homo romanticus Yuval Harari - podcast episode cover

homo romanticus Yuval Harari

Jun 13, 20191 hr 39 minEp. 27
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Donnerstag, 13. Juni 2019, 21:54 Uhr

Yuval Harari gilt als der Denker unserer Zeit, ein Historiker, der die Zukunft erforscht. Seine drei aktuellen Bücher über die „kurze Geschichte der Menschheit“, die „Geschichte von Morgen“ und seine „21 Lektionen für das 21. Jahrhundert“ sind allesamt Bestseller. Aber steckt in ihnen mehr als eine homozentrische Meditation, die uns nochmal – vielleicht abschließend – zum Maß der Dinge erklärt? Harari erklärt uns den Dataismus als elektronisches Duplikat unserer biologischen Algorithmen, die fleißig arbeiten und alles bestimmen. Vorm Lesen der Bücher gucken wir uns Harari erstmal im Fernsehen an und fragen uns, wo er die Welt gelassen hat, in der wir leben.

Ich gucke Yuval Harari in der SRF Sternstunde und bei Mark Zuckerberg.

Transcript

Ich

Wer Menschheit sagt lügt oder führt etwas im Schilde heißt es deshalb unter Soziologen der Witz vorherrscht wenn man Menschen sagt dann muss man auch konkret sagen wen man meint. Da wir über die Menschen im 21. Jahrhundert reden wollen die die Rentner Republique erleben und erleiden werden nehmen wir uns mal Yuval Noah Harari heute vor, und dann guckt man mal was man darüber schreiben kann in einem Buch wie die Renten Republique.

Zum Einstieg aber wie immer der dank Robert Schick 30 ohne weiteren Kommentar. Bernd dagegen schick 20 mit Kommentar denn ich als Babyboomer sage auf dass das Buch bald erscheine und uns einen guten Weg in die Renten Republique weist er als Einführung in Renten Republik wird es ganz gut sein im doppelten Sinne. Fritz schickt 67 67 Spitzen Vollgas Story sucht und Kyniker KF beides findet Anklang.

Luise schick 66 sehr spannendes Format und Experiment, Raffi schicken 49 99 für die Hardcover Ausgabe seines Buches welches ich niemals in der Hand halten möchte bin gespannt auf die Kindel Version Klammer auf E-Book in Klammer zu allgemeinen, Martyn herzlichen Dank. Schickt 110 und Frank 8 Euro 88. für die Zukunft der Medien. Ein bisschen Redaktionsschluss steckt da hier drin. Der Rentner Republique also ich habe es beim letzten Mal schon kurz angesprochen wer ist dieser Yuval Noah Harari.

Peter Sloterdijk hat sich ja ein bisschen selber aus dem Feuer genommen das ist natürlich schade aber so ist es. Am Ende bzw. spät im Leben. Irgendwann schlägt das denken um. Was aber egal ist denn er hat sein früheres denken konserviert in Form von Büchern und auf die komme ich auf jeden Fall zurück. Heute unterziehen wir Yuval Noah Harari einem Test denn falls es so ist dass ich alle 30 Jahre neue Denke ergeben und so weiter und so fort.

Und wir abklopfen können ob wir die vielleicht für die Einführung brauchen. Können wir uns ja mit Harari befassen. Der ist nun gerade überall so mein Eindruck. Er hat mit Mark Zuckerberg ein Podcast aufgenommen. Er war bei Google auf der Bühne. Er hat Natalie Portman getroffen. Er war mit Russell Brand ja auch sehr kritisch mit der aktuellen Politik umgeht unterwegs. Ich hab mir gedacht wir kontrastieren das mal mit Harari 2017 also ein Jahr bevor die 21 Lektionen für das 21.

Jahrhundert herauskam. Allerdings Nachdem er schon über die sapiens eine kurze Geschichte der Menschheit schrieb 2014 und Homo Deuss eine kurze Geschichte von morgen 2016 vorlegte. Da lohnt es sich doch mal einem sprechenden Denken zuzuschauen von Harari denn er war 2017 bei Sternstunde Philosophie. Keine Ahnung wie die Sendung genau heißt. SRF Kultur also im Schweizer Fernsehen und da diese Ausgabe auch im Gespräch auf Twitter oder irgendwo aufkamen.

Nach der letzten Talk Radio Sache hier hab ich mir gedacht nehmen wir uns das doch mal vor, Harari im Fernsehen und wir machen das in diesem Modus Wir überprüfen ob es sich lohnen könnte die Bücher genauer zu lesen. Vom Titel her ist es natürlich vielversprechend Eine kurze Geschichte der Zukunft Omo kommt noch vor. Als Gattung Mensch aber der Sapiens schon nicht mehr. Das wirft natürlich Fragen auf Zukunft ohne Homo sapiens oder was.

Jedenfalls hat die Moderatorin hier im Schweizer Fernsehen einen wie ich finde dazu sehr guten Einstieg gefunden. Die erste Frage jedenfalls fand ich ein bisschen witzig.

ClipsClips

Herzlich willkommen Yuval Harari Ja wie sieht es denn aus sind wir Menschen kurz vor dem Aussterben. Ja aber es ist kein Ende wie in einem Hollywood-Film in dem Roboter verrückt werden und alle Menschen töten.

Ich

Es wird nicht wie in einem Hollywood-Film Wo kommen und uns alle töten auf die Frage Wie sieht es denn aus Werden wir aussterben. Werden wir uns abschaffen. Schafft uns jemand ab. Die Antwort die jetzt hier direkt weitergeht die war gar nicht so schlecht denn sie hat einen Schlenker drin, von denen man wenn man ihnen das erste Mal hört denkt eher Okay alles klar erklärt schon recht viel könnte man einen unendlich langen Bogen spannen. Denn ja wir schaffen uns ab. Aber mit einem abgreift.

ClipsClips

Es ist wahrscheinlicher dass wir neue Technologien nutzen werden vor allem Biotechnologie und künstliche Intelligenz um uns zu verändern und in Wesen abzugraben die sich vielmehr von uns unterscheiden als wir uns von den Neandertalern oder Schimpansen.

Ich

Hier finden also Menschen aktuell nach statt und zwar als Folge einer biologischen Evolution. Er nennt also Affen Schimpansen von denen wir uns heute natürlich krass unterscheiden. Und ein zentraler Unterschied ist das kann man dann bei Hermann Parzinger in den Kinder. Die Kinder des Prometheus nachlesen nämlich der Untertitel dieses Buches lautet Eine Geschichte der Menschheit vor der Erfindung der Schrift. Da geht es also nicht um die Zukunft sondern um die Vergangenheit.

Das markanteste Merkmal das uns von den Tieren unterscheidet von denen wir uns vor 300 Jahren 300000 Jahren als Homo sapiens unterschieden haben ist dass wir Menschen, nicht nur Werkzeuge benutzen also ein Objekt ein Stein ein Ast keine Ahnung zu finden und zu nutzen. Das kann jeder. Aber Werkzeuge herzustellen mit anderen Werkzeugen und Werkzeuge nur als Werkzeuge herzustellen.

Das eröffnet als Moros plötzlich eine unendlich lange Kette von Werkzeugen mit der sich die ganze Welt untertan machen lässt. Und genau da setzt Harari hier an und sagt Ja wir haben vielleicht alles erobert und dann kommt ein großes Aber.

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Im Verlauf der Geschichte über Tausende von Jahren haben die Menschen versucht Macht über die Welt zu gewinnen um sie zu verändern. Ihren Wünschen anzupassen und so ihre Bedürfnisse zu befriedigen. Doch es hat nicht funktioniert. Wir haben mehr Macht denn je erlangt sind aber nicht wirklich glücklicher geworden. Wir Menschen sind heute tausendmal mächtiger als in der Steinzeit. Aber es gibt keine Anzeichen dafür dass wir zufriedener sind als die Menschen von damals.

Deshalb verlegen wir nun den Fokus nach innen und sagen uns. Anscheinend genügte es nicht die Welt um uns herum zu verändern. Wir müssen unsere innere Welt verändern unseren Körper unser Gehirn. Ich stelle mir vor dass die wichtigsten Produkte des 21. Jahrhunderts nicht Autos Waffen oder Nahrungsmittel sein werden sondern Körper und Gehirne.

Ich

Das sind natürlich die Sätze für die man dann schnell Silicon Valley eingeladen wird als Vortags Redner. Was ist wenn wir demnächst Körper und Gehirne kaufen. Allerdings weist er hier darauf hin. Seiner Meinung nach dreht sich die Entwicklungsgeschichte ein bisschen um sie ändert ihre Richtung. Bisher waren die Eroberungsfeldzug immer nach außen gerichtet in die Welt hinein und jetzt ist der Mensch selbst Objekt der Eroberung.

Also wir erobern uns künftig selbst das machen wir natürlich heute auch schon wir haben Fitness und Sport Ideologien lebenslanges Lernen Bildung und so weiter und so fort. Seit dem Mittelalter klösterlichen Bücher verschlingen sind wir als Objekte und nicht nur als Subjekte in der Welt und wenn sein Szenario aufgeht wissen wir heute auch schon wohin uns das alles führen wird.

Denn so wie die Milchkuh bisher ein Objekt war das wir durch Totalüberwachung radikale Optimierung des Verhaltens und vor allem totalen Zugriff auf die Biologie bis hin zu jede Milchkuh hatten Loch im Bauch, und man kann sie aufschrauben und eingreifen um zu gucken was im Magen vor sich geht. Genau das könnte ja auch das Schicksal des Menschen sein es würde dann nicht nur die Intelligenz zukünftig künstlich sondern alles Mögliche was uns biologisch so ausmacht.

Das ist so die eine Herangehensweise von Harari passt auch in so ein anderes Denkgebäude. Wenn wir bald Körper und Gehirne im Laden kaufen dann sind auch die beiden Ermächtigungen Objekte. Denn bisher galt das Auto das Smartphone und die eine oder andere Ergänzung am menschlichen Körper so als Symbole der Freiheit. Mit dem Auto hat man Kontakt zur Welt hergestellt genau wie mit dem Smartphone das dann so langsam in Brillen und Uhren wandert.

Dann zu sagen als Nächstes kaufen wir uns Körper und Gehirne ist in gewissen Hinsichten wenn man es nüchtern betrachtet einfach folgerichtig. Warum nicht das kann ja durchaus eine Zukunft sein. Die Frage der Moderatorin ist dann aber warum das alles sind wir nicht schon glücklich und gesund genug.

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Sie schreiben in Ihrem Buch ja sehr ausführlich darüber dass es uns eigentlich wunderbar geht zur Zeit. Wir sind nicht mehr bedroht von den üblichen Gefahren die wir einmal hatten in unserem Leben. Es gibt keine oder nicht mehr viele ansteckende Krankheiten die uns dahin raffen wie Pest oder Pocken. Es gibt nicht mehr so viel Welthunger sondern wir sterben eher weil wir zu viel essen weil wir zu dick werden.

Und es gibt auch nicht mehr so viele Kriege auch wenn wir das fast nicht glauben können wenn wir nach Syrien blicken. Warum also sollen wir jetzt plötzlich finden wir wollen was anderes werden als Menschen wenn wir es doch so gut haben. Weil wir mehr Macht und Glück haben wollen. Und wir glauben wir könnten das erreichen indem wir unseren Körper unser Gehirn und sogar unseren Geist verändern.

Ich

Ja das kann man so sagen. Dann findet man auch Anklang bei den Mächtigen und Reichen dieser Welt.

