den SpielerInnen. Dass man vielleicht Karten reinnimmt, wo man abstimmen kann. Oder wo man miteinander auf andere Weise in Interaktion tritt, außer über den Kampfschaden selbst. Das sind die üblichen Kriterien, über die ich gehe, wenn so ein Deck fertig ist.
Funktioniert das Deck in meiner Playgroup, in meiner Umgebung, in der ich das Ding spiele. Was ich da ganz gern mache, ist, ich guck mir, jetzt wo so viele Sets rauskommen, funktioniert das sehr sehr gut. Ich guck mir die letzten Sets der Karten einfach nochmal an, so zwei, drei Monate später.
Die fühlen sich immer noch genauso neu an. Und gucke einfach auf Cartmarket, lass mir die alle Rares, manchmal auch alle Mythics, aber vor allem alle Rares anzeigen, ordne die nach Preis, fang mit der teuersten an und scroll dann so weit runter bis zu einem Preislevel, was für mich angenehm ist. Keine Ahnung, ab zwei Euro oder so was, oder ab 1,50 oder 1 Euro. Und dann guck ich, was alles unter 1 Euro steht, und geh diese Karten durch.
Du kannst gar nicht glauben, wie viele geile Karten da dabei sind, die niemand mehr auf dem Schirm hat. Weil grade so viele Karten rauskommen, dass keiner mehr Zeit hat, Karten zu evaluieren, sondern sich nur noch auf die großen stürzt, über die alle sprechen. Aber so viele kleine Cent-Karten sind dabei, die einfach super, super stark sind und die richtig Spaß machen auch im Spielen.
Genau, das ist vielleicht auch so unser Vorteil, wenn wir diese Flavordex bauen, dass wir uns da auch nicht bemüßigt fühlen müssen, diese zu ignorieren und immer auf die effizientesten Karten zu gehen. Sondern dass man sagen kann, ich spiel Karten, weil sie mir Spaß machen, weil sie lustig aussehen, weil ich sie einfach mal spielen wollte Mhm.
Und wenn wir dann das Deck haben, zu guter Letzt, das ist für mich der letzte, der wichtige, das letzte tasty Element, was noch fehlt, dem Deck, dann wird das ganze Ding eingekleidet, ja. Dann wird so richtig schön, dann wird so richtig Kosmetik gemacht und dann wird's aufgehübscht. Als erstes kommen bei mir überall Double-Sleeves ran. So, das ist erstmal so, dann damit validiere ich, siegele ich das schon mal, so ein bisschen wie laminieren, weißt du?
Mein Deck wird jetzt laminiert in zwei Sleeves. Erstmal gibt's so Inner-Sleeves Und dann gibt's so schöne zum Deck, zur Farbe des Commanders, passende Sleeves. Wenn ich dann das Gefühl hab, okay, das Deck ist richtig, richtig nice, dann gibt's Basics, Handverlesen dafür. Und wenn ich dann das Gefühl hab, Mensch, das geht fast schon in das Pantheon meiner Commandedex ein, dann hole ich noch passende Würfel, sofern sie gebraucht werden. Die Tokens sind natürlich auch noch ganz wichtig.
Und das ist bis jetzt noch nicht vorgekommen, weil ich meine Decks anders sortiere. Aber man kann sich natürlich noch passende Deckboxen aussuchen zum Deck. Für andere Leute ist das vielleicht ein Kriterium, was sie eher in Betracht ziehen müssen.
Die passende Box zu holen und ganz ganz obendrauf die Krone, das Sahnehäubchen, die Kirsche auf dem Sahnehäubchen, auf dem die Krone quasi ist, die Krone auf der Kirsche des Sahnehäubchens, das ist dann vielleicht sogar noch die passende Playmat, die man dem Deck schenkt.
Und dann noch das Cosplay zum Commander.
Das Cosplay zum Commander, geil! Warum hab ich daran noch nicht gedacht? Ja, sehr gut.
Nee, finde ich auch. Also ich gucke auch, dass die Sleeves natürlich passen. Doppelgesleeves sind meine Karten, glaube ich, tatsächlich fast alle. Also sind sie alle Inner-Sleeves, aber ja, man guckt dann nochmal wirklich, dass dann alles zusammenpasst und ich wähle dann tatsächlich auch Basics aus, die mir gut gefallen und die da rein gehören.