Denn die haben genau diesen Antrieb Wir wollen immer mehr Macht. Die Frage ist allerdings für wie viel der Menschheit gilt das eigentlich wirklich für wie viele Menschen gilt dieses Tatmotiv dieser Triebkraft tatsächlich, ist das alltägliche Leben eine Geschichte oder nur in diesen wenigen Aspekten die allerdings umso interessanter sind, in der Politik in der Spitzenpolitik in der ökonomie in der Spitzen ökonomie.

Hier findet finde ich eine Verallgemeinerung statt die man so erst mal nicht mit nachvollziehen muss. Dieser Verweis auf Macht als ultimatives Ziel menschlichen Handelns ist allerdings für ihn hier ein guter Einstieg um. Als der Historiker auch ein bisschen nochmal zurück zu gucken denn das ist jetzt ganz interessant die Geschichte des Humanismus aus Harari Sicht, der schon diesen Schritt weiter hin zu einer Form der nächsten Menschen wie man sie bisher nur aus Westwand gesehen haben denkt.

Es handelte sich bis hierher um ein Vorgeplänkel. Die beiden haben sich ein bisschen warm geredet jetzt beginnt Harari mit Punkten die ihm wichtig scheinen glaube ich die ihm wichtig sind unabhängig davon was er gefragt wird.

Denn er möchte dann doch einen Punkt machen den ich auch interessant finde ich habe ja in dem Redaktionsschluss Buch über Die Gutenberg Paraná These schreiben können das ein Argument ist das, naja schon dafür gedacht ist alles aus den Angeln zu heben, beispielsweise die Selbstverständlichkeit zu hinterfragen dass die Moderne so wie sie gerade funktioniert einfach so weitergeht weil sie ja bisher so erfolgreich war,

während ihr gleichzeitig Grundlagen existenzieller Natur geraubt werden wie beispielsweise schriftliche Kommunikation, also das Recht die Arbeit der Regierungen die Arbeit von Redaktionen. All das findet schriftlich statt wir lernen zu schreiben in der Schule.

Gleichzeitig werden Technologien entwickelt die uns auch in den Bereichen im Leben Erfolg haben lassen, für die wir bisher zwingend auf Schrift Kommunikation angewiesen sind beispielsweise weil unser Smartphone gesprochene Sprache versteht und auch gesprochene Sprache ausgibt. Zur Navigation in fremden Städten zur Verständigung mit fremdsprachigen Menschen brauchen wir heute sehr viel weniger Fähigkeiten. Häufig ist es nicht einmal notwendig in der eigenen Sprache schreiben zu können.

Wir leben in einer Gesellschaftsform die noch extrem abhängig ist von geschriebenen Worten Koalitionsverträge Verträgen allgemein Gerichtsurteilen. Gleichzeitig bauen wir aber die Grundlagen dafür zurück und schließen wieder ein Gesellschaftsform an in denen wir vorher gelebt haben. Spontanität auf dem Feld kleine überschaubare soziale Zirkel damals Delegationen genannt die orale Kultur kommt zurück.

Und dadurch rutscht auch wieder die Person als Autor eines Sprechakt aus in dem Fall in den Fokus denn beim Text konnte er sich rausziehen. Das wissenschaftliche Argument in schriftlicher Form konnte publiziert werden und die Wissenschaft das wissen die Wahrheit stand im Mittelpunkt und nicht so sehr der Autor.

Das ist ganz anders wenn man die ganze Zeit den Autoren hört und sieht sei es als Video-Podcast da sei es als Regierungssprecher, selbst in der privaten Kommunikation kommt die Sprachnachrichten immer dominanter umso weniger wir bereit sind uns mit Regierungshandeln beispielsweise schriftlich auseinanderzusetzen,

umso mehr wir uns also wieder auf Personen die wir sehen und hören fokussieren umso stärker werden auch wieder moralische Urteile über das Verhalten das wir sehen während der Kern der politischen Arbeit, also die Pläne die Ziele.

Weg abstrahiert wird in der Kommunikation werden die biologischen Bedingungen wieder wichtiger und die sozialen Komponenten die eigentlich entscheidenden für ein soziales Zusammenleben, verschwinden werden so langsam wieder an den Rand gedrängt was wohl auch Harari so sieht.

Denn all das was ich jetzt beschrieben habe unter einem soziologischen Aspekt der Moderne, der Buchdruck kommt auf und plötzlich werden 300 000 Jahre Menschheitsgeschichte abgelöst von fünfhundert Jahren spektakulärer Entwicklung sozialer technischer, und auch kognitiver Art Wir können diese historische Phase auch unter Humanismus zusammenfassen und darauf kommt Harari hier zu sprechen. Die Menschheit schafft sich ab. Das hat er schon gesagt. Was bedeutet das für den Humanismus.

Er antwortet mit einer kleinen Abklärung der Aufklärung.

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Was passierte im Humanismus. Der Humanismus ist ein ziemlich spätes Phänomen. Er ist nicht älter als 200 oder 300 Jahre. Während den größten Teil der Geschichte glaubten die Menschen die Autorität komme von außen vor allem von oben von den Göttern über den Wolken. In der Politik der ökonomie und der Ethik sagten uns die Götter was gut und was schlecht ist und wie wir uns verhalten müssen.

In den letzten zwei drei Jahrhunderten erlebten wir dann die humanistische Revolution die besagt die Autorität kommt nicht von außen sondern von innen. Hauptquelle der Autorität sind die Menschen mit ihren Gefühlen und ihren freien Entscheidungen.

Ich

Was heißt das. So wie ich es jetzt verstanden habe ausbuchstabiert. Ja es gab diese Phase des Humanismus 500 Jahre Aufklärung durch Text lastige Gestaltung von Erkenntnisgewinn, diese kurze Phase wurde eingerahmt von Göttert Gläubigkeit und künftig Daten Gläubigkeit. Er fasst beides zusammen deswegen auch Homo Deus. Da spielt dann der Data Ismus mit Tee eine entscheidende Rolle Zuerst sagten uns die Götter was richtig ist.

Sie hatten die Autorität künftig werden es die Daten Sätze sein die uns ohne dass wir wissen wie sie zu ihrem Urteil kommen Handlungsanweisungen noch Sinns Empfehlung bald Anweisungen geben. Dazwischen gab es diese kurze Phase in der wir uns mit uns selbst befassen. Wir können also eine rote Linie über diese Menschheitsgeschichte liegen. Orientierung bleibt das Maß aller Dinge.

Wir brauchen eine Autorität als Anker Wir haben sie zuerst den Göttern gefunden später werden wir sie in den Daten finden jetzt gerade finden wir sie in einer Selbstbeschäftigung mit uns selbst. Diese Selbstbeschäftigung nennt er Humanismus und hat zur einen oder anderen Errungenschaft geführt Wir können Ziele formulieren. Wir wissen wie wir Programme abarbeiten. Wir liefern uns keiner externen Autorität aus wie Götter oder Datensätzen sondern beziehen unser Verhalten auf uns selbst.

Und da hat er nun einen sehr interessanten Anschluss gefunden in diesem Gespräch der für uns sagen existentiell relevant ist. Denn moderne und Humanismus. Was bedeutet das jetzt wenn man es ganz konkret runter bricht welche Errungenschaften sind denn da vor allem mit gemeint.

Und da kann man sagen zum einen die Erfindung der Politik und das Durchsetzen von Demokratie zumindest in der westlichen Hemisphäre, und ökonomisch die Regulierung von Knappheit in einem Modus den wir heute Marktwirtschaft nennen. Der zwar Gewinner und Verlierer kennt allerdings eingehegt in eine Debatte darüber wie man auch mit Verlierern in diesem Spiel umgeht. Er wird hier ganz explizit.

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Wenn es also darum geht wer der nächste Präsident der USA wird oder ob Großbritannien in der EU bleiben soll oder nicht. Fragen wir weder Gott noch die Königin oder den Bischof von Canterbury. Wir bitten jeden einzelnen britischen Bürger um seine Meinung. Autorität entspringt also den Gefühlen und Entscheidungen der Individuen. Das Gleiche gilt für die Wirtschaft. Hier zählt der Slogan Der Kunde hat immer recht. Er ist die höchste Autorität in der Wirtschaft.

Ich

Man kann über beide Domänen genauso sprechen also in der Politik. Wir fragen uns wie es weitergehen soll was konkret die Frage heißt Wer soll uns regieren.

Das ist diese Frage die wir uns dann alle vier oder fünf Jahre in Deutschland regelmäßig stellen und wir finden darauf eine Antwort Wir summiere nämlich einfach die Antworten auf und geben dann eine Sitzverteilung bekannt in den Parlamenten, bei der Wirtschaft genau das gleiche Phänomen Der Kunde ist König der Kunde hat immer recht Der Kunde ist die Autorität für ihn wird ökonomisch gehandelt.

Wenn man das allerdings so denkt und das er weil seine ersten beiden Bücher so Homo Centres und erfolgreich waren also den Menschen in den Mittelpunkt gestellt haben wird ich aber aus dieser deutschen Perspektive sagen, Hier verlässt sich jemand sehr auf eine Handlung theoretische Grundlage.

Er sieht was vor sich geht und reduziert das dann auf eine Handlungstheorie ethische, Gemengelage in der irgendwie das Verhalten und die Intention und das Denken und so weiter einzelner Menschen eine Rolle spielen die man dann allenfalls auch summieren kann. In der Politik oder man macht so ein Rätselraten draus in der Wirtschaft. Was will der Kunde eigentlich wirklich.

Und dann tritt man in so ein Trial and Error Verfahren ein und versucht die Wünsche des Kunden zu bedienen bevor er sie selbst ausformulieren kann. Damit übersieht man aber und das wird für die Republik dann als Buch eine wichtige Rolle spielen. Sehr viele andere generative Mechanismen dieser Moderne des Humanismus den er hier noch so gut beschrieben hat ist tatsächlich der Mensch das Maß aller Dinge. Oder Wo liegen tatsächlich Ursprünge für soziale Logik und gesellschaftliche Dynamik.

Kann man die eigentlichen Potenziale von Variationen oder anderes Wort dafür Entwicklung daran abmessen wie Menschen denken und handeln. Mit der spezifischen Perspektive daraus dass Menschen vor ihrem Handeln noch denken man sich nur damit auseinandersetzen muss wie Menschen denken und daraus dann einen Bogen Schlag hinzubekommen wie die Welt sich entwickelt, oder gerät da nicht zu viel aus dem Blick.

Er sprach er schon von Macht als zentralem Antrieb für Menschen Man tut etwas weil man mehr Macht haben möchte, macht es aber nicht nur in Handlungs leitendes Motiv das man einfach unterstellen kann weil wir alle intuitiv denken Er will einfach nur mehr und deswegen macht er das halt. Er steht morgens auf obwohl er ausschlafen will weil er mehr Gehalt für sich haben möchte oder überhaupt Gehalt. Dieser Begriff von Macht kennt natürlich auch soziologische Konzeptionen.

Und da muss man sagen Die Selbstermächtigung des Menschen die er hier voraussieht dem sich jetzt die, Richtung ändert und wir uns als Objekte in dieser Welt auch noch durch optimieren wollen bis hin zu ein Upgrade des Gehirns oder sogar, Wir holen uns einfach Neues neuen Körper neues Gehirn. Diesen Wunsch nach mehr Macht der in diesen Ideen drinne liegt haben wir natürlich schon längst befriedigt.

Menschen sind heute unglaublich mächtig insbesondere wenn sie das der entscheidende Punkt Mitglied einer Organisation sind die über Geld oder andere Ressourcen verfügt. Die Menschen Macht verleihen. Regierungschefs haben Zugriff auf Flugbereitschaft die ihnen mehrere Weltumrundung jede Woche ermöglichen. Wissenschaftler haben Zugriff auf Teilchenbeschleuniger mit denen sie den Urknall simulieren können. Wir alle können uns Fernseher kaufen und damit 24 Stunden am Tag über den Horizont schauen.