Jetzt sind wir einmal so über den Deckbau drüber gehuscht und ich hoffe, dass ihr euch daraus ein bisschen was mitnehmen konntet. Das waren so ein bisschen mehr oder weniger unsere allgemeinen Deckbau-Weisheiten, die wir so im alltäglichen Deckbau mit uns führen.
Ich glaube, wenn wir demnächst mal wieder ein Flavordack vorstellen, wie gesagt, ich habe es schon angedeutet, ich arbeite immer noch an meinem Super Mario Deck, dann kann ich in dem Punkt dann auch nochmal ein bisschen genauer darauf eingehen, wie ich dabei vorgegangen bin. Ansonsten könnt ihr euch sehr auch sehr sehr gerne die Folge zu dem 3-Fragezeichen-Dack anhören, da hört ihr auch schon ein bisschen, wie dieses Flavordack entstanden ist.
Oder wenn ihr einen mechanischeren Deckbau hören wollt, dann hört euch gern die Folge an zu Martins Arcadys Deck. Wo er quasi einen Deck rund um Mauern und Mechanismen mit Mauern und eben das, was Arcadys ermöglicht, dass Mauern dann auch angreifen dürfen, gebaut hat. Das könnt ihr euch auch sehr gern reinziehen. Wir versuchen, diese Deckbaufolgen, immer mal wieder einzuflechten. Heute gab's mal so ein bisschen den allgemeinen Rundumschlag.
Genau, und damit belast Mos und freuen uns auf die nächste Folge Sommer gibt es ja vielleicht auch ein Flavordec, das im Wasser spielt. Freue ich mich vielleicht schon, wenn ich das vorstellen kann. Aber für heute soll es damit erst mal genug sein. Und wir kommen zur Nachspeise. Und die haben wir tatsächlich wieder aufgeschrieben. Geiss, welche ist es denn?
Ich kann mir schon denken, warum du das aufgeschrieben hast. Ein Fürstbügglereis.
Richtig.
Ja. Sag mal, ist Fürst Pückler eigentlich immer in so Waffeln?
Nee, das gibt es auch als Box, als Dose.
Ah, okay, okay. Fürst Pückler heißt wirklich nur diese Zusammenstellung von Vanille, Schoko, Erdbeer, oder? Ja. Okay. Und natürlich, weil... Warum Fürst Pückler? Ich kenne die Geschichte nicht. Ich gab's da mal einen Fürst Pückler, der das wollte.
Ich dachte, das könnte eine gute Idee sein. Ich überleg grad, Moment. Äh, Moment, Moment. Ähm...
Und dann die Frage danach, während du hier googlest, kann ich die stellen, die Frage danach, was ist deine, wenn du dir im Sommer ein Eis holst, deine Lieblingskombination aus... Deine zweier Lieblingskombination aus Eissorten?
Äh... Ich würde sagen, auf jeden Fall die Kugel Stracciatella.
Oh, Stracciatella, hm.
Dann aber noch was Fruchtiges. Das variiert aber dann. Also, würd ich... Mh... Vielleicht Melone oder so?
Na ja, Melone. Mango, Mango, Mango, Melone. Als Kind war's tatsächlich Stracciatella-Zitrone bei mir. Oder Schoko-Zitrone. Aber irgendwann dachte ich mir... Nee, ich kann einfach embracen, worauf ich richtig stehe. Und immer wenn's jetzt so was wie Doppel-Trippel-Quadruple-Schokolade gibt mit Keksen und Kuchen drin und Teig noch und alles, dann ist es auf jeden Fall das. Je schokoladiger, desto besser. Was ich richtig gut finde, ist Cookies und Karamell.
Und am liebsten das halt einfach beides zusammen. Ich bau mir eigentlich einen Snickers, wenn ich einen Eis wolle.
Du Fuchs. Was ich noch empfehlen wollte, war tatsächlich eine Folge von dem Podcast Geschichten aus der Geschichte, die uns ja auch schon mal empfohlen haben. Die haben eine Folge gemacht und zwar die Folge 201, eine kleine Geschichte des Speiseeises. Und ich glaube, da wird auch über Fürst Pückler Eis gesprochen. Also hört da gerne mal rein. Geschichten aus der Geschichte Folge 201.
Und mit diesen Worten sind wir in der Nachspeise gelandet und danken wie immer herzlichst unseren UnterstützerInnen auf Steady. Das sind dieses Mal Dennis, Axel, Sönke, Lutz und Daniel. Vielen lieben Dank. Ihr helft uns dabei ein paar Serverkosten zu bezahlen, dass diese Folge eine hohe Klangqualität hat und einfach ist auch die Geste, die uns sehr, sehr glücklich macht.