In all diesem Kram was uns die moderne ermöglicht hat und was wir mit Humanismus begleiten steckt schon so viel Ermächtigungen dass der Austausch eines Körpers oder eines Gehirns. Eigentlich nur noch einen graduellen Unterschied bedeutet Wir können uns mit 900 Schamhaar bewegen das Ticket dafür kostet 250 Euro Wir können überallhin fliegen wohin wir wollen mit welchem Körper wir das machen ist eigentlich fast egal.

Egal welchen Körper wir uns kaufen diese Geschwindigkeit erreichen wir nie und wir sind schon heute vollständig abhängig von unseren Smartphones. Mit welchem Gehirn wir den Input ins Smartphone vorbereiten ist dann eigentlich auch nur noch eine kleine Nebensächlichkeit die nicht so wahnsinnig entscheidend ist.

An diesem Punkt wo der Historiker Harari also diesen Bogen spannen möchte und den Humanismus nochmal neu aufgreift um daraus abzuleiten wie eine künftige Geschichte aussehen könnte Geschichte des Menschen, hat er mich im Grunde schon wieder verloren trotz seiner hohen Attraktivität.

Denn dieses Gedankengebäude führt ja jetzt nicht so unbedingt Mega weit und ich finde auch nicht dass es historisch gut begründet ist solche Szenarien als irgendwie relevant oder auch nur, tatsächlich möglich zu schildern. Im nächsten Clip wird das dann ein bisschen auf die Spitze getrieben denn ehrlich gesagt Jetzt nähert sich das Gespräch einer ganz typischen Gesprächs Lage wie man sie quasi überall auf Youtube findet.

Was hat es jetzt mit dem freien Willen auf sich. Ich glaube so redet man im Fernsehen gerne.

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Der Mensch ist eigentlich wenn wir genau hinschauen nur ein Algorithmus. Das müssen Sie erklären. Das ist schwierig. Grundsätzlich geht es um folgende Idee Menschen besitzen keinen freien Willen. Der freie Wille ist eine Art Mythos den wir vom Christentum von früheren Traditionen und Religionen übernommen haben. Menschliche Gefühle basieren vielmehr auf sehr schnellen Kalkulationen des Nervensystems und des Gehirns. Davon gehen die Lebenswissenschaften momentan aus.

Eindrücke und Gefühle sind das Resultat von extrem schnellen Kalkulationen oder Algorithmen die wiederum von der natürlichen Selektion geprägt sind.

Ich

Ja man kann so darüber reden. Dafür muss man eine Frage in den Mittelpunkt stellen die von der ich würde sagen so wichtig ist sie nicht haben wir einen freien Willen ja oder nein. Was meint denn freier Wille Genau. Das sind und das sage ich jetzt nicht ohne Quatsch. Gespräche auf Niveau mit Fünfjährigen.

Was nicht bedeutet dass sie unwichtig sind. Aber dass man vielleicht anders darüber reden müsste nämlich voraussetzungslos, Man kann jetzt nicht so tun als hätte man unglaublich viel gelesen und als stünde in diesen Büchern viel darüber wie man jetzt den freien Willen nachdenken soll. Die Frage haben wir einen freien Willen die die Moderatoren hier stellt ist tatsächlich genau die Frage stellen Warum leben wir.

Und braucht die Welt uns wenn man dann sagt Wir wissen nicht genau warum wir leben aber es ist jedenfalls so dass die Welt uns nicht braucht sondern wir die Welt brauchen, dann sieht man in dem Gesicht dass man so ein bisschen auch nach Worten ringt. Schon so ein bisschen Kränkung drin. Wir Menschen werden auf dieser Welt nicht gebraucht. Warum bin ich da. Die Antwort ist eine ganz einfache. Du bist da weil wir uns freuen wenn wir dich sehen.

Darauf kann man dann ein unglaublich langes Gespräch aufbauen was man jedenfalls nicht machen kann ist finde ich das was Harari hier gemacht hat nämlich einfach zu sagen Ja wir sind irgendwie da und wir handeln und denken auch irgendwie. Und am Ende lässt sich das Reduzieren auf einen biologischen Ablauf eines Algorithmus.

Also irgendwo gibt's eine elektronische Ursache und daraufhin feuern unsere Neuronen im Gehirn in welchen Reihenfolgen auch immer Zufall und Beliebigkeit sind entscheidend und am Ende kommt irgendein Resultat raus. Es gibt verschiedene philosophische Ideen die uns irgendwie versuchen Emergenz zu erklären. Das blendet er völlig aus angefangen jetzt bei Platon.

Keine Ahnung man ist in der Höhle in der es ist dunkel und da sieht man zuerst Schatten und dann geht man zum Licht und dann entwickelt sich die Idee von etwas und danach sieht man das konkrete Ding. Wenn man stattdessen dabei bleibt einfach nur festzustellen dass ziemlich viel nämlich unüberschaubar viel elementares passiert nämlich Neuronen verbinden sich verknüpfen sich. Wo kommt man dann hin. Also ich verstehe dass man technisch angeleitet mit der Idee Wir wollen das jetzt duplizieren.

Wir wollen die Biologie des Gehirns irgendwie technisch nachbauen und nennen das dann ein neuronales Netz und das Amend sozusagen die Arbeitsweise des Gehirns nach. Dann verstehe ich das absolut und finde es auch super sinnvoll.

Aber in einer Fernsehsendung auf dem elementarem Niveau zu bleiben und sich um die ergänzen die darauf aufbauen und die auch von dieser, elementaren biologischen Ebene abhängen sich für die nicht zu interessieren und sie hier auch nicht anzusprechen das finde ich ehrlich gesagt einfach lahme, da käme man höchstens zu der Erkenntnis dass im menschlichen Gehirn mehr passiert als im Gehirn eines Regenwurm oder wie auch immer,

und so hat sich das Gespräch auch so ein bisschen entspannt. Wir hören mal hier rein.

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Tatsächlich sind die Menschen nicht glücklicher als zuvor obwohl ihre Lebensbedingungen viel besser geworden sind. Dafür gibt es zwei Hauptgründe. Zuerst einmal hängt das Glück der Menschen von ihren Erwartungen ab und nicht von den objektiven Lebensbedingungen. Wenn sie bekommen was sie sich wünschen sind Sie glücklich wenn sie etwas wollen egal was und es nicht bekommen. Sind Sie unzufrieden und das Problem ist Je besser die Lebensbedingungen werden desto größer sind die Erwartungen.

Heute genießen wir zahlreiche Dinge von denen die Menschen früher nur träumen konnten. Aber wir sind nicht zufrieden denn wir wollen vielmehr. Auch auf einer tieferen Ebene reagiert das menschliche Gehirn auf Erfolg und Genuss grundsätzlich nicht mit Zufriedenheit sondern mit dem Wunsch noch mehr zu haben. Egal was wir erreichen wir wollen mehr.

Ich

Ja wir wollen immer mehr. Das ist eine Erkenntnis die intuitiv plausibel Man kann so darüber reden. Aber ehrlich gesagt Ich glaube das ist nicht besonders tragfähig. Dieses mehr wollen ist ein archimedische Punkt auf Basis dessen sich viele Bücher erfolgreich schreiben lassen. Wir haben im Büchermarkt vor allem ein Erfolg mit Büchern die uns über uns selbst aufklären. Die Haut der Darm die Ernährung Fitness Sport allgemein und umso Handlungsanweisung da umso besser.

Man kann es bei Puskas grad sehen. Zuerst kommt der Ernährungs Kompass indem er die Grundlagen legt. Und dann auch so mit Pointen wie jedes Jahr jeden Tag erscheinen 200 neue Studien und er hatte die Berge auf seinem Tisch und hat sie aus Interesse gelesen denn er wollte sein Herz schützen. Alle Motive waren geklärt und dem Leser so offen dargelegt dass man richtig nachfühlen konnte wie sich jeder Leser mit dem Problem dass Bas Kast in dem Buch bewältigt identifizieren kann.

Aber der größte Wunsch des Publikums war danach ein Rezeptbuch Rezept Bücher beim Kochen ist es dann besonders deutlich, reduzieren sozusagen die @all all die Wissens Grundlage all das was man erfahren kann auf eine simple Handlungsanweisung. Lieber Bas Kast Ich weiß du hast die 200 Studien pro Tag gelesen und mir selbst eine Zusammenfassung schon zu lang. Sag mir einfach auf einer Seite Wie groß muss der Topf sein und wieviel von was muss ich reinwerfen und wie lange kochen.

Und genau so geht er auch an seinen Problemen hier heran. Also erstellt nochmal fest Für uns die wir das dann gut nachvollziehen sollen und können. Wir sind einfach nie zufrieden sobald wir etwas haben wollen wir mehr. Und da muss man sich mal wirklich kurz fragen Stimmt das. Wenn wir uns ein Auto kaufen wollen wir eigentlich ein schnelleres. Wenn wir uns ein Smartphone kaufen wollen wir dann eigentlich ein besseres wenn wir uns verliebt haben.

Wollen wir dann eigentlich jemand Besseres sind wir nie zufrieden mit den Kindern die in unserem Haushalt leben. Sind uns Weihnachtsmärkte immer zu klein sind uns Züge zu langsam. Also wollen wir wirklich einfach immer mehr. Oder kann man das einfach nur so sagen aber es stimmt am Ende vielleicht gar nicht. Was ich interessant finde ist dass er hier seinen eigenen Einstieg ins Gespräch und in seine Denkweise gar nicht nochmal aufgreift.

Denn so wie ich das hier verstehe er sieht den Menschen sich über Verhalten und Erwartung bildend an die Welt ankoppeln und dann stellt der Mensch in der ersten Regung fest Es ist mir nicht genug Ich möchte von dieser Welt mehr, also umso mehr Realität wir geliefert bekommen. über welche Sinne auch immer. Umso kräftiger wachsen unsere Erwartungen an das noch unmögliche aber vielleicht künftig nicht mehr Unmögliche.

Und dann beginnt so ein Streben das heißt auch zur Welt die wir erleben gehört immer diese Erlebnis und Erkenntnis Apparat dazu. Also wir selbst. Interessanterweise ist Schopenhauers Die Welt als Wille und Vorstellung. Genau zweihundert Jahre alt gerade 1819 wurde es veröffentlicht. Und vielleicht ist es in diesen 200 Jahren gar nicht so viel passiert wenn man so einem Gespräch zuhört. Denn schon damals schrieb Schopenhauer ja die Welt ist halt was wir in ihr erkennen.

Es kommt also auf die Welt an aber auch auf uns die wir ja erkennen und Thomas genauso runter gebrochen wie Harry heute Vorstellung heißt. Es wird uns etwas vorgestellt etwas steht vor uns. Die Welt hat sich uns vorgestellt. Wir nehmen sie wahr weil sie vor uns steht. Und die Frage ist dann gibt es in dieser Welt die wir konkret vor uns gestellt sehen fühlen schmecken riechen wie auch immer hören können.

Gibt es dahinter noch so eine so eine andere Welt weil andere sehen ja auch die Welt die ihnen vorgestellt wird die über die Sinne erfahrbar ist. Gibt es jenseits unserer Vorstellung noch eine andere Welt. Warum es einiges und so vieles nicht und warum interessieren wir uns ausgerechnet dafür das sind ja eigentlich also moderne Fragen gerade für das 21. Jahrhundert in denen oder mit denen wir feststellen Na ja klar. Ich erfahre eine Welt. Ich habe ein Auto. Ich habe ein Urlaubsziel.

Es gibt einen Flughafen. Nur am Ende mache ich nicht nur meine Welt kaputt sondern die für alle. Ich muss also irgendwie ein Zugang zur Welt jenseits meiner Vorstellung finden. Ich muss also abstrahieren nach oben nicht aufs Elementare sondern aufs Allgemeine. Die Welt für alle. Aber genau in die Richtung geht Harari nicht. Sondern er entscheidet sich für die andere Richtung.

Er will wieder weiter zurück in die Höhle und redet über die Grundlagen des menschlichen Denkens und Handelns von denen ich jetzt wirklich sagen würde bei dem was er jetzt sagt Das ist ein biologischer Reduktionismus der nicht tragfähig ist.

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Wenn die Menschen zufrieden wären mit dem was sie haben würde der Kapitalismus zusammenbrechen. Darauf gründet er aber dieses Phänomen ist viel älter als der Kapitalismus. Das ist keine moderne Erscheinung. So war es schon im Mittelalter. Wer damals König wurde und sein Reich hatte war selten zufrieden damit. Er wollte mehr erobern aber auch die Einnahme des Nachbarn Reiches befriedigte ihn nicht. Er wollte noch eines und noch eines und so schuf er sein Imperium.

Diese Neigung des Geistes auf Erfolg mit dem Verlangen nach mehr zu reagieren statt mit Befriedigung ist kein modernes Phänomen sondern Teil der menschlichen Natur. Der Kapitalismus baut darauf auf ist aber nicht die Ursache.

Ich

Intuitiv plausibel. Allerdings würde ich sagen nicht ganz wahr. Und die Heuristik die dahinter steckt um zu dieser Erkenntnis zu kommen oder zu dieser Aussage die es so auch nicht tragfähig. Wenn der Mensch mit dem was er hat zufrieden wäre würde der Kapitalismus zusammenbrechen.

Das Phänomen dass der Mensch immer mehr möchte als er hat ist älter als der Kapitalismus stimmt das denn, es ist intuitiv plausibel aber schwer zu argumentieren denn man könnte genausogut sagen Der Markt hat Menschen ein Denken antrainiert. Das genauso gut auch wieder abtrainiert werden könnte.

Und das auf jeden Fall unnatürlich ist wenn man wie er sagt Es gibt eine natürliche biologische in unsere kognitive DNA ein gebrannter, Verhaltens und denk Logik die uns zu immer mehr bestrebt und dieses Verlangen nach mehr können wir einem vor allem durch Konsum von Gütern befriedigen, dann ist es doch sehr merkwürdig dass dieses Phänomen das angeblich so natürlich ist von den letzten 300 000 Jahren gesamt Geschichte Homo sapiens gerade mal, 2000 Jahre dominiert,

und auch erst seit 200 Jahren so ausgeprägt ist dass wir wirklich May verstehen was er hier meint nämlich diesen modernen Kapitalismus den wir haben von dem wir jetzt am Anfang des 3. Jahrhunderts dem wir diesen Kapitalismus durchleben schon feststellen Nein wir müssen ihn radikal verändern weil sonst ist dieses dritte Jahrhundert das letzte Jahrhundert.

Ich würde kritisch anmerken dass dieser biologische Reduktionismus den Harari hier vornimmt, nämlich all unser typisches Verhalten zu reduzieren auf eine biologische Grundlage in unseren Köpfen. Dass das auf einer schiefen historischen Reduktion der Menschheit auf die letzten 200 Jahre basiert. Man kann die Menschheit so beobachten aber man muss es nicht und gerade jetzt im 21.

Jahrhundert findet doch auch ein strukturelles umlernen statt die Apokalypse vor Augen hat heute jedenfalls ein finde ich. Aus Beobachtungen die ich bei jüngeren Menschen mache. Sehr viel tiefschürfende Effekte als irgend so eine Idee von kulturellem Gedächtnis. Das so mitschleppt dass eine gute Ausbildung wichtig ist dass die Höhe des Gehalts entscheidend ist für das eigene Leben.

Es gibt hier schon ein radikales ändern im Denken das sich in seinem hier allerdings noch nicht niederschlägt vielleicht ist er mit über 40 Jahren dafür auch schon zu alt. Das ist ja eine wichtige Sache für die Rentner Republique dass, das Denken zwischen den Generationen so unterschiedlich ist selbst bei kleinen Alters Sprüngen sei es nur von mir mit Mitte 30 zu meinen Kindern im einstelligen Bereich.

Eine Sache die mich jedenfalls sehr wundert ist sein Völliges Ausblenden von sozialen Logiken die Eroberungsfeldzug der letzten 2000 Jahre, zu reduzieren auf die menschliche Natur gab dem Menschen vor Du musst jetzt erobern Command in Kongo. Als gäbe es nichts als einem individuellen Wunsch nach mehr verkennt komplett die generativen Mechanismen die in der Sozialität selber liegen. In der Soziologie angefangen bei Parsons Systemtheorie oder so.

Das ist ja nicht der Wunsch nach mehr oder das Verlangen nach Ausbreitung sondern es ist vor allem Bestandssicherung Selbstbehauptung die da eine Rolle spielt, oder dann ein bisschen mehr strapaziert von Luhmann Sachen die einmal Fahrt aufgenommen haben entwickeln halt eine gewisse Trägheit.

Es gibt so eine orthopädische Eigenlogik die jetzt erst mal gar keine Begründung braucht die auch keine Intentionen braucht sondern es wird erst einmal nur fortgeführt was funktioniert, in den Eroberungsfeldzug kann man natürlich unterscheiden von einer friedlichen Situation der wir affirmativ natürlich voll positiv gegenüberstehen Wir finden Frieden gut. Aber dann kam plötzlich der Feldherr und sagte Ich will mehr.

Bitte zieht mit mir in den Krieg. Man kann das genau andersherum sehen und sagen Es gab halt Kriegs Gesellschaften. Gewalt war ein vorherrschender Mittel Man wollte nicht mehr sondern man wollte überhaupt irgendetwas und von allen war immer zu wenig da. Also war der normale Modus Operandi nicht der Frieden sondern die kriegerische Auseinandersetzung. Wenn wir heute zurückblicken natürlich als Eroberungsfeldzug gelten kann die aber die eigentliche Normalität ist während der Frieden.

Die tatsächliche Ausnahmesituation ist vor allem muss man dann eine Sache betrachten die haben wir schon häufiger betrachtet Stichwort Urbanisierung und Bevölkerungswachstum. Die letzten 200 Jahre die nun immer friedlicher wurden. Darauf kommt ja auch später noch einmal eine andere Gelegenheit zurück. Diese letzten 200 Jahre spielte Verdichtung und Entfremdung in einem paradoxen Zusammenhang eine ganz entscheidende Rolle.

Also wenn man zu 20 ist in einer Veli Kation lebt gemeinsam ein Feld bestellt die Markthalle schläft oben auf dem Heuboden und der Bauer hat unten schon sein Bett und Familie. Wir wissen noch gar nicht genau was das so bedeutet. Die Kindheit wurde auch noch nicht erfunden Menschen die da sahen waren mussten einfach mit anpacken in dieser kleinen sozialen Realität gab es keine Privatsphäre. Alle standen für alle zur Verfügung. Jeder kannte jeden.

Soziale Kontrolle war noch viel mächtiger als jeder autoritäre Gott von den Harari damals sprach. Und dann kam im 12. und 13. Jahrhundert das Prinzip der Stadt auf. Städte wurden gegründet Menschen rückten sehr viel dichter näher zusammen. Plötzlich wurden aber Zäune und Wände gebaut und Türen wurden verschlossen und es gab keine Allmende mehr die einen zur Verfügung stellte außer den Weg durch den man sich durch bewegt.

Also die Straßenverlauf um dann zu etwas zu kommen das aber auch wieder privatwirtschaftlich damals schon dominiert wurde. Und plötzlich kannte man niemanden mehr. Menschen haben begonnen nebeneinander zu wohnen ohne sich zu kennen. Nicht mal beim Namen diese letzten 200 Jahre die Harari immer noch so reduziert auf den menschlichen Antrieb, die DNA die biologischen Grundlagen das Neuron als elementarer Ausgangspunkt für alles was im Gehirn passiert.

In diesen tausend Jahren städtischen Lebens und vor allem in den letzten 200 Jahren radikaler urbaner Verdichtung hat der Mensch gelernt sich absolut stumm zurechtzufinden zu können, niemand verhungert mehr heute weil er nicht bereit ist mit Menschen zu sprechen. An der Kasse bezahlt man mit Geld alles was man braucht um an Essen zu kommen ist in dieses Geld einprogrammiert als sozialer Mechanismus der absolute Erfolg garantiert.

Man geht mit 500 Euro in einen Supermarkt und kommt mit einer Tiefkühlpizza wieder raus. Gänzlich unabhängig davon was man denkt worüber man mit wem auch immer spricht wie die Neuronen funktionieren was man eigentlich an diesem Tag vorhatte. Solange man von der Biologie also seinem Gee Apparat und motorischen Grundlagen nicht im Stich gelassen würden. Schafft man es in dieser sozialen Welt zurechtzukommen. Ganz unabhängig davon was man als kognitiven Rucksack aus der Geschichte mitbekommt.

Man könnte auch einfach sagen Das was Harari alles so wichtig ist ist eigentlich für das Gelingen des Alltags und damit auch für die Frage Was ist im 21. Jahrhundert wichtig. Völlig unentschieden es sei denn man ist ein Historiker also süchtig nach Geschichte als Geschichten so wie wir es hier schon besprochen haben.

Und dann wenn man in diesem Modus ist na klar dann braucht man nur noch eins eine individuelle Intention die in einem Verhalten ausbricht, und als kleinen Flügelschlag eines Schmetterlings den Orkan der Geschichtsschreibung losbricht. Das ist aber eine Abklärung die haben wir hier schon geleistet. Da müssen wir gar nicht nochmal darauf eingehen.

Interessant bei Harari denken ist wie er plötzlich ohne es selbst zu merken also ein bisschen aus Versehen würde ich sagen absolut soziologisch spricht ohne es zu bemerken. Oder anders ausgedrückt Ohne soziologisch zu sprechen. Spricht da plötzlich nur noch über soziale Phänomene die eigentlich in seinen Denkapparat gar nicht reinpassen. Beispielsweise die Kirche.

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Die traditionellen Religionen gibt es immer noch aber sie haben sich von einer kreativen Kraft in eine reaktive Kraft verwandelt. Im Mittelalter waren die Religionen sehr innovativ. Die christliche Kirche war im damaligen Europa die Instanz die dem heutigen Silicon Valley am nächsten kommt.

Sie gründete viele Universitäten und leistete Pionierarbeit in der Datenverarbeitung. Sie erfand alle möglichen Systeme um Daten zu sammeln sie zu analysieren und Archive zu erstellen. Darin war die Kirche führend. Jeder König der eine bürokratische Struktur eine Administration schaffen wollte wandte sich an die Priester und Mönche.

Ich

Man wandte sich an die Priester und die Mönche aber nicht weil der eine Egon und der andere Peter hieß sondern es war egal welche Mönche und welche Priester. Entscheidend war dass die Kirche im Hintergrund schon viele soziale Errungenschaften wie, schriftliche Kommunikation das Anlegen von Archiven also das Aufbereiten von Wissen das Bilden eines Gedächtnisses schon im Ablauf drin hatte.