Vielen lieben Dank. Genau, wenn ihr uns auch unterstützen wollt, guckt auf Steady vorbei oder guckt auf unsere Website. Da gibt es so einen Steady Floating-Button, da könnt ihr auch draufklicken. Der ist hoffentlich nicht zu invasiv, aber trotzdem auffällig. Und dann kriegt ihr auch die Booster-Spaß-Folgen zu jeder Folge, die wir gleich im Anschluss noch aufnehmen. Die letzte ist so ein bisschen eskaliert, da haben wir ganz lange über alles Mögliche andere außer den Booster-Spaß gesprochen.
Ich war überrascht, was für ein Ducktales-Experte du bist.
Ducktales ist von Disney meine Lieblingskombination. Weil ich finde, das ist... Sehr schön.
Hört ein, wenn ihr wissen wollt, was Ducktales für mich bedeutet. Genau. Und unsere Website, wo auch der Link zum Study ist, findet uns außerdem auf Twitter unter attasty-mtg und natürlich in allen Podcatchern, wo ihr uns auch sehr sehr sehr sehr sehr sehr sehr sehr sehr gern einen Kommentar und ein paar Sterne oder was auch immer es dort zu verteilen gibt hinterlassen könnt.
Wir würden uns sehr darüber freuen, andere werden es sehen und wenn ihr uns einen Kommentar schreibt, wir werden den einfach ungeschönt vorlesen. Genau. Könnt ihr wetten. Also wenn ihr mal irgendwo gehört werden wollt, dann... Ihr habt hier zumindest eine kleine Plattform dafür.
Und ihr könnt sogar noch den ersten Kommentar des Jahres 2023 schreiben, zum Beispiel auf Apple Podcasts. Macht das doch mal, dann seid ihr die Ersten, die dieses Jahr einen Kommentar geschrieben haben.
Sehr schön. Vielleicht noch als kleiner Nachtrag zur Nachspeise, damit's nicht nur Eigenwerbung ist, die am Ende kommt. Hast du die Protore geschaut, die es wieder gab? Nein.
Was?
Nein, hab ich nicht. Als Magic sich entschlossen hatte, die Protour einzustampfen, kamen plötzlich Fashionplattern und sagten, wenn ihr nicht wollt, wir nehmen den Titel gerne. Auch für unsere Pro-Tournamentreihe.
Ich hab's nicht gesehen, aber du hast offensichtlich geguckt.
Ich hab ein bisschen reingeguckt, genau. Ich hab immer mal zwischendrin reingeschaut, mal kurz. Ich hab mir den deutschen Stream angeschaut, also quasi den deutschen Host von Solaris. Da waren auch immer mal wieder andere Gäste dabei. Ich hab gesehen, den Ormus von Magic Blocks und den Melone, den MTG Melone, die waren dabei.
Haben sie mit Deutschen kaputtgespielt?
Nein, die haben natürlich den englischen Stream quasi... Wie gesagt, das restreamt, ich kenn das Wort nicht auf Twitch, und haben das aber halt in Deutsch kommentiert, was ja, genau, was dann natürlich zum einen andere Sprache ist, für manche ein bisschen zugänglicher. Aber natürlich auch hier und da hat mir noch ein bisschen mehr geholfen um mit den Tiefen zu verstehen, was gerade abgeht.
Fand ich ziemlich cool. Hab auch in den originalen Stream reingeguckt und hab mir dann aber vor allem, das war ganz cool, dass es vom Timing her gepasst hat, hab mir das Finale angeschaut, zwischen Reed Duke und Benton Metzen. Ähm, darf ich eigentlich verraten, wer gewonnen hat schon, oder? Das hat ja eh jeder...
Ja, ich glaub mittlerweile.
Das hat ja eh jeder gesehen. Also, Reed Duke hat das geschafft und ist Pro Tour Champion geworden. Das erste Mal in seiner Karriere. Eine Weile dabei. Und auch einfach ein super Fan-Favorit, wenn man so will. Alle haben mit ihm mitgefiebert. Und er hat gegen Benton Madsen gespielt. Der, hab ich das gehört, über so ein... Arena... Mhm.
Event quasi...