Der Einsatz von Gelb Geld war damals schon gang und gäbe, und wenn er heute sagt die Kirche war der kreative Fortschritts Treiber dann stimmt das absolut weil sie als allererste soziale Entität das gemacht hat was heute so erfolgreich ist. Sie hat eine Organisation gegründet und ganz klar zwischen Mitgliedern und Nichtmitgliedern unterschieden.

Und die Mitglieder in Zusammenhang gebracht den wir heute unter Hierarchie Programmplaner und so weiter Zielorientierung der Organisation kennen wenn er so über die Kirche spricht, ist er ganz weit weg von seinen elementaren biologischen Grundlagen die ihm eben noch so wichtig sind um die gesamte Weltgeschichte Erzberger erklären zu können. Vor allem das was im 21. Jahrhundert passieren wird all das ist nämlich Kirchen als Fortschritts Treibern Fortschritts Treibern total egal gewesen.

Wer nicht mehr richtig funktioniert hat irre war den Anforderungen nicht genüge getan hat wurde einfach und das ist der eigentliche Trick der Moderne. Völlig logisch. Da wurde einfach vom Mitglied zum nicht mehr Mitglied erklärt man musste sich nicht länger um ihn kümmern eine Stelle war frei. Man hat den nächsten potenten Menschen in die Organisation geholt und zack hat der Fortschritt funktioniert. Eine Frage die man sich fürs 21. Jahrhundert stellen kann.

Welche Rolle spielt denn der Mensch überhaupt noch wenn wir in der Moderne festgestellt haben Wir können sie einfach aussortieren. Wir können sie aus Organisationen explodieren sie sind dann zwar immer noch in der Gesellschaft vorhanden aber sie müssen ja nicht mehr Organisationen zur Last fallen darauf kommen wir später zurück. Interessant ist nämlich hier noch so wie die Kirche rückblickend eine entscheidende Rolle als Fortschritts Treiber gespielt hat.

Gibt es eine Renaissance des Religiösen auch im 21. Jahrhundert. Die kann man nicht mal in Europa wo wir uns alle so aufgeklärt sehen dem Lauf der Dinge absprechen. Vor allem nicht in Afrika und in Amerika da sehen wir das ja überall in den Gesellschaften, Harari spricht ganz gut dazu und macht hier auch Punkte die uns naja nochmal fragen lassen welche Rolle der Mensch jetzt eigentlich wirklich spielt.

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Schauen wir in den Nahen Osten. Gibt's da nicht die andere bewegen darf man sagt wir wollen eben genau die Politik wieder mit der Religion zusammenbringen. Wir wollen eben genau das die Religion wieder die Macht. Ja aber es ist wie im 19.Jahrhundert mit der industriellen Revolution. Es war nicht so dass plötzlich die ganze Welt an die Macht der Industrie glaubte an die Dampfkraft die Elektrizität die grafische übertragung von Informationen.

Es waren einige wenige Länder welche die Industrialisierung der Welt anführten zuerst Großbritannien dann Frankreich Deutschland die USA. Die meisten Länder wurden von der Industrialisierung nicht erfasst und blieben weit zurück und die wenigen Länder welche die Industrialisierung vorantreiben begannen die ganze Welt zu kontrollieren und machten sie zu dem Planeten den wir heute kennen.

Sie prägten nicht nur Großbritannien sondern auch Afrika Asien den Nahen Osten und Südamerika wird Länder oder Kulturen die auch im 21. Jahrhundert zurückbleiben und sich nicht an der neuen Revolution der Biotechnologie und künstlichen Intelligenz beteiligen werden erneut Opfer der neuen Großmächte.

Dass sie nicht mehr unbedingt die europäischen Länder sondern vielleicht China und Südkorea, aber die wenigen Länder welche die neue Revolution der Biotechnologie und künstlichen Intelligenz anführen werden noch mehr Macht erlangen als Großbritannien und Frankreich im 19.Jahrhundert. Sie werden die gesamte Welt des 21. Jahrhundert prägen.

Ich

Also entweder passiert das aus Versehen oder keine Ahnung es fällt ihm auch nicht weiter auf oder es ist nicht wichtig in der Debatte aber der Homo sapiens der Homo deus homo was auch immer Der spielt in dieser Argumentation eigentlich keine Rolle. Keine es sei denn wie schon gesagt seine biologische Grundlage haut nicht hin,

dann muss man anders mit ihm umgehen. Keine Ahnung aber solange aufrecht geht und nicht auffällt In einer Masse von Menschen ist, erst mal von Menschen zu sprechen und alles was er hier spricht bezeichnet also die Kirche als damaliger Fortschritts Treiber heute. Dann die Industrialisierung die Bildung von Nationen die Revolution der Biotechnologie und der künstlichen Intelligenz.

Man spricht hier im Grunde nicht von Menschen und ihren Intentionen sondern man spricht hier von sozialen Entitäten also Institutionen. Das hat sehr viel mit menschlichen Erwartungen zu tun ist aber völlig entkoppelt von allem was man irgendwie mit Homo Bindestrich einleiten würde, hier liegen also in seinem Denken ohne dass er das klar markiert kategoriale Unterschiede vor allem bei der Frage Wo kommt der Fortschritt her mit den Menschen hat das nicht so viel zu tun.

Es ist allein die Domäne von Organisationen also von Sozialität von Kommunikation und nicht von Kognition oder noch krasser von irgendwelchen neuronalen zusammenhängen im Gehirn, bei denen uns völlig egal sein kann wie sie funktionieren bei der wir uns nicht mal mit der Frage beschäftigen müssen warum, und das geht sogar obwohl wir natürlich einzelne Koryphäen beim Namen nennen können aber auch die Ehring in ihren Status immer nur in Organisation Reputation,

und Prominenz gibt es nur im Rahmen von Organisation. Es sei denn man ist ein Unterhaltungskünstler so ein Medienstar. Dann braucht man Organisationen nicht aber selbst dann braucht man zur Verbreitung der eigenen Arbeit noch Organisation. Man kommt um Organisationen nicht drum herum wenn er von Fortschritts Treibern spricht. Dann muss er sich völlig von seinem Gehirn und Körper Argumente am Anfang verabschieden. Und eigentlich müsste man ein Buch darüber schreiben wie Organisationen auch im 21.

Jahrhundert während alle nur noch von Netzwerken und so weiter sprechen ihre Ressourcen zur Verfügung stellen also Rohstoffe Technologien Geld Arbeitskraft Intelligenz Pläne und Ziele. Eigentlich müsste man diesen Dreiklang an Büchern die er über den Menschen geschrieben hat noch einmal über Organisationen schreiben. Was man mit der Organisation der Kirche was passierte dann mit dem Erfolg des Prinzips Organisation in der Moderne.

Also wir reden von Redaktionen Regierungen Richtern Gerichten Unternehmen Krankenhäusern Kindergärten und so weiter und so fort alles Organisationen. Die Frage ist wie sie das Prinzip Organisation im 21. Jahrhundert aus Mensch als Maß aller Dinge. Schön wär's. Aber davon kann man sich dann auch verabschieden. Das wäre eigentlich die interessantere Trilogy würde ich sagen sie liegt aber nicht vor jedenfalls nicht von Harari.

Stattdessen wissen wir so ungefähr habe ja eben schon gesprochen wie der Büchermarkt funktioniert. Man muss sozusagen die Menschen da erreichen wo es um den Menschen selbst geht. Denn wenn es schon nirgendwo um den Menschen geht also erst recht nicht an der eigenen Arbeitsstelle dann will man doch spätestens bei der Bettlektüre abends nochmal eine Stunde etwas über sich selbst erfahren oder. Und hier weiß Harari genau wie die Neuronen funktionieren im Gehirn.

Und er erzählt noch einmal das Märchen von der Singularität die uns im 21. Jahrhundert dann endlich einholt.

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Ich sage einzig als Historiker das geschieht momentan. Sie können es überall beobachten. Wir sprechen davon dass Menschen mit Computern verschmelzen und zu Cyborgs werden zu Wesen die halb Mensch und halb Computer oder Roboter sind. Das ist keine Zukunftsvision. Dieser Prozess ist bereits im Gang. Menschen verschmelzen schon heute mit ihren Smartphones mit ihren Facebook-Accounts und Computern Facebook-Accounts Computer.

Immer mehr arbeiten für die wir früher auf unser Gehirn oder unseren Körper angewiesen waren lagern wir an diese Geräte aus. Und schon bald werden wir sie direkt mit unserem Körper verbinden. Dann ist es nicht mehr so dass ich ein Smartphone habe. Das Smartphone ist ein Teil von mir. Die nächste Evolutionsstufe in diesem Bereich wird man mit biometrischen Sensoren erzielen.

Diese werden Teil unseres Körpers sein und aus unserem Inneren ständig biometrische Daten an ein Smartphone oder einen Computer übermitteln. Und im Gegenzug Befehle erhalten.

Ich

Faszinierend ist die Frage ist nur Ist das nicht eine Entwicklung die schon durch ist. Das Smartphone in unserer Hand hat ja auch viel mit Bequemlichkeit zu tun. Wir gucken halt gerne drauf und wir stecken es gerne in die Tasche um die Hand wieder frei zu haben. Vor allem gucken wir aber gerne drauf. Klar kann man das Smartphone in den Körper einbauen aber dann kann man es ja nicht mehr sehen.

Man hat versucht in Brillengläser schon Bildschirme einzubauen das funktioniert aber noch nicht so gut sonst hätte sich das schon längst durchgesetzt. Also ich würde sagen alle Abhängigkeiten von Technologien die er hier beschreibt haben wir schon. Uns ist nur die Integration in den Körper noch nicht gelungen weil wir das Smartphone so gerne vor unserem Gesicht halten statt in unserem Gesicht. Aber das sind wie gesagt kann auch einfach nur ein gradueller Unterschied sein.

Wir haben Ohrhörer im Kopf die uns beim Laufen die Pace bekannt geben oder die Entfernung zum Ziel wenn wir durch fremde Städte laufen. Also all das ist ja eigentlich eine Entwicklung die so weit schon durch ist.

Und selbst wenn man jetzt sagt aber er meint dass alles viel krasser und da möchte es viel mehr strapaziert wissen, auch die Technologie ist längst erfunden wenn es hart auf hart kommt liegt der Mensch auf einer Intensivstation und dort ist der Tod mittlerweile ein bewältigt das Problem zumindest der körperliche Tod, auf einer Intensivstation 2019 in der westlichen Welt kann man körperlich nicht mehr sterben. Das Gehirn allerdings schon.

Das sollte man nicht verwechseln. Aber wir haben im Grunde, in der Symbiose oder dem Parasiten tum Mensch Körper weil die Maschine braucht unseren Menschen nicht nur wir brauchen die Maschine haben wir alles erreicht. Es gibt kein weiteres Ziel zu erreichen. Die Frage ist jetzt tatsächlich will man das. Und dann ist auch die Uni entscheidend. Welche Neuronen da irgendwie miteinander interagieren sondern da muss man Gente Stufen darüber.

Sich mit Sachen beschäftigen also im sozialen Kontext politische Fragen klären und das in einem Modus die auch in der finalen Entscheidung Unterlegenen nicht enttäuscht zurücklässt. All diese Fragen wie wir künftig wichtige kollektive Entscheidungen so treffen können dass auch unterlegener in der Entscheidung nicht zurückgelassen werden sondern weiterhin im Parlament,

repräsentiert werden oder auch außerparlamentarisch wird hier nicht behandelt und wird auch nicht danach gefragt. Es ist sehr merkwürdig. Stattdessen zeigt sich die Moderatorin hier fasziniert. Ich würde sagen von einem kleinen Schauspiel was vorgeführt wird weshalb sie auch nochmal mitspielt.

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Da tut auch so. Dann gehen sie weiter. Und jetzt gibt es Algorithmen da draußen irgendwelche Computerprogramme Sensoren biometrische Sensoren haben sie schon genannt oder mit Nano Computer die durch unsere Blutbahnen flitzen und Messungen vornehmen. Und dann werden die Algorithmen sagen wie wir entscheiden sollen nämlich zusammen mit unserem ganzen evolutionären Programm kurzgeschlossen sehr viel treffsicherer wissen was wir uns daran gewöhnen.

Ja die Idee ist folgende Bis jetzt waren unsere biochemischen Algorithmen unsere Gefühle die besten im Universum. Sie wurden von Millionen Jahren der Evolution geprägt und die Menschen taten gut daran ihnen zu vertrauen. Jetzt sind wir nahe daran elektronische Algorithmen zu kreieren die uns besser kennen als wir selber und daher besser sagen können wie wir uns verhalten und welche Entscheidungen wir fällen sollen.

Es beginnt mit sehr einfachen Dingen zum Beispiel mit der Frage welches Buch man lesen soll. Früher im humanistischen Zeitalter wählten sie ihre Lektüre aufgrund von Gefühlen und von Empfehlungen einiger Freunde oder Familienmitglieder.

Doch heute loggen Sie sich im Internet im Amazon Buch Versand ein und sofort erscheint ein Algorithmus und gibt ihnen zu verstehen Ich kenne sie, ich bin ihnen gefolgt und habe Daten über sie gesammelt und aufgrund dieser Daten und Statistiken von Millionen andere Leser empfehle ich Ihnen dieses oder jenes Buch. Doch das ist noch sehr einfach. Es gibt eine nächste komplexere Stufe die wir bereits erleben.

Denn es werden immer mehr Daten über sie gesammelt während sie zum Beispiel ein Buch auf Kindel lesen liest das Buch sie zum ersten Mal in der Geschichte lesen Bücher Menschen. Und genau deswegen will ich keinen Kindle. Und genau deswegen will ich keine Bücher bei Amazon bestellen weil ich nämlich lesen will was ich lesen will.

Ich

Sie möchte gern lesen was sie lesen will und eher reduziert aber schon. Menschen wie sie komplett auf einen neuronalen Algorithmus biologische Natur dem man technologisch nachbauen will weshalb sein Denken im Silicon Valley so interessant ist.

Und er blendet komplett aus als Historiker er ist ja kein Biologe Es heißt Säuger und er blendet auch als Historiker genauer die Geschichte aus, die eigentlich zu der Frage führt wer bin ich denn in dieser Welt in der ich ständig mit, einer Vorstellung konfrontiert werde wie Schopenhauer vor 200 Jahren schon schrieb weil etwas meine Sinne reizt. Und sie glaubt es gibt eine Distinktionen sie kann es gibt ein wahres ich von ihr wenn sie diesen Vorstellungen widersteht.

Wenn sie sich nicht in die Amazon Buchhandlung begibt in der alle 35 Millionen Bücher die irgendwie, publiziert werden ihr zur Verfügung stünden aber sie hat nicht die Zeit alle vier Millionen, abzulaufen als Regalmeter und sich dann selbst zu entscheiden welche sie lesen will sie müsste auf ein Algorithmus zurückgreifen der, ihre Lese Geschichte schon kennt und deswegen schon vor Auswahlen trifft sie bekommt ja trotzdem ein Suchergebnis präsentiert stattdessen, hat sie weiterhin diese Idee.

Sie geht in einen Buchladen in dem nur fünf Bücher stehen und dann erfährt sie in einem Gespräch mit einem echten Menschen was in drei Büchern drinsteht weil mehr hatte der Verkäufer auch nicht zu lesen. Und dann trifft sie eine selbstbestimmte Entscheidung darüber welches dieser drei Bücher sie lesen möchte.

Also der Homo sapiens der letzten 200 Jahre dieser Moderne in der er auswählen kann, weil vorher wie gesagt regierte vor allem Knappheit und man nahm halt was man kriegen kann konnte dieser moderne Homo sapiens der aus einer unendlichen Menge an Jogurt Varianten, Büchern und Urlaubszielen wählen kann glaubt sie. Es liegt noch in Selbstermächtigung darin wenn sie Algorithmen die ihr Handlungsempfehlungen geben widerstehen.

Vielleicht sollte man als Homo Romantikers nennen Der Mensch ist ja besonders romantisch in dem Moment in dem er über sich selbst spricht. Und damit meine ich nicht nur wenn der Mensch über Menschen spricht sondern wenn der Mensch über sich selbst seine eigene Person spricht wird er hochgradig romantisch so wie sie. Dann unterscheidet sich dieser Homo Romantikers. In extremer Weise von der Welt die ihm vorgestellt wird. Denn er traut ihr nicht er möchte sich ihr gegenüber selbst behaupten.

Und ehrlich gesagt auf so einer Meta-Ebene nicht als Thema des Gesprächs sondern als das was man da herauslesen kann wie ich es jetzt gemacht habe ergibt sich hier mal Interessantes für einen Rentner Republique, der Arbeitstitel oder die Leitidee von diesem ganzen Projekt hier. Gerade die Rentner Republique der Buch Titel sein. Aber wenn ich mir Sachen weg speicherte laufen die immer unter Zynismus damals schon.

Und umso mehr ich etwas sehe bestätigt mich das weder das die Triebfeder eigentlich ist den Zynismus zu hinterfragen der sich beispielsweise in Sona Romantic niederschlägt. Sie lächelt ihn ja auch noch einmal an weil sie genau weiß die Worte die ich spreche reichen nicht. Ich muss ja noch einmal meine ganze Körperlichkeit investieren in dieses Argument dass ich mich gerne selbst behaupten möchte gegen beispielsweise Amazon Algorithmen.

Als würden wir nicht ein Leben in völliger Abhängigkeit von dieser Welt in der wir leben führen die einen sagen zu Amazon Algorithmen die ihren Empfehlungen geben nein weil sie mit dieser allgemeinen Welt nichts zu tun haben wollen. Sie selbst sind entscheidend und ihre Blickrichtung. Man akzeptiert nicht einfach was einem vorgestellt wird. Das unterscheidet sich politisch sehr aber in dieser Argumentation von recht wenig von Menschen die einfach sagen Es ist mir egal was auf der Welt los ist.

Es ist mir egal wo Kriege herrschen und wo die Klima Apokalypse heute schon ist. Ich akzeptiere nicht was mir erklärt wird. Klimawandel Migrationsbewegung Ich bin ich wenn das jemand mit so einem Lächeln vorträgt würden wir das auch nicht einfach so akzeptieren. Darin steckt also schon mal eine wichtige Lehre fürs 21. Jahrhundert insbesondere für Rentner Republiken in denen ja Innovation und die Idee zu neuem fehlt weil einfach junge Menschen fehlen.

Da hat solch ein Denken natürlich umso mehr Raum Harari jedenfalls nimmt die Gelegenheit und beginnt auch noch schön Wortwechsel mit ihr.

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Aber wie Wissen Sie welche Bücher wirklich gut sind für Sie. Für welche sparte sie sich auch interessieren ob sie Unterhaltung intellektuelle Bereicherung oder sonst etwas wünschen. Wie wissen Sie was gut ist für Sie. Momentan sind sie auf ihren Instinkt angewiesen. Genau. Aber es fühlt sich so an als wäre es meine Entscheidung und zu meinen Entscheidungen gehört auch dass ich mich täusche dass ich scheitere aber das bin ich.

Ja aber was wenn sie bessere Bücher entdecken könnten die ihr Leben mehr bereichern. Bücher von denen sie nach der Lektüre sagen Das ist ein gutes Buch. Ich danke Amazon für diese Empfehlung. Ich wäre nie von mir aus darauf gestoßen. Dank Amazon lese ich es nun Amazon. Bücher Ich denke immer mehr. Das geschieht auch um uns herum bereits durchgesetzt hat sich wie die Leute sich orientieren um von A nach B zu gelangen.

Wer früher von hier zum Hauptbahnhof fahren wollte vertraute seinem Instinkt und seinen Gefühlen. Heute vertrauen mehr und mehr Leute auf Google Maps.

Ich

Ja diese Analogie mit Google Maps ist genau richtig. Bei Google Maps ist es nur so einfach darstellbar. Denn das Ziel ist eindeutig und der Weg. Naja da gibts halt drei Möglichkeiten bei der vierten sehen wir schon die wäre dumm sie auszuwählen. Also bleiben wir bei den dreien die uns der Computer bietet. Genau dieses Versprechen steckt allerdings in sehr vielen Algorithmen und ein Lesevergnügen zu prognostizieren ist nun wirklich nicht besonders schwer.

Es ist sowieso interessant wenn man sich mal anschaut was künftig für Herausforderungen da sind Jogurt auszuwählen obwohl 35 verschiedene im Regal stehen das ist schon ziemlich schwer einen Film auszuwählen der einem wirklich gefällt. Das ist auch schwer eine Wahlentscheidung vorzubereiten also aus drei akzeptablen Kandidaten. Nochmal Das Argument für den einen herauszuarbeiten das fällt einem Algorithmus überhaupt gar nicht schwer.

Also die wichtigsten Entscheidungen können die Algorithmen eigentlich am besten treffen. Und die einzigen Momente in denen wir bewusst auf algorithmische Unterstützung technische Algorithmen, als Unterstützung verzichten sind eigentlich die in denen wir ganz bewusst sagen aus Jux und Tollerei springe ich jetzt aus diesem Flugzeug mit einem Fallschirm und esse jetzt diese Sahnetorte, und mache jetzt diese Nacht durch.

Sowie die Moderatoren könnte man also Selbstbehauptung für sich einfordern auch gegen Algorithmen aber man müsste dann immer schon intuitiv lebensverlängernd ist das gerade nicht was man macht. Und das ist ja auch eine interessante Paradoxie denn wenn es dazu kommt dass wir demnächst auf den Dadaismus vertrauen wie wir früher auf.

Himmlische Götter vertraut haben als Autorität dann bedeutet das dass wir vor allem Unvernunft gegen den Computer verteidigen während uns der Humanismus ja die Vernunft gebracht hat. Es ist also Man müsste ganz neu spielen mit den Worten Aufklärung Abklärung Vernunft und das müsste man dann neu erfinden.

Unvernunft naja. Apropos Dadaismus Hary bleibt natürlich weiterhin bei seiner bei seinem Paradigma, bisher bestimmte ein biologischer Algorithmus über unser Schicksal Künftig wird es ein technologischer Algorithmus sein. Hier geht es mal um den Data ismus.

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Und jetzt kommt eine neue Religion mit dem Homo Deus der Homo sapiens der glaubt an den Tourismus. Was genau ist das für eine Religion. Der da Atheismus beruht auf folgender Idee wenn ein externer Algorithmus genügend Daten von mir besitzt und genug Rechenleistung erbringt. Versteht ihr mich besser als ich mich selber verstehe und hat darum die Autorität Entscheidungen bezüglich meines Lebens zu fällen.

In der Religion geht es letztendlich um Autorität. Es geht nicht um Gott den Himmel oder die Sünde. Über Jahrtausende erzählte die wichtigste religiöse Geschichte die Autorität stamme von Gott. Davon handeln mehrere Mythologien. In den letzten zwei bis drei Jahrhunderten revidierte die humanistische Revolution diese Geschichte und verkündete Nein. Die Autorität entspringt menschlichen Gefühlen.