Das hab ich auch gehört, ja. sich zur Pro-Tour qualifiziert hat. Also quasi jemanden, den man bisher noch gar nicht kannte. Ich auf jeden Fall nicht. Und ich fand diesen Benton Madsen super unterhaltsam. Das fand ich das eigentliche Heile. hat einfach mal Hardcore 3.0 gewonnen und ich hatte das Gefühl, dass Benton Matson wusste, wer man dagegen übersetzt und einfach auch mal Reducart machen lassen.
Stimmt natürlich nicht, Benton Matson hat versucht, dem schon auch ein bisschen Paroli zu bieten, aber der hat einfach, das hat sich ein bisschen nach 90er Jahre Magic angefühlt. So 90er Jahre Magic zeichnet sich dadurch, zeichnet sich dadurch aus, dass Leute erst mal komisch angezogen sind. Seltsam auf Stühlen rumlümmeln, ja? Und die ganze Zeit so ein bisschen Trash-Talk durch die Gegend fliegt. Und Benton Matson hat keinen Trash-Talk gemacht, aber der hat einfach gelabert.
Der hat während des Spiels nicht so dieses Wer wird Millionär-Ding, alles ist ruhig und nur noch Spot-off zwei Personen gemacht. Er hat einfach gequatscht, mit Redouke geredet. Redouke war mega angespannt, total ruhig, der wusste nicht, wie er reagieren sollte. Und Benton Matson hat so laut überlegt, Du könntest jetzt diese Karte haben, du könntest auch diese Karte haben. Ich weiß nicht, ob das eine Strategie war, um zu schauen, ob es irgendwelche Reaktionen gibt, ob da eine Verwirrstrategie
drin war. Ich möchte ihm das nicht unterstellen. Ich fand es als Zuschauer mega unterhaltsam.
Ich find das auch sympathisch, weil das hat mich abgestreckt, Reprotor zu gucken. Am Schluss sitzen immer nur so mittelalte Männer da und schweigen sich an und gucken ganz ernst. Und spielen ein lustiges Kartenspiel, aber man merkt nicht so richtig, dass es ihnen Spaß macht. Von daher fand ich das sehr sympathisch, wenn das so war.
Ich mein, ein bisschen Drama dabei ist auch ganz cool. Aber ich find's immer wieder erfrischend, wenn die Leute einfach menschlich sind. Und dieser Benten Metzen, der kam sehr menschlich rüber und der hat Redouck fast ein bisschen kühl wirken lassen. Dass der eigentlich sonst ein sehr warmer, herzlicher Typ ist, aber das hat Redouck vielleicht auch ein bisschen genervt. Das kann ich nicht genau sagen. Aber es war supercool. Es war unterhaltsam, er hat sogar mit dem Judge ein bisschen geredet.
Das Fahrverhalten gesprochen und so weiter. Also es war einfach... es war mal was anderes.
Ich würde jetzt weder best met noch re-duke anhand ihres Eindrucks in einer Prüfungssituation bewerten wollen. Wie man vielleicht auch keinen Menschen in einer angespannten Prüfungssituation gut oder schlecht finden sollte, sondern das außerhalb dieses Settings noch mal versuchen sollte. Von daher kann ich verstehen, wie beide agiert haben. Aber ich find's auf jeden Fall sympathisch, wenn auch für mich als Zuschauer Okay.
Wir belassen es dabei. Vielen Dank, dass ihr dabei wart. Hinterlasst uns einen Kommentar, was euer Nummer-eins-Tipp ist zum Deckbau. Das würde mich interessieren. Dann führen wir die Diskussion vielleicht gemeinsam weiter. Und wir hören uns beim nächsten Mal. Es war mir eine Freude, Martin, mit dir diesen Podcast aufzunehmen. Ich freu mich auf deinen Krakendeck.
Ich bin jetzt auch noch mal super gepumpt, das zu bauen. Ich wollt ein schönes Wortspiel machen mit...
Pumptpumpen erinnert mich an einen Klempner. Muss ich wieder an Super Mario denken.
Ich versuche, ein spritziges Wasserdack zu bauen.
Hihihi. Sehr gut. Mach mal was Erfrischendes. Ja, mach ich. Was mit Tiefgang.
Gut, dann sagen wir Tschüss. Wir machen noch eine Folge, bevor Marge auf den Machines kommt.
Jetzt nehmen wir einen Booster-Spaß auf. Tschüss.
Bis bald!