Und jetzt erleben wir die nächste Revolution mit dem Dadaismus der besagt Autorität kommt weder von Gott noch von menschlichen Gefühlen sondern von Daten.

Ich

Die humanistische These hat es spielt gar keine Rolle mehr sondern der Dadaismus schließt direkt an den an die an. An das Schicksal durch Gottesgnadentum. Sag mir mal bis zum 15. Jahrhundert an hat mich ein bisschen an das Argument zur Gutenberg These Wir kommen jetzt wieder in die orale Gesellschaft wie wir sie bis vor fünfhundert Jahren hatten und die letzten fünfhundert Jahre sind der Ausnahmezustand.

Das gilt also für alles sozial bedingte durch schriftliche Kommunikation oder auch wie er hier den Humanismus ausklammert die Aufklärung. Wir werden wieder Autoritäten gläubig. Nur die Götter werden andere sein. Nicht uninteressant ist dass er sich gegen Ende des Gesprächs selbst als Historiker klärt er macht nämlich einen Punkt den man so ein bisschen als Abkehr vom Storytelling bezeichnen könnte.

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Die Lebenswissenschaften gehen allgemein von der Theorie aus dass irgendwelche biochemische und elektrische Prozesse im Gehirn bewusster Erfahrungen schaffen. Wenn Milliarden Neuronen im Gehirn in einem gewissen Muster feuern empfinden Sie liebe feuern die Neuronen in einem anderen Muster. Empfinden Sie Hass. Das ist die allgemeine Theorie. Aber bis heute haben wir keine Ahnung wie und warum das passiert.

Warum hat man wenn Milliarden Neuronen feuern die subjektive Empfindung von Liebe. Das wissen wir ganz einfach nicht. Aber das Beste an der Wissenschaft ist dass man anders als in der Religion keine fantasievolle Theorie erfinden muss wenn man etwas nicht weiß. Man kann einfach sagen Wir wissen es nicht.

Ich

Ja nicht nur in der Religion werden phantasievoller Geschichten entwickelt um sich Sachen verständlich zu machen sondern das ist natürlich auch Geschichtswissenschaft solange sie so Homo Centres, alles auf Intention abstellt was im historischen Verlauf passierte wenn der Dadaismus in dem wir gerade Reichensteuern im 21. Jahrhundert das Zeitalter ist indem wir wieder blind vertrauen können. Dann können wir das ja einfach so machen oder blind vertrauen so wie früher.

Dann brauchen wir auch uns. Brauchen wir auch keine Historiker die uns nochmal etwas aufarbeiten. Vielleicht ein Forensiker wenn es um ein Verbrechen geht aber ansonsten wird jetzt niemand gebraucht der uns eine Story bietet bleibt nur noch eine Frage die für uns an der Republik interessierte besonders wichtig ist.

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Und was dazu auch noch gehört nämlich der Umgang mit dem Tod. Sie sagen der Tod wird in Zukunft mit dieser dadaistischen Revolution mit der Revolution zum Homo Geus hin. Ein technisches Problem werden und das ist ja auch etwas was viele Futuristen Ray Kurzweil ist. Ein berühmtes Beispiel dafür zusammen mit deinem Google Flugunternehmen sind sie daran den Tod abzuschaffen Sie sagen bereits 2050 werden wir regelmäßig hingehen.

Einen biologischen reset button drücken können uns Generalüberholung lassen und dann können wir locker 400 Jahre alt werden. Glauben Sie das wirklich. Ich denke dass es noch verfrüht im Jahr 2050 werden wir noch nicht die nötige Technologie haben um das Leben unendlich fortsetzen zu können. Doch in ein oder zweihundert Jahren könnte es durchaus möglich sein.

Aber schon heute eigentlich bereits seit hundert oder zweihundert Jahren haben wir ein neues Konzept des Todes. Er ist zum technischen Problem geworden. Dies nachdem er fast in der gesamten Menschheitsgeschichte ein metaphysisches Phänomen darstellte und für die meisten Religionen heilig war. Sie sahen den Tod als essenziellen Teil des Lebens. Er verlieh dem Leben erst Bedeutung. Denken Sie ans alte ägypten mit seinen Pyramiden und Mumien. Denken Sie ans Christentum und den Islam.

Sie alle haben Ohne Tod keine Bedeutung ohne Leben nach dem Tod ohne Himmel und Hölle gibt es kein Christentum. Der Tod ist also grundlegend. Aber in den letzten zwei drei Jahrhunderten kamen neue weltliche Ideologien auf welche die Bedeutung des Lebens nicht mehr länger vom Tod abhängig machen. Für sie ist der Tod nur ein unerfreuliches technisches Problem.

Ich

Ja das stimmt. Das ist ein sehr guter Hinweis von ihnen, die Renaissance des Religiösen führt wahrscheinlich nicht dazu dass wir den Tod wieder akzeptieren und auch hinnehmen weil es ja, im Leben nach dem Tod irgendwie weitergeht sondern der Tod hat so etwas Finales und ist deswegen auch besonders interessant für alle lebenden, weil das Herauszögern des Todes sehr entscheidend sein wird.

Wir haben darüber kann dann Sloterdijk ausführlicher sprechen und schreiben mit dem Tod stehen wir sehr auf Kriegsfuß. Und das Problem wird sich verschlimmern denn allein die bislang noch positive Behandlung also Bücher zum Thema richtig. Sterben und so weiter haben natürlich ihre Berechtigung lenken allerdings auch den Fokus auf ein Thema mit dem wir uns ungern beschäftigen.

Die ganze Pflege Debatte läuft ja auch unter so einer unausgesprochenen Unannehmlichkeit nämlich dass es einfach um, Menschen geht die wir eigentlich schon abgeschrieben haben die aber noch nicht richtig tot sind und dieser Tod wird hinausgezögert. Vielleicht wäre das mal ein Thema für einen eigenen Podcaster im Buch weil es auf jeden Fall eine Rolle spielen. Vielleicht sollte man es auch bei schriftlicher Kommunikation belassen. Keine Ahnung.

Im Finale dieses Gesprächs gibt's jedenfalls nochmal einen schönen Bogen Schlag denn, Harari ist es ja sehr wichtig den Menschen auf einen biologischen Algorithmus zu reduzieren und, alle was ich Wahlentscheidungen und anderen Entscheidungen sowie die Moderatoren von Intuition sprach auf menschliche Gefühle zurückzuführen als Ursprung des Verhaltens, sozusagen als archimedischen Punkt unserer Persönlichkeit. Das Gefühl und jetzt haben wir bislang Algorithmen programmiert.

Also wir sind die Autoren von Algorithmen. Wenn er jetzt allerdings diesen Fokus so auslegt dass biologische Algorithmen technischen Algorithmen gegenüberstehen ist ja die Frage Kann man diese Programmierung nicht auch umdrehen. Also kann der Programmierer der Mensch zum programmierten werden.

Das fand ich eine sehr gute Pointe in diesem Gespräch denn sie hat sich ja vorhin schon romantisch darüber beschwert, dass sie nicht einem Algorithmus ausgeliefert werden möchte der ihr Kunst-Werke empfiehlt, Was wäre denn eigentlich wenn der Computer nicht nur Kunst-Werke empfiehlt sondern die Kunst die uns emotional erreichen sollen unsere Gefühle bestimmt selbst schafft.

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Wenn es um Kunst geht stellt sich einmal mehr eine philosophische Frage Was ist die wichtigste Aufgabe der Kunst. Gewisse Leute finden Kunst solle vor allem Gefühle auslösen. Doch wenn Kunst Emotionen wecken soll werden Computer sehr bald viel bessere Künstler sein als Menschen. Denn aufgrund ihrer Datenmenge und Rechenleistung können sie viel besser mit unseren Emotionen spielen als jeder menschliche Künstler.

Sie verfügen nicht über eigene Emotionen. Computer haben kein Bewusstsein sie haben keine Gefühle aber sie haben die Fähigkeit die Emotionen der Menschen viel präziser zu manipulieren oder zu inspirieren als jeder menschliche Künstler.

Ich

Tja da zeigt sie sich faszinierend weil sie weiß. Dagegen möchte sie sich vielleicht gar nicht wehren sie wird am Anfang die Kunstwerke anders wahrnehmen wenn man ihr sagt diese schöne Melodie die Worte nur für dich. Aufgrund einer biologischen Reaktion auf andere Musik geschrieben. Aber irgendwann wird man sich darauf einlassen und auch Gefallen daran finden das Artifizielle ist aus der Kunst sowieso nicht raus zu denken.

Denn wie so häufig braucht der Mensch Werkzeuge und dieses Werkzeug ist auch in der Kunst immer häufiger. Ein Computer der nicht nur als Werkzeug Dienst sondern der mitmacht der als eigener Akteur, vielleicht sogar als eigener Werk schaffender einfach mit ins Kunstwerk eingerechnet werden muss. Die letzten beiden Clips aus diesem Gespräch zeigen uns noch Harari als Person zum einen. Das ist ganz witzig. Er hat eine Leitfrage und wir haben ja schon einen Schopenhauer erinnert 1719.

Ich glaube er ist da in ganz guter Tradition vielleicht hätte er mehr deutsche Philosophie lesen sollen.

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Für mich lautet die wohl wichtigste Frage Was ist Realität was ist real unser Geist produziert ständig Geschichten Märchen und Phantasien die verhindern dass wir die Realität sehen. Meditation ist für mich keine Flucht vor der Realität sondern eine Methode um mit ihr in Kontakt zu kommen um die Fantasien und fiktiven Geschichten die unser Geist ständig produziert zu durchschauen.

Es beginnt mit sehr einfachen Dingen. Als ich vor 17 Jahren anfing zu meditieren kurierte ich in Oxford und wollte die wie passende Meditation kennenlernen. Die erste übung war sehr einfach Wir mussten nur den Atem beobachten der durch die Nase ein und aus strömte. Das war alles. Wir mussten ihn nicht kontrollieren sondern nur beobachten wie er ein und aus strömte.

Ich war an meiner Doktorarbeit und dachte Ich bin doch intelligent. Ich kenne meinen Geist und kann meine Aufmerksamkeit kontrollieren. Aber es gelang mir nicht länger als zehn Sekunden. Ich versuchte mich auf meinen Atem zu konzentrieren und schon war mein Geist weg und beschäftigte sich mit Erinnerungen Geschichten und Fantasien. Da realisierte ich dass ich nichts über meinen Geist wusste und meine Aufmerksamkeit nicht unter Kontrolle hatte.

Doch wie kann man sich erhoffen viel tiefere Wahrheiten wie den Ursprung des Leidens in sich drin zu beobachten oder die Welt zu verstehen wenn man etwas so Einfaches wie den Atem dir durch die Nase ein und ausströmt nicht beobachten kann. So begann ich meine Meditation Praxis und in den 17 Jahren lernte ich mich zu konzentrieren und meinen Geist zu klären um mich und die Welt ein wenig besser zu verstehen. Vor allem die tiefe Ursache des Leidens in meinem Leben und in der Welt.

Ich

Der Mensch der Gott alles so präsent in seinem Denken also folgerichtig auch die Theodizee. Warum leiden wir so viel weil wir doch ein Gott haben der so viel Gutes machen könnte. Gehört es etwa auf die Seite des Guten Ich verstehe so ein bisschen was er hier macht. Ich will das jetzt nicht instrumentell unterstellen. Es scheint sein eigenes Interesse zu sein.

Allerdings knüpft das natürlich wieso Lego Baustein eins zu eins an. Diese egozentrische Erschwernis Bewegung im Silicon Valley an sich mit sich selbst befassen um die Welt zu verstehen. Okay so weit so gut. Allerdings können wir als westlich aufgeklärte den Humanismus durchlaufende Menschen, auch die Feststellung machen Ja es gibt eine Welt da draußen und man kann sich mit ihr tatsächlich befassen und vielleicht sogar etwas finden was nach Einklang klingt was man so bezeichnen könnte.

Dazu muss man aber klar man kann auch seinen Atem hören und sich darüber wundern dass man es nicht mal schafft. Sich darauf zu konzentrieren wie man aus einatmet Die Frage ist warum sollte man die Natur hat das ganze Ding so entwickelt den Atem Apparat damit er ohne Bewusstsein funktioniert weil wir sonst sterben würden. Das ist das Prinzip des Erfolgs Mechanismus in der Atmung.

Er funktioniert ohne dass wir darüber nachdenken warum sollten wir also die ganze Zeit darüber nachdenken und sei es nur zehn Sekunden.

Ich würde sagen Man kann sehr viel bessere Erfahrungen mit der Welt mit sich selbst machen in Momenten indem man mit der Welt in Kontakt steht beispielsweise mit anderen Menschen oder mit den Büchern die Sie geschrieben haben oder mit den Spielen die sie entwickelt haben, oder bei der Arbeit beim Sport keine Ahnung bei Hobbies, Man muss das nicht alles so überstrapazieren so wie er das hier macht.

Man findet vielleicht ein sehr geruhsamen Umgang mit der Welt wenn man sich als Mensch ganz konkret und die Menschheit nicht ganz so wichtig nimmt. Man das schafft spielt in der letzten Republik natürlich eine große Rolle denn Rentner Republik heißt. Schon heute sind die Hälfte der Wähler im Rentenalter. Fast zumindest diese Menschen haben sehr viel Freizeit und sie leben sehr viel länger. Sieben bis zehn Jahre länger als vor 30 Jahren.

Was macht man denn in dieser Zeit. Die ganze Zeit nur existentiell über sich selbst nachdenken und sich in Distanz zur Welt mit der Welt beschäftigen. Oder findet man irgendwie einen Umgang mit der Welt und vielleicht sogar einen der die Welt dabei nicht zerstört. Das sind ja diese eigentlichen Fragen die für die Rentner publique entscheidend sind.

Ich würde sagen die Fragen die Harari hier aufgreift sind eher die über die man gerne nachdenkt weils so gut ist über sich selbst nachzudenken also das eigene subjektive ich es, so interessant ein so wichtiger Treiber von Denkprozesse aber für die Welt also irrelevant, ich bin jetzt zum Ende dieser Sendung nicht genau entschieden wer von beiden der größere Romantiker ist die Moderatoren oder Harari selbst. Aber dieser Homo Zentristischen Sicht auf den Fortgang des 21.

Jahrhunderts hat schon etwas anderes als romantisch dazu sagen kann sehr soziologisch geht es leider nicht so Ich hatte mir da sehr viel mehr erwartet. Gucken mehrmals Finale der Sendung kleiner Wortwechsel.

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Heute haben wir keine Ahnung wie der Arbeitsmarkt und sogar der menschliche Körper in 30 oder 50 Jahren aussehen wird. Das hat viele praktische Folgen. Es ist nicht nur eine philosophische Diskussion. Wir haben zum Beispiel keine Idee was wir den Kindern heute diesbezüglich in der Schule beibringen sollen denn wir wissen schlichtweg nicht in was für einer Welt sie in 30 Jahren leben werden.

Ich habe von ihnen einmal mehr gelernt dass Zukunft Herkunft braucht und dass es sich lohnt die Geschichte zu studieren um Visionen Gespräch.

Ich

Ja er weiß nicht was kommt. Er möchte nur Fragen aufwerfen. Sie ist allerdings ganz froh dass wir zumindest wissen wo wir herkommen wo kommen wir denn eigentlich her. Ich wurde es im Gespräch ja nicht deutlich. Und sie weiß dass wir Visionen für die Zukunft brauchen. Die wir am besten in unserer Herkunft verankern. Ich würde sagen die Lehre aus so einem Gespräch ist vielleicht sollte vielleicht genau das Gegenteil sein.

Nicht so viele Visionen über die Zukunft sondern eher ein paar Ideen was man vielleicht auf jeden Fall nicht machen sollte aber jedenfalls nicht zu viele Erwartungen ausbilden weil die dann doch nur wieder zu Enttäuschungen führen. Und naja ich meine man kann sich nicht dagegen wehren die Visionen der Zukunft in der Herkunft zu verankern.

Aber vielleicht sollte man auch nicht so sehr darauf achten Visionen in der Herkunft zu verankern sondern die Herkunft noch einmal als Herkunft aufzuarbeiten und sich zu fragen Wo wollen wir uns denn mit Absicht nicht verankern. Bei dem was wir zuletzt gemacht haben irgendwie bestätigt sie ihnen ja dann am Ende doch aus Erfahrung erwachsen Erwartungen. Und wir wollen ständig was anderes von der Welt als sie uns bietet.

Also sind wir enttäuscht denn man muss ja nicht die ganze Welt immer aus dieser Betrachtung. Was bietet sie für mich. Welche neuronalen Sachen feuern bei mir gerade und was kann ich mich nicht wehren. Es gibt ja auch einen instrumentellen Umgang mit der Welt. Und vielleicht sollte man tatsächlich aus der Aufklärung noch einmal prinzipielles lernen über die Aufklärung.

Denn wenn die Aufklärung mit einer Abklärung der alten Götter einhergeht warum sollten wir nicht genau das gleiche mit den dadaistischen Göttern machen. Eine Aufklärung durch Wissenschaft und, zielgerichtet das alles zu einer Abklärung dieser neuen Götter, oder wollen wir ihm glauben dass jeder algorithmische technisch algorithmische Entscheidungs Herleitungen und Vorbereitung Handlungsempfehlung besser ist als die Dinge einfach mal geschehen zu lassen.

Zufall und Beliebigkeit auszuhalten seine Handlungs Idee für uns ist er. Wir sollten uns im 21. Jahrhundert ganz den Verheißungen entgegen werfen ihnen vollständig verfallen. Obwohl doch die größte Errungenschaft der Aufklärung des Humanismus durch die Abklärung der Götter eigentlich die Erfindung und Institutionalisierung der Politik ist, die wir jetzt eigentlich auch noch einmal erneuern müssten weil sich so viele Grundlagen verändert haben.

Eine Frage für die ganzen Republik ist also auch bekommen wir aus Busan wieder Bürger. Und damit ist nicht nur die auf Summierung von individuellen Entscheidungen Wahlentscheidung in dem Fall, gemeint sondern tatsächlich das Anerkennen einer sozialen Eigenlogik in der Technologie allenfalls als, Assistenz eine Rolle spielt. Und damit meine ich ganz konkret einen sehr anständigen aufgeklärten Kampf zwischen Regierung und Opposition.

Die Wahrheit also wissenschaftliches Wissen und Profit also vor allem Geld. Das setzt sich von ganz alleine in der globalen Gesellschaft durch die wir im 21. Jahrhundert haben. Das sind kognitive Logiken Wir können lernen was wahr ist und wir können erfahren und von heute auf morgen unser Verhalten ändern wenn wir Geld verdienen wollen. Politik allerdings braucht zwang. Das muss man auch gegen Cognitive Zustände normativ durchsetzen können.

Dafür braucht man Akzeptanz Akzeptanz für ein politisches System kriegt man aber nur, wenn man auch mit den Verlierern gut umgeht statt sie beispielsweise wie im autoritären China einfach in Arbeitslager zu stecken. All diese Fragen lassen sich anscheinend mit Harari gar nicht so klären.

Er wollte sie von sich aus nicht aufgreifen und jemanden Moderatoren die auf sein Buch hin die Fragen ausgewählt hat auch nicht deren Sicht ist das ein bisschen enttäuschendes Gespräch gewesen, Harari ist nun auch nicht interessant weil alle über ihn reden. Uninteressant als Ideengeber wiederum interessant weil aus den Gesprächen mit anderen aber der nun häufig eingeladenen sehr viel Spontanität entsteht.

Dazu müsste man also sehr viel mehr Youtube-Videos gucken als eine Bücherlesen ist so mein Eindruck. Mal gucken ob sich das bestätigt. Jedenfalls aus der langen Reihe von Videos die zur Verfügung stehen und die ich nicht kenne nur ein kleiner Teaser vielleicht behandeln wir es später nochmal.

Harari war bei Mark Zuckerberg der hat jetzt auch einen eigenen Podcast hat sich dieses Jahr vorgenommen jedes Jahr so ein Lebensziel das sich vornimmt dieses Jahr sich vorgenommen Gespräche zu führen mit wichtigen Leuten zum Beispiel mit Harari, gleich das dritte Gespräch Mathias Döpfner auch im Gespräch gab und Harari hat ja mal so eine kleine Chance auch genutzt. Ich mache mal ein kleines Medley aus drei drei Auszügen aus diesem Gespräch am Anfang.

Er liest Zuckerberg die Leviten Ist mein Eindruck.

ClipsClips

Aber das social Onleihe Online-Communities Can Be Free Play Physical Communities auf facebook friends You cant. Service-Provider Facebook. Zu Connect Beatbox Ultimate Le Screen Football Pick-Up Garbage, Logos Poster Screens, conflict of interest. When we want. To the connection. Die aushöhlt.

Ich

Ja vielleicht ist es einfach so zu sehen bei Harari seine eigenen Gedanken im Monolog vorgetragen. Na gut aber wenn er Fragen formuliert an andere dann kommt plötzlich all die Sachen die ich an sein Denken kritisiert habe zum Vorschein wie beispielsweise die Unterscheidung von Semantik und Struktur. Wenn er feststellt Es gibt Facebook und da gibt es einen Zielkonflikt nämlich zwischen das was Zuckerberg öffentlich sagt.

Mir geht es darum alle Menschen miteinander in Beziehung zu setzen sodass sie Zeit zusammen verbringen und ihren gemeinsamen Hobbys nachkommen. Gleichzeitig gibt es aber das andere Ziel strukturell die Menschen so lange wie es geht an den Bildschirm zu fesseln um Werbezeit vermieten zu können.

Dann hat man es jedoch mit einem interessanten Paradox zu tun offensichtlich für die Organisation ist das Paradox für uns als Beobachter ist das einfach eine Unterscheidung zwischen Semantik und Struktur, die so entscheidend ist für die Rentnerehepaar weil dann kommt man auf die wahren Cerne. Und wenn er das da so raus kratzt aus seinen Gesprächspartnern wenn er die Fragen stellt und nicht die Antworten liefert.

Ich werde mir in die Gespräche rein gucken und schauen ob sich es lohnt O-Töne daraus so einzeln zu bündeln wie wir die O-Tönen die wir heute gehört haben hier schon gebündelt haben, als Grundlage um darüber zumindest ein Kapitel zu schreiben. Es ist glaube ich alles nicht so schlecht.

Insgesamt allerdings weniger ertragreich als ich jetzt gedacht hätte, nach allem wie er so angeliefert wird als Historiker der in die Zukunft schaut und sich um die Vergangenheit nicht kümmert weil wir im Gespräch mit Zuckerberg sagte die Menschen von früher ja eh schon tot sind. Das ist ja auch ein guter Antrieb für mich. Sich um Menschen zu kümmern über deren Schicksal man noch mitbestimmen kann.

Und dann die Frage zu klären Wer hat über sie Autorität der Tod der dadaistische Gott oder das meditierende selbst. Naja die Fragen wir also nach. Für heute ist hier aber schloss.

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